9Mt 21, „ jungen. ■ Sauft ,1, Ht, nE »weite A te ' !• April n «««Mn n -u Dmutüfe fMrajtlj, JJJ Fobrilar per fofotta eres vitaA^i LLSW nniühtn. «mttti tu n Haufe, Bah wette Stock nc len BequE niethm. >edt, Echans den mit &- tfiopf)>5 ! ttT W 7°^, 'bar. lr- Giisiti iseren les Simmet, «i Dtrmiet&en. NS -e-Lo-i»,. 'IjSr, zu otnnk.' emntvtil !M Haufe, Clt. ® ■“ 819be-l^ eses • rpentio, ff88 Freitag den 27. März 189« Erstes Blatt M. 74 Gießener Anzeiger Kmeral-Mnzeiger. flebaction, Expcditio« und Druckerei: Kck-tstraße^lr.7. Fernsprecher 51. vierteljähriger >6oen«nenbprets 1 2 Mark 20 Psg. mit Bringerlohn. Durch die Poft brtogm 2 Mark 50 Psg. Die Gießener Pamtkienvtätler werden dem «nzeiger wöchentlich dreimal heigelegt. Der chieße«er Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme de- Montag». Anrts- und 2lnzergeblcrtt fut den Tk^eis Gieren. chratisbeikage: chießener Jamikienökätter. Abonnements^ Einladung. Zum Bezug des „Giesiener Anzeiger" für das 2. Vierteljahr 1896 laden wir hiermit ergebenst ein. Wie bisher, wird der „Gießener Anzeiger" die Tagesereignisse in kurzer den Thatsachen entsprechender Weise zur Kenntniß seiner Leser bringen. Die neuesten Nachrichten der zuverlässigsten telegraphischen Nachrichten-Bureaus sowie zahlreiche Mittheilungen aus dem engeren und weiteren Vaterland halten den Leser stets über die Vorkommnisse in demselben aus dem Lausenden. Unterstützt durch an allenOrtenderP rov i n z Oberhessen ansässige Berichterstatter, ist der „ Gießener Anzeiger" ferner in der Lage, die interessanten Vorgänge in der Provinz so frühzeitig wie möglich zur Kenntniß seiner Leser zu bringen, desgleichen wird den Begebenheiten in der Stadt Gießen die gebührende Besprechung im localen Theile des Anzeigers zu Theil werden. Der in der Provinz Oberhessen betriebenen Landwirthschast wird der Anzeiger durch Veröffentlichung von allem Wissens- werthen aus dem Gebiete derselben besondere Berücksichtigung zu Theil werden lassen, daneben aber auch die Beobachtungen und Erfahrungen in Haus- wirthschaft, Handel, Gewerbe und Industrie in den Kreis seiner Besprechungen ziehen. Ein gediegenes Feuilleton wird neben besonderen Artikeln ernsteren und heiteren Inhaltes den erwünschten Unterhaltungsstoff bieten. Außerdem werden die „Gietzener Familienblätter", welche dem Anzeiger wöchentlich 3 mal beigelegt werden, und die stets ein gewähltes Feuilleton als Unterhaltungsstoff bringen, namentlich im Kreise der Familien eine beliebte Beigabe bieten. Wir ersuchen nun namentlich auswärttge Leser, ihre Bestellung bei der Post baldgefl. aufgeben zu wollen. Neuhinzutretende erhalten vom Tage der Bestellung bis 1. April den Anzeiger kostenfrei zugestellt, wie wir auch gerne bereit sind, Probe- Nummern nach auswärts postfrei zu versenden. Den Lesern in hiesiger Stadt werden wir, wie seither, den Anzeiger weitersenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen, falls nicht ausdrückliche Abbestellung erfolgt. Hochachtend Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche Univ.-Buch- u. Steindruckerei (Pietsch & Scheyda). Amtlicher Theil. Bekanntmachung, betreffend den Handel mit denaturirtem Branntwein. Nachstehende Bersügung Großh. Ministeriums der glanzen, Abtheilung für Steuerwesen, an die Großh. Hiuptsteuerämter wird hiermit unter dem Ansügen zur ts tätlich en Kenntniß gebracht, daß die Anmeldungen bei kroßh. Hauptsteueramt Gießen einzureichen sind. Gießen, den 24. März 1896. Großherzogliches Kretsamt Gießen. v. Gagern. Darmstadt, am 2. März 1896. Bett.: Den Handel mit denaturirtem Branntwein. Au die Großherzoglichen Hauptsteuerämter. Der BundeSrath hat in seiner Sitzung vom 27. v. MtS. hn folgenden Beschluß gefaßt: 3. Die anliegenden Bestimmungen über den Handel mit denaturirtem Branntwein (nachstehend abgedruckr) werden mit der Maßgabe genehmigt, daß sie am l. April 1896 in Kraft treten. 2. Diejenigen Gewerbetreibenden, welche bereit- mit denaturirtem Branntwein handeln und diesen Handel fortfetzen wollen, haben die in Ziffer 2 der Anlage vorgeschriebenen Anzeigen bis zum 20. März 1896 einzureichen. Bestimmungen über den Handel mit denaturirtem Branntwein. Auf Grund der §§ 1 und 43e des Gesetzes, betreffend 24. Juni 1887 die Besteuerung des Branntweins, vom —gun| 1^95 wird hiermit Folgendes bestimmt: 1. Auf den Kleinhandel mit denaturirtem Branntwein findet § 33 der Gewerbeordnung keine Anwendung. 2. Wer mit denaturirtem Branntwein handeln will, hat dies 14 Tage vor Eröffnung des Handels der zuständigen Steuerbehörde und der OrtSpolizeibehöide anzumelden. Ueber die erfolgte Anmeldung ertheilt die Steuerbehörde eine Be- fcheinigung. 3. Denaturirter Branntwein, deffen S.äcke weniger als 80 Gewichtsprocente betrögt, darf nicht verkauft oder feil- gehalten werden. 4. Wer mit denaturirtem Branntwein handelt, hat in seinem Verkaufslocal an einer in die Augen fallenden Stelle und in deutlicher Schrift eine Bekanntmachung auSzuhängen, wonach es verboten ist: a) denaturirten Branntwein, deffen Stärke weniger als 80 Gewichtsprocente beträgt, zu verkaufen oder feilzuhalten ; b) aus denaturirtem Branntwein das DenaturirungSmittel ganz oder theilwcifr wieder auszufcheiden ober dem dcnaturirtrn Branntwein Stoffe beizufügen, durch welche die Wirkung deS DenaturirungSmittelS in Bezug auf Geschmack oder Geruch verändert wird, und solchen Branntwein zu verkaufen ober feilzuhalten. 5. Der Handel mit denaturirtem Branntwein kann Seitens der Steuerbehörde untersagt werden, wenn Thatsachen Varliegen, welche die Unzuverlässigkeit des Gewerbe« treibenden in Bezug auf diesen Gewerbebetrieb wahrscheinlich machen. Gegen die Entscheidung ist die Beschwerde an die Directiobehörde und die oberste Landesfinanzbehörde zulässig. Die Entscheidung der letzteren ist endgültig. Von jeder Untersagung ist der Ortspolizeibehörde Mitlheilung zu machen. 