1896 Vierteljähriger Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gieren chralisöeikage: Gießener Aamilienökätter Bekanntmachung, Verlust der Fahne des 2. Bataillons des Vor Dijon. v. Gagern. SAlMIAKl MäiW TERHiinnl ffiQal!ichiOeftel L Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Sonn. 10 Uhr. Sonntag den 26. Januar Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. v^Zugleich^ist der Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet worden. Gießen, den 23. JaMar 1896. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. der die Fahne trug, k 2. daß der Genannte »an Armen und Händen durch mehr als zwanzig Schüsse" (Hl) schwer Verführer, Premier-Lieutenant Weise, durch einen Schuß in den Arm verwundet und mußte zurück- gebracht werden, sodaß der jüngste Offizier der Compagnie, Lieutenant Schulze — der älteste, Lieutenant Wenzel, war schon kurz vorher durch einen Schuß in die linke Brust schwer verwundet — die Führung der Compagnie übernehmen mußte. „Beim Ntederfinken der Fahne — ob aus den Händen des Fahnenträgers oder des Premier-Lieutenant Weise, ist nicht zu ersehen — ergriff Lieutenant Schulze dieselbe sofort und eilte der Compagnie voran, fiel aber nach kurzer Strecke, durch zwei Schüffe in den Kopf getödtet. Der herbetkommende Bataillons Adjutant^ Lieutenant von Puttkammer, der einen Befehl zu überbringen hatte und die kritische Situation bemerkte, sprang vom Pferde, ergriff die Fahne, deren Stab von einer Kugel zerschmettert war, wurde jedoch ebenfalls durch mehrere Schüffe in den Kops und inS Herz getödtet. Daffelbe Schicksal hatten nacheinander noch ein Unteroffizier Manteuffel und zwei Musketiere. Der Rest der Compagnie mußte vor dem unwiderstehlichen Feuer I in die Kiesgrube zurückweichen, ohne zu bemerken, daß die Fahne liegen geblieben war. Als man deffen gewahr wurde, ging sofort eine Ab- theilung unter Unteroffizier Breitenfeld vor, um die Fahne zu holen. Don dieser Abtheilung kehrte nur ein Mann, Musketier Schuhmacher, unverrichteter Sache, verwundet und vom Feinde hart verfolgt, zurück. Infolge der zunehmenden Dunkelheit und da die Signale zum Sammeln riefen, mußten weitere Versuche zur Wieder- I erlangung der Fahne aufgegeben werden. Run zu Ricciotti Garibaldi! — Dieser sandte am folgenden Tage „unter höchsten Lobeserhebungen und Aeußer- ungen der Bewunderung der feindlichen Tapferkeit" dem General von Kettler die Mittheilung, daß die Fahne unter Leichen („mit Blut getränkt und zerschossen unter einem Hausen von Leichen")—S. G.-St.-W. Band V S. 1212 — gefunden worden sei. Nach dem veröffentlichten französischen Depeschenmaterial hat sich die Fahne am Abende des 23. Januar bereits um 6i/t Uhr in Händen der Franzosen befunden, da von dieser Stunde die nach Bordeaux abgegangene Depesche über die Bringcrlohn. Durch die Post bejogtr. 2 Mart 50 Psg. Redaktion, Expeditiv» und Druckerei: Kchukfiraße Fernsprecher 5L Vermischtes* *Wr. Der Held von Dijon. In Nr. 19, Zweites Blatt, unter „Vermischtes" ist ein Bericht über „Ein Held von Dijon" veröffentlicht, .der beweist, zu welchen Ungeheuerlichkeiten einzelne Episoden deö glorreichen Feldzuges von 1870/71 nachträglich aufgebauscht werden können. Im Jntereffe Ihres Leserkreises, vor Allem aber im Jntereffe der geschichtlichen Wahrheit möchte ich kurz die thatsächlichen Berhältniffe und