*r«U. Ä"»S «H9: 8iefaet **H< ttein. "r M, M . mhtlid): 11 •ctoriai ze. isoren. ees 9IM * 8 S Cf er z rt rage. der Vorstand. Uchn. r Wünschen nachzuletzt bei der Jnter- stev 1895 mit der B ausgezeichneten rei Gietzen 'üt, 1(, sowie ende AlM. edienung' A Sw?! er!a«^^ckv< -dZZL-Ks ler Goethestrasse ihr reichhaltiges ischer Werke n: cz3— teu oder empfohlenen bücher i etc. etc. rräthig gehalten werden, 18CD. eitäti-Taschenbociiw tara in der Bachhandlon?, men werden. nicht vorrätiger Werke, thbibliothek.— 200000000 as, Zidern, ü nea, Fl»ten "*1 8 •xtss»\ und >°n Q i DW iuiftr. g f00000000 ’s z ck wMl >1 und .Anstatt 3 W* 253 Erstes Blatt Dienstag den 27 October ISO® ießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. ttebaction, Gxpkditio« und Druckerei: Schulstraße Ar.7^ Fernsprecher 51. LierteljShriger Monncmentsprcis r 2 Mark 20 Pfg. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener Aamikien blätter 7verden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelrgt. Der Hießencr Anzeiger erscheint täglich, »it Ausnahme de» Montag». Amts- und Anzeigeblutt fut den Ueeis Giefzen chratisSeikage; chießener Jamitienötätter. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für bat folgenden Tag erscheinenden Nummer bi» Bonn. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen . Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgeg«. > Waffenbrüderschaft? (Ein Beitrag zu den Zarenreisen.) Die Schwäche der Franzosen in Geographie und Gerichte ist langst bekannt. Die erstere kennen sie nicht anders, die letztere wollen sie nicht anders. Unsere von Hause aus gewiß liebenswürdigen Nachbarn begnügen sich dabei auch keineswegs mit der legendenhaften Uebertreibung wirklich ruhmvoller Thaten, sie erfinden sogar Heldendinge, die niemals statt gefunden haben, wie u. A. die leider falt all« gemein geglaubte Aufopferung des Kriegsschiffes „le vengueur" das fich in einem der RevolutionSjahre durchaus selbst in die Luft gesprengt haben soll. — DaS neueste geflügelte Wort nun ist das von der traditionellen „Waffenbrüderschaft", nämlich zwischen Frankreich und Rußland. Vergebens zermartert jeder Historiker sein Gedächtniß darüber, wo und wann eigentlich bisher die Soldaten beider Völker zusammen gegangen find. Daß im siebenjährigen Kriege die Pom« padour gegen Preußen marsch'rcn ließ, weil ihr Maria Therefia mit „ma ch&re cousine* geschrieben hatte, und wiederum die Zarin von Osten her ihre Truppen gegen Friedrich den Großen sammelte, weil dieser vorzügliche Herrscher und schlechte Poet sie durch eine Anzahl Spottverse beleidigt hatte, — dies ist doch im Ernste keine Waffenbrüderschaft zu nennen. In jenem ganzen Kriege haben Franzosen und Ruffen auch nicht ein einziges mal zusammen gefochten. Vom Hubertusburger Frieden bis zur Revolution „Nichts Neues unter der Sonne". Alsdann kam der Krieg der Ruffen gegen die junge freiheitStrunkene Republik. Oberfeldherr, auch der Oester- reicher, wurde der berühmte Suwarow, der Sieger von Warschau. Dieser zog seinen Soldaten voran mit einem Hemd über dem Pelz, sie drangen bis in die Alpenwelt und Italien hinein und der hoffnungsvolle Joubert fiel gegen ihn bei Novi. Erft Moreau gelang es, durch seinen Sieg bet Zürich über Korsakow die Ueberlcgenhcit der franzöfijchcn Waffen wiederherzustellen und eö erfolgte unter beispiellosen Schwierigkeiten Suwarows Rückzug auS der Schweiz. Als eine Art komisches Zwischenstück wurde die dann folgende Freundschaft mit Frankreich angegeben, die mit der Ermordung des Kaisers Paul ihr rasches Ende hatte. Vier Jahre später sihen wir Rußland wieder gegen Napoleon zu Frlde ziehen. Bet Austerlitz die Dret-Katser- schlacht wurde von den ebenso übermüthigen, ols unwissenden Ruffen verloren, und Alexander I. kehrte, ohne Frieden zu schließen, in sein Reich zurück. Schon ein Jahr darauf kam die Fortsetzung des Krieges, tu dem auch Preußen gegen den corsischen Gewaltherrn da« Schwert zog. Vorher noch war Alexander in Berlin und in der Potsdamer Garnison, ktrche an der Gruft der großen Friedrichs beschwor der junge Zar die Hohenzollern, mit ihm