6. Die Beamten der Zoll- und Steuer-, sowie der Polizei- Verwaltung sind befugt, in die Räumlichkeiten, in welchen denaturirter Branntwein feilgehalten wird, während der Üblichen GeschäflSstundrn oder während die Räumlichkeiten dem Verkehr geöffnet find, einzutreten, den daselbst feilgehaltenen ober verkauften, denaturirten ober unbenaturirten Branntwein zu untersuchen und Proben zum Zwecke ber Untersuchung gegen Empfangsbescheinigung zu entnehmen. Auf Verlangen ist bem Besitzer ein Theil ber Probe amtlich verschlossen ober versiegelt zurückzulassen. Für bte entnommene Probe ist Entschädigung in Höhe deS üblichen Kaufpreises zu leisten. Die weitergehenden Befugnisse, welche der Steuerverwaltung im § 15 Absatz 2 deS Regulativs, betreffend die Steuerfreiheit deS Branntweins zu gewerblichen Zwecken, etngeräumt find, werden hiervon nicht berührt. Wir setzen Sie hiervon zur Nachachtung, Jnstruirung Ihrer Untergebenen und geeigneten Bedeutung der Beteiligten in Kenntniß. v. Krug. Hellwig. Bekanntmachung. ES wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß vom 1. April 1896 an auf die Dauer von zwei Jahren ber 1. Kaminfegerbezirk bem Kaminfeger Franz Nebl bahier unb ber 2. Kaminfegerbezirk bem Kaminfeger Karl Zwesch dahier zugewiesen ist. - W Der 1. Bezirk besteht: a. aus dem Theile der Stadt Gießen, welcher, von Frankfurt auS gerechnet, rechts der Straße von Frankfurt nach Marburg gelegen ist, einschließlich der Gemarkung Schiffenberg,- b. aus den Orten: Albach, Allendorf a. d. Lahn, Burkhardsfelden, Garbenteich, Großen-Linden, Haufen, Heuchelheim, Klein-Linden, Lang-GönS, Leihgestern, Oppenrod, Steinbach und Watzenborn Steinberg. Der 2, Bezirk besteht: a. aus dem links der Frankfurt Marburger Straße gelegenen Theil der Stadt Gießen, sowie b. aus den Orten: Alten-Buseck, Annerod, BerSrod, Beuern, Daubringen mit HeibertShausen, Großen-Buseck, Lollar, Mainzlar, Reiskirchen, Rödgen, Ruttershausen mit Kirchberg, Stoufenberg mit Friedelhausen, Trohe, Wteseck und Winnerod. Gießen, den 25. März 1896. GroßherzogltcheS Polizeiamt Gießen. v. Bechtold. Aus den Verhandlungen der Ersten Kammer der hessischen Stände. NN. Darmstadt, 25. März 1896. Die E?ste Kammer setzte heute ihre Berathungen um 1/210 Uhr fort und erledigte die umfangreiche Tagesordnung in kaum einer Stunde. Conform mit den Beschlüssen der Zweiten Kammer genehmigte die Kammer die Annahme eines Lehrers für den Unterricht im Zeichnen, Entwerfen und Modelliren von Ornamenten an derTechnischenHoch- schule sowie die Anstellung eines Mechanikers daselbst. Auch die Deckung ber Mehrausgaben pro 1895/96 unb 1896/97 sowie bte Erhöhung beS UnterrichtSgelbeS an ber Technischen Hochschule wurde gut geheißen. Der Gesetzentwurf, die Gehalte der VolkSschul- lehrcr betr., fand nach Beschluß der Zweiten Kammer Annahme. Ebenso der Antrag auf Uebernahme der Kosten der Fortbildungsschulen auf die Staatskasse und die Erhöhung der Gehalte ber KretSv eterinärärzte unb bie Errichtung einer Dritten Civilkammer in Mainz. Bezüglich ber Anstellung weiblicher ® eto erbe» Inspektoren beharrt die Kammer auf ihrem Beschluß vom Mai 1895 unb ersucht bie Regierung, die Anstellung eines weiblichen FabrikinspectorS herbeizufuhren. Zu dem Antrag Wasserburg, Einführung ber btrectcn Wahlen für ben hessischen Lanbtag, beschließt die Kammer gegen 2 Stimmen dem genehmigenden Beschlüsse der Zweiten Kammer nicht beizutreten. Die übrigen Punkte ber TageSorbnung betrafen Personal- Angelegenheiten unb wurden für erledigt erklärt. Um 1/211 Uhr war die Sitzung beendigt. Heute Nachmittag findet eine Besichtigung der Neubauten der Technischen Hochschule durch die Mitglieder ber Ersten Kammer statt. Morgen Früh Sitzung. Hcuefk Nachekhten» Wolff» telegraphisches Sorresponderrz-Burum. Berlin, 25. März. Nach ben bisherigen Bestimmungen wird die Kaiseryacht „H 0henz0llern" bis zum 31. März vor Neapel Anker werfen und dann nach Palermo in See gehen. Tilsit, 25. März. Die Schifffahrt auf der Memel ist heute eröffnet worden. Rom, 25. März. Heute Morgen um 5 Uhr 15 Min. wurden in Optdo, Mamertina, Reggio di Calabria und Messina Erdstöße verspürt. Neapel, 25. März. DaS deutsche Kaiserpaar und die kaiserlichen Prinzen find an Bord der „Hohenzollern" heute Nachmittag 5 Uhr 20 Min. hier eingetroffen. Loudon, 25. März. Die Verhandlungen in dem Prozeß Jameson wurden Henle fortgesetzt und dann bis zum 28. April vertagt. ____________ Depefcha brt Stare«* »Herold*. Berlin, 25. März. Das Staatsministerium trat heute Nachmittag in seinem Dienstgebäude unter dem Vorsitze deS Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe zu einer Sitzung zusammen. Berlin, 25. März. Die diesjährige FrühjahrS- parade deS Garbe-CorpS wirb in Berlin am 29. und in Potsdam am 30. Mai stattfinden. Berlin, 25. März. Während ber Anwesenheit dcS Kaisers in Wien wirb sich auch Fürst Hohenlohe in Wien einfinben. Er reift borthin, um ber Hochzeit seiner Nichte beizuwohnen. Berlin, 25. März. Anläßlich des 200jährigen Bestehens derAkademie derKünste wird am2. Mai, Nachmittags 3 Uhr, in ber Rotunde deS Königlichen Schlaffes eine Festsitzung stattfinben, an welcher ber Kaiser, die Kaiserin und die Kaiserin Friedrich theilnehmen werden. Berlin, 25. März. Die drei wegen ber Entwenbung deS Kaiserlichen Gnaben-ErlasseS vom 18. Januar verurteilten Personen haben gegen daS Urtheil Berufung eingelegt. Berlin, 25. März. Das Befinde« des General- feldmarschallS Grafe« Blumenthal hat fich ge- beffert. , Berlin,25. März. Zu dem Besuch Kaiser Wilhelms in Wien und zu den hieran geknüpften Combinationen Wiener Blätter sagt die „Nat.-Ztg.", eS liege keine veraolaffung zu neuen politischen Abmachungen vor. Berlin, 25. März. Wie unS aus Petersburg gemeldet wird, wirb das russische Katserpaar unmittelbar nach den Moskauer Krönungsfeierlichkeiten, also Ende Juni, die Höfe von Wien, Darmstadt, Berlin und Konstantinopel be- suchen. In Berlin wird daS russische «aiserpaar in der russischen Botschaft Wohnung nehmen. Zu diesem Zweck ist bereit- vom Petersburger Hofmarschall-Amt Anweisung an die Berliner Botschaft ergangen, die Räume für die kaiserliche Familie in Stand zu setzen. Für die Reise find iuSgesammt 20 Tage in Aussicht genommen. Berlin, 25. März. Die Entsendung bei Kreuzer» vierter Klaffe, Loroman, von Tschifu nach Tschimulpo auf Corea hat der »Post" zufolge seinen Grund in den fortgesetzten gewaltthätigen Ausschreitungen der auf- ständischen Coreaner gegen fremde Staatsangehörige, im Besonderen gegen die Japaner. Der Kreuzer „Coroman" hat die Reise nach der coreanischen Küste bereits aogetreien und kann noch vor Ablauf dieses Monats seinen Bestimmungsort erreichen. Berlin, 25. März. Die littauische Deputation, welche in Berlin um eine Audienz beim Kaiser