Mai, Nachich lör) ladet ergebe^ 6 -Jas Comi raudgasse 3 lh 60 Pfg, u uud Abeudplatteo ' Textor (G.M, 4en 2|.. 1 e des Cafe k ,ä Zlthe,.. 1 ^MerundV^ i Cello). hr Abends, v Qxbei H6rm J? 1 U Mark ^1 ei Bier. daß ich mein Gesche; ässe 7 M SochachtmigSvoll ' ZÜfiaülli chnhmacher. ‘andern • Nachricht, daß ich kl itafc io igebrachte Vertrauen e süchochtnn^ovL! Pfaff, W , frei«6 Ä felwein, glam yfer kiTigße ffarter N u,lb Schmal Dein lberuev f der Land- usstellung zu $95. W i berei und »sch-An»»11 zertchiet) sür || rt^Qiberobti,1 i W“**, • steBedie""^ 1S9S Sir. 98 Drittes Blatt. Sonntag den 26. April Gießener Anzeiger General-Anzeiger Amts- uttb Anzeigeblatt füv den Ureis Gietzen ] Gratisbeilage: Gießener Kamilienökätter Iimahmr vo> Anzeigen zu der Nachmittag» für de, Mflonbm Tag erscheinenden Nummer bi« Sonn. 10 Uhr. Vie Gießener ,, ntktenvrälter wttat dem Anzeiger atzentlich dreimal tagrlrgt. Ätboctxon, Expediti» und Druckerei: Kchr.rarahc Ar.». Fernsprecher 6L DierkeliShriger Avonnementspret»« 2 Mark 20 Pfg. eit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pßg. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Ausland,« nehm« Anzeigen für d„ „Gießener Anzeiger" entgegen. Der f4t«et Anzeiger scheint täglich, |H Ausnahme de« Monlag«. Zur Lage der deutschen Industrie. LLine zwar langsame, aber doch recht erfreuliche Hebung IM Geschäftes in den wichtigsten Zweigen der deutschen Jn- vnftrise scheint darauf htnzuwetsen, daß die wirthschaftttche Üigt der Industrie sich allgemein gebessert hat. Befriedi« Ijtnt Hauten au» mehreren rheinischen, westfälischen und sächfi» Ster Städten die Berichte über die bekanntlich dort sehr auS- Mdkhnte Textil-Jndustrie (Webwaaren in Seide, Baumwolle, Sollt u. s. w.) und auch von der Maschinen-Jndustrie hört non vielfach Gutes. Der Bericht der Handelskammer für Wrrfftld bezeichnet geradezu das Jahr 1895 als ein zMiggeS. Die lange geübte Zurückhaltung Nordamerikas »ctz ermäßigten Zolltarifs hörte endlich im zweiten Viertel- git)ie auf, und die dortige Nachfrage brachte wie mit einem Kuibrrfchlage Handel und Industrie zur Blüthe. Die Zahl Wir bn der Section Elberfeld der Rheinisch Westfälischen Dxil Genossenschaft (ohne Seide) beschäftigten Arbeiter stieg tscn 11,245 am 1. Januar 1895 auf 12412 am 1. Januar 1896 - HiLHne von rund 8,480,000 Mk. in 1894 auf 9,190,000Mk. litt 1895. Mit Recht betont die Kammer, wie nur durch Ntigrrung der deutschen Ausfuhr unsere Ausfuhr die Mittel W Ernährung der heimischen Bevölkerung beschafft werden Rinnen. Die Kammer empfiehlt ferner, die Webe-, Färberei- und Usprcturschule in Crefeld, sowie sonstige Fachschulen nicht ■tjr Ausländern zugänglich zu machen, da diese zu gesähr. Ilihrit Eoncurrenten herangezogen werden, und sie beruft sich «j Frankreich, welches dergleichen StaatSanstalren AuS- lihbein verschließt, und auf Anregung auS Sachsen. Auch Anrtlichcr Tbeil. Nr. 9 deS Reichs-Gesetzblatts, auSgegeben den 22. d. M., «thLt: LNr. 2298.) Gesetz wegen Verwendung überschüssiger vitichSeinnahmen zur Schuldentilgung. Vom 26. April 1896. Nr. 2299.) Bekanntmachung, betreffend Ergänzung der Vtlat ntmachung vom 5. Februar 1895 über Ausnahmen von Bei Verbote der Sonntagsarbeit im Gewerbebetriebe. Vom 20. April 1896. LNr. 2300.) Bekanntmachung, betreffend die Aichnng von chwüchen Meßgeräthen. Vom 8. April 1896. Gießen, den 24. April 1896. GroßherzogltcheS Kreis amt Gießen. v. Gagern. in den meisten sächsischen Jndustrieplätzen hat sich der überaus flotte Geschäftsgang in den Textilwaarenfabriken innerhalb der letzten Wochen fast gar nicht verändert, und die allgemeine Lage ist fortgesetzt als eine sehr günstige zu bezeichnen. Große Hoffnungen setzt man auf die eingehenden neuen Aufträge der jetzt auf der Tour befindlichen Reisenden und erwartet man allseitig ein gutes Geschäft. Die Garnpreise find fest und bestimmt, und bei Effectgespinnsten