in englischenrL besten deulschri Fabrikaten enyW ', Älimmi losj-TtM. t - »tztzGWs faltigstes Lager, Preislagen, st« Reste MlkgesehteNiutek edentend erniji|tti [tn. 'S Leib1., a°b.i» an a.T* 5*^2 •> StzI ;ÄÄä’‘1-;S «isst s—SS*- Besuch 9.dr. Kühne s reitere« ft. 95 Der | che«er Axzeiger scheint täglich, »t Ausnahme bei Montag« Die Gießener 3iMlClea6fd(fcr neeu dem Anzeiger «öcherttlich dreimal beigelegt. Erstes Blatt. Dmmnsta, dm 23. April Gießener Anzeiger Kenerat-Unzeiger. 1S96 Vierteljähriger >loeee*cxUfreU* 2 Marl 20 Pfg. mta Bringerlohn. e Durch die Post bezogar 2 Mark 50 Pfg. Vedaction, debitier und Druckerei: Ktaratze Ar.H. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblutt ffir den Tiveis Gietzen. Ir.nob mt Boe Anzeigen zu btr Nachmittag» für bea plgnrdm Lag erscheinenben Nummer bil Bonn. 10 Uhr. Hratisöeitage: Hießen er Jamittenösätter. Alle Annoncen-Bureaux be» In- unb Ausländer nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegeir. Aintliche» Theil L. 431 134 Mk. 53 Pf- Ist. n H 1 itfmu v. Gagern. // wie auf daS gesammte Communal- steuercapttal der OrtSeiuwohuer unb Forensen...... aus daS Steuercapital der evangelischen Gemeindeangehörigen . auf daS Steuercapital der katho- Bekamtmachuug. ZA Dreihausen, Kreis Marburg, ist die Rathlaus- Ikvche ausgebrochen und Gehöftsperre angeordnet worden. »Gießen, den 21. April 1896. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. vekmmtmachmlL lit Erhebung von Umlagen der Stadt Gleßen für 1896/97 betreffend. Mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Zvoarn und der Justiz sollen für 1896/97 von der Stadt diesen folgende Umlagen erhoben werden: lischen Gemeindeangehörigen . fltto|n fich der Ausschlag auf 1 Mk. Normalsteuercapital vekauntmachmtg, betreffend den Wasenmeisterdtenst zu BerSrod. Friedrich Karl Baaerufeiud zu BerSrod ist als Hafenmeister dieser Gemeinde bestellt und in dieser teigen- hilfst verpflichtet worden. Gießen, den 21. April 1896. Großherzogliches KreiSamt Gießen. v. Gagern. 2 500 , 42 100 „ Deutscher Aeichstug. 73. Sitzung. Dienstag, den 21. AprU 1896. Am BundeSrathSttfche: Minister von Bötticher und von Schönstedt. Die Besprechung der Interpellation Bachem über das Duellwesen wird fortgesetzt. t PrLsident v. Buol macht Mittheilung von dem Eingang deS nachstehenden Antrages Adt, der von Mitgliedern der national- liberalen und der conseroativen Parteien etngebracht ist: „Den Antrag Rickert in folgender Form anzunehmen: die Regierung aufzufordern, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln dem mit dem Strafgesetzbuch im Widerspruch befindlichen Duellwesen entgegen- zutretem^f ^Ernstorff-Lauenburg (Rp.): Bebel sprach gestern von moralischer Verlumptheit der Kreise, die das Duell unterstützten. Solchen Beleidigungen gegenüber sollte man doch aus Wege finnen, ihnen zu begegnen und sie zu verhindern. Meine Stellung zum Duell habe ich schon früher präctsirt. Dasselbe ist durch die öffentliche Meinung gerichtet. Aber man bedenke doch auch die Umstände, tn denen sich ein schwer Beleidigter befindet! So auch Herr v. Kotze! Was hätte er thun sollend (Unruhe links). Ich gebe zu, es ist daS ein wunder Punkt. Soll man etwa beim Schöffengericht eine Butze von 10 Mk. anstreben? Man müßte Gerichte schaffen, die in solchen Fällen eine angemessene Sühne ermöglichen. Etwas muß aber geschehen. Redner bemängelt dann noch, daß gestern Herr Bebel ungerügt das Begnadigungsrecht des Königs feiner Kritik unterzogen habe. , Präsident v.Buol: Wenn daS ein Vorwurf für das Präsidium sein soll, so muß ich bemerken, daß Begnadigungsacte der Gegenzeichnung bedürfen, also RegterungSacte sind. Abg. v. Bennigsen (nl) erinnert an von ihm gethane frühere Aussprüche, in denen er den bestehenden Zustand als einen unerträglichen bezeichnet habe. Durch daS Duell könne man in der That die verletzte Ehre nicht wiederherstellen. Für Bebel sei aber die Ausnützung der in Frage stehenden Vorgänge für politische Zwecke, sowie für die wtrthfchaftlichen Zwecke der Socialdemokratie die Hauptfache gewesen. Dieses Agttationsmtttel müsse den Socialdemokraten entzogen werden. Bebel habe keine Oualificatton, keine Legitimation zu sittlicher Entrüstung, nachdem derselbe tn offener Reichstagssitzung die Commune verherrlicht und zur Nachahmung angeregt habe. Die Presse habe die Duelle zu sehr breit getreten, । was den falschen Eindruck erwecke, als hätten dieselben zugenommen. Und waö haben denn die studentischen Mensuren hiermit zu thun?! Was das eigentliche Duell anlangt, so muß die Abhilfe, die durchaus nothwendig ist, einsetzen beim Ehrbegriff. Das Duell ist den alten Griechen und Römern ganz unbekannt gewesen, ebenso unbekannt wie der germanische Ehrbegriff. Ts wird aber doch Niemand behaupten wollen, daß jene Alten kein Gefühl für persönliche Würde gehabt hatten! DaS Duell ist eine französische Einrichtung und ist bet ben Franzosen geradezu zur Farce geworden. Es muß dahin gewirkt werden, daß sich die Auffaffung des Ehrbegriffs der Klaffe, I in der die Duelle stottfinden, ändert. Gelingt dies, dann wird es tn ein paar Jahren leine Duelle mehr geben. Abg. Richter (frs. Vp.): Ich unterschreibe, abgesehen von den soctaltsttschen Wendungen, Alles, was Bebel gestern gesagt hat. I ES wäre schlimm, wenn die soztaldemokrattsche Partei die