aden. Men. ^arktbali. ^^Hoflieferant ?9e« 1.60, 1 70 n“ffCh in fe Mngen. 7956 2_P°rt, Gichev agnum bonum) - M- Aufträge bitte ich tungsvoll amm, f bei Mendorf (Lumda). WD gleich guter Zutter r. WWch 5. cht isen, KchWch 61 tobet 1896. rr. Silbenente Gold-Rmie igitkn caner opoi-Gricchm von :6. Rmtmb. DM. ruß DM. 86.00 102.90 26.05 90.80 1887 32.00 101.50 103.10 ZSLÄÄ anfflMöi Mo. *iEn — 169.8t __ Ul 11/10.(9*/lft 88'/, 139.21' 13.: rr.ro SB«- 145.75 152.90 117.10 137.90 126.50 130.1b 93.85 30.35 42.7*3 24.60 43.- 24.10 105.90 28.60 162.20 133.- 128.80 93 3« 85.1« 138.71 137.70 126.H 180.- 29.7« -q — 239.1/1 161.30 132.- 125.- 92.80 85.40 14».4i 153.96 117.66 do.Südb.W O-stIdw^ gotth-rdbahn- Schwz.Drdofi cy[.$ittdnWt Pr.henn(Ä6-) ’ bi Vr6*|rtget erscheint täglich, mit Aufnahme des Monta-s. T>k Gießener yamifitMlfätter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Zweites Blatt. Dienstag bat 27. October 1S96 Gichener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. vierteljähriger Avonnemcnlrprci«: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: -chntflrahe Ar.7. Fernsprecher 51. Arnts- und Anzeigeblutt für den Kreis Gieszen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den falgenden Tag erscheinenden Nummer bis Dorm. 10 Uhr. Hratisöeikage: Gießener KamitienSkätter. Alle Annoncen-Burcaux deS In« und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgegen. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Zn Nieder - Eschbach, Nieder - Mörlen und Ober-Erlenbach, Kreis Friedberg, ist die Maul» und Klauenseuche ausgebrochen und dieserhalb Gehöftsperre verfügt worden. Gießen, den 24. October 1896. Großherzogliches KretSamt Gießen. ________________I. B.: Dr. Melior. _______ Die landivirthschaftl. Haushaltungsschule zu Liudheim, Provinz Oberhefsen. Die zu Ltndheim seit 6 Jahren bestehende Haushaltung-- schule de« laudwirthschaftlicheu Vereins für die Provinz Oberhefsen steht unter Oberleitung und Verwaltung des laudw. Bezirk-Vereins Büdingen und eines OrtScomitöS zu Ltndheim und hat die Aufgabe, Mädchen im Alter von 16 bis 20 Jahren die Gelegenheit zur Aneignung derjenigen Kenntnisse und Fertigkeiten zu geben, welche zur Führung einer wohlgeordneten, einfachen bäuerlich-bürgerlichen Haushaltung erforderlich find, fie an Reinlichkeit, Pünktlichkeit und Fleiß, Ordnung und Unterordnung, sowie an Sparsamkeit im Haushalt zu gewöhnen, und auch auf Geist und Gemüth bildend etnzuwtrken. In dieser Lehranstalt erhalten die Mädchen Unterricht und praktische Anleitung im Kochen, indem die Unterweisung hierin abtheilung-weise an zwei Kochherden erfolgt und auf die Erlernung der Zubereitung einer schmackhaften und kräftigen sogenannten Hausmannskost gerichtet ist, im Eonservtren von Nahrungsmitteln, wie Einmachen von Gemüsen und Früchten, Etnsalzen von Fleisch, Räuchern von Fletsch und Wurstwaaren, im Backen, im Waschen, in der Behandlung der Wäsche und Kleidung, im Bügeln, Putzen, im Molkereiweseu und zwar in der Behandlung der auS dem Orte Liudheim bezogenen Milch und Bereitung von Butter und Käse in der, in dem AnstaltSgebäude eingerichteten kleinwirthschaftltcheu Molkerei, in der Bestellung