en W-r. LLK KM DSiUj; btt& ich am v_ . pursus i ifne. iku-Coufeeti»,^ HochachtuW Dna KraniF Endplatz Nr. g ock. triäHm n, Lacke, Sadfflr • niiitöl, Leinöls^ - o-enM idenlackfarbe, Lüwr ^eiboden- und Stis Nöbelwachs, Mra ■ Broncetinckur, W jlt in besten QM to Schi ; - fiÄ'Sflfe Luge nd M ecteul e e-Cream W n den Apotheke"| und Drogerien. | 97 Samstag deu 25. April 1S96 Der jUjaiet Aozelger PTfdjeint täglich, ;Mt Ausnahme bei Montags Die Vitßener IlieirkMerilftr Kbm dem Anzeiger krttzkvtlich dreimal beige!egt Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. vierteljähriger A6oMutinmr.( sei für daS Bäckereigewerbe eine große Gefahr. Gerade al«e|(6 Gewerbe hatte bei einem solchen Versuch, die Arbeit zu regeln, jli Iller! etzt in Frage kommen sollen. Hätten sich doch sogar auch »t«nbui Gehtlfen-Veretnen nur 22 von 38 für eine solche Regelung au-izcspl ochen. In der Krankheitftatistik nähmen die Bäckergesellen tetat unigünstige Stelle ein. Wenn die Socialdemokraten für die Ätaorbt >ing einträten, so liege das daran, daß dieselben den Mtttel- flÄib Llderhaupt ruinhen möchten und daß ihnen außerdem das BÄllirgi werbe besonders unbequem sei wegen des darin bestehenden patriarchalischen Verhältnisses zwischen Meistern und Gehilfen. Stieg. Richter (srs. 93p.): Zweifelhaft ist mir, ob die Verhält- ■xtaft im Bäckeretgewerbe wirklich so liegen, daß der Bundesrath zum <51lli8 beer Verordnung befugt war. Jedenfalls war er nicht, wie 0M». Berlepsch meinte, dazu verpflichtet, denn von einer solchen M-iMchlUng steht im S 120s nichts. Auf jeden Fell zeigt sich hier, dass eirnestheils ein derartiges Gesetz nicht die Zustimmung dieses erlangt haben würde, und anderntheils, wie gut es wäre und wie sehr es dazu dient, die Ansichten in der Oesfenllichkeit zu klären, wenn solche Vorschriften nut durch Gesetz erlassen werden, da alsdann hier eingehende vorgängige Erörterungen statlfinden müssen. Die Verordnung geht über die gesetzlichen Bestimmungen betreffs der Sonntagsruhe erheblich hinaus. Wir sind nicht gegen jeden Zwang, aber wir wollen, daß ein solcher Zwang wenigstens nur durch Gesetz festgelegt wird und nicht ,durch bundesräthltche Verordnung. Das Schlimmste ist, daß man hier zahlreiche Betriebe unter Polizeiaufsicht stellt und thatsächltch einen Maximalarbetlvtag für erwachsene Arbeiter einführt. Die Verordnung läßt so viel Ausnahmen und Ausnahmen von Ausnshmen zu, baß der Bäcker sich noch einen Syndikus wird halten müffen, um durch alle die Maschen durchzukommen. Da war doch der einmal gemachte Vorschlag, einen Minimal-Ruhetag sest- zusetzen, noch viel richtiger. Bei so schwierigen gesetzgeberischen Fragen sollte man doch mit dem einfachsten anfangen: schon das würde manchen Uebelständen abhelsen. Jedenfalls sollte man aus den jetzigen Verhandlungen den Schluß ziehen, daß wenn es sich wieder einmal um solche Dinge handelt, man doch lieber den Weg der Gesetzgebung beschreite. Abg. Gtai Bismarck: Vorredner hat die wesentlichsten Bedenken gegen die Verordnung sehr treffend, mit viel Sachkunde und Uebcrlegung dargelegt. Namentlich bezüglich der letzten staatsmännischen Ausführungen des Vorredners theile ich deffen Standpunkt ourchaus. (Rufe: Hört, hört! Heiterkeit.) Die Verordnung hat viele Unruhe und viel Unzufriedenheit gestiftet. DaS hat zu meiner Gmugthuung auch Herr Merbach schon durchaus treffend heroorgehoben. Namentlich die kleinen Meister fühlen sich durch diese Maßregel am grünen Tische schwer bedroht. Die Verordnung enthält eine ganze Reihe Vorschriften, bei denen man nur wieder grünes Tuch vor den Augen sieht. Vom Bundesrathstische aus wurde gestern gesagt, das Gewerbe werde sich an diese Beschränkungen gewöhnen. Ja der Einäugige muß sich auch an sein ein Auge gewöhnen, aber so lange man noch gesund ist, wehrt man sich gegen jede Verkrüppelung. Mit Herrn Hitze halte ich eine baldige Organisation des Handwerks für erwünscht. Die Verordnung möge sobald wie möglich zurückgenommen werden. Wie sie auf die Socialdemokratie wirkt, sehen sie ja an dem Beifall, den die beiden Herren Redner am BundeSrathstische gestern bei den Socialdemokrgtcn gefunden haben. Minister v. Berlepsch: Der Unterschieb zwischen uns und den Herren auf der Rechten besteht darin, daß wir auf dem 1891 beschrittenen Wege beharren, während sie ihn verlassen haben. (Widerspruch des Grafen Bismarck.) Jawohl, heute haben Sie gesagt, wir sollen den Weg solcher Verordnungen nicht beschreiten. (Rufe rechts: Sehr richtig!) Ja, 1891 haben Sie auch Sehr richtig gerufen, als uns dieses Verordnungsrecht gegeben wurde. Von einer Sette ist uns sogar der Vorwurf gemacht worden, daß wir uns mit den Verhältnissen in der Confectionsbranche beschäftigen. Haben Sie denn ganz vergessen, daß es gerade erst vier Wochen her ist, daß Sie der Regierung zuriefen: Thu' Du hier Deine