1S96 Mittwoch dm 22. April EP» Amts- und Anzeigeblutt für den Tiveis Gietzen Hratisbeikage: Gießener Zamilienbkätter Ivnahme boi Anzeigen zu der Nachmittag- für den tzl^nden lag erscheinenden Nummer bi» Sonn. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und AuSlande» nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Neueste Nucheichte«. Bolffl telegraphisches Sorrefpondenz-Bureau. Berlin, 20. April. Gegen den geplanten 8«Uhr- Schluß der Ladengeschäfte fand am gestrigen Nach- mtttag eine Protestversammlung statt, welche der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller einberufen hatte. Weit über 1500 Personen waren der Einladung gefolgt. Den Vorsitz führte Geh. Commerzieurath Goldberger, als Referent fungirte Director VogtS, der den in der Regierungsvorlage zum Ausdruck gekommenen humanen Gedanken zwar anerkannte, aber darauf hinwieS, man dürfe unter der Flagge „Schutz den Handlungsgehilfen" nicht soweit gehen, daß da- ourch der reelle Kaufmann, insbesondere der kleine Gewerbetreibende, geschädigt wird. Bet mehr als 50 pTt. der Geschäfte betrüge die Ladeozett nach Abrechnung der Pausen durchschnittlich 12Vs Stunden. Dazu komme noch, daß, wie statistisch vachgewiesen ist, beim 8.Uhr>Schluß ca. 50,000 Personen genöthigt sein würden, sich ihre Lebensmittel nach 8 Uhr Abends zu besorgen. Außerdem würde in vielen Geschäften der Schichtwechsel aufhörrn und dadurch die Zahl der Stellenlosen erheblich vermehrt werde«. Die in der Vor« läge vorgesehene Ausnahme von höchstens 16 Tagen pro Jahr fei völlig unzureichend. Für den 8 Uhr Schluß traten nur einige socialdemokratische Handlungsgehilfen ein, deren einer eine Resolution befürwortete, in welcher der 8 Uhr- Schluß als zum Schutze der kaufmännischen Angestellten noch für ungenügend bezeichnet wurde. Diese Resolution fand äxoildi« bei »«««5 .Herold" Berlin, 20. April. DaS StaatSmintsterium trat heute Nachmittag 2 Uhr im Reichstagsgebäude zu einer Sitzung zusammen. Berlin, 20. April. Das Landgericht I verwarf heute, wie die „Neuesten Nachrichten" melden, die Beschwerde des RechtSanwaltS Friedmann, welche dieser gegen seine Ber- Haftung eingelegt hatte. Nachdem die bezüglichen Actenstücke der französischen Behörde übermittelt wurden, steht der AuS- lieferung Friedmanns nichts mehr tm Wege. Berlin, 20. April. Für die zweite Lesung des Gesetz- entwursS, betreffend Regelung der Richtergehälter und Ernennung der Gerichtsassessoren find, wie verlautet, BermittelungSvorschläge wegen deS abgelehnteu Paragraphen 8 mit Erfolg eingeleitet worden. ES wird eine andere Faffung deS Paragraphen gewählt, für welche auch die Nattonalliberalen gewonnen sind. Berlin, 20. April. Mit dem heutigen Tage find die Maurer Berlins in einen Ausstand eiogetreten. Sie fordern neunstündige Arbeitszeit und 55 Pfg. Minimal- Stundenlohn. Auf einer Anzahl Bauten wird bereits nur neun Stunden gearbeitet und auch der Mivimallohu größten- theils bezahlt. Die Maurer wollen den Strike ourchführen, bis überall ihre Forderungen bewilligt find. Elbing, 20. April. DaS hiesige Schwurgericht sprach am Freitag den Stadtkämmerer und Kaufmann Ruhm aus Ttegenhof frei, trotzdem der Angeklagte ein volles Geständniß abgelegt hatte, wonach er die Stadtkaffe jahrelang bestohlen und die Bücher gefälfcht hatte. Der unterschlagene Gesammt- betrag beläuft fich auf 24,800 Mk. In der Beweisaufnahme wachte der Angeklagte sein Geständniß. Dieses sensationelle Unheil, das hier das allergrößte Aufsehen erregt hat, der- I anlaßte den SchwurgerichtSpräfidenten Rauscher heute zu einigen Bemerkungen an die Geschworenen. Der „Elbivger Zeitung" zufolge sagte Rauscher, daS Urtheil habe die Augen der ganzen ctvilistrteu Welt nach Elbing gerichtet. Ueberall werfe man die Frage auf: Wie war ein solche» Urtheil möglich? Die