ISO« Dowerstag den 23. Zuli Erstes Blatt Rr 171 Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gieren Gratisbeilage: Gießener Kamitienötätter. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für de, fnlaenden Lag erscheinenden Nummer dir Bonn. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux de» In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. 727 an Rudolf 6459 SonboB, 21. Juli. In dem heute fortgesetzten Jame- son-Proceß wurde nach Vereidigung der Mitglieder der Jury die Anklageschrift verlesen. Der Generalanwalt Webster begründete die Anklage, indem er ausführte, daß eS klar sei, daß die Expedition auf englischem Gebiete auS- gerüstet worden sei und daß die Foreign enliatement act dort in Kraft bestanden habe. AlSdaun legte er Urkunden vor, welche diese Behauptung erhärten, und fügte hinzu, daß da- BewetSverfahren darthun würde, daß die Expedition, weit entfernt, auf dringliche Aufforderungen von Johannesburg aus aufgebrochen zu sein, vielmehr schon Monate lang vorher berathen und geplant worden sei. Molde. 21. Juli. Gestern Abend elf Uhr traf die „Hohenzollern" vor Molde ein, wo der Kaiser heute Morgen einen längeren Spaziergang anS Land machte. vierteljähriger X66,,ee»>»«'» fehlt Srt uttil. Gießener Anzeiger General-Anzeiger. Der Wktwtx Airelger erscheint täglich, »U Ausnahme de» Montag». Die Gießener WM«ttte»StLlter »«den dem Anzeiger »Schattlich dreimal beigelegt. OO qm -gisLM. 1. n K()ekerbeti zu diesem Zweck tb R' welches ä / front von cq 22 Wot s-r?« i c£*ubei stakt ° '• JM* «tarnt ein Betrag von 35000 Mk. verwtlllgt, ebenso für die Er- I Neuerung der HetzungSaulage im Gymnasial- Gebäude zu WormS 13 335 Mk. — Die Abgg. Kähler, Bähr und Ripper haben bezüglich eines am 15. September 1895 von dem KreiSrath von Gemmingen erlaffenen Verbots einer öffentlichen Volksversammlung zu König i. O. den Antrag an daß Haus gestellt, die Kammer wolle diefeß Verbot als gegen daß Petitionß- und Bersammlungßrecht, demnach als gegen die Verfassung verstoßend erachten. Der Berichterstatter, Freiherr v. Köth, be- antragt Namens des AuSschuffeß, den erhobenen Beschwerden keine Folge zu geben. Zum Erlaß des Verbotes habe wohl begründeter Anlaß Vorgelegen, da bet einer solchen Versammlung unter freiem Himmel die durch Musik und Getränke erhitzten jungen Leute Ruhestörungen und Schlägereien u. s. w. verüben konnten. Abg. Schmitt hält daß Verhalten deß Kceißrathß von Erbach nicht für richtig. Daß Verbot sei eine Verletzung be» Dersammlungßrechtß unb bei Verfassung. Abg. Köhler wendet sich gegen den Abg. von Köth, deffen Standpunkt ihm nicht verständlich sei. Er protestirt dagegen, daß seine Partei Wühlerei treibe. Der Bauernbund habe den Zweck, die Bauern von Bayern, Baden und Württemberg zu freundschaftlichem Zusammenschluß zu vereinigen. Abg. I Wasserburg und Ullrich protestiren mit Entschiedenheit gegen daß Vorgehen der Regierungß-Organe und die Stellung der Regierung dazu. StaatSminifter Finger erkennt daß Verhalten des Kreisrathß von Erbach als vollständig correct an- daß Verbot sei In völlig gesetzlicher Weise erlaffen worden. Der Antrag wird hierauf gegen 10 Stimmen abgelehnt. Schluß der Sitzung V22 Uhr. Morgen: Beginn der Verhandlungen um 8 Uhr. Staatßvertr ag und Hessische Ludwigs-Bahn. nger I» yit tettung uonCr H mein und Gelse, •Speiseglocken, fismschim. Zpirituskochl, MO 19. -- ÜÜtäitT Ä'äg iqen lallen._____________ ein Pistol euduell zwischen einem böhmische« Arzt und einem Chemiker und Reserveosfizter auS Berlin stattgefnudeu. Nach zweimaligem Sugelwechsel stürzte der Chemiker durch einen Schuß tu den Unterleib zu Bodeu. Jedoch soll seta Zustaad nicht bedenklich sein. Der böhmische Arzt, der sich sofort nach seiner Heimath zurück begab, soll der Heraus« forderet gewesen sein, weil er tu etuem EheschetduugS- Proceß, den er mit seiner Frau führte, den Chemiker des Ehebruchs mit letzterer beschuldigte. Berlin, 22. Juli. Die Wahl eines Rectors, sowie die Wahl der vier Decaue an der Berliner Universität er« folgt am 1. August. Kiel, 22. Juli. Der Gotheuburger Dampfer nuS", mit Kohleu von England nach der Ostsee bestimmt, eollidirte im Nordostseecaual unweit Rendsburg mit einem norwegischen Dampfer. Ersterer lief wegen einer schweren Beschädigung in Kiel den Nothhaseu an. vruffel, 22. Juli. Den Blättern zufolge betonte König Leopold im letzten Mtnisterrath die Nothwendigkeit, dem Liberalismus durch