S" * nit,Q^ 3 *** 4 »J tatje«: ----IfjjA 811 (Ihr* «S»**1"* chse InIroth«» tP°Wi4t WichsO^^ roubtr schönsten HM«, W unb die ginne to in Göppingen, von titln Fabkllen Ich >t'kim Sts-Lftm, j iüF eFECAMP Fraokrelob. ;r Liqueure, npfohlen. am Fusse jfcta Etiquette mit der Directors: b, Seltersweg 24, alagent, HAMBUR& w Nie osimarkt 10 ilt am klalre. aadL l^U- ereL Ved« [erreo-Modcn. -jen Monats, ection: ens- mnieihmgen. tofäinlSjinllW"“’ SM serstrasse8.ta Sk&ö! heH» fDioeni^ i«w?S » rfÄ "Z ^ietbenö^j^' -ir. 46 Der Oietiaer Anzeiger rrscheint täglich, mit Ausnahme deS Montag». Die Gießener M««ltienvtätter merden dem Anzeiger Wschmtlich dreimal beigelegt. Erstes Blatt. Sonntag den 23. Februar 1896 Gießener Anzeig er Kenerat-Mnzeiger. vierteliLhriger AvounemeutspreiA r 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. i Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Psg. Rfbaction, ExpeditioO und Druckerei: Kchntstratze Ar.b. Fernsprecher BL ) Amts- und Anzeigeblutt fiw den Ttveis (Sieben. Hratisöeitage: Gießener Kamitienötätter. Zur Hebung der landwirthfchaftlichen Ausfuhr in Deutschland. Unter den Ursachen, welche die Landwirthschaft in Deutschland und in anderen europäischen Staaten mit land« wtrthschastlicher Production in Bedrängniß gebracht haben, ist nicht in letzter Linie daS Sinken der Ausfuhr der land- wirthschaftlichen Producte zu nennen. Dabet haben sich die Dinge so entwickelt, daß nur noch wenige Landwirthe überhaupt daran denken, ihre Producte an das Ausland zu der- werthen, man hat also gegenüber der Ueberproduction im Getreidebau und den sich daraus entwickelnden Calamitäten fast ganz vergissen, durch die Ausfuhr landwirthichaftlicher Producte die wirthschaftlichen Berhältnisie zu heben. Eine Ausfuhr landwirthschaftlicher Producte mit entsprechendem Nutzen ist nun allerdings nicht leicht durchzuführen, aber möglich ist sie doch, und zwar deshalb, weil Deutschland in seiner Nähe ein Land hat, welches an lebendem Schlachtvieh und Nahrungsmitteln, z. B. Butter, Eier, Kartoffeln, ferner Weizen, Gerste und Hafer ungeheuere Mengen vom AuSlande einführt. Dieses Land ist England, welches von Deutschland auS dock so leicht zu Schiff zu erreichen ist, und deshalb schon für die Auösuhr deutscher landwirthschaftlicher producte besonders günstig ist. Geradezu anspornend auf die Ausfuhr landwirthschaftlicher Producte müffen aber die colos- isalen Summen wirken, welche En^and für seine Lebens- imittelversorgung an das Auölar d zahlt. So hat England »Lein an lebenden Schlacht- und Zuchtthieren für fast neun Millionen Pfund Sterling — 180 Millionen Mark im Jahre 1895 eingesührt, an Lebensmitteln, also Weizen, Gerste, Fleisch, Butter, Eier u. s. w. hat im Jahre 1895 gar die eRtcfcnjumme von 165 Millionen Pfund Sterling ----- 3300 Millionen Mark erreicht. Da nun die deutsche Landwuth- -chaft an dieser englischen Einfuhr landwirthschaftlicher Pro- iucte keineswegs in irgend einem Zweige hervorragend be> »heiligt ist, so entsteht sowohl für den deutschen Londwirth- sschoftSrath, sowie auch für hervorrag-nde landwirthschaftliche Vereine die Ausgabe, durch Sachverständige gründlich die Frage untersuchen zu laffen, unter welchen Bedingungen die landwirthschaftliche Ausfuhr Deutschlands nach England gehoben werden kann. Die Thatsache, daß die Landwirthschaft in dem kleinen Dänemark eine hochentwickelte Ausfuhr nach England unterhält, und sehr gute Preise für bestes Mastvieh und feine Butter in England erzielt, dürfte schon einen sehr wichtigen Fingerzeig abgeben, tote die Bedingungen für die Hebung der Ausfuhr landwirth chaftl cher Producte nach England zu gestalten find. Natürlich müßten von Sar- verständigen die Berhältnisie in England selbst untersucht werden. Deutscher Reichstag. 47. Plenarsitzung. Freitag, den 21. Februar 1896. Die Beraihung über die das Dienstaltersfiufinsystem betr. Petitionen und die dazu von der Commission beantragten drei Resolutionen wird soriaesitzt. Abg. Singer (Soc.) empfiehlt seine Anträge auf Ausdehnung der Besttmmunoen über Anrechnung eines Mtliifirdienstjahies auch auf die vor 1892 angestellt.n Unterbeamten und auf Berechnung der Zit vom Tage des Dienstantritts an bet der Anstellung als dtätartsche Dienstzeit. Geh. Rath Neumann: Die Regierungen sind den Wünschen des Reichstages schon in mehrfachen Punkten entgegengekommen, aber wir können doch nicht einzelne Beamten Kategorien her ausgreifen, um sie zu bevorzugen; das würden wieder andere Beamtenklasfen als Ungerechtigkeit empfinden. In den uns gegebenen Grenzen haben wir die Vnhältnisse namentlich der Unterbeamtm gebessert und kein Ressort hat dem widerstrebt, auch nicht die Postoerwaltung. Die