einzige j wäre, die so über das Duellunwesen dächte. Demselben ist auch I leicht abzuhelsen, wenn nur oben der richtige Wille da ist. Die Erklärung des Reichskanzlers, die Herr v. Boetticher verlas, war so | unbefriedigend, so lau und flau, wie sie lauer und flauer nicht sein I konnte. Die Erklärung sprach von „Erwägungen". Ja, hat der Reichskanzler diese nur bei sich im stillen Kämmerlein angestellt? | Oder bat er fich an die Refforts gewandt, namentlich an das Justtz- | reff ort? In so wichtigen Dingen, welche die ganze Oeffentlichkett | beschäftigen, sollte doch der erste Reichsbeamte sein Urtheil auch schon I fertig mttbrtngen! Herr v. Benntgfen denkt besonders mild über I die studentischen Duelle. Als ob es heute wichtiger sei, aus der I Universität Schmarren zu erlangen, als Kenntnisse. Je weniger | Kenntnisse, desto mehr Schmarren. (Beifall links.) Herr von I Bennigsen sieht die Duelle so etwa wie ein nothwendtges Uebel an. I Aber es ist nur eine Klaffe von Raufbolden, die fich damit das Prestige aufrecht zu erhalten sucht, etwa so wie Herr o. Hammer- I stein. Unser Osfiziercorps halte ich für viel zu gebildet, um innerlich I ebenso über die Nothwendtgkeit des Duells zu benten. In erster I Reihe ist es die Praxis der Begnadigungen, die an der Erhaltung des Duellwesens die Schuld trägt. Wenn ein Förderer schon nach 24 Stunden begnadigt wird, wenn also die BegnadtgungSordre ungefähr zu derselben Stunde auf der Festung anlangt, wie der Ver- urtheilte, dann muß., man sagen, daß das einer Suspension deS I Strafrechts geradezu gleichkommt. Dazu kommt die dtscipltnartfche I Behandlung der Duellanten einer- unb derer andererseits, die fich nicht duelliren wollen. Wenn sich solche Fälle so häufen, ohne daß I die Behörden etwa« dagegen thun, dann müssen wir alle diese Fälle I zur Sprache bringen und bei den Trägern der Staatsgewalt das | Bewußtsein Hervorrufen, daß sie solchem groben Unfug gegenüber I ihre Schuldigkeit zu tbun haben. (Beifall link« unb im Centrum). I Abg. Gröber (Ctr.): Benntgfens Auffassung war bie eines I alten CorpSftudenten. (Beifall unb Heiterkeit.) Dabet übersieht er aber, daß bie studentischen Raufereien nur das Vorspiel unb bie I Einübung sind auf richtige Duelle. Bei der Art, wie hier daS Duell- I wesen zu beschönigen versucht wirb — ernste GrÜnbe hat man gar nicht beigebracht - vergißt man ganz, baß es sich hier um ein Verbrechen hanbelt. ~ m „ Inzwischen gelangt ein Antrag Bachem zur Vertheilung, der I Reichstag wolle beschließen: 1) daß Schiedsgerichte zu enbgtlfiger Entscheidung von Ehrenhändeln geschaffen werden mit der Befugniß, ihren Entscheidungen unbedingte Achtung zu verschaffen; 2) wirksame Bestrafung van Beleidigungen; 3) Vorlegung eines Gesetzentwurfs, durch welchen die den Zweikampf, sowie Beihilfe und Anstiftung dazu bevorzugenden Bestimmungen des Strafgesetzbuches abgeändert I würden. Abg. Frhr. v. Manteuffel (cons.) wirft Bebel vor, die Ausführungen Schalls gestern verdreht zu haben. (Unruhe links.) Schall habe durchaus das Duell an fich verurtheilt. Er selbst stimme ebenso 1 wie feine politischen Freunde ben Ausführungen Bachems bet und Gießen, den 9. April 1896. •Bet».: Ausführung bes WtldschadenSgesetzes, insbesonbere bie Lieferung von Formularien. SM «kMerzogliche KreiSamt Meßen die Grotzh. Bürgermciftereieu und d.- Lach- herftandige«-Commtssto«eu m Wildschadens- Angelegenheiten. Wir benachrichtigen Sie, daß bie te. Bekker sche Hof- »chdruckerei iu Darmstadt, die in der Verordnung vom 3) Juni 1895 ben Ersatz deS Wildschadens betreffend, vor- glichriebenen Formulare A bis C in Vertrieb genommen hat, wb bereit ist, dieselben bei Abnahme von 25 Bogen zu 1 Mk. 50 , y 1 Mk. 70 Psg. „ 100 „ „ 3 Mk. Bekanntmachung, betreffend: die Maul« unb Klauenseuche. Nachdem in den Nindviehställen mehrerer Gehöfte und in der Schafherde zu Hattenrod die Maul- und Klauen- ßtltchk amtlich festgestellt worden ist, wird dies mit dem An- füßeti zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß wir Gehöft-, Gemarkungs- und Weidesperre angeordnet haben. Gießen, ben 21. April 1896. Großherzogliches KreiSamt Gießen. v. Gagern. filtt berechnet: für ben AuSschlag a auf 28,8 Pf. „ „ „ b „ 3,658 „ ff „ c , 2,564 „ SS wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß «bracht, baß bie Erhebung der Umlagen in sechs Zielen, Md zwar in den Monaten April, Juni, August, October Md December 1896 unb Februar 1897 erfolgen soll. An allgemeiner evangelischer Kirchensteuer werden von 2m Angehörigen der evangelischen Kirche pro 1 Mk. Steuer- Capital 1,7 Psg. erhoben. Die Publication vorstehender Bekanntmachung ist am 16. r. M. im Großh. Regierungsblatt erfolgt, von welchem läge an die Frist zum Vorbringen von Reclamationen lauft, welche gegen die Erhebung der Umlagen überhaupt ge- ritet find. Gießen, ben 20. April 1896. Großherzogliches Kreisamt Gieße». v. Gagern. w__ bemerke bazu nur, Herr v. Kotze sei nicht geflüchtet unb habe sich ofort gestellt. Er sei nur aus kurzen Urlaub «uSwirtS, aber jeder zett bereit, sich wieder etnzustellen. Eine Besettiaung deS Duells von heute auf morgen fei nicht möglich, auch in England fei das nicht möglich gewefen. Falsch sei eS auch, daS Duellwesm immer mtt dem Militarismus in Zusammenhang zu bringen. Duelle kamen mehr vor bet Reserve-Otfizieren