zusammen zu stehen, oder zu fallen in dcm heiligen Kampfe gegen den Eroberer von Westen her. Der AuSgang ist nur zu bekannt. Jena, Auerstädt, der Fall fast aller Festungen und endlich der Feldzug von 1807 in Polen. Hier erst traten die Russen hinzu, um nach der erbitterten Schlacht von Eylau zu erklären: „Das find endlich wieder d.e Soldaten des alten Fritz!" Allein Napoleons Sieg bet Friedland über die Ruffen machte allem Weiteren ein Ende und zu Tilsit wurde der Friede geschloffen. Auch in den nun folgenden Jahren, wo Zar und F an- zo enkatser Freundschaft und Zusammenkünfte mit einander hielten, kann von „Waffenbrüderschaft" keine Rede sein. Denn gelegentlich des Feldzuges 1809 gegen Oesterreich leistete Alexander seinem gewaltigen Freunde wenig Hülse. Schon 1811 war das Einvernehmen überhaupt zu Ende und im nächsten Jahre wälzten sich die Heersäulen NupolecnS über die Weichsel. Selten hat das Zarenreich eine schrecklichere Bedrohung erlebt und nie ist eine solche, wie bekannt, jäher in fich zusammen gesunken. Die Preußen mußten zwar mit Napoleon warschiren, aber zahllose Offiziere nahmen lieber ihren Abschied, als gegen Rußland zu kämpfen, wo Stein und andere Patrioten ihre Zuflucht gefunden hatten, und von wo der Kampf gegen dir französische Zwingherrschaft mit allen Mitteln betrieben wurde. Ais nach dem Brande von Moskau die grande armee auf dcm Rückzüge war, schloß sogar Uork, wosür er militärisch keine Begründung hatte, die historisch gewordene Convention'mit Diebitsch und Wittgenstein ab. Es ist dabei ungemein characreristisch, wie die Soldaten beider Trupventheile selbst sich sofort als Freunde fanden. Die Kosacken hingen fich förmlich an die Pferde der Preußen und buhlten um die voraussichtlich neuen Gefährten nicht weniger aufdringlich, als etwa in den gegenwärtigen Tagen die Franzosen um die Ruffen. Abermals war es der Zar persönlich, der an seinen Grenzen keinegSwegS still stand und die bereits gewonnene eigene Sache nicht eher als entschieden ansehen wollte, bis auch unser Vaterland von dem französischen Joche befreit sei. Am 27. Februar 1813 wurde zu Kalisch zwischen Preußen und Rußland ein förmliches Bündniß geschlossen und noch nicht drei Wochen später konnte fich schon ein russisches Freischärlercorps bis Hamburg vorwagen. Die erste Schlacht bei Groß-Görschen wäre wohl nach dem gemachten Plane Scharnhorsts gewonnen worden, hätte nicht der unselige W ttgenstein den Oberbefehl geführt. Dies, trotzdem seine Ruffen im Verhältniß zu den Preußen die Minderzahl hatten. Die noch größere Niederlage bei Dresden hatte derselbe W ttgenstein mit den preußischen Garden und den Oesterreichern zu theilen. Dagegen hatten die Russen unter Blücher an dem Siege an der Katzbach Theil und im Verein mit Kleist an dem allerdings ganz unerwarteten Erfolge über Vandamme bei Kulm. Rusfische Corps waren auch die ersten, welche im Rücken der französischen Heere streiften, wie u. A. Tschernitschrff, welcher zu Beginn des October das Königreich Westphalen gleichsam fortblies. Im October, also demselben Monat, wo jetzt von der russischfranzösischen Waffenbrüderschaft so viel Rühmens ge- macht wurde, heben fich die strahlendsten Verdienste Rußlands um die Befreiung Deutschlands ab. Ruhig kann man von den 20000 Russen sagen, welche allein bet Leipzig ge- fallen sind, daß sie für uns gestorben find. Denn schwerlich wäre ohne ihre beispiellose Widerstandskraft Napoleons fürchterlicher Angriff bei Warschau schließlich zerschellt. Auch in dem Feldzüge in Frankreich selbst halfen unsere Freunde auS dem Osten nach Klüften, ja rusfische Truppen hatten sogar bis Lyon zur Vereinigung mit Wellington zu warschiren. Indessen war dies nicht so leicht, indem die Ruffen noch bet Chawpanbert, Monlmtratl, Chateau Thierry, NanziS und Rheims geschlagen wurden. Andererseits waren es auch Russen, welche mit den Preußen zusammen das wichtige Soissons wegnahmen- eine so wichtige Festung, daß der russische General Sacken dem abziehenden Feinde auch eventuell noch die Kanonen mitgegeben hätte. Als es dann Napoleon über den Zug der Alliirten