öiiftri ^cnbant ■---- len. iuli; ■tonorl ?äb£ Sl*ä* Nws Uk. ? er6 Herrn E. Hecht, Jmftee 40 Pi. leeeeeeei i i i i ©itfri. i I 6817 | iMHim ien Kos ch. guj! i. I.: INI ifiSCi Mm Seine, fft. Karl RöhL Znr Lastb.Hamiifl Versandhaus. — bleleeo. tt™" 2532 £ <9 f i I eh® , jyda) r Anzeigers ^eJL rbeiten pgbeD^' M.r Nr. i74 Zweites Blatt. Sonntag den 26. Juli Der -tthtner Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Ia«ilie«SlL1ter werdm dem Anzeiger Wöchentlich dreimal brigrlegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. 189« ■ ‘ -t vringerlohn. s Durch die Post bczog« 2 Mark 50 Pfg. Rcboction, Expeditiv» und Druckerei: ZchntNraße Ur.7« Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt fut? den Ttreis Gieren. chratisöeikage: Hießener Jamilienökätter. Annahme von Anzeige« zu der Nachmittags für bei jofgmben Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Verrnischter. ♦ Wahlershausen, 21. Juli. Durch eine nichtswürdige, rohe That, der ein 8 jähriges Kind zum Opfer fiel, wurde heute, der „C. Z." zufolge, tn den Nachmittagsstunden unsere ganze Gemeinde in Aufregung versetzt. Der jugendliche Mctzgergeselle Everding, beim Metzqermeiüer Butte in Stellung, war in dem Schlachthause seines Meisters mit Hacken von Fleisch beschäftigt. Der achtjährige Sohn des Meisters, ein aufgeweckter, blühender, freundlicher Knabe, stets zum Spaßmachen geneigt, neckte den Gesellen bei seiner Arbeit. Der Geselle ergriff nun in seiner Wuth daS große, schwere Schlachtmrffer und warf es dem davonlaufenden Knaben nach. DaS Meffer drang durch den Rücken in die Lunge, sodaß ter Knabe in wenigen Minuten seinen Geist aufgav. Der Thäter wurde gefesielt nach Caffel abgeführt. • Ausstellungsopfer gesucht! Aus Berlin, 19. Juli, schreibt man: Wie sehr sich die Bermiether rnvblirter Wohnungen geirrt haben, wenn fie glaubten, durch die Ausstellung eia gutes Geschäft zu machen, davon bekommt man erst ein Bild durch folgende Mittheiluug, die wir der „Nordd. Allg. Zig" entnehmen: Ein Lehrer in Schwiebus suchte durch Inserat in einer Berliner Zeitung für die Ferien eine möbhrte Wohnung in Berlin. Innerhalb dreier Tage erhielt er 87 2 Offerten (!) und zwar gleich 218 mit einer Post!! DaS Inserat hatte einschließlich Briefporto 1 Mk. gekostet. Die Poft hat an Porto für die Offertbriefe und Karten 27 Mk. 35 Pfg. eingenommen. Unter den Anbietenden roeren alle Stände vertreten: Ein Regierungsrath, vier adelige Damen, Doctoren, Beamte, Kaufleute, Handwerker und Wittwen. Bis zur Länge von drei Briefseiten großen Formats waren die Vorzüge der angcpriesenen Wohnungen gerühmt. In einer Wohnung sollte man sogar den Genuß haben, vom Bett aus die ganzen Linden übersehen zu können. Die Preise schwanken zwischen 1 und 6 Mk. für Tag und Zimmer. Jedenfalls kann fich dieses Inserat rühmen, größten Ei folg gehabt zu haben, denn die 372 Offerten gehen in SchwiebuS von Hand zu Hand, und Jeder, der nach Berlin reisen will, sucht fich etwas Paffendes heraus. ♦ Der Reform Bildung«verein, über deffen gemeinnützige, segensreiche Tdättgkeit sich jeder BorwärtSstrebende unterrichten sollte, hat eine Internationale Corresp ou- denz-Anftalt inS Leben gerufen, mit der ausgesprochenen Äbficht, dieselbe zum Sammelpunkt der überaus großen Zahl Feuilleton. Dss Hexenkraut l. Erzählung von Robert Hiller. (Schluß.) Der Tag war mittlerweile ganz angebrochen