alS bei den activen. WeShalb? weil bei jenen die strenge Zucht des Commandeurs fehle. In Ungarn und anderweit duellirien sich sogar Parlamentarier unb Minister Wo bleibe da der Zusammenhang mit dem Militarismus? Roth- wendig seien vor Allem anders organistrte Ehrengerichte und strengere Bestrafung der Beleidigungen, darin stimme er mit Bachem überein. Redner kritifirt bann bie Aufbauschungen in der Presse unb äußert chließlich die Erwartung, die Rede deS Predigers Wendlandi am Grabe SchraderS werde sehr viel zur Beseitigung deS DuellunwesenS llbg. Förster (AM.) erklärt, seine Freunde seien im Princip Gegner des Duells, daS Ehrgefühl bedürfe aber fchonender Berück- ichtigung durch verschärfte Bestrafung der Beleidigungen. Abg. Bebel verwahrt fich dagegen, die Worte Schalls verdreht zu haben. Thatsächlich habe Schall das Duell unter Umständen wr nothwendig erklärt. Die kaiserliche Verordnung, wonach ein Offizier nicht im Heere geduldet werden solle, der die Ehre eines anderen verletze „oder seine eigene Ehre nicht zu wahren wisse", sei ungesetzlich, sie nöthige ja die Osfiziere geradezu »um Duell Statt dafür zu forgen, daß so ungesetzliche Cabinetsordres aufgehoben würden, wolle der Antrag Bachem wieder daS Strafgesetzbuch verschärfen. Die Commune habe zweifellos einen berechtigten Stern gehabt; zu Repressalien habe dieselbe erst gegriffen, als ihre Anhänger fusiliit wurden. Von Antrag Bachem würden bie ©ocialbemotraten nut Absatz 3 annehmen. Präsident v. Buol: Bebel sprach bei Erwähnung der Cabintts- ordre von einem Zustand, der eines CulturstaatS unwürdig sei. Die Art der Kritik muß ich entschieden mißbilligen, ich rufe deshalb ben Abg. Bebel zur Ordnung. ,, Abg. Schall (cons.) weist darauf hin, baß sich die Socialdemokratie selber da» Recht der Selbsthilfe zur Gewalt zuschreibe. Die socialdemokratifche Partei gehe von dem Grundsätze auS, calmn- niare audacter. PlSfident v. Buol ruft für letztere Äußerung den Redner zur Ordnung. Abg. Bebel bemerkt gegenüber Schall: Die Aufforderung der „Freiheit", auf die eigenen Offiziere zu schießen, sei noch lange nicht so schlimm als bie Aufforberung, auf die eigenen Mütter und Brüder 8U ^Abg^ v. Bennigsen: Wenn Bebel sich über bie Untbaten der bürgerlichen Gesellschaft entrüste, solle et fich doch auch bet Untbaten seiner Gesinnungsgenossen 1871 in Paris erinnern. Die Besprechung ber Interpellation wird geschloffen. Die Abgg. Rickert und Bachem ziehen ihre Anträge »u Gunsten deS Antrages Adt zurück, um einen möglichst einheitlichen Entschluß deS Hauses herbei,usühren. „ m , Nunmehr wirb ber Antrag Abt: „Die verbündeten Regierungen zu ersuchen, mit allen zu Gebote stehenden Mitteln dem mit den Strafgesetzen in Widerspruch befindlichen Duellwefen mit Entschieden- heit entgegenzuwirken", einstimmig angenommen. Morgen 1 Ubr: Interpellation Manteuffel betr. Backereibetrieb, dann Jmpsantrag Förster. Schluß 5% Uhr. Wolff» telegraphischer Lorrespondcnz-Bureau. Eisenach, 21. April. Der Kaiser ist heute Abend um 6 Uhr hier angekommen unb am Bahnhofe vom Großherzog unb ben Spitzen ber Behörden empfangen worben. Die Bevölkerung begrüßte ben Kaiser stürmisch. Der Bahnhoi und die Straßen ber Stabt finb festlich geschmückt. Der Kaiser begab fich vom Bahnhöfe mit dem Großherzog nach ber Wartburg, von wo um 61/, Uhr bie Abfahrt zur Auer- hahnjagb erfolgt. Dresden, 21. April. Der Kaiser trifft Donnerstag Vormittag, von der Wartburg kommend, auf der Haltestelle Strehlen ein. Ein officieller Empfang findet nicht statt. Um 1 Uhr wohnt der Kaiser der Parade bei unb besucht Abends mit der sächsischen Königsfamilie eine Soirse beim Staatsminister v. Metzsch. Die Abreise deS Kaisers erfolgt Freitag Vormittag. Budapest, 21. April. DaS Abgeordnetenhaus trat heme zu einer feierlichen Sitzung zusammen, bei welcher als einziger Gegenstand die Vorlage auf der Tagesordnung stand, durch welche daS 1000jährige Bestehen Ungarn» im Gesetz verewigt werden solle. Das Gesetz wurde einstimmig angenommen. Der Präsident gab seiner freudigen Genug- thuung Ausdruck, bei wichtigen Acten der Gesetzgebung alle Parteien Ungarns zu einheitlichen Kundgebungen einig zu wiffen. Paris, 21. April. Die internationale Urheberrecht S-Conferenz, die in commiffarischen Berathungen bis jetzt die Fragen des Schutze» der nichtunionistischeu Autoren (Photographie, Uebersetzung-rechte, musikalische Com- Positionen, sowie Preßerzeugniffe) erörterte und namentlich dem letzterwähnten Gegenstand besondere Aufmerksamkeit zu- gewandt hatte, fistirte nunmehr die allgemeinen CommisfionS» fitzungen für kurze Zett, um der gestern eingesetzten RedactiouS- commission genügend Spielraum für ihre Arbeiten zu Ioffen. Dapesch« bH B««, Berlin, 21. April. Die gestrige Sitzung de- StaatS- miutfteriums dauerte bis gegen 6 Uhr. Wie verlautet, hat der Berlepsch fche HandwerkSgesetzentwurf auf der Tage-- orduuug gestanden. Berlin. 21. April. Eerewouienmeister v. Kotze ist, wie wir höre«, heute früh wir Familie auf drei Wochen zu feiner Erholung nach dem Süden abgereist. Berlin, 21. April. Die Commission zur Borberathung de- Re ich-verein-gesetzt- hat heute ihre zweite Lesung beendet. Die Beschlüsse der ersten Lesung haben eine wesentliche Abänderung erfahren. So wurde z. B. derjenige Paragraph, wonach die Verweigerung der polizeilichen Bescheinigung die Abhaltung der Versammlung nicht hindern solle, wieder gestrichen. Berlin, 21. April. Da- preußische Abgeordnetenhaus setzte heute die erste Lesung der Lreditvorlage für Eisenbahnen und Korn-Silo- fest. Ans der morgigen Tagesordnung steht die Novelle zur westfälischen Städte- ordnnog und die dritte Lesung des Lehrerbesoldungsgesetzes. Berlin. 