Schuldigkeit! (Lebhafter wiederholter Beifall bei den Socialdemokraten.) Sie haben doch nicht blos Gesetze gemacht, um sie nachher unausgeführt zu lasten! (Erneuter Beifall.) Was das Handelsgewerbe anlangt, so besteht doch auch da Ausbeutung genug. Aber beruhigen Sie sich, in Bezug auf das Handelsgewerbe gibt $ 120 e den Regierungen solche Befugnisse nicht, da werden Sie selber milzusprechen haben! Und wenn man vom grünen Tisch und grünen Tuch spricht — da verlangen Sie wohl, daß der Bundesrath auS lauter Bäckern besteht. (Heiterkeit und Beifall links.) Zwei Jahre haben wir die Special- srage geprüft, glauben wir, daß daS nicht mit Sorgfalt geschehen, ist? Grundsätzlich ist die Frage deS Verordnungsrechts jedenfalls schon 1891 gelöst, und da hatte der Bundesrath durchaus das Recht zu seinem Vorgehen. Nach keiner Richtung bin, weder nach der rechtlichen noch nach der sachlichen wird die Verordnung mit Recht angefochten werden können. (Beifall bei den Socialdemokraten.) Abg. Rösicke (liberal): Die Conservativen find doch sonst für jeden polizeilichen unb sonstigen Zwang: weshalb denn gerade nicht hier ? Hoffentlich wird der BundeSrath so fortfahren, von seinem Verordnungsrechte Gebrauch zu machen. Abg. Hüpeden (chr.-soc.) erklärt, daß er noch nach wie vor auf dem „alten conservativen Standpunkt deS Maxtmalarbeits- tages stehe." Die Besprechung der Interpellation wird geschloffen. Es folgen Wahlprüfungen. Ueber die Wahl des Abg. Warn hoff (der bereits sein Mandat niedergelegt bat und vor einigen Tagen wiedergewählt ist) entsteht eine längere Debatte, da der Abg. v. Liebermann (Ant.) eS rügt, daß ein Wahlbeifitzevder und ein Amtsvorsteher schwerer Wahlfälschungen sich schuldig gemacht hätten, ohne daß gegen sie, von AmtSwegen eingeschrtttm worden sei. Abg. v. Hodenberg erhebt ähnliche Beschuldigungen. Die Abgg. v. Holleufer u. Gamp bestreiten die Berechtigung, unb namentlich bezeichnet Gamp eS als unerhört, baß solche Ber- bächtigungen beweiSlos gegen Beamte vorgebracht würden. Abg. Singer beschwert sich über verschiedme lanbräthltche Wahlbeeinflussungen. Das Haus beschließt schließlich, ben Reichskanzler zu ersuchen, der preußischen Regierung ben Wahlprüfungsbericht nebst Acten zur Kenntnitznahme unb geeigneten Veranlassung insbesondere in Rücksicht auf eine bestimmt bezeichnete amtliche Wahlbeeinflussung mit- zutheilen. Die Wahl des Abg. Kolbus beantragt bie Eommisfion für gütig zu erklären. Ein Antrag Bebel will Ungiltigkeits-Erklärung. DieSache wurbeschließlich andie Wahlcommission zurückoerwiesen. Morgen 1 Uhr: Wahlprüfungen. (Schluß 5>/.'Uhr.) Neueste 2Xad?cid?teet<» Wolff» telegraphische» Eorrespondery-Bureau. Dresden, 23. April. Der Kaiser traf um 11 Uhr 40 Min. mittelst Sonderzuges auf dem Bahnhof in Strehlen ein, und wurde von der Königin Karola daselbst herzlich begrüßt. Dresden, 23. April. Die Feier des Geburtstages deS Königs wurde heute früh durch militärisches Wecken eingeleitet. In den Schulen wurden entsprechende Feierlich- feiten abgehalten - in der Hofkirche fand ein Tedeum statt. Vormittag- wird der Wettin-Obelisk vor dem Palais Tescheu- berg enthüllt werden. Auf dem Alaun-Platz wird im Beisein des Kaisers und des Erzherzogs Otto von Oesterreich eine Parade abgehalten. Die Schulkinder aus den Bezirksschulen erhalten eine Festzeitung. Abends findet beim StaatSmiuister von Metzsch eine Soiree statt, an der der Kaiser und bie Feuilleton. Surtur. Novellette von Eethegus- (1. Fortsetzung.) 4ter wie zur Zeit der Troubadours fehlte es auch hier ■ aritii am plötzlichen Einbrüchen gewaltthätiger Rivalen, die juktdlbem Streitruf die Verhandlungen der cour d’amour fphlmztien, und bei einem solchen Uebersall geschah es, daß äfamn den Halt verlor und vier Stock tief von dem Dache .irii!» Eckhauses in den Garten sauste, — natürlich kam er .jMtiü] auf ben Füßen an und hatte sich, abgesehen von dem Mtftckrn, nichts UebeleS gethan. Nachdem er fich ein wenig frifirt und geputzt, musterte cts tzdSichtig die Umgebung: großer Garten, recht» eine hohe Mric,. links hinter der Hecke ein schmales Gäßchen, dahinter «Mr Hecke und Feld; das Haus dunkel und still bis auf z»M Fenster, die noch erhellt waren und offen standen. DSwcine im zweiten Stock über dem Gäßchen, daS andere trat Hochparterre nach dem Garten hinaus. An dieses Ftzrinr schlich Surtur vorsichtig heran, schwang sich auf die WM«g und lauerte ein wenig um die Ecke. Ein alter, hotxnir Herr im Schlafrock und eine dicke, gutmüthig aus« seHaie Frau saßen am Tische, sie strickte, er zählte Geld. .Die Halfener Bergwerks Actien haben voriges Jahr wi'Jtitr ein Procent weniger gebracht," sagte der Herr ärger- ll'U M,@ß ist ein Elend. Erst die schlechten Geschäfte und bcüwmsch das Geflenn von dem Mädchen/ ,Du sollst sehen, Daniel, sie giebt sich schon," meinte >ick: Fran. „Der