‘Uf. beider. 50 Pfgi| »derner, .er. ) Umgegend zur 9 ltreuvmmnte & tt Km | r Bestreben sein, K lases Bichl er- * Preisen und auf. 2 gegen zu kommen. § W UNgSvoll 6 iirich. | >g Uiing »arm 10303 WKN- iinhh «iflüj tmn.®ri6t40-e ß Pelsfttt" • eSte" Prei^ • ichf'j • 18. • •ci®!®!1 . _66 lnznger. ,d 6tr WO11®' ;8erl»S< Ar. 277 Der Hießener Anzeiger erscheint täglich, Bitt Ausnahme der Montags. Die Gießener MamirienSkäller werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. EEes Matt.______Dienstag den 24 November Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. 1896 Biertcljähriger ^bonnemeutspreis: 2 Mark 20 Pfg. m» vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. -kedaction, Expedition nnd Druckerei: -chntfiraße Ar.V. Uernfprecher 51. Amts- und Anzeigebl^tt für den JLreis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den I ZÄ £• n e» - . r — r— --------- ' - ' folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Dorm. 10 Uhr. ®ttUlÖPeUaaC; AaMlllenötätter Annoncen-Bureoux de. In- und Auslandes nehm« I—__________________ Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgegen. i Amtlicher Theil. vekamttmachung, betreffend: Reichstagswahl. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß in dem 1 Wahlkreis! des Großherzogthums Herr P-rilipp Köhler VI., Landwirth zu Langsdorf, mit 9733 von 14 988 gültig abgegebenen Stimmen zum ReichStagSabge« ordneten gewählt, worden ist. Gießen, den 23. November 1896. Der Wahlcommtffär. v. Gagern. Nr. 37 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 19. d. M., enthält: (Nr. 2346.) Handels- und Schifffahrtsvertrag zwischen dem Deutschen Reich und Japan. Vom 4. April 1896. Gießen, am 20. November 1896. Großherzogltchcs Kreisamt Gießen. v. Gagern. Hausen, den 23. November 1896. Betreffend: Die DecanatSconferenzen. Der Decan des ebang. Dekanats Gießen a« die Herre« Geistlichen des Deeauats. Ich benachrichtige Sie, daß, da ein Htnderniß, die Eon- ferenz am 26. ds. MtS. abzuhalten, eiugetreten ist, eine Lonferenz in diesem Jahre n'.cht mehr gehalten werden kann. ___________________Wahl.__________ Bekanntmachung, betreffend: die Erbauung einer Kreisstraße Leihgestern- Großen Linden- hier die Enteignung von den Erben der Jacob Schaum Wittwe zu Leihgestern gehörenden Grundstücken zu diesem Zweck. Zum Zweck deS Ausbaues der rubr. Kreisstraßen hat die Großh. Bürgermeisterei Leihgestern Namens der Gemeinde Antrag gestellt auf Enteignung deS erforderlichen Geländes von 35 Quadrat-Meter aus Flur I Nr. 213a Hofraithe und Garten in der Gemarkung Leihgestern. TS wird dies mit dem Anfügen bekannt gemacht, daß 1. der Antrag Großh. Bürgermeisterei Leihgestern vom 19. September d. I., 2. der Meßbrief nebst geometrischem Plan und Grund» buchSauSzug, 3. der Plan nebfi Längen- und Querprofil in der Zeit vom 18. November bis 1. Deeember b. I (einschließlich) auf dem Burcau der Großh. Bürgermelsteret Leihgestern zu Jedermanns Etnficht offen liegen. Zur Verhandlung über den Plan und die zu leistende Entschädigung wird Tagsabrt vor der Localeommisfion auf: Freitag den 4. Deeember d. I,f* Vormittags 9 Uhr, * auf dem Bureau der Großh. Bürgermeisterei Leihgestern anberaumt. Die E'genthümer deS oben bezeichneten Grundstücks, sowie solche Personen, welchen hinfichtlich deffelben irgend welche Rechte (z. B. EigeathumSvorbehalt, Pfandrechte oder sonstige dingliche Rechte, Rechte als Pächter oder Miether) zustehen, werden hierdurch aufgesordert: a. Einwendungen gegen den Plan bei Meldung deS AuS- schluffeS und Annahme der Einwilligung in die beanspruchte Abtretung, b. Erklärung auf die avgebotene Entschädigungssumme bei Metdung der Unterstellung der Annahme deS Angebots, «. Anträge auf Ausdehnung der Enteignung bet Meldung des AuSschluffeS mit solchen, d. Anträge auf Aufrechterhaltung bestehender Lasten bet Meldung deS AuSschluffeS mit solchen (Art. 19 des Ges. v. 26. Juli 1884), e. Anträge auf Einrichtung und Unterhaltung von Anlagen, welche für die benachbarten Grundstücke oder im öffentlichen Interesse zur Sicherung gegen Gefahren und Nachtheile nothwendig find (Art, 14 des Ges.), f, etwaige noch unbekannte Ansprüche und Rechte an die zu enteignenden Grundstücke in dem oben genannten Termine vorzubringen. Wenn dritte Personen a s dinglich Berechtigte oder »wegen sonstiger Rechtsverhältnisse bet der Enteignung be tcheiligt find, so muß sie der Eigenthümer sofort nach Zu- st rllung der Bekanntmachung der unterzeichneten Behörde bezeichnen, andernfalls bleibt er für diese Ansprüche verantwortlich. Räumt der Eigenthümer einem Andern von dem Zeitpunkte der Zustellung an ein dingliche- Recht an dem zu enteignenden Grundstücke oder ein persönliches Recht auf dessen Benutzung ohne Genehmigung deS Unternehmers ein, so steht jenem Andern an den Unternehmer ein Anspruch auf eine besondere Entschädigung nicht zu. Gießen, den 6. November 1896. Großherzogltchcs Kreisamt Gießen. v. Gagern. Deutscher Reichstag. 129. Plenarsitzung. EamStag, den 21. November 1896. Eingegangen: Der Nachtragsetat betreffend Ausbesserung eon Beamtenbesoldungen. Das Haus ist sehr schwach besetzt. Die Berathung der Justtznooelle wird bet $ 56a der Strafproceßordnung, welcher bestimmt, in welchen Füllen die Vereidigung eineS Zeuaen unterbleiben darf, fortgesetzt. Ein Antrag Rembold (ß-tr.) will beiUebertretungen die Vereidigung nur auf Antrag oder ausdrücklichen Beschluß erfolgen lassen und auch bei Vergehen von geringerer Bedeutung das Gericht ermächtigen, dir Nichtvereidigung zu beschließen. Ein Antiag ö. Gültlingen will die Beeidigung unterbleiben lassen, wenn das Gericht einstimmig eine Aussage für offenbar unglaubwürdig oder für unerheblich hält. In solchem Falle soll also die Vereidigung auch nicht auf Antrag zu erfolgen brauchen. Ein Antrag Mun ckel (frs. Vp) endlich will die Vereidigung aus Antrag nicht nur für unerhebliche Aussagen vorschreiben, wie dies die Commission beschlosst hat, sondern auch für Aussagen, welche das Gericht für offenbar unglaubwürdig hält. Adg. Günther (nl.) spricht sich für die CommisstonSbeschlüsse