sucET ass* b. d. U 2 Nassauer hrling ner Üqtttntlflbrii ir Erpedilion b, 8i' hrlin®' bichrist für ba§ Gote ibrügtfdjäftrt unter c ^gm gesucht. Ei!» im unter 0. k. m tbeten- ttttt a,. tÄti. ierrich, mitkJJUi. " a*B^ Befugt. t£ 11 fopefe ^iptttoi F“Ä >r 1571 ’o. ef ein u's tMrkto&reiensthe r" ateWas^ascb deses geringe erthif: erpentln, was dir-1 orden ist. i5 zum Waschen ir \ ias seit langen Jahre 5hte Dr. Thompwa« esseren£*5^ti m e «W quemste eit. atnilie he« werden. cbfliÖ** jeifen .»«*g W- Ur. 68 Erstes Blatt. Freitag den 20. März 1S96 Anrts- und Anzeigeblntt fßr den 'Kreis Gietzen. Hratisbeikage: Gießener Jamitienbtätter verlangen kann. u Wie die „Neuesten Nachrichten Müacheu, 18. Marz. Alle Lnnoncen-Bureaux deS In. und AuSlande» nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgegen. unserer Wersten und des Mangels an entsprechenden BefatzungS- kräflen- Dte Eommlsfionsmebrhelt habe ibn ausdrücklich beauftragt, ihren Widerspruch gegen dte sogen, uferlosen FlotrenpISne hier tm Plenum auszusprechen. Zugleich sei die Commission der Meinung, daß sie, indem sie die Bewilligung der Neuforderungen dieses Etat« empfehle, dadurch zum Ausdruck bringe, daß durch eine deformem planmäßige schrittweise Ergänzung unserer Flotte den uferlosen Plänen am wirksamsten das Wasser adgegraben werde. Gpectell betont Redner weiterhin, daß dte tm Etat geforderten neuen Kreuzer innerhalb des Rahmens der 1889er Denkschrtst liegen und daß sogar in Gemäßheit der Denkschrift noch zwei wettere Kreuzer zweiter Klasse commisfion energisch bekämpft. Wie weiter versichert wird, thrilt die preußische Regierung diese Auffasiung. Da vielleicht auS der ganzen Affaire ein Conflict zunächst zwischen Herrn Dr. Miquel und dem Grafen Posadowsky entsteht, ja msg- licher Weise schon vorhanden ist, so kann man der Weiter- entwicklung des Zwischenfalles immerhin mit Interesse ent- gegensehen. Berlin, 18. März. Die RetchStagSeommifston zur Berathung der Anträge der Freisinnigen und Social- demokraten, betr. dte Ergänzung des Vereins- und Versammlungsrechtes beschloß den Ausschuß der Minderjährigen vom Besuche der Vereine und Versammlungen und zu gestatten, daß politische Vereine untereinander in Verbindung treten. Die Versammlungen unter freiem Himmel hängen nicht von der Genehmigung der Polizeibehörde ab, nur ist eine Anzeige 48 Stunden vor der Abhaltung nöthig, damit Anordnungen im BerkehrSinteresse getroffen werden können. Berlin, 18. März. Die Commission für das bürg er- liche Gesetzbuch schloß den Titel „Dienstvertrag" ab und nahm bei dem Titel „Werkvertrag" unter Ablehnung des Amendements Gröber-Stadthagen unverändert den Paragraphen 638 an, wonach der Unternehmer eines Bauwerkes die Einrichtung einer Sicherungshypothek für seine Forderung Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für d« hkgenden Tag erscheinenden Nummer bi» Bonn. 10 Uhr. Neueste Nachrichten Wolffs telegraph'sckes Lorrespondenz-Burean. Bierteljähriger x 2 Mark 20 Pfg. mir vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Rtboction, Expedition, und Druckerei: KchnlstrageAr.l. Fernsprecher 51. Deutscher Reichstag. 63. Sitzung. Mittwoch, den 18. März 1896. Das HauS ehrt das Andenken deS verstorbenen Abg. Bohm (frt Po.) durch Erheben von dm Plätzen. auf der Tagesordnung steht das Extraordinär tum des ^"^Referen?Abg. Dr. Lieber (Ctr.) berichtet über die Verhandlungen der Commission über die sogew uferlosen Flottmp Lne. StaatSsecretär v. Marschall habe bekanntlich erklärt, in dieser Zession werde eine Vorlage nicht an das H-uS kommen, aber Erwägungm über Vermehrung der Flotte seien im Gange behufS Sicherung von H«mdcl und Schifffahrt nach Maßgabe der Verträge. Diese Erwägungen seim aber nicht mit den Msttheilungen ein^lnn Preß- orgam zu identtficiren. In der Commission für dm Marine-Etat sei nun die Erregung gesteigert wordm durch einen Zwischenfall, Ankündigung einer Agitation für Vermehrlmg der Flotte durch einen RegierungSaffessor in Hannover. Daran hätten sich noch Angaben geknüpft über einen Kanzlerwechsel rc. Der StaatSsecretär habe die Verantwortung für diese Pläne entschieden abgelehnt, so entschieden, daß er eS sogar für unverschämt erklärt habe, einen hohen Marineoffizier in Gegensatz zu dem Herrn Reichskanzler zu bringen. Staats- secre-är v. Marschall habe sich diesen Erklärungen angeschloffm und erklärt, der betr. Beamte werde zur Verantwortung gezogen werden. Such der College Haffe habe als Vorsitzender des alldeut,chm Verbandes jeden Zusammenhang mit jenen Dingen abgelehnt, nachdem er hierfür alS Quelle angegeben worden sei. Neuerdings nun haben die „Köln Volksffg." und dte ,Posi" demnächstige Forderungen von 150 Millionen für die Marine angekündtgt. S»on in der Commission sei aber die