Resolution 1 betreffs der ßanbbriefhäaer würde allein schon einen finarntellen Effect von 1 Million Mark haben. Ueber Anrechnung der Milttardier stzeit, roie 9t Hutton 2 sie will, schweben E'wfigungen zwischen den beteiligten R.ssorts. E'n Bedürfntß, diese Aniechnung auch auf die Unterbeamten auszudehnen, wie Singer es wünscht, besteht nicht, denn die Unteibeamten ermangeln der Vorbereitungszeit, wie sie bet den Beamten erforderlich ist. Für Singe, s weiteren Antrag besteht gar Lin Bedürfnis«, denn die Unterbeamten haben überhaupt keine Probedienstz-tl, auch wird ihnen bereits csii Theil der diätartschen Dienstzeit finghlermafeen als etatsmäßig angerechnet. Was die dritte Resclution der Commission anlangt, so ist die Ne- aierung schon bisher bemüht gewesen, Ungleichheiten zu vermeiden. Darin aber weiter zu geien, würde wieder zu Ungerechtigkeiten führen. 1 x teRfc 1 i Referent Abg. Enneccerus führt aus, die Singer'schen Anträge seien in der Commission abgelehnt wo-den, er selbst aber habe für den ersten dieser Anträge gestimmt. Die Erhöhung des Gehalts der Landbriesträger sei von der Commission einstimmig für nöthig gehalten worden. Unterstaattzsecretär im Reichspostamt Fischer weist sehr entschieden eine Redewendung Singers zurück, daß die Postoerwaltung ein Privileg zu haben glaube, ihre Beamten schlechter zu stellen, alS alle anderen Ressorts. Abg. Pauli (Rp.) bittet um Ausbesserung der Gehälter bei den technischen Beamten beim Pa'entami rc. Abg. Hammacher (natl.) erk ärt, mitRückficht auf diefinanzi.llen Consequenzen zu seinem Bedauern nicht für den Antrag Singer stimmen zu können. Abg. Schwarze (Ctr.) weist darauf hin, daß das Reich infolge der Einsüdrung des Altersstufensystems allein bet d«n Ponaisistenten und Unteibeamten mehrere Hunderttausende an Stellenzulagen spare. Das seien Härten, die ausgeglichen werden müßten. Für die dritte Lesung des PostetatS behält sich Redner einrn entsprechendea Antrag vor. Abg. v. Leipziger (cons.) erklärt, die M-hrzahl der Conser- vativen werde für die Resoluttomn der Commission stimmen, aber ohne die S nger'schen Zusätze. Die wärmsten Beriheidiger hätten die Landbrtefträgcr unter den Cor.firoalioen. Abg. Frbr. v. Stumm (Rp.) stimmt gleichfalls für die Resolutionen der Commission, aber mit dem Vorbehalt, daß die Finanzlage es gestatte, den Resolutionen zu entsprechen. Die Resolutionen der Commission werden schließlich unverändert angenommen und die Anträge SingrrS abgehnt. Auch die Petitionen werden gemäß den Vorschlägen Der Commission erledigt. Das HauS fetzt sodann die Etalsberathung fort. Bei dem Etat der Reichseisenbahnen spricht Abg. Graf Kanrtz seine Genugthuung darüber aus, daß im Etat für die Tonne Kohlen wiederum ein ntebrigenr Preis, 11 65 gegen 12.40 im Vorjahr und 13.80 vor 4 Jahren, eingestellt sei. Bei den preußischen Bahnen sei ein solcher Rückgang in den gezahlten Preisen leider zu vermissen. Minister Thielen: Die Preise baten in den letzten Jahren ermäßigt werden können, weil ältere Verträge abgelaufn TheU seiner Freunde auch vor einer Web'steuer nicht zurückschr-cken. Abg. v. Schöning (conf.) äußert sich in gleichem Sinne. Abg. Rickert meint, daß zur Erfüllung dieser Ehrenpflicht der InvalidenfondS wohl ausreichen werde. Generallieutenant v. Spitz: Niemand hier im bohen Hause fühlt wärmer für die Invaliden, als wir. Die Militärverwaltung ist aber nur ein Glied des ganzen großen Staatswesens und da füllt die große finanzielle Tragweite alles btffen, waS fle Vorschlägen, inS Gewicht. Herrn Graf Ortolas Wünsche wü.deu etwa 6>/r Mill erfordern und da meinen die Regierungen, man könne nicht schon fetzt wieder vorg'hen, nachdem dies erst 1893 geschehen ist. Redner bestreitet dann noch, daß der Jnoaltdensonds für die gesteigerten Ansprüche ausreichen würde. Keinesfalls würde das Land eine bloße Veteranen Versorgung — also noch nicht invalide Gewordenen — leisten können. Staatssecretär Aschenborn spricht fich bezüglich der finanziellen Stile der Sache in gleichem Sinne aus Der Etat deS ReichStnvalidenfonds wird genehmigt. Morgen: Rechnungbsach n und Petitionen Deutsche» Leich. Berlin, 21. Februar. Dem Prinzen Leopold von Bayern ging anläßlich seiner Ernennung zum General- Obersten der Cavallerie mit dem Range eines General-Feld- «arschallS ein besonderes Handschreiben deS Kaisers zu, nachdem letzterer den Prinzen bereits durch ein Telegramm nem 12. dS. beglückwünscht hatte. Das kaiserliche Hand- fchreiben hebt rühmend die hervorragenden Leistungen deS Prinzen Leopold und besten Interesse für die militärische Entwicklung und Leistungsfähigkeit der preußischen Armee m»d die Zugehörigkeit deS Prinzen zu derselben hervor. — Bei