ferner nt ßWtu we2c *" «5*; * Stohr IM 5 ’ “‘”l Wt\s, •«««. °rmir!bin Pt 11 8t» Ä^Dart --- T^-teü^ta 4o iti E UMZ " Ziouyov ÄriftiU|a,tt 2u”,t,# Nlaneg.i4,u, -—®!£MHy. ____ÄW|Uibn4 6. mit lobet ohne WH vnvivh«. 12 Mdrryer^ Sn anft^c ä'mmtr fm ju v-rmieih il rtS XmgaM U, lechitßenSta-tjch »r oiodj anbtnutit Tchuistrahe 6,11, chteAnzeigenJ «K i. Verkauf en RUibmt, ©eiftitnji tttn, Sold- und euwt* rtn. Alton«,o, fldce, 9ftt, Btlflng, Aaa » E \tb«v’ü abftMt b«d) iothenderger Wv^ »;1 oorjüfel. empiö^n, lleiftjai notb 61* athematlk,i|*ti!i6 riech lech, »teil», i ranzösiech,’ . xbuler der bS nen Rin uwer Mr. 9335 BIMS J? iche Arbeiter1' udi W-Utn oos^ weiden ea!ch Und |lW-( sjlibtrti zu trhüflic n **-*" ii iji iiilt11 rsuchtM!>w löttetSudmM^^J S-Sä :iSgte- Rindvieh jerBe't jniner, Nt”L tobtnpM4l .Mk rohe Scheuer unbwr 1890 Mr. ZVI Erstes Blatt. Dienstag den 22 December Der Kleiener Anzeiger erscheint täglich, Mt Ausnahme deS Montags. Die Gießener KamitieuVkäller werden dem Anzeiger wtchentlich dreimal teigelegt. ießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Licrteljähriger Abonncmentspreis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Schulgrahe Kr.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblntt für den Ureis Giefzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für bex folgenden Tag erscheinenden Nummer bi« Sonn. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Jamilienbkätter. Alle AunonceN'Bureaux des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Anrtlüche- Lheit. Bekanntmachung, Amtstage deS Großherzogltchen Kretsamrs Gießen betreffend. Die unterzeichnete Behörde wird Samstag den 2. Januar 1897, von Vormittags 9 Uhr au, einen AmtStag im Ralühause zu Grüuberg abhalteu und wird den KreiS-Eingesessenen auS den ümlSgerichrs-Bezirken Grünberg, Homberg und Laubach anhe mgestellt, etwaige Anliegen in diesem Termine vorzubrtngen. Gießen, den 20. December 1896. GroßherzogltcheS KreiSamt Gießen, v. Gagern. Gießen, den 20. December 1896. Betr.: Wie vorher. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen au die Grosth. Bürgermeistereien der in deu Amtsgerichtsbezirke« Grüuberg, Homberg und Laubach gelegene« Gemeinden des Kreises Gießen. Vorstehende Bekanntmachung wollen Sie auf ortsübliche Weise zur öffentlichen Kenntniß bringen laffen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend: die Maul- und Klauenseuche. Die unter dem Rindvieh zu Waldgirmes, Kreis Biedenkopf, und zu Rockenberg und Steinfurth, Kreis' Friedberg, ausgebrochene Maul» und Klauenseuche ist erloschen «ad die Gemarkungssperre aufgehoben worden. Gießen, am 19.^December 1896. Großherzogliches KreiSamt Gießen, v. Gagern. Deutsches Reich. / Berlin, 19. December. Nachdem in Preußen, Bayern and anderen Bundesstaaten eine Convertirung der Dierprocenltgen Consols beschlossen ist, steht, wie die ^Nordd. Allgem. Ztg." meldet, zu erwarten, daß sich der MeichStag nach der Weihnachtspause mit einer Vorlage zu beschäftigen haben wird, welche die gleiche Maßnahme für die Reichsanlethe vorfieht. Berlin, 19. December. Nach neueren der „Post" zu- gehenden Nachrichten dürfte die Annahme der Militär- strafproceßordnung im BundeSrath nach dessen Wieder- zusammentrltt nicht sogleich zu erwarten sein, da die Zahl der dazu gestellten Anträge recht erheblich ist. Frankfurt a. M., 19. December. Mit dem heutigen Tage lft der Fernsprechverkehr zwischen Frankfurt a. M. einerseits und den Städten Mühlheim a. Ruhr, Duisburg und Ruhrort andererseits eröffnet worden. Die Gebühr für ein gewöhnliches Gespräch von drei Minuten beträgt 1 Mk. Frankfurt a. M., 19. December. Die „Franks, ßtg.* erfährt auS Konstantinopel: Die Ausschiffung von 300 Armeniern, welche mit einem auS Athen kommenden französischen Dampfer auf Grund des JradeS deS Sultans zurückkehrten, um ihre Unterthanschaft und ihr Eigenthum nicht zu verlieren, ist auf Befehl des Sultans untersagt worden. Hamburg, 19. December. Heute fanden drei Arbeiter-Versammlungen statt, um zu dem SenatS- beschluß Stellung zu nehmen, worin der Senat vorschlägt, daß die Ausständischen die Arbeit wieder aufnehmeu sollen und der Senat alsdann veranlassen wolle, daß eine eingehende Prüfung und Regelung der Lohuverhältnisse vorgenommen werde. In einer Versammlung wurden 2400 gegen den Vorschlag deS Senat- und 421 Stimmen für denselben abgegeben, in der zweiten Versammlung 2600 für und 325 gegen den Vorschlag und in der dritten Versammlung 4540 gegen und 650 für den Vorschlag. In-« gesammt erklärten sich also 7265 für die Fortsetzung deS StrikeS und 3671 für die Wiederaufnahme der Arbeit unter der vom Senat vorgeschlagenen Bedingung. Da sich indeß die Strike Commission für den Vorschlag des Senats aus- gesprochen hat, so wird angenommen, daß die Arbeit bald wieder ausgenommen v/rben wird. Hamburg, 19. .december. In einer der heutigen Arbeiterversammlungen äußerte der Reichstagsabgeordnete Legien: Mit Rücksicht auf die gegenwärtige Lage des Ausstandes empfehle er die Annahme des Vorschlages deS Senats. Wenn jedoch die ausständigen Hafenarbeiter den Muth und die Kraft besitzen sollten, die Verhältnisse zu ertragen, mit denen sie in den nächsten Wochen zu rechnen hätten, dann würden die Mittel für die nächsten Wochen noch aufgebracht werden können. Die einzige Schwierigkeit in diesem Falle sei, daß man sich financiell lahm lege. Wenn die Ausständigen durch festes AuSharren siegen würden, so würden die Opfer, die man gebracht habe und noch bringen werde, unbedeutend sein. Er überlasse eS den Ausständigen zu entscheiden, ob sie geneigt seien aui- zuharren oder ob sie wankend werden wollten. Im Verlauf der Besprechung erklärten sich fünf Redner gegen den Vorschlag deS Senats. Ein Redner, der im entgegengesetzten Sinne sprach, wurde oft durch lebhaften Widerspruch unterbrochen. Nach der Verkündigung des Resultats der Abstimmung forderte Legten die Ausständigen auf, mit aller Energie zu beweisen, was der Begriff „Solidarität" sei und bemerkte weiter, es sei nunmehr jedes Einzelnen Pflicht, auch ohne Unterstützung am Widerstande festzuhalten. (Stürmischer Beifall.) Hamburg, 19. December. Der Verband der Arbeitgeber thetlte heute den Commissaren deS Senats mit, er müsse darauf bestehen, daß der Ausstand der Hafenarbeiter und der verwandten Gewerbe bedingungslos für beendet erklärt wird. Nachdem dieses geschehen, sei der Verband bereit, sich an einer Enquete unter Mitwirkung einiger SenatSmitglieder zur Beseitigung etwaiger Mißstände zu beteiligen. Zu der heute Nachmittag stattfindenden Versammlung der Ausständigen werden Berichterstatter nicht zugelaffen. Gegen Mittag wurden sämmtltche Poften der Ausständigen eingezogen, damit alle Ausständigen an der mittelst Stimmzettel vorzunehmenden Abstimmung über eine eventuelle Beendigung des Ausstandes theilnehmen können. Bautzen, 