jjlet, 185)0 Dienstag den 24. März Zweites Blatt fit. 71 mA Mädern. Aints- und Anzeigeblutt für den Ttreis Giefzen. Gratisbeilage: Hießener Aamilienötätter. am 13. Mat Gernßheiw, aur-tstz ?er. i erem übergeben. v. Sagern. laison & Cie. ’el?. und 1741. an. an. an. an. n 148.85 155.90 119.45 89.90 74.90 Groß-Gerau, Reinheim, Innahmr vor» Anzeigen zu der Nachmittag« für de« felgenden Tag erscheinenden Nummer bi« Bonn. 10 Uhr. 4. 4. 8.. L b- IÜ1 ItH 11- w kni empfohlen 0. \W vietteljühriger Avo««e»cntsPrei»» 2 Mark 20 Pfg. Bitt Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Nedaction, Expediti«» und Druckerei: -«ukstr.tze Hlr.7« Fernsprecher 51. 1. Juni. Errichtung deS Leib-Grenadier-Garde Regt- ment« zu Pirmasenz durch Ludwig IX. alS Erbprinz. (1741 den 1. Juni auf den FrohnleichnamStag wurde wir eine Grenadier-Compagnie als Graf von Hanau in Pirmasenz gestiftet, die sich nach und nach zu einem Bataillon vermehr», und den 19. Octobris 1768 auf zwey Bataillons gesetzt wurde und hat Grenze hatte 1894 einen Werth von 448 Millionen Rubel, das sind 92 Millionen Rubel mehr als 1893. Von dieser Zunahme des Absatzes nach Rußland entfällt der Löwenanteil, nämlich 42 Millionen oder fast 50 Proc. allein auf deutsche Maaren. Die Einfuhr englischer Maaren, die noch 1893 die deutsche um 11 Millionen überwog, blieb 1894 schon um 14*/2 Millionen hinter ihr zurück, die Einfuhr aus dem hochschutzzöllnerischen Frankreich ging sogar zurück trotz aller politischen Verbrüderung beider Reiche. Auch die Ausfuhr Rußlands über die europäische Grenze nahm 1894 zu und stieg um 75i/o Millionen Rubel, auf 596 Millionen, also immerhin bedeutend weniger als die Einfuhr nach Rußland. Von diesem Mehrabsatz russischer Maaren nahm aber Deutschland nur V| auf. Die deutsche Einfuhr nach Rußland stieg also um 42 Proc., die russische nach Deutschland nur um reichlich 11 Procent. Aus diesen Zahlen ergiebt sich: L daß sich im ersten Jahre des Handelsvertrages der gegenseitige Maarenaustausch zwischen Deutschland und Rußland um 57 Millionen Rubel hob und den englisch-russischen Handel, der noch 1893 mit 23 Millionen Rubel über dem deutsch-russischen an erster Stelle stand, einholte- 2. daß der Handelsvertrag Deutschland weit mehr als Rußland Nutzen brachte, indem die deutsche Ausfuhr nach Rußland fast vierfach so stark zunahm als die russische nach Deutschland, so daß jetzt im Verkehr mit Rußland außer Schweden und der Schweiz fein europäischer Staat eine so günstige Handelsbilanz aufweist wie Deutschland- 3. daß der Absatz deutscher Maaren im ersten Jahre des Vertrags 42 Millionen Rubel mehr betrug als im Zollkriegsjahre und 4. daß, obwohl an den im Vertrage gewährten russischen Zollermäßigungen kraft Meistbegünstigung fast alle Staaten Antheil nahmen, dennoch an der vermehrten Einfuhr europäischer Maaren in Rußland die deutsche Ausfuhr allein weit stärker (mit 42 Millionen Rubel) beteiligt war als die Ausfuhr aller europäischen Staaten zusammen (mit 30 Millionen Rubel). Dieser letztere Vortheil wäre aber undenkbar, wenn nicht die deutschen Unterhändler mit großem Geschicke verstanden hätten, hauptsächlich für solche Maaren Zollermäßigung zu erreichen, in denen daS übrige Europa hinter Deutschland zurücksteht. den Ankauf von Remonten für 1896 betreffend. Grohherzogthum Heffen. Gießen, den 21. März 1896. Betreffend: Die evangelischen Kirchenvoranschläge deS Kreise- Gießen