?e äsui Tode? äS ,8si i» Bal«f “3* 1895 mit ler Johanneskirel J Uhr. in de Pros (1450-1#,( l4)> Anerio (1560-16*' (‘553 1611), H. Sek Mozart (1756—17| ;$86); ausserdem Vife !■ Tartini (1692-111! rei. Doch werdet Gilt erne entgegengenomm aufgestellt. ore) i 1 Mk. sind is 1 Hausverwalter Storck Läuterungen versehei rt ’u haben. n jssen, N«MW M M [lugkltn b’o. I Rufien k Türke» minitr g. Goldrack II llbar!I- k . Kredit I , LLnderbaik Hankoeret» , Olto«sck Henri I rieh* ctebniat > vortvM । 3^ 9 1 ft s«vklv>^ »• Ml. tL Rt. 49 ©er chtehener Anzeiger erscheint täglich, mU Ausnahme de» Montags. Die Gießener P-Mitt-nStLIter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigrlrgt. Zweites Blatt. Donnerstag den 27. Februar__________________ Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. 1896 vierteljähriger AVonaementsprei»« 2 Mark 20 Psg. mR Lrmgerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Psg. -Kdaction, Expedits und Druckerei: Kch»kstraßeDr.7. Fernsprecher M. Amts- und Airzeigeblatt für den Avers Giefzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für bei folgenden Tag erscheinenden Nummer bi» vorm. 10 Uhr. Hratisöeitage: Gießener Jamilienötätter. --■' ■. ------- 1 Alle Annoncen-Bureaux de» In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Hmtiiriycr Theil. Bekanntmachung, dein ff nd: Lieferung des Bedarfs an Heu, Stroh und Hafer. Nach einer Mittheilung deS König!. Proviantamts zu Frankfurt a. M. hat daffelbe im vergangenen Jahre deu gelammten Bedarf an Heu, Stroh und dem bis jetzt noth- weodiqen Hafer ötncl von Landrnirthen angekauft. Für die Monate März und April d. I. bleiben jedoch roch größere Mengen Hafer zu beschaffen und machen wirkte Jatereffenten auf diese günstige Gelegenheit hierdurch besonders aufmerksam. Die Mittheilung, welche Landwirthe von dem vorstehenden Anerbieten Gebrauch machen wollen, kann an unS oder direct an da» genannte Proviantamt erfolgen. Die Grohh. Bürgermeistereien deS Kreises werden beauftragt, vorstehende Bekanntmachung auf ortsübliche Weife zur Kenntniß der Jntereffenten zu bringen und die Namen der letzteren in vorbezeichneter Weise der genannten Behörde bekannt zu geben. Gießen, den 25. Februar 1896. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreff enb: die Auszahlung der Gehalte und Pensionen rc. der Staatsbeamten. Rach § 49, Absatz 3, der Instruction für die fiscalischen Lasfebeamten vom 17. September 1893, sind alle dienstlichen Bezüge der Beamten — einschließlich der im Dienste gemachten Vorlagen, der Sterbequartalsbezüge, sowie der Wittwen- und Gnadengehalte — bei der zahlenden Kasse in Empfang zu nehmen, wenn diese am Wohnort bt6 Bezugrberecht gten ihren Sitz hat. Unter Abänderung Lib im Stadtbezirk Gießen seither eingehalt nen Verfahrens 2>ird auf Verfügung Großh. Ministeriums der Finanzen iunftig eine Uebermittlung an die hier wohnenden oben Bezeichneten Bezugsberechtigten seitens der unterzeichneten Etelle nicht mehr erfolgen. Dieselben werden demgemäß hierdurch aufgefordert, ihre Bezüge bei Fälligkeit an den Wochentagen (außer Montag) von 9—12 Vormittags oder 2-4 Nachmittags bei unserer Kasse gegen Quittung in Empfang zu nehmen. Diese Anordnung tritt sofort | in Kraft. Gießen, den 21. Februar 1896. Großherzogliches Rentamt. Rübe. Der Krieg von 1870|71, reschildert durch Ausschnitte cn8 ZettuugS - Nummern jener Zeit. (Nachdruck verbot«.) 