1896 Samstag den 20. Juni Nr^ 43 Zweites Blatt Aints- unb Anzeigeblatt für den Tlveis Gieren. Kratisbeitage: chießener Kamikienvtätter 2lmttid?er Lbeil (Kreis ftöfi (( r-aeM, otzherzogliche Kreisamt Gießen v1 . d iit Giroßh. Bürgermetstereie« deS Kreises. erkaufsstelle, ii ife-Cream den Harlequin spielen? Darf ich nie ist Ihnen an meiner WaS Lächelnd steht er nicht wahr?" fie an seine Brvst. gar nicht mehr. Dichter und dichter fallen die Wolken vom Innnlrt von Anzeige» zu der Nachmittag« für de» jDfgCT-püa Tag erscheinenden Nummer bi« Bonn. 10 Uhr. Nebelflor herab, daß sichtbar ist und endlich ihr zu Füßen. Tie liegt eine lange Geer auf und preßt die arten isang 8 Ui nai Xf apellei , Vorverkauf Und wieder sinkt'- wie grauer alle- nur mehr io schwachen Umristen chiet f» »"»eiger rrsch '.ie iglich, ■it liiiti tone de« ilfcJU«. Difafti-mer I«,i,II!"'»kälter werd«-»,-7 «nzeiger »öchemMi lreimal 2 D-jcm gen von Ihnen, welche noch mit Erledigung - sere in Verfügung vom 5. Mai b. I». — Gießener An- seiger i- t . 09 — im Rückstände find, werden hieran mit VI ist »t drei Tagen erinnert. v. Gagern. Vierteljähriger JtfoxxmarUyrrt» i 2 Mark 20 Pfg. mü Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Pfg. Nedaclion, Lxpeditta» und Druckerei: >4*tSr«li< HU.7. Fernsprecher 51. streckte sich bereit- bald nach deren Gründung auf alle überseeischen Länder und ist heute der achte „Boonekamp of Maag - Bitter“ jedenfalls die bekannteste und beliebteste Bittermarke deS Welthandels. * „gönne, Mond und Sterne" benannt ist die diesjährige Serie von Menu-Karten der Liebig- Fleisch Extract- Compagnie, die in Hotel- ersten Range-, sowie in Kurhäusern von Badeorten während der Saison vielfach Verwendung finden. „Die Sonne" bietet Motive au- Indien (Hindukrteger und Bajadere)- da- Zeichen de- J-lam, den Halbmond, bewacht ein Saracenenrilter, zu dem eine Oda- USke das Pendant bildet- vom Sternenheer beleuchtet wird ein blondlockiges Schloßfräulein, sowie ein Paladin in blanker Rüstung. Die Rückseite der Menu- enthält Kochrecepte, von Autoritäten auf culinartschem Gebiet herrührend und sorgfältig erprobt, die da- lebhafte Jntereffe jeder Hausfrau erwecken werden, die für die feinere Kochkunst Verständniß besitzt, und von denen auch mancher Gourmand mir den Augen de- Kenner» gern Einsicht nehmen dürfte. hoffen?" „Verzeihung ist wohlfeil! Verzeihung gelegen?" Sie errörher heiß. „Alles!" „Hortense!" Wetzla ws is'. i erloschen und ist die Gehäst»- und Gemarkung», sperre ii chchoben worden. G stieß em, den 18. Juni 1896. Grobherzogliche» Krei-amt Gießen. v. Gagern. Himmel- fie liegen wie Alpdruck auf mir, daß ich die Augen unwillkürlich schließe. Plötzlich höre ich eine Uhr ticken und em Feuer lustig knistern. Ich blicke auf. Da, waS ist daS? Da bin ich ja wieder in meinem alten Zimmer! Wo ist da- Schloß und der Park, die Tanzmusik und der Waffenlärm? Hatte ich das alle- nur geträumt? ES muß wohl so sein- ich sehe nach dem Feuer, e« ist nicht tief herabgebranur. Ich kann höchsten- eine Viertelstunde geschlafen haben. Wie seltsam! Wie man nur so lebhaft träumen kann, Da fällt mein Blick auf die alten Ahneobilder. Da stehen