le!! 905» Iwwni» (W) uets durch Ankauf «’tKWtfereie«, nfoitft $ono bu $jg. 19.- Praktisch enM« 25 Mik. nd vorzüglich 86ir 5 25 Mk ek, weg 85. ti die mehrfach Pra- t Bier-Concurrenr .hMe und Ehren- frei Achen die 23 U5 iandlnnil- ff H Z5 tS 18 i"' Mv. 252 Erstes Blatt. Sonntag den 25. Oktober 1896 Drr Hietzener Anzeiger erscheint täglich, mit Au-uahmr deS Montag-. Dir Gießener Aamitteuvtäller werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal drigrlegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Vierteljähriger Aöonnementspreis: 2 Mark 20 Pfg. mit Lringerloh». Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, Expedition und Druckerei: SchukstraßeAr.7^ Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblutt für den Äveis Gietzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Borm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Hießener Kamilienökätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen , Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. > Anrtlichcr TKeil. Bekanntmachung, betreffend: die Maul« und Klauenseuche. Au Fauerbach v. d. H., Griedel und Steinfurth, Kreis Friedberg, ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen und dieserhalb Grhöftsperre verfügt worden. Gießen, den 23. October 1896. Großherzogliches KreiSamt Gießen. _______________I. B.: Dr. Meltor._______________ Bekanntmachung, betreffend: die Abhaltung von Biehmärkten zu Ruppertenrod. Großh. Ministerium des Innern hat die Abhaltung deS auf den 29. October l. I. fälligen ViehmarkteS zu Ruppertenrod nutet folgenden Bedingungen gestattet: 1. Für Auf- und Abtrieb des BieheS ist den Anträgen deS Kreisveterinäramtes gemäß je eine bestimmte Stelle zu schaffen, welche allein benutzt werden darf. 2. Auf den Markt dürfen nur Thiere auS unverseuchten Orten der Kreise Alsfeld, Schotten, Lauterbach, Gießen, Büdingen und Friedberg, Thiere von Händlern aber nur dann, wenn fie mindestens 7 Tage in unverseuchten Orten der fraglichen Kreise in seuchenfreiem Zustande gestanden haben, aufgetrieben werden. AlSfeld, den 15. October 1896. Großherzogliches KreiSamt Alsfeld. I. V.: Ham mann. Nachrichten über den Saatenstand im Grotzherzogthum Hessen um die Mitte des Monats Oct ober 1896. Zusammengestellt bet der Großherzogltchen Oberen landwirthschaft- ltchen Behörde. Bemerkungen: Die günstige Witterung in der ersten Hälfte des Octobers hat noch Manches gebestert. Jndcssen wird doch fast in allen Erhebunqsbezirken über das Auftreten der Kartoffelfäule geklagt, wenn auch diese.Krankheit in einzelnen Erhebungsbeztrken tz. B. Schotten) nicht tn dem früher befürchteten Grade oufgetrelen ist. Weizen, Spelz und Gerste gaben in Bezug auf Menge befriedigende Erträge; die Qualität jedoch ist durch die naffe Witterung »ährend der Ernte beeinträchtigt worden. Die frühen Wintersaaten gehen gut auf. Die Traubenlese ist durch die neuerdings wieder eingetretene naffe Witterung sehr erschwert. Provinzen und Saaten st and. Note 1 — sehr guter, 2 — guter, 3 —mittlerer, 4—geringer, 5 — Ernteertrag in 100 Kilo seh geringer Stand per Hectar Q Er he bungSbezirke K B I « c •«e> £= o «e- K § B ö a l 5 c Z !s Ä Vrov.Starkenburg Kreis Bensheim. . 18 1 1,5 1 25 16 — 2 „ Darmstadt 2 4 3 18 — 20 3 „ Dieburg . . 2 2 1.5 3 22 — 20 4 „ Erbach. . . — 2 2 — 14 17 20 5 „ Groß-Gerau. 2 3 2 —— 24 — 27 6 „ Heppenheim . 3 2 — 2 — 14 12 7 „ Offenbach. . — 3 — — 20 — 20 Durchschn. f. Starkenburg 2,1 2,4 2,2 2.5 19II15 n 20 Prov. Oberhessen. Kreis Alsfeld. . . — 20 8 — 2 2 — 22 9 „ Büdingen. . 25 3 3 — ]24 22 10 „ Friedberg. - 2,5 3 — — 34 26 11 „ Gießen. . . 2,5 2 2 —— 18 12 „ Lauterbach — — — — 20 22 13 ,, Schotten . . — 2.5 25 1 — 18 19 Durchschn. f. Oberhesfen 2,5 25 2.4 — 23 u — 22 Prov. Rheinhessen. 22 14 Landw.Ver.-Bez. Alzey 2 — — — \- 30 15 „ „ Bingen — — — 2,5 20 23 16 „ „ Flonheim 2 2 2,5 3 24 — 29 17 , „Ingelheim 3 2,5 — 2,5 15 — 25 18 „ „ Mainz. 2,5 2 2 2,5 — — 26 19 „ „ Nteder-Olm — 3 — 3 24 27 20 „ „ Oppenheim — — — — 27 30 21 ■ „ Osthofen . — — — — 22 — 27 22 „ „ Pfeddersheim — 2 2 2 26 — 24 23 „ „ Wöllstein . 4,5 3 — 2 22 25 24 „ „ Wörrstadt. 2 1 — 3 28 - 30 25 „ „ Worms . 3 3 2,5 3 24 1- 25 Durchschn. f. Rheinhessen 2,7 1 2.3 2,2 2,6 23 1- 17 Durchschnitt f. d. Großh. 