27. Februar. Die Friedenspräliminarien enthalten die Abtretung von Elsaß außer Belfort, von Deutsch-Lothringen einschließlich Metz; eine Kontribution von 5 Milliarden Francs wird in drei Jahren gezahlt und so lange bleiben Theile Frankreichs außerhalb der neuen Grenzen besetzt. — Die Festung Belfort ist allerdings ein Zugeständniß an Frank' reich, es wurde aber erkauft durch den Einzug in Paris und durch die Abtretung der Gemeinden von Marie aux Chines und Dionville an Deutschland. Die Schlachtfelder des 16. und 18. August vor Metz verbleiben daher in deutschem Besitz, die theuren Tobten ruhen in deutscher Erde. So wäre denn auch endlich der furchtbare Kampf zwischen den beiden größten Culturvölkern der Erde beendigt, denn daran, daß die Nationalversammlung in Bordeaux diesen vorläufigen Abmachungen ihre Zustimmung ertheilen wird, ist nicht zu zweifeln, umioweniger zu zweifeln, als Frankreich immerhin noch sehr günstige Bedingungen erzielt bat. Wir Deutschen aber würden die schwerste Ungerechtigkeit gegen das Schicksal begehen, wollten wir wegen des Verzichts auf Belfort auch nur einen leisen Mißton in die allerorts aufsauchzende Friedensfreude klingen laffen. Wie reich hat uns doch dieser Krieg gemacht: zwei geraubte Provinzen sind unser und unser olteS Deutsches Reich ist in Hellem Glanze neu und geschenkt. Welch verwirrende Erfolge! Und doch, im engen Stübchen wird manche W ttwe, manche Mutter, welchen der grausame Kampf baß Theuerfte geraubt hat, den Frieden und den Friedenspreis für zu theuer erkauft finden. Kein anderer Trost läßt sich den Armen spenden, als daß auch ihr Leid die Zeit mildern wird. Wir Anderen aber, die wir froheren Herzens zum Siegesfeste ziehen, wir wollen es mit Ernst nnd ohne Prahlerei begehen und eingedenk deffen, daß das deutsche Volk in seiner sittlichen Fortbildung nicht ruhen und rasten darf, das schwer Erkämpfte zu erhalten und sich deffen würdig zu zeigen. Die Pariser Regierung laßt unter« 27. Februar amtlich bekannt machen, daß der Einzug der Deutschen tu Parts am Mittwoch den 1. März erfolgen wird. Die Zahl der Truppen wird 30000 Mann nicht übersteigen und werden dieselben Paris nach Ratification der FriedenSprälimt« norien wieder verlaffen. Vermischte-. • „Bediene Dich selbst!" ist der neueste kategorische Jmperatw, deffen sich Berlin erfreut. Die Einrichtung, welche „The Quistsana Company" in der Leipzigerstraße getroffen hat, ist nützlich und angenehm. Dort ist daS Institut der Kellner ein schlechter Witz von gestern. RrngS im Raum stehen Automaten, sehr hüdsch in Weiß und Gold gehalten und mit Patten geziert, die den jewe'ligen Inhalt allegorisch anbeuten. Da gibt eß außer Bröbchen auch Sherry und Cognoc, Portwein und Madeira, und waS noch mehr sagen will, selbst warme Getränke. ES ist sehr ergötzlich, zu sehen, wie sich Kassie und Thee dampfend ix das Schälchen ergießt, kein Tröpfchen zu viel und kein Tröpfchen zu wenig. So ist die Technik stetig im Wachsen; wenn eS auch der Appetit der Berliner ist, werden bte Unternehmer ebenso wie ihr Publikum zufrieden fein. Besonders, da fie einen Automaten nicht aufgestellt haben — einen Automaten für Trinkgelder. ♦ Beinahe. Am Morgen nach dem Verschwinden Dr. Fritz Friedmanns fertigte, wie ein Berliner Gerichts- berichterstatter meldet, bte Staatsanwaltschaft vom Landgericht I eine Verfügung aus, durch welche die Affervaten- kammer-Berwaltung angewiesen wurde, die Summe von 60 000 Mark an Dr. Fr. Friedmann auszuzahlen, bte dieser als Caution für einen seiner Clienten hinterlegt hatte. ES bedurfte nur