r8nt über dl, j ^ach Thür nei it einem freu Wb hio-usA- hat er oben m 6 nächsten iop ganzen W: t »rege, Cri i billigst ick sEL S»jÄ: rs^S -M ^ob!M Wirtes KM-r, ju vermiM vSoz^KüL s« *&*>■ hHti! ** *?fe " fehl s* «*£ „ anb PH .1 w®e Rntt. 1-Welses ^ io mn, Ä*A U W H ' toQ< ste ü, p eH diit» Unb - uni; J vchlvach ct, bo kin arm i< ,w lvch» nblid) unb n; 6t Stuber tr ;6 Marile be° Blähenber ^BGstert- c ®it ben ertt Mider/ [ ib auf den ü! i°0t • „Mach all- Selig!,!: :t Welt besG ® Herzen nti; L______ 4 Simmet ttfi fofort zu oc; ___M- ,8 Logis zu «kc Roog, Dom- ,Zimmer,W>ch. osort zu oemr «z »otmtM jung mit M i ,e»Sne «E! n einem istderhM^ lsffene Bob«1 Zimmer« «jt • in l. 8>ril U SaamUtM ofarttaloflUi - :mer, JHUt i vetmitlhtn. «yfertnykL «und,. SS* iit ilea 3* vermiethen- :1r. 75 Erstes Blatt. Samstag den 28 März 1S96 vierlkliShriger Kmerat-Mnzeiger Amts» unb Anzeigeblutt für ben Kreis Gieren. chratisbeitage: Gießener Aamitienölatter. | Annahme von Anzeigen |u der Nachmittag« für de, hotgenden Lag erscheinenden Nummer bi« vorm. 10 Uhr. Alle Rnnoncen-Bureaux de« In» und Lu«lande« nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. IRebaction, Lxpeditia». und Druckerei: KchnlftraßeAr.7. Fernsprecher 61. Die Gießener ,«rnilie«0tälter rerden dem Anzeiger oSchentlich dreimal brigelegt. Der -ießener Anzeiger erscheint täglich, rill Ausnahme de« Montag«. Gießener Anzeiger s Amtlicher Tbeil. Bekanntmachung. Betreffend die Maul» und Klauenseuche in Röthges. Nachdem unter den Schaf- und Rindviehbeständen der Gemeinde Röthges die Maul« und Klauenseuche amtlich festgestellt worden ist, wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Gehöft-, Weide- und SkmarkungSsperre angeordnet ist. Gießen, am 27. März 1896. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Gießen, am 26. März 1896. vetr.: Die Anstellung der KreiSstraßenwarte. Das Großherzogltche Kreisamt Gießen mit die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Sie wollen, soweit au» Ihren Gemeindekassen Gehalte nv Straßenwarte bezahlt worden find, die Gemeindeetnnehmer verrnlaffen, sofort mit der Kreiskaffe abzurechnen, damit diese in den Besitz sämmtlicher Hauptquittungen gelangt. Binnen 14 Tagen sehen wir Ihrem Bericht entgegen, daß diese Abrechnung stattgefunden hat. v. Gagern. Aus den Verhandlungen der Ersten Kammer der hessischen Stände. nn. Darmstadt, 26. Marz 1896. Die Erste Ständekammer trat heute Morgen um 91/2 Uhr gut Schlußsitzung zusammen. Die 31 Punkte umfassende Tagesordnung fand in rascher, meist mit den Beschlüssen der Zweiten Kammer übereinstimmender Weise ihre Erledigung. Dem Antrag de» Abg. Bähr und Genossen, um Neuordnung der Gehalt».Verhältnisse der Gemeindeforst, starte, der aber von der Zweiten Kammer abgelehnt wurde, utib dafür auf Antrag de» Abg. Haas und Genossen eine Summe bis zu 20,000 Mk. jährlich der Regierung zur Besserung der Gehalte der Gemeinbeforstwarte und Ber- «illtgung von Ruhegehalten zur Verfügung gestellt war, trat bic Kammer nicht bei. Bezüglich der Gesuche der Steueraufseher des SroßherzogthumS um Gehaltsaufbesserung trat die -Kammer dem Ersuchen der Zweiten Kammer an die Großh. Regierung um Gewährung von entsprechenden