die Wahlreform die ihm gebührende Stellung im Parlament wieder zu geben. Der König hob ferner die Nothwendigkeit des persönlichen Heeresdienstes angesichts der wachsenden sozialistischen Stimmen hervor. Hammerfest, 22. Juli. Der Nordpolfahrer Au« dree will bet günstigem Winde am 27. Jult in seinem Ballon aufftetgeu. Cocefcs rrrrd prwhtjUH^ Gießen, den 22. Juli. * • Musikalische Huldigung. Der evangelische Kirchen« gesangveretn brachte heute Morgen 7 Uhr, unter Leitung des Herrn Lehrer Görlach, Herrn Geheimen Kirchenrath v. Köstltn eine musikalische Huldigung in Form eine- Ständchens. * * Steins Garten. Daß die am Donnerstag Abend auftretende Ptston-Virtuostn Fräulein Sophie Branden eine große Anziehungskraft auf ein mufiklieben« des Publikum auSübt vermöge ihres eminenten Talentes, als auch ihrer anmuthig-jugendlichen Erscheinung, darüber tst die auswärtige Preffe des Lobes voll. So schreibt die „Tübinger Chronik": DaS gestrige Concert im Festsaale des Museums dürfte alle Zuhörer in hohem Maße befriedigt haben. Nicht nur, daß Capellmeister Schneckenburger mit seinen Musikern sehr schöne Leistungen bot, er verschaffte seinem Publikum auch noch einen Genuß ganz eigener Art, indem er in der Person des Fräulein Sophie Branden einen weiblichen Solotrompeter gewonnen hatte. Dem muthigen und aümuthigen Fräulein, welches sich erkühnt, ein Jnstru« ment zu spielen, das eigentlich nur kräftige Mänuerlungen bewältigen können, wurde gleich bei seinem Auftreten ein sehr freundlicher Empfang zu Theil und die Gunst der Zu« Hörer blieb der jungen Künstlerin treu bis zum Schluffe. Der lebhafte Beifall bot der Künstlerin Anlaß zu einigen Zugaben, die das Publikum mit freudigem Dank entgegeunahm. • * Regatta. Nachdem die Gießener Ruder-Gesellschaft es abgelehnt hat, die Schürz'sche Bleiche wie tu den Vorjahren zu miethen, wird dieselbe Freunden deS Wassersports von dem derzeitigen Inhaber gegen ein Eintrittsgeld von 20 Pfg. pro Person zu der am Sonntag stattfindenden Regatta zur Verfügung gestellt. ES ist auch ein Wirth gewonnen, der Denjenigen, welche von hier auS den Wettkämpfen auf der Lahn zuschauen wollen, einen frischen Trunk verabfolgen wird. * * Einen Fortschritt in der Etraßenbefpreugung unserer Stadt können wir regtstriren. Seit gestern befahren besonders für enge Gaffen geeignete Gießfässer die Stadt und verrichten ihre staublüschende Arbeit zur Freude der Anwohner und Paffanten. * * Den besten Schutzen bei 116. Regiments wurde, wie man uns bereits in voriger Woche aus Berlin meldete, ein Retsesttpendtum in Anerkennung und Belohnung ihrer guten Leistungen gewährt. Die in dieser Weise ausgezeichneten Leute sind ein Vicefeldwebel, vier Unteroffiziere und vier Gemeine- sie haben einen zehntägigen Urlaub erhalten, für den ihnen folgende Reiseroute vorgeschrieben worden ist: Besuch der Berliner Gewerbe-AuSstellung vier Tage, Inaugenscheinnahme von Berlin zwei Tage, je ein Tag in Potsdam und Charlottenburg und zwei Tage die Her- und Rückreise. Der Avancirte erhält pro Tag Mk. 7.50, der Gemeine 6 Mk. • * Delegirtentag der Kriegerkameradschaft „Hasfia". Nachdem am SamStag, 18. Juli, eine Sitzung des Gesummt« Präsidiums der „Hasfia" vorausgegangen, nahm der Delegirten« tag in dem Kreutzer'jchen Saale zu Lauterbach am Sonntag Morgen seinen Anfang. Herr Oberstlieutenant z. D. CaSpary eröffnete um 11 Uhr in Gegenwart des Herrn Bürgermeisters von Lauterbach mit einem dreifachen Hoch auf Kaiser und Großherzog die Sitzung. Sämmtliche 37 Bezirke waren durch je einen Delegirten, welche zusammen 32,174 Mit- ßlicber repräsentiren, mit 1305 Stimmen vertreten. Zur Tagesordnung übergehend, referirte zunächst Herr vr. Vogt aus dem Jahresbericht- Herr Hauptmann Wald eck er trug den Kaffenbericht vor und Herr Gerichtsvollzieher Engel theilte Namens der RechnungöprüsungS.Commtsston mit, daß die Jahresrechnung richtig befunden worden sei und beantragte, dem Rechner Entlastung zu ertheilen, waS hierauf geschah. — Herr Major a. D. Beck berichtete bezüglich deS „Providentia".Vertrags. Zu Pos. 5 der Tagesordnung, „Hasfiakalender", bemerkte Herr Reallehrer Minnich« Oppenheim, daß der Vertrieb im Jahre 1895 ein besserer gewesen sei und daß dem Verband ein Gewinn von 1773 Mk. zugefioffe«, wovon 888 Mk. 50 Pfg. an die Bezirke auS- bezahlt würden. — Pos. 9 der Tagesordnung „Kaiser Wil- Helm-Denkmal auf dem Kyffhäuser", rief eine recht lebhafte Debatte