Geschworenen hätten fich über ihre Befugnisse und Verpflichtungen im Jrrthum befunden. Sie hätten ihre Rechtsprechung aufzubauen auf dem Ergeboiß der Beweisaufnahme und nicht etwa Dinge in ihre Berathungen zu trogen, die in der Beweisaufnahme nicht erörtert worden find. Der Präsident bemerkte, er wolle nicht Kritik Üben an dem Spruch der Geschworenen, sondern nur vorbeugend wirken. r v Leipzig, 20. April. In einer gestern hier stattgefundeven bon 400 Personen besuchten Schuhmach er-Bersamm- lu n g wurde mitgetheilt, daß die Innung zu den Forderungen der Gehilfen — Erhöhung deS AccordtarifS um 10 pEt., I lOstündige Arbeitszeit, 30 Pfg. Mindeft-Stundenlohn, 40 Pfg. | Ueberstunden — Stellung genommen hat und den Gehilfen I die Anerkennung des 1888er Tarifs aubietr. Wie nun I gestern beschloffen wurde, foll in allen Werkstätten, in denen Vierteljähriger JUonMrmfÄbyrctox 2 Mark 20 Pfg. mit vringerlohn. t Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pf^ Nedaction, kxpcditi« und Drucker«: Kch»tftr«teMr.,. Fernsprecher 61. - e Empfehlung als Gesundheitsseife iui Innung von 2000 dem?. sor Dr. AckertgiM,Hi!l'L< iardelebea, Jeu, Profewr Dt Geh.’Med.-Bath Profess« ft I Professor Dr. Flemming. Kklb ‘De a. 8., Professor Dr. H** i. Med.-Rath Professor Dr. Fr M eidelberg, Geh. Med.-Batl Dr i Professor H. Kraue, Berlin V )r. B. Schultze, Jena, Prof» 11»«. Geh. Med.-Rath Dr ■uc • Weimar, Geh. Mei it a.D.Dr. tuen, BödsAurg., Gen.-in . Müler, Oldenburg, Gen b । ityreuth, Gen.-Knt a.D.? lal-Räthe: Preibug i. Breisgau, Obe ihtersbaeh, Hof-Bath Dr Weinsberg, Hof-Bath 1 Der Zuzelger aldtint täglich, p Su-uahme de- MonkagS. Die Gießener W««ttie»»tä1ler erteil dem Anzeiger ^chitlich dreimal beigelegl. “*-Verdaul( leidende 1 “ERICH S Methode der Herren ,r Cvl von Voit, K Und2°0 Gramm/ Gießener Anzeig er Keneral-Ztnzeiger. müßten, um daS Duellwesen auch in den Augen seiner Anhänger I unnöthtg zu rnachm, viel härter bestraft werden. Soll etwas erreicht 1 werden, so wird, wie in England, so auch bei unS der Anstoß von oben kommen müssen. Sollte es nicht der Weisheit unseres Kaisers möglich sein, sich ein Beispiel ,u nehmen an dem Beispiel seine- I Großvaters? Redner geht näher aus das bekannte Vorgehen de- Prinzgemahl Albert gegen die Duelle ein, erinnert an eine EabtnetS- ordre Friedrichs deS Großen, wonach Offiziere, die zur Selbsthtlse greifen, aus der Armee entfernt werden sollen, sowie an CabtnetS- I ordreS Friedrich Wilhelm III. und IV. gegen das Duell. W-s ein protestantischer Geistlicher (Wendtland) am Grabe Schraders gegen den dem göttlichen Gebot bittet zuwiderlausenden Ehrencodex gesagt, das könne er selbst und jeder ernsthaste Katholik unterschreiben. StaatSsecrelär v. Boetticher: Im «ustrage deS durch Unwohlsein zu seinem Bedauern verhinderten Herrn Reichskanzlers habe ich zu erklären: Der Herr Reichskanzler hat von den Ereignissen der letzten Zeit mit lebhaftem Bebauern Kenntniß genommen. Zu [ ber Annahme, baß bie staatlichen Behörden gegenüber diesen Ereig- I nlficn nicht ihre Schuldigkeit gethan hätten, fehlt es an jedem Anhalt (Lautes Gelächter). Wenn eS auch in den Fällen, wo bie Absicht ber Duellanten vorher bekannt geworden war, nicht gelungen ist, bie Duelle zu verhindern, so kann daraus kein Vorwurf gegen die behördlichen Organe abgeleitet merben, denn die, welche sich bueUiten wollen, werden dazu stets Mittel und Wege finden. Daß dem Gesetz stets ohne Unterschied des Standes und Berufs Folge zu leisten ist, ist ganz selbstverständlich. Der Reichskanzler ist in ernste Erwägungen darüber eingetreten, welche Maßregeln zu ergreisen find, um solchen Ereignissen vorzubeugen. Die Erwägungen sind noch nicht a^g^Aus^^Antrag Rick.ert wird in die Besprechung der Interpellation | etr.getreten. ert (srs. Vp): So gut wie