bitten wollte, ist hier erst eingetroffen, nachdem über die Zett des Kaiser- bereits anderweitig di-ponirt worden war und die Abreise nach Genua unmittelbar bevorstand. Die Deputation ist gestern vom Minister Dr. Bosse sehr wohlwollend empfangen worden, nachdem bereits vorgestern der Ministerialdirector Dr. Küpler mit derselben eine längere Unterredung gehabt hatte. Berlin, 25. März. Abg. Rören (Ctr.)hat zur zweiten Lesung deS Gesetzentwurfs gegen den unlauteren Wettbewerb einen Antrag im Interesse der Preffe etngebracht. Der Antrag lautet: „Der Reichstag wolle beschließen: In § 1 als Absatz 3 folgende Bestimmungen aufzunehmen: „Die Bestimmungen deS vorstehenden Absatzes finden gegen die nach § 21 des Preßgesetzeö für den Inhalt einer Druckschrift verantwortlichen Personen nur insoweit Anwendung, al» diese die Unrichtigkeit der Angaben kannten." Wie die „Germania" zuverlässig erfährt, besteht die sichere Aussicht, daß der BundeSrath mit der vom Abg. Rören vorgeschlageneu Abänderung sich einverstanden erklärt. Berlin, 25. März. DaS Herrenhaus wird morgen wieder zu einer Sitzung zusammentreten. Auf der Tage-- ordnuog steht der Bericht der Finanzcommtsfion über den Etat für 1. April 1896/97. Die Plenarsitzungen sollen auch noch am Freitag und am Samstag stattfinden. Außer dem Etat wird auch noch die Novelle zum LehrerpenfionS- gesetz erledigt werden. Berlin, 25. März. Wie auS Kopenhagen gemeldet wird, verlautet in dortigen Hoskretsen, Prinz Christian, der älteste Sohu bei Kronprinzen, werde fich mit der Prinzessin Pauline von Württemberg verloben. Rom, 25. März. Der Correspondent deS „Socolo", welcher während acht Monaten für dieses Blatt in Abeffynien weilte, traf gestern in Neapel ein. Mehreren Vertretern der Preffe erklärte er, daß eS ein Unsinn fei, an einen Revanche« krieg zu denken. Die Abeffynier hätten Positionen inne, aus welchen man sie unmöglich vertreiben könne. ES sei denn, daß man eine Armee von 100000 Mann aufbieten würde. Die Colonte werde übrigen- nie etwa- etnbringen. Auch sei eS unrichtig, daß französische Lebelgewehre im feindlichen Lager gefunden worden seien. Pari», 25. März. Die Urtheile im Prozesse Lebaudy rusen hier große Sensation hervor. Fünf Angeklagte wurden fretgesprochen, zwei, nämlich Ulrich Civry und de Testi, wurden zu je 13 Monaten Gefängniß und 500 Francs Geldbuße verurtheilt. Die Verlesung der UrtheilS- begründung dauerte dreiviertel Stunden. Paris, 25. März. Der Marine-Minister ordnete an, daß die Feierlich ketten anläßlich de - Thar freitags auf den Schiffen eine fpectelle Ermächtigung bei Ministers erfordert. Paris, 25. März. „Autoritö" schreibt: Wenn wir unS nicht irren, wird diese Woche nicht ohne MtuisterkristS zu Ende gehen, denn das Cabtnet hat sich durch die Verquickung mit den Tollectivisten vollständig compromittirt. Die Diplomatie Bourgeois würde an der Antipathie der öffentlichen Meinung scheitern. Loudon, 25. März. Der Kreuzer erster Klaffe St. Georg war bereits dazu bestimmt, dem Präsidenten Krüger entgegenzufahren und ihn auf hoher See an Bord zu nehmen, falls der Präsident doch noch nach London kommen sollte. Brest, 25. März. Wie hier verlautet, wird demnächst zwischen hier und Newyork eine directe Schifffahrtslinie eingerichtet werden [unb zwar soll der Verkehr einer deutschen Gesellschaft anvertraut werden. Die Schiffe werden von Hamburger Capitalisten in Stettin und Belfast in Auftrag gegeben werden. Die chauvinistische Preffe protestirt energisch gegen das Eindringen der Deutschen in Frankreich. Co«Us nnö prwhtjkttw. Sieben, 26. März 1896. O. Rebeudahaeu. (Telegramm.) Die Erste Kammer lehnte die Nebenbahnbauprojecte BenShetm - Lindenfels, Darmstadt.Lindenfels, Ltch-GrÜnberg und Oppenheim- Darmstadr.Groß-Gerau ab. • • Empfang. SeineKöuigl.Hoheit der Grobherzog empfingen am 24. März Seine Durchlaucht den Fürsten zu SolmS-Ltch, am 25. März den Hauptmann z. D. Morneweg, commandirt als Bezirksoffizier bei« Landwehr« bezirk Gießen. • • «rnennunge,. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog I haben Allergnädigst geruht, den Lehrer au dem Realgymna« fium zu Darmstadt Dr. Philipp Wiederhold zum Lehrer an dem Realgymnasium und au der Realschule zu I Gießen, unb ben Lehrer an dem Realgymnasium nab an der Realschule zu Gießen Heinrich Weyell zum Lehrer an ben Realgymnasium zu Darmstabt zu ernennen. • • Militarbteustuachrichteu. Molly, Hauptmann von ber Infanterie 1. Aufgebots de» Landwehr-Bezirk» Gießen, mit seiner bisherigen Uniform der Abschied bewilligt. ♦ ♦ Biehmarkte. Nach un» zugegangenen Mirtheilungen wird der nach Ostern fällige Bi eh markt in Gießen abgehalten werden. • • Für den Bau beB Kaufmännische» Vereins Hause» ist unter folgenden ArchitecternFirmen eine Toncurrenz vorgesehen: Stein & Meyer, Gustav Hamann und Heinrich Kockerbeck. Der Beurihetluvg»-Commission gehören u. A. auch an die Herren Oberbürgermeister Gnauth und Stadtbaumeister Sch wandt. * • An den Neubauten ber Hauptwerkftatteu bet Ober- hessische» Eiseubah»e» im ©üben unserer Stabt wirb jetzt wieder tüchtig gearbeitet, um die Werkstätte noch vor Ende de» JahreS ihrer Bestimmung übergeben zu können. In der Hauptsache sind nur die Baulichkeiten vollendet, und e» muß noch gewaltig geschafft werden, um die Einrichtungen im Innern herzustellen. Ja dem großen, 5560 Quadratmeter umfassenden Hauptgebäude werden die Reparaturen an Loco- motiven unb Wagen vorgenommen, unb ist man jetzt schon | dabei, die steinernen Fundamente sür die Schienengeleise auf« zumauern. Ferner schließt dieser Hauptbau tu sich getrennt die Werkstätten für die Dreherei, für die Schreinerei, für die Schmiede. daS Keffelhau», sowie einen unterkellerten Raum, in dem die Bureaus und eine Badeeinricytnng Unterkunft finden. AlS selbstständige Bauten sind ausgesührt der Trockenofen für das Holz, daS fiebenzig Meter lange Maga- zinS-Gebäude, daS Portierhaus und die Aborte. Sämmt- liche Gebäude sind in Rohziegelbau — hell gelbe Verblender — auSgeführt. Die Strebepfeiler des Hauptgebäudes, fowie die Gliederungen der Fanden an allen Gebäuden bestehen auS dunkeln lederfarbenen Verblendern. Zu dem Sockel und zu den Abdeckungen der Pftiler hat Lungstein-Material Ver- Wendung gefunden. Die Jnnenconstruction der Locomotiv- und Wagenreparatur-Werkftätte, welche ca. zwei