hervor. Sämmtliche Redner und alle Delegirten stimmten überein, daß die Sammlungen für den Bau energisch fortgesetzt werden müßten. Auf Antrag des Herrn vr. Vogt wurde noch dem Präfidium die Befugniß zuertheilt, alle Mittel gegen renitente Vereine in Anwendung zu bringen. — Mehrere Anträge wurden abgelehnt, dagegen wurde dem Antrag des Herrn Waldecker, jährlich einen bestimmten Betrag für Veteranen zu Unterstützungen in den Voranschlag eiuzustellen, einstimmig angenommen. — Eine recht rege Debatte rief Pos. 13 der Tagesordnung hervor, ein Antrag deS Herrn vr. Bogt: der Delegirtentag wolle dem Präsidium Vollmacht ertheilen, bei Großh. Regierung um Genehmigung einer Beteranenlotterie einzukommen, welche noch in diesem Jahre zu veranstalten wäre und deren Reingewinn den Veteranen zugute kommen soll. Der Anttag wurde mit den Sttmmen von 35 Bezirken gegen die Stimmen von 2 Bezirken angenommen. — Pos. 14 der Tagesordnung, Antrag des Bezirks Pfeddersheim: „Einzelmttglieder der „Hasfia" find nur zulässig (§ 21 Abs. 2d der Satzungen) au Orten, wo keine Kriegervereine bestehen, die der „Hasfia" angehören," wurde abgelehnt, dagegen der Antrag deS Herrn vr. Vogt: „Einzelmitglieder sollen an Orten, wo „Hasfia" - Veretne bestehen, in der Regel nicht mehr ausgenommen werden- auf die vorhandenen Einzelmitglieder hat der Beschluß keinen Einfluß," mit allen Stimmen gegen die des Bezirks Pfeddersheim angenommen. Zwei Anträge des Bezirks Oppenheim wurden zurückgenommen. — Pos. 17: Voranschlag pro 1896, in welchem 14,295 Mk. in Einnahme und 14,295 Mk. in Ausgabe gestellt sind — für Unterstützungen find 3720 Mk. vorgesehen — wurde genehmigt. — Auf Antrag des Herrn Auler-BenSheim wurde be- schloffen, daß Er. Kgl. Hoh. dem Großherzog für die Gnadenzuwendung von 500 Mk. alljährlich für die Veteranen der Dank ausgesprochen werde. — Auf Antrag deS Herrn Reallehrer Minnich - Oppenheim wurde befchloffen, daß der nächstjährige Abgeordnetentag in Rheinheffen, und zwar in Oppenheim abgehalten wird. — In das Präfidium wurden die Herren LandgerichtSrath Sandmann-Gießen und Oberamtsrichter vr. Lahr-Darmstadt neugewählt, sowie Hauptmann Gern Sh etm-Worms einstimmig wieder- gewählt. Herr Oberstlieutenant CaSpary schloß die Sitzung, nachdem die Tagesordnung erschöpft und die Verhandlungen einen recht würdigen Verlauf genommen, mit dem Wunsche, daß der Landesverband auch fernerhin wachsen, blühen und gedeihen möge. • * Der Ausschuß der deutschen Turuerschaft hat laut „Darmst. Tgl. Anz." in seiner im Hansa-Saal des Rath- Hauses zu Köln stattgehabten Sitzung u. A. beschlossen: a. in Bezug auf die Stellung der deutschen Turnerschaft zur Frage eines „Nationaltages für deutsche Kampfspiele" sich der Erörterung dieser nunmehr in ein stilleres Fahrwasser gekommenen Frage nicht zu entziehen und zu diesem Zweck für die künftigen Berathungen einen Siebener - Ausschuß gewählt, nämlich Götz-Leipzig, Rühl-Stettin, Schmidt-Bonn, Maul-KarlSruhe, Keßler-Stuttgart, Schurig Osnabrück, Haagu- Salzburg- b. die Abhaltung des nächsten deutschen Turnfestes an die Stadt Hamburg (mit 15 Sttmmen von 20) im Jahre 1898 übertragen. In Frage kamen noch Stuttgart und — für den Fall der Ntchtwahl Hamburgs — Nürnberg. Im übrigen wurden BerwaltungS-Angelegenheiten, die Turn- zeitungSfrage, Vorschläge zur Umgestaltung der deutschen Turnfeste, der Turnfest-Ordnung u.s.w. in langen Verhandlungen berathen. Grüuberg, 21. Juli. Der „Grünb. Anz." schreibt: Eine Ueberraschung, die hier Gefühle von zweierlei Art erweckt, wurde uns durch eine heute in Wirksamkeit tretende Verfügung Großherzogltchen KretSamteS bescheert, die anordnet, daß die Feierabendstunde wieder strenge gehandhabt werden soll. Wie voreinft der Grünberger Freiheitsbrief unserem Städtchen viele Vorrechte verlieh, so hatte die langjährige Nichtanwendung deS § 365 für dessen feindlichen Collegen, den § 11, hierselbft ein solche! geschaffen, und nach ihm konnten wir eS auch nach 11 Uhr halten, wie die alten Deutschen, die „immer noch eins tranken." Doch damit istS nun aus und unsere verehrlichen ausführenden Polizeiorgane werden zur größten Freude aller besseren Hälften Grünbergs das seither beliebte Gardinenpredigtthema „Geht heim, wannS Zett ist!" mit dem Feterabendgruß nachdrücklich unterstützen. x Nidda, 20. Juli. Eine von verschiedenen Kreisen der Bevölkerung mit großem Interesse verfolgte Klage wegen eines HeirathsmaklerhonorarS, wobei