1896 Mittwoch deu23. September Erstes Blatt 224 Lierteljährigkr Kenerat-Mnzeiger Zlittts- «nd Zlnzeigeblatt fiir de« Itrcis Gies;«» chratisöeilage: Gießener Aamitrenökätter. Stickereien Preisen bcfiens tn sellscmw uerei, Gißssei nn Die Gießener mitienvtälter ocrbtn dem Anzeiger wöchentlich dreimal brigelegt. att. ;ht Mlt Der tz,i<ßener Anzeiger rrscheint täglich, Hof abftatten wird, zugegen zu sein. Berlin, 22. September. Professor Koch hat die Lepra- Untersuchungen in Königsberg beendet und ist hierher zurückgekehrt. Wie verlautet, soll für Leprakranke auf der Sünder- spitze bei Memel eine Anstalt errichtet werden. Erfurt, 22. September. Vom 22. bis 25. November wird hterselbst ein Delegirtentag von Vertretern nicht und wurde deshalb seines Amtes entsetzt. verliu, 21. September. Wie die „Welt am Montag" wissen will, soll die Begnadigung des Herrn v. Kotze deßhalb noch nicht erfolgt sein, weil derselbe bet seiner kürzlichen Anwesenheit in Breslau hochgestellte Persönlichkeiten, unter anderen die Erbprtnzessin von Sachsen-Meiningen, veranlaßt hatte, an höchster Stelle für ihn einzutreten. Das sei höheren Orte- bekannt geworden und die beabfichtigte Begnadigung sei unterblieben. — Demselben Blatte zufolge ist Dr. PeterS gestern aus England hier eingetroffen. .Er ______ „ beabsichtigt, gegen Dr. Lange klagbar zu werden. Auch conservattver christlicher Socialen unter Naumann- Leitung dürfte man auf eine scharfe Preßfehde wider Lange ge- abgehalten September. Auf dem Schulschiff „Stosch" stürzte ein Ober-Matrose vom Mast ab und war Wolff- telegraphische- Lorrefp0kdrvz-Bar B,? i ins H«* IBr»« m ■— liessen, ,0. Wilhelm Aokt-, und berufen, den nothwenbigen Kampf gegen den als der 2) Irren- 3) 4) Sich, 18. 9. 96. September. Der dritte Seitenbau 4- «utzbach, 22. Mit vorzüglicher Hochachtung Mehrere Kunstbegeisterte. Schuld enteret erkannt. Herrn Frtedr. v. Schiller Hochwohlgeboren Mainz gegenüber dem Gouvernement Jedenfalls muh nun der Postbote — vielleicht mit Recht — gedacht haben, dah die Musen ihren Sitz im Gouvernements« gebäude haben, denn er gab die Karte der bewaffneten Macht ab. Die las erstaunt: Hochverehrter Herr Schiller! Wir Unterzeichnete bitten Ew. Hochwohlgeboren ganz ergebenst, wieder einmal ein ganz neues klassisches Stück für die deutsche Bühne zu schreiben. Ihre übrigen Stücke haben den Beifall der ganzen civilifirten Welt gesunden und ist lange, ja wir möchten sagen, bis jetzt nie mehr so wa- Großartiges, Geniale- geleistet worden. Durch ErsÜllen unsere- dringenden Wunsches werden Ew. Hochwohlgeboren unter allen Umständen sich den Dank des ganzen deutschen theatersreundlich gesinnten Volke- sichern. Wiesbadener Regierung herzlich willkommen und würdigte die Bestrebungen des Verein-. Proseffor Forel theilte mit, daß schon 70 Mitglieder beigetreten seien und nun die eigentliche Organisation erfolgen solle. Redner verlas ein Schreiben de- englischen Arztes Dr. Richardson, welcher die Gründe au-einandersetzte, au- welchen er Abstinent geworden sei. Forel schildert da» Elend, welche- der übermäßige Alkohol- I der Gesellschaft. Leuchte der Wahrheit entgegenstrahlt. Proseffor Dr. Berndt, Rector der technischen Hochschule in Darmstadt, bringt die Grüße der Darmstädter Hochschule und bittet die Anwesenden, sich an dem geplanten Au-fluge nach Darmstadt ja recht lebhaft zu betheiligen. Geh. Rath Schmidt dankte dem Redner für die warmen gewohnheitsmäßigen Alkoholgenuß zu führen, der Aerzte. Die Aerzte tragen einen großen Thell der an dem überhandnehmenden Alkoholgenuß llnge von Darmstadt und Mainz dorthin Überführt. Friedberg, 21. September. Die Unsitte, Petroleum in- Feuer zu gießen, gefährdete wieder einmal ein Menschenleben. Die alte Frau Ruppel, die noch vor wenig Jahren ihre goldene Hochzeit vergnügt feiern konnte, goß heute Morgen 9 Uhr Petroleum