Er. 48 Der Wdctter Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montag-. Die Gießener Psmltien V täller »erden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Erstes Blatt. Mittwoch den 26. Februar________ Gießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. 1898 vierteNSHriger Avounementsprelsr 2 Mark 20 Pfg. mti Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pkg. Redaction, LxpeditioE und Druckerei: Schulstratze Ar.I. Fernsprecher 6L Aints- unb 2lnzergsblntragU"g in daS Böisen Register auszunehmen sind, welche bereits in daü Handels Register eirgtnagcn sind, Abgeordneter Gamp stellte hierzu einen abschwächenden Antrag. Die fernere Berathung über diesen Antrag wurde durch eine ein- stünd ge F'ühsiückSpause unterbrochen. Berlin, 24. Fcbruar. Im weiteren Verlaufe der heutigen Berathung der Börsen-Commtssion deS Reichstages wurde § 51, welcher die Führung eines Börfen- RegrsterS bei jedem zur Führung des Hordels Registers zuständigen Gericht vorschreibt, unter Ablehnung sämmtlicher Abänderungsanträge gegen die drei freisinnigen Stimmen angenommen. Ebenso gelangten die übrigen, daS Börsen- Reg'ster und das Termingeschäft betreffenden Paragraphen im Wesentlichen nach der Regierungsvorlage zur Annahme. Gegen 4 Uhr wurde die Wetterberathung auf Mittwoch vertagt. — Zu dem bereits angenommenen Verbot des Getretde- Terminhandels hat Abgeordneter Schwarze (Centr.) noch einen Zusatzantrag gestellt, daß dieses Verbot spätestens am 1. Januar 1899 in Kraft treten soll. Dtefer Antrag wird voraussichtlich erst in zweiter Lesung zur Brrathung kommen. Berlin, 24. Februar. DaS StaatSministerium trat heute Mittag 2 Uhr unter dem Vorsitz deS Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe zu einer Sitzung zusammen. Berlin, 24. Februar. Das Abgeordnetenhaus setzte heute die Berathung deS Eisenbahn Etats fort. Im Lause der Debatte erklärte der Abgeordnete v. Plötz, die auf der letzten Genera'versammlung des Bund-S der Landwirthe gefallene Aeußerung eines RednerS: „WaS einer von den Ministern denkt, ist uns schnuppe", sei vom Bunde durchaus gemißbtlligt worden. Er habe aber dem betreffenden Redner nicht daS Wort entziehen wollen, da derselbe nicht angriffsweise, sondern in der Dertheidigung gesprochen habe. Verschiedene Einnahmetitel wurden bewilligt. Morgen wird derselbe Etat fortgesetzt. Berlin, 24 Februar. Der ehemalige deutsche Botschafter, General von Werder, welcher alö Gast deS Kaisers Nikolaus tn Petersburg weilt, hat dem Zaren ein eigen händigeS Schreiben Kaiser Wilhelms überbracht. Der General erhielt auch eine Einladung zur Krönung in Moskau. Berlin, 24. Februar. Der „Localavzeiger" meldet aus Bordeaux, Friedmann werde SamStag nach Avrieourt, einer Station an der lothringischen Grenze, welche an die Eisenbahnlinie Paris-Straßburg anschlteßt, gebracht werden, woselbst seine Auslieferung erfolgt. Berlin, 24. Februar. Wie die „Post" meldet, waren für Fritz Friedmann in Bordeaux zwei telegraphische Postanweisungen über je 600 Francs eingegangen. Vor Aushändigung des Geldes wurde jedoch von Berlin auS die Anweisung zurückgezogen und um Rücksendung deS Geldes ersucht. Anna MerrenS ist mittellos. Berlin, 24. Februar. Die ehrengerichtlichen Verhand- langen in Sachen des CeremonienmeisterS von Kotze und Freiherrn von Schrader find von dem OlfiziercorpS des Königs Ulanen Regiments in Hannover znm Abschluß gelangt. DaS OffiziercorpS ist bis zur Bestätigung des NrtheilS durch Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für drn „Gießener Anzeiger" entgegen. den Kaiser nach den für das ehrengerichtliche Verfahren geltenden Bestimmungen zur strengsten DiScretion verpfl'chtet. Beide Ceremonienmeister waren persönlich vor dem Ehren- gerichtShoie erschienen. Hamburg, 24 Februar. Die soctalisttsche Partei verbreitete gestern 200 000 scharf gehaltene Flugblätter, betitelt: „Die Hamburgische Staatsgewalt und ihre Mä gel." Bruun, 24 Februar. Die tschechische Ortschaft Rz ecz- kowitz verweigerte den behördlichen O ganen die Zahlung der landesfürstlichen Steuern. Lemberg, 24. Februar. In den meisten Städte» Galiziens fanden gestern Arbeiter-Versammlungen statt, in denen gegen die Wahlreform-Vorlage BadeiiS von den socialistischen Führern protcstirt und die Fortsetzung deS Kampfes zur Erlangung deS allgemeinen geheimen dirceten Wahlrechts angekündigt wurde. Paris, 24. Februar. Unter dem Titel „Sanatoria gegen Schwindsucht" stellt „Petit Journal" fest, daß in jedem Jahre 200,000 Franzosen an Schwindsucht starben, in Parts und im Seine-Departement allein 14,588. Das Blatt hebt hervor, daß es für Frankreich eine S i mach fei, in Bezug auf Sanatoria gegen Deutschland und Rußland zntücktustehen. Madrid, 24 Februar. AuS Santi st eban bei Puerto wird gemeldet, daß dort große Rudel Wölfe auftauchen und unter den Viehbeerden große Verheerungen anrichten. Der K'rieg von 1H7O|?1, zefchildert durch Ausschnitte eu8 ZetirrngS-Nummern jener Zett (Nachdruck verboten.) . 26. Februar. Die von Allen heißersehnte Nachricht vom FriedeuS- schlufi^ b'achie am Montag folgende officielle Depesche: Versailles, 26. Februar. Mit tiefbewegtem Herze«, mit Dankbarkeit gegen Gottes Gna^e, zeige Ich Dir an, daß soeben die FriedenSpiäliminarien unterzeichnet sind. Nun ist noch die Einwilligung der National - Versammlung in Bordeaux abzuwarten. W'lh lm. CocaU» unö provinsklio* Gieße», 25. Februar 1896. * * Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog Haven Allergnä'tgst getuüt, dem Kirchenrechner Konrad Holler zu Eberstadt (Kreis Gießen) baß allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift für langjährige treue Dienste zu verleihen. * * Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordueten- Versammluug Donnerstag den 27. Februar 1896, Nachmittags 3*/, Uhr. 1. Gesuch deS BäckerS L. Weber um pichtweise Ukberlaffung eines HolzlogerplotzeS am Lutherberg. 