fie ja leibhaftig vor mir, meine Traumgestalten. Nur um wenige- älter. Die Dame mit der hohen, gepuderten Frisur, da- ist Hortense, und der Mann mit den dunklen Augen und der Narbe auf der Stirn, da- ist Graf Robin. Und richtig, jetzt fällt eS mir ein: Robin und Hortense — so hießen ja meine Urgroßeltern. Ich sah lauge und andächtig zu den ehrwürdigen Gemälden hinauf, dann betrachtete ich die beiden Figuren auf der Commode. Sie standen wieder so steif wie früher, al- hätten fie nie einen Fuß gerührt. Und doch hatten fie da» Zeichen zum Beginn der Geisterstunde gegeben. Hatten nicht fie die Manen der Todten herauf in-Leben beschworen? Mir graute schier vor dem geheimnißvollen Treiben. Da blitzte draußen auf der Straße die erste Laterne auf und warf ein schwache-Streiflicht auf die beiden Bilder und ich sah noch einmal hinauf zu Urgroßvater und Urgroßmutter und wir war, al» lächelten sie zu mir herab uod brächten mir einen Gruß von einem vergangenen Jahrhundert und seinem Leben und Lieben. 1 "■ -i All« Unnoncen-Vureanx de- In» und UuSlande« nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. • Sin Regimentttepptch erregt in der Berliner Ge- werbe-AuSstellung in der Gruppe für Bekleidung»- Industrie großes Aufsehen. Er ist nämlich aus den, numerisch geordneten, Achselklappen fast sämmtlicher deutschen Regimenter auS den letzten fünfzig Jahren zusammengesetzt, so daß Jeder, der einmal gedient hat, leicht seine Regiment». nummer oder den NamenSzug seine» Regimentsinhabers wiederfivden kann. ♦ Bon der fegen. Anlstellnngsmüdigkeit! Die Industriellen, die Gewerbetreibenden sind „auSstellung»müde"! So klagt man feit 20 Jahren. Dabei tauchen von Jahr zu Jahr neue Ausstellungen auf und fast alle finden eine zahl- reiche Theilnehmerschaft- manche nehmen einen erfolgreichen, für Aussteller und Veranstalter gleich erfreulichen Verlauf. Im gegenwärtigen Sommer laden Berlin, Kiel, Nürnberg und Stuttgart zugleich zur Besichtigung ihrer Ausstellungen ein. Die Erfahrung lehrt also, daß die Phrase von der Au-stellungSmüdtgkeit nicht stichhaltig ist. E» hat lediglich auch hier eine Umwälzung stattgefunden. An Stelle der internationalen Weltausstellungen sind die Lande-- und Pro- vtuzialauSstellungen und in ^letzter Zeit die Fachausstellungen getreten und die Beschicker derselben betrachten ihre Theil- nähme nicht mehr vom idealen Standpunkt auS, sondern mit geschäftSmännischem Blick als eine vornehme Empfehlung ihrer Erzeugntffe, die ihren Absatz heben soll. Die jüngste Fach-Ausstellung (die erste ihrer Art) findet in den Monaten August und Srvlember in Düffeldorf statt. Es handelt sich um eine SondlrauSstellung für Heiz- und Lüftungsanlagen, die im Zusammenhang mit der Perm. Rhein.