die Polizei Socialdemokraten, die ste in irgend einem Verdacht hat, beobachten kann, hätte st: auch die Herren Kotze und Schrader beobachten können. Wenn man das Duell, wie Bennigsen, unter Umständen für nöthig bilt, muß man auch ben Messerhelden einräumen, waS man den Duellanten einräumt. Der Große Kurfürst hat die Duellanten einfach hängen lasten. So weit gehen wir nicht; aber es müßten gleichzeitig Hobe Geld- und Gefängnitzstrafen verhängt werden, wie in Belgien und Spanien. In Preußen zwingt man statt dessen den Offizier geradezu zum Duell. Mein Parteigenosfe Hintze wurde aus dem Offizierstande entfernt, weil er sich als Gegner des Duells bekannte. Und zu gleicher Zeit wurde ein katholischer Offizier excommunicirt, weil er sich bueUtrte! In welchen Conflict kommt da das Rechtsbewußtsein des Volkes. Möge ber Reichstag an bie kompetente Stelle die Aufforderung richten, diesen Zustand zu ändern. Abg. Schall (c.) führt aus: Das Duell widerspricht ben christlichen Geboten; ich habe eS deshalb auch Immer verurtheilt. (Lachen links.) Richtig ist aber auch, daß gleichwie die Nation, so auch der einzelne Mann auf seine Ehre halten und unter Umständen auch sein Leden dafür einsetzen muß Bei diesen inneren Conflicten hilft nur eins: Stärkung deS christlichen Bewußtseins und vielleicht auch kirchliche Zuchtmaßregeln, auch gesetzliche Maßregeln sind angebracht. Und ba stehe ich auf dem Boden BachemS: Ausbau der Ehrengerichte und Erweiterung ihrer Befugniste. Vielleicht auch Ver- knüpfu"g des ehrengerichtlichen Urtheils mit civil rechtlichen Folgen, ferner Verschärfung der Beleidigungsstrafen. Abg. Bebel (Soc.) bezeichnet das Duell als gewöhnliche Rauferei und die Tödtung im Duell als gemeinen Todtfchlag. Wie wenig es sich dabei um ein Gottesgericht handle, zeige der Fall Zenker-Kettelhodt, wo Derjenige, der im Duell fiel, dadurch zum Duell gezwungen worden war, daß der andere seine Frau zum Ehebruch verleitet hatte. Das Duell habe die größte moralische Unterstützung dadurch gesunden, daß die Duellanten sicher auf Begnadigung rechnen konnten. Da liege der Hase im Pfeffer. Datz liebel komme von der Schicht, die an der Spitze unserer Gesellschaft stehe und auch an ber Regierung sei. Weiterberathung morgen 1 Uhr. Zugleich wird die Resolution Barth gegen das Duell berathen. Schluß 53/4 Uhr. indeß nur 23 Anhänger. Gegen 23 Stimmen wurde eine Resolution angenommen, in der gegen den 8 Uhr-Schluß pro- teftirt und der Erwartung Ausdruck gegeben wird, daß sich der gesammte Handelöstand dem Proteste gegen die Vorschläge der Reichscommission für Arbeiterstatistik anschließen werke. Diese Resolution soll Über ganz Deutschland verbreitet werden. . Berlin, 20. April. Die „Nordd. Allgem. Ztg." weist bezüglich der Nachricht, wonach die von der industriellen Gesellschaft zu Mülhausen i. E. vor 28 Jahren begründete Gesellschaft zur Verhütung von Fabrikunfällen regierungsseitig geschloffen worden sei, auf den letzten Ge- schäftsbericht der Gesellschaft bin, auö dem hervorgeht, daß dieselbe durch eigenen Beschluß geschloffen wurde, weil daS Feld ihrer Thätigkeit infolge der Einführung der Arbeiter- schutzgesetzgebung in Elsaß - Lothringen derselben entzogen wurde, welche alle jene Aufgaben erfüllt, die sich die Gesellschaft bei dem Entstehen gestellt habe. Die „Nordd. Allg. Ztg." meint, man verstehe es, wenn die Mülhausener Gesellschaft nur mit einem gewtffen Bedauern sich zur Aufhebung entschloß, fie erblickt andererseits in dem Entschluß ein rühmliches Zeichen für die Wirksamkeit der deutschen Arbeiter- versicherungSgesetze. Osnabrück, 20. April. Reichstags-Stichwahl. Bis Abends 9 Uhr wurden gezählt: für Wamhoff (natl.) 12,315, für Schele (Welfe) 7577 Stimmen. Franenbutg, 20. April. Die AlterthumS-Gefellschaft I „Prussia" in Königsberg theilt mit: Hier wurde heute ein Wikingerschiff gehoben und mittels Dampfers nach Königsberg geschafft. Deutscher Reichstag. 