2. Gesuch des H. Emmelius um Erlaubniß zur Chaus- sirung eineS Theiles dcS SchwarzlachwegS. 3. Gesuch deS DK Clemm, betr. Auffüllung von Baugrund an der Grenze zwischen seinem und städtischem Gelände. 4. Gesuch deS Heinrich Siever um Erlaubniß zum AuSbängen eines Firmenschildes am Hause Sonnenstraße 25. 5. Gesuch der Firma Kauffmann u. Co. um Bauerlaubniß für den Sch'ffenberger- weg. 6. Baugesuch der Firma A. Euler für bie Dammstraße. 7. Baugefuch deS Allgem. Vereins für Armen- und Krankenpflege für die Lonyitraße. 8. Die Abhaltung der Gottesdienste in der Stadtkirche. 9 Daß Freibad an der Lahn. 10. Voranschlag des StadterweiterungSfondS. * * Vortrag über die Röntgeu-Strahleu. Gegenüber früheren Mittheilungen an dieser Stelle fei darauf hin- gewiesen, daß Gäste zu der Stzuüg der Oberhefstichen Gesellschaft vom 26. Februar keinen Zutritt erhalten dürften, da die vorhandenen 80 Plätze naturgemäß zunächst für die Mitglieder der Gesellschaft reservirt werden müffen. ♦ * Schlierfeer Bauerntheater. Am 19. September 1895 hatten sich die „Schlierserr" auf der „Augusta Victoria^ nach Amerika begeben, um dort hundert Gastspiel Vorstellungen zu arrangiren. Die Truppe eröffnete ihre Tournee am Metropolitan-Opera'House in New $3x1 und berührte dann noch die Städte Ncwark, Doyton, Pittsburgh, Philadelphia, Cincinnati, Chicago, Indianapolis, St. Louis, Bclleville, Milwaukee. Die letzte, also die hundertste Gastspiel-Vorstellung fand am 11. Januar 1896 in Pittsburgh statt. In Chicago war der Erfolg so außerordentlich, daß die „Schlierseer" ein zweites Mal wiederkehren mußten. Noch niemals hat eine deutsche reisende Theattrgefellschaft i» den Vereinigten Staaten so ungeheuren Beifall gefunden wie die „Schlierfeer". Berichte der amerikanischen Blätter cou- statiren die durchwegs sensationelle Wirkung der „Schlier- leer". Die wackere Truppe hat de« Name» ihres Begründers und Lehrers Konrad Dreher auch In der Neuen Welt Ehre gemacht. Allüberall wurden die „Schlierfeer" angestaunt, und Jedermann bewunderte den Scböpfer dieser Volk-sptele, den Meister des Ganzen, Konrad Dreher. Derselbe hat nun auch in Amerika ebenso wie in Deutschland- Oesterreich die gerechte Anerkennung gesunden, welche seinem genial zusammrngestellten und meisterhaft geschulten Ensemble gebührt. Der jahrelang aufgewendete Fleiß deS Lehrers und Meisters Konrad Dreher errang auch „drüben" den redlich verdienten S'eg und Lohn, der ibm voll gebührt. ** Heilanstalt für Lungenkranke. Auch im Großherzog- thum Hessen ist man zur Z it mit den vorbereitenden Schritten zur Errichtung einer Heilanstalt für Lungenkranke befaßt. Im Verlauf der darüber von dem Vorstand der Alters- und JnvalidttatS-VersicherunaSanstalt des Großherzog- thumS Hessen mit den größeren Städten des Landes ein- geleiteten Verhandlungen hat am letzten Freitag eine Besprechung der Vertreter der Stäote mit genanntem Vorstand in Frankfurt stattgefunden, an welche sich eine gemeinsame Besichtigung der in der Nähe von Frankfurt schon errichteten ähnlichen Anstalt schloß. •* Anlage und Untersuchung von Blitzableitern. Der unter Leitung deS Herrn Dr. W. A. Nippoldt an der Elektrotechnischen Lehr- und Untersuchun gS- anstalt des Physikalischen Vereins zu Frankfurt a. M. alljährlich ftattfindende CursuS über Anlage und Prüfung von Blitzableitern wird in diesem Jahre in der Woche vom 16. biS 21. März er. abgehalten. Baubeamten und Gewerbetreibenden wird durch diese Eurse Gelegenheit gegeben, sich mit den zur Anlage zweckentsprechender Blitzableiter und deren Prüfung erforderlichen Grundsätzen vertraut zu machen. Die Vorträge, die mit Besichtigungen mustergiltiger Anlagen und Hebungen in der Handhabung der zur Piüfung erforderlichen Meßapparate verbunden sind, pflegen von Interessenten, wie Schlosser, Spengler, Dachdecker und Baubeamten auS allen Theilen Deutschlands, sowie dcS Auslandes besucht zu werden. Prospccte, auS denen Alles Nähere zu ersehen ist, versendet die Anstalt auf Wunsch kostenfrei. Butzbach, 22. Februar. Der „Wetterauer Bote" meldet: Eine respektable Leistung haben wir von unseren hier gar- nisonirenven Dragonern zu verzeichnen. Herr Lieutenant Fischer, sowie Sergeant Baumann und Unteroffizier Bischoff unternahmen gestern Vormittag acht Uhr einen Distanzritt nach Darmstadt und trafen heute Vormiitag acht Uhr Retter und Pferde vollkommen frisch in hiesiger Kaserne wieder ein. Der Hinritt erfolgte von hier über Hanau, Aschaffenburg und Babenhausen nach Darmstadt. In Aschaffenburg wurde eine Stunde, in Babenhausen eine halbe Stunde gerastet und trafen die R.iter Abends 7 Uhr in Darmstadt ein. Der Rücklitt von Darmstadt wurde Nachts 12 Uhr über Frankfurt angetreten und kamen dieselben heute Morgen 8 Uhr wieder hier an. Nidda, 22. Februar. Eine zu Eichelsdorf wohnhafte, am Stocke gehende Frau, deren Benehmen refp. salbungsvolle Worte auf Geistesverwirrung schließen lassen, stürzte gestern Nachmittag auf einer Stiege infolge Ohnmachtanfolles zusammen, sodaß die kranke Person mittels eines behördlich rrquirirteu Fuhrwerks nach Hause gebracht werden mußte. Nidda. 