und Ausnutzung des Gemüsegartens, sowie Unterricht in der Zucht und Pflege de- Geflügels. TS werden ferner die Mädchen in der Fertigung weiblicher Handarbeiten gründlich unterwiesen, und zwar im Stricken, Flicken, Stopfen und Wetßnäheu mit der Hand und der Maschine, und erhalten Anleitung zum Kletdermachen, wobei fie sich für den eigenen Bedarf und für denjenigen ihrer Familie beschäftigen dürfen. Auch wird in den Fortbildung-fächern, nämlich im Rechnen, tu der Abfassung von Aufsätzen und Briefen und in der Buchführung Unterricht ertheilt, wie auch Unterweisung in den Anfangsgründen der Gesundheit», und Krankenpflege erfolgt. GS ist in der Anstalt für eine getst- und gemüthSbtldeode Lectüre gesorgt und wird der Gesang gepflegt. Ein Elavter ist der unentgeltlichen Benutzung der Mädchen überlassen. Die unmittelbare Leitung der Anstalt ist einer Vorsteherin (Hausmutter) und einer Assistentin (Jndustrtelehreriu) übertragen, welche beide in dem AnstaltSgebäude wohnen. Außerdem ertheilen in der Anstalt noch ein LandwirthschastSlehrer und ein Bolksschullehrer Unterricht. — ES finden jährlich zwei Unterricht-curse von je 5 Monaten statt, in welchen jede Schülerin für Unterricht, Wäsche und LogiS 20 Mark bei dem Eintritt und für Kost und Verpflegung pro Tag 90 Pfg. in Monatsraten praenumerando am 1. jeden MonatS schuldet und zu entrichten hat. Außerdem find noch etwaige Ausgaben für Arzt und Apotheke zu bestreiten. vom Tage de- Eintritt- an, also während deS LursnS, dürfen die Mädchen ohne Erlaubt,iß oder Auftrag der Hau-mutter außerhalb der Anstalt nicht verkehren und haben fie fich der eingeführten Hausordnung unweigerlich -u fügen. Insbesondere ist ihnen auch Ehrerbietung, Gehorsam und Unterordnung gegen da- AufstchtS- und Lehr» personal, Freundlichkeit, Verträglichkeit und liebevoller Verkehr untereinander, und endlich Treue, Fleiß und Sorgfalt bei den Arbeiten zur strengsten Pflicht gemacht. An Sonn- und Feiertagen werden die Mädchen veranlaßt, den Gottesdienst ihrer Confesfion zu besuchen, wobei die Hau-mutter bezw. die Assistentin die Begleitung übernimmt. Morgens vor dem Frühstück, vor und nach dem Mittagessen und Abends vor dem Schlafengehen findet gemeinsames Gebet statt. Besuche von Eltern und Schwestern sind gestattet, solche anderer Personen nur unter Begleitung eine- Mitglied» des OrtScomitüS. In die Anstalt find mitzubringen: 1 Bettdecke, ein Unterbett, 1 Kiffen (Bettstelle und Matratze werden gestellt), 1 doppelter Ueberzug, 1 weißer Bettüberwurf, 3 Betttücher, 6 Hemden, 4 Handtücher, 2 Bettjacken, 1 Kleiderbürste, 1 Schuh, bürste, 1 Zahnbürste, 1 Regenschirm, 1 Nähstein, Zeug und Leinwand zur Anfertigung bezw. Unterhaltung von Kleidern, Hemden und Bettwäsche, Wolle und Garn zu Strümpfen und Socken »c. und 2 Vorhängschlößchen. Am Schluffe de» EursuS findet eine Ausstellung der gefertigten Arbeiten, die Uebergabe von Zeugnissen über Betragen und Leistungen, sowie eine feierliche Entlastung der Schülerinnen statt, wozu deren Eltern und Angehörigen eingeladen werden. Der erste Cursu» pro 1897 beginnt Montag den 4. Januar 1897 und wird Montag den 31. Mai desselben Jahre- geschlossen