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Neustadt 78,1 Treppe, am Osmaldsgarten. ii ineinanbergebenbe, schön mer (auch einzeln) zu oer> Westaulage 7, pari FmSblirleS ztMMtt'E dem Larribor, und eines iu oermietben. U2, SckederMolikestrabe. mßbl. Zimmer mit Laornä >errn zu vermiethen,^ der Expedition d. Bi- _ rin m»K'l«“" ,li,dÄfcK LS-r'8 CtiWte unbH«* -inftraß- H. -* Wr 251 Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Atamttienvrälier werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Erstes Blatt, Samstag den 24. Oktober_____________________ Gießener Anzeiger Kmerat-Wnzeiger. 18»« Vierteljähriger Avonnemcntspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: SchntstraßeHrr.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblntt für den Atveis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. chratisöeitage; Gießener Kamikienötätter. I II r II1 IT •■HEan^UHgM—EM— Alle AnnonceN'Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Hmtlid?«r TheU. Bekanntmachung. Zu Wenings, KreiS Büdingen und Hörnsheim, Kreis Wetzlar, ist die Maul« und Klauenseuche ausgebrocheu und Gehöft- bezw. OrtS- und Gematkungssperre angeordnet worden. Die Seuche ist zu Hungen und zu Heuchelheim, KreiS Gießen, erloschen und die Sperre aufgehoben worden. Gießen, den 22. October 1896. GroßherzoglicheS Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Meltor. Deutsches Reich. Berlin, 22. October. Auch das sächsische Kriegsministerium bringt zur allgemeinen Kenntniß, daß Unteroffizieren und Mannschaften dienstlich verboten ist: 1. jede Betheiligung an Bereinigungen, Versammlungen, Festlichkeiten, Geldsammlungen, zu denen nicht vorher besondere dienstliche Erlaubniß ertheilt ist- 2. jede Dritten erkennbar gemachte Bestätigung revolutionärer oder soctaldemokrattscherGesinnung, insbesondere durch entsprechende Ausrufe, Gesänge oder ähnliche Kundgebungen- 3. daS Halten und die Verbreitung revolutionärer oder socialistischrr Schriften, sowie jede Einführung solcher Schriften in Kasernen und sonstige Dienstlocale. Neueste Wolff» telegraphische« Sorrespondenr-Bnre«. Darmstadt, 22. October. Kaiserin Alexandra gewährte heute dem Profesior Angeli eine längere Sitzung. Kaiser Nikolaus und der Großfürst SrrgiuS unternahmen Vormittags und Nachmittags Spaziergänge. Die Kaiserin Friedrich, das Großherzogliche Paar und die Großfürstin Sergius machten Nachmittags eine Spazierfahrt. Der Kaiser und die Kaiserin von Rußland gedenken Abends das Hoftheater zu besuchen. Darmstadt, 22. October. Die Kaiserin Friedrich ist um 4 Uhr 20 Mtn. nach Schloß FriedrtchShof zurück- gereist. Sie wurde vom Großherzog und der Großherzogin zur Bahn geleitet. Bet der Ankunft waren auch der preußische Gesandte und der englische Geschäftsträger am Bahnhöfe zugegen gewesen. Berlin, 22. October. Die in Preußen Mitte October sestgestellten Ernteaussichten find: für Kartoffeln 3,2, Klee (auch Luzerne) 3,0. Saatenstand des Winterweizens 2,5, Wtnterfpelz 2,5, Winterroggen 2,5, Klee 2,5, wobei 1 — sehr gut, 2 — gut, 3 — mittel und 4 ----- gering bedeutet. Der Ernteertrag nach Probedrüschen beträgt für Winterweizen 19,09 vom Hectar, Sommerweizen 16,73, Wtnterfpelz 12,78, Sommergerste 16,96. Mittelernte für Wintkrweizen-Geschäft gleich 15,89, für Sommergerste 14,93. Hierzu wird bemerkt, daß in den Provinzen Oft- und Westpreußen trockene Witterung vorherrschte, theilweise Dürre - in Pommern, Posen, Brandenburg, Schlesien und Sachsen seit Anfang October trockenes und warmes Wetter- dagegen hatte der ganze Westen Preußens, besonders Hannover, fast täglich Regen. Die Winterbestellung in den Ostprovtnzeu ist beendet, in den westlicheren StaatStheileu wett zurückstehend. Der Durchschnitt der Truteschätzung übertrifft die vorjährige um 8 pCt., die mittlere um 20 pCt. Berlin, 22. October. Der „RetchSauzeiger" veröffentlicht eine Verfügung der Minister der Landwirthschaft, deS Innern und des Handels, wonach zur Mitwirkung in versicherung-technischen Fragen ein von den drei Ministern aus VerficherungS » Sachverständigen bestehender ehrenamtlicher BerficherungSbeirath ernannt wird. Der Betrath hat Gutachten abzugeben, darf Anträge stelle« und über eigene Anträge Beschluß faffen, sowie für die Bearbeitung von Etnzelfragen SonderauSschüffe wählen. Berlin, 22. October. Der BundeSrath lehnte die Resolution der Reichstage- wegen Aenderung der Ausführungs-Bestimmungen, betreffend den Verkehr mit dena- tuririem Spiritus, ab. Dem Gesetzentwurf für Elsaß- Lothringen, betreffend die Besteuerung der Bergwerke, wurde zugesttmmt. BeM», 22. Oetober. Die „Berliner Correspoudenz" schreibt: Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat folgenden Erlaß au die königliche« Liseubahndireetionen gerichtet: Iu den letzten Wochen ist die Wagengestellung sowohl in Oberschlefien als auch im Ruhrbezirk erheblich hinter den Anforderungen zurückgeblieben. Wenn ich auch annehmen darf, daß die königlichen Eiseobahndirecttonen der Beschleunigung des Wagenumlaufes ihre vollste Aufmerksamkeit widmen, so nehme ich doch bei dem ganz hervorragenden Werth, den die Staatseisenbahn-Verwaltung im Jntereffe der Industrie und Landwirthschaft. auf eine rechtzeitige Wagengestellung zu legen hat, Anlaß, den königlichen Eisrnbahnbirectionen erneut zur Pflicht zu machen, unausgesetzt durch vermehrte örtliche Revisionen darüber zu wachen, daß alle zur Beschleunigung deS Wagenumlaufs dienlichen Mittel angewendet werden, besonders ist streng darauf zu halten, daß eine vorzeitige Deckung des Bedarfs einzelner Stationen unterbleibt. Görlitz, 22. October. Ein gestern begonnener, Aufsehen erregender Mordprozeß im Wiederaufnahmeverfahren gegen den Krämer Emil Pu fe-Horka, welcher vor sechzehn Jahren die Dtenstmagd Wetz ol d-Nieder Rengersdors ermordet hat, endete vor dem hiesigen Schwurgericht mit der Verurtheilung des Angeklagten zum Tode. München, 22. October. Ueber die Weinaussichten in