Vergütungen für Zehrungen u. s. w. einstimmig bei, lehnte dagegen eine Sehaltserhöhung ab, da nach den Erklärungen der Regierung Ile Ausarbeitung eines Beamtengesetzes in Vorbereitung ist. Die von der Großh. Regierung gemachte Vorlage auf "ktwilligung von Ortszulagen für die Hochbauaufseher lat von der Zweiten Kammer gegen eine Stimme abgelehnt torden. Der berichtende Ausschuß beantragt, diesem Be- ftzluß nicht zuzustimmen, insbesondere weil derselbe nur der Ünsdruck divergtrender Ansichten bezüglich deS OrganiiationS- ach'eS zwischen Regierung und Kammer gewesen sei. Es würden hierdurch nur die betroffenen Beamten darunter zu le ben haben, die auf die, ihren Collegen budgetmäßig zn- ßchende Localzulage verzichten müßten. Die Kammer be- Itließt einstimmig, die RegierungSsorderung zu bewilligen. Einem Beschluß der Zweiten Kammer, die Großh. Regie- tung zu ersuchen, eine Gesetzesvorlage zu machen, durch welche dec Art. 14 des Dammbaugesetzes vom 14. Juni 1887 ^gehoben wird, beantragt der AuS|chuß nicht betzutreten, »eil derselbe die EntschädiguugSfrage mehr oder weniger in «tiäpenso lasse. Das Entstehen und der Ausfall von Pro« gerfen in dieser Frage sei hier zu vermeiden, und die Sache Har ins Auge zu fassen. Der Ausschuß beantragt auch bcher zu beschließen: Für die durch Neubau, die Verlegung, bie gänzliche oder theilweise Abtragung eine» Hochwasser- bcmmes bewirkte Werthvermtnderung des Grundbesitzes wird Entschädigung geleistet. Die Entschädigung wird nach den tzlundsätzen der Art. 8 und 9 de« Gesetzes vom Staat und dmjenigen Gemeinden getragen, denen die Arbeiten zum Vor« ttetl gereichen. Dieser Antrag findet Annahme. Bezüglich des Antrags deS Abg. Euler auf Er- Sattiung einer Nebenbahn von BenShetm nach Linden- ftl« und eines Gesuchs verschiedener Körperschaften um Er« iaaang einer Nebenbahn durch daS Modauthal von Linden- |t!8 nach Darmstadt, welcher von der Zweiten Kammer dahin glitgeheißen wurde, die Großh. Regierung zu ersuchen, eine 8’fbinbung deS mittleren OdenwalbeS mit ben Bahnnetzen im Ange zu behalten, und nach Klärung der Verhältnisse und eingehender Untersuchung der geeigneten Strecke Vorlage zu machen, beantragt der diesseitige Ausschuß, hier eine ab- wartende Stellung einzunehmen, und den Antrag abzulehnen. Dies um so mehr, als die bereits bewilligten Nebenbahn- Unten als die dringlichsten im Lande anerkannt und das technische Personal für andere Zwecke nicht verwendet werden sollte. — Finanzmtnister Weber theilt den Standpunkt des Ausschusses voll und ganz. Die Regierung werde auch bei ablehnendem Beschluß die fraglichen Linien im Ange behalten und Erhebungen machen lassen. — Graf Laubach theilt den Standpunkt der Regierung. Mit dem Antrag des Ausschusses sei bezweckt, die wilde Jagd nach Bahnlinien von Interessentenkreisen aufzuhalten. Wenn die Re- gierung über gewisse Linien ein klare» Bild habe, bann möge dieselbe selbst dem Haus Vorlage machen. — Graf zu Erbach ist der gleichen Ansicht wie der Ausschuß. Er empfiehlt aber da» Project Bensheim—Lindenfels der Regierung zur wohlwollenden Erwägung. Auch gegen eine Bahn durch das Modauthal sei nichts einzuwenden. Für die beste Lösung hält er, wenn man beide