der Ersatzwahl zur zweiten sächsischen Kammer Im städtischen Wahlkreise Ltmbach Meerane Waldenburg ist her socialdemokratische Candidat Grünberg mit 2561 Stimmen gegen den conservativen Candtdaten Friedemann, der 2204 Stimmen erhielt, zum Abgeordneten gewählt worden. Die Socialdemokraten in Sachsen haben durch diesen Sieg ihr 15. Landtagsmandat errungen. Neueste Nachrichten. Wolff« telegraphisches Torrespondenz-Burean. Berlin, 21. Februar. Die von etwa 15000 Personen tzesnchreu, stürmisch verlaufenen, heute Nachmittag stattgehabten elf Versammlungen der Confections ar beiter und Arbeiterinnen mißbilligten daS von den Arbeiter- Vertretern mit den Arbeitgebern geschloffene Friedensabkommen. Ja den Reden wurde den Arbeitervertreteru Verrath vorgeworfen. Somit wird der Strike in der Con- fectionSindustrie wettergeführt. Berlin, 21. Februar. Bei der gestrigen Vorstandswahl der Abthetlung Be rlin dbr deutschen Colontalgesellschaft wurde Dr. Karl Peters zum 1. Vorsitzenden gewählt. Wilhelmshaven, 21. Februar. DerKaiser ist 11V,Uhr Vormittags hier eingetroffen. Zum Empfange hatten sich der commandirende Admiral von Knorr, der Chef der Marinestation der Nordsee, Vtceadmiral von Valois, Viceadmiral Svster und Contreadmtral Bendemann eingefunden. Der Kaiser begab sich nach dem Exerzierschuppen, wo die Vereidigung von 550 Rekruten der zweiten Matrosen- und Werft'Divifion stattfand. Während der Einfahrt hatten die übrigen Truppen vor ihren Kasernen m\V auf dem Torpedo- Exerzierplatz Aufstellung genommen. Später fand ein Frühstück im Offizierscasfino statt, sodann wurde eine Fahrt zur Werft unternommen. Die Abendtafel findet an Bord deS „Kurfürst Friedrich Wilhelm" statt. Die Rückfahrt wird voraussichtlich Samstag Vormittag 9 Uhr ftatifinden. Wilhelmshaven, 21. Februar. Der Kaiser hielt bei der Vereidigung der Rekruten folgende Ansprache: Angesichts Gottes und seiner Diener habt Ihr mir den Eid der Treue geleistet. Ich erwarte von Euch, daß Ihr gute und stramme Menschen werdet. WaS Ihr gelobt habt, haltet, denn ein Mann ein Wort. Die Soldaten der Armee haben öfter Gelegenheit, unter den Augen der höheren Vorgesetzten zu zeigen, was sie gelernt haben und waS sie leisten können. Dies ist bei der Marine nicht der Fall, weil titele von Euch Jahre lang in daS Ausland gehen- aber Ihr müßt nicht denken, daß Ihr meinen Augen dadurch entrückt seid. Unsere Marine ist im Verhältniß zu den andern noch klein und im Aufbühen begriffen, aber durch die DiSciplin muß sie stark werden und zu ersetzen suchen, waS an materiellen Kräften fehlt. WaS ist DiSciplin? Weiter nicht- als unbedingte Unterordnung deS eigenen Willens unter den höheren. Wenn auch Jeder die Absicht hat, Gutes zu thun, so muß er doch seine Ansicht unterordnen zum Wohl deS Ganzen. Rur durch Zusammenhalten kann man Ganzes und Großes leisten und eine feste Masse schaffe. Der Kaiser ermahnte schließlich die Rekruten, im Ausland durch gutes und strammes Auftreten zu imponiren. Oldenburg, 21. Februar. Der Kaiser ist heute früh 9 Uhr hier eingetroffen. Zum Empfange hatten sich der Großherzog/ der Erbgroßhcrzog, die Erbgroßherzogin Sophie Charlotte und Prinzessin Therese von Sachsen-Altenburg etngefunden. Die Garnison hatte auf dem Wege zum groß, herzoglichen Palais Spalier gebildet. Um 10'/, Uhr ist der Kaiser nach Wilhelmshaven weitergereist. Rom, 21. Februar. Heute celebrirte der Cardinal zu Hohenlohe in der Santa Maria Maggiore für den verstorbenen Obersthosmeister am Wiener Hofe, Prinzen Constantin zu Hohenlohe, eine Seelennnffe, welcher unter Anderen der deutsche Botschafter v. Bülow nebst Gemahlin sowie die österreichisch - ungarischen Botschafter am Qntrinal und am Batican beiwohnten. R<», 21. Fedrnar. Iswolsky theilte dem heiligen Stuhle officiell mit, daß die Krönung deS Czareu im Mat stotiftnde. ES wird für sicher angenommen, der Papst werde sich bei der Feier vertreten loffen. Rotterdam, 21. Februar. Wie der „Nieuwe Rotterdam'iche Courant" erfährt, verzichteten der CapitSn und der Rheder der „Crathie" darauf, an den Appellhof in Haag zu appelliren und unterwerfen fich dem Urtheil deS Rotterdamer Gerichtes im Prozeffe der „Elbe". London. 