-Westf. Baufach- AuSstellung in Düffeldorf vorbereitet wird. • Am 17. Juni feierte die weltbekannte Firma H. Underberg-Albrecht in Rheinberg am Niederrhein ihr 50 jährigeS Geschäfts - Jubiläum. Wohl selten hat ein Handelsartikel eine solch allgemeine Verbreitung gefunden, als der von dieser Firma fabricirte Boonekamp of Maag- Bitter. Der Export der Firma H. Underberg - Albrecht er- Citcrotur uub Arrnst. - Unter dem Titel „Internationale ReifeUtU »Ml Europa- ist von dem Vorst-Ser deS KurSburcauS des Rciws- Postamts, Geh. RechnungLrath W. Schulze in Berlin, ein eigenartiges Hülssmittel beim Gebrauch der amtlichen KurS- und Fahrplanbücher herausgegeben, welches bet Reisen auf wettere Entfernungen und bei R-isen nach Orten, welche auf verschiedenen Wegen erreicht werden können, das Auffuchen der passendsten Eisenbahn- und Dampfschiff Verbindungen zwischen den Hauplverkehrsorten van Europa wesentlich zu erleichtern bestimmt ist. Ein Blick auf die äußerlich durch klare und übersichtliche Anordnung deS umfangreichen, schwer zu bearbeiteten Stoffes ansprechende Karte läßt erkennen, daß dieselbe für den angegebenen Zweck durchaus geeignet ist. Verbindungslinien zwischen den verschieben Orten machen ersichtlich, welche besten Eilenbahnzüge verkehren und welche Klassen sie führen, sowie »wischen welchen Orten Dampfsch'Nverbindungen bestehen, indem immer durch eine Linie eine Verbindung hin und zurück dargeste'lt ist. Die Zeitangaben für die eine Richtung erscheinen in schrägen, aus den Linien stehenden Zahlen, für die andere Richtung in senkrecht unter den Linien stehenden Zahlen. Bei den HauptverkebrSorten ist d e Durchführung und die Abzweigung der Zuge in eefgtaner Weise zur Anschauung gebracht, und bet ganz großen Orten (Berlin Wien, Budapest, London, Parisi sind auch die betreffenden Bahnhose näher berechnet Dem Reisenden stehl ohne langes zeitraubendes Nachschlagen in den Kursbüchern daS Bild der sich darbietenden Wege mit den wichtigeren Zwischenorten vor Augen, er lieft die tüt ibn in Betracht kommenden Zeitangaben einfach gleich von der Karte ab und wird in vielen Fälsin nicht erst nöthig haben, die Kursbücher einzuiehen. Die neue Karte wird daher dem reisenden Publikum unzwetfelhafl in hohem Grade willkommen erscheinen. Für Geschäftsreisende, sowie für Reise - Bureaus, Auskunftsstellm und Hotels wird ste sich geradezu als unentbehrlich erroeUen. Die Karte ist im Verlage von Reinhold Kuhn in Berlin W., Leipziger Sttatze 115/116 erschienen und im Wege deS Buchhandels zum Preise von Mk. 1.50 zu beziehen. lum 1896. BtW Geschichl-i H 8 Uhl !'.;• /< Uhl. chen Mch vorherige!• beten. Derb Rechte auf die brennende Stirnwuvde. nach Hortense hinüber. w@in ganzer Narr, comme il faut, „Und ich eine ganze Närrin!" Und unter Lachen und Weinen finkt I,#" rucf^^ „Sir haben recht. — Leben Sie wohl, Fräulein!" Er will gehen. „Wie, Sie wollen mich verlaffen — in dieser schweren Zeit jedem Zufall preisgeben?" Er wendet fich um. Er ist wieder der kalte, förmliche Cavalier. „Ich kann Ihnen mit nicht« mehr dienen. Die Aufständischen find zersprengt. Ein erneuter Angriff ist vor- läufig unmöglich. Sollten Sie meiner außerdem bedürfen, so bin ich zu jeder Zeit bereit." Jubiläum als Chef de- berühmten altmärktschen Ulanen» Regiments Nr. 16 „Hennig von Treffeufeld". AuS diesem Anlaß hatte der Kaiser seinen Flügeladjutanten Grafen Moltke nach Dresden entsendet, welcher dem Jubilar Namen» beß Kaisers das preußische DienstauSzetchnungSkreuz und ein sehr herzliche» Handschreiben überreichte. In demselben spricht der Kaiser dem Prinzen Georg