'N 'cfion. '50 ■50 Mk. bi» « 'Xx*XXXt "Mein. April; bau. Der Borst« Wch »dgasie z !U 60 $fg. nr> 1 Abeodplatt,!^ :'ftor (@. BW iißm« M. N II* tr taMnifi il 00 an PM. u innen, nnen, hase, eple Chase 8.-; Paße-ParlL entarte M. 3 - • Oft'.; Wagenlm - iWkff! tz) , «.Hose zu waM. > r zu waschen - - jinea ä Statt ■ schnellste LiefeMg- richt giessen, 22. April 1896. i/. Oesten- Tiwna" Ung. (Solb'^entt , Pockrgtriko Mooo-s^ue*" j LudM» WjftBiW’WSjjUt e/0Srcrt' gJBlrf*? i AL°L«^" icrtc. f •*'“*«» unbJüjt/V ttt. 96 Der Altaer rrtcheint täglich, ■tt Lußnahme de» Montag». Die Gießener P««ittealtL1ter «erden dem Anzeiger ,!'chentlich dreimal deigelegt. Zweites Blatt. Freitag deu 24. April_______________________ Meßmer Anzeiger Kenerat-Ztnzeiger. 1890 Vierteljähriger »oaaeaueUpreto i 2 Mark 20 Pf,. mü vriagerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Psg. Rrtaction, Expedition und Druckerei: Kchatstraße Ar.7. Fernsprecher »1. Aints- und Anzeigeblatt für den Ttreis Giefzen. , ii. - ........ - ■ r—ui ■ in ■■ ■■ ■■—! M— > -l. . . ' '■ ■■■ - - -" . lavahme voa Anzeigen zu der Nachmittag» für dea ft 01tMiMfY ÄQ: Annoncen-Vureaux de» In« und LuSlande» nehm« '»kgenden Tag erscheinenden Nummer bi» Borm. 10 Uhr. ^tUUSVCUUyte ^UlllUltllVtULlCl. Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgegen. facaltf ga^ py pyIttjifffffr K. Effolderbach, 20. April. Mehrere Knechte von dem Inochbarten GutShofe KonradSdorf waren am verfangenen Sonntag Abend hier eingekehrt. Sie hatten des tuten zu viel gethan. Auf dem Heimwege wurden sie an« iinl| und beim Betreten des Hofes wurde der Sine, ein Kaan, der den Feldzug 1870/71 mitgemacht, von einem Kitknecht mit einer Mistgabel erschlagen. Der Thäter ist lereitS verhaftet. Kidda, 18.April. Der Verein „Krankenpflege" hat eu| seiner am Montag gehaltenen ersten Generalversammlung den seitherigen provisorischen Vorstand, sowie jie Statuten bestätigt. Der Vorstand besteht aus den Herrin Friedrich Storck, Vorsitzender, Pfr. Werner, Stell« Vertreter, Mengel jun., Schriftführer, Hutmacher Ruppel jun., liassirer, Gastwirth Rullmann und Schreiner Reuoiug, Re- risoren. E. Echzell, 22. April. Während anderwärts die Pacht« prrftk der Grundstücke immer tiefer sinken, erreichten fie bei ter «hier vorgenommenen öffentlichen Verpachtung von fitia lisch en Grundstücken eine unerwartete Höhe, denn itt Morgen kam im Durchschnitt auf 47 Mk. zu stehen, tute Lagen wurden natürlich viel höher bezahlt. Der Acker« loben ist in unserer Gemarkung zweifellos ein sehr guter, ibt< wie die Leute bet solchen Preisen auf ihre Kosten kommen werden, ist doch nicht recht ersichtlich. Auch die Pachtpreise für Harnier'sche Grundstücke, die kürzlich zum Sasgebote kamen, sind sehr hoch gekommen. — Das feit» |tri|e rauhe Wetter ist für die Stadtbewohner und alle Frühlingssehnsüchtigen keineswegs angenehm gewesen- ier Lavdwirthschaft haben fie aber nicht geschadet. Die Halmfrüchte haben sich gekräftigt und eine Vergeilung ist ttrhLtet worden; die Obstbäume haben im Borschirben Halt >emcht und das Ungeziefer ist bekämpft worden. Jetzt Bnni:en wir warm vertragen. ES scheint eine reiche Obsternte in Aussicht zu stehen. — Heute ist auf der Bahnlinie Beienheim—Echzell—Salzhausen—Nidda der erste Spatenstich gethan worden, nachdem gestern die Maschinen und Geräthschaften an Ort und Stelle verbracht werden konnten. Die Linie ist in drei Arbeit-looseu vergeben worden, deren Genehmigung