21. Februar. „Dogger- News" melden auS Johannesburg, der Präfident S üger erklärte, die Netherland Railwah Company werde den durch die Dhnamitexplosion emstandenen Schaden, der bisher auf eine Million Pfund geschätzt wird, zu ersetzen haben. Rewyork, 21. Februar. Einer Nachricht auS Kingston (Jamaica) zufolge ist in St. Elisabeth ein Neger- aufstand auSgebrochen. Depofch« bei Bnrean «Herold*. Berlin, 21. Februar. Zn Ehren des Großen Kurfürsten und Kaiser Wilhelm des Siegreichen beabsichtigt ber Kaiser, am Geburtstage seine- Großvater-, am 22. März, eine große militärische ErinuerungSfeter anzu- ordnen. Berlin, 21. Februar. Gestern Abend fand im Saiserhof zu Ehren deS Gedächtnisses an den Feldwarschall v. Man- teuffel ein von den Offizieren, Aerzten und Beamten der ehemaligen Süd Armee veranstaltete- Festessen statt. Des Kaisers gedachte General v. Strubberg. Die Gedenkrede hielt General Graf Wartensleben. Berlin, 21. Februar. Gestern versammelten sich die Colportage-Buchhändler und verwandten Berufsarten und erklärten fich in einer Resolution gegen jede Beschränkung der Gewerbefreiheit. Sie bitten den Reichstag, den Gesetzentwurf, betreffend die Abänderung der Gewerbeordnung, in der jetzigen Gestalt abzulehnen. Berlin, 21. Februar. Freiherr v. Hammerstetn hat nunmehr, nachdem, wie der „Localanzeiger" meldet, bereit- gestern die Voruntersuchung gegen ihn abgeschlossen wurde, den Recht-anwalt Raetzell I. zu seinem Vertheidiger bestellt. Berlin, 21. Februar. Der Staat-secretär im Reichsmarineamt, Viceadmiral Holl mann, hat dem ArbeitS- AuSschuß der Berliner Gewerbe-Ausstellung mitgetheilt, daß der Kaiser die Beschickung der Ausstellung mit Modellen von Kriegsschiffen befohlen hat. Nach den vorliegenden Feststellungen würden etwa 25 Schiffs- und SchiffSmafchinen- Modelle zur Ausstellung gelangen. Berlin, 21. Februar. Der Redacteur des „Vorwärts", Dr. Braun, ist heule Nachmittag auS der Haft entlaffen worden. Berlin, 21. Februar. Die „Post" kann bestätigen, daß es gelungen ist, die Diebe zu ermitteln und festnehmen zu laffen, die am 16. Januar ein Exemplar des den kaiserlichen Gnaden-Erlaß enthaltenden „Armee-DerordnungS- blatteS" auS der Druckerei von Mittler u. Sohn gestohlen und der Redaction des „Vorwärts" überbracht haben. Der Diebstahl hat aber, wie die „Post" hört, thatsächlich in der Mittler'schen Druckerei ftattgefunden, wenn auch anscheinend nicht durch dauernd dort Angeftillte. Mit der Festnahme der Diebe wird in unterrichteten Kreisen auch die Verhaftung deS RedacteurS deS „Vorwärts", Dr. Braun, in Verbindung gebracht, weil angeblich besten unter Eid gemachte Zeugenaussage fich nicht mit den Angaben der Diebe im Einklang befunden habe. Berlin, 21.Februar. Die Margarine-Commission deS Reichstages hat in der heutigen zweiten Lesung daS in erster Lesung beschlossene Verbot, betr. den Vertrieb von Margarinekäse, wieder aufgehoben. Dagegen ist § 2 b, betr. den Zusatz von Phenolphthalein bei Herstellung von Margarine, aufrecht erhalten worden. Berlin, 21. Februar. Gestern fand wieder eine social- demokratische Versammlung statt, in der für den Austritt aus der Landeskirche agitirt wurde. Der Versammlung wohnten die StadtmisfionSinspectoren Pastor EnerS, Pastor Braun, Prediger Fischer und mehrere Männer der inneren Mission bei. Auch Ho^prediger a. D. Stöcker war erschienen. Er ermahnte, den wichtigen Schritt des Austritt- aus der Landeskirche reiflich zu erwägen und nicht unter dem Ein- druck dieser Versammlung zu handeln. Lemberg, 21. Februar. Gestern wurde zwischen den Stationen Koziea und Rzeona PolSka ein Eisenbahn- Unglück verhütet. Von unbekannten Thätern waren schwere Eisenstücke auf die Schienen gelegt worden, um den von Lemberg nach JanoS abgelastenen Personenzug zum Entgleisen zu bringen. Dem Locomotivführer gelang eS jedoch, kurz vor dem Htnderniß den Zag zum Halten zu bringen. Dabei verletzte fich der Locomotivführer ziemlich erheblich. Die Untersuchung wurde sofort eingeleitet. Turin, 21. Februar. Ja die Kaffenraume deS Bankhauses Pugliesi u. Negro drangen vermittels falscher Schlüflel Diebe ein und erbrachen zwei Geldschränke, wobei ihnen Rentencoupons im Werthe von 80,000 Lire und 100,000 Lire als Depots hinterlegter Werthpapiere in die Hände fielen. London, 21 Februar. Die Meldungen auSIohanneS - bürg lauten immer entsetzlicher. Die Explofion verursachte eine 300 Fuß lange, 50 Fuß breite und 25 Fuß tiefe Höhlung. Die Zahl der Obdachlosen übersteigt 3000. Die Opfer sind meist Eingeborene oder arme Holländer. Bon den 200 in« Spital gebrachten Verwundeten ist bereit- der vierte Theil gestorben. Gleich nach der Katastrophe wurde die HilfSaction eingeleitet. Die Subscription ergab bereit« in der ersten halben Smnde mehr al« 15,000 Pfund Sterl. vom - , c,g.r> In bitl 1D> r , ,gxblli ***Jtfl «* wofflt6 be«« W*1“*.