»fr 120 Der 1 N^er A«,eiger ernt täglich, » Li-nahme de- Äontogl. tu Vießener 8|mErt«*Bf6(< -AnschW l”* wa unf« ü# y ihiossgfÜLj; M ^85CWV Aints- und Anzeigeblutt für den Tireis Gietzen. I ■nahmt von Anzeigen zu der Nachmittag- für de» | Ich»den Tag erscheinenden Nummer bi- Bonn. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Aamilienölätter. Alle Nnnoncen>Bureaux de- In- und Lu-lande- nehm«» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Nurtlichor LhoU. Hungen, am 19. Mai 1896. BKc. Den Ausschlag der birecten Steuern für 1896/97; hier Verlängerung der Reclamationsfrist. Mchh. Steuer-Kommissariat Hungen «i» die Großh. Bürgermeistereien des Steuer- Commissariats Hungen. Sie wollen in Ihren Gemeinden in ortsüblicher Weise beüonnt machen lassen, daß Gr. Ministerium der Finanzen, w«M verspäteter Zustellung der Steuerzettel, die allgemeine sbr Vorbringung -wn Reclamationen gegen die birecten SÄtluern im Steuer - Commisiariat Hungen für bieses Jahr bi .8 Wüte Juni 1896 erstreckt hat. Snell. Bekanntmachung, betreffend Vorträge über Obstbau. Dar Obstbautechniker des Oberhesfischen Obstbauvereins, HijlrnM etz aus Friedberg, beabsichtigt, in den nachstehend der« jcninttam Orten des Kreises Gießen Vorträge über Obstbau jun stltim und practische Unterweisungen an Obftbäumen zu er üchikl.: Pik-iiwach den 27. Mai in Lang-Göns, von Vormittags 8 Uhr ab bis 12 Uhr, und Donnerstag den 28. Mai daselbst, bum Nachmittag» 2 Uhr ab bis 6 Uhr: practische Unter- kötsungen, Vortrag am 27. Mai, Abends 9 Ubt; ymiiag den 29. Mai in Watzenborn, Nachmittags von 2 bi» 6 Uhr practische Unterweisung, Abends 9 Uhr Vortrag - 2-2riicsg den 30. Mai in Steinberg, von Vormittag» 8 bi» 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 6 Uhr practische ptlierweisung- Swniiiar; den 31. Mai in Großen-Buseck, Nachmittags 3 Uhr Vortrag, 1. Juni, Vormittags von 8 bis 11 Uhr srvctische Unterweisung; yirftiag den 1. Juni in Beuern, Abends 9 Uhr Vortrag, 2. Juni, Vormittags von 8 bis 11 Uhr Practische Uüitcrroeifung; W V DäitrJtcig den 2. Juni in BerSrod, Abends 9 Uhr Vortrag, 8. Juni, Vormittags von 8 bis 11 Uhr practische Unterweisung- MSiMoch den 3. Juni in Reiskirchen, Abends 9 Uhr Vor- ircig, 4. Juni, Vormittags von 8 bis 11 Uhr practische Unterweisung; D LooncrLtag den 4. Juni in Lindenftrutb, Abends 9 Uhr Vurtrag, 5. Juni, Vormittags von 8 bis 11 Uhr prac- lisahe Unterweisung - den 5. Juni in Saasen, Abends 9 Uhr Vortrag, 6. Juni, Vormittag» von 8 bis 10 Uhr practische Unterweisung- SÄmH«lg den 6. Juni in Staufenberg, Abends 9 Uhr Vor- iivig, Nachmittags von 3 bi- 6 Uhr practische Unter- i-eiisung- SiÄMa« den 7. Juni in Daubringen, Nachmittags 3 Uhr Ertrag, 8. Juni, Vormittags von 8 bis 11 Uhr prac« nfche Unterweisung - Momg, den 8. Juni in Lollar, Abends 9 Uhr Vortrag, 9. Juni, Vormittags,von 8 bis 11 Uhr practische Unter- »eisung- DiLwiicig den 9. Juni in Heuchelheim, Abends 9 Uhr Vor- trag, 10. Juni, Vormittags von 8 bis 11 Uhr prac- lische Unterweisung: MSiinach den 10. Juni in Allendorf a. d. Lahn, Abends 9 Uhr Vortrag, 11. Juni, Vormittags von 8 bis 11 Uhr pructische Unterweisung. Eie Mitglieder deS Obstbauvereins, sowie alle In- terNnnen werden zu reger Betheiligung eingeladen. Den HejM Großh. Bürgermeistern genannter Orte gehen noch Hefisxtrue Mittheilungen zu. Der Vorsitzende deS Vereinsbezirks Gießen. Dr. Wallau, RegierungSrath. lUudjte XtadjrWetu »olff» telegraphische» Lorrefponderlz-Bore«. Stttliu, 21. Mai. DaS Alp enp au ora m a auf der Gckia.ibmauSstellung ist gestern endgiltig eröffnet worden. ilnreei, 21. Mai. Infolge von Lohnherabsetzungen brt»i unter den Strohhutflechterinnen in Signa, 5aAu;i, Poggiocacano und Brozzi sowie in anderen benach- baämii jOrtschaften ein Ausstand aus. Die AuSstandifchen drangen in die Strohhutfabriken ein, verhinderten die Arbeit und zertrümmerten die Fensterscheiben. ES scheint, daß sich der Ausstand auf den ganzen Florenzer District auSdehnt. Truppen sind abgesandt worden. Moskau, 21. Mai. Die Straßen, durch die daS K a i s e r - paar den Einzug in Moskau hält, werden neu gepflastert, mit gelbem Sand bestreut und gewähren durch die prächtige Dekoration der Häuser, an denen sich zahllose Lampions und farbige und weiße electrische Lämpchen hinziehen, einen wahrhaft festlichen Anblick. In den Straßen bewegt sich eine zahllose Menschenmenge. Schon seit 3 Uhr Morgens nahm das Volk an den bestgelegenen Stellen der Einzugsstraße Aufstellung. Vor 7 Uhr erblickte man russische Nationaltrachten und hin und wieder Trachten von süd- europäischen und asiatischen Völkerschaften. An allen geeigneten Plätzen sind Tribünen für viele tausend Zuschauer errichtet. ES herrscht musterhafte Ordnung. DaS Wetter ist kühl, der Himmel theilweise bedeckt, jedoch nicht mit Regen drohend. Die feit vielen Wochen begonnene, durch die Ungunst deS Wetters aufgehaltene Ausschmückung der Stadt ist vollendet. Die alte Tzaaren-Stadt gewährt ein farbenprächtiges Bild. Die Einzugsstraße sowie die zuführenden Querstraßen sind mit einem nie dagewefenen Aufwand geschmückt. Die Häuser prangen von oben bis unten in Fahnen-ArrangementS in russischen blau-weiß-rothen Farben. Die freigebliebenen Flächen sind mit den Namenszügen, Büsten und Bildniffen deS Kaiserpaares geschmückt. Laubguirlanden, die theilS die Fronten der Häuser zieren, theils über die Straßen gezogen sind, geben einen lebensfrischen Rahmen. Daneben Überspannen kronentragende Guirlanden die Straßenzüge. An den Häuser-Fronten und an den Kirchen liest man Inschriften auS beiden Nationalhymnen und Bibelsprüche, die auf die Bedeutung der Krönung Bezug haben. Auf den Plätzen sind mächtige Flaggenmasten und Obelisken, die Kronen und Doppeladler tragen, an verschiedenen Stellen der EinzugS- straße Pavillons für die dem Kaiser ihren Gruß entbietenden Stände errichtet. Gegenüber dem auf baß geschmackvollste geschmückten Palais des General-Gouverneur» steht der