haben die Garnhändler einen recht fühlbaren Aufschlag eiutreten laffen. Die Appreturanstalten, Färbereien und Spinnereien find ebenfalls flott beschäftigt. Recht fühlbar macht sich oft bei den Fabrikanten der Mangel an befferen Arbeitskräften. Bet andauernder Blüthe der Industrie wird aber dieser Mangel sicher bald beseitigt werden. Gegenüber diesem günstigen Stande in den wichtigsten deutschen Industriezweigen möchten wir noch hervorheben, daß derselbe ohne jeden Zweifel auch einen guten Einfluß auf die Hebung deS Handels und Verkehrs und auch auf bessere Bezahlung vieler landwirth- fchaftltchen Produkte auSüben muß, denn in der Gegenwart gilt wohl das Wort: „Hat der Arbeiter Geld, hat'S die ganze Welt I" ebenso als richtig, wie daS alte Sprichwort: „Hat der Bauer Geld, hat'S die ganze Welt!" tMelM anh W. SliebettoeifeL 23. April. Das Programm zur Einweihung der restaurirten Comthurkirche am 6. Mat d. I. ist wie folgt festgesetzt: Nachmittags um 4 Uhr versammeln sich die geladenen Gäste, die Johanniter-Ritter, die Geistlichen, die Schwestern im Krankenhause, vor welchem der Empfang deS von Laubach kommenden Herrenmeisters Prinz Albrecht von Preußen stattfindet. Hierauf Zug zur Kirche. EinwethungSrede deS DecanS. Rtttertag in der alten Kirche. Um 6^ Uhr Diner im „Hessischen Hos" zu Butzbach. Abends kurz nach 9 Uhr halten an diesem Tage die nach Süden und Norden pasfirenden v-Züge auf der Station Butzbach zum Mttnehmen von Passagieren. Lanbach. 23. April. Ihre König!. Hoheiten der Grofitz erzog und die Grohherzogtn treffen am 8. Mai, Vormittags 11 Uhr, mittelst ExtrazugS hier ein und gedenken bis 6 Uhr Abends zu Besuch am hiesigen Gräflichen Hofe zu verweilen. Gin Comttö beschloß Schmückung der Stadt und Spalierbtldung durch Vereine und Schüler. — Bei der Aufnahmeprüfung am hiesigen Gymnasium traten 29 Schüler ein, die GesammtschÜlerzahl ist jetzt 146, gegen da» Vorjahr 16 mehr- in der 2. Klasse konnten wegen Platzmangel nicht alle Aufnahme- gesuche berücksichtigt werden- e» ist demnach als sicher auzu- nehmen, daß noch eine größere Frequenz unserer höheren Schule zu erwarten steht, wenn der geplante Erweiterungsbau vollendet sein wird. Nidda, 22. April. Eine hiesige ältere Dame, welche trotz ihrer Blindheit auch in diesem Jahre den Fürsten BiSmarck mit einem Paar selbstgestrickter Strümpfe und ihrem Glückwunsch zum Geburtstage erfreut hat, erhielt heute ein von dem Altreichskanzler geschriebenes huldvolles Dankschreiben aus FriedrichSruh übersandt. n. Bad Salzhausen, 24. April. Gestern wurde mit den Arbeiten an der Bahnstrecke Beienheim —Nidda begonnen. Da die Erdarbeiter» stellenweise keine großen Schwierigkeiten bieten und die Fristen zur Fertigstellung deshalb kurze sind, wird wohl die Eröffnung dieser Linie gleich mit der andern Friedberg—Beienheim—Hungen erfolgen können. n. Altenstadt, 24. April. Einen prachtvollen Anblick gewähren eben die in unserer Nähe befindlichen große« Kirschenculturen, deren Bäume in vollem Blütheu- schmuck prangen und dadurch reichen Ertrag versprechen. Bis jetzt ist die Blüthezeit sehr günstig verlaufen- den« einerseits sank die Temperatur noch nicht so tief, daß sie die Blüthen zu vernichten im Stande gewesen wäre, während sie anderseits wieder nicht hoch genug ist, um die rasche Entwicklung der verschiedenen Schädlinge auS der Jnsectenwelt zu sördern. Auch find die blühenden Kirschbäume bei Rodenbach, Himbach und Engelthal schon durch ihre erhöhte Lage vor den Wirkungen etwaiger gelinder Frühjahrsfröste geschützt, da diese ja erfahrungsmäßig in den Thälern den meisten Schaden anrichten. Ebenso blühen bei Oberroßbach die Kirschbäume in der ganzen Längeausdehnung vom Löwen- Hof bis zum Forsthauö BetnhardS sehr reich. Auch von unseren übrigen Obstbäumen ist nur Gutes zu melden. Wenn sie auch bei dem reichen vorjährigen Ertrag nur wenige BlüthenknoSpen entwickeln konnten, so haben wir doch keinen nennenSwerthen Abgang zu beklagen, selbst nicht an jungen Stämmchen, denen der kalte Winter in 1894/95 und der heiße Sommer in 1895 stellenweise ja so sehr geschadet haben, daß durch den ErfrterungS- und Eintrocknungsproceß bis zu 65 pCt. zu Grunde gerichtet wurden. Dies ist namentlich der Fall gewesen in den nach Süden hin auS- laufenden Thälern des Vogelsbergs. Feuilleton. Surtur. Novellette von CethegnS. (2. Fortsetzung.) 