Drittel des ganzen Raume» etnnimmt, besteht auS Eisen. Auch ist in den übrigen Räumen die Verwendung von Holz streng ver« mieden. DaS Dach ist mit Oberlicht versehen. DaS ganze Etabliffement, welches nach seiner Vollendung in seiner Einrichtung einen Musterbetrieb bilden soll, macht schon jetzt auf den Beschauer einen freundlichen Eindruck, und verspricht eine Zierde und Sehenswürdigkeit unserer Stadt zu werden. ** Die Generalversammlung des Mittelrheinische» Zweig- verbandeS deutscher Muller fand am Montag unter Vorsitz de» Herrn Schäser-Mainz in Frankfurt a. M. statt. Au» dem Berichte erhellte, daß die vom Verband in» Leben gerufene Agitation behufs Schaffung einheitlicher Verkaufs- bedingungen für Mehl bis jetzt noch nicht den gewünschten Ersolg hatte- el soll deshalb nochmals ein Circular an die Mitglieder erlassen werden, damit diese bei Vermeidung einer Conventionalstrafe sich verpflichten, nur Verkäuse ohne Baisse- Clausel abzuschließen. Herr Rubensohn Cassel machte längere Ausführungen über den Entwurf eine- Gesetzes bezüglich bei Verkehrs mit Handelsdünger, Krastfuttermitteln und Saatgut. Die Versammlung nahm nach dem „Darmst. Tgl. Anz." eine Resolution an, die darin gipfelte, daß die bis jetzt vorhandenen Gesetze genügenden Schutz gegen betrügerische Handlungen gewähren. Der Hauptvorstand soll ersucht werden, mit allen Mitteln gegen das Zustandekommen des Gesetzes zu wirken. Nidda, 24. März. Der hiesigen katholischen Kirchengemeinde wurde von ungenannten Wohlthätern au» Mainz für daS Gotteshaus ein Harmonium nebst verschiedenen Paramentsachen geschenkt. — Wie verlautet, dürste unsere Quellwasserleitung erst im Frühjahre 1897 dem Betriebe übergeben werden können, da die Vorarbeiten sich länger als vermuthet hinau-ztehen. §§ Crainfeld, 21. März. Ein Schweinehäudler au» einer unbekannten Gegend war kürzlich in den Orten Greben- Hain, Bermuthshain, Völzberg, Lichenroth, Ober«Seemen, Gedern u. f. w. und hatte daselbst etwa 200 Stück Schweine gekauft. Der Termin zum Abholen der Schweine ist schon seit 14 Tagen verflossen, ohne daß sich der Käufer jemals wieder hier hat sehen laffen, und ist Jedermann der Ansicht, daß die Schweine auch nicht abgeholt würden. Langen, 24. März. Am SamStag voriger Woche wurde im Hainer Walde ein fremder, etwa 40jähriger Mann krank aufgefunden. Derselbe wurde in da- hiesige Krankenhaus verbracht, wo er heute gestorben ist. Wer der Verstorbene ist, konnte bis jetzt nicht ermittelt werden, da keiner- lei Papiere, die über seine Persönlichkeit Auskunft geben könnten, bei ihm aufgefunden wurden. Mörlenbach (Weschnitzthal), 25. März. In Wald- Michelbach wurde vorletzte Nacht um 12 Uhr die Feuerwehr allarmirt, indem angeblich ein 18jähriger braver Müllersohn schon Morgens in den Wald gegangen sei, woher er noch nicht zurückgekehrt war, so daß ihm also ohne Zweifel ein Ungemach widerfahren sein müffe. Nachdem man mit Fackeln und Laternen bis zum Morgen einen großen Thetl de» Waldes vergeblich abgestreift hatte, setzte sich auch gestern die Schuljugend in Begleitung der Ortsbevölkerung in Be- wegung. Alle Nachforschungen konnten dem Burschen ober nicht aus die Fährte kommen, denn er saß hier ganz gemüih- lich in einer Wirthschaft und gab an, daß er wegen ihm nicht zusagender Behandlung nie «ehr in die elterliche Behausung zurückkehren werde. N. H. V. A Mainz, 25. März. In der Schuhfabrik von Eichbaum u. Co. hier, unter deren Arbeiterschaft el schon lange gährt, legten gestern sämmiliche Zwicker und Maschinen« anSputzer die Arbeit nieder. Anlaß hierzu gab die Weigerung ber Fabrik, einen neuen Lohntarif für bie zuletzt eingestellten amerikanischen Maschinen aufzustellen. — dem Dorbilde von Hannover will man hier eine allgemeine Baugenossenschaft gründen, zu dem Zwecke, kleinen Beamten und Arbeitern billige und gesunde Wohimcgei zu beschaffen. Seiten- eine- zusammen getretenen Comitee» sind bie Vorarbeiten bereit- so weit beenbet, daß zur Orunbu* der Genoffenschaft geschritten werden kann. Seilen- der Jnvalidität-verficherung-anstalt find ber zu griinbenben öc. noffenschaft namhafte Betrage zu billigem Zin-fust zur 8er« fügung gestellt worben. △ «n8 Rheinhessen, 25. März. Auf de« Landstrich zwischen hier unb Worm- ging heute In den ersten Marge», ftuuben ein schwere- Gewitter nieber. In Al», heim regnete e» so stark, daß bie Straßen sußhoch unter Wasser stauben. — ■■ Vermiete*. * Aachen, 23. März. Ein Unstern waltet über der hiesigen Schweinemetzgetinnung. Bor Fastnacht henr ein Schutzmann Nacht» bei einem Jnnung-mitglieb 80 Pst. Pferdefleisch beschlagnahmt, da», wie der Metzger seid« gestand, verwurstet werden sollte. Darob große Schade», freube bei den Collegen be» Metzger». Die Innung gab dem Schutzmann ein Geschenk von 30 Mk. für seine Acht, samkeit, schiech den Metzger au- der Innung an», unb außerdem unterschrieben die Jnnung»mitglieder eine Erklirr», deS Inhalte», Jede« 500 Mk. zahlen zu wollen, der eine» von ihnen nachweise, daß er seit Bestehen ber Schweine« metzgerinnnng jemal» Pferdefleisch gekauft und verwarft« habe. Nunmehr ist dieö aber schon 26 Mitgliedern da Innung nachgewiesen unb der Staatsanwaltschaft darüber Anzeige erstattet worden. • Del» (Schlesien), 25. März. Durch den Scharfrichter Rein del« Magdeburg wurden heute srüh die Stellenbesitza Wilhelm Hunger unb dessen Ehefrau Johanna aal Klein - Biadauschke hingerichtet. Dieselben hatten i» December 1894 die Wittwe Rosine Klein ermordet. ♦ Bor einigen Tagen fand i» Bremen eine Feier statt, zu welcher ein überaus seltener, wahrscheinlich noch niemali dagewesener Anlaß vorlag. Mit dem Schnelldampfer „Spree" deS Norddeutschen Lloyd kehrte ein Herr au» Amerika zurück, welcher mit dieser Fahrt seine hundertste Reise aas Schiffen be» Norbbeutschen Lloyd nach unb von Amerika beendet hatte. Wenn schon bei Seeleuten ein solche» Jubiläum selten ist, so spricht ei ebenso sehr für die Anhänglichkeit des PaffagierS, wie für die Trefflichkeit der Schtfi- fahrt-linie, wenn ein Privatmann mit Schiffen derselbe, Rhederei hundert Mal den Ocean kreuzt. Wenn man annünet, daß der Betreffende jährlich zweimal nach Amerika und zurück gefahren ist, so gehören immerhin 25 Jahre zu einer solche, Leistung. Der Norddeutsche Lloyd empfing den Jubilar feierlich und veranstaltete sür denselben