Schwierigkeit, die Unmöglichkeit eines so raschen Borgehms. festgestellt wordm, Angesichts der LeistungSunfähigkett Berlin, 18. März. Der Kaiser hat am Montag Nachmittag einem Kronrath, der im sogenannten kleinen BundeSrathssaal deS ReichstagSgebäudeS abgehalten wurde, präsidirt, welchen Character die betreffende Sitzung des preußischen StaatSministeriumS eben durch die Gegenwart des Monarchen erhielt. Ueber den Inhalt der gepflogenen Berathung laufen verschiedene Gerüchte um, am zutreffendsten scheint indessen die Annahme zu sein, wonach eS sich um Fragen der ReichSsinanzpolitik gehandelt haben soll, welche Muthmaßung durch die Theilnahme des ReichSschatzsecretairS Grasen Posadowsky an der erwähnten KronrathSfitzung eine gewisse Begründung ersährt. Speciell soll der Beschluß der Budgetcommission des Reichstages, der die Verwendung der Hälfte der den Einzelstaaten zuftehenden Ueberweisungen seitens deS Reiches über dte Matricularbeiträge zur Schuldentilgung des Reiches fordert, zu eingehender Erörterung gelangt sein. Wie es weiter heißt, hat in den Verhandlungen des Kronraths der Finanzminifter Dr. Miquel die Zulässigkeit einer Abänderung deS gesetzlich bestehenden Finanzrechts durch einen einseitigen Zusatz deS Reichstages zum EtatSgesetz be- Abormemertts^Einladung. Zum Bezug des „(Siebener Anzeiger" für das 2. Vierteljahr 1896 laden wir hiermit ergebenst em. Wie bisher, wird der „Gießener Anzeiger" die Tagesereignisse in kurzer den Thatsachen entsprechender Weise zur Kenntniß seiner Leser bringen. Die neuesten Nachrichten der zuverlässigsten telegraphischen Nachrichten-Bureaus sowie zahlreiche Mittheilungen aus dem engeren und weiteren Vaterland halten den Leser stets über die Vorkommnisse in demselben auf dem Lausenden. Unterstützt durch an allenOrtender Provinz Oberhessen ansässige Berichterstatter, ist der „ Gießener Anzeiger" ferner in der Lage, die interessanten Vorgänge in der Provinz so frühzeitig wie möglich zur Kenntniß seiner Leser zu bringen, desgleichen wird den Begebenheiten in der Stadt Gießen die gebührende Besprechung im localen Theile des Anzeigers zu Theil werden. Der in der Provinz Oberhessen betriebenen Landwirthschaft wird der Anzeiger durch Veröffentlichung von allem Wissens- werthen aus dem Gebiete derselben besondere Berücksichtigung zu Theil werden lassen, daneben aber auch die Beobachtungen und Erfahrungen in Haus- wirthschaft, Handel, Gewerbe und Industrie in den Kreis seiner Besprechungen ziehen. Ein ge- diegenes Feuilleton wird neben besonderen Artikeln ernsteren und heiteren Inhaltes den erwünschten Unterhaltungsstoff bieten. Außerdem werden die „(Sietzener Farrrilienblätter", welche dem Anzeiger wöchentlich 3 mal beigelegt werden, und die stets ein gewähltes Feuilleton als Unterhaltungsstoff Äringen, namentlich im Kreise der Familien eine 'beliebte Beigabe bieten. Wir ersuchen nun namentlich auswärtige Leser, ihre Bestellung bei der Post baldgefl. aufgeben zu wollen. Neuhinzutretende erhalten vom Tage der Bestellung bis 1. April den Anzeiger kostenfrei zugestellt, wie wir auch gerne bereit sind, Probe- Nummern nach auswärts postftei zu versenden. Den Lesern in hiesiger Stadt werden wir, wie seither, den Anzeiger weitersenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen, falls nicht ausdrückliche Abbestellung erfolgt. Hochachtend Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche Univ.-Buch- u. Steindruckerei (Pietsch & Scheyda). fönn^bZ^e'bel (©oc.): Man treibe hier nur Versteckspiel und scheue sich' den Finger auf die Wunde zu legen. Seit der bekannten Rede vom 18. Januar feien die uferlosen Flottenpläne aufgctaucht. In der Commission sei nun Alles in Avrede gestellt worden - was sei daß für ein Zustand? Seit 10 Jahren sei der Marineelat von 36 auf 55 Mill, gestiegen und da solle unsere Flotte jetzt weniger leisten als vor 10 Jahren? Deutschland sei nach seiner ganzen Lage eine Landmacht und habe ja auch für feine Armee enorme Summen autzgegeben. In 10 Jahren für Armee und Marine zusammen 7174 Mill. Mark! Also per Kopf und Jahr 10 Mk.! Die Politik der Regierung in Ostasien halte er nach rote oor für eine falsche, weil sie eine Machtverstärkung Rußlands berbelgeführt habe. StaatSsecretär Hollmann: Herr Bebel hat den Ches des Marinecabinets erwähnt und behauptet, derselbe stehe in Zusammenhang mit den Treibereien in der Preffe. ES ist ganz ausgeschlossen, daß ein Offizier, noch dazu in feiner Stellung, mit der Presse in Verbindung steht und gegen die Regierung arbeitet. Es ist auch ganz ausgeschloffcn, daß ich zu ihm in Widerspruch und in Reibereien gerathe. So lange ich Chef bin, ist die Flotte nur um zwei Kreuzer vermehrt worden. Für die fünf Jahre vorher kommen noch zwei Kreuzer hinzu. Aber die okr Kreuzer sind