auf Paris zu täuschen galt, war cs wiederum rusfische Cavallerie, der dieser Auftrag zufiel. In Paris selbst zog dann der Zar als einer der glänzendsten Sieger ein und die Franzosen haben damals ihrem hartnäckigen Feinde viele Complimeute gemacht. Ge- wtß hat fich auch dort Alexander I. so wohl gefüllt, wie jetzt der Jubel umbrauste Nikolaus, der der grande nation noch nicht das mindeste Böse gethan hat. Von einer Waffenbrüderschaft mit Rußland kann also wohl Deutschland reden und zwar von einer solchen in Noth und Tod, durch Sturz und Sieg, aber nimmermehr Frankreich. Als Frankreich dann die Bourbonen verjagte, wurde Louis Philipp in Petersburg zunächst ganz ignorirt, ebenso wie der Zar mit der Anerkennung Napoleons III. lange gezaudert hat. In der Folge zeigte der Krimkrieg wiederum Frankreich und Rußland im blutigsten Ringen und auch während des letzten polnischen Aufstandes widerhallte es im französischen Volke von Verwünschungen gegen Rußland. Demnach besteht die bisherige Waffenbrüderschaft beider Völker aus einer ungeheuren Schädelpyramide, mcht mit- einander. sondern ak'aeneinander aufaebäast. Deutsche» Reich. Darmstadt, 24. October. Kaiserin Alexandra empfing heut- Vormittag die Obersthofmeisterin Fürstin Galytzin, welche ab,eist. DaS russische Kaiserpaar und die übrigen Fürstlichkeiten fuhren heute abermals zu den AuS- grabungen am K^obe,städter ForsthauS. Berlin, 24. October. Heute Nachmittag fand eine Sitzung des StaatSmtnisteriumS unter dem Vorfitz seines Bicepräsidentev, des StaatSfecretärS v. Bötticher statt. Berlin, 24. October. Der Minister der geistlichen Angelegenheiten hat die Königliche Regierung zu Magdeburg beauftragt, ihre Verfügung vom 2. September d. I., betr. die dreijährigen Sch ulverwaltungsberichte, insoweit aufzuheben, als darin 1. die Schulaufsichtsbeamten 8UT Erstattung allgemeiner Berichte über das amtliche und außeramtliche Verhalten, insbesondere über die fiitliche Haltung der Lehrer, 2. die Landräthe zur Aeußerung über die politische Haltung der Lehrer veranlaßt werden. Berlin, 24. October. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Das Gerüchr von der bevorstehenden Versetzung des Polizei- rräfidenten in Frankfurt a. M., Freiherrn v. Müffliug, das in der „Franks. Ztg." mitgetheilt war, entbehrt ebenso, wie die damit in Zusammenhang gebrachte Combination nach den von uns eingezogenen Erkundigungen jeglicher Begründung. Berlin, 24. October. Der bisherige Colonial-Director Dr. Kayser hat heute seine AmtSgeschäfte an seinen Nachfolger, Freiherrn v. R i ch t h o f e n übergeben. Die Ernennung Dr. Kaysers zum Senatkpräfidenten am Reichsgericht ist bereits officiell vollzogen. Berlin, 24. October. Im Retchsamt des Innern findet Ende nächster Woche eine Conferenz von Vertretern der be- theiligten ReichSressortS und der preußischen Regierung statt, um über die retchSgesetzliche Regelung des Leichenschau- wesenS zu berathen. Frankfurt a. M., 24. October. Der „Frankf. Ztg." wird aus Konstantinopel gemeldet: Von Seiten des deutschen Botschafters, Freiherrn v. Saurma-Jelisch, wird die Meldung eines Blattes, als ob er seinen Einfluß zur Beseitigung Jzzet-Brys au« der Nähe des Sultans geltend gemacht habe, als erfunden bezeichnet. Frankfurt a. M., 24. October. Der „Frankf. Ztg." meldet man aus Heidelberg: Zum 350jährigen Jubiläum des Gymnasiums sind gestern und heute Hunderte von alten Schülern der Anstalt hier eingetroffen. Den Mittelpunkt der Feierlichkeiten bildete der Festact in der UniverfitätSaula, der heute um 10 Uhr begann und um 1 Uhr beendet war. In origineller Weise wurde die wechselvolle Geschichte der Anstalt durch Schülerdeclamarioneu sowie auch durch Momentbilder beleuchtet. Die musterhafte Festrede des Herrn Director Uhlig bildete den verbindenden Text dazu. Fleukburg, 24. October. Der seit dem 22. Juli auf der hiesigen Schiffwerft andauernde Strtke wurde heute durch ein Abkommen zwischen der Schiffsbaugesellschaft und den Ausständigen beigelegt. Die Arbeit wird nächste Woche in vollem Umfange ausgenommen. Schwerin, 24. October. Der Kaiser besuchte