?086t,# töitb U LrS 4 *Ä ' ^rselde hat naG. menten meines M hier Kennzeichn iU c Wen des Publikum W gelangenden Falle ar 'Ntt Sretiet, Surrogat.Fabrik »panische Wo dM bezog*: d tätlicher Seite en pfohlen, m ?rM aliener Roth» Feinst spanischen wie auch leutschen Cogna Rheinweine Ober-Ingelheimer Rothwf Hochheimer Weleeweif und Moselweine. Mr. 47 Erstes Blatt. Dienstag den 25. Februar 1896 VlrrttljLhrigrr Kenerat-Anzeiger. 2lmts» und Anzeigsblatt für den Kreis Gieren Die Gießmer D«mikiellVlätter »erden dem Anzeiger «tchentkich dreimal btigtltflU Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, »nt Ausnahme drS Montag». Bringerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Psg. Redactian, LxpetttlaN und Druckerei: SchutNraße Ar.W. Fernsprecher 51. Gießener Anzeiger **■ Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de» folgenden Lag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Hratisöeitage: Hießener Jamilienötätter. Alle AnnonceN'Bureaux deS In« und Auslandes nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegn». Amtlichem Theil. Nr. 4 des RetchS-GesetzblaHeS, ausgegeben den 21. d. M., enthält: (Nr. 2290) Bekanntmachung, betreffend eine 3. AuS« gäbe der dem internationalen Uebereinkommen über den Lisenbabnfrachtverkehr beigesügten Lifte. Bom 6. Fed« ruar 1896. Nr. 5 deS Reichs GesetzbatteS, auSgegebeu den 21. d. M., eathäll: (Nr. 2291.) Bekanntmachung, betreffend die Ausdehnung ter Unfallo-rsicherung auf die große HertngSfischerei. Vom 6. F bruar 1896. Gießen, den 24. Februar 1896. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Bekanntmachung. In Folge Verhinderung wird Herr LandwirthfchaftS- lechrer Lett Higer zu Alsfeld feinen Bortrog nicht am 1- März, sondern am 8. März 1. I. in Queckborn halten. Die Herren Bürgermeister von Queckborn und der benachbarten Orte werden gebeten, dies zur Kenntniß der Herren Landwuthe zu bringen. Gießen, den 24. Februar 1896. Der Director deS landwirthschaftlichen BezlrkSvereinS. Carl Jost, RegterungSrath t. P. Bekanntmachung. Dienstag den 10. März d. I., Nachmittags 3 Uhr, wird auf Lony« Felsenkeller zu Gleßen eine General Versammlung -»es landwirthschaftl. Bezirksvereins zu Gießen adgehalten werden. Zu dieser Versammlung werden alle Mitglieder des Herein- und der landwirthschaftlichen Localvereine, sowie alle Freunde der Landwirthschaft hierdurch freundlichst eingeladcn. Die Herren Bürgermeister werden ergebenst ersucht, ötn in ihren Gemeinden wohnenden Mitgliedern deS Vereins von dieser Einladung Kenntniß zu geben und auf recht zahl reßchen Besuch der Versammlung hinzuwtrken. Tagesordnung: 1) Die Einführung von Hecrdbüchern. Referent: Herr Gutsbesitzer Sch lenke auf der Hardt. Korreferent: Herr Generalsecretär Dr. Rodewald in Offenbach. 2) Die G ündung einer SchlachtviehverficheruugSgesellschaft zu Gießen. Referent: Herr Tierarzt Liebe zu Gießen. 3) Aick.ruf von Saatfrucht und Saatkartoffeln durch Ver« mittlung deS landw. Bezirksvereins in diesem Frühjahr. 4) Mittheilung der Resultate der auf den Versuchsstationen im Jahre 1895 angebauten neuen Kartoffrlsorten. 5) Beschlußfaffung über die Stiftung von Ehrenpreisen für die GAügelausstellungen zu Mainz, Offenbach und Friedberg. Gießen, den 10. Februar 1896. der Director deS landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen. Carl Jost. Zur Warnung vor Amerika. Die bitteren Erfahrungen, welche in dcn letzten Jahren ta Handel Europas mit der Geschäftslage in Amerika ge- «acht worden find, haben fichcr schon vielen Geschäftsleuten und Capttaltsten zur Warnung gedient. ES muß aber leider nach weiter darauf aufmerksam gemacht werden, daß nicht lut die unheilvolle Währungspolitik und die einseitige Schutz zollpolitik die Vereinigten Staaten von Nordamerika in einer iiiicrnben wirthschaftltchen KrisiS halten, sondern daß durch Mr Art und Weise, wie in Amerika die meisten Eisenbahnen ftöout und verwaltet werden, die CrifiS noch eine wesentliche Verschärfung erhalten kann. Jeder Fabrikant und Gewerbe- treibende, jeder Kaufmann und Capitalift weiß heutzutage, solid gegründete, leistungsfähige Eisenbahnen die unbedingt »otlhwendtgen Verkehrsadern für den Handel und Verkehr M, ja sogar einen sehr wichtigen Theil des Vermögens thutr Nation auömachen. Ein La>d, welches also nicht genügende Eisenbahnen oder keine solid gegründeten und solid ftlmteten Eisenbahnen besitzt, hat daher in seinem ganzen birthschafilichen Leben ein bedenkliches Fragezeichen oder eine iro'hc Lücke, die einen furchtbaren Krach herbetsühren kann. Diese Erfahrungen find aber in Amerika schon seit drei Jahren vorhanden, denn seit 1893 begannen in den Ver- einigten Staaten die Eisenbahnkrache, das hrlßt eine ganze Rethe von amerikanischen Eisenbahn-Gesellschaften machten bankrott, und diese Krisis ist noch lange nicht überwunden, sondern nach dem Urtheile des Flnan^politikers und Geh. RcgierungSrathS tat preußischen Ministerium der öffentlichtn Arbeiten, Alfrrd von der L>yrn, welcher in Amerika Studien gemacht hat, können sich d,e finanziellen Katastrophen im am rckani'chen Eisinbohrwes n sehr leicht wiederholen, denn die Ursachen der KufiS dauern fort. Dteselben sind erstens der mit einer bei'piellosen Selbstverblendung gepaarte Hoch- muth der AankeeS, zwettens das verkehrte manchesterliche, rein privatwlrthschaftliche System der Eisenbahnen in Amerika. Thatjächiich ist dasselbe freilich schon gefallen, weil eS eben vollständig bankerott gemacht bat; da die Ursache aber nicht eingesehen wird, und man bestrebt ist, die Katastrophe so viel als möglich zu vertuschen, so ist die Besserung einstweilen ausgejchloffen. Dazu kommen zwei dunkle Punkte, die unS erst recht stutzig machen, und unS veranlaffen sollten, dem amerikanischen Maikt in Eisenbahnwertheu entschieden den Rücken zu kehren. Zunächst hat man, um die üblichen Dividenden zablen zu können, vielfach die Capitalien an g'grisi'n. Die Summe der geleisteten Dividenden für 1893/94 beläuft sich auf 95,515,226 Dollar; dagegen hat sich daS Capttalvermögeu der Eisenbahnen um 65,485,469 Dollars vermieden! Sodann find in einem BetriebSjahr nicht weniger als 126 Bahnen in Concurs gerathen. Die Länge dieser Bahnen beträgt 40,819 etigl. Meilen mit einem Anlage- copital von 2500 Millionen Dollars, oder 10,500 Millonen Maik — eine Summe, die dem Anlagecapital sämmrlicher deutschen Eisenbahnen wenig nachsteht. Deutscher Reichstag. 