*x »Hl M. 117 Erstes Blatt. Mittwoch de» 20. Mai 1896 -L M ihnft ertheilt: Giessen, I, Grünberg n,Wilhd.. Neuheiten 1 Batisthäl* Kinder i »trohhüt und billigen Freiheiten Regenschirr ioti Söli iweg 30. nen’sche hwimmA Morgtll« 6 biS«{» rmitUgl von 6 M w hbfitit für 6it> non lOWiyte ^ksübrt.s°d-M UksMttistdiL^ ibl.PvrttaUs 15^' NusMrunS, ;gtr UntnrW Kunstmaler, SoetheM^ Flascben-Wrtkt ter) Tur 3 Mk f Mark frei in'- * ; Pfennig- onig- i RabaH’ T pH aufWei^ sc Der 1 Geier Z-ieiger chemt täglich, »Llsnahmr bd Montag». h< Gießmrr ■ wen dem «nzkiger »Mtlich dreimal Angelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. vierteljähriger ''s ZVo»«eme«tspreck 1 2 Mark 20 Pfg. mit Vringerlohn. | Durch die Post bezagM 2 Mark 50 Pf,. ßiedaction, LrpeditiaO und Druckerei: Kchwlfiratze Ar.F. Fernsprecher 51. ; 2ltnts- und Anzeigeblutt für den Ureis Giefzen. Hralisöeitage: Gießener Kamitienbtätter Alle Annoncen-vureaux de» In- und Auslände» nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Hiachm« vo» Anzeigen zu der Nachmittag» für de» ßWpdin Lag erscheinenden Nummer bi» Bonn. 10 Uhr. _____ Ainttieher Tbeil. Gießen, den 16. Mai 1896. Vet.i. Die Errichtung einer Weberschule zu Lauterbach. IW Grotzherzogliche Kreisamt Gießen •W N* Grstzh. BftraermdfUtHat des «reifes. Diejenigen von Ihnen, welche mit Erledigung unserer AuHige vom 20. v. Mts. (Amtsblatt ohne Nr.) noch im Micke sind, werden hieran mit Frist von drei Tagen criÄmrt. v. Gagern. Gießen, 15. Mai 1896. Bc tti.. Tie Vertilgung schädlicher Vögel. Die WM. Kreis-Schulcommisßon Gießen ntt die Lchulvorstände des Kreises. Es iist uns berichtet worden, daß zur Vertilgung schäd- ichiASqgel durch Ausheben der Nester u. dgl. Schulkinder verimd«! worden sind. Indem wir auf das Ausschreiben ^cs< 6r- iKreisamts Hinweisen, welches die Vertilgung von schc^Wel Vögeln nur durch zuverlässige Personen an :*1, machen wir Sie darauf aufmerksam, daß die .MDmd dei solchen Handlungen zur Thierquälerei neigt und leie® v^iroht. ®lr verbieten daher das Verwenden von Schulkindern tun Vertilgung der schädlichen Vögel und beauftragen Sie, die : 8r. Bürgermeistereien Ihrer Gemeinden auf dies aus ^ädü»Wi',chen Gründen erlassene Verbot aufmerksam zu ma M r nd zugleich dasselbe in den Schulen verkünden zu laffett. v. Gagern. Deutscher Reichstag. 92. Sitzung. Montag, den 18. Mai 1896. Zn BundeSrathSttsche: KrtegSmintfier Bronsart, ReichS- fan,tlln .yiitft Hohenlohe, StaatSsecretLr Frhr. v. Marschall. iuf der Tagesordnung steht die erste Berathung der Gesetzes- nov-rLbeltr. die Friedenspräsenz stärke und des Nachtrages zum Etat.. dirZsmtntster v. Bronsart: Der Grundgedanke der Heeres- verstridtunR war s. Z.: die Feldarmee muß verstärkt werden und zwar derj'uchk LbeU vornehmlich, der den ersten Stotz auszuhalten hat. Früchn wetzte man bet der Mobilmachung gleich aus die Reserven iittLiofydlim, statt nur die Truppen der ersten Linie, die jungen i'tutdnä Feld zu stellen. Es bleibt «in unbestreitbares Verdienst des eükaian Eaprtvi und meine- AmtSoorgängers, diesen Grund- gedMu. 'richtig ersatzt zu haben. Reservesormattonen und Neu- tortniCiciien sind keine Kerntruppen wie die aus einem Guß bestehende Ltni«.!. Keiseroen und Neusormaltonen sind mtnderwerthig, nicht an Lap'qeiftlf, aber an Leistungsfähigkeit. Deshalb sind auch dteNtcht- DoHtlbotiiltme nicht den Vollbataillonen gleichwerthtg, dazu kommt, daß hert tüte durch die vierten Bataillone gegangenen Reservm nicht >wllr!-«ldtp find. Daher enthielt auch der 1890er Entwurf ursprünglich Die ^Tmelhrung um 66 Bollbataillone, gerade wie jetzt. Diese sind viel '.IWmgsfähiger als die frisch aufgesüllten Haldbatatllone. Sie nicrttto nuin fragen, weshalb griff man 1893 nicht zu Volldatatllonen, onb^co 'in Halbbataillonen? Es liegt das daran, daß man bet der ^trraiiiumg des Heere« dem Volke ein Aequtvalent geben wollte in der iwkljShrtgen Dienstzeit, lieber diese waren die Meinungen aetheM Sie werden sich daher nicht wundern, daß man einen 'ters tut machte und zu dem Behuf die vierten Bataillone schuf. jÄapii lugte sich damals hauptsächlich, waS ist nöthtg, um die Aus- oilbt'irt|b . , x . ’f;. Lieber (Etr.): Für meine parlamentarischen Freunbe qibt "i.ilirum eine größere Genugthuung alS bte, welche wir ck ber Vorb O-ii lmib in ber soeben gehörten Rebe finben. Es bestätigt sich .etzk, tri, mir s. Z gegen bie vierten Bataillone etngewendet hatten. 3d) i[s»5 Wer auf einige politische Gesichtspunkte zu sprechen kommen. SS t «vchi nicht lauge her, baß ber Reichstag sich in etnmuthiger 'tesolflurra gegen bie Duelle in ber Armee richtete. Gleichwohl hat valb !-Brjuif bas „M1lit.-Wochenblatt" bas Duell vertheibigt, sogar untedi inv.fung auf bie Bibel. Dabei ist bieseS Blatt ein zu allen o mtlÜLtii Kundgebungen benutztes. Ein anberer Punkt, ber l« auf Piller" fcptm liegt: bie Reform ber Mtlitärftrafproceßordnung.. Der ReichüMz kkann nicht geneigt fein, immer neue Forberungen für baS Heer :;p!eiwilligen, währenb bie Heeresverwaltung alle solche ^orber- ungerpih; Reichstages in ben Winb schlägt. Man mag zur Vorlage stehen^ri: man will, eine solche Behandlung bes Reichstages muß überaÄWizstimmung erregen. Für uns liegt aber der Schwerpunkt dtesnü l.'tliüge in einem anberen Punkte, nämlicd in dem Zusammen- ,ang<»!k vierten Bataillone mit ber zweijährigm Dienstzeit. Der Kriegsminister wie» ja schon auf diesen Zusammenhang hin; er nannte bte vierten Bataillone Aschendröbel. Aber 1893 war dieses Aschenbrödel eine Prinzessin. (Heiterkeit.) Damals waren bte vierten Bataillone ein „wesentlicher Bestanblheil einer grnnblegenbcn Reform ber HeereSversassung". Sie waren bie Voraussetzung ber zweijährigm Dienstzeit, eine Gewährleistung ber ferneren Kriegstüchtigkcit beS Heeres. Unb ba macht es boch einen wenig glaubwürbigen Eindruck, wenn ber Herr Kriegsminister unS jetzt glaubm machen will, eS habe sich damals nur um einm Versuch gehandelt. Damals lagen nun auch Anträge vor, an die Gewährung der vierten Bataillone bie definitive Einführung und Sicherstellung der