aupt. 4 । l isser. | i Wna Pieler, Uebungaabenden eD, wollen ihre gelangen lassen. irspieler: | al-Zither-Bunde=. Q ÖOOOOOOC w '■•»ff leißiugtt «M- Festig w 'as Comite. n,WHichk bet 1896. Lilbnmtr Id-Rwlt 1J ien ’:@ried)tn wn 3H «etilen KOH. A DH. .Hyp.Bk.mi. yp.il.Aun.^ 7o.LBk.md..M- '.Ercd.Bk.imk.t-M tölen • 118.21 i**6 ,.6üH.(W Ltthardbahn- 41$ n! Madrid13^>; SÄ* « - •fff* rürf. r19' 12tW Ü j ’l# m. 223 Der ♦Wenet erscheint täglich, eit Ausnahme deS Montag». Die Gießener m**iHenfltäiter »erden dem Anzeiger ^Schmtlich dreimal beigelegt. Zweites Blatt. Dienstag den 22. September Gießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. ss»e Vierteljähriger x A§onne«e«tspr,iFS 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Psg. Rebaction, Hpcbitiet und Druckerei: Kchulstrete Hkr.?-. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblutt für den Tireis Gietzen. — ■■■! !■ 11 ......... ■ ' ■ ■ ■—«TT- * "* IL-' ' IJJ 1 ' ■■■■ I— II ■ ■ - - - ' . -'S Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de, I dllle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm» s»lamden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. <5rUlUU.lCllVlMll.Cl. Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Anrtiichrr Theil. Gießen, den 18. September 1896. Betr.: Die Außerverkehrsetzung von Werthpapieren. DeS Grohherzogliche Kreisamt Metzen au die evang. Kirchenvorftäude des Kreises. Unter Bezugnahme auf das Ausschreiben Gr. Ober- Consistoriums Nr. 13 vom 23. September 1893 (Verordnungsblatt Nr. 11) empfehlen wir Ihnen dringend, die außer bezw. wieder in Verkehr zu setzenden Werthpapiere nicht durch unsere Vermittelung, sondern direct an Gr. Dber-Consiftorium einzusenden; andernfalls würden die durch die Weitersendung der Papiere von hier aus entstehenden Poctokosten Ihren Fonds zur Last fallen. v. Gagern. Deutsche» Reich. Berlin, 19. September. Der erste deutsche Samariter- taj ist gestern Abenv hier zusammengetreten. Ueber 150Dele- girie au» allen Theilen Deutschlands find erschienen. Reichs-, ßtiatß« und Stadtbehördeu haben zahlreiche Vertreter entsandt. Berlin, 19. September. Die Greuelthaten und der Nothstand In Armenien bildeten das Thema einer zweiten Versammlung, die gestern Abend abgehalten wurde und in du gleichen Weise wie die neuliche verlief. Frankfurt a. M., 19. September. Der „Frkf. Ztg." wild aus Homburg v. d. H. gemeldet, daß die Kaiserin Friedrich Schloß Frtedrtchshof nicht verlassen wird, da der Zar Mitte Octoder von Darmstadt auS dort zum Besuch erwartet wird. Frankfurt a. M., 19. September. AuS Pari» berichtet die „Frkf. Ztg.": AlS Geschenk für den Zaren läßt die Regierung in BiScuit de LuvreS eine Copie deS großen Standbildes der Kaiserin Katharina anfertigen, welches gegenwärtig der Pariser Bildhauer Debye auf Bestellung der russsischen Regierung anfertigt. Frankfurt a. M., 19. September. Einem Londoner Telegramm der „Frkf. Ztg." zufolge, hat die türkische Regierung den Botschaftern in Konstantinopel mitgetheilt, daß dut ch die infolge der Entdeckung der Bombenfabrik zu Skulari vor genommenen Verhaftungen die revoluttonäreOrgaui- lation vollkommen zerstört sei. Ausland. Wieu, 19. September. Die „Neue Freie Presse" veröffentlicht eine längere Auseinandersetzung eines englischen Staatsmannes über die orientalische Frage, in welcher vor Allem constatirt wird, daß zur Zeit betreffs der Lösung der türkischen Frage absolut keine Einigkeit herrsche. Das