und gegen den Antrag Muvckel aus. Abg Munckel will dem richreclichen Ei messen nicht -ar zuviel überlassen wissen. Auch eine Einstimmigkeit der Richter darüber, ob eine Aussage glaubwürdig sei, könne das Interesse des Angeklagten schädigen, da auch die Rich er ein endgiltiges Urtheil über die Glaubwürdigkeit doch erst nach Vernehmung aller Zeugen gewinnen könnten. Geh. Rath Lucas weist auf die Häufigkeit offenbar unwabrer Aussagen hin, denen gegenüber selbst einem Anträge aus Vereidigung nicht stattgegeben werden dürfe. Er bitte daher den Antrag Munckel, aber auch den Antrag Rembold abzulehnen. Es schwebten ja Erwägungen darüber, ob auch unbeeidigte falsche Aussagen strafbar zu machen seien. Wohin diese Erwägungen führen würden, lasse sich aber jetzt noch nicht sagen. Jedenfalls seien gegenwärtig unbeeidigte falsche Aussagen nicht strafbar. Und da bleibe cs doch bedenklich, generell vorz^schreiben, wie daS der Antrag Rembold wolle, daß bei Uebertretungen oder Vergeh« die Vereidigung nur auf Antrag oder besonderen B schluß einzutreten habe, die Nichtoereidigung also die Regcl bilden solle. Gegen den Antrag Gültlingen sei kaum etwas einzuwenden. Nach längerer Debatte werden sämmtliche Anträge abgelehnt und S 56a in der Fassung der Commission angenommen. S 60 in der Vorlage läßt die Vereidigung nur zu nach beendeter Vernehmung des Zeugen. Ein zweiter Absatz läßt eine gleichzeitige Vereidigung mehrerer Zeugen zu. Ein Antrag Cerno, den Nacheid nur zur Regel zu machen, den Voreid jedoch zuzulassen, falls zu besürchtm sei, der Zeuge werde ohne vorherige Beeidigung nicht wahrheitgemäß oder zurückhaltend aussagcn, wird abgelehnt. S 65 der Vorlage macht die Beeidigung schon bei der ersten gerichtlichen Vernehmung des Zeugen zur Regel, während nach dem bestehenden Gesetz die Vereidigung erst bei der Hauptverhandlung die Regel bildet. Abg. Haußmann befürwortet einen Antrag Munckel, es bei dem bestehenden Ges.tz zu belassen. Die zu frühe Vereidigung habe den schweren Nachtheil, daß der Zeuge aus Furcht vor der Anklage deS Meineides sich hinterher stets scheue, eine einmal gemachte Aussage zu modificiren. Abg. Rembold beantragt ebenfalls, eS bei dem bestehenden Gesetz zu belassen, schon um die Doppelvereidigung im Vor- und Hauptoerfahren zu beseitigen. Abg. Stadthagen (Soc.) verlangt gleichfalls und zwar im Interesse des Angeklagten, daß die erste Vereidigung erst in der öffentlichen Hauptverhandlung erfolge. Wozu die Vereidigung im Vorverfahren führe, zeige der Fall in Kiel, wo in der bekannten Bordellangelegenbeit der dortige Bürgermeister im Vorverfahren thatsächlich einen Meineid geleistet habe oder doch einen Eid, welcher mit der Wahrheit sich nicht vertrage. Das wäre nicht möglich gewesen, wenn der Angeschuldigte zugegen gewesen wäre und, wie die- in der Hauvtverhandlung möglich ist, dem Zeugen sofort die Angaben des Polizeiarztes hätte vorhalten können. Geh. Rath Lucas giebt d^eTheorie des Vorredners als richtig zu. Practisch liege doch aber die Sache so, daß die Zeugen ihre un- eidlichen Aussagen im Vorverfahren nicht für voll ansähen und daher zwischen diesen und der Hauptv rHandlung leichter zu Gunsten des Angeklagten beeinflußt werden könnten. Was den Fall in Kiel anlange, so habe doch der Bürgermeister keinen vorsätzlichen Falscheid geleistet, also keinen Meineid im strafrechtlichen Sinne. Der Antrag Munckel-Rembold wird angenommen. Dem $ 68 beantragt Abg. Schmidt-Warburg (Ctr.) hinzu- zufügen: .Die Vernehmung eines Geistlichen erstreckt stch nicht auf ihm anvertraule Beichtgeheimnisse. Das Gericht hat dem Geistlichen vor der Vernehmung hiervon Kenntniß zu geben.” Der Antrag bezwecke, tem Geistlichen zu ermöglichen, abgesehen von dem, was er in der Beichte erfahren, ruhig Zeugniß abzulegen und getrost ben Eid darauf zu leisten, „bofc er nichts verschwiegen und nichts hinzu- gesctzt habe", ohne du^ch den Gedanken beunruhigt zu fein, daduich etwa einen Meineid zu begehen. G-h. Rath Lucas erklärt sich gegen den Antrag, weil daS Beichtgeheimniß schon durch S 52 genügend geschützt sei Der Geistliche brauche nur zu beeiden: „Ich weiß nichts mehr, außer was mir unter dem Siegel des Beichtgeheimnisses auveitiaul worden ifL* Richtiger und angemessener sei es doch auch für den Geistlichen, sein Zeugniß zu verweigern über in der Seelsorge Erfahrenes, als zu sagen: »Ich we ß nichts/ während er doch thatsächlich etwas wisse. Abg. Pichler (Ctr.) wendet hiergegen ein, die Zeugnißoerwet- gerung ober die E'klärung, nichts zu Hüffen mit Ausnahme des al» Beichtgeheimniß « rnommenen, werde in sehr vielen Fällen bereits einen bestimmten Verdacht erwecken. Abg. Stadthagen (Soc.) will den Antrag verallgemeinern im Interesse aller derj nigen Stände, die zur Zcugnißverwetgerung berechtigt feien. Nur für einen einzelnen Stand ein solches Ausnahmerecht zu schaffen, dafür könne er sich nicht erwärmen. Ab^'. Bachem (Ctr) spricht für ben Ant ag Schmidt. Ei» taciooll.r Richter, der die Lehren der katholischen Krche fenne, werde fragen: „Herr Geistlicher, wissen Sie etwas über die Sache außerhalb deS Beichtgeheimn ffeel?" Darauf könne jeder G tstriche mit „Nein" oder „Ja" antworten. Frage aber ein Richter, der mit der katholischen Kirche Diellelat nicht vertraut sei, den Geistlichen: ,,Wa» wißen Sie über die Sache?" oder: „Wissen Sie etwas barütju?" bann würbe der Geistliche antworten müssen: „3a, aber als Beichtgeheimniß l" Und schon das verletze das Sacrament. Abg. Haußmann (fübb. Vp.) erblickt in bem $ 52 ein hinreichend weitgehendes Privileg, welches zu erweitern fern Bedürfniß bestehe. ' Abg. Himburg (c.) erklärt sich Namens seinerFraction ebenfalls gegen ben Antrag. Der Antrag Schmibt, für ben nur Centrum und einige Mitglieder der Rechten stimmten, wird angenommen. Montag 1 Uhr: Fortsetzung der Interpellation Auer belr. differentielle Behandlung feiner Lederwaaren in Rußland und betr. Besteuerung der Consumvereine in Sachsen. Schluß 58/« Uhr. Deutsche» Reich. Berlin, 21. November. Der Kaiser hat den durch die schlagenden Wetter auf der Zeche General