19. December. In der Verhandlung gegen den BahnhosSinspector G oe tze-Löbau i. S. und den Trans- portdirector Winkler-Dresden, denen zur Last gelegt wird, durch unrichtige Anordnung den kaiserlichen Sonderzng am 12. September aus dem Bahnhofe zu Löbau gefährdet zu haben, wurde heute von der Strafkammer des hiesigen Landgerichts daS Urtheil gesprochen. Danach wurde Winkler zu 2 Monaten und Goetze zu 1 Monat Gefängniß verurtheilt. Ausland. Wien, 19. December. Das Amtsblatt veröffentlicht die kaiserliche Sancttonirung deS neuen österreichischen Heimath- gesetzeS. Wien, 19. December. Aus Anlaß des NamenSfesteS deS russischen Kaisers fand gestern im Marmorsaale der Hofburg eine Festtafel statt, zu welcher der russische Botschafter geladen war. Kaiser Franz Joseph brachte einen herzlichen Toast auf den Zaren Nikolaus auS. Laudeck (Tirol), 19. December. Gestern sind in dem Dorfe FlieS 27 Häuser niedergebrannt. Man ver- muthet Brandstiftung. Fiume, 19. December. In der vorletzten Nacht fand hier ein schwaches Erdbeben mit unterirdischem Rollen statt. Budapest, 19. December. Auf dem Ausstellungsplatz wurde beim Abtragen eines AuSstellungSobjectS eine Cas fette mit Explosivstoffen gefunden. Paris, 19. December. Eine Gruppe socialistischer Deputieren beschloß, eine Resolution einzubringen, nach welcher die französische Regierung sich mit der russischen in« Ein- Feuilleton. Frankfurter Brief. (Originalbericht für den „Gießener Anzeiger".) DaS Heimchen am Herd. — Frankfurter Novellen von Elisabeth Mentzel. Dr. M. ES ist ziemlich gleichgiltig nach deu Gründen ,zn forschen, welche Carl Goldmark zur Composition der idyllischen Märchenoper „DaS Heimchen am Herd" ge- führt haben, wir lassen unS an der Thatsache genügen, daß er in diesem Werk ein dauerndes Repertoirestück geschaffen habe und gleichzeitig eine gute Mufik. Man war anfangs Lderrascht, den Schöpfer der „Königin von Saba" auf einem Gebiete anzutreffen, wo das Pathos bescheiden bei Seite treten und der gemütlichen Empfindung den Platz räumen »uß, weshalb man denn auch gemeint, der Erfolg von Humperdincks „Hänsel und Gretel" habe Goldmark nicht schlafen lassen. Auch hat es nicht an solchen schroffen Kritiken igefehlt, welche dem schlichten „Heimchen" alle und jede Betz eutung für die moderne Oper absprachen und die anmuthige Arbeit, die doch wirklich nicht mehr prätentzirt als fie ist, als Flickwerk brandmarkten. DaS Publikum, daS viele seiner ästhetischen und gewüthischen Bedürfnisse — und eS find in Mefem Falle eben nicht die schlechtesten — durch Goldmark'S „ Heimchen am Herd" befriedigt fühlt, hat sich diesem strengen Sttchterspruch einseitiger Fachkritik nicht anschließen können, imb wir vermögen eS auch nicht. Erkennen wir in dem Komponisten Goldmark auch keineswegs einen originalen Musiker ersten Ranges, ist unser Gehör auch durchaus nicht «»empfindlich dafür, daß die SangeSblurnen im „Heimchen" vielfach an Wegen blühen, welche schon von mana) Anderen vor Goldmark pasfirt wurden, daß in allem mehr ein glückliches CombinationStalent, als ein ursprünglich schöpferischer Geist waltete, so sagen wir unS doch auch auf der anderen Seite, daß das tonsprachliche Empfinden in diese« Idyll stets ein so vornehmes ist, daß die Melodieeu sich in unser Ohr schmeicheln, ohne je ins Triviale wie bei einem Neßler hinüber zu gleiten, und daß noch außerdem eine Menge an- derer glücklicher Factoreu sich bei einander finden, um uns an dem Operchen eine reine, ungetrübte Freude erleben zu lassen. Der einfache Inhalt der DiskenS'schen Erzählung ist kein Opernsujet im gewöhnlichen Wortverstande — das ist ganz richtig. Warum aber eben diese schlichte Darstellung bescheidenen HauSglückS und Bürgerfriedens nicht außerordentlich mufikalisch sein sollte, vermag man nicht einzusehen. Jrn Gegentheil! Und Goldmark hat eS denn auch verstanden, über feine Figuren ein Füllhorn von Einzelgesängen, musikalischen Zwiegesprächen, Eafemblesätzen und Choruummern auSzu- schütten. DaS sentimentale Moment kommt vor Allem zur Geltung durch den jungen Seemann Evuard Plummer, der unerkannt in die Heimath zurückkehrt, um, als alter Mann verkleidet, daS Herz der Braut zu ersorschen. Herr Pichler giebt die AntrittSarie: „Ach Heimath, theure Heimath mein. Dir schlägt mein Herz entgegen . . ." mit großem Ton und warmer Empfindung. Die drastische Komik ist vertreten durch den angejahrten reichen Puppenfabrikant Tackleton, der fich in Eduard« Abwesenheit um dessen Braut, die Puppenarbeiterin May, bewirbt und natürlich zum Schluß den Kürzeren ziehen muß. Herr Baumann führt die Rolle consequent durch. Prächtig gezeichnet, dichterisch wie mufikalisch, find die Figuren deS Postillons John und dessen anmuthig- frischen Weibchen Dot, welche an Herrn Pröll und Fra« Jäger auch vorzügliche Vertreter haben. Nicht zu vergessen ist die duftige Erscheinung des Heimchen (Frl. Schacko), weiches mit feinem süßen Geflüster den Gang der einfachen Begebenheiten zu begleiten hat. Die Frankfurter hören GoldmarkS „Heimchen" je länger je lieber und somit ist es kein Wunder, wenn eS fast allwöchentlich auf dem Spielplane steht. Unter dem Titel „Frankfurter Novellen" (er- schienen in vornehmer Ausstattung in der litterarischen Anstalt Rütten und Loentng) giebt die beliebte Schriftftelleria Elisabeth Mentzel einen ChcluS von elf Erzählungen heraus, welche in zwangloser Weise eine bald launige, bald ernste Fabel mit Frankfurter historischem Klima erfüllen. Die Localfarbe ist da nicht- Aeußerliche-, sondern hastet an Personen nnd Begebenheiten als tntegrirenber Bestandteil. In dem Vers-Vorwort sagt die Verfasserin: -Zum Strauße sind hier Blüthen leicht gebunden, Auf altem Boden hab' ich fie gesunden In Frankfurts Mauern und am Saum des Mains." Eine frische Erzählerkunst paart sich in diesen Novelle« mit dem Sinn für das kulturhistorisch Interessante. Ob unS nun Frau Mentzel in das Frankfurt der Karolinger führt, wie in der ersten Geschichte „Hilde" oder in dem reizenden Stimmungsbilde „Der Hexenmeister" die Gestalt des jungen Goethe vor unseren Augen erscheinen läßt, immer ruht jener warme poettsche Hauch über dem Ganzen, den wir verspüren müffen, wenn wir ein Buch als guten Freund grüßen wollen. vernehmen setzen soll, um eine allgemeine Abrüstung yerbeizuführen. Bonbon, 19. December. Gestern wurde mit dem AuS« vumpen und Heben deS bei Gravesend gesunkenen Schiffes Laurada begonnen. Die Arbeiten waren im besten Gange und versprachen allen Erfolg, als ein am Mast befindliches Tau riß und das Schiff in eine Lage zurücksank, aus der es schwer zu besreien sein wird. eBnlffl telegraphische« Lorrespondent-Vr-^ Oldenburg, 20. December. Unter dem Jubel der Menge hielten der Erbgroßherzog und die Erbgroßherzogin ihren Einzug in die festlich geschmückte Stadt. Auf dem Bahnhofe wurde da- erlauchte Paar durch den Oberbürgermeister Namens der Stadt begrüßt. Später überreichten Abordnungen im Schlöffe Adreffen und Geschenke. Wien, 20. December. Nach Privatmeldungen find bei der Explosion schlagender Wetter im Szechenyi« Schachte 42 Personen getödtet und 19 schwer verwundet worden. 