48. Plenarsitzung. SamStag, den 22. Februar 1896. Das Haus erledigte zunächst ohne Debatte verschiedene Rech- nungsiachen und ging dann zu Wahlprüsungen über. Die Wahl des Abg. Benoit (Cösltn 3.) beantragt die Commission für gültig zuerklären. Außerdem beantragt die Commission, den Reichskanzler zu ersuchen, dahin zu willen, daß die Wahl- commissalten keine amtlichen Erhebungen über die politische Parteistellung der zur Wahl gest.llten und gewählten Candldatrn anttellen. Die Anträge der Commission werden debatteloS angenommen. Bezüglich der Wahl des Abg. Engels wird aus Antrag der Commission ein älterer Beschluß des Hauses, belr. Anstellung von E>Mittelungen, für erledigt erklärt. Dasselbe wird beschlossen bezüglich der Wahl des Abg. v. Manteuffel. Für giltig erklärt werden die Wahlen der Abgg. Böckel, Pauli, Kleist-Retzow, Graf Carmer, Stroh, Wiesike und Hammacher. Eine Anzahl Petitionen zur Währungsfrage beantragt die Commission, dem Re chskanzler zur Erwägung zu überweisen. Abg. o. Karborsf (Rp.): Nach neuester Meldung hat Balfour erklärt, die englische Regierung würde sehr gern in Erwägungen über Wiederaufnahme der inbifdnn Münzprägungen ein tuten, wenn diese als ein Theil eines Valula-Regulirungs-Progrommtz gedacht feien. Das widerspricht den neulichen Erriärungen des Reick.skanzters. Ich behalte mir deshalb vor, von dem Reichskanzler die Vorlegung des Wortlauts derj nigen Anfrage zu erbitten, welche Seitens beffdben an die englische Regierung gerichtet worden ist. Abg. Dr. Barth (frs.Vp): Nach den Angaben der englischen Zeitungen über die Balfou>'lche Erklärung kann ich zwischen dieser und der Erklärung keinen Widerspruch finden, höchstens einen ganz formal, n. Die Initiative steht jetzt bei der englischen Regierung, wenn diese jetzt Vorschläge macht, die annehmbar sind, so würde dec Herr Reichskanzler gewiß bereit sein, dtts-lben zu überlegen. (Heiterkeit.) Abg. Gcas Mirbach (cons.): Wir wollen für jetzt auf jede Währungsdebaite verzichten, so lange bis der osficielle T.xt der Balfour'schen Erklärung oorliegt und so lange dis die Regierung sich darüber geäußert hat. Siaatssecretär v. Marschall: Nachdem einmal die Sache hier angeregt ist und Herr v. Karborsf von einem M.ßoerständniß geredet hat, erscheint eS mir doch noihwendig, den Sachverhalt klar zu stellen. ES entspricht einem alten Brauch, einer alten diplomatischen U.bung, daß, wenn vertrauliche V-rhandlungen zwischen zwei Regierung n ftattgtfunben haben und die eine derselben beab- sich ißt, darüber osficielle Erklärungen abzugeben, daß fie dann d-r anderen Regierung von der beabsichtigten Erklärung Mutheilung macht. Demg.mäß hatte ich am 5 Februar unseren Botschafter in London beauftragt, der englischen Regierung Kenntnrß zu geben von folgenden, diesseits beabstchiigten Erklärungen: Die deutsche Regierung halte die Wiederaufnahme der indischen Münzprägungen für die nothwendige Voraussetzung einer internationalen Vereinbarung über die Wädrungsfrage, sie habe aber auf Grund der Verhandlungen mit der englischen Regierung die Überzeugung gewonnen, d«ß auf die Erfüllung bhfer Voraussetzungen nicht zu rechnen fei. Unser Botschafter Graf Hatzseldt hat uns darauf geantwortet, er habe dem Letter der engliscben Regierung von dieser Erklärung Mit- theilung gemacht und derselbe habe erklärt, — daß er mit derselben einverstanden fei. (Hört, hört! links.) Ich glaube, ich brauche Weiteres nicht hi^zuzufügen, das G sagte wird g'NÜgen, um klarzn- stellen, daß em Mrßoerständniß nicht vor liegt. (Bestell links.) Abg. o. Karborsf: D'e von unterer Regierung an England gerichtete Anfrage steht hiernach aber jedenfalls in Grgenfrtz zu dem Beschluffe beS Reichstages. Ahg. Barth bestreitet dstS. Abg. G.af Mirbach: Es hat jedenfalls feinen Zweck, den Gegenstand heute werter zu Dcttolgen, denn dem Herrn StaatSsrcretSr ist j, felber der Wortlaut der im englischen Abgeordnelenhause gestellten Anfrage nicht bekannt. Staalss.cretär v. Marschall: Ob diese Anfrage mir bekannt ist, da-auf kommt es gar nicht an. Es handelt sich hier nur darum, der Auffassung entgegenzutretrn, ob ein Mißversländniß vorliegt, wie Herr o. Kardorff behauptete. Abg. v. Kardorft: Auf eine solche Anfrage, wie unsere Regierung sie an die englische R gierung gerichtet hat, konnte gar keine andere Antwort, als eine ablehnende, erfolgen. Hiermit schließt die Debatte und der Antrag der Commission wird angenommen. Ohne Debatte werden sodann dive se Petitionen, welche den Wunsch nach Erhebungen über die gesammten Arbeiterverhältnisse ausspiechen, der Rrgi-rung als Material überwiesen. Präsident v. Buol: Die Tagesordnung >st erschöpft. Ich schlage vor, die nächste Sitzung auf Montag den 2. März, Mittags 1 Uhr anzuberaumen mit der Tagesordnung: Zuckersteuer. Das Wort zur Geschäftsordnung hat (her Präsident woll e soeben bad Wort dem Abg. Schultz-Luptz ertheilen, als dieser sich wiederum setzt und der Abg. v. Starborff zum P ästdialtifche hin abwrnkt). Das Wort wird also nicht verlangt, Wiberspruch erhebt sich nicht, bie Tagesordnung steht test. Nunmehr entsteht schallende Heiterkeit links, welche sich noch steigert, als man wahrzunehmen glaubt, daß der Verzicht des frei; conkroatioen Abgeordneten nur infolge ein<8 Jrrihumtz des Abg. v. Kardorff über bm Tag der nächsten Sitzung erfolgt fei. Deutsches Reich. Berlin, 22. Februar. Der Kaiser besichtigte heute kurz nach 8 Uhr Morgens in W-lhklmshaven den Umbau des Panzers „Deutschland" und fuhr bann kurz nach 9 Uhr mittels Sonderzuges nach Bremen. Nach der Begrüßung dortselbst durch den Bürgermeister Dr. Pauli und des Commar.deur des 75. (Hanseatischen) Jnsanterre«Regiments begab sich der Kaiser nach dem Rathhause, um im Bacchus- saale das Frühstück einzunehmen. Um 1 Uhr 10 Minuten fuhr der Kaiser, in dessen Wagen die Bürgermeister vr. Pautt und Dr. Glöning Platz genommen hatten, nach dem Bah«. Hof, von der Bevölkerung jubelnd begrüßt, und fuhr »ach Berlin zurück. Berlin, 22. Februar. Die socialdemokratischen Reichstagsabgeordneten haben zu dem Bericht der Wahl- prüfungS-Commtssion über die Wahl drS Abgeordneten ColbuS im 12. Wahlkreise der RetchSlande geftee* einen Antrag eiugebracht, der Reichstag wolle beschließe», die Wahl für ungültig zu erklären. Berlin, 22. Februar. Die Börsen - Commission beS Reichstags beschloß heute mit 11 gegen 9 Stimmen, bett Termin handel in Getreide zu verbieten, mit dem Zusatz, daß es dem BundeSrath Überiaffen bleibt, den Zelts punkt deS Inkrafttretens deS Verbots zu heft mmen. Berlin, 22. Februar. Die Margarine-Commifsio« beS Reichstags hat in ihrer heutigen Sitzung bie Bestimmung aufrecht erhalten, daß Margarine und Butter nur in getrennten Geschäftsräumen verabreicht werden dürfen, ließ dagegen die Bestimmung fallen, wonach der Speisewirth verpflichtet ist, auf der Speisekarte verständlich zu machen, daß bei der Zubereitung von Speisen Margarine verwendet worden ist. Berlin, 22. Februar. Die Budget-Commission des Reichstags hat heute den Colonial - Etat beendet. ES wurde eine Resolution angenommen, in welcher die Regierung ersucht wird, noch in dieser Session einen Gesetz - Entwurf vorzulegen, durch welchen daS Militär-Dienstverhältniß der nach den Colonien auSgewanderteu Personen geregelt wird. Die bei den MtifionSgesellschaften Angestellten sollen vom Militärdienst befreit fein. FriebrichSruh, 22. Februar. Fürst Bismarck empfing heute Mittag eine Deputation der allgemeinen OrdnungS- Parteien deS Saalekreises, in deren Namen Geh. Oderberg, rath Arndt eine Begrüßungsansprache hielt. Der Fürst dankte herzlichst in längerer Rede, die auf die Deputatio» einen tiefen Eindruck mochte. Daun lud der Altreichskanzler die Herren zum Frülftück ein, in dessen Verlauf er Einzel- besten aus der Coi fliciszeit erzählte. Wiederholt gab der Fürst seiner Freude darüber Ausdruck, Vertreter nicht einzelner Parteien, sondern jener Elemente vor fich zu haben, die auf dem Boden deS Ausbaues und der Stärkung deS Vaterlandes stehen. Gegen 2 Uhr verließ der Fürst die Dep»° tirten mit freundlichen Worten. Köln, 22. Februar. Die vR9tn. Ztg." meldet ans Petersburg, daß dort der General v. Werder als Gast deS Kaisers Nikolaus heute Vormittag eiugetroffen ist. Der General wohnt im Winterpalast. München, 22. Februar. Bor de« hiesigen Militär- Bezirksgericht hatte fich heute der bekannte Sergeant Zech vom 1. Traiu-vataillon wegen HanSfriedensbruch, be- ** Vs« der Universität. Seine Königliche Hoheit der btS jtzt 6 7 Sterling. Nitz »icht unbeträchtlich übersteigen. ES dürfte zu befürcht fein, daß sich für manche dieser 238 der Termin der Li- stellung sehr hmanSschieben wird. Jedenfalls wird mau v, solchen zum juristischen Studium bei dieser Sachlage rath» können, denen es eigenes Vermögen erlaubt, dem ruhig z, zuseheu. Würde die Zahl der Juristen sich auf dieser Höu halten, so wäre ein starker Rückschlag zu befürchten. Es y aber aus diesen vielen Gründen wünschenswerth, daß in d, einzelnen Fächern der Zugang nicht in excesfiver W: !< schwankt. Zu klein ist die Zahl der Theologen, nameu-.l4 wenn man bedenkt, daß unter den vorhandenen 62 tu höheren Srmester relativ sehr stark, die jüngeren sehr idn^ vertreten sind. Wenn in anderen Landeskirchen die Zahl tti Studenten der Theologie in ganz gleicher Weise zurück:! gangen ist, so ist das sehr begretfl ch, denn dort hat d letzten Javrzehnt eine Ueberproduciton stattgefundeu. 8t uns in H siea aber liegen die Derhältutffe ganz anbtrf D,e früher so zahlreichen Lücken sind kaum ergänzt und tu WachSrhum der Städte bringt stetig neue und gestrigen- Anforderungen und nöthigt zur Errichtung neuer Stellen. - Noch auf Jahre hinaus finden gut beanlagte und fitrli: ernste junge Männer — aber freilich nur solche — im gen lichen Amt rasch Verwendung und eine ehrenvolle Stelle, der sie ihre K.äfte in den Dienst der Menschheit stell-- können. Der eingetretrne Rückgang ist um so me kwürbizn als man zweifellos heutzutage über Ktrche und Theoloc- viel ernster zu denken gelernt hat, als es noch vor einig? vangen in der ReujahrSnacht im Pichorr - Dräu, zu verantworten. Die Geschworenen verneinten die Schuldfrage und wurde demnach Sergeant Zech von Schuld und Strafe freigesprochen. Die Kosten wurden der StaatSkasie auferlegt. Bei Verkündung des Uriheils ertönten einzelne Pfuirufe. CocaUs rrnd provinzielles, Gießen, 24. Februar 1896. Wolff« telegraphisches Sorrespondmz-Bmeau. Berlin, 23. Februar. Durch eine Anregung des Internationalen FrtedeuSbureauS in Bern veranlaßt, am 22. Feb- rnar in allen Ländern eme Demonstration zu Zwecken de« SchiedSgerichtSprincipS und einer internationalen Gerichtsbarkeit abzugeben, versammelten sich gestern Abend in Berlin in zwei großen öffentlichen Versammlungen die Anhänger der FriedenSidee, die nach ein- leitenden Vorträgen der Herren Dr. Weltekamp und Dr. Grelliug, bezw. Dr. Löweuthal die vom Berner Bureau vorgeschlagene Resolution auvahmen. — Auch in Ulm, Schwäbisch Hall, Wiesbaden, Frankfurt a. M., Naumburg, Hamburg, BreSlau, Löwenberg, Pforzheim, Görlitz und Königsberg fanden Versammlungen der Friedensfreunde zu gleichem Zwecke statt. Berlin, 24. Februar. Die Voruntersuchung gegen Freiherrn v. Hammerstein ist noch nicht abgeschloffen, dieselbe dürfte vielmehr noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Auch sei nichtS davon bekannt, daß RechtSanwalt Raetzel -um Ve'theidiger bestellt sei. Plymouth, 23. Februar. Der Dampfer.Harlechcastle ist heute Vormittag mit dem größten Theile der Truppen Dr. JamesonS hier eingetroffen. Mit Ausnahme der Behörde ist es Niemand gestattet, an Bord zu gehen. ES herrscht hier große Erregung. In den Docks versehen Polizei und Militär den Dienst zur Aufrechterhaltung der Ordnung. IohauneSburg, 23. Februar. In Fredendorp find bis j'tzr 6 7 Leichen aufgefunden worde». Der Unter- stützungSfondS beläuft sich nunmehr auf 100,000 Pfund Depesche» beti .Herold" Brrli», 23. Febrnar. Bei dem Di«er, welches Ober- Präsident von Achenoach den Mitglieder« deS brandenburgische» Provinzial Landtages gab, hat der Kaiser, wie die .Staatsbürger Zeitung" roifieu will, eine Aeußerung getha«, die m«t Rücksicht aus die gegenwärtigen Berathungen de« Börsen-AuSschuffeS äußerst bemerkcnSwerth erscheint. ES wurden ihm von einem der Gäste die ungünstigen Wirkungen des Börsen-TerminhandelS in Getreide für Producenten und Gousumenten auSeinavdergesetzt. Der Kaiser soll hierauf erwivert haben: .Dann verbietet doch den Getreide Termin- Handel." Berlin, 23. Februar. De« .Localanzeiger" wird zur Verhaftung deS Dr Fritz Friedmann auS Bor- deaux telegraphirt: Am Freitag entdeckte mau im .Hotel France" ein Pärchen, auf welches das Signalement Friedmanns «nd der Anna MertroS paßte. Die Polizei wurde nach dem Hotel «..schickt und al« Friedmann auSgivg, folgte | ihm ein Polizist, der ihn auffordrrte, ihm nach der Wache zu folgen und sich zu legirimiren. Friedmann, der sich im Hotel als Dr. Feldau eingetragen harte, zögerte zuerst, grng dann aber mit und hatte darauf ein vier Stunden währendes Verhör zu bestehen. Er behauptete, Dr. Feldau zu heißen und aus Krakau zu sein. Er reise mit semer rechtmäßigen Frau aus Gesundheitsrücksichten. AuS Briesen und Tele- grammrn, die unter dem Namen Dr Feldau eivgingrn, er- 6ab fich indeß, daß Friedmann 2000 Mark a;iß Berlin erwarte, um nach Lissabon zu reisen. Der Chef der Sicherheitspolizei begab fich nun nach dem von Friedmann bewohnten Zimmer deS .Hotel France" und fand dorttelbst eine junge Frau, welche Friedmann für ihren Mann auSgab und erklärte, sie feien aus Algier hier angekommen und beabsichtigten, nach Liffabon weiterzureisen. Im Auftrage der Polizei wurden dann fieben große und drei kleine Koffer geöffnet und man fand in einem derselben ein Doctor-Diplom auf den Namen F'itz Friedmann lautend und feine Photo- graphie auS dem Jahre 1893, sowie verschiedene Documente. Auf die Worte deS Polizei-ChefS: .Mein Herr, nun werden Sie wohl nicht mehr leugnen," erwiderte Friedmann nut gepreßter Stimme und thränendeu AugeS: .Jawohl, ich bin Dr. Friedmann, aber glauben Sie nicht, daß ich ein schlechter Mensch bin; ich verdiene eher Ihr Mttleid als Ihre Verachtung. Ich werde Ihnen die ganze unglückuchc Irrfahrt erzählen." Friedmann erzählte dann dem Com- miffar, wie er über Krakau nach PartS gekommen, von hier auS versucht hätte, über Bordeaux nach Baltimore zu gelangen, jedoch durch die scharfe Beobachiung deutscher Agenten und nunmehr durch seine Verhaftung daran verhindert worden sei. Friedmann schloß mit den Worten: .Nun wiffeu Sie alles." Ein Portemonnaie mit 50 Francs, welches bei ihm gefunden wurde, wurde ihm beloffen. Bon dem Gelbe gab er die Hälfte seiner Geliebten. Anna Mertens wird, wenn die von Friedmann erbetenen 2000 Mk. eintreffen, Bordeaux 6ErtQ$öftn, 23. Februar. Die Finanzminister Oesterreichs und Ungarns beschloffen, der Oesterreich - Ungarischen | Bank die Ausgabe von 10 Kronen Banknoten nahezulegen. ; i Beide Regierungen beabsichtigen sodann die Prägung von i Fünf-Kronenstücken auS feinstem Silber im LegtrungSver- hältniß von 930 Theilen Silber zu 1000. * - Wie«, 23. Febrnar. Die foctaliftifche Partei publicirt zum ersten Male eine selbstständige Candi dat en liste für die am 27. dS. MtS. beginnenden GemeinderathSwahlen in sämmtlichen Wiener Gemeindebezirken. Bozen, 23. Februar. In N a n d r e S überfielen Bauern । bet Nacht die Finanzwache-Stotion, wobei der Ober-Aufseher der Ftnanzwache, Egger, getödtet wurde. Durch die herbei- geholte GenSdarmerie wurden die Thärer verhaftet. Bndapest, 23. Februar. Der Papst betraute den Fürstprimas Beszary mit der Vertretung deS heiligen Stuhles bei der MilleniumSieier. Brüffel, 23. Febrnar. Gestern Nachmittag sollte daS alte Kömgsschloß der Tervuren mittelst 650 Dynamitpatronen gesprengt werden. Minister, Abgeordnete und eine un- geheure Volksmenge hatte fich zu dem Schauspiel eingefundev, mußten aber unbefriedigt wieder abgehen, weil die eleetrische | Anlage versagte. Paris 23. Februar. In politischen Kreisen herrscht die Ansicht vor, daß der jetzigen Krisis entweder durch einen I Staatsstreich oder durch den Rücktritt de« ganzen I CabinetS ein Ende gemacht werden müffe. Wie eS heißt, wird Präsident Fa ure seine Reise, welche er in Begleitung deS Ministerpräsidenten Bourgeois nach Süofrankreich machen wollte, aufgeben, weil während der Abwesenheit Bourgeois der Justizminister Ricard deffen Functionen übernehmen wüßte und bann der Sturz des CabinetS un- au«ble>bl'ch wäre. Ausland. gßie«, 22 Februar. Die gestern Abend stattgefundenen zahlreich besuchten 15 Arbeiterversammlnugen verliefen ohne | Zwischenfall. In allen Versammlungen gegen BadentS i Wahlreform gerichtete Resolutionen wurden angenommen. | Äom, 22. Februar. AuS Siracusa wird gemeldet, daß in dem dortigen Gefäugniß die Jnhaftirten revoltirten. Dieselben riefen den Vorübergehenden auS den Fensternjn, wir müssen hungern und werden von den Wächtern mißhandelt. «rüffel, *22. Februar. Wie die „Correspondence Ruffe meldet, steht anläßlich der Zaren-Krönung der Rücktritt deS russischen KnegSministers und deffen Erhebung in den Grafen- stano bevor. General Kuropatkin und der frühere General- stabSchef SkodeleffS find al« Nachfolger ausersehen. Paris, 22. Februar. Ja dem heutigen Ministerrathe Heilte der Minister deS Aeuheren Berthelot mit, daß dem deutschen Reichstag ein Gesetzentwurf, betreffend die Erhöhung der Exportprämie für deutschen Zucker, zugegangen ist. Der Mlnifterrath berteth über die durch ein solches Gesetz für den französischen Zuckermarkt geschaffene Lage und über die Maßregeln, welche zu ergreifen seien, um den Wettbewerb deS französischen Zuckers mit dem deutschen Zucker aus den anSländtschen Märkten zu unterstützen. Paris, 22. Februar. Die Beerdigung Ambroise Thomas' hat heute unter großer Betheiligung stattgesunden. Der Ministerpräsident Bourgeois, der UnterrichtSminifter Combes. mehrere andere Minister, alle Notabllitäten der Kunst und zahlreiche Abordnungen, namentlich solche auS Metz, wohnten dem Trauergottesdienst in der DreieinigkeitS- kirche bei. Bei der Feier auf dem Kirchhofe Montmartre wurden verschiedene Ansprachen gehalten. Bordeaux, 22. Februar. Der frühere RechtSanwalt Fritz Friedmann ist hier auf Requifition der deutschen Behöcden verhaftet worden. Loudon, 22. Februar. Die Boeren sollen, wie die „Rata Times" melden, die Absicht haben, am 27. dS. MtS., am Tage der Niederlage der Engländer auf dem Majuda- berge, die Unabhängigkeit der Republik Transvaal zu proclamiren. _ Athen, 22. Febrnar. Die Nachrichten aus Kreta lauten alarmirend. Die Türken, welche mehrere christl che Familien überfallen hatten, wurden von den Christen blokirt. Man befürchtet den AuSbruch eines neuen Aufstandes. Athen, 22. Februar. Der deutsche Viceconsul in Zanta wurde gestern von zwei Personen angegriffen, verwundet und einer größeren Geldsumme beraubt. Da die beiden Räuber von drilten Personen erkannt worden find, glaubt man, daß e« den energischen Maßregeln der Behörden bald gelingen wird, sie dingfest zn machen. Jahrzehnten leider der Fall war. »♦ Theater - Verein. Die Unterhand'ungen de« 8c- standrs mit der Leitung deS Kölner Ensembles sind < erfreulichem Abschluß gediehen. Da der Theater - Bern grundsätzlich jede Schädigung künstlerischer Untetnehmnn^ in unserer Stadt vermeidet, so ließ das bevorstehende @e- spiel der Schlierseer einen Aufschub nöthig erscheinen; ua die Ferien, die ja für eine Universitätsstadt von großer deutung find, zwangen den Vorstand, diese Pause bii « den Anfang de« Mai auszudehnen. Wir haben noch a:< zntheilen, daß der Theater-Verein neben der einen noch au- stehenden Vorstellung feit.cn Mitgliedern noch eine zwca gratis gewähren kann, welche gleichfalls von den Röln-.n veranstaltet werden soll. Es kann dies ja so anfgeste werden, alS ob von den bisherigen Aufführungen der Sau: die eine überhaupt nicht stattgehabt hätte. Dabei mag jedem Einzelnen der Mitglieder üderlaffen bleiben, Mta oder jenen Theater-Abend au6 seinem Gedächtnisse z» tilp Vielleicht läßt sich in diesem Falle einmal eine Uedrrc» stimmunq der Anschauungen herbeisühren. **Pr. Concertverei«. DaS gestrige fünfte Conceri :i ConcertvereinS dürfte in Bezug auf den Erfolg daS deutendste in dieser Saison gewesen sein, wenigstens erinr-n wir uns nicht, früher so gewaltige und herzliche Beifo.