die Streittheile durch Anwälte vertreten find, schwebt bei dem hiesigen AmtS- gericht. Der als Makler bekannte Kläger will vor etwa l1/, Jahren im Auftrage des Verklagten des Letzteren nochmalige Heirath vermittelt haben und beansprucht nun — theilS auf Grund deSfallfiger Versprechungen — einen Lohn von 200 Mk., dessen Zahlung Gegner nicht schuldig zu sein glaubt, indem er unter Anderem die Mühewaltungen des Klägers als Gegendienst sür einen FreundschaftSact seinerseits in gleich hohem Werthe aufrechnet. Nachdem schon eine Reihe Zeugen vernommen wurden, sieht man dem AuSgange dieses seltsamen Prozesses mit Spannung entgegen, um so mehr, als hierbei auch Über eine Prinzipienfrage Entscheidung getroffen werde würde. * Klein Steinheim, 17. Juli. Am Freitag der vorigen Woche machte eine Schwadron deS 6. Ulanen Regiments in Hanau einen UebungSritt über die hiesige Brücke in dem Augenblick, als ein Eisenbahnzug dieselbe pasfirte. Durch das Gepolter des Zuges wurde eines der Pferde scheu und ehe man sich versah, setzte eS mit kühnem Sprung Über das Geländer in den Fluß. Roß und Reiter kamen unten glücklich an, letzterer war des Schwimmens kundig und leitete sich an einem Pfeiler. Ein Kahn brachte bann Beide an das Ufer. DaS Pferd trug eine leichte Verletzung am Hinterbein davon. • Berlin, 21. Juli. Die vom Magistrat eingesetzte Commission zur Borberathung der Frage der Erhaltung einzelner Bauten der GewerbeauSstellung hat beschlossen, ehr bautechnisches Gutachten über die Wetterbeständigkeit und voraussichtliche Dauerhaftigkeit der Gebäude einzuholen- der diesbezügliche Auftrag ist bereits ertheilt worden. DaS Gut- achten soll sich insonderheit auf die nachfolgenden vier Ban- werke erstrecken: den vorderen Theil deS Haupt-Industrie- Gebäudes (die zur Zeit von (Safe Bauer besetzte Arkaden- Halle, sowie den großen Kuppelsaal, welch' letzterer eventuell durch eine Wand nach hinten zu abgeschlossen werden müßte), daS Chemie-Gebäude, den Pavillon der Stadt Berlin und das Adlon und Dreffel'sche Haupt-Restaurant. Von dem Ausfall dieses Sachverständigen - Gutachtens würden die ; weiteren Entschließungen des Magistrats wesentlich abhängen. j • Berlin, 18. Juli. Aus Schlochau in Wefipreußen wird gemeldet: In PeterSwalde find 17 Gebäude uiedergebrannt. Zwei Kinder haben in den Flammen den Tod gefunden, ein drittes wurde von dem Gymnasiallehrer Haase auS Berlin, der bei Verwandten in PeterSwalde weilt, gerettet, eS starb jedoch bald darauf. Haase hat bei der Rettung des Kindes sehr gefährliche Brandwunden erlitten. * Kol«, 19. Juli. Zwischen zwei Brüdern und i einem von der Reise zurückgekehrten Reisenden entstand Streit, in Verlauf dessen der Reisende durch vier Revolverschüsse in Kopf und Brust getödtet wurde, weil er die beiden Brüder der Falschmünzerei beschuldigte. Nach Festnahme der Mörder entdeckte die Polizei in deren Wohnung eine Anzahl Zwanzigmarkstücke. Die Ehefrau deS einen Mörders, welche intime Beziehungen mit dem Reisende« unterhalten haben soll, wurde gleichfalls festgenommen. ♦ Verein für Haudluugs Commis von 1858 in Hamburg. Nach dem soeben erschienenen Berichte kann der Verein mit Befriedigung auf seine weitere Entwickelung in dem ersten Halbjahre 1896 zurückblicken. Alle Einrichtungen haben fich wieder auf daS Beste bewährt. Durch die kostenfreie Stellenvermittelung wurden in den verflossenen sechs Monaten 2346 Stellen besetzt. Hiervon befinden fich 143 Stellen im Auslande und 45 über See, von dem Reste aber etwa zwei Drittel im Jnlande, während die übrigen fich auf Hamburg mit den Nachbarorten vertheilen. Der Mitgliederstand erhielt in dem abgelaufenen Halbjahre einen Zugang von 5136 Mitgliedern und Lehrlingen. Die Ge- sammtzahl der Angehörigen stellt sich jetzt auf über 52,000. Bereits 6256 Mitglieder, einschließlich der versicherten Ehefrauen, gehören der PenfionS-Kasse mit Invaliden-, Wittwen-, Alters- und Waisenversorgung an. DaS Kassenvermögen hat sich inzwischen auf über 3,300,000 Mk. erhöht. Nach nur zehnjährigem Bestehen der PensionS-Kasse beziehen schon 57 Kaflenangehörige eine jährliche Pension von zusammen 34,131 Mk. 52 Pfg. Diese Zahlen beweisen ohne jede weitere Erläuterung die große Bedeutung dieser gemeinnützigen Einrichtung deS Hamburger 58er Vereins. Auch die übrigen Abthellungen und sonstigen Einrichtungen diese! Vereins bewährten fich bestens. Namentlich gilt dieses von der Kranken« und