zweijährigen Dienstzeit zu knüpfen. Meine Freunde haben bie betr. Anträge bamalS abgelehnt, zum Theil deshalb, weil wir kein Aeternat schaffen wollten. Aber gerade deshalb, weil wir so zu bet Frage bet zweijährigen Dienstzeit stehen, müffen meine Freunbe boppelt vorsichtig sein gegenüber jeber Aenderung, welche in Ihren Confeauenzen bie zweijährige Dienstzeit erschültern könnten. Es wirb deshalb sehr einläßlicher Erklärungen der Militärverwaltung in der Commission bedürfen, damit man, nachdem wir diese Umgestaltung der Formationm bewilligt haben, uns nicht sagt: Ja, jetzt genügt aber die zweijährige Dimstzeit nicht mehr. Meine Freunde werden bie Vorlage nur förbern, wenn sie bie Gewähr erhalten, baß bie zweijährige Dienstzeit dadurch nicht erschüttert wirb unb daburch nicht ber Weg zu neuen Forderungen geöffnet wird. (Beifall.) Reichskanzler Fürst Hohenlohe: Der Herr Vorredner hat ben Wunsch ausgebrückt nach officiellm Erkiätungm über ben Slanb ber Frage ber Mtlitärstrafproceßreform. Obgleich ich keinen Zusammenhang biefer Frage mit bem gegenwärtigen (Segenflanb Ihrer Berathungen verstehen und anerkennen kann, so bin ich doch bereit, bte Anfrage beö Vorrebnets zu beantworten. ES ist allgemein bekannt, baß bas Mtlitärstrasversahren ber Verbesserung bebarf unb baß bie Armee eines einheitlichen Strafverfahrens nicht entbehren kann. Dies hat bazu geführt, baß schon seit längerer Zeit eine Commission mit der Ausarbeitung einer neuen Militär-Sirafproeeß- ordnung betraut wurde. Der Entwurf einer solchen ist nunmehr soweit vorbereitet, daß ich bestimmt erwarten darf, benfelben im Herbst d. Js. den gesetzgebenden Körperschaften des Reiches vorlegen zu können (Bravo!) Derselbe wirb vorbehaltlich bet Besonbetheiten, welche bte militärischen Einrichtungen erheischen, auf ben Grunbsätzen ber mobernen Rechtsanschauungen aufgebaut sein (Bravo'.) Jrn Uebrtgen muß ich selbstverstänblich obiebnen, Näheres über ben Inhalt mitzutheilen, so lange er nicht im BundeSrathe berathm ist. Abg. Richter (frs. Vp) erklärt, selbstverständlich verlangten auch seine Freunbe Sicherstellung ber zweijährigen Dimstzeit. Wie benkt bie Regierung herüber: ist auch bei bet Verminderung des Personenstandes der bisherigen Vollbataillone — durch kleine Abgaben an die bisherigen vierten — bie zweijährige Dienstzeit aufrecht zu erhalten? Aber es kommt auch nicht nur daraus an, wie bie gegenwärtige Regierung barüber benkt. Wir sehen ja, wie die fachmilitärischen Ansichten wechseln, unb wie gerade jetzt wieder alle Gegner ber zweijährigen Dienstzeit munter geworben stnb. Deshalb beantragen wir gesetzliche Festlegung ber zweijährigen Dimstzeit, unb von ber Annahme ober Nicht-Annahme dieses Antrages werden wir unsere enbgtltige Stellung zu der Vorlage abhängig machen. Was für Erfahrungen glaubt denn bie Militär verwaltung mit ber zweijährigen Dienstzeit gemacht zu habend Vielleicht sagt ber Herr Kriegsminister: eS bebarf bamit erst noch einer längeren Probe! WeShalb lassen Sie denn bann auch bie vierten Bataillone noch eine längere Probe burchmachen?! Wir verlangen bie Festlegung ber zweijährigm Dienstzeit auch beshalb, bamit nicht etwa 1898 deren Festlegung erkauft werde durch abermalige Erhöhung der Präsenzstärke! Eine Andeutung deS KrtegsmtnisterS hat mich befremdet, nämlich, betr. Schaffung eines neuen Armeecorps aufl ben umge- schaffenen vierten Bataillonen. Ja, soll bann etwa noch Cavallerie, Artillerie rc. für ein neues Armeecorps hinzukommen? Mit biefer Vorlage ist ber BunbeSrath fertig geworden, mit der Reform deS MllitärstrafprocesseS noch nicht, ba sollen wir roieber noch ein Jahr warten. Wir könnten auch mit biefer Vorlage sehr gut bis zum Herbst warten. ES bedeutet bas kein Mißtrauen gegen bie Person bes Kriegsministers. Aber wir können bieie Vorlage nur annebmen, wenn uns reale Garantieen für bie Erfüllung unserer Wünsche ge- gegeben werben. (Beifall) Abg. v. Pobbielsky tritt für bieVorlage ein, welchelebiglich sachlich geprüft werben müsse ohne Hereinziehung von Nebenfragen. Die Fachleute hätten ihr Unheil über bie vierten Bataillone bahin abgegeben, baß letztere ihren Ausgaben nicht genügten, unb baburch rechtfertige sich die Vorlage vollauf. Keinesfalls dürfe ber Reichs« tangier schon bie breijährige Dienstzeit entgiitig beseitigen, ba hierüber noch keine abschließenden Erfahrungen vorlSgen. Minister v. Bronsart: Herr Lieber erwähnte einen Artikel des „Militär-Wochenblattes" über bie Duellfrage. Dieses Blatt ist aber unabhängig. Uecerbies habe ich schon lange darüber nach- gebacht, ob ich nicht auch bie amtlichen Bekanntmachungen in einem anberen Blatte erscheinen lassen soll. Will Herr Lieber meine Privatansicht über bas Duell erfahren, so stehe ich ihm jeben Abmb nach halb zehn Uhr zu Gebote. (Heiterkeit.) Amllich aber könnte ich nichts anderes erklären, als was schon der Herr Staatssecretär des Innern neulich Namens des Reichskanzlers erklärt hat. Daß die zweijährige Dienstzeit durch die Vorlage gefährdet sei, befreite ich, sie steht mit der Vorlage in gar keinem Zusammenhänge. Ich möchte auch bezweifeln, daß schon 1893 ein abschließendes Urtheil über diese Frage vorliegt. Ich würde mir jedenfalls bei dieser Vorlage, die rein technischer Natur ist, in der Frage der zweijährigen Dienstzeit nichts abzwingen lasten. Ich bin überhaupt ein absoluter Gegner jeder Zukunftsmufik, weil beim Militär bie Bebürfnisse wechseln, je nach Taktik und Technik. So lange wir uns innerhalb bet Präsenz halten unb keine Mehrsorderungen machen, möchte ich bie Herren bähet boch bitten, nur feine Schwierigkeiten zu machen. Ich sehe in dem Reichstage keinen Ptoceßgegner, sonbern einen wohlwollenben Freunb (Heiterkeit). Wenn ich zu biefem sage: ich bitte um einen Mantel! unb er sagt mir bann: den Mantel gebe ich Dir nicht, aber ich werde sehen, ob ich Dir nicht einen Uebetziehet geben kann, der etwas kürzet ist, als der Mantel (Heiterkeit), so werde ich ihm ant- roortm: so erkenne ich Dich in Deiner wahren Bescheidmheit. (Große Heiterkeit.) Abg. v. Bennigsen (nl.) behält zwar sich und seinen Freunden daS Votum über die Vorlage vor, glaubt aber schon jetzt, nach den ber Vorlage beigegebenen Erläuterungen, auf eine Verständigung mit dem Minister hoffen zu können. Wenn Richter verlange, daß bie zweijährige Dienstzeit in bieses Gesetz hineingeschrieben werbe, ja — würbe bmn Richter, falls bas geschehe, das Gesetz annehmen'? Doch im Leben nicht (Heiterkeit.) Und was bie Militärstrafproceß- reform anlange, so habe er ben Einbruck, als ob bte Erklärung bes Reichskanzlers heute bieseS Hau« in feiner Mehrheit durchaus befriedigt habe Er selbst habe die Empsindung, als ob mit dieser Erklärung bie Gefahr schwerer Bedürfnisse beseitigt sei, bie Besorgnisse wegen Wiedereinführung ber breijähtigm Dienstzeit halte et für übertrieben. Abg. v. Äarborff (Rp.) glaubt, ber von Richter gewünschten Klausel in ber Vorlage bebürfe es gar nicht, benn bte zweijährige Dienstzeit habe sich offenbar bewährt (Rufe ItnkS. Hört! hört!) Redner schlägt noch vor, bie Vorlage betr. Sübwestasnka (Schutztruppe) gleich mit biefer Vorlage an bie Bubgetcornrnission zu verweisen, noch ehe sie hier im Plenum Derbanbelt werbe. Es liege bas Angesichts ber Geschäftslage im Interesse bes Hauses. Abg. Rickert (frs. Pg.) hat bezüglich ber zweijährigen Dienstzeit sachlich baS Vertrauen, baß bem Volke bte zweijährige Dimstzeit nicht roieber werbe genommen werben. Das Volk verdanke dieselbe nicht benen, welche bie 1893er Vorlage abgelehnt, sonbern benen, bie sie angenommen hätten. Abg. Haußmann (sübb. Dp.) tritt für gesetzliche Festlegung ber zweijährigen Dienstzeit, Abg. Liebermann v. Sonnenberg (Ref.-P.) für bie Vorlage ein. Die Vorlage geht fobann an bie Bubgetcommission. Morgen 1 Uhr: Nachtragsetat betr. Sübwestafrika; 3. Lesung ber Norbostseecanalvorlage. Wahlprüsungm. (Schluß 57t Uhr.) Deutscher Reich. Berlin, 17. Mai. Zu dem Unfall, der ben Herzog Georg von Meiningen währenb seines gegenwärtigen Aufenthaltes in Italien daburch betroffen hat, baß er sich in Varenna in Folge eines Falles auf gepflasterter Straße eine Verletzung des rechten Kniees zuzog, wird auS Meiningen gemeldet, daß die Verletzung an sich keine schwere sei. Sie erfordere aber besondere Vorsicht, um unangenehmen Com- plfcationen vorzubeugen- sic bestehe in einer traumatischen Verstauchung (b. b. in einer durch eine äußere Verletzung hervorgerufenen Verstauchung) mit wässerigem Erguß im Pranpatellar-Beutel unb im Kniegelenk selbst. Neueste Wolff» telegraphische« Lorrespondmz-Bureaa. Berlin, 18. Mai. DaS auf ber Gewerbeausstellung befinbliche Alpenpanorama würbe auf Anregung des BrandbirectorS GierSberg unb auf Anordnung de» Treptower Amtsvorstehers wegen ber feuerpolizeilichen Bebenfen bis zur Ausführung der verlangten Umarbeiten geschloffen. Wien, 18. Mai. Ka-iser Franz Joseph hat Bet« stunden in der Hofcapelle ungeordnet. Die Kaiserin traf heute Nachmittag auS Lainz hier ein, um dem Erzherzog Carl Ludwig einen Krankenbesuch abzustatten. DaS erste von Dr. Rolle« unb ben UniverfitätSprofefforen Neuster und Widerhofer unterzeichnete Bulletin lautet: Erzherzog Carl Ludwig erkrankte im Monat März bsS. IS. an einem ruhr- artigen Darmkatarrh, der, von Fieber begleitet, einen schleppenden Verlauf nahm. Trotzdem bie Darmfuncrion an« scheinenb allmählich wieber normal würbe, trat unter toieber« kehrendem Fieber als Folgezustanb der Darmläsion unb mangelhafter NahrnngSaussaugnng eine fortschreitende Abmagerung unb Abnahme ber Kräfte ein, welche sich in der letzten Zeit zu der bedrohlichen Erscheinung von Herzschwäche steigerten. Bergen, 18. Mai. DaS deutsche Geschwader ist heute Vormittag 10 Uhr nach Kiel abgegangen. Moskau, 18. Mai. Der Kaiser und die Kaiserin find heute Nachmittag 5 Uhr 30 Min. hier eingetroffen und von sämmtlichen bereits hier anwesenden Großfürsten und fremden Fürstlichkeiten empfangen worden. Trotz deS strömenden Regens hatte sich in den Straßen eine nach Taufenden zählende Menschenmenge eingefunden, welche daS Kaiserpaar mit brausenden Hurrahrufen begrüßte. Moskau, 18. Mai. Prinz Heinrich von Preußen ist heute Nachmittag 3 Uhr hier eingetroffen. Zum Empfange hatten sich alle hier anwesenden Großfürsten, der deutsche Botschafter Fürst Radolin, der bayerische Gesandte Freiherr v. Gaffer, die Spitzen der Civil« und Militärbehörden, herunter ber Marineminister, ferner der 95jährige Abmiral Heyben auf bem Bahnhofe eingefunben. Die Ehrenwache war von bem Petersburger Grenadier-Regiment „Friedrich Wilhelm III.", welche Uniform ber Prinz Heinrich trug, gestellt worben. Die Musik spielte bie deutsche Nationalhymne. Loudon, 18. Mai. Der Ausstand ber Bauarbeiter begann heute früh, inbem 12,000 Zimmerleute und Tischler nach her FrühstückSstnnbe die Arbeit niederlegten. Die Zahl ber gelammten beim Ausstand beteiligten Arbeiter wird auf 25,000 geschätzt. Kairo, 18. Mai. Gestern war in Alexandria der Cholerakrankenstand 54, 23 Nenerkrankangen und 20 Todesfälle- in Kairo Krankenstand 2, Nenerkrank- ungev, Todesfälle 9. Dovefche» btt iBercei .Herold^ Berlin, 18. Mal. Der Kaiser hat dem StaatSsecretär v. Bötticher anläßlich der Vernnglücknng seineß Sohnes drahtlich sein Beileid aaSgedrückt. Berlin, 18. Mai. Durch CabinetSordre vom heurigen Tage ist die Kaiserin von Rußland zum Chef des 2. Garde-Dragoner Regiments ernannt worden. DaS Regi- ment wird von heute ab heißen: Zweites Garde-Dragoner- Regiment Kaiserin Alexandra von Rußland. Berlin, 18. Mai. Der Kronprinz von Italien traf heute früh in Berlin ein und nahm in der italienischen Botschaft Wohnung. Derselbe erschien im Laufe des Vormittags mit dem italienischen Botschafter im Reichstags- gebäude, welches er besichtigte. Abends setzte der Kronprinz die Reise nach Moskau fort. Berlin, 18. Mai. DaS Herrenhaus erledigte in seiner heurigen Sitzung kleine Vorlagen und vertagte sich daun auf morgen. Berlin, 18. Mai. Bei der Frankfurter Friedensfeier soll sich der „Doff. Ztg." zufolge ein hoher Hofbeamter bei Besprechung des Gesetzentwurfes, betreffend die vierten