4319] WeMgWr oonHnrnSuffa.Zz- roeit zu vermWn. 6r6nbttt r r r :t ie it n '5 ir 'z tt n b it Jemich JM D» ttfc, K«mn, Bakziw behSr, per sofort pi^ 4765] gamtlitnkf.i Pro« (Parterre], ja r .Näheres Ba?chE 4718] Kleines - 4671] Ein Logis > Louis vozt 4659] vlrichstrchi Zimmer mit ZuW,^ Sato Iteinstrar zwei Wohnungen von je mit Zubehör und Wetzsteinga eine Wohnung von k Zubehör zu vnmich: 4169]jv üb te, 15. )0 ?0 )0 50 m« 52 Bt 3G01eC. .«er»“' IMF^ >r” . O ir. 4740] HaimM nung, 3 Zimmer wit t- miethen. Näheres . M, Ein btö jrotTrT zu verm. LahnhO "4229] Möbl- W _ J. RothMbU 4699sMnW! 1, Juni zu vemirtbc —3689] Zwei M miethen. M 4603] Schön möbl miethen. Lra«W 4709] Ein SM iu vermtethen. KrauNülltt^ -4608] Laden »t Daselbst find *<■ ,u verkaufen. «M -it^ M 118 Erstes Blatt. Dmnerstag den 21 Mai 1896 Der i Weuer >ajelget e'ijmnt täglich, V Lvlnahmr des Mkontag«. t-i Girßmkr l|»i«lceir4(<or»hl -warmblütiger aus Oldenburg wie kaltblütiger aus iWll|ltn zu vermitteln. iSM $ifc die Einfuhr gelten folgende Bestimmungen: § 1. Dir Anmeldungen müssen spätestens bis zum 25. Mat deiil«tzci>atzmetster des Pferdezucht-Vereins, Herrn Hofkammer- rmrchNi ßling-Darmstadt, eingelaufen sein. § 2. Dir allgemeinen Kosten der Commissionen, des Zolles, Transportes der Thiere bis zum Orte der Versteigerung, ^cie: Versteigerung selbst, sowie der Fütterung während dieser gaimjkl Zeit trägt der Pferdezuchtverein, sodaß die Besteller nu is btc (Netto-Gesammt) Ankaufspreis für die Fohlen zu rarfjw haben. Lolllte darüber hinaus von dem dem Verein zur Ver- rüghMg Istehenden Special-Credit von 3600 Mk. noch ein Bewiag ifrei bleiben, so wird dieser außerdem noch, zu gleichen Anülfeilen aus die eingeführten Fohlen ausgeschlagen, als bestmdktirr Nachtragszuschuß gewährt. § 3. Dh angekauften Fohlen werden unter den Bestellern an i ilnem von der Ankaufs-Commission noch näher zu be- "ttttnmtnlien Orte versteigert und die Besteller von dem Ver- steihjmrßgStermin rechtzeitig benachrichtigt. § 4. a) DaS erstmalige AuSgebot erfolgt der laufenden Nummer nach zum durchschnittlichen Ankaufspreise — ausschließlich Zoll und allgemeine Kosten. b) Der etwaige Mehrerlös wird nach Maßgabe der Steigpreise an die Steigerer zurückvergütet, einen etwaigen Mindererlös haben dieselben nach demselben Maßstabe wieder zu ersetzen. c) Jeder Besteller ist verpflichtet, sich an der Versteigerung maßgeblich seiner Bestellung zu betheiligen. d) Die beiden letzten Thiere- werden den durch die Versteigerung noch nicht versorgten Bestellern durch das LooS zugewiesen. e) Bleiben bet der Versteigerung weitere Thiere übrig, so werden solche ebenfalls durch das LooS denjenigen Bestellern zugeschlagen, welche an der Versteigerung sich nicht betheiligt, bezw. Fohlen in der bestellten Zahl nicht ersteigert haben. * f. In den beiden Fällen d und e werden die durch Verloosung den Bestellern zugewiesenen Fohlen zu dem für die vorhergehenden Fohlen erzielten durchschnittlichen BersteigerungSpreiS, den in Betracht kommenden Bestellern vom Vorstand angesetzt. § 5. Liu Ueberweisung der Thiere erfolgt sofort nach Zuschlag bezip.vkich Verloosung gegen Baarzahlung und ohne irgend mel-ich Haftverbindlichkeit Seitens des Vereins. § 6. Die AnkaufS-Commisfionen bestehen für die Einfuhr aus CIMiTg auS den Herren: Ksneralsecretär Dr. Rodewald-Offenbach, Nüll er-Neuhof, Otto Rullmann-Mittelgründau- auS-3 kelgien aus den Herren : Landstallmeister v. W i l l i ch - Darmstadt, h. Dettweiler-Wintersheim, VSeramtmann Hofmann-Hof-Güll. Die: Einfuhr ist nicht auf IV,jährige Fohlen allein be- fchrM auch jünger» können bestellt werden. In der Be- fte'il.htug wird deshalb um ausdrückliche nähere des Alters der Fohlen gebeten. Der PreW füir ein U/,jähriges Fohlen auS Belgien dürfte sich auf .' ew. 7—900 Mk., für ein Fohlen auS Oldenburg auf etwimiÜM Mk. stellen. rie: Uebergabe der bestellten Fohlen wird voraussichtlich im des August stattfinden. Lairmftadt, 27. April 1896. Für den Vorstand: von Westerweller. Stimme!. Deutscher Reichstag. 98. Sitzung. Dienstag, den 19. Mai 1896. Am Bundesrathstische: Staatssecretür Frhr. v. Marschall, Director Dr. Kayser. Aus der Tagesordnung steht der Nachtragsetat für das südwestasrikantsche Schutzgebiet. Dtrector der Colontalabtheilung Dr. Kayser erinnert an die neueren Kämpfe in Deutsch-Südwest-Afrtka, bei denen die deutschen Truppen unter Leitung des Lieutenants Lambert die größte Tapferkeit bewiesen hätten, wofür ihnen auch die Allerhöchste Anerkennung bereits ausgesprochen worden sei. Man hätte meinen sollen, die Namaquas und Hereros hätten sroh sein sollen, von dem Drucke der Wttbois befreit worden zu sein. Gleichwohl sei es jetzt zu einem Ausstande der Hereros gekommen. Von dort sei die Nachricht angelangt, daß es dringend geboten fd, mindestens 400 Mann dorthin zu schicken. Was sei der Grund des Ausstandes? Nicht zum mindesten wohl die Nachrichten aus anderm afrikanischen Gebieten, vielleicht sogar diejenigen üter europäische Niederlagen aus Abesstnten. Der Bericht Leutwetns werde bestätigt auch durch Meldungen auS Capstadt, und seinem Ruse müßten wir daher folgen. Die zwei Millionen, welche dem Reichstage abverlangt würden, seien das Mindeste, was benöthtgt werde. Wenn die 400 Mann am 31. Mai von Hamburg abgehen könnten, würde Leutwein über genügende Mannschaften, etwa 1200 Mann, ungerechnet die Eingeborenen, verfügen. Es müsse unter allen Umständen aus Herstellung eines dauernden Friedens hingewtrkl werden. Er wolle heute nicht weiter aus den Werth unseres südwestafrikanischen Schutzgebiets etngehen, sondern nur bemerken, daß wir jetzt schon mehr alS 200 Deutsche dort haben und daß die Zahl der Mitglieder unserer Schutztruppe, welche nach Ablauf der Dienstzeit dort blieben, immer