Begräbnißkasse und der UnterstützungS- Commisfion, die besonders bei Stellenlosigkeit wirkt. Der 58er Verein besitzt 200 Bezirks-Geschäftsstellen und zwar 135 in Deutschland, 24 im AuSlande und 37 an überseeischen Plätzen. * Bom Harze, 16. Juli. Bel Thale gerieten zwei Kinder eines Hüttenarbeiters, welche In den Wald zum Heidelbeerensammeln gegangen waren, in einen Bienenschwarm. Während daS arg zugerichtete siebenjährige Mädchen nach Hause flüchtete, fiel der fünfjährige Knabe zur Erde und der Bienenschwarm kam über ihn. AlS die Eltern zum Walde eilten, fanden fie daS Kind als Leiche. * München, 19. Juli. In den Gasteiganlagen wurde heute das Denkmal des Dichters Franz v. Kobell enthüllt. • Straßburg, 20. Juli. In Kestenholz bei Schlett- ftabt üb elfte l ber bort wohnhafte Josef Bogt seine 72jährige Ehefrau auß bisher unbekannten Grünben. Nachbem er fie durch Hiebe mit einem Werkzeuge betäubt hatte, brachte er ihr sieben schwere Wunben bei. Die alte Frau ist infolge ber Verletzungen gestorben. Nach ber That erhängte fich ber Mann in ber Scheuer. | Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle tu Gieße». 29. Woche. Vom 12. Juli bis 18. Juli 1896. Einwohnerzahl: angenommen zu 23 000 (tncl. 1600 Mann Militär). SterbllchkeitSziffer: 29,39, nach Abzug ber Ortsfremden 18,08°/». Kinder ES ft erben an: Zusammen: Erwachsene : tm vom 1. Lebensjahr: 2.-15. Jatzrr Altersschwäche 1 1 — Herzleiden 2 (2) 2 (2) —- Gehirnentzündung 1 1 — KrebS 1 1 — Schlagfluß 1 1 — Knochenerweichung 1 1 — Verunglückung durch Sturz 1 1 — LebenSschwäche 2 (1) — 2 (!) —— 1 Eitervergiftung 1 (1) — — 1 (1) Lungenschwindsucht 1 — — 1 Blinddarmentzündung! (1) — — 1 (1) Summa: 13 (5) 8 (2) 2 (1) 3 (2) »nm. Die in Klammern gesetzten Ziffern gebe« an, wie viele der Todesfälle in ber betreffenden Krankheit auf von außwättS nach Sießm gebrachte Kranke komm«._____________________________ Schiffenberg und Gleiberg. (Zum Gleiberg - Concert.) Zwei hohe Berge ragen Empor InS Himmelsblau, Seit altersgrauen Tagen Wohl aus der grünen Au. Einst tönten Glockeukläuge Auf eine! Berge! Haupt, Nun find die Klostergänge Bon Epheu dicht uwlaubt. H $ Cie vü Ifiii I <1-9 beh ’75* WÄ. SÄ« ®nb Ulf * D-°> e ** Citi* w Dic elv ge e KaS i"fcen Prophet " llod ahurno Ihr seid dar Was vir rr Boll 6ud) ist d°» M ft bal DaS Kali Boa * O, lahr'S Durch »ich Wie Sturi Lom Gle Uab in dl Gar ernst zag' Som bull» Dem Wir frisch ■ Str haben Mit Lanze, UnS bis Qi Für Gott Ihr jungt! Fürs thtui Von Gott! Mit Herz, O, Iaht t Durch rot Die Map Sind Taj Drum fri| Pr @ott Mr M t ötnnfi gilt Wir wollen Hw Wrfti M W \ Wir Tuch rtdi And ”• Em »ersteigern!! ffrckag den 25 Nachmittags 31 Bergstraße 22 bestehend ai Waage, , V«-°!-°a>apdaeat, ^'-Sh'b-r, Blcchka ** l M LH 1' selch' [,h7 e itlohfe tl)eN *«dlteU J’« »v taa üa, m Ü ->»- flnb .,** ' Mn h » •** llrdr bin bem J aB,6tl labten n ld ta„7 !**** ** tts »‘y,» '?“h! ‘«"‘tatet"1 Ä‘"«* Ätefti Zn““ Rch»k *7 Mltoomm. "™ »•« iMininfa. L/°°° l“ M» * I b ?? i!” * « «tai^äen h-d-i ß, M M< tofJenfT.i, ™ *” 6t” «Nw T- Hiervon befinden ffy 3 u°er See, bon dem Reßi inht- wählend die übrigen hbarortu» vnthckrv. Du Wm Halbjahre einen uud Lehrlingen. Die 9i. : stch jetzt aus über 52,000. ießlich der berficherteu Ehe. se mit Invaliden-, Mtwe^ l DaS Kassenvemögen hei *00 Mk. erhöht. Nach nm ufiouS-Kasse beziehen schon iche Penfion von zusammei Zahlen beweisen ohne jed! Bedeutung dieser gemein- >urger 58er Vereins. AuL inftigen Einrichtungen dlesü Slmntntlid) gilt dieses voi i und der Unterfifigußgi rvM. De WWW und zwc Llavde und 37 an Übersee* Vom zweiten BergeSgipsel Schaut stolz im Abendstrahl, Umrauscht vom Meer der Wipfel, Die Burg hinab in» Thal. Dom Schiffenberge klingt eß Wie tiefer, frommer Schmerz, Und leise mahnend dringt eß Dem Wandersmann ans Herz: „Wir beteten, wir rangen, Wir haben unS kasteit, DaS Kleinod zu erlangen, Die ew'ge Seligkeit. Was in den schwersten Stunden Prophetisch wir erblickt Und ahnend nur empfunden, Ihr seid damit beglückt. Was wir erstrebt, errungen Boll Sehnsucht Tag und Nacht, Euch ist das Wort erklungen, Euch ist das Licht gebracht. DaS Wort vom wahren Glauben, Von wahrer Heiligkeit, O, laßt'S Euch nimmer rauben Durch nicht'ge Eitelkeit!" Wie SturmeSbraufen dringt eS Vom Gleiberg durch den Tann, Und in die Seele dringt es Gar ernst dem deutschen Mann: „Einst zogen wack're Recken Vom bunten Rittersaal, Dem Bösewicht zum