und Uebergabe wegen eingetretener Htnder« niffe einige Wochen später erfolgte, als vorausgesehen war. Nun wimmelt es in der Wetterau von Arbeitern und die Leute können Geld verdienen. Verntychte-. * Marburg, 22. April. Heute Früh fand die feierliche Einweihung der neuen chirurgischen Klinik im Hörsaale derselben statt. U. a. waren erschienen die Herren Oberpräsident Magdeburg, Landrath v. Negeletn, Oberbürgermeister Schüler, Geh. Ober«Justizrath Land« gerichtSpräsideot Schultheis, Bicebürgermeister S.iebert, sowie fast alle Profefforen, Docenten und Hörer der Klinik. Herr Geh. Rath Prof. Dr. Küster leitete die Feier durch eine Ansprache ein - er erwähnte die Schwierigkeiten, unter denen ein solcher Bau ferttggeftellt werde und sprach dem Herrn RegierungSbaumetster W etdhau S-Caffel und dem eigentlichen Leiter der Bauten, Herrn RegierungSbaumetster Metzing, den Dank für ihre unermüdliche Arbeit aus. Auch dem Herrn Geh. Medicinalrath Prof. Dr. Mannkopf danke er für die so bereitwillig geliehene Unterstützung, ferner den Herrn Oberpräfidenten für sein Erscheinen, den städtischen Behörden rc. Redner ging dann des Näheren auf die äußeren und inneren Verhältniffe des Baues ein und bemerkte u. A., daß in der neuen Klinik inSgesammt g24 Betten aufgestellt seien. Der Curator der Universität, Herr Geh. Ober- RegierungSrath Steinmetz, gab dann bekannt, daß Se. Majestät der Kaiser allergnädtgst geruht habe, dem Director der neuen Klinik, Herrn Geh. Rath Dr. Küster, den Kronen-Orden 3. Klasse mit der Schleife und dem Herrn Reg.-Baumeister Metzing den Rothen Adler Orden 4. Klaffe zu verleihen. Nach der Feier fand eine Besichtigung der einzelnen Räumlichkeiten statt. ♦ Zu einem nuentbehrlichen Hilfsmittel in jedem Haushalt, jeder Anstalt, jeder Fabrik und Werkstatt, sowie besonders beim Militär ist die im Jahre 1876 von Adalbert Vogt & Co., Berlin-Friedrichsberg erfundene und durch die vielen, immer neu wieder auftauchenden Nachahmungen noch immer nicht erreichte Universal-Metall-Putzpomade geworden. Ohne die Gegenstände, die zu putzen find, anzu- gretfen, ohne großen Kraftauswand von dem, der fie anwendet, zu erfordern, ohne Gefahr für Leben und Gesundheit desselben, wie die Säuren sie bieten, macht fie das zu reinigende Metall sofort blank und erhält es lange in seine« schönen Glanz, der keinen Rost sich bilden läßt. Sie hat daher verdienter Maßen auch bei allen Ausstellungen, auf denen fie vertreten war, erste Preise, goldene und filberne Medaillen erhalten. Durch die Ankündigung „ge- setzltch geschützt" bet einigen Nachahmungen kann das Publikum leicht getäuscht werde», denn der Schutz erstreckt sich allein auf den Namen, nicht auf das Fabrikat. CHeraiur uub Annst. — Vor uns liegt der 24. Band der Meggendorfe» Blätter. Wir haben schon mehrmals auf dieses ztelvewußt und fröhlich emporstrebende Witzblatt, das eS verstanden hat, sich in verhältntß- mätztg kurzer Zett in die allererste Reibe der»rliger Unternehmungen emporzufchwingen, unseren Leserkreis aufmerksam gemacht. Der gediegene, originelle, sich stets in den Schranken deS Anstande» haltende Text und die vollendet künstlerischen Illustrationen, welche durch den in tadelloser Technik ausgesührten Farbendruck noch bedeutend gehoben werden, haben dieses Blatt zu einem der aller- beliebtesten auf humoristischem Gebiete gemacht, wofür seine enorm steigende Abonnentenzahl den besten Beweis liefert. Der Abonnements- preis — in Wummern alle acht Tage, oder in Heften alle vierzehn Tage erscheinend — beträgt pro Quartal 3 Mk. und nehmen alle Buchhandlungen, Zeitungskioske und die Post Abonnements entgegen. Probenummer versendet bei beabsichtigtem Abonnement die Geschäftsstelle der Meggendorfer Blätter, München, Corneltusstraße 19. Kuilleton. Berliner Ansfleltungsbriese. (Von unserem Correspondenten.) III. Berlin, 22. April 1896. Benn man an einem so herrlichen FrühjahrStage, wie ni ber heutige gewesen, nach dem AuSstellungSgelände in üsteptiow hinausfährt, so sieht man schon von Weitem die Suppkln der zahlreichen Gebäude im Sonnenglanze blinken »I ßunkeln. Kommt man dann näher, so ist man überrascht, »13 feie Gebäude der Ausstellung bereits so weit vorgeschritten fiL ES wird denn auch sehr rüstig gearbeitet, um Alles W rechten Zeit herzustellen und die Annahme einiger Leute, feie Ausstellung nicht zur Zeit „fertig" fein wird, dürfte ftjit zutreffen. Im Gegenrhetl, das schießt Alles lustig in Ri Höhe, daß eS eine Freude ist und selbst die in Holz acht sühnen Hotels und Absteigequarttere am Eingänge der firtpiotoer Chaussee gehen ihrer Vollendung entgegen. Daß aber schon vor Eröffnung der Ausstellung durch tör Geschichten im Arbeitsausschüsse einiger Mißton in In ganze Sache gekommen ist, daS ist zwar nicht .Sonderlich wjiriehm, aber schließlich hat Alle- seine gute Seite und so ici der Scandal, der dadurch hervorgerufen worden ist, li; behauptet wurde, der Commerzienrath Kühnemann, Haltet bei Arbeitsausschusses der GewerbeauSstellrmg und , iü solcher mit großer Machtvollkommenheit auSgeftattet, sei .«größeren Lieferungen an dem Ausstellungspalast I ichilligt. Herr Kühnemann hat bis jetzt diese Anschuldigungen !iit| nicht zu widerlegen vermocht — daß er sich entrüstet s IM diese Anschuldigungen wehrte, ist ja natürlich, aber erst ; hi Klage, die Herr Kühnemann gegen den Urheber der Sistuiptungen angestrengt hat und die wohl erst nach Schluß - ha AaSstellung zur öffentlichen Verhandlung kommen dürfte, I Aufklärung darüber bringen, inwieweit dieser Urheber ! RWt gehabt hat oder nicht. Semper aliquid haeret — eS I hüllt immer etwa! hängen, sagt ein uralte! Sprich- i wn, womit wir beileibe nicht Herrn Kühnemann meinen, V «niirm die Ausstellung selbst, an der der Glaube I liijtna bleibt, daß nicht Allel ganz so zugegangen ist, wie eL jwgehen sollte, waS freilich auch kein angenehmes H WHI! ist. Aber Ales dal wird den Berlinern und hoffentlich auch M«$::re«ben die Freude am Besuch der Aulstellung nicht verkümmern — denn schließlich find daS interne Geschichten, die Niemanden etwa! angehen wie die betheiligten Herren selber, wenngleich ja, wie gesagt, die Berliner Oeffent- lichkeit insofern ein große! Interesse an dieser Angelegenheit hat, al! fie fordern kann, daß die Mitglieder des Arbeit!- aulfchuffel, also die eigentlichen Leiter der Gewerbeaulstellung an dem Unternehmen selbst in keiner gewinnbringenden Weise betheiligt find. Der Verkehr nach der Ausstellung wird also, wie ich schon in meinem letzten Artikel angedeutet habe, ein kolossaler werden und demgemäß find auch die Vorbereitungen, die vom Staate und von der Stadt für Schaffung von aus« reichender Fahrgelegenhett gemacht werden, geradezu gewaltige. Man rechnet z. B. darauf, daß täglich 75000 Menschen sich in die Ausstellung begeben werden und was dazu gehört, solche Menschenmaffen zu befördern, in einer Großstadt