in das Feuer, um dem schwachen Brande aufzuhelfen. Da- Feuer schlug in die Kanne, diese explodirte und sofort standen die Kleider der Frau in Brand. Der Körper ist ganz schwarz versengt, die Bedauern-werthe lebt zwar noch, doch gibt der Arzt keine Hoffnung. • Ilbenstadt, 16. September. Am letzten Sonntag Abend griffen der Gräfliche Förster Diehl und deffen 17 jähriger Sohn bei der Dieb-eiche einen Wilderer aus. Sie wollten denselben nach Kaichen bringen, wurden aber daran verhindert durch zwei Eomplicen des Wilderer-, welche Schüffe auf den Förster und deffen Sohn abgaben und diese dadurch zwangen, Ihren Gefangenen laufen zu taffen. Die Flinte de» S grtffenen blieb jedoch in ihren Händen. LegrÜßungsworte. Geh. Rath Professor v. Ziemssen«München dankte al- Vorsitzender der Gesellschaft deutscher Naturforscher un) Aerzte und gab al-dann einige Daten über die Entwickelung. »ontage, Himmelfahrtstage, Pfingstmontage, ersten vnd | zweiten Weihnachtsfeiertage und an den Buß« und Bettagen. •• Einstetgen. Nach einer neuen Verfügung der preußischen Eisenbahnverwaltung ist e- zulässig, daß Reisenden da- Betreten de» Bahnsteig- und das Einsteigen in einen bereit- fertig geordneten Zug nicht erst im letzten Augenblick vor dem Abgang de- Zuge-, sondern möglichst frühzeitig gestattet wird. Auf diese Weise soll.die bequemere allmäh- ltche Abfertigung und Unterbringung der Reisenden ermög- licht werden. •• btenographeu Znfammenknnft. Huf eine Anregung de» Gießener Gabel»berger Stenographenvereins hatten sich die drei Nachba.vereiue Gießen, Marburg und Wetzlar am Sonntag auf dem Staufenberg ein Rendezvous gegeben. Der Zweck dieser Zusammenkunft war, nach dem „®. Anz. , eine Besprechung darüber zu pflegen, welche Schritte zur Ausbreitung der Gabelsberger'schen Stenographie in den drei genannten Städten weiterhin zu unternehmen feien. Herr Realgymnastallehrer Dr. Pitz aus Gießen begrüßte die Anwesenden mit herzlichen Worten, sprach aber zugleich sein Bedauern darüber auS, daß sowohl die Vorsitzenden des Gießener Stenographenvereins wie Herr Dtrector Otto Bergen am Erscheinen verhindert seien. AlSdann erging Redner sich in längerer Auseinandersetzung über die Verbreitung der Kurzschrift speciell an den verschiedenen Lehr« anftalten. Mit einem Hoch auf Altmeister GabelSberger schloß er. Weiterhin sprachen noch der Vorsitzende deS Mar- bnrger Stenographenvereins und Herr Wilhelm Moll, der Vorsitzende der Wetzlarer Jünger GabelSdergerS. Die Rede des letzteren endete mit einem Hoch auf die fernere gedeihliche Entwickelung der Kurzschrift. Herr Generalagent Hoch« reuther auS Gießen erfreute die Anwesenden mit einigen humoristischen Vorträgen. In bester Unterhaltung schwanden die Stunden dahin. AlS Ort der nächsten Zusammenkunft wurde wiederum Staufenberg gewählt. • • Eine Tnrnfahrt mit dem Ausgangspunkte Gießen unternimmt am nächsten Sonntag die Marburger Turngemeinde. Der Weg führt über Fronhausen, die Schmelz, Kirchners, Krumbach und von dort nach dem DünSberg. Nach kurzer Rast daselbst geht es zum Betz- und Gleiberg und von dort nach Gießen. • • UnglückSfall. Ein 11 jähriger Bub von Geilshausen versuchte gestern Mittag in der Marktstraße da» durchgehende Gespann seines Vater» zu halten, siel dabei und kam unter den Wagen zu liegen, dessen Räder über ihn weggingen. Ohnmächtig wurde der anscheinend nur leicht Verletzte vom Platze getragen. Der Gaul, welcher durch die Wetter- gaffe nach der Mäusburg weiter raste, wurde dort mit Mühe zum Stehen gebracht. • * Unfall. In der Rodheimerstraße wurde am Sonntag ein Kind von einem Radfahrer überfahren. Während das Kind mit dem Schreck davon kam, erlitt der Radfahrer bei dem Sturz Verletzungen am Knie und an der Hand. • • Zum Gaudium der Schuljugend machte gestern ein bekannter, als geistesgestört erklärter Mann mit allerlei Bändern