Bataillone, dahin geäußert haben, auf die Haltung des Reichstages könne man kein entscheidendes Gewicht legen. Die Reorganisation deS preußischen Heeres in den 60er Jahren lei gegen den Willen der Kammer durchgeführt worden und so sei eS gut gewesen. Ebenso werde man bei der Umgestaltung der 4. Bataillone handeln. Wenn in Hoskreiseu auf einen Militärconflict hingesteuert wird, schreibt daS Blatt, so stürzt sich die Nation in innere Kämpfe, deren AuSgang nicht abzusehen ist. In diesem Kampfe könnte auch ein Sieg der Hofpartei nur einen schweren Nachtheil für die Nation bedeuten. ES sei heilsam, daS junge Reich keiner derartigen Kraftprobe auSzusetzen. Berlin, 18. Mai. Der „Post" zufolge ist zu erwarten, daß der Reichstag in feiner ersten Sitzung nach Pfingsten den Nachtragsetat, betreffend die deutschen Schutzgebiete, in erster Lesung berathen wird. Ju parlamentarischen Kreisen rechnet man demselben Blatte zufolge auf eine Vertagung über Pfingsten morgen Abend. Berlin, 18. Mai. Im Prozeß Auer und Genossen beantragte der Staatsanwalt gegen die angeklagten Frauen und gegen Metzner Freisprechung, gegen Auer, Bebel, Singer, Pfannkuch und Gertsch je 150 Mk., gegen die übrigen Angeklagten je 100 Mk. Geldstrafe, sowie die Aufrechterhaltung der Schließung des Parteivorstandes, der Wahlvereine, der AgitationS-, Preß- und Local-Commission. In der Begründung führte der Staatsanwalt aus, daS Endziel der Socialdemokratie fei gerichtet auf Beseitigung der bestehenden Staats- und Gesellschaftsordnung, und der Staat habe selbstverständlich das Recht und die Pflicht, aufs Entschiedenste Einspruch zu erheben. Hannover, 18. Mai. Wie der „Hannov. Cour." aus Berlin meldet, wurde der Cermonieumetster von Kotze wegen deS Duells mit dem Ceremouienmeister Schrader, in welchem dieser fiel, vom Kriegsgericht zu zwei Jahren Festung verurtheilt. Prag, 18. Mai. Gestern Nachmittag fand in dem hiesigen Convict-Saale die erste Antisemit en-Versammlung statt. Dieselbe war sehr stark besucht. Sämmtliche Redner sprachen sich in der heftigsten Weise gegen die Juden aus. Rom, 18. Mai. ES wird gemeldet, daß Menelik in Schoa eingetroffen ist und die Friedensverhandlungen infolge der Ansprüche der Italiener vollständig abgebrochen find. Berlin, 19. Mai. Die Errichtung eines Apothekerraths bet der Medicinalabtheilung des CultuSministeriumS ist genehmigt worden. Der Director der Medicinal-Abthei- lung, v. Bartsch, ist zugleich zum Director deS Apotheker- rathS ernannt worden. Berlin, 19. Mai. Die Nachricht, der Reichskanzler habe die preußischen LandwirthschaftSkammern um ein Gutachten über das Verbot des börsenmäßigen Terminhandels tu Getreide ersucht, ist unzutreffend. Diese Kammern sind vielmehr auS eigener Initiative für das Verbot eingetreten. Berlin, 19. Mai. DaS „Berl. Tagebl." meldet: Die Leichen deS Referendars Dr. Bo etlicher und deS Steuerbeamten Jäger wurden gestern Früh gefunden. Berlin, 19. Mai. Im Proceß Auer u. Gen. wurde daS Urtheil gestern Abend 10 Uhr verkündet. Es find verurtheilt worden: Auer zu 50 Mk., Bebel zu 75 Mk., Singer, Pfannkuch, Gerisch und Kiesel zu je 40 Mk., neun Angeklagte zu je 30 Mk. Die übrigen Angeklagten wurden freigesprochen. Geschloffen sind die Parteileitung und die Wahlvcrcine des 2., 4., 5. und 6. Wahlkreises, dagegen nicht geschloffen die Wahlvereine des 1. und 3. Wahlkreises, die Preß-, Local- und Agitation«-Commission, sowie die Organisation der Vertrauensleute. Die Kosten fallen für die Freigesprochenen der StaatSkaffe, für die Verurrheilten diesen zur Last. Berlin, 19. Mai. Der „Voss. Ztg.- wird auS Athen gemeldet: Am Sonntag wurde in VamoS auf Creta ein christlicher Gendarm von einem türk,scheu Soldaten getödtet, weshalb die christliche Bevölkerung die türkische Garnison in der Kaserne belagerte. Von Corea sind 400 Mann Verstärkung abgeschickt. Braunschweig, 19 Mai. Beim Äbteufen eines neuen Schachtes in dem Kaliwerke Vienenburg wurden durch e in stürzende Gefteinmaffen vier Arbeiter getödtet und mehrere schwer verletzt. Graz, 19. Mai. Auch hier wurden Sonntag Nacht zwei leichte Erdstöße verspürt. Paris, 19. Mai. Die Blätter werden beute ein Schreiben (In die Abfahrts-Rubrik.) •* Ertrag des Gartenfestes. Man theilt unS mit, daß WB. Wien, 19. Mai. Erzherzog Carl Ludwig ist heute früh 6s/4 Uhr gestorben. WB. Moskau, 19. Mai. Der Großherzog und die Großherzogin von Heffeu find gestern spät Abends hier eingetroffen und von den Großfürsten SergiuS, Constantin und Wladimir nebst Gemahlinnen empfangen worden. das am 9. d. MtS. in der früher Schüler'schen Villa veranstaltete Gartenfest einen Ertrag von über 1500 Mk. ergeben hat, welcher Betrag seiner wohlthätigen Bestimmung zugeführt wurde. Allen, welche daS Unternehmen in so frei- gebigerWeise unterstützt haben, sei hiermit herzlicher Dank gesagt. * * Kriegerkameradschaft Hasfia. Durch Beschluß des GesammtpräsidiumS der Hassta wurde laut „Darmft. Ztg." für den von seinem Amte zurückgetretenen Herrn KreiSamt- mann Dr. Göt telmann in Friedberg, bis zur Bestätigung durch den diesjährigen Delegirtentag, Herr LandgerichtSrath Sandmann in Gießen in daS Präsidium cooptirt. • * Gleiberg Verein. Auf dem Burgfried des Gleibergs wehte gestern tagsüber die schwarz-weiß-rothe Fahne. Die altersgraue Burg entbot hierdurch ihren Gruß den Männern, die sich am Nachmittag im Rittersaale des AScaniabaues ein- fanden, um zu berathen, zu erwägen, wie man schon dem Verfall preisgegebenes erhalten, wie man halb Zerfallenes wieder aufrichten könne, um so der Nachwelt zu bewahren, waS ohne die Obhut deS GletbergvereinS vollständig vom Zahn der Zeit zerstört werden würde. War die Zahl der Mitglieder, welche zur Theilnahme an der General-Derfamm- lung des Geselligkeits-Vereins.Gleiberg erschienen waren, auch nur klein, so nahmen diese Wenigen doch mit um so größerem Interesse an den Beratungen Theil, die sich hauptsächlich um die Erhaltung und Renovirung der Burg drehten. Der Vorsitzende, Frhr. von Gagern, eröffnete die Versammlung, indem er die erschienenen Herren herzlich