8S waren unvergeßliche Stunden, die er mit ihr während i ktrnächsten Rächte hier in diesem Garten verbrachte, während s fit sich tagsüber meist aus den geräumigen Boden des : ßujeii zurückzogen. Auch sie stammte ntcht aus dieser 'Stpvd, — der Zug deS Herzens hatte sie ziemlich weit Ih«, «uS einer, tote sie andeutete und wie auch das blau» f jfltinit HalSschleischen bewies, sehr vornehmen und ange- i »itotu Stellung hierher gesührt. Da sie sich aber schon f ftsi mehreren Tagen hier aufhtelt, kannte sie die Berhältniffe sjoziemlich, auch den heimlichen Verkehr von SurturS Herr »w tncm Mädchen, das sie als die Tochter der beiden Alten i ietj!i*nete. ES sei die einzige Person im Hause, der man L^oiegS trauen dürfe, der Schlimmste aber sei ein langer, tfeirer, bartloser Mensch mit einem Augenglase, der fast t tSj’ili inS HauS komme, — unschwer erkannte Surtur au» 1 k« Beschreibung den Herrn Baron, seinen HauSgenoffen t m ctften Stock, und er beschwor seine Freundin, sich vor t iittei Ungeheuer in Acht zu nehmen. Gie versprach eS ihm auch. Aber Liebe macht blind! (Btt$ Abends, als Surtur sich mit feiner Freundin in tih« dichten Rosengebüsch an einer gestohlenen Wurst er- qirit hatte, ließ sich die Eitle verleiten, trotz seiner War- i liegen auf die Mauer zu springen, um ihm einen Solotanz l mMhreu. Plötzlich tauchte an einem Fenster des Hauses IM @kftalt des Barons auf mit einer Flinte in der Hand, — teer entsetzte Mahnungsruf SurturS kam zu spät — im , Man Augenblick blitzte und krachte eS vom Fenster her und litt»oiige Dame hatte auSgetanzt. Äuf den moralischen Zustand SurturS hatte dieses schMche Ereigniß eine unheilvolle Wirkung. Mit der imitBB Freundin war der Geist der Vornehmheit von ihm gewichen, er hatte, wie man daS bei zweibeinigen Jünglingen zu nennen liebt, feine Ideale verloren und jagte nun wahllos von Dach zu Dach, den Freuden eines entgötterten Realismus nach, wie Faust von Begierde zum Genuß taumelnd und im Genuß nach Begierde verschmachtend, bis fein Fell struppig und fein Leib mager war und;r auSfah wie ein vollendeter vierbeiniger Lump. AIS eS soweit mit ihm gekommen war, ging er am Morgen nach einer letzten großen Schlägerei, in der er den Kürzeren gezogen hatte, in sich und beichloß, fortan wieder in einem gesitteten Lebenswandel neue Straft zu edleren Zielen zu finden. Da eS zugleich heftig und andauernd zu regnen begann, so nahm er dies als einen Wink des Schicksals und zog sich zunächst von dem Dache, auf dem er eine gute Zeit nachdenklich gefeffen hatte, durch ein für ihn bequem zugängliches Fenster tu ein wohleingerichteteS Zimmer zurück. Hier erwartete ihn ein zweiter Wink des Schicksals in Gestalt eines fchöngedeckten FrühstückStische», und nachdem er auf diesem einen großen Napf voll Milch auSgeschleckt und dazu ein ansehnliches Stück Butter vertilgt hatte, befiel ihn eine solche Schläfrigkeit, daß er sich, aller Vorsicht baar, in eine Sophaecke zusammenrollte und fest einschlief. „O je," dachte er, als er noch einer Weile auswachte und zwei ältere Menschen weiblichen Geschlechts vor seinem Lager stehen sah, „nun geht es mir an» Fell!" An eine Flucht aus dem Fenster war nicht zu denken, und so that er, was die Kriegskunst seines Volkes in solchen Lagen vorschreibt, — er begann sehr behaglich zu schnurren und blinzelte seine Gegnerinnen liebevoll an, während er zugleich für alle Fälle die Krallen heimlich anSzog. Wie