Blumenthal betroffenen Familien seine Theilnahme an dem schweren Unglück aussprechen lassen. Berlin, 21. November. Der Kaiser hat bestimmt, daß am 1. April 1897 die Festungs- Bauschule von Berlin nach Charlottenburg verlegt wird. Berlin, 21. November. In der heutigen zweiten Sitzung des preußischen Abgeordnetendauses fand die Präsidentenwahl statt. Das bisherige Präsidium, P. äsident v. Köller, erster Bicepräfident Freiherr v. Heeremanu und zweiter Bicepräfident Dr. Krause, wurde wiedergewählt. Außer einigen kleinen Eingängen ist eine D.nk^chrift des Landwirthschasts Ministers über das Seitens der StaatS- Regierung in den letzten Jahren zur Förderung der Land- wirthschaft Geschehene eingegangen. Die nächste Sitzung findet Dienstag statt. Auf der Tagesordnung steht der Ankauf der Hessischen LudwigSbahn und die ConvertirungS-Borlage. Berlin, 21. November. Als Nachfolger beß Fürsten Stolberg zum Präsidenten deS Herrenhauses werden in erster Linie der Schwager deS Verstorbenen, Heinrich VII., Prinz zu Reuß, ferner Heinrich XIII., Prinz zu Reuß, sowie Fürst von Pleß genannt. Berlin, 21. Novcmber. Die Verhandlungen gegen die Mörder des JusttzrathS Levy, Werner und Große, finden am 1. Deeember vor der 9. Strafkammer statt. Berlin, 21. November. Der „Retchsaozriger" widmet dem verstorbenen Fürsten zu Stolberg-Wernigerode einen warmen Nachruf. Berlin, 21. November. In der „Zeit" veröffentlicht Pfarrer Werner in Beckendorf eine Erklärung, tu der er mittheilt, daß ihm eine Verfügung deS evangelischen Ober- kirchrnrathS zugegangen sei, welche er, wenn er nicht auf sein Pfarramt sofort verzichten wolle, nur als ein Verbot seiner bisherigen socialtstischen Tharigkeit avff.ffen müsse. Er habe vorläufig auf seine öffentliche Wirksamkeit verzichtet, behalte sich aber seine Rechtfertigung vor. Berlin, 21. November. DaS preußische Herrenhaus wählte in feiner heutigen zweiten Sitzung die bisherigen Vicepräfidenten, als ersten Freiherrn v. Manteuffel und als zweiten den Oberbürgermeister Becker wieder. Die Wahl des ersten Präsidenten wurde ausgefetzt. Emgegangen ist ein Antrag Graf Franckenberg betrtffenb den Wagenmangel auf den Staatsbahnen und Eiusübrung der Staffeltarife. Der Antrag geht an eine Lommtsfion. Nächste Sitzung Mitte Deeember. Berlin, 21. November. Zu der am Montag stattfindenden Bestattung deS Fürsten Stolberg.Wernigerode werden außer dem Präsidenten des Herrenhauses auch zahlreiche andere Mitglieder des HauseS, um ihrem langjährigen ersten Präsidenten die letzten Ehren zu erweisen, sich per Extrazug morgen früh nach Wernigerode begeben. Berlin, 21. November. Der Delegirtentag der conser- vativen Partei hat am Donnerstag eine Resolution an- genommen, wonach der Kampf gegen die Soeialdernokratie als eine Hauptaufgabe der Partei erachtet wird. Es wird deshalb von der Parieizersplttterung gewarnt und für un- zulässig erklärt, daß ein Mitglied der conservativen Partei gleichzeitig einer anderen politischen Partei angehört. Die konservative Partei fteht nach wie vor auf dem Boden der kaiserlichen Botschaft von 1881 und wünscht« deshalb die Wetterführung der Soeialreform, welche gieichmäßg auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber sowie auf alle productiven Stände sich erstrecken soll. Ausland. London. 21. November. Dem „Daily Chronicle" infolge soll der Zar der Königin Btctorta versprochen haben, im nächsten Jahre England einen offtciellen Besuch abzustatten. Bet dieser Gelegenheit werde der Zar die großen Gala-Gemächer im Buckingham Palast bewohnen. New-York. 21. November. Der bekarnte Mrllwnär und Silberm'nenbesitzer Ärbuckle wurde am Donnerstag Abend in der Nähe seiner Wohnung erdrosselt aufgesunden. Er hatte eine bedeutende Summe Geld bei sich, die ihm geraubt wurde. Neueste Depeschen deS Bureau »Herold". Berlin, 22. November. Der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge entbehrt die Behauptung jeder Begründung, daß Rußland bet den schwebenden handelspolitischen Verhandlungen die Ermäßigung deS Zolles auf landwirthschaftltch e Maschinen wegen der Einschränkung der dieSseitS getroffenen veterinärpoltzeiltchen Maßnahmen angeboten habe und Deutsch- land bereit sei, auch auf dieser Grundlage zu verhandeln. Wien, 22. November. In hiesigen Hofkceisen eirculirt daS Gerücht, die Königin der Niederlande werde sich demnächst mit dem S o hu e deS Herzogs von EhartreS verloben. Budapest, 22. November. Der Ober-Stadthauptmann wies die Polizei-Organe an, mit der Waffe vorzugehen, falls die Arbeiter den geplanten Umzug abhalten und der Aufforderung zum AuSetuaudergehen nicht Folge leisten sollten. Paris, 22. November. „Evennement" meldet aus Brüffel, dort hätte sich unter dem Titel: Union Monarchtste ein internationaler Verein gebildet für die Verthei dig un g der monarchistischen Idee in Europa. Nach Privat- Erkundigungen handelt es sich hier zweifellos nur um eine spectell orleanisttsche Gesellschaft. Erfurt,23. November. Der Congreß der National- Socialen hat gestern mit dem Beg>üßungStag seinen Anfang genommen. Pfarrer Naumann bekämpfte energi ch die Maßregelung des Pfarrers Werner durch den Oberkirchenrath und stellte tehte Kundgebung für Wcrner in Aussicht. Der Oberkirchenrath begehe eine Jnconsrquenz und messe mit zweierlei Maß. ES sei eine Ungleichheit, wenn der conser- vative Abgeordnete Schall von seiner Partet-Thätigkeit abgehalten werde. Eine Maßregelung erfolge nur dann, wenn die höchste Sonne nicht scheine. In gleich scharfer Weise sprach sich Herr v. Gerlach aus. Heute beginnen die eigentlichen Verhandlungen. Wie», 23. November. DaS im Jahre 1453 erbaute Schloß Guttenbrun n bei Wien wurde zur Errichtung einer Naturheilanftalt von einem Cousortium für V* M llion Gulden gekauft. CocaUs tmb Siehe», den 23. November. Bau der Universität. Se. Kgl. Hoheit der Groß- Herzog haben Allergnädtgst geruht, dem ordentlichen Pco- seffor in der medizintschen Facultät der LandeS-Univ crsität Gießen Dr. Georg Gaffky den Character als „Geheimer Medizinalrath" zu ertheilen. •* OrdeuS-Verleihuvg. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädtgst geruht, dem vortragenden Rath bet dem Ministerium der Finanzen, Abtheilung für Bauwesen, Geheimen Oberbaurath v. Weltzien das R tterkreuz 1. Klaffe deS LudewigS-OtdenS zu verleihen. *• Einweihung deS hygienischen Institut«. Von herrlichstem Herbstwetter begünstigt vollzog sich am SamStag Nachmittag die Einweihung des in der Klinikstraße neuerbauten hygienischen Instituts völlig programmmäßig. Se. Königl. Hoheit hatten den UniversttätSrector durch den Herrn Oberst Hofmarschall bitten lassen, von einem Empfang auf dem Bahnhofe abzusehen und denselben an daS hygienische Institut zu verlegen. Daher waren, alS der hohe Herr um 1 Uhr 55 Min. mit dem fahrplanmäßigen ßage mit seinem Adjutanten Herrn Oberftlieutenant Frhrn. v. Grancy hier anlangte, auf dem Bahnhof nur Herr Pcovinzialdirecior Frhr. v. (Sagern, Herr Oberbürgermeister Gnauth und Herr Obrrstlieutenant Cnllmann anwesend. Die eingeladenen Gäste hatten sich bereits 9/^2 Uhr im neuen Institute versammelt. AlS Vertreter der Groß- herzoglichen Staatsregierung waren erschienen H-rr Staatsminister Finger, Exc., Herr Wirkl. Geheimrath Dr. Knorr v. R ofenroth, Exc., Herr Geh. TtaatSrath v. Werner, die Herren Ministerialräthe v. Bechtold und Ufing er, die Herren Geheimen Obermedicinalräthe Dr. Pfeiffer und Dr. Nei dhardt, Herr Geh. Oberbaurath v. Weltzien und Herr Baurath Klingelhöffer. DaS ReichSgefund- heitSamt war durch Herrn Wirkl. Geheimerath Dr. Köhler vertreten. Als Abgesandten der technischen Hochschule in Darmstadt hatte die Universität den Prorector Herrn Geh. Hofrath Dr. LepsiuS zu begrüßen die Ehre. ÄuS Jena und Kiel waren die Hygieniker Herr Prof. Dr. Gärtner und Professor Dr. Fischer, auS Frankfurt Herr Profeffor Dr. Weigert und Herr Geh. SanitätSrath Dr. Spieß ei schienen. Bon den Gießener Spitzen der Behörden bemerkten wir Herrn Landgerichtspräfidenten Frhr. v. Ricou und Herrn Oberst und Rrg'mentScommaneur v. Madai. Die Gteßener Aerzte waren durch H-rrn Oae>stabsarzt Dr. Mende und Herrn Kreisarzt Dr Haberkorn vertreten, die Baubehörde durch den versienten Leiter uafnrer UaioersitätSneubauten, Herrn Bauinipector Neuling und die Herren Regierungsbauführer Plock und Renker. Da der Hörsaal nur 48 Sitzplätze hat, so war eS leider nicht möglich gewesen, den aanzen Lehrkörper und alle Beamten der Universität zur Theilnahme aufzufordern. Die Ein- ladungen hattm auf die Decane der vier Frcultäten, auf die Mitglieder deS engeren Senates und der Scademtschen Ad- ministrationS Eommlsion und die medic'nische Facultät beschränkt werden müffen. AuS dem gle-chen Gründe hatte man leider darauf verzichten müffen, eine größere Anzahl Studirender einzuladen. Als Vertreter deS AuSichuffeS der Studentenschaft waren anwesend die Herren Studirenden der Rechte Krantz, Lerch und Löhlein, als solche der klinischen S mrster die Herren Studirenden der Medtcin Berberich, Friedrich,Luft, Vaubel und Weifen- bad?. Um 2 Uhr langte Se. Königl. Hoheit in eigenem Wagen, gefolgt von den am Bahnhofe erschienenen Herren am Institute an, und wurden an d.ffen Piorte von Herrn UaversitätS-Rector Geh- Kirchenrath D. stade und von Herrn Geh. Oberbauiaih von Weltzien, denen sich Herr Staats- rnmister Finger, Exc., und Herr Wirklicher Geheimrath v. Knorr angeschloffen hatten, empfangen und in das im zweiten Stockwerke des neuen Gebäudes gelegene Auditorium geleitet, in dem die zur Feier im Gebäude Versammelten bereits Platz genommen hatten. Herr Geheime Oder baurath v. Weltzien, der aus Veranlassung der Vollendung des Institutes mit der 1. Klaffe deS LudwigSordenS deco- ritt worden war, eröffnete die Feier, indem er den Sch Üffel des Hauses unter kurzer Darlegung der mit seiner Erbauung gelösten Aufgaben in die Hände deS Herrn Staatsministers überlieferte. Dieser überreichte ihn Br. Königl. Hoheit dem Großherzoge unter ausführlicher Darlegung der Erwägungen und Verhandlungen, die zur Erbauung des neuen Institutes geführt haben, sowie der Geschichte deS Baues, allen am Bau Beteiligten den Dank Der Regierung abstattend. Se. Königl. Hoheit legte den Schlüssel mit dem Wunsche, daß in den neuen Räumen die wlffenichaftliche Arbeit allezeit zum Helle der Menschheit gedeihen möge in die Hände des RectorS. Dieser stattete Sr. Königl. Hoheit den Dank der Lande«, unioersicät für die mächtige Förderung ab, welche die Interessen der medicinischen Facultät durch die Erbauung deS Institutes erhalten haben, und legte ihn in die Hände des JnstitutSdirectorS mit dem Wunsche, daß aus dem Institute eine stattliche Anzahl tüchtiger Aerzte, vertraut mit den modernen Methoden und geschult zum Kampfe gegen die Feinde menschlicher Gesundheit, hervorgehen möge zum Wohle von Stadt und Land. Nunmehr bestieg dieser, Herr Prof. Dr. Gaffky, dem Se. Köatgl. Hoheit der Großherzog au« Anlaß des Tages den C,aracter als Geheimer Medicinal- rath verliehen hatte, daS Katheder, um nach Abstattung seines Dankes für die Erbauung des neuen Institutes eine Festrede über die Ziele der jungen W ffenschaft der Hygiene und die in hygienischen Instituten zu lösenden Aufgaben zu halten. Daran schloß die mrdiciniiche Facultät einen Act der Dank barte t, indem sie durch ihren Decan, Herrn Geh. Medicmal- rath Prof. Dr. Riegel dem um unsere Universität so her- vorragend verdienten langjährigen Referenten über die Angelegenheiten der Universität Herrn v. Knorr, Exc., das Diplom eines EhrendoctorS der Medtcin überreichen ließ. Nachdem dieser mit bewegten Werten gedankt hatte, erörterte der JnstitutSdirector die Einrichiung des Gebäudes an Grundriffen, die an der Tafel hinter dem Katheder ausgehängt waren. Unter Führung deS JnstitutSdirectorS, des Geheimen Oberbauraths von Weltzien und des UniversitätSrectorS nahmen hierauf Se. Königl. Hoheit die einzelnen Räumlichkeiten in Augenschein. Die übrigen Theilnehmer der Feier schlossen sich an. Der Zag durchschritt zunächst die neben dcm Hörsaale gelegenen Arbeitsräume des JnstitutSdirectorS, das chemische Laboratorium, die KurSsäle und die Arbeitsräume der Assistenten, um von da zum dritten