21. April. Der deutsch - japanische Handelsvertrag ist, wie die ^Kreuzzeituug" vernimmt, nebst Denkschrift dem BundeSrathe zugegangen und dürfte in der nächsten Plenarsitzung auf der Tagesordnung stehen. Berlin, 21. April. Die Auslieferung Fried« mann- soll dem „Berl. Tageblatt" zufolge unmittelbar bevorstehen. Frankfurt a. M., 21. April. Der 3. internationale Buchdrucker-Congreß findet der „Franks. Ztg." zufolge am 5. August d. I. in Genf statt. O-nabrück. 21. April. Bei der gestrigen Reichstag-- Stichwahl wurde der bisherige nattonalltberaleAbgeordnete Warn ho ff mit 600 Stimmen Mehrheit gewählt. Wien, 21. April. Der Ministerrath beschloß einstimmig, die Wahl Dr. Luegers zum Bürgermeister von Wien dem Kaiser nicht anzuempfehlen. Der Gemeinderath wird noch in Laufe dieser Woche davon verständigt werden. -örz. 21. April. Gestern Abend 7 Uhr 5 Min., sowie um 10 Uhr und um Mitternacht wurden in hiesiger Gegend Erdstöße verspürt. B. Mainz. 22. April. Der VerwaltungSrath der Hessischen LudwigSbahn beschloß, der General-Ver« sawmlung vorzuschlagen, 5,45 pCt. Dividende zu vertheilen. WB. Berlin. 22. April. Der Prozeß Hämmerst ein hat heute Vormittag begonnen. Die Vertheidiger beantragten die VorauSnahme der Vorgänge in Athen und Brindisi, woraus die Unzulässigkeit des ganzen Strafverfahrens her- »orgehen würde. Oberstaatsanwalt Drescher widerspricht dem und rechtfertigt daS Verfahren der griechischen und italienischen Behörden. Die Vertheidiger betonten, eS sei eine Verletzung des internationalen Rechts durch die deutschen Behörden geschehen, die die unzulässige Auslieferung seitens Italien- beantragten. Der Gerichtshof lehnte den Antrag der Vertheidiger ab. . Cocates unb proohesieltes, Gießen, 22. April 1896. ** Au der Universität haben die Immatriculationen am 20. April begonnen - die Vorlesungen beginnen am 27. April. Omuibns Fahrplanäoderung. Durch die am 1. Mai eiutretenden, nicht unbedeutenden Fahrplanänderungen der Eisenbahnzüge wird auch neue umfasiende Äenderung der Omntbusfahrpläne nothwendig werden, und machen wir unsere Leser heute schon hierauf aufmerksam- auch dürfte eS sich empfehlen, diesbezügliche Wünsche alsbald dem Vorstand zukommen zu lassen, deren Berücksichtigung möglichst und wenn thunlich erfolgen wird. Der im Winterfahrplan 8 Uhr Morgens zum v Zuge nach Frankfurt ausgefallene Wagen, wird im Sommersahrplan wieder eingestellt werden. Wie uns weiter mttgetheilt wird, hat der Vorstand beschlossen, mit dem 1. Mai d. I. die Linie D von und nach Wteseck einzustellen. ES dürfte wohl da- Ablehnen der Gemeinde Wieseck, der Genossenschaft beizutreten, Veranlassung zu vorstehendem Beschluß gegeben haben. ** Radfahrsport. Wir erhielten nachstehende Zuschrift: Nachdem von Seiten des Gießener Radfahrvereins (gegr. 1885) die Anregung ergangen war, im Interesse deS Sportes eine Vereinigung mit dem aus jüngeren Mktglredern bestehenden Radfahrclub „Hassia" zu erzielen, und dieser Gedanke in genanntem Club ein freundliches Entgegenkommen fand, so wurde nach einigen kurzen, erfolgreichen Unterhandlungen eine Vereinigung bewerkstelligt. ES ist dies wieder ein Beweis, wie sehr man bestrebt ist, den Sport an hiesigem Platze zu sördern und zu heben. Auch kann man eS nicht hoch genug schätzen, daß gerade die jungen Fahrer sich dem alten Stamme wieder angeschlossen haben. Indem wir die Vereinigung so recht von Herzen begrüßen, hoffen wir, daß dieselbe unserer Vaterstadt zum Nutzen gereichen und auf dem Felde ihrer Thätigkeit nur Ersprießliche- für den im immerwährenden Wachsen begriffenen Radfahrsport leisten möge. Dem durch junge Mitglieder nunmehr verstärkten alten Gießener Radfahrverein hierzu unsere besten Wünsche und ein ferneres, stete- Blühen und Gedeihen. All Heil! *• Gießener Freiwillige Feuerwehr. Gestern Abend fand im kleinen Saale de- Cafe Leib die diesjährige Hauptversammlung der Gießener freiwilligen Feuerwehr statt. Nachdem der Vorsitzende die Versammlung mit einer Begrüßung eröffnet harte, wurde Bericht über da- abgelaufene Jahr 1895/1896 erstattet. Der Rechenschaftsbericht wurde verlesen und ergab einige Ersparnisse. Der Voranschlag für 1896/1897 wurde von der Versammlung genehmigt und die erledigte Stelle eines SchrifrführerS dem Kameraden Wagner übertragen. Sämmtliche Stellvertreter der Geräthe- führer wurden wiedergrwählt. Nach Verlesung de-Protokoll- wurde mit einem „Gut Wehr!" zu dem Blühen und Gedeihen der Gießener freiwilligen Feuerwehr die Versammlung geschloffen und zum gemüthlicheu Theil übergegangen. WaisenfchAtz. In der Vorstands sttzüng de- hesfischen Fechtverein- Waiseuschutz, welche gestern Abend im Schipka Paß stattfand, wurde beschloffen, da- diesjährige So mm er fest am 7. Juni auf der LiebigShöhe abzuhalteu. Ferner soll die nächste Mitgliederversammlung am 9. Mai nach dem Restaurant Rühl-Schanzenstraße einberufen werden, um über die, der Landesversammlung, welche diese- Mal in Darmstadt tagt, vom verband Gießen vorzulegenden An- träge zu berathen. — Außerdem wurde beschloffen, zu Lasten der Rechnung de- vergangenen Geschäftsjahres der Oberfechterei Mainz 100 Mk. abzuliefern. ** Herr ReichStag-abgeordneter PH. Köhler feudel uns auf die in Nr. 93 enthaltene, unter Vorbehalt^ der Richtigkeit veröffentlichte Notiz folgende Berichtigung: Langsdorf, den 21. April 1896. Auf den Angriff in Ihrer Zeitung vom 21. 