■essen. Q burg. I R«. 69 Dn <>U|tner Avzeiger eridieint täglich, mit Ausnahme deL Montag-. Die Gießener Komtkl-aölLtler werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal deigelegl. Erstes Blatt. Samstag den 21. März______________________ Gießener Anzeig er Kmerat-Unzeiger. 189« vierteljähriger ASonnementsprei» t 2 Mark 20 Pfg. mit vringerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Rrbaction, Lxpeditio» und Druckerei: rchnkstraßeHlr.7. Fernsprecher 51. Amts- unb Anzeigeblcrtt für den Ttreis Gietzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de, ßokgenden Log erscheinmden Nummer bi» Borm. 10 Uhr. chratisöeikage: Hießener Aamitienötätter. Alle Annoncen-Bureaux de- In« und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. 21U ige, Arbeit nach Maes steidermeister > liessen ztten aftungen te Auswahl; Wil VN Wad W- HÄ , 60 , 55 , 40 45 35 , 10« »«'* Stck u dl-«-» ÄM ’PwW* hnninb k US B Ul< m lÄHiitpHV' in. M dilrtw* »®’rfa nn Jft. joose «v ■». *?•»« nmtlid?er Tbeil. Der Etat des PensionSfondS wird genehmigt, desgleichen der Etat deS RetchSschatzamts. x Beim Etat der RetchSschuld regt Abg. Singer (Soc.) die Frage der Convertirung an. . , » Abg. Meyer-Danzta (Ry.) stellt einen die Convertirung betreffenden Antrag in Aussicht. _ .. Schatzsecretär Graf Posadowsky stellt in AuSstLt, daß di« verbündeten Regierungen sich in der Frist nach der Vertagung deS Reichstages über die Convertirung schlüssig machen werden. Dm Zeitpunkt für diese könne allerdings die Regierung nur allein bestimmen. Daß vom Auslande her bei einer Convertirung Schwierigkeiten bereitet werden tonnten, fürchtet Redner nicht. Deutschland sei reich genug, seine Rrichsschulden selbst auszunehmen, ohne des Auslandes zu bedürfen. Schluß 6 Uhr. Morgen 1 Uhr: Fortsetzung. Deutsches Reich. Berlin, 19. März. Im Reichstage weht österliche Ferienstimmung, schon am nächsten Dienstag, den 24. März, an welchem Tage eventuell unter Zuhilfenahme einer Abendfitzung der Etat definitiv zur Verabschiedung gebracht werden soll, wird für "die Reichsboten die österliche Erholungspause beginnen. ES kommt also, abgesehen vom Etat, keine der schwebenden Vorlagen der Session vor Ostern zur Erledigung, nicht einmal die doch in zweiter Lesung fertig, gestellte Novelle zur Gewerbeordnung- der Reichstag wird also auch in dem SesfionSabschnitte nach Oste.'n noch immer ein recht stattliches Arbeitspensum zu bewältigen haben. Lebhafte Debatten hatten sich im Reichstage bet der zweiten Lesung deS ColonialetatS über den hierbei zur Sprache ge- brachten „Fall PeterS" entsponnen, zunächst bleibt aber ab- zuwarten, ob die gegen den ehemcligeu RrichScommiffar Dr. PrterS erhobenen schweren Anschuldigungen wegen Miß- brauche seiner Amtsgewalt Bestätigung durch die inzwischen eingeleitete Untersuchung staden werden. Zu größeren Auseinandersetzungen kam es dann bei den nachgefolgten Marinedebatten über die angeblichen „uferlosen Flottenpläne" der Regierung, welche Behauptungen von den RcgierungSvertretern nochmals als unbegründet bezeichnet wurden. An diesem Samstag pausirt der Reichstag, da der 21. März der 25. Jahrestag der ersten Sitzung des deutschen Reichs- Parlaments ist - der Reichstag begeht diesen seinen JubiläumStag durch eine am SamStag Abend unter Theilnahme zahlreicher Gäste im RetchStagSgebäude stattfindende festliche Vereinigung. Berlio, 19. Marz. Die sächsische Erste Kammer genehmigte am Mittwoch daS von der Zweiten Kammer bereits angenommene Wahlreformgesetz einstimmig- daffelbe bedarf also nur noch der Königlichen Sanction, an welcher selbstverständlich nicht zu zweifeln ist. — Der elsaß-lothringische LandeSauSschuß vertagte sich am Mittwoch auf unbestimmte Zeit, nachdem daS Haus vorher der von der Regierung geplanten Reform der Gewerbe- und Wandergewerbesteuer zugestimmt hatte. Bekanntmachung, betreffend: Die Abhaltung der Viehmärkte. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß Gr. Ministerium die Abhaltung eines Zuchtviehmarktes pi Grüuberg am 26. ds. Mts. mit der Maßgabe gestattet hat, daß nur Zuchtvieh auf denselben aufgetrieben wird, welches laut vorzulegender Ursprungszeugnisse aus Orten des Großherzogthums Hessen stammt. Gießen, den 20. März 1896. Großherzoglichcs KreiSamt Gießen. v. Gagern. Rerreste Nachvichte«. Wolff» telegrsphischrS Sorrespondmz-Burum. Berlin, 19. März. Nach dem heute vom BundeSrathe genehmigten Gesetzentwurf über den Abgabetarif für den Kaiser-Wilhelm-Canal soll die in dem Gesetz über die Herstellung deS Nord-Ostsee-CanalS vom 16. März 1886 auf ein Jahr festgesetzte Frist, binnen deren die Festsetzung des Tarifs für die Canalabgabe dem Kaiser im Ein- vernehmen mit dem BundeSrath überlasien bleibt, bis zum 30. September 1889 erstreckt werden. Petersburg, 19. März. Auf einem Zweig der TrauS- kaSpifchen Eisenbahn ist der Verkehr eröffnet worden. Derrfche» M Bure«» ,Hrr-ld*. Berlin, 19. März. Die gestrige Tafel beim StaatS- fecretär Hollmann, an der der Kaiser theilnahm, war zu 15 Gedecken hergerichtet. Geladen waren ausschließlich höhere Seeoffiziere des ObercommaudoS und des Reichs- warineawtS. Berlin, 19. März. DaS Abgeordnetenhaus nahm heute die Novelle zum Penf ionSgefetz in dritter Lesung an, und verwies die Vorlage betreffend die Richtergehälter und die Ernennung der GerichtS-Affefforen an eine Commission von 21 Mitgliedern. Morgen kleine Vorlagen. Berlin, 19. März. Die „Nordd. Allg. Ztg." erklärt die Nachricht von dem bevorstehenden Rücktritt des deutschen Botschafters in London, Grafen Hatzfeld für falsch. Berlin, 19. März. Die Börsen-Commisfion deS Reichs- tageS berteth heute oen § 41 der Vorlage, der von der Haftung der EmisfionS-Häuser handelt- die in erster Lesung eingefügte Bestimmung, daß die Haftbarkeit eintreten soll, wenn der Herausgeber des ProspecteS bei Deutscher Reichstag. 