Stock emporzusteigen, das außer Anderem die Räume für photographische Arbeiten und Wohn- räume für einen Assistenten enthält. Von ta ging eS weiter nach dem Speicher und dem flachen Dache des Hauses, das eine bequeme Ueberstcht über unser medic nischeS Südviertel ermöglicht und eine entzückende Fernsicht barbietet. Dann wurde dem Parterre ein Besuch abgestattet, daS die Dienerwohnung, ein Reservelaboratorium, Räume für bakteriologische Untersuchungen und für Unterbringung gesunder wie inficirter Versuchschiere, sowie die Eentralheizung und den Ventilator enthält. Utberaö bekundete Se. Kgl. Hoheit in leutseligster Weise sein lebhafte- Interesse für die unter Benutzung der neuesten Fortschritte der Technik hergestellten Einrichtungen deS schönen Instituts. Auch die etwas abseits vom Hauptgebäude gelegenen Stallungen für größere Thiere mit Ob- ductionSraum, Feldschmiede und Verbrennungsofen, die Räume zur Aufbewahrung von Chemicalien, die Klärgrube u. f. w. wurden in Augenschein genommen. Darauf wandte sich der Zug um daS Gebäude herum. An feinem Eingang verabschiedete sich Se. Kgl. Hoheit vom JnstitutSdirector und wurde darauf durch den Unioerfltäiflrector und Herrn Geh. Oberbaurath v. Weltzien nach dem auf der anderen Sette der Kltnikstrahe gelegenen Hauptgebäude der vorige- Jahr in Benutzung genommenen psychiatrischen Klinik geleitet, an dessen Eingang der Director derselben, Herr Prof. Sommer zum Empfang und zur Uebernahme der Führung bereit stand. Eine große Anzahl der Gäste, die der Einweihung des hygienischen Institut- beigewohnt hatten, schloß sich an. ES wurde daS Hauptgebäude mit seinen Unterrichts- und ArbeitSräumen durchschritten, und hierbei wurden die modernen Methoden durch Projection typischer Bilder, durch den Phonographen wie durch Vorzeigung von Modellen, Querschnitten und Bildern und VorsÜhrung von Experimenten veranschaulicht. Daran schloß sich eine Besichtigung der in anderen Gebäuden.liegen- den ungemein sauber und praktisch eingerichteten W chträume, sowie der sehr behaglich auSgestatteten Pcioatkrankenzimmer, beide so recht geeignet, die großen in der Behandlung der Geisteskranken gemachten Fortschritte vor flugm ju führen. Auch hier war eS eine wahre Freude zu iehen, mit welch' lebhaftem Jnterefse der Rector magnificentiaßimue unterer Hochschule von dem Neugeschaffenen Kenntniß nahm. Am Eingänge der p'ych'atrischen Klintk verabschiedete sich Seine Königl. Hoheit 8/<4 Uhr von den Herren, die ihn ge- führt hatten und von den Li Gießen jurüdbletbenben Herren vom Ministerium, um zum Bahnhof zu fahren. Don dort führte tbn um 4 Uhr em Sxtrazug nach Darmstadt zurück. Dce Eingeladenen aber begaben sich zur selben Zeit nach Stein- Garten, wo an der vom Gartner deS psychiatrischen Institutes mit feinem Geichmack becorlrten Festtafel ein von Herrn Stein ganz vortrefflich bereitete- Festmahl ihrer harrte. Den Borsitz führte der UnlverfitätSrector. ES nahmen an ihm über 50 Herren, darunter Staatsminister Dr. Finger, Excellenz, Geh. SiaatSrath Knorr v. Rofenroth, Dtrector deS Reichsgesund- heitSamtS Dr. Köhler, Provinzialdirector Freiherr v. (Sagern, Oberst v. Madai, Geh. StaStSrath v. Werner, Mtntsterialrath Ufinger, Oberbürgermeister Gnauth, der Prorector dcr technischen Hochschule Darmstadt Geh. Hofrath LepsiuS, Ministerialrath v. Bechtold und Andere theil. Der erste, von Sr. Mogn ficenz Rector D Stade ausgebrachte Toast galt Seiner Majestät dem Kaiser, lern Schirmherrn des Frieden-, unter testen langer Dauer sich auch die Universität Gießen so herrlich entw ckeln konnte, und Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog, dem treuen BundeSsürsten und Förderer der Universität. — In dem solgenden von Seiner Excellenz dem Herrn Staat-- Minister Dr. Finger auflgebradjten vivat floreat crescat Ludoviciana leierte der Redner den idealen Geist, der aus der Universität gepflegt werde, und wie die Geschichte be weise, auch zu herrlichen Thaten der BaterlandSliebe geführt Ijabe. — Herr Geheime Medlclnalrath Dr. Gaf sky brachte unter dem Ausdrucke deS Danke- für die durch das Wohlwollen hoher Staatsregierung und die Munificenz der Stände der Universität gewordene Förderung ein Hoch auf die Grohh. Staatsregierung und Stände auS. — Sc. Excellenz Wirklicher Geheimrath Dr. v. Knorr toastete unter dem Wunsche, daß zwischen Regierung und Universität immer gegenseitige- Vertrauen herrschen möchte, auf Rector und Senat der Universität. — Geh. Med.-Rath Profestor Dr. Riegel feierte die drei Ehrendoctoren der medicini'chen Facultät, die Herren Staat-mlnister Finger, Wirkl. Geheimerath v. Knorr und Dr. Köhler. — Der Director des Reichs- gesundheitSamtS Dr. K ö h 1 e r feierte die junge W stenschaft der Hygiene und brachte ein Hoch au« auf die medlcinlfch r->«,L'?- »b ”, < gtl|. 8,#toM ein Z iÄ- .fctaw ' »«Mltoncht, ' ®taar«- Lu1 *W fr toSm 2' ^tldüiittiG, W» Mnuit $at„, !"I(M». BtttGii »• »ege'K s(tu, 1 ®!l« mijitot bn «nm Itfit« fa|R >« I» Itnüd) entto i(|0 iim Sritzhi,,,. l>« in Unfettfltit. - tni. dem Herrn Staat-. wat floreat crescat tkealen Geist, der auf n>le die Glichst bt. BaitttaMibt nhatt) Br, Tafsstz Bunte* für die duiq aag und die Mllllificko> ordeur Fdrderavg tin ip und Stande aus. - Br. v. Knorr toafati ipierung und UniverfiiSl i)en m3d)te, aus Rectci eh. Med.-Rath Prosisssi octoren der medicinii^ Finger, Wirkl. Geheim- Der Director der Michr- die junge W'ssenschasl du sdlewedtcinische,'FaclliiLl haghel beleuchtete in erie uni toastete auf die ter btt an btr Wem >n auf M&fHtnt nab affky. - Geh. Hofrath tznRen tn ^ttyinp Mchen jd)ult. Dah inibesoo- die Technit zu W lrnTechniter zumMp Herrn Oberbürgermchü sterGnauth betome d'i igiene und den Ww dm Wunsche auf M Ibrud gegeben »orden it Surdehnung gern aus!ic h iU weiteren Universtlaii mehrung to «** gilt einem Hoch »I 1 . Saubtl »ob W l« ft gab einta«« hm „NniverM von SB #'ä * «?** ’S"-’» * Ef ahl' f, ««ine Ri1, «* ÄS“1 3* * S S f p!