«- äußerungcu bei ähnlichen Gelegenheiten im Clubsaal r i nommen zu hoben wie gestern. DaS holländische Dowcs terzett Fräulein Jeanette de Jong, Anna Cox tu und Marie Snhd erS, welche» für daS gestrige (Swai gewonnen war, hat in Gießen den bedeutenden .huf, ht ihm voraufging, unseres Erachtens nicht nur geiroi: sondern noch bei Weitem übertroffen. Ueber die gestri a Leistungen der drei Damen kann eS nur ein Urtheil gtba Alles war vortrefflich, und wir halten eS deswegen für üii: flüssig, auf die einzelnen Gesangsnummern des Progroril I nochmal« näher etnzugehen. ES war ein wirklicher Hiß genuß, diese drei von der Natur wie für einander gkschass - Stimmen, die alle Vorzüge eines vollendet schönen vsrtrql in sich vereinigen, anzuhören. Wohllaut der Stimmt Reinheit der Intonation und Sicherheit der Einsätze lit-a absolut nicht« zu wünschen übrig, und der anßerordevl j fein nüancirte Vortrag verdient volles, uneingeschränktes U Bei solchen Darbietungen war eß kein Wunder, daß iS Publikum außerordentlich lebhaft applaudirte, und Künstlerinnen waren liebenswürdig genug, noch zwei th falls mit vielem Beifall aufgenommene Zugaben zu spellt ein Ereigniß, welches hier zu den Seltenheiten zählen bin Neben dem holländischen Damenterzett war der P'° - ott um„. — ........... ...... Herr I'rOt.0 N t id- l °u« Köln für d°« Großherzog habt« Ällttgvädigst geruht, den Ptojtssot Wonnen worden, em Künstler, der all «ufllstchrMell« Dr Johanne« Blermann zu Beilin zum ordemlmien als Beelhooen- Interpret schon leit ILogerer Zeit eine Brofäor in der juristischen Fakultät der Landes Universität deutenden Ruf genießt, und deffen gestriges Auftrete«i ce.. mit Wirkung vom l Ap tt 1896 an zu ernennen und in namentlich bei den Freunden klassischer Musik berechn, "er gedachten Eigenschaft zu berufen. -Der .Darmst. Ztg." Jntereffe erweckte. Sem Anschlag ist weich, ohne a°' schreibt man von hier: Nur wenige Wochen trennen uns geeigneten Stellen ^e erforderliche Kraft vermissen zn POM Semester,chlutz und an vielen Drlen sind eben jetzt die die Technik verräth -inen hohert Grad d-r «u-bttdung, . Herzen in Spannung gehalten durch die Maturitätsprüfungen, der Vortrag — er spielte opus 81 und opua W ©a .ft es melleicht angezeig., auf eine Erscheinung die all- B-e.honen - zeugt non tiefem Eindringen m l «; gemeine Aufmerksowkeit zu lenken, die seit einigen Semestern unsere« gewaltigsten Tonschüpfer«. Z«» derfllnd 6 immer stärktt hernorlritt, ch meine auf den sehr ungleichen beiden Sonnten, für deren gediegene W.edergab - -- Zugang der zu den einzelnen gelehrten Berufen ftotisindet. berdieuten reichlichen Beifall erntete, trugen die ’,nl Unsere Lande« Unioerfilü. zählt m b.efem Semester 558 S.u- Worte, die wir allerding-! n ch. voll und W bitenbe, non denen 422 Heffen find. Bon diesen 422 Mächten, wesentlich bei. »Utzerdem, spielte Herr I)r. Jl l widmen fich 55 der Theologie, 144 der Jurisprudenz, 67 noch mit bestem «rs-lg Soloftü-e von der Medictn, 62 der Geschichte und Philologie. Schon diese In F-dur), 8ro Rn (Nocturno In Fis-dur Rahlen zeigen, dost die Juristen stark überwiegen, die Theo- (Ballade in H-moll), die hn un« auch auf dem @ Ionen noverhältnihmätzig abgenowmen haben. Doch verichärft modernen Musik al» kundigen Meister erkennen lh sich dieser Eindruck noch eitzedlich, wenn man die auf au«- begleitete in d°nken«werihester Weise da« Terzett von wärt,gen Unioe.füäten ftudtrenden H ffen htuzuzählt. E« ,Im Frühling". »„10« sind - unberücksiä-ltg» mutzte nur Göttingen bleiben, da " «erfammlun, de« Fee,stau,,e>> Berelin«, »nl'0- ein Perlonnibestand nicht erhältlich war, e« wird da« aber wird der Fretfinnige Berein etne Bersammlun, d 'e Statistik kaum ändern - 7 Theologen, 94 Juristen, welcher R-cht.anwai-M eitzner-Frankfurt a. M. do, Willst Med.einer, 37 Hiftor.ker und Philologen, fv dntz zu- Übernommen Hot. HI. Rerbondlungen' fommen vorhanden sind 62 Theologen, 238 Jnr.sten, « 8,na,.ge-bau. Nachdemsich die Berhondlung 180 Medieiner 99 Historiker und Prologen. Die letzteren J«raeii,ischen Religiontgemeinde mit dem Maler» mbgen dem Bednrf entsprechen. Ob a?er die Zahl von Nauheimer 8°--' ^omwg j i 180 Medlciuern nicht einen größeren Zudrang znm medi Looyftraße zerschlagen ^°^n, ist AuSfich b cinischen Stadium bedeutet, als im Jntereffe der jungen dieser Ban an anderer stelle De «^ f Aerzte liegt, mögen Kundigere entscheiden. Thttsache ist, daß gemeindeist nämlich von °uherhalb ein ■& * die Kaffen die Stellung der Aerzte verschlechtert haben unD 40000 Mk. zugesagt, um den Bau zu daß j tzl auch das Land mit Aerztcn ziemlich besetzt ist. beabsichtigt mau ntinmrh^ einen wirk!ltchei I Die Zahl von 238 Juristen möchte das vorhandene Bedürf- ' herznsteüen, der unserer Stadt zur Zierde 8 §' r-s S?-; I 6irn bet «tine er»» mrlit, ®ltht wW onb \ die «" nzielt die Jk jjabrrn 2610 nfflRhtDoronlj frfiirt S-dlieb Ht 3fl8h • ßlitfe z°>ei- tzeriode bezahl rar iwotben Ödttroo mit hi*i I« Bill itibtinn «acht W b Haffe, die f dttbavb die haadw ist. W. Tl wird fich de die Kegel ■ ■ammerirt jetzt bei i Lieder end Mittwoch blut. F b'i Ö», Vicht |h ,0' d°tz (, d» ri^*2 !, Mt jS*"'««! üfi*\ «* « •l’id)tunj ntm, S(. M ®t toli^e - |, t M |o etihir Mn 9Mt U1b 1(1: 11 > 018 es noch vor t. Uottthandlungrn bei! lDer EnsewblkS ft ®ö der TheatN'^ ^lerischrr Unterntim: das bevolftehevdr ( i)ub vSthig erfdjelntn, von grch, 'M, birst Pimsr bli men. Wir habm noi n neben bn einen not ^itglirbrrn noch eint i yieichsallS von den Ri kann bies ja so auf; :gtn Aussührungtn bn & rhabt hätte. Dabei L :r überlassen bleiben, I seivkm Gebächtnlfse z« t. Falle einmal eint Uik ibeisühren. I gestrige sünste (Sotten ug ans den Ersolg id esea sein, wenigsten» m mltigt unb herzliche egenheiteo im Clnbjoi . DaS hollänbiiche Li e gong, Unna Lev i sür das gesteigr D, Wohllaut der Sicherheit der W lbrig, und der auhnoii ,t volles, nneingeschranst'' >at eS kein Wander, d< rbhast applaudirte, lüidig genug, voch i», tnommt-e dnSiwchM i*; ÄS-Ä« .'LU *,Ä erntete,11 B uöuifi Herde" ghopin lr. Solost^e dur) ll°» , SÄ»»•"! ».xSL .....' U «Nil«»"!- ”5» -°u°; w > •"'* jtabt I»1 0 ** Lo»e«r8. Die am SamStag Nachmittag stattgefun- ieee Gläubtgerversammlung der Masse deS verftoibenen Bauunternehmers Seuitog lehnte den ihr gemachten Bor« schlag, einen Verwalter und einen Gläubigerausschuß mit den Befugn ffeu auSzustatten, als wenn der EoncurS über daS Vermög » eröffnet wäre, ab und beschloß, bei Gericht den LoucurS anzumelden. •• Diebstahl. I« einem hiesigen Hotel wurde gestern einer daselbst wohnenden Dame ein größerer Geldbetrag gestohlen. •- Gebrauchsmuster - Eintragungen. An Regulieröfen eine Feuertbüc, deren Regulterschetbe beim Schließen einen Gegenzugschteber öffnet: Karl BudernS in Lolla, 21. 12. 95. Durch die Reguliertosette der A'chfall hür bewegter Gegeu- tugschteber: Karl BudernS in Lollar, 16. 1. 