mehr zunimmt. Auch seien erst neuerdings wieder werthvolle Guanoselder dort gefunden worden- Noch den Einwand müsse er bekämpfen, daß wir dort mehr englische als deutsche Interessen wahrnehmen. Gerade seit die englische Gesellschaft concesstontrt worden, habe sich der Zufluß deutschen Capttals stark erhöht. Wenn also jetzt wieder neue Mittel für Süd-Westafrika verlangt würden, so geschehe das nicht in anderer, sondern im eigenen deutschen Interesse. Abg. Richter (srs. Vp.): Wie sehr die Bankiers in Bezug aus Ausgaben für coloniale Zwecke müde werden, sehen wir in Australien. Und da verlangen Sie jetzt wieder 2 Millionen, während andere, sogar Pensionsgesetze, an dem Widerspruch des Finanzministers scheitern müssen. Bis jetzt haben wir schon 5 bis 6 Millionen für Südwestasrtka aufgewanvt, und wenn wir diese Vorlage bewilligen, werden es Ende dieses Jahres 10 Millionen sein. Die Geschichte Südwestasrikas ist eine fortlaufende Reihe von Illusionen. Auch Goldproben bat man uns einmal in der Commission vorgezeigt (Heiterkeit), dann eine Schlächtergesellschast (Heiterkeit), dann kam eine Periode der Wollschafzucht usw. Die ganze Colonie blüht, so lange wir Geld und Schutztr uppen hinschicken. Wir sollten dort nichts mehr hinein stecken, denn unsere nationale Ehre ist dabei nicht verpfändet. Auch ein Culturinteresse ist nicht vorhanden, Sclaverei brauchen wir nicht abzuschaffen, denn sie extstirt dort nicht. Wir können ev daher den Steuerzahlern gegenüber nicht verantworten, da noch mehr Geld auszuwenden. Die Hereros, die Hottentotten und wie die anderen Bundesbrüder heißen, sind keinen deutschen Schuß Pulver werth! Abg. Gras Arnim (Rp): Gerade Ihre Behandlung der Colonialpolittk hat dem Lande Geld gekostet, denn nur sie haben das deutsche Capital abgtschrecki! Ginge eS nach Herrn Richter, so müßten wir, wie Hanntdal Fischer die deutsche Flotte, so jetzt Südwestasrtka unter den Hammer bringen. Dagegen aber würde sich sicher das deutsche Naltonalgesühl ausbäumen. Mr haben allen Anlaß, zu hoffen, daß sehr bald, mit Hilfe dieser Truppe, btt Ordnung im Lande wtederhergestellt wird. Wir können es nur mit Freuden begrüßen, daß ein großer Theil der Schutztruppe auch später dort bleibt und sich als Bauer im Lande wohlfühlt. Auf die Angelegenheit der englischen Gesellschaft will ich heute nicht etngehen; aufmerksam muß ich aber wenigstens darauf machen, daß der Dtrector der Gesellschaft zugleich Director der südafrikanischen Chartered- Gesellschast ist. Redner fragt noch an wegen Verurthetlung zweier Deutschen in Hongkong erst zu Zuchthaus, dann freilich nur zu Geldbuße. Set das etwa nur ein Gnadenact gewesen? Staatssekretär v. Marschall erklärt, daß nur ein kurzes Telegramm von Hongkong vorltege (dessen schon bekannten Inhalt er wtedergiebt.) Er bitte, erst den Bericht des dortigen Consuls abzuwarten. Abg. Hasse (nl.) bittet, die Vorlage nicht erst an eine Commission zu weisen, da man den Berichlen fieutroeiafi doch volles Vertrauen schenken dürfe. Auch er hoffe, der Schutztruppe werde es gelingen, bald Ordnung zu schaffen. Abg. Prinz Arenberg (C.): Meine Freunde erkennen die hier vorhandene politische Zwangslage an und werden die geforderte Summe bewilligen, in der Erwartung, daß uns in der Commission alle er, forderlichen Erläuterungen gegeben werden. Abg. Graf Limburg Stirum drückt Namms der Conservativen die Sympathie mit der Vorlage aus, will aber, daß in der Commission die Voraussetzungen klargestellt würdm, unter denen in den Colontm Eisenbahnen gebaut werben bürfen. Abg. Richter: Dem Abg. Förster gefalle Sübwestafrtka wohl, weil diese Colonie judenfret sei (Heiterkeit), dann möge er doch seine Gesinnungsgenossen veranlassen, dorthin zu gehm. (Heiterkeit). Immer hinüber! meine Herrm! (Heiterkeit). Aber hier handelt es sich um das Geld der Steuerzahler! Abg. Förster (Antls.): Wenn Herr Richter uns rathen wollte, wir sollen unsere Gegner dorthin abschiebm, dann tonnten wir mit ihm Hand in Hand gehm. Daß daS Allerweltsvolk sich in großer Zahl auch schon in jenen Gegenden befindet, konnte Herr Richter aus den Schilderungen über die Diamantseldrr entnehmen. Ein formeller Antrag auf commiffarische Berathung wird von keiner Seite aestellt. Es folgt daher sofort die 2. Lesung, in welcher die Vorlage debatteloS angenommen wird. Abg. v. Bennigsen schlägt vor, einer auf heute Nachmittag anzuberaummdcn Sitzung noch die 3. Lesung folgen zu lassen. Widerspruch hiergegm erhebt sich nicht. Zur dritten Berathung steht sodann die Vorlage betr. den Ab- gabetarif auf dem Nordostfeecanal. Abg. Ibsen (nl.) befürwortet allgemeine Herabsetzung des Tarifs sowohl für größere wie für kleinere Schiffe. Je einfacher ein Tarif, desto besser! Der 25proc. Winterzufchlag müsse beseitigt werden, sonst werde sicher vielfach im Winter der Weg um Skagm eingeschlagen zum Unglück der Rhederei, der Menschheit und zum Schaden deS CanalS. StaatSsecr. v. Boetticher: Von dem Princip: je einfacher der Tarif, desto besser! haben wir uns schon bei der provisorischen Aufstellung deS Tarifs leiten lassen. Wenn die Frequenz deS Canals nicht nach Wunsch zugmommen hat, so mag daS mit an der Höhe des Tarifs liegen und wir werden da corrigtren müssen. Der Winterzufchlag rechtfertigt sich durch die höheren VerwallungSkosten im Winter. Ucberdies ist im Winter der Weg um ©tagen viel gefährlicher, der Vortheil des Canalweges für die Schiffe alfo größer. Als Ziel, welches sich ein guter HauShälter stellen muß, behalten wir jedenfalls die Zunahme der Frequmz und die Deckung der Kostm im Auge. Abg. Dr. Hahn wünscht zum Schutz unserer Küstenschiffer differentielle Behandlung der holländischen Concurrmz beim Canal- tarif. Er bedauert dabei, daß der vorjährigen Resolution vom