geschmückt wieder seine Touren durch die Stadt. ES wäre an der Zeit, daß der Mann in solchem Zustande von der Straße ferngehalten würde. * » Kunst-„Begeister1e". Die Postanstalt in Mainz war am Samstag früh It. „Mainzer Anzeiger" in Verlegenheit, denn sie sollte folgende, in Lich aufgegebene Postkarte bestellen: 68, Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte. Frankfurt a. M., 21. September 1896. Der verein abstinenter Aerzte des deutschen Sprach« gebieteS hielt unter Vorsitz des Professor Forel-Zürich gestern Nachmittag eine drei Stunden währende Sitzung ab. Mediclnalrath Pfeiffer hieß die versammelten Namens der genuß nach sich zieht und forderte dringend auf, die Sache der Abstinenten zu fördern. Hierauf werden folgende vier Bedürfulffen in keiner Weise. D.e im neuen bürgerlichen Gesetzbuch enthaltenen Bestimmungen, Trinker betreffend, müssen als practisch vollkommen unzulänglich bezeichnet werden. der DiScnsston über These 1 wurde allseitig an4- Nidda, 21. September. Die ungünstige Witterung I nöthigt leider viele Landwlrthe unserer Gegend, ihr Grummet schon in halbdürrem Zustande elnpernten. ES ist indessen sehr gefährlich, feuchte» Futter aufzuschichten, weil der natur- gemäße GährungSproceß leicht zur Selbstentzündung führen kann. Also Vorsicht! Lißberg, 20. September. Bei der am 18. d. M. statt« gefundenen Wiederwahl des Bürgermeister» wurde der Land- wilth Karl Seum abermals mit 34 Stimmen zum Bürger- I meister der Gemeinde Lißberg gewählt. Daraufhin wurde demselben noch am Nachmittag von seiner Partei ein stolzer I Maien gesetzt. Um 3 Uhr genannten Tages fuhren die Wähler mit Musik In den Wald, kehrten bei einbrechender Dunkelheit in schönem Festznge, an dessen Spitze zwei Ehren- rettet zurück, und pflanzten den Maien, welchem ein wäch- tiger Kranz angehängt wurde, vor dem Hause deS Wieder- gewählten auf. Am Abend versammelten sich die Wähler, wo bet Essen, Bier und Tanz die Wiederwahl gefeiert wurde. § AuS dem Ohmthal, 21. September. Daß da» Getreide, besonder- die Sommerfrucht, durch lang anhaltende» Regenwetter nicht vom Felde heimgebracht werden konnte und dort zusammenwuchs, ist kein seltenes Vorkommen, wohl aber, daß die Frucht noch zu Filz zusammenwächst, nachdem sie zur Scheuer gebracht worden ist. Die- Auswachsen der Frucht aus den Gerüsten der Scheuer wird verursacht nicht nur durch die Feuchtigkeit, sondern auch durch die seitherige, für diese Zeit ungewöhnlich schwül«warme Temperatur. Dieser schlechte Zustand deö Getreide» erschwert seinen Ausdrusch ungemein, selbst bei den Dampsdreschmaschinen ist dieser er» schwerte Ausdrusch sehr bemerkbar. — Die Folgen de- unseligen Regenwetters, da» nun einmal gar kein Ende zu nehmen scheint, find noch unabsehbar, aber dem Landwirth bangt vor ihnen. Schon befinden wir nn» Au-gangS Sep« | tember und die Herbstbestellung ist kaum so weit, wie bei normalen Verhältnissen zu Ende August. Noch ist die Grummeternte kaum zur Hälste beendet, dezu da- meiste Korn noch zu säen. Ja, viele Landwlrthe haben überhaupt noch keinen Kern Korn gesäet. Dabei regnet eS fast jeden Tag, so daß der Ackerboden butterweich wird. Kein Wunder, wenn die Landwlrthe da- Jahr 1896 noch unter da» Noth« stand»jahr 1893 setzen. Sind doch auch in diesem Jahre die Viehpreise tief herabgegangen. — Beim Obste, da- nun zu reifen beginnt, zeigen sich die meisten Früchte wurmstichig. Dadurch find fie zum Ausbewahren unbrauchbar und müssen zu Honig (Latwerge) oder Dörrobst verwandt werden. — Bei den Kartoffeln nimmt die Fäulniß mit der Dauer der Regenperiode zu. Worm», 19. September. Am 28., 29. und 30. September, wie am 1. October findet die 9. Generalversamm lung de- Evangelischen Bunde» zur Wahrung der deutsch-protestantischen Jntereffen in Darmstadt mit Schluß- feier (am 1. October) in Worrn- statt. ES werden