Herr Baron ist so ein netter, galanter Min — sie wird fich den Referendar schon auS dem Kopfe .Ich wollte eS ihr auch gerathen haben," brummte der MS« im Schlafrock. „So ein Habenichts — und ein 'TjisivWgut obendrein- Du weißt doch, was der Herr Baron alles für Streiche von ihm erzählt hat. Der muß es freilich wiffen, wohnt ja tu einem Haufe mit ihm." „Aber nobel, erste Etage," fügt die Frau ein. „Nn natürlich, er hats ja," versetzte der Mann. „Die Tante läßt ben schon nicht karg leben. Unb bann erst später die Erbschaft 1" „Eine sonberbare Person muß eS doch sein, biefle Baronesse Gundelinde," meinte die Frau nach einer Weile. „Wohnt da so ganz allein mit ihrer Gesellschafterin und ihrem Gelbe in dem großen HauS und läßt keinen Menschen vor ..." „Nicht 'mal ihren Neffen," bestätigte der Mann und schloß seine Geldkaffette ab. „Das ist eben die Menschenscheu," fuhr die Frau fort. „Wenn ich denke, wie der arme Herr Baron fich oft darüber beklagt, daß er ihr so gar nichts Gutes thun kann. Ec hätte uns so gern mal bei ihr eingesührt. Aber Du sollst sehen, bie kommt nicht mal zur Trauung." „Aber ihr Geld kommt, und daS ist die Hauptsache," meinte der alte Mann. „Ich hab mir mein bischen nicht zusammengespart, um eS einem armen Teufel anzuhängeu. Geld zu Geld, so gehört fich'S. Deu Barou soll fie kriegen und keinen Referendar Carl Morolf. — Himmeldonnerwetter, da ist schon wieder so ein verfluchtes Biest!" Bei dem Namen seines Herrn — dem einzigen, waS er von dem Gespräch der beiden Menschen verstand — hatte Surtur unwillkürlich ausgemurrt. „Um GotteSwillen, Alter, übereil Dich nicht!" rief die Frau, aber zu spät — ein schwerer Gegenstand sauste durchs Fenster in die dunkle Nacht hinaus, gerade gegen ein zartes Rosenftärnrnchen, baß von dem Wurfe mitten durchknickte. „Siehst Du wohl," hob drinnen die Stimme der dicken Frau wieder an, „siehst Du wohl? Jetzt hast Du wer weiß was an den Blumen augerichtet und ich kann mich morgen nach Deinem Briefbeschwerer müde bücken. Komm, laß uns zu Bett gehen." „Aber wenn ich 'mal so ein Viech kriege!" antwortete der Mann und schloß daS Fenster. „Ich muß mit dem Baron sprechen, der soll fich hier auf den Anstand legen." Vorsichtig kauerte Surtur unter der Fensterbank, biß die Stimmen verhallt und daS Licht entschwunden war. Dann setzte er feinen Spähergang fort. Plötzlich hörte er auS dem Seiteugäßchen Schritte eines Mannes- als der Manu sichtbar wurde, erkannte Surtur feinen Herrn. Zu- gleich wurde oben am Fenster im zweiten Stock ein anderes hübsches Antlitz mit langen, dunklen Haaren sichtbar, ein weißes Briefchen schwebte an einem Bindfaden dicht vor SurturS Versteck herunter - der Referendar löste eß vorsichtig von der zu einer Angel gebogenen Haarnadel ob und küßte eS, dann befestigte er seinerseits ein anderes Briefchen an die Angel und die Schnur schwebte wieder nach oben. Dem Kater gefiel dieses Spielchen ausnehmend, auch freute er sich, seinen Herrn einmal wiederzusehen, und so folgte er ihm, nachdem er ohne Mühe durch die Hecke ge« schlüpft war, bis zur nächsten Straßenlaterne. Erst dort sprang er an ihm herauf und begrüßte ihn mit freundlichem Schnurren, denn er wußte aus Erfahrung, daß die Menschen gegen Annäherung im Dunkelu etwas empfindlich find und bann sehr unliebenswürdig werben. Als aber der Referendar Miene machte, den Wiedergefundenen mit nach Hause zu nehmen, eutwisckte er schleunigst, denn sein Freiheitsdrang war noch lange nicht genügend gestillt. Kaum war er in deu Garten zurückgekehrt, so sah er auf der Mauer etwas Weißes, Schlankes zierlich unb leise daher» schleichen, und einige Minuten später fand er fich bereit» im zärtlichsten Gespräch mit einer jungen, wohlgebildeten Dame mit langen Haaren, rosigem Näschen, dichtem, tadellos geputzten Schnurbart unb einem so romantischen Herzen, wie eß nur je in einem Katzenbusen schlug. (Fortsetzung folgt.) daß Hafer, der veremzelt vor vier Wochen geriet wurde erst letzt zu wachsen beginnt. Ebenso find die um diese Zru in die Gärten gestreuten Samen meist nicht aufgegangen -.-ni die Bestellung der Ganenbeete muß wiederholt werden. Da» Setzen der Frühkartoffeln har begonnen. Obwohl die ftn. toffelvorräthe in den Kellern in diesem Frühjahre noch , * groß find, ist doch der Ankauf von neuen Setzkartoffelo tu sehr starker. Man ist eben durch dir Erfahrung, baß :n Wechsel mit Setzkarloffeln grundbedingend für Erzielung e. c: guten Ernte ist, klug geworden. Die Preise für die Kar. toffeln sind nicht hoch; man bezahlt für den Doppeltem:« je nach Sorte und Oualitat 3—5 Mk. Eine nicht ig verachtende Nebeneinnahme wisien sich manche Landwirchr durch die Zucht junger Gänschen zu verschaffen. T:t. selben find in hiesiger Gegend sehr begehrt, und werdenaQ. gemein mit einer Mark für daS Stück bezahlt, gelten mirdu fast das Doppelte