2,6 2,4 2,3 2,5 221115 23 Gefunden: 2 Regenschirme, 1 Stück Sammt, 1 Geldstück, 1 Manschettenknopf, 1 Schirmfutteral, 1 leeres Portemonnaie. Zugelaufen: 1 junges Schaaf und 1 junger Hahn. Gießen, am 24. October 1896. GroßherzogltcheS Polizeiamt Gießen. v. Bechtold. XUudjte Nkrehekhche«. «olffr telegraphisches Sorrespondenz-Brrreau. Berlin, 23. October. Der Colonialrath beschloß, die Reichsregierung aufzufordern, die Landeshoheit über Neu-Guinea auf daS Reich zu übernehmen. Nachmittags 5 Uhr wurde die Tagung des Colonialrarhes geschloffen. Berlin, 23. October. Der Colonialrath nahm in seiner gestrigen BormittagSsitzung den Antrag des Herzogs Johann Albrecht von Mecklenburg in einer vom Ausschüsse veränderten Faffung an, welche lautet: „Der Colonialrath ersucht die Regierung, dahin wirken zu wollen, daß, wenn in einer Schule neben der eigenen Sprache fremde Sprachen gelehrt werden, die deutsche obligatorisch sei." Berlin, 23. October. Der Bundesrath überwies in seiner gestrigen Sitzung den Entwurf der Militär straf- g erich tS ord nung für daS deutsche Reich dem zuständigen AuSschuffe. Freiburg, 23. October. Wie die „BreiSgauer Zeitung" meldet, wird die Leiche des Erzbischofs D. Roos am Dienstag Vormittag 9 Uhr in der Münsterkirche beigesetzt werden. Wahrscheinlich wird Bischof Haffner auS Mainz anwesend sein. Die Wahl eines Kapttel-Biears erfolgt morgen. Straßburg, 23. October. G.stern Morgen Uhr fand auf dem Schlachtfelde von Wörth unter zahlreicher Betheiligung die Enthüllung des zu Ehren der Gefallenen des 6. Thüringischen Infanterie-Regiments Nr. 95 errichteten Denkmals statt. DaS Denkmal, ein Werk Professor Schillings, befindet sich unweit deS Bahnhofes Morsbronn. Bern, 23. October. Auf der ganzen Schweizer Hochebene herrscht seit heute früh sehr starker Schneefall, der große Störungen im Telephonverkehr verursacht. In La Chaux de Fond liegt der Schnee einen halben Meter hoch. Die telegraphische und telephonische Verbindung ist ganz unterbrochen. Durch die Last des Schnees wurden große Bäume geknickt. Telephouträger stürzten auf die Straße herab. Ueberschwemmungen werden aus den Can- ronen Neuenburg, Waadt, Bafelland und Tessin gemeldet, wo die Weinernte vollständig zerstört wurde. Wien, 23. October. Abgeordnetenhaus. Inder heute fortgesetzten Verhandlung über daS HetmathSgesetz wurde die zehnjährige Ersitzungsfrist angenommen. Haag, 23. October. Heute Vormittag 11 Uhr legte die Königin Wilhelmine ihr GlaubenSbekenntniß als Mitglied der reformirten niederländischen Kirche ab und wurde von dem Hofpredtger Van der Flter in Gegenwart der Königin- Regentin, des Superintendenten Van den Poll und zweier Kirchenältesten geprüft. Morgen findet die Confirmation der Königin statt. Paris, 23. October. Nach de« „Malin" wäre von der Regierung eine Vorlage bett, die Zucketbesteuetung zu etwarten, nach welcher die Berthetlung eines Prämien« betrage- von 16 Millionen FrcS. für die Gesammtproduction einschließlich der Fabrikattonsüberschüsse vorgeschlagen wird. Gleichzeitig sollen die ordentlichen Steuern von 60 auf 64 FrcS. für 100 Kg. und die Steuern auf die Ueberschüfle über den gesetzlichen Ausbeutebetrag (7,75 Kg. Zucker auf 100 Kg. Rüben) von 30 auf 32 FrcS. erhöht werden. Der RegieruugSvorschlag würde dahin gehen, diese neuen Zucker- steuern während zwei Campagnen zu erproben und unterdessen eine internationale Verständigung zur Abschaffung der Prämien abzuwarten. deS »ereil Berlin, 23. Hctober. Der Kaiser empfing im Neuen Palais heute Vormittag 10 Uhr den Staatssekretär des RetchSmarineamtS, Admiral Hollmann, und den Chef des MarinecabinetS, Contreadmiral Freiherrn v. Sendeu-Bibran, zum Vortrag. Um 2 Uhr Nachmittags erfolgte die Abreise des Kaisers nach Schwerin zu den DermählungSfeierlichkeiten, wohin Prinz Heinrich den Kaiser begleitete. Berlin, 13. Oktober. Dem Dementi der „Nordd. Allg. Ztg." gegenüber bleiben die „Berliner Reuest. Nachr." dabet, daß Major v. W iß mann nicht nach Ostafrika zurückkehren wolle. Als sein Nachfolger werde ganz offen im Colooialamt der Geheime LegationSrath Hellwig von der Colouialabtheilung des auswärtigen Amtes genannt. Berlin, 23. Oktober. Dem BundeSrathe find bereits mehrere Spccial-EtatS für 1897/98 zur Beschlußfassung zugegangen. Die Berathungen über diese Etats sollen, wie die „Post" vernimmt, im BundeSrathe so gefördert werden, daß dem Reichstage der gesammte Etat bei seinem Wieder- zusammentritt am 10. November dsS. IS. vorgelegt werden kann. Berlin, 23. October. Der Berliner Arbeiter- Verein hatte auf gestern Abend zwei aufeinander folgende Versammlungen einberufen, um den vor einigen Tagen durch damals erfolgte polizeiliche Auflösung der Versammlung am Sprechen verhinderten Professor Quid de-München über sein Thema „Majestätsbeleidigungen" zu Worte kommen zu lassen. Ein sehr zahlreiche- Publikum war der Einladung nachgekommen. Die erste Versammlung, eine Vereins-Versammlung, zu der Gäste Zutritt hatten, wurde sogleich, nachdem der Vorsitzende den Professor Qutdde als Referent derselben vorgeftellt hatte, polizeilich anfgelöst, weil fie eine