werden. Die Meldungen hierzu find bei dem unterzeichneten vorfitzenden de- landwirthschaftlichen Bezirksvereins Büdingen unter gleichzeitiger Angabe des Bor- und Zunamens, des Tages, Monat» und Jahre- der Geburt und des Wohnort- der Schülerin und deS Namens der Eltern oder des vormund- schriftlich einzureichen. Beim Eintritt in die Anstalt hat eine jede Schülerin ein ärztliches Zeugniß vorzulegen, das fich über ihren Gesundheitszustand, sowie weiter darüber aussprechen muß, daß gegenwärtig keine ansteckende Krankheit in ihrer Familie und bei deren Hausbewohnern bestände. Lindheit«, den 1. October 1896. Der Vorfitzende de- landwirthfchaftl. Bezirk-verein-.Büdingen. Klietsch, Geh. RegieruugSrath. Da- Ortscomits: Westernach er, Oberamtmann. Frau Westernacher. Buß, KretSschulinspector. Lipp, Bürgermeister. König, Beigeordneter. THEE-MESSMER BERÜHMTE MISCHUNGEN M. t.BO * 3.50 PB. PFUND. PROBEPACKETE CO * BO PF. KruMeton. Wir Bnkrl Johnny ?u seiner /ran Kam. Erzählung von O. Sandor. (Nachdruck verboten.) Schon al» Kinder hörten wir nicht- lieber, al» wenn Vater un- von Onkel Johnny und seinen ehemaligen Flegelstreichen erzählte. Ein durchtriebener Bengel war er nach BaterS Schilderungen von dem ersten Paar Höschen an gewesen, und als er herangewachsen, war vollends Hopfen und Malz an ihm verloren gewesen. Als ihn sein dritter Prinzipal au» der Lehre jagte, schickte ihn der Großvater (Onkel Johnny war nämlich BaterS jüngerer Bruder) nach Amerika, wo er nach mancherlei abenteuerlichen Irrfahrten fich in The Delle- im Staate Oregon niedergelassen hatte und woselbst er noch heutzutage einen schwunghaften Handel mit Elavteren und Särgen, Herren-Garderoben und Colonial- Maaren, kurz, mit allen denkbaren Artikeln betrieb, der ihn schon seit Jahren zu einem wohlhabenden Manne gemacht hatte. Niemand interesfirte fich mehr für Onkel Johnny als ich. vielleicht rührte das von einer Art Wahlverwandtschaft «nserer Seelen her. Wenigsten- pflegte Vater, wenn ich ein unter aller Kanone schlechte- Zeugniß nach Hause brachte ober Klagen über zerschlagene Fensterscheiben einliefen, jedesmal grimmig zn murmeln: „Genau wie Johnny." Onkel Johnny hatte schon mehrere Male geschrieben, daß ich, fall- ich Lust zum Auswandern verspürte, nur getrost auf ihn zusteuern sollte- aber Vater wollte anfangs — obwohl ich Feuer und Flamme für Onkel Johnny und Amerika war — nichts von diesem Plane wissen. Deßhalb gab er mich nach meiner Eonfirmation zu eine« Material- waarenhändler in die Lehre, in dessen HauS ich Lehrling, Hausknecht, Commis, Dienst- und Kindermädchen in einer Person war. Sine» Tage» sollte ich den Ladenfußbodeu scheuern, und da mein älterer College und Leidensgenoffe mich bei dieser Beschäftigung hänselte, nah« ich den nassen Aufnehmer, um ihm einen Schleudrich an die Ohren zu versetzen. Zn« Unglück verfehlte der Haderlump sein Ziel und flog statt meinem Collegen dem eben eintretenden Prinzipal I an den Kopf. Da ich auch bei der Frau Prinzipaliu verschiedene Unthaten auf dem Kerbholz hatte, brachte dies Letzte die Bombe zum Platzen, und das Ende vom Liede war, daß ich aus der Lehre gejagt wurde. »Ganz der Johnny/ rief der