*ien I Anna8MBe 3| tzuilg, es Schadens E b°- 90 als bei 1» Srenzter Höhe, Marnie, ^ndlichkeit vermittelst B: lm Gewinn 0%. ~ aSte Bedingungen vvllA dkits-kntschödjgW ir alle ■Verhältnisse, jand- und Forstwirt Hausbesitzer, Gastrin: ?rk, Speditionsgescbi1 räger, Schützen, Bear sowie für Gemeindet ämmtllohen Abthellaogw 1,552,009 versicherte Psp_ ’dingungen werden vr ins gratis abgegeba? ecktet a,\ stein, Zeil 5. Giessen: er, Sudanlage 5, tarofl. n uesten rsal- [otorei it, Zckr-M ml tobilen mm6-ohne Geruch {etriebskraftj t' ir Suhlen. mde 5 bis 8 PW' le zahlungsbedingungeo. ■6, M » IU Rr 194 Der >. AvounementspreiO 9 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog» 2 Mark 50 Pfg. Aedaction, Expedition und Druckerei: Kchukstraße Ar.s, Fernsprecher 51. Amts- nnd Anzeigeblatt für -en Kreis Giefzen. »,£ | Kmtisöeilag-: Kikßmer Jamikl-nörstt-r. 1 -! ' LT. . ... - '!.»4 Alle Annoncen-Bureaux des In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Tbeil. Bekanntmachung, betreffenb Unterhaltung der Kreisftraßen- hier den Umbau der Brücke im Straßenzug Allendorf a. Ld.—Nordeck. Die Kreisstraße Allendorf—Nordeck wird wegen Umbaues eines Canals von Donnerstag den 20 ds. Mts. ab, auf 3 Tage für den Fuhrwerkoerkehr gesperrt. Gießen, den 18. August 1896. GroßherzogltcheS Kreisamt Gießen. v. Gagern. Deutsches Reich. Berlin, 16. August. Der neuernannte KriegSminister Gei crallleutenant von csoßler ist am 29. September 1841 j>l Weißenfels geboren, ist also noch nicht ganz 55 Jahre alt. 1860 ins Grenadier-Regiment Nr. 1 eingetreten und am :23. Juli 1861 zum Secondlieutenant befördert, kam er 1864 (bis 67) zum Coburg-Golhatschen Contingent, machte als Bataillons-Adjutant den Main-Feldzug mit. 1866—69 auf der Kriegsakademie, feit 1867 im Infanterie-Regiment 8h. 95, ward er am 9 Januar 1868 zum Premierlieutenant besiirdert. Im Feldzug 1870/71 wurde er bei Wörth schwer imb später bet Orleans leicht verwundet. Im December 1871 wurke v. Goßler Hauptmann. Vom Juli 1871 bis 1875 Var er in verschiedenen Stellungen beim KrtegSmintsterium Ihäliig, dann gehörte er bis 1878 in der Front dem Grenadier-Regiment Nr. 2 an, als Major kam er wieder zum -ritlgSministertum, von 1884 ab war er dort Abtheilungschef anb avancirte in dieser Stellung am 4. August 1888 zum Ob irrsten. Vom 2 2. März 1889 btS 14. Februar 1891 commandirte er das 3. Garde-Regiment zu Fuß, erhielt dann die Führung der 43. Infanterie-Brigade und als General- majsor (16. Mat 1891) deren Commando. Am 20. October 18911 wurde er Dlrector des allgemeinen Kriegsdepartements d»s KrtegSmintstertums. Als solcher war er namentlich lebhaft an den Vorarbeiten für die Militärvorlage und bei btrem Einbringung und Vertretung im Reichstage betheiligt. Am 27. Januar 1895 avancirte v. Goßler zum General- limt-enant und erhielt gleichzeitig das Commando der Großh. htsstlschen (25.) Division in Darmstadt. — Die Erhöhung der Gehälter der B eamten itfl Reiches und der Bundesstaaten erweckt natürlich das Jntereffe aller bethetligten Kreise. Die Angelegenheit ist oder noch nicht genügend geklärt, doch hofft die Re- jitrumg, daß die Frage noch in der nächsten ParlamentS- Mvu erledigt werden würde. Was die Bedeutung der pnz en Maßregel betrifft, so sei vor übertriebenen Hoffnungen Ittoarnt. Wahrscheinlich wird mit Rücksicht auf bie Finanz- laße und