Projekte vereinige. — Frhr. v. Hehl weist auf die finanziellen Schwierigkeiten hin. Für Nebenbahnen seien bereit» 32 Millionen ver- willigt und immer sehe man noch kein Ende. Mehr als eine Million Zinsen sei zu zahlen, wenn die Bahnen gebaut feien; bei den Oberhesflschen Bahnen habe sich bereit» ein Deficit von l1/» Millionen herausgestellt, dazu trat noch die Heber- nähme der hessischen LudwigSbahn auf den Staat. Durch solche uferlose Pläne des anderen Hauses werde der hessische Staat in finanzielle Schwierigkeiten gebracht, der die Steuerkraft des Landes in Mitleidenschaft ziehe. — Der Antrag deö Ausschusses auf Ablehnung wird hierauf einstimmig angenommen. Da» gleiche Schicksal erfährt der Antrag Vogt und Genossen auf Erbauung einer Nebenbahn Lich —Grünberg. — Graf Laub ach hält die Linie, soweit er die Verhältnisse kenne, für unnöthig. Er frage sich überhaupt, ob man Bahnen bauen solle, die nur Städte 2. und 3. Ranges berühren. Wenn diese Bahn eine Fortsetzung nach Grünberg erhalten solle, dann wolle er fich nicht dagegen aussprechen. — Prälat Habicht tritt für die Linie Lich—Grünberg ein, die eine Nothw?ndigkett für die dortige Bevölkerung sei. Nur dürfe fie nicht von Privaten, sondern von der Regierung gebaut werten. Gegen 1 Stimme wird der Bau der Bahn abgelehnt. — Auch die Erbauung einer Nebenbahn von Oppenheim nach Darmstadt bezw. Groß-Gerau findet keine Gnade vor dem hohen Hans. — Excel!. Goldmann weist darauf hin, daß daS Hau» früher dem Bau dieser Bahn zugestimmt habe. ES liege kein Grund vor, diesen Beschluß aufzuheben. Ob die Bahn nach Groß-Gerau oder Darmstadt geführt werde, fei ihm einerlei. Er wünsche nur eine Verbindung nach dem Rhein zu erzielen. — Der Antrag wird gegen 8 Stimmen abgelehnt. Damit ist die Tagesordnung beendigt und vertagt fich baß Hau». Deutsches Reich. Berlin, 26. März. Abermals weilt Kaiser Wilhelm In Italien, begleitet von seiner erlauchten Gemahlin unb seinen ältesten Söhnen. Die hohe Politik hat mit tiefer jüngsten Jtalienfahrt be« hohen Herrn, bie ja schon längst geplant war, zunächst nichts zu thun, brnnoch weist bie ganze Reise burch bie an ihrem Ausgange erfolgenbe Zusammenkunft Kaiser Wilhelms mit König Humbert ihren bedeutsamen politischen Hintergrund auf. Gewiß find von der bevorstehenden Monarchenbegegnung von Venedig keine besonderen Abmachungen zu erwarten, aber sie besiegelt zum Mindesten aufS Neue nicht nur das enge persönliche Freundschaftsverhältniß zwischen den beiden Herrschern, sondern bekundet zugleich auch wiederum die Festigkeit de« Bundes ihrer Reiche unb Völker. Dle schwere Nieberlage ber italienischen Waffen bet Adua hat nicht einen Augenblick vermocht, bie innigen politischen Beziehungen Italiens zu Deutschlanb und hiermit weiter auch zu Oesterreich-Ungarn zu erschüttern oder zu trüben, im Gegentheil, gerade in diesen so ernsten Tagen für daS Apenninenkönigreich zeigte fich glänzend, wie festgefügt doch der Dreibund ist. Eben Augeficht» der abessinischen Ereigniffe gewinnt aber bie im Anschlüsse an die Mittelmeerfahrt Kaiser Wilhelms statt- -findende Begegnung desselben mit dem italienischen Monarchen an Bedeutung, fie bringt aufS Nene die Sympathien und die Thetlnahme