Vater verzweiflung-vott, nachdem er mir handgreiflich seine Meinung zu verstehen gegeben hatte. Weil nun aber doch nicht» Gescheite» mit mir zu machen war, beschloß man endlich, meinem Wunsche -u willfahren und Amerika, resp. Onkel Johnny mit meiner werthen Person zu beglücken. Nun, Niemand hat Ursache gehabt, diesen Entschluß zu bereuen, ich selbst am wenigsten. Onkel Johnny, ein famose» altes Hau» — so um die Fünfzig, aber noch stattlich und wohlcouservirt — mit amerikanischem Kopf und deutschem Herzen, empfing «ich mit offenen Armen und gab mir Alles in Allem die Stelle eine» Sohne». Schon nach wenigen Monaten war ich in alle Kniffe und Tric» de» amerikanischen GeschäftSleben» eingeweiht und sah ebenso blafirt und geringschätzend auf die Einrichtungen der gölten* Welt herab wie Onkel Johnny selber. Da» Einzige, waS mir an Onkel Johnny fehlte, war, daß er keine Frau besaß. Sein comfortable» homo wäre mir nach einmal so behaglich gewesen, hätte eine gemüthliche, behäbige Tante darin geschaltet. „Du solltest Heiratheu, Onkel/ sagte ich eine» Tage». Er nickte. „Wäre nicht abgeneigt. Aber woher nehmen und nicht stehlen? Ich meine so eine . . . keine von den eingeborenen Gänsen hier zu Lande . . . calcultre, daß Du Dir später auch nicht die Finger verbrennen wirst, Junge . ." Onkel Johnny reflectirte also auf eine deutsche Fran, und da ihm solche nicht gerade über den Weg lief, blieb er lieber Junggeselle. Ich bedauerte da-, wußte aber in diesem Falle keinen Au-weg, dem Uebet feiner Unbeweibtheit abzuhelfen. Mit meinem dretundzwanzigsten Jahre machte Onkel Johnny mich zum Theilhaber seine» Geschäft-. Meine Verhältnisse gestatteten e» wir nnn, mir eine eigene hübsche Wohnung einzurichten, in der mir öfter der Gedanke kam, daß e» auch für wich nicht Übel wäre, wenn ich eine junge, heitere, liebenswürdige Lebensgefährtin hätte. Und meine Gedanken schlugen in diesem Punkte immer eine bestimmte Richtung ein. Kurz vor meiner Eonfirmation war daS Häuschen, dessen Garten an mein elterliches Befitzthum grenzte, an eine von auswärts zugezogene Dame mit ihrem Nichtchen verkauft worden. Die Dame lebte sehr zurückgezogen, machte und empfing keine Besuche und ging saft nie aus. Ich wenigsten» hatte fie nie gesehen. Desto öfter sah ich die kleine Nichte, ein reizender, blonder Käfer mit blauen Augen und einem füßen, weißen Gesichtchen, im Garten hautiren, bald Pflanzen begießend, bald Unkraut jätend oder Gemüse brechend. DaS kleine Mädchen gefiel mir schon damals ausnehmend gut. Bon meinen Schwestern erfuhr ich, daß sie Riekchen Wallau heiße, und meine Mutter sprach oft darüber, wie nützlich fich die Kleine stet» zu beschäftigen wisse und daß dies Kind fich gewiß einst zu einem guten HauSfrauchen entwickeln würde. Als ich Riekchen zum letzten Male sah, trug sie bereit» lange Kleider und ging in die ConfirmatiooSstunde. Ich hatte nie ein Wort mit ihr gesprochen, aber wenn ich an meine künftige Frau dachte, stand mir immer da- Bild de» lieblichen Mädchens vor Augen. AIS ich in einem Briefe an meine Mutter gelegentlich einmal auf den Busch klopfte, erfuhr ich, daß die beiden Damen wirklich noch dort wohnten, Riekchen