wenig gegenüber । mitten,"’ b-°bfich.s«. Wmtt) Dr. ». y.tt'.t.f'r. Der khleheaer Anzeiger «rfcheint täglich, mit Au-nahme deS Montag«. Die Gießener MckmilienvtLIter »erben dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Meßmer Anzeiger Keneral'-Mzeiger. werden ? Wir werden im nächsten Jahre einen Plan vorlegen über das, was in Aussicht genommen ist, aber es ist nichts Sensationelles dabei, nichts, was Sie erschrecken müßte. Je geringer die Quantität unserer Schiffe ist, desto mehr müssen wir auf die Qualität bauen. Abg. Pachnicke (frs. Vg.): Herr Bebel hat Alles fummirt, waS für Heer und Flotte auSgegcben ist. Aber wurde er etwa, wenn er die Verantwortung hätte, abrüsten wollen? Wir find von Vertrauensseligkeit fern, wir warten ab, bis unS die Flottenplane vorliegen. Man hat uns erklärt, daß nur das, waS abgeht, ersetzt werben soll, und diese Erklärungen binden Diejenigen, die sie abgegeben. Wenn auch Handelsverträge der beste Schutz unseres Handels sind, so können doch Verwickelungen eintreten, welche ew« Schutz durch eine vermehrte Kreuzerfiotte nothwendig erscheinen lassen. Hoffentlich gelingt eS, zu einem Handelsverträge mit Japan zu kommen Eine ruhige, planmäßige Entwickelung unserer Kreuzerflotte werden wir unterstützen. . Abg. v. Bennigsen (nl.): Sowohl in der Erneuerung efc in der Erweiterung der Flotte, gemäß dem bestehenden Progravmr haben wir wegen der Finanzlage eine Zeit lang ein sehr langsames Tempo innegehalten. Mit den programmmäßigen Erneuerung« länger zu warten, wäre im höchsten Maße gefährlich. Wir rwd die Regierung sind friedliebend. Aber der Frieden seit 1870 wäre nicht möglich gewesen ohne unsere gewaltigen Rüstungen. Wir würden unsere ausgedehnten Küsten nicht schützen können ohne eine genügende Kreuzer flotte. Wer en die Flotte des kleinen Dänemark denkt, sollte doch einsehen, daß wir schon vom rein militärisch« Gesichtspunkte unserem Programm gemäß die Flotte auSgefialtm müssen. Auch im Interesse unseres Handels und der Industrie das geboten. Wir haben neben England und Nordamerika die größte Handelsflotte der Welt, sie ist in civilistrtem, halb- und m>- cioilistrten Gegenden thäiig. Es ist einer großen Nation unwürdig, für ihre LebenSinteressen auf die Tauer auf den Schutz, den gut« Willen Anderer angewiesen zu sein WaS England anlangt, so glaube ich, wünscht der ganze Reichstag, daß wir mit diesem Lande in Freundschaft bleiben. Aber bei unserer industriellen, wechselseitigen Concurrenz ist es kein Wunder, wenn in England keine besondere > Neigung besteht, unserem Handel eine Stütze zu sein. StaatSsecretär Holl mann erwidert auf eine Auflage D« Abg. Rickert, „Friedrich der Große" soll in WUhelmShafen, ein Kreuzer 2. Klasse in Danzig und die übrigen neuen Schiffe aut Privatwerften gebaut werden. Wetterberathung morgen. zu bewilligen blieben. . ___I Abg. Fritzen (Cir.): Gegen die vorliegenden Forderungen für Schiffe habe ich nichts einzuwenden, weder gegen das Ersay- panzerschiff, noch gegen die neuen Kreuzer. Wenn wir bisher etwas zurückhaltend waren, so ist dak eben dem Wechsel der Typen — der Flotte nur zu gute gekommen. Wir übernehmen jetzt ein großes I Engagement, aber daS Opfer, das wir bringen, wird unS dadurch erleichtert, daß die ffnanzielle Lage sich erheblich gebessert hat. Wir haben d,s Vertrauen zu dem gegenwärtigen Leiter deS Marine-AmtS, daß er uns vor Überraschungen sichert. Die Anhänger bet ufen I losen Pläne betonten zu sehr den Schutz der Deutschen im AuSlande, unter denen sich auch Manche befänden, die wegen Verbrechen ober um unseren erhöhten Steuern zu entgehen, Deutschland verlassen bitten. Zum Schutz unserer Handels-Niederlassungen in civilistrien Staaten genügten diplomatische Actionen. Schützen müßten mir nut die Niederlassungen in halbcivilistiten Staaten, sowie unsere Küsten. Nach diesen Gesichtspunkten werden wfl auch, wenn eine festbegrenzte Vorlage an uns herantritt, dieselbe prüfen und bewilligen, was unsere ^"^S?a!lssecretär v. M a r s ch a l 1: Ich bin sehr gern bereit.zu wiederholen, was Alle die beruhigen kann, welche bereit sind, das Nothwendige zu bewilligen. Wer sieht, wie stark jetzt die JnterAen- kämpse sind, kann sich nicht wundern, wenn auch wir unser Rüst- | zeug verstärken. Wir haben ja nun gewiß Schwärmer, denen Alles, was wir thun, nicht genug ist; aber wir haben auch negative Schwärmet, welche in jedem auf die Werft gelegten neuen Schiff schon einen bevorstehenden Krieg sehen. Unsere erste Aufgabe w rd immer sein, in Emova zu sein und zu bleiben vfit gleichgesinntm Freunden, Hüter des Rechts (Bravo!). Und das allein schon schützt uns vor jeder abenteuerlichen Politik. Die Schwarzmalerei ist also unangebracht, zumal, wenn sie zusammenfällt mit solchen Schiff S- bauten, wie