Dienstag den 28. April £r. 99 Erstes Blatt 1896 Gießener Anzeig er Keneral-Mnzeiger Amts- uni Auzeigeblatt für den Itrcts Gietzen Hratisöeilage: Hießener Kamitienötätter 2lmHid?cr Tbeil Hierauf erklärten die ablehnenden Standpunkt ein. Ul TäM \x\W $ »noibti fei. wiirii tcic kirchliche Eheschließung und die Kirche könne nicht i »ES eS sei nicht wahr, daß dasselbe bet der Maffe des Volkes sich keiner Sympathie erfreue. Die conservative Partei habe seiner Zeit auf Erlaß deS CivilstandsgesetzeS gedrungen. Würde einer der gestellten Anträge im Plenum angenommen werden, so wäre damit daS Zustandekommen deS ganzen Gesetzbuches ernsthaft in Frage gestellt. Er glaube, erklären zu können, daß die verbündeten Regierungen tu dieser Auf- faffung völlig einig seien. Die verbündeten Regierungen nähmen den gestellten Anträgen gegenüber einen entschieden Die Gießener yiiintnöfäKtt tjtrbtn dem Anzeiger dreimal bcigeltgL i. M. Niedenan 15. jager. ülustrirte Preiilir r Der n Itxtt A«»elger c scheint täglich, * Ausnahme deS Montags. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgegen. WB. Mülhaufen i. (L, 27. April. Der Reichstags- abgeordnete Socialdemokrar B u e b wurde am SamStag Abend auf Grund deS § 131 des Strafgesetzbuches und deS Artikels 31 der ReichSverfasiung v erhaf tet, am Sonntag aber wieder freigeiaffen, nachdem der Flugschriftenballen, deren Beiseiteschaffung die Verhaftung veranlaßt, bei Parteigenoffen aus- gesunden worden. H. Wien, 27. April. Der Kaiser empfing heute Vormittag IP/2 Uhr Lueger. ES verlautet, der Kaiser appellirte an LuegerS Patriotismus, feine geistigen Fähigkeiten anerkennend, für den Augenblick auf die Annahme der Wahl zu verzichten. Lueger sagte zu. Depesch« btfl ♦ Berlin. 26. April. Nach Anficht deS Vorfitzenden der ReichSlagScommisfion zur Vorberathuog des bürgerlichen Gesetzbuchs werden die Arbeiten der Commission einen beschleunigteren Gang nehmen. Er hegt die feste Hoffnung, daß die erste Lesung bis Pfingsten wird beendigt sein können. Berlin, 26. April. Wie der „Localanzetger" meldet, fand gestern zwischen dem Hauptmann F. T. v. B. und dem Fabrikanten, Lieutenant der Reserve S. bet Groß-Lichterfelde (Süd) ein Pistol en duell statt. Nach dem ersten erfolglosen Kugelwrchsel revocirte der Fabrikant S. und die Parteien verließen auSgesöhnt den Kampfplatz. Dte Veranlaffung zu dem Duell lag in einer geringschätzenden Aeußeruug deS S. über die Familie des Gegners. Wien, 26. April. Die Polizei verbot die von den Socialdemokraten geplante Heranziehung von Schulkindern zur Maifeier. Zuwiderhandlungen sollen streng bestraft werden. Budapest, 26. April. Heftiger Schneefall in Nord- und Süd-Ungarn hat große Verkehrsstörungen verursacht. Belgrad, 26. April. Die Behörde untersagte ein für heute geplantes VolkSmeettng, welches gegen die ungarische Millenium-Ausstellung demonstrtren sollte. BundeSrathLvertreter Bayerns, Württembergs und Badens, daß ihre Regierungen am Personenstandsgesetz und am Grundsatz der obligatorischen Civilehe festhalten. — AlSdann trat in den Verhandlungen eine Pause ein. Berlin, 25 April. Am 30. Mai findet iu der Deutschen Colonialausstellung die diesjährige Hauptversammlung der Deutschen Colonialgesellschaft statt. Karlsruhe, 25. April. Bei der heute in Dur lach ftattgehabten ErtunerungSfeier des badischen Train-Bat aillonS Nr. 14 richtete der Großherzog eine Ansprache an dte Veteranen. Er hob in derselben besonders die hervorragende Thätigkett de» Train im Feldzuge hervor und ermahnte ferner dte Veteranen, alle ihre Kräfte einzusetzen, damit dte Gesinnungen, die sie bekundet und von denen sie beseelt seien, auf dte Jugend und die kommenden Generationen übertragen werden, denn nur dann könne daS Geschaffene auch erhalten werden. Am Schluß seiner Rede forderte der Großherzog dir Anwesenden auf, dahin zu streben, daß dem Kaiser die Regierung leicht gemacht werde, damit dieser dte Pflichten, die er zu erfüllen habe, mit Hilfe deS Volkes alle erfüllen kl >ne und brachte sodann ein dreifaches Hurrah auf den Kaiser auS. idungen 4020 aste rahM Bekanntmachung, betreffend: Maul- und Klauenseuche. Iu Altenstadt ist dteMaul-und Klauenseuche erloschen find dte Sperrmaßregeln aufgehoben worden. Gießen, den 24. April 1896. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Militärschüler von St. Cyre, dem auch Präsident Faure beiwohnte. Paris, 26. April. Das Ministerium Sarrten erscheint nahezu fertig. Doumer bleibt aber nicht als Finauz- minister. DrSjardinS Beaumetz übernimmt den Unterricht, Cambon, der Gouverneur von Algier, daS Ministerium des Aeußern. London, 25. April. „Daily News" melden aus Berlin, daß im Falle eines ernsthaften Krieges zwischen England und Transvaal Deutschland die Republik Transvaal auf diplomatischem Wege unterstützen werde. Außerdem werde Deutschland überall aus die englische Politik einwtrkev, namentlich in Egypten, im äußersten Osten und auf der Balkan-Halbinsel. London, 25. April. Die Königin stiftete einen neuen Orden, genannt „R 0yal-Vict orta-Orden". Belgrad, 25. April. Wie bestimmt verlautet, verfügte der König die Einführung deS Zweikammersystems. Es soll ein gewählter Senat wie iu Rumänien eingeführt werden. er Zur I* 'S» w*’* j >cdeo, hewbchjtn erklären und daß hierauf dieser die Ehe für ge- MIHtn erklärt. Hierzu liegen die bekannten Anträge der ^Formationen ist diese Meldung nicht zutreffend. Der Ab- ßipirinsle Bebel ist allerdings vernommen worden, hat aber, bWem Vernehmen nach, diese Erklärung absolut nicht ab- g Mb-N. UebrigenS wird dte ganze Untersuchung geheim geführt — Dte Meldung englischer Blätter, der Militär- 9. VMt* bet der deutschen Botschaft in Rom, Major v. Jacobi, b.sh loer in Limtng bei Nizza weilenden Königin von äiiiglnnb ein Handschreiben deS Kaisers Wilhelm KSme^cht, soll sich bestätigen. Wetter heißt eS, in Londoner g «iwttrrrichteten Kreisen gelte eS als feststehende Thatsache, d «j bcr Kaiser Franz Joseph der Königin Victoria Der» s;rntvn habe, die deutsch-englische Verstimmung heben zu Londoner Blätter wissen denn auch schon zu Der» siHm, daß der deutsche Kaiser auch in diesem Jahre in öte» erscheinen werde- es scheint sich aber hierbei zunächst wich nmr um einen Fühler von englischer Sette zu handeln. Berlin,25. April. DieDorlagewegender4.Bataillone diWc der „Nat.