4. 96. diene Ihnen zur Nachricht, daß ich vom 1. Mai 1896 an die durch den Tod meines Vater- erledigte Kaiserliche Post- Agentur zu Langsdorf übernehmen werde, und daß dadurch von diesem Datum an meine Wahl zum Reichstage — nicht aber zum Landtage — ungiltig werden wird. Die weitere Bemerkung, ich hätte wich geäußert, im Falle meiner Wiederwahl zum Reichstage würde ich nur an den Abstimmungen, nicht aber an den Verhandlungen theilnehmen, ist einfach unwahr! Wer eS weiß, und die Meisten im Wahlkreise wissen es, welch große Opfer ich der von mir vertretenen Sache brachte, der wird nicht fähig sein, mir solche Beschimpfungen zu sagen. Philipp Köhler, Mitglied d. Reichstags u. d. Hess. Landtags. Bors. d. Mitteld. Bauernvereins. *• Unfall. Beim Wegfahren von Erde auf einem am Schtffenbergerweg gelegenen Acker pasfirte einem hiesigen Oeconomen gestern Nachmittag daS Unglück, daß ihm die beiden Pferde in ein auf dem Acker zwecks Sandgewinnung entstandenes, uneiugefriedigte - Loch versanken, spiü großer Mühe konnten die Pferde, ohne Schaden zu nehmen, aus ihrer peinlichen Lage wieder entfernt werden. Ein Strafzettel wird die Sandsucher zur ferneren größeren Vorsicht mahnen. •• Diebstahl. In einem Hause der Frankfurterstraße wurde vorgestern Nachmittag von einem fremden Bettler eine Wecker-Uhr gestohlen. ♦* Batterietag. Von ehemaligen Angehörigen der in Darmstadt garnifonirenden reitenden Batterie des 25. Artillerie-Regiments wird beabsichtigt, noch im Laufe dieses Jahres einen Batterietag in Darmstadt anzuberaumen, wozu alle Kameraden (Offiziere und Mannschaften), welche während des Zeiträume- von 1848 bis 1871 in dieser Batterie gedient haben, eingeladen werden sollen. ** Postalisches. Au- den neuesten Abänderungen der Allgemeinen Dienstanweisung für Poft und Telegraphie seien folgende Bestimmungen von allgemeiner Bedeutung hervorgehoben: Heber kleinere Abweichungen der auf privatem Wege hergestellten Postkarten in Bezug auf Gröhe können die Postanstalten hinwegsehen, bezüglich der Stärke und Festigkeit des Papierstoffes darf dies nur in so weit geschehen, als die Karten stärker sind, wie die von der Postverwaltung gelieferten Formulare. Die Farbe des Papiers bleibt der Wahl deS Absenders überlassen. Bücherzettel, welche nicht in Form offener Karten, sondern unter Umschlag oder Band zur Einlieferung gelangen, find von der Beförderung gegen das Druckiachenporto auszuschließen. — Etwaigen Anträgen der Adreffaten auf nachträgliche Aushändigung oder Nachsendung bereits unbestellbar gemeldeter Packete mit oder ohne Nachnahme ist nicht zu entsprechen; vielmehr ist die Benachrichtigung der Aufgabe-Postanstalt darüber abzuwarten, ob und welche Bestimmung der Absender auf Grund der UnbestellbarkeitS Meldung getroffen hat. Echzell, 19. April. Die hiesige Molkereigenossenschaft versendet ihren ersten Jahresbericht. Aus demselben ist zu entnehmen, daß ein Reingewinn von Mk. 3202.84 erzielt worden ist, wovon Mk. 2512.21 wieder an die Genossen im Verhältniß des gelieferten MilchquantumS vertheilt werden sollen, welch letzteres 279,134'/, Liter betrug. Wippenbach, 18. April. Gestern wurde die hiesige neuentdeckte Salzquelle durch Herrn LandeSculturinspector Wißmann aus Gießen eingehend besichtigt, die Quelle liefert bis jetzt ca. 6000 Liter Wasser pro Tag und dürfte sich dieses Quantum, wenn die Quelle gefaßt, verdreifachen. — Hier, sowie in der Umgegend, ist man auf daS Gutachten Großh. LandeSculiurtnspection sehr gespannt. §§ Rieder-MooS, 19. April. Der für unser Kirchspiel geplante „Ei er-Der ein" hat sich bereit» confiituirt und find schon die ersten Sendungen Eier abgegangen. ES haben sich bi- jetzt ca. 150 Personen als Mitglieder gemeldet, welche Eier liefern wollen, und gleichzeitig auch 26 Personen, welche Eier von unserem Verein zu beziehen gedenken, und scheint sonach da-Unternehmen einer guten Zukunft entgegen« zugehen. Nur von den Eierhändlern in hiesiger Gegend wird der Verein angefeindet, weil er ihnen bedrntend Con- currrnz verursacht und die Eierpreise in die Höhe getrieben bat. Von den kürzlich gelieferten Eiern gingen meistens 7 Stück auf daS Pfund lä 50 Pfg.) und wurden somit 7 Pfennig für daS Stück gelöst. H. Anß dem Harloffthale, 17. April. Mit der Ausstellung der Zuckerrüben hat man begonnen, die dafür bestimmten Decker liegen da wie Gartenbeete. Lebhaft ist eS auf den zu Kartoffeln bestimmten Aeckern geworden. Dem Einsender dieser Zeilen eilt eS noch nicht mit dem Kartoffelsetzen, denn so lange d:r Erdboden nur wenige Wärmegrade über Null besitzt, und jede Nacht einen kräftigen Wasserreis bringt, hat eS mit dem Kartoffelsetzen keine Eile. Die Knollen liegen viele Tage wie todt im Boden und werden glasig; später gelegte, wenn sie in warmen, thätigeu Boden kommen, überholen die früher gesetzten bald. Den Ob stbLumen hat daS rauhe Wetter noch oichr geschadet dagegen wird