de» in der Werrerau für junge (Sanlt- üblichen Preises. Wir kennen Laudwirthe, die 30—50 & j junge Gänschen verkauft haben, und 30—50 Mk. ift ein Betrag, der im landwirthfchaftlichen Gewerbe gew'ß nicht i. verachten ist. Ockstadt, 23. April. Unsere Gemeinde hat ihren tn )fe siegreichen Feldzuge 1870/71 gefallenen Söhnen aal anlaffung der 25jährigen Gedächtnißfeier ein schöne» Krieg.7. deukmal errichtet, welche» am Pfingstdienktag ewgnr . CocwU» «nd protHn$kae>, Vietze«, 24. April 1806. ** Gerneindestenerzettel. Heute oder morgen beginnt die Schutzmannschaft mit der Bertheilung der Zettel zur Er. Hebung der Gemeindesteuern pro 1896/97. • * Born Schöffengericht. Herr Affeffor Osann, Sohu deö Reichstagsabgeordneten gleichen Namens, Übernimmt stell, vertretungsweise von morgen an das Schöffengericht. Herr AmtSgerichtSrath Gebhardt, der bisherige Vorsitzende des Schöffengerichts, geht 4 Wochen als Stellvertreter de» dortigen beurlaubten Amtsrichter- nach Lich. * • «rbeiterhauser. Mit der Errichtung weiterer acht Arbeiterhäuser (4 Doppelhäuser) an der Ostseite der Landmannstraße, wird in den nächsten Tagen begonnen werden, und ift die Ausführung dieser Bauten dem billigsten Submittenten, Herrn Bauunternehmer Heinrich Win n dahier, in Entreprise übertragen worden. „ Die Rauferei zwischen Metzgerbnrsche« und Militär, wobei daS letztere angeblich wegen Nothwehr von der blanken Waffe Gebrauch machte (wir berichteten s. Zt. über den Vorfall, der sich an der Lahnbrücke abspielte), fand heute vor dem Schöffengericht ihren strafrechtlichen Abschluß. Karl Buß von Gießen wurde wegen mangelnder Beweise fretgesprochen. Conrad Keuscher von Marburg erhielt wegen Körper. Verletzung und Widerstand gegen die Staatsgewalt 5 Monat und 1 Woche Gefängniß, Heinrich Keuscher wurde wegen Körperverletzung zu 6 Wochen Gefängniß und wegen Beilegung eines falschen Namen- zu 10 Mk. Geldstrafe verurthetlt. r »• SchulstatiftischeS. Im Großherzogthum Heffen gibt es nach der neuesten Aufnahme 991 Volk- schulen, von diesen find 889 gemeinsame und nur 102 find noch con- sessionelle Schulen, nämlich 51 katholische, 49 evangelische und 2 israelitische. Die durchschnittliche Schülerzahl sämmt- licher Schulen beträgt gegenwärtig 63, die meisten Schüler hat der Kreis Offenbach mit 70 in jeder Klaffe, die wenigsten der Kreis Friedberg mit 65 in einer Klaffe. • * Eisenbahnwesen. Abschläglich belchieden hat der Eisen« bahnminister eine Petition, die Giltigkeit der Rückfahrt- karten zu Pfingsten auf acht Tage auSzudehnen, wie eS vergangene Weihnachten der Fall war. In der Antwort heißt eS, daß zu Weihnachten jene Vergünstigung nur deshalb gewährt worden sei, weil solche Personen, die auswärts in Stellung seien, gewöhnlich die Zeit von Weih- nachten bis nach Neujahr in der Heimath verbrächten. Zu Ostern und Pfingsten käme daS aber nicht in Betracht. gegen das gestrige Urtheil Berufung eingelegt. Frankfurt a. M., 23. April. Die für Häuserschmuck und Illumination für die FriedenSfe 1er am 10. Mai d. IS. gebildeten Localcomit«» find fast sämmtlich in voller Thälig- keit und lauten die Berichte fast durchweg sehr erfreulich. ES bricht sich der Gedanke jetzt immer mehr und mehr Bahn, daß der Tag, an welchem vor 25 Jahren hier in Frankfurt der Friede geschloffen wurde, allgemein gefeiert werden soll. Die Zeitbestimmungen für den 10. Mai find jetzt in folgender Weise getroffen worden: 1. Beginn deS Gottesdienste- tn der Kathartnenktrche, zu welchem da« Kaiserpaar direct vom Bahnhofe fahren wird, um IOV2 Uhr- 2. DenkmalS-Ent- Füllung tn unmittelbarem Anschluß au die Kirche, um Hi/, Uhr- 3. Festmahl im Palmengarten um 5 Uhr- 4. Festvorstellung im Opernhaus, Beginn Uhr- 5. Be« Qtnn der allgemeinen Illumination gegen 81/» Uhr. Frankfurt a. M., 23. April. Aus Paris wird der „Franks. Ztg." telegraphirt: Die Kammer lehnte es ad, sich zu vertagen und nimmt eine Resolution au, die den Vorrang der Erwählten de» allgemeinen Stimmrechts be« kräftigt und Reformen verlangt. In den Couloirs sagt man, Faurc werde vielleicht der Form wegen die Bildung eines Concentratton-ministeriumS mit Peytral versuchen. FaureS eigentlicher Wunsch sei aber die Bildung eine» gemäßigten Ministerium- mit Develle oder M«line oder Dupuys. Karlsruhe, 23. April. In Bretten constituirte fich ein Verein zur Errichtung eines Melanchton-Muteums. Die Grundsteinlegung desselben soll am 400jährigen Geburtslage des Reformators erfolgen. Wien, 23. April. Die „Arbeiterzeitung" publieirt da» werden soll. BeuSheim, 23. April. Ein schrecklicher Unglü'i. fall ereignete sich gestern Abend 7 Uhr in der Werkst . - deS TünchermeisterS Karl Grün dahier. Der 16 jäb - Lehrling Jean Schulz ergriff daS in der Werkstätte Flobert, ohne zu wiffen, daß es geladen war, uvd haminr damit. Im Scherze richtete er die geladene Waffe mü la