und schon stahlen sich die ersten Sonnenstrahlen durch die Zweige. End- itch wagte der Franz einen verstohlenen Blick zu seinem Bruder hinüber, der noch immer tief gesenkten Haupte- an bei Erde kniete. - „Toni!" rief er ihm zu. „Ja," antwortete der leise. „JS'S nit 'S Best, wan mer mit'm Aufknüps'n bis morgen warten? Leicht (vielleicht), daß die Ursel doch no amal g'sund wird," meinte der Franz. „Akrat so hab ich a gleich g'dacht, mer soll nix Über- Mrzen," entgegnete der Tont. Beide rafften ihren Strick auf und steckten ihn in die Hosentaschen. Dann schlichen fie hinten weg inS Dorf, mengten fich mit unter das Gefinde und thaten so, als ob (le eben erst auS ihrer Kammer herabgekommen wären. DaS Frühstück wollte nicht recht hinuutergleiten, aber fie legten fich doch tüchtig drein, damit ihnen nichts anzumerken wäre. Darin hatten fie sich natürlich getäuscht, denn Ne sahen leichenblaß, hohlwangig und mindeftenS um zehn sjahre älter aus. DaS ganze Gefinde war aufs Höchste ver- rnundert. Bisher war es den beiden Brüdern gelungen, fich dem Blicken ihrer Eltern zu entziehen, sonst würden diese die HLnde über dem Kopfe zusammengeschlagen haben, so fürchter- lljj elend sahen fie aus. Zu dem Gefinde sagten fie, daß fie im Busche zu thun hatten- der wahre Grund jedoch war der: fie wollten so schnell wie möglich wieder fort. ES trieb fie mächtig nach dem Hegerhause, um zu erfahren, wie ti mit der Ursel stünde. Es war mittlerweile die Zeit her angekommen, um welche im Falle eines TodeS stets daS ötirbeglöcklein zu läuten begann. Mit furchtbarem Bangen »er strich ihnen Minute um Minute. Endlich wurden fie des der In- und Ausländer zu gestalten, die fich mit der Erlernung fremder Sprachen beschäftigen. Hat fich beispielsweise Jemand durch die Schule, durch Privat- oder Selbstunterricht Kenntnisse der fremden Sprachen erworben und bleibt damit nicht in fortwährender Hebung, so gehen die Früchte früherer Mühen nur zu bald wieder verloren. Hier tritt nun helfend und fördernd die Internationale Corre- spondenzanstalt deS Reform Bildungsvereins ein und ermöglicht in freier intereffanter Weise die practische Erweiterung bezw. die fortgesetzte Hebung in der Fremdsprache. Jedes Mitglied tritt als Correspondent mit einer, unter fach männischer Leitung stehenden Correctur-Commisfion in Berlin in Verbindung, setzt da ein, wo er beim Studium stehen geblieben ist und sendet auf Grund deffen Arbeiten zur Revision ein. Diese Einsendungen werden einer eingehenden Prüfung unterzogen und mit den nöthigen Bemerkungen bezw. Ver- brfferungen versehen zurückgesendet. Man wird hiernach von Brief zu Brief seine Kräfte wachsen fühlen, dadurch immer mehr Interesse gewinnen und so in der anregendsten Weise zum Ziel gelangen. Die I. C. A. ist namentlich auch als Ergänzung für den Privat-, Schul- und Selbstunterricht außerordentlich zu empfehlen, ebenso wie sie zur Erlernung der Handelscorrespondenz ganz unentbehrlich ist. Da der Reform Bildungsverein, dessen Hauptcanzlei fich in Berlin SW., Jerusalemerstraße 63 befindet, eine Volksinstitution sein will, so find die Beiträge sehr gering, um Jedermann den Beitritt zu ermöglichen. Näheres durch die VeretnScanzlei, Berlin SW., Jerusalemerstraße 63. ♦ Die Mediciner bei Tafel. Für das Festmahl der am SamStag zur Vorberathung der neuen Prüfungsordnung für Aerzte in Eisenach versammelten Vertreter der medicinischen Facultäten Deutschlands war folgende beziehungsreiche Speisekarte aufgestellt: Eisenach 18. Juli 1896. Tafel-AuSrichtung für die Erwählten der medicinischen Facultäten Deutschlands unter HygieaS besonderer Protection hrrgerichtet in RöhrtgS Haus „Großherzog von Sachsen". 