Pavillon für den Adel. Der dahinter stehende kasernenartige Bau der Hauptwache ist durch einen kunstvollen Ueberbau in russischem Stile der festlichen Umgebung auf dem gewaltigen Platze angepaßt. MoSkan, 21. Mai. Der Kaiser hat für den Bau- fondS des Moskauer StudcntenconvicteS 300 000 Rubel angelegt. Washington, 21. Mai. Das Repräsentantenhaus nahm mit 116 gegen 26 Stimmen den von Mac Culloc eingebrachten Gesetzentwurf an, wonach männlich e Einwanderer zwischen 16 und 60 Jahren, die nicht lesen und schreiben können, von der Einwanderung ausgeschloffen werden sollen. ______________ Depefch«» brt Bure« .Hervld' Berlin, 21. Mai. Der Kaiser hat den Staatsminister Graf Botho zu Eulenburg mit seiner Vertretung bei der heute Nachmittag stattfindenden Leichenfeier für den ver- storbenen Staatsmintfter von Camphausen beauftragt. Berlin, 21. Mai. Wie au» Blankenburg gemeldet wird, begibt sich im Auftrage deS Kaisers der Prinzregent von Braunschweig, Prinz Albrecht, heute Nachmittag zu den Beisetzungsfeierlichkeiten nach Wien. Berlin, 21. Mai. Das Staatsministerium trat heute zu einer Sitzung zusammen. Berlin, 21. Mai. Die vorzeitige Veröffentlichung des Gnaden-Erlasses vom 13. Januar durch den „Vorwärts" beschäftigte heute zum zweiten Male baß Gericht, ba bie Angeklagten gegen bas Erkenntniß be» VorberrichterS Berufung eingelegt hatten. Der Gerichtshof schloß sich in allen Punkten den Ausführungen beS VorberrichterS an. Die Berufung fämmtlicher Angeklagten würbe kostenpflichtig verworfen. Berlin, 21. Mai. Wie bie „Deutsche TageSztg." vernimmt, wird der Erlaß des Ministeriums an die Beamten zum Gegenstand einer Interpellation gemacht werden. Danzig, 21. Mai. An Stelle des verstorbenen Ober- bürgermetsterS Dr. Baumbach würbe heute RegierungSrath Delbrück mit 35 Stimmen zum Oberbürgermeister von Danzig gewählt. Wien, 21. Mai. Wegen Theilnahme an ben Demonstrationen gegen bie Millenniumsfeier würbe ber an der Universität stubirenbe beutfche Unterthan OsthauS polizeilich aus bem österreichischen Staatsgebiete ausgewiesen. Derselbe hat beim Minister beS Innern gegen biese polizeiliche Verfügung Berufung eingelegt. Pari», 21. Mai. Einige Blätter schlagen e>ne allgemeine Beflaggung für ben 26. Mai, ben Tag ber Krönungsfeierlichkeiten in Moskau, vor. Paris, 21. Mai. Die Times erhalten folgendes Telegramm au» Liverpool: Ein englischer Unterhändler ist zum König Samony abgereist, um mit diesem und den anderen Häuptlingen deS Hinterlandes ber GoldkÜste im Namen der englischen Regierung einen Vertrag abzuschließen. London, 21. Mai. Im Unterhause ist eine von 270000 Frauen unterzeichnete Petition eingegangen, worin dieselbe politische Rechte verlangen. Moskau, 21. Mai. Heute hielt der Kaiser mit der Kaiserin seinen Einzug in Moskau, überall von der Volksmenge mit Jubel empfangen. Auf dem Wege zur USpenSkycapelle wurden dem Kaiser von Behörden, Vereinen, Innungen, dem Adel rc. Huldigungen bargebracht. Bor dem wunderthätigen MuttergotteSbilde in der Iberischen Capelle verrichteten der Czaar, die Czaarin und die Czaarin-Wittwe ein Gebet. Um »/,4Uhr erreichte der Kaiserzug die USpenSky- Kathedrale, was durch 85 KanonenschÜffe verkündet wurde. Gegen 4 Uhr begab sich daS Kaiserpaar in den Kreml, waS wiederum durch 101 KanonenschÜffe unb burch Glockengeläut ver- Hinbet würbe, unb von boxt auS in dasAlexander-NewSki-PalaiS. Berlin, 22. Mai. Beim Ausschachten eines Brunnens stürzten gestern Abenb bie Wände desselben ein. Vier Arbeiter wurden von den Erbmassen vollstänbig verschüttet. Einem berselben gelang eS, sich zu retten, während ein anderer von der Feuerwehr gerettet wurde. Der- selbe hatte nur geringe Verletzungen davongetragen. Die übrigen beiden Arbeiter waren trotz angestrengter Arbeit der Feuerwehr bis Nachts 2 Uhr nicht aufzufinden. Wegen drohenden Nachsturzes stellte die Feuerwehr nach achtstündiger Arbeit ihre Thätigkeit ein und setzte früh die AuSgrabungS- arbeiten fort. Berlin, 22. Mai. Den „Reuest. Nachr." zufolge ist der Streit zwischen England und Amerika als erledigt anzusehen. Die Publication darüber steht unmittelbar nach der Festwoche bevor. Wesel, 22. Mai. Die Stadtverordneten bewilligten für die Veranstaltungen zum Empfange des Kaiserpaare» einen vorläufigen Credit von 3 0 000 Mark. Bordeaux, 22. Mai. Auf der hiesigen Präfectur traf gestern Nachmittag der Befehl zur Auslieferung Friedmanns mit dem ersteneintreffenden Gefangenen-Transport- wagen ein. Friedmann verweigert angeblich jede NahrungS- annabme. MoSkan, 22. Mai. Die Illumination anläßlich des Einzugs des Kaiserpaares war gestern überaus glänzend. DaS begeisterte Publikum wogte bis in die finkende Nacht auf den Straßen umher. Der Kreml war nicht erleuchtet. Vielfach wurde electrischeS Licht zur Jllu- mination verwendet. Moskau, 22. Mai. Bei dem deutschen Botschafter Fürsten Radolin fand gestern ein glänzendes Diner statt. An demselben nahmen Theil. Prinz Heinrich von Preußen, der Großherzog und die Großherzogin von Hessen, die hier anwesenden deutschen Fürstlichkeiten sowie der Kronprinz von Dänemark, der Prinz von Neapel, der Großfürst und die Großfürstin Constantin, der Herzog von Connanght, Vice König Lihung Tschang, fast das gesammte diplomatische Corp», die Generalität und die sonstigen Würdenträger. Die Großherzogin von Hessen nahm in der Mitte der kleineren Tafel gegenüber dem Gastgeber Platz, während den Hauptplatz der größeren Tafel Prinz Heinrich von Preußen, vis ä vis der Gemahlin deS deutschen Botschafters einnahm. Prinz Heinrich soll sich, wie gemeldet wird, besonder» lebhaft mit dem russischen Finanzminister, Dr. Witte, unterhalten haben, dessen Verdienste um die Besserung der deutsch-russischen Beziehungen er hervorhob. Nach dem osficiellen Kaisertoaft trank Prinz Heinrich auf da» Wohl deS Botschafter» unb baß Ftnanzmtnisterß Witte. WB. Reichenberg, 22. Mai. Nachts fanb in dem be- nachbarten Doerfel ein blutiger Zusammenstoß