pro 1896/97. Tas Großherzogliche Kreisamt Gießen an die evaug. Kircheuvorftäude des KreiseS. Die rubrkirten Voranschläge werden Ihnen In den nächsten Tagen zugehen. Sie wollen daS in Ihren Händen befindliche Concept «»bald mit den Ansätzen de- OrigtnalvoranschlagS in lieber» einftimmung bringen und letzteren sodann dem Kirchenrechner Die Erfolge des deutsch-russischen Handelsvertrages. In der seit Jahren von vielen Seiten umstrittenen Frage, ob Deutschland von seinem neuen Handelsverträge mit Rußland einen nennenswerthen Nutzen habe, und ob überhaupt der deutsch-russische Handelsverkehr dadurch zu einer höheren Entwickelung gelangen könne, kann man nun nach der amtlichen russischen Handelsstatistik die richttge Antwort erhalten. Der Secretair der Dresdener Handelskammer, Herr P. Schulze, hat die Zahlen dieser Statistik im „Dresd. Anz." einer vergleichenden Prüfung mit den früheren deutsch-russischen Handelsergebniffen unterzogen und daraus ergeben sich tatsächlich die Beweise eines guten Fortschrittes im MaarenauStausch zwischen Deutschland und Rußland seit dem Abschlüsse des Handelsvertrages, also seit 1894. Die gesammte Einfuhr Rußlands über die europäisch-russische Rom, 21. März. Die Revanche-Gelüste verschwinden allmählich. Einerseits wird die Finanzlage Jta» llenS, andererseits die HeereSstärke Meneliks als Friedens- araument angesührt. Menelik soll seinen Untertanen befohlen haben, die Italiener alS Freunde zu behandeln und das Land dem italienischen Handel zu eröffnen, da der Frieden demnächst unterzeichnet würde. Rom, 21. März. Der „Opinione" zufolge ist der Papst unwohl. Er leidet an Schlaflosigkeit und großer Nervosität. Mailand, 21. März. Seit einigen Tagen finden ©tu-- d enten-Kundgebungen statt, wegen mißliebiger Professoren. Gestern nahmen die Demonstrationen einen derart stürmischen Character an, daß die Universität geschloffen werden mußte. Eine unmittelbare Folge des glorreichen Krieges gegen Frankreich, in dem die langersehnte Einigung Deutschlands durch die Wiedererrichtung des Kaiserreichs herbeigesührt wurde, war der Abschluß einer neuen Militärconventton von Heffen mit Preußen am 13. Juni 1871. Nach dieser Convention trat die Hessische Divifion am 1. Januar 1872 in den verband der Preußischen Armee unter der Benennung: Großherzoglich Hessische (25.) Divifion. Unterm 25. Oktober 1871 erschien ein Allerhöchster Er- laß, welcher einstweilen die neue Organisation der Truppenteile regelte. Hinsichtlich der Infanterie trat eine For» mirung deS 1., 3. und 4. Infanterie Regiments zu drei Bataillonen ein, während daS 2. Infanterie-Regiment zwei Bataillone behielt. Zu diesem Zwecke trat zu dem seitherigen 1. Infanterie Regiment daS 1. Jäger Bataillon als Füsiller-Bataillon mit der Benennung „Garde-Füfilier- Bataillon", bei dem 3. Infanterie-Regiment wurde ein neue« Füsilier-Bataillon errichtet und zu dem seitherigen 4. In- fanlerte-Regiment trat da« 2. Jäger Bataillon als Füsilier- Bataillon mit der Benennung „Leib-Füfilier-Bataillon". Die Regimenter erhielten die Namen: 1. Großherzoglich Hessisches Jnfanterie-Regiment (Leib- Garde-Regiment) Nr. 115, 2. Großherzoglich Hessisches Infanterie-Regiment (Groß» Herzog) Nr. 116, mo,er. r Art 16 U. 8. w. enen System iederdruck- lon-Eeguliruf theizung, Heizung m ’ohre, zkörper ir Hdianpulipi Anlagen t Stoffe. Anlagen. n Anschläge frei. t! Alle Annoncen.Bureaur de« In- und