gestern Nachmittag die Großherzogin-Witrwe und nahm daselbst das Diner ein. Am Abend fand im Schloßhofe Concert statt, welchem der Kaiser und sämmtliche Gäste beiwohnten. An das Concert schloß sich ein Souper an. Schwerin, 24. October. Der Kaiser wurde vom Groß- Herzog in einem Hofgalawagen durch die dichtbelebten Straßen, in denen auch heute wieder die Truppen und Kriegervereine Spalier gebildet hatten, zum Bahnhof geleitet, wo er sich verabschiedete. Als der Zug um 3 Uhr 25 Min. aus dem Bahnhof fuhr, grüßte der Kaiser wiederholt das zahlreiche Publikum. DaS neuverwählte Erbgrohherzogliche Paar war schon vorher nach Schloß Lensa bei Eutin abgereift. Ludwigshafen, 24. October. Auf dem Wege nach Mannheim verlor heute Vormittag ein junger Mann des Bankgeschäfts Wein u. Benjamin in Mannheim ein Packet mit 3 6 700 Mk. in Hundertmarkscheinen der Frankfurter Bank. Der junge Mann hatte das Packet, das er bet der Pfälzischen Bank in Empfang nahm, an sein Fahrrad geschnallt. Erst in Mannheim entdeckte er den Verlust. Das Packet wurde bald von einem Ludwigshafener Herrn gefunden und dem Eigenthümer zugestellt._____________________________ Ausland. Wien, 24. October. Die „Polit. Correfp." meldet aus Konstantinopel, eS verlaute dort, das Projekt, durch Kopfabgaben ohne Glaubensunterschied von 5 bis 250 Piastern etwa 2J/2 Millionen türkische Pfund aufzubringen, dürfte sich verwirklichen. Die Summe ist bestimmt zur Bildung eines KriegSschatzeS sowie eine- Fonds zur Sicherung der zuletzt etwas unregelmäßigen Truppenverpflegung und zum Aakauf von Waffen für die gesammte muhamedanische Bevölkerung zur Bildung einer Art von VolkSwehr Im höchsten Nothfalle. Letzterer erregt die Aufmerksamkeit der Diplomatie, jedoch wird angenommen, der Zweck der Abgabe sei Geldbeschaffung, um der herrschenden Geldnoth abzuhelfen und daS Bestreben, durch die Möglichkeit eines allgemeinen Aufgebotes der Muhamedaner bet eventueller innerer und äußerer Verwickelung auf die Europäer Eindruck zu machen. — Zur Aufrechthaltung der Ordnung bet den Wahlen in Ungarn hat fich vor. hier ein Dragoner-Regiment nach Budapest begeben. Rom, 24. October. König Humbert stiftete für die Armen Roms 100000 Lire. Rom, 24. October. Der Vermah lung des Prinzen von Neapel mit der Prinzessin Helene von Montenegro, welche heute Vormittag 10 Uhr im Quirtnal ftattfand, wohnten nur wenige Personen bei. Die Erremonie in der Maria Angelt.Kirche war äußerst feierlich. Nach derselben besuchte das Neuvermählte Paar daS Pantheon, wo es am Grabe Victor Emanuels einige Zett in stiller Betrachtung verweilte. Die Vorbereitungen zu der heute Abend stattfindenden Illumination find beendet. Haag, 24. Oetober. Der deutsche Kaiser läßt der Königin am Sonntag anläßlich ihrer Confirmation durch den Flügeladjutanteu Hahnke ein Geschenk über« reichen. Paris, 24. October. Der Ministerrath hat beschlossen, zuerst da-Gesetz betreffend die Einführung von Zucker» Prämien in der Kammer zur Verhandlung zu bringen. Paris, 24. October. Waldeck-Rouffeau besprach in einer Rede die Nothweudigkeit der Decentralisatiou der Verwaltung. Er empfahl das System, das in Elsaß-Lothringen bestehe und für die Kreisdirectoren die Erledignng der Geschäfte wesentlich erleichtere und beschleunige. Redner gab dem Wunsche Ausdruck, daß in Frankreich ein ähnliches System eingeführt werde. Loudon. 24. October. Der Korrespondent der „Times" in Rom weist auf die weitverbreitete Mißstimmung hin, die in Italien dadurch erregt werde, daß die Interessen Italiens b-ständig jenen Deutschlands untergeordnet würden, und auf das darauffolgende Gefühl, daß Italien durch das Verbleiben im Dreibund wenig zu gewinnen habe. Die in Folge des Unglückes in Abessynien und in Folge der trüben politischen Lage auf der Seele des italienischen Volkes lastende Depression werde bei der Hochzeit des Prinzen von Neapel Kundgebungen der Begeisterung nicht aufkommeu laffen. Neueste Dapesch« bei »««* »ftarö*. Bozen, 25. October. In verschiedenen Orten Süd- tyrols wurde gestern früh ein wellenförmiges Erdbeben wahrgenommen. Paris, 25. October. In