20. Februar. Mit den Erd ar beit en an unserem Quellwaffergebiete bet Michelnau ist nunmehr begonnen worden. §§ Vaitshain (Kreis Lauterbach), 20. Februar. Der Lrndwirth F. Hildenbrand auS Gunzenau schickte gestern einen Knecht hierher, um einen von ihm hier stehen gelassenen Mehlwagen abzuholen, AlS der Knecht die in der Nähe befindliche Holzbrücke nicht passiren konnte, ritt er über den zugefrorenen Bach; das EiS brach aber ein und Pferd und Reiter wären beinahe verloren gewesen. Der Knecht konnte nur mit Mühe sich und daS Pferd retten. § Elpenrod, 24. F-bruar. „Ein Bär! ein Bär!" Dieser Ruf verbreitete sich dieser Tage mit Blitzesschnelle in unserem Orte von Mund zu Munde und dazu die Frage „wo'?" Zwei durchaus glaubhafte Einwohner v-r- sicherten, auf der Wiese vor dem benachbarten Walde einen Bären gesehen zu haben. Sich in die Nähe eines Bären, dazu wilden, zu wagen, ist immer eine heikle Sache, darum suchte man vorerst Meister Petz aus der Ferne zu beaugenscheinigen. AlS man aber von dem seltenen Gast nicht- zu sehen bekam, stiegen doch Zweifel an seinem Erscheinen auf, allein Leute, die au Ort und Stelle gingen, wollen eigenartige, breite, wie von Tatzen her- rührende Spuren gesehen haben. ES läßt sich wohl nicht daran zweifeln, daß die genannten beiden Einwohner ein Thier gesehen, daS ein bärenähnliches Aussehen gehabt, wohl aber daran, daß diese- wirklich ein Bär gewesen. Die Geschichte von dem Bären hat übrigens viel Heiterkeit wachgerufen und ist sogar von einem Freund guten Humors in einem Gedicht besungen worden. O. An- Oberhefsen, 24. Februar. In Nr. 8 deS „Hessischen Evangelischen SonntagSblatteS" vom 23. d. sind auf Seite 63 in der Weltumschou „AuS dem Großherzog- thnm Hessen" speciell auS der Provinz Oberheflen, zwei Dörfer als verschwunden bezeichnet worden, die aber noch vorhanden find. Wir erlauben uns Folgendes hierher zu f ten: „Nicht nur im Odenwald ist ein Dorf ganz ver- schwunden — heißt eS in dem dtlrien Blatte — wie wir in voriger Nummer deS „SonntagSblattS" berichteten; auch im VogelSberge ist das der Fall, nämlich „VolkartShain" bei Gedern. Es hatte noch vor zwanzig Jahren eine eigene Pfarrei und Schule. Die sind verschwunden, die Kirchengebäude stehen leer. Die Wohnhäuser sind abgebrochen und die dauern sind auSgewandert." — Nun besagt aber der 38. Band, 3. Heft der Beiträge zur Statistik deS Großherzog- rhNmS Hessen, heranSgegeben von der Centralstelle für die Lande-- statiftik pro 1895, welcher Vaud erst dieser Tagedle Presse verlassen hat, auf Seite 102 und 103: BolkartShain: 33 bewohnte Gebäude; 34 Haushaltungen; ort-anwesende Bevölkerung: 188 Personen; o'tßanwesende Bevölkerung in Procenten der Bevölkerung von 1885: 100 5. DaS sind die aller- neuesten Ergebnisse der Volkszählung. Wer sich hiervon überzeugen will, lese daS Nähere in dem 38. Bande der LandeSstatiftik nach. Wie man diese 34 Haushaltungen und ihre 188 J^affen so mir nichts dir nicht- verschwinden lassen, die Wohnhäuser abbrechen und die Bauern auS- roanbem lassen kann, daS wird manchem freund tchen Leser ein Räthsel sein. Ebenso ergeht es w't dem zw-iten verschwundenen Dorfe Enzheim, nicht „EnSheim", wie daS Sonntagsblatt schreibt. Letzteres berichtet darüber: Selbst in einer der besten Lagen der Wetterau, wo der Pfarrer Oes er wohnte, der von dorther den Stoff zu seinem Buche: „DaS Volk und seine Treiber", genommen hat, ist da-Dorf EnSheim verschwunden uj.ro. Der letzte Satz lautet: „Diese (die Bauern) verkauften sie (die Gemeindegüter), vertheilten den Erlös und wanderten nach Amerika auS." Da- Dorf Enzheim, etwa zehn Minuten von L'ndheim, existirt aber heute noch und bildet mit L ndheim eine Bürgermeisterei, rote sich Jeder überzeugen kann, der in die dortige Gegend kommt. Wer dem „Sonntapsb'atte" solche Nachrichten auf- binden kann, ist für unS unerfindlich. Wir hoffen, daß eS seinen Jrrtbum einsieht und richtig stellt. A Mainz, 24. Fkbrnar. In dem Brauereigewerbe hier ist zur Zeit wieder eine Lohnbewegung im Gange. In einer gestern stattgehabten Versammlung der Gehülfen formulirten dieselben folgende Forderungen: Einführung der zehnstündigen Arbeitszeit, gleichmäßig im Sommer ur.b Winter, Abschaffen deS Schlafens innerhalb beS Betriebs ber Brauereien und Festsetzung eines Minimallohnes von 24 Mk. pro Woche, Bezahlung der Ueberftunben und uorhwendigen SonntagS- arbett mit 50 bez. 60 Psg. pro Stunde, Abschaffung der unentgeltlichen vierzehntSgigen SonntagSjour und wöchentliche Lohnauszahlung. Die Forderungen wurden zunächst der Direction der „Rheinischen Brauerei" unterbreitet. Erfolgt bis den nächsten Donnerstag keine zusagende Antwort, so soll eine Volksversammlung über die zu ergreifenden Maßregeln beschließen.