26 Arbeiter werden vermißt. Eine amtliche Mit« theilung beziffert die Zahl der bisher als tobt Gemeldeten auf 36. Schwer verwundet seien 18 und 27 würden vermißt. Rom, 20. December. Der Papst empfing heute den preußischen Gesandten beim päpstlichen Stuhl, v. Bülow, nebst Familie. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 20. December. Wegen vorzeitiger Vrröffent« lichung eines Auszuges aus der Anklageschrift gegen Sickert und Genoffen find die Redacteure Schade von der „Deutschen Warte" und Stettenheim vom „Kleinen Journal", sowie der GerichtS-Berichterstatter Föllmer in Anklagezustand ver« setzt worden. Berlin, 20. December. Die Berliner Gewerkschaft-- Commission hat bis jetzt tnSgesammt 50,000 Mk. zur Unter« stützung der Hamburger Ausständigen abgesandt. Berlin, 20. December. Die „Post" meldet auS Hamburg: Die Ueberlebenden des „Iltis" landen hier morgen, Montag, Nachmittag 3 Uhr. Empfang findet seitens der Offiziere und der RegiwentSmufik der 76er und der Marinevereiue statt. Die Rhederei der „Hertha" gibt ein AbschiedSeffen. Am Dienstag erfolgt die Abreise nach Wil« helmShaven. Wien, 20. December. Die Polizei entdeckte in Wiener Neustadt eine weitverzweigte Bande von Eisenbahndieben, welche seit Jahren Maaren auS Eisenbahnwaggons entwendeten. Die an den Wagen befindlichen Plomben waren stet- geschickt entfernt worden. Innsbruck, 20. December. Ein kaiserlich deutsches Cousulat ist hier neu errichtet worden. Der Referendar Carl Aorck ist znm Consul ernannt worden. Pari«, 20. December. Nach Schluß der gestrigen Kammerfitznng erließ der socialisttsche Ausschuß ein Manifest an die Landleute, worin dieselben aufgefordert werden, ihr Programm und etwaige Wünsche an den Ausschuß zu senden, damit dieselben in der nächsten Session zur Verhandlung gelangten. Berlin, 21. December. Der Bauunternehmer Schwanz ist mit 21,000 Mark am SamStag Abend durchgebrannt zum Nachtheile zahlreicher Arbeiter. Berlin, 21. December. Der ÄbtheilungSchef des Milt« tärcabtnetS, Generalmajor Lippe, ist gestern in Dresden gestorben. Hamburg, 21. December. Die Ewerjührer beschloffen in einer gestrigen Versammlung einstimmig, den Strike fortzusetzen. Graz, 21. December. Hier herrscht ein wüthender Sturm, verbunden mit starkem Gewitter. Amsterdam, 21. December. Nach der Art dks Aufschlitzers Jack verstümmelt, wurde hier die Leiche einer Frauensperson aufgefunden. In letzter Zeit wurden hier zahlreiche Frauen angefallen. Die Polizei vermuthet das Auftauchen eines neuen Fraueumörders. Pari-, 21. December. Der frühere Herausgeber des „19. Siecle", Portalis, bekannt durch den seinerzeitigen SensationSproceß, wird demnächst eine Broschüre herauSgeben, worin er sich als ein Opfer des damaligen Ministerpräsidenten Dupuy bezeichnet. Dupuy erklärte einem Redacteur auf Befragen, Portalis solle nicht mit ihm, sondern mit der Justiz, welcher er gehöre, diScutiren. Barcelona, 21. December. Acht Anarchisten wurden vom Militärgericht wegen Theilnahme an dem Dynamit« Attentat im Juni l. I. znm Tode verurtheilt. Gießen, den 21. December. Empfang. Seine König!.Hoheit der Großherzog empfingen am 19. December u. A. den Rendanten Hun« finget au« Nidda, den Baurath Roth von der Direction der Oberhesfischen Eisenbahnen, den RegierungSrath bei der Provinzialdirection Oberheffen vr. Wagner, den Kreis« asfistenzart vr. Heinrici von Ulrichstein, den Geheiwerath Freiherrn v. Gagern, Provinzialdirector der Provinz Oberbeffen. •• AuS dem Iustizdienst Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigft geruht: 1) den AntSiichter bei dem Amtsgericht Herbstein Edmund Beyke zum Amts« richter bei dem Amtsgericht Büdingen, 2) den GertchtSaffrffor Josef Pirsch auS Mainz zum Amtsrichter bei dem Amts« aericht Pfeddersheim, beide mit Wirkung vom 20. December an und 8) den GerichtSaffrffor Heinrich Bus au« Weiter« ftabt zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Herbstein, mit Wirkung vom 21. December 1. I. an, zu ernennen. •• Ernennungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigft geruht, den Bauinfpector für besondere Bauausführungen Gustav Renting zu Gießen zum Bauinspector deS HochdauamtS BenShe'm, den Bau affessor Franz Frenay aus Mainz zum Bauinspector für besondere BanauSsührnngen, sowie ferner den Regierung«« baumeister Adam Paul auS Darmstadt zum Bauaffeffor, diese drei gleichfalls mit Wirkung vom 1. Januar 1897, zu ernennen. Versetzt wurden am 2. December der Pfandmeister bei dem Rentamt AiSfeld Lorenz PonS zu Alsfeld in gleicher Diensteigenschaft in den Beitreibungsbezirk Langen. *• Postalisches. ES wird darauf aufmerksam gemacht, daß die Verzollung der steuerpflichtigen Post« ftück e am 25. December, in der Zeit von 10 bis 12 Uhr Vormittags, bei dem Großh Hauptstrueramte stattfindet. Ausstellung im Kuustvereiu. Unter den Gemälden und Studien, die gegenwärtig unsere Kunsthalle am Brand füllen, befinden fich, nach Form und Inhalt, intereffante, den Kenner wie den Laien feffelode Stücke. Wir machen bei unseren Betrachtungen zuerst Halt vor der großen Leinwand BlumeS (München), „Opfer, des StrikeS", welche mit packender Wahrheit und doch ohne jeden häßlichen Naturalismus das Heim einer Arbeiterfamilie wiedergibt, in welche eben der Bote deS Unglücks tritt, welcher die Nachricht vom Tode deS Familienvaters zu bringen hat, deffen Bahre schon von ferne sichtbar wird, während sich auf den Gesichtern der Angehörigen erst der Ausdruck der Erwartung zeigt. Es ist eine Scene, welche der Katastrophe vorangeht. Malerisch ist daran u. A. vorzüglich die doppelte Beleuchtung. Setzen wir unsere Wanderung fort, so fühlen wir und bei dem Scholz'scheu Bilde der hl. Genoveva mächtig ge« rührt, durch die innere Wahrheit der Gestalt, die ihr Söhnchen an der Hand führt und so gar nichts von dem romantischen Aufputz an fich hat, welche die süßliche Richtung einer überwundenen Schule derartigen Legendenstoffen zu geben Pflegte. Schaarschmidts „Sommer", bei welchem dem Maler vielleicht ein Alma Tadema« Motiv vorgeschwebt haben mag, ohne daß es ihm gelang, das Vorbild zu erreichen, Deug« lers „Abschied" (Karlsruhe), Kleinschmidts (Caffel) „Frische Kinderscenen", Max Rendels (München) „Alte Leute", Agnes DoererS „Mädchen mit Gesangbuch", Schäfers (Berlin) „Unterm Weihnachtsbanm", das gerade jetzt sehr stimmungsvoll berührt rc. rc., vervollständigen die Serie Genrebilder, unter welchen wir noch dem „Liebeswerben" von Hans Koberstein, der in der modernen Kunst seinen Platz hauptsächlich durch decorative Malerei erworben hat, eine bevorzugte