Mißtrauen gegen daS türkische Regiment sei nicht mehr auf Englands Seite allein. Vielleicht ziehe auch diesmal daS dlohende Gewölbe Über das osmanische Reich hinweg. Aber MS in Allem sei nicht zu leugnen, daß die Atmosphäre irr internationalen Politik wieder einmal unendlich schwül sei. Außer, 19. September. Der hier eingetroffene Reichs- linder Fürst Hohenlohe beabsichtigt, mehrere Wochen hier zu verweilen. Brüssel, 19. September. Nachdem der Brüffeler „Soir" JHi offtcielle Anklage ParminterS gegen die Congo-Offtziere lec-öffevtlicht hat, stehen die Greuel im Congoftaat im Jardergrund. „Courrier de Bruxelles“, „XX. Siöcle", ,Patricke" und die größeren Provinzblätter fordern eine iiLndltche gerichtliche Untersuchung. Loudon, 19. September. Nach der Durchsicht der Papiere, o-Lche bei Bell vorgefunden wurden, hat man es für nöthig «achtet, die Polizeiwachen vor allen öffentlichen Gebäuden kmdon» zu verstärken. Auf verschiedene derselben waren ry aamit-Anschläge vorbereitet, um daS Publikum in Schrecken |u versetzen. Loudon, 19. September. Bezüglich der OrtentfragL fegt „Daily Telegraph", England werde für eine gerechte Laiche auch schließlich allein eintreten, selbst wenn es alle antotTen Mächte gegen sich haben sollte. Es sei nur nicht bewiesen, ob die Sache der fanatischen Armenier • eine ge- letzte sei. Loudoo, 19. September. „Daily Mal" betont, daß eö tie höchste Zeit sei, für einen Nachfolger des Sultans ji sorgen, venu eö sei nicht so unmöglich, daß der Sultan la kurzer Zett das Opfer eines Attentats werde. Loudon, 19. September. „Times" melden aus Sansibar, str abgesetzte Sultan Said Kalid befinde sich noch immer in der deutschen Botschaft. Viele Eingeborene verlassen Sansibar, weil sie fürchten, Deutschland werde wegen der Unruhen auf Sansibar ein Kriegsschiff entsenden und die Stadt bombardiren laffen. Athen, 19. September. Türkische Soldaten verüben, laut Meldung der „AkrapoliS", in den christlichen Dörfern der Macedonter furchtbare Ausschreitungen. Athen, 19. September. Die in Macedonien etngeschloffene Bande des Beurera hat sich durchgeschlagen. Dagegen hat sich eine andere Bande Aufständischer von den Türken belagern laffen. ES eilte von allen Seiten Ersatz für die Aufständischen herbei. Warum und wie sollte jeder Erfinder das amerikanische Patent herausnehmen? (Nachdruck verboten.) Der Inhaber eines deutschen Patents stellt sich sehr häufig die Frage, ob er noch AuSlaadSpatente nehmen soll, und zwar welche. Bet geringen Mitteln kann nur dringend gerathen werden, wenigstens da» amerikanische Patent zu erwerben, da dasselbe so große Vortheile bietet, wie weiter unten gesagt werden soll, daß eS stets angebracht ist, daffelbe von anderen Patenten unabhängig zu machen. Sehr günstig find zunächst die Verhältnisse in Bezug auf die Anmeldung. Jeder Elfinder erhält noch nach Jahren deS Erscheinens einer officiellen Patentschrift oder einer allgemeinen Veröffentlichung daS amer kantsche Patent, vorausgesetzt, daß die Erfindung noch nicht länger wie zwei Jahre in den Vereinigten Staaten etngeführt worden ist. Aber die gesetzliche Dauer von 17 Jahren wird hierdurch um mehrere Jahre gekürzt, denn daS amerikanische Patent erlischt mit jedem früher genommenen Patent. Deßhalb empfiehlt eS sich, das amerikanische Patent zuerst zu beantragen und sich nach Ertheilung deffelben den Schutz in anderen Ländern zu sichern. Diesen Weg sollte jeder deutsche Erfinder stets