M. 20 t Donnerstag den 27. August 1S96 iehener Anzeig er Kenerat-Wnzeiger Amts- und AnzeiZebltttt für den Kreis Gieren chratisöeitage: chießener Kamitienökätter 2lmttid?cr Theil bistr.: beiter. aumaterialiechiü- C. Jost. srmiethunger Jost. der fiel auf wird schon am und sich nach wo ihm das Alle Annoncen-Burcaux des In- und Auslandes nehmen । Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. die Nummer 177 820. Berlin, 25. August. Prinz Heinrich 6. September wieder von Breslau abreisen seinem Gute Hemmelsmerk bei Kiel begeben, Zaarenpaar einen Besuch abstatten wird. Die Gießener Ir««ittenv5älter Utrben dem Anzeiger Virbkntlich dreimal beigelegt. Snnahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den ßchmden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Der tziHrner Anzeiger rrlcheint täglich, «: Ausnahme des MontagS. Berlin, 25. August. Bet der heutigen zweiten Ziehung Berliner Gewerbe - AuSstellungS-Lotterie der zweite Hauptgewinn im Werthe von 15 000 Mk. H«err Landwirthschaftslehrer Leit Higer zu Alsfeld wird 1. Samstag, den 12. September lfd. Zs., Abends 8 Uhr, zu Steinbach über daS Vogelsberger Rind und seine Zucht, 2. Sonntag, den 20. September lfd. 38., Nachmittags 3 Uhr, in Londorf über Viehzucht und Fütterung, 3. Samstag, den 26. September lfd. Zs., Abends 8 Uhr, in Staufenberg im Burgsaal über die Anwendung der künstlichen Dungmittel eitlen Vortrag halten. 3» diesen Vorträzen werden alle Landwirthe und tunte- der Landwirthschaft hierdurch ergebenft eingeladen. Dhe Herren Bürgermeister der obengenannten und be- n«chbastten Gemeinden werden hierdurch ersucht, dies in ihren WimIvLen zur öffentlichen Kenntntß bringen zu lassen und Lepesch« biß Berlin, 25. August. Im „Retchsanzeiger" wird heute eine kaiserliche Verordnung vom 20. d. MtS. veröffentlicht, wonach die Colonial Abtheilung des Auswärtigen Amts für die Bearbeitung der sämmtlichen Angelegenheiten der Schutztruppen im Sinne der Verordnung vom 12. December 1894 zuständig sein soll. Berlin, 25. August. Ueber den in Oftafrika verurtheilten Friedrich Schröder find in der „Berliner Volkszeitung" und in der „Weserzeitung" Auslastungen erschienen, als deren Verfaffer ein ehemaliger Beamter der Plantage Lewa, Namens Buß, betrachtet wird. Wegen dieser Artikel hat, der „Post" zufolge, die deutsch-ostafrikanische Plantagen-Gesellschaft, der die Plantage Lewa gehört, gegen die beiden Zeitungen und gegen Herrn Buß Strafantrag gestellt. Wolff» telegraphische» Correspondenr-Bureao. Dresden, 25. Angust. Heute Mittag 1 Uhr erfolgte auf dem TrinitatiS-Frtedhofe die feierliche Beisetzung des Freiherr« von Zedtwttz. In Vertretung Seiner Majestät des Kaisers wohnte der Flügeladjutant Oberstlieutenant v. Löwenfeld, in Vertretung König AlbertS der Flügeladjutant Major v. Ehrenthal dem Letchenbegängniß bet. Pastor Dr. Sturm hielt die Trauerrede. Madrid, 25. August. Durch die Verordnung des Generals Weyler, welche die Ecnte des Kaffees untersagt, wird auch die Ernte des Zuckerrohrs verboten. Die Verordnung erstreckt sich auf die ganze Insel Cuba. Einem Berichterstatter gegenüber hat General Weyler geäußert, die Maßregel sei zwar eine ernste, fie sei aber die einzige, welche den Ausständigen daS. nöthige Geld zum Ankauf von Waffen und Munition entziehen könnte. Athen, 25. August. Meldung der „Agence HavaS". Die Christen im District Heraklion steckten mehrere mohame danisch e Dörfer in Brand, nachdem ein Kampf mit den eingeborenen Türken stattgefunden hatte. Tausend bewaffnete Mohamedaner verließen Heraklion in der Absicht, die Provinz Malevtfi zu verwüsten und dadurch Rache zu üben. Der Gouverneur von Heraklion vermag nicht, die Ruhe aufrecht zu erhalten. Bekanntmachung, Die Abhaltung landwirthschaft!. Vorträge. Berlin, 25. August. DaS Landgericht II verurtheilte heute den Rittergutsbesitzer o. Sprenger und deffen Schwiegersohn den Rittmeister a. D. v. Hünerbetn wegen des am 24. März zwischen den Beiden stattgehabten Duells zu je sechs Monaten Festungshaft. Der Staatsanwalt hatte ein Jahr beantragt. Berlin, 25. August. Zu der gestrigen Erklärung im „Retchsanzeiger" über die Militär- Strafproceß- Reform schreibt die „Kreuzzeitung": Es genügt, festzu- stellen, daß