öffentliche sei. Unter Hochrufen ging die Versammlung auseinander, um nach einigen Minuten wieder den Saal zur zweiten, als öffentlich augemeldeten Versammlung zu betreten. Nach der Wahl deS Bureaus ergriff sodann Professor Quidde das Wort zu seinem mehr als zweistündigen Vortrag über daS genannte Thema, welches er so zu behandeln erklärte, daß er Rechtsprechung und Gesetzgebung mit Bezug auf MajestätSbeleidigung durchgehen wolle. Er gab nun einen geschichtlichen Ueberbltck über die Entwickelung der Majestät-« beleidigungsproccsie, besprach ausführlich eine Anzahl vielerörterter Entschetdurgen deutscher Gerichte in solchen Processen, verglich englische und deutsche Zustände und führte dann weiter auS: der MajestätSbeleidigungs Paragraph sei ein schweres Hinderniß für die Entwickelung unserer politischen Freiheit und übe einen Druck auf die politische Moral. Unter diesem Paragraph dürsten, so äußerte Redner, nur Beleidigungen bestraft werden, die unter dem gewöhnlichen Beleidigungs-Paragraphen straffällig seien. Die Verjährungsfristen müßten bedeutend, vielleicht auf drei Monate, herabgesetzt werden und nur öffentliche Majestätsbeleidigungen dürften zum Gegenstand von Processen gemacht werden, und zwar sollten solche vor den Schwurgerichten zur Verhandlung kommen, zu welchen freilich eine andere Wahl von Geschworenen nöthig sei, als wie jetzt. An den Vortrag schloß sich eine längere DiScusfion. Berlin, 23. October, DaS RetchSpostamt dürfte im nächsten Etat mit einer Forderung erscheinen, die sich auf die Neuaufstellung und Erweiterung deS Postmuseums bezieht. Berlin, 23. October. Gegen die schwindelhaften und unter beschönigender Etikette gehandelten Waschmittel be* abfichtigt der Verband der Seifenfabrikanten auf Grund deS Gesetzes über den unlauteren Wettbewerb geeignete rechtliche Maßnahmen in die Wege zu leiten, sowie auch Schritte zu unternehmen behufs Erniedrigung der Sodazölle, wobei alle anderen interesfirten Industrien entsprechend mit herangezogen werden sollen. Berlin, 23. Oktober. Gelegentlich einer Haussuchung in der Lübbenerstraße nach Gegenständen, die auS der Ausstellung entwendet waren, fiel der Polizei eine große Anzahl anarchistischer Schriften in die Hände und fie beschlagnahmte dieselben sofort. Die Frau deS BehauSsuchleu gab an, diese Schriften von der Frau deS früheren Redakteurs des „Socialist", Tischler Johann Sundat, zur Aufbewahrung erhalten zu haben. Frau Sundat wurde verhaftet, ist jedoch wieder fieigelaffen worden. Berlin, 23. Oktober, Die Nachforschungen nach dem Mörder Bruno Werner und seinen beiden Complicen find noch immer erfolglos geblieben. Frankfurt a. M., 23. Oktober. Die „Franks. Ztg." schreibt: Wie verlautet, steht in Kürze die Versetzung des Polizeipräsidenten Frhru. v. Müffling bevor. Herr v. Müsfling soll entweder für den Poften eines Regierungspräsidenten in Kassel ober eines Ministerialdirektors in Aussicht genommen fein. Frankfurt a. M, 23. Oc ober. Der „Franks. Ztg." wird aus Karlsruhe gemeldet: Eine Bestätigung der verurlheilung des Lieutenants v. Brüsewitz liegt nicht vor. Auskunft darüber ist gleichfalls nicht zu erhalten. Einzelne Blätter bestreiten die Verurtheilung überhaupt und betonen, daß die Untersuchung noch nicht abgeschlossen sei. Wilhelmshaven, 23. October. Kaiser Wilhelm hat besohlen, daß die in der hiesigen Garnisonskirche zu errichtende Gedenktafel für die beim Untergang des Kanonenbootes ,JltiS" ertrunkenen Personen aus seine Kosten angebracht werden wird. Die Widmung lautet: „ES ehret die gefallenen Helden dankbar der Kaiser und das Vaterland." Prag. 23. October. Im Pilsener deutschen Stadttheater brach gestern Abend »ährend der Vorstellung Feuer aus, welches die ganze Garderobe zerstörte. Der Geistesgegenwart des Regisseur», der das Publikum aufforderte, das Theater ruhig zu verlaffen, ist eS zu danken, daß eine Panik verhütet wurde. Berlin, 24. October. Der Colonialrath beschloß gestern, die RetchSregterung aufzuforderu, die Landeshoheit über Neu-Guinea zu übernehmen. Die vorgeschlagenen Bestimmungen des neuen Vertrages sind vorläufig vertraulich. Ein Widerspruch gegen die Darstellung der Denkschrift über die Gesellschaften in den Colonien wurde nicht erhoben und die Sitzungen geschloffen. Berlin. 24. October. Wie verlautet, übergibt heute Dr. Kayser die Geschäfte des ColonialamtS an Freiherrn v. Richthofen. Berlin, 24. October. Der Magistrat beschloß, die Bauplatzsteuer aufzuhebeu. MySlowih, 24. October. Russische Grenzbeamte con- fiScirten eine Menge Gigerlstöcke, welche im Innern nihilistische Proclamatiouen enthielten. Posen, 24. October. Dem „Dziennik PoznanSki" zufolge fordert der Oberpräfident der Provinz Posen als Aufsichtsbehörde der katholischen Krankenanstalten die Assistenzärzte auf, auS den polnischen Turnvereinen auS- zutreten, da diese staatsfeindliche Zwecke verfolgten. Hamburg, 24. October. Das Befinden des Fürsten Bismarck ist andauernd günstig. Er unternimmt täglich Spazierfahrten. Schwerin. 