die große Zahl der in Frage kommenden Beamten iab Offiziere des Heeres und der Marine — schon die Wbeamten bilden allein ein kleines Heer — nur eine Erhöh umg der Gehälter um wenige Procent herauSkommen. tiabiei sollen natürlich nach Möglichkeit vorhandene Ungleich- |tliRegimenrs Nr. 115 am Kriege 1870/71 findet am Sonntag den 30. August I. I. in Darmstadt statt. ES find für diesen Tag vorgesehen: Vormittags Empfang der auswärtigen Kameraden an den Bahnhöfen und Zusammenkunft in der Restauration Lingelbach (früher Weber), Bleichftraße- sodann Spaziergang durch die Stadt nach dem Festlocal „Rcstcmration Stadt Pfungstadt* *, wo ein gemeinsames Mittagsmahl eingenommen wird. Nach demselben findet eine gesellige Vereinigung in demselben Locale statt. Da schon sehr viele Kameraden ihre Betheiligung zugesagt haben, ersuchen wir Diejenigen, die an dem Feste noch theil- uehmen wollen, sich baldigst zu entschließen, und ihre diesbezügliche Anzeige an Kamerad M. Heedt, Darmstadt, Ballonplatz 5 gelangen lassen zu wollen. Alle Aussichten lassen auf einige reckt frode Srunden schließen. *♦ Die Ueberfulluug einer Wageuklasie gewahrt keinen Anspruch auf Mitnahme in einer höheren Klasse. Der Kaufmann August Schardt und mehrere Genossen wurden am 22. Januar 1896 vom Landgericht Frankfurt a. M. zu Strafe verurtheilt. Am 25. August 1895 hatte der Turnverein „Vorwärts" in Bockenheim den Besuch eines Gießener Vereins, der am Abend von acht Mitgliedern auf den Bahnhof begleitet wurde. Die Gießener Turner hatten Billets 4. Klafft', die Bockenheimer überhaupt keine. Auf die Anweisung eines Schaffners: 4. Klasse hinten einsteigen! riefen einige Gießener Turner: die 4. Klasse ist schon besetzt! und machten Versuche, einige noch leere Wagen der 3. Klaffe zu stürmen. Hierbei kam eS nun zu einem Handgemenge mit den Bahnbeamten, die das eigenmächtige Vorgehen der Turner aus Gießen zu verhindern suchten, auch die Bockenheimer Begleiter der Gießener griffen activ mit ein, so prügelte z. B. der Angeklagte Schardt einen Schaffner ohne weitere Präliminarien durch, während andere fich etnes Zugführers annahmen und denselben mörderlich durchbläuten. Natürlich trugen auch die Bahnbeamten ihr Schicksal nicht mit Geduld, sondern hieben auch gehörig zu,- so zerprügelte ein Schaffner an dem Angeklagten Schardt eine Laternenstange rc. DaS Gericht constatirte zunächst, daß die 4. Klasse noch gar nicht besetzt gewesen fei; allerdings hatten Leute aus den Trittbrettern und auf der Plattform herumgestanden, doch sei drinnen in den Wagen noch Platz genug gewesen. Zum Ueberfluß seien am Schlüsse sogar noch einige ganz leere Wagen 4. Klaffe gewesen. Selbst aber wenn diese Wagenklaffe überfüllt gewesen wäre, seien die Angeklagten noch gar nicht berechtigt, die Oeffnung der 3. Klasse zu verlangen. In der Revision der Angeklagten gegen daS Urtheil, die vom Rechtsanwalt beim Reichsgericht, Justizrath Schultze, vertretet wurde, wurde zunächst geltend gemacht, daß es zur Zeit auf dem Bockenheimer Bahnhof keine Bahnsteigsperre gegeben habe, die Angeklagten also berechtigt gewesen seien, fich auf dem Perron aufzuhalten. Thatsächlich werde noch angeführt, die Schlägerei sei erst durch daS Bahn-- personal veranlaßt worden, indem ein Schaffner dem Angeklagten seine Laterne ins Gesicht gehalten habe, um seine Persönlichkeit