° «”8^* #|t it «« ”5 1.1 3* i 61 Äff jeageno®®1tn fltr p gabi« *“ h.a ß- in'* :enj„n-aerÜ^ •Unlten M Uoi< e°r° L gibt J! ,;i he«- Ä#* ZMtLk •♦H. Stadttheater. HerschS Schauspiel ^Die Annalist" 4var eS, welches gestern Abend dem gut besuchten Hause ge» boten wurde. Das gehaltvolle Stück ist durch mehrere Aufführungen hier schon bestens bekannt. Die Tttelroll--, die „Annalist", hatte Frl. Leno Inne, welche das „Resolute" in ihrer Verkörperung nicht immer zum Ausdruck bringen konnte,- auch einiger Uebertreibung machte sie sich schuldig, namentlich tn der Scene mit dem Hofmarschall. Herr Goldbach als Fürst Leopold von Dcffau faßte seine Rolle, btt allem Talent und bekundetem Flech, nicht ganz tn dem Sinne des Dichters dahingehend auf, daß den Kern der Darstellung jener derbe und ganz soldatische Character beS Herzogs bildet. Gerade aber die soldatische Seite der Auffaffung kam viel zu wenig in einzelnen Scencn zur G,l> tung; da« Organ, obgleich diesmal laut und deutlich, entbehrte der künstlerischen Durchbildung, des Wohlklangs. Frl. Egger lag die Rvlle der Fürstin Henriette ganz und gar nicht- weder die Maske, die sie zu jugendlich erscheinen ließ, roch das Spiel, welches die Allüren e'ner Fürstin vermissen und Theilnahmslosigkelt erkennen ließ. Der Apotheker Föhse hätte durch Herrn Schröder mehr Würdigung erfahren können., Gut war Herr Petckner als Hosmarschall, ob* gleich oft nahe an der Grenze der Uebertreibung, und Herr Kunert al« MarqriS de Chalisoc. Lttzierer hätte die Feinheiten der Rolle dieses französischen Höst ngS noch besser, noch w rkungsooller, ohne Ueberhaftung zum Ausdruck bringen können. — Im Ganzen ist der Fleiß und Eifer anzuerkennen, mit welchem jede Rolle durchgesührt wurde, desgleichen gebührt der Regie deS Herrn Kunert die Anerkennung, das Möglichste auf das Eingehen und Verstehen der Intentionen -des Dichters gcthan zu haben. DaS Publikum war vollständig zufrieden gestellt, wie der lebhafte, sogar zu wiederholtem Hcrvorruf gest igerte Beifall bewies. ** Stadttheater. Wir verfehlen nicht, auf die morgen DienStag statifindende Vorstcllung des Schauspiels wT)lc offizielle Frau" hinzuweisen,- da in derselben gleichzeitig ein hier gern gesehener Gast, Frl. Thessa Klinkhammer, auftritt, so bietet das an sich gehalivolle Stück einen doppelten Kunstgenuß. ** Wohlthatigleits-Coucert. Das auf den 29. d. Mts. angesetzte WohlthätigkeitS-Concert zeigt tn seinem Programm eine große Vielseitigkeit, so daß eS uns kaum nöth'g erscheint, auch an dieser Stelle nochmals auf dasselbe hinzuweisen. Das Hauptverdieust hieran gebührt in erster Linie Herrn Paul Polster, der nichts unterlassen hat, das Ganze so interessant wie möglich zu gestalten. DaS k'-mvII-Conc-rt von Weber, welches er mit der Begleitung der hiesigen RegimentSkapellr vortragen wird, ist zwar keine neue Erscheinung auf dem Gebiete der Clavierliteratur, w'rd aber neuerdings von hervorragenden Künstlern wegen seiner wunderbaren Schönheiten wieder vielfach gespielt. Ebenso ist eS seinen Bemühungen zu verdanken, daß wir in diesem Coucert die Bekanntschaft der symphonischen Dichtung von Smetana machen. Die Gesangvereine „Bauer'fcher Gesang verein" und „Männergesangverein", welche drn vocalen Thetl deS Programms übernommen haben, leisten recht Gutes, so daß die Besucher deS Concertes mit Sicherheit auf einige interessante Stunden rechnen dürfen. Die E-n trittspreise find mäßig hoch gestellt (stehe heutiges Inserat) und wünschen wir namentlich mit Röckstcht auf den guten Zweck von Herzen, daß das finanzielle Ergebntß ein recht günstiges werde. + Wir erhielten folgende Zuschrift: Echzell, 20. No vember. Geehrte Redactton! In Ihrem wtrlhen Blatte ist eine Mitiheilung erschienen, daß der Militärverein Echzell beschlossen habe, bei den hiefigen Wirlhen keine Der sammlungen abzuhalten, falls dieselben ihre Lccale zu socml- demokraitscheu Versammlungen hergeben würden. Als Vorsitzender des MilitärvereinS Echzell bitte ich auf Grund deS § 11 d S PreßqefttziS um nachstehende Berichtigung: ES ist nicht wahr, daß der Militärvere n einen derartigen Beschluß gefaßt Hai. Wahr ist jedoch, daß von Seiten des Vor- fitzenden Miithrilung an diejenigen VereinSmitglieder, welche Wirthschaften besitzen, ergangen ist, welche besagte: Unter Hinweis auf § 1 unsres Statuts eröffnen wir Ihnen, daß Sie von Seiten drs MilitärvereinS auf keine Versammlung für die Zukunft rechnen können, falls Sie Ihre Locale zu socialdemokratischen Versammlungen hergeben werden. Hoch- achtungSvollft Reitz, Vorsitzender deS Militär-Vereins Echzell. □ Darmstadt, 22. November. Mit dem Abbruch der alten Gebäulichkeiten in der Magdrlenenftraße zur Ver- g ößerung des Oiiflügels deS Collegtengebäudes der Technischen Hochschule ist man eben eifrig beschäftigt. — Am Mittwoch den 25. d. M. hält die Anstalt einen Fest- actus anläßlich des Geburtssest-s deS Landesfürstenpaares, wobei Pros- ssor Dr. Harnack (der Nachfolger O. Roq ieitS) dte akademische Festrede, zugleich seine Antrittsrede über „daS Verhältniß Goethes zu Shakespeares" halten wird. — Eine Vorfeier des hohen Geburtsfestes beging gestern Abend die Studentenschaft der Hochschule in Gestalt eines Commers es im Saalbau, der von vielen Docenten und etwa 500 bis 600 Studirenden besucht war. Die Gallerten hatte ein reicher Damenflor besetzt. Das P ästdium führte der Vorsitzende des Studetten Ausschusses, stud Spitznas, der auch dir in einem dreifachen Hoch und Salamander aus den Großherzog und die Großherzogin gipfelnde, begeistert aufgenommene Festrede hielt. Mainz, 21. November. In Hochhei m te• WormS erstickten der Gemeindeeiooehmer Hellwig und bissen Frau durch Koblengas. Schiff-nachrichten. — Der Vostdamvfer „Switzerland- der „Red Star Chile* tn Antwerp en ist laut Telegramm am 20. November wohlbehalten tn Philadelphia angekommen. Spiflplra Irr itrtiiigftB jrukfirtn SUMtyedtr. Cpcrtibau*. Dienstag den 24. Nooemdei: Don Juan. Mittwoch den 25 November geschlossen. Donnerstag den 26. Stooember: Rtenzi. Freitag den 27. November geflossen. SamStag den 28^ November: Mikado. Sonntag den 29. November, Nachmittags 3‘/a Uhr: Schöne Helena. Abends 7 Uor: Don Juan. Montag den 30. November: Das Heimchen am Herd