zwischen ungefähr 1000 Strikenden unb ber Genßbarmerte statt. Drei Arbeiter würben erschossen, brei verletzt- ein GenSbarmerie Rittmeister verwunbet. Sitzung -er Sta-tveror-neten am 21. Mai 1896. Anwesenb: Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herr Bei- georbneter Georgi, von Seiten ber Stabtverorbneten bie Herren Abami, Brück, Emmelius, Faber, Flett, Grünewalb, Dr. Gutfleisch, Dr. Gaffky, Haber.icht, Hanbach, Helfrich, Heichel- ßjt-kN. heim, Heyligenstaedr, Hornberger, Iughardt, Mrch, LooS, Löber, Orblg, Petri, Dr. Ploch, Scheel, Schiele, Schmoll, Dr. Schäfer und Wallenfels. Herr Schneidermeister Pfaff will an seiner Wohnnng im 3. Stock am Kreuzplatz ein Firmenschild von 96 Ctm. Länge und 48 Ctm. Höhe anbringen. Die Versammlung beschließt ausnahmsweise widerrufliche Genehmigung des Gesuchs. In gleichem Sinne lautet der Beschluß betr. des Ge- fuchS de- Herrn Apotheker H. Dornberger um Erlaubniß zur Errichtung eines transportablen Gartenhauses am sog. Kläwerngäßchen, und ferner des Gesuches des Herrn Gg. Appel um Aufstellung einer provisorischen Gartenhütte an der Ebelstraße. DaS Gesuch deS Herrn Karl Ulm um Erlaubniß zur Herstellung einer Einfriedigung an der Schützenstraße hat sich ohne Mitwirkung der Stadtverordneten - Versammlung erledigt. Herr Gg. Throm beabsichtigt am alten Wetzlarer Weg tn der Nähe der Bahnhöfe drei Einzelbauten: Stall mit Remise, Arbeiterwohnung und Anbau an daS Fabrikgebäude zu errichten- daS Gesuch wird befürwortet. Herr Karl Bieler hat auf Grund eines tn letzter Sitzung gefaßten, das früher projectirte Bauwesen beanstandenden BeschluffeS einen Plan zur Errichtung eines Hinterhauses auf seinem Grundstück am Neuenweg eingereicht. DaS Gesuch wird ausnahmsweise befürwortet. Die an der Grünberger- und Licherstraße neben den Eck Plätzen der Landmannstraße errichteten Neubauten stehen zwet Meter von dem (der Stadt gehörenden) Nachbargelände entfernt, was nach den Bestimmungen der Bauordnung die Errichtung von Brandmauern bedingt. Die Versammlung beschloß Befürwortung des erforderlichen DiSpenseS und Verzicht auf Brandmauern, da die Bebauungsfläche der noch verbleibenden Eckplätze um einen Meter verringert werden kann. Im ehemals Wacker'sch en Hause in der Mühlgasse, In welchem der Allgemeine Verein für Armen- und Krankenpflege ein MtethSpatronat eingerichtet hat, soll auf Gesuch genannten Vereins unter der Waschküche eine Bbortgrube angelegt werden. Die Versammlung sprach sich für ausnahmsweise und widerrufliche Genehmigung auS. In dem ebenfalls in das Miethspatronat deS vorgenannten Verein» übergegangenen ehemals Bourgeois- scheu Hause hinter der Kirche ist durch Eintheilung in kleinere Wohnungen die Anlage zweier Küchen nöthig geworden, wofür 200 Mk. bewilligt werden. Herrn Gärtner Louis Becker wird zur Lagerung von Kies u. s. w. ein 200 Quadratmeter großer Lagerplatz am Lutherberg gegen eine jährliche Pacht von 10 Mk. überlassen. Die folgenden drei Gesuche, nämlich deS Herrn Louis Baab, Kaiserhof, des Herrn Conditor Hettler, Cafe Hettler und deS Herrn H. Kühne, zum Einhorn, um Erlaubniß zum Aufstellen von Tischen und Stühlen vor ihren Restaurants werden abgelehnt, da nach Mittheilung der Commission ein öffentliches Bedürfniß nicht vorliegt, vielmehr bet den Verhältnissen Gießens eS mehr als eine Belästigung der Paffanten, besonder» der weiblichen, empfunden wird, wenn der Wirthschaftsbetrteb auf die Straße ausgedehnt würde. Nachdem unterm 13. Febr. die Versammlung beschloffen, dem Kaufmännischen Verein hier den Bauplatz Nr. 2 an der Nordanlage zur Errichtung einer Fortbildungsschule unter noch näher bezeichneten Bedingungen, wie Nachweis deS BaucapitalS, Erstattung der Rauffumme im Falle einer Veräußerung des Gebäudes u. s. w., zur Verfügung zu stellen, hat betr. des weiteren, bereits in einer früheren Sitzung behandelten Gesuches de» Kaufmännischen Vereins: die Stadt möge mit ihrer, dem Werthe des Bauplatzes (8000 Mk.) entsprechenden Forderung hinter eine bis zu 60% der ort»* gerichtlichen Taxe zu bemeffende Hypothek zurücktreten, die Commission beantragt: es solle dem Kausmännischen Verein der oben bezeichnete, 709 Meter große Bauplatz überwiesen werden- die Ueberweisung erfolgt gegen ein Kaufgeld von 8000 Mk. und soll da» Grundstück bis zur Abtragung dieser Summe „beschränkt" Überschrieben, die Summe an die Stadt abgeführt werden, falls der Verein das Grundstück veräußert, die Fachschule verlegt ober sich auflöst. Die Stadt tritt mit dieser Forderung hinter eine 60% der ortsgerichtlichen Taxe nicht überschreitende erste Hypothek- der Verein trägt alß Käufer sämmtliche Kosten. Die Commission hatte geglaubt, das Interesse der Stadt am besten dadurch zu wahren, daß sie die Schenkung in Form eine- Kaus-DertragS kleidete. Der Antrag wurde zum Beschluß erhoben. Der folgende Gegenstand der Tagesordnung betrifft das Gießener VolkSbad. In dieser Sache hat der Vorstand deS 386 Mitglieder zählenden Vereins „Gießener Volksbad" an den Stadtvorstand eine Eingabe gerichtet des Inhalts, daß die Stadt Gießen, um die Errichtung eines VolkSbadcS zu ermöglichen, sich bereit erklärt: „1)1)er zu gründenden Actien - Gesellschaft daS zum Betriebe der Anstalt erforderliche Wasser zu 4Pfg. pro Cubik- met er auS der städtischen Wasserleitung abzugeben- 2) ebensoviel Actien-Capital zu zeichnen, als auS der Mitte der Bürgerschaft gezeichnet werden wird- 3)imLaufe von 25 Jahren und tn gleichen jährlichen Raten die inHanden derBür- gerschaft befindlichen Actien al pari aufzukau- fen und alsdann daS Bad in Alleinverwaltung zu übernehmen". Wie au» dem weiteren Theile der Eingabe ersichtlich, würde bei einem angenommenen Kostenbetrag von 160000 Mk. die Stadt zu zeichnen haben 50 000 Mk., die gleiche Summe au» der Mittr der Bürgerschaft aufzubringen und der Rest des BaucapitalS (60000 Mk.) gegen eine 3%%tge Hypothek aufzunrhmen sein. Der tägliche Wasserverbrauch ist mit rund 100 