Deutschlands für daS verbündete Italien zum leuchtenden Ausdruck, und dies weiß die italienische Nation selbst sehr wohl, die begeisterte Aufnahme, welche dem Kaiser und der Kaiserin bei der Durchreise in Mailand, bann in Genua und nun in Neapel bereitet worden ist, beweist zur Genüge, wie sehr man in Italien gerade ben diesmaligen Besuch deS deutschen Kaisers zu würdigen versteht. Neueste Wolff« telegraphisch«« Lorrcspondenz-Bureau. Berlin, 26. März. Der BundeSrath überwies in seiner heutigen Sitzung den Beschluß deS Reichstages zu einer Petition wegen Vornahme periodischer Erhebungen über bie gesammten Arbeiterverhältnisie in den Betrieben deS Reiche» u. f. w. dem Reichskanzler. Der Vorlage vom 16. Marz betr. die Revtfion der BrennfteuervergütungSsätze wurde die Zustimmung crtheilt. Das Etatgesetz für Elsaß-Lothringen für 1896/97 wurde in der Fassung der Beschlüsse deS Lande»« auSschufleS angenommen. Frankfurt a. M., 26. März. Die Stadtverordneten- Versammlung hat, wie verlautet, in der letzten nicht öffentlichen Sitzung zur würdigen Gestaltung der Feier anläßlich des Besuchs Sr. Majestät des Kaisers in Frankfurt einen Credtt von 90000 Mark bewilligt. Christiania, 26. März. Der Storthing lehnte mit 58 gegen 56 Stimmen den Antrag, die Apanagen de« König» und deS Kronprinzen auf die früheren Beträge von 326000 bezw. 80000 Kronen zu erhöhen, ab und bewilligte die jetzigen Beträge von 256000 bezw. 30000 Kronen. — Die Regierung brachte heute im Storthing eine Gesetzesvorlage ein Über ben Anschluß Norwegens an bie Berner Convention, betreffend das literarische Eigenthum. Stockholm, 26. März. Die erste Kammer bewilligte 11 780000 Kronen zur außerordentlichen Vergrößerung der Flotte; die zweite Kammer hat diese Bewilligung auf 5 000000 Kronen herabgesetzt. Petersburg. 26. März. Der Nuntius, der den Papst bet den KrönungSfeierltchkelten vertritt, trifft am 27. Mai in Moskau ein. Sofia, 26. März. Fürst Ferdinand hat heute früh 12 Uhr 42 Minuten seine Reife nach Konstantinopel angetreten. In feiner Begleitung befinden fich der Minister- präfident Stoilow, der Kriegsminister Petrow sowie ber türkische Commiflar in Sofia. Eapstadt, 26. März. Reuter. In zwei Distrtcten be» Matabelelanbe», Jnseza unb Ftlabufi, ist ein Aufstanb auSgebrochen. Eine Anzahl Weiße ist getödtet, unter ihnen ber Commiffar für bie Angelegenheiten ber Eingeborenen, Bentley. Die Weißen flüchteten fich nach Bulawayo unb Gwelo. 75 Freiwillige mit einem Maximgefchütz finb gegen bie Aufstänblschen ausgewogen. Johannesburg, 26. März. Reuter. Hier wirb jetzt allgemein angenommen, baß Präsident Krüger England nicht besuchen wird. Dipssche» .HeroA". Berlin, 26. März. DaS preußische Herrenhaus trat heute in die Berathung des Etats ein, bei welcher Gelegenheit verschiedene Mitglieder des Hauses die Lage der Landwirthschaft besprachen. Graf Mirbach führte au», von der gegenwärtigen Regierung höre man auch nur Worte, aber nichts von Thaten. Im Lande herrsche eine Stimmung, daß man sich freue über jede Existenz, die vernichtet werde. Wenn die Regierung keine klare Stellung zu ben schwebenbe« Fragen einnehwe, bann könne sie leicht bedenkliche Dinge erleben. Graf Klinckowström