-Ztg." zufolge dem Reichstage in 14 Tagen iWtem. Sie wird eine größere Rate von für die Kaserntrung e'widerlichen Geldmitteln verlangen. Die Umwandlung der 4 !..Lri:Lillone selbst wird erst nach dem 1. April nächsten J sickeS erfolgen. Die laufenden Ausgaben hierfür, die unter ttdmMillion Mark bleiben, werden erst im Etat für 1897/1898 b«Mlr«gt werden. Berlin, 25. April. In der ReichStagScommission für divtSiitrgerliche Gesetzbuch wurde heute dte Berathung bitti«rtcn Abschnitte» im vierten Buch, der von der Ehe HMmdilt , fortgesetzt. Die §§ 1289 bis 1299, welche die EitMdrrniffe bet der Ehe bestimmen, bleiben unverändert. § I BOO bestimmt, daß dte Ehe dadurch geschloffen wird, daß di t!'verlobten vor einem Standesbeamten ihre Absicht zu Hierzu bemerkt „W. T. B.": Nach unseren freuen! 1 Wollsachen c-, Untem-k- ort&en, Schlaf- «. \M (W andlung Gegr • tat: ind Saar-ffe Wunsch sofort zuges Cocate» nnö prwhßkUef# Gießen, 27. April 1896. ** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung Mittwoch den 29. April 1896, Nachmittags 31/2 Uhr: 1. Gesuch des Lehrers H. Pfaff um Erlaubutß zur Errichtung eines Gartenhäuschens von Brettern iu der Schwarzlach. 2. DeSgl. deS R. Meuser wegen Aufstellung eines BretterhäuSchenS. 3. Gesuch des L. Orth wegen Anbringung von Schaukästen. 4. Gesuch deS R. Prö- schold um Erlaubniß zur Aobrivgung erneS HofthoreS bei seiner Hofratthe Dammstraße. 5. Baugesuch des Carl Bieler für den Neuenweg. 6. Desgleichen des Carl Plank III. für dte Rodhohl. 7. Degl. deS Andreas Euler für dte Dammstraße. 8. Ein weiteres Baugesuch deffelben für die Dammstraße. 9. Unterhaltung der Straßen- hier Anschaffung eines Fahrrades für den Straßenmeister. 10. Gesuch des Apothekers Dr. Julius Cäsar um Ueberlaffung eines Raumes im alten Schloßgebaude zum Trocknen von Arzneikräuteru. 11. Errichtung einer DeStnfectionsanstalt- hier: Ermäßigung der Gebührensätze. 12. Abhaltung eines Friedens-, bezw. Jugendfestes. 13. Gesuch deS Carl Kratzenberger um Er- laubniß zum WirthschaftSbetrieb im Hause Steinstraße 74. MUitärdievstnschrichten. Frhr. v. Autenried, Premierlieutenant vom Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Deutscher Reich. Berlin, 25. April. Der „Reichsanzeiger" schreibt: Wie ) nttartt, hat sich dte Aushändigung der auf der Chicagoer : Sc!liauSstellung verliehenen Medaillen und D'plome r mtz wiederholten Anregung von deutscher Seite bisher nicht irndfcn lassen. Eine neuerdings erhobene Vorstellung in iSMbbgton scheint einen befferen Erfolg gehabt zu haben, )l am darauf ist dem kaiserlichen Botschafter in Washington tfftaatliche Mittheilung zugegangen, daß der mit der Ver- tfljiiluttö der Diplome und Medaillen beauftragte Chef deS 1 toreain of Engraving and Printing in der Lage sei, am -TA. di er 25. April die Diplome und Medaillen der Botschaft • eübnrmltteln. 1 erlitt, 25. April. Die „Rheinisch Westfälische Zeitung" 3Ü||rn a. d. R. meldet: Der Abgeordnete Bebel wurde . 1129.. April in der UntersuchungSsacbe gegen Dr. PeterS i »SaSwärtigen Amt verhört und mußte zugeben, daß die frieütn von PeterS an den Bischof Tucker geschriebenen Briefe pft;t rmrhanden feien und daß er in der Sache irregesührt Ausland. Wiev, 25. April. Heute dürfte der Act, durch welchen dem Gemeinderath dte Nichtbestätigung LuegerS als Bürgermeister von Wien nottficirt wird, ins Rathhaus gelangen. Der antisemitische Bürgerclub hielt deshalb gestern Abend eine neuerliche vertrauliche Sitzung ab, deffen Beschlüffe jedoch geheim gehalten werden. Wien, 25. April. Die Meldung deS „Standard", Fürst Ferdinand habe auf eine Anfrage, ob sein event. Besuch in Wien genehm sei, eine abschlägige Antwort erhalten, wird in informtrten Kreisen für vollständig unbegründet erklärt. Dec Besuch deS Fürsten am österreichischen Hofe sei auf der diesmaligen Reise nicht in Aussicht genommen. Der Besuch werde vielmehr im Laufe des Sommers stattfinden. Wien, 25. April. In ganz NiederOesterreich, Steiermark und dem Salzkammergut herrscht seit gestern wieder h eftiger Schneefall. Prag, 25. April. Die Arbeiter sämmtlicher städtischer Gasanstalten stellten an den Gemeinderath die Forderung um Lohnerhöhung und Reduction der Arbeitszeit. Prag, 25. April. Die Forderungen sämmtlicher Schuh- machergehtlfen wurden abgeschlagen, weshalb der Strike proclamirt wurde. Budapest, 25. April. DaS MagnatenhauS nahm unter begeisterten Eljenrufen daS Gesetz betreffend die Verewigung des tausendjährigen Andenkens der Gründung deS ungarischen Staates an. Der Ministerpräsident Baron Banffy betonte in kurzer Erklärung unter brausenden Hochrufen, daß der König mit der Nation fühle und feiere. DaS HauS war dicht besetzt. Budapest, 25. April. Heute Vormittag fand ein Duell d-S Honvedministers Baron Fejervary mit dem Abgeordneten Bernat statt. Nach einem einmaligen erfolglosen Kugelwechsel folgte ein Säbelduell bis zur Kampfunfähigkeit. Bernat erhielt einen Säbelhieb an der rechtrn Schläfe und stürzte schwer- verwundet zusammen. Paris, 25. April. Fürst Ferdinand von Bulgarien traf heute früh um 8 Uhr 22 Min. auf dem Nordbahnhose hier ein. Der Bahnhof war mit französischen und bulgarischen Fahnen geschmückt. Auf dem Bahnsteige war eine Ehren-Compagnie der republikanischen Garde tu großer Uniform aufgestellt. Der Chef des Militär-Staates des Präsidenten, General Tournier, begrüßte den Fürsten im Namen des Präsidenten. Fürst Ferdinand schritt die Front der Ehren-Compagnie ab. Sodann wurden ihm der türkische Botschafter und das Personal der türkischen Botschaft vorgestellt. Paris, 26. April. Fürst Ferdinand von Bulgarien machte gestern Abend dem Kammerpräsidenten Briffon einen officiellen Besuch und erschien später auf dem Ball der tat: lische hüren vierteljähriger «MoHwemrets, 2 Mark 20 Pfg. mit vringerlohu. Durch die Post begogm 2 Mark 50 Pfg. Rrdaction, Lxpedititt und Druckern: Schulstratze Hlr.L. Fernsprecher 51. aiüöj>. Bachem (Sentr.) und Himburg (cons.) vor. Abg. Bachem * betratet feinen Antrag in längeren Ausführungen. In fordert er die Anerkennung des Dogmas der i, kaiWschen Kirche, daß die Ehe ein Sacrament, und daß ., deatk-itiche demnach auch über die Formen der Eheschließung r ® Ö<|1 di luiirrscheidung zukomme. Der größte Thcil des Volkes /-preis . aWm von ihrem guten Recht, den religiösen Character Ü demSbik und die kirchliche Eheschließung unter allen Um» |L vietor-vuti, fa2l burd) - bd Magc«, u°g, als vluiaw^ -"-Aus kein M 'gebliche eitbloserzabrikat. l>girhauseu.tzvr,^i fr *1 Wlnbiiiiu^ Marktstr «ßibmitlagt y Iivahmr von Anzeigen zu der Nachmittag» für bat hhmden Dag erscheinenden Nummer bi» vorn?. 10 Uhr. 1 1 st. iL-n geltend zu machen. Auch die Ehegerichtk barkeit müsse der StüHtii zurückgegeben werden. — Abg. Himburg begründet feM!