aber anscheinend ebenso menschenscheu geworden sei als ihre Tante, denn wie diese sähe man fie nie vnd nirgend», als höchsten- bei ihrer Beschäftigung im Garten. Nicht» war mir angenehmer zu lesen al- diese Mit- thetltmg. Nach kurzem Zaudern entschloß ich mich, echt amerikanisch resolut varzugehen und Riekchen ohne weitere Umstände meine Hand anzutragen. Ich schrieb ihr also eine« Tage» einen langen Brief, worin ich ihr meine lange gehegte Neigung für fie gestand, ihr meine Verhältnisse darlegte und fie bat, hierherzukomweu und meine Frau zu werden. Wenn fie die Einsamkeit der langen Reise scheute, wollte ich auch kommen und sie holen. (Schluß folgt) Misst bei 9340 Ä. He**, Sattler, Marktstr. 14. fm Schnittholz (meist über 35 cm Durchmesser), n L. Grohherzogliche Oberförsterei Laubach Cognac Zuckerfrei FL M- 3 — Eichen: Kiefern: Fichten: n Hopfenstangen ,, Oberförsterei Schiffenberg zu Gießen: 5. Grotzh. Eichen: Fichten: Kiefern: ft vermtethen- 20. 9507 7980] Frdl. Wohnung mit 4 Zimmern, Küche und Zubehör per sofort zu ver- mtetben. Gelterswea 81. 9370 Gnauth. miethen. Weft*nla-e 18. 9481 vor«, Gerichtsvollzieher. Bast. 9504 9508 Großh. 9522 Rein. 9499 aus Heilbronn. 9326 8818 Z« bezieh» durch das hlilpe tat, und Wasserwerk , A. RebotlU*: Ä. kchehda. — Druck ** »erlag der BaMhlch« Beto« fcmt-Owfr rao Strinbnidwt (pietsch £ Scheytzch te •**«. 210 400 60 250 60 80 70 2000 M // Bauholz Bauholz 40 135 300 20 210 50 ICO n tt // u *t H ft ff ff H ff n Friedrich Habenicht. Die Bewohner der Bergstraße, Bismarckstraße, des ErdkauterwegS, der Gartenstraße, Goethe« Heffenstraße, Landmannstraße, Licherstraße mit Grubenholz (Oberförsterei Lich), Grubenholz (Oberförsterei Hohensolms), Grubenholz (Oberförsterei Lich), Grubenholz (Försterei Höringshausen b.Mengeringhausen) fm ft ff W n n ft Wollene uud wafferdichtc Pferdedecken 6. Wahlbezirk: Bruchftraße, Eichgärten, straße, Grünbergerstraße, Ausnahme der Nr. 23, Löberstraße, Lonystraße, Ludwigftraße Nr. 1—46, des Ludwig-platzeS, Nahrungsberges, SchtssenbergerwegeS, der Stephan» straße, Wolfstraße und der Gemarkung Schiffenberg. Wahllokal: Bürgermeistereigebäude. Wahlvorsteher: Oberbürgermeister Gnauth, Stellvertreter: Stadtv. Bogt. 7. Wahlbezirk: Die Bewohner der Alicestraße, An den Bahnhöfen, der Blechstraße, Ebelstraße, Frankfurterstraße, Hofmanustraße, Klinikstraße, des LethgesternerwegS, der Ltebigstraße, Ludwigftraße Nr. 47 bis 73, des RieaelpfadS und der Wilhelmstraße. Wahllokal: Gasthaus zum Hessischen Hof. Wahlvorsteher: Stadtv. Hehltgenstaedt, Stellvertreter: Stadtv. Kirch. Gießen, den 20. October 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Dirnstag den 27. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, versteigere ich -reust* dt 55 (früher Bramm) dahier gegen Baarzahlung: 2 Laden (Glas)Schränke, porz. Tafel» und Kaffee - Service, Betonplatten, Tafelaufsöhe, Nickeltische, Nipp- schränke, 1 oollständ Badeeiorichtung, Plüschfopha, Ztmmertepptch, Pfeiler- spiegel, Oelgemälde und sonst Verschiedener. uungsjahr 1897/98 ist vom 2. November d. I. auf der Bürgermeisterei acht Tage lang zur Einficht offen gelegt. Lumda, den 29. October 