Bundesrath nicht stattgegeben sei. Abg. Rickert (srs. 93g.): Diese sich gegen die holländische Concurrmz richtende Resolution sei damals nur aus Versehen angenommen worden. Die verbündeten Regierungen tonnten auch unmöglich auf dieselbe eingehen. StaatSsecr. v. Boetticher: Wollten wir, wie das bis 1886 der Fall war, die holländische Flagge schlechter stellen als die deutsche, so würde das alS ein feindseliger Act erscheinen, der doch mindestens durch irgend einen gleichartigen Vorgang von der anderen Seite gedeckt sein müßte. Wir haben bei Eröffnung des Canals ihn neidlos allen Böltern zur Benutzung gegeben und an eine differentielle Behandlung hat Wtemanb dabei gedacht. Ein zwingender Grund, sie allgemein oder einem einzelnen Lande gegenüber einzuführen, liegt nicht vor. Die Vorlage wird definitiv angenommen. Die Wahl des Abg. v. Dziernbowsti - Bomst wird beanstandet, die des Abg. Gras Bismarck für giltig ertlärt, und an Stelle eines aus der ReichSschuldencommission ausgeschiedenen Mitgliedes der Abg. Schall in diese Commission gewählt. Nach einer halbstündigen Pause beginnt um 4 Uhr die neue anberaumte Sitzung mit der Tagesordnung: 3. Lesung des Nach- tragSetats für Südwestafrika. Die definitive Annahme erfolgt debattelos. Nächste Sitzung: Dienstag, 2. Juni, 2 Uhr: Nachtragsetat für das Auswärtige Amt, Neu-Guinea, Vertrag mit Japm, Depotgesetz. (Schluß 4*, 4 Uhr.) Arr-land. Wien, 19. Mai. Der heute verstorbene Erzherzog Carl Ludwig war der älteste Bruder deS regierenden Kaisers. Er war am 30. Juli 1833 geboren und war dreimal verheirathet, das erstemal mit Prinzessin Margarethe von Sachsen, die nach zweijähriger Ehe kinderlos starb, das zweitewal mit Prinzessin Annunciata von Bourbon-Sicilien, die nach neunjähriger Ehe starb, und das drittemal mit Prinzessin Maria Therefia von Braganza, die ihn jetzt überlebt. AuS den beiden letzteren Ehen ist Nachkommenschaft vorhanden und zwar aus der Ehe mit Prinzessin Annunciata folgende: Erzherzog Franz Ferdinand von Oesterreich-Este, geb. 18. Juni 1863; Erzherzog Franz Josef, geb. 21. April 1865; Erzherzog Ferdinand Carl Ludwig, geb. 27. Decbr. 1868 und Erzherzogin Margaretha Sophia, geb. 13. Mai 1870; auS der letzten Ehe: Erzherzogin Maria Annunciata, geb. 31. Juli 1876 und Erzherzogin Elisabeth, geb. 7. Juli 1878. Da der regierende Kaiser keine männliche Nachkommen hat, so war der Verstorbene präsumtiver Thronfolger; diese Eigenschaft geht jetzt an seinen ältesten Sohn, den Erzherzog Franz Ferdinand über. Der regierende Kaiser hat jetzt nur noch einen Bruder am Leben, den Erzherzog Ludwig Victor, geb. 15. Mai 1842. Netteste Nachrichten. WvlffS telegraphischer Lorr espondevr-Bureau. München, 19. Mai. Nach den „Münchener Neuesten Nachrichten" beläust sich der Schaden, welcher beim Brande des Würzburger Schlosses entstanden ist, auf circa 800,000 Mark. Wien, 19. Mai. Die Militärcapelle, welche gestern Abend zu den KrönungSfeierlichketten nach Moskau abreifen sollte, ist auf Befehl des Kaisers in Wien geblieben. Auf zahlreichen öffentlichen und Privatgebäudeu find Trauerfahnen gehisst. — Für heute Nachmittag ist anläßlich des Ablebens des Erzherzogs Carl Ludwig eine außerordent- liche Sitzung des GemeiuderathS eiuberufen worden. Wien. 19. Mai. Alle Abendblätter widmen dem Erzherzog Carl Ludwig einen warmen Nachruf, in welchem fie das lebhafte Interesse des Verstorbenen für alle Zweige der vaterländischen Industrie, Kunst und Wissenschaft hervor- hebeu und ihn, der nur selten politisch hervorgetreteu Ift, alS den Förderer alles Guten und Edlen, als einen hochgefiunteu Manu, wahren Fürsten and ächten Habsburger rühmen, um I I litt -l» Vor de« Polizei Commissar erklärte der Verhaftete, ein Berliner Geschäftsmann, dessen Reisender er sei, sende ihm regelmäßig solche Muster zu. Dann gestand er ein, die Sachen in Köln einem ihm unbekannten, reichen Touristen entwendet zu haben. In seinen Taschen fand die Polizei mehrere falsche Pässe, welche auf verschiedene Namen lauteten, sowie einen von einer in Düsseldorf im Gefängniß fitzenden Frau an einen gewissen Sch. gerichteten Brief. Schließlich theilte er der Polizei mit, daß «egen zahlreicher, in Düsseldorf und Umgebung verübten Diebstähle ein Haftbefehl gegen ihn erlassen sei. Als er in das Gefängniß abgeführt wurde, gelang eS ihm, die Flucht zu ergreifen, er wurde jedoch wieder eingefangen. Paris, 19. Mai. Der Botschafter Her bette reist heute nach Berlin, um Kaiser Wilhelm sein AbberufuugS- sch reiben zu überreichen. Paris, 19. Mai. Der „Figaro" veröffentlicht einen Brief, welchen der Herzog von Orleans am 3. Mai an den Director des royalistischen Central ComiteS gerichtet hat. Der Herzog drückt in demselben seine Verstimmung aus über die schlechte Aufnahme, welche daS royalistische Comite den Plänen deS Herzogs, betreffend die eingeleitete Wahlcampagve bereitet hat. Wir müssen unS entschließen, dessen Bahre sich alle Völker der Monarchie io Trauer vereinige« und dessen Raweu im BolkSherzen fortleben wird als ein thevreS und fruchtbares Andenken für die kommenden Geschlechter. Rotterda», 19. Mat. Der Ausstand nimmt ab. Auf mehreren Schiffen wird die Arbeit wieder ausgenommen. Die auf den Lloyddawpsern angestellten belgischen Arbeiter haben aus Furcht vor ihren Antwerpener Collegeu beschlossen, die Arbeit niederzulegen. Heute find 300 Grenadiere ein- getroffen. Pari», 19. Mai. Die Auslieferung des Dr. Fritz Friedmann ist bewilligt worden. Monaco, 19. Mai. Heute Mittag V[t Uhr wurden im Küsteugebiete zwei leichte Erdstöße in westlich-östlicher Richtung verspürt. Moskau, 19. Mat. Der Erbgroßherzog von Baden und derHerzog Albrecht von Württemb erg sind heute hier eiogetroffeu und von den Großfürsten empfangen worden. — Im Laufe des