in Verbindung wu einigen hervorragenden Bürgern Bremen» eine Festlichkeit i> dem zu diesem Zwecke vom Senat bewilligten Prunkzimwer des RathSkeller». • Mannheim, 23. März. Beim Abbruch de» Kellergewölbes de» Metzger Bisfinger'ichen Hauie» (T 4, 15) waren heute Mittag fünf Maurer beschäftigt. Obwohl der vaa- Unternehmer angeordnet hatte, zu sprießen, wurde die» nicht gethan. Plötzlich krachten zwei tonnenartig aufeinander« stehende Gewölbebogen an der angerissenen Stützmauer zusammen. Dem Parlier drückte ein centnerschwerer Siein beide Beine ab; er blieb auf der Stelle tobt. Die Mauier kamen mit dem Schrecken davon. • München, 24. März. Der Krieg um den Sol- tiator wird sehr lebhaft geführt. In der Salvatorbrauerei in Schwabing wurden nach der „A. Z." sämmtltche Etiketlw, Plakate, Bierzettel, Prei»courante, Offerten u. bgl., welch« mit dem Wortzeichen „Salvator" versehen find unb dir i, großen Borräthen vorhanden waren, beschlagnahmt. I» gleicher Weise wurde gegen den Bergbräu in Giesing vn- gegangen, wo aber nicht» gesunden wurde. ♦ Kaiserslautern, 24. März. Eine empfindliche ©traft erhielt der 20 Jahre alte Steinhauer Peter Aichele vn Alsenborn. Er hatte wiederholt junge Lindenstämmchen uai Obstbäume so beschädigt, daß sie eingegangen sind. Da» Landgericht erkannte gegen ihn auf 1 Jahr 3 Monate öf fangniß. Die Strafe ist deßhalb so hoch au»gesallen, fcttl in der Gegend vielsach derartige Baumsrevel verübt wnrdw. deren Thäter unentdeckt geblieben sind. • Ei» sehr bemerkenSwerthe» Unfrei! über be» 8k# Pepton der Liebig-Compagnie, hergestellt nach Kemmerich» Methode, fällt das berühmte Handbuch der Diätetik, und weiland UffelmannS „Ernährung de» gesund«» unb kranken Menschen", 3. Auslage (Leipzig, Urb« & Schwarzenberg) auf Seite 426: ,,E» find im Lauft der Jahre von der Industrie zahlreiche Pepton Präparate auf den Markt gebracht, von denen sich indeffen nur wenige eiw» dauernden und allgemeinen Gebrauche» erfreut haben lw» i noch erfreuen. Denn abgesehen davon, daß die betreff ent« i Präparate nicht zu theuer sein dürfen, wüffen sie vor alle» Dingen so schmecken, daß sie auch auf längere Zeit, wenigst«^ auf einige Tage, von den Patienten genommen und nicht schon nach dem zweiten ober dritten Mal mit Widerwille ober Ekel zurückgewiesen werben. Diese Eigenschaft läßt fich aber nur wenigen biefer Präparate nachrühmen. — Das Kemmerich sche Präparat ist ungemein haltbar, sehr nähr- stoffhaltig, sehr leicht verbaulich unb wirb gern genom»«" unb dürfte sich nach den neuesten Versuchen Kemmerich» (Beilage hin. Wochenschrift 1894, Nr. 10) auch al» Her» tonicum seiner pul»kräftigenden Wirkung halber empfehle». • Line eigenartige Trauung fand neulich in der Nachbar- schast von Jeffersonvtlle in Indiana statt. Dort sollte dr: Richter öetr ben Farmer Harvey Taylor unb Kate NetrN I trauen; al» er aber In strömendem Regen ber Behausavl tli881,1 *' jii aöf6l< $ - ‘ Tin ®‘lL ST * -n« ' tu Tj m 811 •* Fr,° di» tir fie mß Attfllt Die Stobt Mtfai oon 180 y ii/ififen Sniehens Nähere AM Hingen, sowie über geiltet« Stelle. Angebote sür' 31. März b.' Tießen, bi 6 *8'111)01 seit einiger. ob goinanjünbtr d«i 8er. t»it i4 ® giaBiünbto |U nui] ■irtialdtm man b« i Vl -.-inb unftünfllg, -btr A tfi niti jei •ft guter «Hb tbeuer, ■ frt doch nod) «usfltfli •5«: «belttn, 14 hab war, ftibtr td)O’. mi er, kein besonbn , geteilt, bki« ntuaii ohne lemaelevchUi, und ich « Stück Sohlenzunb lohne jede weittreZu igxnn man Stücke ei I legte, b«B«» bann r imünbn. lege einig kitaui, eine Hohlen! Nergc von Bau, D'k zur Aue » Toppelwohnl 'vinfriebigangen irannftiafee erforbet < «li 11 txk unb Mai ' jMrtMenm 7 »«arteitr 5 ^«djbedtTQtbt o ?*tbti J' tünchet- u. A 71 Tlaserabeün ^Trineratbe t,„9' -chlofferarbes IHfn m öffentliche If001 werden, ffiär S-“‘ b™ I ^arrnch^ bbxud) btl M' kl (14 Obwohl tob n, wurde hl *4 nartig aufn- riffenen Sch' iuluerschwem r tobt. ) ben Starsr ble Stelle»^ Johauue -iklbeu Hal,!: trmotbet. en eint Feint inlid) noch dir Dampfer uö Ameriko |i rtste Stift und von An i ein solcher Z. ir für die Äti: flichkeit der L: Schiffen btric üenn man anm imerlfa und jr re zu einer foli fing den Ick. i ötrbinbung i ine Festlichkeie toalttt üdn 11 Fastnacht ■ Mitglied 80 i ® der Braut zuschritt, wachte er die Entdeckung, daß der Blue Jickbach so hoch angeschwollen war, daß er nicht auf baß gegenseitige Ufer gelangen konnte. Mittlerweile erschien auch baß Brautpaar mit den Trauzeugen zu Pferd auf dem anderen Ufer und der Richter begann nun die HeirathS- formet zu verlesen, ohne daß ihn aber Jemand wegen beß Rauschens beß Wafferß vernehmen konnte. Zum Zeichen btß EiuverstSodnisieß schrie baß Brautpaar, so laut eß konnte, „Ja* unb wechselte bte Ringe, worauf Alle wohlgemuth, aber biß auf bie Haut durchnäßt, nach Hause ritten. • eine Kaiseerede in Kamerun. Daß Baßler MisfionS- wagaziu übersetzt die Kaiserrebe, welche auß Anlaß einer Festlichkeit ber Neger Abel vor ben Buschleuten gehalten hat. Sie lautet: Der beutsche Kaiser ist ber mächtigste unb klügste Mann in der Welt. Er steht die Schätze im Innern ber Erde unb läßt fie heraufholen. Er läßt eiserne Fäden um bte Welt spannen unb so balb er die Fäden berührt, fahren seine Worte in die Welt hinaus. Er hat Dampfschiffe, bie auf trockenem Lanbe herumfahren. Wenn ein Berg im Weg steht, so läßt ber Kaiser ein Loch burch ben Berg stoßen. Ist ein Fluß im Wege, so baut er eine Straße burch bte Luft. Obgleich der beutsche Kaiser reicher ist, alß alle anberen Menschen zusammen, so hat er doch nur eine Frau unb obgleich seine Frau die schönste von ber Welt ist, so hat er boch nichts für fie bezahlen müssen. Eingesandt. (Bieten, ben 24. März 1896. Die seit einiger Zeit hier in Handel gebrachten neuen Kohlen- und Feueranzünder veranlassen Einsender dieses zu folgenden Zellen: Wer. wie ich manchmal in die Lage kommt, sich sein Feuer selbst anzünden zu muffen, der wird wohl wissen, mit welchen Wider- Wertigkeiten man da gar manchmal zu kämvfen hat. Einmal ist der Wind ungünstig, daß anderemal ist daß Holz nicht recht trocken, ober eß ist nicht zerkleinert, ja eß fehlt manchmal gänzlich. Nun ist guter Rath tteuer, man müht sich */«. */e Stunde ab und schließlich istß doch noch außgegangen. Von den Feueranzündern habe ich nicht t)iel gehalten, ich habe, wett