24. October. Der Kaiser ist gestern Abend gegen l/,7 Uhr zur Theilnahme an den Hochzeit-feierlich kett en hier eingetroffen. Zum Empfang am Bahnhof waren der Großherzog und die hier weilenden Herzöge von Mecklenburg erschienen. Der Kaiser, welcher Garde du Corps Uniform trug, begrüßte den Grohherzog aufs herzlichste. Nach Abfchreiten der Ehrevcompagnie fuhren die Herrschaften durch die festlich geschmückte Stadt zum Schloß. Heute Bormittag beginnen die HochzeitSfeierlichkeiten. Nach der Feier wird der Kaiser gegen 4 Uhr die Rückreise nach Berlin antreten. DaS Hochzeitsgeschenk des Kaisers besteht in einem Kronleuchter aus dec köntgl. Porzellan-Manufactur, während die Kaiserin der Braut einen weiß-seidenen Schirm mit dtomantenbesrtztem Griff zum Geschenk machte. AuS allen Theilen des Lande- gehen der scheidenden Prinzessin Gaben und AbichtedSgrüße zu. Die Neuvermählten werden sich nach dem Schloß Lensahn bet Eutin begeben. Manvheim, 24. October. Der anhaltende Regen der letzten Tage hat die fast vollendete evangelische Kirche zu EnSheim zum Einsturz gebracht. Personen sind dabet nicht verletzt. Graz. 24. October. Ganz Kärnten wurde durch eine neue Hochwassergefahr bedroht, da der Sirocco den Schnee de- Hochgebirge- rapid aufthaut. CocaUs unfc Lrootinzieller. Gießen, den 24. October. * * Ernennungen. Seine Königs. Hoheit der Groß- h erzog haben Allerguädtgst geruht, am 21. October den Kreisarzt bet dem KreiSgesundheitSamte Büdingen, Medicinal« rath Dr. Ludwig Hauser zum Kreisärzte bei dem Kreis- gesundheitöamte Ben-Heim, den KretSasststenzarzt bet dem KreiSgesundheitSamte Mainz Dr. Wilhelm Schäffer zum Kreisärzte bet dem KretSgefundhettSamte Erbach, den Arzt am Lande-zuchthau- tu Marteufchloß und an der Zellenstrafanstalt in Butzbach Dr. Otto Wießner zum Kreisarzt bei dem KreiSgesundheitSamte Büdingen, den KreiS- asfistenzarzt bet dem KreiSgesundheitSamte Darmstadt Dr. Emil Schäffer zum KretSasststenzarzt bei dem KreiS- gesundhettsamte Mainz, den KretSasststenzarzt bei dem Krets- gesundheitSamte Schotten mit dem AmtSfltze zu Ulrichstein, Dr. Emil Nebel zum Kreißassistenzarzte bei dem KreiSgesundheitSamte Darmstadt und den practischen Arzt Dr. Otto Heinrich in Groß-Felda zum KrelSassiftcnzarzt bei dem KreiSgesundheitSamte Schotten mit dem Amtssitze zu Ulrich, stein, den KcetSasfistenzarzt bet dem KrriSgesundheitSamt Gießen Dr. Josef Wengler zum AnftaltSarzt an der Zellenstrafanstalt Butzbach, fämmtlich mit Wirkung vom 1. November l. I. an, zu ernennen. * * LaudwirthfchaftlicheS. Der an Stelle von Herrn Dr. Radewald zum Generalsekretär des LandeS-AuS- schuffeS der landwirthschaftltchen Vereine des Großherzog- taumS Hrffen berufene Dr. Müller-Alzey hat feine neue Stellung mit Wirkung vom 1. October ds. Js. angetreteu. OmutbuSverbiudung Gießeu Wiefeck. Auf unsere Notiz hin thetlt uns der Vorstand der hiesigen OmntbuSgesellschast soeben mit, daß mit dem morgigen Sonntage die Linie D von und nach Wieseck versuchsweise wieder eröffnet wird. Der Fahrpreis ist, wie früher, auf 10 Pfg. für die einfache Tour festgesetzt, Abonnement- werden außer den bereits bestehenden Abonnementskarten keine auSgegeben. Die Wagen verkehren vorläufig nach folgendem Fahrplan: ab Gießen: Morgens 7"* l«f 3M 6» 7" Abend-, ab Wteicck: Morgens 68e* 73(* pdf 415 6so 7so Abends. t nur an Sonntagen, * nur an Wochentagen. • • Stein» Saalbart. Morgen Sonntag Nachmittag wird unsere Regiment-musik unter persönlicher Leitung des Herrn MusikdirectorS Krautze daselbst coucertiren. Wir verweisen de- Weiteren auf das reichhaltige Programm, welches im Jnserateutheil zu finden. • e Etadttheater. Der zweite Schlierseer-Theaterabend (Montag) bringt wieder eine Novität. „Im AuStragstüberl" heitzt das Dolksstück, welches zur Aufführung gelangt. Es stammt aus der Feder der bewährten vühnenfchriftsteller Maximilian Schmidt und HanS Neuert und behandelt die alte Sitte des in den AuStraggehenS, wie fie auf dem Lande und besonder- im sberbayertschen Gebirge üblich ist, indem der alt gewordene Bauer Haus und Hof dem Sohne übet» ■ giebt und fich von der Bewirihschaftuug des Anwesens zurückzieht. ES ist ein ländliches Familienleben, was die Berfaffer in wirksamer dramatischer Form vor Augen führen. Daß Stück hat seit Jahren den Weg über alle deutschen Bühnen gemacht und zahlreiche Aufführungen erlebt