seine Glückwünsche und seinen Dank für besten dem Regiment stetig bewiesene» Jntereffe au». Der Prinz empfing auch eine Beglückwünschungs- Abordnung seine» Manen-Regiments. Mit einem Jubelruf stürzt er sehen fich stumm in die Augen, es schichte darin verzeichnet. Dann stehl sllschi 21. Ium: MiM Jfll Thräna S S ie.igt fich zu ihr hinab und küßt ihre Hand. Üi DUhranen stürzen ihr auS den Augen, ste weint jefiig.r w ich glaube, unser ganze- Leben war ein Narren- fest- : Bi ilaben erst heute unsere Marken abgenowmen." deutsche» IBdia, 18. Juni. General - Feldmarschall Prinz t o t q oom Sachsen feierte am Mittwoch sein 25jährigeS Bekanntmachung, betreffend die Maul- und Klauenseuche. Töt jfaul» und Klauenseuche zu Berghausen Bekanntmachung, etr.:. Seiuch der Allgemeinen deutschen VersicherungSgesell- siaft $ und Trutz" in Dresden um Erlaubniß zum Geschäftsbetrieb im Großherzogthum. 5 Dl Allgemeinen deutschen Versicherungsgesellschaft , Lchuäiq Trutz" (Sterbekaste) in Dresden ist die Er- Laubninii^uim Geschäftsbetrieb im Großherzogthum unter den ubilchtiai AMngungen ertheilt worden. (Süßttn, den 18. Juni 1896. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern Er verneigte fich tief. „Graf Robin!" Sie steht dicht vor ihm. „Warum diese kühle, erzwungene Gleichgiltigkeit? Wollen Ste noch “ ‘ ' mehr auf Verzeihung ßl' c Mpm das Mädchen zu kennen und kannte es doch nicht. flipnM Denn iq-Jelt eS für einen schillernden Schmetterling, der DM 'ein HW hat, und damals — verzeih» ihm Gott! — damals er: der Himmel füge eS, daß auch fie dereinst 3» beimittitle stehen und weinen möge, dann könnte ich ihr »ergebdtc Der Wunsch hat sich nur zu rasch erfüllt. Jetzt erst e «tonne ich Sie ganz. Ich danke Ihnen für diese l |n den Apot^’ | uod Drogen-' Feuilleton. Und i ilf der Großvater die Großmutter nahm. Von M. Escherich. (Schluß.) 6 St ft irrt düster zu Boden, plötzlich fährt fie auf. A ihabe Ihnen noch nicht gedankt, Graf, und bin 3|n«tta i kü so viel Dank schuldig. Ha, Sie sind ver» •v ibereit für mich verwundet! Da» ist zu viel- Ste be- schämoim^H, Graf!" ihabe gethav, was meine Schuldigkeit ist!" Gießener Anzeiger Kenerak-Mnzeiger. e Graf, Sie find da- mir nicht schuldig. . . . . i -J Riffen inte noch beim letzten Maskenball, wie wir, Frederik I tzMib !iVb Treppe herabkamen? Da stand einer im hlb* Narrem^nd, hier, wo ich jttzt stehe, und ich lachte und fpGttetioriioaer. Graf, können Sie nur da- verzeihen?" <° Si stireckte die Hände flehend gegen ihn auS. „ .Mtlein Hortense, ja, damals stand ein Narr an der repp-xiK-r sah ein junge» Paar an fich vorübergehen und vkkauutmachuug, betreffend die Rothlanfseuche. iKNituborn und auf dem Gute Altenberg (Kreiß - etzla iaij ist i die Rothlanfseuche amtlich seftgestellt worden. Eviihi n, den 18. Juni 1896. Großherzogliches KreiSamt Gießen. v. Gagern.__________________ Gießen, den 17. Juni 1896. Netr.:. Die Illand, und forstwirthschaftliche Berufsgenostenschaft fit Ina« Großherzogthum Hessen. 141 K# Ai" Amtl« Liebhaber Stellen-Angebotr 5655 weg. Frische Mein Stellengesuche b) 2. r# n WM Gnautb. 3636 3. 4. Gießen, den 18. Juni 1896. Chr. Haubach, OrtSgerichtrmann. n n 4ts Vorm- 5* , 5“ , 5» , 5“ „ c) d) 7« Nachm. 