was die bet dem Verlust der Fahne des 2. Bataillons des 8. Pommerschen Jnsaaterie-RegimentS Nr. 61, jetzt Regiment von der Marwitz in Thorn, in Betracht kommenden Persönlichkeiten anlangt, darlegen und mit Bezug auf den vorerwähnten Artikel richtig stellen. Die beiden ersten Sätze dieses Artikels sind richtig. Unrichtig und unwahr aber ist, daß 1. Premier Lieutenant Weise der letzte Ossizier war, Erbeutung der Fahne datirt ist. Weiter berichten franzöfische Augenzeugen, daß man wiederholt die Träger der Fahne stürzen, — „vingtfoia“ — daS Feldzeichen aber immer wieder erscheinen sah, biS sein letzter Träger, ein Offizier mit über der Schulter ge- hängter Schärpe, (Lieutenant von Pattkammer) etwa 40 Meter vor der Fabrik zusammenbrach, ohne daß zur Wiederaufnahme ein Mann in der Nähe gewesen wäre. ES scheint hiernach wahrscheinlich, daß gleich nach dem Zurückweichen der Compagnie in die Kiesgrube ein Chaffeur sich aus der Fabrik herausgefchltchen und die stark zerfchoffene Fahne unter den Leichen hervorgezogen hat. In diesem Sinne berichtet auch der Commandeur der ChaffeurS deS AlpeS, Mr. L. Michard, der als den Finder der Fahne einen Chaffeur Curtat aus Annecy bezeichnet. Nach den über den weiteren Verbleib der Fahne angestellten Ermittelungen soll dieselbe ein Offizier der Gart- baidtaner käuflich an sich gebracht haben, worauf sie später nach Oran in Afrika oder nach Carcaionne geschickt worden sei. Also von einer hochherz'gen Wiederzustellung der Fahne Seitens R cctotti GaridaldiS ist ferne Rede, was auch der Umstand schon beweist, daß Se. Majestät Krtser Wilhelm I. i noch im September 1871 dem 2. Bataillon 61. Regiments eine neue Fahne verlieh, wobei in der Allerhöchsten CabinetS- ordre gesagt wird, „daß der Verlust der Fahne eines jener beklagenswerthen Ereignisse gewesen ist, die als das Resultat widriger Umstände Niemand zum besonderen Borwurs ge- I reichen." „Die Fahne ist weder durch einen siegreichen Feind erobert, noch durch eine entmuthigte Truppe aufgegeben wor- den,- ihre Stätte unter den Leichen ihrer tapferen Verthei- dtger ist auf dem Schlachtfelde noch ein ehrendes Zeugniß gewesen für die Truppe, der sie vorangeweht hatte, bis die einbrechende Nacht fie den hütenden Blicken entzog." * Berlin, 22. Januar. Das Comitö für das Schulze- Delitzsch-Denkmal hat beschlossen, daS Denkmal — ein Standbild — aus Marmor herzustellen mit einem Postament aus Granit. Der DenkmalsfondS beläuft sich zur Zett auf mehr als 122,000 Mark. Nr. 22 Drittes Blatt Der chithener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Wamitteuvkätter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Bekanntmachung, betreffend Maul- und Klauenseuche zu Utphe. Nachdem die in einem Gehöfte zu Utphe ausgebrochene Maul- und Klauenseuche erloschen ist, haben wir die angeordnete Gehöftsperre wieder aufgehoben. Gießen, den 24. Januar 1896. GroßherzoglichrS KceiSamt Gießen. v. Gagern. Aintliche* Theil. Bekanntmachung, betreffend die Ergänzungswahl des Vorstandes der israelitifchen ReligtonSgemeinde Gießen. Bei der am 24. d. M. vorgenommenen Wahl ist Herr Commerziemath Sigmund Heichelheim zum Mtgltede des Vorstandes der tSraelttischen Retigionsgemeinde dahier wiedergewählt worden. ÜBK*-'"* ES wlrd dies mit ,dem Anfügen. öffentlich bekannt gemacht, daß während dreier Tagen, nämlich am 27., 28. und 