auf. beider. ä 50 Pfgi r 5* a°tlerner, ?er. liessen. ichmithgs 5 Uhr: rt 6öi KktütOp iw 25. Pfg. b Giessen (Pianoforte) r er ein und Hanner- ’olster, die Kapelle Leitung den Grösster- Krauste. -a, symphonische Dichtauf) ichhttimn‘1, Clafier-Concwt hopii und Männerchore m ihr. itz (nnmmerirt) i Mk. I -, nhtndlaDg de« Hem Ernst IMS «L M ember, ••• g. lieben, unvergeßW ngsfestes >es Hroß-erzogs «i» lotzherzogm ।er Saal)' > Wlllegen- Der Vorstand. I«r M -ZLSS Wn Dank. HinttrdlilbkNtv. ilp rj her 8t1 *5S> Seifl€C «* ‘„rt**"’ ,tk Nr. L7S Drr Gttßener Jhqdget erscheint täglich, •M Au-nahme M Montags. BK Gießener Pt««itien ö satter »erden dem Anzeiger B»4cheutlich drei mit beigelcgt. L8VS Zweites Blatt. Donnerstag de« 26, November Kichmer Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. Bierteljähriger AvoRncmentspreiss 2 Mark 20 Psß. mit vringerlohu. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfz. ItebaetioN, Expeditiorr und Druckerei: -chukgraße Nr.7. Fernsprecher 54. AMrts- und AnZeigedlntt fnv den Hveis Gieszen. «naahme von Anzeigen zu der Rachmitta-S für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Bor«. 10 Uhr. HratisSeikage: Gießener Jamilienölütler. | Amtlicher Theil. Bekanntmachung, betreffend: Maul« und Klauenseuche zu Steinheim. Nachdem in einem Gehöfte zu Steinheim die Maul- «nd Klauenseuche amtlich festgestellt worden ist, wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Ge- höstsperre angcordnet worden ist. Gießen, den 24. November 1896. Großherzogliches KreiSamt Gießen, v. Gagern. Bekanntmachung In den Gemeinden Oberquembach und Sanni« bach, Kreis Wetzlar, Liederbach, Kreis Alsfeld, Herz. Hausen und Wtldbach, Kreis Biedenkopf, ist die Maul- mid Klauenseuche amtlich festgestellt und GemarkungSsperre ««geordnet worden. Gießen, am 23. November 1896. GroßherzogltcheS KreiSamt Gießen. v. Gagern. MM Gieße», den 25. November 1896. •• Zu« vefShiguug,oachweiS wird der „Köln. Ztg." geschrieben: Ich schicke voraus, daß ich handelSgeschaftlich seit vier bis fünf Jahren täglich mit den Handwerkern deS Mützen« und KürschnergewerbeS fast ganz Deutschland« in verührurg komme und daher auch einigermaßen in der Hand- werkerbewegung stehe. Ich glaube von vornherein die Lage dieser meiner Specialbrauche als mit derjenigen der meisten Adrigen Gewerbe identisch bezeichnen zu dürfen, denn fast alle Gewerbe in handwerksmäßigen Betrieben haben Ber- kaufsläden, alle haben die Concurrenz der Fabriken, und wiederum bk meisten Handwerker kaufen nicht nur allein die fabrikmäßig billiger hergestellten Erzeugnisse fertig, fie stad nicht »ur Händler für die Artikel ihrer Brauche, fonderu sie führen auch nach eine Anzahl Artikel anderer Branchen mit, die gar keinen anderen Zusammenhang mit ihrem Fache haben, als daß fie von derselben Kundschaft gekauft werden. Mau muß diesen einfachen Thatbeftand bet der Beurthetlung der heutigen Lage deS Handwerkers und bei ollen Reloim Vorschlägen fest im Auge behalten und aus ihm die Gon» s.quenzen ziehen. Der Handwerker ist zu drei Vierteln Händler, wie jeder kaufmännische Ladevtuhaber. Die Frage liegt nun sehr nahe, waS nutzt der amtliche BefähigungS« nachweis für das eine viertel feines Geschäfts, wenn er in falscher Auffaffung der heutigen Erfordernisse die übrigen drei Viertel vernachläffigt hat? Ferner, wenn er technisch gut geschult ist und heute die amtliche Befähigung erhält, Kürschner oder Mechaniker oder sonst etwas zu sein, aber wenn er feinen Blick für die Zett- und Modeveränderung und für Fortschritte der Technik nicht geschärft hat, dann ist er in kurzer Zeit nicht mehr auf der Höhe, und fein Patent wird ihm bet setuen Kunden durchaus nichts helfen, ja, es wird ihn nur tu seiner Bewegungsfreiheit beschränken. Die Hand« werker dürfen nicht vergessen, daß fie sich selbst durch die Bewegung zur Schaffung deS B'.fähiguugSuachweises den Blick trüben für de« einzig gangbaren Weg zur Ausbefferung ihrer Lage, den der beffereu Schulung auf dem Gebiete der kaufmännischen Befähigung zur Führung eines oder ihres Geschäftes. Ich bezweifele auch, daß in kleineren verbänden, wie fie doch durch die ZwangStnuungeu geschaffen werden, d'e nöthige Anzahl Intelligenzen vorhanden ist, welche sachgemäß die Geschäfte der Innung führe» und die Jntereffen aller ihrer Mitglieder vertreten können. Neid und Mißgunst würden eine große Rolle spielen, und Maßnahmen würden getroffen, die erst recht die eigensten Jnter- esien der Handwerker schädigten. Dagegen halte ich die Handwerkerkammern für eine überaus segensreiche Ein« rlchtung, weil fie, für größere verbände bestimmt, mehr Intelligenzen zur Verfügung hat, weil diese Beschwerden über vermeintliche Zurückietzungen bei amtlichen Lieferungen oder Arbeiten bester durchführen können, weil fie besser und kräftiger für die Ausbildung des erforderlichen Nachwuchses in Fortbildungsschulen u. f. w. sorgen werden und weil zum Schluffe die Haudwerkskammeru billiger für die Mitglieder find, als die ZwangStnnungen. Ich meine, daß die große« Erfolge der Handelskammern zu einem beträchtlichen Thetl der in ihnen vereinigten großen Intelligenz zu verdanken find. Uob das ist auch der zwingende Grund für die Schaffung von Handwerkerkammern. •• ZettuugStziebe. Wir lesen in der „Dffenb. Ztg?: Bei allen ZeitungS-Gxpeditionen gehören d>e Klagen über unregelmäßige Zustellung der betreffenden Zeitung zu den alltäglichen Dingen. Die Abonnenten haben der AuSirägerin irgend eine Stelle bezeichnet, an der die Zeitung nredergelegt werden soll, und die T'äzerin folgt dieser Willing; fie legt die Zeitung also entweder einfach auf die Treppe, vor die Thüre, unter die Thürvorlage oder aber fie steckt sie, waS wohl am häufigsten verlangt wird, in den Briefkasten und kümmert sich nicht weiter darum. Dabei kommt es denn saft täglich vor, daß die Zeitungen von Unberufenen sort- genommen werden, der Abonnent wartet dann voll Ungeduld Stunde um Stunde und nimmt fich endlich ärgerlich vor, am anderen Tage 'mal in der Expedition nachzusehen, woran daS denn liegt. Das ist ja am Ende ganz natürl ch, richtiger aber wäre es doch, einmal nachjusorschen, ob einmal der Aufbewahrungsort für