in der großen Allgemeinheit die Auslastungen des Reichsanzeigers als das aufgefaßt werden, was fie entschieden sein sollen: eine Klärung der Lage zur Beruhigung der mit mehr oder minder Berechtigung in Erregung versetzten öffentlichen Meinung. Dies betreffend wird ferner erklärt, daß ein Grund für den Rücktritt des Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe nun nicht mehr vorhanden fei. Dies entspricht aber nur der von uns von Anfang an vertretenen Anschauung. Wir haben wiederholt darauf hingewtesen, daß von einer KanzlerkrifiS zunächst gar nicht die Rede sein könne, da alle Preß- und sonstigen Erzeugniffe, die von einer Zurückstellung der vom Reichskanzler angekündigten Militär-Straf- proceßordnung wissen wollten, einfach in das Reich der Fabel gehören. Ein anderer Grund für den Rücktritt des Fürsten Hohenlohe könne aber gar nicht mehr in Frage kommen, umsoweniger als der Fürst sich gerade neuerdings einer besonders guten Gesundheit zu erfreuen hat und dtmentsprechend entschlossen ist, dem Vaterlaude auch fernerhin seine Kräfte zur Verfügung zu stellen. Berlin, 25. August. Der „Berl. Börsen-Cour." meldet: „Wider Erwarten hat die König!. Staatsanwaltschaft gegen das freisprechende Urtheil, daS in dem Strafproceß gegen den ehemaligen Rechtsanwalt Dr. Fritz Friedmann ergangen ist, die Revision eingelegt. Rechtsanwalt Mamroth wird den Angeklagten auch vor dem Reichsgericht vertreten. — Gegen die Beschlagnahme der in Frankreich erschienenen Broschüre deS Rechtsanwalts Dr. Fritz Friedmann über die Affaire Kotze: „Die Revolution von oben" wird Rechtsanwalt Mamroth im Auftrage des Verfassers Beschwerde erheben." Dortmund, 25. August. Katholikentag. Heute Vormittag tagte die überaus zahlreich besuchte General-Versammlung des Volksvereins für daS katholische Deutschland. Den Jahresbericht erstattete der Abgeordnete Trimborn, Rechtsanwalt und Notar in Köln a. Rh., nach seinem Bericht zählt der Volksverein jetzt gegen 180000 Mitglieder und die Zahl der Vorträge sowie Flugblätter, welche die katholischen Massen über sociale Politik aufklären sollen, wächst beständig - dann sprach Abgeordneter Dr. Lieber über die Ziele deS DolksvereinS. lsrohr gtwebe/i nb ungeschält. G Märtigen h[ res a.ius recht zahlreichen Bl such der Versammlung hinzuwirken. in Dern & ( Glteßen, den 25. August 1896. Der Director deS landwirthschastlichen BezirkSvereinS. i ' auf '»tldjt# f, - 8« i. lft (|. ,blc' ■ IO. Gießen, den 25. August 1896. BS«rtr. - Abhaltung landwirthschaftlicher Vorträge. M Director des landwirthschastlichen Bezirksvereins Gießen mm die Großherzoglichen Bürgermeistereien und bitt Vorstände der landwirthschastlichen Local- vereine. Jv dem Voranschläge des laüdwirthschastlichen Bezirks- toeirM find pro 1896/97 200 Mark zur Bestreitung der Ko sten der Abhaltung landwirthschaftlicher Vorträge in den eiO.zckicm Gemeinden deS Kreises in Ausgabe vorgesehen. t):i? Diäten und Kosten deS Transportes der betreffenden Hiyrmi Landwirthschaftslehrer per Bahn werden auf die Büzlikeivereinök^sse übernommen. St meindeu, welche nicht an der Eisenbahn liegen, haben au.'i ihr« Kosten den Herrn Landwirthschaftslehrer an der nälchsitn Bahnstation per Wagen abholen und dahin zurück- brirtogen zu lassen. Ich ersuche Sie um baldgefällige Mittheilung, ob Sie wLiiischkn, daß in Ihren Gemeinden landwirthschaftliche Vor- trüilgt abgehalten werden und über welches Thema und von we^krn Landwirthschaftslehrer und an welchen Tagen und in iwtlchem Locale. Vierteljähriger Aöonncmcntspreis r 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Schukstraße Wr.7. Fernsprecher 51. ’M 'Mk 3* ittitß ik> * ; adttl tltl ln i“ Hegen t , d°b t, ""bt , 181 ivdwigyr. 