64. Sitzung. Donnerstag, den 19. Marz 1896. I Auf der Tagesordnung steht die Fortsetzung der Berathung des Martne-EtatS. Sdg. Richter (stf. 93p.) bemerkt, die gestrigen Ausführungen deS Staatsfecreiäls Marschall waren geeigneter, Fragen auszuwerfen, | ■19 die Beurtbetlung der Dinge in Ostafien abzuichließen. Eine I Präpsnbrranz Rußlands dortsetbst ist für ungesäbrlicher, als eine vermehrte Machtstellung Japan» z" bezeichnen. Die Stellung des (''Hess des Marwecabinets widerspräche dem constitutionellen Wesen und habe auch feine Parallele im preußischen Militärcabinet, denn diese» sei dem Kriegsminifier unterstellt. Er habe die Rothwendigkeit einer ausreichenden Flotte stets anerkannt. Für die bisher bewilligten großen Summen habe die Flotte quantitativ und qualitativ zu- i.enommen; sie muß natürlich weiter auSgebaut werden, aber es wüste hierin Matz und Ziel beachtet werdcn und es dürfen vor allen Dingen deswegen neue Steuern nicht nöthig werden. Dic Erklärungen des Staatssekretär« o. Marschall über die uferlosen Flottenpläne seien so allgemein gehalten gewesen, daß man damit Alles decken könnte. Bewilligen wir so viele erste Raten, wie jetzt und in Vorjahren gefordert sind, so engagiren wir unS für mehrere hundert Millionen Mark. Durch den Hofdienst wird unsere Flotte stark in Anspruch genommen. Zur Zeit der armenischen Unruhen konnten wir kaum Schiffe nach dem Mittelmeer senden, jetzt aber hören wir, daß der Kreuzer „Kaiserin Augusta" die „Hohenzollern" naw dem Mtttelmcer ] begleitet. Die überseeischen Interessen können am besten durch die Festigung der Handelsverträge gefördert werden. (Beifall links.) Abg. v. Leipziger (cons.) befürwortet die CommisstonS- befchlüsse. Ein weitere« Hinausgehen über den jetzigen Rrhmen der Forderungen würde bei den meisten Conservativen keine große Gegenliebe finden. Abg. Förster (Antis.) würde persönlich noch ein klein wenig Ü6er die Regicrungsforderui-g hinauSgehen, ohne sich dabei für einen Schwärmer zu halten Es ist dringend nothwendig, daß wir Inder Lage sind, untere auswärtigen Landsleute genügend zu schützen. Die Rücksicht auf die Steuern allein dürfe uns nicht an den Bewilligungen hindern. Redner, der vom Viceprästdenten Schmidt mehrfach ersucht wird, zur Sache zu sprechen, schließt damit, daß die Marine auch cuIturcUe Aufgaben in den Colonien habe. Abg. v. Kardorsf (Reichsp.): Die Reichspartei bewilligt die Forderungen. Wenn aber die Regierung nichts gegen die Roth der Landwirthschaii tbue, müsse sie damit rechnen, daß auf der richten Seite künftig Leute sitzen würden, die nicht so dewilligrmgsfreudig wären. Damit schließt die Debatte über Capitel 6, einmalige Ausgaben, ordentlicher Etat, Titel 1, Bau des Panzerschiffes erster Klasse „Ersatz Preußen" dritte Rate 3 Millionen Mark. Rach dem Schlußwort deS Referenten Lieber (Ctr.) werden die einmaligen Ausgaben des ordentlichen Etats ohne erhebliche Debatte Tuib ohne besondere Abstimmung angenommen. Im außerordentlichen Etat bat die Commission Titel 7 „Strandanschüttungen im Kieler Hasen" 191800 Mk. und Titel 8 „Bau eines großen Trockendocks auf der Werst zu Kiel" (erste Rate) eine Million Mark gestrichen. Da« Haus beschließt demgemäß. Rur Abg. Hasse (natl) stimmt unter allgemeiner Heiterkeit ie« Hauses für das Kieler Trockendock. Staatssecretär Dr. v. Bötticher und StaaiSsecreiär Hollman n sprechen die Hoffnung aus, daß die erste und zweite Position im nächsten Jahre bewilligt wird. Der Rest deS Marineetats wird sodann gemäß den Anträgen der Commission ohne Debatte genehmigt. ES folgt dieBerathung des Etats des allgemeinen PenstonS- sonds. Hierzu liegt folgender Antrag deSAbg. Angst (Südd. Dp) vor, an die Reichsregierunq das Ersuchen zu stellen, auf eine Herabminderung der Zahl der OffizierS-^ensionirungen hinzuwirken und insbesondere Penstonirungen von Offizieren nicht aus dem Grunde eintreten zu lassen, daß ein Osfizier, welcher sich für seine Dienststellung al« genügend befähigt erwiesen hat, für die nächst höhere Dienststelle nicht geeignet erscheint. An der Debatte über dielen Antrag betbeiligen sich die Abgeordneten von Gültlingen (ReichSpt.) und HauSmann (Südd. Vp.), welch letzterer den Antrag befürwortet. Abg. Hausmann (Südd. 93p.) bespricht das rapide Anwachsen dcS PensionSfondS und die Zunahme der Offizierspmfionir- ungen in den letzten 10 Jahren. ES verletze das RewtSqesühl deS Volkes, wenn noch sehr wohl dienstfähige Offiziere pensionirt würden, welche selbst mit Lust und Liebe im actioen Heere bleiben würden und wenn ein moralischer Zwang, den Abschied zu nehmen ausgeübt würde, falls sie bei der Beförderung übergangen werden. Redner sieht voraus, daß der Antrag seitens der Regierung abgelehnt werde; er werde sich aber dennoch schließlieb Bahn brechen. Abg. von Schöning spricht gegen den Antrag. Verwendung der Sorgfalt eine» ordentlichen Kaufmanns die Unrichtigkeit des ProspecteS hätte kennen müssen, wurde auf Antrag der Nationalliberalen wieder beseitigt. DaS in erster Lesung eingesügte Verbot deS Getreide-TerminhandelS wurde mit 11 gegen 10 Stimmen wieder beseitigt. Berlin, 19. März. Gestern Abend tatzten in allen Theileu der ReichShauptstadt 11 sozialistische öffentliche Volks- Versammlungen, um dic Erinnerung an den 18. März 1848 und 1871 zu feiern. Die Versammlungen nahmen durchweg einen ruhigen Verlaus, nirgends kam eS zur polizeilichen Auflösung. Nur der „Colberger Saal", wo Lieb- knecht sprach, wurde wegen Ueberfüllung polizeilich gesperrt. Auf der Straße hatten sich etwa 2000 Personen ongesam- melt, die erst durch verstärkte Schutzmannschast zerstreut werden konnten. In dieser Versammlung wurde von Liebknecht vor Eintritt in daS Referat unter allgemeinem Beifall eine ZusttmmungSdepesche an die Pariser Sozialisten, die den Tag gleichfalls festlich begangen haben, abgesandt. In den Vororten fanden ebenfalls Versammlungen statt. Auch dort ist eS nicht zu Ruhestörungen gekommen. — Die Volkspartei hatte aus Anlaß deS Gedenktages zwei sehr gut besuchte Versammlungen einberufen und zwar durch die Vereine „Fortschritt" und „Waldeck". Berlin, 19. März. Die WahlprüfungScommis- ston des Reichstags beschloß, die Wahl deS Abg. Dziem- bowSki-Bomst (Rp.) zu beanstanden. — Bezüglich des Man- dats des Abg. Graf Herbert Bismarck sollen wettere Er- Hebungen augestellt werden. Berlin, 19. März. Bezüglich der am SamStag