Stelle einräumen möchten, denn wir haben eS hier thatsächlich mit einem kleinen Meisterwerk zu thun. Dieser zottige Satyr, welcher der geliebten Nymphe etwas vortanzt, ohne sie sonderlich durch seine Künste bezaubern zu können, ift vielleicht ein Motiv, das nicht Jedem znsagen mag, aber die lichtvolle Behandlung ist für ein geübtes Ange von ungewöhnlichem Reiz. Künstler wie Eberle, Sichel, Mali sind durch ihren bestimmten Motivkreis, aus dem sie sich selten oder nie herausbewegen, den sie aber dafür auch formaltechnisch beherrschen, sofort erkennbar. Die Landschaft ist vertreten durch Gogrow („Waldwaffer"), Luise Hartmann („Thiergarten"), ^o end eck, an dessen LandschastSbildern der zarte, weiche Ton angenehm auffällt und Follmann, deffen kleines Bildchen „WaldinnereS" von intimem Reiz ist. Unter den Künstlern, welche die Ausstellung mit BlumenftÜcken beschickt haben, ragt hervor unsere heimische Malerin Frl. E. Dingeldein, Über welche wir freilich nichts Nene« sagen, wenn wir ihren vornehmen Geschmack in der Anordnung ihrer Frucht« und Blumenstücke so wie ihre Gabe, Plastisch zu malen und jedes Object in seinem eigrnthümlichen Character zu exfaffen, lobend betonen. Unsere volle Achtung verdienen auch zwei andere Damen: H. Beck (Karlsruhe), welche vortreffliche Studienköpfe, und Ilse Müller, welche gut gemalte „Paeonien" und einen „Hasen, am Küchenfenster aufgehängt", vorführt. Selbst« verständlich fei nicht vergessen, daß auch unser geschätzter Mitbürger Fritz, dem wir schon so manchen künstlerischen Genuß verdanken, gleichfalls und zwar diesmal durchs Portrait vertreten ist. In Anbetracht der großen Mühe, welche fich die Verwaltung des Kunstvereins gibt und im Hinblick auf das wirklich doch immer recht Achtbare und SehenSwerthe, daS auf diese Weise unserer Musenstadt zu« geführt wird, sollte auch das Publikum die Verpflichtung fühlen, durch zahlreichen und häufigen Besuch entsprechend dafür zu quittiren. In Kapitalkräftigen dürfte mitunter sogar der ©efrante auftauchen, daß Bilder nicht nur besehen, sondern auch gekauft werden können. *♦ Deutscher und Oesterreichischer «lpenverein. In Er« gänzung unseres Bericht« in voriger Nummer theilen wir nachstehend noch daS Vortrags Programm für die kam- menden MovatSfitzungen mit. ES werden folgende Herren Vorträge halten: Fabrikant A. Bock, Wanderfahrten tu der Schweiz und in Tirol- Professor Dr. Brauns, Uebet die Bildung der Gletscher; Privatdocent Dr. Dieterich, Anleitung zu volkskundlichen Forschungen- Professor Dr. ElbS, DaS Klima der Alpen- Realgymnasiallehrer Dr. Erb, Die Entstehung der Kalkhöhlen (Tropfsteinhöhlen)- Privatdocent Dr. Finger, AuS dem Tödigebiet- Professor Dr. Hansen, Heber die Flora der Alpen- Kaufmann Th. Hau dach, Fahrt nach Spitzbergen- Realgymnafiallehrer Hedderich, Touren in den Centralkarpaten, Erlebnisse und Beobachtungen im Ungarnland- Dr. med. Markwald, Hochtouren im Zillerthal und in den Dolomiten; LehramtSasseffor Dr. Neh- Ling, Fluchthorn und Tnrwieserspitze- Prof. Dr. Sommer, Wandervilder au« Italien. Wie bisher, findet auch fernerhin an jedem ersten Donnerstag im Monat officielle Sitzung mit Vortrag, an den übrigen Donnerstagen gemüthliche Zu« sammenkunft der Mitglieder im Vereinslocal statt. Dieses befindet sich von jetzt ab in den schönen Räumen de« Neubaues des Case Ebel (C. Balzer), Burggraben 9. Ferner finden monatlich Ausflüge statt, die so bemessen sind, daß sie ohne große Anstrengung auSgesührt werden können. Wir machen schon jetzt darauf aufmerksam, daß der Verein seine Thaf'gkeit im neuen Jahre Donner-tog den 7. Januar mffr dem Vortrag deS Herrn Realgymnafiallehrer Hedderich, Touren in den CentralkarPaten, Erlebnisse und B odachtungen im Ungarnland, beginnen wird (Anfang: 9 Uhr pünktlich^ Local: Cafö Balzer). Am darauffolgenden Sonntag des 10. Januar wird der Ausflug auf den DünSberg stattfindeo (Abmarsch 8 Uhr Morgers von der Lahnbrücke). •• Der erste WeihnachtStag ist von jeher für jede« gefühlvolle Menschenherz ein Tag frommer Erbauung. Nicht nur die Kinder, auch die Erwachsenen beschäftigen fich darum an dem frohen Feste in ihren Gedanken und ihrem Sehnen mit dem göttlichen Kinde tm lockigen Haar, an dessen Krippe daS hochheilige Paar Wache hält. Diesem berechtigten Gefühle Rechnung tragend, wird auch diese- Jahr wieder von Mitgliedern der hiesigen katholischen Gemeinde ein biblische« Schauspiel aufgeführt werden, welches das hehre Festgeheimniß zum Gegenstand der Handlung hat. Das sünfactige Weih- nachtSspiel „Licht vom Lichte", daS am ersten We'hnachtS- tage, Nachmittags 5 Uhr, in Stein- Garten zur Aufführung kommen soll, schildert die Berufung der Heiden, die Hoffnung Israels, die Erwartung der Völker, Verkündigung und Anbetung. Namentlich wird das Schlußbild, in welchem die etwa 70 spielenden Personen sämmtlich ihre Anbetung dem Weltenheilande darbringen, einen unauslöschlichen Eindruek in den Herzen der Zuschauer hinterlassen. Wenn wir noch hiuzusügen, daß der Kirchenchor wieder den gesanglichen Theil übernommen hat und u. A. die Weihnachtsmotette von Haller, dem Me'ster klassischer Kirchenmusik, zum Vortrag bringen wird, und daß fast sämmtliche Costüme eigens für daS Spiel hergestellt wurden, theilweise nach Entwürfen deS bekannten Malers Schmalz!, so werden wir nicht fehlgehen, wenn wir den Spielenden zu Gunsten der hiesigen barmherzigen Schwestern einen vollen Erfolg Voraussagen. Da jedenfalls auch diefe- Jahr wieder, wie schon jahrelang, der Saal bis auf den letzten Platz besetzt sein wird, so weisen wir die Leser darauf hin, daß schon von Dienstag an in den Geschäften von Holtexhoff und Teipel Eintrittskarten auSgegeben werden. Preise: erster Platz (nummerirt) 1 Mk., zweiter Platz 50 Pf., dritter Platz 25 Pf. Lustbarkeiten. ES sei an dieser Stelle darauf hin« gewiesen, daß nach unserer hessischen Gesetzgebung sowohl am Bescheerabend als auch am ersten Weihnachtsfeiertag alle öffentlichen Lustbarkeiten gänzlich untersagt find. E« handelt fich hiernach nicht nur um Festlichkeiten, die Seiteoder Wirthe, sondern auch um solche, die von Vereinen in dem Falle veranstaltet werden, da auch andere al« dem betreffenden Verein angehörige Personen Zutritt haben. Oeffent- lichkeit ist immer vorhanden, wenn ein Eintritt«geld erhoben oder wenn von dem Unternehmer auf andere Weise ei» Bortheil erzielt wird. ** Bor falschen Zwanzigmarkscheinen wird gewarnt. DaS Papier ist glatt und gelblich - weiß, der Aufdruck „Zwanzig Mark" auf der Rückseite ist hellroth, statt braun- roth, es fehlen die Wafferzeichen und die Fasern. Die Ge- fichtSzüge der beiden Knaben find verzerrt und die Straf« androhung ist in dünner unregelmäßiger Schrift gegeben. •• Einstellung Einjahrig-Freiwilliger. Da- Armee-Ver- ordnungsblatt veröffentlicht eine Ueberficht derjenigen Truppen- theile, welche am 1. April 1897 Einjährig-Frei- willige einstellen dürfen. Die» find für den Bezirk des 11. Armee CorpS da« 1. Hess. Mif. Regt. Nr. 81 zu Frankfurt a. M., daS 3. Hess. Jnf.Regt. Nr. 83 zu Kassel, daS 3. Bataillon de« 5. Thür. Jnf.