1. AuS direct erkennbarer Substanz: Kraftsuppe vom deutschen Huhn., Buckelsefs ansichtig, der eben vom Hegerhause zu kommen schien. Sie rannten ihm förmlich entgegen und schrieen beide zugleich: „Ist fie tobt?" „Todt iS f no nit, aber schlecht stehtS mit ihr," entgegnete der Sef. „Gibt'S denn gar ka Mittel, daß f wieder h'rgestellt wird?" meinte der Franz. „WanS a schon was kosten thät," fetzte der Toni hinzu. Der Sef sah sich die beiden Galgenvögel näher an und erkannte sofort, daß die alles thun würden, wenn fie nur ihre schwere Sorge los würden. „D'r Krampf hat ju eppers nachg'laff'n," begann der Sef. „Sie braucht jetzt zunächst a Aufmunterung, daß die Lebensgeister wieder kommen." „Läßt sich die nit beschaff'n?" fragte der Franz. „Auf d' Preis kommtS nit an," erwähnte abermals der Toni. „Wird fich am End thun laff'n," meinte der Sef, „wan'S Eng recht iS?" fetzte er noch hinzu. „All's iS uns recht, wan'S nur hilft," entgegneten die Gefragten. „MÜff'n wirS dermögltcheu, daß der Hrfel ihr Herzenswunsch derfüllt wird; wan dies Stande kimmt, wird sie gleich g'sund- jawohl, gleich wird V g'sund," sagte der Sef. „Kennst'n Wunsch?" fragte schnell der Franz. „No, g'wiß," entgegnete der Sef. „Sie hat halt a Schneid auf'a Jagermox, und wenn s' den kriegt, hernach iS'S g'rathen." „Soll fie'n hab'n, soll fie'n hab'n," rief der Franz. „In, hab'n wir nix mehr dargezen," bestätigte der Toni. „IS schon recht, wenn Ihr daS zugebt," nahm der Sef daS Wort, „hatS aber no an andern Haken. Wan Zwei Hochzeiten wöcht'n, brauchen'S auch a Aussteuer, und da haperts bei beiden, die find allz'famm so arm wie a Kirchenmaus." „WanS sonst nix iS," sprach Franz, langte in die Brusttasche und legte mehrere ansehnliche Scheine in die Hände deS Buckrlsef. „DaS für d' G'nesung." Alle Annoncen-Bureaux beS In- unb Auslandes nehm» Anzeigen für ben „Gießener Anzeiger" entgegen. 2. Ein Factum nackten ThatbestandeS: Steinforellen mit Thüringer Gebirgsbutter und neuen Kartoffeln. 3. Zur Erhaltung der Kraft, frei nach Helmholtz: Rostbraten im Schmuck frischer Gemüse mit edler Pilzentunke. 4. Behufs Vermeidung muskulärer Ermüdung: Galatina von jungen Enten in ASpic. 5. Ein neugewonnenes Beobachtungsobfict: Rehziemer. 6. Jnteresiante Complication: Gefüllte Artischocken mit Kräutertunkc. 7. Eine Rönigen'iche Momentaufnahme ohne lange Ex- posttionSzeit: Roseneis mit Waffeln. 8. Zur Wahrung octiver und passiver Immunität: Frische- Obst und Naschback. 9. Neuestes Dichtigkeitsbild: Käsebrödchen. Jede immerhin mögliche Depresfion schwindet bei practischer Ausnutzung der Weinkarte. Hauswirthschaftliches. Wir erlauben uns, die geehrten Hausfrauen auf ein Wasch- präparat aufmerksam zu machen, das sich als ein ebenso vorzügliches als bequemes Waschmittel bewährt und sich seit einer Reihe von Jahrm tn tausenden von Haushaltungen ganz unentbehrlich aemacht hat. Es ist dieses das in unserem Annoncen-Thetl erwähnte Dr. Thompson'sche Setfenprrlver. Man erzielt damit blendend weiße Wäsche, auch ohne Bleiche, und spart Zeit und Geld bei größter Schonung der