die Z itung auch geeignet ist und ferner, ob nicht die fehlende Nummer von „tollten" Zeitung«« lesern fortgenommen wurde. Für diese letzteren, die entweder Liebhaber billiger Lectüre find, oder vielleicht auch nur daran denken, den gefoppten Abonnenten zu ärgern, mag hier ein Urthcil etneS Berliner Schöffengerichts mitgetheilt sein. Eine Arbeiterfrau hatte einer Nachbarin die^ vor die Thüre niedergelegte Zeitung fortgenowmen^ fie wurde ermittelt, wegen Diebstahl S angezeigt und zu einem Tag Gr f äugniß verurtheilt. Die Frau legte gegen dieieS Er- kenntniß Berufung ein, da eine Gefängn'ßstrafe für ein Stück bedrucktes Papier ihr doch zu how er chien. vorgestern aber hat die Strafkammer das Urtheil der ersten Instanz bestätigt, die Frau muß also ihren Tag absitzen und die Kosten beider Instanzen find so groß, daß fie dafür zehn Jahre die betreffende Zeitung hätte halten können. Alio: Hände weg von fremdem Gut — weuu's auch „nur eine Zeitung" ist? Feuilleton. Das Probejahr. Bon E. Reinhold. (1. Fortsetzung.) Ich hatte mich inzwischen gefaßt und wollte reden, nichts Sanftes, den« obwohl ich sonst für einen guten Kerl galt, fetzt hatte mich ein furchtbarer Grimm gepackt gegen Alwine, die ich wohl nicht mit Unrecht für die intellectuelle Urheberin H« mir eben gehaltenen Predigt hielt, und gegen den Alten, -aß er fich von dem Drachen hatte beschwatzen laffe«. Mein Haupttrumpf, den mir noch im letzten Augenblick ein gütiges Geschick in die Hand gespielt, war überstocheu. Doch der Alte war mit seiner Rede noch nicht zu Ende. „D . . ist weit/ fuhr er fort, „unb Du kannst mir »•« dort au« leicht ein X für ein U machen und ich kann« «sicht coutroltren. Darum wird die Alwine zu Dir gehen flr das Jahr. Du hast Jemand im Hause, auf den Du Mich verlassen kannst, und ich Jemand, der eir ordentlich über Dich berichtet? Ich lachte bitter auf. ,$iu Probejahr unter Alwinen- Aufsicht l Du könntest «ich lieber gleich in die Hölle schicken, Alter!" Er sah «ich von oben bis unten an. „Wärest vorher ein verläßlicher Kerl gewesen, wär'S »«ch nicht «öthig. Brauchst übrigens die Alwine nicht mit« HNnehmen, fie bleibt lieber hier, und ich habe lange bitte« «Affen, ehe fie etnwilligte, aber dann schlag Dir die Rosel au- de« S»«u. Also überleg DirS? Damit ging tx hinaus. Aa der Thür drehte er fich vwch einmal um. ,T)le Rosel brauchst Du hier nicht z« suchen, die habe« Wir heute früh wo anders hin expedirt. Wohin, geht Dich Wicht- an. Schreiben sollt Ihr Euch nicht. So, nun weißt Hörscheid. G flennt hat fie übr-.geu-, da- kann ich Dir zu« »roste fegen? Ich blieb zurück i« dem kleine« Privatzimmer und tobte zunächst «»ch eine Weile wie ein gefesselter Stier. Aber schließlich Helte ich euSgetobt, meine Gedanken begannen fich l,i ordnen, und de ergriff mich ein Gefühl tiefer Beschämung. Bittere Sachen hatte mir ter Alte gefegt nud noch dazu in s,ü«er Aotzigen Manier. Aber hotte er unrecht? Konnte ich wirklich Anspruch auf besondere Hochachtung machen? Mußte ich mich nicht erst bewähren? Aber, regte fich in mir der Zorn, hatte ich nicht den besten Willen gefaßt, schon vor der Predigt, meinen Platz auf der Welt ordentlich aus» zufüllen? Da mahnte wieder daS Gewissen, daß mir für die Zukunft allerdings so ein idyllisches Schlaraffenleben in D . . vorgeschwebt. Doch war eS darum nöth'g gewesen, mich so gleichsam unter Euratel zu stellen? Hätte nicht die Standpauke genügt, wir heu rechten Weg zu weisen? Nun sollte ich von einem Frauenzimmer überwacht werden, daS kaum fünf Jahre älter war als ich? Ich zählte fast ein- unddreißig, fie fünfunddreißig, ich war der „Lumich", sie daS Muster von Fleiß und Klugheit. Mußte ich mir daS gefallen lassen? So stritten Zorn und Scham in mir um die Oberhand und verschmolzen schließlich zu einem finsteren Trotz. Ja, ich wollte die Bedingung annehmeu, ich mußte ja, Rosel- toegen; ich wollte den Cerberus mit mir schleppen, aber, das nahm ich mir vor, unterbuttern lassen wollte ich mich nicht. Ich wollte wirthschaften nach bestem Dissen und Gewissen, mochte fie dann berichten, wa- fie wollte, aber da- sollte fie fühlen: im „weißen FuchS" war ich der Herr. Wenige Tage später konnte ich mit Alwine nach D .. absocken. ES war, so viel ich mich erinnere, die interessanteste Fahrt meine- Lebens. Ich betrachtete die Landschaft nach der rechten Sette, fie nach link-, wie eS schien, ebenso wie ich in angenehmen Träumereien von unserem bevorstehenden Zusammenleben versunken. AlS ich mich o« der Landschaft satt gesehen, fiel eS mir plötzlich ein, meine liebe Tante in epe mir zu betrachten. Ich bemerkte zum ersten Male, baß fie eigentlich recht viel Aehnlichkeit mit Rosel hatte, dieselbe rundliche Gestalt, nur noch voller, „aufgeblähte?, natürlich, dieselben GefichtSzüge, nur ohne den bestrickenden Liebreiz der ersten Jugendsrische. Wenn Rosel, wie fie äußerlich der Tante glich, tm Laufe der Jahre auch ihre Characterzüge fich aneignete? Mich packte kalter GrauS und ich ließ von dem gefährlichen Studium meiner verhaßten Begleiterin ab. Es war Nachmittag, al- wir in D . . ankamen. Alwine wachte fich mir, ich muß daS rühmend anerkennen, gleich bei unserer Ankunft dadurch angenehm, daß sie sofort aus meinem Gefichi-kreise verschwand. Ich zog mich gleich nach dem Comptoir zurück, stärkte «ich zuerst durch einen Cognac und ließ mir baen den Oberkellner kommen. Der Marne machte mir einen vertrauenerweckenden Eindruck, als er mir Bericht erstattete. „Wissen Sie, Herr Schultz? erklärte er mir offen, „es ist im „Weißen Fuchs" nicht mehr olles so, wie eS sein soll. Der alte selige Herr wurde tm letzten Jahre arg von der G cht geplagt, da wollte er vom Geschäft nicht mehr viel wissen. Ich durfte ihm mit nichts kommen, und selbst konnte ich nicht- machen. Er wollte immer nur noch herauSziehen aus dem Geschäft, aber nichts hineinstecken. Dabei kommt nicht- 'rau-. Auch sonst kam Mancherlei vor. Die Stammgäste wollten anderes Bier haben, aber der Herr wollte nicht. Da find fie denn meistens weggeblieben und wenn wir jetzt" — eS war Hochsommer — „nicht gerade da- bischen Touristenverkehr hätten, wüßten wir rein zusetzen? Das war ein Klagelied. „Hw? meinte