der Herz Jesu Kirche zu ArmemtöreS veranstalteten 17 Redemptoristen eine Mission. Da sie in ihren Predigten politische Fragen behandelten, organisirten gestern Abend etwa 200 Personen eine Gegenkundgebung. Ein Theilnehmer derselben verlangte Besteigung der Kanzel zur Widerlegung der politischen Predigt. AlS dies verweigert wurde, stimmte die Menge die Marseillaise und andere Lieder in der Kirche an. Die Kundgebung endigte mit einer Schlägerei, so daß die Polizei einschreiten mußte. Mehrere Personen wurden verhaftet. Mailand, 25. October. Einer Blättermeldung zufolge beabsichtigt Ministerpräsident Rudini, die Kammer vor die Alternative zu stellen, entweder daS Budget für Afrika von 20 auf 40 Millionen zu erhöhen oder die Colonie auf Maflauah zu beschränken, waS einem Aufgeben derselben ziemlich gleichkommt. Belgrad, 25. October. In der Nähe der Station Markowatz stieß gestern der Konstantinopeler Eilzug mit einem Lastzüge zusammen. Vier Personen erlitten schwere, eine Anzahl Paffagiere leichte Verletzungen. Der Materialschaden ist ziemlich bedeutend, indem die meisten Waggons und eine Locomotive zertrümmert wurden. Bukarest, 25. October. Gut unterrichtete Kreise erklären den bevorstehenden Besuch des Königs von Serbien am hiesigen Hofe als einen Schritt zum engeren Anschluß Serbiens an den Dreibund und als ein freundliches Entgegenkommen gegenüber Rumänien. Diese Thatsache soll durch die Haltung Bulgariens wesentlich gefördert worden sein. Konstantinopel, 25. October. Von Seiten der Pforte wird die Behauptung aufgestellt, daß sie sich im Besitze zu- verlässiger Nachrichten befinde, nach welchen daS armenische Central-Comits in Genf einen Anschlag auf eine Botschaft in Konstantinopel plane, um in dieser Weise, wie eS schon immer beabsichtigt war, die Intervention einer fremden Macht zu provocireu. Berlin, 26. October. Wie die „Welt am Montag" heute ausführlich mittheilt, hat am 27. September der Berichterstatter Frhr. v. Lützow die Meldung gebracht, die utv richtige Meldung von dem Breslauer Zaren toast sei nicht die Folge eines Versehens gewesen, sondern dieselbe sei vom Grafen Eulenburg dictirt worden, um englischen Eln- flüffen zu dienen. Frhr. v. Lützow habe mit seinem Ehrenwort bekräftigt, daß die Meldung ihm persönlich vom Staats« secretär Frhr. v. Marschall zum Lanciren in die Preffe übergeben worden sei. Berlin, 26. October. Wie berichtet wird, liegt Frau Justizrath Levy infolge der erhaltenen Meffersttche an Brustfell-Entzündung schwer darnieder. Berlin, 26. October. Gestern Morgen fand die Polizei am Nordufer die Leiche deö Hausdieners Eduard Karge mit einer großen Wunde an der Schlafe. Es wurde ein Bekannter des Todten festgenommen, welcher Abends Karge begleitete. Ob ein Raubmord oder ein Unfall vorliegt, ist noch unbestimmt. Rom, 26. October. Gestern Morgen legte das krön» prinzliche Paar im Pantheon einen Kranz auf das Grab Victor Emanuels nieder. Brüffel, 26. October. DaS Tagesgespräch bildet die Verhaftung eines deutsche« Barons T. v. S. Von der Polizeibehörde erfuhren wir hierüber folgendes: Vor mehreren Wochen erließ die Gerichtsbehörde zu Mainz gegen S. einen Haftbefehl, ivfolgedeffen ein Auslieferungsantrag gestellt wurde. S. wurde mit seiner Frau, welche die Tochter des in Brüffel allbekannten General» V. A. ist, ver- haftet, S. protestirte gegen die Verhaftung und erklärte, er sei 1849 geboren und seit 20 Jahren aus Deutschland auS- gewandert,- er sei mit hochgestellten Personen in B.