betreten, denn zwei Jahre mehr für ein gutes Patent find außerordentlich viel werth, zumal ja die letzten Patentjahre immer die einträglichsten zu fein pflegen. Ferner stad die Kosten für ein amerikanisches Patent gegenüber einem deutschen durchaus gering zu nennen. Man zahlt für die Prüfung etwa 60 Mk. nach unserem Gelde, Schlußtaxe 80 Mk. und Anwaltsgebühren (dieselben find natürlich nach Arbeit und Anwalt sehr verschieden) im Mittel 100 Mk., so daß mau in den meisten Fällen mit einer einmaligen Ausgabe von 240—250 Mk. da» amerikanische Patent erworben hat, da es dort keine JahreStaxen gibt, wie z. B. hier in Deutschland. Ferner find Patentinhaber nicht gezwungen, in Amerika arbeiten zu laffen oder einen sogenannten AuSführungS« nachwets beizubrtngen, der in Frankreich, Spanien, Italien u. f. w. sehr viel Geld kostet und nur den Zweck hat, dem Buchstaben deS Gesetzes zu genügen. Von alledem kennt daS amerikanische Gesetz nichts. DaS Patent bleibt 17 Jahre in Kraft, selbst wenn der Inhaber gar nicht- thut, was sehr oft der Fall ist, wenn sich kein Geschäft mit dem patentirten Gegenstände machen läßt. Häufig kommt eS dann nach 10 oder 12 Jahren noch vor, wenn^der Erfinder sein Patent beinahe schon vergeffen hat, daß ihm von unbekannter Seite ein Anerbieten für feine Erfindung gemacht wird. Er verkauft sie dann noch mit Freuden für eine bescheidene Summe an eine Gesellschaft, die ähnliche Patente besitzt, und die, um daS Feld, auf dem sie arbeiten will, völlig klar zu haben, gern etwas hergibt, um Patente aufzukaufen, die etwa störend wirken könnten. Solche Fälle ereignen sich sehr oft in den Bereinigten Staaten. In Anbetracht des oben Gesagten hat sich auch wirklich die Praxis entwickelt, daß Erfinder aus allen Welttheilen erst das amerikanische Patent beantragen und am ErtheilungS« tage deffelben alle anderen Patente einreichen laffen. Dies Verfahren wird noch ungemein durch den sich stets gleich- bleibenden Verlauf im amerikanischen Patentamt in Washirgton, D. C. erleichtert. Daffelbe stellt nach der Prüfung der ein- gereichten Erfindung eine ErtheilungSzusage auS und fordert zur Zahlung der Schlußtoxe auf unter Gewährung einer Frist von sechs Monaten vom Datum der Aufforderung an gerechnet. Diese Frist und vorher die Dauer der Prüfung, die je nach der Größe der Erfindung 1—4 Monate währen kann, geben dem Erfinder Zeit genug, seine Schöpfung praktisch zu entwickeln und fich von deren kommerziellem Werth zu überzeugen. Die Ausstellung der amerikanischen Patenturkunde und Veröffentlichung der Patentschrift erfolgt in Washington immer am DienStag und zwar zwei Wochen nach demjenigen Dienstage, welcher auf die Zahlung der Schlußtaxe erfolgt. Somit hat es jeder Elfinder völlig in der Hand, wenn er bereits die ErthcilungSzusage erhalten hat, baß Patent nach seinem Belieben früher oder später datiren zu laffen. Er hat daher Zeit, seinen Patentanwälten in allen Ländern den Auftrag zu geben, an dem betreffenden Tage seine Anmeldung ein« zuretchen. Bet Anwendung dieses Verfahrens existirt kein Patent, waS früher datirt, wie das amerikanische, deffen Dauer von 17 Jahren somit nicht beschränkt werden kann. Andererseits können die Anmeldungen in Deutschland, Frankreich, England u. f. w. nicht als werthlos zurückgewiesen werden, da die Anmeldung erfolgte, ehe eine patentamtliche Veröffentlichung in das Publikum gedrungen war. Aus obigen Gründen laffen Amerikaner fast ohne Ausnahme