Schrecken, Wir frisch hinab ins Thal. Wir haben ohne Zagen Mit Lanze, Schild und Speer Uns bis ausö Blut geschlagen Für Gott und deutsche Ehr! Ihr jungen Enkel streitet FürS theure Vaterland, Von Gottesfurcht geleitet, Mit Herzen, Mund und Hand. O, laßt Euch nicht verführen Durch welsche Heuchelet, Die Wappen, die Euch zieren, Sind Tapferkeit und Treu'! Drum frisch wie wir gestritten Für Gott und deutsche Ehr', Wir sind in Eurer Mitten, WennS gilt, mit Schwert und Speer. Wir wollen wacker streiten Im Eisenkleid mit Euch, Und fallt Ihr siegend — letten Wir Euch tnö Himmelreich!" Vom Schtffenberge klingt eS: „Weht Über Zweig und Ast," Und in die Herzen dringt eS: „O halte, was Du hast!" Bom Gleiberg aber schallt eS Wie Schwerterklang herab, Und in die Herzen hallt eS: „Sei deutsch bis in das Grab!" Th. K. Eingesandt. «Bieten, den 22. Juli 1896. Der Artikel „Echlachtviehverficher««- und Innung^ in der vorgestrigen Nummer d. Bl. bedarf d-r Berichtigung. Der Verfasier des Artikels sollte eS sich angelegen fein lasten, wenn er den Verlauf einer Jnnungsoersammlung in der Presse mtt- tbellen will, denselben wortgetreu und nicht so sehr sich von dem Wunsche leiten zu lasten, seine eigene Perlon im hellsten Brillant- feuer erstrahlen zu lasten. Daß der Artikel ungenau, ist auch von Jnnungsmitgliedern anerkannt worden. WaS meine Bethetligung an der Debatte anlangt, lo habe ich dem Bedauern Ausdruck gegeben, daß mein an Herrn Pirr in der Mitte vorigen JahreS gerichteter Vorschlag, „er möge die Vertretung der Innung mit einer Stimme im ViehoelsicherungSoorstand und mit zwei Stimmen in der Generalversammlung der Vtehversicherung anregen und dieser Anregung würde voraussichtlich Seitens der Vtehversicherung willfahrt werden", von ihm keine Beachtung gefunden, sondern geradezu schroff abgewtesen wurde. Außerdem habe ich zwei Personen, die Seitens der Herren Pirr und E. L. Sack kritisirt wurden, in Schutz genommen. Die8 war der wirkliche Inhalt meiner Ausführungen, die in dem Artikel zum Mindesten undeutlich wtedergegeben sind. Htnzu- fügen will ich noch, daß bet gutem Willen des Herrn Obermeisters Pirr ein Einvernehmen wohl hätte herbetgesührt werden können; sein Artikel wird ein neues Hinderniß für ein solches sein. 6695 18-5r. Schreiner II., Metzgermetster. Die für die Stadt Gießen erlastene am I. August in Kraft tretende Wocherrmarktordnrmg bat überall auf dem Lande wohl- berechtigtes Aufsehen erregt, was sich aus Nachfolgendem ergeben wird. Es sagt z. B S 5 u. 91.: Kein Verkäufer darf ohne Erlaubniß des Marktmeisters den einmal eingenommenen Platz verlassen. Dazu sagen wir Landleute, warum sollen wir, wenn uns ein für unsere Waare ungünstiger Platz angewiesen, diesen nicht wechseln dürfen, wenn andere günstigere Plätze frei geworden, ohne daß der Marktmeister dies bestimmt, insbesondere wo derselbe doch nicht überall fein und sehen kann, was Noth thut. Der § 8 sagt: Gegenstände des Wochenmerktoerkehrs, welche an den Markttagen ohne feste Bestellung hier eingeführt werden, dürfen vor Beginn der Marktzelt überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzelt nur auf den dafür bestimmten und angewiesenen Verkaufsplätzen, also auch nicht Im Umherziehen fellgeboten werden. Da fragen wir uns denn, sollen wir gezwungen sein, im Sommer bet der größten Hitze diese Zeit auf dem Wochenmarkt auf einem Platz zu stehen, unsere Waare, wie z. B. Butter, möglichenfalls dem Verderben aussetzen, um dann einen minderwerthtgen Preis zu erzielen, und fallen wir weiter im Winter ebenso diese ganze Zeit uns Wind und Wetter aussetzen zum Schaden unserer Gesundheit? Das sind doch wahrlich Bestimmungen, die wir nicht für möglich gehalten, man sollte doch wohl annehmen, daß Jeder über fein Eigenthum frei verfügen kann. Unseres Erachtens führen diese Bestimmungen nicht zur Hebung des Wochenmarktverkehrs, sondern zum Gegenthell, und hoffen wir, daß wohllöbl. Polizetverwaltung wie seither so auch für die Folge Milde walten lassen wird, sonst dürste es wohl dahin kommen, daß wir nicht an den Markttagen, sondern an anderen Tagen unsere Waare nach Gießen bringen, um solche ungehindert verwerthen zu können. Die Preise, die wir feit leider langen, langen Zeiten für unsere Artikel am Gießener Markt erzielten, gaben wahrlich keine Ber- anlassung, bhfe längst vergessenen lästigen Bestimmungen wieder in Kraft treten zu lassen, Bestimmungen, die, wenn streng durchgeführt, den Markt sowohl wie uns schädigen, letzteres wird man doch wohl nicht wollen, das würde bet den ohnehin schlechten Preisen gerade noch fehlen.» AirchttcheAnzeigen der evnng.Gemeinde. B Am nächsten Sonntag, den 26. Juli, wird Beichte und heil. Abendmahl für die Lucasgemeinde gehalten werden. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer erbeten. Verkehr, Lnnd- unb Vottswirthschaft. Gieße«, 22. Juli. Der Austrieb auf dem gestrigen Kuh - markt belief sich auf etwa 700 bis 750 Stück, darunter etwa 100 bis 150 Rinder und Kälber. Der Handel fetzte gleich früh flott ein, bann trat Flaue ein, während zum Schluß das Geschäft stch sehr gut machte, sodaß die Preise gegen den letzten Markt etwas anzogen. Besonders wurde lebhaft in Zuchtvieh gehandelt, welches von Händlern aus der Frankfurter und Wiesbadener Gegend in den Preisen getrieben wurde. Fettvteh, welches der Nachfrage entsprechend zu wenig am Markt war, wurde infolge dessen ebenfalls zu guten Preisen umgesetzt, sodaß dec Markt früh geräumt wurde. Am Markt fehlten wieder schwere Milchkühe. Es wurden gehandelt: Kübk^frischmelkend und tragend: Oberbelstsche Landkühe 1. Qual. 360 bt4 410 Mk, 2. Qual. 260 dis 330 Mk., 3. Qual. 160 bis 220 Mk. per Stück. Fettvieb wurde verkauft: Rinder l.Oual. 55 bitz 58 Mk., 2. Qual. 50 bis 54 Mk.. Kälber 55 bi« 58 Mk., besonders schwere Waare bis 62 Mk. per 100 Pfd. Schlachtgewicht. Der Auftrieb in Kälbern befferer Qualität genügte nicht der Nachfrage. — Auf dem heutigen Ochsenmarkt waren etwa 250 Stuck Vieh aufgetrieben, darunter ungefähr 80 Stück Rinder, welche auf den früheren Märkten knapp waren und stark gesucht wurdm. Entgegen der gestrigen war die heutige Tendenz de8 Marktes sehr flau. Der Handel ging nicht voran, weil fremde Käufer gänzlich fehlten. Einige schwere Paare Ochsen, die am Markt waren, gingen gleich bei Beginn desselben für 900 Mark das Paar fort. Infolge der Flauheit, welche ihre Ursache wohl in den geringen Fettvteh' preisen findet, gingen auch die Preise herunter. Fahrvieh 1. Qual, kostete 750 bitz 800 Mk., 2. Qual. 660 bis 750 Mk., 3. Qual. (Stiere) 480 bis 600 Mk. pro Paar, Fettvieh war nicht vorhanden. Der Markt blieb bedeutend überständig. Witterungsbericht vom 21. Juli. Zwischen den Schettland-Jnseln und der mittleren norwegischen Küste liegt heute das Centrum einer neuen Depression, von dem aus sich ein furchenartiges Gebiet niederen Druckes über die Nords«, England und über den Canal bis nach Südfrankreich herab erstreckt. Innerhalb dieser Furche find außerdem noch verschiedene TheU- mtntma zu erkennen. In Central-Europa ist der Luftdruck gleichfalls gesunken und hat sich der Kern des Maximums weiter ostwärts verschoben. In Süddeutschland war heute Morgen der Himmel allenthalben wolkenlos und machte sich im Laufe des Tages bei wett« sinkendem Barometer bereits Neigung zur Gewitterbildung geltend. Die Temperaturen liegen in Deutschland höher al8 gestern. Bai®«i*6tlt4>* »itttrtmfli Bei wechselnder Bewölkung, warmes Wetter mit Neigung zu Gewittern und nachfolgender Abkühlung. Temperatur der Lahn und Lust nach Reaumur gemeßen «m 22. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 llhr r Wasser 18«/«, Lust 20«/«°. Rübsamen'sche Badeanstalt SairfffihSttffeSg« I BrS H M Man schreibe um Muster unter« MM B Vl ’tSr ■ B Angabe de» Gewünschten. ao von Elten & Keussen, Fabrik und Handlung, Crefeld. w F. Hoffmann. (690 A ms Pb. Stier, Friseur. # wieder oorräthig. 6562 Andr. Euler Q Jn 2 Minuten! !(2) L l l 1 1 KD 1 1(1) Für Metzger! HMIötzt uni) Hackbretter wird in beliebiger Faqon -ohne Brennen ode rBinden jeder Schnurrbart elegant und schneidig fixirtdvrch I Gesetzt, geschützt t Nur echt: mit Firma: F. R. Müller & Cie., Köln a. Rh. ü Mk. 0,75. Viorräthig bei: NN. MlachthM. Freibank. [6678 Heute und morgen: Stiersieisch iifii ladrnrein, pr. Pfd. 15Pfg. Freitag den 25. 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Wir bringen dies mit dem An fügen zur Kenntniß der hier in Betracht kommenden Grundbesitzer, daß während dieser Zeit als Zufahrt zu den betreffenden Grundstücken der südlich des Riemer'schen Hauses neu angelegte Verbindungsweg von der Frankfurterstraße aus zu benutzen ist. Gießen, den 20. Juli 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 6674 Kunst-Eis. Wir haben den Vertrieb unseres Kuust-Eises, hergestellt aus Qrrellwaffer unter Anwendung von comprimirter Kohlensäure, dem Herrn Emil Schmall in Gieße« für den Kreis Gießen, einen Theil der Provinz Oberheffen und den nördlich von Gießen gelegenen Orten übertragen und unterhält derselbe Lager, übernimmt Saison- und Monatslieferungen, sowie Abschluß größerer Lieferungen ab Werk nach Uebereinkunft zu den billigsten Preisen. Hochachtungsvoll Wasserwerk Wad-Hlauheim. 