üffel, sogar mit einem Minister verwandt. Seine Frau wurde sretgelaffen, der Baron in» Gesängniß abgeführt, von wo er in einigen Tagen der deutschen Justiz Behörde auSgeliefert werden wird. G. soll Betrügereien größeren UmfangS begangen haben. Paris, 26. October. Der „Radical" meldet aus Shef- field, daß Adelina Patti schwer erkrankt sei. Albi, 26. October. Die gestrige Eröffnung einer Arbeiterglashütte erfolgte unter starkem Miliräranf» gebot. Die Progressisten veröffentlichen ein Manifest mit heftigen Angriffen gegen die Sozialisten, worin sie dieselben Derräther nennen. Ein sozialistische» Gegenmanifest beschuldigt den Präfecten der Provocation der Arbeiter durch da» Militär. Zusammenstöße werden befürchtet. €oc*Us und Lrovinrielle-, Gießen, den 26. October. * • ReichStagSwahl. Im Restaurant Wetdig findet, wie aus dem Jnieratentheile ersichtlich, bi» auf Weiteres jeden Abend von 8Vs Uhr ab Zusammenkunft der Mitglieder des nationalliberalen Verein» statt. * * Das Jahresfest deS Oberhesfischen Vereins für innere Mission beginnt Dienstag Nachmittag 3Vs Uhr mit einer Sitzung des Vorstandes und der Synodalvertreter in dem oberen Saal der „Herberge zur Heimath". Dabei wird auf Grund von Referaten der Herren Pfarrer Cordes aus Frankfurt a. M. und Pfarrer Wissig aus Bad Nauheim über „Die Diaconie in der Gemeinde" verhandelt. Der Zutritt dazu steht allen Mitgliedern de» Vereins und sonstigen Freunden der Sache frei und eine lebhafte Betheiligung ist sehr erwünscht. ♦ ’H. Stadttheater. Seit gestern steht unser Theater unter dem Zeichen der „Schliersee r". Noch in bestem Andenken vom letzten vorjährigen Gastspiel hier stehend, empfing daS volle Haus die gern gesehenen und gehörten Gäste wiederum mit lebhaftem Beifall, der sich bei einzelnen Scenen zum stürmischem Applaus gestaltete. DaS aufgeführte Stück „Die Wildschützen", dessen Inhalt in vorgestriger Nummer schon erwähnt wurde, bot dem Ensemble Gelegenheit, sein erweitertes Können zu zeigen. ES wäre Wortoerschwendung, wenn wir im Einzelnen die Kunst der Darsteller schildern wollten. Blasirte Theaterbesucher, und solche gibt es wie überall auch hier, werden allerdings mit verständnißvoll wichtiger Miene behaupten, daS jetzige Spiel stehe an Natürlichkeit hinter dem früherer Jahre zurück, während jetzt mehr die Routine des Schauspielers, sorgfältig studirre Couliffeveffecte und Mätzchen sich zeigen. Unseres Erachtens hat das Schlierseer Ensemble nichts an der Frische und Natürlichkeit feiner Darbietungen eingebüßr^ die Wiedergabe solch' packender Scenen, wie sie gestern zu sehen waren, verlangen wohl schauspielerische Routine, können aber nicht durch künstliche Effecte auf die Höhe des Natürlichen so wirkungsvoll gebracht werden. Darum muthen unS diese, Leben und herzerquickende Frische bietenden Stücke aufs Neue herzlich an und dankbar erfreuen wir uns für wenige Abende am „Schlierseer Bauerntheater". — Die heutige Vorstellung bringt daS VolkSftück „Im Austragstüberl". * * Stadttheater. Dienstag Abend geht die dritte Novität der Schlierseer in Scene. Es ist diese das oberbayertfche Volksstück „Die Z'wider«urzen" von vr. Hermann von Schmid, welches derselbe nach der von ihm verfaßten gleichnamigen Erzählung für die Bühne bearbeitete. Bürgt schon der Name des Autors für die Vortrefflichkeit desselben, so find die Erfolge, welche eS hatte, unwiderleglicher Beweis hierfür. Director Conrad Dreher hat eS dem Schlierseer Repertoir eingereiht, auf das Sorgfältigste einftudirt und keine Kosten gescheut, eS auSzustatten. Die Costüme und Requisiten sind zu diesem Stücke meist neu beschafft worden. Dte Handlung deS Stückes ist eine höchst amüsante. „Stasi", die Tochter de» reichen „KurzenhosbauerS", ist ein verzogenes Kind, daS herangewachsen, durch seinen Eigensinn, sein trotziges ungutes Wesen daS ganze Haus tyrannisirt. Weder der gut» müthige Kurzenhofer noch die dem Hause vorstehende Mahm „Kreszenz", deS Bauern Schwester, vermögen das Mädchen zu ändern, die eS mit allen Leuten verdirbt. DaS Be- kehrungswerk bleibt einem Fremden, dem „Flosser- Martl", einem jungen, hübschen Holzknecht auS der Umgegend überlasten. Dieser trifft mit ihr gelegentlich der Feier deS Osterfestes, daS in der Jachenau nach altem Brauch eben vor dem Kurzenhof begangen wird, zusammen. Zwar ist Stasi gegen ihn so unfreundlich wie gegen Andere. Und dieser besingt sie in einem Schnadahüpfel als „Z'widerwurzen", welcher Name ihr nun in der ganzen Nachbarschaft verbleibt und zum Spott von Allen zugerufen wird. Marti hat sich indeffen in daS Mädchen verliebt. Auf der Alm trifft er es wieder. Stasi ist noch die nämliche geblieben. Es kommt zu einer erregten Scene zwischen beiden und