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Lumda. Schultheiß. Jahresfest des Oberhessischen Vereins für innere Mission. Dienstag, den 27. Oktober, Abends 61/< Uhr: Festgottes- dienst in der Johanueskirche. Pastor O. Palmer aus Hamburg. Abends 81/* Uhr: Freie Versammlung in Steins Garten unter Mitwirkung de» Kirchengesangverein». Ansprachen von Pfarrer Wenck aus Darmstadt und Stadtpfarrer Dr. Wurster aus Heilbronn. Mittwoch, den 28. Oktober, Vormittags 10 Uhr: Jahresversammlung im Eonfirmandensaal der Johanneskirche. ,$)ie innere Mission und die Frauen". Referat von Stadtpfarrer Dr. Wurster Mittwoch den 28. Mbr. t I-, Nachmittag» 2 Uhr, werden im »ieker'schen Saale — Neustadt 55 — versteigert: SophaS, Commoden, Kleiderschränke, Tische, Lonsole, vollständige Betten, Sccretäre, Stahlstiche, Oelgemälde, Oeldruckbtlder, 1 Pianino, 3 Wagen, 1 Eommerwagen, eine große Partie Gla» und Porzellanwaaren, 1 Kaffaschrank. eine Partie Werkholt, mehrere Hobelbänke, 1 Waschmaschine, 1 Faß Weißwein, 500 Cigarren u. a. 9518 Seitzler Gerichtsvollzieher. Raupenleim in bester Qualität eurpfiehlt 9185 Gustav Walter. Mäusburg 13. Aachen. Fabrikant de* Aachener Bade-Ofen*. Stammholz (nicht unter 20 cm Zopf), Bauholz (Gonterskirchen), Derbstangen (Birkenftruth, Schornberg, Hauenberg), Bauholz (Taubhaus, Forstwiese, Hirschroth). Original Houbens Gasöfen mit neuem Muschelreflektor. Höchster Nutzeffekt! Vorziigl. Mittagstisch ä 60 und 80 Pfg. 9482 Nestauratiou Klein, Bleichftr. 5. Concursverfahren. lieber das Vermögen des in Amerika abwesenden Landwirths Peter Krauch zweiter in Rödgen bei Friedberg ist am 23. October 1896, Vorm. 11 Uhr, Concurs eröffnet worden. Offener Arrest mit Anzeigefrist, sowie Anmeldefrist bis zum 17. November d. I. Erste Gläubigeroersammlung und all- gemeiner Prüfungstermin: Freitag den 27. November 1896, Vormittags 9 Uhr, Concurs- verwalter Kaufmann Philipp Müller in Bad-Nauheim. Bad-Nauheim, den 23. Octbr. 1896. Großherzogl. Hessisches Amtsgericht. Veröffentlicht: 9502 Weiß, Gerichtsschreiber. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Beltershain für 1897/98 liegt vom 28. October an acht Tage zur Einsicht der Betheiligten auf dem Bürgermeisterei-Büreau offen. Beltershain, den 25. October 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Beltershain. Amtsgerichts. ff. 1/94 Parthie Neste zu Kleidern, Blousen rc. rc. —— sehr billig. _ 3 Meier Flanell 95 Pfg. E. Seuling, Mech. Slrüfcrrd, 45 Wetzstemstraße 45. Bulle. Ein der hiesigen Gemeinde gehöriger, schwerer Bulle wird Donnerstag, 29. October l. I., Vormittags 10 Uhr auf hiesigem Bürgermeisterei-Büreau öffentlich versteigert. öflenbotf a Lda., 23. Octbr. 1896. Gr. Bürgermeisterei Mendorf a. Lda. Bekannnnachung. Der Voranschlag der Gemeinde Lumda für das Rech- CoNlMg-Vtchhttll. In dem Concursverfahren über das Vermögen des Christian Rofeubeeker zu Rodheim a. B. ist Schlußtermin auf den Gerichtstag in Rodheim a. B. den 20. November 1896, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. Gladenbach, den 22. October 1896. Die Gerichtsschreiberei des Königlichen Bekanntmachung. ES wird hiermit zur allgemeinen Keontuiß gebracht, daß