und wurde auch eine beliebte Nummer des Schlierseer Repertoires. In den Hauptrollen find die bewährten Kräfte der Truppe Lader Terofal und Therese Dirnberger beschäftigt. Ueber die Handlung in gedrängter Kürze folgendes: „Der Bauer Marti will gern reich werden und läht fich drum bethören, eine Ziegelsabrik anzufangen. Sein Pflegebruder Nazi warnt ihn davor, stachelt dadurch aber nur den jungen Bauern auf, der ihn aus dem Hause verweist. Der Bauer fällt in die Hand eines Wucherers und — der Bankrott ist unauöbleib' lich. Seine alten Eltern hat der Bauer ebenfalls vom Hofe verjagt und fo kommt der VerfteigerungSlag über den Lehm- Hof. Da geht der verlorene Sohu in seiner Verzweiflung in sich- der Alte hat noch Capitalien auf der Sparkaffe, er rettet den Sohn, indem er den Wucherer, der fich vor dem Gericht fürchten muß, abfindet und den Lehmhof seinem Sohne und dem Nazl zugleich übergiebt. Auch die erhoffte Eisenbahn wird gebaut und dadurch die Ziegelfabrik doch rentabel: so kommt nach mancher rührseligen Scene Alles zum guten Ende. • * Die Schlierseer haben in Stuttgart soeben eine Gastspielserie von 23 Vorstellungen beendet. Der Erfolg war so groß, wie ihn In der württembergischen Hauptstadt noch niemal- ein Ensemble erzielte. Beifallsstürme und allabendlich übervolle Häuser. Gar ost mußte an den Kaffen die Schutzmannschaft interveniren, denn der Andrang war thatsächlich wiederholt beängstigend und gefährlich. * * Zitherverein Alpenroschen. Morgen Sonntag veranstaltet der hiesige Zitherverein „Alpenröschen" aus dem „Lenz- schen Felsenkeller" ein Zither Concert." Da uns hier in Gießen bis jetzt sehr wenig Gelegenheit geboten worden ist, in diesem Fache etwas zu hören, so machen wir unsere Leser, besonders die hiesigen Zitherspieler an dieser Stelle vorauf aufmerksam. * • Panorama Photoplastik. DaS große Ereigniß: die Eröffnung dcS Nord-Oftsee-CanalS, wird unS von heute ab im Panorama-Photoplastik des Herrn Schmidt geboten. Was Vielen durch die hohen Kosten nicht vergönnt war zu sehen, das wird unS in naturwahren plastischen Ansichten vorgeführt. Wir nennen nur die Alftertnsel von innen und außen, den Kaiser in Hamburg, Brunsbüttel, die Durchfahrt durch den Canal, Holtenau, die internationale Flotte, daS Flottenmanöver und die Parade, das Kaiserzelt, Schlußsteinlegung durch den Kaiser, Hochbrücken und Leucht- thürme. Nach dem, waS Herr Schmidt bisher geboten, bedarf eS bei dieser Serie wohl keiner Empfehlung und wird sicher ein starker Andrang stattfinden. • • eine gemüthliche Familienfeier war eS, die fich uu- beabfichtigt und unvorbereitet am gestrigen Tage auf der Acti en -Brauerei entwickelte. Die zufällig anwesende Mutter deS Herrn ßemme hatte ihren Geburtstag, und die zahlreichen Brauburschen und Arbeiter des Etablissements entsandten, um ihren Director zu ehren, dem Geburtstags- kinde eine Deputation, um diesem ihre Glückwünsche darzubringen, wobei prächtige Blumenspenden der Dame überreicht wurden. Nach Feierabend versammelten fich die Bureau- Beamten, die Brauburschen und die Übrigen Arbeiter zum fröhlichen Mahle. Musik und Feuerwerk traten baß Uebrige, um eine fröhliche Stimmung unter der zahlreichen und vergnügten GeburlstagSgesellfchaft hervorzurufen, die bis in die späten Nachtstunden bei einander blieb. * * Betrug. Vor einigen Tagen miethete sich ein an geblicher Uhrmacher bei einer Familie hier ein und verschwand am andern Tage unter Mitnahme mehrerer Werth- fachen. ES gelang, denselben zu verhaften und entpuppte er sich als ein von Mainz aus verfolgter Betrüger und Dieb. • • Diebstahl. In einem Haufe am Seltersweg wurden gestern verschiedene Kleidungsstücke gestohlen. Der Dieb wurde in der Person eines DicnstknechtS ermittelt und fanden sich die gestohlenen Gegenstände bei ihm vor. * * Landtagswahlen. Der „Franks. Zeitung." wird auS Darmstadt geschrieben: Nach Artikel 6 deS Gesetzes vom 12. November 1872 sind bei den Wahlen der Wahl- männer und Abgeordneten zum Landtage nur hessische Staatsbürger, die das 25. Lebensjahr zurückgelegt haben, stimmberechtigt. Bei den jüngst vollzogenen LandtagSwahlen trat zu Tage, daß auch Nicht Hess en in die von den Gemeinden aufgestellten Wählerlisten aufgenommen waren. Dieser Umstand ist nicht immer auf ein verschulden der Gemeinden zurückzuführen, denn ihnen fehlen oft die Unterlagen, um beurteilen zu können, ob ein Einwohner Hesse ist ober nicht. Eine sichere Grundlage könnten in btefer Richtung allein die von den Standesämtern geführten Register abgeben, allein diese enthalten eine Beurkundung hinsichtlich der Staatsangehörigkeit gleichfalls nicht. Im Verlauf von weiteren 3 und 6 Jahren wird es für die