Martl gibt Stasi auf. Hier tritt aber nun der Wendepunkt für Stasi ein. MartlS Auftreten hat ihr iwponirt. Sie liebt ihn. „Liebe kann alles." Dies bewährt sich auch an ihr. Eine Umwandlung vollzieht sich in ihrem ganzen Wesen. Der AuSgang der Geschichte ist, daß beide ein Paar werden. Wie sich die Metarmophose bei Stafie vollzieht, gibt Anlaß zu einer Reihe höchst ergötzlicher Scenen. Die Titelrolle wird von der bewährten Schlierseer Darstellerin Anna Dengg gespielt. " Unsere Militarmusik erzielte gestern mit ihrem Concert in „Steins Saalbau" großen Erfolg. DaS gut auSgesührte Programm, unter der tüchtigen Leitung deS Herrn MufikdirectorS Krauße, fand den lebhaften Beifall deS dichtbesetzten Saale». * • Hohes Alter. Unsere verehrte Mitbürgerin Frau Sophie Eurtman, Wittwe de» Großh. Seminardtrector-, begeht heute ihren 93. Geburtstag. — Bei der vollkommen körperlichen und geistigen Frische, welcher sich die Frau Director erfreut, ist al» gewiß anzunehmen, daß diese liebenswürdige alte Dame ihren Verwandten und vielen Freunden noch recht lange erhalten bleibt. — DaS walte Gott! Diebstähle. In letzter Zeit find verschiedentlich Nacht» Speisekammern von einem Diebe, der e» nur auf Eßwaaren abgesehen hatte, heimgesucht worden, ohne daß e» bis fitzt gelang, denselben dingfest zu machen. • • Unfall. Sin junger Mann, welcher dahier eine HauS- lehrerstelle inne hatte, wurde heute Morgen im Hausflur feiner Wohnung todt aukgefunde«. Derselbe war in der Nacht spät nach Hause gegangen und vom dritten Stock au» die Treppe heruntergefallen. Der Arzt constatirte Geuickbruch. • • Patent Srtheilung. Verfahre« zur Herstellung do Schuhleisten: G. König in Bad Nauheim, vom 27. 11. 95 ab- Sebranchsmnster Eintragnngen. Einhängebeschlag für Leitern: Ludwig Brück in Gießen. Leiterschloß u. s. w.: Derselbe. Drehbarer Bügel an Leitern u. s. w.: Derselbe. Bockleiter u. s. w.: Derselbe. Stellleiter u. s. w.: Derselbe. Gesperre für Schirbleitern u. s. w.: Derselbe. Romrod, 25. October. Vor 14 Tagen wurden ans dem Damm de» Marschröder Teiche» in der Gemarkung Streben- dorf eine Kappe und ein Stock gefunden, man mußte hiernach annehmen, daß ein Mann hier seinem Leben ein vorzeitiges Ende bereitet habe. Diese Vermuthung hat fich nnn auch bestätigt, indem heute aus genanntem Teiche eine männliche Leiche grländet wurde, welche da» Waffer „auSgrftcßen" hatte. Der Ertrunkene ist ein in der zweiten Hälfte der 50er Jahre stehenderLandwirrh Namen» Znl auf von Me'che», gebürtig au» Strebendorf. Das Motiv der unseligen That dürfte m Lebensüberdruß zu suchen sein. Kirchgöns, 24. Ocrober. Gestern Morgen ereignete sich dahier ein Unglück» fall, dem ein junge» Leben zum Opfer fiel. Eme hiesige Familie begab sich gestern früh zur Arbeit außer dem Hause und ließ ihr einziges fünf- jähriges Knäblein noch schlafend in der Wohnung zurück. DaS Kind ist während der Abwesenheit der Eltern wach geworden und scheint fich in die Nähe de» im Ofen befind- lichen Feuer» gesetzt zu haben. Daselbst muß nun ver» mnthlich das nur mit einem Hemdchen bekleidete Kind Feuer gefangen haben, und mußte, da leider Niemand in der Nachbarschaft weilte, dasselbe hilflos verbrennen, denn als Mutter und Großmutter vom Felde heimkehrten (der Vater arbeitet in Butzbach) fanden sie da- arme Kind am ganzen Körper schwarz in der Nähe des OfenS liegend todt vor. Möge dieser Trauerfall eine Mahnung für alle Eltern fein, kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt zu laffen. A Mainz, 25. October. Da bei der bevorstehenden Er"gänzungSwahl zum Reichstage weder ein demokratischer, noch ein deutsch freisinniger Caudidar die geringste Chance auf einen Sieg hat, haben beide Parteien beschloffen, von der Ausstellung egener Caudtdaten abzusehen, eS dabei ihren GefinnungSgenoffen überloffend, von dem Wahlrecht nach eigenem Ermeffen Gebrauch zu machen. — Die Weigerung der städtischen Hallencommisfion, die „Stadthalle" zu einer antisemitischen Wahlversammlung herzugeben, wird in der nächsten Stadtverordueten-Versammlung Gegenstand einer Interpellation sein, indem einzelne Stadtverordnete