Ledaosptelhaus. Dienstag den 24 November: Liebelei. Franksurt in Feindesland. Mittwoch den 25. November: Rosmersholm. Donnerstag den 26. November: Die Höllenbrücke. Mein Papa. Freitag den 27. November: Bockiprünge Samstag d>-n 28. November: D«r Sobn des Kalifen. Sonntag den 29. November, Nachmittags 3*/e Ubr: Bocksprünge. Abends 7 Uhr: Sohn des Kalifen. Montag den 30. November: RosmerSho lm. kirchliche Anzeigen -er evang.GenHeinSe. Montag, den 23. November, Abends 8 Uhr: Bibetstunde im Confirmandensaal der Johannesktrche. Maith, b, VA u ff. Pfarrer Dingeldey Mittwoch, dm 25. November. Zur Feier des Geburtstage- Sr. König! Habest des G'obher,og8. Vormittags 9^/, Uhr: MtluärgoiteSdienst. Pfarrer Dingeldey. £anör ttnö Volkswirthfchaft^ ©rünbttt, 21. November. Fru chtpreis«. Weizen 15,92, Korn X 13 40. Gerste jt 12.08, Hafer X 12,00, Erbsen X 13.82, Linsen X 24 00, Wicken X 00,00, Lein X 00.00, Kartoffeln .*0 00, Samen X 00,00. ■ fr» lebet Ar», fotote § Sanmite,'Plüsche ® öIuiiG «. BelvetS liefern M an Urtunte. Man schreibe um Muster nut« Angabe be3 ©cluüufditeiu von Elten & Kenssen, Fabrik und Handlung, Crefeld. THEE-MESSMER BERÜHMTE MISCHUNGEN M. O & 0.50 PR. PFUND. PROBEPACKFTE CO & 90 PF. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Lollar für 1897/98 liegt vom 26. November d. I. an acht Tage lang auf der hiesigen Bürgermeisterei zur Einsicht der Betheiligten offen. Lollar, am 22. November 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Lollar. C. Geißler. 10380 Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Gartenstraße 2. Vom 19. bis 21. November: ««gebot der Arbeitnehmer. 1 Buchbinder. 1 Friseurgehilfe. 1 Maurer. 1 Schmied. 2 Schubmacherges. 1 Schneidergeselle. 1 Schreinergestlle. 1 Kiftenmach r. 1 Colporteur. 1 Hausdiener. 1 Aushilfskellner. 2 Erdarbeiter. 1 Lauffrau. 1 B> chbinderlehrling 1 Fuhrknecht. 4 Dienstmädchen. 2 Hausmädchen. 9 Taglöhner. 7 Hausburschen. 1 Gärtner. 8 Fahrburschen. 1 Werkführer oder Büreau-Gehilfe. 9863 Nachfrage der Arbeitgeber. 1 Glaser Rabmenmacher. 1 Kutscher. 1 geprüfter Hetzer- 1 Taglöhner. 1 Maschinenmeister für feinen Acciderz- und mehrfarbigen Druck, selbstständ Arbeiter, per 28. November, spätestens 4. December. 1 Gärtner- 10 Lehrlinge, je 1 Schubmacher-, Bäcker , Schlosser', Schmied-, Schneider', Schreiner- Setzer- und Buchdruckerund 2 Buchdinderlehrlinge. 6 Dienstmädchen auf sofort. 2 Dienstmädchen auf sofort nach Ausw. 2 do. für landwirihschaftliche Arbeiten. 2 tüchtige Pferdeknechte 1 perfecte Köchin 1 Schweizer nach Auswärts. 10865 M@uheiten in Jabots, Spitzenkragen, Schleiern und seidenen Bändern. Ballkragen und Echarpes Ballstrümpfe und Ballblunien. Gla^e- und. Ballhandschuhe. Krausen, Spitzen und'Taschentücher. A. Molterhoff Söhne 20 Seltersweg 20. liefert schnell zu billigen Preisen die BrühFsche Univ.-Druckerei (Pietsch 4 Scheyda), Schulstrasse 7. Unser Weihnachtsausverkauf hat begonnen. Aug. Montanus Nachfolger, Giessen, Markt 10. io386 Frankfurter Transport-, Unfall- und Glas-Versicherung Frankfurt a. M. HaflDfliclit-V6rsich6r”ng" äT • industrielle und gewerbliche Unternehmer, Inhaber von Ladengeschäften, Fuhrwerksbesitzer. Unfallversicherung gütig für Unfälle aller Art “ innerhalb Europas Reise-Unfall-VerSicherung mittelst Chek-Policen. Vertreter für Giessen: iiss Adolf BielerWestanlage 44. Versteigerungen. Dienstag den 24 Novdr. 1.3 ♦ Nachmittags 2 Uhr, werden im Vieter'schen Saale — Neustadt 65 — versteigert: Möbel aller Arten, Betten, Spiegel, , Bilder, 2 Hobelbänke, 1 Partie Werkholz, 1 Piantno, 3 Wagen, 1 Sommerwagen , 1 Partie wollcms Garn, 500 Cigarren. I Fäßchen Weißwein, 1 Partie Spozierstöcke u. a. m. Versteigerung vorauSs. theilw. bestimmt. 10377 Seitzler. GerichtSvollsteher. |f Empfehlungen. | Zur Feinbäckerei empfiehlt ganzen, gemahlenen und selbstgestoßenen Puder- und Baui- lin- Zucker, ganze und geriebene Mandeln, Walluüsse, Haselnüsse, Haselnusikerue, Sultans, Kiup- u. Eleme-Rostueu und Corinthen, ganzen und gemahlenen chinesischen u. Ceylou- Zimmt, Nelken, Citrouat, Vanille, Orangeat, Citrouen rc. rc. in nur feinen Qualitäten zu billigsten Preisen Chr. Wallenfels, 17. Marktplatz 17. sind die beliebten rein leinenen Rester-Taschenliicher das ganze Dutzend Mk. 2.50, Mk 3.—, Mk. 4.30 Mk. 5.— und Mk. 5 50 wieder eingetroffen. Fritz Nowack Ausstattungs-Geschäft Ferner empfehle: Maggis Suppenwürze und Kapseln, Knorrs Hafermehl, Kneips Malzkaffee. 10376 Engelhardts Malzkaffee, Henkels vleichsoda und sämmtliche Waschartikel. la. Amerik. Petroleum, frei ins Haus. Die leeren Kannen lasse nach Bestellung abholen. Bei größerer Abnahme entsprechender Rabatt. — Nach auswärts franco Zusendung. D. O. !?■ Marktplatz 17. und Wäschefabrik 10389 L-bcnsgrotze Portraits nach Natur unb jeder Photographie Otto Fritz, akad Kunstmaler, Unterricht daselbst. 9479 Atelierhaus Goethestraße 46. 10385j Lenons de francaie, dorniges par une francaise. Prix modert. Vermischte Anzeigen. Offerten eub. M. F. an die Expedition dieses Blattes. Steins Saalbau. - Giessen. Sonntag, den 29. November 1896, Nachmittags 5 Ubr: C?oiacea*t zum KrSen der beiden Vereine für Armen- nnd KrallKenpsitge zu Giessen. Mitwirkende: Herr Paul Polster aus Giessen (Pianoforte)» die Gesangvereine Bauer’scher Gesangverein und Mannergesangverein unter Leitung des Herrn Polster, die Kapelle des 116. Infanterie-Regiments unter Leitung dee Groseher- zoglichen Musikdirectors Herrn Krauese. Programm: Orchester werke von Smetana (Ultava, symphonische Dichteeg) nnd Mendelssohn (Ouvertüre zu „Ein Sommernachttitreum,‘), Clavier-Concar* (F-moll) von Weber, Scherzo (B-moll) von Chopin und Männerchire v<,a Maurer, Mangold Hauptmann, Dregert und Mohr. Eintrittskarten: Sperrsitz A Mk. 1.50, 1. Platz (nummerirt) i Mk. 1 —, 2. Platz A 50 Pfg. sind vorher in der Musikalienhandlung des Herrn Ernst Cballier (Rudolph’s Nachfolger zu haben. 10X6S An der Kasse erhöhen sich die Preise uns 25. Pfg. Sltot. SWWa«. Freibank. 10383 a Di» glückliche Geburt eines gesunden Knaben teigen 0 Heute und morgen: hocherfreut an ♦ Ochsensteisch Josef Kern und Frau 10372 wird ertheilt. 