sehr aber erstaunte er, als die eine der beiden Damen sich ihm freundlich näherte und unverkennbar nur zum Streicheln die Hand an ihn legte, während sie der andern befahl, noch ein Schälchen Milch für den Sünder zu holen. ,Dafl arme Thierchen, was muß eß für einen Hunger gehabt haben — sogar die Butter hat e» gefressen!" sagte sie. — „Und wie zutraulich eS Sie anfieht, gnädiges Fräulein," erwiderte die andere, „ordentlich wie unsere liebe Mifly!" Bei diesen Worten seufzten beide und daS gnädige Fräulein preßte ein Tuch an die Augen, Surtur ober riet sanft seinen Stopf an ihre Hand und schnurrte tröstend feine« Namen. Jndeß hatte es draußen mehrmals geklingelt. „Sehen Sie doch nach," befahl das gnädige Fräulein, „aber Sie wissen, — für Niemand zu sprechen!" Draußen hörte man Stimmen- nach einer Weile kam die Dienerin etwas verlegen zurück. „Gnädiges Fräulein, — sie swill sich nicht abweisen lassen." „Mein Gott," erwiderte das gnädige Fräulein, „also wieder eine Bettleicht, nicht wahr? So geben Sie ihr doch, Martha, geben Sie ihr, — aber lassen Sie sie gehen." „Gnädiges Fräulein, es ist so keine, eS ist eine junge Dame — Louise Weißmann ober ähnlich — sie sagt, sie müsse Sie sprechen, eS gehe um ihr Lebensglück, sie müsse —" „Halten Sie daS Thier auf!" rief daS gnädige Fräulein, — aber Surtur war bereits durch die Thürspalte geschlüpft und kreiste draußen mit ausgestrecktem Schwänze liebkosend nm die Besucherin, in der sein Blick die Freundin seines Herrn erkannt hatte. Freundlich streichelte sic den liebenswürdigen Vermittler. Da» gnädige Fräulein sah erstaunt, aber entwölkten Angesichts auf die beiden. „Lieben Sie die Thiere.?" fragte sie. „O, sehr!" antwortete daS junge Mädchen. Die alte Dame musterte zufrieden daS hübsche Gesichtchen. „Nun — bitte Platz zu nehmen — was führt Sie zu mir ?" Da» junge Mädchen faltete flehend die Hände: „O, gnädiges Fräulein, helfen Sie mir, daß ich »icht durch Ihr Vermögen unglücklich werde." (Schluß folgt.) einem dieser Blätter stand geschrieben: jüngste und sie hat nicht minder auch ihre Geschichte, als stades vergebens Heilung sür een gemarterten Körper erfleht 1 Zahl war mit einer Feder geschrieben, die fast bleisttftartige Und als sich der kaiserliche Zug in Bewegung setzre, als die melancholische königliche Erscheinung dahinschwand, reichte der König, der mit thrävenden Augen den Waoen deS Kaisers verlaffen hatte, mit zitternder Hand jene Blätter CriSpi hin, welche die Antworten Kaiser Friedrichs enthielten. Auf zum letzten Male Dein Italien, meine mir so überaus theure Erde!" * Die kleinste Stadt Deutschland» ist nicht etwa auch die „Ich grüße vielleicht jedes andere Famtlien-Journal an Reichhaltigkeit übertrifft. * Crimiualphotographie. Neue interessante Fälle der Ueberführung von Verbrechern durch die Photographie führte der Erfinder der Crimiualphotographie, der GerichtSchemtker Dr. Jeferich, am 21. ds. MtS. den im Saale der Kriegs. Akademie zahlreich versammelten Mitgliedern der „Deutschen Gesellschaft von Freunden der Photographie" in Berlin vor. Ja Oberschlefien war eine Frau ermordet, der That verdächtig waren der eigene Mann der Frau und ein Genosse desselben - beide beschuldigten sich gegenseitig der Thäterschaft, und eS galt nun festzustellen, wer die That wirklich ausgeführt. An den Sachen beider hatte man Haare entdeckt, Dr. Jeferich Photo- graphirte dieselben in starker Vergrößerung und stellte so ohne weiteres fest, daß die Haare, die sich an den Kleidern des Ehemannes gefunden, mit denen der Frau identisch wären, während der beschuldigte Genosse nur ausgefallene eigene Haare an seinen Kleidern gehabt hatte. Eine schwere öffentliche Urkundenfälschung konnte Dr. Jeserich durch da» photographische Verfahren Nachweisen, welche« verschiedene Tinten klar zur Untertreibung bringt. Ein Mann war am 21. eines Monat« vor Gericht geladen, batte den