Nachmittags empfing das Kaiserpaar den Emir von Buchara und den Khan von Chtwa in feierlicher Audienz. Kairo, 19. Mat. Gestern starben in Alexandria B. AuS dem Kreise Büdingen, 19. Mai. Der monat ist, bis diese Zeilen den freundlichen Lesers iai "r kommen, zu zwei Drittheileo verstrichen, ohneV; ! Tropfen Regen fiel. Dagegen herrschte unamtrbnfo 5 auStrocknender Nordostwtud, welcher heute früh tut) unterbrochen wurde, ein seltener Fall um diese t* Wasserspiegel in Bächen und Brunnen ist bedemrod daS Erdreich bekommt Risse, Kleeäcker und Wiesto 8(:k' da» nicht bringen, waS man von ihnen erhcnfc. x,. WitterungScharacter läßt auf weitere Trockenheit wodurch daS Futter rar werden dürfte. Wir l*, dem Landwtrrhe rathen, alsbald noch ein Stück mats anzulegen, weil gerade jetzt noch die richtige t Er wird am Besten von Milte Mai di» gegen 10, Vj ausgestellt. Die Erträge find sehr bedeutend. Der . mats «st sehr mtlchergtebig, man füttert ,hn gtün *, trocknet. Auf sandigem Lehm, oder lehmigem Sonde, gd* er am besten. Stallmistdüngung ist jeder anderen vort^' Jauche oder Chilisalpeter, wovon 25 Pfund pro als Kopfdüngung, find nicht ausgeschlossen, auch l l/z Centner auf den Morgen, kann man geben. In 8* muß tief bearbeitet werden. Das AuSsäen geschieht in «ch, mit der Hand, oder durch die Drillmaschine. Man itfe 60 bis 70 Pfund Saatgut auf den Morgen. Die müssen behackt und behäufelt werden, fie erreichen tint von 3 bis 4 Meter. Wenn Futtermais einigermaßen r ir« behandelt wird, erfreut er den Producenten und lahm VA und Kosten reichlich. §§ AuS dem höheren Vogelsberg, 18. Mai. Kr|!n war Schreiber dieses Augenzeuge eines eig enthüiifl«. Biwaks in der Nähe eines Feldweg» zwischen nckt?r-.' und Ober-MooS. Der Hergang der Sache war io jet Landwirthe au» einem Orte hiesiger Gegend warn wt ihre» Fuhrwerk nach Stockhausen gefahren, um für den vw Mehl zu holen und für den anderen eine Wieseutgzr. ilr dem Heimweg waren beide infolge deS herrschenden fttei und der Dunkelheit von ihrem Wege gekommen unt ,iu nach einer ganz entgegengesetzten Richtung, so daß bek« der Nähe eines Waldes den Weg nicht mehr weitet m- folgen konnten. Einer spannte daS Pferd ab, band d u den Wagen und deckte es mit einem Teppich zu, mährea.'bm der Andere einen zweiten Teppich auf die Erde bnttttr, »• rauf sich beide schlafen legten. Am anderen Motgen nnh die Weiterfahrt angetreten, und kamen beide grgrn b U-r nach Ober-MooS. Auf Befragen daselbst, woher sie!teo so früh kommen, erklärten dieselben, sie kämen von fltttr Darmstadt, 19. Mat. Heute fand unter zahlreicher ?■ theiligung fürstlicher Herrschaften die Vermählung :d Prinzen Franz Joseph von Isenburg Birsleto mr der Prtnzesfin Friederike zu S o Im S - Brauosel» ich TGD. Darmstadt, 19. Mai. Die füoszigjLhl',. Jubelfeier der Turngemeiude Darmstadt wird, Va zahlreich einlaufenden Anmeldungen zu schließen, unter iin?n Betheiltguug der hiesigen Vereine und auswärtiger I-'.x- vereine verlaufen. Die früher mitgetheilte Festordnun- bleck im Wesentlichen bestehen, nur wird da» Verein» 'W* turnen, vielfach geäußerten Wünschen entsprechend, nicht « Vormittag deS zweiten, sondern am Nachmittag des nio Festtages (Sonntag den 7. Juni) ftattfinden uad em ZK® deS Schauturnen» auf den Nachmittag de» 8. Ium cerlrgr werden. Der Schwerpunkt der Feftordoung liegt orr-r- gemäß tu den turnerischen Darbietungen: Schauturnen, stir- turnen, Riegenturnen, Turnspiele, Fechten, vorsühruog » Marmorgruppen, Keulenübungen, Stabreigen rc., tckeß« werden Liedervorträge de» gut geschulten sängerchores, t»- certe der Musikcapellen, gemeinsame Chorlieder und ibtito Begrüßungsfeier und dem Festbankett) Ansprachen!■« deS Tages überall eine Bereicheruog und angeoetzMA Wechselung in den Veranstaltungen bieten. Bor den An schaftshallen werden Concertmusik und Tanzvergnügen finden. Im Festzelt kommen Flaschenweine und der brl»-r „Schoppenwein" zum Ausschank, io den 22,6 Mer er l«l® WtrrhschaftShallen Münchener und Darmstadter Bier, ' (wie auch der Wein) za möglichst billigpn Preis orrabrn - werden wird. Die GeschäftSkenntniß de» Festwirth»^. ein zahlreiches Wchen- und Bedienungspersonal bürgen daß auch für den Hunger entsprechend DOTfltforgi reichhaltige Speiseokarte vorhanden ist. DaS lange, 28 Meter tiefe Festzelt, dessen mächtiges a.®* gewölbe lebhaft an die Festhalle der letzten ^estc enmo^ ist von Nürnberg leihweise bezogen, und wird 6ul*,.. t. solide und doch zierliche Bauart, wie durch die iehr gr - Form eine Zierde deS Festplatze» werden. Loo bU ltcheu Ausdehnung diese» ,ZelteS" mag die Lhat>a« dasselbe in 7 Eisenbahn Waggon» verladen ist uod uw $a88on«. One L,t klemische Bt O. 811 Dltrltfei, 19. Mai. Bor Kurzem diese, Zeitung gemeldet, daß unter dem Haig,,»?.* ’ sonder« unter den jungen Gänsen, eine divbtk«Ä. i: Krankheit auSgebrochen wäre, die stark unter bei aufgeräumt hätte. Diese Erscheinung wurde an üerf-t Orten beobachtet. Es tritt aber noch eine andere nung auf, welche die Hühnerzucht beeinträchtig r: Die Bruthennen halten die Brütezeit nicht'a ndern lassen die Brut im Stiche, wodurch fie iu wenn nicht zufällig eine andere brütelustige Henne" i mchniltt. Dst höhe ' 1« »teste ( iwtRnv® mSrei I gtiiTbtn. Der 8t । Mpzea langen l'eb« j Jaultet nngeschrieb lDttl hatte feinen gi in.i [>, ein reicher Riefen unter brr Bet ijißtt io lange er st Üel bat vermögen L pchl« genug, bi» a: 'tm alten Kirchhose rtft Theologie begrat • Lchgig, 18. -ztuliche Pergabe ein t te Berthe non über! irxel knchgewerbe fcrot'it vuLgewerbe. ilea vehhänblerhaust ' üibiiOhakn, ierplabiitt In eint ibli Kleiber bet 56 Nitthen. Iran Poh »bald starb. * BttftM, 1\ c haue an einem feine i draht angebracht, i eillin Leise zer JM«/ her öfters a eteupelfc herankam u *0l