mir daß Feueranmachen immer ein Greuel vor, früher fchon mal welche gehabt, eß ging ja wohl damit, aber eß war kein besonderer Vortheil dabei. Nun hat eß mich aber doch aereizt, diese neuen Kohlen- und Feueranzünder zu probiren, denn tzeueranmachen ohne Holz und für 15 Psg. 50 Stück, daß hat mir emaeleuchtet, unb ich habe sie probirt! Mehreremal habe ich mit 4 Stück Kohlenzünder und Steinkohlmstückchen von Wallnußdicke ohne jede weitere Zuthat ganz schön Feuer angemacht, doch fand ich, «nenn man Stücke etncß kletngcschlagenen Braunkohlenbriketts auf- lcgte, daß eS bann rascher ging. Jetzt nehme ich 2 biß 3 Kohlenanzünder, lege einige wenige noch nicht handlange Stückchen Holz Urauf, eine Kohlenschaufel voll nicht zu dicke Steinkohlenstücke und mein Feuer ist innerhalb 2 Minuten in schönster Ordnung. Dadurch tpare ich viel Holz und habe rasch ein stotteß Feuer. SBenn ich mit dieser Mittheilung meinen Leidensgefährten unb Gefährtinnen einen kleinen Dienst erwiesen habe, soll eß mich freuen. Fr. Literatur und Kunft. — In ber großartigen Feier, die am 15. Januar bß. IS. im Weißen Saale beß Berliner Schlosses zur Erinnerung an bte vor 25 Jahren erfolgte Gründung beß Deutschen Reiches stattfand, bildete den dedeutungßoollsten Moment daß Gelübde beß Kaisers, baß mit ben Worten schloß: „Ein Reich, ein Volk, ein Gott!" Mit Bewilligung beß Monarchen hat Prof. Knackfuß diesen Moment in einer meisterlichen Skizze für bie soeben erschienene Nummer 14 der «Moderne« Kunst" (Verlag von Rich. Bong, Berlin W. 57) festgehalten. Man sieht ben Kaiser, wie er, stolz unb getragen von lichter Beaeisterung, auf ber Thronestrabe steht unb bie Rechte auf die vom Oberst o. Kessel gesenkte Fahne des Ersten Garderegimentß zu Fuß gelegt hat. Ein großer Zug durchzieht die Skizze, die mit höchster Treue ben packenden Vorgang wiedergtbt. Auch an sonstigen trefflichen Gaben ist Nr. 14 der „Modernen Kunst" ungemein reich. Biel versprechend ist der Anfang beß neuen Romanß „Halkalm" von Wilhelm Wolterß, wenigstens beginnt daß erste Buch äußerst spannenb unb mit treffenber Schilberung von Menschen und Dingen. Weiter ber Schluß ber von fprubelnber Laune burchströmten unb von Ewalb Thiel ausgezeichnet iHuftrtrten Geheimnisse „Auß dem Tagebuche eineß Anglerß" von Richarb Sk^wronnek. Auch Dr. Abalbert von HansteinS lustige Schilderungen „Auß dem Studentenleben", bie sich vorwiegend mit Bierangelegenheiten beschäftigen, unb eine von vortrefflichen Illustrationen begleitete Schllderung der „Expedition beß Grafen Eugen Zichy nach bem Kaukasus unb nach Eentral- Asten" von H. Hecht bürften ungeteilte Freube bereiten. Zu aflebem einige Kunstartikel, unter ihnen ein solcher von Georg Buß über „Die Nationalgalerie in Berlin", sowie zahlreiche kleinere Gaben, unter denen besonders ber prickelnbe Inhalt beß Zick Zacks, die Mittheilungen über die auf eine halbe Million bewerteten Spitzenschätze der Deutschen Kaiserin, über baß große Billarbmatch Kerkau-Woerz und über daß lenkbare Luftschiff beß Grafen Zepperlin von höchstem Interesse sind. An künstlerischen Gaben fesseln zahlreiche, meisterlich in Holzschnitt außgeführte Kunstbettagen nach Plockhorst (Maria und Martha), E. v. Blaaß unb P. Stachiewicz, sowie große Bilber im Text, unter ihnen die ergreifende Darstellung „Obdachlos!" von Leopold Burger und ein vorzüglicher Farbendruck nach G. Waldauß malerischer Originalzeichnung: „Daß Rathhauß zu Breßlau". So wird für ben äußerst mäßigen Preis von 60 Pfg. eine Nummer geboten, bie geistige Anregung unb künstlerischen Genuß in hohem Grabe gewährt. Verkehr, Canb« unb Volkrwfrthschaff. — Zur prattische« BethLtigung der neuesten Er« fahrungen auf de» (Miete der Düngerlehre. Die Deutsche LanbwtrthschaftS-Gesellschaft veranstaltet vom 13. biß 18. April b. I. in Eisenach einen Lehrgang über die neueren Erfahrungen auf bem Gebiete beß Düngers. In erster Linie ist dieser Lehrgang für die landwirthschaftlichen Wanderlehrer in Deutschland bestimmt, welche in der Zahl von 200 an demselben theilnehmen werben. Ferner nehmen noch etwa 20 landwirthschaftliche Vereinsbeamte und eine Anzahl Mitglieder der Gesellschaft Theil. Für den Lehrgang sind bie hervorragendsten Lehrer ber Londwirthfchast und Pracliker gewonnen worden Wir nennen die Namen: Geheimer Regierung-- rath Professor Dr. Maercker - Halle, Geheimer Regierungßrath Professor Dr. Orth - Berlin, Gutsbesitzer Dr. Schultz - Lupltz, der Vorsteher der Versuchsstation Dr. Voael-Berlin, Professor Dr. Magner- Darmstadt, Professor Dr.Fleischer.Berlm, Professor Dr.Frhr.v. d. Goltz- Jena, Oeconomierath Beseler-Wende bei Göttingen. Die Vorträge bejlcben sich auf baß gefammte Gebiet ber Düngerlehre, einschließlich bet Grünbüngung unb Düngung der Moore. Eß ist ru erhoffen, baß durch diese Einrichtung ber practischen Lanbwirthschaft die ersprießlichsten Dienste geleistet werben. — Reoeö Mittel, um Mttch zu co«serviren. Da eß manchen Lanbwirthen unb Molkereien werthvoll sein kann, bie Milch gut unb auf einfache Weise zu conserviren, um beren Persenbrmg bequem unb ohne Nachtheil vollziehen zu können, so wollen wir ein neueß Verfahren, Milch zu conserviren, nach bem italienischen Blatte „Giornale della reale societä italiana d'igieno“ angeben, baß den Zweck hat, bic Milch in reinem Zustanbe haltbar unb versenbungS- sähig zu machen. Nach biesem von Willon etfunbenen Verfahre» wird die frisckgemolkme Milch mit Sauerstoff nach Art der Bereitung kohlensaurer Getränke gesättigt, und zwar unter einem Drucke von 5 biß 6 Atmosphären, unb einige Stunden stehen gelassen. Hieraus wirb bie Milch unter Verminderung beß Druckes auf 2 Atmosphären in bie Versanbtgesäße übergefüllt. Der ©auerfh)ffgebalt soll baß Gerinnen unb bte Fermentation verhinbcrn unb bie schäblichen Keime tobten. Ergebnisse auf Grund practischer Versuche wurden aber leider von diesem Verfahren noch nicht angeführt. Sottesdimst in der Synagoge. Samstag ben 28. März: Vorabend 6« Uhr, Morgens 790 Uhr, Nachmittags 3 Uhr, Abends 7” Uhr. Sonntag ben 29. März. Passabfest. 1- Tag: Morgengottesdieuft 8 Uhr, Nachmittags 4 Uhr, Abends 7=« Uhr. Montag ben 30 März. 2. Tag: Morgens 8 Uhr, Nachmittags 4 Uhr, AbenbS 7to Uhr. cy<*«»****Af5** f Von allenJnfectenmitteln hat sichTburmelin HlVllll ♦ als baß vorzüglichste bewährt unb ist eß noch viel zu wenig bekannt, baß Thurmelin auch daß beste gegen Mottenfraß ist. Eß sollten beShalb im Frühjahr alle Wintersachm, Teppiche, Möbel mit Thurrnelin eingespritzt werben. 