29. d. MtS., daS Wahlprotocoll mit allen Anlagen auf dem Bureau des 1. Vorstehers, Herrn Commerzienrath S. Hetchel- hetm dahier, offengelegt sein wird und daß während der uuerstrecklichen Frist dieser drei Tagen die Stimmberechtigten, sowie der Gewählte von dem Wahlprotocoll und dessen Anlagen Einsicht nehmen und Einwendungen gegen die Wahl oder gegen den Gewählten, bezw. auch eine Ablehnung der Wahl, bei Vermeidung des Ausschlusses, bei Großherzogltchrm Kreisamt Gießen Vorbringen können. Gießen, den 24. Januar 1896. Der von Großherzogltchem Kreiöamt Gießen ernannte Wahlcommissär: Hach. Bekanntmachung, . t betreffend: die Veranstaltung von Verloosungen innerhalb deS GroßherzogthumS. Der Verein für Vogel- und Geflügelzucht ZU Mainz beabsichtigt mit der vom 7. bis 10. März b. A. stattstnden- betreffend: die Veranstaltung von Verloosungen innerhalb des GroßherzogthumS. Der Verein für Vogel- und Geflügelzucht zu Offenbach beabsichtigt mit der vom 11. bis 13. April l. I. zu Offenbach stattfindenden Geflügel-Ausstellung für das Gwß- herzogthum Hessen und die König!. Preußischen RegterungS- benrke Kassel und Wiesbaden eine Verloosung von Nutz- aeflügel rc. zu verbinden. L Das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz bat die nachgesuchte Erlaubnis zur Veranstaltung dieser Ver> loosung unter der Bedingung ertheilt, daß Nicht mehr , .... «la 4000 Loose, zu 50 Pfennig das Stück, attSgegebeh, - 1208 u. ff., sowie die Monographie eines Mitkämpfers: werben dürfen und 60 pCt. des Bruttoerlöses aus dem Dijon. Verlust der Fahne deS 2. Bataillons des Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewiungegenftänden zu | 6L Regiments", von Wenzel, bezüglich dieses tragischen Er- etgntssese bEttn. (21. und 61. Regiment) hatte am 23 Januar 1871 die Ausgabe, die Verhältnisse hinfichtlich der feindlichen Besetzung von Dijon aufzuklären, wobei es Nck in erster Linie um ein massiv gebautes, zur Vertheidigung | eingerichtetes und verstärktes Fabrikgebäude nördlich der Stadt handelte. Da daS 21. Regiment beim Angriff auf dieses Gebäude nicht nur nicht vorwärts konnte, sondern allmältg Terrain verlor, so erhielt der Hauptmann Kumme, Führer deS 2 Bataillons 61. Regiments, vom General Kettler den Befehl, mir 3 Compagnien dieses Bataillons (5., 6. und 7.) einen Vorstoß zu machen. Beim Angr ff auf die Fabrik, die unter Ricciotti Gart- baldig persönlicher Führung von 2 Bataillonen Garibaldtanern vertheidigt wurde, hatten die in vorderster Ltnie kämpfenden 6 und 7. Compagnie schwer unter dem wirksamen feindlichen ^euer gelitten. Da Hauptmann Kumme durch einen Schuß an den Kopf verwundet wurde, ertheilte der nunmehrige BataillonSsührer, Premier-Lieutenant LuchS, um b'/r Uhr Abends der 5. Compagnie den Befehl, diese Fabrik mit Sturm zu nehmen. Diese Compagnie, bei der sich die Fahne befand, hatte in einer etwa 150 Schritt von der Fabrik entfernt liegenden Kiesgrube nothdürstig Deckung gefunden und bereits durch das feindliche Feuer von der Fabrik aus ebenfalls schwere Verluste erlitten. Ste brach sofort auS der Kiesgrube, die Fahne an der Spitze, im Sturm vor. Rach kaum 20 Schritten wurde der Fahnenträger, Sergeant Pionke — ein tapferer, unerschrockener Soldat — durch das rasende Schnellfeuer deS Feindes, sowie die ganze ihn begleitende Section zu Boden gestreckt. Beim weiteren Vorwärtsdringen wurde der Compagnie- wundet wurde, t ... . 