ich, „sollten die Stammgäste fich nicht wieder heranziehen lassen?" „Ei freilich, Herr Schultz, heute kommen fie sicherlich alle, weil sie neugierig find auf den neuen Wirth. Da ließe fich das schon wieder in- Geleise bringen." „Also daS Bier ist schlecht. Holen Sie mir doch einmal ein GlaS? Das Bier kam, ich kostete- e» war Jauche, da- war keine Frage. „Pfui Teufel? rief ich, „da- gießen Sie 'mal in den Rinnstein. Wie ftehts denn mit dem Essen, mit den Z'wmern, mit der Bedienung?" „Ueber alles wurde geklagt." „Do! Na, daS muß also alles ander- werden. Vor Allem wollen wir 'mal andere- Bier einsühren. Ist guter Bowlenwein da?" „O ja, den haben wir." „Gut. Dann setzen wir eine Bowle an für heute Abend für die Stammgäste zur Bewillkommnung. Und bestellen Sie in der Küche, daß pikante Schniitchen zurechtgemacht werden und nicht zu wenig. Wir werden die Dache schon machen, teafl ?" »Ich denke, Herr Schultz, eS soll schon wieder Leben in die Bude kommen. Die Antritts-Bowle und die Schnittchen find eine gute Idee, Herr Schultz? (Fortsetzung folgte gm Zuchthaus Marievschloß ist der Sträfling Förster gestorben, der vor jünf Jahren mit seinen Eompftz'n Hochgesandt und Wieghardt zwei alte Männer in Zahlbach er. mordet hat. Er war «egen seines jugendlichen Alters vom Schwurgericht zu 15 Jahren Zuchthaus verurtheilt worden. Lauterbach. 23. November. Em de- edlen Waidwerks beflffener junger Mann schoß dieser Tage seine beiden Colle gen, Forstwarte, an. Der Schuß ist um so merkwürdiger, da der eine am Unterschenkel, der andere am Kopf getroffen ist. Möglicherweise könnte durch Abprallen der Schratkörner das Mißgeschick geschehen sein. Die Der- wundungen find glücklicherweise nicht gesährl cher Art. — Als unlängst ein Beamter die Jagdwaffenpäffe einer Jagd- gesellschaft nachsah, verlangte er im Diensteifer auch den- ielben von einem in strammer Haltung mit einem riefigen Knüppel ausgestatteten und dabei stehenden Treiber. Dieser jedoch meinte: „Ich hab nit geglabt, daß ich ein nölhig halt, weil ich met meine Steake nätt schäiße kann." -v- Gettenau, 24. November. Die Gewann, wo der Grund für die neue Bahnlinie entnommen wird, ist doch eine wahre Fundgrube für antike und neue Sachen. Kirchen- rath Hofmann, der frühere Pfarrer von Echzell, welcher vor einem Menschenalter und länger eine Beschreibung der Echzeller Gemarkung, sowie der ganzen fuldischen Mark lieferte, Hot damals schon darauf hingewiesen. Ju der jüngsten Zeit find nun wieder etliche Dinge zu Tage gefördert worden, für die sich Kenner und Laien interesfiren werden. Zuerst kam eine Base aus schwarzem Thon zum Vorschein, die sich durch schöae Formen und Berhältn,ffe auSzeichnet. Darnach stieß man wieder auf die Römerstraße, von der die Groß, herzogliche MuieumSdirection ein Querprofil zu haben wünschte. Die Breite der Straße war (wir bringen nur runde Zahlen) 6 Meter- dle Chausstrung betrug 35 bis 40 Centimeter. Die Pflastersteine find mitunter große, starke Brocken, die ein Gewicht von etlichen Centnern befitzen. Als weiterer Fund ergab sich ein Hirschgeweih, an dem Spuren von Bearbeitungen erkannt werden können. Endlich wurde ein Schwert gefunden. Die Klinge ist gerade und 40 Centi- rnthr lang, der Griff mißt 10 bis 12 Centimeter. Leider ist die Waffe stark verrofket- auf der Klinge lasten sich einige Linien, vielleicht eine Zeichnung, erkennen. — Ueber die schwere Kette mit eigentümlichen Endringen und dem Kunstschloffe, worüber ich Ihnen in Nr. 258, drittes Blatt vom 1. November l. I. berichtete, kann Folgendes ergänzt werden. Es handelt sich hier um ein mittelalterliches Folter- Werkzeug, wie sich noch ein- in der Nürnberger Sammlung auf der Burg findet. Die Verbrecher, Hexen oder andere Delinquenten wurden mit solchen schweren Ketten an den Be nen gefestelt und durch die Dörfer gepeitscht. Die im „Büdrich" gefundene Folterkette stammt wahrscheinlich aus der Bingenheirner Folterkammer, in der von 1652—1660 so fürchterliche Grausamkeiten, weil die Hexen das Volk verdorben haben sollten, verübt wurden. Wie die Kette in den Büdrich Sumpf gerieth, darüber vermag selbstverständlich Niemand mehr Auskunft zu geben. — Schließlich sei noch, we-l in weiteren Kreisen wenig bekannt, hierdurch erwähnt, daß das Ehepaar Schultheiß von Echzell, welches dieser Tage seine diamantne Hochzeit feierte, von Sr. Kgl. Hoheit dem Großherzoge Höchstdesten Bildniß mit eigenhändiger Unterschrift, sowie ein Schreiben aus dem Cabinete erhielt, worin da- Jubelpaar beglückwünscht und die warme Theilnahme des Landeöherrn an der seltenen Feier in herzerquickender Weise ausgedrückt wurde. Man kann sich denken, daß daS Jubelpaar und desten ganze Familie sehr erfreut über diese Auszeichnung ist. ? Ermenrod. 23. November. An der Staatsstraße zwischen Ruppertenrod und hier werden gegenwärtig größere Anpflanzungen von jungenObstbäumchen vorgenommen. Wer den dabei zur Verwendung kommenden Stämmchen sein Augenmerk schenkt, dem wird nicht entgehen, wie vorteilhaft fich dieselben gegenüber den von haufirenden Obstbaumhänd- lern seil gebotenen darstelleu. DaS untadelhafte Wurzelwerk dieser Bäumchen, der glatte, wundenfreie, spindelförmige Stamm und die nach allen Seiten kräftig ausgebildete Krone geben eine ganz andere Gewähr zu einem später k. ästigen und ertragssähigen Baume, als die schwachen Gerten der haufirenden Händler. UebrigenS muß bemerkt werden, daß sich der Haufirhaudel mit jungen Obftbäumchen bedeutend gegen früher verringert hat und daS zum Heil der Obstbaumzucht. Wettfaasen (Kr. Alsfeld), 23. November. Bei der am vorigen Donnerstag stattgefundenen Stichwahl zur Reichstags-Ersatzwahl fand fich in der hiesigen Wahlurne ein Stimmzettel mit dem originellen Inhalt: „Ihr seid nichts, euer Thun ist nichts und den ihr erwählt, ist dem Herrn ein Greuel." Dabei war die Bibelstelle genau angegeben. § Aus dem Kreise «iBfelb, 23. November. Die Der- theuerung der wichtigsten HauShaltungSproducte .scheint Fortschritt machen zu wollen. Nachdem daS Rüb- oder Rapsöl um 10 Pfg. pro Liter theurer geworden, ist nun auch das Petroleum um 4 Pfg. pro Liter aufgeschlagen. Diese Preiserhöhung steht aber in keinem