daS Ungeziefer deutlich zurückzehalten. entschiedene» Vortheile ist da- frische, ttockene oder fl|ar rauhe Wetter den Sintergetteidearten. Diele trieben b- solcher Macht vorwärts, daß ein zu mastig werden ar: lagern mit Sicherheit vorausgesetzt werden mußte, wenn der Entwickelung nicht Halt geboten worden wäre. Jetzt eS sehr ruhig vorwärts, wodurch die Halme die erforfcerlt^ Widerstandsfähigkeit erhalten. Wiesen und Kleeäcker schieß: nicht mehr so heftig vorwärts; der WitterungScharacter auf ein trockenes Frühjahr; die Futterpreise ziehen etrr-, an, und man sieht wieder hochbeladene Heuwagen durch dir Wetterau nach Frankfurt fahren. — Ein eigenthümUchri Mißgeschick waltet in verschiedenen Dörfern über der dir- jährigen Gänsezucht. Einem Nachbarn deS Schreiber» dieser Z ilen find von 39 jungen Thiereu, die zur Zach: und Mast angeschafft worden waren, 26 Stück, als, Drittel des ganzen Bestandes verunglückt. Ei« ga^trei verlor von 10 Stück nicht weniger als 9. Mm, daher tn diesem Frühjahre wegen der Gänseepidrnnr 2 manchen Orten von der Zucht zurück und setzt die [aetn Thiere sehr billig ab. Zu 50 bis 60 Pfg. erhält ganz hübsche, jungt Gänse. DaS junge Gepfläuze: Spinat, Erbsen, Gemüsepflanzen, Steckzwiebeln und dgi. r zum Vorschein gekommen, leibet aber an vielen Stellen bmch die Erdflöhe. Unsere HauStraubenstöcke haben vorzkzliLei Holz und ungemein volle, gesunde Knospen, die etwa leisten im Stande find. Silbe!, 20. April. Die LandeS-Conferenz der hessischen @ocialbemofraten, welche gestern btt: stattfand, war von 49 Delegieren auS 31 Orten btfuct: Zur Gewerkschaftsfrage, über die ©imon-Dffenbad) referiert, wurde eine eingebeadjte Resolution, daß die leitenden Per- tonen in die Gewerkschaften eintreten müßten, mit alle- gegen 17 Stimmen abgelehnt. Die Eonferenz sprach ir Gewerkschaften ihre volle Sympathie auS. Zur Landtag», wähl wurde beschloffen, mit allen Kräften die Mandate in Diatr. und im Offenbacher Landkreis zu behaupten, ferner die Satz'., kreise Stadt Offenbach, Ingelheim Finthen und (Sritlbttr- Weiterstadt neu zu gewinnen. Mit 29 gegen 20 Stimmen wuttt der Sitz deS LandeScomitsS von Mainz nach Offenbach Dtr'.tc. Zum internationalen Congreß in London wurde Landtag». abgeordneter Ulrich als Delegirter gewählt. Zum Schlüße wurde der Beschluß gefaßt, daß dec Arbeiterwahlvereln ter Weisenau wegen zu starker Betheiligung an dem borttgn evangelischen Männerverein (der Vorsitzende deS Wahlverm» ist auch Vorsitzender deS evangelischen MännervereiuS) a» svcialdemvkratische Parteiorganisation nicht mehr zu betrachten sei. Darmstadt, 20. April. Der „D. Ztg." zufolge babtn die in hiesigen größeren Fabrikbetrieben beschäftigten Schreivtl an die Arbeitgeber die Forderung lOstündiger Arbeit»- zeit und 15prozentiger Lohnerhöhung gestellt, und kündigen an, daß sie, falls bis Freitag keine dementsprechende Zusage ihnen zu Theil geworden ist, am Montag in den Äulft; : eintreten. WormS, 20. April. In der letzten Nacht Hot fick ttn Lieutenant vom hessischen Infanterie-Regiment Nr. lld erschossen. Der Offizier soll in der letzten Zeit an Schwermutb oelitten haben. T-J—■ .... ..... 2 Briefkasten. Einsender der Notiz Mr. Eontrolversammmlun» in Gründern: Anorivme ZuiLristen können nicht berückstchitat »nd«. ^Wöchentliche Ueberstcht der Todesfälle iu Tiefer 16. Woche. Dom 12. April bis 18. April 1896. Einwohnerzahl: angenommen zu 23 000 (incl. 1600 Mann Sterblichkeit-Mer: 29,39, nach Abzug der Ort»fremd«u 22,A>'/» Kinder E- starben an: Zufammen: Erwachsene: im w« 1 Leben-jabr: 2.-11 M' 1 (1) 2 mit Anm. Die in Klammern gefetzten Ziffern gebe» an, wir ber Todesfälle tn der betreffenden Krankheit auf von «uloktl ms Gietzen gebrachte Kranke kommen.__- — Witterungsbericht vom 22. April. Außer dem Depreffionsgebiet im Mittelmeer, welche» an Umfang, als auch an Tiefe zugenommen hat, ist auch im Slorden der Rand eine- neuen Minimum-erschienen. Durch leHtena wurde der Kern de- barometrischen Maximum- südwüri- nach re« nördlichm Deutschland hineingedränat. Bisher ist auch mv-r deutschland daS Barometer etwa- gestiegen, in be ft en hat die läge im Allgemeinen wenig Besserung erfahren. Gestern und vielfach Niederschläge gefallen, tle'Jena>elfe wiederholt von u«gS-Gstm» ^1^, ‘ c Hofl J. F. Schwanzlose Söhne, Berlin H W.. grafenstraße 29, in den Handel gebracht hat.. sA-e'' schaden zu den Selten beit en, wenigstens kann - Anwendung obiger Esten, leicht davor bewahren. B" ■ Anwendung übernimmt Herr J. Wiekemh'■■' „ ,, Gewähr für den Erfolg. In Fl. - 50 Pfg- und r/, Liter 2.75, '/> Liter 5 Mk. . yMO Ja Gießen zu heb:- bei E. , Lindenplatz. Lungenschwindsucht 2 2 — Bronchitis 1 1 — Lungenentzündung 2 — — Gehirnschlagfluß 2 2 — Geschwulstbildung 3 (1) 1 (1) — Altersschwäche 1 (i) 1 (1) — Durchfall 1 1 DiphtherttiS 1 (1) — Mafern 2 — — Summa: 13 (3) 7 (2) 1 •*Ä«- rNi 1 Mlkll'l $ir bringen h' ^m-geninachw' Gießen, d-n HW* ta rewltMißand 1 Januar 1895 t-.nirüttgelder w . f wnsiliige -ieben, bei »llt. 3ak Äuffdrb Büüfllid) der na wtrn Grundstücke k rtumitmrb rtfp. 1 - lliche nickt g bäh lackgewiesm roei fifeerfang 81 Dtbui 0. vötz: rthiT Vin. 51 ttinlnn fih liccb üiebrr un teibel. Flur IV. Nr ütiitlueg "Einst Wallenfei gck teil in Gii Siir 21. Ni Sr Henß fr», geb. Müll! Slnr J. Nr. an bitft binnen 4 3 •W bnn uterikichnet il« log Wn dir Grunds ' ^gmthul, ' ü* * "Mbtzesi , äs*®««« । Mi», ki n Mb. Nlgt __ Eulnn „etafiji «Fang btt r t ^Oetr. 3a t 20 Änfr. Jo : e“Mü 1 ki L-t i ta 5 N^kichen, 1 ! Wä 8 kr, SA:- JMn. * "-äti Ztg." gnfolfe '.. cken beschüftigtn^r Ostün-iger Lü! llllg g« stellt, und tr i buntntfotWt MMa- ta bw rrK ”,il" ttöt“'A fefgj ?