stattfindenden Erinnerungsfeier im Reichstage ist nunmehr bestimmt, daß sich die Ehrengäste um 53/< Uhr in den nördlichen Wandelhallen versammeln und mit einer Ansprache begrüßt werden. DaS Festmahl in der Rotunde beginnt pünkt- lich um 6 Uhr. Präsident Frhr. v. Buol wird auf den Kaiser und daS Deutsche Reich, der Reichskanzler Fürst Hohenlohe auf den Fürsten BiSmarck und die Paladine des neuen Deutschen Reiches toasten. Berlin, 19. März. Die Zuckersteuer - Commission deS Reichstags berteth gestern Abend die Bestimmungen über da» Verfahren bet der Contingentirung der Zuckerfabriken. § 77 erhielt nach einem Antrag Meyer- Danzig folgende Fassung: DaS Contingent der einzelnen Fabriken wird für die Betriebsjahre 1896/97 und 1897/98 nach der Zuckrrmenge ermittelt, welche in den letzten drei BetriebS- jahren durchschnittlich festgestellt ist. Für die folgenden Betriebsjahre wird das Contingent nach der Zuckermenge ermittelt, die in den letzten 4 bis 5 Jahren unter Weglassung der höchsten und niedrigsten JahreS-Erzeugung an Zucker durchschnittlich hergestellt ist. Zugleich wurde ein Zusatz- Antrag Klos (Centr.) angenommen, den kleinen Fabriken, deren Production nur bis zu 40,000 Doppelcentner beträgt, bei der Contingentirung nur die höchste JahreSmenge nach den letzten 3 Jahren in Anrechnung zu bringen. Berlio, 19. März. Die Commission für das Bürgerliche Gesetzbuch berieth heute die Bestimmungen über die Maklerverträge. ES wurde einstimmig folgender Absatz eingefügt: „Durch daS Versprechen von VermögenSvortheilen für die Nachweisung einer heirathSlustigen Person ober für die Vermittelung einer Ehe wird eine Verbindlichkeit nicht begründet. Geleistete Dorschüffe können nicht zurückgefordert werden." Berlio, 19. März. Heute stand vor dem Amtsgericht I die Verhandlung gegen den Buchbinder Hillert, den Hausdiener Tscheuoert, sowie den Buchbinder Zetsche wegen Diebstahl» bezw. Anstiftung zum Diebstahl, Begünstigung, Beihülfe und Hehlerei an. Die Anklage entstammt der vorzeitigen Veröffentlichung deS kaiserlichen GnadenerlaffeS durch den „Vorwärts". Oberstaatsanwalt Drescher beantragt gegen Zetsche und Hillert je 9 Monate und gegen Tscheunert 4 Monate Gefängniß, sowie gegen die beiden Ersteren je 1 Jahr Ehrverlust. Der Gerichtshof erkannte gegen Zetsche als den Hauptangeklagten auf 6, gegen Hillert und Tscheunert aus je 3 Monate Gefängniß. Die bürgerlichen Ehrenrechte wurden den Angeklagten belassen. Im Tenor deS UrtheilS wurde hervorgehoben, daß der Diebstahl nicht nach dem Object, sondern nach dem idealen Werth zu beurteilen wäre, das Motiv sei verwerflich, denn die Angeklagten hätten den Diebstahl gemeinschaftlich auSgesührt, um dem „Vorwärts", ihrem Parteiblatt, von dem sie wußten, daß eS geheime Actenstücke veröffentlicht, bloS ein solches zukommen zu laffeo. Außerdem bekunde die Handlungsweise der Angeklagten einen groben Vertrauensbruch. Berlio, 19. März. Der Parteitag der Christlich- Socialen für den Norden und Osten deS Reiches findet Mittwoch den 7. April in Berlin statt. tootkf und prwinjicllw# Sieb«, 20. März 1896. * • Höhere und erweiterte Mädchenschule. Heute Dor- mittag fand statt der fortgefallencn öffentlichen Prüfung der „Höheren und erweiterten Mädchenschule" im Gießener Festsaale (Casä Leib) eine Schlußfeier statt, zu der nur die Angehörigen der Kinder Zutritt hatten. *♦ DaS städtische Gaswerk verzeichnet im Berichtsjahre 1894/95 einen GesammtgaSverbrauch von 836,815 Cbmtr., 60,538 Cbmtr. mehr als im Vorjahre. Diese Zunahme beruht lediglich auf dem vermehrten Kraft- und Heizgas Verbrauch, denn der Leuchtgas Verbrauch blieb infolge der billigeren Glühlichtbeleuchtung um rd. 4000 Cbmtr. hinter den Voranschlag zurück. Der Kohlenverbrauch betrug 2,834,100 Kg. zur Gaserzeugung, 5000 Kg. zur Dampfkcffelhetzung, 12,5OOKg. Aur Schmiede, 3200 Kg. zur Dampfkeffelheizung in Queck born. Dank der Betriebsverbesserungen haben sich die Ausbeute Crgebniffe von GaS günstig gestaltet, die Ausbeute aus 100 Kg. Kohlen von 25,43 Cbmtr. GaS im Jahre 1886 ist allmählich gestiegen auf 29,54 Cbmtr. im Jahre 1894/95. — Der Gesammt.Gasverbrauch vertheilt sich auf die einzelnen Gruppen wie folgt: Privatbeleuchtung 461,495 Cbmtr., Kraft-, Heiz- und KochgaS 106,865 Cbmtr., Straßenbeleuchtung 191,467 Cbmtr., GaS« und Wafferwcrk 25,800 Cbmtr., Verdichtung und Verlust 51,182 Cvnnr. ES betrug die Zahl der LeuchtgaS-Abnehmer 646 mit 9225 Flammen, der Heiz- gaSabnehmer 97 mit 658 Einrichtungen, der Gasmesser 787, der Garkraftmaschinen 32 mit 71* */2 Pferdekrästen. Eine Leuchtgasflamme verbrauchte im Jahresdurchschnitt 50 Cbmtr. GaS, eine Pserdekrast der Gasmotoren 70 Cbmtr. im Jahresdurchschnitt. Die Zahl der öffentlichen GaSlaternen betrug am 1. April 1895 533 einschließlich 182 Richtuvgslaternen, die Zahl der Petroleumlaternen ging von 17 auf 9 zurück. DteKosten der Straßenbeleuchtung mit GaS betrugen 24,614Mk. 57 Pfg., 1 Ricktungslaterne brauchte in 3589 Brennstunden 574 Cbmir. GaS a 12,856 Pfg. ---- 73 Mk. . 79 Pfg., 1 Abeudlaterne in 1578 Brennstundcn 252 Cbmtr. GaS — 32 Mk. 46 Pfg., die stärkste tägliche GaSabgabe am 15. Dezember 1894 belief sich auf 4514 Cbmtr., die geringste am 14. Mai 1894 auf 882 Cbm., durchschnittlich2293 Cbmtr., die größte stündliche GaSabgabe fand statt am 17. Dezember 1894 mit 529 Cbmtr. Die Lichtstärke deS Leuchtgases betrug nach den regelmäßigen Meffungen durchschnittlich 14,42 Kerzen. Die Gesammtlänge aller Hauptröhren deS GaSrohrnetzeS betrug am 1. April 1895 rd. 30,590 Meter, die Gesammtlänge aller HauS- und Laternen-Zuleitungen 5230 Meter, inSgesammt rd. 35,820 Meter oder 4,776 deutsche Metten, der cubische Inhalt deS Gesammt GaSrohrnetzeS ist rd. 155 Cbmtr. ** Die gestrige Eröffnungsvorstellung im (Streng Lorch war, wenn man die riesigen Dimensionen deS Zeltes in Berücksichtigung zieht, verhältnißmäßig gut besucht. DaS reichhaltige Programm wies eine stattliche Reihe hier noch nicht gesehener Nummern auf, die die Zuschauer in Erstaunen setzten und den Künstlern reichen Beifall eintrugen, so tem Handequilibristen Feroni, den musikalischen ClownS und