rt xibeni Einigung li8er Wilhelm) ^■Vereins "U1896, iadeubnrg. 1 Min. Abmarsch: 3 Uhr, Garten von 5 Uhr * hir-iöjtM in Gießen Abends 6 Uhr, r Universität. )ie neuen M'sche» rnrohre.6511 ’hen Milchfabriken: sen. 100,000 Liter. 21 goldene Medaillen. Kiniemehl Hikhpulver) iren von den ersten Autoritätf mpfohlen und ist das beliebtes!!: tste Nahrungsmittel für klei«| vder und Kranke. > je reinste SchweizermWch. M«hrM ährt und stets zuverlässig. • j erdaulich, verhütet Erbrechen uk erleichtert das Entwöhnen. Kinderaahnnt em gern genommen, ist scnnei j einfach zu bereiten, ier heissen Jahreszeit, in der 5. Nährmittel for kleine Itader- | iOTTEX-HANDLUNGEN.__ lgeführte Wee- fudjifürW einen rep#! Vertreter Sedingungen M 727 an 6459 ,gs-*s SS*»***" ser Eisenwerk®’ Rr t68 Der Gießener Auieiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener P-milienvtLtter werden dem Anzeiger »Schenllich dreimal vrigelegt. Erstes Blatt. Sonntag den 19 Juli 1SO6 Gießener Anzeiger General-Mnzeiger. vierteljähriger A5*nnemeut»preiO» 2 Mark 20 Pfg. mit vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, Lxpebiti« und Druckerei: KchulSratze ^r.lo Fernsprecher 51. / Amts- und Anzeigeblatt für den Nveis Giefzen. Gratisbeilage: Gießener Iiamilienbtätter Annahmr von Anzeigen zu der Nachmittag» für den falzenden Tag erscheinenden Nummer bi» Borm. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Theil. Bekanntmachung, betreffend: die Maul- und Klauenseuche zu Göbelnrod. Die Maul- und Klauenseuche zu Göbelnrod ist erloschen und die verfügten Sperrmaßregeln find ausgehoben § 1. Am DienStag, Donnerstag und Samstag jeder Woche findet in Gießen Wochenmarkt statt. § 2. Die Marktzeit dauert dabei vom 15. April bis 15. September einschl. von 7 Uhr Morgens bis 1 Uhr Nachmittags, im Uebrtgen von 8 Uhr Morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Bekanntmachung, betreffend die Prüfung der Bewerber um die Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Militärdienst im Herbst 1896. Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen, sich der im Herbst 1896 stattfindenden rubr. Prüfung zu unterziehen, werden hierdurch aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulassung bei Meldung des Ausschlusses von worden. Gießen, den 18. Juli 1896. GroßherzogltcheS Kreisamt Gießen, v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend: die Abhaltung der Biehmärkte. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß Großh. Ministerium des Innern und der Justiz die Abhaltung der Viehmärkte zu Gießen am 21. und 22. Juli, Grünberg 29. „ Treis a. Lda. 30. „ unter folgenden Bedingungen gestattet hat: 1. Für den Auf- und Abtrieb ist den Anordnungen des Kreisveterinäramtes gemäß eine bestimmte Stelle zu schaffen. 2. Auf den Markt dürfen nur Thiere aus unverseuchten Orten des GroßherzogthumS Hessen, Thiere von Händlern aber nur dann, wenn sie mindestens sieben Tage in unverseuchten hessischen Orten in seuchefreiem Zustand zugebracht haben, aufgetrieben werden. 3. Außer der Controls der Ursprungszeugnisse hat selbstverständlich auch die tierärztliche Besichtigung der Thiere vor dem Auftriebe zu erfolgen. Gießen, den 18. Juli 1896. Großherzogliches Kreisamt Gießen. d. Gagern. Bekanntmachung, betr.: Schießübungen. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß das 1. Bataillon des Infanterie- Regiments Kaifer Wilhelm Dienstag den 21. und Mittwoch den 22. lfd. Mts. von 7 Uhr Morgens bis 1 Uhr Nachmittags Schießübungen mit scharfen Patronen in dem Gelände nördlich und nordwestlich Wismar zwischen den Wegen Wismar—Kirchners (durch Wismar—Bachthal führend) und Wismar—Krumbach abhaltcn wird. Das ganze Waldgelände zwischen Krofdorf- Wismar — Ruttershaufen — Odenhaufen — Salz- btzden—Reimershaufen—Kirchvers—Krumbach- Fellingshausen ist gefährdet und darf nicht pafstrt werden. Das Bataillon wird die Wege, welche in das abgesperrte Gelände führen, durch Posten absperren. Gießen, den 18. Inti 1896. GroßherzoglickeS Kreisamt Gießen. v. Gagern. Gefunden: 3 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Brosche, 1 Halskette, 1 Taschenmesser, 1 Spazierstock, 1 Sonnenschirm, 1 Paar Handschuhe, 1 einzelner Handschuh, 1 Markttasche, 1 Kriegsdenkmünze, 1 Gummiknopf, 1 Stuhl, 1 Buch, 1 Kittel, 1 Bürstentasche, 1 Wagenkapfel und 1 Kistchen mit Cigarren. Zrrgesiogeu: 1 Taube. Gießen, am 18. Juli 1896. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Roth. Wochenmarktordnung für die Provinzialhauptstadt Gießen. M.t Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 7. Juli 1896 zu Nr. M. I. 19703 wird im Etnverständniß mit der Stadtverordneten Versammlung auf Grund der §§ 69 und 149 der Gewerbe- ordnung unter Aufhebung der Wochenmarktordnung vom 24. Juni 1856 die nachfolgende Wochenmarktordnung für die Provinzialhauptstadt Gießen erlassen. § 3. Zum Verkauf auf den Wochenmärkten zugelaffen find die sämmtlichen in § 66 der Gewerbeordnung aufgesührten Gegenstände des Wochenmarktverkehrs- die Wochenmärkte find aber vorzugsweise bestimmt zum Feilbieten solcher Erzeugnisse des Bodens, der Land- und Forstwirthschast, wie der Jagd und Fischerei, welche als Lebensrnittel dienen, sowie von Blumen, Pflanzen und Samen. § 4. Zu Wochenmarktplätzen find zunächst bestimmt: a. der Marktplatz für Geflügel, Wildpret und Fische, b. die Schulstraße für Beeren und Obst in einzelnen Körben, c. der Lindenplatz für Gemüse und Kartoffeln im Kleinen, Pflanzen, Blumen und Samen, d. die Marktlaubenstraße für Butter, Käse und Eier, e. der Kanzleiberg und Brand für Kartoffeln, Kraut und Obst auf Wagenladungen, f. der OSwaldSgarten für Heu und Stroh, Holz und Brennmaterialien auf Wagenladungen, g. die Marktlauben für die unter a bis d aufgeführten Gegenstände. § 5. Die auf den offenen Marktplätzen (a bis f) des § 4 Feilbietenden bekommen ihre Plätze durch den Marktmeister nach der Reihenfolge ihre- Eintreffens und in der Art an- gewiesen, daß die Maaren gleicher Gattung sich thunlichst in denselben Reihen befinden und der freie Durchgang nicht be- hindert wird- ebenso müssen die Zugänge und Zufahrten zu den umliegenden Häusern freibleiben. Kein Verkäufer darf ohne Erlaubniß des MarktmeisterS den einmal eingenommenen Platz wechseln- spätestens mit Ablauf der Marktzeit jedoch haben die Verkäufer ihre Plätze zu räumen. Standgeld ist für diese Plätze nicht zu entrichten. § 6. Die gedeckten Marktlauben (g deS § 4) dagegen werden je auf die Dauer -IneS Rechnungsjahres unter die Liebhaber meistbietend versteigert- einzelne Lauben, welche nicht für'S ganze Jahr vergeben sind, werden auch auf kürzere Zeit, zum Mindesten aber auf die Dauer einer Woche an die Verkäufer nach der Reihenfolge der Anmeldung zu der tarifmäßigen Gebühr abgegeben. § 7. Außerhalb der Markttage und Marktzeiten ist das Feilbieten von Gegenständen des Wochenmarktverkehrs am Stand auf den vorgenannten offenen Verkaufsplätzen verboten und nur in den gedeckten Marktlauben gestattet. — Ausnahmsweise kann im Bedarfsfälle auch das Feilbieten von Obst und Bodenerzeugniffen am Stand an bestimmten anderen Plätzen der äußeren Stadt und an den Thoren der inneren Stadt in jederzeit widerruflicher Weise von Großherzoglichem Polizeiamt im Etnverständniß mit der Stadtverordneten-Ver- sammlung und gegen — im Etnzelfall feftzusetzende — Ge- bühren erlaubt werden. § 8. Gegenstände deS Wochenmarktverkehrs, welche an Markttagen ohne feste Bestellung von außerhalb hier eingeführt werden, dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit nur auf den dafür bestimmten und angewiesenen DerkausSplätzen, also auch nicht im Umherziehen, feilgeboten werden. § 9. Zuwiderhandlungen gegen die vorstehende Wochenmarkt, ordnung werden in Gemäßheit deS § 149, 6 der Gewerbeordnung mit Geldstrafe bis zu 30 Mark, im Falle deS Un- vermögens mit Haft bis zu 8 Tagen bestraft. Vorstehende Wochenmarktordnung tritt am 1. August 1896 in Kraft. Gießen, den 16. Juli 1896. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. 23.: Roth. dieser Prüfung spätestens bis zum 1. August 1896 bei der unterzeichneten Commission einzureichen. Hinsichtlich der Anbringung der Gesuche wird im Spe- ciellen das Folgende bemerkt: 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs - Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2. Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr erfolgen. 3. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburtszeugniß; b. Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes nut der Erklärung über dessen Bereitwilligkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten, sowie die Kosten für Wohnung und Unterhalt zu übernehmen. Die Fähigkeit hierzu ist obrigkeitlich zu bescheinigen und muß die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein- c. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches von der Polizei- Obrigkeit oder der vorgesetzten Dienstbehörde auszustellen ist- d. ein selbstgeschriebener Lebenslaus. 5. In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen (von Französisch, Englisch, Lateinisch und Griechisch) der sich Meldende geprüft sein will. 6. Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung eingereicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Uubescholtouheitszeuguiß beiziüegen. Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden, gibt die Prüfungs-Ordnung (Anlage 2 zur Wehr-Ordnung vom 22. Novbr. 1888 — Regierungs-Blatt Nr. 27 von 1894) Aufschluß. Bezüglich des Prüfuugstermius, sowie des Locals, in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt eventuell weitere Bekanntmachung; auf specielle Ladung kann nicht gerechnet werden. Darmstadt, den 2. Juli 1895. Großh. Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Buch inger , RegierungsRath.___________ Neueste NirehekhteU. Wolffs telegraphisches «orrespondenz-Buru«. halle, 17. Juli. Der Congreß deS Buchdrucker- Verbandes beschloß in namentlicher Abstimmung, mit 45 gegen 22 Stimmen, die Annahme der Tarifgemeinschast. Der Berliner Antrag, 1899 die Ergebnisse zu prüfen, eventuell die Tarifgemeinschaft zu kündigen, wurde mit 48 gegen 19 Stimmen angenommen. Die sofortige Enthebung des RedacteurS des „Correspondent", Gasch, wurde einstimmig beschlossen. Frkft. Ztg. Rendsburg, 17. Juli. Der Arbeiter Danowski, welcher seit langen Jahren hier im Zuchthaus saß und noch 7 Jahre zu verbüßen hatte, ist bei einem Fluchtversuch von einem Militärposten erschossen worden. Basel, 17. Juli. Morgen Abend werden 500 nord- deutsche Turner, welche daS Züricher Cantonal-Turnfest in Küßnacht besuchen wollten, auf ihrer Durchreise in Zürich von der dortigen Turnerschaft festlich empfangen, als Erwiderung für die gute Ausnahme, welche den Schweizern bei dem Turnfest in München bereitet worden ist. Bern, 17. Juli. Die Sammlung von Unterschriften zu dem Referendum gegen das Bundesbankg esetz hat bereits begonnen. Die Frist der zur Einreichung des Referendums nothwendigen 30000 Unterschriften läuft am 13. October d. IS. ab. Pari», 17. Juli. Der Ministerrath beschloß, General Jamout ohne Rücksicht aus die Altersgrenze im activen Die beiden Hüter konnten besser beginnt der Wettlauf. Nachdem die Verhandlungen über einem befriedigenden Abschluß ge« Die Admiralität läßt 20 neue 27 andere Torpedos find bereits »ach Cuba zu entsenden. London, 17. Juli. Torpedoboote bauen, im Bau. Belgrad, 17. Juli, die Vieh Grenzsperre zu eine Million Dollar geschätzt. Juli. Ja einem Hotel von Sau auf den Expr äs identen von Sal- Derselbe blieb unverletzt. Der Thätcr