AuSlandc« nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Zum Ankäufe von Remonten im Alter von drei rnönahmSweise vier Jahren sind im Bereiche de« Groß» Herzogtums für düse« Jahr nachstehende, Morgens 9 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden und zwar: Feuilleton. «kschichtr der Großherzogl. Hessischen Fahnen und Flundarten. Unter diesem Titel ist im Verlage von E. S. Mittler Sohn in Berlin ein im Auftrage des verstorbenen Groß» hetzogS Ludwig IV. von dem Oberst und Commandeur deS Sioßls. Hessischen GenSdarmeriecorpS, Fritz Beck (früher in Gießen) bearbeitetes Werk erschienen, daS einen hoch» irterefianten Beitrag zu der ruhmreichen Geschichte der hessischen Truppen bietet. DaS Werk ist in sauberem Druck u\ bestem Papier hergestellt und neben dem reichen Inhalt nlt 17 farbigen Tafeln der hessischen Fahnen und Stand» Mn ausgestattet. Wir entnehmen dem Werk im Folgenden einige Capitel: Nachdem am 16. Juli 1870 die Mobilmachung für hl ganze deutsche Heer ausgesprochen war, befahl Groß» hnzog Lndwig III., daß im Falle eineß AnSmarsches der tzroßh. Hessischen Armee-Divlfion die Fahnen der beiden Iigerbataillone und die Standarten der Reiter-Regimenter i® Residenzschloffe zu Darmstadt abgeliefert und biß zur Mkkehr der qu. Truppenteile daselbst aufbewahrt werden feiten. Infolge dessen nahmen nur die vier Infanterie» üigimenter ihre Fahnen mit tnß Feld.' Bekanntmachung, betreffend den Ankauf von Remonten im Jahre 1896. Nachstehende Bekanntmachung beß Königl. Preußischen SriegSministerium«, Remontirungß-Abthettung, bringen wir hirrmit zur öffentlichen Kenntniß. Gießen, den 19. März 1896. Großherzoglicheß Kreißamt Gießen. v. Gagern. Der frei euer Anzeiger erscheint täglich, Btt Ausnahme de« Montag«. Die Gießener Jimitie« «kälter ®nbm dem Anzeiger Wöchentlich dreimal Angelegt. 45.4*| 2< 105.40T, 26.% m 4 $ 3. Großherzoglich Hessisches Infanterie-Regiment (Leib- Regiment) Nr. 117, 4. Großherzoglich Hessisches Infanterie-Regiment (Prinz Carl) Nr. 118. Die Reiter Regimenter i 5 EScadronS erhielten die Namen: //T1 1. Großherzoglich Hessisches Dragoner-Regiment (Garde- Dragoner-Regiment) Nr. 23, 2. Großherzoglich Hessisches Dragoner-Regiment (Leib- Dragoner-Regiment) Nr. 24. Die Artillerie, zwei Abteilungen ä drei Batterien, erhält 1874 die Benennung: Großherzoglich Hessisches Feldartillerie Regiment Nr. 25 (Großherzoglicheß Artilleriecorps). AuS den daß Werk enthaltenden Stammtafeln der hessischen Jnfanterie-Regimenter entnehmen wir die beß hier in Gießen garnisonirenben Jnfanterie-Regiment« Kaiser Wilhelm (2. Großh. Heff.) Nr. 116: , 15. „ 16. (25). ,ülK ahn. ntral rdost Seer Lrb.) lioft itOL 100 . j.100 «9- 1 lden. 1.100 1.100 .1860 «■40 aj 100 i. 400 hist .ss.li a.lO T t2.30 Gießener Anzeig er Kenerat-^knzeiger. -acht. 140.55 ' 138.W l£ 129.50 J 131.501J 95.30 J 35.35 t , 18. , Ribba, 8 Uhr. Die von ber Remonte»Ankauf»Commission erkauften Pferbe werden zur Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung baar bezahlt. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den LandeS- gesetzen den Kauf rückgängig machen, find vom Verkäufer gegen Erstattung de« Kaufpreise« und der Unkosten zurück-- zunehmen, ebenso Krippensetzer und Klophengste, sowie Wallache mit ausgesprochener Hengstmanier, welche sich in den ersten zehn bezw. achtundzwanzig Tagen nach Einlieferung in den Depot« al« solche erweisen. Pferde, welche den Verkäufern nicht eigentümlich gehören oder durch einen nicht legitimirten Bevollmächtigten der Commission vorgeftellt werden, find vom Kauf anSgeschloffen. e . Die Verkäufer find verpflichtet, jebem verkauften Pferbe eine neue starke rlnbleberne Trense mit starkem Gebiß unb eine neue «opfhalfter von fieber ober Hanf mit zwei minbeften« 2 Meter langen Stricken ohne befonbere Vergütung rnltzu- geben. Um bie Abstammung ber vorgesührten Pferbe feststellen zu können, finb bie Deckscheine resp. Füllenscheine mitzubringen, auch werben die Verkäufer ersucht, bie Schweife ber Pferbe nicht zu couptren ober übermäßig zu verkürzen. Ferner ist eß dringend erwünscht, daß ein zu massiver oder zu weicher Futterzustand bei den zum Verkauf zu stellenden Remonten nicht stattfindet, weil dadurch die in den Remontedepot« vor» kommenden Krankheiten sehr viel schwerer zu überstehen find, alß dieß bet rationell und nicht Übermäßig gefutterten Remonten der Fall ist. Die auf den Märkten vorzustellenden Remonten müffen daher in solcher Verfassung sein, daß fie durch mangel» hafte Ernährung nicht gelitten haben und bet der Musterung ihrem Alter entsprechend in Knochen und Muskulatur ausgebildet find. Berlin, den 3. März 1896. KriegSministerium. Remontirungß-Abtheilung. gez. Hoffmann-Scholtz. Lotrrst 21./3. 84.'/.!6 244.-P* 172.301; 131.60H' 2Inttiid?cr Theil. Gießen, den 21. März 1896. Betreffend: Die Ableistung beß Huldigung«- unb Vcr» faffnngSeibeS. MS ««tzhetMtiche KreiSawt Gießen an die Großh. Bürgermeiftereie» der Awts- gerichtsbezirke Gründ erg und Homberg. Die Ableistung beß Hulbigungß» unb Berfaffungßeibeß t>tr in Ihren Gemeinden neu aufgenommenen Ortßbürger, sowie derjenigen Großherzoglich Hesfischen Untertanen, welche sich, ohne Ortßbürger zu werden, verheiratet haben, soll Samstag den 4. April d. I., Vormittags 9 Uhr, in dem Rathhause zu Grünberg stattfinden. Wir beauftragen Sie hierdurch, die betreffenden Per- ionen zu dem Termine vorzulaben unb wie geschehen unter Angabe der Namen der Vorgeladenen anzvzeigen ober zu berichten, baß Niemanb vorzulaben war. Halten sich berartlge Personen außwärtß auf, so wollen Sie deren Aufenthaltßort angeben. v. Gagern. es von feinem ersten Ursprung an den Namen Leib-Grenadier-Garde behalten. 1769. 24. Januar. Formirung desselben auf zehn Com« pagnten in zwei Bataillon». 1790. Rebucirung auf vier Compagnien und Benennung: Hanau-Lichtenbergische» Grenadier-Bataillon, dann 1. Leib Grenadier-Bataillon. 1803. 1. Juni. Versetzung zur Brigade „Landgraf" al» Füfilier-Baraillon. 1806. 18. August. Benennung der Brigade. Leib-Brigade und deS Bataillon»: 1. Leib-FÜfilier-Bataillon. 1812. 22. Februar. Versetzung zum „Provisorischen leichten Infanterie-Regiment" al» 2. Bataillon. 1. Bataillon. 1790. 17. September Errichtung eine» Leichten Infanterie- Bataillon» zu vier Compagnien, zum größten Theile au» dem KreiS-Regiment. 1792 — 1793. Benennung: Füsilier-Bataillon, dann wieder Leichte» Infanterie Bataillon. 1799. 26. November. Benennung: 2. Füsilier Bataillon. 1803 1. Juni. Versetzung zur Leib-Brigade al» Füsilier- Bataillon. 1806. 18. August. Benennung der Brigade: Leib-Garde- Brigade und de»Bataillon»: Garde-Füfilier-Bataillon. 1812. 22. Februar. Versetzung zum Provisorischen leichten Infanterie-Regiment al» 1. Bataillon. Regiment. 1812. 22. Februar. Errichtung de» Provisorischen leichten Infanterie-Regiment» au» dem Garde-Füfilier- Bataillon und dem 1. Leib-Füsilier-Bataillon. 