drückte ebenfalls feine Befürchtungen aus und meinte, der Ernst der Situation teert-e nicht gewürdigt. Er erörterte dann die rapide fortschreitende Verschuldung des Grundbesitzes. Ministerpräsident Fürst Hohenlohe erwiderte, er wisse nicht, worin der Mangel an Wohlwollen für die Landwirthschaft, der der Regierung hier vorgeworfen werde, bestehen solle. Die Regierung habe auf da» Verlangen der Landwirthschaft in loyaler Weise im AuS- lande wegen Verhandlungen In der Währungsfrage angefragt. Die Antwort fei aber derart gewesen, daß die Regierung weitere Schritte nicht für angezeigt hält. Die Behauptung des Grafen Mirbach, daß am Ministertifche Freude herrsche über jede vernichtete Existenz fei so ungeheuerlich, daß er nichts darauf erwidern wolle. Graf Mtrbach bemerkte dem Fürsten Hohenlohe, daß er nicht gesagt habe, man freue fick am Ministertische über jede vernichtete Existenz, sondern er habe lediglich gesagt, daß die Stimmung im Lande eine derartige sei. Morgen Fortsetzung ber Debatte. Berlin, 26. März. Heber die diesjährigen Kaiser- manöver macht die „Post" folgende Mlttheiluugen: Die großen Manöver des 12. ArmeecorpS gegen daS 5. und 6. ArmeecorpS werden an drei Tagen in der Gegend zwischen Görlitz und Bautzen stattfinden, und zwar am 9., 10. und 11. September. Vorher werden Paraden abgehalten werden für da« 5. Armeecorp« bei Görlitz, für das 6. Armeecorp« bei Breslau und für das 12. Armeecorp« auf dem Truppen« Übungsplatz bei Zeithain. Bon den Paraden ?au6 werden die Truppen zum Thetl mit der Bahn an da« Manöver« gelände herangeführt werden, zum Theil werden sie auf Fuß« Märschen dahin gelangen. Pstlda», 26. März. Der Rechtsanwalt Zenker, der Führer der hiesigen Antisemiten, ist von einem Marine- Offizier in einem Gehölz bei Neu-BabelSberg im Duell er« schossen worden. Frankfurt a. M., 26. März. Wie die „Franks. Ztg." meldet, ist nach hier eiugetroffeneu Privatnachrichten der Präsident der Republik Haiti, General L. M. F. Hypolite, gestorben. Frauksuri a. M., 26. März. Die Kaiserin-Wittwe von Rußland pasfirte heute Mittag I2Uhr aus der Reise nach dem Süden den Bahnhof Sachsenhausen, wo fie während de« zwölf Minuten währenden Aufenthalt- das Frühstück etnnahm. Thorn. 26. März. Wie der „Ostpreußtsche Grenzbote" meldet, find in den russischen Ostsee-Provinzen mehrere Hundert Menschen am Aussatz erkrankt. Die Seuche verbreitet sich weiter, da nur ein Theil der Erkrankten in Asylen uutergebracht ist. Der livländische Landtag hat beschloffen, daß jeder Aussätzige auf Kosten des Landes in ein Asyl ausgenommen werden muß. Rom. 26. März. König Menelik soll gedroht haben, auf Masiauah zu marschireu, falls der Friede nicht bald abgeschlossen werde. Paris, 26. März. Der „Tenrps" bemerkt tu einem langen Artikel, betitelt „Coojaoctureu", daß Deutschland- Billigung der Dongola-Expedttton nicht zum Zweck hat, England zum Beitritt in den Dreibund zu veranlassen. Loudon, 26. März. Die „Time-" melden aus Kairo, daß, soll« die egyptische FinanzCommission den KriegS« fand« verweigern sollte, England selbstständig gegen die Derwische vorgehen werde, weil diese sonst mit noch größerer Kühnheit vorrücken würden. Athen, 26. März. Wie hiesige Kaufleute melden, rückt eine zweite abessynische Armee von Süden gegen die Italiener vor. L totales unb prot>ht$ieUcs, Sieben. 