Stoffe. Da bet dessen Anwendung das viele Reiben der Wäsche vermieden wird, so ist es einleuchtend, daß sie viel länger in gutem Zustande bleibt, als bei jeder anderen Waschmethode. Auch bekommt die Wäsche einen angenehmen, frischen Geruch, während über den widerlichen Geruch der Schmierseifen oft geklagt wird. Verschiedene der bedeutendsten Chemiker haben dieses Dr. ThomsonS Seifen-Vulver analysirt, und sich dahin ausgesprochen, daß es der Hauptsache nach eine Kernseife bester Qualität sei. ES wurde ganz frei gefunden von Wasserglas und Eolophonium, womit jetzt die Seifen und Wasch - Präparate gewöhnlich gefälscht werden. Dieses reelle Waschmittel ist aber nicht nur bequem zum Waschen, sondern auch billig, denn wenn man 1 Theil Dr. ThompsonS Seifen- Pulver mit 5 Theilen kochendem Wasser vermischt »nd die Lösung stehen läßt, bis sie sich abgekühlt bat, so erhält man eine schöne, weiße, weiche Seife, die nur ca. 6 Pfg. per Pfund kostet, und mit welcher man waschen, reinigen und scheuern kann. Das ist also wohl einen Versuch werth! Der Preis für Dr. Thompsons Seifen - Pulver ist sehr mäßig gestellt. Dasselbe ist zu ba^en in den meisten Droguen, Colonial» waaren- und Seifen - Geschäften. Man achte jedoch genau auf den Namen „Dr. Thompson" und die Schutzmarke „Schwan", da minder- werthige Nachahmungen angeboten werden. Alleiniger Fabrikant: Ernst Sieglin tn Aachen. 1571 „Unb hier deSglich'n," sagte der Toni und drückte dem verblüfften Sef nicht weniger in die Hand als sein Bruder. „Unb bet Ursel sagst D' a noch, baß wirS einseh'n 's Unrecht, waS wir ihr ang'than," fügte der Franz hinzu. „Unb baß wirS nie toteber thun werden, g'lob'n wir obendrein," ergänzte der Toni. Hierauf ließen fie ben noch ganz perplex breinschauenbeu Sef stehen unb begaben fich ins Dorf zurück. Unterwegs legten fie nochmals ein heiliges Gelübde ab, nie wieder einem armen Dirndl in dieser Weise mitspielen zu wollen. Der Sef aber sah abwechselnd den Davoneilenden nach und bann baß viele Gelb an, baß er in ber Hanb hielt. Er hatte wohl gehofft, ben frivolen Burschen burch seine List ein gut Stück Gelb für bie Aussteuer ber Ursel abzugewinuen- aber baß waren mehrere hundert Mark, bie er immer noch ganz ungläubig in ber Hanb hielt. Enblich raffte er sich auf unb rannte, was er rennen konnte, inS HegerhauS birect in bie Kammer ber Ursel, warf ihr bie Scheine auf baß Bett unb rief in Heller Verzückung: „Schau her, Ursel, schau her, baß is atl’ß Dein, unb jetzt bärfst fich'r ben Jagermax hochzeit'n." Die Ursel sah erst wie geistesabwesend auf die Summe Gelbes, bie vor ihr lag, bann aber sprang sie wie toll au- bem Bette, fiel bem Sef um ben Hals, stampfte mit ihm in ber Kammer umher unb küßte ihn ab, so viel fie konnte. Der Sef holte nach biesem Hexensabbat schwer Äthern, währenb fich bie Ursel auf ihre mäßige Toilette besann und rasch ins Nebengewach stürzte. Dann kam fie, zwar etwas verschämt, aber boch glückselig lächelnb zurück unb fragte ben Sef, ob benn baß viele Gelb wirklich ihr Eigenthum sei. Der Srf bejahte unb erzählte ihr bie Großmuth ber beiden Bauernbuben. „Hal'S Hexenkräutl doch a Wunder g'wirkt", rief die Ursel andächtig die Hände faltend. „’ß Busserl, was ich berfür kriegt hab, war a nit schlecht," meinte hingegen ber Sef unb schleckte fich auf- Neue die Lippen. Vergebung von Bauarbeitc». | p®‘®r„V.?P,?la Die bei Erbauung eine» Tchulhaufes zu Merlau ersorder- offenrt BehördlicheAnzeigen Telephon 5654 empfiehlt Prämiirt Ghocolaie 00 Warner Mainz 2242 Bienenhonig eher, in haben bei 'S«. E ö c E ES C S 3 und doppelt, ■KIP ",'k£)v(LJ Weltausstellung Paris 1867. uE a 3 Möbel-Transport — Joh. Kessler Bonnenstr. 