46, ID iJr zu Detmltlio 9. SlttS, SL chöve Wohnung- }tn. eUittfit? stavtfmterfir-' ,e ein schönes gc Aage, bestehend c! Balkon, Ächt cra- Ibcbtnjimmer, auf 5/ heil, sofort zu Dtrcfc Wohnung, 3 Sjtett I 1. October zu we - «itgtW gm eine Treppe b«i Schöne Wohnung,^ it, vx vrmiethen. chöneWÄ itr mit Zubehö! zis zu vemtch nöchst der 1. Stock wem- September miethen. Ch. Zimir Bahvhofst^ vietii »ehr, als Kirchengebete lesen, welche tu den Büchern st-hM, die in Kiew gedruckt wurden und meist auf rusfische Kof:i« dorthin kommen. Gewöhnlich ergreifen die Söhne der - tztiftltchen wieder den geistlichen Stand. Für daS KloW''.beu bestimmen fich wenige, weßhalb die meisten der oox Ebenen Klöster nur von zwei bis drei Kalugern iIRiNtn) besetzt find. Das bedeutendste dieser Klöster be- sindm fich in Cettivje und ist erst unter dem Wladika Pietro erboitui worden. kiSweilen kommt bei den Montenegrinern auch die Feuilleton. Das Land brr schwarten Berge. Von Milan Babic. (Schluß.) Die Geistlichkeit in Montenegro ist sehr zahlreich und mamta fie auf 3000 schätzen. Eine Erziehungsanstalt rmtlS**- Odel» l««®, verwich'. nicht, sondern fie nehmen Zöglinge au, welche fie 4 ilB1 unterrichten, was sie selbst wissen, und daS ist nicht i fn Blatthe noch vor, doch wird jetzt meistens schiedsrichterliche > Entilfchidung angerufen, indem jede Partei zwölf Richter roä^ti, welche ihr Erkenntniß schriftlich abfasseu und das Blutig^, Karvarina, bestimmen. Obwohl fie keine ftudirten n Zub-Hök' AEr-iste haben, zeichnen diese sich doch durch daS Geschick und btt M^che Art, Wunden zu heilen, auS. Aglle Die „schwarzen Berge", also mit Nadelholz dicht be- deckdit Serge, einen sogenannten Schwarzwald, sucht man ^AhSr,übriges in Montenegro vergeblich- statt dessen fieht man ^VtrlM^A^^ichvt als» die grauen, kahlen Gebirge, die fich von Fiume -.r^Ä an Ciag8 der ganzen Oftküste des Adriatischen Meeres hin- | । ^^^.^ ziehSi«, ans mitunter meilenweit keine Vegetation sichtbar ist. i s^Siu^d^Sodüuu ist es auffällig, daß in diesen Felseulabyrintheu ' menschliche Wohnungen vorhanden find. Andere Felsenschluchten, Felsengebirge und Felsenthäler haben doch sonst einmal ein Ende, sie führen endlich einmal zu einer Ebene, hier aber ist fein Ende zu finden. Wenn mau die steile Felswand von Cattaro aus auf neunzig Windungen im Zickzack hinaufgestiegeu ist, hat man einen prächtigen Ausblick- man überschaut die hohen Berge, welche die eine Bucht von Cattaro von den anderen Buchten trennt, ja, man genießt hier eine Aussicht, welche Europa nicht oft bar« bietet, nämlich zu seinen Füßen da» Meer, dasselbe über eine hohe Gebirgskette zum zweiten Male und über eine zweite zum dritten Male. Beschwerlicher, als der Aufstieg war, geht es bergunter. Man denkt einer Ebene entgegenzugehen, doch es geht wieder bergauf- man sieht sich nach dem AuSgange des Thales um, umsonst- man ist in einem Bergkessel gewesen, bald geht eß wieder hinab in einen anderen Krater, und so fieht man erst, daß hier alle von diesen steilen Bergen herabürömenden Bergwässer fich in unterirdischen Schluchten verlieren, wie auf dem Karst, in dem Gebirge oberhalb Triest und Fiume. Und kein Baum, kein Strauch auf diesen düsteren Bergen, sondern überall Felsen und Felsentrümmer, so daß der Name Montenegro oder Tschernagora weniger schwarze Berge, als öde, düstere Berge zu bedeuten scheint. Jedes Stückchen Land aber, auf dem eine Pflanze wurzeln kann, und sei es noch so klein, ist mit Mais, Getreide oder Kartoffeln bebaut- man kann da sehen, daß die Montenegriner sehr fleißig find, oder vielmehr ihre Frauen, denn ihnen und ihren Eseln begegnet man am häufigsten mit den gewöhnlichsten Lasten, dem Reifigholz, daS fie in den dort zu Landen sehr harten Wintern weit herholeu wüffen, da, wie schon erwähnt, die meisten Berge aller Vegetation entbehren. Die Hauptstadt deS Landes ist das etwa 1200 Ein- | wohner zählende, in schwer zugänglichem Berglande gelegene Cettinje, welches fich aus einem 1478 gegründeten und befestigten Kloster entwickelt hat. Es ist auch die Residenz des jetzigen Fürsten Nicola I., der, am 7. October 1841 geboren, im Jahre 1860 den montenegrinischen Thron bestiegen hat. Er ist mit dem russischen Zar befreundet und verschwägert, seine Gemahlin ist die schöne Fürstin Milena. In seiner Bildung steht er hoch über seinen Landsleuten- er hat in Paris im Liceum LoutS le Grand feine Studien gemacht und spricht Französisch in vollendeter Reinheit und Eleganz, ja, er hat sogar dichterische Begabung, so daß er ein gefeierter Nationaldichter ist, begeistert für die Freiheit seiner Nation. Er hat sowohl lyrische als dramatische Dichtungen verfaßt und unter feinen Dramen ist daS berühmteste und