Cubikmeter angenommen. Herr Oberbürgermeister Gnauth berichtet, daß die mit der Behandlung der Angelegenheit betraute Bau- und Finanz- Deputation einig gewesen in Anerkennung deS Bedürsniffes, eS handle sich um eine gemeinnützige Anstalt, die auS städtischen Mitteln zu unterstützen sei, wie jede andere in hygienischem Jutereffe zu schaffende Einrichtung. Meinungsverschiedenheit bestand in der Commission nur über Umfang und Form der au» städtischen Mitteln zu gewährenden Unterstützung- die Mehrheit sei der Meinung gewesen, daß e» nicht zweckmäßig sei, das Unternehmen al» ein städtische» zu betreiben- der Betrieb würde sparsamer, weniger breitspurig und vor Allem nicht bureaukratisch, wenn er, wenigsten» von vornherein, in Privathände gelegt würde, auch die Sympathie für daS Unternehmen würde reger, wenn Private an dem Unternehmen mit beteiligt würden- auch im Jatereffe der raschen Beweglichkeit und VerbefferungSbedürftigkeit in der Einrichtung, die besonder» in den ersten Jahren noth- wendig, sei Privatbetrieb vorzuziehen. Ferner müffe der Wunsch, ein solch gemeinnützige» Institut zu besitzen, auS der Mitte der Bürgerschaft sich durch eigene Mittel betätigen. Man habe die Form einer Aktiengesellschaft vorgezogen, weil bei dieser Form der Einfluß auf die Beschlüsse sich nach der Höhe der Einzahlung richte, und dadurch der Einfluß der Stadt sowohl wie der Actienzeichner besser gewahrt bleibe, als bei der ebenfalls in Frage gekommenen Form einer Genossenschaft. Weiter sei man in der Commission darin einig gewesen, daß die Stadt darauf verzichten müsse, bei einem so gemeinnützigen Unternehmen etwas zu verdienen- man habe deshalb bezüglich der Mass er ab gäbe in der Commission und unter Erwägung verschiedener günstiger Einflüffe auf den Betrieb der Wafferwerkanlage selbst beschloffen, nicht über die allernothwendigsten Selbstkosten, die zu 4 Pfg. per Cbm. angenommen feien, hinauSzugeheo. WaS die finanzielle Betheiligung der Stadt betreffe, so habe man sich vorerst kein Urtheil gestattet, wie weit mit den veranschlagten Mitteln auszukommen sei, doch würde sich empfehlen, daß die Stadt in Hinblick auf die Gemeinnützigkeit des Unternehmens mit ihrem Risiko so weit gehe, wie die Privaten- immerhin habe man es für zweckmäßig gehalten, eine oberste Grenze der Betheiligung festzusetzen, und dafür 60,000 Mk. vorgeschlagen- man müsse bestrebt sein, die Schulden (Hypotheken) in möglichst niedrigem Maße zu halten. Nicht ganz einig sei man gewesen in der Auffassung, daß die Actien nach und nach von der Stadt aufzukaufen seien, um daS Unternehmen später ganz an die Stadt übergehen zu laffen- man habe sich schließlich geeinigt in Annahme eines Antrages, welcher dahin ging, daß mit dem Ankauf der Actien erst 5 Jahre nach Eröffnung des Institut» zu beginnen, und dasselbe sonach bei Einhaltung möglichst gleicher Raten dann in den folgenden 20 Jahren in die Hände der Stadt zu bringen sei. Zahlenmäßig belaste die Stadt da» Unternehmen höchstens mit einem anfänglichen ZinSverlust von 2000 Mk., der sich wohl in Anbetracht anderer gemeinheitlicher Unternehmungen und der Gemeinnützigkeit eines VolkSbadeS rechtfertigen laffc, im schlimmsten Falle den Communalsteuer-Coefficienten steigern würde von 28,8 Pfg. auf 28,9 Pfg., was als äußerst minimal zu bezeichnen fei. In der nun folgenden DiScusfion erklärte Herr Hornberger, daß er die Rentabilität de» Unternehmen- bezweifle, weil im Sommer in Gießen durch die Lahn reichlich Gelegenheit zum Baden gegeben sei, auch sei für Warmbäder durch die Euler'sche Anstalt gesorgt- die erwartete Frequenz durch die Arbeiter würde nicht ftattfinden, da viele Arbeiter auswärts wohnten; er erkenne die Wohlthat eines solchen Bades indeß an und stimme zu, daß die Stadt zu 4 Pfg. das Wasser abgebe, sich auch mit 60,000 Mk. betheilige, aber er könne dem nicht zuftimmen, daß die Stadt noch Ausgaben Übernehme, welche eine Actiengesellschaft ihren Mitgliedern auferlege. — Herr Wallenfels erklärt, im Sinne der Steuerzahler zu sprechen, wenn er Aufschluß darüber verlange, wie hoch sich die Kosten für anderweitige städtische Anlagen, Friedhof, Canalisation, Umpflasterung der Straßen belaufen, bezw. welche Wirkung diese Projecte auf unsere Steuerverhältniffe auöüben, bevor an ein weiteres Unternehmen herangegangen werde- es sollten in erster Linie die größeren Ausgaben berücksichtigt werden, mit dem BolkSbade presfire eS nicht so- er stelle den Antrag, vorerst von der finanziellen Betheiligung der Stadt an dem Volksbade abzusehen. — Herr Löber ist gegen die Errichtung eines VolkSbadeS - die Zahl der in der Rentabilitätsberechnung angenommenen Bäder werde nicht erreicht werden, weil die Lahn zu nahe an der Stadt liege, man möge noch zehn Jahre warten und etwas Einhalt in der Stenerbelastung gebieten. — Herr Haubach begrüßt die CommisfionSbeschlüffe und empfiehlt deren Annahme- es stehe fest, daß Anstalten in den in Vergleich mit Gießen zu stellenden Städten keinen Zuschuß erforderten, sondern Rente abwerfen- finanziell sei von Bedeutung, daß eine Reihe von Städten vorhanden sei, tn denen mit geringeren Mitteln gebaut wurde- jedenfalls komme man mit dem angenommenen Betrage aus- Frequenz und Rentabilität seien nachweisbar in kleinen Städten höher als in großen - gerade das Vorhandensein von Flußbädern steigere die Frequenz, weil durch die Flußbäder das Badebedürfniß geschaffen- auS all dem, was auS einer Reihe von Städten berichtet worden, bestätige sich die Annahme, daß die Stadt ein Risiko nicht übernehme. — Herr Grünewald ist für die beiden ersten Anträge der Commission- die Badegelegenheit in der Lahn dauere nur verhältnißmäßig kurze Zeit, und bei sehr heißem Wetter und anhaltender Trockenheit seien die Lahnbäder auch nicht angenehm. Dazu komme noch, daß Marburg seine Fäcalien in die Lahn leite, wodurch da» Baden gefährlich, wenigstens nicht appetitlicher würde- c» müffe für billige Brausebäder gesorgt werden- er glaube aber auch, daß die Privatwafferabnahme sich vermindere, weil dann die Hausbäder weniger benutzt würden, weshalb die Statt eine Einbuße an Waffergeld mit in Rechnung ziehen müffe. Da» ganze Risiko den Actionären abzunehmen, empsehle er nicht, deshalb sei er gegen eine Vergemeindung der Anstalt, e» genüge, daß die Stadt daS Unternehmen sonst nach Möglichkeit fördere. — Herr Professor Dr. Gaffky weift darauf hin, daß vor Jahren Bäder in den Schulen eingerichtet wurden, weil die Stadt da» Bedürfniß zum Baden ebenlo Q wie dessen hygienische Bedeutung- hindurch Schule das Bedürfniß zum Baden gefördert nnd <* i ja empfehlen, die den Schülern gebotene ®e!egtnbttt friedigung dieses Bedürfnisses den Erwachlenen oonJ? ® da» sich bei Ucbertritt derselben in einen Beruf, btt r • ' gung in einer Fabrik nsw. noch stärker fühlbar mache. iS?'