—Die fremde junge Dame, die, wie mitgetheilt, am verflossenen SamStag von der hiesigen Straßenbrücke in selbstmörderischer Absicht in den Rhein sprang, wurde als die Tochter eines evangelischen Geistlichen, Namen- Hage- mayer au-Ziegelhausen bet Heidelberg ermittelt. Zerwürfntß mit den Eltern soll daS Mädchen zu dem Schritt veranlaßt haben. Copitän Lichtenberg von dem Schraubendampser „SocrateS" hat die Selbstmordcandtdatin aus den Wellen des RhetueS gerettet. Das deutsche Civilgesetzbuch. Der Wunsch nach einem einheitlichen Reckt tst in Deutschland nicht neu. An einem Ratbhaus in Oberhessen war von einem pairiotlschen Weißbinder diesem Wunsche mtt folgenden Versen Ausdruck verliehen: „Hätten wir Eine Münze, Ein Maß und Gewicht, Eme Religion, Ein R^chl und Gericht, Dann gings in Deutschland besser als geschichl." Das stand sckon in meiner frühesten Kindheit an der Außen- wand, soll aber später auf Besehl von Oben überpinselt worden sein. Da nun vorn seligen Bundestag eine Erfüllung des nationalen Wunsches nicht zu erwarten war, so bat in Darmstadt eine Com- misfion getagt, die unter Anderem für das Grohherzogthum auch ein einheitliches Etvilgesetzbuch vorlegen sollte. Darauf hinzielende Anträge in den Kammern ber Lanbftände wurden mit dem Hinweis auf eine zu erwartende Cioilgesetzgebung für ganz Deutschland zurück- gestellt. So lebten denn die Hessen unter der Herrschaft gar vieler Gesetzgebungen, die großentheils für die Verhältnisse der Neuzeit nicht paßten uub nur Rheinhessen hatte einheitlich das sranzöfische Eioilrecht, mit dem die Bevölkerung im Großen und Ganzen zufrieden war. In den beiden Provinzen diesseits des RheinS galten außer dem Römischen Recht nebeneinander: Erbacher, Pfälzer, Mainzer, Katzenellenbogener, Solmser Landrecht; die Asenburger Verordnungen, die Friedberger Polizeiordnung, Hanauer, Fuldaer Recht, der Grün- berger Stadl- und Amtsbrauck, im Hinterland der Breidenbacher Grundsbrauck, wozu in Althessen die Verordnung von 1795 und iväter die „Frankfurter Ernewerte Reformation" kam. Alle diese Rechte weich, n mehr oder weniger von einander ab Deutsche Rechtsnormen galten und geben in Betreff der adligen Fideicommisse. Landwirthschastlicke Erbgüter sind durch einEpecial- gesetz für Hessen eingeführt. Auch andere Materien sind durch Sp-cialgesetze geordnet. Das beste jener Landrechte dürfte wohl daS Solmser sein. Will ein Brautpaar außer, dem Gebiet di je- Landrechts seine Güter- verhältn sse nach demselben geregelt wissen, so gilt die betreffende Erklärung bet Gericht alS ein Eheoertrag und wird mit einer hohen Stempelsteuer belastet. Wer dije Steuer nicht bezahlen will, der muß eben unter der Herrschaft des Landrechts heiraihen, welches am Wohnort de« Mannes gilt — und paßte es auch noch so schlecht auf die Verhältnisse der Eheleute. — Die Anwendung der verschiedenen Landrechte hat natürlich auch dort, wo sie nicht als geschriebenes Recht gelten, zu einer Menge von Streitigkeiten geführt, die daS Volk bezahlen mußte. Nachdem das Deutsche Reich einzelne Zweige des CivilrechlS codificirt batte, auch „Ein Gericht" herg stellt war, so hoffte man zu dem deutschen Strafrecht auch Ein Eioilrecht zu erhalten. Die Arbeiten der hierzu eingesetzten Commisston wurden mit ungetheiltem Jnterrsse verfolgt. AlS nun die Arbeit vollendet war, als die deutschen Regierungen in ihrer seit Gründung deS Kaiserreichs bewährten patriotischen Gesinnung den Entwurf einmüthig angenommen und dem Reichstag, dem Vertreter der ganzen Nation, zur Verabschiedung alS Gesetz vorgelegt hatten, da erfuhr d>e Nation eine Enttäuschung. Im Reichstage erklärte ein Mitglied des CentrumS, der Entwurf deS EioilgefetzbuchS fei für daS Centrum unannehmbar, wenn nicht für Beseitigung der durch Code viril in den Rheinlanden und durch ReichSgesttz längst cinqefübtttn Cioilehe gesorgt und wenn nicht die Bestimmungen über Ehescheidung beseitigt würden. Die Mißstimmung über diese Ankündigung eines neuen Kampfes gegen bestehendes Reckt, an welchem das wichtigste und beste G s-hgebungSwerk sch J ern soll, ist in alle Kreise gedrungen. Hoffentlich gelingt eS, in der Commisston den Widerstand gegen das große Werk zu brechen. Allein birecte Nachrichten eu8 Berlin besagen: „Das Centrum tbue nicht mit am Werk." ES gehört eine römische Stirne dazu, eine große und schöne Hoffnung der deutschen Nat-on zu Grade zu tragen, ober unmöglich ist es nicht, daß ein großer Theil der RetchStagSmitglieder daS Odium der Todtengräber auf sich nimmt. Für den Fall, daß dies geschieht, habe ich dem Gedanken Ausdruck gegeben, daß die Einzelstaaten btn Entwurf deS Civil- gefetzbuckS alS Partricularrecht für sich en bloc annehmen und eio- führen sollten, vor Allem da- Großherzogthum Hessen, um da» Elend ber vielen sich untereinander widersprechenden Rechte mrd AmtSbräuche zu beseitigen. Ein hervorragender Jurist auS Hessen, dessen Anschauungen an höchster Stelle gar oft maßgebend geraden fin", und dem ich meine Meinung zur Begutachtung unterbreitet habe, schreibt darüber Folgende-: Die Aussichten auf das Zustandekommen deS Allgemeines Deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch- find gering. Die Idee, de, Entwurf durch die LandeSgesetzgebung der einzelnen Staaten ein, führen zu lassen, ist nicht übel. S aatSrechilich steht dem nichts entgegen. Zwar ist dem Reiche die Befugniß zur Gesetzgebung fa bürgerlichen Recht Vorbehalten und durch die Reicks Verfassung übet» wiesen; solange aber das Reick von dieser Competenz keinen Gebrauch gemacht hak, steht unzweifelhaft den einzelnen Staaten d>e Befugniß zu, einzelne Materien und selbst da- ganze von der Reichtzgefe^ gedung noch nicht berührte Gebirt des C'vilrechtS landesgefetzlH zu ordnen. Ausgeschlossen wäre demnach nur die landetzrechllich, Neuordnung des Handels- und WechselrechiS, zulässig diejer ige da sonstigen Materien deS CioilrecktS. Davon baten ja auch die deutschen Staaten seit 18 6-1870 reichlich Gebrauch gemacht, Hessen z.B durch Landesgesetze über die Bürg'chait.Eheoei löbnisse u.s w. — Such der Umstand erregt keine Schwierigkeit in ber Rechts- Neuordnung, baß nur die Reichsgesetzgebung, — der Regel > ach