Unterfranken ist beim Statistischen Amt folgender Bericht eingelaufen: Seit dem 7. dS. MtS. herrscht Helles warmes Wetter, welches neue Hoffnung erweckt. Da die Rothwein- trauben stark faulen, wurden sie zum Theil belesen und lieferten ein Mostgewicht von 50 Grad Oechsle. Herrscht noch 14 Tage solches Wetter, so läßt sich bei der Auslese ein gutes Product erzielen. Der 1894er ist jetzt schon überholt. Karlsruhe, 22. October. Unter dem Vorsitz deS Ministers des Innern beschäftigte sich der heute zum ersten Male zu- sammengetreteoe badische Gewerberath in vierstündiger Berathung mit der Frage der Organisation des Handwerks. Man kam zu der Erklärung, daß dem neuen Gesetzentwurf gegenüber an dem badischen Entwurf von 1892 über die Gewerbekammern festzuhalteu sei- die Zwangsinnungen seien zu verwerfen, dagegen die Einführung von Handwerker- und Gewerbekammern, sowie die obligatorischen LehrlingSPrüfuugen zu befürworten. Rom, 22. October. Zum Einzuge des Prinzen von Neapel und der Prinzessin Helene von Montenegro ist die Stadt festlich geschmückt. Schon seit den frühesten Morgenstunden herrscht reges Leben. Das Wetter ist unsicher. Eine große Menschenmenge hat sich vom Bahnhofe bis zum Quiriual aufgestellt. Fürst Nikita, die Prinzessinnen Helene und Anna und Prinz Mirko find um 11 Uhr hier eingetroffen und vom König, der Königin, dem Prinzen von Neapel und den übrigen Mitgliedern der königlichen Familie, sowie von den Ministern und Behörden empfangen worden. LMKÄÄE' Princeton, 22. October. Gelegentlich deS 150. Jahrestages der Gründung der hiesigen Universität wendete sich Cleveland an die Studenten derselben mit der Aufforderung, sie und alle College» der Universitäten Amerika- sollten Namen- der amerikanischen Bürgerschaft Einspruch erheben gegen die Anschläge gewisser Parteigänger bei der präfidentschaftlichen Wahlcampague, die daS nationale Wohl gefährde und einen unheilbaren Bruch der verschiedenen Klaffen herbeizusühren drohe. D-yesch» de» Burr«, .Herold". Berlin, 22. October. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht eine Reihe von Auszeichnungen, die aus Anlaß der Denkmals Einweihungen auf dem Wittekindberge an der Porta Westfalica und in Cobleuz verliehen worden find. Berlin, 22. October. Gegen 11 Uhr fand bei der Kaiserin zu ihrem Geburtstage die Gratulation seitens des engsten Familienkreises und der engsten Umgebung statt. Später folgte Familien-Frühstückstafel, an der auch Prinz Heinrich von Preußen und Prinz Christian zu Schleswig- Holstein, welche mit den beiden ältesten Söhnen des Katfer- paares heute früh im Neuen Palais eingetroffen find, theil- nahmen. Abends 8 Uhr fand im Neuen Palais ein großes Diner statt. Schon vom frühen Morgen ab liefen im Neuen Palais zahlreiche kostbare Blumenspenden, sowie briefliche und telegraphische Glückwünsche für die Kaiserin ein. Bet der Ankunft auf der Wildparkstatton früh 8 Uhr waren die fünf ältesten Prinzen am Bahnhof anwesend, um ihrer Mutter die ersten Glückwünsche zum Geburtstage darzubriugen. Berlin, 22. October. Die früher erwähnte Conf erenz von Vertretern der verbündeten Regierungen über die Ausführung des Börsengesetzes wird am 26. d. MtS. im RetchSamt des Inner« stattfiuden. Für Baden nimmt der Referent für Handel und Gewerbe im badischen Ministerium des Innern, Miutsterialrath Braun, daran Thetl. Berlin, 22. October. Der BundeSrath versammelt sich heute zu einer Plenarsitzung. Berlin, 22. October. Vor dem Hause Lothringerstr. 51 erschoß heute Nachmittag gegen 4 Uhr ein bisher in der Colonial'AuSstellung angestellter Neger seine Geliebte und gab darauf auch auf sich einen Schuß ab, der ihn schwer verletzte. Der Attentäter wurde nach der in der Elsässer- straße belegenen Station deS Kopp'schen Kranken-TrauSport- GeschästS gebracht. Berlin, 22. October. Die „StaatSb.-Ztg." bestätigt unsere Meldung von der Beschlagnahme des Hauptblattes ihrer heutigen Morgen-AuSgabe: Als Grund dieser auffallenden Maßregel wird uns ein Verstoß gegen § 17 deS Preßgesetzes angegeben, der darin gefunden wird, daß wir den gerichtlichen Beschluß über die gestrige Beschlagnahme veröffentlicht haben. DaS ist zwar eigentlich nicht straffällig, scheint es aber in diesem Falle dadurch geworden zu sein, daß unsere Sache mit der Strafsache Lecker-Larsen und v. Lützow verbunden ist, obwohl wir uns gerade mit vollster Entschiedenheit gegen die von dieser Seite au-gestreuten Verdächtigungen gewendet haben. Dadurch wurde der Beschlag- nahmebeschluß zu einem amtlichen Schriftstück eines Straf- processes, was wir allerdings bei der Veröffentlichung übersehen hatten. DaS Ungewöhnliche deS Verfahrens läßt die- wohl entschuldbar erscheinen. Berlin, 22. October. Die Bemühungen der Polizei, des Mörders des Justizrath Levy, Bruno Werner, habhaft zu werden, haben auch heute zu keinem Resultat geführt. Wiesbaden, 22. October. Der Großherzog von Sachsen-Weimar ift heute Mittag 12 Uhr 38 Mi«, über Frankfurt nach Baden-Baden abgeretst. Kola, 22. October. Die „Köln. Ztg." verbreitet sich in einem längeren Artikel unter Hinweis auf die Karlsruher Vorgänge über die StandeSehre der Offiziere und meint, es müsie sorgfältig geprüft werden, ob nicht die StandeSehre der Offiziere, unbeschadet ihrer Tradition, durch andere Mittel gewahrt werden könne als durch die mit schrecklichen Folgen verbundene Selbsthilfe mit der Waffe. Wien, 22. October. Im „N. W. Abendblatt" wird die Zuschrift eines jungen EgypterS, Namens Mustapha-Kamel, Publicirt, in welcher derselbe schwere Anschuldigungen gegen die Engländer und deren Wirtschaft iu Egypten erhebt. In dem Schreiben wird ferner an die Mächte appellirt, damit dieselben die Engländer sobald als möglich nöthigeu, Egypten zu verlaffen, denn nur dadurch könnte wirklich der Frieden Europas gesichert werden, und es wäre nur Gerechtigkeit gegen ein csdilifirteS und tolerantes Volk. Wie«, 22. October. Die „Neue freie Preffe" meldet aus Parts: In hiesigen diplomatischen Kreisen wird der Begegnung deS Zaren mit Kaiser Wilhelm eine große Bedeutung für die Orieutfrage beigelegt. Es köane als sicher gelten, daß die europäischen Mächte sich geeinigt hätten, unter Aufrechterhaltung deS status quo für die Herstellung geordneter Zustände im ottomauischen Reiche und die Sicherheit der Christen einzutreten. Rom, 22. October. Der Papst hat die bestehenden Hülfscomitss angewiesen, den bedürftigen Armeniern Unterstützung zu gewähren. Parts, 22. October. Der Zar hat dem Botschafter Baron Mohrevheim sein Bedauern darüber ausgedrückt, daß er die Blättermeldung von einer beabsichtigten russischen Anleihe in Frankreich nicht sofort dementtrt habe, da die Feinde Rußlands und Frankreichs diese Nachricht auSnützten, um den Besuch des Zaren als interessirt zu bezeichnen. Paris, 22. October. Privatbriefe aus Schoa melden, daß Abeffynten auf sofortigen Abschluß deS Friedens- Vertrages dränge- andernfalls würden im November die Feindseligkeiten wieder eröffnet werden. Madrid, 22. October. Einem officiellen Telegramm au- Manilla zufolge ist dort die 3. Compagnie der Militär- str äflt ng e, welche in Port Victoria arbeiten, aufrührerisch geworden. Mehrere andere Truppenabtheilungen mußten ebenfalls entwaffnet werden, da man eine Ausdehnung deS Aufstandes befürchtet. Madrid, 22. October. Das Blatt „Epoca" stellt alle in Umlauf gesetzten Kriseugerüchte in Abrede. London, 22. October. „Daily Chronicle" macht de» Vorschlag, Egypten für neutral zu erkläreu. „Daily News" melden, zwischen Frankreich, England und Rußland sei nunmehr eine definitive Regelung iu der armenischen Frage erfolgt. Auch seien bereits zwei Staaten des Dreibundes dieser Verständigung beigetreten. Bezüglich de- zwischeu Frankreich und Rußland bestehenden BüudntffeS will ein hiesige- Blatt wissen, daß ein geschriebener Vertrag existirt, wonach bet eventuellem Angriff der eine Staat für de» andern mit seiner ganzen Armee einzusteheu habe. Daß -er Vertrag mehr einen defensiven Character trage, beweise der Umstand, daß der Vertrag gelöst werde, fall» der Dreibund sich auflösen solle. Petersburg, 22. October. Die letzten Nachrichten über La» Befinden des russischen Thronfolgers lauten sehr günstig. Das Befinden deffelben beffert sich von Tag zu Tag. Die Kaiserin-Mutter wird infolge deffeu demnächst nach Petersburg zurückkehren. Nevyork, 22. October. Der Dampfer Orago, auf der Fahrt nach Sau Francisco, scheiterte au der Küste von Oregon. Die gesammte Mannschaft ist ertrunken. Berlin, 23. October. Wie die „StaatSb.-Ztg." erfährt, liegt es in der Absicht des CultuSministerS, den kommenden Winter gelegentlich des geplanten Fortbildungscurfus für BolkSschullehrer auch die G esuu dheitSlehre in den Lehrplan aufzunehmen. Auch sei mau im Ministerium der Frage näher getreten, ob eS sich nicht empfehlen würde, in den Sewinerien schon hygienische Curse abzuhalten. Berlin, 23. October. Der Ueberschuß des preußischen Staatshaushalts, der vor einigen Wochen auf 25 Millionen Mark geschätzt wurde, beträgt nach neueren Angaben rund 50 Millionen Mark. Königsberg, 23. October. Auf Antrag des Laudwirth- fchaftSministerSwurde ein Ermittelungsverfahren gegen den Geheimen Cowmercienrath Becker wegen Beleidigung eingeleitet. ES sind bereits viele Zeugen verhört worden. Sofia, 23. October. Der Abschluß des HandelSver- trageS Oesterreich-UngarnS mit Bulgarien steht in Kürze bevor. Konstantinopel, 23. October. Zwischen Saloniki und Neskuet ist ein Militärzug entgleist. Der Zugführer und zwei Offiziere wurden getödtet. Die Ursache der Entgleisung ist ein Bahnfrevel. ES wurde nämlich in einer Curve der äußere Schienenstrang entfernt. Cocokf unö prwhtjkUef. vietzen, den 23. October. * * Das „Heidelberger Gymnasium", da» erste deutsche Gymnasium reformatorischen Glaubens, begeht am 24. d. M. die Feier seines 350jährigen Bestehens. Aus diesem Anlaß widmet das hiesige Gymnasium seiner Schwesteranstalt eine reich auSgestattete Adresse mit folgendem Inhalt: Gymnaaio Heidel bergen ai Inluatri acholae Palatinae Unde imprimis lux elegantioria doctrinae effuaa eat Primo omnium Germaniae lyceorum fidei reformatoriae praeaidio Quod cum aemper‘magiatria doctiasimia abundavit Tum bis temporibua floret. Praeceptoribua eruditiaaimia humaniasimisque Atque rectore et aummarum artium litterarum liberalium atudiia Mirum in modum ornato Et acerrimo hac aetate atudiorum quae vocantur humaniora Propugnatore nec non in educandia atque inatituendia pueria et adoleacentibus aingulariter probato Tria aaecula et dimidium proapere peracta Ante diem IX Kal. Novembrea MDCCCICVI Rite celebranti Votia pientiaaimia gratulantur Gymnaaii Giaaenaia Rector et conlegae: Das Kunstblatt, ein Erzeugrnh des Herrn Gymnasiallehrer Hag genmüller, welcher übrigens schon öfter Proben seines künstlerischen Talents abgegeben hat, hat die Form einer Kartusche, welche durch effektvoll wirkende Farbenanlage in bordeauxrothem Seidenplüsch eingepreßt erscheint. Link» oben befindet sich in Form eine» alten ausgezackten Siegel» das farbige Heidelberger Stadtwappen und hieran anschließend die Adresse, welche in altgothischer Schrift mit zahlreichen verzierten farbigen Initialen versehen, äußerst wirkungsvoll calligraphirt ist. Rechts unten da» farbige Gießener Stadtwappen, durch roth-weiße- Band gehalten. Alsdann folgen die eigenhändigen Unterschriften des DirectorS und de» Lehrerkollegiums. • * Oberheffifcher Verein für innere Miffion. Erneute Anfragen veranlassen uns, nochmals zu wiederholen, daß da» JahreSfest des Oberhessischen Verein» für innere Mission Dienstag und Mittwoch nächster Woche stattfinden wird. • • Wahlprotest. Gegen die Wahl des Rechtsanwalt» Metz als Abgeordneten für die Zweite Kammer ist Protest eingelegt mit der Begründung, daß bei dessen Wahl mehr wie 13 Nichthessen sich betheiligt haben. • * Lehrer-Compagnie. Heute wurde die au» 120 Mann bestehende