Worten: „Ich schieße Dich tobt* gegen den ISjähn-rr. Handlanger Jakob Eichheimrr von hier. Er drückte los, der Schuß drang dem Erchheimer in der Schläfegezenk - den Kops. Eichheimer wurde bewußtlos ins diesige fco'p’t: gebracht. ES soll keine Hoffnung für daS Lebe« de« Uc glücklichen Vorhand en sein._________ Programm für dir Maifeier, welche von der in anderen Jahren wenig abweicht. Neu ist nur, daß diesmal an dem Zuge der jungen Arbeiter nach dem Prater auch Sinder, von der dritten BolkSfchulklaffe aufwärts, theilnrhmen sollen. Wir«, 23. April. Der antisemitische Burgerclub beschloß gestern Abend in einer vertraulichen Sitzung, Dr. Lueger wieder zum Bürgermeister zn wählen. Rom, 23. April. Auf Verlangen deS Generals Bal- differa erbauen die Genietruppen in größter Eile eine Anzahl Brücken für Eritrea. Man folgert hieraus, daß Baldiffera trotz der Regenzeit die Campagne gegen die Abeffynter fortsetzen wird. Paris, 23. April. Der Präsident der Republik, Faure, empfängt heute Abend den Pcäfidenten der Kammer, Brisson, und den Präsidenten de» Senats, Loubet, um mit ihnen zu eonferiren. . Loudon, 23. April. Die Besatzungen von Suakim und Tokau sollen den D'.fehl erhalten haben, vorläufig die wertere Offensive gegen die Derwische einzuftellen und ihren Proviant, sowie die Munition soweit zu vervollkommnen, um einer eventuellen Einschließung längere Zeit Stand Helten zu können. „ Athen 23. April. Den letzten anS Kreta eingegangenen Nachrichten zufolge sind dort wieder neue U nr uh en auSgebrocheu. In einem Kampfe sollen fünf türkische Soldaten und ein Christ getödtet worden sein. Königliche Familie theilnehmen. Die Stadt prangt im Flaagenschmuck. . . «Luche«, 23. April. Der dritte internationale Cougreß für Psychologie wird am 4. August in der hiesigen Universität eröffnet. Als Vertreter des Prinz- regelten wird Prinz Ludwig Ferdinand der Erönuung bei- wohnen. Rach der Eröffnungsrede deS ersten Präsidenten, Profeffor Stumph Berlin, wird den Congretz Namen» der bayerischen StaatSregierunq CultuSminister v. Landmann, Namen- der Stadt München Bürgermeister Brunner und RamenS der Universität der Rector MagnistcuS, Profeffor Bauer, begrüßen. r , rn n . «„i8 23. April. Die Leichenfeier für Leon Say hat heute' Vormittag In großer Einfachheit stattgefnnden. Fast alle Minister, viele Senatoren und DepnNrte, sowie zahlreiche Mitglieder der Akademie wohnten der Feier bei. Auf Wunsch des Verstorbenen waren weder Blumen noch Kränze auf dem Sarge niedergelegt worden. Die Beisetzung findet auf dem Kirchhofe Pare Lachaise statt. Deprfch» de» Bur—» Berlin, 23. April. Die Berliner Ruderer wollen dem Kaiser gelegentlich seiner Fahrt zur Gewerbe-AuS- strllung am 1. Mai eine großartige Huldigung darbringen. Berlin, 23. April. Zu der von verschiedenen Blättern gebrachten Meldung von einer bevorstehenden größeren Artillerie-Vorlage, die dadurch nölhig sei, daß der französische Krieg-Minister von der Kammer einen Credit von 470 Millionen zur Bewaffnung der Feldartillerie mit Schnellfeuergeschützen verlangt, bemerkt die „Post", daß diese Mit- rhetlung mit größter Vorsicht aufzunehmen sei. Ein Vor- gehen Frankreichs und Rußlands in der Frage der Neubewaffnung der Feldartillerie werde freilich auch Deutschland zur Einführung von verbefferten Feldgeschützen zwingen, aber die Nachricht der sranzöstschen 470-Millionen-Forderung habe x Londorf, 22. April. Durch den Tod des Großh. Bürgermeisters Aumanu veranlaßt, findet am 30 d. MtS. dahier eine Bürgermeisterwahl statt, wozu sich schon drei Parteien gebildet haben, sodaß möglicherweise auch noch eine Stichwabl erfolgen muß. = Mendorf a. d. Lda., 22. April. Der heutige Markt dahier war der erste nach langer Pause- der bedeutendere im März mußte wegen der Seuchengefahr noch auSsallen, derselbe war überdies im Landkalender unerklärlicher Weise für TreiS an der Lumda, statt für Allendorf an der Lumda anqekündigt worden, weshalb sich auch alle Krämer fern gehalten hatten. Heute nun hätte der Markt, durch daS prächtigste Wetter begünstigt, ungewöhnliche AuS- dehnung angenommen, wenn nicht gleichzeitig in zwei benachbarten Bezirken Märkte ftattgefunden hätten, und außerdem von dem hiesigen Viehmarkte immer noch daS Vieh auS den nahen preußischen Orten abgewiesen worden wäre. DaS Angebot von Schweinen, besonders Ferkeln durch Händler, war dennoch ziemlich stark, und e- konnte bei Weitem nicht Alles abgesetzt werden, zumal die Preise hochgehalten wurden. DaS Paar Ferkel galt 30—50 Läufer dagegen nur wenig darüber hinaus. Auf dem Kramermarkte waren verhältnißmäßig viele BerkaufSstände, die Zahl der Käufer zeigte sich jedoch nur mäßig- man merkte auch hier, daß die sonst zuströmenden Besucher au- dem angrenzenden preußischen Gebiet fehlten. Von großer AuziehungS- kraft erwies sich ein Carrouffel- ein solche» war