Verhältniß zu der überaus schlechten Qualität des Petroleums, wie sie gegenwärtig in den Handel gebracht wird. Wie Spiritus so rasch brennt eS hinweg bei sehr geringer Leuchtkraft. Obgleich die Lampen selbst entschieden verbeffert worden sind, ist ihr Licht ein viel trüberes als vor einem Jahrzehnt. Die Ur- suche liegt in dem minderwertigen oder geringprocentigen Petroleum. Dies trübe Lampenlicht paßt schlecht in eine Zeit, in der der Ruf nach „mehr Licht" so faßbar Gestalt zu gewinnen sucht und findet. △ Mainz, 24. November. Anläßlich der morgigen Geburtstagsfeier des GroßherzogS und der Großherzogin fand heute Abend großer militärischer Zapfenstreich von den MufikcorpS der hier garnisonirenden hessischen Regimenter statt. Morgen Vormittag werden von sämmtlichen hiesigen Militärkapellen auf den freien Plätzen der Stadt Choräle gespielt und am Nachmittag erfolgt von den FestungSwällen das Abfeuern von 101 Kanonenschüssen. — Dem Beispiele der Mainzer Handelskammer folgend, hat die Handelskammer von Bingeu, sowie versch'ed:ne Trabener Weinfirmen sich an das Patentamt nach Berlin gewandt, um die Lö'chung verschiedener für die Firma Sturm in Rüdesheim eingetragenen Ettkette zu erlangen. Während die Trabener Weinhändler dagegen protestiren, daß die genannte Rüdesheimer Firma die Etikette „Berncafteler Doctor" allein führen kann, legt die Binger Handelskammer Der- Währung dagegen ein, daß die Ftrma Sturm ausschließlich die Berechtigung haben soll, Wein mit der Etikette „Schar- ltchberger" zu sühren. — Gegen den hiesigen Zahnarzt Or. Bernhardt ist Seitens der Staatsanwaltschaft An- klage wegen fahrlässiger Tödtung erhoben worden. Derselbe hat Medikamente frei umher stehen laffen, so daß seine Kinder daran geriethen und eines der letzteren durch den Genuß einer Gift enthaltenden Substanz den Tod fand. Anfänglich war die Frau des Arztes «mtt in Untersuchung gezogen und zwar wegen eines allgemein verbreiteten Gerüchts, daß dte unglückliche Frau wegen Mangel an NahrungS- Mitteln fich und ihre Kinder habe vergiften wollen. *♦ Daß man Lolierieloose nicht verschenken soll, ehe man die Ziehungslisten genau etngesehen hat, bas z'igt ter folgende Fall: Ein Brauereiangestellker in Berlin, der die Nummern seiner beiden GewerbeausstellungSlooje in der Gewinnliste nicht finden konnte, schenkte dieselben zwei Kindern, deren Vater zufällig nochmals in der Liste nachsah und zu seiner Freude entdeckte, daß auf daS eine LooS ein Gewinn tm Werthe von dreihundert Mark gefallen ist. DaS Pech des Brauereiangestellten ist um so größer, als er in der ungilt'gen ersten Ziehung der erwähnten Lotterie „glücklicher Gewinner" eines Fahrrades gewesen ist. • DaS „Du" in den höheren Töchterschulen. Der „Nordd. Allg. Ztg." wird geschrieben: Innerhalb der städtischen Ver- waltungSkreise in Berlin ist die Beseitigung eine- Brauche- angeregt worden, welcher sich unentwegt trotz aller Wandlungen der Zeiten erhalten hat. Während nämlich seit mehreren Generationen seitens der staatlichen Schulbehörden die Anordnung getroffen ist, daß Knaben in den höheren Schulanstalten, sobald sie die Mittelklaffe (Obertertia) erreicht haben, mit „Sie" angeredet werden, herrscht in den höheren Töchterschulen die Sitte, daß die Schülerinnen selbst der Oberklasse von dem weiblichen Leh'persoual bis zum Verlaffen der Schule geduzt werden. ES soll die- auf der Anschauung beruhen, daß dadurch eine gewisse Familiarität, ein freundschaftliches — ein patriarchalisches Verhältniß her- beigesührt werde. Dagegen wendet man, wie auSgesührt wird, ein, daß dies der Fall wäre, wenn die Anrede „Du" eine gegenseitige wäre. Bet den jetzigen Verhältniffen erzeuge eS dagegen vielfach das Gegentheil. Entfremdung und Er- bitterung, namentlich wenn es sich um junge Lehrerinnen handelt gegenüber schon ziemlich erwachsenen Mädchen. Vom pädagogischen Standpunkt sei der Fortbestand dieser Einrichtung gleichfalls zu verwerfen. Wenn erfahrung-mäßig bet Knaben, welche durch keinerlei Zuchtmtttel in Ordnung zu halten waren, häufig der alleinige Hinweis auf die An- rede mit „Sie" genügte, um sie zur Einsicht zu bringen, so müffe man umsomehr bei Mädchen, welche zumeist außer- halb der Schule tn der Häuslichkeit schon als junge Dame behandelt werden, darauf bedacht sein, deren Ehrgefühl zu heben, nicht aber unter Druck zu halten. Das sogenannte trauliche „Du", bis weit über die Kinderzeit hinaus von Fremden angewendet, könne leicht vrrhängnißvoll für den ferneren Lebenslauf werden. * Straßburg, 22 November. Gestern Nachmittag ereignete fich auf einer Treibjagd in Erftein ein schwerer Un- glückSfall. Ein Jagdhüter näherte fich mit seinem Hunde einem tm drr Jagd teilnehmenden und in dichtem Unterholze auf dem Anstand liegenden Premierlieutenant der hiesigen Garnison, der, den Hund für ein Kaninchen haltend, sich bückte, um besser sehen zu können. Dabei entlud sich daS Gewehr und der Jagdhüter wurde durch einen Schuß tn die Brust schwer verletzt. Drr herbrigerufene Arzt konnte nur noch den Tod deS Getroffenen constattren. * Wie gewonnen, so zerronnen. Einige Arbeiter einer Hagener Fabrik wollten ihr Glück in der Lotterie versuchen und kauften sich gemeinschaftlich rin LooS einer mit großer Reclame angrkündtgten Lotterte von Werthgegen- ständen. DaS Glück war ihnen hold, denn kurz nach der Ziehung kam von dem Loosehändler die freudige Mittheilung, daß auf ihr LooS ein Seffel, antik Eichenholz, deffen Werth in der Gewinnliste auf 200 Mark angegeben war, gewonnen sei. Darob natürlich große Freude bei den Arbeitern- flugS wurde dem Loosehändler geschrieben, er möchte nur die 200 Mk. senden, auf den Besitz de- SeffelS wollten sie ver- zichten Postwendend traf die Antwort ein, der Erlös anS dem Verkauf drS 200 Mark SeffelS würde sich auf höchstens sieben Mark belaufen, er stelle eS den Gewinnern anheim, die Wahl zwischen den sieben Mark oder dem Srffcl zu treffen. DaS gab nun eine arge Enttäuschung, da ließ man doch lieber den Seffel kommen, und so langte er denn nach Bezahlung der nicht gering-n BesörderungSkosten glücklich in ihren Besitz. Ein Käufer wurde bald gefunden. So zogen die glücklichen Gewinner gemeinschaftlich