2942 aoa kostet daß ’/j Pfd.-Packet beß altbewährten Dr. Thompson s Seifenpulver mittelst dessen ohne Bleiche eine blendend weisse Wäsche erzielt wirb. Ueberall vorräthig. Man achte auf bie Schutzmarke »Schwan*. 1816 Aufnahme eines Anlehens. Die Stadt Gießen beabsichtigt die Aufnahme eines 3% % igen Ansehens von 1 800 000 Mark zur Rückzahlung eines älteren, höher verzinslichen Anlehens wie zur Deckung außerordentlicher Ausgaben. Nähere Auskunft über die dafür in Aussicht genommenen Bedingungen, sowie über die Verhältnisse der Stadt Gießen ertheilt die unterzeichnete Stelle. Angebote für Ucbernahme des Anlehens sind bis spätestens Dienstag, bex 31. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, hierher einzureichen. Gießen, den 23. März 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth, Oberbürgermeister. 2886 Vergebung von Bauarbeiter» Die zur Ausführung von 4 Doppelwohnhäusern nebft Einfriedigungen an der Land- mannstr aße erforderlichen Arbeiten, «Iß: 1) Erd- und Maurerarbeiten, 2) Trägerlieferungen, 3) Zimmerarbeiten, 4) Dachdeckerarbeiten, 5) Spenglerarbeiten, 6) Tüncher, u. Anstreicherarbeiten, 7) Glaserarbeiten, 8) Schreinerarbeilen und 9) Schlofferarbeiten sollen in öffentlicher Submission ver- (eben werden. Pläne u. Bedingungen Innen im Büreau des Architecten e. o amann, Bahnhofstr. 2, in Xn Vormtttagßftunden eingesehen und Ingebotsformulare daselbst gegen Er- bttung der Copialien bezogen werden. Angebote auf Arbeiten der einzelnen Grauchen, event. auch lugebote auf Ueberuahme er gesammten Bauarbeiten irr eine Pauschalsumme sind 'S zum 30. März er., Mittags S Uhr, bei dem unterzeichneten hiector — Gartenstraße 11 — enzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 24. März 1896. !.sa ugenossenschaft d. evang. Arbeiter- Vereins zu Gießen. tingetr. Genoflensch. m. b. Haftpflicht. .886_____Doering._________ Brennholz. 40 Mtr. Eichen-Scheitholz ä 6 Mk. zu verkaufen. 2946 Jul. Wellhöfer, Schloßgaffe. Setr.: Mberrilligullg Sfanfrubrrg Verdingung. Die bei den Melioralionsausfüh- rungen in rubr. Gemarkung weiter vorkommenden Arbeiten und Lieferungen, nämlich: veranfchl. zu 1) Erd- und Wegplani- rungsarbeiten . . . 1400 Mk 2) Chaussirungsarbeiten. 2000 „ 3) Maurerarbeiten . . 280 „ 4) Cementröhrenlieferung 250 „ 5) Wangensteinlieferung. 182 „ sollen Montag den 30. d. Mts., Vormittags 9 */8 Uhr, durch schriftliches Angebot vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Staufenberg zur Einsicht offen, woselbst auch be zügliche Offerten, nach einzelnen Loosen und Titeln getrennt, verschlossen und postfrei einzureichen sind. Die Angebote haben nach Procenten des Voranschlages zu erfolgen; die Er- Öffnung derselben findet auf dem Gemeindehause statt. Zuschlagsfrist: 10 Tage. Gießen, am 25. März 1896. Großh. Culturinspection Gießen. ________Wißmann. 2937 Lohverkauf. Eichenlohriude, ca. 40 Gentner aus der Landhege bei Bellersdorf, und ca. 15 Gentner aus dem Heykopf bei Hohensolms; bester Qualität. Das Schalen läßt die Forstverwaltung ausführen. Gebote in verschlossenem Couvert bis Dienstag den 7. April, Vormittags 11 Uhr, an die Fürstliche Oberforsterei. Hohensolms, den 24. März 1896. 2934 Fürstliche Oberforsterei. Holzversteigerung in der frriljttrl. Vberförstmi Sabcnnu. Mittwoch den 1. April l. I., nach Zusammenkunft beim Hofe Appenborn, Vormittags 9 Uhr, aus den Districten Mühlberg, Noll, Odenberg und Range. Stamme: Fichte 22 Stück mit 9,47 fm, Lärche 1 Stück mit 0,53 fm. Derbstangen: 6 Stück mit 0,28 fm. Scheiter rm: Buche 250, 1. Kl., 17, 2. Kl. Eiche 2, 2. Kl., Nadel 26, 1. Kl., 6, 2. Kl. Knüppel rm: Buche 201, 1. Kl., 12, 2. Kl., Eiche 10, l.Kl., 2, 2. Kl., Nadel 25, 1 Kl., 30, 2. Kl., Aspe 1,1. Kl., 8, 2. Kl. Reifer rm: Buche 335, Eiche 16, Aspe 2, Nadel 70. Stöcke rm: Buche 55, 1. Kl., 10, 2. Kl., Eiche 3, Na^el 10, 2. Kl. Das Windfall- und Dürrholz in den Districten Oden- berg und Range bleibt unvorgezeigt und kommt im District Noll beim Feuer zum Ausgebot. Steigliebhaber wollen sich dasselbe vorher ansehen. Nähere Auskunft ertheilt auf Ver- langen Forstwart Leyerer, Oden- Hausen. Papiermühle, 25. März 1896. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. _________Schwörer._____2957 Die Holzversteigeruug rm Roll vom 20. März l. Js. ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können von Montag den 30. März an, auf Freiherrlicher Rentei zu Londorf in Empfang genommen werden. Ueberweisung Dienstag den 31. März. Papiermühle, 25. März 1896. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. _________Schwörer._____2958 Wichtige Neuheit! Ohne starkes Waschen bk sauberste Wasche mit 115 Luhn’s Wasch-Extract D. R-Patent 82424 Chemisch rein, bcßbalb nicht scharf. Vi Pmnbpacket kostet 15 Pia. bei: A. & G. Wallenfela, Giemen. Magnum bonurn, Frühkartoffeln 2960 verkauft__________Ehr Harrbach I. 2947J Eine wenig gebrauchte Marquise zu verkaufen. Westantage 80, pari- GrHbtthMchkEilenbahllkll Arn 1. April b. Js. treten solgenbe Nachträge in Kraft: a. Nachtrag III zum Deutschen Eisenbahn-Gütertarif, Theil I. b. Nachtrag 1 zum Deutschen Eisenbahn-Tarif für bie Beförderung von Leichen, lebenden Thieren unb Fahrzeugen, Theil I unb c. Nachtrag I zum Deutschen Eisenbahn-Personen- unb Gepäcktarif, Theil I. lieber ben Inhalt berselben geben die Stationen beiw- Güterabfertigungen jede gewünschte Auskunft. Gießen, ben 24. März 1896. 2972 Gr. Direction- Stabt Schlachthaus. Freibank. [2900 Heute und morgen: Nindfleifch, nicht ladenrein, pr. Pfd. 48 Psg. Ochfensieifch nicht ladenrein, per Pfd. 54 8chweineffeisch nicht tabenrein, pr. Pfd. 42 Pfg. ■2 E Das B fltfltn a Jtliegr Elattl brimSdc I babtn ju 30 -3». 1 r 60 5), 1 A " 2 Ul unb 4 X Thurrnelin • Spritzen bit|u ä 35 A ober 50 •$>. die rimiß pralilischrn. mit größter Svritztroft, welche _u8 .Thurmelin" in bie entlegensten Ritze u. Winkel tragen u.baburdj btbtutmb an Thurmetin-Pulver «Daren. 8 „Thurmelin ift f*rt3 vorräihig in >: Gieße« bei Gustav Walter;I in Wetzlar r PH. Röder, Inh. I «. Bergauder; in Lollar r l Aug. Zimmermann. [29421 Frührosakartoffeln, g Schellfisch, Cabliau 2 zu haben Goethestratze 4. STOrtflOtt »u haben 2968 XVtmpCH Wolkengaffe 18. Hkermielhungen. 