seiner Unterschrift, um die Caution abzuheben. Diese Unterschrift konnte er natürlich nicht mehr leisten, ba er auf Reisen gegangen war. AIS feine Flucht endlich bekannt wurde, erfolgte sofort die Aufhebung der Verfügung. * Plauen fr. B., 21. Februar. Der „Voigtl. Anzeiger" meldet: In Asch wurde die ganze Familie Feiler, bestehend aus fünf Personen, durch Einathrnen von Kohlenoxyd-GaS vergiftet. Zwei Töchter der Familie find tobt, die beiden Söhne blieben bisher bewußtlos. Die Mutter, die zeitweise das Bewußtsein wieder erlangt har, sagte a.s, fie habe ihre beiden Töchter, die mit ihr in einem Bette lagen, sterben sehen, habe aber nicht die Kraft gehabt, fich zu rühren ober einen Laut von sich zu geben. Feuilleton. Redscteursteiden. Humoreske von M. Anderssen. (Nachdruck verbot«.) „Ich würde mir doch wahrlich an Deiner Stelle nicht «Int letzten Haart auSreißen," sagte Dr. Steiner, ein bekrönter Kritiker der Hauptstadt, zu seinem Freunde, dem Lstfredaeteur eines vielgelesenen B atteS. „Entweder drückst Du ein Auge zu und nimmst den Roman oder Du läßt baß Bannfctipt schleunigst an die werthe Adr«sie der Absenderin Mckqehen." Dr. Fischer, der Chesredacteur, windet fich sörmlich auf lehtm S'tz vor dem Schreibpult. „Ich kann weder daS eine, noch baß andere thun," »klärte er stöhnend, indem er schon wieder in sein stark ge- Ihfteteß Haupthaar fährt. „Ein dritter Fall ist aber ausgeschlossen," meinte #i. Steiner. „Versüße die Pille so viel als möglich, aber bastele Dich schleunigst von dem OpuS." »Du hast eben keine Schwiegermutter, Freund, deren Mlllche für Dich Befehle find. Die meinige läßt sich mit i'Mftfeten Pillen nicht abfinden. Da gibt eß keine Winkel- jfije. Sie hat mir baß Manuskript persönlich übergeben, 1 ei ber Bitte, eß in meinem Blatte abzudrucken. Die Der- * Herrn, Fräulein Bertha Lohgerber in Birnbaum, Pseudonym lAetlhalda Tannin, ist ihre Jugendfreundtn und hat zu dieser letzlin Verzwetflungßthat ihre Zuflucht genommen, um ihr 1 BtrF,. baß jedenfalls weiter und öfter gereift ist olß sie selbst, । ii ben Mann zu bringen." „Sie müßte wegen ErpreffungSoersuch in Anklagezustaud r «setzt werden " „Unb nun bedenke, daß meine Schwiegermutter sechs iBid)rR hier bleibt, — daß fie keine Mahlzeit vorübergehen llLß whve mehr ober minder zarte Anspielungen ans baß •werfaomte, unterdrückte Talent ihrer Freundin, dem auf* zuhelsen einfach Menschenpfllcht wäre. Auch meine Frau beginnt bereits mit mir zu schmollen, weil ich mit meiner Entscheidung noch immer Hinterm Berge halte. Sie glaubt zwar meiner Versicherung, daß der Roman von Berthalda Tannin blödfinnigeß Z ug sei, aber sie behauptet, ich könnte ihn „der Mama zu Liebe" immerhin bringen. Eß würde viel Blödfinn gedruckt und honorirt." „Damit hat fie recht. Thue eß getrost auch einmal — um deß lieben Hausfriedens willen." Dr. Fischer springt erregt auf und beginnt im Redaciionß- zimmer hin- und herzulauten. „Ich kann nicht! Ich kaon nicht!" „Nun, vielleicht ließe fich die Einwilligung Fräulein Lohgerbers — unter irgend einem Vorwande — erlangen, bie redaktionelle Feile an baß OpuS zu legen. Ich würde Dir gerne behilflich sein." „Unmöglich! Eß ist zu hirnverbrannteß Zeug! In Grund und Boden verfahren. Schon dieser Titel: „„Die Dreimännerbraut"". „Was?" Nachdem Dr. Fischer grollend den Titel wiederholt hat, bricht der Kritiker in etn schallendes Gelächter auß. „Köstlich 1 Einzig!" erklärte er bann. „Fräulein Lohgerber hat daß Conversationslexicon um eine