populärste „Die Jungfrau des Balkan", welches er nach dem blutigen Kriege von 1876 gegen die Türken geschrieben hat und daS eine Verherrlichung deS montenegrinischen WeibeS ist. Er ist überhaupt bestrebt, durch daS Beispiel seines Privatlebens, durch seine Fürsorge für die Mädchenerziehung und durch seine Schriften daS Loos der Frauen, in denen der Montenegriner nichts als zur Arbeit geschaffene Sclavinnen fieht, zu verbeffern und menschenwürdiger zu gestalten. Die Lieder deS sürftlicheu Dichters find von hohem poetischen Schwünge, volltönend wie Posaunenschall, und seine jetzt vollendeten KriegSlicder, die für die Truppen bestimmt find und bei der bevorstehenden Einweihung des dem Begründer der Dynastie, Pielrowitsch, errichteten Denkmals in den Bergen widerhallen werden, find wahrhaft begeisterte Hymnen, welche die Nationalhelden Pietro, Danilo und Mirko Pietrowisch feiern. »te«, 25. August. Fürst Lobanow wird iu der Zeit zwischen der Abreise deS Zarenpaareß von Wien und besten Ankunft in Breslau hier verbleiben. Wien, 25. August. Wie daS officiöse „Fremdenblatt an leitender Stelle constatirt, berechtigen die auS Constau, ttnopel eiugetroffeoeu Nachrichten iu der er et en fisch en Angelegeuheit zu der Hoffnung, daß eiuefriedliche Lö,uug CocoUs nttö Gießen, den 26. August. •• RuhestaudSversetzuug und Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 22. August den Lehrer an dem Realgymnasium und der Realschule zu Gießen, Profestor vr. Otto Binde- wald, auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung feiner lang, jährigen treuen Dienste, mit Wirkung vom 1. November d. I. an, in den Ruhestand zu versetzen und demselben daS Ritterkreuz 1. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Groß- müthigeu zu verleihen. . , •• Schuldienst-Nachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 22. August den Lehrer am Gymnasium zu Büdingen, vr. A u g u st Baur, zum Lehrer am Gymnasium zu Gießen, den Lehrer an der Realschule zu Bingen, August Braun, zum Lehrer au der Realschule zu Heppenheim a. d. B. und deu Lehrer an der Realschule zu Heppenheim a. d. B., Friedrich Fleischhauer, zum Lehrer au der Realschule zu Bingen, sämmtlich mit Wirkung vom 1. September l. IS. an, zu ernenne«. •• Die Postordnung hat einige Aeuderu«geu erfahren, die bereit» am 2. März 1895 iu Kraft getreten, trotz bttfei beinahe anderthalbjährigen Bestehens aber doch vielfach noch nicht gekannt find. Danach werden die Absender von an. bestellbaren Packeten in allen Fällen vor der Rückscnbuu, der Packete von dem Grunde der Uabestellbarkeit benach. richtigt und veranlaßt werden, fich darüber zu erklären, wai mit der Sendung geschehen soll. Der Absender kann berat* verfügen, daß entweder die Bestellung nochmals an den ui. sprünglicheu Empfänger, eventuell unter Angabe einer nähern Bezeichnung des letzteren oder mit anderer Wohnung, angabe ic. versehen oder an eine andere Perlon und Der geblichen Falles an eine dritte Person erfolgen solle, etn daß daS Packet an ihn selbst zurückgesandt werde. Till bn Absender eines Packers davon abgesehen haben, daß ih« j, Falle der Unanbringlichkeit des letzteren hiervon erst Mi,, thellung gemacht wird — waS besonders bet Packeten ait leicht verderblichem Inhalt sehr zu empfehlen ist — sv |1SE er diesen Wunsch bet der Aufgabe deS Packers durch rua Vermerk auf der Packetadreffe zum Ausdruck bringen. Vermerke haben zu lauten: „Wenn unbestellbar, fefa zurück," oder: „Wenn unbestellbar, an N. in N." unbBntt handschriftlich oder mittels Stempelabdruckes oder »üttii TypeudruckeS hergestellt fein. Sruuberg. 