ihre europäischen Patente an dem Tage eiureichen, an welchem ihr HeimathSpatent herauSkommt. DaS Patentgesuch für Amerika muß enthalten einen Antrag an den „Commissiover of Patents" nebst Vollmacht, eine Beschreibung mit Patentansprüchen und einen Eid. Wer deS Englischen vollkommen mächtig ist, kann die Eingabe direkt besorgen und daS Patent ohne Anwalt erhalten. Die einzureichenden Papiere sind je nach den einzelnen Fällen, ob ein oder mehrere Erfinder austreten, ob da» Patent auf deS Erfinders Namen oder auf andere Personen, bezüglich eine Gesellschaft ausgestellt werden soll u. s. w. derartig verschieden anzufertigen, daß eS allen Denen, die nicht mit dem Englischen vertraut find, nur dringend empfohlen werden kann, fich an einen Patentanwalt (möglichst Deutsch-Amerikaner) zu wenden, der die Zeichnungen und Beschreibungen correct ansertigt, wie sie vom Patentamt in Washington, D. C. verlangt werden. Musterschutz wird gewährt auf künstlerische Zeichnungen und Muster, z. B. für Teppiche, Statuen, Gußsachen und sonstige Dekorationen, je nach Antrag auf 3‘/i» 7 oder 14 Jahre, wenn die Schöpfung neu ist- die Gesammtkosten find der Dauer entsprechend 145, 165 oder 225 Mk. etwa. Fabrikmarken können in Amerika zum Gesammtpreise (Anwaltskosten einbegriffen) von 185 Mk. geschützt werden. Die Marke darf gerade mcht neu sein, aber es muß nachgewiesen, resp. beeidet werden, daß dieselbe im Handel der Vereinigten Staaten Nordamerikas mit anderen Ländern in Gebrauch ist. C. A. Funk. Unterhaltungen in Bad-Nauheim vom 22. September bis 26. September. Die Kurcapelle spielt täglich Morgend von 77r bis 87z Uhr an dem Kurbrunnen, Nachmittags und Abends stehe unten, bet weniger als 10° N- Wärme im großen Speisefaale des Kurhauses. Dienstag den 22. September, Nachmittags von 47, bis 6V1 und von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terraffe. Abends 8 Uhr im Saale: Vorstellung beS Zauberkünstlers Herrn Joachim Bellachini aus Frankiurt a. M. Mittwoch den 23. September, Nachmittags von 47, bis 6'/, Uhr: Concert der Kurcapelle auf bet Terraffe und von 87» bis 10 Uhr im Saale. Abends unter gütiger Mitwirkung der Opernsängerin Frau Ida v. Seidlitz: Serenade. Donnerstag dm 24. September, Nachmittags von 47a bis 67» Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse und von 87» bis 10 Uhr im Saale. Abends Ave Maria von Gounod. Freitag dm 25. September, Nachmittags von 4 bis 7 und von 8 bis 10 Uhr auf der Terrasse: Conc-^t der Capelle des Thüringischen Ulanm-RegimentS Nr. 6 ans Hanau. Bei günstigem Wetter gegen 9 Uhr Feuerwerk unterhalb der Terraffe und später bmgalifche Beleuchtung deS Sprudels. Samstag dm 26. September, Nachmittags von 47» b« 6V, Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terraffe und v.n 87, bis 10 Uhr im Saale. Abmds Sinsonte-Concert. Lxichlm in urtWn Zrrnyutn «Mtzkckr. OperrcharrS. Dienstag dm 22. September: Der f liegende Holländer- Mittwoch dm 23. September: Fledermaus. Donnerstag dm 24. September: Carmen. Freitag dm 25. September: Rheingold. Samstag den 26. September: Mignon. Sonntag den 27. September: Lohengrin. Montag den 28. September: Die schöne Helena. Schn «s Pie l-aoS. Dienstag den 22. September: Die Erste. Mittwoch dm 23. September: Die offtcielle Frau. Donnerstag dm 24. September: Maria Stuart. Frettag dm 25. September: Die offtcielle Frau. Sam-tag dm 26. September : DeS Boppe- fchänkelche. Hierauf: Durch den Kaufmännischen Verein. Zum Schluß: Der Atzemer und sein Sohn. Sonntag dm 27. September, Nachmittags 37, Ubr: Charleys Tante. Abends 7 Uhr: Roman eines armen jungen ManneS. Montag den 28. September: Die offtcielle Frau. Bergleute, Schlosser rc. können viel Vtllvl-f Geld sparen, wenn fie zum Waschen ihrer theurm Arbettskletder „LirhvS Wasch-Sxlraet* D. R. P. 82 424 gebrauchen, denn die Wäsche wtrb gerade so sauber, hält aber viel länger. 