Vokabel bereichert. Unb in btefer männerarmen Zeit treibt die Heldin einen derartigen Luxuß?" „O — damit begnügt sich diese Tannin für ihren Romantitel noch nicht. Er heißt: „„Die Dreimännerbraut ober Der Vampyr."" Dr. Steiner lachte so herzlich, daß ihm bte Thränen über die Backen rollen. „Mit welcher Grabesstimme er baß vorbringt! — Mensch, thu mir ben einzigen Gefallen unb gib mir einen AnSzug beß Werkes mit dieser Leichenbittermiene. Mir ahnt eine großartige Zwerchfell Erschütterung und nichts ist mir gesünder als diese." „Nicht deßhalb will ich eß thun," entgegnete verdrießlich der Redactenr, „aber Du sollst überzeugt werden, daß an diesem Stoffe Hopfen und Malz verloren ist." „Hast Du ihn auch genug intus?* „Seiber ja! Ich muß gestehen, daß ich «och nie ein Manuscript so genau studirt habe, wie bteseS von der Schwiegermutter empfohlene." „Also — bte Dreimännerbraut. Kommen alle biefe drei Männer zum Vorschein?" „Natürlich. ES find sehr verschiedene Charaetere. Man kann fie kurz bezeichnen: erstens der Lederne, zweitens der Biedere, drittens der Glühende." „Den letzten bevorzugt fie wohl?" „Nein, den mittelsten." „Nun, steh mal, da scheint die Geschichte ja eine recht moralische Tendenz zu haben. Aber ich bitte jetzt nm beß Referat im Zusammenhänge." Behaglich läßt Dr. Steiner fich nieder wie in Erwartung eines besonderen Genuffes. Er zündet fich eine C'garrette an. Der Redactenr lehnt sein Anerbieten einer solchen mit ärgerlichem Kopfichütteln ab. In geschäftlich referirenbem Tone beginnt er: „Em Kltppersch'ff schaukelt sanft auf den von einer leichten Brise gehäufelten Wogen beß Oceans —" „Ein Klipperschiff?" wiederholte Steiner. „Allerdings. Diese Tannin war zwar mit keinem Beine je zur See, aber fie mußte doch einen Seerowan schreiben. Aber weiter. „Aus dem Hinterdeck ruht bte Huld- gestalt einer jungen Frau. Eß ist die zarte, lichtbionbe, überirdisch schöne Lilian. Um sie herum gaukelt ihr elfen» gleiches, vierjähriges Töchterchen, die süße NeÜy." „aber was haben die beiden auf dem Klipperschiff zu suchen?" „Sie stelle» die Gattin und die Stieftochter beß Capi- tänß vor, beß famose« „TenselS-Harry."". Gorisetzuug folgt.) tr.jW i A>» zum Concurs- 1. 1896 AWuß-Kilaiy am 31. Accmtirr 1895 17711 Mobilien nach Abschreiben 242 35 10% von Unkosten Summa 5857 66 M 1881 am Wäsche jeder Art 179 '••'tiaa ih e Or iu, "■’Wdt F. Schott, L8, »ck« LSweugaff«. «atznhofste. — Druck miö Verlag der Brühl fchcn Umverftkall-Buch- und ©teinbrudem (Pietsch &. Scheyda) iu Gießen. Webuctien: L. Schenda. FritzNowack Wäsche Fabrik. Giessen sind bis zum bei dem Ge- 6. 1'Trägerlicferung. 7. Schmiedearbeiten. Lungsteinlieferung. Sandsteinarbeiten. Zimmerarbeiten. Dachdeckerarbeiten. Spenglerarbeiten. In einer großen Stadt einer „höheren Mäochen besonde-S in die jungen sinnige« Fastuackt«- US ('(' 600 00 108112 150000 90170 29 03 119821 nicht gegen die guten Geschmack manu dahier wird vermalter ernannt. Concursforderungen 21. März 1896 Das Stadtbauamt. Schm andt. Creditoren Noch zu deckende Reingewinn 10 St. 76 Pfg. empfiehlt mit." Zugang in 1895 Bestand Ende 1895 Mitglieder-Einlage Reservefond Betriebsrücklage Verzinsliches Capital gez. Neuenhagen. Bekannt gemacht: Orth, Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1894 Abgegangen in 1895 Jetzt soll die Angelegenheit Anlaß gegeben haben. * Kauvibalische höhere Tochter, am Main beschlossen die Jnsasien schulklasie", einem Lehrer, den sie Pläne, Voranschläge und Lieferung«, bedingungen können in den üblichen Büreaustunden bei den Architeclen, nach Maatz und Angabe, sowie Anfertigung ganzer Aus stattungen liefert billigst das W äsche - (Geschäft vov 5?'