1813. 17. Juni. Erhebung zum wirklichen leichten Infanterie-Regiment mit dem Namen Garde-Füsilier- Regimenr. 1820. 1. Juli. Formation der Bataillone zu vier Linien- und einer Schützencompagnie, die 2. und 6. Compagnie de» aufgelösten Regiment» Prinz Em l werden al» 1. und 2. Schützen-Compagnie dem Regiment einverleibt. 1820. 6. Juli. Benennung. 2. Garde-Regimenr. 1830. 11. April. Benennung: 2. Infanterie - Regiment (Großherzog). 1867. 1. Juli. Formation de» Regiment» zu zwei Bataillonen ä 4 Compagnien. Die 1. Schützen - Compagnie scheidet au» dem Regiment au» und bildet die 2. Compagnie de» 2. JSger-Bata'llon» (jetzt 10. Compagnie de» 4. Großh. Infanterie-Regiment» (Prinz Carl) Nr. 118). Die 2 Schützencompagnie wird aufgelöst. 1871. 25. Ocrober. Benennung: 2. Großh. Hessische» Infanterie-Regiment (Großherzog) Nr. 116, zu zwei Bataillonen. 1881. 8. April. Errichtung eines dritten Bataillon», de» Füsilier-Bataillon», au» der 5. Compagnie de» Regiments 116, der 9. Compagnie Regiments 118, der 11. Compagnie Regiment» Nr. 115 und der 12. Compagnie Regiment» 117. 1891. 5. November. Benennung: Infanterie - Regiment Saiser Wilhelm (2. Großh. Hessisches) Nr. 116. Die am 20. August 1891 dem Regiment von Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog Ludwig IV. verliehenen Fahnen sind von Seide in weißer Grundfarbe mit diagonal liegenden Kreuzen in den Regimentsfarben. Die Farben der Kreuzbalken find: Roth und Schwarz (statt Weiß) In der Mitte ist ein ovaler, blauer Schild mit dem roth und weihen Wappen-Löwen, das Geficht deffelben nach der Stange gerichtet, umgeben von einem grünen Eichen- und Lorbeer kränz, darüber die goldene LöaigSkrone und da» schwarz-weiß» rothe Deoisenband Gott, Ehre, Vaterland! darunter da» Kreuz de» Ludwig» Orden» an einer Schleife von Ordensband, welche die Kranzzweige verbindet. In den vier Ecke» der ein Meter im Quadrat messenden Fahnentücher befinden sich je zwei verschlungene 2 iv mit einem Lorbeerkranz u». geben und einer Krone darüber. An den vier Seiten zwischen den Armen de» Kreuze» haben da» erste und zweite Baraill«. welche die Feldzüge mitgemacht, goldene stammende Granat», da» dritte und vierte Bataillon haben keine Abzeichen. Die Fahnenstangen sind schwarz, 2,98 Meter lang mit Schuh vo, Messing und haben einen Fabnenring mit der Bezeichnung de» Truppentheil», z. B. J. R 116, 1. Bat. Die der- golbeten Spitzen (29 Ctm.) de» ersten und zweiten Bataillon» find durchbrochen und mit einem L mit Krone geziert, die der anderen Bataillone haben ein ~ mit Krone in Steinschrift; bei dem ersten und zweiten Bataillon find Fahnenquasteo, bei den anderen Bataillonen Portepv» unter der Fahnenspitze angeschluvgen. Da» vierte Bataillon erhielt feine Fahne n» 12. September 1894, dem Geburtstage de» verewigten Groß- Herzog» Ludwig IV. Möge auch da» Bataillon sich würdiz zeigen den Worten, die Grohherzog Ludwig IV. am 20. Au goß 1891 an die alten Bataillone richtete: Neu geschmückt erhalte, Ihr Eure Fahnen, bewahret sie, getreu dem ihnen geleisteten Eide, vor Schande, führt sie nur zu Ruhm und Sieg en der alten Hefsentreue, die sich in diesen Augusttagen vor 21 Jahren so glänzend bewährte! Vringe in diesem Monat geeignete RisilLsiche« fit etaate, Meisen und RothschwLn, an! Schone all Hecken an Rainen, VSschnngen nnd ALane« für die »taten Heckenbrüterl Bekanntmachung, betreffend Absperrung der Wasserleitung. Wegen Arbeiten an der Wasserleitung findet Dienstag, den 24. d. Mts., von 9 Uhr Morgen» bis gegen 4 Uhr Nachmittag» eine Unterbrechung der Wasserlieferung für die Fraukfurterstr., oberhalb der Wilhelmftraße statt. Wir bringen diese» zur gefl. Kenntnißnahme der betr. Anwohner. Gießen, den 21. März 1896. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen. 2764 Bekanntmachung, betreffend die Heichelheim'sche Stiftung. Aus obiger Stiftung sind am 19. Juni b. I. die halbjährigen Zinsen mit 525 Mark an eine in Gießen wohnhafte, würdige und bedürftige israelitische Familie oder Person zu vergeben. Anmeldungen werden bis 15. April auf unserem Büreau, Zimmer 3, entgegen genommen. Gießen, den 13. März 1896. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _________________________I. V.: Wolff._____________________2577 Holzverfteigerrmg. Es werden versteigert: 1) Donnerstag den 26. d. Mts. aus den Districten Ober- und Niederseilbach, Bomm und Aspenstrauch (links der Lumda): 185 Eichen-Stämme mit 79,74 fm; 95 Kiefern-Stämme mit 33,00 fm; 2 Buchen-Stämme mit 2,47 fm und 4 Linden-Stämme mit 1,76 fm; 16 Eichen- und Buchen-Derbstangen mit 0,99 fm und 2 Fichten mit 0,18 fm; 200 Fichten-Reisstangen (Bohnenstangen) mit 2,32 fm ; 12 rm Buchen- und 16 rm Eichen-Scheiter; 58 rm Buchen-, 73 rm Eichen- und 44 rm Kiefern-Knüppel; 180 rm Buchen-, 495 rm Eichen- und 220 rm Kiefern- rc. Reisig. Zusammenkunft Morgens um 9 Uhr im District Oberseilbach auf dem Alten-Busecker Weg am Jagdhäuschen. 2) Freitag den 27. d. Mts. aus den Districten Hainbuch Zipfenwald, Heege, Scheid, Altneuner rc. (rechts der Lumda): 24 Eichen-Stämme mit 7,40 fm; 15 Kiefern-Stämme mit 3,00 fm, 1 Buchen-Stamm mit 1,20 fm und 34 Fichten-Derbstangen mit 2,20 fm; 1 rm Buchen- und 31 rm Eichen-Scheiter; 21 rm Eichen-Knüppel und 180 rm Eichen- und Nadelholz-Reisig. Zusammenkunft Morgen» um 9 Uhr am District Zipfenwald beim Kohlborn. Treis a. b. L., den 17. März 1896. Großherzogliche Oberförsterei Treis a. d. L. _______________________Amendt. ________________2634 Patentirte Artikel der Daubranlhe, eigener Fabrikation: su Qiinhfhitt l nicht Gement), Gesimse, Gurte, Fenster- ^UUUllUU bänte, Verschlußsteine, Feston» und Ver- zterungen, Balluster und Säulen (auf der Drehbank gedreht), Treppenstufen, Vorgartensockelsteine, Mauerabdeckplatten. Flur- und Kaminplatten rc., ferner: Baumschutzringe, Wüschepfahlftänder, Grabeinfassungen (solche für Kinder au» einem Stück), Grabkissensteine, Relief», Viehkrippen u. s. w. Kurze Lieferzeit, schöne» Aussehen, dauerhaft, prei»wetth. (frmmliaWwIn, Sft'Ä S&.** * Erhärtung» und Schutzmittel für Natursandsteinarbciten aller 16llIUUll, Art. Für Denkmäler, Fanden, Kirchen, sowie für den Schutz der Cementfußböden (keine Staubentwickelung) von Kasernen, öffentlichen Gebäuden, Schlachthäusern rc. Ermöglicht leichteste Reinigung von Staub, Ruß, Blut rc., verhindert den Moosansatz und Verwitterung. Nähere» durch E. Döring;, Gießen, litbWaßk 61, Vertreter der einzigen Deutschen Ltflolilb- (Steinholz.) Gesellschaft. Liefere schönen billigen Gartenkte». Holzversteigerung. <58 werben versteigert: 1) Montag den 80. MLr» d. I. aus den Districten Göbelnrödertannen, Krummstrauch, KlösgeSrod, Grauwinkel, Breiteloh, Koppe, Scttenwalb, Zuhaag, Atzwalb ic. ber Forstwartei Harbach sowie aus bem District Iubeneiche ber Forstwartei Jubeneiche: Stämme r 44 Eichen mit 18 fm, 210 Fichten mit 86 fm, 54 Kiefern mit 33 fm, 15 Lärchen mit 7 fm, 3 Buchen mit 2 fm, 3 Linden mit ’/s fm; Derdstangen: 273 Fichten mit 15 fm; Scheiter rm: 45 Buche, 34Eiche, 201 Nadelholz. 