Termin versäumt und um den daraus entstehenden kleinen Unannehmlichkeiten zu entgehen, auS der 21 eine 24 gemacht. Er büßte die Dummheit mit einer sehr schweren Strafe. Uebcr- zeugend klar trat im vergrößerten photographischen Bild eine Fälschung zu Tage, bei der au« einer 200 eine 1200 ge- macht war. Hier erkannte man nicht nur die Unterschiede der Tinte, sondern auch die der Federn. Die ursprüngl che hatte. Der König hatte, gefolgt von CriSpi, damals Ministerpräsident, den Waggon verlassen, er trag den Trauerflor am Eylinderhut und einen schwarzen Ueberrock- er erschien uuS traurig, betroffen und nervös. Diese Begegnung mit seinem besten Freunde, mit Fritz, wie wir alle tu Italien ihn damal« nannten, der krank über die Alpen heimkehreu wollte, um nimmer wiederzukehren, mußte daS liebevolle Herz König Humbert« betrüben, der gewohnt gewesen, seit vielen Jahren im Glück und Unglück seiner Familie und de« Lande» den schönen, guten, mächtigen deutschen Prinzen an feiner Seite zu sehen. Der kaiserliche Zug traf ein. In einem völlig verschlossenen Waggon erschien hinter den großen Scheiben in ihrer ganzen Größe die schlanke Gestalt de« neuen Kaiser», sein große«, so ernst blickendes Auge, sein blonder Bart, sein melancholisches Lächeln. Kaiser Friederich erwartete mit offenen Armen unseren König. Die beiden Herrscher hielten sich lange innig umschlungen. Und da« Publikum, die bärtigen Deutschen, die barhäuptig, traurig umherstanden, als fühlten sie bereits, daß sie ihren angebeteten Fritz nicht mehr Wiedersehen sollten, und wir Alle, die den großen Fürsten liebten, al« gehörte er zu unserem häuslichen Kreise, wir Alle fühlten eine Beklemmung in unserer Kehle, al» wären wir Augenzeugen einer Scene intimen eigenen Schmerze«. Fritz konnte nicht sprechen- er schrieb die Antworten auf kleine, lose Blätter nieder und überreichte sie dem König. Schriftzüge hinterlassen, zur 1 war dagegen eine benutzt, die gerändert hatte, so daß man deutlich zwei Ränder und eine dünnere Mittelschicht erkennen konnte. $ri übel bekommen ist einem Schlaumeier der Versuch, da« tz t eorrigiren zu wollen. Auf die Nummer 1212 war großer Gewinn gefallen, der Inhaber de» Loose» 1712 fc-, au» der 7 eine 2 gemacht, den Gewinn auch glücklläj t gehoben- ehe er aber die Früchte genießen tonnte, »rü» sich ein 2. Gewinner. Beide Loose wurden Photograph» und daS gefälschte kam klar zur Erscheinung. Durch , Photographie entlarvt wurde auch ein Fälscher au« . guten Kreisen, der au« einer 1200 eine 20200 gew^ hatte. Er hatte ursprünglich nur eine 2 vorsetzeo »e|< da aber der Abstand zwischen der 2 und der folgende« 1 groß geworden, hatte er au« der 1 eine 0 gewacht, m um gleichmäßige Stärken herzustellen, auch die beide» Nullen theilweise nachgezogen. Im Bild sah man nicht ur- tote weit nachgezogen war, sondern konnte auch ganz demli unter der ersten 0 die 1 erkennen. Später fand »an ut Zettel, auf denen der Fälscher Vorstudien gewacht, Jahre Zuchthaus wäre« die wohlverdiente Sühne. Rrc verhängnißvoll ist e« für einen Fälscher geworden, baß Jeserich,che Photographie auch Slexe durchdringt, lif Wechsel war eine Zeile dick au«gestrichen, und e« »arte Bü3 zum Zweck eine« Betrugs die Behauptung aufgeftdU, beb hier ein Dom cilvermerk gestanden. Jeserich photozra;^ den Wechsel, und aus den dicken, klexartigen Stulcn klar die frühere Schrift hervor- „z. Z. Hotel ÖhW Alexander, Neue Friedrichstraße". Auch Rasur n nfc: man mit größter Klarheit. Ein ungetreuer Vorwand ha» auf einem Werthpapier den „Außer EurS^-Dermerk btitm- mit bloßem Auge war nicht« mehr sichtbar, im pbetip phlschen Bild erkannte man aber bte einzelnen deS Vcrm-rks noch so genau, daß Jeserich eine Copie laut hatte zeichnen können, die mit dem benutzten Stempel, Jeserich unbekannt gewesen, genau übereinstimmte. 