begrüßte, derselbe theilte mit, daß zwei der nicht anwesenden Vorstandsmitglieder ihr Nichterscheinen entschuldigt. Dr. Buchner sei leidend und Dr. Klewitz sei verreist. Zur Rechnungslegung übergehend, bemerkte der Vorsitzende, daß im Rechnungsjahr 1895/96 im Ganzen vereinnahmt seien Mk. 1834.60, welchem Betrage Ausgaben von zusammen Mk. 1544 gegenüberstehen, sodaß in der Kaffe noch ein Ueberschuß von Mk. 290.24 vorhanden ist. Von den Ausgaben interesfiren gewiß Mk. 440 Zinsen an die KreiSsparkaffe zu Wetzlar, sür eine Schuld, welche s. Zt. für Renovierungszwecke der Burg contrahirt. Mk. 51.92 fallen auf Geschäftsunkosten, Mk. 866.80 find verausgabt für Baukosten, VerficherungSprämien und Schuldentilgung, Mk. 185.70 find als Capitalien auS- geliehen, d. h. dieser Betrag ist beim Bankhause Heichel- beim verzinslich angelegt, so daß das gefammte bei diesem Bankbause angelegte Capitalvermögen deS Vereins nunmehr 844,35 Mk. beträgt. Aus dem Rechenschaftsbericht, den ebenfalls der Vorsitzende erstattet, geht hervor, daß im Jahre 1895/96 8 Anteilscheine neu begeben wurden, daß der Verein 157 Mitglieder und außerdem 6 außerordentliche Mitglieder zählt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist die Neudielung deS Luxemburger Raumes erfolgt. Nachdem dem Rechner Decharge ertheilt, wird auch der Voranschlag pro 1896/97, welcher mit 1150 Mk. in Einnahme und Ausgabe abschlteßt, genehmigt. Der vorhandene Kaffenvorrath von 290,24 Mk. ist dabei außer Ansatz geblieben. Aus der weiteren Debatte geht hervor, daß der Verein beabsichtigt, die Thurmplatte aSphaltiren zu laffen, um dadurch der Schädigung deS senkrechten Mauerwerks des Burgfriede durch WitterungSeinstÜffe vorzubeugen. Ferner ift dringend notwendig, die Umfassungsmauer an der Dorfstraße auSzubeffern. Nach Angabe deS Dachdeckers sei auch eine gründliche Reparatur des Schieferdaches im südlichen Bau erforderlich, doch konnte diese letztere Arbeit nur auf mehrere Jahre vertheilt zur Ausführung kommen, weil die Ausführung mit einem Male zu große Mittel erfordere. Mit den beim Bankhause Heichelheim vorhandenen Capital des Vereins wird beabsichtigt, das Luxemburger Zimmer einfach, aber würdig _ £oc: . - * die dahin bezügliche Aufforderung nie zu oft ergehe; hat daß Ausheben oder Zerstören der Vogelnester < _ j Hand der Kinder erfichtlick nachgelassen, für den Vogelschutz gewirkt wird. Tin I Heft« Sorgehe -tiptel wird e. -u trt* * W1 Ja ui ’ «ü ß"’6 rtf \ j. ^«itlbe 8t" . d<°» Td,n lief«” (l ’,,n litt«- d°b-' g.jliiJtn bestw S-ck in • 40 00*) Varl t ntw Rtvberseste aQ1 | H^LvLatull: dewill ! 15. 8it d. 1 i® i ■crt'it • Tie Teiisthe : fünltt den von ihr labre berechaeren S jat perwanbien ®tt i tzie har daair die Mi ru «odheir ^stprediger: Ä f 4 auf hfl bfratil:11 8eit •" |& 783-381 ü "kisibieteird r y «• Bi Ä i??eWhn l'äsxrt Nachspiel wird folgen R nöcrfcftc aller Stadt« und Gemeindeschüler aus feiner c'rtiE Die trauernden Hinterbliebenen ■ 4807 Mitwsch -en 10. Juni, !Gr.Obrlhesßscht Eisenbahnen . theilweiser Abänderung unserer Be- 520 Band bei 4811 Frau Schepers, (SrBbrnftr. 10. ^^s^Nahrung für Neugeborene, kleine Kinder und Magenleidende empfohlen durch Tausende Herren Aenzl-e als einzig richtiger Zmtzzur Kuhmilch Möbel-Transport tm Job. Kessler Sonnenstr. 5, Giessen. Eigenes Fuhrwerk. Damen- und Kinderhüte in qroßerAuswahl wieder eingetroffen. Billige Federn, Blumen und Niederlagen durch Placate kenntlich. 3441 kanntmachung vom 18. Mirz d. I. bringen wir hierdurch zur Kenntniß des Publikums, daß sowohl in unserem Binnenverkehr, wie auch im directen Verkehr mit anderen Bahnen die Gellungsdauer der gewöhnlichen Rückfahrkarten von sonst kürzerer Dauer, welche am Freitag den 22. d. Mts. und an den folgenden Tagen schastliche nationale Unternehmen eröffnet und eS ist zu erwarten, daß man tu den Sammelpunkten der Wissenschaft- licheu Bestrebungen Deutschlands nichts versLmueu werde, was dazu helfen könnte, die Mittel zu der geplanteu Expedition baldigst zusammenzubrtngen. Die Coonnission wurde von dem vorjährigen Deutschen Geographeutage in Bremen eingesetzt. Ihr Borfitzeuder, der Director der Deutschen Seewarte, Geheimrath Reumaher, welcher schon lange die Notbwfndigk.it betont hat, die seit einem halben Jahrhundert ruhende Südpolarforschung wieder aufzunehmen, hielt auf dem 6. Internationalen Geographen-Congreß In London einen, dies Thema von allen Seiten beleuchtenden Bortrag. An diesen Bortrag knüpfte fick eine rege DISeussion, auf Grund deren der Geographen Cvngreß die Erforschung der antarktischen Regionen für das bedeutendste der noch zu lösenden geographischen Probleme erklärte. Bon England auS wird gegenwärtig eine mit Seehundsfang verbundene Expedition nach dem Südpol ausgerüstet, die im kommenden Sommer abgehen soll. Die deutsche Commission ist indeffen der Ueberzeugung, daß eine solche wiffenschaftliche ForschungS« reise nicht mit kaufmännischen Bestrebungen verquickt werden könne und hat denn auch dem von ihr geplanten Unternehmen von vornherein ein rein wiffenschaftlicheS Gepräge gewahrt. Dabet sind practische Ziele keineswegs aus den Augen ge- laffen, bilden jedoch nicht das eigentlich Bestimmende in dem ganzen Plane. Da die deutsche Commission für die Süd« Polarforschung aus führenden Vertretern der mannigfaltigen in Betracht kommenden Fachwiffenschaften und daneben aus erfahrenen Polarforschern besteht, so ist nicht zu bezweifeln, daß ihr Aufruf den wünschenSwerthen Erfolg zeitigen werde. Sie hat sich vertrauensvoll durch die geographischen und verwandten Gesellschaften an die deutsche Nation gewendet, und hofft zuversichtlich, daß Deutschland nicht gewillt sei. in dieser großen Sache hinter anderen seefahrenden Staaten zurückzubleiben. Universität^ - Nachrichten. Heidelberg, 18. Mai.UProsessor Heinze, Lehrer für Strafrecht an der htefigen Universität, ist heute Vormittag gestorben. < H: al dem htefigen OrtSgertcht die beamiftsiolf Bogt in Gießen gehörige Nur 25 PfC. das Slick! Beste Seife für Hautpflege i,ut amtlichem Gutachten 