72. Sitzung. Montag, den 20. April 1896. Am BundeSrathStische: StaatSsecretär v. Bötticher. Das Haus setzt zunächst die Beralhung der GenossenschaftS- enutlle fort W ach s 145 Absatz 1 sollen die Verkäufer bei ben Gonfumoerdnen, > He an RichtoereinSmitglieder Waaren abgeben, mit Geldstrafe eWiu 150 Mk. bestraft werden. Antrag v. Hodenberg (Welse) will bas Minimum auf SXDSJir., ein Antrag Schneider (srs. Vp.) daS Maximum auf 30 Mk. n ■nnlten. 2 dsatz 2 unterwirft derselben Strafe biejentgen Mitglieder, nwtot tchre Legitimation behufs Einkaufs von Consumvereinswaaren ueMuJer Weise an Richtmitglieder abgeben. 2bg. Hobenderg beantragt, für ben Fall der Ablehnung seines Silke.1:3' zum ersten Absatz, das Strafminimum im Absatz 2 auf ?H)iM zu bemessen. Geh. Rath Hofmann bittet, die Anträge abzulehnen. Man Ifolt (j ben Gerichten überlasten, wie niebrig sie im gegebenen Falle tztz Strafe bemessen wollen. sJbgg. Hammacher (nl.), v. Stumm (Rp.) undFuchs (Etr.) tudm är die Fassung der Eommisston ein. S 145a wolle doch nur 61«) Strasvorschristen festlegen, was die Consumvereine selber in löten Statuten *16 ihren Zweck bezeichneten: Verkauf nur an •Rltglidber. s 145a wird unverändert in der Fassung der Eommisston *N- apmien. S 145b verbietet den Mitgliedern der Consumvereine ben gewerbS- ober gewohnheitsmäßigen Weiterverkauf von Waaren, die citi bein Consumverein bezogen würden, an Rtchtmitglieder. 2og. v. PobdielSki (cons.) erklärt, für ben Paragraph in UMtkr Raffung nicht stimmen zu können, denn bann könnten sich ja ir|*t einmal mehr Personen beispielsweise zum Bezug eines KahnS Söhlen dehusS theilweisen Weiterverkaufs an Andere zusammenthun. 30le Abgg. Fuchs, v. Stumm unb Hammacher treten für tlm Pc-ragraph ein, der eine nothwendige Consiquenz des 145a s H. Gjinfumoerdn: feien doch Einkaufsgenossenschaften lediglich für dM persönlichen Verbrauch der Mitglieder. 2dg. Schneider steht eS als eine ganz unzulässige Eigenthums- ' «s-iä»kung an, wolle man durch den Paragraph Leuten verbieten, ffiki üter ihr Eigenthum zu verfügen bloS weil ste es aus dem Confum- t«dn bezogen haben. S 145b wird mit großer Mehrheit angenommen. Ittifel 2 der Vorlage unterwirft die Fabrik-Consurnanstalten, Stellt [bie Eonsumanstalten ähnlicher Consumvereinigungen, ins- jg|onbrre der Offizier- und Beamtenvereine, den beschränkenden Vor- Weri des Artikels 1. n . Crin Antrag v. Stumm, durch einen Zusatz klarzustellen, daß Ilm Eweiseanstalten vorgenannter Vereinigungen die Abgabe von s Hairer 1 „zu alsbaldigem persönlichen Verbrauch" auch an Dritte , Bellen sein soll, wird angenommen Suf Antrag v. Stumm wird fernerbeschloffen, daßberGesctz- a ntoui'i am 1. Januar 1897 in Kraft treten soll. Auch die von der Eornrniffion beantragte Resolution wird B mmeunmen. @8 folgt die Duell-Interpellation Bachem. StaatSsecrelär 0. Bötticher erklärt sich zur sofortigen Beant- C,lltiU»bgbeSa’(bem ((Str.): Seit Langem hat nichts so sehr die StofitnlWrtt belchäsfgt, erregt, erbittert, als die bekannte neuerliche r von Zweikämpfen. Bisher hat st» der Reichstag den Zwei- llfciler gegenüber Zurückhaltung auferlegt, offenbar in ber Memung, 1 * Ih»t der öffentlichen Meinung werde mit ber Zeit wirkiamer s it* ai3 eine öffentliche Erörterung hier. Neuerdings ist aber daS 1 Odd »ufehenbs an Umfang gestiegen. Gegenüber den Anschauungen .Plifünften des Duells haben st» in jüngster Zeit mehr.unb mehr iMStiitnmen ernster Männer erhoben, auch in protestantischen Kreisen, c 5mix die beutsche AdelSgenossenschast bat jetzt dazu Stellung ge- 7 utnrnn, obwohl ihr Mitglieder zahlreich angehören, welche bisher I dM Duell Voruriheil anhingen. Die Adelsgenossenschast hat