27. März 1896. * * Empfang. Seine Königliche Hoheit der Großherzog empfingen am 26. März, Vormittags !/a10 Uhr, den Professor Dr. Behaghel, Rector deS LandeS-Untverfität. ♦ * Kirchliche Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, dem Pfarrverwalter Wilhelm Hoffmann zu Jugenheim, Decauar Mainz, die evangelische Pfarrstelle daselbst zu übertragen. * • Sitzung der Großh Handelskammer vom 20. März 1896. Anwesend die Herren: Koch, Scheel, Hemberger, Kotz, Kraatz, Wortmann. Die Handelskammer Göttingen ersucht um Unterstützung einer Petition an den Reichstag, welche Abkürzung der Verjährungsfristen im zur Berathung stehenden bürgerlichen Gesetzbuch erstrebt. Die Kammer lehnt Befürwortung ab, weil die Bestimmungen des Entwurfs „Mit Ablauf vonzwei Jahrenverjähren dteAusprüche der Kaufleute, der Fabrikanten, der Handwerker, sowie Derjenigen, welche ein Kunstgewerbe betreiben, für Lieferung von Maaren und Leistung von Arbeiten einschließlich der Auslagen, es sei denn, daß die Lieferung, Leistung oder Besorgung für denGewerbebetrieb des Schuldners erfolgt ist," (in letzterem Falle gewöhnliche Verjährungsfrist von 30 Jahren) im Wesentlichen mit dem bisherigen, insbesondere im Großherzogthum Hessen bestehenden Rechte übereinstimmt, und dieser RechlSzustand Anlaß zu Klagen nicht gegeben hat. — Der Deutsche Verband kausmännischer Vereine bittet in einer an daS ReichSaml des Inneren gerichteten Eingabe um Einführung kaufmännifcherSchiedSgerichtefür Streitigkeiten zwischen Prinzipal und Angestellten. Die Kammer vermag ein Bedürfntß für derartige den bestehenden Gewerbegerichten ähnliche Sondergerichte nicht avzuerkennen, und schließt sich deßhalb einer Gegenvorstellung der Handelskammer Wiesbaden an. — Die Königliche Eisenbahn« Directton Frankfurt a. M. ersucht um eine gutachtliche Aeußerung betreffend wünschenSwerthe Aeußerung der Tartftrung von bearbeiteten Bausteinen. Die Kammer empfiehlt aus Grund erhobener Gutachten, daß alle glatten und geschliffenen Werkstücke — wenn auch mit Facen oder glatten Nuten oder auch mit gradlinigen Profilen ver- fehen — sowie alle profilirte und charrirte, also nicht geschliffene, Werkstücke unter Sprcialtaris III, dagegen alle profilirte (mit Bogenlinten) und geschliffene Steine, sowie polirte Marmorstücke unter Specialtartf II gesetzt würden. — Die Frage, ob ein Bedürfnis vorltege, den Fabrikanten von Schildpattwaaren beim Geschäftsbetriebe durch Reisende die Mitführung der abzusetzenden Maaren in gleicher Weise zu gestatten, wie den Gold« und Silberwaarenfabrikanten wird bejaht, weil die Verschiedenheit in Nüancirung und Gewicht eS wünschenSwerth erscheinen läßt, daß der Käufer die einzelnen Stücke nach eigner Wahl kaufe. — Das Gesuch des kaufmännischen Verein« um Verleihung der Rechte einer juristischen Person wird befürwortet. Die deutsche Colonialgesellschaft beabfichttgt, in Berlin ein Kauf- und BersandthauS zum Vertrieb der aus deut- fchen Co l out e en stammenden Produc te zu errichten- die Kammer al« Mitglied der Gesellschaft spricht sich dagegen au«, weil durch