aber nicht die LandeSgesetzgebung, — reoiRbel ist, d. h ein Rechtsverstoß gegen ein LandeSgesitz nicht von dem RcickSgerickte nparht werden kann; denn auf Antrag dcS Landesregierung kann durch kaiserliche Vero dnung jedes LandeSgeseh für revisibel erk ärt werde», waS sckon mehrfach geschehen ist." Ich übergebe dieie interessante Aeußerung der Öffentlichkeit, hoffend, daß sie auch zur Kenntniß ber Reichsdot-n kommt, deren Beruf es ist, das Reich zu stützen und die alte Zertissrnheir im R cht ebenso zu beseitigen, wie sie im Staatsleben s Ibn beseitigt ist. Wer seine Parteiintrressen über bie deS R ickeS stellt, ber sollte nicht in den Reichstag gebt gegeben werk» der Rühmenswerthes geleistet und erlebt. So find denn auch ® dem neuen Heft alle deutscken Stämme vertreten. Ten Bodenfsr. Hessen und Bayern fällt diesmal der LöwenantheU zu. Ta wirk g.schildert, wie dn Tarn our des Badischen Ldb Grenadierregimente». daS Gewehr in der Linken, mit ber Richten bie T'vmmel schlagead, zum Sturm ooraneili, da wirft ein Grenadier todesmuthig eine w eingeschlagenen Granaten einen Abhang hinunter, so daß sie, Schaden zu tbun, unten krepirt, ba erwirbt sich ein acktzehnjähri-a Fähnrich durch unerschrockenes Vorgehen bei St. Oaenitn daß Eiserne Kreuz. All dicse Heldenihalen gewinnen an Ar sckaulichk^- nicht nur durch die eingestreuten Porträt«, sondern vor Allrm durs die von Meisterhand gezeichneten Einzelscenen, deren Reihe größere Gefech'sschilderungen unterbrochen wird. Meister, R. Kr ötel, E. Zimmer, F. Bi'kmeyer, G. von Boddien babea hier wieder ihr Bestes betgesteuert. Einen b,sonderen Schmack bält das Heft durch ein farbenprächtige- boppelfdllgrt Atld R. Knötel, den Angriff der Gai beschützen auf Le Bourget darstellum- L -rill cvar, K Et ..hlrnbro ,öi| jfiiif Gießen seither el»! fliirifleriumd der ivhncnbtö oben ’ * euüe nickt mhr ür^oTbtrt. ihre •Sc'tag) von 9'12 j. W segeu Du " ;.)ixng mit sofort m Gießen, den 2 V tle Lieferung dn 1W6.91 feil v-'iiibm wn K. ver,ihrovgr ömvm«tfliisMMee, S Öi.ijeron, 30. 5 Kgr. fiün 12g. 30^0 jtjr. Kochsalz. B. vertzraachSp« Ir>dwtobien, 35. 2001 ,7. 20,000 Oikr^tholtum fedtr, 40. Silrftenöidrm l kchnler'elfe, 43. 1100 fiflr 4.20,000 ijo»n^n»itipai U WM.PutziMMri 2 100 Picke Zündhölzer, o. 2>X) Stück WtfierMe ’A Tr> ckiachea ll P rjeii __xic- J°°ül'n unb Äd.mlinfle uni U hr. Elsen- St Sanbeifen, 7a "!'hblrch, 81 250 1 4 imb Diart itud) 83 V B6,n ^itboitt 6tt *oflmlTtit Angebot d,n 'A* - * »'S. um «bschrjst ^ireau; ... ri ^ottui 5ttnb). iurüd!“ Hütf! **■ ?• fiia* 3,“«tn bi" 8* °°n btt «J? * 'tS »s Man* 'M ist h^J Rrgtl || Sf*w*S tftsrj ’ÄfiSt» Ml SIM, ff"«’’>•«« 1 oer Spruch; Jobaii Weiter übnfiil i n Mordes ongtL der Leiche tty tvohl in goijti °st- Der Tech" Fuh gesetzt. Ein Dragoner. -ntS ist vor 'ankreich ent!«» l'gion in afrlhi Zähren beitanfi. rhältniß zn tzini 'essen, daknm- : Junge sch°°!°!! 1 in ein» M anfleht, Mti 'n SclabtiAwta 'Uralten in Ls i)tn Diehr." •n bei hem eS ausgehodl Morgen Halr HAetilleriech: ragen. Eia sff der Hitze him ihr zu ichiag».' ; ihm klar gi» gemacht Ham i: h aas der 6nlt Saldaussehrr 6« den Schreiaal- Anderen bein h chastet. rtreideagent 3»l; ischost sich i® fl‘ Red Smr« endelkS'P°I!' uachPhiladB Durch E a Kohlengrube»!» »«st. Lcrlage W JJ W5S»»*1 DaS Su[PJ®’/ n ttokitn bfll 'j, Miut,4Le”a flnneSmnWJ rlrden- ' f<: men'./^M S^hiff-nachvichten. Der Postdampfer „©out^roitf* der „Red St«n ßhtc* ht Ant- oapm ist laut Telegramm am 20. Februar wohlbehalten in Ärn gj irf anfl,kommen. Eingesandt. Gießen. 24. Februar 1896. Fü' die betreffenden Landwirthe dürfte die verbürgte Nachricht oillkommen fein, daß der Fürst von Lich j ht überall wo dies b'sher nödj nicht der Fall war, sein Walbjagdgebic abschlietzen, d. h. derart alt Drahizaun umgeben wird, daß der Austritt von Rehwild auf blt Saatfelder ausgeschlossen ist. Es wird hierdurch bm in den kehlen Jahren immer bävfiger inb stärker oufgetretenen Klagen über Wildschaden oründlch ab- -tholfen werden, zumal jene Absperrung sich — mit Gemhmigurg d»r oberen Forstbehörde — auch aus daS von dem Fürsten gepachtete Wasdj'adgediei erstrecken wird. Vermehr, (and« und VoUswtrthschaft. Gieße«, 25. Februar. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,75— 0 80, Hühnereier pr. St. 0 H 2 St. 11—12 A. Enteneier pr. St 7-8 H, Gänse, eier pr.St 12—13,4, KLie pr St. 6-8 4, KLfematte pr. St. 3 4, Erbten pr. Liter 17 A Linsen pr. Liter 30 A, Tauben pr. Poer X 0,85 biS 1,00, Hühner pr. Stück 1,10 bis 1,40, Hahnen pr. Stück X 1,50-1,80, Enten pr. Stück X 1.70-2.00, (Sänfe pr Pfund X 0 00-0.00, Ochsenfleiich pr. Psd 72-76 H, Kuh- und Rindfleisch pr. Psd 66—68 A> Schweinefleisch pr. Pid. 56 bis 68 A, Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 72 H, Kalbfleisch pr Bfd. 60—00 A, Hammelfleisch pr. Pfd. 60—70 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4 50 bis 5 00 X, Weißkraut pr. S'ück 0-00 Zwiebeln pr. Centner X 7,00—8,50, Milch pr. Liter 16—18 A xxxxxxxxxxxxxxxxuxxx Verfälschte schwarze Seide. Man verbrenne ein Müsterchen des Stoffes, von dem man kaufen will, und die etwaige Verfälschung tritt sofort ,u Tage: Aechte, rein gefärbte Seide kräuselt sofort zusammen, verlöscht bald und hinterläßt wenig Asche von ganz hellbräunlicher Farbe. — Verfälschte Seide (die leicht speckig wird und bricht) brennt langsam fort, namentlich glimmen die „Schußfäden" weiter (wenn sehr mit Farbstoff erschwert), und hinterläßt eine dunkelbraune Asche, die sich