Gemeinden noch weit schwieriger sein, die Staatsangehörigkeit im linzelnen Falle festzuftcllen. Diese Sache muß im nächsten Landtage zur Sprache gebracht werden- eß liegt nahe, gleich- ze-tig auch die Frage zu erörtern, ob man nicht die hessische Staatsangehörigkeit alß Erforderns activer und passiver Wahlfahigkeit zum Landtage überhaupt fallen lasten soll. * • Die Tiefbau - Berufflgeuossenfchaft hat Angesichts der Zunahme der Unfälle bei Ausschachtungen, CavalisationS- bauten rc. eine Commission eingesetzt, die neue Vorschläge zur Verhütung, sowie zur Verschärfung der Vorschriften bei solchen Bauten auflarbeiten soll. Auch die einschlägigen Strafbestimmungen werden in Zukunft strenger gehandhabt werden. Die meisten Unfälle werden durch unvorsichtige- Fahren der Mannschaft aus den Förderwagen und durch daß gefährliche Untergraben von Erdreich zum Zwecke der Beschleunigung der Arbeiten verursacht. * * Ja Amerika verstorbene Hessen. Shebotzgan, Wiß., Frau Wtw. Charlotte Rumnetz geb. Gerlach, 80 Jahre alt, aus Rheinhessen. New ss)ork, Frau Catharina Herrmann geb. Bechtluft, 61 Jahre alt, auß Flonheim. E gin, Jü., Philipp Confl, 70 Jahre alt, auß Homberg. New- Kork, Carl Paul Tr »scher, 36 Jahre alt, auß Alßf l'. Brooklyn, N. y., John Kramer, 72 Jahre alt, auß Obersaulheim. E. Reichelsheim i. tz W., 21. October. Die Wieder- herstellungSarbeiten in unserer Kirche find nahezu vollendet. Die Orgel mit ihren 19 Registern ist eine treff« liche Arbeit unseres oberhesfischeu LandSmanneS, Herrn Förster auß Lich. Daß Werk ist nach allen Regeln der neuen Orgelbautechnik hergestellt, besitzt Register von großer Zartheit, aber auch solche von gewaltiger Kraft, so daß der Raum fast zu klein erscheint, wenn daß volle Weik in Tätigkeit gesetzt wird. — Beim Abbruch der alten Orgel, fow e bei den Wiederherstellungsarbeiten sanden fich einige Dinge, die auch für weitere Kreise Jntereste haben. Wir bringen folgende kurze Notizen darüber. Zunächst eine sianzöfi'chc Inschrift, welche lautet: Aujoard’hui que toub entendez ma volx, n’en durcissez point vos coeurs. Die Inschrift stammt auß den 90er Jahren deß vorigen Jahrhundert-, wahrscheinlich auß 1796, denn in diesem Jahre wurde in der Wetterau bei Ober-Mörlen, Friedberg und Fauerbach scharf gekämpft (Lchberg wurde am 10. September 1796 fast ganz zerstört) und die Witterauer Dörfer: Reichelsheim, Echzell, Leidhecken, Staden, Heuchelheim und viele andere waren von den Franzosen besitzt. Von diesen iand sich ein Rapport IV™® Bataillon de l’Oiee Compagnie D. Situation de la dite Compagnie en 1793, Van 2™" de la E6publique Fran^aise. Der Rapport enthält folgende Rubriken: en conges; malades ä la chambre, ä l’hopital; en prison; detaches; de garde; reste bous les armes; nom des officiera (de Service, de police, de semaine); secrues, pertes. Bescheinigt wird der Rapport: Certifie par moi: Comman- dant de la dite compagnie. — AIS ein Kunstwerk von hohem Werthe und großer Schönheit drfindet sich in der Kirche eine große Schüssel von Messing, welche in getriebener Arbeit den Sündenfall darstellt: Adam und Eoa stehen zu beiden Seiten deß Baumes der Erkenntnlß. Eva, rechts vom Baume, hält den Apfel in der Hand- Adam steht links, um den Baum ringelt sich die Schlange. Auf dem Boden der Schüssel sind Inschriften in Majuskeln und Minuskeln, sowie allerlei Maß- und Stabwerk, alles in getriebener Arbeit, angebracht. Die kleinere Schüssel, auch in Messing, ist weniger kunstvoll gehalten, aber immerhin schön und interessant. M.W. «ns bet mittlere# öettera«, 23. October. Dir Handel mit fetten Gänsen nach Frankfurt ist seit einiger Zeit sehr lebhaft geworden. Die Martinsvögel zeigen wieder Neigung zum Krankwerden. Man erkennt dies daran, daß fich die erkrankten Thiere absondern und den Schnabel aufsperren, als litten sie an Athemnoth. Eintm Züchter gingen im Laufe dieser Woche 24 Stück zu Grunde. W'.r rathen: Diejenigen Stücke, die Krankheitszeichen er- kennen lassen, von den Gesunden zu trennen, denn die Krai k- heit ist ansteckend. Als Futter verabreiche man Hafer, der sehr kräftigt, etwas Grünzeug und öfter» frische-, reine» Wasser. V. Ans dem Sogeiflberge, 23 October. Ungefähr 25 Gemeinden, die im oberen Bogelflberge liegen, haben von der Regierung Zuschüsse erhalten, um Waldculturen vornehmen zu können. Da man mit Verbesserung dtr Hut- weiden vorangeht, auch eine weitere Bahn durch den Vogels- berg genehmigt und vermessen ist, wird bald neuiß Ltben in diesem Gebirge erwachen. X Darmstadt, 23. October. In der permanenten Huß' ftellung des Kunftve r ein- thut fich gegenwärtig eine einheimische Künstlerin, Frl. Clara Grosch, die nach und nach ganz