«"i Verdingung Das Anfahren von Holz für die städtischen Anstalten, sowie die Leistungen der Tagesfuhren für das Rechnungsjahr 1896/97 sollen öffentlich verdungen werden, wozu Termin bei uns auf Mittwoch den 4. März d. I., Vormittags 11 Uhr anberaumt ifL Die Bedingungen liegen auf unserer Amtsstube Nr. 7 zur Einsicht offen. Angebote auf vorgeschriebenem For mular sind bi« zum genannten Termin verschlosien bei uns einzureichen. — Zuschlagöfrist 14 Tage. Gießen, 20. Februar 1896. • Siner reichen jungen Amerikanerin, Miß Ward, wurden in 3Route Carlo ih>e 'ä^m lichea Juwelen, die einen Werth von über 200 00O Franken repräferttirten, aus dem Hotelzimmer gestohlen, während die Dame da» Diner M. Kann, gegenüber der Ltadtkirche. Viv-Kiste 7 Mk. 25 Pfg 640 practifcbe Winke. Ein 8 ter atm bericht beschließt den sihr v'elseitt^« u 'd trefflichen Inhalt dies.« Hette«. „D-r Stein tkr »ffe, außer einer gu'.n E-cmenta biloung stutz duicheus nicht er'orderlich Die Exoedttion b<« 6entrelblatte< ttr den gesammten lanbwirlhschaftl'chen G'unddesttz, Siettin, Kro»: v'inzenstraße 16 «st g-rne geneigt, dem fich hierfür interesfireutze» Theile d-S Publikums jede g wünschie Auskunft zu geben. — £in sicheres Mittel -ege« di« Kolik d« Pferd«. ES wird alle Pierdebefitzer interelurcn, b-B es ber thierä.z ach« W'ssenichaft jüngst gelungen ist, in bem Ehlorbatium ein absolut sicheres Httlmttel ber Kolik der Pferde gefunden zu Haden. Wie zu vielen segensreichen E tdeckungen unterer Zeit ein bloßer Zufall führte, so war es auch ein Zufall, welchem dieses neue Aiznetmi iel seine Eiusüh'ung in die thterärziliche Wistenschaft verdankt Hai. Prolesso Dr. Dieckerhoff, welchem die W>si 'schäft in dem üieiti, ein höchst werthoolles M'ttel gegen die Kolik ber Werbe, b'tetti verdankt, hat auch das Bariumchlorat tn die Therapie eingeführl nachdem er bu ch B-obaLtung einer zufälligen Vergiftung von zwei Pferden du- ch Ehlobarlum auf die eigenthümliche, diaphoreiische Wirkung dieses Arznttkö'per« aufmerkfam gemacht wo den «ar. verhänqnißvolle Stelle kam, daran, daß er etwas Wichtige« verg'sten habe und er wendete um und fuhr in en-geg'n geletzter Rtch ung davon. Wäre diele seltene Uebereinstimmung günstiger Umstände nicht gewesen, so würden heute ein pflicht treuer Batet, eine liebende Mutter, zärtliche Ge'chw fbr in ttefe Trauer versetzt sein und sehr bedeutende Begtabnißkoften zu bestreiten haben." Der Reporter wurde engaqirt. gleitet, die unseres Erachten«, wenn auch Metrck, so aber doch ein wenig wider den verstößt: „Die« stiftet Ihre zweite Klaffe Und wünscht recht guten Appetit. Verzehren Sie die ganze Muffe Holz versteigert werden: Nadel-Stämme mit 10,90 fm, St Felix Brafil mit Havanna HM- aromatisch milde Qualität. Beste 8 Pfg.'Cigarre. ferutigen zum Neubau eine« Gemeindehauses für die israelitische Religion« gemeinde Gießen an der Lonystraße sollen vergeben werden und zwar: Erd- u. Maurerarbeiten, einschl. im Speisesaal einnahm. • ein alter Prozeßmeier in einer kleinen Stadt West Preußen« hatte der „Danz. Z'g" zufolge kürzlich einen Prozeß verloren und jetzt sollte er seinen Rechtsanwalt obenein noch für juristischen Rath und Beistand bezahlen. Ergrimmt darüber malte der ärgerlich geworbene Elient seinem R chtsbeistand mit großen Kretdebuchstabeu die I * schrtst an die Thür: .Hier ist guter Rath theuei!" ' " zu einet* neuen Prozeß 2. 