{14 «»' M. ■* •2 n (4 wy £ ' bdMSB - r- fßiy j ki iMfl. GB 5 $W S- 1 ft. (2 SW » . K (4 SW ® (4 SW 6* SHI« SW& Diefell Sirkrn, 3- e. i - Srützi »obn fit komm fror» knntlgti fUtfleiiung ber hi saft grotzmiik i ber^bt ben R >cn tepiingn Stahl, ja uiilt iltrltfl $oflfaiiti t 8. Im h LuheirtbltfafM Kims frnß $ vießeu, 22. Februar 1898. •• Kirchliche Dienstuachrichteu. Seine Königliche Hohe-, der Grotzh erzog Haven Ällergnädigst geruht, de, Psarrverwalter Mchael Schäfer zu Ruppertsburg da evangelische Pfarrstelle zu Stadecken, Decanat Mainz, de, Pfarrer Georg Vogel zu Beuern die erledigte evangelisch! Pfarrstelle zu Seeheim, Dccanar Eberstadt, zu übertragen, dem Gesuch des zum Pfarrer in Seeheim ernannten Pastors Otto Palmer zu Hamburg um Enthebung von der ih» übertragenen Stelle stattzugeben. •• Der evangelische Kirchengesangverein bereitet fir Donnerstag den 5 März die Aufführung der Matt häut passion von Heinrich Schütz, dem großen Vorgänge: von Johann Sebastian Bach, vor. Da« eigenartige Wer! mit seinen Chören von packender dramatischer Kraft ist vrr früheren Aufführungen her Vielen noch in guter Etinneruox und der Kirchengesangverein entspricht damit vielfach lha ausgesprochenen Wünschen. Er konnte eß jedoch, nachdem ibc von dem Herzogenbergischeu Weihnachtsoratorium ein Desiji von 470 Mk. geblieben war, nur dadurch ermöglichen, daj er fich entschloß, diesmal abweichend von seinen bisher streu; festgehaltenen Grundsätzen, Eintrittsgeld zu erheben. & wäre dringend zu wünschen, daß ihm trotzdem die Thei!> nähme, die seine Aufführungen gefunden haben, auch bieSmc treubleiben, und ihm dadurch auch die sehr nöthige Einnaho- für seine Kaffe zugewandt werden möchte. Wir machen bc Zeiten darauf aufmerksam, weil leider die Aufführung w: dem Auftreten der Schliersee'r zufammentrifft. Da diese i viermal spielen, kann, wer fich für die Paffion tnteteifin, eS sich einrichteu. •* Unsere RegimentSmnfik veranstaltet morgen Abev im Gießener Festiaai ein Abend-Concert, auf welche wir hier aufmerksam machen. DaS Programm bietet Soli; für Violine, Piccoloflötrn, Trompeten, die Freischütz Ouver lüte (Weber), „Frau Meisterin" von Suppe, ferner Famafu auS Wagner- ^Tannhäuser", die so beliebte Wiener Volke, musik sowie Ballmusik au- „Coppelia" v. Deltbe« rc :: ** I« Ltnj'schen Felsevkeller finden heute Sonvka, humoristische Vorstellungen des Herrn Josv Wolfs au- Köln statt. Herr Wolff hat fich durch seine vorzügliche mimischen Darstellungen berühmterPersönlichkeiten bedeutende Ruf erworben und fand allüberall reichen Beifall. Die Vor- stellungen können für Familien bestens empfohlen werde (S. Inserat.) •• Der Hessische Fechtvereia „Waifeuschnh" veranstalt morgen Nachmittag eine Familienzusammenkunft b:i Restaurateur Feldhauö, Liebigftraße. ** Die Offenlegung der deutschen Patentschriften. W t die Veröffentlichungen des Kaiserlichen Patentamtes erweise», wächst der Patentverkehr von Jahr zu Jahr in stetiger Weise und lebt sich immer mehr ein. DaS in den Patentschriften gebotene Material gewinnt infolgedeffen mehr uni mehr au Bedeutung für die betheiligien Kreise. Zumeiß find eS Industrielle, Techniker und Gewerbetreibende, welche unmittelbar durch eigne Erfindungen oder durch die Qrfin* düngen Anderer in die Lage kommen, von den vorhandenu Patentschriften und ben bezüglichen Veröffentlichungen drt Patentamtes Einficht nehmen zu müssen, um einschlagende Gegenstände in Bezpg auf Neuheit, auf nachgesuchten oder bestehenden Schutz, auf Dauer ober Verfall deS Schützer u. a. m. zu prüfen. Die von dem Kaiserlichen PatentaMt herausgegebenen Patentschriften werden u. a. auch dn Grobherzoglichen Centralstelle für die Gewerbe, Darmstadt, Neckarstroße Nr. 3, zum Zweck der öffentliche: Auslegung unentgeltlich überlaffen. Dieselben werden Biber Bibliothek genannter Stelle verwaltet und nach Maf gäbe ber Bestimmungen oer Bibltothek-Ordnung für dal Publikum zur Benutzung im Lesefaal offengelegt dezw. aut auSgrliehen. Dafeldst kann auch Einsicht genommen werbe« von sämmtlichen anderen Veröffentlichungen deS Kafferliche« Patentamtes und von den Gesetzen und Verordnungen, »eit das Patent-, Muster- und Zeichenwesen betreffen, fo»1' ferner von Werken, welche die practische Handhabung tei gewerblichen Schutzes darlepen. ** Der Getreidemarkt. (Berichtswoche vom 15. fcU 21. Februar.) Der gute Stand der Wintersaaten, som: die großen alten Vorräthe haben in dieser Woche die Kaust»' zunächst ganz erlahmen laffen, sodaß auf daS dann folgert1 f Angebot die Kauflust nur durch Preisermäßigungen erwtl werden konnte, doch ist der Preisrückgang nicht gerade lr I deutend gewesen. In Berlin und Leipzig wurde qrkau' : Weizen (je nach Qualität pro 20 Gentner) für 148 hi 162 Mk., Roggen für 122 bis 127 Mk., Gerste für 1!' bis 170 Mk., Hafer für 115 bis 145 Mk. f Sich, 21. Februar. Heute wurde in nächster RY ber hiesigen Jhring'schen Brauerei ein Mann, auS de« nachbarten Birklar, Namens Gärnitz, fo unglücklich r»' einem Fuhrwerk überfahren, daß derselbe sofort eine Leii- war. — Za gleicher Zeit