-Regt«. Nr. 94 zu Jena, das 1. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 115 zu Darmstadt und da« 2. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 116 zu Gießen. * Uebet die Tragfähigkeit des Eise« find vielfach gan- irrige Vorstellungen verbreitet, au« denen nicht selten tobt« bringende Unfälle hervorgehen. So gibt e« Waghalsige, welche da« Eis schon betreten, wenn eS erst 2 bis 3 Lenti« metcr dick ist, während eS erst bei einer Stärke von 4 Lenti- meter einzelne Personen, aber keine Anhäufung von solchen sicher zu tragen im Srande ist. Hat eS eine Stärke von 8 Zentimeter erreicht, so mag man sich ihm sorglos anver- trauen, und bei einer Stärke von 12 Zentimeter können e« selbst leichte Wagen befahren. Wenn die Dicke de« Eise« 35 Zentimeter Überschreitet, so vermag e« selbst die größte» Lasten zu tragen, aber nur bet Froftwetter. DaS Eintreten von Thauwetter löst das EiS so rasch, daß selbst tragfähigeS EiS nicht ohne Gefahr betreten werden kann. -H Nidda, 20. December. Gestern Nachmittag verendete im städtischen Faselstalle ein werthvoller Bulle, wodurch der Gemeinde em bedeutender Schaden erwachsen ist. — Nächsten Dienstag Nachmittag findet im Saale de» Gast- Hauses „Zur Traube" dahier eine Ehrist besch eerung für die Kleinkinderschule statt. — Am 2. Weihnachtsfeiertag veranstaltet die Turngemeinde eine Abendunterhaitung mit Christbaumoerloosung. L. Leidhecken, 20. December. Unsere Schüler haben seit 14 Tagen Ferien. Der Lehrer ist, wie Ihnen damals berichtet wurde, nicht in den Tod gegangen, sondern nach Amerika auSgewandert. Da« hätte er aber gar nicht nöthtg gehabt, wie durch eine Untersuchung von Seiten der Staatsanwaltschaft festgestellt worden ist. Die "ersten Leute hier sehen jetzt ein, daß der Schullehrer nur durch gehässige Hetzereien fortgetrieben wurde. Besonder« soll ein Manu- au« Burggräsenrode förmliche Erpressung-Versuche an dem Lehrer auflgeübt haben. Seine Familie beabsichtigt, ih« später nach Amerika zu folgen. K Reichelsheim L d. W., 20. December. «uf unserem neuen Bahnhof g ebände tst nun auch der DachstM ausgerichtet worden und die Eindcckung soll al-bald in griff genommen werden. — Unsere Molkerei ha sechs Jahren ihr Anlagecapital getilgt, ein Beweis dafllr, daß das Geschäft blüht und gut verwaltet worden tsi. Während die umliegenden Gebirge deutliche Schmeern ff zeigen, liegt er bei uns kaum einen Zoll hoch. Dabei M e- ganz milde. - Die Rehjagden geben auch bei Ä“ s%) 3 M g‘“n [jte -Ar»' -"T Ä- 3 fr Versteigerin I'itz- Si II II 11 206 2 197 10 2 268 3 • Vthlar, 1? abgeoibnete P'«°i ®e’ eelegeittlt 8«*' ile HSlMlM im Gießener Sie Montag den 28 J 1896, Vormittags 91/; foHen im Gießener Sta den Distritten Waidmar Zollstoäswäldchen, versteii 3 Fichtenstämme mi 13 Fichtenstangen mi! es» versende u u Mliz .fUr 9 Mgxx """ unb 100 Men Su$en>Wei 10070 „ Eichen« „ IN „ »V Die Zusammenkunft i Licherstraße an der 7. 5 Giehen.den21.Dece Großh. Bürgermeisterei Gnauth. Aillmch öen23jB< Nachmittaqö 2 Uh E?” 'w vicker'schen So sadi bü - vrrstrigrri: Cortrt, Gommobtn, ftV 1 Wow, 1 vollst. B Wilder, 1 Partie ffierlfi 1112iane'Ä“a0en'1Äa ~----8eiSier, Gerich! Buchen-Knüps Eichen« „ Nadel- , , Buchen-Stockk „ Eichen« „ » 31M „ rm BucheN'Scheil ,/ Eichen« , .... y 'Wähltet 64 • ■*WÄ* Mr, g„ '* Ht» •*SäJ N"-Li ’ Änbttiing h»m !“**> ®«b>ut 1 „ ®et« »t M ^«motette von Haüer $u,m ^ltrag bringen ei8en8 für dar Cpikl “*ta bekam-, ' WWn, wenn »|r lMherzigenSchtvestttii J^tnfaQt auch bleses : S°°l 618 auf öw ®'T dieser darauf den ®tid)^Un 1 auStzetzedra totrttn. , zweiter Platz 50% •x Stelle darauf h. Gefetzgebuog WeihaachlSfeiertag ck untersagt find. üt ltlichkeitea, die Seileal , hie Vos Vereinen ht ich audere all tun bc ZMt haben. Otffem* 1 Tiattltt-geld erhoben auf avdere Weise eli rf-'S er aber 0°r D>- J j eil* im 7ll6 w !ld>°» Li i11 K »•'Im*»* zdk" 0 neu wird gewarnt. !'weih, der Äasdrnt! t hellroth, statt braun- bit fafm. Die 0e» errt und die Ettas- jtt W^- jet. Dai lirme-Vti icht dersevtzenDOM 1 Tiviahrig-Sm iti find für den Bejui Jhf.'Regt. Nr. 81 j- Regt. Nr. 83 zu RegtS. Nr. 94 jd )>-- 115 zu Darmstadt tö 116 zu Sieben. 8iftl fiod Ditlfoi denen nicht (eiter 50 gibt eö M * eS erst 2 bis 3 w ter 6tto »«»«* । »ihoulte 1 Ht I, rill W* fü H« I»*' ä 12 glitte11 S,‘«M «»«•*£ «16 'MmS en kann- «*2Ä#» 1V X4*""! Mittwoch den 23 Derbe. t.J, Nachmittags 2 Uhr, werden im vteter'schen Saale — Neustadt 56 — versteigert: SophaS, Commoden, Kleiderschränke, 1 Verticow, 1 vollst. Bett, 1 Nähmaschine, 1 Geige, 1 Regulator, 4 Bilder, 1 Partie Werkholz, 2 Hobelbänke, 1 Rollwagen, 1 Kastenwagen rc. 11121 Stiftlet» Gerichtsvollzieher. | Empfehlungen. Frische Hefe""' empfiehlt J. Thoma, Bahnhofstraße. Frische Sendung ChrWllme find beute eingetroffen bei 11120 Dienstmann Ferber an den Marktlauben. Frische Hasen sowie Reh im Anschnitt 11126 bei Wildprcthändler Ebel. Harzer Kanarienvögel, prima Sänger, zu verkaufen. 11127___________Sonneirstrafte 18. 3 Mir. schönen Cheveot zu einem Anzuge passend, schwarz, braun und blau, versende ich für 9 Mark. Muster gratis und franco. Daselbst wird Wolle zum Kämmen und Spinnen angenommen. 10993 L. Frantzen, Spinnerei, Nordeck bei Allendorf a. d. Lumda. EEmil Masche, erzeugt mit wenig Bärstenstriohen einen g prachtvollen, tlefsohwarzen bleibenden Glanz, schmeidlgt das Leder, verbraucht eich sehr sparsam und ist that- sächlich besser und billiger als die sogenannte beste Wichse der Welt Nur m rothen Dosen ä 10 und 20echt bei: Gest ar Walter, Mßusbnrg 18. Kleinkinder-Aewahranstatt. Nachdem am gestrigen Sonntag die Christbesch eerung für die 220 Kinder unserer Anstalt durch Gottesdienst in der Stadtkirche und durch Gabenaustheilung in der Kleinkinderschule stattgefunden hat, drängt es uns, unseren herzlichsten Dank Allen auszusprechen, die uns zur Ausführung der Christbescheerung freundlichst unterstützt haben. Hauptsächlich danken wir den vielen Wohlthätern, die durch ihre reichen Gaben an Geld, Bekleidungsgegenständen, Kleiderstoffen, Confect usw. sowie durch Handarbeit eS uns ermöglicht haben, unseren vielen Anstaltskindern nebst ihren Angehörigen eine große Freude zu bereiten. Insbesondere danken wir auch herzlich Herrn Buchdruckereibesitzer Scheyda für die unentgeltliche Aufnahme unserer Bekanntmachungen zur Christbescheerung, sowie daS ganze Jahr hindurch im „Gießener Anzeiger", was für uns eine sehr beträchtliche Gabe bedeutete. Nachfolgend theilen wir, besonders dankbar quittirend mit, welche Beträge an Geld für unsere Christbescheerung gespendet wurden: durch Fräulein Amalie Bansa 55 Mk., Frau Dr. Brüel 