5, Giessen. Eigenes Fuhrwerk. Pianinos von Mark 440 an. Flügel 10 Jahre J Garantie. » Za4 Küferei. Neustadt 15. Obstpreffe zu verleihen. 5® 11 » 60 1 ■*- 1 B r 2 jk unb 4 jk |r Thnrmelin ■ Spritzen fileiu ä 35 A ober 50 -Ä dir tiinig prafctifditn, Mil grdtzter Spritzttast, welche j« »Äurmclin" in dir entlegensten Ritz« u. 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Die Arbeiten und Lieferungen zur Erbauung eine? EmpfangSgebllndeS sowie eine« Abortgebäudes für den Haltepunkt Rödgen bei Gießen sollen un- getrennt an einen Unternehmer vergeben werden. Zeichnungen, Bedingungen und Arbeits beschreibungen liegen auf dem GeschSsts zimmer dcS Unterzeichneten sowie deS Herrn EisenbahnbauinfpectorS Roth in Gießen zur Einficht offen, auch sind daselbst Angebotsformulare zu erhalten. Schriftliche Angebote sind bis Jum 7. August, Vormittags 11 Uhr, hierher einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Alsfeld, den 22. Juli 1896. Der Großh Eisenbahnbauinspector: Simon. ______6718 Vvz* >,bV/ltarnim X Jrvon Mk. 90 an. , X Abzahlung gestaltet. ^FBaar mit hohem Rabatt ^Reparaturen u. Stimmen. Wegen Ausgabe der Landwnthschasl läßt der Unterzeichnete am Montag, den 27. Juli, Vomnttags 9 Uhr beginnend, 1 Pferd (Njährig), 2 Kühe, A bochtrachtiges Rind, 2 i^jähr. Stiere, 1 l'/zjähr. Rtud, ^/-lahr. Mutter, kälber, 5 Schweine, ferner 1 Wagen, Pflug, Egge und andere landwirtschaftliche Geräthe gegen Baarzahlung öffentlich metfb bietend versteigern. _ .f n 6 Uö «g. Bern VHI., Leihgestern. F. SCHOTT, Weinhaudluog, Bahnhofstraße 23, Ecke Löwengasse. 14W 43. Seltersweg 43. sO M eingenciM Solch-? X <1 A ist nur in 9 TtSsern zv habm zu 30 H, jyi ---1 enh ira 5 ®mtt as* * Luftkurort Biedenkopf. Saalbau und Gartenretzamant Magnus empfiehlt seine Localüäten den Besuchern Biedenkopfs. Pension pro Tag 3 Mark. Bei Vereinen und Korporationen vorherige Anmeldung erwünscht Souutagszug ab Biedenkopf 9« Uhr, in Gießen 11” Uhr. ^7 Das einfache dritte Klasse-Billet berechtigt zur freien Rückfahrt von’Biedenkopf nach Marburg. abgepaßt, Läufer in Wolle. Cocos, Wachstuch und Linoleum, Angora- unb Ziegeu-Felle, Tischdecken, __ Möbelstoffe, Wachstuch und ftffcher, zu haben bei 5939 Led-rtuch-. Mm, Ctetafrde W. Th. 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I. will Rechner Tchmidt in Londorf seine Kornernte in Loosabtheilungen an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigern. 6743 Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr bei der Wirthschaft des Herrn Jordan.! I^hmpfdblungen. | Tüllvorhänge, crßtne, weiß und bunt, per Fenster von 4 Mark an. Teppiche, Bettvorlagen, Tischdecken, Portieren, Linoleum, im Stück und „--;------TL • vön^ASphalt-, Cement , Zur leime «MM Herstellung von GhPsböden als feuersicherer Belag für Speicher und Böden empfiehlt sich bei billigster Preisberechnung L5077 Hermann Thiele, Asphalt-, Cement-, Terrazzogeschäft, Giefle«, Brandgaffe 5. SKarlRamslock vorm. W. Boner Uhrmacher und Optiker GieHeen 6 Seiteraweg 6. gegründet I 1838 Kücken-Apparate, Ovnbbfllter VrlhopädischtMaschiikn unb künstliche Glieder. Alle Sorten Binden u Bandagen sowie SvSpensorie«. für die schlimmsten Falle postende 4036 Bruchbänder werden aus bestem Material tu billigstem Preise angeferligt. Otto Heger, Approb Bandagist und Qrthooädist, Girhen. 