zum Käufer, um den „Werthseffel" abzuliefern. Zur Frier deS TayeS gönnte man fich vorher einen „K.einen". Auf dem Wege zum Säufer mußte man einen sehr schmalen Steg über den ziem lich hochgehenden Ennepefluß überschreiten und dieser sollte dem Seffel verhängnisvoll werden, denn ein Träger gerieth auf dem Steg inS Wanken und — plumps lag er mit dem 200 Mark Seffel im Wasser Der Mann wurde von seinen Kameraden aufs Trockene gebracht, aber der Seffel schwamm fort, und „dte Wogen gehen auf und nieder, den Seffel aber bringt keine wieder l" Citcratur unb Kanft. — Soeben ist be§ zweite November heft LNr. 76) der -WdtzK' heil* (Halbmonatschrift, Stuttgart, FrommannS Verlag, Pre» vierteljährlich Mk. 1.80) erschienen. In „WaS wir politisch er> reicht haben und was vor Altem unS fehlt", legt der ve kannte Göttinger Philosoph Julius Baumann bar, baß bie Deutsch«» ihre frirbliche Einheit zwar erreicht haben, daß ihnen aber, wie aue» festländischen Nationen Europa« überhaupt, diejenige Gemewoe freihnt, die wir insbesondere tn der Gemeindeverwaltung der »««■ england - Staaten Nordamerikas verwirklicht finden, noch — „Der wunde Punkt der FriedenSbestrebungen rube nach EebalduS darauf, daß sie sich nie verwirklichen ließen,, 1» lange noch nationaler Egoismus bestände. — In einer »eitgemäßen und feinstnntgen Studie zeichnet uns Dr. Paul Hensel, P-oiefior w Straß urg, ..Rudyard Kijling", der ja in allen Ländern Wk lischcr Zunge mcht bloß einer der gefeiertsten Schriftsteller ist, sanver^ auch bekanntlich die höchsten Honorare bezieht. » Summarischer Verfahre». „Grüß Dich Gott, elttr Junge — meinen Glückwunsch! . . • Wie ist tl nur ft schnell gegangen mit Deiner Verlobung?" — „Dte Geschichte ist sehr einfach. Ich saß vorgestern Abend auf dem Balle der Harmonie mit der Familie Müller zusammen an einem Tische. Der Wein war gut, die Unterhaltung gemüthlich, die Stimmung vortrefflich — da nahm ich einen Anlauf — gestand der Tochter meine Liebe, der Mutter meine Hoch- achtung, dem Vater meine Schulden, und dann verlobte» wir uns!"_________ tfantoDirtljfdjafUtdje Miukr uni) KothMäge. △ ««» Dfrethcfltti, Mitte November 1896. Allerhand »ütziicheS au« der Praxi». Zu Ansang der neunziger Jahre brachte der Schreiber dieser Zeilen einmal einen größeren Aufsatz über bie verfütfch««-aW und Lchwindeleierr bei LebenSmittel«, Eaal-eereide„ nut eien unD anbeten Gegenständen. In den utzlrn Jahren m <6 mrt diesen Dingen besser geworden. Durch bie landwirthschasl» Heben Versuchs- und Auekunstsstalionen >n vielen unsauberen «e- schäften das Handwerk gelegt rooibtn, aber tohdem wuchert die Unreellität we>ter, vorzugsweise beihalb, w.il sie von dcn Leuten inbtrecl unterstützt wirb. Mundue vult decipi, b. h die Welt will, betrogen sein und — die Dummen sterben nicht aus. Es wirb ein ewiger Kampf bestehen bleiben zwischen redlichem Geschäft und unredlichem Gebühren ober Schwinbel. Grabe wie mit den Panzerschiffen unb ben Kanonen geht es hier zu. Macht man die WW auch noch so btck, so gießt man Kanonen, bie immer wieber Löchrr hindurch schießen. Sind bie Gesetze urb Dorschritten auch noch f» gut erdacht, es gibt doch immer Lücken ur.b Maschen darinntn, durch bie ein schlauer Schwinbler hindurchschlüpsen kann. Laufen ba z. B. Anzeigen, sogar burch bie landwirthschaftliche» Fachzeitschriften, darmn-n wirb angepriesen: Mast« und «freß- pulvere Wetter lieft man wahre Wunberbinge von solchem Pulver und der gute Bauer glaubt zuletzt bei an. Er kauft für tuns Marr von so'chem Zeuge unb rechnet: Dafür müssen bie Säue mindesten- für sünfzig Mark Speck ansetzen. Hintenbrein mexLn sie, daß sie aus ben Leim gekrabbelt sind. Don nicht- kommt nicht»! Das ist eine alte Geschichte. Der Schreiber dieser Zeilen macht sich zuweilen das Vergnügen, auf eine ober bie andere solcher Anzeigen einzugehen Er läßt sich bie geringste Menge solch r angepriesrnen Dmge, die erhältlich ist, kommen, macht Proben damit ober läßt sie untersuchen. Das geschah auch mit bem Freß- unb Mastpulver. Es stellte sich habet heraus, bah in einem solchen Pulver 75 Procent Soda unb 25 SBiocyit Süßholz waren. Mein Liedchen was willst Du noch mehr? bars man hier getrost fragen. Wer sein Gelb iw.ckloS »um Fenster hinauswerfer, will, ber kaufe nur solches Zeug, -öcDorab Du Deinen Beutel auflhust, thue Deine Augen auf! heißt es in dem trefflichen SolmS'schen Lanbrechte, bas schon über "eihunbrrt Jahre alt ist, aber zu bem Besten gehört, was wir in bieser Beziehung I)ab‘n9Jlit ber Ma«l- «nd Klauenseuche will eS auch gar nicht zur Rude kommen, obgleich bie riesigsten Anstrengungen von eetttn ber Behörben gemacht werben. Die Bauern helfen nicht genug zur Beseitigung beS Uebels mit. In mancher Beziehung wäre es au® schabe, wenn bie Geschichte aus der Welt geschafft würbe, benn Bte Thierärzte würden einen sehr bedeutenden Nebenverdienst ttnbUBen — unb sie wollen boch auch leben. Wer Ohren hat zu hören, ber b°Die Klagen über Putzsucht unb Verschwendung wollen gar nicht verstummen. Jammerte ba kürzlich bie Nachbarin, ihre Dienst- magb habe sich auf die Ktrchweihe NW Kleiber machen lassen, darunter ein gelbes Cachemirkleib für schwere- Gelb. A s die Kirch weihe vorüber war, sah bas kostbare Kleid entsetzlich aus und war futsch. »Ich hätte mich nicht entschließen können," 'prach bie Nachbarin, „ein so schöne« Kleib in so mörderischer Weise hinzurlchlen, wie eS die potzfüchtige, unverständige Magd that." „Dann be^ greife ich aber nicht, baß Sie bem Mädchen nicht ernstlich in's Gewissen rebtt.n unb eS von bieser wibersinnigen Derschwenbung at brachten. Sie haben offenbar eine Unterlassungvsünbe begangen,* * war meine Antwort. — „Das steckt jetzt mit bem Putz unter ben WeibSdilbern," erwiberte bie Nachbarin, „eS ist nicht aus ihnen herauszubringen. Eine Närrin macht zehne!" — „Schon gut, ober eine Kluge macht zwanzig, versucht es einmal!" Noch merkwürdiger war folgender Fall: Eine Dienstmagd fitzt ba unb häkelt Sp'tzeneinsätze für ihre Kissenüberzüge. Zu bleiern Zwecke kaufte sie um fünf Mark Baumwolle, hat aber kein ganze» Herr.b unb keinen ganzen Strumpf anzusiehen, währenb sie einen Hut trägt unb etliche fl