24. August. Der altehrwürdige Mari-., brunnen wird eine veränderte Gestalt bekommen. den Brunnen seither umgebende, kreisförmige Kumpf wird ü. gebrochen und aus seinem Material eine Säule errittr werden, auf welcher der kürzlich herabgestürzte Löwe, nachte- der durch den Sturz au ihm entstandene Schaden auflfltbtntr worden ist, seinen Platz erhalten soll. Die Säule selbst Bin i zu einem Druckbrunnen eingerichtet werden. -h- Hangen, 25. August. Nachdem nun auch die Tri arbeiten des dritten LooseS (vom Wölfersheimer Berg»^ bis Berstadt) auf der Nebenbahn Friedberg—Hungen ihm baldigen Vollendung entgegengehen, soll sicherem Dernehmn nach am 1. September l. I. der Oberbau auf der nenn Strecke, und zwar von der hiesigen Endstation auSgehrei in Angriff genommen werden. n. Ranstadt, 25. August. Die Wasserleitung;, arbeiten in unserer Gemeinde mußten bis auf öturti eingestellt werden, da kein genügendes Wafferquantu« p funden wurde. Die Gemeinde ist darum in Unterhandle: mit dem Fürsten von Stolberg-Wernigerode getreten, tn hier ein großes Gut besitzt, um von ihm einen Acker za I erwerben, in dem man genügend ergiebige Quellen zu schließen hofft. Die bis jetzt hergeftellten Arbeiten, dir k I reits einen Aufwand von etwa 7000 Mk. erforderten, hch man, falls die Erwerbsunterhandlungen zu einem flünftigt! Resultat führen, bei der neuen Leitung zum großen Lheii Weise Jemand zu verletzen. *♦ vefitzwechfel. Das Besitzthum der Wittwe Jager, Leihgesternerweg 16, zwischen der Actien-Brauerei und der Schönen Aussicht gelegen, ging an den Besitzer der letzteren, den Restaurateur Kuhud, für den Preis von 16,500 Mk. über. Der Käufer wird das Besitzthum theilweise zur Ver- orößerung seines ReftaurationSgartens verwenden. »* Warnung. ES wird zur Zeit durch Inserate auf Diejenigen specuiirt, die nicht alle werden. „Vollständig gratis und franco" wird von dem Neuheiten-Vertrieb S. Sch., Berlin S., „etn prachtvolles Album mit Ansichten der Ber- | liner Gewerbe-Ausstellung" angeboten, wenn der Besteller für Verpackung und Expedition 30 Pfg. in Briefmarken ein- sendet. Und was erhält man für seine mit Porto 40 Pfg. betragende Geldaufwenduug? Ein lithographirteS Klappbild, welches höchstens 10-15 Pfg. werth ist, ferner eine Menge Anpreisungen sogenannter Schundliteratur, bet der der meist schlüpferige Inhalt als Reizmittel besonders hervorgehoben wird. Weiter wird den Bestellern alles Mögliche, welches als prachtvoll und werthvoll geschildert wird, noch gratis versprochen, selbst Loose der Berliner Gewerbe-AuSstclluug werden den Käufern besonders gekennzeichneter Bücher geschenkt. •* Zur Beachtung. Der Vorstand deS Detaillisten- Verbandes sür Hessen und Waldeck läßt Folgendes veröffentlichen: „Eine Schwtndelgesellschaft von Hausireru NamenS Lennarz macht gegenwärtig die Dörfer in Hissen re. unsicher und bietet gemeinste Schundwaare mit gleichzeitiger Schenkung von Damenkleidern und Dchlafdecken an. Wir warnen hiermit vor diesen Hausireru und machen insbesondere die Herren Bürgermeister der Ortschaften auf diesen unlauteren Gewerbebetrieb aufmerksam, welcher nach dem Gesetz, betreffend den unlauteren Wettbewerb, strafbar ist." — Ein beigefügteS Flugblatt deS Handels- und GewerbevereinS für den Kreis Rinteln gibt davon Senntniß, In welch unver- frorener Weise die genannte Firma Lennarz in der dortigen Gegend bereits ihren Schwindel getrieben hat. Unruhen erwartet werden. Berlin, 26. August. Das „Berl. Tagebl." meldet auS Bremen: Nach einer Mtttheilung des StaatssecretarS Stephan wird die Fernsprech - Verbindung Bremen- Amsterdam in vier Wochen eröffnet. Berlin, 26. August. In einem Leitartikel, betitelt: „Die Camarilla" schreibt die „StaatSb. Ztg.": Bronsart v. Schellendorf ist ebenso wie andere Minister der letzten Zeit der der Socialdemokratie dienenden Camarilla | zum Opfer gefallen. Wir stehen am Anfang schwerer innerer । Wirren, wenn uns nicht bald ein Mann ersteht, der diese Camarilla in die Luft sprengt. Stargard i. Pommern, 26. August. In Daber sind 33 Personen in Folge Genusses schlechten Fleisches schwer erkrankt. ,„Cf., Wieo, 26. August. Die Polizei entwickelt anläßlich der Ankunft des CzarenpaareS eine umfassende Thätigkett. Beim Einzug deS CzarenpaareS werden vom Nordbahnhof bis zur Hofburg 40000 Mann Truppen auf- gestellt. — Die Mehrzahl der Mitglieder deS HofeS ist be- reitS hier eingetroffen, um während des CzarenbesuchS anwesend zu fein. Die Erzherzogin Josefa macht in Vertretung der Kaiserin die Honneurs. Krakau, 26. August. Anläßlich der Czarenreise nach Wien ist an der Grenze eine Verschärfung der Pah- vorschriften eingetreten. Die Bahnstrecke von Zonbkowica in Rusfisch-Polev biß Granica wird von Tscherkeffen besetzt. Brüffel, 26. August. Einer Blättermeldung zu Folge übernimmt Nansen die Führung einer belgischen Südpol- Expedition, deren Gesammtkoften fich auf eine halbe Million beziffern, welche die belgische Regierung zu tragen bereit ist. , , Brüffel, 26. August. Etn Luftballon mit vier Reisenden ist abgestürzt. Drei der Insassen, darunter zwei Journalisten, find schwer verletzt. Paris, 26. August. 