im Gegensatz zur ächten Seide nicht kräuselt, sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche der ächten Seide, so zerstäubt sie, die der veriälschteu nickt Die Seidenfabriken G. Henneberg (t. u. f. Hoflieferant) Zurich versendet gern Muster von ihren echten Seidenstoffen an Jedermann und liefert einzelne Roben und ganze Stücke porto- und steuerfrei in die Wohnung 24 XXXXXXXXÄXXXXXXXXXXX Bekanntmachung, betreffend die Auszahlung der Gehalte und Pensionen rc. der Staatsbeamten. Nach § 49, Absatz 3, der Instruction für die fiscalischen Kasse beamten vom 17. September 1893, sind alle dienstlichen Bezüge der Beamten — einschließlich der im Dienste gemachten Vorlagen, der Sterbe- quartalsbezüge, sowie der Wittwen- und Gnadengehalte — bei der zahlenden Kasse in Empfang zu nehmen, wenn diese am Wohnort der Bezugsberechtigten ihren Sitz hat. Unter Abänderung des im Stadt bezirk Gießen seither eingehaltrnen Verfahrens wird auf Verfügung Großh Ministeriums der Finanzen iünflig eine Uebermittlung an die hier wohnenden oben bezeichneten Bezugsberechtigten seitens der unterze-ch netcn Stelle nicht mehr erfolgen. Dieselben werden demgemäß hierdurch onfgesordert. ihre Bezüge bei Fälligkeit an den Wochentagen (außer Montag) von 9—12 Vormittags oder 2—4 Nachmittags bei unserer Äaffe gegen Quittung in Empfang zn nehmen. Diese An- ordMNg tritt sofort in Kraft. Gießen, den 21. Februar 1896. Croßherzogliches Rentamt. Rübe. Vergebung. Die Lieferung der nachverzetchneten Gegenstände für das Rechnungsjahr 1896/97 soll o-r geben werden: A. BerzehrovgSgegenflüNde, ungefähr: 1. 2500 ft gr Rindfleisch, 2 lOOftgr. Hammuflelfch, 3 1500 Äar. R nbSnterenfett, 4. 50 Kgr. Kalbfleisch, 5. 1600 Kgr. ELwelntfl^ifch. 6. 100Kar. Speck, roher, 7. 250K,r.Sp ck, geräucherter, 8.12,0002 ter Hndmllkv, 9. 50 Kgr. Butter, 10 1600 Kgr. Schweineschmalz, deutsch- s, au-gel., 11.1000 Kar. ft. kosnußbutter, 12. 600 StückEier, 13 1600Kgr. Handkäse, 14 800 Liter Pier, 15 2800 Kgr. Bohnen, weiße, 16. 3 00 Kgr. Erbsen, geschälte, 17. 2800 Kgr. Änien, 18. 35,000 Kgr. Roaoen- und Weizenmehl, 19 40 Kgr. Pfeffer, ganzer, 20 800 Liter Eisig, 21. 1800 Kgr. Geiste, geschalt», 22 2000Kgr. Reis, 23. 900 Kgr. Gerstengrütze, 24. 900 K >r. Hafergrütze 25. 900 Kar. We'zengrütze, 26. 1800 Kgr. Vobnen- und Malzkaffee, 27. 50 Kgr. ^adenr-udeln, 28 50 Kar. Maccaroni, 29. 5 Kgr. Majoran, 30. 5 Kgr. Kümmel, 31. 20 Kgr. Tafelsenf, 32. 75 Kgr. gedörrte Zwelschen, 32a. 30n0 Kar. Kochsalz. B. DerbraochsgegenstLadr, ungesäbr: 33. 7000 Ctr. Coaks, 34 200 Cir. Anlbroci'kohlen, 35. 2000 Cir. Nußkohlen, 36. 20 Raummeter Scheitholz, Tannen, 31 20,000 Liter Petroleum, 38. 100 Ttzd Lampencylmder, 39 250 Mtr. Lampen- boite, 40. Bürsienwaaren lt. Verzeichniß, 41 1500 Kgr. Kernseife, weiß , 42. 700 Kgr. Schmier «elfe, 43. 1100 Kgr. Soda, 44 100 Liter Thran, 45. 20 S'ück Filzkappen, 46. 20,000 Bogen Fenrte> papier, 47. 400 Kgr. Moculaturpapier, 48. 30 Ttzd. Kämme, 49. 000 Mtr. Putzlumpenzeug, 50. 150 Stück R iierbesen, 51. 10 Kgr. Stearinlichter, 52. 100 Pocke Zündhölzer, 53 10 S ück Lampenschirme, 54. 0 Stück Wasserflaschen, 55. 200 Stück Waffergläser, 56. 15 Dtzd. Eßlöffel, 57. Papierwaaren lt. Verzeichniß, 58. Dri-ckiochen lt V rze>ch>"ß. C. AnventargegenstLnd er 59 172 hölzerneWass-rkannen, 60. je 180 emaill. Waschbecken, ©afennäpie, Etznäpse, Kaffeenäpfe, je 4 emaill. Wasiereimer und Wasser- t«u>en und 10 größere Setfenr äpse, 61. 172 Zeller Petroleumlampen, 62. 172 Kehrtcht- saippen, 63. 4 Stehlampen, 64. 4 Nagelscheeren, 65. 25 kupferne Autzschöpsiöffel und 10 kupferne Aus petsekeffel, 66 196 Spucknäpfe von Glas, 67 172 Leibstuhlgkfäße »on Steingut, 68. 167 Salzfäßchen von Glas, 69. 13 Steintöpfe und K'üge, 70 200Bie»fläschchen, 71.200Zcllenthermometer,72.200 Schiefertafeln, 73.425 wollene öktttepv'che. D. Stoffe zum Verarbeiten, ungefähr: 74. 1000 Stück tannene Dielen, hatten und Rä^uilinge und 60 Mtr. Eichen- und Buche»--bohlen, 75. 500 Stück ^gerichtete eichene Küferdauben, 76 800 Kgr. Sohlleder, 77. 200 Kgr. Rmd-, Raupen- inb Kalbleder, 78. veischiedene Schuhmocher-Art'kel, 79. Fardw->aren und Droguen, 30. 3000 Kgr. Eisen-, Stahl-, Zink- und Messingblech, Eisin und Ringdraht, Schmiede- und Bandeisen, Holzschrauben und D ahtstiste, 150 Kgr. Weiß-, Zink- ub Messingblech, 81 250 Ltt'r Lein-, RÜb-und Terpentinöl, 82. 25 Mtr. Unisorm- uch und Mont ltuch, 83. 1300 Mtr. Drell, 81. 700 Kgr. Lkinen- und Baumwollen» ;am, 85. 1000 Mtr. Baumwollköper, 86 1500 Mtr. Handtuchgeblld, 87. 2000 Mtr. Mkichtes Leinen, 88. 200 Mtr. blaues Leinen, 89. 3000 Mtr. Bettzeug, 90. 3000 Kgr. 3ibiafafern, 91. verschiedene Schneiderartikel, 92 100 Kgr. Strickgarn aus reiner Schafwolle, 93. 90 Mtr. WischlÜcherstoff, 94. 5000 Kgr. Schmiedekohlen, 95. 50 Kgr. !äla. Leim. D>e Gegenstände unter Ord.-Rr. 1—3, 4—7, 8 und 9, 12 und 13, 15—17, 19-32, 33 — 35, 38 und 39, 41—43, 54 und 55, we'den zusammen vergeben und ">ö,u Ord.-Nr. 11, 15-32, 41-44, 49-57, 73, 76-78, 82-93 und 95 Muster - ion den Angeboten getrennt — vorzulegen. Kostenfreie Angebote werden bis zur E'öffnungsfiunde: Dienstag, den 17. März 1896, Bormittags 9 Uhr, Titten. Dieselben müssen verschlossen sein und die Aufschrift tragen: „Lieferung it die Zellenstrafanstalt". Zur gleichen Stunde sollen geöffnet werden die bis dahin eingelaufenen An- .jffote ort'. Fuhren, Bezug der Knochen, detz Gespüls, bet faulen Kartoffeln,Lumpen, rmd des alten Eisens für 1896/97. Bezüglich der Bedingungen für die Bewerbung und die Lieferungen wird auf .