4 Linbe; Knüppel rm: 130 Buche, 93 Eiche, 230 Nabelholz, 1 Linbe; Reisig rm: 160 Buche, 111 Eiche, 101 Nadelholz; Stücke rm: 33 Buche, 58 Eiche und Nadelholz. 8) Dienstag den 81. MLrz d. A. aus den Districten Laubachskopf, BelterS- hainerwald, Kaulhain, Grauerberg, Alter Haag, Wirberger Waldlache, Börninger- berg, Steinweg, Ochsenstall, Neuer Heeg» walb, Hoherod, Hatn rc. der Forstwartei ReinhardShain: Scheiter rm: 228 Buche, 4 Birke, 105 Eiche, 147 Nadelholz, 5 Aspe rc.; Knüppel rm: 151 Buche, 105 Eiche, 289 Nadelholz, 8 ASpe; Reisig rm: 592 Buche, 210 Eiche, 238 Nadelholz; Stöcke rm: 56 Buche, 200 Eiche und Nadelholz. Zusammenkunft jedesmal Vormittags 9 Ubr, am ersten Tage auf dem Schnittpunkt der Harbacher Straße mit der KreiSftraße von Queckborn nach der Staatsstraße Grünberg — Lindenstruth, am zweiten Tage am Pflanzgarten im District Steinweg bei ReinhardShain. Am ersten Tage wird nur das Holz in den Districten Krummstrauch und Gödeln- rödertannen, am zweiten Tage das Holz im District Laubachskopf sowie einem Theil des DistrictS BelterShainerwald bei der Versteigerung sorge,eigt, alles übrige Holz wird unoorgezetgt verkauft. Nur die roth unterstrichenen Nummern kommen zum Ausgebot. »rünberg, bin 19. März 1896. Grobherzogliche Oberförsterei Grünberg Schober. 2822 Im Freiherrlich von Milchling scheu Oberseilbachswald bei Tret» a. d. L. werden Donnerstag den 26. d. Mts. versteigert: 104 rm Buchen- und 14 rm Eichen- Knüppel, sowie 250 rm Buchen-Reiser. Zusammenkunft Morgens um 1/2 9 Uhr im District Oberseilbach auf dem Alten - Busecker Weg am Jagdhäuschen. 2671 Trei» a.d.L., den 17. März 1896. Amendt, Forstmeister. Mittwoch den 25. März l. I., Nachmittags 2 Uhr, werden im Vierer'schen Saale — 9teu» stabt 55 — versteigert: 1) Sophas, Kommoden, Kleiderschränke, Spiegel, 1 Verticow, ovale Tische, 1 Clavier, 1 kirschd- Bettlabe, zwei Hobelbänke, 1 Partie Werkholz, zwei Wagen, 1 Pserb u. a 2) eine große Partie KnpfersiiS« und celdrnckdilder und 3 neue Zangen zum Zahnziehen. Die Versteigerung unter 2 findet ve- flimmt statt. •2826 Selsiler, GerichtSvollzieber. Zweirad., flut erhalten, billig zu verkaufen. 2793 C. D. Schwär, SStzN«. Gr.NberhkMtEiskllbahllcll Wir bringen hiermit zur Kenntniß deS Publikum», daß die am 4. Aprll d- I- gelösten Rückfahrkarten am 7. April, also am Tage nach dem zweiten Osterfetertage und die am 23. Mat b- I. gelösten Rückfahrkarten noch am 26. Mai, also am Tage nach bem zweiten Pfingstfeierkage zur Rückfahrt zugelassen werben. Gießen, ben 18. März 1896. 2925 Gr Direktion Wegen Umbau meiner Mühle beabsichtige nach- stehende Theile meiner Mühlenein- richtung, nämlich: 2 noch neue hölzerne Well bäume, 1 hölzernes und 1 neues eisernes Kammrad, 2 Cylinder, 1 Schälmaschine rnitAsperateurundeine(tzrieß- putzmaschiue, zu verkaufen. H. Schudt, Aeumühle bei Wuschenheim, ________Post Langsdorf. 2621 Vorzügliches Sauerkraut empfehlen 547 A. & G. Wallenfels, Markt 21. Telephon 46. Mäuse nnd Ratten werden schnell und sicher getödtet durch Apoth.Freyberg’8 (Delitzsch) Rattenkuchen Menschen, Hausthieren u. Geflügel unschädlich. Wirkung tausendfach belobigt. 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