3. daß Ricciotti Garibaldi, „der Führer auf feindlicher Seite, hochherzig genug war, dieheldeumüthig vertheidigte Fahne dem General von Kettler wieder Lö"en"wir nun, was daS GeneralstabS-Werk Band V, r — r I . v t - alrtaX ’ Bekanntmachung, betreffend die Veranstaltung von Verloosungen innerhalb deS GroßherzogthumS. Der Stadtvorstand zu Lauterbach beabsichtigt, mit dem nnt 11 d. cy Lauterbach statlfindenden Prämien- und Viehmarkte eine Verloosung von Vieh, sowie landwirth- schastlichen- und Hausgeräthen zu verbinden. DaS Großh. Ministerium deS Innern und der Justiz hat d^ nachgesuchte Erlaubniß zur Veranstaltung dieser Ver- loosung unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 8000 Loose zu 0,60 Mk. daS Stück ausgegeben werden dürfen und 60 pCt. deS BruttoerlöseS aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden find und zugleich den Vertrieb der Loose in der Provinz Oberhessen gestattet. Gießen, den 24. Januar 1896. -GroßherzoglichrS Kreisamt Gießen. (<)icßenct Anzeigerr Kenerat-Mzeiger. den allgemeinen Ausstellung von Hühnern, Wassergeflügel rc. zu Mainz eine Verloosung von Nutzgeflügel rc. zu verbinden. Das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hat die nachgesuchte Erlaubniß zur Veranstaltung dieser Ver< loosung unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 15 000 Loose, zu 50 Psg. das Stück, ausgegeben werden dürfen und mindestens 55 pCt. des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind. r , rr Zugleich ist der Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet worden. Gießen, am 23. Januar 1896. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Gefunden: 1 R>ng, 2 Ohrringe, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Armband, 1 Sporn, 1 Zwicker, 1 Hammer, 1 Kmderprlzkragen, Arbeitskittel, 3 Handschuhe, 1 Weck- beutel und 1 Sack Hafer. Zugeflogeu: 1 Kanarienvogel. Gießen, den 25. Januar 1896. Großherzogliches Polizeiamt Gteßen. I. E. v. Bechtold, Regierungs.Assessor. Bekanntmachung. Nachdem uns auch in diesem Jahre wieder ein Betrag zur Verfügung gestellt worden ist, um im nächsten Sommer eine Anzahl armer, scrophu» löser Kinder in der Kiuderheilanstalt zu Bad-Nauheim unterbringen zu können, werden alle diejenigen Bewohner de» Sparkassen bezirks Gießen, welche solche kranken Kinder haben und nicht selbst in der Lage sind, die Kosten bestreiten zu können, ausgefordert, sich bei ihrem Pfarramt oder der Bürgermeisterei baldigst zu melden. Bei der An- Meldung ist ein ärztliches Zeugniß vorzulegen, in welchem die Nothwendig- keit einer Badekur bescheinigt sein muß. — Es ist nicht ausgeschlossen, daß Kindern, welche bereits auf Kosten der Sparkasse eine Badekur durch gemacht haben, die Kosten für eine weitere Kur bewilligt werden können. — Die Pfarrämter und Bürgermeistereien ersuchen wir, uns die einlaufenden Meldungen mit den ärztlichen Attesten und einer Bescheinigung über die Bedürftigkeit der betreffenden Eltern bis längstens Ende Januar k. I. zusenden zu wollen. Gießen, am 10. Decembec 1895. Die Direction des Spar- und Leihkasse-Bereirrs. 113___________________________I. E.: Wiener.