* sei ein wesentliche» Mittel zur Bekämpsung von krankheiten, wer bade, sei auch in seiner Wohnung * gerade die unreinlichen Wohnungen bildeten den Herd - I fectiooSkrankheiten- er weist weiter auf die beschränkteiu in der Lahn hin, die eine reichliche Quelle 6er Bem«^- *” sei, daS Wasser, welche» da» Schwimmbad liefere s lieber al» Lahnwaffer- er bezweifle auch die nicht, wenn mit dem VolkSbad ein Schwimmbad kerb- werde, auch sei noch nicht genügend der Umstand daß Gießen eine Universität und eine starke Garnh, einer badegewohnten Bevölkerung habe, er würde, die finanzielle Seite und die Erfolge in anderen 5. betrachte, kein Bedenken tragen, dafür zu ft tarnten Stadt die Anstalt von vornherein übernehme, er hab, auch nicht» dagegen, daß die Privaten ein Risiko nJL y? der dritte Punkt deS CommisfionSantragS, he rite- 4 Uebernahme der Actien durch die Stadt, so drohe daß da» Unternehmen nicht zu Stande komme- emt Minderung des WafferzinSerträgniffe» au» tyMbifai ? fürchte er nicht, und empfiehlt er schließlich Lovoh», •* 3. Punkte» und damit Eröffnung der Aussicht auf Zustandekommen des Project» - gerade btt biete» \At\a sich bezüglich de» städtischen Budget» nicht auf eines » * lichen Standpunkt stellen. — Herr Hau buch ewpnth:, fall» Annahme des 3. Punkte». — Herr Löber btiei-• die Lahnbäder als gut- Pettenkofer selbst habe erklän, t, Fäcalien einen Fluß nicht inficirten, sondern eher beitc-.V,] deshalb sei eS vielen Städten gestattet worden, die c in die Flüsse zu leiten. — Herr Heichelheim bat Bt^'c gegen die Höhe der finanziellen Betheiligung der tztabr.M bemerkt weiter bezüglich der Rentabilität, daß die librw» beoölferung Offenbach-, auf die vorhin Bezug gtne»3 • eine andere sei, sie bade öfter; auch seien hier in Brausebäder für die Arbeiter eingerichtet, wodurch die 4 von diesen weniger in Anspruch genommen werde. - -fl Oberbürgermeister Gnauth bezeichnet e» auch alt rB Ideal, daß die Anstalt mit einem kleinen städtischen und großer Betheiligung der Privaten zu Stande L-m allein man müsse hier mit Verhältnissen rechnen, wie in Bezug auf die projectirte Tonhalle und die Cwhe> Gesellschaft ergeben. — Herr Prof. Dr. Gaffky »eist af 1 starke Frequenz der Schwimmbäder hin- er b8U an:n j> «ähnlichen Verhältnissen ein JnfectionSgediet nicht ffr ra Gefahr, aber bedenklich die Rolle, welche bei Sholcr^rch die Flußläufe spielen. — Herr Sch mall »iQ 1 Steuererhöhung vermieden wissen, man müffe abn br Ausgaben unterscheiden, was nützlich und wa» nichr ri-, q fei. AIS sehr nützliche Einrichtung sehe er ho» 84»:er:.i an, man solle dasselbe vor die Canalisation fttlro. Lu die von Herrn Löber angezogene Aeußerung fctttrfemri betreffe, so müffe man wohl unterscheiden zwischen la-t . langsam fließenden Gewäffern. Bedenken wegen taapr von Herrn Grünewald gestreister SBetfradung hl. ■ nehmens hege er nicht - er habe sich in her Gommifftii v.t ausgesprochen, haß nach Ablauf von fünf Jahren not hie Frage wegen Uebernahme her Anstalt auf die hfc erörtert werden möge. — Herr Oberbürgermeister 610111 befürchtet, daß daS Eingehen auf letztere Bemtif-r; .v Herrn Schmal! die Betheiligung der Privaten an ba&::r nehmen beeinträchtigen werde- eß müffe denBetheiltzm :< stimmte Aussicht, von welcher Zeit ab sie ihr Seid 1 sehen könnten, eröffnet werden. — Herr Dr. ^lot w fürchtet »ine Erhöhung der Communalsteuer durch tri'^'.v nehmen nicht- die Uebernahme der Actien auf die geschehe nach und nach, so daß daS Budget nicht her-' werde. DaS Unternehmen werde aber fallen, »tm '' Stadt sich nicht tn dem von der Commission vorgefch.rp* Maße betheilige, er hoffe, daß innerhalb der nächsten 25 -V die Stadt und mit ihr die Rentabilität wachse und V '. um Annahme der CommisfionSbeschlüffe. — Herr Cie empfiehlt ebenfalls die CommiffionSanträge, man solle W - derS nicht durch Ablehnung des 3. Punkte» den flu sährden und die Privaten dadurch abhalten, sich mit gr.fi « Summen zu beteiligen. — Herr Petri wllnichr wi baß Zustandekommen de» Unternehmen», würde es *• auch lieber sehen, wenn die Stadt nicht dir Bttr--' tung zur Uebernahme de» ganzen Capital» eingiogr _ Herr Dr. Gutfleisch spricht fich gleichfalls für von Punkt 3 der CommisfionSanträge au» er »ärt -1 für den Versuch, daß die Bürgerschaft mit eigenen fW* eintrete, glaube aber nicht, daß sich die» reaUfhreB er würde auch nicht davor zurückschrecken, wenn die e die Anstalt ganz übernehme, hält indeß die Mitwirkung Privaten im Jntereffe der Anstalt für besser. Kenn er schau halte, müsse er gestehen, daß bie Stadt hygienischer Hinficht noch nicht zu viel gethan, er en nur an die Wohnung-verhältniffe, deren Befferuvg baten in die Hand genommen worden sei. Kenn dir die Verpflichtung anerkenne, Spitäler zu bauen, um ' zu verpflegen, so habe sie auch die Pflicht, flnna..tcr schaffen, durch welche Krankheiten vermieden werdeo^M^ die Pflicht, für bie Wohlfahrt ihrer Bewohner in veuev auf Gesunbheit-pflege zu sorgen, besonder» für WF die nicht in her Lage seien, sich eigene Bäder einj — Herr Grünewald würde den Versuch empiehiev^ Capital durch Private aufzubringen und dann ent i< zu engagieren, e» ginge dadurch höchsten» ein oa r « verloren, er habe bie Ueberzeugung, daß e» an t Willigkeit her Bürgerschaft nicht fehle. — Herr U < meister Gnauth glaubt, daß die Chancen für ta ö kommen de» Unternehmen» nicht bester werden, wen tnM 1 kt fr * ui , --mit" *1, c„ 60,000 .