1 C. Naumann, Offenbach a. M- Seifen- und Parfume re - Fabrik. Eine fast noch neue Hobelbank, vielerlei Küferwerkzeug, 1 kleiner Ofen, eine Huudshütte sowie eine Partie kleine Bierfässer rc. sind ^billig zu verkaufen bei 4804 Chr. Lony, Große Mühlgaffe 23. ' 4®000 Mark hat der Herzog von Anhalt zu Darmstadt, den 18. Mai 1896. A l> iMlläiatullc bewilligt. DaS Fest soll auS Anlaß seines ^Wligsn Regierung-> Jubiläums am Nachmittag des 25c. Hai d. I. im Anschluß an eine Schulfeier begangen tue* * Die Deutsche Kommission für Südpolarforfchuug hat kütrH 3)cn von ihr auSgearbeiteten Plan zu einer auf drei uiiljie berechneten Südpolar Expedition an die geographischen in tL verwandten Vereinigungen Deutschlands abgehen lasten. SU» hot damit die Agitation für das so dringende wissen« Technische Fortschritte. - Weinstecke a«S seidene« Stosse« ,« -«tserne«. Der Stoff wird in heißem Seisenwasser und etwas Chlorwasser ausgewaschen, ausgespült in Master mit etwas Amoniakzusatz, dann in sehr verdünnte unterschwefltgsame Natronlösung getaucht, mit einer verdünnten Weinsäurelösung bestrichen und gründlich in heißem Master ausgewaschen. Witterungsbericht vom 18. Mai. Der Kern bc8 hohen Druckes liegt heute über Süd England, bat jedoch an Intensität verloren, dagegen ist in Central-Europa oroie am Südfuße der Alpen da« Barometer gestiegen und wurde hierdurch die gestern erwähnte Furche niederen Drucke« weiter südwärts gedrängt. Dadurch sind aber die Druckunter chirde zwischen dem Nord- und Südfuße der Alpen beträchtlich geringer geworden und ist in Süddeutschland allenthalben heitere Witterung ringetreten. Im äußersten Norden liegt ein 'tefeS Minimum welche« sestren Einfluß südwärt« bis zum deutschen Küstengebiete erstreckt. Eine neue Depression kündet sich im Nordwesten der britischen Insel an. BoeavSstchttiche Heiter, unter TagS warm. Fußboden-Anstriche Qelfarbe und Lackfarbe, Bernfteinlackfarbe, Linoleumlackfarbe, !Neu! Farblose Lacke, Parquekbodeuwichse, Linoleuwwichse, Holzbeizen re. rc. empfiehlt Otto Schaaf, 4628 GelterSweg Sv. BogipuisteS durch Schüler gehört meist zu den Ausnahmen. Da,^n giebt eS einen Umstand, wodurch doch alljährlich v el-Äkogelnester durch Kinder zwar nicht unmittelbar, aber mit rckin zerstört werden. Sobald nämlich Kinder ein Bogel- nesti a iitft haben — und sie entdecken bet ihrem gewohnten Du Sitzen der Hecken und Sträucher nicht wenige Nester —, treHHi die Neugierde dazu, öfters nach dem Nest zu sehen, sei id.w die Anzahl der darin befindlichen Gier feftzustellen. obexalii AuSgehen derselben, sowie die jungen Böglein zu btoalitiim. Hierdurch aber werden in den meisten Fällen die < Scgrleltern veranlaßt, ihr Nest zu verlaffen und e» pre etil iÄ geben. Weiter wird durch den öfteren Besuch eines fieß auch das Raubzeug, namemltch die Katzen, auf« tncnlfc! darauf gemacht, und eS fällt ihm zur Beute. Man crum die Kinder veranlaffen, sobald sie ein Bogel- nefdi mdeckt, dasselbe zu meiden und nicht den Kameraden zu waaichen, deren öfterer Besuch eS ficher zerstört. Tnrmstatzt, 17. Mai. In Folge eines Versehens schluckte AmiiWrichtSrath Ludwig in Großgerau reines chlor - i unLirS Kalt. Ec erkrankte unter BergiftungSerscheinungen undtz ftarb heute. lks der Wormser Freibank wurde beobachtet, daß mehr Snnwitn zum Berkaus kamen, als daS zum AuShauen kom« menk ^tcr liefern konnte - den Schutzleuten gelang eS nun, etnunMetzger dabei zu überraschen, w'.e er kurz vor der . .nm ÄMhauen bestimmten Z-tt einen 30 Pfund Knochen entHilitvIden Sack in das betreffende Verkaufslocal schaffen rootdi; l ieses Vorgehen wurde natürlich vereitelt, ein gericht- Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 19. Mai, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Master 12, Luft 17«/i°. Rübsamen'sche Badeanstalt. Missionsfest zu? Rodheim a. d. Bieber am 3. Pfingsttag, zcfttprediger: L Herr Pfarrer De-ttmering, Niederwalgern, 48ow 2. Herr Pfarrer Krämer, Dörsdorf, n o v cimladet __________________Der Kirchenvorstaud. pl SlhlllWli.lv A r e i b a u k. [4820 H«eute u«d morgen: Schweinefleisch v- Mi IrLdenrein, pr. Pfd. 40 Pfg. ^Willfiscd u. llsbliLu, frisch, im »Ätbflod*. [353 Die Beerdigung findet Mittwoch um >/25 Uhr auf dem Darmstädter Friedhof statt. Wie haben Sie es nur fertig gebracht, daß diese« Mal die Fußböden so prachtvoll geworden sind? Mit ,D. Fritze'S Bernstein - Del- Lackfarbe^ ist es weiter kein Kunststück, dieselbe übertrifft an Haltbarkeit, schnellem Trocknen und elegantem Aussehen alle anderen Fußbodenlacke Niederlage bei: August Noll 3868] Bahnhofstraße R-. 61. T odes-Anzeige. Statt jeder besonderen Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mittheilung, dass unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Amtsgerichtsrath Ludwig Ludwig zu Gross-Gerau heute Morgen um 6 Uhr dahier nach mehrtägigem, schweren Leiden sanft verschieden ist. ? ll-Nb .7 Bur» Si- i-b«, KM SLK ।bt|*. V L'SK °'H| fl |K; ÄÄ* >°ch tr Steilen @|Z J 1 i° 2' uwsoiukhr, als r. ‘ hrrrlichsten - N u°d Ab ninttii. ,Qn 0«/ erstens ch'-' Frühstück K. Gelegenheit Wen auf jeden HÄ Öligen uns, die Uhr 50 Mio.), «h); Sufewanbiw:; n Hülshof vorbei < °llenfelS zu den 8& Triogenstein (’/4 facher WttthW^ de in das der eigeatliia irterhäuSchen ab flbti ;■ oma 6i/( gtunben. 8 Raft hat man in Tfe zvm Zug (6 Uhr 21 eht, den späteren Zn; Gießen, eingetragen! licht, hielt gestern Abr ordentliche Teuere, i der AuMSrM itrruugrn zu dm bin Anzeiger" Nr. 1161a statirl, dah die ®tr. ' sjahre zufrieden fdifc n Ersatzwahl der Mfc' eS wurden, nachdem - Aug. Noll I. isehro, wiedergeioäi'' Stimmen (Genaoniti lerstorbenen Aussiibti!