sie gegenwärtig an einer anderen Stelle erfolgen. Wit wollen in Frieden leben, wir wollen aber, wenn wir angegriffen werden, auch stark sein (Bravo!), auch zu Wasser. Wit suchen nicht Conflicte, denn damit würden wir den Deutschen im AuSlande den schlechtesten Dienst leisten. Ebensowenig aber wollen wir Conflicte um jeden Preis vermeiden. Wollen wir unsere Interessen nur wahren mit Tinte und Papier, so würde es sehr bald heißen: billig aber schlecht! (Heiterkeit). Unsere Kteuzetflotte ist ungenügend. Als aus Kleinasien Hilferuf um Hilferuf kam, konnten wir nur ein Schulschiff schicken. Unsere Schutzbedürfnisse haben sich erweitert, unsere Schutzmittel abgenommen. Namentlich weist Redner noch auf Sentralamerlf j hin. Unsere Interessen immer nur Anderen Mim Schutz an juo er trauen, das wäre unser unwürdig. Betreffs der vorjährigen Vorgänge In den ostasiatischen Gewässern bat man uns zu Unrecht vorgeworfen, wir hätten unbegründeter Weise einen Frontwechsel vorgenommen. Schon sechs Wochen vor dem Friedens- schlutz haben wir Japan darauf aufmerksam gemacht, daß eine Besitznahme ostastattschen Festlandes voraussichtlich eine europäische Intervention zur Folge haben würde. Wir gingen da von der Ansicht aus, daß eine Inbesitznahme von der Halbinsel Liao - Tong, zusammen mit den Pescadores und Formosa, eine ständige Bedrohung Chinas darstellen würde. Japan ist unserem Rathe nicht gefolgt. Ais dann nach dem Friedensschluß von Schimonoseki Rußland entschlossen war, die Annexion auf dem Festlaude nicht zu dulden, kam es zu einer friedlichen Jntervmtion, deren Ausgang bekannt ist. Es ist nicht bloße Vermuthung, wenn ich sage, daß die japanische Regierung heute unsere damalige Haltung billigt. Wir haben damit nicht die Geschäfte Rußlands und Frankreichs besorgt, sondern gerade durch die Theilnahme an der Intervention die deutschen In- , .............. ttreffen gewahrt. Nicht China zu Hebe, nicht Japan zu leide. Ich stritten und überhaupt den genannten Beschluß der Budget« wüßte auch nicht, rote wir dazu kämen, einer befreundeten, auf- >---------t* cm». wird, strebenden Nation zu nahe zu treten. JL hoffe auch, daß binnen Kurzem die commerziellen Verhältnisse zu Japan in sichere Bahnen gelenkt werden. Erinnern Sie sich der erregten Befürchtungen bezüglich der deutschen Missionen bei AuSbruch deS japan-chinesischen Krieges. Wenn diese Befürchtungen nicht etntrafen, so danken Sie dies" der ernsten damaligen Thätigkest unserer Flotte! ES glebt olde Tausende Deutsche im AuSlande, die wir unS nur erhalten können, wenn wie ihnen Schutz gewähren. Da« ist gute deutsche Politik und Sie werden dieser Politik Ihren Beifall nicht verweigern gehend als Professor der Geschickte an der KriegSakabeMe thätig. Im Jahre 1869 verließ Roquette Berlin, um die ihm übertragene Professur für deutsche Geschichte und Litte ratur am Polytechnikum zu Darmstadt zu übernehmen, seitdem lebte der Dichter hier. In der Jugend dem heiterro Regierung. Athen, 18. März. Zwischen Polizeisoldateu und einer Räuberbande kam eS in der Nähe von Larissa zu blutigen Zusammenstößen, in deren Verlauf die Räuber voll« kommen kampfunfähig gemacht wurden. Depesche» M Bnrmi .Herold'. Berlin, 18. März. DaS Kaiserpaar verweilte gestern Abend bi- gegen 10^ Uhr beim russischen Botschafter Grafen von der Osten-Sacken anläßlich eines Diners, welches dieser gab. Toaste wurden nicht auSgebracht, dagegen trank der Kaiser w'ederholt dem Botschafter und dem Reichskanzler zu. Berlin, 18. März. Im Abgeordnetenhause kam heute die Interpellation Ring, betreffend Maßregeln gegen die Einschleppung von Viehseuchen, zur Besprechung. Darauf wurden Wahlprüfungen und Petitionen erledigt. Morgen: Gesetz, betreffend Richtergehälter. Berlin, 18. März. Wie wir aus guter Quelle erfahren, entbehren alle Gerüchte über Differenzen zwischen dem RetchSschatzsecretär Grafen Posadowskh und dem preußi- schen Finanzmintster Miquel jeder Begründung. Thatsäch- lich herrscht zwischen beiden Staatsmännern, wie uns versichert wird, keine Meinungsverschiedenheit darüber, daß eine planmäßige Schuldentilgung angebahnt werden müffe. Damit sällt also auch die Grundlage für daS Gerücht, daß PosadowSky seine Entlaffung eingereicht hat. I Berlin, 18. März. AuS der Thatsache, daß Graf PosadowSky noch gestern Abend einer Sitzung der Zucker- I steuer-Commisfion im Reichstage beiwohnte, wird geschlossen, daß der Graf, wenn er überhaupt ein Entlassungsgesuch ein- I gereicht hat, dieselbe noch nicht erhielt. Berlin, 18. März. Auch der „Reichsanzeiger" dementirt die Nachricht, daß Graf PosadowSky sein Entlassungsgesuch eingereicht habe. Der ihm in der Presse gemachte Vorwurf, er habe in der Budgetcommission die osfictelle I Stellungnahme der verbündeten Regierungen