13 uniformirte Zöglinge des Mailänder Cadetten-JnstitutS machten einen Ausflug von San Remo nach Mentone. Beleidigende Zurufe der französischen Bevölkerung veranlaßte fie, das französische Gebiet sofort wieder zu verlaffen. *• rrue»u«uge». Seine Königliche Hoheit der Groß- herzog haben Allergnädigst geruht, die Bahnmeister bei deu Oberhesfischeu Eisenbahnen, Georg Plöser und Heinrich Braunewell zu Bahnmeistern bei den Hessischen Staatsbahnen mit Wirkung vom 1. October d. Js. an zu •* DaS Shrenzeiche» für Mitglieder freiwilliger Feuer- . wehren wurde ertheilt durch Allerhöchste Entschließung Seiner dieser Frage bevorsteht. nin» Königlichen Hoheit deS Großherzogs vom 8. Juli den Graz,25. August. In der Gegend von Pölstrau ging ^dern der freiwilligen Feuerwehr zu Nieder-Eschbach: ein furchtbares Unwetter nieder, begleitet von heftigem 0^ Weckfort, Commandant, Georg Schwenk, stell- Hagelschlag. Sämmtliche Feldfrüchte und die Obsternte find jJ Commandant, Christian Kester ^Spritzen- vernichtet. Diele Personen, die von dem Unwetter im Freien Johannes Ke st er VII., Obersteiger, und Wilhelm überrascht wurden, erlitten erhebliche Verletzungen. Kester IV., Führer. Lemberg. 25. August. In Wodniki am Duzester ha Versammlung deutscher Naturforscher und «erzte. Wie eine Feuersbrunst 100 Wohnhäuser eingeäschert. Zah - bereits bekannt, haben unsere städtischen Behörden beschloffen, I reiche Familien wurden dadurch obdachlos. . die im nächsten Monat in Frankfurt a. M. versammelten Paris, 25. August. Der bekannte socialWsche Abgeord n Naturforscher und Aerzte zu einem Besuch uete Edouard Daillant wurde gestern Nacht in seiner ) einzuladeu. Die Actien-Brauerei hat sich bereit Billa vollständig ausgeraubt. Rfl erklärt, ihre geräumige Faßhalle zu einem Festraum umzu- Loudon, 25. August. Einer Meldung aus Sanfibar 9^ 9tocld)emB den Gelehrten der edle Gerstensaft zufolge ist der Sultan von Sansibarheute^^gestorben. ^denzt werden soll. Es handelt fich nämlich darum, unseren London, 25. August. -Daily Chronicle laßt fick> vo |etUn6 ber Stadt einen Frühschoppen zu geben und einer hochgestellten Persönlichkeit bestätigen, daß -ie C on g.o ber Actien-Brauerei wohl um deswillen hierzu regierung den Feldzug gegen die Mahdisten thatsäch ch erwählt worden, weil man von hier .auS eine wundervolle ins Werk gesetzt habe. rr. Aussicht über die Stadt hat. London, 25. August. Die Kronprin ze ssin- Wittwe Soru5 e Die Vorstände des Kaufmännischen Stefanie von Oesterreich ist nach Wien abgereist, um Vereins und des OrtSgewerbevereinS werden dem- deu EmpfangS-Feierlichkeiten anläßlich der Ankunft beraten, welche Redner zu gewinnen find, die in der russischen KaiserpaareS beizuwohnen. _ , kommenden Saison vor deu Mitgliedern beider Vereine Vor- Petersburg. 25. August. Das Zarenpaarheut * sollen. In Aussicht genommen sind vorerst die Vormittag 11 Uhr von Peterhof mittelst SonderzugeS über bekannten Herren Amberg, Lützen und Dr Pohlmeyer mit Warschau nach Wien abgereist. ic ejnem Vortrag, wozu vorerst noch ein Vortrag von Brüneck Athen, 25. August. Nach zuverlässigen Berichten überfiel ^/'^^ient resp. über Konstantinopel in sichere Aus- ein türkisches Bataillon auf Preveso daS Dorf Komello u genommen ist. Diese Vorträge werden ja ohne Zweifel zerstörte viele Häuser. Die Einwohner wurden ße' I tn frü^eren Jahren ein dankbares Auditorium nicht nur tödtet. h,, durch die Mitglieder beider Vereine, sondern auch durch Saufibar, 25. August. Bureau Reuter. Nachdem der » Tod deS Sultans bekannt geworden, ergriff Said Kalio, „j ' .UT Züchtung reiner Huuderaffen in ein Onkel des Sultans, Besitz vo« Paläste, erklärte \ wird am Freitag, den 28. August, Abends 9 Uhr, zum Sultan und verbarrikadirtk- sich iim Palast mit 700 @„ein8loca( Hotel Kaiserhof seine MonatSversamm- bewaffneten ASkariS. Die englischen KriegSschiffe „Philome e , abhalten. Der Verein hat bis jetzt mehr als 90 