» den 26. t. HGlBeul *bci:®efea^a?t ttu Wo Eintritt). 'Wg. lyiumQui ------ 1896 s W Mt unb Gesangsvortrtz . August. huger in der Dftanlage. i durch die Stadt nach i» tnb Kinderspiel :r Stabt. re Dckntru für M. 0.41 i R. Bochacker, Aa nhandlung von H. Kühr issstellen 75 Pfg. M M7 er., von 5-10 V itoncerl rr> SWisklWk!« tbtm Moutag statt. । guf. Ä »$*55 heute?o»E raniniiifili. ofliefer»nten' > 1«*** ,««**• t Samen P Stell’*1^ aTwjgä Rr. 174 Drittes Blatt. Somrtag dm 26. Juli »8»» Amts- und Anzeigrdlatt für den Kreis Gieren Hratisöeitage: Gießener Aamikienökätter. Wnnahmt VON Anzeige» zu der Nachmittags für de» falzenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. ßischen Bureaukratie gescheitert. Gestern habe man den ReichS- Etsenbahnen da» Wort geredet und einen Schwanengesang darüber angestimmt. Nun sei für ihn doch klar, und auch für jeden, der eS eivsehen wolle, daß, jemehr Preußen sein Eisenbahnnetz mit anderen Staaten erweitere und vereinige, destomehr werde der Gedanke au Reichseisenbahnen in die Ferne gerückt. Denn jemehr Bahnen sich Preußen angeeignet habe, desto mehr und desto fester wird eS dieselben in der Hand behalten. Er würde wohl dem Vertrag zuftimmen, wenn er nicht die soeben angeführte Ueberzeugung habe. Er könne dieses aber nicht, weil er nicht wolle, daß Hessen so einfach und ohne Weiteres an Preußen ausgeliefert werde. Daß diese seine Anschauungen nicht vom particularistischen Standpunkt aus zu beurtheilen seien, das brauche er wohl nicht zu versichern. Für seine Partei seien die Grenzpfähle nicht vorhanden. Er wird gegen den Vertrag stimmen. Abg. Metz-Gießen warnt nochmals vor der Annahme des Vertrags, der dem Lande keinen Nutzen bringe. Werde derselbe angenommen, so wünsche er, daß daS zum Segen des HeffenlandeS sei. Abg. Bähr (sehr oft unverständlich) beleuchtet die Verhältniffe auf der Main-Weserbahu in entgegengesetztem Sinn wie gestern der Abg. Vogt unter ungeheurer Heiterkeit des Hauses. Er wird gegen den Vertrag stimmen. Geh. Obersinanzrath Ewald gibt dem Hause Auskunft über den von dem Abg. Bähr angefochtenen Etat der Oberhessischen Eisenbahnen. ES sei auch bisher kein Zweifel darüber gewesen, daß die Beamten der Ober- hessischen Bahnen, wie auch der LudwigSbahn, beim Ueber- tritt in das neue Verhältniß in keiner Weise geschädigt werden. Auch bezüglich deS Penfionsverhältnisies dürften die Beamten der Zukunft ruhig entgegensehen. So würde die Ablegung deS FinanzexamenS erster Kategorie eine Anstellung als Etsenbahnsecretär mit sich führen. Im Allgemeinen würden die Verhältniffe der Beamten gebeffert. Geh. Oberbaurath Wetz gibt auf eine Anfrage aus dem Hause bezüglich deS gemeinschaftlichen Betriebs der ein- zelnen Etsenbahnstrecken in eingehender Weise Auskunft. Staatsminister Finger: ES sei heute und gestern der Regierung der Vorwurf gemacht worden, daß sie den Vertrag u. s. w. zu so später Stunde dem Landtage zur Vorlage gebrockt habe. Er habe die Gründe, warum dies geschehen, dem Hause schon mitgetheilt. Er will dieses aber heute noch einmal thun. Die Regierung habe sich seit einem ganzen Jahr bemüht, diesen Vertrag zu Stande zu bringen. Aber erst Ars- den Verhandlungen der Zweiten Kammer der hessischen Stände. nn. Darmstadt. 24. Juli 1896. Die Berathuugeu über den preußisch-hesfischen Etaatsvertrag wurden heute um 9 Uhr Vormittags fort- «setzt. Am Mintstertisch: Staatsmintster Finger, Finanzminister Weber, Oberbaurath Wetz, Minifterialrath Dtttmar und die RegierungSräthe Elemm und Welker. Aach der Verkündigung einer Anzahl von mündlichen Berichten ergreift der Abg. Metz-Darmstadt das Wort. Er betont, daß er es für unmöglich halte, daß man tu so kurzer Zeit eine so wichtige Materie, wie eS der vorliegende Der- trag doch sei, zu beurtheilen in der Lage sei. Er habe diese Sosicht auch von Anhängern des Staatsvertrags aussprechen hören. Er hat an dem Staatsvertrag eine ganze Reihe von Ausstellungen zu machen. ES liege ihm schwer auf dem Herzen, daß Heffen den schönen Thetl der hessischen Lud- mizSbahn und den Antheil am Frankfurter Bahnhof aus- gebe, auch das Aufgeben der Oberhessischen Bahnen trotz ihrer Einbuße an Betriebseinnahmen und das spätere tziabrocken der Main - Ne