frstzuftellen, obwohl dem Schaffner dieselbe bekannt g> wesen sei. Darauf habe nun der Angeklagte die Laterne zerschlagen und so sei die Prügelei entstanden. In Folge dessen sei aber daS Anleuchten nicht als eine Amtshandlung anzusehen. Das Reichsgericht verwarf jedoch die Revision. Sich, 16. August. Bei der gestern in Langsdorf abgehaltenen Kirchweihe ereignete sich leider ein höchst tragischer Fall. Ein 21jähriger junger Mann fühlte sich während deS Tanzens plötzlich unwohl, wurde nach Hause verbracht und verschied daselbst sehr bald infolge eines Herzschlages. Die armen Eltern sind umsomehr tief zu beklagen, indem dieselben nunmehr ihr letztes Kind verloren haben. Ein Mädchen wurde denselben nämlich gleichfalls durch einen Herzschlag entrissen, ein Sohn hingegen starb infolge der Schwindsucht. x Lich, 17. August. Das so schön verlaufene GesangSsest des Lahnthal - Sängerbundes hat einen Ueberschuß von 600 Mark ergeben. §§ Crainfeld, 15. August. In der Untersuchungssache gegen den verhafteten Viehhändler Faist Sommer I. hier sind in allerletzter Zeit noch viele neue Fälle angcmeldet worden, so daß die Voruntersuchung noch nicht geschloffen werden konnte. Der Großherzogliche Untersuchungsrichter auS Gießen kommt demnächst wieder in hiefige Gegend, und soll die Verhandlung im September vor dem Schwurgericht stattfinden. n. Affenheim, 17. August. Die etwa eine halbe Stunde von hier im Wald hinter Wickftadt liegende im Jahr 1455 erbaute Sternbacher Kirche erhält gegenwärtig mehrere Anbauten, deren Nothwendigkeit fich in der letzten Zeit heraus- gestellt hat, da Sternbach als Wallfahrtsort von Jahr zu Jahr an Bedeutung zunimmt. Zunächst ist an der einen Längsseite ein Vordach mit schön geschnitzten Sparren angebracht, unter dem ein Altar errichtet wurde, da der Gottesdienst an Wallfahrtstagen der großen Theilnahme wegen im Freien gehalten werden muß. Am vorderen Eingang werden Zimmer für die an den Wallfahrten theilnehmenden Geistlichen erbaut und an der Hinteren Giebelseite wird eine Sacristei mit einem Thürmchen, das die Glocken tragen wird, angefügt. -h- Laubach, 17. August. Gestern und heute fand in unserer gastlichen Stadt das B e zirk S kri eg erf est des Hassta-BezirkS Laubach statt. Mit diesem Feste verband I sich die zweite Fahnenweihe und daS 25jährige Stiftungßfet deS hiesigen KrtegervereinS. Dem durch letzteren Act bi. sonders bedeutungsvollen Feste ging am Samstagabend ein? sehr schön verlaufene.Vorfeier auf dem Festplatz und in de- Festwirthschaft „Hotel zum Schüyevhof" voraus. Bölle» schießen und Zapfenstreich leiteten diese Vorfeier würdig dr. In ihrem Verlaufe wurde dem verdienstvollen Präsident?> deS KriegervereinS, Herrn Ramnviftcretär Goldmaun der 25 Jahre lang tn treuestem Pflichteifer und herzl-chx. Kameradickafr dem Verein vorgestanden eine prachtvolle Uj- mit dem Standbild Kaffer Wilhelms des Großen überreicht Ebenso wurden freudig Überrascht die Mitglieder, welche d » Kriegeroerdn feit 25 Jahren angehört hatten, durch $(T leihung einer prächtigen metallenen Schleife mit Widmung In warmen Worten der Anerkennung der Verdienste Präsidenten um den Verein hielt Herr Kaufmann unb$: g, Vertreter des Präsidenten Ritter eine Aniprache. G o ldmann dankte tief bewegt für die ihm zu Theil ;t wordene Ehrung, versprechend, daß sie ihm ein Sporn solle, auü fernerhin