wurde in dem hiesigen Walddistrc „Kleinhäuserberg" unter einem Wellenhaufen die Leiä> einer bis jetzt noch unbekannten Fran aufgefunden. Ob hr' ein unglücklicher Zufall oder ein Verbrechen vorliegt, ist W jetzt noch nicht festgeftellt. R. Reichelsheim, 21. Februar. Unsere Waldjagd bil* mit derjenigen von Echzell, Gettenau, Bingenheim, Heucke heim, Meckesheim und Beienheim ein geschloffene« Arre Vor zwei Menschenaltern besaßen die Gemeinden ben hen lichen Wald, der zwischen Salzhausen und Echzell, Blostl^ und BiffeS liegt, noch in ungetheilter Gemeinschaft- dara wurde er unter die Gemeinden im Verhältniß zu der Seela zahl getheilt. Der Grundb-fitz gehörte vor tausend Iah" dem Kloster Fulda, dem er vom Kaiser Ludwig dem Fromv»' im Jahre 817 geschenkt worden war. Zuletzt gi»8 9 Feldische Mark an Hessen-Darmstadt über und diese« » theilte den vorhin bezeichneten Wald, wie bereit« beme» M kü tbeilimg de» 1 lüstming, wirb Zeilingin, bei erwähnten Bei falsche und un jedermann ses gcbrachi weder Ich werd Nachrede» oder leidizing vorgel ließen Berd Ütli« btt w« iünth °°l> Innin Mittwoch t , ®Dtnti oRbprflumt iß. ^ie Beding ftBMube Hl“, "iiieti Mf "‘«finbbie, bei Wafljfriß i d'eße», 2( Das § ^Sch Jerfti Pkiwa »« '** «fun A 2ut Anfertigung £7 TOB Familiei-DrucMeu (Gebnrts-, Verlobnngs-, Vennählungs-Anielgea, Tranerbriefen etc.) empfiehlt sich die , Brühl’sche Druckerei Z KX ScMetrasse 7. 3 1 Frei Coneert Heute Samstag 1801 ganz unter Preis. 1028 I. H. Fuhr, Sonnenstr. 25. 1771 38 40 42 46 Das Stadtbauamt. S ch m a n d t. 2b Pfg. 50 , 23 , 24 „ 46 , 48 , 21 , 22 „ 20 , 42 , 44 „ 40 „ 63 , Johann Schmitt Gericktsscbreiber-Gebülie. Verkehr, £an6* unb Volk-wßrthschaft. GießM, 22. Februar. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Psd. X 0,70—0 80, Hühnereier pr. St. 0 4- 2 St. 11—13 Enteneier pr. St. 7-8 4, Gänse- eier pr. ©t. 12—13^, Käse pr. St.6-8 4 KLsematte pr. St. 3 Erbsen pr. Liter 17 H, Linsen pr. Liter 90 Tauben pr. Paar X 0,85 bis 1,00, Hühner pr. Stück 1,10 bis 1,40, Hahnen pr. Stück X 1,50—1,80, Enten pr. Stück X 1,70—2,00, Gänse pr. Pfund X 0,00-0,00, Ochsenfletsch pr. Psd. 72-76 H, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 66-68 H, Schweinefleisch pr. Psd. 56 bis 68 H, Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 72 A, Kalbfleisch pr. Vsd. 60-00 A. Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4 50 bis 5,00 X, Weißkraut pr. Stück 0-00 H, Zwiebeln pr. Centner X 7,00-8,50, Milch pr. Liter 16—18 4- Verdingung. ! Das Anfahren von Holz für die städtischen Anstalten, sowie die !8riflunqen der Tagesfuhren für ldas Rechnungsjahr 1896/97 ßollen öffentlich verdungen werden, vozu Termin bei uns auf Mittwoch den 4. März d. I., Vormittags 11 Uhr nnberaumt ist. Die Bedingungen liegen auf unserer Amtsstube Nr. 7 zur Einsicht offen. Angebote auf vorgeschriebeneni For «ular sind bis zum genannten Termin »erschlossen bei »ns einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage. Gieße», 20. Februar 1896. 2 gebrauchte Bettstellen an verkaufe«. Näheres 1187 Hammstratze 4. Herman« Ganswindt in Schöneberg b. Berlin, der Erfinder der Tretmolorwagen und der lenkbaren Flugmaschine rc., hat aus sein Concesstonsgesuch an das Berliner Polizei Präsidium wegen Einsührung von Tretmotordrosckken vorläufig die Genehmigung erhalten, eine größere Anzahl Tretmotorwagen, wenn zunächst auch noch nicht als Droschken, in Berlin in Betrieb zu setzen, um vorerst corftatiren zu können, ob dieselben sich auch in größerer Zahl ohne Störung in dem lebhaften Berliner Straßenverkehr bewähren. ES handelt fich hierbei jedenfalls weniger um die Zuverlässigkeit der Wagen selbst, welche doch schon practisch erprobt ist, als vielmehr um die Einstellung tüchtiger Fahrer, welche den Wagen zuverlässig zu handhaben verstehen. 1744 Dir Jagd in diesem großen Waldbezirke ist ettvaS herrliches and fie wurde von den verschiedenen Gemeinden recht preis- würdig abgegeben, nur bei uns fiel die Bersteigerung schlecht aus. Für 513 Morgen Waldjagd waren 240 Mk. geboten worden, wofür die Genehmigung versagt blieb. Da thaten sich 41 Reichelsheimer Bürger zusammen, bildeten ein Con- iortium und boten bei der zweiten Versteigerung, die gestern stattfand, bis auf 600 Mk. Ein Frankfurter Jagdherr erhielt den Zuschlag mit 605 Mk. Die Jagd trägt also jähr» lich 365 Mk. mehr ein, waS für 6 Jahre 2190 Mk. beträgt. Der Frankfurter Jagdherr liefe sich das hiesige Waldstück nicht entgehen, weil er auch die übrigen gepachtet hat, er besitzt dadurch ein prachtvolles Leibgehege, worin Hunderte von Rehen »ab sonstige» Wild angetroffen wird. Versteigerung. DlenStag den SS. d. «t»., Nachmittags 3 Uhr, wrfteigere ich Neustadt55 (früher Bramm) gegen Baarzahlung: 2 vollständige Betten, 2 Sovhas, zwei tzommoden, 2 Kleider schränke ^Nachttische, 2 Waschcommoden, 2 Spiegel, t Rohrstühle, 1 Nähtisch, 1 Rohrs, fiel mehrere Gemälde, 1 Wecker, 1 Els- schrank und 1 Tafelclavier füfrlleigcrattfl findet bestimmt statt. 