besonders den Geschwistern Lorch in ihren ikarischen Spielen- die Brüder Ben ar öS verstanden ihren gelungenen Leistungen am dreifachen Reck manchen humoristischen Zug abzugewinnen und Herr Arcola leistete auf dem Schwebe- reck Vortreffliches in der Balaucirkunst. DaS vorzügliche und r.'ichhaltigc Pferdematerial kam theilweise zur Geltung in schönen Parforcetouren der Reiterinnen Fräulein Rosa und Fräulein Amalie, wie in der Vorführung der in Freiheit dresfirtet, Pferde durch Herrn Director Lorch, deffen Gemahlin alS tüchtige Schulreiterin sich hervorthat. Zur Erheiterung deS Publikums trugen die Clowns Bimbo, Flum u. A. mit recht ansehnlichen Leistungen bei. Der CircuS Lorch kann nach dem, waS gestern vorgeführt wurde, als auf der Höhe der Zeit stehend bezeichnet werden und wird derselbe während der Dauer seiner Anwesenheit in Gießen noch manche Ueberraschung bieten. Berlin, 19. März. Die Anarchisten hatten zum gestrigen Abend eine März fei er veranstaltet, die von etwa 300 Pesouen besucht war, unter denen sich auch mehrere junge Mädchen mit knallrothen Schleifen befanden. Die Anarchisten beider Richtungen waren vertreten. In Anbetracht des großen PoltzeiausgebotS nahm die Versammlung einen ruhigen Verlauf. Die Anarchisten Pawlowitsch, Weisheit und Petersdorf sprachen über die Pariser Commune. Düsseldorf, 19. März. Der deS Betrüge« angeklagte Arzt Dr. Volbedtng wurde gegen eine Caution von 200000 Mk. aus der Haft entlafieu. Wir«, 19. März. Die Ernennung des österreichischen Kaisers zum Chef des ersten englischen Garde- Dragoner-RegimentS bezeichnet das offiziöse Fremdenblatt als Beweis freundschaftlicher Beziehungen zwischen England und Oesterreich. Rom, 19. März. Die Begegnung Kaiser Wilhelms mit dem König von Italien wird, wie jetzt ganz bestimmt verlaatet, in der nächsten Woche in Genua stattfinden und zwar an Bord der „Hoheozollern". Rom, 19. März. Die Derwische concentriren fich nach den Nachrichten auS Maffauah um Kaffala und scheinen eine Hauptschlacht wagen zu wollen. Weiter trifft auS Maffauah die Meldung ein, daß das gelammte Heer de» NeguS Vorbereitungen trifft, um auf dem Plateau vor Adua die Regenzeit zuzubringen, waS auf die Absicht der Fortsetzung des Krieges schließen läßt. MenelikS Heer ist vor- züglich verproviantirt. Paris, 19. März. Infolge der Einführung einer Maschine in die Schwefelholz-Fabriken seitens deS Staate-, durch welche 1400 Arbeiter dieser Industrie brotlos würden, ist gestern seitens der Arbeiter der allgemeine A u S st a n d proclamirt worden. Der Finan-minister wird heute eine Deputation der Arbeiter dieserhalb empfangen. • • Daß Diplom, welches der hiesige Veteranen - Verein dem Herrn Commerzieurath S. Heichelheim hier anläßlich feiner Ernennung zum Ehrenmitgliede vor Kurzem überreicht hat, ist in hervorragend künstlerischer Weise von Herrn Kunstmaler Heinz W e tz e l in Frankfurt a. M. au-geführt worden. DaS Diplom, welches im Erker der Firma Wilh. Reiber am SelterSweg ausgestellt ist, hat folgenden Wortlaut: „Durch einstimmigen Beschluß der General-Bersamm- lung vom 25. November 1895 hat der Veteranen-Berein Gießen Herrn Commerzieurath Heichelheim dahier in Anerkennung und Würdigung deS hohen und edlen Zweck- feiner Stiftung vom 1. November 1895, mit welcher er seinen warmen Empfindungen für die Veteranen und deren Angehörigen Ausdruck verleiht, zum Ehrenmitglied ernannt- deffen zur Urkunde wird dieses Diplom hiermit auSgeferttgt. Gießen, den 25. November 1895. Der Vorstand deS Veteranen - Vereins." Ueber die Ausstattung des Diploms theilen wir Folgende» mit: Die Hauptfigur deS Ganzen bildet eine Personification der „Hasfia"- fie sitzt unter einer mächtigen Eiche, dem Sinnbild des deutschen Reiche» und hat da» Kriegeschwert, zum Zeichen de» Frieden», mit Palmen umwunden. Zu ihrer Linken ruht der hessische Löwe, zugleich als Verkörperung kriegerischen MutheS und stolzer Treue gedacht. Zu Häupten der Figur, in den Zweigen der Eiche hält der deutsche Reichsadler, als Schutz und Schirm allen deutschen Lande-, Wacht. Recht- in der Ferne grüßen die Thürme Gießen-, während links eine weite Landschaft die Composition abschlieht. Von Genien getragene reiche Blumenguirlanden umrahmen auf beiden Seiten die Widmungstafel. Um die Blumen windet fich da- deutsche Reichsbanner, acht Namen der Schlachten tragend, die für da« Beteranencorps besonder» bedeutungsvoll waren. DaS BereinSzeichen auf der einen und das Gießener Wappen auf der anderen Seite bringen das Ganze zu einem wirkungsvollen Abschluß. • • Reue Kaserne. Morgen SamStag findet durch unsere städtische Behörde die Besichtigung deS durch die Stadt erbauten neuen Kasernements statt. ♦♦ Eine« Menfchevauflauf verursachten gestern Abend zwei Brüder in der Wallthorstraße dadurch, daß sie sich gegenseitig schlugen. Dieselben waren beide angetrunken und wurden in Polizeigewahrsam genommen. ** Ladendieb. Gestern wurde in einem Laden der Marktstraße ein Schlofferlehrling, der Einkäufe machte, vom Geschäftsinhaber dabei betroffen, als er während des Einkaufs einige Kleinigkeiten in feinen Taschen verschwinden ließ. ES sind Verdachtsmomente vorhanden, daß derselbe Bursche auch den vor kurzer Zeit in demselben Geschäft verübten Gelddiebstahl begangen hat. Der Lehrling wurde verhaftet. ♦* Aufnahme heffifcher Bauernhäuser. Die von der Abtheilung für Architectur an der Technischen Hochschule zu Darmstadt gestellte Preisausgabe „Aufnahme hessischer Bauernhäuser", welche zugleich den Zweck verfolgte, die von dem Mittelrheinischen Architecten- und Ingenieur-Verein er- strebte allgemeine Aufnahme älterer Bauernhäuser zu fördern, fand bei den Studirenden der Architectur eine rege Betheiligung. Bon acht eingelieferten Bearbeitungen der Prei»- aufgabe, die nicht geringe Anforderungen stellte, konnten fünf als eines Preises würdig und glelchwerthig bezeichnet werden. ES sind dies die Arbeiten der Studirenden Wilh. Best-Darmstadt, August Buxbaum-Bensheim, Ludwig Haag,. Ludwig Klump und Hugo Land mann-Darmstadt. — Die aufgrnommenen Gebäulichkeiten befinden sich in den Gemeinden Langen - Brombach, Brombach und Ellenbach im Odenwald und Wölfersheim und PohlgönS in Oberheffen. Sie sind zum Theil Prachtstücke einer älteren Architectur, so daß, wenn auch eine Ausstellung der betreffenden Aufnahmen nicht zu erwarten ist, doch eine genauere Besichtigung derselben für Fachleute in hohem Grobe erwünscht sein dürfte. n. Von der mittleren Nidda, 19. März. Die Früh- jahrSanSstellnng hat bei unS ihren Anfang genommen. In den letzten Tagen wurde bereit» Hafer auf die im Herbst vorbereiteten Aecker gesät. In Nieber-Mockstadt und Umgegend, wo bekanntlich die Zwiebelzucht im Großen betrieben wird, ist die Aussaat dcs ZwiebeUamenS fast schon beendet. Sie ist immer sehr zeitraubend, weil hier noch Alles mit der Hand gesät und untergeeggt wird. Auch kann man den bestellten Acker, damit er nicht zu sehr auStrocknet, nicht zuwalzen, sondern muß die Erde festtreten, wozu man sich kleine Brettchen unter die Sohlen schnallt oder bindet. Flächen bis zur Größe eines Morgens werden so behandelt. DaS Pfund Zwiebelsamen kostete in diesem Frühjahr hier 5 Mark. Man kann damit einen Viertelmorgen besäen. Auslagen für die Aussaat haben die Leute nur in den aller- seltensten Fällen, weil fie sich den Samen selbst ziehen. Unter den Zwiebeln zieht man noch den Knoblauch, deffen Zehen in Reihen auf die Aecker gesteckt werden, und ferner sehr frühes Gemüse, das mit den Zwiebeln gesät und deshalb regelmäßig so schön wird, weil eS die Ert flöhe nicht heim suchen. — In der Nähe von Staden fingen Knaben in einer Pfütze in den Wiesen einen Hecht von 14 Pfund Gewicht. Beim letzten Hochwaffer ging er au- der Nidda und blieb beim Ablaufen deS WafferS zurück. n. Friedberg, 19. März. Zu der übermorgen beginnenden Geflügelausstellung sind über Erwarten viele An- melbungcn eingelaufen. Sie verspricht sehr intereffant zu werden. — Die au» dem verfloffenen Jahre hierher abge- lieserten Büchs en gelber sür die LandeSwaisenanstalt erreichten die Höhe von 454.04 Mk. n. Reichelsheim L d W, 19. Marz. DaS abgelausene Geschäftsjahr war sür unfern Vorschuß- und Credit- v er ein sehr günstig- denn eS wurde ein Gewinn von 6689.37 Mk. erzielt. Der Verein hat 621 Mitglieder. Gernsheim, 17. März. Hier wurden am Freitag flnf Leichen geländet, die durch die Ueberfcywemmung ihr Lebe, verloren. Ihre Identität konnte nicht seftgestellt Werder. Auch zwei tobte Kühe wurden an daS Ufer getrieben. Groß-Gerau, 17. März. Die Ziege eine» hiesige, Einwohner», Herrn S., gebar heute ein GeiSlein, welche» nicht weniger al» acht Füße hatte. Diese Natarselteahet erregt hier allgemeines Aussehen. △ Mainz, 19. März. Laut AuSschreibeu de» Mainzer Polizetamte» find au» einem hiesigen Knabenpenfionat zwei 15jährige Schüler spurlo» verschwunden. Dieselben find in Frankreich geboren, heißen Eugen Boulaoger an» BohainS - AiSnal und Charles Claseur auS Pari» uri sprechen nur ganz wenig deutsch. Die Behörden roerbet nm schonende Anhaltung und Benachrichtigung de» hiesiger Polizeiamts gebeten. — Ferner wird fett mehreren Tage» der seit längerer Zeit hier wohnende, geistig gestörte Eisenbahn. Ingenieur Schmidt und der in der Kaltwafferanstalt „Marita, berg* in Boppard untergebrachte Postmeister Scheer aal Sobemheim vermißt. Es wirb vermuthet, daß fich bette letztgenannte Personen ihrer Bewachung entzogen haben, tu sich ein Leib zuzufügen. A An» Rheinhessen, 19. März. Dem Beispiele bei lanbwtrthschastlichen Vereins für Rheinpreußen folgend, ho: die Handel-Vereinigung in Oppenheim zum Schutze del Weinbaues und reellen Weinhandels folgerte Zufatznovelle -um Weingesetz vom Jahre 189! in Form einer Petion an den Reich»- und Bundestag aui« gearbeitet, die in allen mcinbautretbenben Orten zur Unterschrift in Ctrculation gesetzt werden soll: 1. „Der nach § 3 gestattete Zusatz von Zucker und Waffer ist nur beim Maßt gestattet und darf diese Mantpulation nur von Beginn der Weinlese biS Ende November de» betreffenden Kalenderjahres erfolgen. 2. Die Herstellung von Rosinen- und Hefenweinn ist gänzlich verboten. 3. Zuwiderhandlungen werden «tu Gefänssnißstrafen, Auferlegung der kosten und Einziehnr, resp. Vernichtung der betreffenden Producte geahndet*. DH Petition ist bereit- mit zahlreichen Unterschriften von Oppe» heim und deffen Umgebung versehen. _t«N\ ^Utlldbdi tu d6 * r^laod ond hSm viijiFflifittei’ 1 grtüt ich atetnew ’S! in dm «" twv Hut Hl cfn,p.(t hm «irchorrteq eit nut ce. W * atacneitlig1 fllTinW 8er öltichiM iaaiti. giMfr MLWulwn» | tattlitn tixubÜT ten BtrtiUrifa Ifli S drill" s gtx trifHl». "J* >» M Perurtfdrtt«. • Frankfurt a. M., 19. März. Heute Nachmittag nach 2 Uhr brach in der Färberei von Fuch» (Löhergaffe 18) ti Hinterhause durch eine Benzin-Explosion Feuer au». 6l verursachte keinen sehr großen Sachschaden, da nur einige Kleidungsstücke verbrannten und der Keffei etwas beschädigt wurde. Dagegen hatte sich der ganze Raum im Innern td Hause- mit einem derartigen Dunst angefüllt, daß ein Th eil der Bewohner nur mit knapper Noth über die Stiege tnl Freie gelangen konnte. Die Tochter des Färbereibesitzers, ein 17 Jahre altes Mädchen, sprang nach dem Mnm |i vom ersten Stockwerk auS dem Fenster; die Frau gelangte auf einer Leiter hinab und zwei kleine Kinder der Im dritte» Stockwerk wohnenden Leute wurden durch zwei beherzte Arbeiter gerettet. Die Löscharbeit nahm nur kurze Zeit n Anspruch- leider erlitt habet der Feuerwehrmann Adam Kirch erhebliche Brandwunden im Gesicht und an den Händen. Der Arzt Dr. Bitsch legte einen Verband an. • In einem in Erfurt erscheinenden Blatte war befannt gegeben worden, daß ein Kind weiblichen Geschlecht», 1 Jahr 5 Monate alt, verschenkt werden solle und fcafc Offerten postlagernd niederzulegen seien. Nicht wenig erstaunten im Laufe de» Freitag-Vormittag» die Beamten le Reichs Postgebäude am Anger zu Erfurt, als ein Dienß- rnädchen, mit einem Kindermantel versehen, von Schalter p Schalter ging und allen Ernste» nach dem qu. Kinde frag«, um eS alsbald mitzunehmen. Die Fragende dachte fich ebn das Kind einfach postlagernd. • Leipzig, 19. März. Gestern Nachmittag um 51/« Uht wurde in Zeitz der 60jährige