solche Kaufhäuser die freie Entwick'ung de« Handels eher gefährdet als gefördert wird, und wird diese ihre prinzipielle Stellungnahme der Centralleitung kundgeben. — Mit Ausarbeitung einer Petttion gegen die dem Reichstag zur Zett vorliegende GewerbeordnungS- Novelle wcrdea die Herren Koch, Homberger und Scheel betraut. — AuS dem Referat des Vorfitzeudeu über die Sitzung deS EifenbahobeirathS vom 19. März 1896 zn Darmstadt berichten wir Nachstehendes: Der Arbeiterfrühzug Nr. 46 auf der Strecke Fulda-Gießen soll nach Beseitigung der zur Zeit noch entgegenstehevden bahntechnischen Hioderniffe von Grünberg ab beginnen. Ein diesseitiger Antrag auf Anschluß deS Zuges 64 der Main Neckar- Bahn an Zug 107 der Main-Weferbahn (ab Frankfurt 5/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: öttndergotteSdienft für die Johannes« gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. Abends 6 Uhr: Pfarrer Dinaeldey. Nach allen Gottesdiensten Collecte für bedürftige Gemeind« unsere- Landes. Am Gründonnerstag und am Charfreitag wird Vormittag- Beichte und heil. Abendmahl jedeSmal für die Lucas« und für die JohanneSgemetnde zusammen gehalten werden. Am 2. Osterfctertag, Nachmittag- 2 Uhr, findet die Vorstellung und Prüfung der Eonfirmanden au« der Lucas« und au« der Mtlitäraemeinde statt- Ostersonntag, den 5. April, Nachmittag« 2 Uhr, Bertheiltzn« der Schott'schen StiftungSztnsen. Kathvltsche vemeintze. Sonntag den 29. März. Palms-nntag. SamSlag: Nachmittag- um 5 Uhr und Abend« um 8 Uhr Gelegenheit zur bl. Beichte. Von 3‘ 1 bi« 7 Uhr wird ein fremder Priester Beicht hören. Sonntag: vormittag« von 6V1 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; „ um 6V1 Uhr erste hl. Meffe; „ um 7V, Uhr AuStbeilung der hl. Communion; , um 8 Uhr zweite hl- Messe; , um 91/1 Uhr Hochamt; vor dem Hochamt findet die Palm- weihe statt- Nachmittags um 5*/, Uhr Predigt; darauf PasstonSandacht. Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft. Freitag Abend 6U Uhr, SamStag vormittag 6 Uhr, Nachmitta- 3M Uhr. Sonntag den 29- und Montag den 30. März. Pasiahfest. 1. Tag. Vorabend 785 Uhr, vormittag 8 Uhr, Predt-I, Nachmittag 4 Uhr 2. Tag. Vorabend 7W Uhr, Vormittag 8 Uhr, Rachmitta- 4 Uhr, FesteSauSgang 746 Uhr- Wochengottesdienst Morgens 6* Uhr, Abends 7“ Uhr. WttterungSbertcht vom 27« März. Die Luftdruck-Vertheilun« gestaltet sich heule viel unregelmäßiger al« bisher. Im Nordwesten der britischen Inseln liegt eine tiefe Depression, von der auS sich ein Gebiet niederen Drucke« in südöstlicher Richtung über die Nordsee, Deutschland, Oesterreich Ungarn bi« zum adrtattschen Meere und der Balkan-tzalbtnsel erstreckt. Dabei ist im Südweften de« Erdthetl« da« Barometer erheblich gestiegen und lagen daselbst ein baromettischrs Maximum. Dasselbe verbindet sich durch einen über die Alpen und Italien verlaufe»-« Rücken hohen Druckes mit einem zweiten Maxtmal-Gebiet im Süd osten Europas, lieber dem westlichen und südlichen Theil M Mtltelmeer-BeckenS ist bet Luftdruck gleichfalls wieder niedrig. I» südlichen Deutschland war da« Wetter noch meist heiter, doch ist tei Lause deS TageS vielfach Trübung eingetretm. voravsftchUtch« Sitürstm Zunächst Eintritt von