60 Mk., Frau Amtsgerichtsrath Gebhardt 127 Mk., Frau RechnungSrath Kalbfleisch 72.50 Mk., Fräulein Emilie Lang ermann 53 Mk., Frau Pfarrer Naumann 163.50 Mk., Frau Luise OtteuS 12.50 Mk., Frau Auguste Schwan 72 Mk., durch dieselbe wurden außerdem übergeben als Gabe der Gäste am Stammtisch im „Prinz Carl" 36.20 Mk., Fräulein Luise Wortmanu 42.50 Mk., durch die Schwestern der Anstalt 91.50 Mk. Ferner erhielten wir von Fräulein Johanna Koch 126.70 Mk. und von Fräulein Anna Müller 28.40 Mk., welche Beträge denselben von ihren Schülerinnen in der höheren und erweiterten Mädchenschule übergeben wurden- wie den genannten Lehrerinnen, so sprechen wir auch den Mädchen und deren Eltern einen besonders herzlichen Dank aus für das freudige Spenden dieser großen Gaben. Möge die unserer Anstalt und den Kindern derselben wiederum reichlich bewiesene Liebe und Opferwilligkeit auch fernerhin, Gebern und Empfängern zu Freude und Segen, uns erhalten bleiben! Gießen, am 21. December 1896. Der Vorstand der Kleinkinder Bewahranstalt. Dr. Naumauu. Als paffende Weihnachtsgeschenke empfehle eine Partie Kragen-, Manschetten-, Shtips-, Kandschuh- und Taschentuchkasten 8V in Leine«, Plüsch re. um damit zu räumen, ganz billig. 10967 J. EL Fuhr, Sonxkngrsßt 15. Rasche and schöne Ausführung Stereotypie, Galvanoplastik, Buchbinderei uch für Weihnächte« 1896 daß sich auch die diesjährigen <5* kommt in den b'es. Nieder- CarionS ihrer prachtvollen AuS- ein Geschenk erweisen das nicht minder reprä- sentabel wie praktisch nützlich undwillkommen ist. Trotz der Bei der Redactiou eingegangene Bücher re. — Katechismus der Orgel» Erklärung ihrer Struktur, besonders In Beziehung auf technnche Behandlung beim Spiele. Don E. F Richter Vierte, verbefferte und vermehrte Austage von Hans Menzel. Mit 25 Abbildungen. In Original-Leinenband 3 Mark. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. befriedigende Jagdbeute. ES ist erfreulich, daß die Lücken, dir der scharfe Winter 1894/95 riß, so schnell wieder auS- gefüllt wordeu find. 4- Büdingen, 20. December. Heute wurde unsere rerro- virte Stadtkirche mit der neuen Orgel eingeweiht. Die Weihe erfolgte durch den Superintendenten der Provinz, Herrn Prälaten Dr. Habicht. — Gestern war der Großh. Untersuchungsrichter aus Gießen hier und nahm wegen des Einbruchdiebstahls im KreiSamt verschiedene Unter- suchungShandlungeu vor. Ein der That verdächtiger hiesiger Steinhauergehülfe war schon vor acht Tagen gefänglich etu- gezogen worden. Hd. Darmstadt, 19. December. In der vor dem Der- waltungSgerichtShof heute verhandelten Klagesache der Stadt Darmstadt gegen die Reichsbank wegen Heranziehung der letzteren zu den Communolsteuerlasten geht der entscheidende Theil des nunmehr verkündeten UrtheilS dahin: Der von der RetchSbank eingelegte RecurS wird als unbegründet abgewiesen und Rccurrentin in die Kosten des RecurseS verurtheilt. Die Verpflichtung der ReichSbavk- Rebenstelle zur Zahlung von Communalsteuer ist hiermit endg'ltig festgestellt. Sonntag den 27. Dec-mber, Nachmittag- 3V, Uhr: Schönclärchen. Abeids 7 Uhr: Mianon. Montag den 28. December, Nachmittags 3Vi Uhr: Schönclärchen. Abends 7 Uhr: Fledermaus. Schavspielhavs. Dienstag den 22. December: Morituri. Mittwoch den 23. December: Emilia Galotti. Donnerstag bcn 24. December geschloffen. Freitag den 25. December, Nachmittags 3>/, Uhr: Glück im Winkel. Abends 7 Ubr: Der Pfarrer von Kirch selb. SamStag den 26. December, Nachmittags 31/« Ubr: Minna von Barnhelm. Abends 7 Ubr: Bocksprünge. Sonntaa den 27. December, Nachmittags 3*/, Uhr: Morituri. Abends 7 Uhr: Die oificielle Frau. 2pir!j>Im »er imtitchi irotfirta AMHtikk. Oper«haus. Dienstag den 22. December: Djamileh. Hierauf: Gute Nacht Herr Pantalon. Mittwoch den 23. December: Schönclärchen. Donnerstag den 24. December geschloffen. Freitag den 25. December, Nachmittags 37s Uhr: Schönclärchen. Abends 7 Uhr: Margarethe. Samstag den 26. Deember, Nachmittag« 31/« Uhr: Schönclärchen. Abends 7 Uhr: Hugenotten. Wiedererlangung einer Garnison an maßgebender Stelle zur Sprache zu bringen. Trotz wärmsten Eintretens für die Wünsche der Stadt ist eS Seiner Durchlaucht leider ebenso wenig wie bei seinen vielfachen früheren Bemühungen gelungen, einen zusagenden Bescheid zu erlangen. Kriegs- Minister von Goßler hat dem Prinzen erklärt, daß er zu seinem Bedamrn eine Garnison der Stadt Wetzlar zur Zeit nicht in Aussicht stellen könne. * Kein Studeutenzimmer. HauSwirthin (bei Vermiethung eines sehr schmalen Z mmerS): „Seit mehr als 20 Jahren wird dieses Zimmer von Studenten bewohnt!" StudtosuS: „Unmöglich I Hier kann sich ja Nachts das Bett nicht drehen!" Vermischtes. * Wetzlar, 17. December. Wie der „Wetzlarer Anz." aus zuverlässiger Quelle erfährt, hat der Herr LandtagS- abgeordnete Prinz H erm ann zu SolmS-Braunfels kürzlich Gelegenheit gehabt, die Wünsche der Stadt Wetzlar um @«U in boch- eleganten Car- tonS zum Ver- kauf. — Wir machen alle Hausfrauen, Herrschaften, die Damen« und Verkehr, Cant» rrnd VolkswirthschafL GrüuberO, 19. December. Fruchtpreife. Weizen UL 16,00, Korn X 13,60, Gerste X 12,00, Hafer X 12,42, Erbsen X 16 00, Linsen X 00.00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 0.00, Samen X 00,00. Iag*n die allbeliebte Doering'- stattung und Eleganz wegen alS Seif« mit der eleganten, farbenschönen Herrenwelt auf diese günst. Ge-1 Packung ist der Einkaufspreis legenbeit aufmerksam u. betonen, I um keinen Psg. erhöht worden. Brühl’sche UniverÄ-Bueli- und Steindruekerei (Pietsch & Scheyda) Verlag des Giessener Anzeigers 7 Schnlstrasse 7 empfiehlt eich zur Anfertigung aller Buchdruck-Arbeiten in elegantem Schwan- and Farbendruck. Versteigerungen, i der 11125 Gnauth. Fichtenstämme mit 0,74 fm, Fichtenstangen mit 1,05 fm, 3 13 11 206 2 197 10 2 268 3 100 10070 740 Die rm // // // // n // // Holzversteigerung im Gießener Stadtwald. Montag den 28. December 1896, Vormittags 9i/2 beginnend, sollen im Gießener Stadtwald, in den Districten Waidmannslust und Zollftockswäldchen, versteigert werden: Licherstraße an der 7. Schneise. Gießen, den 21.December 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Wellen Buchen'Reifig, „ Eichen- „ „ Nadel- „ Zusammenkunft ist auf Buchen-Scheitholz, Eichen- „ Buchen-Knüppelholz, Eichen- „ Nadel- „ Buchen-Stockholz, Eichen- „ Nadel- 19. 1 ältere Person zur Beausfichtigung der 1 9863 1 Fahrbursche. 1 Comptorist. Wagner. 11124 vermiethen. 11005 i i 1 13 Vom 17. bis Arbeitnehmer. 1 Schriftsetzer. 1 Tapezier. 1 Schreiner. 2 Erdarbeiter. 6 Hausburschen. 1 Pferdeknecht. 2 Dienstmädchen. 1 2 1 7 Kinder. 2 tüchtige Pferdeknechte. Angebot der Bäcker. Weißbinder. Schloffer- Taglöhner- Wickelmacher. Schweizer. 11111] Ein fast neuer zweifitziger «inberschlttten ganz billig abzugeben. Sadwigftratze 80, II. December: «achfrage der Arbeitgeber. Friseur. Schlaffer. Schreiner. 