Ein- i| siippp von Ehrengerichten beschloffen, die orbnungSgemäß befinitiv i ißc Ehrenhändel unter Beobachtung der Gesetze entscheiden tollen, ü Sdfcft ba« Militär-Wochenblatt hat am Charsreitag Grundsätze 1 tmicCelt, welche in ihrer Konsequenz zu einer Verwerfung des Duells min müssen. ES ist das um so erfreulicher, als die hier vor, ijeimen Schwierigkeiten nicht zu verkennen sind. Werden doch Wi an den Universitäten dieduellgegnerifchen Corporationen verpönt. «$0m die Armee und das Reserveosfizierswesen. L tztereS darf nicht ,»WrLin verseht werden mit ungesunden Anschauungen, die sich aus I te odlöen Armee btdeiten. In Bayern hatte man schon angefangen, t X‘venten au« nichtschlagenden Verbindungen zum Reserveoistzier 1 «Klaffen Demgegenüber bedeuten die neuerlichen Vorkowmniffe 1 einen bedauerlichen Rück'chlag, ber die Oeffentlichkeit schwer tnil hat. Vor Allem kann ich zwei Fälle nicht ungenannt lasten: 1 Stalhobt-Senter unb v. Kotze-Schrader. Was haben im letzteren t M Ibie Behörden gethan, um verhindern was Jedermann im 'Venus wußte? (Sehr richtig!) Nichts. Und sind wir denn sicher, ' dli Der der sich eines solchen Vergeben« schuldig gemacht, auch kittfit wird? Daß er überhaupt von der Reise zurückkehrt, bie man iNnrchig hat antreten lassen, wie man sagt ins Ausland? In dem Falle bat das Ehrengericht sogar die Wahrung der S andesehre mlamgt unter Verletzung der Gesetze! Wir wollen nicht in bie Uitoigatioe Sr. Majestät eingretfen, aber wenn bie von ibm ein- Ml-Iteten Ehrengerichte nicht genügen, so müffen wir anbere fordern. Bestrafungen der Duelle ferner sind so, baß sie ihrm Zweck, M d"i bekleideten Lehrerstelle bezieht, wird ihm der fehlende aus Staatsmitteln als Alterßzulage ausbezahlt. Außer in ihm zukommenden Gehalte hat jeder definitiv angehd:- Lchrer an Volksschulen eine angemessene Wohnung, wo-:;, lich mit Garten, oder eine Miethentschadigung zu beanfpTulti Der Genuß der Dienstwohnung ober die dafür ge»Lsii Miethentschädigung kommt im Falle der Penfionirung tttfl Lehrers bei Bestimmung des ihm gebührenden Ruhegrhcl im Betrage von 200 Mk. in Anrechnung. Die Bestianmwjn finden auch auf die definitiv angestellten Lehrerinoev a* auf Schulverwalterinnen mit der Einschränkung Anweotoz daß 1. bei definitiv angestellten Lehrerinnen nach ISjMnga Dienstzeit bezw. nach Erlangung eine» Gehalte» von Ifa) IV ein weiteres Aufsteigen im Gehalt durch GewL-ruag c.-i AlterSzulagen auß ©taatßmiitteln nicht mehr ftattsioöer und 2. definitiv angestkllte Lehrerinnen bez». tzchu.on- roalterinnen nut die für einen unverheirateten Lehrer tx der betreffenden Gemeinde festgesetzte MiethentschLLiguvg u Anspruch nehmen können. Daß Gesetz tritt ntt bm 1. April 1897 in Kraft. ** Zu Amerika verstorbene Hessen. Riga, Mich , Fr« Catharina Meyer, 69 Jahre alt, auß Nieder Ohmen, ffiai hing ton, D. C., Frau Anna Maria Knauf geb. Sdiülr 75 Jahre alt, auß Arnßhain, Kreis Alßfeld. Dnnkirk N. U., Henry Schäfer, 72 Jahre alt, au! SDpper.htm Green Township, O., Christian Roth, 72 Jahre al. auß Heffen-Darmstadt. Rock Jßland, Jll., FrauSatharm Psoh geb. Ritter, 71 Jahre alt, auß Wimpfen. Ost 8 Couifl, Mo., Leonhard Träubel, 58 Jahre alt, auß Htrpe, heim. Baltimore, Md., Frau Catharina Müller, 57 Zah: alt, auß Gedern. Town Trenton, Wi!., Stephan Lau sen., 73 Iahte alt, auß Heffen-Darmstadt. Quincy, 3® Frau Margaretha Schmitt, 83 Jahre alt, auß ®rtc< Monroefield, O., Johanneß Wilhelm Nieß, 80 Iatz^ alt, auß Dbetfecmen. WB. Lang-Son!, 21. April. Bei der gestern fta: gefundenen Beigeordnetenwahl wurde Herr Heinrl Henrich wieder einstimmig gewählt. n. Stammheim, 18. April. Die hiesige Gemeiab welche vor 3 Jahren die Ablösung der Holzberechtigmiz' begonnen hat, stellte nunmehr einstimmig den Antrag vollständige A bren tung. Bor 3 Jahren wollte