in» Porträtfach überzugehen scheint, mit einer Reihe sehr schöner Bildnisse, darunter ein solche- der Kinder des Gräfl. Erbach-Schönberg'schen PaareS hervor. Einige treffende Copieen nach alten Meistern sind un» von der Künstlerin noch in bester Erinnerung. — N. Sichel (Berlin), hat zwei seiner stilvollen orientalischen Frauengestalten, tn wunderbar gelungener Zeichnung und mit virtuosem Color t auSgeführt, zur Ausstellung gebracht. —Von August Noack (Darmstadt) ist ein durch große Portättreue fich auSzeich- nende» Bild des Rabiners Dr. Marx, von Bertha Troriep (Weimar), ein solches von Otto Devrient in characteristischer Ausführung zu scheu. — Bernhard Scholz'» (Dresden), „Genoveva" ist von ergreifender und erhebender Wirkung. — Otto Fritz'S (Gießen), „Schlafende mit offenen Augen" zeigt sehr hübsches Können und Fortschreiten deS jungen Künstlers. — Drei Landschaft- Aquarelle von Jacob Hoffmann (Frankfurt a. M), find von bewvndernSwerther Naturwahrheit und feiner Stimmung. Bon auserlesenem Geschmack deS betr. Künstlers zeigt daS nette Bildchen, betitelt: „Sein Bild" von Fritz Martin (München). A Mainz, 23. October. In einer heute Mittag stattgehabten Vertrauensmännerversammlung der na« tionalliberalen Partei wurde Geh. Oberschul ath Soldan tn Darmstadt zur bevorstehenden Ergänzungswahl deß Rc chß- tageS al» Candidat für den Wahlkreis .Mainz Oppenheim ausgestellt. Herr Soldan, der vor mehreren Jahren Dinctor der hiefigen Realschule war, hat die Caudidatur, wie wir vernehmen, angenommen. Erst war von der nationalliberale» Partei Finanzrath Braun tn Darmstadt in Aussicht genommen, doch hat derselbe entschieden abgelehnt, für bett Reichstag zu canbtbiren. Bier Candidaten find jetzt bereit- vorhanden und zwar von der CeutrumSpartei Rechtsanwalt Dr. Freuay, von den Socialdemokraten Redactenr Dr. David, von den RationalliberalenOberschulrath Soldan neb vou den Antisemiten Geometer Wolf tn Wörrstadt. Die Demokraten und die Deutsch-fretfinnigeu haben noch keine Candidaten benannt. Bei der letzten ReichßtagSwahl im Jahre 1893 kam der natianalltberale Candidat, damaliger Amt- * Si'-L'H-". "°hrr Q[t »• New. 172 Ult/ aur e.1 Mim |?, DQ$ allen sn' ^hIa * «We >"°»« "Sir Rraft |0 A"6,t '«dollem i, La6 btr ÄZ*i' mbtn Rrf, „ ®f inätit lint br,nflfn lui qne . '’Qni9fi'd)C ■ “X ^ies borlgtti ^ahr?0?1''1 dies.m Ä?utr? jy«' Wn», ¥\unb viele anbm p8on bMra fanb sich da Compagnie D. Situation a°2-6delaR6pubuqil9 Minhe Uubiifen: en “ hoPltaJi en prison; vorn deso/ficiera Mi benies, pertes. par moi: Comman- 116 ttn ftun^txt oon dt btNtt fid) in b,r ln9i welche in gelriebenkr ^dam und Soa stehen |n ^kcnvtnih. Eva, rechir Nb; Adam steht IM, itange. Aus dem Bobtn °jaS!rlu und MinuSkelv, :xf/ alles in getriebener Rüssel, auch In Messing, der immerhin schön und ittan, 23. Oktober. D.r nach Frankfurt ist seit Dte Marttnkvögel zeigen verden. Man erkennt ' tfhtt abjonbtin unb fit an Sthemnoth. Slntm he 24 Stück zu Sruudr. iU KraniMMeu n- treuum, btnn NtRiai V :abnid)t «an Haser, der id östrr- frisches, reim» 23. October. Ungesiht lSberge liegen, haben von i, nm Waldculturen nit Lerbeflerung ber :e Bahn durch den Vogels- wird bald neuls Lebtn In der permanenten W1 thnt pi ta®ro|i, ußtpen Witot. «It ‘‘‘ »«-!° i,r£ PtCr- laufende Furche niederen Druckes mit einander in Veibindung. Hoher Druck lagert über dem Südosten des Erdtbeils. Auch über die britischen Inseln dringt langsam ein Gebiet hoben Baiometer» standes ostwäits vor. In den continentalen Laaen sind die Unhr» schiede im Luftdruck zwar gering, jedoch ist die Veriheilung b.ffelbm unregelmäßig und hält dabei die unbeständige Witterung an. In ber Schweiz unb am Südfuße ber Alpen haben sich neuerbings erhebliche Niederschläge eingestellt. Trübes kühles Wetter mit Niederschlägen. = 10 Flaschen in den Marke» der Gesellschaft bis jetzt verkauft. Märkß Gloria, roth und weiss ... 3 55 Pfg. Marke Gloria extra, roth . . g 70 Pfg. Perla d’Italia, roth und weiwi ... 3 85 Pfl'. I der Deutsch-Italien. Wein-Imp.-Gesellscha t ' sind allgemein anerkannt vorzügliche Tischweiue. Zu beziehen durch: A. & fl. Wallenfels, Colonialwaaren; L. Kalkhof, Colonial- waaren ; Eb. Dort, Kaufmann. 