3785 Bor«, Gerichte Vollzieher Witteruugsbericht vom 82. Februar. Eine Furche niederen Druckes vertäust heute von dem Haupt- Depresfionsgebiet imNordw.sten der britischen Inseln über Frankreich bis zur Westhälfte des Mtttelmeer-Beckens, wo ein secundäres Minimum liegt. Die'e Furche war offenbar schon gestern vorhanden, jedoch bei dem Mangel an Nachrichten auS dem Südwesten Europas in diesem Umfange nicht zu erkennen Während sie seit ft seit gestern von Westen nach Osten etwa» vorgerückt ist, hat gleichzeitig der hob« Druck vom Innern Rußland» her sich ausgedehnt, sodaß über Norddeutschland beute sehr starke Gradienten bestehen und dort stürmische südöstliche bis östliche Winde wehen. Auch im Süden Deutschlands haben fich die Winde ausgesrisckt. BoranSfichUiHe tBiitmittai Zunächst noch Fortdauer der rauhen Witterung. Dm 17. Februar. Dem Friseur Adolf Langsdorf ein Sohn, Albert Adolf, gebaren den 12. December. Markutzgemeinde. Den 16. Februar. Dem Zuschneider Friedrich WUHelm Söhne! ein Sohn, Konrad WUHelm, ged. den 20. December. LukaSgemeinde. Den 16. Februar. D»n: s" »Ä "fr ber.i.,, '•«MilÄ«' °ch |»1 „7 * > * JC? @lnna‘- W.r mal, ’,Oei blt MM i- '^Wentrlfft, Da biti-" r * MSI galtet morgen tyj auf Mfc 5 Programm bietet 'M dir Freischütz^ ferner F°^ Io beliebte Wiener «• W1 d. Deltbes lt ' stoben heute So°- drsHerrn Fosv N: 4 durch seine vorzügl: S«|önlid)lelten bebeutc reichen Beifall. As ststenö empfohlen uni- Gorsettm in allen Fayons, gut sitzend, empfehle in großer Auswahl. Gleichzeitig mache auf eine Partie zurückgesetzte aufmerksam, ver- kaufe solche, um damit zu räumen, Lade» per Mitte Juni zu oermiethen. 1769 EelterSweg 14. 1759) Rorda«lage 81, mittl. Stock, ist ein schönes, möblirtes Zimmer, vor dem^Tor» idor, zu oermiethen. 2M- Studentenwodnuuge« **QK1 empfieblt der «ietz««er Wohnuuas- «achweiS. Bahnho'st^aße 11 [1791 1524] Ein möblirteS Zimmer mit Penfiou sowie Schlafft- zu oerm- Liudeuplatz 7. 1755] Stube mit Cabinet zu ver- mietben.___________MLuSvusg 8. 1799] Patterrestube für einzelne Person zu oermiethen- Dtezstraß« 10^ 1796] MS bl. Zimmer zu oermietjen. MLuSVars 7. Er kommt! Er kommt! Er kommt! Ihnen durchaus nicht theuer, der Kaffee, den Sie mit Weber’s Carlsbader Kaffeegewürz zubereiten, nur wird er in der Farbe und Geschmack-ganz ausserordentlich schöner und besser. 637 Versuchen Sie es! Probiren Sie es! 'Misufchntz" mm. enjufammenfunfil ie. 14« Ptttlltfchtifin. 8: ch« Patentamtes mwe fahr zu Jahr in^ch !in. Das in io flto 1 infolgebtfitn ini ulllgttn firtift. J®1 Geivnbetreibenöe, tot u obtx durch Vu Qr in, bon d« bvrhai!^ « $ttcffintitä)ur^n! müfftn, um eWfl«k ift, auf nachgtf^ ibtr Verfall des Wt em Kaiserlichen P°>t°':r werben u. M ■ stelle für die ©tun: zum Zivelk der öfslick n, Dieselben »nbö i verwaltet und nach l- ibliothek-Ordnung für saa! offengelegt btjM Einficht genommen Bi- itiichungen deS H11- a unb Verordnungen, t .chenwesen betreff«, f practische H°udh°bu°? ZerichtSwoche vom 1* d ber Wlntttsaa"n, ■ in dieser Woche lb06 auf daS dann W ^^eisermdhigmen eiSrüikzang nld| 0 '(t mb LeiW 20 Centner) für £ 127 V'" Gerste i" iS 145 M- i” ’fu,! aruitz- ' . . Lfjil belitl6thi£n ■Ä-: -■S'Ä r.ii®’; KMdiirbkltsunterrilht ertheilt eine geprüfte Lehrerin. Be- fonderS für Kinder. Pr. mtl. Mk. 1.50. Näheres bei der Exped. d. Bl. 473 Zur Backsteinfabrikation 1290] Ein Acker im Ncustädter Feld (Hohle Eich) 3« »erkaufen- Näheres Hammstratze 4» ohne Zweifel angenehme Andenken. ES lag daher eigentlich sehr nahe, daß solche ^Grüße auS der Ferne" besonders verwahrt werden mußten, um schnell hervorgeholt werden zu können, falls einmal die Unterhaltung auf diese ober jene Gegend st» erstrecken sollte. Disem Bedürfniß entspttcht eine schön «usgestattete Sammelmappe, in welche all? ,Grüße aus ber Ferne" hübsch übersichtlich etngereiht werden könn-n. Je nach Ausstattung und Umfang ( pp zu G ünberg. 19 Anton Stork, Zugführer zu Gießen, mit Sophie Schmidt zu Schotten. Februar: 15. Johann Georg Friedrich Schmidt, Küfer dahier, mit Helene Klohr von Gimmeldingen. 19. Wolf Wertheim, Kaufmann von Gelnhausen, mit Auguste Stamm dahier. 21. Anion Kleine, Zuschneider dahier, mit Karoline Katharine Königsfeld hterselbst. LLvorrVS. Februar: 10. Dem Bremser Wilhelm Wahl ein Sohn, Karl Wilhelm. 11. Dem Schlosser Hermann'Ittöschold ein Sohn, Heinrich Wilhelm Richard Jacob. 13. Dem Sergeant Otto Stier eine Tochter. 