her- vorragend begabte und weithin mit Ehren genannte Männer i bei dieser Gelegenheit über die wichtigsten Angelegenheiten der evangelischen Kirche reden, und aus allen Thellen Deutschlands werden die Hörer herzuströmen, wobei zu bemerken ist, daß auch die Frauen willkommen sind. Gewiß wird in Darmstadt auch mancher Wormser sich einfinden. Für die Feier in Worms ist da» folgende Programm vereinbart: Am 1. October, nach 4 Uhr Nachmittags Eintreffen des Extrazuges mit den Festgäften aus Darmstadt, kurze Be- grüßung am Bahnhof durch das vom evangelischen Gesammt- Kirchenvorstand WormS gewählte ComitL und Zug nach dem Lutherdenkmal. Vor demselben findet eine Feier statt mit Gesang deS Liedes „Ein' feste Burg ist unser Gott" unter Begleitung des Posaunenchors vom evangelischen JünglingS- verein, und Ansprache durch den Pfarrer Hackenberg von Hottenbach, der ein „gottbegnadeter Redner" genannt wird. Nach einer einftünbigen Erholungspause findet eine Feier in der DrelsaltlgkeitSklrche statt, wo unsere prächtige Orgel zur Andacht anregen, die Versammelten Kirchenlieder fingen werden und wo der Knabenchor Eingreifen wird. Nach kurzer Begrüßung durch den Vorfitzenden deS Gesamwtkirchen- Vorstandes, Decan Llc. Wiener, wird Confistorialrath Dr. Lenschner, der Schriftführer deS Centralvorstandes, aut- Worten und eine Ansprache halten über da- Thema „Evang. Bekenntniß und evang. Protest". Man wird fich wohl nicht verrechnen, wenn man annimmt, daß die große Kirche von hiesigen und auswärtigen Besuchern und zwar nicht bloS von solchen männlichen Geschlechts bis in die letzten Räume gefüllt fein wird. Das Ganze soll daselbst kein eigentlicher Gottesdienst, sondern eine vom Hauch de» Gotteshauses um« wehte brüderliche Begrüßung sein. Der Segen für die Lutherstadt, die mit ihrem Luther-Denkmal alle evangelischen Kreise mächtig anzieht, wird sicher nicht auSbleiben. Wir Wormser haben die anregende Einwirkung solcher Besuche schon manchesmal zu erfahren Gelegenheit gehabt. Später findet im Festhaus-Saal noch eine gesellige Bereinigung biß -um Abgang des Extrazuges nach Darmstadt (um 10 Uhr) statt. Dabei wird wohl noch manche- gute Wort geredet werden und die persönliche Begegnung ihren heilsamen Einfluß zu äußern vermögen. der Anfang gemacht werden. Gegen die scharfe Faffung der zweiten These wurde von verschiedenen Seiten protestirt. Aus die Au-sÜhrungen eine» NaturarzteS, man möge bei der Behandlung Kranker nicht nur den Alkohol sondern auch alle anderen chemischen Heilmittel hinauSwersen, erwiderte ein junger Frankfurter Ar-t ziemlich heftig. Mit Rückficht auf die großen Entbeckungen der neuesten Zeit gehe baß doch zu weit. Auf die DlS- cusfion über These 4 wurde wegen der vorgerückten Zeit verzichtet. Hierauf trat der Verein zur Constttuirung zusammen. Die erste Versammlung war nicht zahlreich und offenbar vorwiegend nur von Freunden der Sache besucht. Die Jmpsmänner hielten Mittag- ebenfalls eine mehrstündige Versammlung ab. Die hauptsächlichsten Gegenstände der Berathung werden in den Abteilungen wiederholt, daher später erwähnt. Die großen Räume de» SaalbaueS faßten kaum die zahlreichen Thellnehmer an der gestern Abend 8 Uhr begonnenen Begrüßungsfeier, welche durch vortreffliche Gesangsvorträge de» stattlichen SängerchorS deS Lehrerverein» durchwoben wurde. Ferner erfreute Herr Adolf Müller, Mitglied des SängerchorS, durch einige mit großem Beifall aufgenommene Solovorträge. Proseffor Dr. Walter König begrüßte Namen» de» Ortsausschusses die Gaste, „die zur großen naturwissenschaftlichen Gedaukenmeffe in die alte Meß« und Handelsstadt gekommen find." Geh. Rath Proseffor v. Z l e m s s e n - München dankte den Sängern und dem Solisten. Um 10*/, Uhr war die Feier beendet. Heute Morgen Punkt9 wurde die erste allgemeine Sitzung eröffnet. ES hatten fich 2« bi» 3000 Personen