Mit- „Thrush" und „Sparrow" landeten beim Zollhaus-Mann- ^^/^fiUtoeifen, gewiß ein erfreuliches Zeichen und der schäften, die die Befehle der englischen Regierungi erw . ^we!s, das seine Bestrebungen anerkennenSwerth find. Bei ' Alle Frauen begaben fich in daß englische Consulat, da | Zusammenkunft wird auch eine vom Schliefplatzmeister Herrn I. Reif dem Verein übergebene Hündin (Foxterrier reinsten Blutes) unter die Mitglieder gratis verlasst, ferner wird eine Schau für Hunde aller Raffen abgehalten sowie für daß in Außsicht genommene Prüfungssuchen und Preiß- schltefen ein bestimmter Tag festgesetzt, was namentlich die Anhänger des edlen Waidwerks unter den Mitgliedern be- sonders interessiren dürfte. Es ist sehr zu wünschen, daß die rührige Thätigkett deS Vereins durch stete Zunahme an Mitgliedern belohnt werde. ** Feuer. Gestern Abend kurz nach 8 Uhr entstand in der Werkstätte beß GlasermeifterS Herrn B. Wolf, Bahnhöfstraße 32, Feuer, welches zwar auf seinen Herd beschränkt wurde, jedoch das Gebäude (Hinterhaus) so stark beschädigte, daß btffcn Niederlegung erforderlich sein wird. Auch soll Herr Wolf an fertiger Waare und Handwerkszeug beträchtlichen Schaden erlitten haben. DaS Feuer ist aller Wahrscheir.llchkeit nach im Aufbewahrungsraum für Hobel- spähne entstanden, wohin der Lehrjunge Wolfs die tags- über in der Werkftätte entstandenen Hobelipähne nach Eintritt der Feierabendftunde um 7 Uhr verbracht und die Werkftätte verschloffen haben soll. •• Einsturz. Heute Vormittag stürzte andern Weber scheu Hause in den Neuenbauen der über Dach aufgeführte, vom Zahn der Zeit stark mitgenommene Theil eines KaminS ein. Die hervbstürzende Maffe fiel, Dachtheile mit fich reißend, mit donnerndem Getöse In den Hof, ohne glücklicher verwenden zu können. n. Lißberg, 25. August. Eine eigenartige GedenJfeier wird im Laufe deS nächsten MonatS in unserem auf an muthiger Anhöhe im oberen Nidderthal gelegenen Släd'-tr° begangen werden. Am 14. September werden ti Däm!:! hundert Jahre, daß etwa 500 Franzosen von btt Arm« JourdanS, die vor dem heranrückenden Erzherzog Rarl ar dem Rückzug begriffen waren, in der Nacht, um etwa 9 Uhr hier eintrafen und schrecklich hausten. Nach einer Kt*1*" waren diese beauftragt, daß Städtchen für einen auf du Patrouille abgegebenen Schuß zu strafen. Diesen soll m zwölfjähriger Knabe au« einem Hause unbedachter Bew abgegeben haben. Nach Dr. Karl Wagner erfolgte dir Zn- ftörung deshalb, weil die Bewohner die Unbesonnrehn hatten, fich dem Durchmarsch und der Einquartierung in Franzosen zu widersetzen. Gegen 60 Wohngebäude »urtu damals ein Raub der Flammen und viele Einwohner, t-- nicht rechtzeitig flüchten konnten, erschoffen. E'ner btt ersten, der fiel, war der alte ehrwürdige Pfarrer Somwrrla', ur den Franzosen entgegengehen und um Gnade bittrv rcoutt — Zur Centenarfeier dieses EreigniffeS wird ein geplant, an dem fich die hier bestehenden Vereine uni wl sonstige OrtSetnwohner betheiligen werden. Auf cenlLX folgt eine entsprechende Nachfeier. (Wir werden Ausführliches über die Geschichte LißbergS Dtrdfftnkut. D. Red.) _ -o- Södel, 25. August. Gestern Morgen, kurz t.r 8 Uhr, gab es hier Feuer lärm. ES brannte die I des Friedrich Berntheusel und wenige Minuten später « auch schon diejenige deS anwohnenden GastwirthS W* Volz in Flammen. In ganz kurzer Zeit hatte sich «>° sioeS Feuermeer über nicht weniger als vier Hofraithev gebreitet. Die großen Frucht- und StrohvorrSthe, welchen gegenwärtig alle Scheunen bis auf Winkel angefüllt sind, boten den Flammen reichltchit- ^ rnng. Kaum war es möglich, daS unter feinen u . wimmernde Vieh den verheerenden Gluthen zu eom? Eine ganze Reihe Wohnungen mußten geräumt werten. Betten, Möbel und andere HauSgerathe standen au Höfen und Straßen umher. Dem schrecklich wütheod mente wurde von allen Seiten mit geradezu übermenifl^ Anstrengung entgegengearbettet. fln6ntr R. Reichelsheim i. d. W., 25. August. Bon an Seite wurde in dieser Zeitung berichtet, daß die Schwas schon weggezogen wären, und eß wurde der $Dun’® gesprochen, Nachricht zu geben, wie fich dieses' verhielte. Da die Sache sür die Ornithologie von Jnl ist, fei hierdurch rnitgetheilt, daß auch bei unß die Sch■ größtentheilß, vielleicht fqon zu zwei Dritthellen find Ein anderer Fall aber ist in der Nachbarschaft gekommen, der feiner Seltenheit wegen, eTwa^nunfl , Im Laufe deß Monat» August legte eine Gan« die durch ein Truthuhn außgebrütet werden sollen, v ' lich fangen die Gänse im Spätherbfte, oder im an zu legen. Natürlich find die jetzt gelegten. Eier ) alß Unglückßeier im Schaltjahre, sagen aberglänvnw I Weiber und um keinen Preis würden fie Gedranw ; r_. H v1-' L s.: » r,(.M rr |8? 