° »Antrag, deffen Forderungen dem religiösen Sinn und öeua Wünschen der Mehrheit deS Volkes entsprechen. — 6WMf|ecret8r Nieberding erklärt sodann, die verbündeten tv»" rück Rüchiiimngen standen auf dem Standpunkt, daß daS Ehe- chos slMjllmgSrecht, wie eS 1875 reichsgesetzlich geregelt worden, unß 2 dM Srizebniß langer politischer und religiöser Kämpfe sei utib y umttlG eS unter allen Umständen aufrecht erbalten werden DaS Civilehkgesetz habe sich durchaus bewährt, und ***** «öiiiMe • ww. jennftt trtranl Nutt Vormittag V »v fctatn vier er Kürze eine Haltestelle der Wetzlar-Lollarer Saha eröffne, werden. Die Genehmigung dazu wird täglich titoanc (Im neuen Fahrplan ist diese Haltestelle noch oicht 6QIg( sehen- Red.) Zu» Sahubaa FriedrichSdorf-Krledberg ist den h.si Lcmdständeu der zwischen Hessen und Preußen vereiud^., Staatsvertrag zugegangen, nach dem Hessen zu deu v« kosten einen Zuschuh von 315,600 Mk. leistet und Gru»s und Boden unentgeltlich zur Verfügung stellt. •• Für da» diesjährige tziozelprufuagsschietze» der Z, fenterte werden im „Armee Verordnungsblatt* die Ausz-ber bekannt gemacht. Dabei wird bemerkt, dah aus Allerhö^ei Befehl jedes Schießen mit scharfen Patronen vom Bthr- werden der Aufgaben ab bi» zur Erledigung de» Prüfer schießens für die Theilnehmer an diesem zu unterbleiben V-:t Lompagnien, die im Durchschnitt mehr al» eine Miame ffr den Schuß gebraucht haben, sollen von dem Wettbewerb ;» daS Kaiserabzeichen ausgeschlossen bleiben. Buad deutscher Fraueuverrtue Der Fraueubildiu:-; verein zu Easfel hat den Bund deutscher 5rautnttrrrr etngeladen, seine diesjährige Generalverfammloez - Cassel abzuhalten. Der Borstand deS Bundes hat kiele frr Übung dankend angenommen, und so wird am 26. uni 2i.Dc81 die Versammlung der Delegirten de» Bundes dasM finden. Es gehören gegenwärtig gegen 70 der gelten - wichtigsten Frauenvereine zu dem Bunde, und ei th ... hoffen, daß durch den Anschluß weiterer Vereine der immer mehr gekräftigt werde. Die verschiedensten 3h? ■ | ungen find in demselben vertreten, doch daS Ziel, die Hitz-?, der weiblichen Arbeit, Selbständigkeit und Sitte, iß aQn Vereinen gemeinsam. Die Generalversammlungen find i, diesem Jahre insofern öffentlich, als der Eintritt jede« je- ftatttt ist - natürlich haben nur die Delegirten der Stm Stimmrecht. An den beiden Abenden werden von Dhtg » dern deö Bundes öffentliche Borträge gehalten, in benen i". wichtigsten Bestrebungen desselben beleuchtet werden soL:- «rnuberg, 24. April. Eine Frau, die im Keller sr dem Auslesen der Kartoffeln beschäftigt war, wurde bei hrr Arbeit vom Tode überrascht. E>n Hirnschlag hatte dien: " N .2ttN Heff.) Nr. 116, der Gewehrfabrik in Erfurt zugetheilr. Strohe, Btzefeldwebel vom Landwehr Bezirk Frankfurt o. M. zum SecondeUeutenant der Reserve des Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116. Bujch, Hauptmann von der Infanterie 1. Aufgebot« des Landwehr-BezirkS Gteßen, dtefem mit seiner bisherigen Uniform, der Abschied bewilligt. §§ Kirchensteuern. Wie den Lesern unsere» Blattes erinnerlich, hat die Frage der Er kenn barm ach ung der localen Kirchensteuern auf den Gemeindesteuer- zetteln im November v. I. den hessischen Stadtetag und seitdem wiederholt auch unsere Stadtverordneten-Beriammlung beschäftigt. Anlaß dazu hat der Mißstand gegeben, daß die von dem Ministerium feiuerzett getroffene und ungeachtet wiederholter Vorstellungen noch immer nicht geänderte Anordnung der Gemeindesteuerzrttel dem Steuerzahler gar nicht ersichtlich macht, daß und inwieweit in den ihm als „Gemeindesteuern" angeforderten Beträgen (abgesehen von der evangelischen LandeSkirchensteuer) auch noch Umlagen aus die Angehörigen der localen Ktrchengemeinden enthalten find, die dadurch aber bedingte Steigerung der Anforderungen von den Steuerzahlern meist ganz der bürgerlichen Gemeindevertretung zur Last gelegt wird. Die Erwartung, eS werden die Vertretungen der Kirchengemeinden — schon um nicht in den falschen Verdacht einer Verschleierung der für kirchliche Zwecke erhobenen Anforderungen zu gerathen — auch ihrerseits bereitwillig den Wunsch nach Erkennbarmachung ihrer Nebenausschläge auf den Steuerzetteln unterstützen, hat sich leider ebensowenig verwirklicht, wie die Hoffnung, das Ministerium werde dem einstimmigen Wunsch des Städtetages noch so rechtzeitig entsprechen, daß auf den Steuerzetteln für 1896/7 bereits jedem Steuerzahler auf Heller und Pfennig angegeben würde, wieviel pro Ziel ihm an Stenern für die bürgerliche Gemeinde, für die evangelische Landeskirche und für feine hiesige Kirchengemeinde angefordert ist. Das Bedürfniß nach einer solchen Erkennbarmachung war für Gteßen besonder» stark, wo Umlagen für Zwecke der katho- lischen Ktrchengemeiude überhaupt erst feit vier Jahren erhoben werden und zwar ohne daß die Angehörigen dieser Kirche oder die ihr Zugerechneten auch nur die geringste Andeutung einer solchen Anforderung auS ihren Steuerzetteln ersehen, und wo die Umlagen für Zwecke der evangelischen Gemeinde in den letzten fünf Jahren von 11 600 Mk. auf 42 100 Mk. ge- stiegen sind. — Unter diesen Umstanden ist bei der Ausgabe der neuen Gemeindesteuerzettel für diesmal zu dem Noth- behelf gegriffen worden, durch eine besondere gleichzeitig aus- getheilte Erläuterung der Bürgermeisterei die Steuer- pflichtigen vorerst wenigstens darüber aufzuklären, daß unter den auf den Steuerzetteln als „Gemeindesteuern" angeforderten Beträgen erhoben werden: von evangelischen Gemeindeangehörtgen rund 10,71 pCt. für die dedürfniffe M hiesigen evangelischen Kirchengemeinde und rund 4,98 pCt. für die evangelische Landeskirche, zusammen also rund 15,69 pEt. für kirchliche Zwecke, und von katholischen Gemeindeangehörigen rund 8,17 pCt. für die Bedürfnisse der hiesigen katholischen Kirchengemeinde. Diese Neuerung und die damit gebotene Aufklärung wird gewiß von allen bestehende Perfonenzug war sehr stark besetzt, weil gerade I Bit diesem aus Cassel um 4 Uhr 40 Min. abgehenden Zuge am SamStag eine große Anzahl Händler, Butterleute :c., welche den Markt besuchen, sowie viele Arbeiter, die hier und in der Umgegend arbeiten, die Rückfahrt in die Heimath autreten. Der Zug fuhr fahrplanmäßig um 5 Uhr 5 Min. langsam in den Bahnhof GunterShausen ein; die Locomotive und vorderen Waggons hatten die EinfahrtSwriche deS zweiten Geleises bereit» paffirt, als die drei hintersten Waggons beim Durchlaufen der Weiche in starkes Schwanken geriethen und unter großem Getöse entgleisten. Der allerletzte Wagen stürzte mit lautem Gekrache um, fiel völlig aus die rechte Seite, wurde sprungweise aus dem Geleise geworfen, flog nach recht» in die Nachbargeleife, und wurde ca. 40 bis 50 Schritte geschleift, bis der Zug stand. Durch da» Springen und Schleifen der Waggons gerade auf dem vor dem Bahn- Hofe befindlichen Viaduct entstand ein donnerahnliches Getöse | und Gepolter, das weithin hörbar