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Der Markt beginnt Morgens 6 Uhr. Lich, den 18. September 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei. Heller. Stoffmuster rc. einzusehen find. Gießen, den 12. September 1896. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. I. B.: Georgi. J. Rioker’sche Buchhandlung Gienei. * w »>" •i4 irti®11 C. Röhr & Co. Specialgeschäft für Kinderbetten u. Erstlings- £ wasche. « Hlußtr. Catal. grat. u. fco. Wittwe Hassan, Hoflieferanl Frankfurt a. M. empfiehlt feinste Java-Mischungen 1.60, 1.70 ii:$ 1.80 per Pfund netto, sowie Chinesischen Dhee in t L^j^erkaufen^j 8304) Ein schöner Handw»«« L verkaufen. «atharinengaUe U ^^^FBampfschifffahrfs- Gesellsch NoRDDEUTSCHERILQYD'BR Schnell' und Posfdampferlinien nach r^mpfehiungenL^^ Kein« Küche ohne Dr. Oetker*» Lalteyl ä 10 Pfg« schützt 10 Pfund eingemachte Früchte gegen Schimmel. Recepte gratis von: Obst- Versteigerung Dienstag den 22. d. Mts. sollen die dem Hosgut Winnerod gehörigen Aepfei, darunter feinstes Tafel- und Kelterobft, meistbietend an den Bäumen versteigert werden. Die reichliche Ernte von 12 großen Nußbäumen wird gleichzeitig mit versteigert. Die Versteigerung beginnt Vor« mittags 9 Uhr beim Hof. Winnerod ö. Station Reiskirchen. Mein reich fortirtes Lager in ächten Schweizer Stickereien 8230] DaS seither von dem v«d«r«A- schen Sisenwert tnnegehabte Wohnhaus, Liebigstr. 3, tst'mit Garten anderweit zu oermiethen Der untere Stock mit besonderem Ein. gang ist als GescbättSlocal eingerichtet. Näheres bei E. Wasserechleben, Wilhelmstraße 25._______________ Niederlage bei Eberhard Dort, Gieften. Bekanntmachung. Zur diesjährigen Ausführung der Ebel-Stiftung werden u. A. forderlich und sollen auf dem Submiffionswege bezogen werden: ca. 25 fertige Anzüge für Knaben, 60—80 Meter Stoff zu Winterkleidern für Mädchen, ca. 150 Meter Baumwollflanell bezw. Halbleinen zu Hemden. Leistungsfähige Geschäfte wollen ihre Angebote nebst Mustern spätestens Samstag den 26. d. Mts., Nachmittags 5 Uhr, Schweine- und Kindniehwarkt in lich am 28. September. Mit Genehmigung Großh. Kreisamts Gießen soll mit dem auf den 28. September d. I. festgesetzten Schweine- und Rindviehmarkt eine Preisvertheiluug verbunden werden, wozu Seitens des Gemeinderaths 200 Mk bewilligt worden sind. Die Bedingungen find folgende: 1. An der Prämiirung können sich alle im Kreise Gießen wohnende Viehzüchter, Viehhändler ausgenommen, betheiligen. 2. Sämmtliche aufzustellende Thiere müssen bis 9 Uhr Morgens auf getrieben sein und werden nur preiswürdige Thiere der reinen Simmenthaler Rasse resp. des Simmenthaler Typus und der reinen Vogelsberger Rasse prämiirt und zwar: a. Bullen im Alter von 1 —2x/a Jahren. b. Kühe, welche sichtbar trächtig sind oder frisch gekalbt haben. Durch den jähen Untergang S. M. S. „Iltis" ist unsere Marine wieder von einem schmerzlichen Verlust betroffen worden, der 70 Menschenleben dahingerafft hat. In treuer und furchtloser Pflichterfüllung haben der Commandant, die Offiziere