ttscharlige, unsolide Sonntagskleider besitzt. Da heißt es: Auswendig hui! inwendig pfui! DaS Mädchen hat einen Gelteblesten unb gedenkt nächste- Jahr zu heirathen. WaS mag daS für eine Hausfrau geben? darf man bill g fragen. Die Dienstherrin will ober wagt nicht, dem Mädchen das Widersinnige feiner Handlungsweise in würdiger, rub-ger Weife zu erklären — und darin tbut sie Unrecb' Wenn I wand Vorträge über vevandlung -e» Oefindes, über E weck««-de» Lpartzrievs» in verbind««- mit PfennigspaLkassen halten würde, kSnme er sich große Verdienste um daS Volkewohl erwerben. Da dies Ml jitzt nicht der Fall ist, sitzen wir unsere Stahlfeder in Bewegung und zeigen bann unb wann auf solche wunde Punkte hin. Da oder dort ist doch Mancher, ber sich die Sache merkt ober barnach tbut. Für dieses Mal noch ein Wort über menschliche Behartd» lang der cha«Sthiere. Dor zwei oder drei Monaren erhoben wir, als wir über dar Anschirren und Anspannen der Pferde schrieb«, unsere Stimme schon für diese Sache unb vor mehreren Jahr« ebenfalls. Der Gerechte erbarmt sich auch beS VieheS. Die Hau-' thiere flnb bes Bauern beste F.eunbe. Wer sie sch'ndet und plagt, schadet sich selber — unb daS ist ein Erzbö ewicht. Einsenber erinnert sich noch lebhaft be« Falle«, baß ber Großvater einen Knecht Kna» unb Fall vom Hofe jagte, weil er ein Paar Pferde mlßhanbeue. Das gab Refpect. , , . , . Der Bauer soll jede Gelegenheit benutzen, zu zeigen, baß er tm Ibierfreunb ist unb ein solcher ist fast immer auch ein Menschen- freunb. Wo er kann, soll er Lehrer unb Erzieher unterstützen, da» die Rohheiten ber Jugenb hintan gehalten werben. WaS war « doch eine Last, bie FortbilbungSschüler im Zaume zu halten Einzelne Ausbrüche von Ungezogenheiten gibt es noch immer. Daß e« oder bebeutenb besser geworben, läßt sich nicht leugnen. Darum nur weiter auf ber betretenen Bahn unb von Zeit zu Zeit ein kräftig Exempel statuirt, bas Hilst! Je gesitteter die jungen Leute werd«, desto besser ist es für ihr späteres Fortkommen. Mit bem Hut in ber Hao» kommt man durch» ganze Land. _ । HM,E” MtnW «0 OW !lW" jjS* Stl6 Dl* «„„ ■ ■ «| ’A Hht «i-nb J*®*!*. lnte^QllUnft * 'ueb b- *Jft ^°Ws^ i'iy** 18«. Ä*6e|t» .‘Ä i-iSSit b. U ®?lJ,tIt die -’inS; ?S»-S >“• Mach, man blt S 'ä::* NÄrohü*M “|.?Jle'anMW,ft|ita '"len. Rast- und »nt. eberbtnge von solchem Pulixi n- Er kaust für fünf Mv, »ufim die SLue minbtftini 'enbtdn meiLn sie, dah fit W komm! nichii! Las,st 'u.örtlen mich! sich zuweilen solcher SnzeigeneinMhwl ) r angtprltltntn DiW, blt im“ ober W sieunlnsucheo b Maflpulvn. LS Me fiL Pulver 75 Piocen! Soba uni iedchen was willst Du noa Wer .fein Gelb jmedloS zur nur solches Ztuy, lötoon: ^e Augen aus! helfet es in dir schon über kreihunberi M watz wir In dieser S.zlrhur tuche will eS auch gar niä w Nnstrengungen von Sei2 Jauern Helsen nicht genug p icher Jeztehung wäre es «4 leit geschasst würbe, beim ilt mben Neoenverbienst etaWfffl , Wer Ohren hat j« fiten, > Verschwendung wollen gar ich die Warin, litt Dlenft’ i ßltlbtr tntitn i-ssm, d» Jnwiti M M blt W •Itlb entsetzlich au« und wer n können,' lyroA W Äoch- MWx Mt Wiu^ien, M W - ,ii6ä)in nicht ernstlich tn«®<' bersinnigen Verschwendung » Unterlassungesünbe hW, jetzt mit dem Putz unter » utn, .es ist nicht aus ih° j zehne!' -- »Schon gut, -» 'er Fall: Eine Dienstmagd^ bie Kissenüberzüge. Zu M umwolle, h-t aber lein |jJ amusiehen, wahrend sie ej unsolide SonntagSkleidnd-^ «*S »2*. zlewohi erwerben. W “Ä* ;tf über «rßnijen w« ober bi und v°r U) $le hzr> j auch und Pi US* s?SäS ? ***^ *•» Ä^7.S«S Bckanntmacstung. Nach Beschluß der Stadtverordneten-Versammlung vom 6. v. Mts. ist die Stadt (sieben, zwecks leichterer Verständigung der Einwohner über die Oertlicbkeit eine» ausqebrochenen Brandes, in die unten näher bezeichneten 5 Bezirke eingetheilt worden, und sollen diese Bezirke bei Alarmirung durch den Stadlthürmer, wie folgt, näi,er kenntlich gemacht werden. Der 1. Bezirk (Stadtinneres) umfaßt alle von der Nord-, Ost-, Süd- und Wcüanlage umschlossene Hofraithen und einzelnen Gebäude der inneren Stadt, also Kreuz-, Markts Kirchen-, Linden- und Brandplatz, Neuenweg, Diezstraße, Straße „In den neuen Bauen", Triller-, Weiden- und Erlengasse, Mäusburg, Sonnenstraße, Dreihäuser., Waaaen-, Wetter- und Riitergasse, Schulstraße, Kanzleiberg, Kaplanei- und Schloßgasse, Marktlauben- und Senckenbergstraße, Linden-, Hunds-, Brand- und Braugasse, Wallthorstraße, Asterweg bis zur Nord» onlage, Schiller, und Dammstraße bis zur Nordanlage, Zotzels und Wetz steingasie, Wetzfteinstraße, Gäßchen „Auf der Bach", Kirchstraße, Burggraben, Marktstraße, Stall, und Sandgasse, Neustadt, Osmaldsgarten, Große und Kleine Mühlgasse, Tiefenweg, Kaplans-, Katharinew, Löwen- und Wolkengasse, Bahnhosstraße bis zur Westanlage und Schanzenstraße, Seltersweg, Goethestraße bis zur Südanlage, Teufelslustgärtchen, Plack- straße, Maigasse und die nach dem Stadtinneren gerichteten Seiten der Nord-, Ost-, Süd- und Westanlage. Der 2. Bezirk (Nordbezirk) umfaßt die Hofraithen und einzelnen Gebäude, welche in dem Gebiet zwischen dem Damm der Main-Weserbahn nördlich des Neustädterthores. der Nordanlage, der Ostanlage vom Wallthor bis zum Gerichtsgebäude, dem Fußpfad von dort nach dem Philosophenwald und dessen Verlängerung nach Wieseck liegen also die nach West und.nach Nord gerichteten Seiten der Nordanlage, die Steinstraße, Damm» und Schillerstraße westlich der Nordanlage, Weser-, Eder« und Scholtstraße, Asterweg nördlich der Nord- anlage, Eder-, Schwarzlach., Rodtberg- und Wieseckerweg, Marburgerstraße, die Nordostseite der Ostanlage zwischen der Marburgerstraße und dem Pfad nach dem Philosophenwald und die nördliche Seite dieses Pfades. Der 3. Bezirk (Oftbezirk) umfaßt die Hofraithen und einzelnen Gebäude in dem Gebiet südlich des Fußpfades vom Gerichtsgebäude nach dem Philosophenwald und dessen Verlängerung nach Wiescck und östlich der Ost und Südanlage bis zur Johanneskirche und der vom Thurm der Stadtkirche nach dem der Johannes- ttrche nach Süden verlaufenden Vistrlinie, also Philosophenwald, Wege in den Eichgärten, Alter Rödger Weg, Grünberger-, Licher-, Landmann- Wolf. und