den Verein nach bester Kraft weiter leiten. Dem gestrigen Hauptfesttag wachte der Himmel kn, gnädiges Gesicht, ja er schien sogar Mittags beim Empsaur der Vereine seine Schleußen öffnen zu wollen. Doch ham er eS bei einem leichten Spntzer bewenden lassen und tat Fest konnte seinen ungestörten, schönen Verlauf nehmen. Nachdem der Feftzug am Denkma'^platze feine Aufstellunz gegen 2 Uhr genommen, durchzog. er die reich beflaggten Straßen der Stadt. Noch kurz vor Ausstellung des Zu.et war dem Präsidenten Goldmaun eine abermalige Ehrunz durch Verleihung eines silber-vergoldeten Sterns mit finuign Widmung von den Vorständen der Bezirkskriegervereine zi Theil geworden. In dem Festzuge, den der hiesige Tmn, verein, welchem die Feftdamen folgten, eröffnete, schritt« 22 Vereine mit ihren Fahnen. Im Schloßhofe Sr. Erlaucht des Grafen zu Solms Laubach nahm der Festzug kurze Herr Goldmaun trat vor und brachte ein mit Begeine rung aufgenommenes Hoch auf den Grafen auS, der alleteit den Bestrebungen deS KriegervereinS seine Sympathie gezollt. Der Graf dankte mit kernigen Worten und fetbent auf zu einem Hoch auf das deutsche Vaterland, daS brausenden Widerhall tn dem geräumigen Schloßhofe fand, 'Air dem Festplatze angekommen, brachte Se. Erlaucht btt Erbgraf ein zündendes Hoch auf Se. Majestät den Kanv Wilhelm II. aus. Nach herzlicher Begrüßung der Vereins fameraben unb Feftgäfte burch den Festpräfidenten, Htm Goldmann, hielt sodann Herr Pfarrer Nebel eine doi Herzen kommende zu allen Herzen dringende Festrede. Nah- btm Redner der Gründung des Laubacher Rriegeroenid vor 25 Jahren als am ersten Gedenktage der Schlacht von Gravelotte gedacht, dem Laubacher Kriegerverein mtiterd Blühen und Gedeihen gewünscht unb bemerkt, wie eine» Geburtstagskind auch ein Geburtstagsgeschenk gehöre, welches in der neuen Fahne bestehe, führte er die Bedeutung des Wahlspruchs auf der neuen Fahne: „Mit Gott für Kaiser und Reich, für Fürst und Vaterland" in beredten Worten aus. Mit einem begeistert Aufnahme findenden hoch auf Se. Kgl. Hoheit den Großherzog Ernst Ludwig schloß Ri.na seine Ausführung. Die Ueberreichung der neuen Fahne fand durch Fräulein Jochem statt. Böllerschüsse begleittia diesen feierlichen ,Act. Liedervorträge und Tanzbelustigung, wofür durch zwei Tanzböden bestens gesorgt war, wechselt« ! im weiteren Verlauf des Festtages. Am Abend folgte t» ! glänzend verlaufener Festball. Auch der heutige -wtiu Festtag, den ein Frühschoppen auf dem Festplatze einleitrü, verfloß in schönster Weise, so daß das Fest als ein in all« Theilen wohlgelungenes, allen Theilnehmsrn lang in @rirnc rung bleibendes bezeichnet werden muß. Biugen, 17. August. Der Landwirth Bell au6 ®t - fuhr von Frei ° Weinheim nach Hause. Bei &aulSbdn scheuten die Pferde. Bell versuchte abzuspringen unb btu Wagen zu bremsen. Hierbei stürzte er ab und brach dai Genick. • Krefeld, 16. August. Von einer aufregenden ®cnu die fich dieser Tage in einem in der Fahrt befindlichen Zug der Krefelder Eisenbahn (Industriebahn) ereignete, berichte „Der Sprecher am Niederrhein": Ein Fahrgast war do; den Mitfahrenden um Schließung des von ihm geöffnete Fensters ersucht worden, beachtete das Verlangen aber n'ch. Kurz entschlossen trat eine Frau zum Fenster und schob 6- zu. Daraus stach der Mensch die Frau mit einem SRoy und brachte ihr schwere