war, dazu daS furchtbare markerschütternde Geschrei der im Wagen zu einem wilden Knäuel zusawmengepreßten Paffagtere, in der That eine schreckliche, grausige Szene. In dem Waggon befanden sich nämlich 60—70 Personen, die durch den Umsturz mit aller Wucht aufeinandergeworfen wurden, sodaß ihnen Hören und Sehen verging, und alle Knochen am Leibe krachten. AIS der Zug in Folge von Contredampfgeben möglichst schnell stand, wurden die an den beiden Plattformen, eS war ein sogenannter durchgehender Wagen, befindlichen THÜren geöffnet, und krabbelten nun die Insassen mit blutigen Köpfen, Schrammen und Beulen rc. einer nach dem andern langsam heran». Die vielen Kisten und Körbe rc. folgten nach, ihr Inhalt war zu einem unentwirrbaren Gemengsel von Blut, Mehl, Kaffee, Butter, Eiern rc. geworden. Ein Paffagier, der einen doppelten Rippenbruch erlitten, mußte auS dem Wagen getragen werden, und unter dem Waggon wurde der getödtete Weißbinder Gertenbach aus Metzra, ein 20 Jahre alter Bursche, der einzige Sohn und Ernährer einer Wittwe aufgefunden. Der Getödtete soll direct durch daS Fenster geflogen sein. Sämmtliche Verwundete, außer dem lebens- gefährlich verletzten Weißbinder Schmidt, noch acht Paffa- giere mit erheblicheren Verletzungen, wurden von dem zufällig anwesenden Bahnarzt Dr. Wittich auS Guxhagen sofort verbunden, und konnten fast alle nach 15 Minuten Verspätung mit demselben Zuge weiterfahren. Mehrere Paffagiere sollen noch Contufionen erlitten haben. Von dem Fahrpersonal wurde Niemand verletzt. Die entstandene Verkehrsstörung wurde sofort beseitigt. Die Entstehungsursacke ist völlig unaufgeklärt, da daS Untergestell des Waggons sowie die Schienen an der Unfallstelle unverletzt waren, nicht einmal die Verkuppelung war zwischen den. Waggons geriffen, nur die Schienen etwas gekrümmt. Die Untersuchung ist ein» Steuerpflichtigen dankbar begrüßt. Mit Bezug aus das Eingesandt — Tod auf deu Schienen - in Nr. 93 Ihres geschätzten Blattes vom 21. d. Mts. theilen wir der verehrlichen Redaction ergebenst mit, daß die Ausführungen des Einsenders, Herrn Al oh S Egger, in Bezug auf daS Verhalten des Stationsbeamten bei dem bedauerlichen Unfall nicht zutreffend find. Nack dem Ergebniß der stattgehabten Untersuchung hat der dienst- habende StationSbeamte, welcher daS Abspringen deS Passagiers im Vorbetfahren deS Zuges mitangefehen, sofort alles ge- than, was bet dem aufregenden, fich in wenigen Augenblicken vollziehenden Vorfälle in feinen Kräften stand, ohne daß es hierzu der Anregung von irgend einer Seite bedurfte. Vor Allem war der betreffende Beamte alsbald zum Locomottv« führer geeilt und hatte den Zug etwa einen halben Meter zurückdrücken taffen, bevor auch nur die Reifenden mit dem AuSsteigen beginnen konnten. DaS Zurückdrücken mar et« forderlich, weil sonst der Verunglückte nicht unter den Radern hervorzuholen gewesen wäre. Weiter hat der Beamte ohne Verzug den Stationsvorsteher herbeirufen und die Tragbahre herbeischafsen lasten. Letztere war schon zur^Stelle, bevor der Zug, der nur 6 Minuten Aufenthalt hat, den Bahnhof verlasien hatte. Auch RettungSpersonal war so- fort zur Stelle, anderenfalls ja der Einsender, welcher mit dem Zuge wettergefahren ist, nicht noch den Verunglückten auS den Geleisen entfernt auf dem Perron hätte liegen sehen können. Daß in der kurzen Zeit von kaum 5 Minuten noch kein Arzt zu sehen war, ist wohl leicht erklärlich, denn derselbe mußte erst auS der Stadt herbeigerufen werden. — l-Gleich fc'" 10 1*4 und iBat ]i »h ! oichr iU f M mit 1$ 7T* -richt ml yj ütbngan 3,«, $l< Mtiakc e-., *'• nflbrtmji *«r.| ** ^«6 »tiiberot Y ertlehiglt 1» ckik E hif'-Ju i°lchr 23 jährige, seit einigen Monaten verheirathete blühende Fi«-, dahingerafft. Kurz vorher war dieselbe noch bei ihren i Nachbarhause wohnenden Eltern gewesen, und hatte biek.tc im besten Wohlsein verlosten. Der Schmerz der Angebote findet allgemein herzlichste Theilnahme. Darmst. Zig Schlitz, 25. April. Se. Majestät der Kaiser m heute Abend gegen 6 Uhr bei herrlichem Wetter hier ä und wurde von der zahlreichen Menge mit brausenden rufen begrüßt. Die Stadt ist festlich geschmückt. n. Aus der Wetterau, 25. April. AuS hiesiger Ge-: werden eben die ersten jungen, flüggen Gänse zu Meck gebracht. Für daS Stück zahlen die Händler je nach t* Qualität 4—6 Mk. Die Gänsezucht ist ja für die Lnnr sehr beschwerlich, wird aber in einzelnen Orten, wie Clc Florstadt, Dornaffenheim, Leidhecken, Bingenheim u. s. ■ trotzdem sehr schwunghaft betrieben, weil die Arbeiten trn feit» in eine Zeit fallen, in welcher man noch nicht i :i andere landwtrthfchaftliche Arbeiten zu sehr in Saspruck nommen ist, und weil anderseits der Erlös in der für in Landwirth magersten Zeit zwischen Ostern und Pstngstrni ct- geht. Einzelne Züchter verkaufen eben biß zu 40 Sw-. Die Frühjahrsarbeiten schreiten so rasch vorwärts, daß »u an einigen Orten schon mit.dem Kartoffellegen fertig ist. vutzbach, 25. April. Am Mittwoch ift ein des Fürsten Bismarck hier eingetroffen, indem derselbe die Glückwünsche und Gabe zu seinem Geburtstage hit Da eS die Getreuen gewiß interesfiren wird, den , des Briefes kennen zu lernen, fo lasten wir denfelde- | stehend folgen: Friedrichsruhe, den 7. April M Für Ihre freundlichen Glückwünsche und die « t gleitende Gabe zu mc-nem Geburtstage bitte ich meinen verbindlichsten Dank entgegenzunehmen. ,893 r Mlti Sorgthe ; sS«* i-t” 'N w flh- 'c ter von de 1 corflulfi4tlid 1 JJfcir» tntiogt” ■ Z r-onc «in i°l1 Saüneit den । j—i ter Üovtelfiov I der verösstotÜ l um hin Zweifel, i «oben rechnet , G,'rM,NifUNg 0hN V. crttueC zi l I bei Rech - tir.nutg bei döher i inttn hohen Btaa । fhceieil lediglich । Bf. jt AbLndewi ■ »nittung ffc tvü n4':aro ' Jfifti ungeachtet b« in älllstcht g Veievtlich binnen aut die eiaatla tegknragen bie »zregeln unmögl i e« vorbehalten, i Geoeral'dersawvl tlielenen in 8etr> M beleuchten, roü: wdimalung schoi »lerer Äctionare, fpngriiche flnmdt binU Qotereffe an gerne entgtginn^m !H tiit SMohfa, । »riiralang erfolg geleitet. . _ie »• Kaufmauuifcher Verein. In der am 25. d. MtS. ftattaesundenen ordentlichen General-Versammlung wurden folgende Beschlüsse gefaßt: Auf Antrag deS Vorstandes Punkt 9 der Tagesordnung, Erbauung eines Hauses für die kaufmännische Fachschuleund I Vereinszwecke, als ersten Punkt zu stellen. Hierauf wurde nach langer, lebhafter Debatte beschlossen, da die Herren Stein L Meyer auf der Ausführung ihres Plane» bestehen und um allen Weiterungen, insbesondere einem wo- möglich langen Prozeß aus dem Wege zu gehen, denselben die Ausführung deS von ihnen gelieferten Planes B zu übertragen und zwar mit den