11109] Junge gesunde Krau sucht ei« Kind mitzustillen. Näheres LSwengaste 24 -trh. I. 1 Suppen- J würze ebenso Maggi's Bouillon Kapsel« sind frisch eingetroffen bei 8747 A. & G. Wallenfels. Geschäfts Empfehlung. Einem verehrlichen Publikum, sowie der geschätzten Nachbarschaft die eraebene Mittheilunq, daß ich Neustadt Nr. 24 im Laden ein Ge- schäft in [10930 Schreibmaterialien, Drechslerwaaren, Tabak, Cigarren und Flaschenbier eröffnet habe und bitte um geneigten Zuspruch unter Versicherung bester zufriedenstellender Bedienung. Hochachtungsvoll Louis Ockel. f^^apitaHen"1111"0^ Hypotheken-Kapital. 8817] Durch directe Verbindung mit einer der ersten Hypothekenbanke« bin ich in der Lage, (Kapitalien zur ersten Stelle unter günstigen Bedingungen zu vermitteln. «. vieler, Westanlage 44, Gieße«. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde R'eiskircheu für 1897/98 liegt vom 23. d. Mts. ab acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf unserem Büreau offen. Reiskirchen, den 21. December 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen. Friseuse empfiehlt sich in den neuesten Frisuren. Auch werden noch Damen angenommen. EL Schneko, 11116 Wolkengasse 7. Lehrlinge. 10 Dienstmädchen. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Gartenstratze 2. Bekanntmachung. Behufs Vornahme einer Ergänzungswahl des Vorstandes unserer Gemeinde für das nach dem Dienstalter austretende Mitglied, Herrn Joseph Stern, liegt die Liste aller Stimmberechtigten drei Tage lang zur Einsicht der Betheiligten auf dem Büreau des unterzeichneten ersten Vorstehers offen und können Einwendungen gegen den Inhalt der Liste nur während dieser Frist zugelaffen werden. Gießen, den 21. December 1896. Der Vorstand der israelitischen Religions-Gemeinde Gießen. S. Heichelheim. 11118 ^Vermi8elNk^nreigkn^ Achtung1! = WtzenlMs! ^Vermiethungen^l 1L851] Parterrewohnung, 4 Zimmer mit allem Zubehör, ver 1 April 1897 zu vermiethen.______SBeffanlape 89. Durch Versetzung des Herrn Regierungsrath vr. Melior ist die Bel-Etage, 7 Zimmer, Bad, Loggia, Mansarde rc., Garten per 1. April 1897 anderweit zu Carl Stolir I., _ 10553] Zwei inemandergebende, un- möblirte und ein einzelnes Zimmer zu vermiethen. «rüvbergerllr-afte 13. MAGGI5 Bewährteste Erfindung 11114 Um stille Theilnahme bitten 11123 Gießen, den 21. December 1896 Die Beerdi. ung findet Dienstag Mittag 2 Uhr, vom Sterbehause Bahnhofstraße 27 aus statt. 10917 Der Anfang 10968 11112 Coursbericht 11122 empfiehlt Ung. Gotd-Rente 4 3 Portugiesen I Privat-Kapitalisten || bestellt Probe-Nummern der „Neuen I Börsen-Zeitung", Berlin, Zimmer-1 Str. K)0. Versandt gratis und franco. 1 Stadt Worms unk. b. 1901 dto. 4 etlbf ortrnt Marktplatz 22. 10692 a .5 5 87, 6 8 8 101 101 ortOucuaii: 18. Sdjenba. — Druck und iBrrlag btc 8*rübi 'ihr» lln'iu-iiuvjnnb Coursbericht von Conrad Dietz, Bankgeschäft, Gietzerr, Schulstraße 87. 8 67. 87. 87. 47, 3 Eorrrse vom 12./12.| 19./12. »7, 8 4 5 4 4 3 3 88.— 81.05 102.60 54.70 57.30 89.40 90 60 102.40 82.40 65.90 36.40 52.10 90.80 102.45 102.15 83.30 65.8( 36.60 52.85 80.60 169 50 । 4.15 meines K l e i d e r e u r s u s beginnt den 4. Januar. Anmeldungen nehme ich in meiner Wohnung, Sonnenstraße 12, entgegen. 4 4 37, t 6 4 101.00 101.'0 101.00 10250 Eorrrse vom 12./12.|19./12, Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Müller. Mrxicaner Monopol-Griechen von Eisenb. Rentenb. Obl. BuderuS Obl. 104.- 101.- 101.- 101.60 101 — 103.85 98 25 102 45 102.01 102.70 88.- 81.— 102.80 55.10 57.45 104.— 101.— 101.— 101.65 101.— 100.20 103.80 99.40 102.50 100.— 101.85 101.— 100.— 102.— । Eourse vorn | 12./12.19./12 Staalapapierk. Deutsch«. D. Reichs-Anl. do....... do...... Preuß.ConsolS do....... do....... Bad. St.-Obl. 0.1886. . . Bayr. St.-Obl. do. Eisb.-Obl. Brem.St.-Anl. v.1892 . . Hamb.St. Rte. v. 1893 . . . Hess. El.-Obl. do...... W|L»ianbtfd)c. Griech.E. B. v. 1890 . . . . do. Mon -Anl. Jtal. Rte. St 1000—4000 do....... Oest.Gold-Rte. OestSilb.-Rte. Oesterr.Localb. verstaatl. . Port. St.-Anl. do....... werden Zahlungen nicht mehr angenommen. Nur Mitglieder mit ihren Familien haben Zutritt. 100.20 99.40 102.50 100.— 101.80 101.— 100.— 102 — 85.90 103/0 25.70 93.40 1887 3 30 10150 Weihnachtsbescheerung u. Verloosung am ersten Feiertage, Abends präcis 8 Uhr, in Leibs Saat. Diejenigen Mitglieder, welche fich an der Verloosung betheiligen wollen, haben bis längstens 23. December mindestens 50 Pfg. bei dem Kassier, Herrn Kaufmann Dort, einzuzahlen. Nach diesem Termin Achtungsvoll E. Kess Preise der Plätze im Vorverkauf: Sverisitz 2 Mk., 1. Parquet 1.50 Mk., 2. Parquet 1 Mk., Estrade 1.50 Mk., Stehplatz 75 Pfg, Galerie 75 Pfg. Vormerkungen auf BilletS bittet man in der Musikalienhandlung von Herrn Ernst Challier bis zum 24. December vollziehen zu laste''. Nachmittag 4 Ahr, im Stadttheater zu Gießen Oh. Wallenfels 17 Marktplatz 17. Prscent 47, Oesterr. Stlberrente Sttinbrudfrn »Bretsch L Schcyda) in Glktzen. Kie heutige Plummer umfaßt 8 ^"ten. X Auf einige Tage verreist Procatt 37, Deutsche Reichsanl. 3 Preutz. EonsolS Th. Frutig* pract. Zahnarzt. beste deutsche Fabrikate von Mk. 2.— an die Literflasche, ächt importirten von Mk. 3.50 an die Literflasche, Arao —• nur ächten de Batavia Mk. 3.— die Literflasche. Pansch-Essenzen Arac Punschestenz Mk. 2.— die Flasche, Bereitung aus feinstem Arac, Ruin, Portwein und Ananas Mk. 3.— die Flasche. Wein reingehaltenen deutschen Rothwein Mk. 1.— die Flasche, reingehaltenen französischen Rothwein von Mk. 2.— an die Flasche, reingehaltene Rheinweine, weißen, von 60 Pfg. an die Flasche Aufführung des Weihnachts-Iestspieks „Christnacht“ von Haus Herrig dargestellt vou Einwohnern Warburgs am Sonntag, den 27. December 1896, Todes-Anzeige. Heute Nacht 12^ Uhr hat es Gott dem Allmächtigen gefallen, nach Lugern, schweren, mit Geduld ertragenen Leiden unsere innigst geli.bte Gattin, Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Katharina Müller, geb. Ettling, zu sich zu nehmen, welches wir Verwandten, Freunden und Bekannten tiefbetrübt m tcheilen. Die Herberge M Hklmnth bittet in dieser Winterszeit um freund liche Zuwendung von abgelegte« Kleider« und Schuhen für die bedürftigen Wandersleute. 9980 Eonrse vom *£■ 12./12/19./12 Z, Cognac bkste deutsche Destillate von Mk. 1.80 an die Literflasche, ächt französische bto. von Mk. 3.50 an die Literflasche, Eiereoguae. 37, Gr. Hessische Obl. Stadt Darmstadt v. 1891 m W.-te Männer-Turnverein. Samstag, 26. December (2. Feiertag) Abends 8 Uhr: Weihuachts-Feier in Steins Garte«. Tauschverloosung findet nicht statt. Dagegen wird eine Anzahl von Gegenständen unter den Mitgliedern zum Besten de» Turnhallebaufonds verloost. — Um zahlreiche Betheiligung bittet 11110 Der Vorstand. Oesterr. Staatsbahn v. 1885 91.60 4 Jtal. staatSgar. Etsenb. 