die durch Erlöschen de» Mandat» des seitherigen ReichStagSabgeordneten Köhler er. forderlich gewordene Ersatzwahl im 1. hessischen Reichstagswahlkreise Donnerstag, den 5 November 1896, stattfinden soll und daß die Wahlhandlung um IO Uhr Vormittags beginnt und um 6 Uhr Nachmittags geschlossen wird. Die Stadt Gießen zerfällt tu folgende Wahlbezirke: 1. Wahlbezirk: Die Bewohner des Asterwegs, der Ederstraße, Marburgerftraße, von Licherstraße 23 Kaserne 2, der Nordaolage, Am Rodberg, der Schtllerstraße, Schottstraße, Steiustraße, Wallthsrftraße Nr. 23—77, Weserstraßr und des WiefeckerwegeS. Wahllocal: Tchulhans am Asterweg. Wahlvorsteher: Beigeordneter Georgi, Stellvertreter: Stadtv. Hornberger. 2. Wahlbezirk: Die Bewohner der Dreihäusergasse, Erlengaffe, Löwengaffe, Maigaffe, des Neuenwegs, der Plockstraße, des SelterSwegS, der Soanenftraße, Südanlage, des TeufelSlustgärtcheuS, der Wetdengasse, Wolkevgasse und der Westanlage Nr. 1—20. Wahllocal: Gasthaus zum Wiener Hof. Wahlvorsteher: Stadtv. Heichelheim, Stellvertreter: Stadv. Adami. 3. Wahlbezirk: Die Bewohner An der Bach, der Braudgasse, de» Brandplatzes, der Braugaffe, Dtezstraße, Dammftraße, HundSgaffr, Kaplanetgasse, des KanzletbergeS, KtrchenPlatzeS, Lindenplatzes, der Linden gaffe, Moltkestraße, Neuenbäue, Ostanlage, Schloßgasse, Schulftraße, Senken bergstraße, Waagengosse, Wallthorftraße Nr. 1—22, Wtesenftraße und der ZozelSgaffe. Wahllokal: Thurmhaus am Braud. Wahlvorsteher: Stadtv. Keller, Stellvertreter: Stadtv. Schwall. 4. Wahlbezirk: Die Bewohner der Bahnhofstraße Nr. 1—50, des Burggrabens, der Ktrchftraße, Kaplansgaffe, Kathariuengasse, deS Kreuz plitzeS, von Licherstraße 23 Kaserne 1, des Marktplatzes, der Marktstraße, MäuSburg, Rtttergasse, Schanzenstraße, deS Ttefenwegs, der Wettergaffe, Wrtzstetngasse und Wetzsteinstraße. Wahllocal: Altes Rathhaus. Wahlvorsteher: Stadtv. Jugharot, Stellvertreter: Stadtv. Haubach. 5. Wahlbezirk: Die Bernohner der Bahnhofstraße Nr. 51—93, Grabenstraße, Hammstraße, An der Hardt, der Kornblumengasse, der Krofdorferstraße, Lahnstraße, Neustadt, Mühlgasse (große uud kleine), Rodheimerstraße, Sandgaffe, Schützenstraße und Westanlage Nr. 21—45. Wahllocal: Schulhaus in der Neustadt. Wahlvorsteher: Commerztenrath W. Gail, Stellvertreter: Kaufmann Buchen: 600 Hainbuchen: 20 Fichten: 50 „ 200 Kiefern: 60 4 Fürstlich Solms'sche Forstinspection Lich: fm Schwellenholz (Oberförsterei Lich), Holz-Verkauf. Der diesjährige Submissionsiermin für das Holz aus den Etandes- herrlichen und Gemeinde-Waldungen der Umgegend von Gießen wird Montag, den 2. November, Nachmittags l*/i Ahr, im Lenz'fcheu Felfeukeller zu Gießen abgehalten. Angebote find bis zum 1. November an das Fürstliche Forstamt zu Büdingen einzusenden. Am 2. November werden feine Gebote mehr angenommen. Zu näherer Auskunft find die Local-Forstbehörden bereit. — Es bieten aus: 1. Fürstlich Solms-Braunfels fches Revier Hungen: Eiche: 60 fm Schwellenholz, „ 110 „ Grubenholz, Hainbuche: 100 „ Stammholz. 