8965 Kunst-Ansstellang, geöNn^täglich, mit^Ausnahme des SamStags, von 11 drs 1 Uhr, am Mittwoch auch noch von 3 bis 5 Uhr. Sonntags ununterbrochen von 11 bis 8 Uhr. — Eintritlspretü für Ntchtrnttglieder an Werktagen 50 Pfg., an Sonntagen 20 Pfg. Der Jugend gehört die Zukunft! sagt man wohl; aber doch nur, wenn wir ein stark und kräftig Geschlecht hinterlassen, das auch körperlich derart veranlagt ist, den großen Aufgaben gewachsen zu sein, die ihrer Lösung und Entscheidung in der Zukunft harren. Aber fast könnte uns um diese ba"gen angesichts ber sich häufenden Mißstände und Schwierigkeiten der Ernährung gerade im ersten Lebensalter, welche grundlegend ist fürs ganze Leben. Hierbei ist Nestl es Kindermehl das beste Hilfsmittel; denn dasselbe ist reinste Schweizermilch, vermag wegen seiner zweckmäßigen Zusammensetzung sowohl die Muttermllch, wie frische Kuhmilch, that- sächlich zu ersetzen und hat seit 30 Jahren Tausende und Abertausende über sehr bedrohliche Situationen glücklich hinweggebracht. 4677 Coururs-DeiMrku. Das Concursverfahren über das Vermögen des Obersteigers Car Der« von Bieber wird nach erfolgter Abhaltung des Schlußtermins hierdurch aufgehoben. — N. 1/95. Gladenbach, den 17. October 1896. Königliches Amtsgericht. 9455 Bktr.: Feldbereiuiguug Staufenberg. Verdingung. Die bei den Feldbereinigungsausfüh- rungen in ru6r. Gemarkung weiter erforderlich werdenden Erdarbeiten zur Herstellung ber Gewannwege, Maurerarbeiten unb Chausstrungtzarbeiten sollen auf bem Wege schriftlichen Angebotes vergeben werben- Voranschlag unb lieber: nahmebebingungen liegen auf Grotzh Bürgermeisterei Staufenberg offen. Angebote, welche in Procenten bes Voranschlags zu erfolgen haben, sind eben dahin verschlossen unb portofrei b!s Mittwoch den 28. October, Norm, v'/« Uhr, einzureichen, zu welcher Zeit auf bem Rathhause zu Staufenberg bte Eröffnung btr eingelaufenen Offerten stattfinden wirb. Gießen, ben 22. October 1896. Grobherzogliche Culturinspection Gießen. Wißmann- 9461 6ro^- Hksfischk Slaolseilrnbaljaeü Verdingung der Lieferung und Befestigung der hölzernen Brücken» schwellen und »gedecke für die vier tteiuere« eisernen Uederbaute« der Nebenbahn Friedberg-Hungen. Die der obigen Ausführung, welche tunb 16 cbm Quer- unb Saumschwellen, sowie runb 144 qm Bohlenbelag von 5 cm Stärke umfaßt, zu Grunbe gelegten Zeichnungen, Maffenberechnungen unb Bedingungen sind im Bureauzimmer Nr. 3 der unterzeichneten Behörde in Gießen (Frankfurterstraße 64) einzusehen, woselbst die Verbingungsanschlag-Formu- lare unb auf Wunsch bie Bebingungen ober Theile berfelben, auch bie Massenberechnungen gegen Entrichtung von 10 A für jeden Actenbogen, bezw. für jedes Aetenblatt, sowie bte Zeichnungen gegen Bezahlung von 1 X für jebes Exemplar von Normalformat, bezw. 2 X für jebeS von Doppelformat, abgegeben werben- Angebote find poftfret unb unter ent* sorechenber Aufschrift an bte unterzeichnete Behörbe biS zum Eröffaungs, Termin EnmStag den 7. November d. I., Vormittags 11 Uhr, einzureichen LufchlagSfrist zwei Wochen. Großh. Bgubehörbe für Nebenbahnen in Oberheffen. 9441 Versteigerungen. Samstag den 7. November, Nachmittags 2 Uhr, soll auf bem hiesigen Ortsgericht bte ber Wittwe unb Kinder beß Wilhelm Aillmarrrr in Gießen gehörige Hofraithe: Flur I Nr. 1108 — 69 qm bei der Kirche öffentlich meistbietenb versteigert werben. Gießen, ben 24. October 1896. Großh. Ortsgericht Gießen- ___________I. A.: Bogt._______9492 öicnstag den 27. d. Mtg-, Nachmittags 3 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 (früher ©ramm) bahter gegen Baarjahlung: 2 Laben'(Glas)Schränke, porz. Tafel- unb Kaffee-Service, Betonplatten, Tafelaufsätze, Nickeltische, Nipp- schränke, 1 vollstänb Babeeinrichtung, Plüschsopba, Zimmerteppich, Pfeilerspiegel, Oelgemälbe unb sonst B-r- schiedeneß. 9481 Bor«. Gerichtsvollzieher. Empfehlungen. Ät. Schlachthaus. Freibank. 9432 Heute und morgen: Ochftnfleisck Ächt [abenrein, pr. Pst». 52 Pfg. Schweineffeiich nicht ladenrein, per Pfd. 48 PHg. ^3®* Die Freibank bleibt bis Abends 10 Uhr geöffnet. $itte lesen! Von Interesse für jede frau. 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D|k »Der Mikado^ (Lullioan). 9) vuvert. in stranz Schubert (6oppt)- 10) Tonrtsten Quadrille i Krauße). 11) Stephaute Gavotte iCzibulla). 12) Berliner GewerbrauAstellnugs Melodie«, Polp urri (Thiele u- Büchner). Ansang 4 Uhr. Bier im Glas 12 Pfg. Cntrse LV Pfg. ich empfohlen. 9160 Stalinng zum Einstellen von Pferden steht zur Verfügung. 9467 im , Kühlen Gr««d^. Futter und Bekleidungen 9201 f^teHer^esuche*! 9456] Ein geb Mädch. a. achtb. Fam., in all. .^w. deS Haush ers., sacht Stell, als Stütze (auck in beff. EeschLft). Offerten unter C. 8., Wetslar, poatl. meine Localitäten bedeutend vergrössert und vervollkommnet worden sind. Ich halte dieselben den verehrlichen Familien, Vereinen, Gesellschaften etc. zur Abhaltung ihrer Festlichkeiten bestens Specialität Fertige schwedische für Herren und Dameugarderobe in empfehlende Erinnerung. Hochachtungsvoll J. Leonhard, Herren- und Bamcufdinrihrrri. Niedenau 15 Frankfurt a. M. 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