i ^s"k °U8 bei dem hiestgen Seeamt eingetroffen ist, beträgt die Zahl b Dr- fen6ad) aus Lich ver- der bisher In Egypten an d« Cholera gestorbenen Per- z"bei de rnm är.fZ'^.nftT®““lm“b'Ur “UI,b'n jonen 1100 dabet die militärischen Verdienste der genannten Herren, welche l Rom. 19. Mai. General Roma verstchert, di-Regierung g'-b-» S-lb,uge» gegen Frankreich Hobe Menelik für jeden Gefangenen 50 Mar!a-Theresten° ™ Ä an“r™ntnl,en Thaler angeboten, wo« Menelik jedoch abgelehnt habe. Der- ^rborge6oben un6 61c Pflichttreue und kämet ad- selbe verlanat eine übermöfetn bnfie M schaftlichen Tugenden der scheidenden Herren den jüngeren Rom, 19. Mai. General Sonnaz wird In Maffaua Na7dei"^fte7'bewie- ^d7^ b d' dem Krieg-rath über Baratieri prästdiren. Die ? ° 7 . Se^. ,betote6 Siebe un» Achtung, welche Anklage lautet auf Verlassen des Schlachtfeldes, worauf Todes- verdienten Offizieren von ihren alteren und jüngeren strafe steht Kameraden jederzeit entgegengebracht wurden. Leider konnte I Rom 19 Mai Der Trthnnn" He" Hauptmann Busch, der eines Leidens wegen in einem früh General Bal diff er a mit dem General del Mayno Badew-iltimt im Geiste! da-i Abfchi^«fest mit feiern, nach dem Fort Adigrat gekommen, um laut Verabredung die K. s . Militärisches. Nach dem neuen DiSlocationSplan Gefangenen in Empfang zu nehmen. Die tigrtni- ^visto7das°ein7 in BuTht* i °nen scheu Anführer verweigerten aber die Uebergabe, so lange die S ° ba6 cine ln b,a b°6. anberc ^ormS italienische Feldwache die vorgeschobenen Werke besetzt halte. Garn onen"erbalten Zuwach» an neuen Darauf räumte Baldissera die Werke und zog alle Truppen ® » erhalten die Reich»lande. nach Korseber zurück Gegen daS Abständen der Model in den Wohnräumen Brüssel 19 Mai xi, eifert der französische Gelehrte de Parv'lle. Der Staubwedel Nachricht der Parifer rohalistifchen Blätwr von einer bevor- aWitI‘‘ia'ufe' stehenden Verlobung der Prlnzeffln Clementine mit ®“B» dem Prinzen Victor Napoleon dahin berichtigt, daß aller. ”e mörderifchen unflch,baren fonbern mit dem Prinzen Henri von Orleans bestehen sollen' tt,tt‘btn ""'chädlich weiterschlummern, wenn fie »rüffel, 19. Mal. Großen Seandal erreat hier die der-taubb-fen nicht au, ihrer Ruhe auffcheuchte. Ihr stäubt $.-räffentlld)ung eine« Briefe» Im Soclaliftenblatt Peuple, n btJ bC~e? 8!b|ld,t 0,06,1 ab unb ,e8l ,lncn f*1“® welcher von soelallstifchen Soldaten herrührt. In dem Brief k"" 7 “ ®™e8UD8, »« nun mitten. im Zimmer brüdeu die Soldaten ihr Beileid über den Tod de» Soclalisten- ^ntmMltlglrt unb von e nem der Gaste oder Hau-genoffen führerS DolderS au«. elngeathmet wird. Im Uebrigeu hilft da» Abstauben nicht», Lüttich, 19. Mai. Die Poliiei verhaftete aestern bcr ®toub tollb °ufgejagt, um sich im nächsten Moment eine Person deutscher Nationalität Sei9 datr ®lcber anbcr6roo niederzulassen." Also eifert de Parville Haussuchung entdeckte man zwei Handkoffer, in welchen sich Ju"? ^°rtTäflCR”ct schließen: große Mengen Taschenuhren, Ketten und Juwelen befanden. | "Aschen Sie feucht — stauben Sie uicht ab! !«- Bogkltterz, 18. fc ugeozellge eint« eigen: eine« Feldweg« zM Hergang der Sache: )tte hiesiger Gegend m tuftn griahreu, um ft den anderen eine M itlbe infolge des HM n ihrem Wege gfe: ingesetzten Richtnax,::: s den Weg nicht ei1;, r spannte da« Ps«l:> I 8 mit einem Teppit |t« en Teppich ans bk 6ili- legten. Am anbeno: len, vnd kamen beih i Lesragen daselbs!. > ren bieselbeN/ sie ka^ xt. Heute fand unter Herrschaften die 8»; pH von 3fenW rite zu SolmS'Lr 19. Mai. Die M ngemeinbe DarmD r lmelbungenzuM- fltn Vereine und früher milgetheiÜ!^ hen, nur wirb W . >i-° fottbtrn « ®* ; 7.» ÄZ-r ***vtw^. TüiiW«»1' 2SKL- !, zi^ ui «* w« ab!t ’ to«rti t ? ft"* «!**? bet' tt0rch bie DrillmalA. 1 tfiut auf ben borgen. ; lufelt werben, sie enttit WennFutttrmais dnlgai er ben Producentta e: za, w.t Aufstellung uothweudig sind, einen annähernden »tflqp geben. — Vorerst ist Alle« in guter Vorbereitung Antw Allagen bei Festes, möge bie Hauptsache, blauer oitarl unb Sonnenschein, nicht fehlen! Main,, 19. Mai. An bet Westseite beö hirfigen Di!sanr, in btm sogenannten Domhof, würbe heute Morgen bei!i;&rmUfatlon6atbeiten ein w erthv 0 l l er Funb gemacht. Dillei.fi!: besteht in zwei prächtigen golbenen Brachen in Jcbifl ,leichseltiger Kreuze mit Schwalbenschwanz - Enben, de'irrrZLen dazwischen mit großen Steinen unb Perlenschmuck au ifljiilUt find. Der Körper ist auS Golb - Filigran ^erge« fleiO bei den Steinen als Fafiung bient. Die Steine find therstt Saphire, theils bloße Rubine. Der Zeit nach dürften die:;!s> ladbaren Schmuckstücke in bie romanische Kunstepoche, in h Zeit ber Kreuzzüge, gehören. Ihrer Bestimmung naitü svd sie nicht kirchlicher Natur, sonbern bürsten wohl Bestücke eines Prachtgewandes eines weltlichen Großen getawim sein. Wie bie Stücke an die Fundstelle gekommen fin'»,!si bis jetzt noch vollständig unklar. üeraHMto. Wetzlar, 19. Mai. Die Stadtverordneten-Versamm- •rißtiLötte in ihrer gestrigen Sitzung ihre Zustimmung zu benntoo! Bürgermeister im Namen der Stadt am 11. Mai 7>n 1 ita ikriegömiutster Bronsart von Schellendorf gerichteten Gc-Hchc mm Wiederverleihung einer Garnison. — Wetter war bekanntlich bis zum Juni 1877 Standort des Rhästin. AägerbataillonS Nr. 8. ' Amöneburg, 17. Mai. Heute Abend verunglückte in 1 In Ohm beim Gänseholen ein zehnjähriger Junge. :rj3|bta bald Hülfe zur Stelle war, konnte der Knabe nur alfe) Lrlche anS Land gebracht werden. ' Veestemüude, 18. Mai. Der wegen Unterschlagung .»'s:öprrkasiengeldern flüchtig gewordene Sparkasieurendaut Bei: itrf.ebtei würbe dem„Hann.Lour." zufolge in Stubben ^erMll Die Höhe der unterschlagenen Gelder ist noch nicht feftiiirttCir * 3'et älteste Kandidat der Theologie in Deutschland