und die Mannschaft mit einem dem obersten Kriegsherrn Seiner Majestät dem Kaiser ausgebrachten dreifachen Hurrah ihren Tod in den Wellen gefunden. Die unterzeichnete Deutsche Marine - Stiftung, welche seiner Zeit durch das Central-Comits der Deutschen Vereine vom Rothen Kreuz gebildet wurde, um für die Hinterbliebenen der beim Untergang des Panzerschiffes „Großer Kurfürst" Verunglückten Sorge zu tragen, glaubt auch bei diesem traurigen Anlaß eine Pflicht erfüllen zu können, indem sie eine Sammlung zum Besten der durch den Untergang des „Iltis" in Trauer und Leid versetzten Familien eröffnet. Vorstehendem Aufruf, erlassen von dem Central 6omit6 der deutschen Vereine vom Rothen Kreuz und von der Deutschen Marine btiftung 1878, schließen wir uns wärmstens an; nicht um das Reich in den Verpflichtungen, die ihm bezüglich der Hinterbliebenen obliegen, zu entlasten, sondern um das, was das Reich thun wird, zu ergänzen. Wir erfüllen durch unsere Gaben nur eine Daukekpfltcht für unsere so heldenmüthig im vaterländischen Dienst dahin geschiedenen Brüder und stärken unsere Marine dadurch, daß sie das Bewußtsein hat, für ihre wackeren Mannschaften im Falle der Roth auf die Opferfreudigkeit der Ration sicher rechnen zu dürfen. Darmstadt, den 18. August 1896. Der Vorstand des Hülfsvereins vom Rothen Kreuz im Großherzogthum Hessen. Weber, Finanzminister, Ehrenvorsitzender. Buchner, Geh. Oberconfistorial- rath, Vorsitzender. Dr. Clemm, Finanzrath. Diefenbach, Commerzienrath. Emmerling, Geheimerath. Ewald, Geh. Oberfinanzrath. Dr. med. Kaufmann. Machenhaurr, Landgerichtspräsident. Michell, Ministerialrath. Dr. Pfeiffer, Geh. Obermedicinalrath. Etrack, Mllitäroberpfarrer. Indem wir vorstehenden Aufruf zur öffentlichen Kenntniß bringen, bitten wir um freundliche Zuwendung von Gaben, zu deren Empfangnahme und Weitersendung der Rechner des hiesigen Zweig-Hülfsvereins, Herr Staatsanwalts-Secretär Manu dahier, sowie die Expedition dieses Blattes bereit sind. Gießen, den 17. September 1896. Der Vorstand des Zweig-Hülfsvereins vom Rothen Kreuz. Jöckel, Gr. Landgerichts-Director. orddeutscherLloyd,Breme. Nähere Auskunft rotheilt: J. M. Schulhof, Giessen Zwiebeln Prima boltbare Winter« Waare, 50 KUs mit Sack ab flFrit&Kre Drei Mark versendet geaen Nachnahme Jacob Stern-Simon, 7907 frriebfret» (Hessen). ... Enlt, 21 - Wtni vi/r 1* * TO 6 »'■>’ kni«. 20- ,odi ntdjt v°r. Fit ttnt Tchotzitttk ,ir auf die H”* pslitischr OrwWgd Virtßtsocht, he jetz r.TTinMung »er oiei r •.enrtflt Stritt » i ät uiibnöiknl-tigt eimbt btt dttiprozr hin, wenn r c .i Md Prozrai bt$ fjnn wen bodj । (dliejm, daß es tim 19 ttroen u. s. v- « »io nahmt, die str d in Reichs- oder pr labea glaubten, nur tlid; kann eS der renn wegen deS n t-ulichei Kapital no tittin angelegt wird - Delegir liberalen Parti Qdober in Berlin ninonalltbnaltu pai L. V fteben sk üllgmemeSullnng tunttagt hierzu tim pelitische Haltung bi ter Mrthschaftspoli 'eietzgebung im I, (Handwerk, Rletcgei ’-ni Drpotgchtz. - ozelstaaien. Tiue Reichlfi«anzrefk tjerierung con Tult i ch In Preußen, de tfrlxtty, Koalition ttL'trinl'cher Best Berichterst w nittaßlichk Fra Or. Paalche und F -"erricht. Berich -chlotzmacher. - § ^dwer kieginuog-rc - Bttreffi , *■"> dl! 8Mb, In t. 10 laitehtlHnjuK “a‘* dnsuh Hirt, glbllll *,^1*4«« unb ttr gnttr St1"®'«. »«mnn Sä? ^IViCIlCr 7i Flasche 16 Pfennig, ’/2 Flasche 8 Pfennig. 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