Lehrercompagnie von btt Fahne entlassen, nachdem dieselbe 10 Wochen lang tüchtig eiurxercirt worden ist. • •-y Coucert des Lehrerchors DaS am letzten Mittwoch Abend im großen Saale von „Stein'S Garten" ftaltgehabte Wohlthäti gkeitS - Concert der hier eingezogeuen Lehrer au» dem Bezirk de» 11. Armeekorps stand unter den denkbar besten Auspizien. War einerfeit» unferm musikliebenden Publikum infolge der Abwesenheit unserer RegimentScapelle im Manöver der Genuß eine» ConeerteS eine Zeitlang unmöglich gemacht, und freute man fich daher anf den Beginn der Saison, so berechtigten andrerseits die augeküudigten Ge- sangSvorträge der Lehrercompagnie zu den schönsten Erwartungen. Ein überaus zahlreich erschienener Hörerkret» folgte mit stets wachsendem Interesse den prächtigen Leistungen der unter vortrefflicher Leitung deS Herrn Lehrer W arten - berg stehenden jugendlichen Sängerschaar. Sowohl die mit Geist und Derständniß vorgetrageneu Gesammtchöre „Liedes- freiheit" (Marschner) und „Untenn Ltndeubaum" (Sturm), rote auch die mit innigem Gefühl zu Gehör gebrachten Quartette „Wiegenlied" (Brahms) und „Lehnsmanns Abschied" (Humperdinck) legten beredte» Zeugntß von der feinfühligen AuffassungSweise deS Dirigenten wie guten Schulung de» Chors ab. Der Höhepunkt der Darbietungen wurde erreicht mit dem Vortrag deS von Jakobs componirteu Chore» „Barbarossa", welcher bei dem Publikum infolge der hin- reißenden Wiedergabe wohlverdienten, rauschenden Beifall fand. Die Leistungen unserer RegimentScapelle unter der bewährten Direction de» Herrn Mufikdirector Krauße reihten fich den Darbietungen deS Chores würdig an, und möchten wir neben der vorzüglich gelungenen Wiedergabe der Ouvertüre zu „Athalia" und des Vorspiel» zu „Hänsel und Gretel" vor allem daS von Herrn Querchfeld in wahrhaft mustergiltiger Weise zu Gehör gebrachten 7. Con- certes für die Violine von Böriot lobend gedenken, was durch stürmischen Applaus ausgezeichnet wurde. So können wir allen an der Ausführung dieses ConcerteS Betheiligten für die prächtigen Leistungen nur unsere volle Anerkennung ausdrücken, und besonders den heute in ihren Wirkungskreis zurückkehrenden Lehrern möge dieser ehrenvolle Abend als würdiger Abschluß ihrer Militärdienstzeit eine angenehme Erinnerung an Gießen bilden. * *H Stadttheater. Für gestern Abend hatte der Theaterzettel daS Gastspiel eines angesehenen Künstlers, deS Herrn Clemens Grün vom Frankfurter Stadttheater, angekündigt. Mit diesem Hinweise hofften wir ein auSverkaustes HauS zu finden, was leider nicht der Fall war. Die ziemlich große Anzahl der Erschienenen aber ist der Direktion dankbar für den gehabten Genuß, den der geschätzte Gast geboten. Zur Aufführung kam als Erstes das feine, graciöse Lustspiel: „Erlauben Sie, gnädige Frau!", dem die köstliche Soloscene: „Meine drei Töchter" folgte, und zum Schluß der mit drastischer Wirkung auSgestattete Schwank: „Taub muß er fein". In diesen drei Stücken verstand es der gefeierte Künstler, durch seine schauspielerische Gewandtheit die Wirkung einer glänzenden Situationskomik zu steigern. Er verstand es, seine Figuren mit soviel Komik auSzustatten, daß ihm stets das Hauptinteresse galt. Wahre Beifallsstürme, auch bei offener Scene, entfesselten seine großartigen Leistungen. — Neben dem Gaste trat das Ensemble natürlich zurück, doch erntete es für die mit lobenSwerthem Eifer durchgeführten Rollen gleichfalls reichen Applaus. * * Die Schlierfeer Vauervtruppe wird Sonntag den 25. d. M. hier auftreten. Die oberbayerischen GebtrgSgäfte find uns keine Fremden, wir kennen fie von ihrem Gastspiele her, daS sie vor zwei Jahren an unserer Bühne ab» solvirteu und in angenehmer Erinnerung ihrer uns damals gebotenen Leistungen heißen wir sie willkommen. ES dürste kaum ein zweites Ensemble geben und gegeben haben, welches sich so rasch und überall die Sympathien des PublikamS zu erwerben und zu erhalten versteht, wie dies wackere Schlierseer Bauernvölkchen. Die künstlerische Veranlagung aller Mitglieder der Truppe konnten wir bei ihrem früheren Hiersein genügend erkennen. Seither find die Keime ihrer Talente einer Vollendung entgegengereift, wie fie ehedem Niemand, selbst nicht der gewiegteste Kunstkenner und Fachmann auch nur im Entferntesten ahnte. Thatsache ist, daß Publikum und Presse aller Städte einstimmigen Lobes voll find, und vor Allen der Name Terofal, des ersten Schlierseer-Dar- stellerö in Deutschland, Oesterreich und Amerika mit Auszeichnung genannt wird. Der Schöpfer der Schlierseer Unternehmung, die zur Freude, zum Vergnügen, aller kunstsinnigen Theaterfreunde und zum Wohle aller daran Be- theiligten gedeiht, der Königlich bayerische Hofschauspteler Conrad Dreher darf stolz auf sein Werk, auf die Ergebnisse seiner nicht geringen Mühe blicken. In unermüdlicher Thätigkeit sorgte derselbe neuerlich für eine Erweiterung des RrpertoirS der Truppe und werden wir dieselbe Heuer in einem ihrer neuen Stücke auftreten sehen. ES ist daS oberbayerische DolkSstück „Die Wildschützen" von ihm selbst, für die Bühne und speziell das Schlierseer Bauerntheater bearbeitet. ES gehört zu den besten bedeutungsvollste» Arbeiten auf diesem speziellen Gebiet. Der ewig bestehende Conflict, der fich darin zwischen dem Förster und den Wildschützen abspielt, ist mit LebenSwahrheit gezeichnet, und von erschütterndem Eindruck. DaS Stück ist reich an dramatischen Momenten, doch fehlen darin auch die heiteren Scencn nicht, welche die gewaltige Tragik mildern. Gesang und Tanz der Schuhplattler, den die Schlierseer mit unerreichter Virtuosität aussühren, find wie in allen oberbayerischen Bauernstücken obligat. Jodem wir unsere Leser auf daS Wiederauftreten der Schlierseer hiermit aufmerksam machen, dürfen die grrngesehenen Gäste überzeugt sein, daß unser theaterfreundlicheS, kunstsinniges Publikum demselben ein warmes Interesse entgegenbringen wird. • * Schlittschuh-Sport. Kommenden SamStag hält der Eis