zu dem Antrag I Lieber nicht gewahrt, sei unbegründet. Berlin, 18. März. Auf den Gräbern der März- I gefallenen im Friedrichshain wurden heute Morgen etwa 80 Kränze niedergelegt, darunter solche von den soctalistischen Studenten, den soctalistischen Akademikern, dem deutsch-frei- I finnigen Arbeiter-Verein, sowie dem socialdemokratischen Arbeiter - Verein. Einen vollkommen schwarzen Kranz I legte der Anarchtstenclub „Freiheit" nieder. Von einem Kranze der Angestellten im Handel- und Transport Gewerbe wurde seitens der Polizei eine Schleife entfernt, auf der sich eine revolutionäre Inschrift befand. Auf dem Kirchhofe war Vormittags der Andrang noch gering. Zahlreiche Schutzmannschaften find im und in der Nähe des Friedrichshain | postirt. Berlin, 18. März. Die Zuckersteuer-Commission des Reichstages setzte die VerbrauchSabgabe in der gestrigen Abendfitzung auf 21 Ml. fest. Zugleich wurde ein Antrag Richter angenommen, wonach auch die Verbrauchsabgabe zu ermäßigen ist, sobald eine Herabsetzung der AuS- suhrvergütung erfolgt. StaatSsecretär Graf PosadowSky erklärt sich damit einverstanden. § 72, der den BundeSrath ermächtigt, die AuSsuhrvergütung zu ermäßigen oder außer Kraft zu setzen, sobald dies in anderen, Rückenzucker er- zeugenden Ländern geschieht, wurde einstimmig angenommen. Berlin, 18. März. Die polnische Fraktion des Reichstages, vielleicht mit alleiniger Ausnahme des Herrn Komterowsky, wird geschloffen gegen dieZuckerstruer-Vorlage stimmen. Berlin, 18. März. Die „Nordd. Allgem. Zeitung- dementirt die Meldung, daß daS Saiserpaar sich nach seiner Ankunft in Genua von dort zunächst nach Rom begeben wird, um dortselbst mit dem Prinzen und der Prinzessin Heinrich da- Osterfest zu verleben. Berlin, 18. März. Mit der Untersuchung der Angelegenheit vr. Peter» ist, wie die „Nordd. Allgem. Ztg." meldet, der Geh. LegationSrath v. Schwartzkoppen be- ♦ Der schon mehrfach erwähnte «ennouitifche (Srenabm Thröner von der 9. Compagnie deS Kaiser Alexander-Regiments in Berlin ist dieser Tage zum dritten Male » militärische Untersuchungshaft gebracht worden. Thröner gehört bekanntlich einer Abzweigung der Mennoniten, b® „Bunde der gläubigen evangelischen Jünglinge", an, der nur im Elsaß Anhänger hat, und weigert sich auf Grund tti fünften Gebot- fortgesetzt, ein Gewehr anzufaffen. Al- Rekrm bekam er für seine Weigerung zunächst zwei Monate Festung. Bei seiner Rückkehr wurden ihm vor versammelter Compagnie die Kriegsartikel vorgelesen, aber Thröner beharrte aus diesmal aus seinem Standpunkte. Nunmehr wurde er p einem Jahre Festung verurtheilt. Nach Verbüßung ditta Strafe kehrte er am Freitag zu seinem Truppentheile zurück. Gestern Morgen sollte er in die Compagnie eingereiht werb«, und zum Compagnieexerzieren auf da- Tempelhofer Fal mit au-rücken. Hauptmann v. Utlman befahl ihm, sein 6t' wehr zu nehmen- Thröner weigerte sich aber auch jetzt wieder. Ec wurde daher von der Kasernenwache sofort al- Unter suchungSgefangener in da- Militärarrestgebäude in der Linde, straße abgeführt. • Hage e. tz 6., 18. März. DaS Schwurgericht ren urtheille nach achttägiger Verhandlung den früheren Ger ich cS- Secretär Hering auS Wettin wegen Ermordung deS doniev Stadtkaffenrendanten Böttcher zum Tode, und wegen Ume» fchlagung und schweren Raubes zu 12 Jahren Zachrha^ wonbon, 17. März. Seit dem Erlaß der Maulkord- sperre hat die Polizei in der Metropole 8210 mo ulkord' l lose Hunde auf den Straßen eingefargev. 6780 r.» vergiftet und darauf verbrannt worden. Rur 500 Hui« I wurden von den Eigenthümrrn reelamirt. Wau geschriew im Herbste diese- Jahres von dem Präsidium der Akademie I der Wissenschaften wegen hohen Alter» zurückzutreten. Bremen, 18. März. Der Lloyd e r h ö h t e den Z w t s ch e n- deckfahrpreis für die Rolavdliuie Bremen-Newyork aus 130 Mark. 18. März. Der frühere Minister-Präsident Cri-pi wohnte der gestrigen Sitzung der Deputirtenkammer nicht bei. R-», 18. März. Nach einer Meldung der „Agencia Stefani" wird Kaiser Wilhelm am 24. d. M. mcognito in Genua ankommen und sich dort an Bord der „Hohen- zollern" einschlffen. Bon Genua au- wird die „Hohenzollern Neapel und mehrere andere Häfen Italien- anlaufen. ES steht fest, baß Kaiser Wilhelm und König Humbert zu- fammen kommen werden. Ueber den Tag und die Emzel- heiten dieser Zusammenkunft ist noch nichts endgiltig festgesetzt. Rom. 18. März. Eine Depesche des „Popolo Romano' meldet auS Mass aua: Die Derwische haben fich Kassala bi- auf eine Entfernung von zwei Stunden genähert. Wie es scheint, warten sie die Ankunft OSmau DigmaS ab, um einen Angriff zu unternehmen. Die Armee deS NeguS befindet fich noch bei FaraSmai. Die italienischen Gefangenen find nicht, wie es hieß, nach Schoa gebracht, sondern in Tcmbien