6fr gefährlich werden den Fälschern Kniffe in SchrifisttL totil sie Photographin leicht einen Anhalt bieten dafür. ■ irgend welche nachträgliche Zusätze gemacht find. Schm züge, die vor dem Kniffen bereit» vorhanden gewesen, r leiden nämlich beim Kniffen wegen der damit d erb roter Beseitigung der Satinirung eine Unteibredjung, Schr-toi, die nach dem Kniffen eingefügt worden, laufen an ben Bi» stellen au«. Dr. Jeserich konnte auch hierfür einige maxtu Beispiele vorführen. Sehr intereffant ist auch, wie Dr. Inw- durch die Photographie zwei Geldichrankdiebe übcrf&^rte. h erst vor Kurzem in Berlin unschädlich gemacht find, tti hatte bei den beiden Verbrechern ein merkwürdige» Jnstrum: gefunben, von bem mar annahm, daß e« zum Heran» brrto von Stücken au« den Wandungen der Geldschränke flcim Ein solches auSgebrocheneS Stück war noch öorgefonba Jeserich photographirte dasselbe und ein zweite« Metallit?. daS dem Druck de« Instrumentes aukgesetzt geweseo, m konnte an den Druckflächen beider StÜ.e genau übern» stimmende eigenartige Reibungen zur Erscheinung irtogri Leider fand der Jeserich'sche Vortrag einen vorzeitige, durch Versagung deS ProjectionSapparat», in Folge Itfa | konnten u. A. Photographien der dem Polizeioberfteo aran zugedachten Höllenmaichine nicht mehr vorgezeigt »erben * Ihr Ideal. Onkel: „Nun, L eschen, wa« möchui Du, wenn Dein Privatunterricht zu Ende ist, für eint S4« besuchen?" — Lieschen: „Die Kriegsschule!" und von allen Griten laufen die Anmeldungen aus der Ferne ei«. In der näheren Umgebung aber scheint noch viel Unklarheit Über dieses hier zum ersten Male gewagte Unternehmen zu herrschen. Wer einen Hund auszustellen wünscht, muß zuvor denselben auf einem Formular, welches vom AnSstellungSdirigenten Dr. Urlaub, .Heidelberg, Obere Neckarstraße 1, zu beziehen ist, anmelden, und zwar muß für jede Klaffe ein besonderes Formular auSgesüllt werden. Auch muß dem Anmeldebogen daS Standgeld, welches 8—10 Mark für jede Klaffe beträgt, beigefügt werden. Der Aumeldeschluß ist auf den 26. April festgesetzt, doch wird dieser Termin möglicherweise um einige Tage verlängert. Hnnde, welche nicht vorher angemeldet und zugelassen worden sind, können nicht zur Ausstellung gebracht werden. * Kaiser Friedrich» Abschied von Italien. Der Abgeordnete Ferruccio Macola, dessen Schilderungen vom afrikanischen Feldzuge die Runde durch die europäische Presse machten, erinnert gelegentlich deS Besuches Kaiser Wilhelm« io Venedig in seiner „Gazetta De Venezia" in feiner, ftim- viuugSvoller Weise an eine Begebenheit, die sich am 11. März 1888 auf der kleinen Station von San Pier d'Arena ab« spielte. Ec schreibt: „Ich erinnere mich jene« Tages, als wäre e« gestern gewesen. ES regnete- ein feuchter Wind drang bi» auf die Knochen - dunkler Himmel, Rauch, Schmutz. Der königliche Extrazug hatte unter dem Dache der Station von San Pier d'Arena Halt gemacht, um den kaiserlichen Zug zu erwarten, welcher Kaiser Friedrich III. nach Berlin bringen sollte, der von dem Zauber unsere« ligurischen Ge- Cfibinge«, 23. April. Wie mau dem „Büd. A." mit- theilt, sollen bei der geplanten elektrischen Beleuchtungsanlage Hierselbst die ElectricitätSmeffer in de« ge- wöhnljchen Haushaltungen in Wegfall kommen und dafür der Consum abgeschätzt werden. Da ferner die JnstallatlonS- kosten sich gemäß eingelaufener Offerten auf 5—7 Mark per Lampe ermäßigen, dürste einem recht belangreichen Anschlüsse wohl nichts mehr im Wege stehen und daS Werk recht bald zu Stande kommen. AlSfeld, 23. April. In seiner Sitzung vom 21. d. M. beschloß der Stadtvorstand einstimmig die Herstellung einer Quellwasserleitung. Damit hat eine Frage endgiltig ihre Lösung gefunden, welche in unserem gerade keine« durchweg fühlbaren Wassermangel unterworfenen Städtchen Jahre hindurch die beiden Parteien de« „Für" und „Wider" in gegenseitiger Aufregung erhielt und deren Gegenstand nunmehr allgemein als zweckmäßig anerkannt wird. Möge die neue