verein seine Generalversammlung im Hotel Victoria ab, um bei eintretendem Frostwetter gerüstet zu sein. Allen- fallfige Anträge und Wünsche können daselbst vorgebracht werden, woraus wir unsere Leser aufmerksam machen wollten. • • Radfahrerfport. Die „Wanderer", Gießener Rad- fahrer-Gesellschaft, werden bei günstigem Wetter am Sonntag Vormittag auf der Straße nach Lollar ein 3000 Meter- Rennen veranstalten, bestehend in einem Erstfahren und» einem Hauptfahren. Bet dem letzteren werden die drei • besten Fahrer Medaillen erhalte». Nachmittag um 4 Uhr ist eine Schnitzeljagd beabsichtigt. Die Fahrer, welche em derselben theilnehmen, treffen fich um 4 Uhr hn „Caf4 Hettler", woselbst der Punkt bekannt gegeben wird, von wo die al» Füchse geltenden zwei Fahrer, Schnitzel hinter fich streuend, 2 Stunden früh« vorauf gefahren find. Sache derselben ist e», ihre Verfolger zu täuschen und vom rechten Wege abzubringen. Bei dieser Schnitzeljagd kommen drei Preise im Werthe von 30, 10 und 8 Mk. zur venheilung. • • Straßeudurchbruch. Mit der Durchlegung der Lie- bigstraße zwischen Ludwig- und Franksurterstraße ist an der ersteren Straße der Anfang gemacht. * • 3b Gruppe 8 der Berliner Gewerbe-Ausstellung, Bau- und Jngenieurwesen, die zahlreich und mit manchen hervorragenden Leistungen beschickt war, ist nur eine einzige goldene Medaille der Kaiserin verliehen worden, deren Werth nm so höher zu schätzen ist. Diese Auszeichnung ist der bekannten feuer- und schwammficheren Kleine'sch en Decken- constructiou, welche iu Gießen durch den Licenzinhaber für die Provinz Oderheffen, Architect H. Kock erd eck, vertreten ist, in Würdigung ihrer hohen gesundheitlichen und wirthschastlichea Bedeutung zu Theil geworden. -f- Echzell i. d. W., 22. October. Herr Rentier Georg Schultheiß I. und dessen Ehefrau von hier, welche sich noch einer seltenen körperlichen und geistigen Frische erfreuen, begehen in den nächsten Tagen die nur Wenigen beschickens Feier ihrer diamantenen Hochzeit. 4~ Nidda, 22. October. Gestern tagte in dem hiesige» Rathhaussaale die Generalversammlung der Spar- und Leihkassse Nidda. Nach Eröffnung derselben durch den DirectorHerrnDecan Hofmeyer wurde der Rechenschaftsbericht pro 1895 erstattet, welchem zu entnehmen ist, daß die Kaffe über ein Vermögen von 1296096,73 Mk. resp. nach Abzug der Einlagen mit 1 143 944,03 Mk. über ein reines Raffe» vermögen von 152152,70 Mk. verfügt, sowie daß der Reservefonds 181708,91 Mk. beträgt. Sehr günstig für die Verwaltung spricht der erfreuliche Umstand, daß in de» letzten Jahren eine beträchtliche Steigerung deS Kassevermögen» zu verzeichnen. — Wie früher, wurde auch dieses Mal au» den Ueberschüssen eine namhafte Summe zu wohlthätige» Zwecken und für gemeinnützigen Bestrebungen rc. verwilligt,. sowie eine Prämiirung treuer Dienstboten vorgenommen. An Stelle de» freiwillig au-geschiedenen VorstandSmitgliede», Herrn Lehrer i. P. Lotz, wählte die Versammlung den Ge- meindeeinehmer Herrn Reuning dahier. Endlich wurde dem langjährigen Rechner, Herrn Bürgermeister R ullmann dahier, Pensionsberechtigung zugefichert und zwar in Höhr von jährlich 1000 Mk. — Nach Schluß der Generalversammlung fand im „GambrinuS" ein gemeinsames Mittagsmahl statt. -j- Wallerohaufe», 22. October. Vorgestern Abend gingen die Pferde eines hiesigen LandwirtheS auf der Wegfahrt von Nidda mit dem Wagen durch. Der Besitzer deS Fuhrwerks trug bei dem Versuche, die Thiere zurückzuhalten, eine derartige Handquetschung davon, daß gestern ein Finger abgenommen werden mußte. §§ Bom Vogelsberg, 22. October. Wie bekannt ist, wurde in voriger Woche vom Schwurgericht in Gießen der Handelsmann Feist Sommer I. von Crainfeld, eine In unserem ganzen Vogelsberg wohl bekannte Persönlichkeit, wegen Meineid, Betrug und Untreue zu 3 Jahren 6 Monate» Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust verurtheilt. Iu unserer ganzen Gegend wird dem Wahrspruch der Herren Geschworenen Beifall gezollt, ebenso wird den AuSführunge» des Herrn Staatsanwalts Koch das größte Interesse entgegen gebracht und daS Urtheil allgemein mit Freude» begrüßt. Schon damals, als die Verhaftung de» Beschuldigte» erfolgte und der Transport mit der Gendarmerie durch de» Ort Ilbeshausen nach dem Gefäugniß in Herbstein erfolgte, äußerte fich die Genugih ing über die Verhaftung Sommer». Es sind viele Leute aus einem gewissen Bann gekommen, denn wenn die Schuldner auch ihre Schulden noch bezahle» müssen, so find sie doch vor ferneren Drangsalen bewahrt. Mit besonderer Genugthuung begrüßt e» unsere ganze Bevölkerung, daß mit der Vrrurtheilung de» Feist Sommer der dritte Sommer au» diesem Ort unschädlich gemacht worden ist. Traurig ist e» nur, daß verschiedene Zeuge» selbst nicht anzugeben wußten, in welchem Schuldverhältniffe fie zu Sommer standen. Darmstadt, 21. October. Heute starb dahier in Folge eiveS kürzlich erlittenen Schlaganfalls im hohen Alter von 87 Jahren der Großh. hessische Generalmajor z. D. F. C. Hartmann. Mit ihm ist wohl der letzte hessische Veteran, der von der Ptke auf gedient, dahingeschieden. Er war während seiner activen Dienstzeit zuletzt Oberst und Commandeur des Großh. Artillerie-Regiment» und wurde gelegentlich des Jubiläum» diese» Regiment» vor sechs Jahre» zum Generalmajor ernannt. Erst in verflossener Woche war sein Bruder, der frühere Metzgermeister Hartmann in Mainz, im Alter von 80 Jahren gestorben. Mainz, 20. October. In tiefe Trauer wurde die Familie deS hiesigen Restaurateurs Schreiber versetzt. Gester» traf die Nachricht hier ein, daß ein hoffnungsvoller Sohn dieser Familie, der in Constanz eine schöne Stellung einnahm, bet einer Kahnfahrt, die er auf dem Bodensee unternommen hatte, ertrunken sei. Die Leiche soll bereit» geläudet sein. Der tiesbekümmerte Vater ist gestern nach Constanz abgereip. Mainz, 22. October. In der gestern stattgehabte» Versammlung de» mtttelrhei Nischen Fabrikantenvereins, in welcher