96. B. Echzell, 23. Februar. Sin gutes Jagdgeschäft hat unsere Nachbargrmetnde B-ngenheim gemacht. Bei der ersten Verpachtung war der frühere Pachtbetrag, 200 Mk. jährlich, wieder geboten worden. Die Genehmigung wurde versagt und gestern eine nochmalige Verpachtung abgehalten, die mit de« stattlichen Gebote von 635 Mk. abschloß. Mithin erzielt die Gemeinde 435 Mk. jährlich mehr oder in sechs Jahren 2610 Mk. DaS ist eia schönes PluS für den Ge- nretndevoranfchlag. Letztbietender ist der Frankfurter Jagd- freund geblieben, der auch die Reichelsheimer Jagd gepachtet bat. Erst jetzt ist dessen Jagdbezirk schön abgerundet, keine Jagd ist billiger geworden, wohl aber werden viele B flirte zwei- bis dreimal höher als in der vorhergehenden Periode bezahlt. Daraus folgt, daß daS Geld noch nicht rar geworden ist in der Welt und zweitens, daß die Wetterau mit ihren Jagden sür die nächsten sechs Jahre nicht zu kurz kommt. -o- Blofeld, 23. Februar. Ein seit längerer Zeit zum Trübsinn geneigter Bürger versuchte in vergangener Rächt sich daS Leben zu nehmen. Mehrere Schnitte am Halse, die sich der BedauernSwerthe verbrachte, verletzten glücklicherweise keine edlen Theile. Der herbeigerufene Arzt verband die Wunde, so daß eine Lebensgefahr nicht vorhanden ist. W. Darmstadt, 23. Februar. Sicherem Vernehmen nach wird sich der nächste Landtag mit einer Gesetzesvorlage, betr. die Regelung der Verhältnisse der Polizei in den Städten, beschäftigen. Sicherlich wird durch dieses Gesetz nun auch Gießen auf diesem Gebiete zu seinem R chte kommen, wenigstens wird doch wohl eine Gleichstellung mit den Städten Mainz, Worms, Offenbach erzielt werden. Darmstadt, 23. Februar. Am Donnerstag Nachmittag stürzte der Dragoner EnderS der Leib-EScadron vom 24. Dra- goner Regiment beim Htndernißsprmgen mit dem Pferde derart, daß er sofort eine Leiche war. Derselbe war allgemein beliebt bei seinen Vorgesetzten, wie bet seinen Kameraden. Der Verstorbene war auS Hungen gebürtig und stand im zweiten Dtenstjahre. A Mainz. 23. Februar. Der Inhaber der bekannten Sorttmentsbuchhandlung „Paul Theodor Müller" hier, Carl Müller, ist seit den Fastnachtstagen spurlos verschwunden. Außer an dem hiesigen Platze hat die F'rma noch Filialgeschäfte in Frankfurt und Wiesbaden, deren Rentabilität keine günstige sein soll, weshalb ein Gerücht wissen will, daS Verschwinden deS FtrmeninhaberS hänge mit Geldverlegenheiten zusammen. — Unter den Truppen der hiesigen und Kasteler Garnison ist in der letzten Zeit die Bartflechte sehr häufig auf getreten und zwar derart, daß sich die M litärbehörde beschwerdesührend an daS Kreisamt gewend t hat. Da die Entstehung der Krankheit auSschlirßltch auf Unreinlichkeit zurückzuführen ist, hat daS letztere nach Be- nehmung mit der Medtcinalbehörde der Barbrer-Jnnung an« gerathen, ihren Mitgliedern die strengste Reinlichkeit anzuempfehlen und darauf hinzuwirken, daß Leute mit Hautkrankheiten oder mit der Bartflechte überhaupt nicht in öffentlichen Barbierstuben rafirt werden. — Bon der hiesigen Eifeubahnbrücke ist gestern Abend eine elegant gekleidete junge Dame in den Rhein gesprungen. Don Schiffern aus dem Wasser gezogen und in daS Sp tat gebracht, weigert sich dieselbe hartnäckig, Auskunft über ihre Person und Namen zu geben. A Mainz, 23. Februar. Gelegentlich der Anwesenheit deS Kaisers in Kronberg im verflossenen Spätsommer hat eine Wittwe auS dem nahen Kostheim dem Monarchen auf der Straße ein Gnad eg esu ch für ihren wegen eines schweren militärischen Vergehens zu sechs Jahren Festungshaft verurtheilten Sohn überreicht. Jetzt ist der Betreffende, der zwei Jahre von seiner Strafe verbüßt hat, begnadigt worden. Derfetyr, Canfc» rrird VoU-rvirth schaff •rftnbero, 22. Februar. Fruchtpreil« Wetzen X 15 69, Som X 14 50, Ge> ste X 13 50, Haier X 12,32, Er bim X 16.00, Ltnim X 00 00, Wicken X 00,00, Lein X 00.00, Kartoffeln X 000, Samen X 00,00 kirchliche Anzeigen der evnng.Gemeinde. Montag, den 24. Februar, Abend« 8 Uhr, im Constrmandensaal der Johanneskirche: 1 Petrusbrief Eap. 4, von Set8 12 an: Das gesegnete Leiden in Jesu Nachfolge. Pfarrer Dr. Naumann. Am Mittwoch, den 26 Februar, Abends 6 Uhr: 2. Passion»- andacht. Pfarrer Dr. Naumann. Ss i f| o n Stoffes®* OfiKlUKalB«^ Man schre.be um Muster Xffly ■ We War ■ B unter Angabe beS Gewünschten., von Elten & Keussan, Seidenwaaren-Fabrik, Creteld. OOÖDaDÖDODaDOQOQODQQQQOaODODOO U Q □ O o Seit ea. 20 Jahren existierend g D und in lOOOOi'en von F'mitten als beliebtestes Walch» Q y und Bleichmittel unentd.h lich geword'n, ist [1816 □ das echte Dr. Thompsous u O Seifenpulver. 2 2 Ueberall oorräthig zum Preise o. 15 H per Vi Pfd.-Packei- q D U ooDcocoaaooooooooooooaoDooogpp Elterliche Beforgnitz. Wohnungen und irische, weiße Wäsche, weiche unbevtngt zur Gesundheit und zum Wohlergehen nöthtg find Kaufen Sie keine Nachahmungen, sondern den ächten „Luhns Wasch • Sxtroet" D. R. P 82 424. 138 — Der @t findet Hermann 45 ans wind m e>a.öncucig bei Berlin hat in oiesen Lagen zum erinn i> al auch den von ihm constru'rten neuen sechsschaartgen Tiespflug mit dem Tretmotor durch einen Mann in Fun t on gef-ht, während früher nur ein dret- schaartger Pflua in THLligkeit gesetzt wurde. Was man nicht für möglich hallen sollte: auch der sechsichrarige Pflug von imposanten Dimensionen und 130 Zentimeter Arbeitsbreite wurde durch daS T eten eines Mannes in Function geletzt, und zwar mit zwei Drittel Ge'chwindigkdt des dreischaarigen PflugeS, da dieser ca 12 Centi- meter in der Secund? und der sechsscvaarige Pflug ca. 8 Zentimeter in der Secunde zurückl.gt, so daß im Ganzen 6 X 8 — 48 Centi- meter Furchenlänge in der Secunde erzeugt werdrn. Mehr leistet auch nicht ein Joch Ochsen an einem einschaarigen Pflug. 1813 Giessener Festsaal (Cale Leib) W all thor strasse. Schlierseer Bauerntheater Spielplan. (Abänderungen vorbehalten) Mittwoch, 4. März: Lieseri vom Schliersee. Donnerstag, 5. März: Jäger- bilut. Freitag, 6. März: Der Schlagring. Sonntag, 8. März: Haberfeld- treiben. Montag, 9. März: Der Herrgottschnitzer. Preise im Vorverkauf: 1. Parquet Mk. 3.00, 2. Parquet Mk. 2.00, Estrade UD- iummerirt Mk. 1.50, Gallerie Mk. 0.75. Plätze für alle 5 Vorstellungen können schon jetzt bei Ernst Challier (Rudolphs Nachf.) vorgemerkt werden, ebendaselbst sind Lieder und Texte ä 20 Pfg. zu haben. 1683 5 überall zu haben C.H.Knorr •Heilbronn Ö/N. Ilili? 