Wohlfahrtseinrichtung, deren Concesfion gegenwärtig bei Großh. KreiSamt bezw. Großh. Ministerium nachgesucht wird, sich nach ihrer in nicht zu weite Ferne gerückten Fertigstellung der Zufriedenheit unserer gejammten Bürgerschaft erfreuen! V. Ans dem BogelSberge, 24. April. Unsere Vogelsberger Lohrinde har auch dieses Jahr gute Abnehmer gefunden. Doch find die Preise etwas niedriger geblieben, als im Vorjahre. Die Rinde wurde von verschiedenen Cou- sumenten auS der Umgegend bezogen, bei denen die Transportkosten keine so hohe find. G. Gernsheim a. Rh , 25. April. Die berühmten Röntgen-Strahlen haben ihren Weg auch bis zu un« gefunden. Herr Realschul-Director L. hat Im Laboratorium der hiesigen, erst im vorigen Jahre neu errichteten Real- schule, verschiedene sehr interessante Versuche gemacht, wobei er von denjenigen Herren deS Lehrercollegiums unterstützt wurde, bereit Fächer Physik, Chemie, Mathematik, überhaupt , . Naturwiffenschaften find. Zuletzt wurden Versuche hinfichtlich ihre größer gewachsenen Schwestern. Im Hauensteiner- oder der Röntgenstrahlen gemacht, die durchaus gelangen. Die Hotzenland im badischen KreiS Waldshut liegt sie mit ihren epochemachende Entdeckung erobert sich nach und nach auch elnhundertfiebenundfünszig Einwohnern, welche in Heft 20 die kleinen Stätten der Wissenschaft. der illustrirten Familienzeitschrift „Für Alle Welt" ______ __ ---_____—_____।____ii j 'm I (Deutsches BerlagShauS Bong & Co., Berlin Wv Preis DemKdrt*- des VlerzehntagshefteS 40 Pfg.) al« ein ganz eigenartiger v I Menschenschlag geschildert werden. Sie gehören zu dem alten •* Frankfurt a. M., 24. April. Der zweite Renn- alemannischen Volksftamme und sind die malerisch schönsten tag findet morgen Sonntag am 26. April statt und zwar I Figuren des Schwarzwaldes. Ehemals gehörten die Gestehen sechs Rennen, davon zwei Flach- und zwei Hürden- meinden des HotzenlandeS und mit ihnen Hauenstein zu einer rennen, sowie zwei Steeple-ChaseS auf bem Programm, zu „Einung", zu einem SelbstverwaltungSverbanbe unter Ober- welchen InSgesammt 99 Nennungen eingelaufen finb. Zu I Hoheit des Erzhauses Oesterreich, unterlagen aber im Kampfe den am letzten Sonntag gelaufenen Pferden sind noch eine um ihre Unabhängigkeit gegen die mächtige Abtei St. Blasien, große Anzahl neuer hinzugekommen, so daß die Betheiligung Der erste Anführer in diesem Kampfe war ein Salpeter- in den einzelnen Rennen sicher eine sehr starke sein wird I fieber Friedolin Albing, unb nach ihm wurde derselbe der und sehr interessante sportliche Kämpfe in Aussicht stehen. I „Salpeterkrieg" genannt. Und heute gibt es in Hauenftein • Couditor-Iuuuug Frankfurt a. M. Anläßlich des Der- noch sog. „Salpeter", welche den jetzigen badischen Behörden bandStage« des südwestdeutschen Verbandes, welcher Mitte I zuweilen Schwierigkeiten machen und oft passiven Widerstand Juni d. I. in Frankfurt a. M. tagt, wurde von der Mehr- I leisten, wenn eS sich um die Erfüllung staatlicher Pflichten zahl der Jnnungsmitglieder beschlossen, eine reine Conditor- I handelt. Nicht weniger interessant sind die in demselben Ausstellung abzuhalten, zu welcher Arbeiten und Erzeugnisse Hefte enthaltenen Artikel Über Verbrechermessungen, über von Meistern, Gehilfen und Lehrlingen zugelassen werden. Selles Farbenphotographie, über Dickleibigkeit, KriegShunde, Außerdem werden Erzeugnisse von Conditoreiwaaren-Fabri-- Spitzen, Schätze auf dem Meeresgründe, über das Reiten kanten, Chocoladen und Confituren,LuxuSpapiere für Condttorei- I der Damen in Australien, das älteste Zweirad, Monaco, zwecke, Rohmaterialien für Conditorei, Molkerei und Müllerei- I und über die jetzt sehr zeitgemäße Kunst deS Osterhasen, in producte, Südweine und Liquenre, Formen, Geräthschaften I welchem daS Färben von Ostereiern gelehrt wird. Daran unb Maschinen, Waffeln, ätherische Oele, Gewürzextracte, schließen sich