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Näheres durch die Tagesprogramme. 6626 Oberrader Ruder-Gesellschaft. Offenbacher Ruder-Verein. Offenbacher Ruder-Gesellschaft „Undine". Giessener Ruder-Gesellschaft Sechste Regatta mit Achter-Rennen um den Ehrenpreis Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein, Sonntag, den 26 auf der Lahn, unter Betheiligung folgender Vereine: Während der Regatta: ’KS’ GROSSES CONCERT löf ausgeführt von der Capelle des Nass. Artillerie-Regiments Nr. 27 aus Mainz, unter persönlicher Leitung des Capellmeisters^Herrn'.Beul. PROGRAMM: Samstag, den 25. Juli, Abends 8 Uhr: Gesellige Vereinigung im Boothaus der Gießener Ruder-Gesellschaft. Sonntag, den 26. Juli, Morgens 8 Uhr: Vorrennen (gegen Vorzeigen der Regatta-Eintrittskarten freier Eintritt). „ „ „ „ Nachmittags 4 Uhr: Regatta, hierauf Preisvertheilung. „ „ „ „ Abends 81/2 Uhr, am Boothaus (Festplatz): Concert, große Illumination «ud bengalische Beleuchtung der Lahunfer. Gegen Vorzeigung der Eintrittskarten freier Zutritt, sonst 50 Pfg. Eintritt. Preise der Plätze: Nummerirter Sitzplatz Mk. 2.50, im Vorverkauf Mk. 2.—. IvermischteAnzeigerL Kochen kann ein brave« Mädchen ««mtgettltch erlerne«. Näheres durch 6710 Frau Hüttenberger, Seltersweg 67. Wer ein Gut, eine Billa, ein Geschäftshaus ob. irgend ein Grundstück zu verkaufen sucht, verlange per Postkarte den „Deutschen Immobilien-Markt", Abtvetl. Kauf- gesuche, tn Eßlingen a. 31. JX Wer ein Gut ob. Grunbstück zu kaufe« sucht, verlange bie Abth BerkaufSaugebot«. fllöer Theilhaber sucht ober Ge« schüftSverkauf beabsichtigt, verlange meine ausführlichen Profpeete. 6144] Wilhelm Hirsch, Mannheim. An- «. Verkauf von getragene« Kleidern, Weißzeug, Möbeln, Bette«, Gold» und Lllber- fache«, Büchern. Zeitungen, Acte«, Papier, Kupfer, Messing, Zinn, »lei und Eise«. 4285 Ebenso werben Lumpen unb Knoche« auf Verlangen jeberzeit abgeholt burch Louis Rothenberger Wwe. Bad Homburg. Hotel-Restaurant „Schützenhof“ Schattiger Garten und Gartensäle. Diner von 12—2 h 1,70. Diner apart und Restauration zu jeder Tageszeit. [4527 Vorzügliche "Weine, Münchner Löwenbräu, Pilsener. Gute Pension 5.50—6 Mk. pro Tag. Für Pensionäre. Einem Pensionär mit Familie, welcher lieber auf bem Lanbe wohnt, kann tn einem reizenben, mit Telephon, zweimal täglichem Postoerkehr nach unb von ber nächsten Bahnstation unb den größten Theil beS Jahres mit lebhaftem Fremben- verkedr versehenen, im schönsten Theil der Wetterau gelegenen Orte, eine schöne, gesunde unb gerüumige Wohnung mit Labeneinrichtuna, Hofraum, Keller, Speicher unb Gemüsegarten per sofort ober 1. September b. I. beziehbar, zu billigem Miethpreise nachgewiesen werben. Gefl. Offerten unter F. G. beliebe man an die Exped. d. Bl. zu richten- [6512 ieb Starling Aoihe Siern Linie Körrig. Velg. 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Wachmittags 2^ Mr: Abmarsch desselben durch die Stadt nach beut Philosophenwald, dortselbft: großes Wokksfest, Turnen unb Kinderspiele. Abends 9 Mr: Feuerwerk Abends 10 Ahr: Lampionszug nach der Stadt. für Mitglieder nebft 2 Beikarten zum Preise von Mk. 1.