ist DoiirÄitytm in Greifswald im ^lter von nahezu 70 Jahren zesmtürn. Der Betreffende ist thatsächlich während seines gataijin langen Lebens bei der Greifswalder theologischen ^a-CEltät eingeschrieben gewesen, ohne ein Examen zu machen. halte feinen guten Grund. Ein entfernter Verwandter 10. rttyn, ein reicher Mann, hatte ihm sein Vermögen hinter- • ar-ia unter der Bedingung, daß er deffen Zinsen genießen ioD Iti, ic lange er studire und ohne Anstellung fei; später soll-! las ivermögen Stiftungen zufallen. Der Candtdat war idjlpn gunug, bis an fein Lebensende zu „studiren". Auf itei malten Kirchhofe in Greifswald liegt noch ein Candidat rhcillogie begraben, der es auf 64 Jahre brachte. • Lsipzig, 18. Mai. Der Rath beschloß die unent- gelrj lilhc syergabe eines Baublock- von 2500 Quadratmeter im rMtttl e von über 300,000 Mk. zum Zwecke der Erbauung etpirikuchgewerbehauseS an den Eentralverein für das deuittltt Buchgewerbe. DaS Areal liegt unmittelbar hinter betrat butshäudlerhause. ' ÄudwigShafeu, 18. Mai. In Ne ustadt a. d. H. expwlvbi.rte in einem Hause eine Petroleumlampe, wodurch bie i Witter der 56 Jahre alten Frau Poh in Brand ge* xiefjtyn. Frau Poh erhielt derartige Brandwunden, daß sie ballt» ffoxfib. ' Laufiedel, 17. Mai. Der Schweinehäudler G. Frifter tzaumiil einem seiner Grundstücke einen Zaun mit Stachel- dra.ttzl arigebracht. Diele Anlage wurde wiederholt bös- «illWr Weise zerstört. Gestern Nacht bemerkte nun FriPn, der öfters auf die Lauer ging, wie der Steinhauer LewWlt gherankam und mit einem Pfahle den Zaun zu zerstör:« suchte. Er schoß ouS kurzer Entfernung mit einem Rerirn'^r dreimal und traf Leupold so unglücklich in den Kops, bafii Üiftir sofort zusammenbrach. Friester, der verhaftet leurrSt, gustand sofort den Sachverhalt ein. ' Loudoo, 18. Mai. Die „Engelmacherin" Frau D y ocon Reading, die Dutzende von Säuglingen ertränkt hat 1,.ist von den Staatsärzten für irrsinnig erklärt worrdu. ' Der Ktoauugs.tzofzug der Mottauer Bah« enthält 16 cBiggonC. In einem derselben befindet fich die Station für i:Ihi eliectrtsche Beleuchtung, die 300 Lampen speist. Ein Wa,W enthält alle Geräthschaften und Instrumente, um ledciRZwischenfalle während der Reise begegnen zu können. Sinti»itt für die Küche, einer für die Vorrath-kammer, einer für die nothwendigste Bagage. Die Dienerschaft hat fünf Conpeeß, für die Minister find zwei Waggon- reich anS- gestattet mit geschnitzten, mit Sasfianleder überzogenen Möbeln. Die Wagen der Großfürsten enthalten vier Zimmer, auf dem Boden sind dicke Teppiche au-gebreitet, die Wände mit Atla-tapeten geschmückt. Jrn Waggon für den Thronfolger befinden fich drei Zimmer ä la chinois. Der Wagen der Kaiserin enthält einen lila Salon, ein Schlafgemach, Weiß mit Gold, ein Ankleidezimmer mit reichen Wasckwor- richtungen von Marmor. Drei Waggons sind für den Kaiser bestimmt, deren Einrichtung ein Meisterwerk der russischen Industrie ist. Da- Speisezimmer auS Nußholz im Renais- sancestyle g‘ebt Raum zu einem Diner für 24 Personen. Hervorzuheben sind noch ein Emprresalon und ein Schlaff zimmer im Style Louis XV. in reichem Go'.d, deffen Glanz an die Zauberwelt von „Tausend und Eine Nacht" erinnert. ♦ Die Krone der 6|oria. Die sür die Krönung der Kaiserin von Rußland bestimmte Krone ist nach dem Muster der Krone der Kaiserin-Mutter von einem Petersburger Juwelier bereits fertiggestellt. An der Krone haben zwei Juweliere unauSgeletzt 9 Monate gearbeitet. Die Krone ist mit etwa 2000 Brillanten von herrlichstem Fluß geschmückt, die zusammen ein Gewicht von 600 Karat haben. DaS Gesammtgewicht der Krone beläuft sich auf 84 Solotnik (1 Solotnik gleich 4,26 Gramm.) • Amerikanisches. In den Bereinigten Staaten ist jetzt eine Negerbibel gedruckt worden, die unter den schwarz- häutigen Gläubigen des Süden- gegen Abschlagszahlungen vertrieben wird. Die Bibel ist mit Bilderschmuck versehen, der den Vorstellungen der Neger insofern Rechnung trägt, als auf diesen Bildern der Teufel weiß, die Engel hingegen schwarz erschtinen! • Die gefammten Schulden der 20 größten Staaten Europas betragen 116,600Millionen Franken, was bei einer Gesammteinwohnerzahl von 366,425,790 Einwohnern durchschnittlich 320 Franken pro Kops auSrnacht. Auf den einzelnen Bewohner der verschiedenen Nationen gerechnet, stellt sich folgende Reihenfolge heraus: ES kommen in Portugal 794, Frankreich 677, England 529, Niederland 480, Italien 417, Oesterreich 364, Belgien 350, Spanien 399, Griechenland 334, Deutschland 274, Rumänien 192, Rußland 146, Serbien 143, Dänemark und Türkei je 137, Norwegen 87, Schweden 78, Bulgarien 65, Finnland 31 unb in ber Schweiz 25 Franken StaatSschulben auf den Kopf der betreffenden Bevölkerung. Aus dieser Zusammenstellung ist zu ersehen, so schreibt das Patent- und technische Bureau von Richard LüderS in Görlitz, daß daS kleine Portugal das am meisten und die Schweiz daS am wenigsten verschuldete Land ist, während unser deutsches Vaterland, das erst an zehnter Stelle steht, wie immer die goldene Mitte hält. Itnivcrfiiäts - Nachrichten. Freiburg i. Br., 19. Mai. Der Professor ber Rechte Geh. Hosraih W. I. Behaghel, zugleich Präsident des Schwarzwaldvereins, ist, wie die „Breisgauer Zeitung" meldet, gestern Abend gestorben. Literatur und Nrrnst. — Eine gleißende, verführerische Schlange ist Monte Carlo, eine bezaubernde Stätte, über welche die Natur verschwenderisch ihre Gaben ausgestreut hat, aber auch e n Sündenpsuhl, ben man völlig auSrotten sollte, well er die Welt vergiftet. Wie es dort zugeht, wie die Leidenschaft wülhet und dem Spielteufel Orgien bereitet werden, schildert eingehend und mit packender Kraft Conrad Albert in dem soeben erschienenen Heft 18 der »Moderne« Krrrrst" (Verlag von Richard