____________________ Bekanntmachung, betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Staufenberg, Kreis Gießen. In der Zeit vom 24. Januar l. I. bis einschließlich 7. Februar l. I. liegen auf dem Gemeindehaus zu Staufenberg die Arbeiten des 3. Abschnittes vom 1. Felde rubr. Gemarkung, nämlich: 1) drei Zutheilungskarten, 2) ein Band Gütergeschosse, 3) das ZutheilungSverzeichniß, 4) das Adschätzungsverzeichniß der Obftbäume nach dem alten und neuen Stand nebst einem Band alphabetischer Zusammenstellung, 5) das Besitzstandsoerzeichniß mit der Abschätzung über die aus der Gcnrnrkung Lollar infolge GemarkungSgrenzregulirung zugezogenen Grundstücke, 6) desgleichen dasjenige für die Gemarkung Daubringen, 7) desgleich-n dasjenige für die Gemarkung Mainzlar, 8) die drei Zutheilungsverzeichnisse nebst Plänen über die infolge markungsgrenzregulirung neu gebildeten Grundstücke der Gemarkungen Lollar, Daubringen und Mainzlar, zur Einsicht der Betheiligten offen. Hierbei wird ausdrücklich bemerkt, daß die Zutheilung in den Districten „obig dem Weiher", „obig dem Burgacker" und „unter dem Burgacker" nur dann beibehalten werden kann, wenn die derselben zu Grunde liegenden Wege die höhere Genehmigung erfahren. Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen gegen die Arbeiten des 3. Abschnittes vom 1. Felde rubr. Gemarkung, welche schriftlich ein zureichen sind, findet statt: Samstag den S. Februar 1S96, Bormittags 10—11 Uhr, auf dem Gemeindehaus zu Staufenberg, wozu ich die Interessenten unter dem Hinweise cinlade, daß die Nichterscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Friedberg, 20. Januar 1896. 738 Der Bereinigi'.ngScommissär: L)r. Göttelm ann. DaS Berzclchnist sämmt- licher Ortschaften der Provinz Hessen-Nassau, ocS Großherzogthurns Hessen rc. — Ausgabe 1892 — ist vergriffen. Von der demnächst er- scheinenden N uaurgabe können a^ch Privatexemplare bezogen werden. Bestellungen auf solche sind bis zum 5. Februar mittels Postkarte beim hiesigen Kaiserlichen Postamte anzumelden. Holzversteigerung. Freitag den 31. Januar, VormillauS 9% Uhr, soll im L.'ih gesterner Gemeindewald nachnerzeich. neteS Holz versteigert werden: 35 rm Elchen-Schcit, 250 „ „ Knüppel, 80 „ „ Stöcke, 3540 Nchen Wellen, 48 E'chen Slämme von 4—10 m Länge — 14,74 km, 39 Eichen-Derbstangen, 2,50 km. Zusammenkunft am Schindanger Lkihgest rn, den 24. Januar 1896 Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. Heß. 854 Iagdverpachtung. Donnerstag,den «.Februar 1896 soll die Jagd b.r Feldg markung Bergheim Nachmittags 1IIbr aut dem NalhhauS zu Holzheim du pachtet werden. Holzheim, 23. Januar 1896. Großh. Bürgermeisterei Holzheim. ______________Klotz.___________842 Iagdverpachtung. Montag, IO. Februar 1. I., Nachmittags 1 Uhr, soll die hie sige Gemeinde Feldjagd auf weitere 9 Jahre auf Gr. Bürgermeisterei öffentlich verpachtet werden. Lind nstruth, 26. Januar 1896. Gr. Bürgermeisterei Lindenftruth. Scheid. 841 Bekanntmachung. Montag den 27., Dienstag den 28. und Mittwoch den 29. Jaunar l. I , jedesmal von Vo>mittags 9 Uhr an, soll im Lang« Gönser Gemeindewald „Haide" nach verzetchnetes Holz versteigert werden: 79 Eichenstämme von 13—30 cm Durchm. und 6—10 m Länge --- 17,74 km. 389 Fichten-, Kiefern- und Lärchenstämme von 13—44 cm Durch messer und 6—15 m Länge = 112,66 km. 9 Eichen-Derbstangen, 0,47 km. 84 Fichten-Derbstangen, 4,86 km. 111 rm Nadelscheiter, 682 rm Radelknüppel (hierunter 63 rm 3 m lang). 9850 Radelwrllen. 