„irtUgen. 5 w »r-°»° ■hat«*» ba , U »der-eh-ev - « r ttx nun folgt I Gießener Cmnii 1 Vc,rieb»-Srgebll' ; Baterrtiotn eine U .... fjkjn, bie Stab । schvz von 3000 M xrvilichtet, den Bet l Üdwei-ung vo । hiiiln. Die versa | ßtzer die it' rßii4 1 idtO'SniaiMilung ! he Halste) mit ab : rnsiichen jährlichen 1 he Berechtigung de 1 i’Tirbnetea zur Äbs 1 reib die Ansicht, enthalten hätten- n> i tti gemeinnütziges l I Gmojfenlchaster sich 1 icf Gewinn, und so. 1 M durch den Besch I Etzme bereichert toi l »chluß die Genossen 1 verardreir selbst s auf fich laden, zur i-st'sm! ja haben. ; fd auch Geooffenfchaf 1 ta» Jatereffe der ! : al» Genosst 1 st «aßeür», weil dii dah eo3 tinuB tzesä 1 heil, datz dir Genoss I gesunkenen Laiheile 1 »lhl 0ThnQren Ä0 v-gea Ix, bte} V ton VwoJ > Wf »11 •-'4 " :t $3 n' kehlen" ,,ie '«re^ a) b) <0 s fldiflhnnr zu haben. Herr Dr. Gutfleisch erklärt, er 20.70 Mk., 3. Cl. e) 0 •ti Großh. Handelskammer. Kenntnis. Preisen ausgezeichnet sind. [411 hornspähne beste Nahrvng für kieugedoeene^deme^Mlternehmen geschaffen- dann sei eS für die Stadt zu fpt)6i «in Volksbad zu errichten, denn zwei Bäder könnten hi«nicht bestehen. — Herr Brück spricht sich für Punkt 3 i m n Zittere ffe de» Zustandekommen» de» Unternehmens aus. --ter Antrag des Herrn Wallenfels, das Project ztywilwstellen, bi» die von ihm eingangs aufgeworfenen SW“ betreffs Canalisation u. s. w. gelöst, wird gegen die Sitnmtn deS Antragstellers und deS Herrn Löber abgelehnt. DSi.! Abstimmung über die CommisfionS-Anträge: 1) dem •dMlba'b das erforderliche Waffer zu 4 Pfg. per Cbm. auS dei» städtischen Leitung zu überlassen- 2) bis zum Höchst« beittisgc von 60,000 Mk. die Stadt mit soviel Acüencapital zttf dtthetligen, als aus der Mitte der Bürgerschaft auf« gczSMt wird- 3) im Lause von 20 Jahren, nach Ablauf demeerstan 5 Jahre von Eröffnung deS Betriebs an gerechnet, di'«!» Händen der Bürgerschaft befindlichen Actien al pari omff|uhiifen und dann das Bad in Verwaltung der Stadt zu«, iberriehrnen — ergab Annahme derselben. Drr nun folgende Gegenstand betrifft ein Gesuch der Gtziiiberier Omnibus« Gesellschaft. Nach Darlegung dc «Dk«iebS-Ergebniffe des letzten Jahres entsteht für das Uititnnegmen eine Unterbilanz von 5000 Mk. DaS Gesuch gc^i bayin, die Stadt wolle einen jährlich widerruflichen Zu- schyi°h onn 3000 Mk. leisten, wogegen die Gesellschaft sich vemqflichiet, den Betrieb auf den Hauptlinien A und B und oh>M Abweichung von dem 10 Pfz.-Fahrpreis aufrecht zu er- !)(*. Die Versammlung beschloß nach längerer Debatte üixlmt btt schließlich bejahte Frage, ob die der Stadtverord- nc M.^rsammlung angehörenden Genoffenschafter (annähernd di,«:Hälfte) mit abstimmen könnten, Bewilligung deS wider- ruiMcn jährlichen ZuschuffeS in Höhe von 3000 Mk. WaS din:8er! chtigung der der Genossenschaft angehörenden Stadt- v«milbmlen zur Abstimmung betrifft, so vertrat Herr Grünest mlb tMe Ansicht, daß diese sich der Abstimmung zu enrrsalitti hätten- wenn da» Omnibus-Unternehmen auch als ei^tu gemeinnütziges begründet fei, so hätten doch , eine Anzahl Gd nsssenschafter sich betheiligt lediglich wegen der Aussicht au ^gewinn, und sonach sei der OmnibuSbetrieb ein Geschäft, oa S durch den Beschluß aus jährlichen Zuschuß in gewissem St!iune bereichert werde und zwar dadurch, daß diesen Be- Hie Genoffenschafter in ihrer Eigenschaft als Stadt- dc noibmite selbst faxten - er wolle nicht den Dorwurf au ff sich laden, zur Wahrnehmung eigener Jntereflen ab- Dermifdytt», •1. Wißmar, 21. Mai. Noch find hier die in der Um« gegcnd in früherer Zett mehrmals gefeierten Ernte« und Gesangfeste in froher Erinnerung. Sie erfreuten sich regelmäßig ihres ländlich - idyllischen Character» wegen eine» regen Besuches aus Stadt und Land. Auch in diesem Jahre wird am Sonntag, den 14. Juni, unser Gesangverein unter freundlichem Mitwirken zahlreicher anderer Vereine, sein 50jährigeS Stiftungsfest begehen, und nach dem, was wir bisher Über den geplanten Verlauf desselben, sowie Über Wahl und Herrichtung deS Festplatzes erfahren konnten, dürfte dasselbe seinen Vorgängern keineswegs nachstehen. Wünschen wir deshalb dem Vereine, daß auch der Himmel eine heitere Festmiene dazu anlegt und ihm so seine vorbereitenden Mühen reichlich belohnet. Rundreise Rhein : Gießen—Wetzlar—Niederlahnstein- Rüdesheim—Wiesbaden—Frankfurt—Gießen oder umgekehrt. 10 Tage gültig. 1. Cl. 20.60 Mk., 2. Cl. 15.50 Mk., 3. Cl. 10.30 Mk. Tour 14B: Gießen —Wetzlar — Limburg—Diez— Langenschwalbach — Wiesbaden—Frankfurt»Hptbhf. Gießen oder umgekehrt. 3 Tage gültig. 2. Cl. 10.30 Mk., 3. Cl. 6.90 Mk. Ruudreife Gießen—Wetzlar—Betzdorf—Köln—Cob- lenz—Gießen oder umgekehrt. 10 Tage gültig. 1. Cl. 24.80 Mk., 2. Cl. 18.70 Mk., 3. Cl. 12 50 Mk. Rundreise Hessen: Gießen—Frankfurt a. M.—Mainkur ober Offenbach — Hanau — Fulda — Bebra- Cassel—Gießen oder umgekehrt. 14 Tage gültig. zurück. Gültig 45 Tage. 1. Cl. 79.60 Mk., 2. Cl. 61 Mk., 3. Cl. 42.40 Mk. Sommerkarten nach Borkum über Leer oder Emden oder Geestemünde (Bremerhaven) oder Cuxhaven und zurück. Gültig 45 Tage. 1. Cl. 84 Mk., 2. Cl. 66.60 Mk., 3. Cl. 49.10 Mk. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemeffen am 22. Mat, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 11 Vs, Lust 10°. RÜbsamen'sche Badeanstalt. kirchliche Anzeige« der Stadt Gietzen. Evangelische Gemeinde. GotteSdienst- Sonntag. den 24. Mai. «rster Pfingfifeiertag. An der Ltadtktrche. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Schlosser- Beichte und hell- Abendmahl für Matthäus' und Marcus« gemeinde gemeinsam. Anmeldungen zuvor bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten. Vormittags 11*/< Uhr: Kinderktrche. Pfarrer Dr. Grein. Nachmittags 21/« Uhr: Pfarrer Dr. Grein. An der AohanaeSttrche. Vormittags 7» t Uhr: Pfarrer Dingeldey. Vormittags 9’/2 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienft für die Johannes« gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. In beiden Kirchen Collecte für die hessische Lutherstiftung. Verzeichnis der bei der Fahrkartenausgabe Gießen verkäuflichen Rundreise-, Sommer- und Toureusahrkarten. 1) Bei der Staatsbahn, nur in den Sommermonaten vom 1. Mai bis 80. September verkäuflich: Cocetes tmfc protHttsicUct. Gießen, den 22. Mai. MIL Circus Drexler. Die gestrige Vorstellung zeichnete fich!° lüdcrum aufs Neue durch tadellose Erledigung sämmt- l:ch!h-,»Paogramm-Nummern auS. DaS von Herrn Director LS.Ü vt axler vorgeführte Monstre-Tableau mit 25 Hengsten rrziMi vorgestern und gestern wiederholt größte Bewunderung untb ^haltenden Beifall. DaS am Schluß aufgesührte Spömlsiü^ck „Aus zur fröhlichen Jagd" war ein hochinterrffanteS AuiU1stt:ungSstück, bei welchem die Eleganz im Nehmen der HinMoilise, sowie die Bravour der Retterinnen und Reiter sich» in besten Lichte zeigte. DaS Publikum geizte nach -riläffp Darbietungen auch nicht mit reichem Applaus. Der Cir war ausverkauft. — Heute Abend findet die Gala- AbsiWSi-Vorstellung mit ganz neuem Programm statt. " Die Bahubehörde gegen den AlkoholiSmuS. Die FraÄüllr ter Eifenbahndirection giebt folgenden Erlaß bekannt: DerÄ:Sa.hnhofSwirthschaften ist eS strengstens unter« agiöp oi binären Branntwein, sogenannten Fusel, zu veriEüchen. Dagegen wird ihnen vorgeschrieben, zu jeder ZetÄ vcihrend deS Verkehrs Kaffee bereitzuhalten, und ^tnanronjin Preise von 5 Pfg. für die Taffe ohne Milch und von« 10 Pfg. mit Milch und Zucker. Diese Verfügung wird demMjft in jeder BahnhofSwirthschaft des DirectionsbezirkS durrPir-ttße Plakate angezeigt. rimustadt. 21. Mai. Die Gießer der bekannten 9?9llillti’ili(6en Herdfabrik find wegen Lohndifferenzen in einemSwSstand eingetreten. WitteruugSbericht vom 21. Mai. Hoher Druck mit einem Kern über Süd-Irland behauptet die Herrschast über die Westhälfte Europas. Der übrige Erdthetl gehört einem ausgedehnten Depressionsgebiet an. Im llebrigen ist die Druckoeriheilung sehr unregelmäßig. Ein Minimum liegt über Dänemark, Polen und südlich der Alpen und über dem Golf von Genua. Entsprechend dieser Wetterlage herrscht in Eentral-Europa meist trübe Witterung und fielen in Süddeutschland em Morgen fast allenthalben Niederschläge. Jrn Gebirge, woselbst die Temperaturen sehr beträchtlich gesunken sind, ist neuerlich Schneefall eingetreten. In Süddeutschland fandm gestern vereinzelte Gewitter statt. 8otn welcher Zeit ab fie is iti werden. - Herr 1 in der Lommunalsteuer tc cbernahwe der Actien lo daß dar W:- tthoien werde aber s^ 2 von der hoffe, dah innerhalb dir hr die RentabM i«- „„iffWWHF '' i- •JitTrJS? ?oni»iif'(,n8onlS ml- ah er nicht, w iefeniaB Sn I’1 % •SS“**“'«.* Je Keankheite^ g - ge zu i att 4$ KftvH ftimflmittd für Blumen und .ins- daß y .empschlen 4845 ।e lleberzu v tu Km' 11 mich Ä'Si»'' SrK ft 'M Ul» „""A 'M I“ Slavdr L tt schliß f der tiC, gerade W« Budgets nldji a- • Herrhoub^. Punktes. - K ' /.^"enkofer selbst^. Mrtenjonbtn^' ölab‘tn geßattet ^7 ^ttr Heichelfiii^ Hellen Ww der Rentabilität, t;i °us die vorhin " öfter- lbkiter eivgerichtil, Zuspruch genowAn et "uuth bezeichnet ei c t mit einem kleinen jßb- !°ug der Privaten za mit lLerhältnissen nfe rojectitte Tonhalle w! 'Hm N-Dr.®af|lt; Schwimmbäder hin- n: en ein JnfectionSgebiet: ch die Rolle, welche in > - Herr Schmoll t leben wissen, man ach n, was nützlich und teil e Einrichtung sehe n bi lbe vor die Canalisatioe : angrzogene Arußemi i wohl unterscheiden zu: Sewässern. Bedenken a: alb gestresster Verleas t- er habe fich in der Lr ach Ablaus von süus Ja^ bernahme der Anstalt : Montag, den 25- Mai. Zweiter Pfingstfetertag. An der EtLdttirche. Vormittags 7s/< Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 9Vs Uhr: Pfarrer Dr. Grein. In der JohauneSttrche. Vormittags 9*/i Uhr: Pfarrer Dingeldey. Beichte und heil. Abendmahl für Lucas- und JobanneSgemeinde gemeinsam. Anmeldung vorher bei den Pfarrern erbeten. Nachmittags 2>/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. In beiden Kirchen Collecte für die Armen. Die Christenlehre für die Neuconfirmtrten aus der Matthäus- gemeinde beginnt Sonntag den 31. Mai, Vormittags 78/< Uhr Am Trinitatissonntag, den 31. Mat, Vormittags 78/< Uhr, findet Gottesdienst mit KatechiSmuSlehre für die Neuconfirmtrten auS der JohanneSgemeinde statt. An demselben Sonntag wtrd in der Stadtkirche um 91/« Uhr Herr Pastor Dr. Ztnßer von der deutschen evangelischen Gemeinde zu Parts predigen. Nne Collecte zum Besten dieser Gemeinde, die zum nicht geringen Theil aus Hessen besteht, wtrd tn beiden Kirchen erhoben werden. ____ Katholische Gemeinde. (Nachdruck ohne Genehmigung untersagt ) SamStag den 23. Mai. NachmMagS um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur bl- Beichte. Sonntag den 24. Mai. Pfi«sstspn«ta». Vormittags von 6'/, Uhr an Gelegenheit zur hi. Beichte; • um 6Vi Uhr erste hl. Meffe; , um 7*/i Uhr AuStheUung der hl. Cornmunion; , um 8 Uhr zweite hl- Meffe; MUitärgotteSdienst mit Predigt; * um 9i/, Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittags um 2 Uhr Festandacht mit Segen; Abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl- Beicht. Montag den 2b. Mai. Pfingstmontag. Vormittags von 6*/8 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; , um 67a Uhr erste hl. Messe; , um 77, Uhr AuStheilung der hl. Cornmunion; „ um 8 Uhr zweite hl. Messe; „ um 9V$ Uhr Hochamt; Nachmittags um 2 Uhr: Festandacht; Activa. Passiva. JL H j]ro[}eJl(ifilär=(£on(er(i- 271.01 Suchbiuderlehrling gesucht. 4894 Paul Richter, Bahnhofstraße. 