Bong, Berlin, Leipzig und Wien). Ein wahrhaft ergreifendes unb baju hochinteressantes Gema be wirb vor unteren Blicken entrollt — ein Gemälde, dessen Milien ein tiefes Dunkel ist. Auch der übrige textliche und bildliche Inhalt des Heftes oerbient aufrichtige Anerkennung. Die brei großen Kunstblätter: „Ein Concert in Monte Carlo" von St. Nejchan, „Ein Winbstoß" von I. Kleinmichel unb „Um ber Frauen Gunst" von Puig Roda, sind ebenso bewundernswerth wie die übrigen farbigen Illustrationen zu dem fesselnden Aussatze: „Aus ben Hamburger Schifferkneipen" von Karl Cast. Zu allebem ber fesselnde Roman „Hatkalm" von Wilhelm Wolters, die prickelnde Plauderet „An ber Mtljacka" von Abolf Flachs, bas formvollenbete Gedicht „Die Jägerin" von Eberhard Kraus, die sehr erwünschte Ueberstcht über die diesjährigen größeren Ausstellungen Europas von Georg Buß, die Besprechung der im Verlage von Richard Bong erschienenen Festschrift, welche die Kgl. Akademie der Künste in Berlin aus Anlaß ihrer 200jährigen Jubelfeier herausgegeben hat, dann die musikalische Städterundschau von Friedrich Stein, bie textliche unb btlbliche Schilberung ber beutschen Turner in ben olympischen Spielen — alle biefe unb eine Reihe bemerkmswerther anberer Gaben lassen Heft 18 ber Modernen Kunst, dessen Preis im Einzelverkaus nur 60 Pfennig beträgt, als ein ungewöhnlich reiche- und lesenSwertheS erscheinen. Die „Moderne Kunst" ist in der That ein Seltblatt vornehmsten Stile, das an der Spitze aller illustrir len Blätter steht. — Der ,etdn der CBeifeit.* Wir erhalten soeben ball. Heft dieser weitverbreitetcn, gediegenen Revue des A. Hart- leben'schen Verlages (Wien) und conftattren wir mit Vergnügen das unermüdliche streben der Schristleitung, ihren Lesern immer wieder 'JltutS und Interessante- zu bieten Im Vordergründe stehen die-mal eine ausführliche, fachmännisch aediegme Abhandlung über Batterien (mit vielen Abbildungen), sodann ein da« Edtson'sche Kinetoskop dehandelnder Aufsatz, demmehrere instructioe Abbildungen beigegeben sind. Die farbig und stylistisch vollendete Studie: Da- Gold im Alterthum, sowie die hydrographisch-geologische Abhandlung: Das Alsöld (5 Bilder), nebst Technischen Mittheilungen beschließen den Haupttext des Heftes. Unter ben kleineren, mit 12 Abbildungen ausgestatteten Beiträgen sind besonders bie Electropneumatischen Tracturen unb bie Gewinnung beö Kochsalzes hervorzudeden. Außerbern enthält bas Heft viele gemeinnützige Notizen und einen astronomischen Kalender (mit Sternkarte) — alles in Allem ein reicher unb vielseitiger Inhalt. T^=== Wöchentlich- Ueberstcht der Todestsälle in Gießen. 20. Woche. Vom 10. Mat bis 16. Mat 1896. Einwohnerzahl. angenommen »u 23 000 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeit-,tffcr: 31,64, nach Abzug ber OrtSfremben 20,35°/». Kinder A n m. Die in Klammem gesetzten Ziffern geben an, wie viele ber TobeSfälle in ber betreffenben Krankheit aus von «u-wärt- nach Gießen gebrachte «kranke kommen. E« fterben M nnnnterhroche« »an 11 H* • Uhr. - LintrittSprei» fix Nichtmitglteber an Werktagen 50 Pfg., an Sonntagen 20 Pt« LMstag den 23. d. M., Nachmittags 3 Uhr, »erfthWipe im Pfanblocal, SetterSweg 11, jeeets ^c rzahlung: lljgiücf Krefernbohlen, im Ganzen M auch einzeln. »chrttisernng ganz bdiimmt. den 20. Mai 1896. ,849 8 Mnlch, Vollziehungsbeamter. Ä Slhlchthlliis. Freibank. [4820 heulte und morgen: ^shmeineffeisch «ichü üemrein, pr. Pfd. 40 Pfg. WWfdreslhuilischilikN. Aufgabe des Geschäftes laste ich z lv: nwch fast neue Dampsdresck» larnrtfrm: Dien-tas den 26. Mai, Nach!«lligzs 2 Uhr, öffentlich versteigern. ÄcÄMttk««# bei Butzbach, den 4826? 18. Mai 1896. Zvh.. Schneider V. Wwe. Gichksnnrn stets vorräthig bei 4641 A. Schneider, Eberstraße 5. A. & G. Dreyer Hannover, Dreyerstrasse, Hof-Schönfärberei § n. ehern. Waschanstalt für Herren- und Damen-Garderobe, Möbelstoffe, Sammet, Seide,Spitzen, Gardinen,Federn, Handschuheu.s.w. Annahmestelle in Glessen Frau Anna Roth, Neuen weg 30, neben dem Löwen. Prima Cmcktmst ä Pfd. 80 Pfg. 4837 Nenenweg 33. Iußboben-Anstrich Oelfarbe in allen Nüancen, rasch und hart trocknend, Leinölsiccatis zum Einölen, Bernstein - Oel - Lackfarbe in allen Farben, Oehler's Parqnet-Wachs, Stahl spähne, sowie alle sonstige« Artikel zum Anstreiche« «nd Wichsen der FostdSden, empfiehlt 3007 Emil Fischbach. fi>*£tt*** abzugeben. 4?39 Mlptn Kirchenplatz 11. Gesangbücher in großer Auswahl empfiehlt Wilhelm Klee, Marktstraße 2. 8503 Benner'sche Bade-Anstalt. Uebcr 100 Zellen-, Grund- und Kaftenbäder. 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Ebendaselbst werden auch alte Lehmfteiue abgegeben. 4853 jedem PREIS. ™ in grösster Auswah Friedr. Kühne sen. Giessen, Wallthorstra;- A Sm*»«’0’’”’ U--M W «>*“ i Ein tücht. Schneider für dauernde Beschäftigung sofort gesucht. 4793 Bahnhofstraße 28, II. Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Nachricht, daß meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwester und Schwägerin Marie Lampus, geb. Sann, gestern Morgen nach langem, mit Geduld ertragenen Leiden sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bittet Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Georg Lampus. Gießen, den 20. Mai 1896. Die Beerdigung findet Freitag den 22. Mai, Nachmittags 6 Uhr, von der Neuen Klinik aus statt. 