man tu Gleichheit unter den Crtßbürgern dadurch erzielen, daß ■< den über baß Mindestmaß hinaußgehenden Holzbezuf ablift Jeder hiesige SDrtßbürger nämlich, der ein eigne» Hau» o' mindestens 10 Morgen Land besaß, erhielt 3 Stecken H* mit Oberholz, jeder andere Ortebürger nur deren IJJJ Diese Berechtigten wurden mit einem Betrag von je 280 M abgesunden. Nun aber kamen rasch Nachmelbnngen * solchen, die wohl so viel Land besessen halten, aber keinen Anspruch auf den Extra-Holzbezug gemocht hau« Da auch diesen die Entschädigungssumme zugesprochrn wur^ kamen immer noch Nachmeldnnqen, da durch raich Ueberschreibungen unter Familienmitgliedern viele noch « die Reihen der Besitzer von 10 Morgen Land auMstf- 37 solcher Berechtigten waren so bereit! befriedigt, »Äbro- 15 noch den Nachwei! von dem erforderlichen erbringen werden. Um nun diesem Zustand ein 8n6( " machen, wurde jener Antrag gestellt unb die Entsckäriß»- folgendermaßen festgesetzt: Die^Grundtoxe beträgt ö60 Für jeden Morgen Land werden weitere 28 Mk. jedoch nur bi! zur Höhe von 280 Mk., sodaß die b 9 nti hätte, Uneellitöt iMa Banen, ba6 Wz ' - Höhenlinie • ßaaie biß ein • «tt kinth ■ Lilienberg C^mtn jur Hers (b unb fertig nat tala ein, uni mp alt 382, 3 i irern aut, i bei 9 Qigne bie Lil i bv Vui aber gen : rnilprtil all tz I Inlagt endlich geb । Mn ihm fir den I M he FkNigstellu 1 Iaziinat bie Lest : ho Dnnbilligsten «Qtgen Manne sei ^k-knbes Vorkonw ssater, jeize, baß b 1 ihr Unoefen I Zerrten*, bau bi i d fertig nach Muster in Pappe mit Leinenrücken ge- Sinien ein, und es reichten vier Unternehmer ihre Forde- ennger; mit 382, 350, 346, und 115 Mk. ein. Natürlich stieb, wenn auch „unter allgemeinem Schütteln deS Kopfes", »tr $ lligste die Lieferung. Beim Setzen der Bücher wurde i.» Wann aber gewahr, daß er mehr als den ganzen Liefe- lWgSgireiS als Setzerlohn aufwenden mußte, und als die Auflage endlich gedruckt war, da verlangten die Buchbinder Min üim für den Einband allein 160 Mk. Dadurch zog H bi« Fertigstellung der Bücher so in die Länge, daß der -Mgivral die Bestellung aufhob, die Bücher vielmehr bei ": in Orittbilligsten, aber Leistungsfähigsten bestellte und dem -billigem Manne seine Bücher auf dem Halse ließ. (vor- ; tiiltiüe# Borkommniß, das leider überall seines Gleichen • iiita, zeigt, daß die Preisschinderei nicht nur im Bauhand- 1 ml i hr Unwesen treibt. Der „Allgem. Anzeiger für Buch- EMrsien", dem dieses Beispiel von Selbstberabwürdigung riini Gewerbetreibenden entnommen ist, hätte noch hinzu« VN können, daß der Magistrat von vornherein etwas hWelidtereS hätte thun können, als eine offenbare Untüchtig« fWi Hüb Unreellitat zu beachten.) chtichSdigung 840 Mk. beträgt. Die bereits Abgefuudeue» rlctten nur die Grundtaxe. Die GesammtauSgaben der Ttochtbe werden sich auf rund 96,000 Mk. belaufen. § AuS de« Kreise AlSfeld, 20. April. In der Ge« I kliibe R. unseres Kreises befindet sich ein Einwohner, *h die beiden Feldzüge von 1866 und 1870/71 von An fig bis zu Ende mitgemacht. Dieser, ein geringer irndwirth, ist ohne sein verschulden trotz fleißigen und spar- i«tn Sinnes in Schulden geratheu, sodaß ihm nicht nur idrr kleines Gut, sondern auch seine Hofraithe zwangsweise mßeigert werden soll. Könnte nicht in unserer humanen :$it, in der man namentlich auch der tapferen Kampfer für hl Vaterland aus den RnhmeSjahren 1870/71 gedenkt, liraS geschehen, daß einem biederen Veteranen wenigstens .Mi» und Hof erhalten bliebe? Rasche Hilfe wäre in diesem Zolle doppelte Hilfe! A Au» dem Vogelsberg, 20. April. Der regnerische 4haracter der jetzigen Wetterlage ist von einer Beständigkeit, Neuheiten in Sonnen- und Regenschirmen • Bo« „Richter Stzrach". Fälle, wo zornige, erregte Volksmengen an Stelle des Strafrichters das Gesetz selbst in die Hand nehmen, sind