der Ansicht sind, daß alle Partelen gleichen Anspruch auf die „Stadthalle" hätten. A Aus Rheinhessen, 25. October. Von den Mitgliedern deS Bundes der Landwirthe in Wöllstein ist jüngster Tage eine Gen o f s e n f ch aft s kel ter ei gegründet worden, zu dem Zwecke, Most birect an die Consumenten zu liefern. Die letzteren können dann unter Benutzung einer beigesügten Gebrauchsanweisung aus dem billigen Most selbst einen Wein Herstellen, der sich durch Zusatz von Zucker quantitativ und qualitativ verbeffern laßt. Diese Vcrbefferung wird auf Wunsch auch zum Mostpreise von der Genossenschaftskelterei selbst besorgt. DaS Vorgehen der Mitglieder deS Bundes der Landwirthe wird von den übrigen Weinprodncenten der dortigen Gegend mit keineswegs freundlichen Augen angesehen, zumal im Allgemeinen wenig Kauflust für Most vorhanden ist. * Straßburg, 24. October. In Colmar stürzte gestern ein soeben fertiggestellter, in der Grobergaffe gelegener Neubau zusammen. Vier italienische Arbeiter wurden verschüttet, konnten jedoch noch gerettet werden. * Doppelfinniges Selbstlob. Hausfrau (im Begr ff, ei« „Mädchen für alles" zu engagtren): „Verstehen Sie sich auch auf die feinere KUchek" — Mädchen: „O, ich sage Ihnen, wenn ich für meine letzte Herrschaft gekocht habe, hat fich immer alles krank gegessen." NirchttcheAnzeigen der evarrg.Geinelnde. Montag, den 26. October, Abends 8 Uhr: Bibtlflutibt im Confirmandensaal der JobanneSkirche. (Matth. 5, die Seligpreisungen ) Pfarrer Dtngeldey. Dienstag den 27. October, Abends 6*/< Uhr: FestgotteSdienst für daS JahreSfest des Oberheffischen Vereins für innere Miffio». Pastor Palmer aus Hamburg. Lxichlw brr embd|tri jrmlfirtn LtMIhkitn. OpeimdarrS. Dienstag den 27.October: Aida. Mittwoch den 28 October: Giroslä Gtrosla. Donnerstag den 29. October: Heimchen am Herd. Freitag den 30. October geschlossen. Samstag den 31. October: Walküre. Sonntag den 1. November, Nachmittags 3l/g Uhr: Zigeunerbaron. Abends 7 Uhr: Carmen Montag den 2. November: GtroflS-Gtrofla. Schauspleltza«». DtcnStag den 27. October: Moritnri. 1. Teja. 2. Fritzchen. 3. DaS ewig Männliche. Mittwoch den 21. October: Moritnri. 1. Teja. 2. Fritzchen. 3. DaS ewig Männliche. Donnerstag den 29. October: Minna von Barnhelm. Freitag den 30. Oct ober: Moritnri. Teja. Fritzchen. Das ewig Männliche. Samstag den 31. October: Der Richter von Zalamea. Sonntag den 1. November, Nachmittag» 3‘/i Uhr: CharleyS Tante. Abend» 7 Uhr: Dte osficielie Frau. Montag den 2. November: Moritnri. Teja. Fritzchen. Da» ewig Männliche. Dertoyr, £auO» nnb 24 October. Frachtpreise. Weizen X 15,82, Korn X 14,32. Gerste X 12.66, Hafer Xi 12,34, Erbsen X 14.00, Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 0.00, Samen X 00,00. ■ ■ i ff KWt Art. foete § Ssm anstoffe»5 ■ Ujn ti 3 Maa schreib« um IRuflcr UM ■ MM v ■ ■ «igab« M «tx GruvssrMnstttritrrri : Mitglieder deb Bündel igen Weivprodncenten der undlichen Augen angesehen, ust für Most vorhanden ist. oUKtttMiN1' 11» . c.m 9R. Dctobet: en . gewißen- än* - •* tat'' , Itia. 2. E ÄS* '?** -la Miinnliae- @onJ1tafl Z-latN-^A «MH iWl ***’ ffldJö’tnOO, “•* ' '^5^» VH>cr Bon besseren Stoffen verkaufe ich am hiesigen Platze immer nur eine Robe. 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Otto Roth, Verlagsbuchhaudler. 9528 Beerdigung vom Portal des Friedhofs, Mittwoch Vormittag 9 Uhr. «it M rte laadtt zu Lin! Dir zu Liv 'M bei lan Dbtxt)tfien stei laufe®. Bezirti Ltnfeheim und SO Jahren feie vtffe unb First wohlgeorbri litten Hanl Hünktlichkeit ui an Sparsamkeit Seist unb @e® In Mein unb practische hierin abtheilm blt Planung b logtnannttn Hav Iba^angimituln «inialjen von Fl i« Sacken, im 8 Rletbnng, im BL in btt Behandln Kilch unb Berti Aastaltlgtbäube i» ier 8tfttOnn| Unkerricht |n bei ferner bte MLfet Iv Nie Obei'Erlen Mienseuche < fügt worben. Gießen, G pif hiiztlkgt. r«r Mgtxrr rf«*1' ,u ftweff Schon als ®9t« uns von l trjlijit,. ®a"1’ Stille,, um Qll ( «•l| «u H« M. «ui in e, 4'WH »« uit 5” m, I, s " M um •“«tu, !W1 'M«, K- MtJutt,. 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