730 , 740 7" * 8* , Mann sucht Bormi!’ Näheres 'n der Erudition b. B- Flur 40, Nr. 136, 137, 138 — 5738 qm in der Schwarzlach, Flur 40, Nr. 145,4 — 1730 qm in der Schwarzlach oll Montag den 22 Juni, Nachmittags 4 Uhr, an Ort und Stelle versteigert werden. Zusammenkunft am Schwarzlach. rothe Laterne nach der betreffenden Richtung hin aufzustecken. Dauert der Brand länger als eine halbe Stunde, so hat der Thürmer nach deren Ablauf das Stürmen ganz einzustellen, und damit erst wieder, |u beginnen, wenn er ein zweites Feuer entdecken sollte. Die Alarmirung geschieht ferner durch die Schutzmannschaft mit der Huppe, und durch die Trommler und Hornisten der Freiwilligen Feuer« wehren und bei sehr großen Bränden auch durch die Glocken der Johannes hrcge und der katholischen Kirche. Gießen, den 10. April 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Zu jeder Tageszeit: 563« m&bftttt, am liebster, i sofort oder später ptfudbt Der 1. Bezirk (Ltadtioneres) umfaßt alle von der Nord«, Ost-, Süd- und Westanlage umschlossenen Hofraithen und einzelnen Gebäude der inneren Stadt, also Kreuz«, Markt-, Kirchen«, Linden- und Brandplatz, Neuenweg, Diezstraße, Straße „In de« neuen Bäuen", Triller-, Weiden« und Erlengaffe, Mausburg, Sonnenstraße, Dreihäuser«, Waagen-, Wetter- und Nittergaffe, Schulstraße, Kanzleiberg, Kaplanei- und Schloßgaffe, Marktlauben- und Senckenbergstraße, Linden-, Hunds«, Brand- und Braugaffe, Wallthorstraße, Asterweg bis zur Nordanlage, Schiller« und Dammstraße bis zur Nordanlage, Zotzels« und Wetz steingaffe, Wetzsteinstraße, Gäßchen „Auf der Bach", Kirchstraße, Burggraben, Marktstraße, Stall« und Sandgaffe, Neustadt, Oswaldsgarten, Große und Kleine Mühlgaffe, Tiefenweg, Kaplans«, Katharinen-, Löwen« und Wolkengaffe, Bahnhofstraße bis zur Westanlage und Schanzenstraße, Seltersweg, Goethestraße bis zur Südanlage, Teufelslustgärtchen, Plock« straße, Maigaffe und die nach dem Stadtinneren gerichteten Seiten der Nord«, Ost-, Süd- und Westanlage. Der 2. Bezirk (Nordbezirk) umfaßt die Hofraithen und einzelnen Gebäude, welche in dem Gebiet zwischen dem Damm der Main«Weserbahn nördlich des Neustädterthores, der Nordanlage, der Ostanlage vom Wallthor bis zum Gerichtsgebäude, dem Fußpfad von dort nach dem Philosophenwald und dessen Verlängerung nach Wieseck liegen also die nach West und nach Nord gerichteten Seiten der Nordanlage, die Steinstraße, Damm- und Schillerstraße westlich der Nordanlage, Weser-, Eder- und Schottstraße, Asterweg nördlich der Nord, anlage, Eder-, Schwarzlach«, Rodtberg- und Wieseckerweg, Marburgerstraße, die Nordostseite der Ostanlage zwischen der Marburgerstraße und dem Pfad nach dem Philosophenwald und die nördliche Seite dieses Pfades Der 3 Bezirk (Qstbezirk) umfaßt die Hofraithen und einzelnen Gebäude in dem Gebiet südlich des Fußpfades vom Gerichtsgebäude nach dem Philosophenwald und dessen Verlängerung nach Wiescck und östlich der Ost und Südanlage bis zur Johanneskirche und der vom Thurm der Stadtkirche nach dem der Johannes- kirche nach Süden verlaufenden Visirlinie, also Philosophenwald, Wege in den