vertreten waren : die Handelskammer» Frankfurt a. M., Bingen, Heidelberg, Coblenz, Mainz, Mannheim, Offenbach und Wie»baden, referirte der Reichs- commissar für die Weltausstellung in Pari» im Jahre 1900, Geh. RegierungSrath Dr. Richter- Berlin, Über diese Ausstellung, soweit dies bisher möglich ist. Redner führte au», die Ausstellung solle auf einem halb so großen Platze, als der iu Chicago war (108 ha), in 22 sachlich und räumlich 4 hx ^btl, toltb Bothel bin» “6,1 n ”"b d°» tS,*' K°«b Ä tu 8«. jtnX e,W 8«lbelt 1?»'" W-tth „» UL Ste* *;« i ReatirrGror, * hi», »eite i bt|d)itb6flt h> Mmr "rlelben durch du rr Rechenschaftsbericht '? ft daß bit Sasse lk. resp. nach Sbzo, •x ein reines Rafit» Wi loteit bafo btt Srv tzüchz imstand, bah in btt 'S des RaflkvemSgeaS auch bieieS Mal aus ime zu tvohlthätiget düngen ic. verwllligt, ibottn vorgenommn' n Vorstandsmitgliedes, Versammlung deu Getier. Endlich wurde rmeister Rullmann und zwar in Höhe Lchluh der Geueral- gemeiusameö Mittags« Vorgestern Sbend W auf der Weg« urch. Dtt Lefitzer , die Thint zmLL« z bMott, ba^ c, Wit btlannt ist, gerichi In Gießen der in Crainfeld, eine in itannte Persönlichkeit, ! 3 Jahren 6 Monaten mrtheilt. In unserer ach der Herren Ge- ?b den Ausführung» größte Juterefse ent- nein mit Freuden bt» stuog bei Beschuldigte» Sendarmeck durch d» in Herbstein erfolgt , Verhaftung Sommers. Ita 8°°» :Ju(ben mi “l*1 will» tl Ulfe« I»°>' ® ’ । li 8-tt ®”™ ,t unto* £* , verschiebene Zeug" ;W ©Hb«*'* ft«b b*.1’ A allß I« !°' eit »ulest wn$bt ■S***?C I«uir * s,fte<« -id-' L» •* H““i8 lt°"^ ibn ®lia”Lo»»‘” ®* f tobet bereu» ü bfleteiP- iach ^""^stattgehadi"' : I** ff'«"* i4en5 V-ti!««1’"’ bi« W"®1* begrenzte» «ruppen, welche wieder in Untergruppen zerfallen, stattfiadeu. Bon dem Gesammtraum beanspruche Frankreich für sich 60 pLt. In Anbetracht deS sehr beschränkten Platzes und der großen Zahl der Aussteller sei daher bei der Auswahl der Ausstellungsgegenstände mit größter Vorsicht vorzugeheu, damit von dem Besten nur das Vorzüglichste ausgestellt werde. Die Versammlung empfahl in einer Resolution die reichliche Beschickung der Ausstellung. Der Vortrag des Geh. RegieruugSratheS Dr. Richter wurde mit lebhaftem Beifall ausgenommen. Vermischtes. • Zur Bildung eines Centralvereins für die Interessen des DetailreisenS, als Abwehr gegen die fortwährenden Be« strebungen der Feinde des DetailreisenS ist auf den 26. Oct. eine constituirende Versammlung nach Frankfurt a. M. einberusen worden. In dem Aufrufe, der alle diejenigen Personen, Vereine, Corporatiouen u. a. m., die gleiche Ziele verfolgen, zur Thetlnahme an der Versammlung einladet, wird daS gesetzgeberische Vorgehen gegen daS Detailreisen kritisch gewürdigt- eS wird aber gleichzeitig auch dem Gewerbestand selbst der Vorwurf nicht erspart, daß er, obwohl in seinen vitalsten Interessen bedroht, den jahrelangen Agitationen, den offenkundigen Bestrebungen der Gegner mit Gleichgültigkeit zugesehen hat, ohne sich zur Gegenwehr auf- zuroffen. „Die Gegner der Gewerbefreiheit setzen im Vertrauen auf die Zersplitterung und Gleichgültigkeit deS Ge- werbestandes ihre Agitationen hartnäckig und rücksichtslos fort. Schon hat eine Reihe von Versammlungen stattgefunden, tu denen die Unterdrückung deS „Großhaufirens, zu dem die bisherigen Detatlreiseuden wahrscheinlich übergehen werden", die Beseitigung der vom Bundesrathe zu bewilligenden Ausnahmen vom Verbote des DetailreisenS, die Abänderung der Gewerbesteuergesetzgebuug, und andere auf Unterdrückung der Concurrenz berechnete Maßregeln in Resolutionen Ausdruck fanden. Und die Gegner werden auch ihre weilergehenden Forderungen durchsetzen, wenn die Betroffenen sich nicht endlich zu engem Zusammenschlüsse, zu scharfer Abwehr aller Einflüsse, die sie in ehrenhafter Erwerbsthätig- kett behindern wollen, zu thatkräftiger Wahrung ihrer LebenS- intereffen ermannen." Darum soll ein Verein gebildet werden, der über ganz Deutschland hin alle Diejenigen um- faffen soll, die Handel und Gewerbe, die Bewegungsfreiheit gewahrt sehen wollen. Der Verein will der geschloffenen Gegnerschaft der Gewerbesreiheit eine Achtung fordernde, fest organtfirte, agitattonskräftige Phalanx gegenüberstellen. Getue nächste Aufgabe soll darin bestehen, daß er die über daS Gesetz htnauSgehenden Bestrebungen der Gegner des Detail- reisens bekämpft und daß er die Wtederaufhebung des bereits Gesetz gewordenen Verbotes zu erringen strebt- seine weitere Aufgabe aber darin, daß er gegen alle Beschränkungen der Gewerbesreiheit überhaupt energisch Front macht. • Das LooS Nr. 218 004 der Preußische» Klaffen Lotterte, welches mit dem ersten Hauptgewinn von 500,000 Mk. gezogen worden ist, besteht aus Zehntelabschnitten- drei Zehntel davon spielt daS Templiner Lehrer-Collegium - daran find 14 Lehrer betheiligt, ein Zehntel spielen drei Etsen- bahnarbetter. Ueberhaupt gehören die sämmtlichen Bethei- ltgten nicht zu den bemittelten Leuten. • Marinewesen. Auf der nunmehr geschloffenen Berliner Gewerbe-AuSstellung hat der Norddeutsche Lloyd in Bremen, unsere größte Schifffahrtsgesellschaft, einen außerordentlichen Erfolg erzielt. Das AuSstellungSschtff ist von mehr als 800,000 Personen besucht worden. Erbaut vom Baumeister Karl Bauer Berlin, stellte daS AuSstellungSschtff genau die Hälfte eines der für den Norddeutschen Lloyd tu Bremen in Bau befindlichen Riesendampfer der Barbarossa-Klaffe dar. Die genannten Dampfer werden 176 Meter lang. Das Ausstellungsschiff zeigte davon die Hälfte bis hinter dem zweiten Schornstein in einer Länge von 88 Metern und mit sämmtlichen Einrichtungen, wie dieselben auf den erwähnten Dampfern zur Ausführung kommen werden; die Salons- und KajütS-Eivrtchtuogeu, die Dampfküche, die Hospitäler und Badeeinrichtungen, die Wohnräume sür die Paffagtere, kurz alle Einrichtungen gaben dem Beschauer ein Bild von der Pracht und Zweckmäßigkeit, welche die Dampfer in Wirklichkeit