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Gegen Vorzeigung der Einttittskatten freier Zuttitt, sonst 50 Pfg. Eintritt. Preise der Plätze: Nummerirter Sitzplatz Mk. 2.50, im Vorverkauf Mk. 2.—. „ 0.80. — Kinderkarten 50 Pfg. „ WiütfäUtH'' »«««»« Ä "V ll(i, Hen Pro eßor 51 jCItjtl tW«‘ $a”‘" »eSzSstk, worauf Herr v sj-aMrlcht verlaS/ vach Irtttn w6 flaf : 6tonbcn nach btm ©otttfl lulang grnoinmkll hat», fcttt iatt, welche ebenfau fchSnen Verlauf nah ttittn mit den Varttäg Florstadt und der hiesige - «e hatten in dankenSwe mdi Mittag» fch°n den -u- LermathShain, ! rmmen kann, wenn ei >md Unbeholfenheit nicht »erstich und kürzlich boi : agr und schreibe I chaftlich bezahlt werben, Samen. Die Sache nur wat baß Erscheinen eit wachen verstrichen waren, M zahlen, baait ble Mn Mennige aber erschienen t und Mdvev tzauitzerd ^ßtt man glandrn, dir iworden fein'. Doch Pn mb dem Pfandperfonal «einen weiten Weg zu ma lDie Versteigerung fand Kteigliebhaber. Nun ei Wsennige Steuer und d ieden drei Mar! betru 92.26 I4O/O Eisend. Rmtteb. CM 5iL6O|5i/o Butxrul ObL 106.00 9990 104.10 104^40 der Kapelle des Inf.-Kgls. Markgraf Karl (7. Brandenburg.) Nr. 60 Direeßionr J. P. Ehmig, KSnigl. Mufikdirigent »arnisonr Weitzenbnr- i. Slf. sowie der Piston-Birtuofin Fräulein S. Branden. Donnerstag, den 23. Juli 1896, von Abends 8 Uhr an: Grosses Extra-Concert obiger Kapelle. Eintrittspreis: im Vorverkauf bet He?rn Ernst Cha Hier 50 Pfg., an der Kaffe 75 Pfg. — Programme an der Kaffe. aflF Die Kapelle batte die hohe Ehre, bet Gelegenheit der Einweihungsfeier des Kaiser-Friedrich-Denkmals tn Wörth, bet Er- Majestät dem Kaiser auf Schloß Dürkheim dte Tafelmusik ausführen zu dürfen und sprach Se. Majestät hierbei dem Mufikdirtgenten Ehmtg seine Allerhöchste Anerkennung für dte vorzüglichen Leistungen au§. — Im Eoncerthaus (Gebr. Ludwig) in Hamburg war die Kapelle seit 1887 sechs Mal engagier. _____________________________ _________________ auf der Lahn, unter Betheiligung folgender Vereine: Frankfurter Ruder-Club. Frankfurter Ruder-Gesellschaft „Sachsenhausen". (2. A jetzt iS i no .....®"» 1 • M k, ° 1,1 »“» i» mir M ail, * «Immr sein o «I * -°bn »uao Hing |.8 »>« ji *£*•«*> I ,M«p' U bogelejt- 0^*1* f ' TV1 Suppen- I Die Lieferung vr | H KJ würze 400 Ctr. Roggeustroh, m Ortgtnal-Rrichchm" 66 5, m! Mafchimnftroh, lieferbar nach Bedarf empfiehlt den verehrlichen Hausfrauen vom 1. Aug. 1896 bis 1. Aug. 1897, Offenbacher Ruder-Verein. Offenbacher Ruder-Gesellschaft Undine". Ooursbericht 00? »8. Sture A Co., Giessen, -atzihlsstraht «3, Frankfurter Vkrf, oes 21. Juli 1896. •L6.1«0 LOL» «'/»«/»Nrkf vM»-Sred.» unl.b.1906101^0 8«/.«/oPreutz.üpp.A.»L«LL^S0v WIM 41/' bti. untb. 1906 106.10 3«/,'>/cPomm.Hyp.AEmtt^.l90S 10L« 8>/^/,Dvtt1cheErdfchL^mLb.l906101L0 4^Frkf-Ldw.Lrtt>.« mLb.l«0 108X4 6699) Möbl. Simmer mit Kost zu Näheres in der Exped. d. Bl. vermiethen. Marktstratze 18. i ----------------------------------- ----------aSler Theilhaber sucht oder «e. schaftSverkauf beabstchttgt, ver- Danksagung. Für d e anläßlich des herben Verlustes meines unvergeß« lichen Sohnes Heinrich so vielfach bezeugte Thellnahme, sowie für die Kranzspende sage Allen, insbesondere seinen Comilitonen und denen der Veterinär- wiffenschaft, den herzlichsten Dank liebem, Rheinpreußen, den 22. Juli 1896. Ein kräftiger Junge findet sofort BeschSfttaung. 6694 Hch. Schaffstaedt. 6697] Zum sofortigen Eintritt wird auf das tÄul Warthof bei Srünberg ein junges Mädchen gesucht, welches den Haushalt erlernen will. H. Weber. ”~6691T Dienstmädchen gesucht- _____________Ludwigftratze 10, I 6686] Tüchtiges LaufmLdcheir auf sofort gesucht. Ludivtgstrabe 88, 11. 6692) <»»•>« «»»"““e 3n6*il Erfahrener Manrerpalikr 4 Zimmern mit allem Zubehör, möglichst ' / c r Parterre oder erster S'ock, zu miethen > k-K^ Etell««-. 6685 gesucht. Offerten mit Preisangabe unter j Näheres in der Exped- diese« BlatteS- B. 700 an die Exped- d. BlatteS. ~ — pVereinsnachrichterL^ Gießener freiwillige Feuerwehr. 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