Moltkeftraße, Lutherberg, Friedhof und Nahrungsberg, Alter Steinbacher-, Schiffenberger« und Erdkauterweg, Berg-, Hessen, Garten-, BiSmaick-, Löber-, Bruch- und Stephansstraße, Ostseite der Ostanlage, vom Gerichtsgebäude bis zum Neuenwegerthor, Steinweg, Südseite der Südanlage zwischen Neuenwegerthor und Johanneskirche, Goethestraße, von der Südanlage südostwärts, Lonystraße mit Ausnahme des Eckhauses Nr. 20, Ludwigstraße, zwischen Ludwigsplatz und Aliceftraße, die östlicb g-legenen Theile des Riegelpfads und der Ebelstraße, Aulweg zwischen der Bahn nach Gelnhausen und der Kreisstraße nach Leihgestern und die Letztere vom Ausweg an. Der 4. Bezirk (Südbezirk) umfaßt die Hofraithen und einzelne Gebäude in dem Gebiet, welches um grenzt wird von der oben genannten Vistrlinie zwischen den Kirchthürrnen der Südanlage zwischen Johanneskirche und Seltersthor, der Wesianlag von da bi» zum Hause Geilfus, dem Damm der Main Weserbahn bis zum Bahnhofe und dem Lauf der Lahn unterhalb der Wieseckmündung, also Südseite des genannten Theils der Südanlage und Südwestseite der West anlage bis zur Pumpstation, Straßen und Wege daselbst, Bleichftrafi Mischen Südanlage und Löberstraße, Alicestraße, Ludwigstraße, südlich ter Aliceftraße, vorderer Riegelpfad, südwestliche Hälfte der Ebelstraße, Leih gesternerweg bis zum flut re eg, letzterer zwischen der Kreisstraße nach Leih gestern und der Frankfurterstraße, Liebig-, Wilhelm-, Klinik-, Frankfurter und Hofmannstraße, Hollergasse, Bahnhosstraße zwischen Westanlage und Bahnhof, Grabenstraße, Bahnhöfe und deren Zufuhrstraßen mit sämmt lichen Gebäuden, chemische Fabrik von Throm, Margarethenhütte, sämmt liche neuen Kliniken, Schöne Aussicht und Actienbrauerei. Der 5. Bezirk (Weftbezirk) umfaßt alle Hofraithen und einzelnen Gebäude westlich des Dammes der Main-Weferbohn und der Lahn unterhalb der Wieseckmündung, also den „Hamm", Rodheimer-, Krosdorfer- und Schützenstraße, Mühlen, Badeanstalten, Schlachthaus, Neustädterfeld und Hardt. Feuer - Alarm - Signale. Der Stadtthürmer hat, sobald er ein Feuer entdeckt, die Sturmglocke mit rasch hintereinander folgenden Schlägen zu ziehen, und darauf zur näheren Bezeichnung des Bezirks je ein weiteres Zeichen zu geben, welches besteht bei einem Brande a) im 1. Bezirk (Stadtinneres) in 1 Glockenschlag b) „ 2. „ (Nordbezirk) „ 2 Glockenschlägen c) „ 3. „ (Ostbezirk) „ 3 „ d) n 4. „ (Südbezirk) „ 4 1 n e) „ 5. „ (Weftbezirk) „5 • „ Gleichzeitig hat der Thürmer durch das Sprachrohr die Gegend noch näher kenntlich zu machen und außerdem am Tag eine rothe Fahne bei Nacht eine brennende rothe Laterne »ach der betreffenden Richtung hin aufzustecken. Dauert der Brand länger als eine halbe Stunde, so hat der Thürmer »ach deren Ablauf das Stürmen ganz einzustellen, und damit erst wieder, |ii beginnen, wenn er ein zweites Feuer entdecken sollte. Die Alarmirung geschieht ferner durch die Schutzmannschaft mit der Huppe, und durch die Trommler und Hornisten der Freiwilligen Feuerwehren und bei sehr großen Bränden auch durch die Glocken der Johannes- Küche und der katholischen Kirche. Gießen, den 10. April 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnautb. 3630 A. Kilbirrger, Seltersweg 19. Luxus-Wagen und Geschirre. 2631 Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Garteuftrahe 2. Vom 19. bis 21. November: Angebot der 1 Buchbinder. 1 Friseurgehilfe. 1 Maurer. 1 schmied. 2 Sch ibmacherges. 1 Schne dergeselle 1 ^chrrineraesrlle. 1 Klstenmach r. 7 Hausburschen. 1 Gärtner. 3 Fahrburschen. 1 Werkführer ob Arbeitnehmer. 1 Colvorteur. 1 Hausdiener. 1 Aushilfskellner. 2 Erdarbeiter. 1 Lauffrau. 1 B chblnderlehrling 1 Fuhrknecht. 4 Dienftmädch n. 2 Hausmädchen. 9 Taglöhner. Büreau Gehilfe. 9863 RaSfraet der Arbeitgeber. 1 Glaser Rabmenmacher. 1 Kutscher. 1 geprüfter Heizer. 1 Taglöhner. 1 Maschinenmeister für feinen Accidmz- und mehrfarbigen Druck, seldsiständ Arbeiter, per 28. November, spätestens 4. December. 1 Gärtner. 10 Lehrlinge, je 1 Schuhmacher,, Bäcker-, Schlosser-, Schmied-, Schneider», Schreiner- Setzer- und Buchdruckerund 2 Buchbinderlebrltnge. 6 Dienstmädchen auf sofort. 2 Dienstmädchen auf sofort nach AuSw 2 do. für landwtrthschastliche Arbeiten. 2 tüchtige Pferdeknechte 1 perfekte Köchln 1 Schweizer nach AuswäriS. Verein Jugendfreund. Wie in früheren Jahren so gestatten wir uns auch diesmal wieder die Bitte an die bekannte Mildthätigkeit der Einwohner Gießens, dieselbe wolle uns auch dieses Jahr wieder darin unterstützen, einer Anzahl Kinder unbemittelter hiesiger Familien eine Weihnachtsfreude zu bereiten. Cigarrenabschnitte, Staniolkapseln und Geldbeiträge werden gerne in Empfang genommen von unseren Vorstandsmitgliedern: Buchbinder- meister Bourgeois, Rechner Döring, Schlossermeister Dörr, Monteur Friedrich, Friseur Gerhardt, Bibliothekscustos Heuser, Bildhauer Kalbfleisch, Verwalter Keller, Quästor Orbig, Verwalter Schneider. Obige Artikel, welche von Solinger Firmen zu angeblichen Fabrikpreisen dem Publikum unaufgefordert zugesandt wcrden, sind bei uns in bester OnatitLt zu denselben Preisen zu haben. Tasidenmeffer imit Schildplatt, 1 große und 1 kleine Klinge, vergold. Korksteber, 1.20; Scheere, geschmiedet, vergold. Griffe, ** 1—; Nasirmefser, bohl geschliffen, vM 175. Nach auswärts b-i 2 Stück ebenfalls franco. 9144 Brüder Schmidt, Stahlwaarenhandlung, SelterSweg 83. Herren-Uasche als: Oberhemden, Kragen, Manschetten, Vorhemden, Taschentücher, stet« da» Neueste in Lhlipsen, sowie Handschuhe, Hosenträger, Regenschirme empstehlt 9108 H. Rübsamen. Anfertigung von Oberhemden nach Maaß unter Garantie des Gutsitzen» und in besten Stoffen.______________ -s^HMlihrkkttrn!!! 1” WeihnachtS-Äeschcr r n V, y aettgntt, fertigt billigst an H. Tichy, _________Mts__43. Seltersne P. Wohne jetzt Sonnenst.. 32 Verkaufe: vnrschenanzüge von 9 50 an, »nabenanzage , 8.— „ Selbstangef. Ueverzieher w 20 — „ Anzüge „ 24.— „ Hosen w 9— , sowie sonstige Artikel zu billigen Preisen. 10168 _____Fran Giehl. Haarkelten re. fertigt gut und billigst an 9827 Max Rüger, Wallthorstraße 6. Anthracitkohlen, Nußkohlen, Melirte Kohlen, Briquctts und kleines Brennholz, fuhren» u. centnerweise, empfiehlt billigst H. Hof, 9577 88. Vahnhofstratze 88. Möbel - Transport «• Job. Kessler Sonnenstr. 