von der Jury bezeichneten Aenderungen (Verlegung der Treppenbaues, der Aborte und zweier Zimmer, Erhöhung der Stockwerkshöhe um 20 Zentimeter, und Vertauschung der Fatzade mit derjenigen des ebenfalls von denfelben eingereichten Planes A, wobei jedoch die Gruppirung und Umrahmung der Fenster dem Zweck des Gebäudes etwa» mehr anzupasten feien) und demgemäß deu Herren St. & M in aller Kürze einen ReyerS vorzulegen, wonach dieselben sich verpflichten, den Bau mit vorher de- zeichneten Aenderungen für 32 000 Mk., excl. Werth des Bauplatzes, fix und fertig ohne jede Nachforderung auSzu- führen. Alsdann erfolgte die Wahl des BauauSfchusteS, es I I wurden gewählt: die Herren Commerzienrath Heichelheim, , CommerzienrathHeyligenstäd t, der Vorsitzende der Großh. . Handelskammer, ferner die Herren Carl Crbig unb ' > Georg Böhm, stgleichzeitig wurde diesem AuSichuß die Befugniß ertheilt, noch über weitere 1000 Mark für etwa fich während des Baues herausstellende Verbesterungen verfügen zu können und fick durch ein bis zwei tjadp [eilte zur Controlle deS Baues zu cooptiren. Nach Verlesung deS Jahresberichte», de» SchulberichteS und Vorlage des geprüften Rechnungs • Abschlusses wurde | der Vorstand entlastet. Die hierauf stattgefundene ßte erst au» der Stadt yeroeigeruirn " l Borstandswahl ergab: C. Orbig erster Borfitzender, Ich bitte, auf Grund deS PreßgefetzeS eine entsprechende »weiter Vorsitzender, O. Meyer erster Schrift- Berichtigung in Ihr geschätzte» Blatt baldgefälligst aufnehmen Lösch zweiter Schriftführer, Gg. Böhm Rechner, zu wollen, damit irrige Austastungen auSgefchlosten werden. ) L Bibliothekar, F. Wagner, 2. Bibliothekar. (Karlmann, RegierungS- und Bau^th. • Aufnahme - Ausschuß wurden gewählt die Herren " Ueber ein Eifeubahuungluck auf der Maiu-Weferbichu g. n Gg. Mootz, F. Roth, E. Sporn- am SamStag wird nuS geschrieben: „Heute Nachmittag hat Jn ben Ausschuß für UnterrichtSwesen sich auf der Matn-Weserbahn ein schwerer Etsenbahnunfall Leh^lingSheim die Herren C. Röhr, H. Eichenauer, ereignet, indem auf dem Bahnhofe zu Gunte r S häuf en Wetter, dem noch weiter drei Vorstandsmitglieder, die der Casteier Perfonenzug nach Gießen-Frankfurt bezw. EmS- Vorstand zu wählen sind, angehören. Zum Schluß Koblenz entgleiste, und dabei ein Passagier.getobtet tiom Borstanb aufgestellte Voranschlag genehmigt, und eine größere Anzahl Passagiere mehr ober minbei fckwer Frtedeusfeier. Am HimmelfahrtStage (14. Mai) verwundet wurden. Auf Grund persönlicher Information auf dem Niederwald eine von den nationalliberalen ftdn?:^rung?üi^5o?9nenbc?buchten ^Der au/Ü Waggon» Dereinen^tn^ ®Qr^n^taenrt^at/L öiientlichung. Der Hinweis auf das Vretzgefetz «_ I «(tb bei dem Orte Wißmar voraussichtlich .schon in aller Wie sehr auch baß biesjährige Geschenk, welckrt „Getreuen Butzbachs" bent Fürsten Bismarck zum » - ’ burtßtag überfanbt haben, bie Anerkennung in den mur Kreisen gefunben hat, bürfte barauß er^eUen, \ \ Nummer ber Gartenlaube bie sehr gute AbbUbim» sinnreichen Rauchtischchenß mit außführlicher enthält - In ber am 20 April stattgehabten Ge>rt^ rathßsttzung za Butzbach würbe befd)loffen: ’ folget beß verstorbenen Herrn Oberlehrerß örtt^r e qeprüften Oberlehrer alß Leiter für die hiesige er®« (höhere) Mädchenschule und Bolkßschule, sowie wrgr unzulässigen Derhäitnisteß an der Volksschule noch weiteren Lehrer an Meier Schule an»ustellen. △ Mai,,. 26. April. Hessische Ludwigsb'^ In dem Vortrag beß BerwaltungSraths, welcher morgigen Generalversammlung erstattet werden wird, | fich bie Verwaltung bezüglich ber Raufoffette d 1 I gier ung solgenbermaßen: „lieber die von derpteutz s hessischen Regierung gemeinsam an unsere Seselli \ richtete Offerte werden wir in einer, nach Vorschrift oet v : demnächst einzubernkenden aufeerorbentlidjen öeneral » lung ausführlicher zu berichten haben. Nack den und freimüthigen Kundgebungen in der Prisfe ha wähnte Angebot in allen Kreisen unserer «ctionäre « Enttäuschung unb tiefgehenbe Erregung um °^«.u gerufen, weil eS eine, gegen bie seitherigen Erträß w . zurückbleibende AbfinbungSrente anbietet unb Ji«M bie bescheibensten Erwartungen nicht erfüllt, °az Anwendung zweier so tief einschneidender Z-anS^ « begleitet gewesen ist, welche .llerdmgß sellschaft in die in dem Begleitschreiben ber Staatsregierungen erwähnte schwierige Lage z , Wir müssen eS lebhaft beklagen, baß bleie »en . ' Derstaatlichungßantrags bie freie Entschließung >< H. Zimmer von an, H bis zu den feinsten und vorzüglichsten Fabrikaten unter reeller Garantie. 3864 *7 Stoffe. 3407 Bor«, Gerichtsvollzieher. 4129 4118] Ein gebrauchter «indersitzwagev 3844 4,-M zu verkaufen. Dam»ftratz« 8, 3868] (Mfcltt, Gerichtsvollzieher. 9 14 16 24 40 11 3 August Noll Bahnhofstratze Nr. 51. Nilkelremontoiruhren Silb. Remontoiruhren Silb. Damenuhren . . Gold. Damenuhren . . Gold. Herrenuhren . . Regulateure . . . . Wecker in Mk. über Nacht trocken, größte Haltbarkeit, höchster Glanz, loose gewogen SV Pfg. per Pfd € Böttton, welche mit ermäßigten Rückfahrkarten nach Berlin versehen ist, veraus- । int Von der Fahrkarten-AuSgabestelle dieser letzteren (UebergangS-) Station wird b 'ckkenabfolgung einer ermäßigten Rückfahrkarte nach Berlin die Giltigkeitsdauer d «r.'7 gezeigten Rückfahrkarte von der urfprünglichen Abgangs- bis zu der 6c» h nffmb-n Uebergangs-Statton auf 10 Lage erweitert. Die GilttgkcttS-Verlängerung erfolgt ebenfalls nur am Dienstag oder am empfiehlt sein großes Lager in feinsten SchweizerTaschenuhren inGold, Silber und Metall. Regulateure, Stand-, Waud- und Weckeruhren zu äußerst billigen Preisen bei mehrjähriger Garantie. Reparaturen, auch die schwierigsten, werden billig und gut ausgeführt. Mai - October 1896. ll. Zur Erleichterung deS Besuchs der vom 1. Mat d. I. ab in Berlin stati- n iatsid^n Gewerde-AuSstellung werden Sonder-Rückfahrkarten mit einer Gtltigkeils- toin von 10 Tage« für 1., 2. und 3. Wagenklasse nach Berlin zu ermäßigten HUkism und zwar solche für Schnellzüge, jedoch mit Ausschluß der fämmtltchen 1 und solche zur ausschließlichen Benutzung der Personenzüge ausgegebm. Die Ausgabe dieser besonderen Rückfahrkarten erfolgt vom Freitag, den i ..Dai. beginnend, bis zum Schluffe der Ausstellung an jedem Die«stag v«d Kreuz, Ccke der Mäusburg, empfiehlt sein großes Lager Eingesandt. In der „Gießener Zeitung" vom 25. (unter dem Stichwort „Ein Plagiat") und im „Gießener Anzeiger" vom 26. d. Mts. (im ersten Blatt) ist von Seiten de» an der bezügliche« Con- enrrenz gar nicht bethetligten, dagegen im jüngsten Wettbewerb um Erlangung der Pläne für das kaufmännische Vereinshaus mit unterlegene« Architekten Kockerbeck