ä,;i **> 26 Wv ^Slü^. A Jtt °ls 8. ®. '' " b« ®5n^ 1IU(I rnib srtz, > «0H.L lun9t Tepflz., Zwiebeln i| «•«** nftdtfe haben t(r. e Wespen, bh J inbte,6onf(ttn en' welche gfitg) J am 31 Ortok )l«on*DRtnbo^ ,n/ dast die Iritmin JJ« müfilen, b A Heien} W lhie aus. Znr ilstev MeaRonbautj Raupten, fetntt btt! n Nnlhen und 8r.t!, ■9 gegen 20 Siimnt:- ain) nach Dfftnbci tt London tourbt & er grwShlt. fluni*: Arbelteraahlvim eiltgung an btn Je: öorsttzende deS SEi^ scheu Männnvei^i lion nicht wehr •x letzten Nächst nttrie - Regimc i ll in der lep tetu iontrolotrianir.:..' nnen nickt betOd^ ütöfälelHs l bis 18. Mf XX) (frei. 1600 ; '(Wi.Ä: 1” (1) (1) W- dom **• -.iw D’U®VI mS > Mi? -ArF kMer L her OK HW W'1, *"3SmÄ» tgnlbett Der Branddirector: Schmandt. :$®ll Schürzen Garantirt tadelloser Sitz. Nell w =»Q Spar und Leihkaffe 3130.81 1338 816.35 ii 78.93 // Mk. 56(51.14 Mk. 5681.14 bewahren zu wollen. 3918 3669 Kaplansgasse. 3300 wie und Ehe- Nehmen Sie 2929 soll und completer Ausstattungen 3863 _ . n d tut rch specialitiit: Zahnbürsten. Bnrfteuwaareu für Toilette und Hmsgebrauch. Seifen und Parfümerien (deutsche, franz, u. engl.) Zammtliche Ssilktte-SegkukMe. Haarschmuck. — Schwämme. Fensterleder. Thürvorlagen. 4286.25 6.— 1246.— 139.89 3 — L 20 Rmtr. Tannen-Scheitholz 0.1 fern Submissionsweg vergeben midtn. lngebote mit der Aufschrift .. Menlieferung" sind bis zum 11. vtai d.J., Mittags 12 Uhr, bmns einzureichen. Zuschlagsfrist IIHub. Mai vorbehalten. Sie Vergebung erfolgt unter den in: Mqqc A zu dem Ministerial- -) Ittltyreibcn vom 16. Juli 1893, dM Werdingwesen betreffend, ent- hwümrn Bestimmungen. Sie gen, den 21. April 1896. 1 8i Provinzialdirection Oberheffen. v. Gagern. Louis Hreff & Ko., Suchhaadlullg, Wallthorflrahe 17. Taschentücher Faltenhemden Kragen und Manschetten in bekannten guten Qualitäten. Ein Wort an Alle, die Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch. Spanisch. Portugiesisch, Holländisch, Dänisch, Schwedisch, Polnisch, Russisch oder Böhmisch wirklich sprechen lernen wollen. Gratis und franco zu beziehen durch die Bosenthal'sche V erlagshandlg. in Leipzig. WohNM-DeiMkriilig. Meine Wohnung befindet sich jetzt Seltersweg 6, Eingang von der Aufforderung. verglich der nachstehend bezeichn ireltn Grundstücke kann der Eigen- tlßMtarwerb resp. die Zahlung der illinge nicht genügend urkund- likj nachgewiesen werden: Gemarkung Garbevteich. Wilhelm Debus und Ehefrau, geb. Bötz: Flur VIII. Nr. 325. Gemarkung Klein-Linden. icob Bieber und Ehefrau, geb. Lei bel: Flur IV. Nr. 113,8. Gemarkung Wieseck. El inst Wallenfels und Ehefrau, Ansprüche an diese Grundstücke sind binnen 4 Wochen blindem unterzeichneten Gerichte an- gMldrn, als sonst den jetzigen die Grundstücke als unbe- soWnttes Eigenthum zugeschrieben uiin) die neuabgeschloffenen 23er» LiiifMngSverträge bestätigt werden ÄPiibcm. Buben, den 17. 2lpril 1896. l^roßh. Amtsgericht Gießen. Langermann. 3920 Mehrere gute Ackerpferde Neuheiten in Spitzen Spitzenkragen und Schleiern. 3005 Westendhalle? » ÄL SdilMtiia«. Freibank. [3859 Heute n^p morgen: Ochsenfleisch nicht ladenrein, per Pfd. 54 Pfg. Durch sehr Vortheilhasten Einkauf eines bedeutenden Postens moderner Kleiderstoffe, offerire ich solche — so lange Vorrath reicht — zur Hälfte des früheren Werthes. J. Pfeffer, Marktplatz 6. 3586] Wohne von jetzt ab Wallthorstratze 27 (Eingang Asterweg). Frau »einhauer, Weißzeugnäherin. Geleg-enheitskauf. Eine Parthie zurückgesetzter Buckskins, sowie Rester für Knabenanzüge pasiend, empfehlen weit unter Einkanfspreis Hochachtungsvoll! U ynttige Kummer umfaßt 6 Zum Beginn der Saison empfehlen wir uns im Anfertigen von Coftumes, Capes, Mantelets jeder Art. Für eleganten Sitz und gediegene Arbeit wird garantist. Gleichzeitig erlauben wir uns, auf unser Lager in ganrirtei ßnennhi eine Wohnung von zwei UcoUüUl bis drei Zimmern mit Küche per 1- Mai- [3838 Offerten mit Preisangabe unter O. S. an die Expedition dieses + latteS- * *1 yt WR< kf1* ®ei Vorsitz .Ttlmenta Sbgroi ' MUe exidjienenen £ • k gebaute bei 8i 1 tob seioeß Ian ■ S org 8ubtru| jn ' <13niN, sich zu U ' Diti ge|, ., mürbe ^chioisWgkett be "Vibe btmttft t **** S-'.m t6M Mautt him° M Mlai 4''«I« Brot, • -'tt. bin-aaf g bet । । Vorsitz 6, » te,a,UI,i b »L 8=fi« £2?a»'«« •ft? 1 ■" s ! 'niU.*6 irrt, u J ^ülte ! Mt ?‘>D, ßvü ui, Mr ^X1N * O kl sowie Blumen, Federn, Spitzen, Bändern rc. aufmerksam zi eeAa -===■ Reelle Bedienung bei billigsten Preisen. ----- 9H *$«*,«**' Geschw. Schwarz “jX“ Gesangbücher Marktstrabe 2. *» 3940] AeltlicheS, zuverlässtgeS, unabhängiges Mädchen empfiehlt sich in Garten- u. Feldarbeit, Waschen, Putzen, Aushülfe, Kranke zu pflegen. Näheres Wolkengasse 10, Hinterhaus. Tüchtige 3942 Näherinnen finden sehr lohnende Beschäftigung. Sdfirmfflbrik M. Bevi. M 20 „ „ ^h-«V°« 8n' Den^Empfang der Neuheiten für die Frühjahr- und Sommer-Saison zeigen hiermit ergebens! an Louis Treff & Cie Pfd. Mk. 12.— „ „ 18.- „ 30.