internirt. Die gefangene^ Offiziere befinden fich im Lager deS NeguS. General Baldtssera ist bemüht, die vom Feinde unterbrochene Verbindung mit Adigrat wieder- herzustellen. Major Salfa, der sich mit neuen, aus Rom etngetroffenen Instructionen zum NeguS begeben, befindet sich noch bei demselben. Die in Kassala eingetroffene italienische Karawane führte 400 Kameele mit fich. Paris, 18. März. General Säufst er ist durch Decret vom 17. d. M. für wettere dret Jahre tn seinem Amte als Militairgouverneur von Part- belassen worden. London, 18. März. Se. Majestät der Deutsche Kaiser hat für die Augusta-Regatta in CoweS einen großen Pokal al- Preis gestiftet. Petersburg, 18. März. Zu den KrönungSfeierlich ketten tn Moskau werden die Commandeure aller Regimenter, Bataillone und Artillerie-Brigaden, deren Chef der Kaiser ist, befohlen werden. Da« Tcuppendetachement für die KrönungSfeierlichkeiten wird 50 000 Mann stark sein. Genre der lyrischen Epik seine Thätigkeit widmend, ging er später zu ernstern Aufgaben über, dramatischen Dichtungen und tieffinnigen Erzählungen- am bekanntesten und beliebtesten blieb jedoch sein Erstlingswerk „Waldmeister- Br a u t f a h r t". Rieder-Olm, 14. März. Zwei Geschwister, eine Schwester und deren Bruder, im Alter von 60 und 70 Jahren, lebten gemeinschaftlich in sehr ärmlichen Verhältnissen zusammen und wurden auch manchmal von guten Leuten wegen ihrer Armuth durch Geschenke bedacht. Bor ungefähr acht Tagen erhängte sich der 70jährige GretS auf dem Speicher. Man bedauerte ihn allgemein, weil er fich wahrscheinlich au» Nottz da» Leben genommen habe. Die Schwester liegt schon längere Zeit an GefichtS-KrebS im Bette. Zum größten Erstaunen der ganzen Gemeinde machte fie gestern unserm Herrn Decan und dem Herrn Bürgermeister die Mittheilung, sie hätten In der Küche unten im Boden in einem sogen. „Kroppen" Seid vergraben. Sofort wurde nachgegraben und richtig, »ao fand einen hölzernen Deckel mit Cement Überstrtchen und unter diesem den Kroppen mit 2224 Mk., darunter 1800 Mk. in Gold. Ein Zettel lag dabei mit den Worten: „I» December 1893 an baarem Gelde eingelegt 2224 Mark/ DaS Geld wollten sie, nach Angabe der noch Lebenden, zusammen an da» Vincenzspital in Mainz verschenken. (I, Ferner gab fie an, daß fie noch ungefähr 700 Mk. auf der Sparkasse zu Mainz stehen habe. Aus die Frage, wo da» Kassenbuch sei, sagte fie, ihr Bruder habe e» rmmer i« WamS eingenäht bet sich getragen. Da er aber mit Alle« wie er war, beerdigt wurde, so mußte er heute wieder au»- gegraben werden, um da» Buch zu suchen. CocaU» «nd ProVinziellc-, Sieben, 19. Mär, 1896. ♦* * Empfang. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog empfingen am 18. März u. A. den Professor vr. JörS von Gießen. *• Ernennung. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, den Finanzaspiranten Georg Han stein au» Lorsch zum Hauptsteueramtsasfistenten bet dem Hauptsteueramte Gießen zu ernennen. ** CircuS Lorch ist heute Morgen per Extrazug ein- getroffen und hat sofort mit dem Aufbau begonnen, der auch diesmal einen riesigen Umfang hat. Durch geschickte» Zu- I sawmenhelfen und plonmäßigeS Arbeiten wird der Bau bis | zur heute Abend stattfindenden Eröffnungsvorstellung fertig und auf» Beste eingerichtet dastehen. *• Der Jahresbericht deS tzroßh. Realgymnasiums und der Realschule ist erschienen und enthält: Schulnachrichten und Bemerkungen über den Schulgarten und den natur- geschichtlichen Unterricht, von vr. Erb. Da» Realgymnasium hatte zu Anfang de» Schuljahre» einen Bestand von 273 Schülern, e» gingen zu 2, ab 17, so daß im letzten Vierteljahre 258 Schüler die Anstalt besuchten, (167 ein- heimische, 76 auswärtige Hessen, 31 auswärtige Reich»- angehörige). Die Realschule hatte im ersten Vierteljahr einen Bestand von 295 Schülern, der Zugang betrug 11, der Abgang 29, sodaß am Schluffe de» Schuljahre» ein Bestand verblieb von 277 Schülern (213 einheimische, 61 auswärtige Hessen, 32 auswärtige ReichSangehörige). Die Vorschule wurde am Schlüsse de» Jahre» besucht von 127 Schülern. — Von den 19 Abiturienten des Realgymnasium» widmen sich 4 dem Baufach, 2 der Forstwissenschaft, 1 dem Militärfach, 1 der Theologie, 2 dem Banksach, 1 der Eletro- I techvik und dem Maschinenbau, 1 der Jngenieurwiffenschast, 1 der Mathematik, 1 der Chemie, 1 der Keramik, 1 der neueren Philologie, 1 dem Eisenbahndienst. — Bon den I 17 Abiturienten der Realschule widmen sich 7 der Kaufmannschaft, 3 dem Finanzfach, 4 dem Postfach, 1 der Chemie, 1 dem Baufach und 1 dem Eifenbahndi-nst. — Die öffentlichen Prüfungen in der Vorschule finden morgen Freitag den 20. März, Nachmittags von 2 Uhr an statt. — Anmeldungen neuer Schüler werden am 11. April von 9 bi» 12 Uhr im Schulgebäude entgegengenommen, der Unterricht beginnt am 14. April. B. Friedberg. 