6 cs/-es t/sc/ r &////(js/es KindernährmiHei nur in oder1/? Kilo Original Packeis 1818 MAGGI5 Suppenwürze ebenso Maggi's Bouillon- Kapseln zu 12 und zu 8 mit welchen augenblicklich eine vorzügliche, fertige Fleischbrühe hergcstrll' w^den kann, find irisch eingetroffen bei ________ 297J Ludwig Loth, Wallebornraße. bße Original-Fläschchen von 65 werden zu 45 H und diejenigen d Mk. 1.10 zu 70 mit Maggis Suppenwürze nachgefüllt W „W bfn drki finiirn“ Frankfurterstraße 62. Heute Dienstag: Metzelsuppe, wozu freundlichst einlabet 1802 I. Seibel. PüpVhpil kaufen 182^ 1 Al&UcU 9cnutt & Krumm Stöbt Schlchthkvs. Freibank. [1835 Heute und morgen: 8chwemeffeisch nicht ladenrein, per Pfd. 45 Ein schöner Faselochs Vogelsberger Raffe, 19 Monate alt, steht zu verkaufen bei Friedrich Engel II., 1801 Lützellinden bei Gießen. Musik- Automaten von FO X an. Automaten-Fabrik Lager Fr. «eip, »ockentzeim. Schluß der Ausgabe von Antheilscheinen, fünfter und letzter Serie, znr Berwerthnn« der Erfindungen von Hermann Ganswindt Wer bis dahin seinen Veilrag niwt baar eingesandt oder wenigsten- sich inr,ck»t»verbtndlicher Form verpfiichtet hat, seinen Beitrag spätesten- vis 1. April eioznsenden der tonn nach dem 1 Mürz nicht mehr be- rückfichtigt werden vis znm 1. Stürz d. kl-, erfolgt auf Baarsendnngen an die Adrefie »Hermann Ganswindt in Schüaeberg bei Berlin, cherbertstratze 10.* zur Brrwot.ung meiner von vielen Äuioutäten, barunter L>e. Excellenz her Chef des G neralstabes der Armee, Graf Schlüffen (Ocigtnal- gutachten kann bei mir eingesehen werden), anerkannten Gifindungcn Anthetlschein, worin für je 1OO Mark 0,01 Procent vom Reingewinn meiner sämmtliche» (Sifinbunoen bis zum Gesammtgewiun von 1OOO Mark und für je 1600 Mark 0,1 Procent vom Reingewinn meiner sämmtlichen Eifindungeu bis zum Gesammtgewiun von 10,000 Mark in sichere Aussicht grst llt wild. 2ßie vortheilhaft eine Betheiligung an meinem Unternehmen ist, kann man auch daraus ersehen, daß manche alten Th-ilhaber ihren Anthetlschein im Nothfalle schon j.tzt mit großem Gewinn veräußert haben. Bcsichtigung meiner E fiudungen wird ebenfalls nur noch bis 1. März 'd. Jrs. werktäglich von 11 bis 12 Uhr Dormittazs gestattet. 1813 Gr.OdtthksßschrEiskllbahnen Die Lieferung und das Eins-tzen von 74 gußeisernen Fenstern für das neue Werkstätiengebäude am Riegelpfad soll vergeben werden. Die Bedingungen nebst Arbeits- und LieferungSoerzetchn ß sowie die Z-ichnungen find auf dem Baubüreau am Riegelpfad einzufeben, erstere Druck' fachen auch g-^gen Erlegung von 50 P'g. durch unhr ©ecretartat zu beziehen, Angebote mit bezüglicher Aufschrift v.rsehen dis zum 4. Mä^z d I., Vormittags 10 Uhr, dahier einzureichen. Zuschlagsfrist 8 Tage. Gietzen, den 22. Februar 1896. 1834__________________Gr Direction. G. Scherer & Co. Langen Beste Marke Reines Weindestillationsprodukt. Aerztlich empfohlen. In allen Preislagen Flasche von Mk. 1.80 an empfiehlt Ad. Geisse, Giessen, am Kreuz. 1823 Cognac Zuckerfrei Fl. M. 3.— Güte u. Preiswürdigkeit unerreicht. 1208| Sine wenig gevrauchte Deeimal- waage zu verkaufen- ____Kircktenplatz 4. Gute Gartenerde kaun sofort augeliefert werden. Näh. 1837___________H. Winn. 408] Im Klavierstimmer» hält fich bestens empfohlen Hernrann Bauer, Echillerftrahe 15. 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Zur Gedächtnisfeier der 350jährigen Wiederkch von Luthers Todestag, bei welcher Herr Profeffor Krüger * Ansprache ha ten und der evangelische Kcrchengrsangverein Mitwirken w::* laden wir alle evangelischen Familien unserer Stadt freundlichst et ' Sin gr tue Bon Pari« reichlich Leranll kehr btt Lreigt hr eigenartiger rin btm btutld} feiner pWWch Itütiyum, ali Bimba 1810 ye ithtfftnbtn fünf einen Profeffor schichte diefeS 5 fassen den Stu! bekanntlich wa: durch die deotsc nur dvtch Lust! «ch von etwa die anßerdein i diesen 65 Bolloi l’B?en verloren »dbrend jener, dyfel des Lisje Tllchtige Mktaiidrkhtt, auch Eisendreher, sowie ein tüchtiger, selvst'tändiacr Lchlosser ge- Maschmen-Schloffer als Heizer und Maschinenwärter, für eine F,brik gesucht. Derselbe muß Militärfrei, solide und zuverlässig sein. Schrisil. Angebote unter Nr. 1814* sind an die Exprd. d. Bl. zu richten. Kutscher gesucht. Statt jeder besonderen Anzeige. Die glückliche Geburt eines gesunden Mädchens beehren sich anzuzeigen Gustav A. Mueller u. Frau Julie, geb. Schanzleh. Heute Mittag 12Vs Uhr entschlief nach langem, schweren Leiden unsere innigsigelrebte Frau, Mutter, Schwester, Schwägerin, Großmutter und Schwiegermutter Marie Werner, geb. 01t im Alter von 62 Jahren, was allen Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit tiefbetrübt anzeige. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Christian Werner, Schreinermeister. Gießen, den 23. Februar 1896. Die Beerdigung findet Dienstag, Nachmittags 4*/, Uhr, vom Sterbehause, Wolk.ngasse 10, statt. 1822 WSi ssi Die Sk'lle eines -wetten Dieners beim Gesellschaftsverein ist neu zu besetzen. Nur sehr gut empfohlene Bewerber mögen ihre Meldungen an Amtsgerichtsrath Gebbardt, Berg' straße3, oder an Professor Fromme, Evangelischer Bund. Mittwoch, den 26. Februar, Abends 8y2 Uhr Todes ra»zeige. Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht von dem heute Morgen erfolgten Hinscheiden unseres lieben Gatten, Vaters, Bruders und Schwagers Philipp Kimmel, langjähriger Kutscher bei Herrn Lather. Um stelle Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen Gießen, 24. Februar 1896. Die Scerbifluna findet M'ttwock, den 26. Februar, Nachmittags 3 U^r, v"w St r^ebauf'’, B ar^p'otz 14, oua ÜQ't. 1829 *SS5 fggif W htigclkgt. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher'Theilnahme während der Krankheit und dem Hinscheiden meines lieben Gatten, unseres lieben Vaters, Bruders, Schwiegersohnes und Schwagers, sowie für die trostreichen Worte beS Herrn Pfarrer Dr. Grein und die zahlreichen Blumeufpenden, sagt ihren herzlichen Dank Im Namen der trauernden Familie 1832 Louise Sand geb. Becker. Gießen, den 24. Februar 1896. Veteranen-Verein Giessen. Monats-Versammlung Mittwoch, 26 Februar, Abends 8V2 Uhr bei Kamerad Bourgeois (Brauerei Rbhrlej. Tagesordnung: Referat über Vereinsangelegenheiten. ini Gießener Braunstein- Bergwerk. Ein tüchtiger Maschinenschlosser rm Alter von ca .30 Jahren findet dauernde Beschästi- gltng. 1829 Anmelden: Liebiastraße 26. Conrsbericht n« J.Knrx & <3o., Giessen, Hahlchssstntz fc, Odkllikssischcr (öcftliidjtsncrcin. Sitzung; Donnerstag, 27. Februar 1896, Abends 8 Uhr, im Saale des Cafe Balzer, Bortrag: Herr Geh. Oberschulrath Soldan von 2)armfi.x über die Erqebrnffe der L'meSuntersuchungen im Jahre 1895 mit btf i» derer Berücksichtigung der Odenwaldlinie. Von Mitgliedern einge'übrte Gäste sind willkommen. Rebactw«: L. Echryda. — Druck uub Verlag der Brühl'schen Umversität-.Bmb' und Cterndruckeret (Pietsch & bcheyd«) in Gießen. Are heutige Dummer umfaßt 6 Kettm 8dr.: M » beschält Das Groß! a die Groß! Sir braust Hachen zu lassen ItWifloltontn S |ob. 8«/i°/f L-»stsch- RetchU«l. 8Vü Presst. Lovsolü 37g°/* Er. Hesstfche ObL 40/0 Strdt D«rmft»dt 0. 1891. 4*1/1 , 'LormS unt d. 1901 8°/g Oefterr. et«*llb«hn v. 1885 Bfl/i 3UL staatSgar. Etsmb. zurück. zurück. l1irnrf (nur Sonntags bei iurua günstiger Witterung). zurück. 