ckar - B ahn. Er bedauert, daß mau die VerkaufSbedinguugen der Kammer nicht zur Be- rathung vorgelegt habe. Vielleicht hätten dann doch noch Verbesserungen und günstigere Bedingungen herbeigeführt tverden können. Aber die Raschheit, mit der Herr Staatsminister Finger diese Sache betrieben habe, lasse darauf schließen, daß man den Schluß des Landtags zur Durchdringung der Vorlage benutzen wollte, um einen für blt Regierung günstigen Beschluß herbeizusühren. Indem er diese Erklärung abgebe, werde er trotzdem dem Vertrag zastimmev. ~ v , Abg. Jöst ist nicht in der Lage, den Standpunkt ein- zunehmen, wie sein Vorredner. Heffen habe bei der Führung Preußens schon sehr viel üble Erfahrungen gemacht und auch ter neueste Vertrag werde noch später eine ganze Reihe von Enttäuschungen bringen. Noch niemals sei der preußischen Monarchie noch nicht so viel Lob gespendet worden, wie in der hessischen Ständekammer. Man wiffe doch ganz bestimmt, daß Preußen bei vielen Einrichtungen zur Verbeffe- rumg der volkSwirthschaftlichen Lage ein taubeS Ohr habe. Aach dem Fortschritt huldigt eS nicht und waS in Preußen selbst geschieht, daS wird auch in unserem Eisenbahnwesen eiatreten. Er kann nur wünschen, daß die Kammer Recht behalte in dieser Frage. Alle Reformen find an der preu- ftwrcetjäbngcT JlBoiineutttiUprcUe 2 Mart 20 Psg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezo^« 2 Mart 50 Psg. Äebaction, LxpedittE und Druckerei: A»OÜIU UUI RUll 1 M* Q ar..-..a__ .. ** empfiehlt seine 2277 (aus's Beste eingerichtet) für Mkl-Garieikiks offeriren 6720 Renting. 6777 8889 6364 kauft Abgang Bestand 3313.70 490.03 286 3 16085.63 4455.57 Abgeordnete der Berste, der crferbtt, in 1895 . Ende 1895 Altes Gold, Altes Silber, Alte Münzen, Antiquitäten -u den höchsten Preisen Jean Dem & Cie Baumaterialienhandlung. Stehen Kirchenplah 21. Specialität Fertige schwedische Fabrik Robert Berger, Pössneck 1. Th. Dampf-Färberei und chemische Wasch - Anstalt Kulmbacher Export-Brauerei 5014.87 1675.50 350.— Activa. Waarenbestand am 31. December 1895 . . . Kaffenbestand am 31. December 1895 . . . Ausstände am 31. December 1895 .... Manko...... Niedenau 15. Frankfurt a. M. Niedenau 15. 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ES erfolgt nunmehr die Abstimmung über den Antrag des AuSschuffeS, die Zustimmung der Kammer zu dem mit Preußen abgeschloffenen Staatsvertrag zu erthetlen. Die Abstimmung erfolgte namentlich und ergab das Resultat, daß (wie bereits gestern in diesem Blatte mitgetheilt.) der Vertrag mit 30 gegen 16 Stimmen angenommen wurde. (Sonntag- und Wochen- Linie C Markt—Schtffenbergerwald und zurück tags Nachmittag« nxr bei günstiger Mitten»-) Carbolineum, Seife and Seifenpnlver etc. in nur la. Qualität ju billigen Preisen in empfehlende Erinnerung. Damen-, Herren- und Kinder-Garderoben rc., sowie sämmtliche in das Fach einschlagende Artikel. Sofortige billigste Bedienung. Auswärtige Aufträge prompt. in Gießen, der von Herrn Bähr angegriffen worden sei. Er könne nur sagen, daß Herr Altvater einer der tüchtigsten Eiseubahnbeamten sei, dem die Förderung seiner Bahn stets am Herzen liegt und sich Tag und Nacht damit beschäftige. Der Fivaozminifter giebt nochmals ein eingehendes Bild von der Betriebsgemeinschaft mit Preußen und schließt seine Rede, indem er nochmals das Haus bittet, dem Vertrag zuzustimmeo. Abg. Bähr versucht unter dem Gelächter und der Unruhe des Hauses, seine vorhin abgebrochenen geschäftlichen Deductionen fortzusetzen. Derselbe ist aber auf der Tribüne unverständlich. Abg. Osann weist darauf hin, daß der Abg. Schmidt offen erklärt hat, daß er den heute aogeomweueu Vertrag demnächst als Waffe bei den Wahlen werde benutzen. Er überläßt diese Absicht dem Urtheil deS Hauses. Insbesondere bitte er auch, den ZurückweisongSantrag desselben Herrn zu de» Bert Ramm« de Hessische Oel- und Fettmanufactur 15 Bleichstrasse 15. BM«n ”Äo6uSr Omnibus-Verbindung Linie A Marburgerftrahe—Bahnhof und zurück. Linie B Grüubergerftraße—Bahnhof und zurück. WamMn Herbert Prima alter, reiner, gebrannter 6699 Wetteraner Korn ä Liter Mk. 1.20. 'FRÄNK ENT H A LER^BRaÜhÄÜs FRANKENTHAL . Bayern. 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