192 rm Nadelstöcke. Die Zusammenkunft ist jeden Tag im District Gaubersloch beim Pflanz- garten. Bemerkt wird, daß dar Stamm- und 3 m lange Holz am ersten Tage und das Brennholz am zweiten und dritten Tage zur Versteigerung kommt. Lang-Göns, den 21. Januar 1896 Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. __________Brücket.________736 Grshh. Htlklchk Ataatskiseidahukn. Verdingung der Lieferung von I6OoO cbm Vahnfawtter an die «rudouiinte »drt,dv'rg — Hangen im «anzen oder in TheUen. Die Verdingung»unke, lagen find im Bäreauz mmer Nr. 3 b'r unterzetchreten Behörde in G eßen (^TnrffarterttTc§c6i) oder bet der Neubau Abthctlur.g VIII tn Friedberg (Saalbau) oder der Neubau- Sbiheiluna IX tn Hungen (Gießener Sttatze) eintusehen, können auch bet der erstgen nnien Stelle gegen postfreie Ein- sendung von 70 A bezog.n werden. Angebote sinb pottfrei unb unter ent« sprechender Aufschrift an bte unterzeich ntte Behörde bi« lum Eröffnung««! mtn Camitao den 8. Aedrnor d. A., Vorm'NagS 11 Ubr, ein,ureichen. .siuschlagSfrift drei Wochen. Großd- Baubehörde für Nebenbahnen tu Oderhessen.830 Mittwoch den 29 Januar, Nachmittags 2'/, Uhr, sollen auf dem hiesigen OrtSgerichi bte den Erven des Eenft Wallenfels tn Goßen gehörigen Immobilien: Flur 1 Nr. lOlöa’/io - 150 qm Hof- ratthe in ber HozelSgasse (jetzt Dammftraße 15), Flur 17 Nr 131’/io — 602 qm Acker am Hamm unter ben bei ber Versteigerung bekannt gemacht roerbenben Bebingungen frei- willig mciftbietenb versteigert werben. Gießen, tun 21. Januar 1896. Großh. OrtSgericht Gießen. ____________I. A.: Bogt. 756 Versteigerung. Mittwoch den 29. Januar U I., Nachmittag- o Uhr, soll in ber Gastwtrthschaft beS Herrn Wilhelm Rinn in Mein-Linden bte ben Erven v«s Ernst Wallenfels in Gießen gehörige Wiese im Heßler, tn bet Gemarkung Gießen gelegen, welche in 13 Stücke gethetlt ist, unter den bei ber Versteigerung bekannt gemacht xotx- benben Bedingungen hetroiflig metstbietenb versteigert werden. Gießen, ben 21. Januar 1896. Großh. OrtSgericht Gießen. I. A.: Vogt. 740 Holz-Versteigerung im Licher Gemeindewald. Donnerstag den 30. Januar 1896,Vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im Licher Gemeindewald, in den Districten OberspeierlingSkopf und Etsenkaute, versteigert werden: 137,2 rm Buchen-Scheitholz, 28,4 „ Eichen- „ 20 „ Birken- „ 24 „ BucheN'Knüppelholz, 99,4 „ Eichen „ 16 n Nadel- „ 379,8 „ Buchen-, Etchen- und Nadel-Stöcke, 7678 Buchen-, Elchen- und Nadel- Wellen. Der Anfang ist in der Schwein- ftallsheege bei Nr. 1. Die Zusammenkunft ist aus der Nieder Bfisch n Morgen — lunO Hector Feld und circa 1400 deff. Morgen — 350 Hektar Wold, auf hiesigem Rathhause verpachtet werden. Der Wald ist circa 20 Minuten von ben Stationen Butzbach und Langgön« entfernt. Gambach, ben 17. Januar 1896. Großh. Hess. Bürgermeisterei Gambach R e u h l. 659 Gründ!. Clavier u. Violin- Unterricht ertheilt 834 Peter Volk, conseroatorttch gebtib- MufiNehrer. Grllnvergerftratze 4. 835] RÄDettttrridlt im Damen« kkeidermacken unb WeißnLhea wird gründ! erihnlt sow. ar.ch Neuanfertigung befi. au?g f Hraakfaterssr. 68, IN. Wagen: außergewöhnlich billig ein Milorb unb ein Break zu verkaufen bei A. Hess, Sattler, 850 Marklstraße 14. Suppenwürze in Chigtral Fläschchen von 65 H an ist zu haben bet Smit Fischbach. SeUerSweg. 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