aufweisen. Se. Majestät der Kaiser hat den Llohddampfer mehrere Male genau besichtigt und zweimal ein Frühstück auf demselben eingenommen. Ebenso ist das Schiff von allen zur Ausstellung in Berlin anwesend gewesenen Fürstlichkeiten in Augenschein genommen worden. Bon den erwähnten neuen Dampfern des Norddeutschen Lloyd find drei bereits vom Stapel gelaufen, während der vierte in diesen Tagen seinem Clement übergeben wird. • In Greiz wurde dieser Tage ein Agent zwangsweise vor Gericht gesührt- kurz vor dem GerichtSgebäude ent- schlüpfte er dem Beamten mit einem höhnischen ,®uten Morgen" und wollte über einen Zaun springen. Dort blieb er mit seinen Kleidern aber hängen und mit einem noch höhnischeren „Guten Morgen" wurde der Hängengebliebene nun herabgeholt und darauf vorgeführt. * Wie hoch vermag ei» Vogel zu fliege»? Bei astronomischen Beobachtungen sah der englische Astronom Mr. West durch daS Fernrohr auf der Mondscheibe Wandervögel fich proj'ciren. Die fiügelschlagenden Vögel gebrauchten 7 bis 8 Secunden, um vor der Mondscheibe vorbei zu fliegen. AuS seinen Messungen konnte Herr West feststellen, daß die Thiere in einer Höhe von wenigstens 8000 Metern und höchstens 15000 Metern geflogen waren. * Wie viele Schritte macht ei» Kellner an einem Tage? Diese Frage ist in einem gegebenen Falle entschieden worden- ein Kellner einer sehr besuchten Restauration zählte seine Schritte mit einem Schrittmeffer und fand, daß er den ganzen Tag hindurch 51348 Schritte gegangen sei. DaS entspricht einem Wege von 42,8 Kilometer. Schiff-Nachrichten. Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten 6etl LooS und I. M. Schulhof. Bremen, 22. October. (Per transatlantischen Telegraph.^ Der Postdampfer Karlsruhe, Capitän H. Walter, vom Nordd. Lloyd in Bremen, ist gestern 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Bei der Redaktion eingegangene Bücher re.: — Gedanken n«d Erfahrungen über Frauenbildnrtg und Frauenberuf. Von |Dr. med. Anna Kuhnow, practtsche Aerzttn. Verlag von Hermann Haacke, Leipzig. Preis 60 Pfg. — Die Natur der Fra«, eine zeitgemäße Studie. Verlag. der Akademischen Buchhandlung (E. Groß), Berlin SW., Friedrichstraße 14. Preis 50 Pfg. Citaratur rzird Kunft. — Hessische Geschichte, im Anschluß an die deutsche und unter Berücksichtigung der Kulturgeschichte. Für dm Schulgebrauch bearbeitet von Dr. Heinrich Bergör, Lehrer an der höheren Mädchenschule iu Gießen. Verlag der I. Rtcker'schen Buchhandlung. Preis 1,60 Mk. Das hübsch auSgestattete, 9 Bogen umsassmde Werk ist von dem Grundsätze auS bearbeitet, daß ein wirklich bildender Geschichtsunterricht nicht blos dem ethischen Zwecke zu dienen, sondern auch poetische Aufgaben zu erfüllen hat. Es stnd danach vor Allem berücksichtigt die socialen Factoren, wie sie in HauS und Gemeinde, in den verschiedenen Ständen und die politischen Factoren, wie sie in Verfassung und Verwaltung zum Ausdruck kommen. Der Besonderheiten deS hessischen Vaterlandes ist hierbei besonders Rechnung getragen, ohne daß die Stammesgeschtchte selbstständig hervortrttt. DaS Buch bietet danach verfassungsgeschtchlltche und culturgeschtchtliche Stoffe in möglichst engem Anschlüsse an die allgemeine deutsche Geschichte. Neben seinem eigentlichen Lehrzweck ist es in hohem Grade geeignet, die Vaterlandsliebe zu pflegen und die Hetmathltebe zu fördern. — Fridtjof Nansen. Eine Festschrift zur Rückkehr Dr. NansenS von der Nordpol-Expedition. Hiervon erschien soeben die deutsche Ausgabe im Eommissionsoerlage von K. F- Köhler in Leipzig. Preis 2 Mk. Format und Ausstattung ist ben Wethnachtsnummern der großen illuftrirten Zeitungen angepaßt mit künstlerisch aus- aeführtem Umschlag. Die Schrift bietet eine übersichtliche Darstellung Der Nordpol-Expedition, eine kurze Biographie der sämmtlichen Thetlnehmer, Interessantes über NansenS Ktnderjahre und Familie rc. Die Karte der Polar-Region sowie ein Portratt Nansens und „Fram im Packeise" von Otto Stnding stnd vorzüglich auSgesührt. Allen Verehrern Nansens wird diese prächtig ausgestaltete Schrift willkommen fein und allen Gebildeten, die an naturwissenschaftlichen Fragen und Erforschungsreism Jntereffe nehmen. — »Dentscher Soldateirhort*, illustrirte Zeitschrift für daS deutsche Heer und Volk. Herausgeber: Gmeral-Lteutmant z. D. H. v. Below. Preis pro Quartal 1.80 Mk. Verlag von Karl Siegtsmund. Berlin W.,Mauerstraße68. VIII. Jahrgang. Heft 3 erschim soeben und enthält: Zum Geburtstage Ihrer Majestät der Deutschen Kaiserin Auguste Victoria, Königin von Preußen. — Schwester Erika. Novelle von Gerhard Walter. (Forts.) — Gedankensplitter. — „Niemand zu Liebe, Niemand zu Leide!" (Mit Abbild.) — Deutsche Wehrpflicht. Von General der Infanterie z. D. o. Kretschman. — Der Opferstockräuber. Eine heitere Episode aus dem Leben des Prinzen Alexander von Preußen. Nach authentischen Mittheilungen von Josef Maerll. — Der verschwundene Gemsbock. Pretshumoreske von M. I. Huber. (Mit Abbildungen.) — Westfälische Kontgstreue. (Mit Abbild.) — Unter dem rothen Kreuze. Episode vom Siegeseinzuge unserer Helden im Juni 1871. Von Maximilian Schmidt. — Eine historische Kirche. Von Alfred Zeller. Retters Morgengesang von W. Hauff. (Mit Abbild.) — Vaterländische Gedenktage. — Neue Bücher. — Vermischtes. — Splitter und Funken. — Räthsel. — Briefkasten. — Inserate. Ttirchttche Anzeige« der Stadt Gietzeit. Evangelische Ge»ei»de. Gottesdienst. Sonntag, den 26. October. 21. Sonntag nach Trinitatis. An der Stadtkirche. Vormittags 9«/, Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderktrche. Pfairer Schlosser. Nachmittags 6 Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Donnerstag den 29. October, Abends 8 Uhr: Bibelsinnde im Confirmandensaal (Neustadt 61). Jac. 4, Vers 6 bis 12. Pfarrer Schlosser. Nöchstkünftigen Sonntag, den 1- November, als am Refor- mationSfest, findet Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Marcusgemeinde gemeinsam im AbendgotteSdienst statt Anmeldungen dazu werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Die Versammlung der confirmirten Mädchen auS der MarcuS- gemeinde findet ausnahmsweise statt DtenSiag den 27. d MtS. Montag den 26. October, Abends 8 Uhr, im Confirmandensaal der Neustadt Nr. 61 statt. 