der Vorwurf gegen uns erhoben, daß wir einen Entwurf des Rathsdaurathes Klimm in Breslau bet Fertigstellung unserer Pläne zum Turnhallenbau für das vorigjährtge hier abgehaltene 22. mittelrheinische Turnfest in unzulässiger Weise benutzt hätten. Daß wir bei Anfer tgung unserer Pläne die Klimm'schen und andere künstlerische Darstellungen ähnlichen Characters mttbenutzt haben, indem wir einzelne Gedanken und Motive in unsere Pläne IMtwoch den 29. April 1.I, Nachmittags 2 Uhr, n wexn im Bieker'schen Saale — SJlcu» st icköL — versteigert: I N Wirbeln aller Arten, 1 Pianino, ein tcrsfaschrank, 1 Waarenschrank, zwei hmdelbänke, eine Partie Werkholz, 1 Waschmaschine, 1 Waschmangel, 3 rBagen u. a m. *i» 141 Strickmaschinen und vi-r» llfl wollene Zacken. Versteigerung unter 2 findet ganz t* «Imnat statt sowie alle Oelsarben, Lacke, Pinsel rc. billigst. Gustav Walter, Mäusburg 13. königliche Kscnbahn-Direction Frankfurt a. M. Fahrbegünftigungen Sjiielpln Itt inthd|ki frinkfirkr Stßdtthektrr. vvemthau». Dienstag den 28. April: Der Müller von Sanssouci. Hierauf: Bajazzo. Mittwoch den 29. April: Tannhäuser. Donnerstag den 30. April: »Mignon. Freitag den 1. Mat: Der fliegende Holländer. SamStag den 2. Mai: Der Müller von Sanssouci. Vorher: Hänsel und Gretel. Sonntag den 3. Mai: Lohengrin. Schauspielhaus. Dienstag den 28. April: Madame Sans-GSne. Mittwoch den 29. April: Gräfin Fritzi. Donnerstag den 30. April: Faust. Freitag den 1. Mat: Ehre. SamStag den 2. Mat: Richard III. Sonntag den 3. Mai, Nachmittags 3*/»Uhr: Faust. Abend» bleibt das Schauspielhaus geschlossen. Montag den 4. Mai: Thtele- manns. Die Wäsche-Fabrik Fritz Nowack, Giessen empfiehlt ihr stets neu assortirtes Lager in fertiger Wäsche für Damen, Herren und Kinder. Anfertigung aller Wäsche-Artikel in einfacher und eleganter Ausführung. Zur Verarbeitung kommen nur beste und bewährte Vermischte».' • Hildesheim, 26. April. Beim Kahnfahren auf der Meriie ertrank gestern ein junger Justizbeamter- bfitoit vormittag schlug ein Kahn mit acht Tucharbeitern um, ütta bnnen vier ertrunken find. * Darf man Sachen m unbekannten Leiten kaufe» ? Diese, vom Publikum oft mißverständlich auSgelegte Frage wurde prinzipiell vor der Strafkammer de» Landgericht» I Berlin erörtert. Der Restaurateur M. wollte fich ein Fahrrad zulegen. Der ihm bekannte Reisende W. theilte ihm mit, daß in einer benachbarten Kneipe ein junger Mann sei, der eia gebrauchtes Rad verkaufen wolle. M. ging dorthin und erstand das Rad für 60 Mk. E» erwte» fich später, daß da» Rad gestohlen war, der Bestohlene entdeckte e»-in M.'s Wohnung, der eine Anklage wegen Hehlerei erhielt. In der ersten Instanz nahm das Gericht an, daß der Angeklagte ans den eigenartigen Umständen, unter denen er da» Rad gekauft, hätte entnehmen müffen, daß e» sich um eine gestohlene Sache handle, der Angeklagte wurde wegen Hehlerei zu einer Woche Gefängntß verurtheilt. In der Berufungsinstanz führte der Bertheidiger aus, daß nicht, wie im Publikum vielfach angenommen werde, eine Rechtspflicht bestehe, von einem unbekannten Verkäufer nichts zu kaufen. Die» allein reiche nach der Entscheidung der höchsten Gerichte nicht aus, um den Thatbestand der Hehlerei zu erfüllen, vielmehr müffen noch besondere Umstände nachgewiesen werden. Im vorliegenden Falle sei auch kein auffallend niedriger Preis für da» Rad bezahlt worden. Der Gerichtshof trat diesen Ausführungen bei und erkannte auf Freisprechung. * „Da» Ange ißt mit" Dieses Wort ist nur zu wahr, das ansehnliche Aeuhere eines Gerichtes wirkt so bestechend, daß man schon mit günstiger Voreingenommenheit sich anS Genießen begibt. Keinem unserer modernen KüchenhilfSmittel gelingt es jedoch so sehr, einer Speise, namentlich einer Suppe das anheimelnde Ansehen von Kraft, Würze und Wohlgeschmack zu geben, wie eS bei Liebigs Fleisch.Extract der Fall ist. Eine der berüchtigten „blonden" Suppen, mit diesem Zusatz versehen, zeigt sofort ein ganz anderes Gesicht und weckt das Vertrauen zu ihrer tadellosen Zubereitung; und in der That darf man sicher sein, daß dieses versührerische Aeußere nur der Reflex ihrer inneren Gediegenheit ist. * Ein Muster Bräutigam. Herr Schmidt (zum Schwiegersohn in spe): „Also Sie wollen meine Clara heirathen? Haben Sie denn auch schon einen Tag für die Hochzeit bestimmt — Bräutigam: „DaS überlass' ich natürlich ganz Frl. Clara." — Herr Schmidt: „Beabsichtigen Sie, eine große Hochzeit abzuhalten, oder ist Ihnen eine im engsten Kreis der Familie lieber?" — Bräutigam: „DaS dürfte ich wohl am besten Ihrer Frau Gemahlin überlasten". — Herr Schmidt: „Und wie hoch beläuft sich Ihr Einkommen, junger Mann?" — Bräutigam: „Oh, das überlaste ich ganz Ihnen, Herr Schmidt." Hillen beseitigt und illusorisch «acht und dieselben in die Zjan iSlage bringt, bei ihrem Entschluste nicht die heutigen tlhoichlichen Verhältnisse de» Unternehmens — unter voller Hkidckssichttgung der concessionSmäßigen Rechte de» Staate» -|»ibern hauptsächlich die etwaigen künftigen Verhältnisse, nrifti durch eine Zerreißung deS Unternehmens und neue Der« f WVttztehungen sich gestalten würden, also diejenigen Folgen uni Anbußen in das Auge zu fassen, welche bei der Durch- f Murg der fraglichen Maßnahmen ihnen in ihre« Vermögen ei «Hetze» können. So sicher die partielle, fich nur auf die fi da htm Jahre 1893 kauffällig gewordenen hessischen Linien d^Lnkende Verstaatlichung ein höchst bedenkliche», die Inter- rffa de» hessischen Lande» und de» allgemeinen Verkehr» s.Wgende» Vorgehen ist, ebenso bestimmt läßt sich heute s.P» erkennen, daß diese» Vorgehen für den Bestand und Rentabilität unserer Gesellschaft von sehr nachtheiligen Zsagiv begleitet sein würde, daß un» durch die Zerstücklung oiHlllammenhängende Strecken übrig bleiben würden, welchen bHojc nod) in Folge Kündigung de» Concurrenzvertrags unter WWilfe der von dem hessischen Staat in Besitz genommenen LÜvikii voraussichtlich der wesentlichste Theil ihre» Transit« v«lehi» entzogen werden würde, sofern die Grobherzogliche nung ein solche» Vorgehen gegen die verbleibenden HAteckin mit den Pflichten, die auch ihr s. Z. durch Erthei« l w-g her Concesfionen erwachsen sind, vereinbarlich findet. ier veröffentlichten Erklärung der Regierung aber ist e» Idin Bein Zweifel, daß dieselbe — unerachtet der entgegen- fronten rechtlichen Bedenken — den Weg der einseitigen S&foetrgreifung ohne vorherige Regelung der Entschädigung»« piffchl eventuell zu beschreiten entschlossen ist, unter alleinigem &®tibeimlt de» Rechtsweg» für die Gesellschaft für die Er« s:min»g de» höheren Anspruch» derselben. Auch stellen die tiiriitu hohen Staatsregierungen in dem