5, Giessen. Eigenes Fuhrwerk. Kleiderbarchent, Hemdenflanelle, Schürzenzeuge9 Piquebarchent in großer Auswahl zu denkbar billigsten Preisen. ,817 E. Seuling, Mech. Strickerei, Wetzst.instraße 45. Vogt’sche Putzpomade Schutzmarke) C IC echt bei: Gwstav Walter, Mäusburg 18. Herrenhemden nach Maaß oder Muster werden unter Garantie des guten Passens in kürzester Zeit geliefert. Reiche Auswahl h Stoffen und Einsätzen. 8693 Geschw. Heerz, Neuenweg 7. Pumpernickel '‘gX'Sr «. & G. Wallenfel-, 9006 Markt 21. — Telephon 46. Echt chinesischer ® Thee • neuester Ernte. Wohlschmeckende Sorten vonCongo, V Sonchong, Pecco und Imperial. ♦ Theespitzen, • feinste staubfreie, Pfd. Mk. 2.— d Thee-Mischunßkn in geschmackvollst.Zusammensetzung. 5 Ganz besonders empfehlenswerth:M Aquila Sonchong Z vorzüglicher HauShaltungs-Thee, J ä Pfd. Mk. 4.—, auch in J/4 und ▼ y2 Pfund abgepackt. W Marco-polo-Tablküks-Ltzke, ♦ wohlschmeckender Preß-Thee, für jr Reise, Touren und Landaufenthalt ▼ äußerst bequem sowie für den ® Haushalt sparsam, ä, Pack mit 0 20 Stück (=40 Tassen Thee) M 45 Pfg. 10215T Adler-Drogerie @ 39 Seltersweg 39. Otto Schaaf. ® Wollene und wasserdichte Pferdedecken in großer Auswahl billigst 9494 LouiS Wittich II., Sattler, Neustadt 6. 179921 mtehllA Wasserdichte ferdedecke Matronen _ sorgfältipst geladen -Cal. 16 JL 6.50 Cal. 12 JL 8.50 per 100 Stück, Waffen, Munition - nd Jagd» geräthe empfiehlt 6888 A. Dickorfe, Lihmknßr.8. Mäuse und Ratten "Wirkung Dos. 0,f>0, Hirsch- Schaaf, 8055 flügel unschädlich, tausendfach belobigt. 1,00 und 1,50 in der Apotheke, Otto Giessen. werden schnell und sicher ge- todtet durch Apoth Freibergs (Delitzsch) Rattenkuchen. Menschen, Hausthieren und Ge- Schellfisch u. Cabliau rilchr Waare, im »RebllockE. sll)204 Kaffee ungebr. Mk. 1.10 bis Mk. 1.60 gebrannt „ 1.40 „ „ 2.— garantirt rein und feinschrneckend, >:lligere Sort.n ohne Garantie empfiehlt 9238 Ehr. Wallenfels, __Marktplatz 17. AMrahui-MaWnue (von A 8. Mohr) per Psuud 70 Pfg. empfiehlt Ph. Herrmann, 10101 Geltersweg 88. -Ä I £ Weih nachts- Ausstellung Kinder-Spielwaaren von 10343 J. H. Fuhr, * Sonnenstrasse 25. •1 MM 20 Seltersweg 20 101'5 Blousen, Uuterrockev, Schürzen Corsetten, Pellerinen Mussen, Boas, Kopfhülten, Tüchern Echarpcs, Tellermützen Matrosen-Mützen für Mädchen und Knaben. Metrl^olm dervivrvoaP fit Gitß-' vr-". mjcbtnll'^ er bc-zclcz-. Ter •3^'2 -rt rlo-n-bv' Dr. M, ^rlhausr zu »it all, le^anyn ft *^tl dir 5 ^rtzlly Di jold)tu **• ®an auf! da vor i , * bemeg J®«# läßt. ? "°s°PH>e h • topf, !tbtn miet- U.____________Ststnftratz« St. 10015] Ein schSn mSbUrtc» per 1. December, mit oder ohne Kost, z» oermtetheu. Hesma«« vsgt, SetterSweg 6L____ 10233] Freund! w»bl Zimmer I- vermiethen. Utteetteaffe 88, Mansarde Lade« vermiet hen- A.»at»»«ber«er.^indenvlatz8. athrelner’s Malzkaffee j._ d;ijPj.. li — —. pf, —... mit dem Bild des Herrn Pfarrer« Kneipp und der Firma „Kadi- _ _ - —- ■ • w reiner’s Malzkaffee-Fabriken“ m athreiner s Malzkaffee de° “■ sind bis heute von uns erzeugt und verkauft worden, eine Zahl, die bisher noch von keiner deutschen Fabrik erreicht wurde. ... jr. . . ' ~ ♦ Naumann’s ♦ fBiML. Nähmaschinen ■M3M sind durch das verwendete Material, die u/ß|||iprjihmf I feine Ausstattung und den leichten Gang wvlluul Ullllll. Sie zeichnen sich vor allen anderen durch saubere Justirung, grösste Nähfähigkeit und jahrelange Haltbarkeit aus. ä&i Allein-Verkauf bei Th. Hanbach, . Giessen, Bahnhofstrasse 40. Kathrelner’s Malzkaffee mit Geschmack und Aroma de« Bohnenkaffees versehen und ist deshalb etwas ganz anderes als athrelner’s Malzkaffee gebrannte Gerste. Hochfein» Kochkäse mit Kümmel ä Pfd. 40 Pfg. losee PH.Lahr.ssgmpfmolkttki ^VermiBthungen^l 69001 «reuzpestz 15 t Bel - Etage, Strahensront, 4 Zimmer mit Küche und Zuk»eh8r, an ruhige Leute m vermiethen 7960] Frdl. Wobnung mit 4 Zimmern. Küche und Zubebbr per sofort zu ver- Th. Rautenstrauch 12 Lindenpl-'tz 12 (im Hause des Herrn Friseur Gerhardt) empfiehlt sich zu allen in das Grauem- and Drechslerfach rinfdjliigrnbttt Arbcilra * in prompter und sauberer Ausführung. Graviren in Metall, Aufzeichueu auf Tuch, Plüsch rc. bei billigster Berechnung. Anfertigung von Schablonen jeder Art. Reichhaltige Auswahl in Herren- and Damenschirmen, SpaKerstScken, 9788] Drei schöne, grotze und gerade Mansardenzimmer in meinem Vorder- Hause an rubtge Leute zu vermiethen. Vtar Gladlherg, Moltkettrohe 2. 989dj schöne -Wohnung von 4 Zimmer« zu vermiethen. ______BttUnferttt 48. 10326] eftbawlag« 18, I: 7 oder 8 Zimmer vermitthei per 1 April 1897 ______________H 9066] In meinem Hause Gteinstcak« 15 ist die Mansarde mit 3 Zimmern, einer Kammer und allem Zubehör per sofort zu vermiethen. Äobr. Unter, Steinstraße 11, H 10340] WohnRng zu vermiethen bei __________H richH, S tterSwcg 43. 9871] Eine Mansardenwohnung, zw i 1 Zimmer und Küche nebft Zubehör. zu vermiethen.________N»rd«nlage 89. Paa« a (neu bergerlchteti, 2 Zim., Eab., AUyly Küche »c. ver i.Dec.ev- früher, zu oermiethei WMlthOeGraAe 8. ttu 1<3#3] Schöne Mansardenwohnung, 2 Zimmer nebst Zubehör, zu oerm-eihen- __________gabnflvt« 8. 10379] Schön miblt teS Zrmmer, mit »der obPenfion, zu »erntetbm 15, U Kaufgesuche. Champagnerflaschen kauft E«. OantS «ottzeaberGe» 76^9] Schöne Wohnung, 4 Zimmer, abgeschlosiener Corridor, mit größerem Gartknantbe'1, sofort zu vermiethen- Miethe Mk. 300 pro a. __________Soddeimerffraße 109. 96021 In meinem neuerbauten Hause Ludwigürntz« 6 ist der zweite S'ock mit 7 Zimmern und Küche, sowie der Dachstock mit 4—6 » immern und Küche, beide mit Closet und vadeeinrichlung und allem Zubehör. iu vermiethen 3. Georg Pfiff, Maurermeister, _____________Wetzsie'nstraße 46._________ 9603] In weinen neuerbauten Häusern' Ki-g«lpfad 86 und 87 sind zwei Wob nungen, je 3 Zimmer mit Rüche, und zwei je 3 Zimmer mit Cabinet und Küche, sowie im Htnierbause Nr-38 zum Lllein- bewohnen zwei Zimmer nebst Küche mit allem Zubehör, zu vermiethen. X Gsorg Pfaff, Wetzsteinstraße 46. 10260] Eine Zwei'Zimmerwohnuug Eine Million Nähmaschinen