- ren),Wilh. Herben- , mit 61 Stimmen, l mahlt wurden die; 59 Stimmen und Antrag deS MR heil- verzogen, Wn n, ausgeschlch^ ! nach erfolgter - Dem LM öettheilllng b* -nach von dem 2- ' im •lenW ab überwiesen lr; und S'-,. "u 0 lij in«- 16«'" Wfc 'Ä&: 'wirll Hunt. - Man nehme 1 Liter Weinaeist, IV« Liter Wasser, füge für 75 Pfg Melttnghoff'S Sognac Esten- hin,u, so erhält man 23/i-> Liter Cognac, welcher der chemischen Zusammensetzung nach dem echten gleich ist und ihm an Geschmack und Bekömmlichkeit nicht nachsieht. Mellinghost'S Cognac Este«- ist echt nur in Ortginal- flaschen zu 75 Pfg. mit dem Namenszuge des Herstellers, Dr. F. W. MelliNg host in Mülheim an per Ruhr. Zn Gieße« zu baben in den Drogerien von Otto Schaaf und EmU Aischbach. Bienenhonig, prämiirten htefigen, empfiehlt 2284 Friear. Leo, Seltersweg. verkehr, «nd v»le»«>irthfchast. Gieße«, 19. Mai. Marktbericht. Aus dem heutige« Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X ^00-1,w, Hühnereier pr. St. 0 3,, 2 St. 9-11 H, Enteneier 6 ^, 2 6t 0 GLtse- eiet pr. St. 14-00 H, Käse Pr. 6t. 5-11 Eematte pr. 6t.3* Erbsen pr. Liter 17 H, Linsen pr. Liter 80 Tauben pr. Paar X 0,70 bis 0,90, Hühner pr. Stück 1,30 bi«> L50, Hahnm pr-DMck X 1,40—1,80, Enten pr. Stück X 1,80—2,00, Gänse pr. Pfurch X 0,00-0,00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 70-74 4, Kuh-und Rindflestch pr. Pfd. 66-68 Schweinefleisch pr. Pfd. 50 bis 66 Ar fleisch gesalzen, pr. Pfd. 70 H, Kalbfleisch pr. Pfd. 64-56 * Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 Kartoffeln pr. 100 Kilo 5^00 bil 0,00 X, Weißkraut pr. Stück 0—00 4, Zwiebeln pr. Eentner X 6,00—8,00, MUch pr. Liter 16 4-__ Rohseidene Bastkleider Mk. 13. 80 bis 68.50 per Stoff z. compl. Robe - Tuesora unb Shantüng-PongeM — sowie schwarze, weiße und farbige Hev«eber--6«ide von>60 P . bis Mk. 18.65 p. Met. — glatt, gestreift, carrirt gemustert, Damaste -c. (ca. 240 veisch. Qual, und 2000 versch. Farben, DessinS rc.), porto- und steuerfrei Ins Haus. Muster umgehend. 24 Seiden-Fabriken G. Henneberg (k.«. *.«•«.), Zürich. aelöst werden, bis zum 28. d. MS- einschließlich verlängert worden ist. Die Rückfahrt muß spätestens am letzteren Tage bis Mitternacht angetreten werden. Gießen, den 15. Mai 1896. 4819 Gr. Direktion- Kraftbrod (gesetzlich geschützt) nur zu haben bei 4821 Fritz Schreiner, Lindenplatz 4. - Ho'ikÄhs: _ ?5llnl Nr. 783—381 qm in der Sonn meistbietend versteigert werden. tWtn, den 19. Mai 1896. Moßh. Ortsgericht Gießen. I. A-: »ogt. 4815 itMmod) den 20. Mai 1896, Nachmittags 2 Uhr, trnMMtt» (Marktplatz 2_0) zu Gießen sollüw;e,;en Baarzahlung öffentlich oer« steitM werden: , Ifivbelbank, 1 Partie Glaserleisten, Ixtrfe Möbelstücke, 1 Lexicon rc. 480K2 Engel, Gerichtsvollzieher- oilette Feif Seife- v' iZu haben in' allen. fumeri»n8,Droguenen Hoftenlohe’sches Hafermehl 1. Bai bis 15. October. Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896 und Attische Mttki-AussteHuug - Deutsche foloniakUMu Kairo — Alt-Berlin — Vergnügungspark. „Kathreiner’ s Malzkaffee verdient vor allen Ersatzmitteln für Kaffe? unzweifelhaft den Vorzug.“ Aus einem Gutachten des Univ.-Prof. Dr. Stutter-Boei. 4* Weftchutzverem fließen. I8K. tfi Jermietstungen Nur Productionen I. Ranges. Nur Productionen I. Ranges. 3) Verschiedene Mittheilungen. _______________________Curschman«, Vornd^ Wiener Hof ■ Mt dem Heutigen übernahm ich die Restauration „3nm W ' Qiim SiiSfrhnnf fnmmt hnft nllernrt« hefipFit» 4602 Giessen. Oswalds Garten Gießen, den 18. Mai 1896. 4816 Aus dem reichhaltigen Programm sind folgende Nummern besonders hervorzuheben Neu! Neu! § BallstolTe 0000000000000000000 4141 Neu! «er»! Eiur. Kassenäflnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. vörs« vom 18. Mai 1896. 4817 U/| Preisen S’/i’/i Frmckfurter Hyp. 8t • Dena#. vt-Lette» 153.00 | Deftcrr. 105.10 99 75 104.10 103.90 1U5.C0 Stelzen-Entree ausgeführt vom Clown Ron«s. Auftreten der jugendlichen Retterinnen Mariechen und Therese Drexler. Herr Romanus Drexler als Jockey zu Pferde. Der Liebestraum, getanzt vom Corps de Ballet und der Prima Ballerina Mademoiselle viauchi, arrangirt vom Balletmetster A. Stosst (Musik von Otto Metra). DikRiilkrskßspiklksusdkmWittkluIttr Aufzua der Herolde iu Pferde und zu Fuß, Ritter-Damen, Ritter-Herren und Knappen, verbunden mit einem großartigen Carouffel- Hochelegante Costüme, Waffen, Schilder und Requisiten. Mittwoch de« 20., Do««ersta- de« 21. ««d Freitag den 22. Mat 1898. Der Circus schützt gegen alle WitterungsverhLltniffe, ist mit elektrischem Lichte beleuchtet, faßt 30t)0 Personen und ist auf das Comfortabelste eingerichtet. Hochachtungsvoll W. Drexler, Director und alleiniger Eigentümer. Sametz. ungarischer Schimmelwallach, tn kurzer Zelt drefftrt und vorgesührt vom Dtrector Drexler. Frankfurter 8Vi°/i Dorische Reichßrol. 3V, Preatz. Confols 41/!*/, Oesterr. Stwerre-Ie 4 •/• Ung. Gold-ReMe 8°/0 Portugiese» 6o/3 Mexicooer 40/g Monopol-Griech« m Hessische DbL Darmstadt v. 1891. «erul trat b. 1901 Hypotheken-Gelder in jeder Höhe zu günstigen Bedingungen offeriren 4616 Brüder Hecht, Büreau für Hypotheken, Sra«kf«rt a. M., Langestr. 37. Telegramm-Adresse: Haghec. Monstre-Tableau mit 25 Hengsten, zusammen dressirt und vorgesührt vom Dtrector W. Drexler. Serpentintanz mit vollständig neuen großartigen Licht- effectrn, ausgeführt von Signorita Stefan i de la Plata. ftebactisn: Ä. Scheyda. — 2>md und Verlag der Brühl'fchen llrnversilätS«Bi»ch- tn* 6teratautan (Pietsch * bcheyda) in Gießeu. Die -eutige Kummer umfaßt 6 Scii-n I-, Vermischte Anzeigen. Entlaufen ei« junger, gelber Pinscher. Gegen Belohnung abzugeben Kreuzplatz 8. Vor Ankauf wird gewarnt- 4787 100 Eentuer Futterhaser werden angekauft. Offerten sind bei dem Vorstand einzureichen. 4789 Gießener Onmibus-Gesellschast. Ein tücht. Schneider 16n»baucrnbc Beschäftigung sofort gesucht. 4I9§Bahnhofstraße 28, II. tfl^H0er junger Schmied- geselle findet dauernde Arbeit bei __L. Bender, Nodheim. Gen eralv ersam mlunq Donnerstag, 21 Mai l. A, Abends 8 Vr Ähr im Tagesordnung: 1) Rechenschaftsbericht. . 2) Vorstandswahl. in Wolle und Seide in grösster Auswahl billigst bei Carl Nowack, Mode- und Seidenwaaren. Ein braver Hausburlche gesucht. Kost und Logis im Hause. 4717 Wo? sagt die Exped- dieses Blattes. c4!8?1 S süchtiger Pferdeknecht gesucht. Näheres Wetzstetnstratze 44. 