*!« Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 verwiesen. Derselbe kann, nebst den eifrigen fistgesetzten allgemeinen und besonderen Bedingungen, an den Werktagen Aounlttagtz zwischen 10 und 12 Uhr und Nachmittags zwischen 3 und 4 Ubr auf Li«Geschäftkstube des Oeconomen (ABC) und des Werkmeisters (D) eingesehen, titt gegen Erstattung der entsprechenden Schreibgebühr abschriftlich bezogen werden. (ilZv Gesuche um Abschrift ist der betr. Lieferungdgegensta d näher zu bezeichnen.) Die Zuschlagsfrist behäat 14 Tage. Für die Angebote ist ein besonderes Formular vorgeschtieben, welches zum Ude von 10 Psg. pro Stück auf unserer Schreibstube erhältlich ist. Butzbach, am 20. Februar 1896. Großherzogliche Direction der Zellenstrafanstalt. Itl Clement. Der Frühj ahrsversand nnseren Banmschnlen in Obernrsel und Rödelheim b-t eröffnet. Wir empfehlen besonders schöne Nadelhölzer (gut Ballen Britend), Alleebäume, Ziergehölze, Rosen, sowie Obstbäume in «L» Formen, mit dem Ersuchen, um gefällige frühzeitige Aufträge. Preisverzeichnisse stehen gerne zu Diensten. < <& I. Rinz, Hoflieferanten, Büreau: Markt 25, Frankfurt a. M 1618 Mittwoch den 8 Äprit, Nachm'ttags 2 Ubr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht die den Saspar ® H, bpi Senner L Krumm. I la. neue Conservenr la. «Stangen» sparael per 1-Likerdofe — 2 Pfd. X 1.30, la. Bcvchspargel p r 1-Literdose — 2 Psd. tiO A. la. junge Erbten per 1-Llterdofe — 2 Pfd. 50 A, ebenso alle anderen Gemüse- und Obft Conserven billigst bei 1860 C. G. Kleinbenn. B®- la. Bratbück'nge, gewäff. Slodfisch und große Auswadl in frischen Fluß» u. Lee-Fischen. — Mastg-flüael m Späne u. Abfallholz zu verkaufen. 1841 Jul. WellhSfer, Schloßgaffe. Warnung vor Täuschung! Betreffend Approöirtes Kaffe - Surrogat fabricirt von Werner Breuer in Oln a. Rhein. In jüngster Z-it sind wieder mehrere Fälle festgestellt worden, in welche« versucht wurde, anstatt deS von mir in den Handel gebrachten »Appeodirten Eaffe»Surrogates andere mtnderwerthige Surrogate tn gleicher oder ähnlicher, auf Täuschung berechneter Verpackung den Käufern meines Fabricates unterzu- schieben. In Folge btffen mache ich Folgendes bekannt: Mein „Approbirtes Caffe - Snrrogat^ wird seit Beginn meiner Fabrication, also seit 1800, in viereckigen, säulenförmigen Packetchen mit blauer Papierumhüllung und darauf gedrucktem unten näher beschriebenem Etikett in den Handel gebracht. Diese Art von Verpackung und Aufmachung meiner Waare gilt von altersher in beteiligten Verkehrskreisen als das characteristische Kennzeichen meiner Fabrication. Sie genießt daher den Schutz des § 15 des Gesetzes vom 12. Mai 1894. Zum besonderen Schutz vor Nachahmungen habe ich mir nun diesen Etikettenaufdruck auch noch als Waarenzeicben sub Nns. 2931 und 7368 beim Kaiserlichen Patentamt eintragen lassen. Derselbe hat nachstehende äußere Form: Rcichsgesetzlich geschützt. Approbirtes Caffe-Surrogat fabricirt von —■>. Werner Breuer (wXk) in Köln y am Nheingasscn-Thor Nro. 1141 (1). S Ich bitte daher die verehrlichen Consumenten meines Fabricates, beim Einkauf desselben stets auf vorgedachtes Kennzeichen zu achten. Zugleich warne ich vor allen Täuschungsoersuchen des Publikums nachdrücklichst, indem ich die zu meiner Kenntniß gelangenden Fälle unnach- sichtlich verfolgen werde. Cöln a. Rh., im Februar 1896. Am Rhetngaffmthor 1141 (1.) Werner Breuer, Caffe-Surrogat-Fabrik. ----- gegründet 1800. —----- 176t 150 Abzüge in 15 Minute* lon einem Schriftstücke h Schwarz. ßoaiigclifdjrr fiirditngtfmigontin > =P< 2li 18^6 8,500,000 Der Vorstand. 1660 1326 Hochachtungsvoll D.R.P. Zu beziehen durch das hiesige Gas- und Wasserwerk u. A. hot, Colonialw.-Hdler. 437 Atz u. B 1 68 Usterweg 6. Exped. d. Bl. 1871 184^] 2. L-iock, 5 Z. u Zubed. wegzugsh per 15. Mat zu oerm Tchllerstraste 9. Expedition ds. Vl. 1846 Kaiserhof. Dolomit-Steine. nWinter.) scle^ wKäik vde dom 24. Februar 18t 6 mein neues Unternehmen durch gütigen Besuch zu y/i ruck. ü. iSul unterstützen. 8Ys6/= ÜKaxZlurtrt Hyp. W 1556 MAGGI5 1846] Angehender Commis, sowie Lehrling für Comptoir gesucht. Offerten unter 8. I. an die «ro «io 10LW 1842] 2L o h n u n g von vier event. fünf Zimmern nut all. Zubeh. im 4. Stock per 1. April zu vermuthen. A. Bieler. Westanlaae 44. Tage ans Probe ohne jede Kosten. 86.» MAS $7» R*/q O«0*n StWRttheJ.» o. 1686 B°/w 3UL tfikub. 1 FRANKFURT^M. Central-Verwaltung. 14 Pfa- Eduard Fuckert, 15. 8/euenb3uen 15. 4Vßc/3 Deftirr. Silberrerrti io/» Ung. OolbtXoite 3°/o Portugiesen 6 °/ - Mexicemer 40/i Monopol-iSr leche» sss 1981 92 20 40/0 Eismb. Rmle»h. CH, 6C 90 5«/0 vuderut CbL 1732] Ludwigstraste 5, dritter Stock, eine Wovnurg <*m 1. I,'lt zn verm. »äyereS Ludwigstratze 1, 1. (510 99.65 1C4.25 104.10 (tV.lO -kl tfjt tragikomische ^hartgebrannte Russensteine feinster Schellfisch, ferner Backfische, per Pfund Zur Gedächtnissseier der 350 jährigen Wiederkehr von Luotzers Todestag, bei welcher Herr Professor Krüger dir Ansprache halten und der evangelische Kirchengesangverein Mitwirken wirb laben wir alle evangelischen Familien unserer Stadt freundlichst di. bo8 an3< FranksuNrr B Psg mit M^ggi's Suppenwürze nachgeMt. 