Bankier Wilh. Schneidet in seinem Comproir mit einer Stichwunde im Kehlkopfe ermordet aufgefunden. Zwei ter That verdächtige I» dividuen wurden heute früh hie se bst verhaftet, jedoch späte: wieder fretgelaffen, da sie ihr Alibi nachweisen konnten. * Planen t. B., 19. März. Der „Anzeiger" meldet Gestern Abend wurde in Treuen die Apotheke durch em Explosion zerstört. Da- ganze Gebäude wurde bemolttt Menschen sind nicht umgtfommen. • Die Mau» im Pelz. Dem Pester Lloyd wird über folgenden eigentümlichen Vorfall berichtet: In der nächtz Szerenc» gelegenen Gemeinde Ratka wollte sich dieser Tagt die Frau eine- dortigen wohlhabenden LandwirtheS zu eiset Bekannten im Dorfe begeben und legte deshalb ihren Pelzr^ 1 an. Plötzlich fühlte fie aber am Rücken einen Biß, roorati sie mit einem gellenden Aufschrei den Pelz von sich warf nun nahm sie mit Entsetzen wahr, daß fich in demselben t» MauS eingenistet hatte. Beim Anblick des grauen Thierchens stürzte die zu Tode erschrockene Frau bewußtlos zu Bote» Später sammelte fie fich wohl, sie wurde aber von hock grätigem Fieber befallen und phantasirte unausgesetzt w Mäusen, die an ihrem Körper nagen. Der zu Rathe gezogM Arzt bemühte fich, der Armen die Phantafiebllde zu vertreiben Alle» aber blieb vergeblich. DaS Fieber steigerte fich fer während. Plötzlich rief die Frau entsetzt auS, eine INcil habe thr da» Herz entzwei gebiffen; in diesem Momente W fie hin und blieb tobt. • Venedig, 18. März. In der Theaterhalle p Maniago, Provinz Udine, entstand während ber BorfteD ein Brand, wobei die Halle zerstört und em Zaschauer gf tödtet wurde. I * RewPork, 10. März. JmLande der „Freiheit. Wegen Tödtung e nefl Mewchen wurde nach einer Draht»»g au# Washington M>ß Elisabeth Fiegier zu drei Stuode, Gesängniß und 500 Dollars Geldstrafe verurtheilt. Ftetlis ist fie die Tochter eines BtigadegeneralS, und der Setöd:e» nur ein armer Nigger, der sich in Flegler» Garten eirty Aepfel stahl. Sie schoß den armen Burschen ohne Weiteres Mßtag «aic soll auf trat bttl Martin timt ffttenbcrbofraü Flur 1 91t. 4 Ntiist 3rfentli6 mdflbt Stchra, dra < EL 3- Miltwock AcLmtiags 5 Landgenchts-D prodiiN Uete .t. 0">l>zpalast Inten. wo$n s und äcuWrn ©itfeen, ben Freiher Großh. Sani Jm Freihi non'Uei Wc lcilbach roe: ben 26. d. i 3000 Wküt W "tnchert. - f * Kiitag^eit . i'irugärtdjen. Irtii a.b.2., Smtnbt, Solltet »üvootz r>, 9 Uh' ’ Smtr. SBu*, & * ?rifc\I<186o de. Tn diesjühxj Loh .1*^4 -■’S?' 5^? in; ' 1 -— ■ ' b. Wirt Heute Nachmittag iti M (Aheegaffe 18) i on Feuer aui. ir taten, da nur du Reffei etwas beschk, Raum im Innern rn ^gefüllt, daß ein lsä über die Stiegt tu des Färbereibesigrii nach dem Main u •j ble Frau gelangt: k/nder -er im trittn ch zwei beherzte Är nut kurze Fck U ochrmnn ihm 9hd an den tzu^rn. Tu an. »n Blatte war Kar iicheu TeschlA werden solle na ‘.v seien. Nicht «iv> eittagS die Beam ul irsurt, alS ein tt> :(tbtn, von Schal!!' P , dem qu. Kinde iu>* -ragende dachte M M Nachmittag um 5’/|W .er Wtlh. Schae^ ichwundr im K t verhaftet, jtbodi Isir nadjwe'kn fonnun. Der „Anzeiger ®el ’ e Apotheke -eoaude wurde W mbM riittt: 3« „,ln M liil" „ Sanbwiniü I" Bil« ti«‘" 8lL ,;■! kilt SßtU von P°> bnM demselben^ ah H tn o' kier^ K6« ft'» " ,’V» «w sssw •#>' “nbf SÄ,;.1? rafeöttur! lr Se>ö^ neta^'^saite» j! n ®un«en In QitfgS Mu- ^ribeu des m> s.r-r p:;* L*W«I NV Hnti°8etl ^"plele ii it,u6tn !°lgend, 8 rum Schutze > "Andels j0[fltb ^Z-Hre 181 “nb Bundestag u en.Olttn zur Ucln ,?• »Der nach - r Ift nur beim Mn nnr von Beginn it nfnbm Kalenderjs^ Inen« und Hefenwe^ Ölungen werden 7 asten und Einziel:? ducte geahndet^. "c: erschrtften von Opsa a Der V 0 rstand: wozu ergebenft einladet Jean Kirch. Vermischte Anzeigen. Mitglieder des^Auf- bezw. Auflösung der Pflanzgärtchen. 2706 Weinkeller to Heule Schellfische! I. M. Schulhof 370 Schellüsche Cöln a. Rh. 2732 606 Km)moige«-Ager Expedition d. Bl. 2716 Mäusburg 4. gesucht. v. Hagen. 2708 1461 Kuhmist M verkaufen. Ma'dnrgerstratze 66. j&ste~Nahriing für D O u ü u ß®1 Niederlagen durch Placate kenntlich. auf Eis soeben eingetroffen bei Möblirtes Zimmer zu mielben oesucht Offert, m Pretsang. unter R. 59 an die Exped. d. Bl. [2717 jom Baume herunter. Die drei Stunden Gesängniß büßte sie heute tm Sprechzimmer deS GeföogniffeS ab; während dessen hielt ihre Equipage vor der Thür, die sie nach 8m büßung der Strafe wieder nach Hause brachte. v Er Hais gut vor. In Hildburghausen sucht ein kräftiger, energischer Mann, 31 Jahre alt, gedienter Tavallerist, Stillung als Forst- oder Jagdaufseher. Derselbe ist „guter Schütze" und würde am Liebsten tn eine Gegend gehen, „wo Wilderer hausen." Katholische Gemeinde. Sonntag den 22. März. Passtonssonntag. Grobes Gebet. SamStag: Nachmittags um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte. Schiff-nachrichten. — Der Postdampfer „Westernland" der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 18. März wohlbehalten in Newport angekommen. Scheel & Comp Tuchhandlang. Von einer hiesigen Ctgarrenfabrik wird per 1. April ein angehender Commis mit guten Empfehlungen gesucht. Offerten sub. Z. IO an die wenn möglich mit etwas Lagerraum, gesucht. Offerten unter Ä. Z. 45 in der Exped. d. Bl. niederzulegen. Vertretung. “ Für hiesige Stadt und Umgegend suche einen branchekundigenVertreter zum Verkauf von Papier, Düte« und Schreibsamen. Off*rt. und Ref. unter II. 9009 an Rudolf Moese, Ein gebrauchtes Kleyer'sches Zweirad, Adler Nr. 5, sehr gut erhalten, billig M verkaufen. Näheres in der Expedition d. Bl. 2709 H. Adami. E. Hanau. Tagesordnung: 1. Geschäftsbericht des Vorstandes. 2. Rechnungsablage und Prüfung der Rechnung. 3. Wahl zweier Vorstandsmitglieder und der fünf sichtsraths. 4. Berathung und Beschlußfassung über Fortbestand Seltersweg 1 9: 2627 Mrmielhungen. 2721] Ein kleines Logis zu vermiethen. Näh. bei Joh. Rohrbach, Weserstr. 17. 2720] ~ Zwei Zimmer zu vermiethen- ________________NeuettbLueu 6. 