Verletzungen im Gesicht bei. mit Ausbietung aller Kräfte vermochten die Mitfahreobe» den Wütherich von seinem Opfer loSzureißen. Ec sprarf darauf au« dem in voller Fahrt befindlichen Zuge unb entfan- * Hannover, 17. August. In der letzten Nacht ftr^ die WirthschaftSgebäude des nahen Klosters Marienwerktr in Flammen aufgegangen. Außer dem fämmtlidjen Zf ventar ist der größte Theil deS Viehes mitverbrannt. W' vermuthet, daß daS Feuer durch Selbstentzündung de« entstanden fei. • Dresden, 15. August. In dem benachbarten Blof • Witz hat der Kaufmann Petermann seine junge F"» wegen ehelicher Streitigkeiten erstochen, die Wohnung a- gezündet und fich dann erschossen. ♦ München, 17. August. Die „Neuesten Nachrichte melden auß Kufstein vom 16. dsß. Mts.: Gestern Ra^' mittag stürzte vom Predigtstuhl im Wilden Kaiser K Bankbuckhalter Funk aus München ab und blieb soft'' tobt. Die Leiche würbe von Hinterbärenbad nach ßufft»fl gebracht. , • Straßburg, 17. August. Der „Straßburger Po" zufolge überschritten am 8. August 10 biß 12 sranzösiföt Soldaten vom 5. Jägerbataillon zu Fuß zwischen Schlucht und dem Sulzerweg die Grenze, drangen in (t auf deutschem Gebiete befindliche Molkerei Schupfer ein u ■ t» fr" epf- e,ti. 6is’a” s ♦ frB f d, die »4 bitte Ittr keuff^ lierkch*, ■c. ©t 6 A- 2 i 0,60 btl V 10.üM.00, px. Ph. 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Temperatur der Lahn und Luft ned) Reaumur gemessen em 18. August, Mittags zwilchen 11 und 12 Uhr Messer 13, Luft 13'/-°. Rübsemen'fche Badeanstalt. eröffnet habe, die ich hiermit zu zahlreichem Besuch empfehle. Die Milch wird von Morgens 6 Uhr und Nachmittags 4 Uhr ab von der Kuh weg oder kalt verabreicht. — Meine Kühe sind fämmtlich auf Witterungsbericht vom 17. August. Die Wetterlage bleibt andauernd ungünstig, den Nordosten und Osten des Eldtyetl« bedeckt niederer Druck, dessen Centrum heute über der Ostsee lagert. Ueber Westeuropa dagegen ist ein barometrisches Maximum zu erkennen. Bon Norden her dringt relativ hoher Druck über das Alpengebiet und Süddeutschlend herein, während stch ü'wr dem Mittelmeergebiet noch Störungen im 8-rft* druck erhalten hoben. DaS Wetter bleibt in Deutschland fortgesetzt kühl und unbeständig. Eine neue Depression nähert sich vom Ocean her den britischen Inseln. BotottiMUiAi tSHtttreue r Fortdauer des unbeständigen Wetters. 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Rb., Hoflieferant Ihrer Miestät der K-tfertn und Königin Friedrich, practtsch geprüft, indem iede der anwesenden 50 Damen, Mitglieder des Vereins, ein Täßchen Kaffee, „Victoria-Melange" zum Proben erhielt. Das Urthetl über denselben war einstimmig ein günstiges, fo daß der Dtctorta-Melange-Kaffee bestens empfohlen werden kann. ‘4U^ u uenbete« auS derselben einen Reserve Militärrock, den sie Bti) Frankreich Mitnahmen. Gegen die Soldaten, die im flirf Baltin im Quartier liegen, ist Untersuchung eingeleitet. • Qfin Krach in her Fahrradbranche scheint infolge der Itbcrprobuctton mir Schluß der diesjährigen Saison bevor- Wflehen. Den Reigen eröffnet eine alte Berliner Firma in In Prinzenstraße, über die der ConcurS bereits eröffnet ist. K Amerika scheint eS nicht besser zu stehen, denn dort find B:r Ueberfp.culation in Fahrrädern drei große Gesellschaften hebt Opfer gefallen: Die Liberty Cycle Company New tyrl, befindet sich mit 200,000 Dollars Verbindltchkeiten in HHIungSstockung, ebenso die Merrimack Whell und Geor- cimpany Amesburg mit 60,000 Dollars und die Jenskms iampany Chicago mit 80,000 Dollars. * tzia Patriot. Monsieur Chauvin (der in As.ika in die Hände von Kannibalen gerathen ist): „Meine Herren, Id) l Ute @te, wenigstens mein Nationalgefühl zu schonen und bist deutsches Beefsteak aus mir zu machen.