seit einer Reihe von Jahren hier nicht gewesev. △ Ans dem Ohmthal, 23. April. Da» Wetter ermog- licht endlich den Beginn der FrühjahrSarbeiten. Eifrig ift man mit dem Säen de» Hafer beschäftigt- ift auch der Erdboden noch etwa» schwer, so mag doch Niemand, der vorgerückten Zeit wegen, noch länger säumen. Wie ungedeihlich die virrwöchentliche Regenzeit gewesen, geht daraus her»or, bisher noch keine Bestätigung gefunden. Berlin, 23. April. In der Zuckersteuer.Com- mission des Reichstages, in welche der Abgeordnete Müller-Fulda wieder eingesetzt ist, beantragte letzterer heute von Neuem die Einführung einer Betriebssteuer, die nach dem Satze der Regierungsvorlage erst bei einer Ausbeute von einer Million Kilogramm pro Jahr beginnen soll. Die Regierungsvorlage hatte eine halbe Million Kilogramm vorgesehen. Dabei gab der Abgeordnete Müller-Fulda die Er- klärung ab, daß die Vorlage ohne eine Betriebssteuer für seine Fraction unannehmbar sei, daß er aber auch bei der Annahme seines Antrages über eine Exportprämie von 1 Mk. 85 Pfg. nicht hinauSgehen könne. Der Antrag wurde abgelehnt, dagegen der Antrag Paasche angenommen, wonach sie Betriebssteuer nur nach Ueberschreitnng deS CoutingentS einireten soll, und zwar in Höhe der gewährten Ausfuhrvergütung. Die Exportprämie wurde sodann nach dem Com- promihantrage deS Abgeordneten Meyer-Danzig auf 2,50 Tit. festgesetzt. Die nächste Sitzung findet Freitag statt. Die Hoffnung auf daS Zustandekommen deS Gesetzes ift wieder beträchtlich gesunken. Berlin, 23. April. Die Commission deS Abgeordneten- hause- für den Antrag Brockhausen, betreffend die Umsatzsteuer für Waarenhäufer, Bazare undBersandt- geschäfte hielt gestern ihre erste Sitzung °b. DaS Zentrum beantragte bei einem Umsatz bis zu 100,000 Mk. jährlich eine Steuer von Vie P®1- festznsetzev. Für jede wettere 100,000 Mk. Umsatz soll eine Steigerung der Steuer um ein Zehntel eintreten. Zur Prüfung der Tragweite diese- Antrages wurden die Vtrhandlungen bis zum 30. April ouSgesetzt. , „ . Berlin, 23. April. Wie der „Localanzeiger meldet, wird-Fürst Ferdinand von Bulgarien auf Einladung se- Kaisers der Eröffnung der Berliner Gewerbe-Ausstellung beiwohnen. Der Fürst trifft bekanntlich am 30. d. M. hier ein. Er hat sich nur deßhalb von Petersburg zuerst nach Paris begeben, weil Kaiser Wilhelm bis znm 29. April von hier abwesend ist. r „ . , Berlin, 23. April. Auf der Gewerbe-Ausstellung haben gestern die Zimmerer vom Llohddampfer die Ar- bett niedergelegt, weil ihnen eine Lohnerhöhung abgeschlagen wurde. Berlin, 23. April. Freiherr von Hamm er stein hat Eam»tag den 25. Avril. Nachmittag» um 5 Ubr und Abend» um 8 Dir hl. Beichte. . Sonntag den 26 April. 3. Sonnttm nach Oster«. Schntzs-ft de» S-leph- vormittag» von ü'/> uhr °« «AegcuhM »ar W- w»1' , um 6V» U6r erste bl. Meffe, aflman.nWf; um 7«/t Uhr fluitbciLung btt hl. ttom am 8 Uhr zweit.' hl- Mestr; ■m 9‘ , Uhr Hochamt mtt Predtgt. Srachmittag« um 2 Uhr Christenlehre: daraus »nw- "zielt man ble rtnb rodfr OyNL bd gtWtr «homnte br et»*« Wettermann» : »Lfch La«He«-»rtrae1 oder f Man achte genau auf die unter Nr. 11773 pateatanMich, Marke: ,»4t* (Fabrikant V. Lrttermann in Elbersetd). _ lCtrcblid>e Anzeige« dee Siabt Mieden evangelische Gemeinde. Gottesdienst. I« de« Etndttieche. Sonntag, den 26. April. Jubilate. vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Schlosser- vormittags 11 Uhr: Kinderktrche. M-rrer Schlosser (Vorbereitung dazu EamStag den 2b. April, Rackm. Nachmittags 2 Ubr: Pfarrer Dr ©rein. Vorstellung und Prüfung der Confirmanden au» der ® ^^^NSchstkünftigen Sonntag, den 3. Mai. fintuit die Confte»»:^ her »Inder au9 der MarcuSgemeinde und tn Verbindung dg»- WWW" »b-ndm°b,« statt 'i Collecte für die Armen erhoben. Die Beichte wird vaw 2. Mai. Nachmittags 2 Uhr, gehalten. ' 3n de« J--au«e»tt*ch« Nachmittags^?Mr.sichle. Pfarrer Dr Nauwa» $o°rm"t'tä"s 9'" U^f^Urer Dr. Confirmation der Kinder auS der Jobanne»g«metn»e. bt< »md^°tt-.dtt«st rtr Hl gemeinde. Pfarrer Dr Naumann. Abends 6 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Collecte für die Armen. Vermtfcbto- ♦ Berlin, 22. April. Der GanSwindt sche Tretmotoi- Feuerwehrwagen, der gestern dem Polizeiprafite:trr von Windheim durch den Branddirector GierSberg borgt''., wurde, wird in die Ausstellungsgegenstände der 8r:- Feuerwehr auf der Gewerbeausstellung im Treptower P21 eingereiht werden. • Gutsbesitzer Bebel DaS Amtsblatt in Zürich bnr; folgende Mittheilung: „Herr August Bebel in Berlm absichtigt, an sein Grundeigenthum in Küßnach an,chltctz:7: eine Landanlage im Seegebiet zu erstehen, wie solche aut hr Local mit Pfählen bezeichnet ist, und sucht hierzu um ft- liche Concession nach." ♦ 3m höchsten Schmerz Kranker Bauer: „tiltt, tH kochst denn da?" — Frau (schluchzend): „Knödel mit — Bauer „Ach, gib mir waS herüber, dann kann ich ruk'tz sterben." - Frau. „Nee, Alter, 'S iS ja für den Leicht.