2. Gräfliche Oberförsterei Laubach: Grubenholz „ Grubenholz „ Schnittholz (Albach), Bauholz H Grubenholz „ Bauholz, Gerüststangen, Bauholz, Grubenholz. Versteigerungen. | Samstag den 31. Bclobrr, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem biefigen OrtSaericht die de« Äatl Ludwig Leid *xb der Star« Lew in Süßen gehörige Hofratihe: Star 1 »r. 10« - 2Ut q« hi »der he* Burggrab«* öffentlich meistbietend versteigert werde*. Gieß en, den 17. Octoder 189». Srotzh. OrWgerW Sietze*. __I. vsgt. 9269 offlciell anerkannt. Nur echt, wenn mit Firm*. Hendirte Zeegelsse. SMT Catalog franoo. J. G. Honben Sohn Carl 9343] Mödl Zimmer mit und oh« Pension ju vermtethen. __________24. U 9395] Zwei fehl »öhltrte Zimmer t» der Nah« der zu vermtethen. U»M*rfN*t«*Oe*ße M. 7^41] Zwei lnetnandergehende mSbltrie Zimmer zu vermtethen. __________11, H. 9490] Ein a^ch zwe< solide strheite- finde» Kost und Logt«. MMrktffeatze 11, 11 Man verlange Proben von ARENS’ CONSUM-CACAO garantirt rein. Höchste Ausgiebigkeit. Grösste Nährkrafl. Feinstes Aroma. Offen per Pfund . . . Mk. 2.40 71 Pfund in Stoffbeutel „ 2.60 7, „ , . . 1.80 Zu haben bei: 8668 Emil Fischbach, Delicat.-Handlg. 9469] Gut mäbl Zimmer zu vermtethen. _________Mützletseie, Brandgaffe 3. 9464] Gut mäbl. Woba- und Schlaf- zimmer. Ludwig-Platz 18, il Zimmer zu vermietbev. 9200, Gra«dergerfiratze II. 9416] Ein möbltrie» Zimmer mit (So btnet zu oenmetben Dammftraße H. Studenten-Wohnungen in großer Anzahl. 9377 Gteße«er «vohnung» Nachweis, KavlanSgasse 14. 11. (Nachweis 20 4.) 9407] Schän möbltrtes Zimmer za vermtethen.________SelterSweg 18. 9366] FreundU mödl. Zimmer zu oa- miethen ««ieeftratze 18, Mans. 8892] Zwei schä* mäblirte sZimmer zu vermtethen Bleichstraße 1, 1 92^91 Hübsch mäbl Zimmer zu otr- mietben.______Bah*tzosftraße 17, I 92l9] Schön möbltrte» Zimmer |i vermtethen-_______Lindenvlatz 1, n. 9091] Schön mödl. Zimmer dMtg zo verm- GiSfeller. Bahnhofstraße 27, III. 6. Gräfliche Oberförsterei Arnsburg bei Lich. Schwellenholz (Revier Arnsburg-Feldheim), Grubenholz „ „ Derbstangen „ „ Bauholz (Revier WerningS), ^^^enniethlmgen^^ 8834] Mehrere Logt« zu vermteihen. _ 7868] Freunbl. Wohnung, 3—4 Zimmer, Küche und Zubehör, sofort zu vermtetb. Nähere» M ______SnltUM, Wetdengasse 1, 1 9349) Schöne kleine Wohnung an ruhige Familie, einzelne Dame oder Herrn zu Zreundl. Wohnung, | 3 Zimmer, Corridor, Küche, Kammer unb Trockenplatz, an ruhige Familie zu oer» miethen. Eldolf Bieler Westanlage 4i. 9476] MansaidenloM oermtethet _________A. Weineri, Neuenweg 9. 9449] Ein möblirteS Zimmer zu oer- cotV/ 09'^^ Ärztlich empfohlen. In allen Preislagen Flasche von Mk. 1.80 an empfiehlt Ad. Geisse, Giessen, am Kreuz. 1823 9293] In ruhiger Lage ein möblirtei Zimmer, event. auch mit Schlafzimmer, zu vermtethen. Aus besonderen Wunsä mit etnfadtem Mtttag-tisch. _______________SchiUerftratze 17 I. 8mm>] Schön mödi. Zimmer mit Elavter zu oe'mietben. Etet«ftr«ße 61, II. 8821, Mödl. Zimmer zu oermtelhM. SelieaSwe« 57, II. Eichen: 20 fm Schnittholz, 50 340 H n Bauholz, Grubenholz, Buchen: 60 tt Schnittholz, Aspen: 10 H Stammhalz, Birken: 10 n Stammholz, Fichten: 180 ff Bauholz, 250 rt Gerüststangen, 1000 rt Hopfenstangen, Kiefern: 350 ff Bauholz, 285 rr Grubenholz. Eichen: 50 fm 70 „ Fichten: 50 „ 60 „ Kiefern: 50 , Nadelholz: 50 rm