zwar bet jedem, auch dem höchststehenden Culturvolk beobachtet worden, aber nirgendwo in so großer Zahl, wie in den Bereinigten Staaten. Der Richter Lynch — von dem kein Mensch genau angeben kann, wie er zu seinem seltsamen Namen kommt — ist dort fleißig an der Arbeit und in unserem Jahrhundert können 20000 bis 25000 Menschenleben gerechnet werden, die seiner beschleunigten Rechtspflege zum Opfer fielen. Besonders zwei verbrechen wurden stets mit dem Tode bestraft: der Pserdediebstahl und verbrechen gege Frauen und Mädchen. Wenn die westlichen Ansiedler diese vergehen als die schwersten ahndeten, so hatten sie dazu nach der Lage der verhältniffe allen Grund. Die Pferde waren der kostbarste Theil der Habe der Ansiedler, denn nicht nur boten sie die einzige Möglichkeit dar, die end- losen Prärien und Wildnisse zu durchkreuzen, sondern von ihrem Vorhandensein, von ihrer Schnelligkeit und Ausdauer hing in Fällen der Gefahr, die in Gestalt von Prärie« und Waldbränden oder Angriffen seitens der Indianer die Ansiedler stets bedrohten, das Leben ab. Es konnte demnach die Ansiedler kaum ein Verhängnißvollcrer Verlust treffen, als wenn ihnen die Pferde gestohlen wurden, was die Pferdediebe verhältnißmäßig leicht auszuführen vermochten, da man Ställe kaum kannte, sondern die Pferde frei im Walde ober auf den Prärien umherlaufen ließ. Wie man die Pferde und dos Vieh häufig sich selbst überlassen mußte, so biteben auch die weiblichen Angehörigen der Ansiedler nicht selten ohne genügenden Schutz, besonders bann, wenn bie Männer ber Jagb ober den gelbarbeiten oblagen. In solchen Augenblicken war bestänbig zu befürchten, baß umherstreifenbe Strolche, an denen im fernen Westen wie im Süden ber Union kein Mangel ist, bie Gelegenheit sich zu Nutze machen würben, um bie schutzlosen Frauen unb Mädchen anzufallen. Dieser Gefahr sind besonders bie auf vereinsamten Plantagen unb Farmen wohnenben weißen Frauen unb Mäbchen bes Südens ausgesetzt, da die hier vorherrschende Neger- unb Mischlingsbevölkerung reich an sinnlichen Elementen ist. Um die Leibenschaften ber Schwarzen unb Mulatten nieberzuhalten, gebe es kein anberes Mittel, als bie Strafen für bie gegen Frauen unb Mäbchen begangenen verbrechen so abschreckenb als möglich zu gestalten. In ber That bezeigen bie Ansiebler bes Südens bei ber Vornahme derartiger Lynchhinrichtungen zuweilen eine Grausamkeit, bie gerabezu barbarisch genannt unb nur baburch erklärt werben kann, baß bas Beispiel, wie bie in denselben Länbern hausenben Jnbianer mit ihren Gefangenen verfuhren, nicht ohne Einfluß auf bie Anschauungen ber Ansiedler blieb. Daß dies thatsächlich ber Fall, beweisen mehrere Lynchhinrichtungen, bie während ber letzten Jahre im Staate Texas.an Negern vollzogen worben, welche Attentate auf weiße Frauen unternommen hatten. Besonbers eine im Jahre 1891 in Texas vollzogene Hinrichtung eines Negers war eine so grauenhafte Hanblung, baß, als bie That in ihrer ganzen Schrecklichkeit bekannt würbe, ein Schrei bes Entsetzens bie vereinigten Staaten burchsuhr. Nicht minber schrecklich war bie am 30. October 1895 erfolgte Hinrichtung bes Negers Henry Hilliarb, ber bie Frau eines Farmers ermorbet hatte, bafür aber von seinen Verfolgern auf offenem Marktplatz bes Ortes Tyler in Texas im Beisein einer nach Tausenben zählenben Volksmenge langsam zu Tobe geröstet würbe. . . . Aber wie im Westen ber Union, so schreibt man ber „Köln. Ztg", die Kulturzustänbe sich von Jahr zu Jahr besser gestalten, je mehr bie Eisenbahnen ben Verkehr erleichtern unb bas Zuströmen einer gesitteten Bevölkerung ermöglichen, so werben sich auch tm ©üben die Verhältnisse bessern, unb jemehr Bildung und Gesittung in bie süblichen Staaten einziehen unb je mehr durch bie Zunahme ber Bevölkerung bie einzelnen Gemeinwesen sich