wie Berlin zu befördern, wo die Leutchen doch noch ein wenig mehr anspruchsvoll sind als in einer Provinzialstadt, das kann man fich ungefähr denken. Der Herr Eisenbahnminister hat solch liebenswürdiges Entgegenkommen gezeigt, daß auf der Stadt« und Ringbahn gewiß keine Noth an Wagen eintreten wird und die Ausflügler, die bis spät Nachts in der Ausstellung verweilen wollen, noch zu dieser Zeit werden heimwärts befördert werden können. Dann kommen die Electrifchen Bahnen, die Unter« grundbahn, die Pferdebahnen, die Omnibuffe — fie Alle haben nach der Ausstellung neue Linien eröffnet, die Droschken und die sogen. „Kremser", deren Zahl natürlich noch stattlich vermehrt werden wird. Und nun eine andere Frage. Was wird der Aul- stellungSbesuch eigentlich kosten? Sicherlich macht man sich darüber besonders im Publikum der Provinz falsche, übertriebene Vorstellungen. Nun, so schlimm wird eS gewiß nicht werden. Wir Berliner find keine Unmenschen und wenn wir auch gern einmal etwas verdienen, so nehmen wir doch auch menschliche Rücksichten, Rücksichten auf Diejenigen, die nicht, wie Roderigo in Othello, viel Geld in ihren Beutel gethan haben. Wenn wir also sagen, daß Jemand, der die Ausstellung selbst und Alle! waS an Schönem und Sehenl- würdige« drum und dran hängt, mit sechs Mark davon kommen wird, so haben wir uni keiner Beschönigung, keiner Ueber« ober Unterschätzung, keiner Verschleierung ober gar Vorspiegelung von Thatsachen schuldig gemacht. Natürlich ist in diesem Preis noch nicht jene Summe inbegriffen, die Jemand für seine Unterhaltung, für Bier, Essen usw. aul- geben will. Aber da combinirte BilletS auSgegebeu werden, so wird man bei der bloßen vefichttgung der Ans« stellung und allen ihren Sehenswürdigkeiten noch billiger fortfommen als mit sechs Mark. Wenn abergläubische Leute irgend etwa! für die AuS« stellung befürchten, weil ber Tag der Eröffnung — 1. Mai — ein Freitag ist, so muß man fie nur auSlachen. Trotz Freitag und Aberglauben wird über ber Ausstellung hoffentlich ein guter Stern walten. Der Arbeitsausschuß ist sehr rührig, um während ber Ausstellung allerlei Ueberraschungen und originelle Veranstalt« nagen in Scene zu setzen. So ist Seitens beS AuSschuffeS an alle Innungen unb Gewerke Berlins eine Einlabung zu einem Fest ber Gewerke ergangen, das am 4. Juni auf dem Ausstellungsplatze stattfinden soll. Die Betheiligung wird, wie ich höre, eine so starke sein, daß jetzt schon ein schönes Gelingen des Feste! gesichert ist. Daß auch Herr v. S t e p h a u, unser Poft-Obergewaltiger, ber Ausstellung feine liebevolle Fürsorge zuwenbet, nimmt bei den sonstigen ausgezeichneten Eigenschaften bei Herrn v. Stephan nicht Wunder. Er hat also angeordnet, daß auf dem Ausstellungsplatze eine eigene Postanftalt mit Telephon- und Telegraphenbetrieb eingerichtet wird. Das Postamt ist schon am 1. April eröffnet worden und nimmt Geld«, Packetsendungen rc. entgegen. Die Ausstellung wird, wie gesagt, am 1. Mai fix und fertig fein. DaS noch immer anhaltende verhältuißmSßiz günstige Wetter fördert ja auch den ungestörten, raschen Fortgang der Arbeiten außerordentlich. Auch die electrischen Beleuchtungsanlagen sind ferttggeftellt, sodaß man bei einem Rundgange durch die Ausstellung schon jetzt ein imposante! und völlig instructive! Bild tiotr der Ausstellung gewinnt. Besonder! großartig wird der für die Aufnahme der Lotteriegewinne und der vom Kaiser bestimmten Sportpreise