kühlerem W tter. Muster doppeltbi .roinoWolle,A 65Pt Modebilder 1003 t-Abtheilung i Buxkin ä Mk. mit feinen Üppigen, grü ien Rasen« •OCt matten ist vorbei und jede Hau« krau sucht nach einem aeeigneten Ersatz für Rasenbleiche. Wie die Erfahrung fett einigen Wintern gelehrt Hal, findet man in ■ Salmiak-Terpentin-Kernfetfe' daS beste aller Mittet, um die Wäsche schneeweiß zu bleichen, ohne daß fie im geringsten angegriffen wird. Jede Hausfrau sollte mit „Lahn'« Seife" diese» versuchen. 13e kAS WH z.: v6* W*# »S"K> HM- und Aer 400 lMf •2) Lecks" Mr' riW*10- Keile, nebst setzen non Sai Linkkasten, jnl- :S) Herstellen von MlnonWchte 4) vbnlchsarbeiten ConaU, W,n auf dem Wege 1 Abschreibung v ergebe^ 1; -t.'Huntnlagen tt l»jal vtlerzrichneler B fhjV 52, eingesehen tenulMt dasellsi t kiW dn Hnn Bindung um biet' ihre ruMrung Vrmstenalerlab vom virviesen. Die Angebote ftni lern 16. April »ittag« 11 Uhr «ninrrichen. Zuschlagsfrist: 14 Hießen, den 28 Trvßherzogliche ffur die Unioersitä Sieutii ftr.fltrrWfi ' tit Atmung btr füi tfidlmtni (anale oft« »'•Bm r.tbft Teckeln t et a 1720 lkg. soll vergr IZei-mingni, Llesmlnk k itrgunflm können au| h fiugtlpfab etngesrhei Äl’unterlasm, mit ^-lchvnvaen, gegen pofl »n 4V 4 von da btjoa .'Angebote sind bi« »- «MU 1, 3„ S„ Hi 1 »rannter Stelle en . tzschlagsfrist 8 lagt, dm 27. mir, __ «isenbabndana ML M Freiba Hkute und m Äindfle ^devrin, pi. P Echsenf lade^rill, PN sp Mroeiiu labenrein, pr. #uumt * ^übettroffener ®i mstsg den 25. April l, I, I Nachmittags 2 Uhr, befindliche Wirthschaft per 2984 Gießen, den 27. März 1896. IS Marktplatz IS. 2898 1461 OELflRI LACK' Zeit und Geld sparen und verhüten will, daß Petroleum ■■ vl zum Feueranmachen genommen wird, der kaufe #00 Reuting. 2979 k. Eh. Bieker, Neustadt. Wohnort: Name und Stand: August Noll 3004 Nr. 10 a M. 1.50 für weniger starken Bart. Saatwicken rflfli 2989 iiNfiehlt billigst 2208 S e e "o S ürstigk ©emdnho wirb LorvUtz Ms« unb für n !t die 8orfttUuoi 1» unb mit btr inn. lür die Zohemi W GietzeK i. Kidleder Damen-Zugstiefel, hochfein „ „ Halbschuhe, neue Fa?on Paar 12.50 11.50 8.50, 7.50 6.25 in Kid- A. Voigt, Seltersweg. W. Tchomber, Neuenbäue. Vertreter H Hof, Bahnhofstraße. H. Bell off, Alicestraße. 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Forderungen an den Unter- zeichneten zu haben glaubt, möge sich bis Sonntag Mittag Ludwigstraße 26 melden. 3008 Diehl, Grubendirector. Meinen Mitmenschen, welche an Magenbeschwerden, Verdauung»» schwäche, Appetttmangel rc. leiden, theile ich herzlich gern und «ueutgelUich mit, wie sehr ich selbst daran gelitten und wie ich hiervon btfrdt wurde. Pastor a. D. Kypk« in Schretberhau Ludwig Mauk II. im beinahe vollendeten 44. Lebensjahre, nach kurzem, schweren Leiden heute Mittag um l*/2 Uhr sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen Nach Amerika mit den vorzüglichen Dampfern des Norddeutschen Lloyd in Bremen 2990 befördert Passagiere der concess. Agent Carl Loos in Gießen. 2006] Wlädchen tagsüber grsuchk- Bergstraße 17, l 2997] Junge» Schüler kann in Nähe der Schulen gute Pension roent. auch Nachhülfe erhalten. Wo? sagt die Lxped. d. 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