271')) 1—2 schön wöbltrteZimmer billig zu verm. Bahnhofstraße 27. in, links. Technische Fortschritte. - Technische Fortschritte für alle Arte« der Holz, bearbeitung, Tagewerke MSbelfabrtkatto«, Tisch« Kerrien tu s. w. Den Unternehmern der Holzbearbeitungsbranche, Sägewe, kSbesttzern, Möbeltabrikanten, Tischlern u. s. w. wird folgendes englische Urtheil über deutsche Fortschritte auf diesem Gebiete lehrreich sein. In der englischen Fachzeitschrift „Timbrrand Wood-Working, Macktnery" beschreibt Mr. Booth seine Tour von London nach Deutschland und fäh t dann fort . „Der Zweck meines Besuches in Leipzig war die Besichtigung der Säge- und HolzbearbeitungS- Maschtnenfabrik von Ernst Kirchner & Co. in Leipzig-Sellerhausen, womit ich meinem Ideale, jedes größere derartige Werk in der Weir ,u besuchen, näher kam. Die größten Werke dieser Art sind Fay- <■*>'gen tn tun Vereintsten Staaten, Kirchner tn Deutschland und Robinson und Ransone tn England. DaS Ktrchner'sche Werk ist «ine Maschinenbauanstalt von rapidem WachSthum, denn sie wurde erst vor weniger als zwanzig Jahren von dem jetzigen Besitzer Herr Kirchner begründet. Er begann auf sehr bescheidener Stufe mit nur co. 20 Arbeitern, aber so rapid entwickelte er seine Fabrik, daß gegenwärtig nicht weniger als 600 Arbeiter beständig beschäftigt sind. Kein Etablissement in der Welt hat sich so schnell entfaltet. Lor Errichtung der eigenen Fabrik bereiste Kirchner England. Amerika, Frankreich u. s. w, um die verschiedenen Methoden des Maschinenbaues zu studtren. In Art und Vollendung den ameri- lonischen ebenbürtig, haben Kirchners Maschinen noch den Vorzug, ten Verhältnissen in Europa besser angepaßt zu sein, je nach Art Toilan Ton kommen neue Teifenfabrikate jenen Idy auf den Markt. In 100000en Familien ist das seit ca. 20 Jahren existirende Dr- Thompson's Seifenpulver als beliebtestes Wasch» und Bleichmittel unentbehrlich geworden, so daß allen Hausfrauen ein Versuch zu empfehlen ist. 1816 Preis 15 Pfg. per '/, Pfh.'Packet- Nur echt mit der Alte Liebig-Bilder Z mit Aufschrift „aecht“ (nicht «cht) auf der Rückseite, für 10 Pfg. per Stück zu kaufen gesucht. Offerten sub. 1925 an Rudolf Mofse, Mainz. Sonntag: vormittag- von 6 Uhr an Gelegerrbeit zur bl. Beichte; „ um 6 Ubr Aussetzung des Allerheiligsten. Beginn deS Großen Gebetes. , um 6i/e llhr erste hl. Meste; „ um 7Ve Uhr AuStbeilung der hl. Communiou; „ um 8 Uhr zweit: hl- Meste; „ um 10 Uhr dritte hl M'sfe. Die Betstunden werden während des ganzen TageS gehalten: Die letzte Betstunde ist deS Nachmittags um 5 Uhr; darauf feierlicher Schluß befl Großen Gebetes mit Te Deum. Gottesdienst der israelitischen ReligionSqesellschaft. Freitag Abend 6™ Ubr, SamStag Bormittag 8» Ubr, Predigt. Nachmittag 3« Uhr, SabbathauSgang 7« Uhr. WochengotteSdtenst Morgens 6" Uhr, Abends 6 Ubr. __________________ Genossenschaft. 5. Berathung über Abschluß eines Versicherungs - Vertrages bezl. des P ferdebeftandes. 2729 Samstag den 2. Mai, Nachmittags 2 Uhr, |«ll auf dem hiesigen OrtSgericht die dem Martin Lämmer tn Gießen an nach, stehender Hofraitbe, gehörige ideelleHäifte: Flur 1 Nr. 42/10 - 231 qm in der Neustadt Sffenllich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 20. März 1896. Großh. OrtSgericht Gießen- I. A-: »ogt. 2733 Kirchliche Anzeige« der Stadt Gietzen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Sonntag, den 22. März. Judica. der Stodtkirck»e. Vormittags 9*/t Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Vormittags 11 Ubr: Kinderkirche. Pfarrer Dr. @retn. Abends 6 Uhr: Pfarrer Schlosser. Mittwoch, den 2b. März, Abends 6 Uhr: 6. Passtonsattdacht in der Stadtkirche. Pfarrer Dr. Grein. 3« der Johattnesktrchu Vormittags 9‘/t Ubr: Pfarrer Dinaeldey. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die LucaSgemeinde: Pfarrer Dingeldey. Abends 6 Uhr: siehe Stadlkirche. Montag, den 23. März, Abend« 8 Uhr, Bibelstuude im Confirmandensaal der Johanneskirche: 1. Petrusbrief Capttel 5, von VerS 10 an, Zweck und Schluß des Schreibens- Pfarrer Dr. Naumann. Mittwoch den 25. März, Abends 6 Uhr: 6- Passtonsandacht: siehe Stadlkirche. m . Am künftigen Sonntaa, Palmarum, wird der Landes-Buß» und Bettag gehalten werden- Hierbei wird in allen Gottesdiensten eine Collecte für hilfsbedürftige Gemeinden unseres Landes erhoben werden- XXKXXXKKKKWKeKKKWXXitKXttftg | Senner'sche Bade-Anstalt. $ Z Heute Cröffnungsfahren der J x neuen Schweizerboote. * 5 Pro Stunde 30 Pfg-, >/2 Stunde 15 Pfg. X Mittwoch den 25 März, Nachmittags 5 Uhr, wird Großh. bandgerichts-Director Wiener die praktischen Hebungen für Accessiften tiri Justizpalast, Zimmer Nr. 37, leiten, wozu sämmtliche Affefforen And Accessiften eingeladen sind. Gießen, den 19. März 1896. Freiherr von Ricou, Großh. Landgerichts-Präsident. Im Freiherrlich von Rabe- nau'schen Walddistrict Nieder- s eilbach werden Donnerstag den 26. d. Mts.: 3000 Wellen gemischtes Laub- Holz-Neifig ersteigert. — Zusammenkunft um .die Mittagszeit am v. Rabenau'fchen 748 Biessener Omnibus-Gesellschaft E. G. m. b. H. Samstag, den 28. März 1896, Abends 8V2 Uhr im Restaurant Feidel Gen er al-Versammlung* der »orkommenden Hölzer. Bereits im Februar 1888 erfolgte tn der Ktrchner'schen Fabrik die Vollendung der lOOOORen Maschine tn Gegenwart Sr. Majrstäl deS König- von Sachsen, welcher später den Inhaber der Fabrik, Ernst Kirchner, zum ^ommerzienrath ernannte. Gegenwärtig find in der Ktrchner'schen Fabrik stet- ca. 600 verschiedene Maschinen zu schneller Lieferung vorräthtg und tn der ganzen Welt sind Kirchners Maschinen zu finden. Auch ipeciell in England habe ich deren wachsende Verbreitung bemerkt, namentlich tn Tischlerei-Werkstätten. In der Thal kann auch jeder Käufer überzeugt sein, wirklich für seine Zwecke brauchbare Dta'chtnen bei Kirchner zu bekommen, da eine jede in eigens dazu bestimmten Räumen vor Absendung sorgfältig daraufhin auSprobtrt wird, wie ich selbst Gelegenheit hotte zu beobachten." A. & G. WaSlenfels. Lebendfrische Angel-Schellfische per Pfund 32 Pfg., empfiehlt die 2719 Hamburger Fischhaudluug. Stal Rothwein - garanttrt rein ---■ per Flasche 60 Pfennig empfiehlt 2723 Louis Lind, Kirchenplatz 10. Goldfische, für diese Saison die erste große Sendung heute erwartend und empfehle solche in allen möglichen Größen und reizendsten Farben. 