3« der AohanneSkirHr. Vormittags 9Vs Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: KindergotteSdienft für die Johannes- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. Nachmittags 5 Uhr: siehe Stadtkirche. Montag, den 26. October, Abends 8 Uhr: Bibelsinnde im Confirmandensaal der JobanneSktrche. (Matth. 6, die Seligpreisungen) Pfarrer Dingeldey. Dienstag den 27. October, Abends 81/« Uhr: Festgottesdienst für daS JahreSfest des Oberheflischen Vereins für innere Mission. Pastor Palmer aus Hamburg. Die Vereinigung der neuconfimirten Mädchen der LukaSge- meinde wird wegen dieses Gottesdienstes auf 8 Tage später verschoben Pfarrer Dingeldey. Künftigen Sonntag den 1. November, als am ReformattonS- feste. wird im Abendgott«sdienst Beichte und heil. Abendmahl für die LukaS- und die Johannesgemeinde gefeiert werden. Anmeldungen vorher bei den Pfarrern der betr. Gemeinden erbeten. An diesem Sonntag wird in beiden Kirchen eine Collecte für die Gustao-Adolf- Stiftung erhoben werden. Katholische Gemeinde. (Nachdruck ohne Genehmigung untersagt.) SamStag den 24. October. Nachmittags um 5 llhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit znr hl. Beichte. Sonntag den 26. October. 22. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 6>/, Uhr an Gelegenheit zur hl. «eichte; , um 6Vi llhr erste hl. Meffe; „ um 7Vs Uhr AuStheilung der hl. Communion; „ um 8 Uhr zweite hl. Messe: „ um SV, Ubr Hochamt mit Predigt; t Nachmittags um 6V, Uhr Christenlehre; darauf Rosenkranzandacht mit Segen- An den Wochentagen ist täglich des Abends um 6Vs Uhr Rosenkranzandacht mit Segen- Wttteruugsbericht vom 82. Oetober. Das DepressionScentrum liegt heute im äußersten Norden Europas. Von ihm aus verläuft jedoch eine Furche niederen Druckes in südwestlicher Richtung bis zum Biskaya-See. Innerhalb derselben sind noch mehrfach Theilminima zu erkennen, lieber Süd- und Central-Europa hat der Luftdruck weiter zugenommen und lagert Heu e über dem südlichen Tbeile deS Mittelmeeres ein barometrisches Maximum. Auf unserem Gebiete sind die Unterschiede im Luftdruck gering. Das Wetter ist ziemlich mild, aber unbeständig, indem in raschem Wechsel leichte Föhnströmungen und westliche Luftzufuhr auseinandersolgen. voaanbSHUiSe eHttmmes Zunächst noch Fortdauer des etwas milden, aber unbeständige» Wetters. erzielt man blendend weiße WLschs. &/yllC Ivlly v bei größter Schonung der Stoffe mtt Lettermann- r Wilsche-Langen-Sxtract ober k Packet , Salmiak-Terpentin F-tttangenmehl 116 Pfg. Man achte genau auf bie unter Nr. 11778 patentamtlich geschützte Marke: (Fabrikant L. Lettermann in Elberfeld). 3331 qoeben ersctieiixt: 980 9500 To.feln. | Brockhaus’ 14. Auflage. Jubiläums-Ausgabe. 16 Bände geb. ä *10 M. Unentbehrlich für Jedermann. - MM Artikel, | 1165001 ■ Seiten Text I Konversations-Lexikon. Bekanntmachung. Nachdem die Stadtverordntten-Versammlung in ihrer Sitzung vom 1. d. Mts. die Festsetzung von Baufluchtlinien für den Tiefenweg be- schloffen hat, bringen wir dies mit dem Anfügen zur Kenntniß, daß der Plan darüber 14 Tage lang auf dem Stadtbauamt offen liegt, innerhalb welcher Zeit Einwendungen bei Vermeidung des Ausschluffes bei der unterzeichneten Stelle vorzubringen sind. Gießen, den 23. October 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __Gnauth.___________________9424 Spar- und Leihkasse Gießen. Ausschuß-Sitzung Frrilag brn 30. Dctober l. I, Nachmittags 3 Uhr, im Sitzungszimmer der Stadtverordneten dahier. Gießen, am 21. October 1896. Die Direction des Spar- und Leihkaffe Vereins. I. E.; 9413 Wiener. Ismslsg den 5. Decemder, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf bem hiesigen OrtSgericht die dem Wildelm Steindach in Gießen gehörigen Grundstücke: Flur 27 Nr. 190»Vioo — 557 qm Hof- raithe am kleinen Sleinweg rechts, Flur 27 Nr. 196aVto — 108 qm Weg am alten Schlag, Flur 27 Nr. 192Vio-Mqm Hofratthe am kleinen Steinweg rechts, Flur 27 Nr. 195"/igg — 43 qm Hofratthe am kleinen Steinweg links, Flur 33 Nr. 36 — 475 qm Acker am Altenfeld auf ein Gäßchen öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 23. October 1896. Großh. OrtSgericht Gießen ___________I A.: Bogt. 9390 Für Metzger! Hackklötze and Hackbretter sind wieder vorräthig. 6562 Andr. Euler. Frühstiickskäschen empfiehlt 8. Katthof. Zwiebeln, Winterwaare, am SamStas 96 9422 9421 |Behärdh^eAnzeigen| Gr.NberheMtEisrnbahneu Zwei kupferne Fenerdnchsen im Gewicht von ca- 1870 kg und alteS Kupfer in Stücken im Gewicht von ca. 360 kg sollen verkauft werden- Angebote find bis zum 8. November l. I. franco an die unterzeichnete Dienststelle einzusendm, woselbst auch bie Bedingungen eingesehen werben können. Gießen, den 22. October 1896. 9393 Die Großh. Maaazinsverwaltnng. auf dem »vrandplotz^. Feinsie ÄL Schlachthaus. Freibank. 9432 Henle nnd morgen: Ochsensieisch richt labenretn, pr. Psd. 52 Pfg. Schweinefleisch .richt ladenrein, per Psd. 48 Die Freibank bleibt bis Abends 10 Uhr geöffnet. Glace-Handschuhe schwarz, weiß und farbig, empfiehlt in guter Qualität billigst J. H. Fuhr, 9388 Sonnenstraße 25. Verlag von Emil Roth in Gießen. | Verloren u. Gefunden 9423 Vereinsnachrichten §1 9399 Mod.III. Mod.II. (Summcrobach Nl>ld . Schlenke und Preislagen. 9428 Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen alsbald gesucht. 9333 in empfehlende Erinnerung. [9429 Herren Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. to Frankfurter Börse vom 22. October 1896. Procntt 1881 Stadt WormS unk. b. 1901 102.50 Oesterr. Staatsbahn v. 1885 00.00 4 53.35 5 Jtal. staatSgar. Etfmb. dto. 4 3ü.% Darmfl. 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