Begleitschreiben deS fcVigetat» lediglich in Aussicht, daß nur etwaige minder - öilljit Abänderungsvorschläge, welche von der GesellschastS- iirtutrinfl für wünschenßwerth erachtet werden möchten, einer i lihnem Prüfung und Erörterung würden unterzogen werden. Disev ungeachtet geben wir die Hoffnung nicht auf, daß il in Aussicht gestellten weiteren Verhandlungen zu einem »«ienllich besseren Angebot führen werden, da die Rücksichten i :m| d e Staatsmoral und die Billigkeit den betheiligten fligknungcn die Durchführung der angedrohten ZwangS- Mgi-zieln unmöglich erwünscht machen können. Wir müssen I'orbehalten, in der demnächftigen außerordentlichen (Smcul Versammlung die ganze Angelegenheit nach den ver- V dltbeien in Betracht kommenden Gesichtspunkten eingehend '«beleuchten, würden aber auch in der Gläubiger-General- r Versammlung schon die Meinungsäußerungen und Ansichten . lilttcr Aktionäre, welche heute durch eine ungewöhnlich um- Ttieigit dje Anmeldung und zahlreiches Erscheinen ihr leb- l böfter- .^ntcreffe an den derzeitigen Vorgängen bekundet haben, cjinnc: ntgegennehmen, indem wir beifügen, daß selbstverständ« ! dj eine Beschlußfassung erst in der außerordentlichen General- x mlaromlung erfolgen kann. Fußbodenanstrich i mit Bernsteinlackfarbe \ Sunstsg den 28. April l. I Nachmittag» 3 Uhr, versteigere ich im .Udler" (Marktplatz 20) dahier gegen Baarzahlung r 2 Pferde, 2 Kaffaschränke. 82 eichene Bohlen, 3 Hobelbänke mit Geschirr, 144 Tafeln Glas, 70 Packet Fensterbeschläge, 1 Zimmerteppich, 1 Spiegelschrank, 1 Schreibpult, 1 Sopha, mehrere Oelgemälde, eine Wasch» commode und einen Tisch Versteigerung theilweise bestimmt. Carl Ramstock 3584 (Wilh. Bögers Nachf.) Uhrmacher und Optiker stellt Iltziochthstils. Freibank. [4117 Heute und morgen: Ochsenfleisch nicht ladenrein, per Pfd. 50 Pfg. Lahns Salmiak-Terpentin-Kernseif e mWdm» Medaille. Allein echt, Marke: Aug. Luhn & Co., Barmen. 138 ■ ■ 1 — ff feder Art. foiote fi i d fi n stoffen» ' dU M» ■ 111Z ■ ■ Xtott. Man schreibe um Muster Vagy ’yy ■ WW «W W ■ unter Angabe oeS ticrountoten. von Eiton & Keusson, Seid en waaren -Fabrik, Croföld. aufnahmen, steht richtig und ist weder ein Geheimnis;, noch ist eine solche Benutzung auSgeführter und in Fachschriften veröffentlichter Entwürfe ungewöhnlich oder unstatthaft. Kein derartige», bestimmten vorübergehenden Zwrcken dienendes Bauwerk wird in allen seine» Theilen dem alleinigen Gedanken de» Archltecten mtsprungm sein, der e» gezeichnet hat. Durchaus unwahr ist, daß unsere Berücksichtigung des Klimm'ichen Entwurfes in einem unzulässigen Matze erfolgt sei. Wir wollen unser Urtheil in dieser »Sache aber nicht allein gelten lassen, ebenso wenig, wie daS Urtheil »itzgüvstiger »c«tteate«, sondern werden unS zunächst an den Spruch Sachverständiger wenden. Weitere Schritte behalten wir uns vor. Gießen, 27. April 1896. Stein & Meyer, Architekten. hr,uh-,d-»"' a WM* “ „m W mt «tliiCi*®, Wie haben Sie es nur fertig gebracht, daß dieses Mal die Fußböden so prachtvoll geworden sind? Mit ,C. ktzritze'» Bermstei« . Del» Lacktarbe^ ist es weiter kein Kunststück, dieselbe übertrifft an Haltbarkeit, schnellem Trocknen und elegantem Aussehen alle anderen Fußbodenlacke. Niederlage bei: Der Ausschluß weiterer Züge bleibt Vorbehalten. lil. Auf allen Haltestellen und Haltepunktm werden bei Anforderung ermäßigter '.iWforftKten nach Berlin gewöbnliche Rückfahrkarien bis zu derjenigen nächsten sä g; 1 ,D Ä« “nÄ|la( itten ps wii«"* „i<: ;s! k dir : k Mio », jedoch mit Ausnahme der nachfolgenden Tage: Freitag 22. Ma», Dienstag diesjahrtAk I Freitag 19. Juni und Freitag 14. August. MW - - -...... ........... F Mlix mit Ausschluß der unter I. ausgeführten Tage. III. Fahrtunterbrechung auf diese Sonder-Rückfahrkarten ist nur einmal ei« Bett Rückreise gegen Bescheinigung durch dm Stationsbeamten gestattet. SIlBbei Hinreise nach Berlin ist Fahrtunterbrechung autzgeschlossm. Findet eine st (Jk< i'knnoch statt, so verliert die Fahrkarte ihre Giltigkeit. IV. Kinder vom vollendeten vierten bis zum vollmdetm zehnten Lebensjahre, sc m jüngere Kinder, für welche besondere Plätze beansprucht werden, werden zur HW lbf§ ermäßigten Fahrpreises für Erwachsene besördert. T. Auf eine Sonder-Rückfahrkarte zum vollm Preise werden 25 Kilogramm u anlcu i*eine solche zum halben Preise (Kinder-Fahrkarte) 12 Kilogramm Frei- ß Nit ueroöbtt. TI. Nähere Auskunft ertheilm die Fahrkartm-Ansgabestellen. jKtankf«tt a. M.» im Aprll 1896. 4110 Königliche Eisenbahn-Direction >r>e Frau, tie |a Stli eschWgt war, w.: Gin Hiraschlüg hwi1 tn vkrheirathlte blü^c:. >r dieselbe uoch bei ifi n gkwesen, und Hali! Der Schmerz der 8,-z eilnahme. Darm. . Majestät der Sollt: n herrlichem SBtüu; n Menge mit btanitoir t festlich geschmückt. ). April. Aus hiefizli n, flüggen Gänse u hlen die Händler jt r. iusezucht ist ja für k i einzelnen Orten, * idheckeu, Bingenheim Itbtn, rock totste man nach it Mttn zu fehl to ■ eits der Erlös k!r Canö- «nd Volkrwivthschaft. Gtü«vetg, 25. April. Fruchtpreise. 2öeijen X 16^0, Korn X 15,40, Gerste X 15,68, Hafer X 14,04, Erbsen X 16,66, Linsen .*00,00, mieten X 15,80, Lein X 00,00, Kartoffeln X 4 20, Samen X 00,00. | Lavterbach, 24. April. Der zweite diesjährige Viehmarkt (ber erste Markt am 27. Februar konnte in Folge der Maul- und Klauenseuche nicht abgehalten werden), war in Rindvieh wenig stark, in Schweinen dagegen stark befahrm. Aufgetrieben waren etwa 80 Stück, meistens trächtige Rinder, und wurden hiervon ziemlich viel verkauft; zweijährige trächtige Rinder kosteten 200 bis 250 Mk. dreijährige Rinder (tadellose Exemplare) 260 bis 320 Mk. daS Stück. Zweijährige Stiere kostetm 330 bis 380 Mk., dreijährige Stiere das Paar 450 bis 500 Mk , der Handel hierin war ziemlich gut. Nach frischmelkenden Kühen war starke Nachfrage, es wurde das Stück mit 280 bi« 350 Mk., gewöhnliche Kühe dagegen das Stück zu 200 bis 230 Mk. verkauft und wurden auch hierin gute Resultate von Seilen der Verkäufer erzielt. Nur wenige Saugkälber waren am Markt, dieselben wurden alle verkauft, 3 Wochen alt kostete daS Stück 25 bi» 30 Mk., einjährige Rinder kosteten 120 bi« 160 Mk. Fettes Vieh war nicht da. An Schweinen waren ungefähr ca. 400 Stück und zwar meistens Ferkel. Der Verkauf hierin war besonders in den befieren und älteren Ferkeln gut, es wurde das Paar 8 bis 10 Wochen alte, zu 36 bis 44 Mk. verkauft, das Paar 6 bis 8 Wochen alte, kostete 28 bis 35 Mk. Zuchtschweine, welche wenig begehrt wurden, kosteten das Stück 60 bi» 70 Mk. Fette Schweine, nach denen wenig Nachftage war, kosteten 36 bi» 38 Pfennig per Pfund Schlachtgewicht. Der nächste Viehmarkt findet hier den 11. Juni statt, mit demselben ist gleichzeitig Prämienmarkt verbunden. oischen Ostern unbr aufen eben bis zu V'.