2935] Ein kleineß Logiß im Nebenhauß zu vermietben. I. Unverza-t, Schottstraße 11. 2963] Kleineß Logiß zu vermietben. ________________Kaplanßgaste 5. 2948] Ein Logiß, 3 Zimmer, Küche mit Wasserleitung, an rubtge Leute zu vermietben. Wavthorstratze 20. 2936] Möbttrteß Zimmer zu vermietben. ____________________Usterweg 2. 2969] Ein möblirtcß Zimmer zu Der» miethen.___________SelterSweg 07. 2962] Möbl. Simmet zu vermietben. __MLnOhnra 7. für jungen Kaufmann geeianeteß möblirteß Zimmer mtt Pension zu vermietben. Wo? sagt bie Expeb. b. Bl. 2951 I fiflnn mit ober ohne Wohnung fjauull zu vermietben 2817______________»raud-aste 6. Stephanflratze 12 | schöne, geräumige WerkstLtte zu ver- miethen. Zu erfragen Westanlage 89. Vermischte Anzeigen. Kaufmännischer Verein Giessen. jBeitrag für unterstützende Mitglieder . . JL 10.— orbentliwe Mitglieber . . . „ 6 — Eintritlßgelb nur für Letztere. , 2.— = Fachschule := (frembsprachlicher Unterricht). Vergünstigungen r Bibliothek, KXX) Bände. — Vorträge (Eintritt frei). — Gesellige Unterhaltungen. — Preisermäßigung bei Eulerß Warmbäder - Anstalt; Neues Theater!; Tcheater-Verein; Concert-Verein; Krauße- schen Abonnement-Concertcn. 129 Vereinsabend: Arettagß. 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Brm. 2905 Knaben, welche die höheren Lehranstalten hier besuchen, finden gute Pension und liebe, volle Ausnahme in der Familie. 2974___Lndwlgwtr. 52. Lagerraum für Nolonialwaaren möglichst im Centrum der Stadt, per sofort oder später zu miethen ««sucht. 2818_______Näheres Brandplatz 10. Zu kaufen gesucht »litkigroßes Rittergut ijJKreuters Bureau Weimar, i Die Generalagentur einer alten Hagelverfich,rnng»«Gesell schäft ist für die P ovtnz Obcrhessen zu vergeben Bewerbungen befördern Hna*t*n*tein &. Vogler, A.-G, Berlin SW. 1» unter H. 30541. Geübte Cigarrensortirer finden dauernde Beschäftigung. 2928 Dammstraße 35. Rahmenmacher (Glaser oder Schreiner) sucht »797 n. ScherfT, Glasermeister. Weißbindergesellen und Handlanger gesucht von Wilh. Seipp I., 2965________Ludwigstraße 28. Tüchtiger Schweizer per 1- April oder sofort gesucht. Zu er fragen in der Exped. d. Bl.2973 Arbeiter sofort gesucht. 2944 L. Chr. Rübfameu, Lahnstr. 11. Hausbursche gesucht {2976] tztzLusburg 12. Gin Hausbursche wird gesucht. 2966 _____Wicfteu, Marktplatz 10. Gin Bursche zum Kohlenfahren gesucht. 2967_____Grüubcrgerstr. 32 Einige Zungen für leichte Arbeit gesucht. 2939 Andr. Euler. Lehrling für da» Comptoir eine« Fabrik- geschäst» gesucht. 2949 2Lo? iagt die Exped. d. Bl. Einen Lehrling sucht Schopbnch, 2954]_______Kunst» und rvtöbelschreiner. suchen einen jungen Mann al» Lehrling mit guter Schulbildung und schöner Schrift. Selbstgeschriebene Offerten erbeten. 2950 Koch & Kraatz, Colonialwaaren andlung en gros. 2436] Für da» Comptoir einer hiesigen Cigarren » Fabrik wird zu Ostern ein Lehrling mit guter Schulbildung gesucht. Nähere« in der Erved. d. Bl. Gesucht Wärter und Wärterinnen (Gehalt 20—25 Mark monatl ch) tn unentaeld- ltcher Vermittlung durch 2858 Frau Hüttenverger, SelterSweg 67. Eine tüchtige Verkäuferin für ein Manmacturwaaren - Geschäft mit Landkundschaft gesucht. Offerten unter Nr. 2933 an die Exped. d. Bl. erbeten.2933 2300) Junge« Dienstmädchen kann sofort eimreten.______Asterveg 6, I. 2887) Tüchtige», reinliche» Sans» Mädchen für die Vormittagsstunden gesucht. MardnrOerSeaße 15, IL 2?73] 6tn ordentliches Mädchen, welches auch Liebe zu Kindern bat. wird gesucht.____________LSberAratze 9, I. Laufmadchen | nicht unter 15 Jahren, welche« mit Kindern ummgehen versteht, von Morgen« 11 Ubr btS Abend« 8 Uhr zu einem Kinde »<• sucht. Näheres Westanlage 19, Hl. Kaufmännischer Verein. Zu der Freitag deo 27. d. Mts., Abend« von Va8 Uhr oa, in unserem Vereinslocale stattfindendeu öffentlichen Prüfung de: Kaufmännischen Fachschule laden w'.r hierdurch Interessenten freundlichst ein. 2932 Der Borstaud. Bürger- Gefellfchaftt ' Montag, den 30. März 1896, Abends 9 Uhr in der Restauration Schnell Henerat-Dersammtung. Tagesordnung: 1. Bericht. 2. Rechnungsablage. 3. Vorstand«wähl. 2955 Der Vorstand. - E. K. G. V. J. F. Witkop 2940 Schnell- und Posfdanipferlinien nach 2945 Gießen, 25. März 1896. 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Diese« wird nach patenttrtem verfahren mit Stoffen aus dem Fleische der Kaffeefrucht getränkt und erhält dadurch Geschmack und Aroma des Bohnenkaffee'». Verwendet man diesen Malzkaffee al6 Zusatz zum Bohnenkaffee, so wird de> selbe wohlschmeckender und zu einem gesünderen Getränk. Da Kathreiner'S Malzkaffee vier - bis fünfmal billiger ist wie Bohnenkaffee und auherden auch unvermischt für sich getrunken werden kann, spart man durch seine Verwendung wesentlich. — 2060 Kathreiner'S Malzkaffee kommt niemals lose in den Handel, sondern nur in plombirten Packeten mit dem Namen der F-rma: Ka'b'einer. P. J. Jacobi, Schneidermeister Neuenbäuen 2. frische Sendung H. E. Jughardt. Geld! Geld! Geld! 10. Marienburger Geldlotterie. Ziehung am 17. und 18. April 1896, HauptGewinne, Baar ohne jeden Abzug: 90 000, 30 000, 15 000, 2mal 6000, 5mal 3000, 12mal 1500 Mark u. s. w. Im Ganzen 3372 Geldgewinne mit 375 OOO Mark. Originalloose ä 3 Mk., 7 Loose 20 Mk. Statt jeder besonderen Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, daß unser lieber Gatte, Vater, Bruder und Schwager Karl Steuerwal-, Schuhmacher gestern Abend 10 Uhr nach langem, schweren Leiden in ein besseres Jenseits abgerufen wurde. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, 26. März 1896. Die Beerdigung findet Samstag, den 28. März, Nachmittags 4 Ubr, vom Sterbehause, Asterweg 22, au« statt. 2975 ^^^Dampfschifffährfs- Gesellsch NobdbeutschebIloyd" Heute Morgen 8 Uhr verschied nach langem, schweren Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter Anna Aölir, geb. Eigner, welche« tiefbetrübt mittheilt Georg Löhr nebst Kindern. Gelegenheitskauf. Ortne Parthie zurükkgefctzter Buckskins, sowie Rester für Knabenanzüge vassend, empfehlen weit unter Einkaufspreis Louis Hreff & (So., ssiichhau-lillg, WtNIjirflrde T?. Ernst Bloedner, Stlkiwg Empfehle in neuer grosser Auswahl: Freitag Abend 3 Uhr Probe für die Passion. Luftkurort Braunfels. 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