- Alice Verein. Die diesjährige Generalversammlung findet Mittwoch, den 26. August, 9 Uhr srüh, im Schulloeal aus Oswalds-Berg mit der statutenmäßigen UerWpe, Cxmb* und Votiksw irrt? sch erst- »letze«, 18 August. Marktbericht. Auf dem hrut gen ßotxnmertt kostete: Butter pr. Pfd. JL 1.00—1,10, Hühnereier ir.tSit. 6^, 2 St. OO-Oa* Enteneier 2 St. 0 H, Gänse, «irr pir. St. GO—00 H, Käse pr. St. 5-8 4, Käsematte pr. St. 3 4 fcbftm pr. Liter 15 H Linsen pr. Liter 26 Si, Tauben pr. Paar JL ONO biS 1,00, Hühner pr. Stück 1,00 bis 1,20, Hahnen pr. Stüä X |50—l,ll), Enten pr. Stück JL 1,60—2; 0, Gänse pr. Pfund 4 0)00—0,00, Ochfenfleisch pr. Pfd. 70-74 H, Kuh- und Rindfleisch p, Pfd. 64—68 Schweinefleisch pr. Pfd. 50 bis 66 4L Schweine ßrilct«, gesalzen, pr. Pfd. 7" A, Kalbfleisch pr. Pfd. 50—(0 himruelfleisch pr. Pfd. 60—70 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,50 btt Hochachtungsvollst Ohr. Hebe Joi iinir »W "* I Itr z-h't * * «. StaW'S’f"1.; be8 °°° 15” I" rt los 8«W" ■Ä* * ’ e eW‘Bi± Mi — Zur Zeit werden unsere Frauen wieder viel zu kämpfen haben bei dem Einkochen der Früchte und Gemüse für den Winter, bedarf Durch das viele Regnen halten stch selbe absolut nicht. ES giebt jedoch ein vorzügliches Mittel gegen daS Schimmeln und Verderben obiger Sachen: dies muß aber gleich beim Einkochen angewandt werden, denn ist eS sicher und äußerst billig: Dr. OethkerS Salicyl. Auf 5 Kilo gekochte Früchte, oder Gelee, oder Marmelade, oder Mus, oder auf 5 Liter Himbeersaft, oder «yf 5 Liter Essig braucht man nur t Päckchen h 10 Pfennig. Jede Hausfrau, welche dieses Präparat einmal kennen gelernt hat, wird dies stets ihren eingemachten Früchten zufetzen, und braucht stch über verschimmelte Compots rc. rc. nicht mehr zu ärgern. (AuS der 16. Auflage von Maria Aabel'S Etnkochen der Früchte.) 6789 gemahlene schütz.- Salmiak-Terpentin-Seife II ff in verbessertes Seif enpnlver, jpssen vorzügliche Eigenschaften im Fluge dieSympathieen des prüfenden Publikums erworben haben .Weiteste Erfahrung und neuzeit- j liier Fortschritt haben sich hier die 3a.tnd gereicht zur Erzeugung eines lenkbar vollkommenen Fabrikates. P. H. Schrauth’s gemahlene Sdlmiak-Terp.- Seife verschanzt sich i'oüit hinter der Phrase: „Ohne Cancurrenz“. Im Gcgentheil! Zaun Vergleich mit Concurrenz- fahurikaten wird höflichst gebeten, - wer noch nicht damit gewaschen bit. — und die geehrten Hans- fr tunen sewie Wäscherinnen mögen damn selbst beurtheilen, was den Voirzug verdient. 5750 Zr u haben in allen besseren Geschäften. Man achte auf die Schutzmarke. P*. H. Schrauth, Neuwied, fcvA flatnpffciffnfabrik Cj Gegründet 1830 bi' L •<««!, '""«Mu I u -'ne »« bei s'V’S bleww«”5t Wtt tot' , ?Un0 der Verdis °i° >4m w E°»-° ®trlaltf ,. fc n M 18161 • er reich u.. 8°> NM-n, Ä ,.etae abermaijar n' ’lbeten Sterns mit fir Et ^iirkskffegerver^ Mi den der hiesiges °lSttn, eröffnete, sh Schlotzhose Sr, fc'n der Feftzug kur^ brachte ein mit H-, :n Grasen aus, der «L e*n6 ieine Lhwpalhi, "gen Worten und fei! iche 'Vaterland, das btt Schlohhose sand, lchie Se. Erlaucht us Se. Majestät den $: EI Begrüßung der 8m den Feftpräffdenten, h r Pfarrer Nebel ei°i dringende Festrede^ i J Laudacher Kriegmil Gedenktage der Schlad cher Kriegerverein t und bemerkt, tut r. 