18. März. Die Geflügel- und Vogel- auSstellung, welche der Wetterauer Geflügelzüchter-verein auf Steinhäuser» Felsenkeller in Friedberg abhält, wird am Samstag den 21. März Vormittag» 11 Uhr durch den Präsidenten de» Verein», Geheimen RegierungSrath Vi-. Braden feierlich eröffnet. Dieselbe wird mit 180 Stämmen Ratz- und Zierhühnern, 230 Paar Nutz- und Ziertauben, einer großen Menge Großgrflügel» und ca. 400 Papageien und Ziervögeln beschickt. Sie soll nach Aussage auswärtiger Sachverständiger eine der größten werden, welche in Süd- Westdeutschland abgehalten wurden. Am Sonntag den 22. März Nachmittags 4 Uhr, findet auf dem Felsenkeller von Pactow (früher Paul Schmidt) eine gemeinsame Versammlung deS Lande» BeztrkSverein» Friedberg und de» Wetterauer Ge- I flügelzucht Vereins statt, in welcher der Großh. Landwirth- „aut DI« Untersuchung wild fich uuch au, die »ernehwung I schaft'lehrer Pozuiczek -u« Mainz einen 8-rtrag Mtr d„ Rttiatn „st-ecken, tu fich tn Oftasrika befinden. „Hühnerzuchtftationeo- hallen wird. Bor und nach demselben !?e°a!s°ri - M 18 Marz. Du „Fiaoks. Ztg.- er- «ft im Au«stellu°g«garien Freuoncerl von der ganzen Fried- hielt '"^Dre- den -In Telegramm, 'lau. welchem die b.rger Stadtcapelle. Der Ä Elfte ftichsische Kammer da« Wahlgesetz einstimmig an. offnungttag 50, am Sonntag 30 und am Montag 20 Psg. “ Bei dem vielen Jntereffanien, welche« diese« Unteinehmm Mfi.ch.n 18 Marz. Segen den Prasefiar Quidde Hk unsere landwirth,chastliche Bevölkerung bietet, dürste ent ist da« Sirasaersahren wegen M°i-st-.-b-I->d,gung, begangen sehr stader B-iuch der «uSstellung |“ tr™Q"en in einer von ihm gehaltenen R-d-, eingeleitet wvrden. Der § Bermnthihain, 16. Marz. Mit dem 1. Mai wird Hauptverhaudlungsnrmin ist au, den 13. April vvr dem hier eine zw-it- Lehrerstelle errichtet, da fich t° h.efi,er königlichen Landgericht München I ang-letzt. «-»«!»->- g-geuwLrli, 107 Schulkinder befinden. »rür. 18. Marz. Grössere »oden,enkungen wurden § Ober Maoi, 15. Marz. Wie sehr man bet dem Umgang in der Nabe der W-nz-likirche und an anderen Stellen der mit schiesswasftn Vorsicht gebrauchen muß, zeigt I-lgevder Fall. Der LOjährtger Sohn einer hiefig-n Familt- war wt, vatdubtb 18 März. Die hi-fige »ahllhosskaffe wurde dem Weinigen und Laden eine« Floberi« beschäftigt, um an. au» a^u b^t, nachbem unbekannt? Thäter den Kassirer geblich Ratten zu schießen, ^olge ^ überfallen und geknebelt hatten. ftnatpte der Hahn l°S und die Schrotladnng ging dem langen «ow 18. März. Die Erklärungen Rudinis in I Menschen in die eine Hand. der gVstriqen Kammersitzung haben allgemein b-s-iedigt. Der vüdiagen, 17. War," Ihre «königlichen Hah-it-n d« König soll lehr verstimmt sein über di- radi-alsociaitstisch-n Srossherzog und die Srosshrrzogin werden Dien,tag Demonstrationen. Man glaubt allgemein, auch da« Mini, den 7. April in Büdingen eintreffen. st-rium Rttdini werde nicht lange von Bestand bleiben. Die Darmstadt. 18. Marz. Der «re,-amimann Ernst »rauv, Meldung dass Baldtssera seine Demission eingereicht habe, seither in Mainz, ™urb= “"L8“”« !,'. bestätigt sich tragenden Rath und inristischen Mitglied im Ministerium oer Rom. 18. März. Der Kriegsminister erklärte mehreren Finanzen ernannt. . . Äre Abgeordneten, daß' die Zahl der italienischen Sol- Darmstadt, 18. Marz. Hftr ist (mU btnM*tle0 ' baten, abgesehen von den Eingeborenen, die in der Schlacht phisch gemeldet. Red.) heute Nacht nach von Adua gefallen oder verwundet find, über 10,000 beträgt. Otto Roquette gestor:ben- er hat ein Alter von nahezu Brüssel 18. März. Von der Congo-Regierung wird zweiundfiebzig Jahren erreicht. Am 19. April 1894 beging ben Blättern mitactbeilt, daß sämmtliche Gerüchte über eine er in voller Rüstigkeit und lebhaftester Anthettnahme vor» E p7di.7°n de7C°ng°st°°.e- aus Erfindung beruhen. Nah und Fern seiner, siebzigsten GebuEag. R°aue,.e war Pari«, 18. Mörz. Die Div i I t ° ° d e - s r an, ö sis ch en in Kronschin in der Provinz Posen geboren °b'° ° Ne da, Mittelmeergeschwader« in Smyrna hat Befehl Gymnasium in Frank, uri °. O., bezog d,e Univerfi'öt Heidel, erhalten, fich vor die eghptischen Hasen zu begeben und an berg und spater die von Berlin und Halle, wo er sich dem lässlich der Dongola.Expedition eine Flottendemonstration zu Srudmm der Phtlosop^e und germiwiicheu' Aft-logie veranstalten. — Der „Saulots" versichert, dass Frankreich «eie. Im Jahre 1854 ward ihm die Lehrstelle sür. lile mit Russland in der eghptischen Frage einig sei. Der „Eclair" ratur und deutsche Sprache am Blochmann ,»er, Institut in versichert, dass der Minister de« Aeusseren heute den eng. Dreideo übertragen! er gab sie nach drei lischen Botschafter Lord Dufferin empfanget, und in Folge aus, um sich in Berlin niederzulassen. Hier «°r -r oorübn dessen in der Luge sein wird, morgen die Interpellation in 1 «--«•«- »" "" "" »ri-a-akademie Betreff der egypttschen Frage zu beantworten. Die Blätter erklären, die öffentliche Meinung billige baß Vorgehen ber HiS I“ LnfPrt.l btl! s&s -etorg®1 k-l “SÄ iJL kint ffö‘ * n6ßl toNTl# Vit . b.t unb IT Zur Raub Vt kommenden? rkochln gW kuf die Fragt, wo » ^be e« immer s Da er aber mit «Her tt er heute wieder t* uchen. _ i "* a,I! fclt C M M. ° awftfieÄ« »«“* 1 an w i«'1’„ Lrt< “ . 