297 Dena tatz falls i juctbadihttn 6tbe6 tii Ri!ttrfle|d)logenl)tit vö »< (Störüditjiit mtlm Ztern feste Gestatt 8- SÖon Margarethe ihn Verwandten obti1 io tt ich nicht grwagi vmhrilrn durfte. M fi.gtnbm Sommer, fitot in auf dem Gatt pauniinn Verhältviss »mrbtflnt haben »ü: hüben, mein Bild de Riffs Reue einzupräg «Uhlich grollte, bere Wir ich wenigstens vo ß«ohnreo, verwöhlltei Untre Jahr ebenso b iti l die Hände zur 81 Lon Onkel Kris Gbldsei-oogeo mit un liamtä mehr als eil iur litte mit ebenso kui Kti6alid)tt Interessen m 3n dem Hnoar tLilim btnnoet sich das auf 2 Rollen aufgew.ckelie »cgatiDpacter von ta. 5 Meier Länge, wovon da? entsprechende Form« auf der 2rudfläd)< audgesoannt ist. Das Original (Manuskript) wird mit der bei- gegebenrii schwarzen Tinte aus Post- oder RanjleU vapier geschncden oder gc^ichnel. Und nachdeni ea qtlrtMfnet, mit t er Lchrislsrile aus das Negativpapier aufgelegt und mii der Hand glatt .1 »gestrichen. .lad) 1 2 Miuuirn wird das Original vom Geschäfts-Empfehlung. Mache hierdurch die ergebene Miitbeilung, daß ich mich in allen vorkommenden Gartenarbeiten, Anlegung und Unterhaltung von Gärten, Berandas re. in geschmackvoller Ausführung und prompter Bedienung bei billigster Berechnung bestens empfohlen halte. gegründet unter dem Protectorate f der KUnigL Italien. Regierung. Marke Gloria, weiss oder roth 60 Pf-, Penn d’Italla (Marca Italia) weiss oder roth 90 Pf, Marke Flora u d Marke Flora snpedore iVino da~Pasto No. 1 und 4) Mk. 1 C$2und •1^1 in der Mrlhsch t*l: 45 rm Men: 32 Wel: 71 " ^-b-Rechtenb ■151 *'"6 fit *%!«■ Hochachtungsvoll J. Baab Um ein neues Original zu vervielfältigen, wird das gebrauchte Negativpapier auf die Rolle recht- gewickelt, wodurch sich zu fllcidKr Zeit von der Rolle link» frisches Rcgattopapier auf die Drucksläche rollt. Jede Stelle d«S bmutzien NegativpapierS kann mehrere Male verwendet werden, da die alle Schrift nach einigen Tagen einst,ikt und nicht mehr abbrurft Dadurch wird diese» Berfahien zugleich auch dle billigste Vervielsailtgungsart. PrctS: Compl. Apparat Luart-Folio 22X33 cm 17 Mark, I Erfahrolle, ca. '> Meier, 4 Mark. Schwarze Cchapiro graph Tinte 0410 Mark. Auch gröhere Formate sind rorraihig. Herrn. Hurwitz & Co., Kerliu C, Kloflerstr. 49. 1851 Con^sbericht »ltö J.Ko’Tü'. Giessen, KahvtzeffKaZt 81 Original Houbens Gasöfen mit neuem Muschelreflektor. Höchster Nutzeffekt I Als bester Gas-Ofen officiell anerkannt. Nur echt, wenn mit Firma. Hunderte Zeugnisse SW Catalog fnreo J. G. Honben Sohn Carl Aachen. Fabrikant des Aachener Bade-Ofens 1)11 Hlmdnrgrr FischljaMiillg. Frische Holl. Bratbückingc. g Alle Lorten Mineralwasser empfiehlt in stets frischer Füllung. 1861 Emil Fischbach, Deutsche ReichSpost. Postkarte. Herren Herrn. Hurwitz L Co. Berlin C. 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Der Vermerk auf dem SchUn lautete: Enofäeger b*cf« • B-jligsscheines erhält ggn Einsendung an bi- g-Gma ein schönes O.fj-it franco zugesandt. $);e Käuferin der Sehe sandle den B-z -gSsch^n an bk W Firma Doering & Cie. in Frankfurt a M. und erhi lt mit Poftwendune, frei • von allen Köllen, einen prachioollen Toileltekasten enthaltend: 1 grotzes Flacon feinst Eau de Cologne, 1 » hi, Eau do Quinine (Haarwasser), • 1 „ „ „ Odeur, 2 Dos.n Odor’ti Zahn Creme, 2 Slück ächte Doering’« Seife mit der Eule. • Diese Bezugsscheine liefen aber nur der Lohten Doerloge Sslfe eit dir Eik bet; man möge baber beim Einkäufe von Doering's Seife wodl darauf «btn, MD daß man feine täuschend nachieahmte unächtr erhält, (üte ächte Doerüul T7 Seife ist nur die „Mit d-r Eule'.) Heinsberg, Hochstratze 76. _ Ü36__j, Krebs, Seifen- und Parfümerie-Handlmtß. 1 mit uVn 2ti ttoft rm1 <09 «r W b,Vp,8r,n,6*i ' teil'(l ° .-.rKr SliihNTku? Der Schapirograph, Gin titurr, unüdertroffrnrr Lervielfältigungd Apvarat zur selvftr ndigen, kostrnlosrn Hrrstelling »en Drucksachen aller tet, sowie zur BervtelfalUgung von Briesen, »crenslück n. Zeichnungen, Not;n, Plänen, Programmen re. rc. in schwor,druck. Die Handhabung dieses «vvar um ist für jeden Laien eine erstaunlich ei> fache, der Srjolg unausbleiblich und garan i. t. /6»in f. Fadrik^eschäft sucht einen Lehrling. Selbstgeschriebene Offerten unter B. S. 1OO an die Expedition dieses Blattes. us? 1776] Tüchtiges MädÄ n gesucht _______________Bismar«kftratz« 6. W 4 tüchtig« Knechte bei sehr gutem Lohn sofort gesucht. Placirui'gsdureau von C. LrtaSny, 18h9__Asterweg q._______ 1867] 3 Hotel« sowie 2 Herrschaft-' köchtnnen gesucht. PlacirungSbureau von (£.. StiaSny Asterwea 1753] O sucht zum 1. oder 15. 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Auf dlkfcS Negativ roerbeu die zu bebrudenäm Blatter nach einander aufgelegt, mit der Hand oder mit dem be!* gegebenen Roller leicht angebrutfl uns die nun fertige schwarze und scharfe Coole ^Abklatsch) sofort abgezogen und so forb gefahren, bi» die gewünschte Anzahl Abdrücke gewonnen ift » ,» vw- vl I01D0 3V»°/oH«vbrgr.Hvp.Bk.rM?.». 1906 — *"'6 Krkf.Hyp.ErLd.» vnk b l905 106.20 3«/,°/^Prruß Hyv.S M.vnc2>.lS0K U' » 8 ',^ bt? unt. b. 1906 W1.S- 3'/,»/, Pomm Hyp.A.M.s^ d '<« S ^/»Vgr-n^'VrM.* » -nf - v 6,01 40 iQ/oSrff cr .» w vnk.b 1900 ,r^*' 1819 Ein ältere«, anständiges Mädchen mit guten Z.ugnissen, welches Liebe zu Kindern hat, auf sofort gesucht __. Neustadl S, IL 1754] »leine Familie s.cht auf Mitte Mär, tüchtig^, tuoerlässtges Dienst Mädchen, welch s schon in feinerer Haushaltung Stelle hatte. Anm ldungen Vletchstratze 24. 1 Treppe hoch. 1729] Anständiges Mädchen sucht per 1_April Stelle. Zuersr Sovnenstr.28 Fleitziges, reinliches Mädchen wird Nachmittags über gesucht. ^Näheres Wicsenftrasse^ 4, III. 18441 (Al sucht zum 15. April reinlich.S, braves Mäd