54.80 5 een J. Kurz & Co., Giessen, Kahnhif-raßk 63. Frankfurter Börse vom 15. December 1896. Lebensgroße SÄÄS Portraiis Die tranken der Iions-Gemeinde bet Bielefeld — in den vier vereinigten Anstalten Bethel, Sarepta, Nazareth «nd Wtlhelmbdorf — kosten für das kommende Welhnachtssest abermals aus die bewährte Liebe ihrer Freunde. Unter den 1500 epileptischen Kranken Bethels und den Hunderten kranker und elender Kinder der anderen Anstalten sind viele, die Niemande« haben, der ihnen zu Weihnachten eine freundl'che Gabe senden tSn1 te Und wer gedenkt vollends der Heimathlosen? Wir hoffen, daß die Freunde derselben auch in diesem Jahre unsere Hände nicht leer lassen werden damit wir unter den mehr denn 1(0 WeihnachtSbäumen kein Einziges unserer lieben Gäste unerfreut zu lassen brauchen. Beihtt bei Bielefeld, im December 1896. F. Bodelschwlngh, Pastor. Bezahle für Marder, Jlt'ffe, Füchse nnb Hasen-Felle ....... hohe Preise. 1— A. Kretzschmsr, Kürschner, Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme, sowie für die schönen Blumenspenden und die tröstenden Worte des Herrn Pfarrer Dr. Naumann sagt innigsten Dank Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: K. H. Spamer, Realgymnasiallehrer i. P. Gießen, 21. December 1896. 11113 37, Frankftr.Hyp.Bk.unk.b.1906 101.00 37» Hambrgr.Hyp.Bk. unk.b.1905 47, Frks.Hyp.Cred.V. unk. b. 1906 101.00 37» Dreuß. Hyp. A. Bk. unk.b.1905 unk.b.1905 103 80 37, Pomm.Hyp.A Bk.unk.b.1906 37, DeutscheGrdsch.B. unk. b. 1906 101.00 4 Frkf. Ldw.Cred.Bk. unk. b. 1900 l^^teller^Angebote^l Kutscher gesucht. Wo? sagt die Exped. d- Bl. HV2« Tücht. Eisendreher werden sofort auf dauernde Arbeit gesucht. 1104$i Maschinenfabrik u. Eisengießerei Wilh.Momma m Wetzlar. Tücht. fnubtre fauffrou für einige Stunden Vormittags per sofort gesucht. 11117 Wo? sagt die Expedition d. Bl. jVerloren u Gefunden. | 11119) Gefunden ein Trauring. Abzuholen Bahnhofstratze 26, Hinte, h. Brief Geld Brief 20 Franken-St. 16.18 16.14 Franz. Banknoten Engl. Sovereigns 20.36 20.32 Oesterr. dto. — Dollars in Gold 4.20 4.16 Amertc. —1 Eonrse vom 12./12 |19./12. a r** Tours« ootii 12,12 |19 /12. Pr. H.-Act. alte 101.— 101.— do.Südb.(Lb). 82»/, 80 7, Pr.H.-Act.neue 102.70 102.70 Oest.Ndw.l-o». —.— do....... 101.- 101 — Gotthardbahn. 165 — 165.— Goth.unk. 1903 103.— 103.- Schwz. Central 135.40 188.30 Pwerse Gil. BuderuS E. W. Eisenb. Rtenbk. 102.95 101.50 103.50 101.50 Schwz.Nordost Jtl.Mittelmeer Pr. Henri (Lxb.) 130.30 96 90 89.— 131.50 96 30 88.40 tzuk-Arti». DtscheReichsbk. 159.65 158.60 4 Ifqiiel. Jmft in Procent«. Bad. Th. 100 . 146 — 145.65 Frankftr. Bank 178.- 177.80 4 Bayer. Th. 100 151.60 —. —■ Lerl.Hdlsges.. 154.10 153.90 5 Donau-Reg. . Eöln-Minden. 118.85 117 K Darmst. Bank. 155.40 155.51 87, Deutsche Bank 191.60 191.60 Th. 100 137.— 187.81 Disct. - Comm. 206.70 207.— 3 85.25 35 4< Dresdner Bank 157.50 157.40 M cm. Th. 100 Oesterr. v 1860 Oldenb. Th. 40 186.30 136 2t Mitteld. Cr.Bk. 112.50 114.90 5 126 70 126 70 Oest.Crd.-Anst. 311.7s 318.7s 3 128.50 129.- Ziditrie-Attinl 27, Raab-Graz 100 —, - 98 5t Nordd. Lloyd . 112.10 111.20 3 Türk. frS. 400 30.85 32.6t HöchsterFarbw. Bochumer Guß 445.80 160.— 443 90 160.90 JiiqiieL <«ft Dortm. Union. 47.50 46.2« Ansbacher st. 7 42.25 42.- Gelsenk. Brgw. 166.40 167.80 Augsburg. , 7 24.30 24 35 Harpen. Brgw. 166 70 169.70 Brfchw.Thlr20 108.— 107.- Ber. Königs- u. 157.50 Finnlönd. „ 10 —.— r ' , Laura . . . 157.— Frerburg. fS. 15 28.40| 28. U •ifMÜMjrtiee. Mailänder „ 10 13.50 13 60 Heff.LudwigSb. Csac-Agram . 118 30 218.7, 117.90 Meininger st. 7 Pappenh. , 7 22.05 24.50 24 M 23.2 f Oest. Staat Sb 302 - 300.7. Venediger L. 8" 23 75 Liffabon. . . . 68.80 68.50 4 Prag-Dux 1891 Rom II—VIII 89.55 89.50 3 Raab-Oed.v.91 Buenos - Aires 4 Rudolfb. Gold v.1888 . . . 29.10 74.20 3 Jtal. gar.E.B. Ltndkvhrl.Alll. do.S.-Braunf. do. Solms-Lich do.Jsnb.-virst. Grfl. S.-Laub. 101’10 90.— 101.50 100.— 101.10 90.30 101.10 3 4 5 4 4 5 Livorneser. . . Sicil. v. 1891 Toscanische. . Ruff. Südwest Rjäsan: Uralsk Anatolische B. Sisklld.-tzriorit. ♦*/. Portug. v. 89 . Deutsch,. 3 do. v. 1886 . . Heff. Ludw. v. 3 Salon.-Mon. . 1868/69 . . —. — —. — 9faHbbrirfr. bo.D.1874 . . —.— 4 D.Grndschuld- do. v. 1875/78 99.50 99.80 bank V-VI do....... 99.50 99.2U 4 do. I—II Homburger I. . —. — —.— 8*/, do....... Pfälzer Nordb. 102.10 102.10 4 Fkf.Hyp-Bk.M «»»ländisch«. 8 7, do....... Elisab.-B. stfr. 102.90 102.9u 4 do. Hyp. Cred. Kaschau-Oderb. 4 d.l905unkS27 v. 1891 . . . 37, S 29 ... Lombardische . 101.10 100.60 *7, Ldw.Cred.-Bk. Lombardische . 73.65 73.8t 4 Hamburg. Hyp. Oest. Staatsb. —.— 116.50 4 do. unk. b. 1900 do....... 103.80 103.85 37, do....... boJ.-Vm.6rn. 95.65 95.40 4 Mein. Hyp. alte do. IX. Em. . 92.80 92.65 4 do. neue do. v. 1885 . . — — 91.55 3' 37, do...... do. Erg. Netz . 93 601 93.65 do. unt. 1907 103 65 103.85 5 4 3 Rum. am. Rte. Ruff. Obl. v. 80 Schwed. Obl. . 100.20 102.60 102.40 100.- 102.45 102.10 4 4 17, 103.40 103.45 37, do....... 99.60 99.75 98.05 97.85 5 Serb.Gld.-Rte. —.— — 103.65 103.70 5 do. Tab.-Rte. —.— —,— 31/ 103.56 103 15 4 Spanische Rte. 59.80 58.50 31/ 98.10 98.05 5 Türk.Zoll-Obl. 90 — 91.50 1 bo.conn.Lit.C. —.— — — 102.50 102.55 1 do. Lit.D. 19 50 20.50 3 /, 102 70 102.60 4 Ung. Gld.-Rte. 103.50 103.45 103.05 103.— 4 do.Kron. Rte. 99.65 99.60 47, do.E.B.Gold 4 100.75 101.— v. 1889 . . . 104.15 104.20 5 Arg. inn. Anl. 64.05 64.30 4 100.60 100.55 47, do. äuß.v.1888 53 05 53.70 4 102.65 102.35 57» ChinestscheAnl. —.— 104.41 37, 102 50 102.50 4 Egyptische unif. 105.20 105.40 47, 6 Mexic. v. 1890 93.45 93.35 4 5 do. Eisenb. . 84.40 84.30 29.30 29.- 3 do. Silber. . 24.65 24.41 4 30.30 30.71 4 Städte «dl. 90.80 91.10 37, Franks. 0.1893 101.35 101.15 4 54.35 54.61 37, Darmst. 88/94 100.45 101.45 3 103 90 104.20 37. Gießen .... 102.20 103.2< 5 86.— 86.05 37, Mainz..... 100 25 100.25 4 4 " Ofienb. 0.1892 104 20 104.20 3 84.70 84.55 37, Wiesb. , 1887 101.3c 101.30 3 38.- 38.21 4 Worms. . . . 102.7c 102.2t 3 25 65 25.75 37, Worms . . . . 102.3t 102.3t 3 gttJWl Montags- Di- S'kß-ntt ajdjentl'® ® be.g-l-gt. Am Gie Das Grotzherzo! ,g die gemttvd Str wollen ben Gem btr 618 Ende December l. tioxla^wr e gezahlten Bei Ixanttn^dUTung und zt j-nigen Ist -reiikasse abzurrchneu uti Quittungen hierüber, zu t demnächst zugehenden Fort zu nehmen. Wir lehen Ihrem! Sbrechnung stattgefunden entgegen. v Die 50 jährig! „großen Sprudeli ». De Don Wilhelm Die Nauheimer Ouel den Römern und den Cel 8od)[alj au§ i^ncn «troo. über dem Mene, §tatiov bem vvttbstüchev Abhänge fruchtbaren Wetterau. Als die alten Quell im Jahre 1823 an, zu von Quellen zu «bohren, ju dem jetzt so berühmten «ml. Juli 1835 t W®* auf Anregung det Öffnet Die Zahl Der Ri .I837 I,e6 sich der erste m Nauheim nieder. 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