3. 4. 5. richte anzumelden. E« wtrd zur Beschlußfaffung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläu- bigerausschuffes und eintretenden Falls »ber die in § 120 der Concursord itung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Dienstag den »1. März 1896, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Loncursmaffe gehörige Sache in Besitz haben oder zur Concursmaffe etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts anden Gemeinschuldner zuverabfolgen, oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus ber Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Concursverwalter dis zum 21. März 1896 Anzeige zu machen. Grotzherzogl. Amtsgericht zu Gießen. Unb Ihre Frau und Kinder ♦ Der neue Reporter. Ein ZeitungSherauSgeber verlangte, Herzck'n geschloffen batten, als angebinde eine Scküffel goldbrauner K.eppel zu widmen. Das leckere Gebäck war von der nachstehenten Strophe be- veu Ml, 26. Febi ^ttag bin neuernor H Onnero, ümtifta bi bth, eine Subiei k{l et SÄllitircablnetl von Hohe ^»eoerol bei Z. ärm * dil Hk militSriidjer 2 ~ Xhe Lereini, J1 21 »mnatoniQD Viuttiwu sprechen sich und sür U( Qül. »uicj d A' unb i| S**i? P’.. °ut wurde ein, *•»'111« Der|*le6tDtn ft I»11 Stffli Ml Dte bieijürfgt 5>al inftEDU sür bie Provin W 8 Lavstag Nacht - fcdierunglfltbäuot Ung.itbn der Stiftung Ta l) Prüsavz der j) VertheilMz de» siützavg gerne unü 3 Tisiiteüang bei i 4[j -rginzuazS-vihl Riegen, den 24 Der Lotsiand der ' Laudwirthschaftlicher Consum - Verein, <$. <9. m. « H zu Staufenberg. Philipp Meyer. Wilh. HeibertShaufe*. Rendant. Lagerhalter.__, Kunst-Ausstellung, nahmt oeS Samstao«, von 11 bis 1 Ubr, am Mittwoch «uch noch von 3 bis 5 Ubr. Wühreu» M t»t*t«N vuauterbesch«« »•« 11 3 Uyr. - Eintrittspreis fti 91 cbtintlflliebei an Werktagen 50 Pfg., an Sonntagen 20 P'g LHH)eine Besitzungen in Grün- berg, in der Neustadt gelegen, »estehend aus zwei nebeneinander lebenden Wohnhäusern mit Hofraum und Stallungen, sowie in deren Nähe stehenden Scheuer, welche sämmtlrch in gutem Zustand erhalten sind, mit circa 1600 Meter Grab und Grasgarten, bin ich willens zu verkaufen. Die Einrichtung der seit vielen Jahren betriebenen Weißgerberei ist noch vorhanden und wäre einem Gerber gute Gelegenheit geboten, sich preis würdig eine Besitzung zu erwerben. Käufer, welche sich dafür interef- siren, wollen sich mündlich oder schriftlich an mich wenden. 1848 Laubach, den 24. Februar 1896. Carl Pcpplcr Wwe. Bekanntmachung. Das Abfallholz, sowie einige Liudeuftämme und eine Parthie Reisig, zu Erdsenrersig geeignet, au« den städtischen Anlagen, vor dem Friedhof, am Lutherberg, im Lärchenwäldchen, in der Ostanlage, Süd- anlage und auf dem Viehmarklplatz sollen Freitag, 28. Februar 1896, Nachmittags V23 Uhr an Ort und Stelle meistbietend velsteigert werden. Dte Zusammenkuvst Literatur tmO Knnft — E'ne neue, die 8. Lieferung, der in der G. Grote'sten Verlogsbuchbanbiung Separat Eont" (Müllin Scvul» Hegt uns vor. Die Großmt ste> der itaiieniichen Malerei Raffael, Eorregg'v, G'orgione unb Tizian finden in derlelven eingehtndt Wü.biaung, nachdem Ltonarbo da Vinci unb M chelangelo in ber oorbergebenben Lieierung dehanbelt worden finb. H^er, wo er die goldene Z-it der italienischen Kunst schildert, siebt der Verfaffer auf der Hohe der Darstellung. In vollendeter Schönheit tritt uns wieder der Silber- reichthum — 40 Abbildungen