'V Summa 3062.43 4888 Ä N I An> und Petroleumkocher M vor- 4885 A Hua 4817 feiler bei Kleiß. Der Borftaud. [4897] B Die ttauerndeu Hmterblikbeue«. 4886 C 1. Aufgenommene Capitalien 1800.— 2. Mitgliederguthaben . . 609.50 1. Waarenvorrath 2. Kassevorrath . 3. Ausstände . . 4. Mobilien . . 3. Verwaltungskosten 4. Reingewinn . . und und und Linie Linie Linie Marburgerftraße—Bahnhof Grünbergerftraße—Bahnhof Markt—Schiffenbergerwald JL H . 2505.30 90.04 . 223.18 t£^ Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1895 72. Grotzeu-Linden, den 18. Mai 1896. Landwirthschastlicher Consum - Verein (Eingetr. Genossmschaft mit unbeschr. Haftpflicht.) __ OQ 652*64 zurück. zurück. (Sonntag« und Wochen» zurück tagS Nachmittag« nur M günstiaer Witterung) Giessen, den 21. Mai 1896. Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag 31. I hr vom Trauerhause, Bahnhöfen Nr. 7, aus statt. versteigert. Ebendaselbst werden auch Falzziegrl abgegeben. »ess Geübte Lumpensortirerinnen, sowie einen soliden, verheirateten Arbeiter sucht 4902 Hermann Hess. ft vstd wiedc Aenchltichreibero Hochachtungsvoll W. Drexler, Director und alleiniger Eigenthümer. Magazin-Aufseher. Um stille Theilnahme bittet Die tieftrauernde Gattin nebflt Kindern. Aermielßungen. 48911 Wohnung, 4 Zimmer nebst Zubeh., zu verm- Näheres in der Exoed, d- Bl Turnverein. Allßrror-tüil.Srilkralvkksttitn, Mittwoch, den 27 d. Vits Abends 8Va Uhr, Cartenmöde! feinlackirte billige Wirthschaftsmöbel, EisschränKk, 0 8h der II. Saget, wat ISeurra verläßt । (itpfunbentl Bi i jj qeifilichr Lieder i Sast 1896. 66 S i: $i Mcker'strll Sud »u Sovsinna i grfchnkra zumal ffli ; Hit Ooit Sem Sr 'tun «Jemahlto, geb. n r.lbtxntn Hochzeit : retznte Win »int d log iHv baxu iiijurd|tn unb ihm • 38 öer Mmmg . Hau war eit E ienntnidjdn bei @ ' Twb uob wenn 9 ' ■NibeaoDtlig zu g MtrWriften, die ai ’ JNoÜ ewlgermaßei Lieferungen, wie: Erd» und Maurerarbeit, Steinmetzarbeit, Zimmerarbeit, Dachdeckerarbeit, Spenglerarbeit, Eisenlieferung, Schreinerarbeit, Schlosserarbeit, Glaserarbeit, Weißbinderarbeit und Pflasterarbeit sollen Montag den 15. Juni d. I., Vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf geschriebenem, bei uns erhältlichem Formular, sind zu vorgenanntem Termin an uns einzureichen. Eichenholz un- Brennholz wird L a m s t a q Nachmittag 2 Uhr Heute Mittag 12i/i Uhr entschlief sanft nach kumw Leiden unser innigstgeliebter Gatte, Vater, Bruder und Schwager, Herr Augustin Reith Wrbacnon: Ä. vchehda. - Druck unb Verlag der Brühl ich« Uuwtrfttätr-Buch. unb Stnutotdrra (Pietsch * Schetzd.) *■ ®vinL .. Are heutige Kummer urnsajt 6 1 * ™ ÄnÄr Omnibus-Verbindung (ö?Än) Bilanz am 31. December 1895 vermischte Anzeigen. Nach Amerika mit den vorzüglichen Dampfern des Uorddklltslheu Floyd in Bremen 2990 befördert Passagiere der concess. Agent Carl Ijoos in Gießen. Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Theilnahme bei dev Tode unseres lieben Sohnes, Bruders, Schwager« unb Cufd* des Amtsgerichtsraths Ludwig Ludwig zu (Yrofr-Gerau sagen wir hiermit herzlichen Dank. Darmstadt, den 21. Mai 1896. F-Ioßholz. Zimmerspähne bei Zimmermeister Schubecker, 4852 Bismarckstraße 22. ^inoibirbanbch Sießes. den Gri Tanzmusik zu Harbach wozu freundlichst einladet Heinrich Schelt II Steins Garten Am 2. unb 3. Pfingstfeiertag: ' ,ni' ISÄT Stellensuchende jeden Berufs plactrt schnell Benter** Bureau, Dresden, Reinbardstr. 16. 3445 Wohnung bei der Stadtmädchenschule erforderlichen Arbeiten i Matjes-Heringe, feinste Waare, bei J. K. Schulhof. Gießen, den 21. Mai 1896. Das Stadtbauamt. Schmandt. 4887 Der Director: Der Rechner. Der Lagerhalter: Johannes Hankel. Ph. Pirr HI. Georg Muhl II. Die Beerdigung unseres Kameraden Augustin Reith LMZ Magazin-Anffeher IgL/'tfy findet Sonntag Nachmittag 31/, Uhr v statt. Um zahlreiches Erscheinen wird ersucht. Zusammenkunft um 3 Uhr auf dem Len, schen Fels» Schriftliche Arbeiten jeder Art werden übernommen und besten? au8geführt, insbesondere auch die Abschrift von Collegheften- Näheres in der Erp. ds«. Bl._____________________________________ 49011 Mädchen suchen Stellen durch Frau Bärr«, Wallthorstraße 13. 4881] Aelt. Mädchen mit guten Zeugnissen, welches in Küche und Haus gründlich erfahren, sucht Stelle in befterem Hause hier ober auswärts. Wo? sagt die Exped. dieses Blattes- Der Circus schützt gegen alle Witterungsverhältnisse, ist mit electrischem Lichte beleuchtet, faßt 30u0 Personen und ist auf das Eomfortabelste eingerichtet. Nur Productionen I. Ranges. Nur Productionen I. Ranges. Circus Drexler Größter Zelt-Circus der Jetztzeit. Giessen. Oswalds Garten. Heute Freitag, den 22. Mai, «bend» S Uhrr Große Gala-Abschieds-Vorstellung in der höheren Reitkunst, Pferdedressur und Gymnastik. ° Zum 1. Malt: Bär und Schild wache. große komischelPantomime zu Fuß und zu Pferde. Kaesenöffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. * Preise der Plätze stehe Plakate «nd Zettel. Danksagung. , Bei meiner Abreise fühle ich mich gedrungen, den hochgeehrten Bewohnern GieyenS und Umgebung für die freundliche Ausnahme, mit der meine Vorstellungen ansgezeichnet wurden, ferner den löblichen Behörden, sowie den hochgeschätzten Herren Offizieren für ihr gütiges Entgegenkommen, endlich der hiesigen Presse für die wohlwollende Unterstützung meines Unternehmens den herzlichsten Dank abzu- statten und sage Allen herzliches Lebewohl und auf Wiedersehen. Steins Garten. 4850] Tüchtiger Hausbursche sofort gesucht.________________ 5 Hotel, u. Restauranl-HaaSvurschea, 8 AuSdilfSkellner sacht sofort S. StiaSay, 4860 Placirungsbureau, Asterweg 6 Kttiüch, hm h ' lamn »Iberl •^8, »tnn fstLüfi 7 i» Frivb hatzi! 11 a> "Ilachtn tvürb l ,Br Cdjftnfü 5» ~ i«|t» d” btt SRafy ittabe, c I ßrhiicht. ' “ »'Ml leirfllit I »ne @in|t;aa ,b*"" unb Sl 8e nächste M »naralthf. _ - ' " tr « er q • *«• Mater b, । U°°„ I j’8 dog 1 itn »r8 bte »he »l 01 l -Ä ”U Qn8ftoel । Lahnkalk- u. 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