10341 Wo? faflt die (frrpeb. ds. Blattes. Orden und Ehrenzeichen bittet man anzulegen. 10381 Der Vorstand fvedorefn^tefijndenJ 20 Telterswea 20 10864 Ang. Leimann, Nürnberg, 10376 4808 Geübte 10869 Coursvericht von C onrad iMetx, Bankgeschäft, Gießen, Schulstraße 10 I Evnrse von 1*5 l | 15./U.|21./ll.|ä I 83 139.65 3 24 157.90 158.80 38.1» 102.95 101.50 Caerft roe 15 11 |21 II. 139 3t 36 lt 102.85 101.50 Tonrfe oom 15711 121./11. 159.1 177.20 149.10 153.70 190 90 204 50 156.10 111.80 308.«/, 113.50 438.50 159.80 37.80 165.30 164 — 164 9t 134 8t 128 9t 95 4t 85 4t 27.80 12.80 22.»" 24.50 22 50 4 4 5 37, 150 4t 1189t 126W 129 ft 94.4t 32 >t 28 !• 18.— 113.50 440.20 159 50 39.4' 164.90 165.— 117.40 220.- 301.— 101.— 102.80 101.— 103.10 101.— 104.60 101.— 103.- 144.20 150.40 117.— ttimtfe oom 15./11.|21./11. 87.7. 227.V< 163 50 133 50 127 60 93 70 85.50 159.— 177.5t 149.- 154.- 191.55 205.60 156.5" 111.91' 308.75 I Ein tüchtiger Schweizer auf Weihnachten in dauernde Stellung gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. Cigarren-Sortireriu gesucht. Fraukfurterftraße 36 3 4 5 B 27, 10379] Schön möbliries Zimmer, mit oder ohne Pension, zu vermietden Ludwi-Aplatz 1fr, II. Pr.H.-Act. alte Pr.H.-Act.neue do....... Goth.unk. 1903 ßiserse Sdl. Buderus E.W. Eisend. Rtenbk. -sud'Artiev. DtscheReichsbk. Frankftr. Bank Berl.Hdlsges.. Darmst. Bank. Deutsche Bank Disct.-Comm. Dresdner Bank M'tteld. Cr.Bk. Oest.Crd.-Anst. JAdutrie-Altiki Rordd. Lloyd . HöchsterFarbw. Bochumer Guß Dortm. Union. Gelsenk. Brgw. Harpen. Brgw. Ber. Königs- u. Laura . . . «iscRd.'Artitv Heff.Ludwigsb. Esac.-Agram . Lest. Staatsb. uS.r Omnibus-V erbindung Sft Marburgerftratze—Bahnhof und zurück. Krünbergcrstrasie- Babnbof und zurück. Von und noch Wieseck nach besonderem Fahrplan- I ^9"youn9en- ! Giessener Stadltheater. Dienstag, de» 24, November 1896 t Gastspiel von Thessa Klinkhammer Die offizielle Kon. Schauspiel in 4 Acten nach Savages Novelle von J. Lehmann. Kathreiner’s Malzkaffee unterscheidet sich wesentlich von allen mir bekannten Produkten durch seinen ausgesprochenen Kaffee-Geschmack.“ Aus einem Gutachten von D r. Wille mer, städt- Chemiker in Landshut. Unterkleider für Damen, Herren und Kinder in allen Preislagen. Hemden, Hosen, Jacken ZtrSmpfk und Zocken, Normal- und Resormsystcm in Wolle, Merino und Vicogne empfehlen billigst A. Holterlioff Söhne IHebactian: S Echevda. — Druck und Verlag der Brübl'scheu llnwersttäkS-Buch- und Cteindruckerci (Pietsch & Scheyda) in Gießen. Die Srvtigr Tmntmev umfaßt 6 10371] Per sofort 1-2 LihrmLdcherr gesucht. Geschw. Rosenbaum, Marktplatz 9. 117.5< 219.75 296 yb 138 25 126 55 130 75 94 35 31.16 fwl Vktero«kn-zierlill Gikfien. /wl Zur Feier der Geburtstage Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs und Ihrer Kgl. Hoheit der Großherzogin werden die Kameraden auf Mittwoch den 25. d. Mts., Abends 81 /8 Uhr, in da« Restaurant Aquarium, Wallthorftraße 5, ergedenst emgeladcn» «icht ladenrrin, pr. Pfd. 54 Pfg. SchmmneMsch nicht ladenrein, per Pfd. 50 Pfg. WM» Die Freibank bleibt bis Abend» 10 Uhr geöffnet. n.3S4] Zuverlässiger Pferdeknecht für ein hiesiges Geschäft gesucht. Näheres bet Heinrich Simon, Neuenweg 32. Todes-Anzeige. Schmerzerfüllt zeigen wir Verwandten, Freunden und Bekannten an, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, Samstag Nachmittag 3 Ubr nach kurzem Krankenlager unseren unvergeß- lichen Gatten, Vater, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Heinrich Heineck, Kgl. Prenst. Rentmeister i. P., in ein besseres Jenseits abzuberufen. Um stille Thetlnahme bitten Die trauernde Gattin Mathilde Heineck, geb. Haubensack, und Kinder. Gießen, den 23. November 1896. Die Beerdigung findet Dienstag den 24. N^ember, Nachmittag« 2 Uhr, r*m Stervehause LudwigSstroße 26, ouS statt.__10373 do.Südb.(Lb). Oest.Ndw.Ut^ Gotthardbahn. Schwz. Central Schwz.Nordost Jtl. Mittelmeer Pr.HenrisLxb.) -erfissl. lüft In Prvcenlau Bad. Th. 100 . Bayer. Th. 100 Donau Reg. . Cöln-Minden. Th. 100 Madrid .... Mem. Th. 100 Oesterr. »1860 Oldenb.TH. 40 Raab-Graz 100 Türk. frs. 400 jiHiniHil.fisft per «Stück in Mk. Ansbacherfl. 7 Augsburg. , 7 Brschw.Ächlr20 Finnländ. , 10 Freiburg, fs.15 Mailänder, 10 Meininger st. 7 Pappenh. „ 7 BenedigerL.30 ttttttttttttotttttttttttt Zur Aufklärung über den Artikel des Herrn Pfarrer Schlosser diene, daß der genannt Herr wobl sehr schlecht über den Preis der diversen Predigtbücher und hauptsächlich dem des „Christlich n Kirchenjahres", an welchem derselbe übrigens selbst als Mitarbeiter ersch int, unterrichtet ist, zudtm von dem Rdnerlöse dieses Werkes schon sehr viel zu Gunsten der armen Dtasporagemeinden abgegeben wurde nnd noch abgegeben wird, worüber auf Verlangen über ganz namhafte Beträge Quittungen zur Verfügung stehen — Was den Preis dieses Buche- betrifft, so ist derselbe keineswegs zu hoch gegriffen, in Anb tracht des dabei verfolgten guten Zweckes, im Uebrtgen stehl dem Herrn Pfarrer hierüber in keiner Weise eine berechtigte Kritik zu, welche ich demselben hiermit auf das Allerentschiedenste abspreche. — Bei Baarabschlüssen wird dieses Werk sehr gerne zum gewöhnlichen Ladenpreise von 10 Mk. abgegeben Anstalt für religiösen Verlag. Toves Anzeige. Statt besonderer Anzeige die Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere innigst geliebte Mutter Karoline Rain, geb. Schaab, heute Morgen nach kurzem Kranksein zu sich zu rufen. Um stille Theilnahme bitten 10388 Die trauernden Geschwister. Die Beerdigung findet am Mittwoch Vormittag 10 Uhr vom Sterbehause, Licherstraße 29, aus statt. 7------------- Gründlicher------------ Privatunterricht in den sprachlich'historischen Fächern Lonrse vom 15./1 l.|21./l 1. 24.70 105 10 106 M 10289] Ein Ivjähr. Mädchen aus guter Familie sucht nach Weihnachten Stelle nach auswärts. Näheres Bahnhofstraße 51, ni 103871 Tüchtige Mädchen, welche kochen können, suchen auf sofort Stelle- Frau Ritzel, Vermtethfrau, Grünbergerstraße 36, Hinterhaus. Etiketten, BrühPsche Univ.-Druckereö (Pietsch