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Oetbr. zu vermiethen. «mit Kalbfleisch, Licherstraße 1. 6707] Hammflratze 27 r 3 Zimmer mit Zubehör zu vermiethen.____________ 6997] Logis, 5 Zimmer und Zubehör (Ludwigstraße), sowie 4 Zimmer (Goethe- straße) zu vermiethen. __________L. Hrrh«, Bleichstraße 16. 7061] Ein kleines Logis zu vermiethen. ____________Vahnhofflratze 26, H. 7186] LndwigSplatz 6, srebeuhaus r Parterre «LogiS, 3 Zimmer mit Zu- behör, wegzugshalber alsbald zu verm. 7334] Kleines LogiS zu vermiethen. __Gteinstratze 67. 7319] Complete Wohnung, 5 Zimmer, im mittleren Stock sofort zu vermiethen. ______________BiSrnarckflratze 26. 7352] Kleines Familienlogis zu ver- Vorzüglicher Gansbraten sowie Prima Rheinsalm heute zu haben 7386 Restauration L. Schütz, Wetzstetnstraße Im Verlag von (Kmil Noth hier ist soeben erschienen: Die Entscheidungen des Neichsoberhandelsgerichts und des Reichsgerichts von Otto Fuchsberger, König!, bayr. Ob^rlandergerichtsrath. Achter Th-ilr Concurs Ordnung. Enthält die Entscheidungen 0.1880—1895 30 Bogen. Preis broch. JL 7 5' ; geb. in Orig Halb'zbd. JL 9 —. Das ausgezeichnete Werk, da« oon Fachmännern und praktischen Jurist.n längst i("6art erwartet wurde, enthält in ausführlicher, klarer Darstellung, geordnet nach dem System der Concursordnung, sämmtllche aus den Jahren 1880—189d ergangenen Entscheidungen deS Reichsgerichts, des obersten bayerischen Landgerichts und sämmtlicher deutscher Ober- landesgerichie auf dem Gebiete der Concursordnung. Juriste«, Richter« in Handelssache«, Kaufleuten und Gewerdtretbeude« aller Branchen ist die Fuchsberger'fcde Arbeit ausdrücklich zu empfehlen Alißer dem vollständigen Text der Concursordnung enthält das Werk auch noch ein ausführliches Dachregifler, das seme praktische Brauch- borkeit wesentlich erhöht. 7442] MansardenlogiS zu vermiethen.__________Hammflratze 12. 7418] Wohnung, 3 Zimmer nebst Zubehör, per 1. October zu vermiethen Riegelpfad 20. Zu erfragen eine Treppe hoch._______ 7416] Kleine Wohnung zu vermiethen- ___________«atharinengaffe 11. 7417) Kleine Wohnung sowie eine Stube mit Zub. sof. zu verm. Sapla«Sgaff» 3. 7427] Zwei Zimmer, Küche und Zu- behör zu vermiethen. Ederftratze 6. 7403] L«dwigflratze 26, vis-A-vis der Aula, 6 Zimmer mit Zubehör, mittlerer Stock, per 1. October zu vermiethen. 7408] SchSneS Logis, 2 Zimmer, Küche nebst Zubehör, zu vermiethen. __________________Löwengafle S. 7406] Lrrdwigflr. 45, III: 6 Zimmer und Zubehör zu vermiethen. Näheres __________St. MeeS, Südanlage 18. 7439] Kleines Familienlogis zu oer- ^^Mieth-Gesuche. 7421] Ein respektabler Verein sucht ein Schönes Kneipffmmer. Gefl. Offerten werden unter K. S. 310 an die Expedition d. Bl. erbeten. 4^- Ä mit Laden, in guter Lage, Verhältnisse halber zu ver- kaufen oder zu vermiethen. Tau Näh. durch S. Katz, Asterweg 10. Haus mit Hosraum, Stallung und Nebengebäude, in schöner freier Lage ist zu verkaufen. 7412 K. Klees, Südanlage 8. 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