- schmauS!" ____________ Der Postdampfer „Westernland" der ,Red Slar Ld«' ' werpen ist laut Telegramm am 21. April ®oW<1,tr 1 New-^ork angekommen.___ Bei der Redactiou eiugegaugeue Bücher re. Nr. 8 deS für Electrstach«». -- »eitschrtst fürdaSgtfammteElectricttSißwefen. Redacttov. 3M" Jos. Krämer, Docmt für Elecirotechnik In Berlin, tn , A. Th. Engelhardt tn Leipzig. __ Der 00» 1- 1 Poltzeigeb^ if rui4ciulu' kfant * Stehen, de Vir bringen fr ü unterer 1896/97 jur id flürtau de» Vrßhverd« W }ui Lochen nach tfcM det^roß n> baß sttler nnbeu Man. Stehen, I <019 M Hrdenlli Lamsta 1. Sencht des A 2. torliige bti g 3. äiMung des 4. Neuwahl des 3 \ Lahl non v&t 6. Bohl des Lus 7. Wahl des Iw 8. Bnathung ut >ahr 1896/97 'X trbauunq ein AereinSfwnke. 10. 6tenhiL’e Ä nmbeüen« v INN eim U” jo^retd 'ft holzverfi . . in 1 Mml. flftrfi 0 Tiendtag '• ,3<. nach 3' i Wcheu ? Mt 8, ö na- s Jtfa 108, Sti " Äitfti ” < «eilt! ’) Sfittteo, ' 3*- ® Sifiric ipj Slwf m ‘ tUi mit o|3? k.7' ^ fttt W 20, 6 H 100, ( »r. ’6' * SÄ, iS*? 2 ^"che ■ 3954 8448 40031 tthw Galze bereitet. billigst besorgt. <01$ Telephon Nr. SS. 3981 4. 7. Gebr. Röhrle’s 10. ein Kraftbier ersten Ranges. 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W“ leciioteinlf in *-• ranker Bauer/ ffÄi fljtnb)„KnM »: jtxtott) bann taiw ■ r, ’6 W; Wenn Hausputz ist, MV« Reinigungsmittel, daS eine gute ©elfenlauge ergibt und burcteuS nicht scharf sein barf. Diese Dorzüae findet sie in »LuhnS Wasch' «rtract*, mit welchem man bekanntlich Alle» schn ü und gut adseift. — Wer den Versuch noch nicht machte, fordere deshalb , Luh«» Wasch «xtract-, D R. P. 82424. 138 Vooonssichttiche »ittmmtt Zunächst wieder trübe», etwa» kühleres Witter mit zeitweisen Niederschlägen. Franziskaner, Gießen, den 24. April 1896. Per Vorstand der israel. Kellsiolls-Gemeillde Siehrn. S. Heichelheim. Yermietyungen. 3723] Parterrewohnung, 5 Zimmer mit allen Bequemlichkeiten, per 1. Juli durch Versetzung anderweitig zu oer- miethen. VisaearSstrotze 32, gegenüber der Realschule. ArickdamioMr in allen Farben und Qualitäten, Diamant und ganz ächt schwarz, empfiehlt billigst Begann nnachnug. Wir bringen hierdurch zur Kenntniß, daß das Register zur Erhebung in in unserer Gemeinde ausgeschlagenen Communalbedürfniffe für das M 1896/97 zur Einsicht eines jeden Interessenten acht Tage lang auf km Büreau des Unterzeichneten offen liegt, mit dem Bemerken, daß -tschwerden gegen die im Register enthaltenen Ansätze binnen der ersten n»'Wochen nach Ablauf der OflenlegungSfrist entweder schriftlich oder Mi lich bei Grobherzoglichem Kreisamt dahier oorgebracht werden muffen, mb daß später oorgebrachte Beschwerden keine Berücksichtigung mehr toben können. Bekanntmachung. Der vom 1. Juli d. I. an leihfällig werdende Keller unter bni Polizeigebäude in der Weidengaffe soll Vonnerstsg, den 30. d Ms , Vormittags 11 Uhr, Bürgermeistereigebäude — Zimmer Rr. 15 — unter den im Termin lülamnt gemacht werdenden Bedingungen anderweit verpachtet werden. chrichten. nb" der „Heb SUi.r un 21. AplÜ r- schwersten Biere, die gebraut werden. Besonderer Wohlgeschmack. Größte Nährkraft. Bekommt vorzüglich. 18/1 oder 36/2 Flaschen für 3 Mark frei ins Haus. — tzelephon Ar. 47. — Nr. 8 a 3». 2.—, für starken Bart passend. E. von den Steinen & Cie., Guten Mittagstisch ä 45 Pt. im Abonnement 3693 empfiehlt <§*. Böhm, Neustadt 48. G. Wieners Filiale 11 Kirchenplatz 11. Bon heute ab täglich frisch: la. Schweizerbutter ä Pfd. 95 Pf«., vorzüglich im Geschmack, la. Süssrahmbutter ä Pfd. Ml. 1.10, feinste Qualität, in Packeten mit meiner Firma. wy Die aus hiesiger Umgegend kommende minderwerthige Land- datier führe ich nicht. "ML la. Westfäl. Schmalz a Pfund 45 Pfg. Ferner empfehle: 2 Pfd.-Büchse Schnittbohnen ä 35 Pfg. 2 , feinster Erbsen a 65 Psg. 1 Pfd. 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DaS nördliche Minimum ist südwärts bis zum finnischen iictiefen vorgerückt und bat sich von ihm auS niedriger Druck tn iL-Mcr und südwestlicher Richtung weiter in den Eontinent herein Big (breitet, wobei in Eentraleuropa das Barometer stark gesunken ü vestlich unseres Gebiets verläuft eine schmale Furche niederen gnd<8, welche das erwähnte Minimum mit einer zweiten flacheren ttrdfwn über Südeuropa verbindet, da» gestern im Westm lagernde Mtmum bet sich noch weiter in dieser Richtung zurückgezogen, zarc im Osten wurde südostwäriS gedrängt. Bei dieser Druck- wrtldlung im südlichen Deutschland ist neuerdings eine Berichlimme- rufl des Wetters eingetreten und fielen wieder Niederschläge. Die Knl) raluten haben sich wenig verändert. Samstag, den 25. April, Abends 9 Uhr, im Bereinsloeal (Postkeller). Tages-Ord nung: Bericht des Vorstandes über das Geschäftsjahr 1895/96. Vorlage