15. Dem Vicefeldwebel Heinrich Jäger ein Sobn, Karl August Friedrich. 16. Dem Landgerichts Registrator Ludwig Jäger ein Sohn. 17. Dem Dachdecker Heinrich Christian Panz ein Sohn, Heinrich. 21. Dem Schlosser Wilhelm Klötz eine Tochter, Emma Wilhelmine. L^fiorbeae. Februar: 15. Karl Heinrich Heinze, !»/< Jahr alt, Sohn von Schneider Heinrich Heinze d-hier. 16 Elisadeihe Schmidt, 1 Jahr alt, Tochter von Tagiöhner Eberhard Schmidt dahier. 17. Philipp Schneider. 78 Jahre ah, Sdrneidermeister dahier. 19. Karl Heinrich Wilhelm M^'ttn Kimmel, 47 Jabre alt, Bierbrauer dahier. ~ Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. 6saugeltfche Gemeinde. Getränte» Matthäusgemeinde. Den 15. Februar. Johann Georg Friedrich Schmidt, Küfer zu Gießen, und Helene Klohr, Tochter des Küfers Nicolaus Klohr zu Gtmmeldingm. Gri satte. Matthäusgemeinde. Den 15 Februar. Dem Taglöhner Heinrich Ruth ein Sohn, Johann Gottfried Karl W lly, geboren den 28. December. Denselben. Dem Kutscher G org Bergner ein Sohn, Friedrich August Ludwig, geboren den 27. November. Denselben. Dem Schuhmacher Albert Franke eine Tochter, Ida Auguste, geboren den 31. December. , Denselben. Dem Schreinermeister Martin Lämmer ein Sohn» I Wilhelm Georg, geboren den 12. October. Wermletyungen. 1777] Kleines Logis zu vermlethen. _____________Katharirrengafse 10. 429j Schia-rfiratze 11, Ecke Nort» anlage, schöne Wohnung, 6 Zimmer und Zubehör, zu vermsithen. K. nett Wittwe. 1756] Schönes Zimmer mit Küche an zwei ruhige Leute ober einzelne Dame zu oermiethen. Näheres Asterweg 48. 1750] Ein möblirtes Parterrezimmer an einen soliden Herrn Wort zu ver- miethen. »ahnhofstrabe 48. Ä Metzelsuppe. VorgenSr Wellfleisch mit Kraut AdendS r Wurstsuppe und humoristisches Coneert unt. der artistischen Leitung von Signor Joppani. Hierzu ladet höflichst ein Jacob Horn, „3nm Sannus“ 1727 Braudgaffe «.__________ 1787] Ein Oes franco' y Pos. Ida, geb. Mannkopfi Professor Dr. A. Thaer 17Si oberen Emporbühne 50 Pfg. Giessen, den 22. Februar 1896. Die Beerdigung findet Montag den 24. Februar, Nachmittags 4 ühr, statt. ausgeführt von der 1775 Entree 40 Psg Anfang 8 Uhr. mittag« 2 Uhr. statt. 1746 Für Kamilienbejnch besonders empfohlen. W W ■ Speisesaal. 601 1757 Der Vorstand. Freunde sind willkommen. OOOOOOOOOOOOOOOGOOOQOOOßO 17ti als Eintritl^zeicben milMbringen. Q Giessen ESC' 22. Februar 1896. | Agenten,! OOOOOOOOOOOODOOOOOOOOOOOO 1772 1711 dieses Blattes. 1786 Guter Rockarbeiter Georg Koch, Uhrmacher auf Werkstatt gesucht. 1789 1765 1782 gesucht. Hamborg. 1761 Ll.btüftrafi- 71 flffudit 'J. Kamilie Kimmel. Kamilie Krüger. Capelle des 2. GM. Hess. M-Regiments flr. 116, Kaiser Wilhel» unter persönlicher Leitung des Großh. Musikdircctors Herrn E. Kraus Merlos O 1760 y Heute Morgen S1/^ Uhr entschlief sanft nach langem Leiden meine innig geliebte Frau Ich zeige dies Namens unserer Kinder, Enkel und Geschwister, Freunden und Bekannten tiefbetrübt statt jeder besonderen Meldung an. VmMlM DiM il los dMk ui billiate! I» besiehe» durdj »llt GmnjMen». InftMatenre. lrtitngrfell[d|iifl öiitzke, Kerli» S., WerhM 408| Im Klavierstimmr« hält sich besten? empfahlen Hermann Bauer, Schillerstraße 16 Johanna Groth Adam Aliendorf Verlobte. x empfiehlt Gold. Herren Remontoir-Uhren von 60 Mark au ! Gold. Dameu-Remontoir-Uhren von 28 Mark an. Silb. Herren- u. Dameu-Ncmontoir-Uhren v. 17 M \ Stahl Remontoir-Uhren von 15 M. an. 1 Nickel-Remontoir- sowie Schlüsseluhren von 10 Mk 1 Wecker, in allen Lagen gehend, von 3 Mark an. Regulatcure mit Schlagwerk von 11 Mark an. Reelle Bedienung Zweijährige «araatie. AMT Reparaturen gut «vd billig. >6 * in Lony’s Bierkeller. Tagesordnung: 1. Jahresbericht und R chnungsablage. 2. Vorstandswahl. 3. Abänderung der Statuten. 4. Veischiedencs. Um pünktliches und zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. OberhtMe Gcsrtlschaft für Mur- n. Heilkuck. Sitzung am Mittwoch den 26. Februar 1896, im physikalischen Ii ftitut der Universität. Herr Prof. Dr. O. Wiener: Bericht über die Nöntgen'sch: Strahlen, mit Experimenten. Die Mitglieder werden wegen Platzmangels gebeten, den Äokik Damen, welche mit Privat Kreisend Fühlung babm, können sich durch, jdle Beratung eines ersten Hamburger Thee-3Äbu,nb Hauses obne Mühe einen ____ Ä&ST großen Verdienst erwerben 9t-foect. Tomen bd4rb ’21br einzureich, u ü. V.726 hei J. Borchardt, Unnoncen Vxpedttton, Mhmliib (Wohlthütistkeitsverkin) Samstag den 29. Februar, Abends 9 Uhe Ordentl. Genkralverfauinlllm Redactioo: Ä. kchehda. — Druck und Verlag der Brühl'fchen Universitäts-Buch- und Stemdruckerri (Pietsch & Schryba) in Gießen. Di- fCmnmtv «nfstzt 10 «d lli ASS ta"ll ttjn '•ält Hl. '^"ktl," ,