bestimmte Pavillon werden. Die Decorattonen diese! Pavillons find überraschend reich und geschmackvoll. Großartig wird auch der Pavillon der Fischerei-AuSftellung werden, der einen imposanten Eindruck machen wird. # M Der Verein vom Rothen Kreuz wird nahe am Eingang der Ausstellung einen schönen Holzbau errichten und dort eine ambulante SanitätSstatiou etabliren. Da! ist sehr dankenSwerth, denn an Unfällen und Unglücklfallen wird el während der Ausstellung leider kaum fehlen. Auch die Feuerwehr wird am Platze fein und für fie ist ein besonderer, geräumiger und mit allem Ersorder- licheu versehener Holzbau errichtet. 25 Mann werden bett stetig stattonirt sein, sodaß für Hilfe in Feuerlnoth immer aulreichend gesorgt sei» wird. VeffentW Kekanllj»ach»ag. Zur Verhandlung über den im Kaufmann Heinrich Wallach scheu Loncurse vom Gemeinschuldner 6 c* anttagten Zwangsvergleich ist auf Freitag den 15. Mai l. Js., Vormittags 9 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 18, Termin anberaumt, zu welchem alle Betheiligten hierdurch vorgeladen werden. Der Vergleichsvorschlag ist auf der Gerichtsschreiberei niedergelegt. Gießen, den 22. April 1896. Orth, 3962 Gerichtsschreiber des Gr. Amtsgerichts. AtthMche Eisenbahnen. ' Meslieferung. Die Lieferung von circa 600 ehe Lahvkies soll im Weg schriftlichen Angebots vergeben werden und find die bezüglichen Bedingungen auf dem dies» fettigen Büreau, Frarkfurterstraße 24, von heute ab zur Einsicht offen gelegt. Schriftliche Angebote sind eben dahin bis zum Eröffnungstermin Samstag de« 2. Mai l. I., Vormittags 11 Uhr, abzugeben.) ... < ■< Güßen, den 21. April 1896. 3955 Roth, Großh. Eifenbahnbauinfpector. Jagdverpachtung. Die Wald' und Feldjagd in der Gemarkung Kinzenbach soll am Montag den 27. d. M., Vor- mittag» 9f/2 Uhr, in meiner Amtsstube auf 6 Jahre verpachtet werden. Bedingungen liegen bis zum Termin zur Einsicht hier offen. Krofdorf, den 20. April 1896. Der Bürgermeister: 3891 Kleine. Lohrinden Verkauf. In der von Normaun'fcheu Waldung bei Lohra, Haltestelle der Niederwalgerner <■ Weidenhäuser Bahn, stehen 180—-150 Centuer flute, kräftige Glanzlohe zur Selbstgewinnung zum Verkauf. Auskunft ertheilt auf Ansuchen der Waldschütz Schleenbecker in Lohra und wird die zur Gewinnung kommende Lohe auf vorhergehende Mittheilung vorgezeigt.3835 Versteigerung. Mittwoch bcn 20. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, versteigere im Pfandlocal, Seltersweg 11, gegen Baarzahlung: 1 Clavter, 1 Verticow, 1 Buffet, 8 WirthStische, Sophas, Commode, 2 Eisschränke, 2 GlaSschränke u.a.m. Gießen, den 23. April 1896. 39L6 Mttlch, Vollziehungsbeamter. KießentrOmnibusgrseltschast «. G. m. b. H Das Lacktren unserer einspännigen Omnibusse (zwei Stück) wird hiermit ausgeschrieben. — Offerten bis zum 25. d M. einzureichen.3945 Kaufmännischer Verein Giessen. Beitrag für unterstützende Mitglieder . . JC. 10.— ordentliche Mitglieder - . . , 6.— EinttittSgeld nur für Letztere - , 2.— = Fachschule (fremdsprachlicher Unterricht). Vergünstigungen: Bibliothek, 1000 Bände. — Vorträge (Eintritt frei). — Gesellige Unterhal, hingen. - Preisermäßigung bei EulerS Warmbäder »Anstalt; Neue» Theater; Theater-Verein; Concert-Veretn; Krauße- schen Abonnement-Concerten. 129 Berein^abend: freitags. Veretnslocal: »Postleller^. Aäu8tz nnd Ratten worden schnell und sicher getödtet durch Apoth. 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