zwei große Romane: „Glücksspiele am Hofe" Cartounagefabrikation, optischeZuckerwaagen, sowie bieLlteratur I von Karl Ed. Klopfer unb „In der kleinsten Hütte" von in unserem Fache zur Ausstellung gelangen. — Wir bringen F. v. Kapg-Effenther, eine Novelle „Kinder der Zeit" von dies heute schon zur Kenntniß der JnteUffenten mit dem I Emil Roland unb eine ganze Reihe kleinerer Aussätze. AuS Beifügen, baß die Räumlichkeiten der neuen Börse, mitten in I dem reichen künstlerischen Schatze von Illustrationen hebt der Stadt gelegen, dazu gemiethet sind und hoffen auf eine I sich daS buntfarbige Aquarell Facsimile des Gemäldis von recht rege Betheiligung. Alle Anfragen und Zuschriften I A. Pary» „Im Spielsaal von Monaco" hervor. Dann werden erbeten unter Adresse: Herrn G. Starke, Seiler- I folgt die großartig gelungene Holzschnittreproduction des straße 34, Frankfurt a. M. Prospekte mit Platzmiethe werden I F. Pradllla'schen Gemäldes „FrühlinHSfest" und deS Ge- a« alle bekannten Firmen versandt werden. Anmeldungen mäldeS „Osterferien" von A. Weiß. Die Tragicomödie werden recht bald erbeten, weil der verfügbare Raum kein I „Narrenleid" nach dem Gemälde von Hermann Kaulbach und allzu großer ist und machen wir besonders Gehilfen und I M. Wunschs „Nun gerade nicht!" vertreten neben der Lehrlinge auf diese sich bietende Gelegenheit aufmerksam. Deike'schen Humorbilderserie „Der Probetropfen" daS heitere Für hervorragende Leistungen werden entsprechende AuS- I Element, das Portrait deS hohen Militärjubilars, Prinzen zeichnungen verliehen. Zur verloofung ist der Ankauf von I Georg von Sachsen, die Ortginalzeichnung „Die Salbung Neuheiten beabsichtigt. I des Prinzen Bort« von Bulgarien", die Abbildung der * Die Heidelberger internationale Hunde Ausstellung vom I Bortsmarke u. f. w. beweisen, daß „Für Alle Welt" über 8.—11. Mai ist In sportlichen Kreisen das Ereigniß des Tage« I den Kunstintereffen die aktuellen nicht vergißt, unb daß eS Literatur unb Kunft, — Verlag oon Emil Roth in Gießen. empfiiNe el Denken. Eine physiologische Untersuchung über die Stalin M menichltchen Verstandes. Von A lbrechl Rau. 8 '. 24'/,Boza,'» lieber die Natur deS menichltchen Erkenntnißvermögei S zur Zeit nicht allein im Laien- sondern auch im mannigsach getheilte Anschauungen Während die Eine» » B Vorstellung ausgeben, daß da« menschliche Elkenntnißon»»tn " einem an sich selbstständigen Organ, Seele genannt, btri* Sinne gleichsam nur die Diener dieses Organs feien, vointm^ Anderen die Ansicht, daß alle menschliche Elkenniniß durch die Reize, welche die Gegenstände im Raume auf bit c» bezw. Nerven üben, und dadurch die zahllosm Empfindunsm b-r* rufen, vermittelt werde, und demgemäß Empfinden unb T-n.-n r eine einzige in sich zusammensallende pdystologifche unb n»i t * logische Function sei. An der Beantwortung dieser ffrifitn u. sich bekanntlich schon die Philosophen deS Alterthum«, bte ParmenideS und Heraklit abgemübt. In neueren Zeiten >zcar Bacon, Th. Hobbe, Locke, Leibwtz, Ioh. o. Müller, tränt, Lotze r ohne daß man zu einem abschließenden Resultat darin gel-os In der neuesten Zeit haben die beiden geschlldertm Wdtune« dieser Frage hervorragende Derlreter gefunden, die erstere m » v. Müller, Iac. Henle, Du Boi« Reymond u. A. die Wtatnr Anatomen und Pbysiologen H. G. o. Meyer, Feuerbach, vd. 1®* Moleschott und Häckel. Der Verfasser der hier angez^g Kinder nicht nut zu erziehm, sondern auch über ihr xirp« , wachm. Im Äinbe«»lter, wo die fcwiut am c.r empfiehlt sich eine geregelte Hautpflege auf ba« brinaenlte un ist dazu geeigneter al« da« Lanolin, bi« d'e Haut krlMgt der Höbe ihrer Widerstandsfähigkeit hält. Man wird viele lästigen Unannehmlichkeiten ersparen. Aber nicht tu. Xlnberftube, auch auf dem Toiletten - Tisch der Etwa da« Lanolin nie fehlm, da e« ein unentbehrliche« isi. 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