— und etwaige weitere Beikarten für Mk. 0.40 (gütig für sämmtliche Festlichkeiten) sind zu haben: in der Cigarrenhandlung von R. Buchacker, Neuen- baue 11; in der Bürftenhandlung von F. E. Winter (Althoff), Wallthorftraße 16; in der Schreibmatenalienhandlung von H. Kühn, SelterSweg 36; in der Cigarrenhandiung von Phil. Mootz, Neustadt 30. Eintritt au der Kasse (Sonntag, den 2. August) ä Person Mk. 1— im Vorverkauf bei obigen Verkaufsstellen 75 Psg. Eintritt beim Bolksseste (Sonntag, den 9. August) L Person 20 Psg. 6662 Turnverein Gießen. Im bereits veröffentlichten Programm unserer 50jährigen Jubelfeier ist für den 9. August eingestellt: Volksfest, verbunden mit Turnen und Jugeudspieleu im Philosophenwald und ist be stimmt, daß sich hieran Knaben wie Mädchen im schulpflichtigen Alter, also vom 6. bis 14. Lebensjahre, betheiligen sollen. Wir fordern daher alle Mitglieder und Freunde unseres Vereins, welche die Betheiligung ihrer Kinder an diesem Feste beabsichtigen, hierdurch auf, die Namen und das Alter derselben bis längstens Samstag den 1. August in den in nachstehenden Geschäften aufgelegten Lasten eintragen und dabei für jedes Kind zur Beschaffung eines geeigneten Geschenkes einen Betrag von 20 Pfg. entrichten zu lassen. Die Listen liegen auf in der Cigarrenhandlung von R. Buchacker, Neuenbäue 11, in dem Bürstengeschäft von F. E. Wiuter (Althoff), Wallthorftraße 16. Gießen, den 24. Juli 1896. 6752_______________________________ Der Vorstand. •#•••••••••••••••••••••• • C. F. Schwarz Söhne g ä empfehlen ihr ä 8 grchks taget in Masih-Anzügen 8 M für jedes Alter zu sehr billigen Preisen. D d darunter eine größere zurückgesetzte Parthie unter Selbstkostenpreisen, ä ä __ Ferner: _ eeis Ä • 3MF* Radfahrer-Anzüge 7K • ä von Tricot, Cheviot und Loden in Confecnou und nach Maaß. E Medicinal-Weine Burgunder Malaga Bordeaux Marsala Heidelbeerwein Portwein Madeira Sherry Tokayer ene empftegtt Adler Drogerie, Leltersweg 39. Sebartion: H. bcheqba. — Druck unb Verlag der Brühl'schen UniverfitätS vuch. und Schöne Aussicht. Montag, den 27. Juli er., von 5—10 Uhr flroßes Rier-Loncert ausgeführt von der ssss Rkgimenlsmnfik Großh. Inf.-Regls. 116 (Kaiser Wilhelm). NB. Die Coueerte finden au jedem Montag statt. 3V Programme liegen auf. Bier im Glas, 3/io Liter, 10 Pfg. — Eintrittspreis ä Person 20 Psg. wozu höflichst einlaüel 6705 Peter Berg. ■ - • -""Jl I j. L IIWM —M—UEiM—um ■■■■■■■I MEY’s Stcffwäsche MEY& EDLICH,^to LEIPZIG-PLAGWITZ 0 Königl. Sachs. Hoflieferanten. Eleganteste, jy Faktisch sie Wäsche, ■ ’m von Leinenwäsche nicht zu unterscheiden. 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Sr Hai an btm ikMLungrv zu «av rhrrzru, dah Hrßrn den I»ig-bahu und den Al Igebt, auch das Aufgtl tttotz ihrer Einbuhe an ILiabrocken der Main« : map die BerkaufSbediNi narhung borgelegt Hai lverbesierungeu und g 1 werben können, Abe EtaatSminister Finger darauf schließen, daß Durchdriogaog der Lori । iit Segitrung flünftigen Iht^t Erklärung abgebe, pjümnm. Adg. \\t M Mhlnev, cke ftinDm -reußent schon sehr bl der neueste Lerttag wi Enttäuschungen bringen Monarchie noch nicht s der hessischen Stäudel stimnt, daß Preußen k rang bet bolkSwtrthsch Muth btm Fortschritt t W »rschieht, das wt einntten. Er kam m Erhalte tn dieser Frag, ÄbvizSb [Ä i-dhch Ihn bie g ?"1 ®otfh ’KÄltu’ r b|, , ai ii «ui de» Rawtn« *