4833 DflL Kann, gegenüber der Stadtkirche. «edacnoo: L. Scheid». — Druck und 8erlog der Brühl'schen llviv^ftläkS-Buch. nnb 6tantauftrti (Pietsch & Schk-de) m Götzen. ’ 3>te heutige Mrmner umfaßt 6 Snte» rf" Mark 4-2j • «Porto °cn Mark 9-3( I Kasten-u. Le: . rea Mark L U schaukeln, r, lflüd m Rößler Sus: Minn-OnicMen (Geburta-, Verlobengi-, Vennihhmgi-AniflgÄ. Trsterbriefen etc.) «m0eh k •** die Ä k B ruh P solle Druckerei Z ftk? . ScWetraise 7. Po äliur hm , -ii’-.c hist-Meu G J II M *•« । iiC: ia grautn V" i kw irnnfUn Herza . tu «ch bcuit nhal Aber ütstr htm t» fet btnn trgtib । khaitlti Ü" Rai i rjf der Gotslwtlt ta el nun all | ffinßpci wtlchts t rtarm f rchlichtn Ft I Mts Frühliogsstfi I geiks-tbräucht, btt : eint Vtjithung zu b 5 Vochltnbtll Lichtt, zi fan mag baS I tijftit haben, — 8 INI llH ttntr AuSl )a ttntr anmi itch mit nähtr itzt I äbtl ütnnnhn könn i dnt Ptschitkt zogst : 1*11 »ar unb bit i ecbtn ebb. tirt harscht bit bd Deittl \ix itbtm \ herzu pbn» tjabm, tb : schlachut nnb untre i b«eü auch bttft tin Gesucht werden Kindermädchen, Haus- und KüchenmLdchen bei hohem Lohn und guter Behandlung durch 4831 Frau^ Müller, Teufelslustgärlchen 26. Handlungsgehilfen empfiehlt seine Dienste der Kaufmännische Verein zu Frank - Größter Zelt-Circus der Jetztzeit. Giessen. Oswalds Garten Heute Mittwoch, den 20. Mai, Abend! 8 uhrr * Hroße Hala-Kröffnungs-Aorüchn« Morsen Donnerstag, de« 21. Mai, Abends 8 utzrr Grosse Sports-Vorstellung frtdfa6, »en 22. Mai, Xad)m. 4V, Uhr nn» Bh.nHInj“' 2 große Gala - Abschieds - Vorftellunac > _____________der höheren Reitkunst, Pferdedreffur und Gymnastik. " Wegen gänzlicher Umgestaltung* meines Geschäfts sollen sä 111 mfliehe Harenvorrätlie zu den billigsten Preisen ausverkauft werden. Als Gelegenhcitskimf offerire ich eine große Partie Moderner Kleiderstoffe, sowie Alpaceas u. Nm Sommer empfehl ■ cSuron-^nn Zur Zsfertignng Bekanntmachung Zur Bewältigung des Verkehrs zu den Pfinastfeiertagen werden außer den sonst an Sonntagen mehr gefahrenen Zügen noch die nachfolgend bezeichntte» Personen-Sonderzüge befördert: A. Strecke Frankfurt a.M. - Bebra ««d Krantfnrt Homdnrg Ustngen. Am 23. Mai. Frankfurt Hptbhf. ab Zoo Nachm., Fulda an 630 Nachm. Um 28. und 26. Mai. Bebra ab 2°° Nachm, Frankfurt Hplbhs- an 650 Nachm. » no —x , 3ulba ab 7vo Nachm , Frankfurt Hptbhf. an 10<0 Nachm. Um 26. Mai. Salmünster—Soden ab 42b Vorm-, Gelnhausen an 4-'*3 Vorm. Hanau ab 5*-5 Vorm, Frankfurt Hptbhf. an ö32 Vorm. H°uau ab 12oo Nachts, Bebra an 4*>: Vorm. Äw 24. und 25. Mai. Homburg ab 320 Nachm, Ufingen an 425 Nachm. Usingen ab 7™ Abds-, Frankfurt an W AbdS. Für Glaser s Zwei tüchtige Rahmenmacher Zeucht. Ph. Jacobi, hint.d. Stadtkirche. 4923] Ein tüchtiger junger Schmied» geselle findet dauernde Arbeit bei L. Bender, Rodheim. —----- Chr-Ros, Alters» 4842] Jüngeres Mädchen, welches schon in einem Geschäft thätig war, für den Laden gesucht. «irchenplatz 11, Delicatessengeschäst. 4803] Eine tüchtige, israelitische KHrhin na^ auswärts gegen guten IkUUIllIl Lohn gesucht- Zu melden Steinstraße 19, II. Mittwoch den 20., Donnerstag den 21. nnd Ureitaa v.« •• Der Circus Mt gegen alle Ditterungsoerhältnisie, ist müTu iT*1 beleuchtet, faßt 30U0 Perfonen und ist auf das Comfortabelst-Ä,^ "O Nur Productionen I. Ranges. Nur Productione^T^ Circus Drexler Kermielßungen. 4840] Zweiter Stock, 3 Zimmer, Küche nebst Zubehör, sofort zu oermtcthen- _________Puth, Marburgerstraße 24. 4816] Schön möbl. zimmer zu oer- mtethen._________Schulstratze 6, III. T.üdpil mit Wohnung per sof.zu v. «91 XJdUüU u.Vogt ^e., Wallthorstr.8. grosse Amerik. Menagerie bleibt noch bis Dounerstag hier geöffnet. Donnerstag, 21. Mai: 2 Abschieds-Vorstellungen mit sämmtlichen Dressuren und Fütterung der Thiere und zwar Nach» mittags 41/2 Uhr und Abends SV2 Uhr. Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein t finlienplüf? pecialität: Zahnbürsten. Bürftenwaareu für Toilette und Hausgebrauch. Seifen und Parfümerien (deutsche, franz, u. engl.) Sammtliche Toilette Gegenstände. Haarschmuck. — Schwämme. Fensterleder. Thürvorlagen. 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Daaden ab ll5ü Vorm., Betzdorf an 12-'' Nachm. Betzdorf ab l00 Nachm., Daaden an 132 Nachm. G. Westerwald'«ahnen. 9m 28. Mai» Hadamar ab 11" Nachm-, Westerburg an 1159 Nachm. Limburg ab 10" Nachm., Siershahn an 12'5 Nachts. H. Strecke Köln- »iederlahnstein. ttm 28., 24., 25. u. 26. Mai. Köln Hbhf. ab 757 Vm-, Niederlahnstein an 9" Vm» Niederlahnstein ab 7'5 Nachm., Köln Hptbhf. an 93" Nachm- Am 24., 25. nnd 26. Mai. Beuel ab 1120 Brm-, Königswinter an 113* yrm- - Ä_ _ _ Königswinter ab 1206 Nchm, Beuel an 1226 Nchm. 28. nnd 26. Mai. Köln Hptbhf. ab 21S Nchm-, Königswin'er an 330 Nchm - , Königswinter ab 8'° Nchm-, Köln Hptbhf. an 920 Nchm AM 23. Mai. Köln Hptbhf. ab 12'» Nachm., Niederlahnstein an 320 Nachm- Niederlahnstein ab 8'° Nachm, Köln Hptbhf an 11" Nachm. » Deutz (Schiffbrücke) ab 822 Vorm-, Königswinter an 921 Vorm Wnt 24. nnd 25. Mai. Deutz (Schiffbrücke) ab 822 Vrm. Neuwied an 1035 Vrm. Neuwied ab 626 Nchm., Deutz (Schiffbrücke) an 9»3 Nchm. Neuwied ab 11" Vorm., Linz an 1200 Mittags. Linz ab 1207 Nachm-, Neuwied an 1256 Nachm. Neuwied ab 437 Nachm, Liriz an 52g Nachm. Linz ab 6°3 Nachm., Neuwied an 652 Nachm. ryrankfnrt a. M., den 19. Mai 1896. 4829 Königliche Eifenbahn-Direction. G-ltersbergverein Donnerstag, 21.5., Reinischer Hof: Monatsoersammlg. iSii _ 4847] Fein möbl. Zimmer per ersten Juni gesncht. Offerten unter Z. 100 an die Exped. d. Bl.__ 4 4834] Unmöbl. Zimmer bis zum 1-Juli zu miethen gesncht. Offerten mit Preis unter A. Z. 50 an die Exped. d. Bl- Gebrauchter Eisschrank rn taufen gesncht. Offerten unter <1. D. an die Exped. d- Bl_______4832 Rattenpinscher au kaufen gesucht. 4844 Näheres in der Expedition b.glattes. Himmelfahrttag ist eine Laschen» ** «ßr in Staufenberg gefunden morden. Der Eigenthümer kann dieselbe auf Gr. Bürgermeisterei das. in Empfang nehmen. Stephan,Bürgermcisicr (4851 Für ern erstes Umformgeschäft werden einige gute Unifonnrockschneider gesucht. Zu melden im 4828 Hotel „Prinz Carl". 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