- besonderem Uebereinkommen Wer fidi «ilhi mehr ärgern will über den unregelmäßigen Gang seiner Uhr, über daS Hacken — ober 6t bleiben seiner Uhr, über die hohen Preise, welche für Uhren-Neparaturen ai»e, langt werden, der gehe |u Wilhelm Hause, gelernter Uhrmacher, ausgeführt. Otto Luft, „Zum Löwen". Abonnenten wollen sich gütigst innerhalb 8 Tagen anmelden. Spätere Anmeldungen können nicht berücksichtigt werden. Hiermit die ergebene Mittheilung, daß ich mein Geschäft nach Tadelloser Sitz. Schellfisch n. Cabliau, florantirt frisch, im »sstebstock^. [353 Guten Mittägstisch a 45 Pf. im Ubonnement 3693 empfiehlt C. Böhm, Neustadt 48. 3903] »in gebrauchtes «lavier billig zu verkaufe«. Nähere« in der Exoed- d. Bl.________ 3939] Ein runder Lisch ,u oer- kaufrn._________Lsberstraße 19, HL 3938] Eine neue Gartenhütte zu verkaufen. Bleichllraße 11, IL 3952] Gebrauchte »agenachse« (Halbpatent) billig zu verk. Sirchftraße 2. „ „ 60.- „ 100.- a. für V2 Eimer Eis, ca. 10 6- „ Vi m // „ 20 c. „ 50 Pfund Ei- Größere Lieferungen werden nach Suche Landgut arrondirt, complett Inventarisirt. Als Zahlung gebe mein gut reut. Zinshaus, wenig belastet und in guter Lage von Frankfurt a- Main- Offerten unter B. 1502 an chaasenyein & Vogler, Frankfurt a. Main [3839 Kreuz, (Me der Mäusburg, empfiehlt sein großes Lager Nickelremontoiruhren von • Silb. Remontoiruhren „ Silb. Damenuhren . „ Gold. Damenuhren . „ (Hold. Herrenuhren . . w Regulateure „ Wecker ........ HMlhkken-Capital 5 zu 1. Stelle niederer Zinsfuß (Com- munalanleihe zu 37/e °/o) durch Emil Hetz, Fravkfllrt s. W., Allerheiligenstr. 64. Telephon 2570. Reisender ß findet dauernde Stellung in einer leistungsfähigen Eigarreufabrik für Mtttelsachen. Bei tüchtigen Leistungen wird Betheiligung in Aussicht gestellt. Off. mit Angabe, welche Touren und wie lange von ihm gemacht sind und Seb fügung von Referenzen unter M.H.777 an Rud. Masse, Mühlhause« i. Thür. Bürstenmacher' Lehrling gesucht Dermketpungm. 3936] Wohnung mit 2—3 Zimmern nebst Zubehör zu oermiethen. ______________Neuenhünen 17. 3932] Schönes Logis, 4 Zimmer mit Zubehör, zu oermiethen. _______Phil. Wagner, Neustadt 4. 3948] Ein Logis an ruhige Leute zu oermiethen ________Louis Bogt Neuenweg 19. 3922] Freundl. Wohnung von 3 Zimmern nebst allem Zubehör zu oermiethen. __________________Asterweg 48. 8927] Möblirte Zimmer zu oermiethen- Fünf Minuten von den Bahnhöfen. ___________Krankfurterstratze 86. 3926] Schön mödl- Zimmer mit Ca- binet an ruhigen Herrn zu oermiethen. ______LSberstratze 3, H» Möblirte Zimmer fofort zu oermiethen, eoent. mit Mittagstisch 3928 Nähere« wallthorstratze 27. 3944] »in schün «SblirteS Zimmer mit Tabinet zu ver» miethen. Moritz Semmler, ___Wallthvrftrasse 15. 3953) Möbl. Zimmer zu oermiethen. ______________Seltersweg 57, n. 3946] Ein bis zwei schön gelegene, möblirte Zimmer zu oermiethen. Shr. Pseiffer, neben SteinS Garten. 39471 Ein möbl Zimmer, mit schöner, freier Aussicht, zu oermiethen. _ ^t. Wage«Vach, Wetzsteinstr. 43. 3921] Ein möbl. Zimmer mit Cabinet, eoent. mit Pianino, in der Nähe des Kreuz» platzes, billig zu verm. Näh. zu erfragen bei Herrn Friseur Plauk, Kaplansg. 2. 3867] Ein möblirte-Zimmer,auf Wunsch mit Kost, zu verm. Liudeuplah 7. 3795] Frdl, ruh, möblirte Zimmer zu oermiethen. Lndwigstratze 57, U. 3798] Freundl. möbl Zimmer zu ver» miethen. Nodheimerstraß« 56. 3358] Ein rnöblirtes Zimmer zu oer- miethen.___________Liebigstraße 71. 3861] Eine Stube mit Bett und Kost zu oermiethen._______Sandgass« 27. 3301] Schönes Stübchen mit Bett zu oermiethen. Seltersweg 6. bis zu den feinsten und vorzüglichste« Fadrikater unter reeller Garantie. Braubach & Fischer in Giessen 4 Neuenweg 4 (am Kreuz) Färberei und chemische Wäscherei bringen ihr Etablissement in empfehlende Erinnerung. Nur tadellose Ausführung. - Schnellste Liefer»«- Billigste Preise. Lehrmädchen gesucht Frau Ä. Schaefer, Confection, 3826]_________Goetheftraße 40.__________ 3914] Ein braves Dtenftmühchsn gesucht.__________Bahnhofstrasse 7. 3*i9z] Ein braveS, tüchtiges Dienst« Mädchen zu kleiner Familie alsbald gesucht. Zu erfragen Seltersweg 71, im Laden recht«_______________________ 3816] Junges, zuverlässiges Dienst» «Ldche« sofort gefacht bei W. «Ühl, Patholog- Institut. 3700] Gut empfohlenes Dienst« Mädchen, was selbstständig koche« kann, auf Mitte Juni gesucht. __________ SelterSweg SS. 3765] Gesucht ein kräftiges, er« fahrenes Mädchen mit gute« Zeug« Nissen für Küche und HauS Fra« Prof, «rüger, _____________Gießen, Löberstraße 22. 3931] Ein Dienstmädchen zum baldigen Eintritt gesucht. ___________________Marktstrasse 8. 3943] Ein zuverlässiges Mädchen oder Fra« tagSüder zu einem Kinde gesucht. _____________Südanlage iS, ni. 3923) Laufmädche« gesucht. _____________Ludwigstrasse 18 I. 366b] Ein Mädchen empfiehlt sich im Bügeln in und außer dem Hause. Südanlage 7, Seitenbau. unmöblirte Zimmer im t Hinterhause tu oermiethen. 3592_____________Bleichstrasse 24.__ Schöner Laden sür jed.and. Geschäft gut gelegen, per später zu verm- Näh, in der Exped- d- Bl (3766 3214] Grosse Lager« und Geller« räume zu oermiethen. Näheres bei Architect L. Seuling, ____________________Walltborstraße. 3489] Stallnng für 2—3 Werde zu oermiethen. Wallthorstrasse 24 Einen Lehrling sucht Schopbach, 2954]Kunst« und Möbelschreiner. Ein Junge, welcher die v ä