4684j Ein ordentlicher, kräftiger Hochfeine Neuheiten' in guten Fabrikaten und reicher Auswahl empfehlen zu billigen Mittwoch, de« 20. Mas, Abends 8 Uhr: Hroße Hal'a-Gröffnungs-Aorstellung. Donnerstag, de« 21. Mai, AbendS 8 Uhrr Grosse Sports-VorStellung. Zsreitag, den 22. Mai, Rachm. 47« Uhr und Abends 8 Uhrr 2 große Gala-Abschieds-Vorstellungen in der höheren Reitkunst, Pferdedressur und Gymnastik. Gastspiel des Herrn Balletmeisters Rossi von der komischen Oper aus Paris mit seinem großen Ballet. W Vorführung der e-klsteu Schul-, Freiheits- und Springpferde. Auftreten von nur Specialitäten ersten Ranges. Ho^mischxg^^b o^unstler^^ Doppelte Springfahrschule Clown Signor Mareno mit seinem geritten von Frau Dtrector Drexler. Hund und August dem Dummen(Cavallint). I ----- Ungarische Czikospost , mit 8 Ponnys, ausgeführt von Alex und «arlchen. Circus Drexler Größter Zelt-Circus der Jetztzeit. G>!« $ioriig| l6lwl*r Bi» tn elUrabt, 8le h'e101 6"tr, Bilt»tt ;***' !i,! ifliutcnli “• I°»H ffldii IbtMhkd , 4“ "*•’“» M fn ftUft • * 4* i°ttn W Ä'8'"811 .•<«£** "u81 tl-M Hof". Zum Ausschank kommt das allerorts beliebte Bier der Bichler. Einem hiesigen und auswärtigen Publikum halte miAu!? empfohlen. Warme und kalte Speisen zu jeder Tageszeit. schattiger ©arten. Französisches Billard. Aufmerksame Scbiauui/** Preise. — Für Vereine zwei Kneipzimmer. Coursbericht an J. Kurs * Co., Giessen, ; ■ Lehrling gesucht. 4810 A. Kröll. IflMT Stellensuchende jeden Berufs placirt schnell Reuter** Bureau, Dresden, Reinhardstr. 16. 3445 HochachtungSM L. Feldhaus L TflPAQ in einem neuen Genre 1 dressirt und tn Freiheit vorgesührt vom Dtrector Drexler. 4®/g dto unk.b. 1905 106.10 »jvb’/o ~1 .d'/s'/eDeNtfcheErdftUBumU.lSOSlOlLO 4°/gFrttLd«.ired.« «nf-h.lW *t“**.t Itnntt welcher Luft hat, Kupferschmied ««d Installateur zu werden, kann alsbald unter günstigen Bedingungen eintreten. Kost und Wohnung im Hauie. __________E«. Weigel, Biedenkopf. Junger Mann mit guten Schul' kenntniffen und Einjähr.-Berechtigung kann bei uns sofort oder später als Lehrling* eintreten. [4751 Frees & Tasche, Universitätsbuchhandlung. Lehrlingsstelle in einem kaufmännischen Geschäft gesucht. Offerten unter O. «50 an die Exped. dieses Blattes. 4724 7.. .. " " 1O1.5O 3',^/,HUmbrsr^yo.«euuckUrs« S'>e/,Urrf.HyP..Lred.» urf.6.1906 1O1LO S'/,°/°Preutz.hyp.«»k Krutoi, russischer Hengst^ in der hohen Schule geritten von Herrn . Donnerstag r Richard Drexler. Auf zur fröhlichen Jagd. ------ Großes SportSstück über Hecken, Mauern mpolnischer Wallach, in kurzer, und CaScaden, geritten von Damen und XWyf Zeit drefftrt und vorgesührt Herren mit den besten Springpferden, vom Director Drexler. ----- flidron Ungar. brauner Vollblut, ulul -4|crbatiff erfolgte 1 ee öte Ueberfahrt 1 ..s-ttOlteb die geplant inner freundlichen Linl folgend, bald der : rnretrv, wo ans der i!M|tTfrob die Thrill ^legrnhen geboten n -r ci Wrsdrn'ichen vesti rS dabei an den 1 -hsüs nicht Mitt, t 1 enkn. Den Dan Honett Herr I rtzSiele |B frtztz tos Ut | fcnhfim noch iuiM, u • 5 d uctnntbmin. Di xeQ von wahrer Dege d-.al feine Umgebung, I fi.:ib Eafigeber, hem F. Tcnhbl, 1 •'•Olt Mifänutn, der 1 -ab brr Raine des \ «•»ter einen Bel 1/flfterrzigten hetlands Kstou Grista Marte ttMlillanftl den SBi ! Sin geprüfter Maschinist, welcher sich auf Dampfkessel, Maschinen und electrische Beleuchtung, sowie auf Reparaturen versteht, sucht dauernde Be- schäfttgung. Näheres Revstabt 77, III. 46681 Schee inergedMfe gesucht- »arl aShler, Dammftraße 32. Einen tüchtigen Kanspengler sucht 4748 Eh». Rosenbeea, Seltersweg 3. r-/0 Oestirr. StaLtSLah» v. 18» 00.00 4°/, Sisenb. Rwtmb. CM. B°/i 3UL staalsSdr. Gismb. 63.U 5»/0 BuderaS DbL welches alle Arten WtCWCPClff von Handarbeiten versteht, sucht Arbeit. Offerten unter M. an die Eroed d. Bl.________________4813 4tR0] Stelle sucht auf sofort ein MLdche«, welches tüchtig in Haus- und Lüchenarbeit, am liebsten in befferes Haus. Anfragen unter M. W. post- lagernd Wetzlar. Sie«: Reu! T„ÄL Ku auf ungesatteltem Pferde I rSD-RCl stehend geritten 1 um uwi oon Alexander. 4187 Scheel & Comp., Tuchhandlung. in ihren großartigen Exercitien, Vor- I n Pprrhp ausgeführt oon den und Rückwärtssprüngen zu Pferde. OJÄ 1 Ci UUü, großartigen Gym- ------ nastikern Gebr. Retnsch. 4805] Schön möbl. Zimmer zu Der* mieihen. UraursnrtzerOrMtze 98. 4801] Möblirte Zimmer, mit und ohne Pension, zu vermietüen. ___SLbanlage 7, part. Ladon urilWohnung per sof.zu v. MS1 HdUtSU ».Vogt ^ve., Wallthorstr.8. ;uu^ut Den Eingang der neuen Tüll-Gardinen in bekannt größter Auswahl: Spachiel-Hardinen, Aouleaur, tzongrekgoffe. Scheiben - Hardinen empfiehlt billigst 3807 Ernst Blödner, Seltersweg. Lehrling gesucht mit guter Schulbildung für das Comptoir eines hiesigen Fabrikgeschäfts. Einttitt kann sofort erfolgen. Offerten »°b. W. 44 an die Exped- dreseS Blattes. 4914 48U3] Eine lüchtige.^tSraelitische Knrhin auswärts gegen guten ÄUUlllIl Lohn gesucht Zu melden __Stetnstratze 19, II. 4799] Ein braves Mädchen tagsüber zu Kindern gesucht. Geltersweg 3!^, Hinterhaus, II. MchtigeS, unabhängiges 4822 Lsufmsdchen oder /ran sofort gesucht. Näheres in der Expedition. IhemoiNelle franraise ” cherche place pr&s enfant*. Ecrire F. M. an bureau du Journal. 4812 Mädchen Stellen ^durch 4818 Frau Lparr, Asterweg 1. Buffet tm Circus. Programme zu 10 Pfg. sind im Circus zu haben- DaS Rauchen tm CircuS tst poltzelltch verboten- Preise der Plätze: Logensitz 3 Mk., nummerirte Fauteuils 2 3W!., erster Platz Mk. 1.50, zweiter Platz 1 Mt-, Gallerte (erhöhter Stehplatz) 50 Pfg, Verkauf von Logen, nummertrten Fauteuils, erster und zweiter Platz von 10 Uhr Morgens an und ununterbrochen an der Circuskasse. Die BilletS sind nur zu derjenigen Vorstellung gültig, zu welcher sie gelöst werden- Au alle« Borstellvnge« neues Programm. Zu den Vormittags VilO bis 12 Uhr ftattfindenden Proben ist der Zutritt gegen Zahlung von 20 Pfg für Erwachsene und 10 Pfg. für Kinder gestattet. In der Rach»ittass'vprstell««g zahlen Militär vom Feldwebel abwärts und Kinder unter 10 Jahren auf allen Plätzen halbe Preise, Abends volle Preise.