eingefunden, außerdem Vertreter der städtischen und staatlichen Behörden. In einer Loge hatte die Kaiserin Friedrich nebst Gefolge Platz genommen. Geheimer Rath Professor Moritz Schmidt-Frank» furt a. M. hielt zuerst eine kurze Ansprache an die Kaiserin Friedrich und dankte für die hohe Ehre deS Besuche». Schließlich ersuchte er alle Anwesenden, fich -um Zeichen de» Danke» von den Sitzen zu erheben. AlSdann hieß Redner die Versammlung willkommen in Frankfurt! Willkommen in der altehrwürdigen Kaiserstadt am Main! Redner gab ein Bild über die Entwickelung der Stadt Frankfurt mit Bezug auf die Wissenschaften und erwähnte die großen Männer, welche in Frankfurt gewirkt haben und solche, die au» Frankfurt hervorgegangen find. Geh. Rath Schmidt schilderte die Entwicklung der medicinischen Wlffenschaften, seitdem vor 70 Jahren zum ersten Male der Aerzte-Congreß hier getagt habe. Redner dankte allen Behörden, Instituten und Privaten für die Mitarbeit zum Gelingen de» „Tage»" und gedachte der Fürsorge des Kaiserhauses um die Entwicklung der Wlffenschaften. Nach einem Hoch auf den Kaiser erklärte er die Versammlung für eröffnet. Oberpräfident Excellenz Magdeburg-Eassel drückte den Wunsch au», daß die Verhandlungen gesegnete sein mögen und brachte in diesem Sinne und Geiste die Grüße der Königlichen Staats-Regierung, wofür Geh. Rath Schmidt den Dank der Versammlung au-sprach. Auf Antrag von Professor König wurde sodann an Steife r Wilhelm folgende» Telegramm abgefanbt: „An Se. Majestät ben Kaiser, Jagbschloß Rominten bet Theer- bube. Die 68. Versammlung beutscher Naturforscher und Aerzte hat soeben Euer Majestät eine begeisterte Hulbigung dargebracht durch ein brausende» Hoch aus den Schirmherr» des Frieden» und Beschützer aller wissenschaftlichen Bestrebungen. Die Geschäst»führung. Unterzeichnet: Geh. Rath Schmidt. Prof. Weigert." Oberbürgermeister Adicke» brachte ben Willkommengruß ber Stabt nicht nur selten» ber stäbtlschen Behörden, sondern auch Im Namen ber Einwohner, ber wissenschaftlich Gebildeten unb ber Laien bar. AlSbann begrüßte der Director ber Senkenbergischeu naturforschenben Gesellschaft, Dr. med. Knoblauch, bte versammelten im Namen der naturwiffenschaftlichen, technischen unb ärztlichen Gesellschaften Frankfurts. Au» vollstem Herzen kommt btefer Willkommen' grüß, sagte Rebner. Sinb boch bte Wege Ihre» Streben» die gleichen wie die der unserigen, die Wege exacter natnr wissenschaftlicher Forschung, auf denen un» in ber Ferne die Thesen zur Dl»cnsfion gestellt: 1) Rein Staub ist in bem Maße verpflichtet, befähigt Tage. Die heutige Behanblung ber Trinker in anstalten entspricht nach vielen Richtungen hin be» am Zellengefängniß zu Butzbach ist vollenbet unb werben in ben ersten Tagen be» October etwa 150 Sträs- . baß ber Arzt befähigt unb berufen fei, gegen ben Alkohol zu kämpfen, nur müsse ber Arzt selbst Abstinent sein unb speciell auf ben Universitäten Seiten» ber Stubireuben «Balte! (CaB tHict ,, A -L* 23. be* ' •»"S •*! 4 «i» llnl — MÄ it w H*»“ b'“b'”! ).M " }*", ;rin ii|M “b'" , „i, uni“11*” M Rath Pro! |nrtflini| HanS Buchoer-München seinen Vortrag über Biologie nb Gesundheitslehre. Seinen Ausführungen entnehmen wir Zeigende»: Die Hygiene hat Großes geleistet, aber bisher fast a.r auf negativem Wege, durch Herabminderung der Gesammt- Erblichkeit uod Berhütuog sonstiger Gefahren. AIS Kehr- littt steht diesen Fortschritten die Gefahr eines durch Weg- stll der Auslese körperlich minderwerthiger BolkSelemente «mugteu allgemeinen DolkSdegeoeratioo gegenüber. AngefichtS teßm muß es aber eine pofitive Hygiene geben, welche jene Milchen Wirkungen compenfirt und die Berechtigung zu Mer Behauptung liegt in der Biologie, deren Ergebuiffe lihrtn, daß eine Ausgleichung der Schäden des Eulturlebens tvrch eine zielbewußte Uebung der Körperkräfte fich erreichen sttzt. Der Degeneration müffen wir eine Regeneration eut- zkgensetzen, wir müffen unbedingt auf Gleichberechtigung der | Mi gen und körperlichen Jugeoderziehung bestehen. Redner ihlitßt mit dem dringenden Vorschlag, daß die VormittagS- (liinben der geistigen Arbeit, wenigstens zwei NachmittagS- junbftn täglich aber regelmäßigen körperlichen Hebungen ge- udmet werden sollen. Geh. Rath Professor Ne um eher-Hamburg gab einige Anregungen über die Durchforschung der Südpolar-Region. 