3Vi°/i ffiorffurttr Hyp. Bt. 101.00 37^/oHambrgr^yv.Bkumkch.ISOV 10U S7»°/°Frkf.HyP.Sret.v unk b.1906 101.30 37,°/«,Preuß Hyp Ä.Bt.unkch.IOOb 1011 *)L DerrtscheGrbfch^^nk^.l-4 106.' 0 4°/o PommHyp.S.Bk.unkch.ltzOS 1069 3i/,e/t bis. unt. b. 1906 101.40 4% Franks. L-udw. 6rtb. 8L 1(& 3ch toar t w Btloer Star WaI mir ble S l,me »oü «atm eine j AM,« i 6fTet,9trn - Utf,*®01 tQtQu wV\xw », fottiau fc1"1 tau tah**' Ati,. 91 • 4Ott fr * Mtt!, ».1 Ugi>ti Ich J * oh» Kea« Albert vebrend Wwe. Weg.« Erkraukaug des seitherigen Mädchens wird zum 1. März d. Z von einer Herrschaft ein nicht zu junges, solides und sehr reinliches Dienstmädchen gesucht, welches auch etwas im Kochen erfahren ist nnd gute Zeugnisse auf weisen kann. Hoher Lohn uno gute Behandlung zngefichert. Auskunft ertheilt Frau Hüttenberger, ao » T-^ Montag den 24. Februar und Dienstag den 25. Februar, Abends 8 Uhr Proben im Realgymnasium. Da tue Auffühn", der Passion schon am 5. März stattfindet, ut vollzähliger Besuch dringend mit :. ■ Mädchen =.~ bmM als Krankem Pflegerinnen S’ werd n ersucht, sich an untenstehende Geistliche Musik-Aufführung in historischer Folge Donnerstag, 27. Februar 1896, in der JohanneskircI; Anfang pünktlich um 8 Uhr. Zum Vortrag kommen Chöre von Josquin de Pres (1450—15^ Lassus (1530—1594). Palestrina (1514 — • 594), Anerio (1560—16^1 Corsi (1667), Lotti (1667 — 1740), Eccard (1553—1611), H. Schüi (1585-1672), J. S. Bach (16-5—1750), Mozart (1756—171. Mendelssohn (1809—1847), Grell (1800—1886); ausserdem Viel*, vorträge von Corelli (1653—1713) und G. Tartini (1692—17?^. Der Eintritt ins Schiff der Kirche ist frei. Doch werden GabJ zur Renovation der Stadlkirche gerne entgegengenomur Zu diesem Zwecke sind die Opfertischchen aufgestellt Rillet# zu reservirten Plätzen (Empore) ä 1 Mk. sind in c, Musikalienhandlung von Challier und bei Hausverwalter Storck , haben. Programme mit geschichtlichen Erläuterungen versehen ä 20 Pfg. an den Eingängen der Kirche zu haben. u, ooooooooooooooooooooooo o o Omnibus-Verbindung .Ln-Lb.L) 1Ö19 Ein älteres, anständiges Mädchen mit guten Z'Ugnissen, welches Liebe ju Kindern hat, auf sofort gesucht Neustadt 6 H. Mädchen mit gunn Zeugnissen suchen Stellen aut gleich und später durch Frau T'ybtcke, Bahnhofstraße 4^. 1776) Tüchtiges Mädchen gesucht. Btdmarcksteaste 6. 920 I 4o/o Eisend. Rcntmb. Obl. Ms öl 55 I 5 e/o ®ubmil Dbl 1(41 Zu Ostern nehme ich einen =3 Lehrling " mit guter Schulbildung an und ersuche um schrifiliche Offerten. 2 Arnold Mueller. 1Ö17J rehrltng gesucht. ______Lacktier Boaet D mmstra^e 18111 Em L«yr « g gesucht. ___ Hermann Bogt Bäckermeister. 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Gold 103.60 103.6 37- do....... 101 — 101.50 Gotthardbahn. 170.90 17LJ» 81/, 3 do....... do...... 105.— 99.70 105.20 99.65 37, 5 do....... 101.50 98.- v.1888 . . . 76.30 78.30 3 Jtal. gar.E.B. Lworneser. . . 52.20 51.55 t Goth.unL 1903 Ai»erse ®bl. — —, — - Schwz. Central Schwz.Rordost 130.3t U! ' Serb.Gld.-R1e. Siandeahrl.Aul. 3 54.75 54.25 127.55 ia,< 4 Preuh.Confols 106 — 105.95 5 do. Tab.-Rte. —.— —.— 37, 100 4 Sicil. v. 1891 85.60 85— Buderus E.W. 102.40 102.40 Jtl.Mlttelmeer 88.50 •7, 8 105.20 105.20 4 Spanische Rte. 61.70 63.60 do. Solms-Lich do.Jsnb.-Birst. Grfl. S.-Laub. 101.— 92.95 101.— 10-.— 92.95 101- 0 Toscanische. . 88.40 87.9« 4 Eisenb. Rtenbk. -allk-Altieu. DtscheReichsbk. 102.50 102.50 Pr.HenrisLxb.) ■70.20 *.!' 99.6u 99.65 5 TÜrk.Zoll-Obl. 98.— 97.50 j /, 37, 37, 4 Ruff. Südwest 102.— 102.1« PrqiB»!. fiefr In Proeenlnl. Bad. Th. 100 . 4 Bad. St.Dbl. d. 1886 . . . 106 — 105.95 1 1 bo.cono.Lit.C. do. Lit. D. 22.35 22.10 22.55 22.15 4 5 Rjäsan Urals! Anatolische B. 101.60 88.80 101.35 92 90 162.80 162.25 l 145.50 HU 4 Bayr. St -Obl. 105.70 105.65 4 Ung. Gld. Rte. 103.50 103.55 Siseub.-Priorit. VI, Portug. v. 86 . 68.30 69.25 Frankstr. Bank Berl.Hdlsges.. Darmst. Bank. Deutsche Bank Disct. - Comm. Dresdner Bank Mitteld. Er.Bk. Oest.Crd.-Anft. I t 7.40 177.— 4 Bayer. Th. 100 158.30 tfl «7i do. Eilb.-Obl. 105.25 105.35 4 do.Kron.-Rte. 99.10 99 2. Deutsch«. VI, do. v. 1889 . . 38.80 39 - 155.50 156— i Donau Reg. . 122— irr' «7, Brcm.St.-Anl. 47, do.E.B.Gold 4 Heff. Ludw. v. 3 Salon.-Mon. . 55.75 56.30 159.20 196.— 217.40 160.50 113.10 324. Vs 160.70 37, Cdln-Minden. 87, 4 «7, v. 1892. . . Hamb.St. Rte. v. 1893 . . . Heff. St.-Obl. do....... 103.30 105.90 104.7, 103.— 103.21 106.— 104.2t 5 47, 57- 4 v. 1889 . . . Arg. inn. Anl. do.äuß.v.1888 ChinesischeAnl. Egyptischeunif. 105.70 57.50 49.70 104.90 105.— 105.65 59.30 52 25 104.8« 105.3« 4 l 37, VI, 4 1868/69 . . bo.D. 1874 . . do. v. 1875/78 do....... Homburger I. . Pfälzer Rordb. 102 — 102.— 102.10 103— 102.05 —4 102.60 4 37, — .— 4 -sandbrirfe. D. Grndschuld- bank V-VI do. I—II do....... Fkf.Hyp-Bk.IIs 105.— 101.20 101.— 104.— 105— 101.2« 101.40 104 — 218 30 159.9« 112 95 321.7, 3 4 5 3 Th. 100 Madrid .... Mein. Th. 100 Oesterr.v.1860 Oldenb. Th. 40 Raab-Graz 100 138.15 137'15 128.65 132— 18*,! ir < 11M NuSiLndisch«. 6 Mexic. v. 1890 92.15 93.3' 104.25 |nbaftrit»2idin! 27, 95— *4> 5 Griech.E. B. v 1890 .... do. Mon-Anl. 5 do. Eisenb. . 83.80 85.10 «utläudtsche. 3 7. 101.— 101 — Rordd. Lloyd . 108.20 106 95 3 Türk. frs. 400 35.25 4 31.90 34.90 82.4 35.3; 3 do. Silber. . 25.80 26.25 4 4 Elisab.-B. stfr. Kaschau Oderb. 103.80 103.75 4 4 do. Hyp.-Cred. do. 1905 unk. 101.30 101.3« HöchsterFarbw. Bochumer Guß 419.50 160.50 4'8.70 161 — fliiqisel. (seff per Stück in «k. 6 Stal. Rte. St Ziädte-Sbl. v. 1891 . . . — — S 27 ... 105.20 105.2« Dortm Umon. Gelsenk. Brgw. Harpen. Brgw. 43— 45.10 Ansbacher fl. 7 45.20 4 1000—4000 83.9 82.41 37, Franks, v. 1893 103.20 103- 4 Lombardische . 101.65 101.70 37, S 28 ... 100.90 100.90 168.20 168.50 Augsburg. „ 7 25.35 15' 8 do....... 50.10 49.4- 37, 37, 31/. Darmst. 88/94 Gießen .... 102.25 102.25 3 Lombardische . Oest. Staatsb. 72.60 72.55 47, 116.95 4 Ldw.Cred-Bk. 108.05 103.05 164 60 160 2i * Brschw.Thlr20 Finnland. „ 10 105.80 lit" 4 Oest.Gold-Rte. 103— 101.< 5 101.80 101.80 5 Hamburg. Hyp. 100.55 100.55 Ver. llönrgS- u. Laura . . . 153.20 155— - 47. 8 Oest.Silb.-Rte. Oesterr.Localb. 85.80 85.70 Mainz..... 101.90 102.— 4 do.. . . 104.20 94.70 104.25 4 94.45 37, do. unk. b. 1900 do....... 103.50 100.30 103 5' 101.5« Freiburg, fü.15 Mailänder, 10 27 85 17 ' 4 Offenb. d.1892 3 bo.L-VIII.6m. 13.89 ll'J verstaatl. . 81.80 82.70 37, Wiesb. „ 1887 103.— 103.- 3 Do. IX. Em. . 92.30 92.35 4 Mein. Hyp. alte 100.10 100.2« Heff.Ludwigsb. 124.20 125 05 Meininger fl. 7 23— 4'1, Port. St. Anl. 41.35 42.2 4 Worms.... 102.25 3 do. v. 1885 . . 91.80 92.- 4 do. neue 104.— 104— Csac.-Agram . 226.50 226 V, Pappenh. „ 7 25.10 3 do....... 26.45 27.30 37, Worms.... 101.50 101.30 3 do. Erg.-Retz. 94.50 94.50 3'/, do...... 101.30 101.30I Oest. Staatsb. 320.25 SIS.»/« Venediger 2.30 23.80