- Heu so rasch wi dem Aartoffellegen'!: im Mittwoch ist ti-: etngetrosfen/ indem ;M Besuche der Gewerbe-AusfleUung in Berlin ;n, (0 * »ll l* E" bat f=« N °»vlta < bt6 Bundes ha: h°tohb am 26. u: 5n des Bundes ti 'J 70 der b!» M > *«« 8ml«, Die verschiede^ 'n'M das Ziel,!, Egkm und i kneralversammlucg!: - d- als der ©ntiiii ' Mc Delegirten dei b senden werden ücj ! Dtttagt gehalten, la |£ ben beleuchtet tetrin Jes Meeres unö der lieve Wrllta Kranz LkristopS's 0 *** I-, Petri II 4130 2584 0 Allein 8cht bei Gustav Walter, Giessen im Alter von 47 Jahren. findet statt Mittwoch den 29. Apnl Die Beerdigung Nachmittags 21/., Uhr. 41S1 Gärtner, Schiffenbergerweg. 4007 8811 Guter Stalldünger Riegelpfad 81 zu verkaufen- Dcrmischie Anzeigen Coursbericht von Conrad Pietz, Bankgeschäft, Gießen, Schulstraße 10 Tonrse oom I 18./4. | 25./4.|^l Eorrrse do ul i 18./4. 25 /4. | i Cvvrse oonTTJ I 18./4. i 25./4.|^| Course vom Schwz. Nordost 6 81/, »4.4« 5 6 Brschw.ThlrL" IO}-:» 'ItwnfAnh _ 10 bs.tVs 8 1IJ 2AUUUIIW* . -- Memmgerfl. J A Pappenh. , 7 ~ Venedig« 2^0 tV - 8 mittelst automatischen Zinnschrotspülers durch Wasserdruck gereinigt, nicht mit Blcischrot. -WO fl. — 8 Vi 8*, 0 0 0 44 81.1 Wiener xk Flasche 16 Pfennig, V2 Flasche 8 Pfennig. Porter (in Porterflaschen) per Flasche 25 Pfennig. 18/1 Flaschen (2/3 Liter) für 3 Mk. frei ins Bau- 36/2 Flaschen für 3 Mark frei in s Haus. Pilsener Franziskaner 140.15 h* 13' *’* 128-50 :* 92 -'(• 78.751 87, 8 Herr Tettegaft ist seit 8 Tagen nicht mehr bei mir beschäftigt. Gießen, 27. April 1896. Air Heutige Kummer umfaßt 6 87, 8 Cours« vom ! 18./4. 25./4. Gestern Mittag verschied plötzlich, unerwartet unser lieber Gatte, Vater, Bruder und Schwager Erbsenreiser ”e,3.u8un. Glanz-Lack sofßit trockllklld lllld gkrmhlos, von Aedernraun leicht anwendbar. Llaaiopllpitre. Deutsch«. D. Reichs'Anl. do....... do Preuß.ConsolS do do Bad. St.-Dbl. v. 1886 . . . Bayr.St. Obl. do. Eisb.-Obl. Brem.St.-Anl. v.1892 . . . Hamb.St. Rte. v. 1893 . . . Hess. St.-Obl. do «U4IÄM»lfd)<. Griech.E. B v 1890 .... do. Mon >Anl. Stal. Rte. St. 1000—4000 do Oest. Gold Rte. Oest-Silb.-Rte. Oesterr.Localb. verstaatl. . Port. St. Anl. do....... ,34 rnstch ni]M ,lbet, gva fcen Ätfic, bet bt tu Eicht ethd ' Eirschtv? 81 allen Ichltchttn I scheu ;a werben anhrn entehrtet •üri Namen, bc mit tt»?e ©tfpannt l «rzihlnng bei ! .61 ist gul legte fie bann, durch riese neue natürlich ist ei zu erwarten hat geh', »elchrs au — fßr ihn frtW a jetzt aut gtmi Nazist abgesehen, n Nm Herrn een, nicht Bat)' ■»/ fuhr sie el — Eie gefallen »obere?' Lollar, am 27. April 1896. Die trauernden Hinterbliebenen. Ztl.Mittrlmeer Pr.Henri versiiol. Iselt in tkoccnlea. Bad. Th. 100 • Bayer. Th. 100 Donau Reg. ■ Cüln-Minden. Th. 100 Madrid .... «ein. Th 100 Lesterr.v.1860 Lldenb. Th. 40 Raab-Graz 100 Türk, frt- 400 liiriiul. |nfe ett «■ Mk Finnland. . 10 Freiburg Hi Maüander. 10 la. Kernseisen sowie sömmtliche zur Wasche nöthiqen Incredienzien liefert billigst 4103 Robert Stuhl, Neustadl 23. Theater-Verein Montag den 4. Mai, Giessener Festsaal (Wallthorstrisst ?V2 Uhr Abends: Gesammt-Gastspiei des Kölner Stadttheaters Hrbr, MH/»: liegt M kinstcht eine 1« östm giftet enthalte bn Ciffllegungt dwöh- Äreüamt Wit Veschwe Öiefctn, Ansbacherfl. "I Aug-burg. . 7 Gehr. Röhrte, Exportbierbrauerei, Giesse« Telephon No. 47 empfehlen ihre mehrfach prämiirten feinen Flaschen-Exportbiere: Wohnung, 6—7 Zimmer, wenn möglich mit Garten, für 1. Juli gesucht. Offerten mit Preis an die «nnoneen-Expedttion ' 1$ 1155.51 io >19.40*. 13 Ne Eon btm (5 “?,ka'«en»t5 r*rM*en un 2? Konrad $ JJJfüt oorbtn, TOren. r? ba ki 0, /"wie an I7*°der Lob öffentliche festen, bjg L^"Uhr Sv X» Wf 80^®°’*' tagm iu kaufengesncht. Näheres bei 4033 * H. Hahn, Bismarckstraße o ooooooooooooq Karl Geismar 4114 Uhrmacher. Herr Friedrich Frey Mühlenbesitzer •S* Grostc Posten schwarte u. farbige Strümpfe bedevtend unter Pre s- EehtNcbwaree Baumwelle per Pfund von Mk. 1.50 an. Mechanische Strickerei 4115 E, Senling, Wetzsteinstraße 45. 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Salon.-Mon. . |fai>kritfr. 87.30 102.50 102.70 89.30 67.55 37 95 87 — 102.85 102.75 89.40 67.30 37 95 4 Eisenb. Rtenbk. gautlrlifc. DtscheReichSbk. Frankstr. Bank verl.Hdlsges.. 102.50 159.— 177.— 148.90 102.50 158.70 177.10 148.50 4 4 5 105.45 105.50 4 do.Kron.'Nte. 99.60 99.SO Teulsch«. 47, 55J0 55.50 Darmst. Bank. 154.10 154.- 3 4* , do.E. B.Gold 4 Hess. Ludw. v. Deutsche Bank 186.80 186.1" 102.50 102.40 v.1889 . . . 105.70 105.60 1868,69 . . 100.90 101.- DiSct.-Comm. 209.40 208.40 3 5 Arg. inn. Anl. 59.30 60.20 4 do.v. 1874 . . 100.75 101.05 4 D. Grndschuld- Dresdner Bank 155.10 154.80 103.10 103 — 47, do. auß.v.1888 50.90 52.75 4 do.v. 1875/78 101.— 101.05 bank V-VI 105.— 105- Mitteld. Er.Bk. 110.— 110.— 105.70 105.95 57. ChinesischeAnl. 105.60 105.50 37, do....... 102 20 101.50 4 do. I—II 101.20 101.20 Oest.Crd. Anst. 305-7, 305.' , ) 3 103.95 104.20 4 ägyptische unis. 103 60 105.50 47, .Homburger I. . —.— —.— ■ do....... 101.20 100.61 )i6itrit'3Ldim 2 6 Mexic. v. 1890 94.10 93.75 4 Pfälzer Rordb 104.20 101.65 4 Fkf.Hyp-Bk.M 103.70 103.70 Rordd. Lloyd . HdchsterFarbw. Bochumer Guß Dortm. Union. 109.10 421.70 110.70 3 5 do. Eisenb. . 85.10 84.55 Slu»ianbi1dH. 3' .. 101.50 100.90 421.— 26.75 32.55 36.10 32.1 35.80 3 bo. SUber. . 26.60 4 4 Elisab.-B. ft ft. Kaschau Oderb. 103.80 103.90 4 4 do. Lyp.-Ered. V.1905unlS27 101.30 105.10 101.30 105.10 156.50 40 — 155.30 41.80 3lftU-eiL v.1891 . . . 103.25 108.20 3' , S 28 ... 100.60 100.50| Gelsenk. Brgw. 162.90 164.80 84.3 82 81 3' Franks, v. 1893 103.— 103.20 4 Lombardische . 101.95 101.70 Ldw.Ered.-Bk. 103.05 103.- Harpen. Brgrv. 154 50 155.— 50.25 108.90 86.15 83.10 41 — 27.30 49.90 104.10 86.10 83.15 40.81 27.1t 3' . 37, 37, 4 37, 4 37, Darmst. 88 94 Gießen . . . . Mainz..... Offenb. v. 1892 Wiesb. „ 1887 Worms. . . . Worms . . . . 102.10 104.50 103.— 105 — 102.20 102.1C 104.50 103.- 105.— 102.2C 3 5 4 Lombardische . Oest. Staatsb. do....... 71.35 104.50 71.30 104.50 i 4 3* Hamburg. Hyp. do. unk. b. 1900 do....... 100.25 103.50 101.25 100.25 103 50 100.— Ber. Königs- u. Laura . . . fcffnb-.Jriin Heff.LudwigSb. Esac.-Agram . Lest. StaatSb. di k 6d)roba 154.30 153.70 3 3 3 3 bo.L-VIII.Sm. do. IX. Em. . do. v. 1885 . . do. Erg.-Retz . 94.55 92.IG 91.36 I 93.60 94.85 92.30 91.25 93.30 4 4 37, 37, Mein. Hyp. alte do. neue do...... do. unk. 1907 100.05 103.56 101.36 100.05 103 6< 101.3t 104.41 120.90 301.7« in G»e 121.20 305.' , icn.