des geprüften Rechnung« Abschluffes. Entlastung des Vorstandes. Vleuwahl des Vorstandes. Wahl von zwei Revisoren zur Prüfung der laufenden Jahresrechnung. Wahl des Aufnahme-AuSschuffeS sowie der Ersatzmänner dafür. Wahl des Ausschuffes für Unterrichtswesen und Lehrlingsheim. Berathung und Feststellung des Voranschlags für das Geschäftsjahr 1896/97. Erbauung eines Hauses für die kaufmännische Fachschule und Vereinszwecke. Soenluclle Anträge der Mitglieder, die nach § 50 der Satzungen mindestens vier Tage vor der General-Versammlung dem Vorstand j.chriftlich eingereicht werden muffen. Nm zahlreiche Betheiligung bittet 3508 Der Vorstand. »L SWWass. Freibank. [3859 Heute und morgen Ochsenfleisch nicht ladenrein, per Pfd. 54 Pfg. Schellfische auf Eis soeben eingetroffen bei 606 A. & G. Wallenfels. Holzversteigerung in der itiltzerrl. Kderfirfikm Rabenau. l)i Dienstag den 28. April U Js. nach Zusammenkunft im Itiftrict Eibischenhain Vormittags flUhr beim Pflanzgarten. Stämme: stoche 1 Stück mit 0,80 fm. Scheiter um: Buche 8, Eiche 4, Kiefer 142, ;$mippel rm: Buche 2, Eiche 6, tttfrr 108, Reiser rm: Buche 66, Itjje 44, Kiefer 448, Stöcke rm: sicke 4, Kiefer 98. 2D Mittwoch den 29. April im District Ampel. Stämme: siLe: 7 Stück mit 1,78 fm, Fichte II EUd mit 0,37 fm. Derbstangen: KLt« 565 Stück mit 18,52 fm (zu Liierbäumen, Baumstangen u. s. w. yig net). Reisstangen: 530 Stück ml 81,51 fm (Bohnenstangen). Scheiter nti Buche 20, Eiche 12, Knüppel m Buche 100, Eiche 37, Linde 4, Nipe 10, Fichte 12, Reiser rm: klchie 8&2 (Stammreiser), Eiche 474 i«LiLiMmreiser), Aspe 24, Fichte 322, Itowon 132 rm Schichthaufen. Stöcke ■m: Buche 18, Eiche 18. Znsammenkunft Vormittags 10 Uhr ui der Chaussee Deckenbach—Rüd- to-,chausen bei den Fichtenstangen. Papiermühle, 22. April 1896. ^Herrliche Oberförsterei Rabenau. ________Schwörer.______3990 Erbsenreiser 3632] Schöne Wohnung mit 4 Zimmern (3 Treppen hoch), sofort beziehbar, ist zu vermiethen. Setterswea 91. "2381] freundliche» Logis, 2 bis 3 Zimmer nebst Zubehör, zu vermiethen- «itterswe« 81. Stärkste iMiuniquelü der Welt ist der Galzschlirfer Bonifaci«sdru«nen. Größter Teilerfolg gegen Gicht-, Nieren- und Blasenleiden, HarngrieS, Nieren-, Blasen- und Gallensteine. Rheumatismen, Hämorrhoiden, Verstopfung rc Gebrauchsanweisung, Analysen und Brunnenversandt durch die vru««e«ver- wattuvg i« Salzschlirf sowie durch alle Mineralwafler- ™ Sonoenstrahe LS. , Handlungen und Apotheken- -l8. stricken ^on Sirülnpfen und NB ,w Handel vorkommende angevliche Salzfchlirfer Sal, Bemlangen m bester Ausführung werd tn noe werthloses ktzavrikat; a«S de« hiesige« Quelle« Muster franco in'» Haus. Modebilder gratis. Damenkleiderstoffe Cr^pon, doppeltbreit,gar.reine Wolle,ä®5Pfpr.Mtr. Mohair Panama, das Modernste, -75 , „ - versenden in einzelnen Metern franco Oettinger A Co., Frankfurt a. M., Separat-Abtheilung in Herrenkleiderstoffen 1003 Buxkin ä Mk. 1.35 pr. Meter. Neu eröffnet! eröffnet! 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Scham» Wwe. zu Großen 8i»der ladet ergebenst ein Da* Comite. Lonntag den 26 April, Nachmittags 4 Uhr: General-Versammlung im VereinSlocal (LonyS Bierkeller). Junge tüchtige Jeute, die bobe Kaution stellen können, suchen auf sofort hier oder auswärts kleine, autgebende Bierwirthschait als Zäpfer zu übernehmen. Offerten unter „Bierwirth- schäft" an die Expedition erbeten. 3935 Auszug aus dem Rechenschafts-Berichte vom 11. April 1896. Ultimo 1895 waren in Kraft: lebens-u. Peußons-llerKlherungsgelellschuft iutzaMg Errichtet am 1. Februar 1848. Todes Anzeige Nach sehr schwerem Kampfe wurde nun auch mein liebes Kind Anna mir durch den Tod entrissen. Um stilles Beileid bittet Frau Brückel Wwe., geb. Nassauer, Nach Amerika mit den vorzüglichen Dampfern des Aor-deiMev Floyd in Bremen 2990 befördert Passagiere der concess. Agent Carl Doos in Gießen. Der alleinige concurrenzlose Antrieb eines für Jedermann unentbehrlichen Consumartikels, der im Enckuß 25 Pfg., im Berkaus 1 Mk. kostet, ist zu vergeben für Giessen. Artikel ist nachweislich leicht absatzfähig und anderwärP ßkN artig eingeführt. Risiko ausgeschlossen. Fachkenntniß nicht erforpea»^ Für strebsame junge Leute, die über 100—150 Mk. verfügen, selten günstige Gelegenheit zur Selbstständigkeit. - inerten J Nr. 2796 an die Expedition dieses Blattes. ________ *L_ l; beste Nahrung für Neugeborene, kleine Kinder und Magenleidende empfohlen durch Tausende Herren Aente als enwiq richtiger Zesitznr Kuhmilch Rcdacnsn: Ä. Schcvda. — Druck und Verlag btc Vrübl'tchrn UuiDeditäf 'uch- und ©rrintruderet Pletlch & 6d»t»6e) in •iffcrit. IHOHT Stellensuchende jeden Berufs plactrt schnell Beater** Bureau, Dresden, Reinhardstr. 16. 3445 ^Jwbere d 76. 6i|na laf bn Iaido tei Mmbai t dlAi aUit unb M JridhauBablimjil dgüg-H btr eitb.igdt|t bei unb 9