Eichgärten, Alter Rödger Weg, Grünberger-, Licher-, Landmann Wolf« und Moltkestraße, Lutherberg, Friedhof und Nahrungsberg, Alte: Steinbacher«, Schiffenberger« und Erdkauterweg, Berg«, Hessen-, Garten-, Bismarck-, Löber-, Bruch- und Stephansstraße, Ostseite der Ostanlage, öom Gerichtsgebäude bis zum Neuenwegerthor, Steinweg, Südseite der Südanlage zwischen Neuenwegerthor und Johanneskirche, Goethestraße, von der Südanlage südostwärts, Lonystraße mit Ausnahme des Eckhauses Nr. 20, Ludwigstraße, zwischen LudwigSplatz und Alicestraße, die östlich gelegenen Theile des Niegelpfads und der Ebelstraße, Aulweg zwischen der Bahn nach Gelnhausen und der Kreisstraße nach Leihgestern und die . Letztere vom Aulweg an. GrMnhMcheEistnbahneu Bom 29: Juni d. I. ab werden folgende Hrbdtcraüfle. welche nur 3. Klasse führen, zwischen Gieße« und Gründer- an allen Werktagen verkehren: : 2 Glockenschlägen 4 ' tcflr* Niederlagen bei: C. Roth II., Wallthorstrasae, Ph. Herrmann, Seltersweg, J. HäuNer. LodwifV Selter® NASS AO__ Jag 46. ab Grünberg „ Saasen „ Reiskirchen „ Großen-Buseck an Gießen Zag 57. ab Gießen „ Grohen-Buseck „ Reiskirchen , Saasen an Grünberg Gesundheits- und Tafelwasser ersten Ranges wird von hervorragenden ärztlichen Autoritäten des In- und Auslandes bestens empfohlen. Das Original-Selter* wird in den heissen Sommertagen pur oder mif "'in. Hie nnd sonstigen Fruchtsäften vermischt, als ein vortrefflicher Labetrunk bevor«•<*■ Haupt-Depot bei Wilhelm Mayer, tiie>-'" Man achte, dass Vignette, Kapsel, Krugzeichen u. Korkbrand die Bezeichnung .Urlffi®®* Der 4. Bezirk (Tüdbezirk) umfaßt die Hofraithen und einzelne Gebäude in dem Gebiet, welches um grenzt wird von der oben genannten Visirlinie zwischen den Kirchthürme» Der Südanlage zwischen Johanneskirche und Seltersthor, der Westanlag.- non da bis zum Hause GeilfuS, dem Damm der Main Weserbahn bis zum Bahnhofe und dem Lauf der Lahn unterhalb der Wiefeckmündung, als- Sübfeite des genannten Theils der Südanlage und Südwestseite der Wesi unlage bis zur Pumpstation, Straßen und Wege daselbst, Bleichstraß zwischen Südanlage und Löberstraße, Alicestraße, Ludwigstraße, südlich re Alicestraße, vorderer Riegelpfad, südwestliche Hälfte der Ebelstraße, Seih gesternerweg bis zum Aulweg, letzterer zwischen der Kreisstraße nach Leib gestern und der Franksurterstraße, Liebig«, Wilhelm-, Klinik«, Frankfurter und Hofmannstraße, Hollergasse, Bahnhofstraße zwischen Weftanlage u. Bahnhof, Grabenstraße, Bahnhöfe und deren Zufuhrstraßen mit sämm- lichen Gebäuden, chemische Fabrik von Throm, Margarethenhütte, sämm, licht neuen Kliniken, Schöne Aussicht und Actienbrauerei. Der 5. Bezirk (Weftbezirk) umfaßt alle Hofraithen und einzelnen Gebäude westlich des Damme« der Main-Weserbohn und der Lahn unterhalb der Wiefeckmündung, also de „Hamm", Rodheimer-, Krofdorfer« und Schützenstrabe, Mühlen, Bade anstalten, Schlachthaus, Neustädterfeld und Hardt. Feuer • Alarm - Signale. Der Stadtthürmer hat, sobald er ein Feuer entdeckt, die Sturmglocke mit rasch hintereinander folgenden Schlägen zu ziehen, und darauf zu näheren Bezeichnung des Bezirks je ein weitere«Zeichen zu geben, welch-, besteht bei einem Brande 3 Morgen s «... Nach Amerika mit den vorzügliche Dampfern UoiMiitschki (lnl in Breme» . befördert Passagiere deri;.