2»ttkiht tver^ “Ski* 2isU’ in0 de° W -clamil'' Bekanntmachung. Zur ständigen Ueberwachung des Freibades an der Lahn während der kommenden Badezeit wird ein, des Schwimmens kundiger, zuverlässiger Wächter gesucht. Bewerber wollen ihre Meldungen mit Angabe des beanspruchten Tagelohnes bis zum 1. k. Mts. bei der unterzeichneten Stelle einreichen. Gießen, den 17. März 1896. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __________________ Gnauth. 2697 Bekanntmachung, betreffend das Betreten der Ufer und Böschungen der Wieseck. Wir bringen hierdurch wiederholt in Erinnerung, daß die Ufer und Böschungen des Wiesecklaufes Etgenthum der Stadt sind und daß daher das Betreten dieser Ufer und Böschungen (namentlich auch im Stadtbereiche) Dritten und insbesondere den Eigenthümern der aufstoßenden Grundstücke nur insoweit zusteht, als dieselben dieses Gelände ein- für allemal von der Stadt gepachtet haben oder als zur Einbringung der jewells ersteigerten Heu- oder Grummetgrasernten innerhalb der dafür bestimmten Frist erfordert ist. Das Aufsichtspersonal ist angewiesen, Zuwiderhandlungen unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen. Gießen, den 16. März 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _________________ Gnauth. .___________________2696 BekanutmachimL. Das Fahren der zwei städtischen Gießfäffer pro 1896/97 soll im Submisffonswege vergeben werden. Hierauf Reflectirende wollen ihre O fferten bis zum 30. d. Mts. verschlossen mit entsprechender Aufschrift versehen bei der unterzeichneten Behörde, woselbst auch die Bedingungen eimgesehen werden können, einreichen. Gießen, den 17. März 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 2698__Gnauth. _________ „Germania“ Lebens - Berficheruugs - Aktien - Gesellschaft zu Stettin. Gründungsiahr 1857. ____________ Unter Staatsaufsicht. Bersicheruugsbestand Ende Februar 1896 Mk. 5587,513,754 Vermögen Ende 1895 „ 180,735,006 Gewiuureserve zur Bertheilung an die mit Dividende Versicherten „ 12,693,594 Leibrenten unter sehr günstigen Bedingungen. — Mitversicherung des Kriegsrisicos, sowie der Jnvaliditätsgesahr. — Uuversall- barkeit der Police im weitesten Sinne. — Dividende schon nach 2 Jahren. — Sofortige Auszahlung fälliger Versicherungssummen. Vertretern Friedr. Helm, Weinhandlung, Giessen. 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Personen: Atzemer, Woingärtner Herr Strohecker. I Nicolaus, sein Sohn . Herr Hofmann. Gretchen, eine A'nver- wandte .... Frl. Mühlbach. Wittwe Rumpler . . Frau Elli Schöning. Ort der Handlung: Sachsenhausen. Hierauf: Verspeculirt. Localschwank in 2 Acten von A. Stoltze. Personen: Balthasar Knoblauch, 2676 Rentier .... Herr Strohecker. Lenchen.aeineTochter Frl. Mühlbach Frau Schnatter, Obst- bändlerin . . . Frau Elli Schöning. Georg, deren Sohn . Herr Hofmann. Anfang 7 Uhr. CaeaenöfTnung 6*/iUhr. Ende9'/s^Hir Preise der Plätee: 1. Parquet JL 2.—. 2. Parquet JL 150. Estrade JL 1.50. Gallerie 50 ■$. == Studentenkarton JL 1.—. - Vorverkauf bei Herrn Ernst Challler. Heute Mittag 2 ühr verschied zu Darmstadt nach langem, schweren Leiden unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter, die verwittwete Frau Landgerichtsdirector Ida Stammler, geb. Glaser, Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem schweren Verlust, der uns durch das Hinscheiden unseres lieben, unvergeßlichen Kindes Mariechen * getroffen, sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagen innigsten Dank 2705 Die trauernden Eltern: Carl Braunwarth und Fran. Allendors a. d. Lda., den 18. März 1896. Den Empfang der Neuheiten für die Frühjahr- und Sommer-Saison zeigen hiermit ergebens! an Louis Treff & Cie. |UgBlc.n?llfaglttbie^:Debbi.nbid,« gtmte«.---------- —.. - —~r TjÜTtiä f- e«,,».) ta »vV«. .. MC l e*'»tlL - Dru« uab M, bn »H***»®* -» Guyern «U.K $ * ß Heute Freitag prob« tm Vereinslocal. Kaufmännischer Verein Für Vertretung | Aklterer Kausburschk ÄÄTfsX »Ä geiudtt. (26921, Ma-k.pl-tz 17. und In der Großindustrie) wird geeig- “x *' ” “ neter, repräsentabler, möglichst technisch gebildeter Herr für tilee*en gesucht Auch für pens. Beamte geeignet. Offerten mit Anaabe der fettb Vertretungen rc. unter M. Z. 335 erbeten durch