in T x' und 8 K -nstbeilaoen — ent gegen, in dem die Werke jener Meister zu trefflicher Anschauung kommen; darunter eine woh^gelungene farbige Rep-oduciion eine« außrrordentlich stimmungsvollen Fr.Scogemäldetz von P etro P^ruaino. Immer mehr «nerkenr ung wirb sich diese neue Kunstgeschichte erwerben, zumal die VerlaaSbvchhanb uog jetzt auch eine Subsc-iption auf eine Ausgabe des Werkes in ca. 20 Abtheilungen L 3 Mk. eröffnet. Den Anfang derselben wttd d>e altegypt.sche Kunst bilden: in einer völlig neuen, überraschend interessanien illustrativen Darstellung, vermöge deren das so überaus eigenartige Kunstschaffen des alten Eulturvolkes am Nil in eine für weitere Kreise ganz neue characteristische Erscheinung treten wird. — »Der Stein d«r Beifen.* Das kürzlich versendete 4 Heft dieser anefannt otel oerdin tm populär - wissenschaftlich.n Halbmonatichrist (A. HartlebenS Verla,. Wien) hat nachsteb'nd n Inhalt: Der Erdmagnetismus und bas Erbinnere; baS Lick Otter« vatorium (mit 8 Abbildungen — s hr intereffant!); A wendung der «aloanoplastik bei Kunstwerken großen UmtargeS; Patron-n D-ehbank (mit 10 Bildern); Ein neue« Lichlphänom.n (Professor Röntgens Eifinduna betreffenb) unb viele anbere „Raturwissenschatt. liebe Mittheilungen". Im Notizentheil („Kleine Mapve", mit 13 Abbilbungen) sinben sich bilbltcbe Darstellungen der V sir- voirtchtungen bet Gewehren, von Projecttlen durchschossener SchtffS- panzer, Eonstructionen von Holzcementdöchern. Weichenanlagen auf amerikanischen Bahnen, die australische „Zickzackbahn" u. A. Außerdem enthält die Rubrik ^Notizen für Hau« unb Hof" vielerlei !*.«“U »-t <81 Nt «M*. Kaffenvorrath 71 00 Maaren laut Inventur 3987 67 Debitoren 1656 64 „ Derbstangen, 6,78 rm Buchen Scheitholz, „ „ Knüppel, „ Nadel- „ Mellen Buchen Reisig, „ Eichen- „ „ Nadel- „ rm Buchen-Stöcke, Summa 5857 66 52 5 47 3 50 MN Ämtl' 37 77 38 43,8 110,1 8570 1700 2740 9 15,3 „ Eichen- „ Die Z u j a m m e n k u n f t ist Beuernecberg an der Schneise nach Beuern. Die Nadel-Knüppel kommen Herren Stein & Meyer, hier, ein-1 gesehen werden. Angebote sind dem Unterzeichneten bi« zum Mittwoch, 4. März er., Mittag- 12 Uhr, einzureichev. Gerichtsschreiber des Gr. Amtsgericht». Eichen - Nutzholz Versteigerung. Dienstag, den 3. März, Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen im Gemeindewald Waldgirmes 24 Eichen-Stämme von 4 bis 10 m Länge und bis zu 60 cm Durch- miffer, im Ganzen 36 fm haltend, versteigert werden. Das Holz eignet sich besonders zu Glaser- u. Schreiner- holz. Zusammenkunft im District Hainauerwald bei Nr. 1. 1883 Waldgirmes 25. Februar 1896. Der Bürgermeister: Bernhardt. Mehrere Wiefen in der Gemarkung Wieseck liegend, sollen auf 6 oder 9 Jahre verpacktet werden. Zu erfragen bei 1764 M. Lenz, Bleichstraße 27. v. Sage M lttwsscod: Lthrcursu» Mlautrn an der Atcli Ln^alt btl Physikall Vir madjen baro; an btt ühctrottd hl P-yiikaliichen vrre Drt iniagt unb P-Ütm Citrndit fiabtt in ber ql* Vormittag« von 1 IM 5^ flau. Da Eirtztu, btn 26. Grohhttzog Gießen, 25. Februar 1896. Der Vorstand der ifrael. Religions- Gemeinde Gießen. S. Heichelheim. 1864 Holzversteigerung. Freitag deu 28. Februar l. I., Vormittags 9 Uhr anfang« nb, soll im Reiskirchener Gemeindewald, in den DistrictenBeuernerberg, Schlie- berg und Buchwald, nachoerzeichnetes zuerst zur Versteigerung. Reiskirchen, den 21. Febr. 1896. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. _________Wagner.___1758 Für BuLlttatsraucher! IIS