- I Zu verkaufen? auf'/*» ” laufen. Wo? faat bi# sowie gute, billige Bowlen-Weine und Bowlen - Secte empfiehlt 5654 F. SCHOTT, Weinhavdluug, Bahnhofstraße 23, Ecke Löwengasse. Bekanntmachung. Nach Beschluß der Stadtoerordneten-Versammlung vom 6. v. Mt«. ist die Stadt Gießen, zwecks leichterer Verständigung der Einwohner über die Oertlichkeit eines ausgebrochenen Brandes, in die unten näher b^eichneten 5 Bezirke eingetheilt worden, und follm diese Bezirke bei Alarmirung durch den Stadtthürmer, wie folgt, näher kenntlich gemacht werden. Uuhlenverkauf. Die vor wenigen Jahren neugebaute, gut eingerichtete Mühle zu Lollar mit großen Lagerräumen, Stallungen rc. und daranstoßendem Gelände, auch für andere Fabrikationszweige leicht einrichtbar, wird Dienstag, den 30. Juni l. I., Nachmittags 3 Uhr, auf Großh. Ortsgericht Lollar versteigert. Näheres bei 5615 Ferdinand Hoffmann Leichter Nebenverdienst Mk. 3600 festes Gehalt können Personen jeden Standes, welche in ihren freien Stunden sich beschäftigen wollen, verdienen. Offerten unter N. S. 316 be- fördert G. L. Daube & Co., Frankfurt a, M._____________ 5032 Paul Begas & Co. Hoflieferanten. Electrische Lichtanlagen. Frankfurt a. M. Projecte und Anschläge gratis. 5457 Äebaction L Hermann Llle. — Druck und Lerlag der Brühl schen UnivcrsiiälS-Buch. und Siemdruckerei «Pieisch As Leyba) m Lelai S.r bringen hiermit Irr fchrltb 111 den am kchnärden an bilden 5 t gfüatui ist. luf den Markt büi Cm: de- Großherz ! uiä diti« remwr tujen, btn 20. >-r-tzhtrzogl" v. .^HkL SF W zu Selters tahn. Poat Löhnberg (Nassau). Flaschenbiere der Actienbrauerei Gießen empfiehlt in stet« frischer Füllung Carl Germann, 4898 Wolkengasse 13. Sämslsg brn 4. Iali, Nachmittag« 2 Uhr, soll auf dem hiesigen OrtSgertcht der dem Äerl Ludwig Mb und ®Utic Leid in Gießen grhörige ideelle Anthril an nachbezeichnrlem Grundstück: Flur I Nr. 1U61«/1CO — 180 qm GraS, garten hinter dem Stockhause öffentlich meistbietend »ersteigert werden. Gießen, den 22. Mai 1896. Großh. Ortsgericht Gießen. 3 A: Boet. 4895 Blfl.: Sic * I Das Grotzhcrzog - au 'die «rosth. v» I U»tsqerichtsbezirkel ' raubach gelegenen Vorsttbtnde vtkannn I ttrt |ut öfftntlichtn ftti D ' ö Bclr. Dal Sanbgtfi Stutts durch * W Trsßtz. B6» Mir schrn btt Än! j>te inlgtfitlUtn Btbtd v a) im 1. Bezirk (Stadtinneres) in 1 Glockenschlag (Nordbezirk) I Kaufgesuche. Altes Gold^ Altes Silber. Alte Münien, Antiquitäten’ kaust zu den höchsten (Ostbezirk) . .. (Süddezirk) „ e) „ 5. „ (Wt st bezirk) „5 „ Gleichzeitig hat der Thürmer durch da« Sprachrohr die Gegend noch näher kenntlich zu machen und außerdem am Tag eine rothe Fahne bei Nacht eine brennende 5596 ___ Empfehlungen. 11 GüterhälteneTfaFelibr, Erdbeer Bowle LMLv- 5631 « Nähere« in der 5478] Gin ältere« «W* Köchin und in Hausarbeit (dc'.ta r zur selbstständigen FÜHrMßilEMM Haushaltes nach auflmdrU x ;?’-i BST“ a Pfand 80 Pfg. "WS | gegen hohen Lohn. < * (Gelegenheit geboten, bit itiik 77» «T, A ~ küche zu erlernen. Nähmt k itn Cteßigsüdfie! sssnr***^