8t habe vor Kurzem Gelegenheit gehabt, mit dem berühmten Karicher Mohr in Pari» zusammen zu treffen, der Nansens vpfermuth und Kühnheit bewundernswerth fände, wie bei ktnirm Menschen zuvor. Nansens Zuversicht sei eine außer- ndmtliche gewesen. Das eine habe uns Nansens Forschung ,elehrt, daß der Körper durch zweckdienliche Ernährung uu- jtahnt widerstandsfähig zu machen ist- da» andere aber sei, iofc wir durch Nansen eine ganz neue Methode der Polar- svrschung errungen haben. Es sei erkannt worden, daß die Slsc-rschung der südlichen EiSregionen tatsächlich möglich sei. vrit der Erstarkung der Macht zur See ginge Hand in Hand bte Erforschung des Erdballs. ES sei wtchttg, daß man er- Itnar, daß der deutschen Jugend ein Ziel gegeben werde, nach dem sie fich entwickeln könne, nach dem sie streben müsse. Dlei. Ziel sei die Südpolar-Erforschung. Die Natursorscher- kerlvmmlung habe ein großes Anrecht auf die Dankbarkeit lkS Vaterlandes von jeher- auch jetzt gälte es, zusammen- l^ollten, damit daS hohe Ziel erreicht werde im Jatereffe btl Vaterlandes. Geh. Hofrath Prof. Dr. Richard LepsiuS-Darm- flabt sprach über „Cultur und Eiszeit". dann probiren Sie in Ihrem Interesse Bleyle’s Knabenanzüge. Preisliste über diese hervorragende, gesetzlich geschützte Spezialität erhalten Sie gratis von Gebr. Stamm, Markt- und Schulstrasse-Eoke. Alleinige direkte Verkaufsstelle für Giessen und Umgegend. 8119 Jeder Anzag trägt Schutzmarke. ich die Mühe geben, fich darnach zu heben. Und wenn in jedem Haushalt v verloren werden, kann man fich toof Summe dabei herauSkommt. V Europa» auf 240 Millionen schätzr, der dritte Mensch täglich eine Nadel zu Verbrauch von 83 Millionen Stecknadeln zu Verlust an Stecknadeln stellt einen Werth von 2d, täglich dar. Die Fabrikation der Stecknadeln geschieht , verständlich wett schneller, al» man zählen kann. Die daz. verwendeten Maschinen find staunenswerth vollkommen. Sie chneiden den Draht gleich in die erforderlichen Längen, geben jeder Nadel ihren Kopf, spitzen und poltreu fie, sortireu sie und stecken fie gleich reihenweise in Papier. Zu solcher Fertigkeit hat eS der menschliche Erfindungsgeist gebracht. Wenn man einer solchen Maschine zufieht, möchte man glauben, fie habe Leben. • Die LeidenSgenoffen. Paulchen (beim Semestersckluß der unverheiratheten Tante ein Schulzeugniß bringend): „Na, Tante, heute können wir beide uns die Hand reichen. — Tante: „Weßhalb, »ein Kind?" — Paulchen: „Ich bin auch sitzen geblieben!" 96er Sommer bchnadahnpferl. Gestern hat'» g'reguet Und heut regnrtS a Und morgen regnet» wird« Und übermorgen a! | Versteigerungen, s | Landwirthschaftliches Versuchsfeld. Zwei Morgen Grünwtcken obigen Versuchsfeldes sollen, getrennt oder zusammen, meistbietend versteigert werden. — Schriftliche Angebote nimmt die unterzeichnete Behörde bis zum 25. ds. Mts., Abends 5 Uhr, entgegen. Gießen, 22. September 1896. Großh. Universität- Rentamt. MARKNEUKIRCHEN/s. Mustk-Iuürumrute XS Die Urliste für die Schöffen und Geschworenen liegt eine Woche Jane, und zwar von Mittwoch den 23. bis einschließlich Mittwoch den 80. September l. Js. auf dem Bürgermeisterer-Büreau - Zimmer Nr. 14 — zu Jedermanns Einsicht offen. Innerhalb jener Dfft nlegungsfrist ist gegen die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Urliste schriftlich oder zu Protokoll des Bürgermeisters Einfprache zu erheben. Gießen, den 19. September 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff.__________ Qimmt statt 8415 Born, Gerichtsvollzieher. Holzpflaster- Versteigerung. Donnerstag den 24. September, Vormittags 9 Uhr, wird auf dem Güterbahnhof Main-Weser-Bahn eine Ladung Holzpflaster (auch als Brennholz verwend, bar) öffentlich meistbietend versteigert. Gießen, den 21. September 1896. König! Güterabfertigung. Räuber.8105 »t Schlachthaus. Freibank. 8422 Heute und morgen: SdjroeinefTeildj nicht tabenrein, per Pfd. 46 Pfg. Nachmittag» 3 Uhr wurden die medicinischen Abtheilungen ^bildet. Im Ganzen sind eS 30 Abtheilungen, welche in ,-trennten Localen ihre Sitzungen abhalten. Außerdem werden gemeinsame Sitzungen verschiedener Abtheilungen statt- (ini)t:n. DaS Arbeitspensum, welches gestern noch 466 au- Bekanntmachung. In unserer Bekanntmachung vom 15. September 1896 in Nr. 2H s.se» Blattes ist ein Druckfehler enthalten. Es muß richtig heißen iüer 1) der Bekanntmachung auf Zeile 7 „und hat feiner Ehefrau Johanna, geb. Scheffer, Procura ertheilt". Gießen, den 22. September 1896. Großherzogliches Amtsgericht. Neuenhage n. Die Herstellung der Ehanffirnngen und bekiefisn Flächen für die neuen Werkstätteanlagen soll vergeben werden. Plan sowie Arbetts- und Lieferuvgs- oerzeichniß nebst Bedingungen liegen auf dem Baubüreau am Riegelpfad zur Einsicht auf und können die AngebotSunter- l'gen gegen Erlegung von 40 H dort entnommen werden. Angebote sind bis Samstag den 26. d. M., Vormittags 10 Uhr, daselbst einzureichen. Zuschlagsfrist 8 Tage. Langgäster, 8403 Eisenbahnbauafsefsor. | Schellfische Donnerstag auf d. Ftschmarkt zu billig- tem Preise zu haben- I. Schmidt. Seiden-Damaste Mk. 1.35 bis 18.65 p. Met. — sowie schwarze, weiße und farbige Henne- berg-Seide von 60 Pf. bis Mk. 18.65 o. Met. — glatt, gestreift, carrirt, gemustert, Damaste rc. (ca. 240 versch. Qual, und 2000 versch. Farben, DesfinS rc.), porto- und steuerfrei ins Haus. Muster umgehend. f4 Seiden-Fabriken 6. Henneberg (k. k. hoa.), Zürich, ths. hi, .1 ö «egen b„ W a6fttatnt itii b« SUbtaiJ tieil ?*«« »TOta n|k tarnimtfötn w "8« Frankfurter ta 8t06tn entbeduBsI vrß. Aus dir L drr vorgrMeu Zri ttistituirung zusauum: reich und vfleubarrnl besucht. 1 ebenfalls eine uch kächltchften Gegenstatt! ngen wiederholt, daha ueS schrn kaum rn Abend 8 Uhr b M durch vortrefflij! lchorSdrSLehrervenitt Herr Adolf Win, ige mit grohem 8dfil rvr. Walter iköoij $ die Gäste, ,bk m kemrflr io blt ch " Geh. Rathh-'^' ingeru uud dmk.' t. iie erste alljwünt 2« bis 3000 W« städtischen uod fiM« Wn Mrich ch ftz Schmidt.graok- VtW m Wert, , We Ul Vefochli ,n, sich M Mo W g« hieb Rtdru rukfurt! WIohwud i- M! Mn gab ein dt Frankfurt ck Aezuß t dir grobeu Uta« n uod solche, dii:1 h, Rath Schmidt t - E UfitnU-ltenJilS; >rzte-Coogreh W „ ble W** bin M« *" d Schillt h)Ulbt 1*1 , So®W<« b,! ® " PenaWei. • Innsbruck, 21. September. Der Münchener Tourist Josef Kirchbaur, ein Mann von 50 Jahren, wird seit dem 19. August vermißt. Damals wurde er noch in Innsbruck gesehen. Wahrscheinlich ist er bet einer Bergpartie in eine Schlucht gestürzt. — In Tob loch schneit e». • Eine SchreckenSnacht. Der Gemüsehändler I. in W i en bewohnt ein Zimmer bei einer Wäscherin D. Der Gemüsehändler pflegt ziemlich oft im Kreise munterer Zecher ein Glaserl oder auch mehrere Vierteln Wein über den Durst zu trinken und erst spät bei Nacht in sein Bett zu schlüpfen - aber er thut dies stets in aller Stille, ohne die Quartier- frau und ihre Tochter im Schlafe zu stören. Um so mehr erschraken Mutter und Tochter in der Nacht zum Mittwoch der vergangenen Woche, als aus dem Cobinet lautes Stöhnen und Rufen herausdrang. Die beiden Frauen waren entsetzt, als fie deutlich die Stimme des Grünzeugmenschen erkannten und die Worte vernahmen: «Hilfe! Rettung . . AuSgraben! Den Deckel aufsprengen! . . ." Die beiden Lauscherinnen, die natürlich glauben mußten, daß ein Unglück geschehen oder ein blutiges Verbrechen an dem Zimmerherrn begangen worden sei, rafften sich auS der ersten Lähmung der Angst auf und holten, nachdem fie ihre Kleider rasch angezogen hatten, den Hausmeister. Dieser unternahm, gefolgt von den zwei au» dem Schlafe geriffenen Frauen, die Expedition in da» Cabinet. Die Thür war nicht gesperrt. AlS die drei Personen eintraten, sahen fie daS Bett des I. zerwühlt, aber leer. Ein Kopskiffen und die Bettdecke lagen auf der Erde. Die Hilferufe de» Gemüsehändlers kamen — unter dem Bette hervor! Wieder i ertönte eS, wie in dumpfer Verzweiflung: „Macht'S den Sarg auf! I bin nöt tobt, aber i erstick'Der Hau»- besorget erwischte den unter dem Bette Liegenden bei einem Fuße und zog den Mann hrrvor! Erft nun erwachte der Gemüsehändler aus dem Halbschlafe und erzählte, daß er über sich und neben sich Widerstand gefunden habe und deshalb sein fürchter- licher Traum, daß er lebendig im geschloffeuen Sarge liege, auch im wachen Zustande eine Fortsetzung gefunden hatte! Gegen die Mauer zu wollte er hinaus, nur auf der freien Seite, von wo aus der noch vom genoffenen Wein Benebelte unters Bett gekrochen war, suchte er nicht die°Rettung! DaS Ent- setzen der „Retter" ging in ein Höllengelächter über und seit dieser SchreckenSnacht wird Herr I. im ganzen Hause nur der „Lebendig Begrabene" genannt. ♦ WaS wird au» den Stecknadeln? Die größte Steck- I d" ’täÄrf* Jtii« Äl,bl J W:; #ni ctoi dkl dell/ betheiliS'". £ant>. nttb votkrwirlhschaft. •Mttl, 22.September. Marktbericht. Auf dem heuttgeti Wochmmartt kostete: Butter pr. Pfd. X M0-4.20, Hühnereier pr. 6t 0 3, 2 St. 12—13 Enteneier 0 2 St. i i 4» der pr. St. 00-00 Käse pr. St. 5-8 * Käsematte pr. St. 33, Erbsen pr. Liter 16 3, Linsen pr. Liter 28 3, ^»bm pr. Paar X 0,60 bis 0,70, Hühner pr. Stück 0,90 bi» 1,00, Hahnen pr.Stück X 0^0-0,75, Enten pr. Stück X 1,60-130, Gänse pr. Pfund X 0,50-0,55, Ochsenfleisch pr. Pfd. 70-74 H, Kuh-und Rindfleisch pr. Pfd. 64-68 4, Schweinefleisch pr. Pfd- b6 bis 66 ^ Schweinefleisch, aesalzm, pr. Pfd. 70 4, Kalbfleisch pr. Vfd. 60—00 Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 3, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4 50 6i« 6^00 X, Weißkraut pr. Stück 0- 00 3, Zwiebeln pr. Zentner X 5,00—6,00, Milch pr. Liter 16^, Zwetschen pr. Centner X 9—10. WitternugSbericht vom 21. September. Der größte Theil Europas steht noch unter dem Einfluß niederen Druckes, der außerdem eine sehr unregelmäßige Verthetlung zeigt. Depressions-Centra liegen südwestlich von Irland, vor der mtttlerm norwegischm Küste, über Polen und Galizien. Von letzterem zieht sich über Ungarn und die Ostalpm ein furchenarttger AuslSuser nach Ober- und Mittel-Italien. Im Südwesten zeigt der Luftdruck eine Zunahme und zieht sich von dort her relativ hoher Barometerflanv über Frankreich ketlsörmtg bis zu den Eentral-Alpen vor. Die Witterung ist über Süddeutschland unbeständig und fallen zeitweise noch immer Niederschläge. Die Temperaturen sind gegen gestern noch weiter zurückgegangen, zumal in den höher gelegenen Gegenden. Im Gebirge hat der Schneefall am Morgen noch angehalten. »iitmmet Im Allgemeinen noch unbeständig und zeitweise Niederschläge; vorübergehende Aufklärung nicht ausgeschlossen. 8409] Der dritte Stock, elegant ausgestattet, eo. mit 3—4 großen Mansardeu- zimmern, in meinem Hause Moltte- ftLMtze 2 zu verrniethen. «ax «tahlbeLg. 8408] Ein kleines Logis zu verrniethen. _ 8419] Eine kleine AamilietUvohtt««- sosort zu verrniethen. MLvSbmrg IS., ^Zimmer-Wohnnng mit allem Zubehör per 1. Oktober cm ruhige Leute zu verrniethen. 8369 Weflaitla-e 44» Mittwoch den 23. Sept. l. 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