1 d) «‘S i' IMK HC x lir bkvorstehe' ItkOntlt keütl-l btt hart « ® 1 k|. - uab KV ii dntm SW« ielttntS, daher tlien. 6 erntet karans na fctlitittn 3®d|d eelfaflcn. - 5 »lattrial bei l werben, fristdt, btweift ■efif^tn Blofeld rcsftnb Sabtkmel Ed ist eine Ml tzulb'.t WN' btt btibtu ^ch»iniz. llnsv 4B»atagl Nacht braft, indem dl ■tiniontn geicho dohnmätzig in b toa llnglüdlfSfle nn Tarn tinfere» Gro ti früherto Ja üe| hochgehaluk iin allerer Sial dftectl.djtn ®tb: 10er Finali uni okiffc man nui .HS- dä \ * bim W «hgdenen Landet die 9nabenatbelt II ter ton 6-1 jjßehördlii fcte der Kirch IkHe Feld-1 EamStag bei nb mittag» uu ^tler'schen $ aus meitei ‘-14 an bett Mei *wben, wozu P etngeladen lktrchver«, be: TerBü Neu SD tn*' < fei,,'.: ?’«M ^tn haben u. »en htndov . °°ders btt P- "pfehlrn ist bt6 PackttS t; "uödruck bdi|, :n\unbeft(Qfc.. wA. inN.*J elabbrutfefi 0]h Erhrwürditt i Testalt btfonft i6lör«ifleRiN|t tQl eint Tavll t »MrztrAv^ bene Schaden atr. i- Die Saale |r werden. i)bem nun ai^ ft Eölsershetmer? Friedberg—Hw:! soll sicherem Oberbau auf fa Jtn Endstation tti Die Wallerlei wußten bis auf! jenbefi ffiafferquar darum in Uvtch Wernigerode gttip ion ihm einen 8ir ergiebige Quell» gestellten Arbeilev )OO Mk. ersordnir ungen zu einem - Zeitung zum gch eigenartige Gedü onatS in unieiei erthal gelegener :ember werden Franzosen von lenden Erzherz^ miäeti. Man mutz sie in großem Bogen über baS Haus chMr,, doch so, batz fie bas Dach nicht berühren, baburch atic) das bevorstehende Unglück ferngehalten, sprach eine weise Ktrir zu dem Schreiber bieser Zeilen. — Im Frucht- ßjelHft wirb es lebhaft - diejenigen Leute, die gedroschen h.M, setzen ab, denn die Petri und andere Ziele stehen noch zrmik, es mutz darum „geblecht" werden. Die Körner« ' Mi-f stellen sich bet uns folgendermatzen : Roggen 11 Mk., v^tnitr 11 Mk., Weizen 13.50 Mk., Gerste 13—14 Mk. — gesucht ist alter Hafer, der bis zu 15 Mk. bezahlt NDl.it Kartoffeln gelten 3.50 bis 4 Mk. DaS Schweine- ist theurer geworden, fette Schweine find von den Mtitzgera lebhaft begehrt. Aus diesem Grunde halten auch bitte Zirkel mir 22 bis 26 Mk. pro Paar, 6 bis 8 Wochen Ai'ie Milchferkel, befriedigende Preise. — Hasen- und Hühner« .cW versprechen in unserer Gegend gut auszufallen. M. W. TuS der mittleren Wetterau, 25. August. Nach und nach kommt etwas Leben in das Obstgeschäft, in» bfci bte Händler da- Fallobst zu 4 Mk. pro Doppelcentner cinM Icdrr Art. sowie § Sammle,. Pltische ao V-lvetS liefern w an privnte. Man schreibe um Muster nutet Llngabe deS Gewünschten. von Elten & Keussen, Fabrik und Handlung, Crefeld* der Nacht, um » rüsten. Nach kirn lädtchen für M u strafen. Dirte Haufe unbeboi» l Warner «W vvhvri die UnW- nb btr 6frqu*- n 60 Wotmeimdr ■ imb vielt erschossen, fc'riti e Pfarrer S°' !b um Gnade t -,.i«°iü-« *1 iftiijenbtn $«"- 8t= w*' “et. . tyl Llhd-ri« e"r ■m. ®«6,ll”lli: werte ' ** ** w- SW Glnthe" 1° De« fibifl 26- wbii«** 6«*, hoffte :t ist *” .ei* m '■ !st **rtf*> 8 Die der Kirchverser Gemeinde zu- fiichndL Z^feld- und Waldjagd soll SSanÄtag den 5. September, MichinittagS um 3 Uhr, in der Afr^ker'schen Wirthschast zu Kirch- vivö auf weitere sechs Jahre öffent l ich am den Meistbietenden verpachtet n oKtber, wozu Pachtliebhaber freund- liW enngeladen werden. iiirchvers, den 25. August 1896. Der Bürgermeister: Schlag. 7604 Mf gefälligen Beachtung! Die Anfertigung von 7081 KMpfer-Schablonen, KUibgramms etc. ;ur Maschestickerei p romptest ausgeführt von JiH. Fuhr, Zollneustr. 25, XMeiie- und Spielwaareu-tzondlung. Schellfisch u. Cabliau, igqpMrt frisch, im »UsbftockE. [6021 Möbel-Transport m Joh. Kessler Sonnenstr. 5, Giessen. 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