engir aneinanber- schließen. In ben gesetzgebenben Körperschaften ber Süb- ftaaten wirb bereits ernstlich baran gedacht, mit bem Haupt- übel, den Lynchhinrichtungen, entschlossen aufzuräumen. So haste Nahrum ward beispielsweise in Süd-Carolina im vorigen Januar eür Gesetz angenommen, wonach alle Personen, die sich an Lyuch- hinrichtungen beteiligen, auf5 Strengste bestraft werden sollen, unb biejenige Grafschaft, in ber eine Lynchhinrichtung sich ereignet, ber Familie bes Gelynchten eine Entschäbigung vo» mindestens 2000 Dollars bezahlen muß. Aehnliche Gesetze werben über kurz ober lang auch in ben anberen Staate« zu erwarten sein, unb wenn sie auch nicht ganz zur Unter- brüefung der Lynchhinrichtungen ausreichen werben, so werden sie jedoch viel dazu beitragen, ihre Zahl zu vermindern. Mit ber Zunahme ber besseren Bevölkerung wirb auch bie Rechtspflege eine georbnetere sein, Bilbung unb Gesittung werden sich heben unb es werben Zeiten kommen, wo auch im Süden unb Westen bie Lynchhinrichtungen ebenso selten sein werben wie in ben Neu-Englandstaaten unb in New-York, unb wo man sich dieser ungesetzlichen Hanblungcn als Erscheinungen erinnern wirb, bie durch die eigentümliche Lage der Ver- hältniffe heraufbeschworen wurden, mit der Ausgleichung dieser verhältniffe aber wieder verschwanden. Witternngsbericht vom 21. April. Der Kern des barometrischm MaximumS hat fich vorn SiU^ westen der britischen Inseln in nordöstlicher Richtung verschoben und bedeckt heute den südlichen Theil der Nordsee, Jütland und Süd-Schweden. Gegen Süden nimmt der Luftdruck vorerst langsamer, dann vomNordm zum Südfutze der Alpen etwa« rascher tb. Ein flaches Minimum lag heute Morgen über b bchkhkii dmlh alle GsgailMkn ii. gngoüatcutc. ActirMskWlt KiihKe, gttlin 8., Bittnft.12. 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Heute Mttag 12 Uhr entschlief sanft nach langem Selben unser lieber Vater, Großvater und Schwiegervater Herr Franz Voit Fabrikant, im Alter von 72 Jahren. Grünberg, den 20. April 1896. Wr«*tWcr dop. Bt. 3".'/iSrrf.vyP.Lreb.>8 °nkA1906 ac/. fc.ta unk. b 1905 105.10 S'/,'/eDrntschrOrdsch^.wck.t AM6101L0 bl SCiJ?*■ kifh Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme an dem Verlust meines lieben Kindes sagt innigen Dank Frau Brücket Wwe., 3893 geb. Nassauer. Gießen, den 21. April 1896. Sonntag, den 26. April, im Saale des Cafö Leib: Abendunterhatag bestehend aus Zitber-Concert, - gefl. Mitwirkung des Zithervereins „Alpenröschen“ und sonst hiesiger geschätzter Spieler, Theater und Taus. Bis heute unerreicht in Schnelligkeit der Heizung u. Gasereparniss Origin. Houben’s Gasheizöfen. IO0T ^tellensuchende jeden Berufs placitl fd)ndl Beater** Bureau. Dresden. Reinbardstr. 16. 3445 so Siötohet tnd. Sovereign» Dollars ti Gelt Bi/|O/i Lattiche Reichs«!. 8% Prentz. LovsoL« 8*/,°/- ®r. 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Für Jeden in der Familie: Mann, Frau und Kind ist in 1 der Nummer etwas enthalten, waS interesfirt Für nur 75 Pfg. pro Vierteljahr abonnirt man HÜT* bei der nächsten Postanstalt, wo man wohnt, auf die .Thierborse" und erhält für diesen geringen Preis jede Woche Mittwochs: 1. gratis: Den Landwirthschastlichen und industriellen Central-Anzeiger; 2. gratis: Die International: Pflanzenbörse: 3. gratis: Die Naturalien- und Lehrmtttelbörse; 4. gratis: Die Kaninchen,el'ung; 5. gratis: Das illustrrrte UnteiHaltungsblatt (Romane, Novellen, Beschreibungen,Räthselu s w.,u.s.w.); 6. gratis: Allgemeine Mtttheilunaen über Land» und HauSwtrthschast und 7. gratis: Monatlich zweimal einen ganzen Bogco eines hochintcreffanten, fachwiflenschastlichen Werke«. , , Kein Blatt Deutschlands bietet eine solche Reichhaltigkeit an Unterhaltung und Belehrung. 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