2726 C G. Kleinheit», Bahnhofstr. 59. ff, i—- Das Aquarium ist wieder im Schaufenster aufgestellt.___ 408] Im «lavierstimme« hält fich besten? empfohlen Hermann Säurt, Schillerstraße 16. Kaufen Sie: Vubr. e Wasch-Extrakt in Cart. L ', Psd D. R. P. 82424 Ang Lnhtt & Lo., Barmen. ÖÖQQÖäröÖÖQDQQQÖDÖÖQÖ D TW. 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Eichen- und 166 Rmtr- Buchen-Scheit- und Knüppelholz, 34 Rmtr. vtöcke und 2738 Rmtr. Reiser. Das Holz liegt tn den Districten Teufelsberg, WolfSgräben und Kaltenbach, ^rmeindewald von Wißmar. Krofdorf, den 19. März 1896. 2712 DaS Bürgermeister-Amt. Der diesjährige Lohertrag der Gemeinden Bonbaden, Griedelbach, Kröffelbach, Laufdorf, Nauborn, Neukirchen, Niederquembach, Oberwetz und Schmalbach, in Summa circa 1400 Centner, soll einzeln für jtbe Gemeinde öffentlich versteigert »erden hier in Bährs Wirthfchaft: Donnerstag den 26. März, Vormittags 10 Uhr. Schmalbach, den 18. März 1896. Der Bürgermeister: Master franco Ins Haas, grösste Auswahl. Buxkin fir einen ganzen Anzug zu Mk. 4.05 Cheviot fir einen ganzen Anzug zu Mk- 5.85 versenden franco ins Haus Oettinger & Co., Frankfurt a. ü. Spedililil ii DimeokleidentelTei m ÄS Ptg- « F ****”• Die Die 2713 Beerdigung findet am Samstag den 21. ds. Mts. zu Giessen, 10* 2 Uhr Vormittags, vom Bahnhof der Oberhessischen Bahn aus statt. üeberführung der Leiche vom Sterbehause nach der Bahn erfolgt am Tage zuvor, Vormittags 11 Uhr. Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die schmerzliche Mittheilung, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere innigst geliebte, unvergessliche Gattin und Mutter, Fran Nanny Bücking, geb. Gail, heute Nachmittag 2*|4 Uhr nach kurzem, schweren Leiden im gerade vollendeten 35. Lebensjahre zu sich zu rufen. Büdingen, den 18. März 1896. Im Namen der tieftrauerjiden Hinterbliebenen: Friedrich Bücking, Grossh. Oberförster. Dauksagrmg. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem so schweren Verluste, für die zahlreichen Blumenspenden und insbesondere Herrn Pfarrer Dr. Grein für die trostreichen Worte sagt innigsten Dank Im Namen der Hinterbliebenen Die trauernde Gattin: Louise Wölke. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei der Beerdigung unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und Großmutter sagen innigsten Dank Familie Carl Schwan, Graveur. 2725 Familie Pant. Hollmann, Tapezier. J5* Vf** Km jum 3« «rwisina paniotfidici C Doi 1870 71, bti in dirsr- Jxinnnnnglft 21. März fei' em Simtljal feine nste St «atzten zu dr ®irb, wie bei de- 21. Marz begeh«, zu n ibgtorbnttcn, > adligen erhc feit, nach den wttdtgen und gletch aber bit tm tint hänSt im, fi hindert aach rwtznhalb .lanzigitm L fi|nog Lateres Reichstag fd)ll ieti hnangeua daraus erhebe zu Verb«. Rr. 7 des * ••3 hauShalls 8,e 4. März Stehen, S' Der Herr !°°N btatlbtnft nbeEich« Er, ■' wf dir ni mit olt) htmr abt imitb W .leidige Bi! eisrrnrr (5 ne raiD, °uf bei «tat» f« |tll •’M to j ">'1 dt, »M, J* .& t h’*" N auf M *■ * fitd K: «ÄS "*U mA, Otto Schaaf. 2693 Der Borftaud. 2707 Beamten-Verein 8. Katz 2208 Wilhelmstraße 22. sucht. Lehrling 2550 (Entreefi auf. 2727 2328 fort (Main). 832 2666] Ein junges Mädchen, im Nähen und Bügeln geübt, als Hans- Mädchen nach England ge- Mehrere Hausburschen mit guten Zeugnissen sofort gesucht. DlacirungSdureau von C. 8tia*ny, Asterweg 6. 2475 täglich ab 9l/2 Uhr stattfindenden Proben kann beigewohnt werden. welcher die Bäckerei erlernen will, gesucht. 2647 Georg Keil, Neustadt 6. Schuhtvaaren- Ausverkauj wegen Umzugs zu ganz billigen Preisen 6 Bahnhofstr. 8 Die Billet - Kasse ist täglich ab Vormittags 10 Uhr geöffnet, desgleichen das Thier zelt. Den Männer-Turnverein. Sonntag. 22. Mär; Turngang. mit Familie. Abmarsch 3 Uhr von der katholischen Kirche tut. Exped- d. Bl. erbeten. Lehrling Louis Treff & Cie Tuchhandlung Wallthor*tra**e 17. Ein Lehrling Wunsch Pension im Hause Herman« »ttot. Vuchhaudl , HSch» a.«. ,71» HauSburfche gesucht. H. Nassauer. Aktacciov: L. Scheyd». — Druck und Brtlag der vrühl schen llniverfitilS-Buch« und 6trnibnuffTri (Pietsch A Echrhda) in Gießen. Die heutige Kummer umfaßt 6 Seite». Frühjahrs - Haupt - Versammlung Samstag, 21. März, Abends 8 Uhr im Vereinslokal. 27* Bursch-, S"Ä von 16—18 Jahren, gesucht von Wir machen die Leser, die sich für Gartenbau oder Cbft.ic interessiren, auf die heutige Beilage, betreffend die vortreffliche Wachs schrift. Der praktische Ratgeber im Qbft- und (Sartenbn — Abonnementfipreifi viertelzährlich 1 Mark — besonders oufmer?ig Den Empfang der Neuheiten für die Frühjahr- und Sommer-Saison zeigen hiermit ergebenst an für mein Eis engeschäft gesucht. l^mil Piftor, Gieße«. Lehrling mit schöner Handschrift für da8 Comptoir eine« hiesigen FabrikgeschLftefi unter gün» stigen Bedingungen gesucht. Selbstgeschriebene Offerten unter O. P. an die 2665] Ein junger Mann mit I guter Schulbildung und hübscher I Handschrift kann als Lehrling auf meinem Comptoir eintreten. Hch. Schaffstaedt. Circus Lorch Kswaldsgartkll in Gießen. Freitag den 20. März, Abends N Uhr: H'arade-Worstellung reit ganz neuem Programm. Auftreten der großartigsten Speciali« täten und der vorzüglichst dressirten Schul- und Freiheitspferde. Samstag den 21. März, Abends S Uhr: Außrrordkniiiihc Vorftciiung mit durchaus gewühlt. Programm. Auftreten des berühmten Jockeyreiterv Herrn Geni, der Parforcereiterinnen Frl. Rosa, Amalie u. Jeanette, des Saltomortalerist. Hrn. Charles. Brillante Productionen der komischen Reck Artisten Gebr. Benares sowie des musikalischen Clowns Bryons. Auftreten der Campagne-Schulreiterin Frl. Marguerita rc. Die Clown» „Flumm", „Bimbo", „Cornesto" und „August der Dumme" treten in ganz neuen, hochkomischen Junge» Mädchen fftt Nachmittags zu einem Äinr< ges^t. LSVerUrage 15, Hl. 12714 Laufmädchen gesucht f2735] Egdanlase »1. 2695] Ein junge» «ädche» tagsüber |u einem Kinde gefucht Wo? sagt die Expedition diese» Blatte». Stellesuchenden Handlungsgehilfen empfiehlt »eine Dienste der Kaufmännische Verein xu Frank-