laugt find, wird die ungarische Grenze für Schweine« trän-Porte a« 30. Juli geöfsaet. Belgrad, 17. Juli. Der Minister de» Juuero, Maria« ko Vice, ist lebensgefährlich erkrankt. Maa glaubt, daß hannöversche Schau« und Lustspiel - Ensemble unter der Directiou des Herrn I. Priebe auf dem „Lenz'schen Felsenkeller" hterselbst einen Gastspiel« Cyclu» von Theater «Vorstellungen. — Da» Repertoir wird mannigfache Abwechselungen in Schau«, Lustspiel und Posse bieten. Al» Eröffnungs-Vorstellung wird das beliebte Kneisel'sche VolkS- stück „Die Lieder des Musikanten" zur Aufführung kommen. — Wir wollen nur hoffen, daß diesem Unternehmen die Lebensfähigkeit nicht voreuthalteu bleibt, umsomehr, da der Eintrittspreis ein äußerst mäßiger ist. •» Zwei Jubiläen. Im Hause der Herren S. Bock u. Co. hier haben in diesen Tagen zwei Beamte, Herr Johanne» Pahlke von hier und Herr Heinrich Kolb auS Wteseck daS 25jährige Jubiläum ihre» Eintritts in die Fabrik ge« feiert. Die Jubilare, die mit gerechter Befriedigung auf eine ebenso lange als segensreiche Thätigkeit zurückbltcken, wurden von ihrer Principalität beglückwünscht und beschenkt. Wir sprechen an dieser Stelle die Hoffnung aus, daß e» den pflichttreuen Männern noch lange Jahre beschteden sei, mit rüstigen Kräften ihres Werkmeister «Amtes zu walten. »• Milchcuraustalt. Eine Milchcuranstalt inmitten der Stadt wird gewiß von so manchem Milchcurbedürftigen mit Freuden begrüßt werden. Herr Oeconom Nebe eröffnet eine solche in den nächsten Tagen auf seinem Grundstück in der ZozelSgaffe und ist man eben noch daran, von der Nordanlage auS einen Eingang in den Garten zu schaffen. Letzterer ist zur Verschönerung deS Aufenthaltsortes geschmackvoll hergerichtet. Zur Bequemlichkeit der Curgäste ist vorläufig ein dem Zweck entsprechend eingerichtetes Gartenhaus vorhanden. Weitere zwei Gartenhäuser werden in Kürze fertig gestellt, wovon eines für den Wintergebrauch heizbar eingerichtet wird. Zur Unterhaltung der Gäste befindet fich im Garten ein Geflügelpark, bestehend in seltenen Hühnern, Enten und Tauben. Für die Milchcuranstalt hat Herr Nebe reine Allgäuer Milchkühe direct auS der Schweiz kommen und dieselben hierselbft mit Tuberkulin impfen lassen. Der Tag der Eröffnung wird durch Inserat bekannt gemacht. •* Sin gefaßter „Dieb". Wie man fich erzählt, so find in der letzten Zeit auf den umliegenden Ortschaften mehrfache Einbrüche vorgekommen und scheinen alle diese Diebstähle von einer Person ausgeführt worden zu sein. Die Art der AuSsührung der Einbrüche ist folgende: Der Dieb steigt durch ein Fenster ein, begiebt sich in daS Schlafzimmer und unterwirft die Taschen der Hosen rc. einer gründlichen Revision. Dies geschah auch in dem benachbarten Hausen । in zwei Wohnhäusern. Darüber große Erbitterung bei dem Nachtwächter. Der Hüter der Nachtruhe und Sicherheit der Bewohner von Hausen fühlte sich gekränkt und wollte Alles daran setzen, um den Dieb zu fassen, deshalb nahm er sich in den folgenden Nächten zu seiner Sicherheit und Unterstützung einen kräftigen Begleiter mit. Muthig und kampfbereit wandeln beide durch die Straßen und die nächste Umgebung des Ortes. Plötzlich sehen sie eine Gestalt kommen, die den ungewöhnlichen Weg über einen Gartenzauu macht und beim Anblick der beiden Hüter ReißauS nimmt. Jetzt Gieße«, den 18. Juli. Ernennungen. Ernannt wurden der Heizer bei den Oberhesfischen Eisenbahnen Friedrich Posse zum Locomotiv« führer bei den Hessischen StaatSeisenbahnen, die HtlfSheizer bei den Oberhesfischen Eisenbahnen Carl Gräber auS Ltch und Georg Sch ardt auS Hausen zu Heizern bet den Hessischen StaatSeisenbahnen, die Bremser bet den Oberhesfischen Eisenbahnen August Eifert und Kaspar Göbel zu Schaffnern bet den Hessischen StaatSeisenbahnen, säwmtltch mit Wirkung vom 1. August l. I. an. — Zu Steueraufsehern wurden ernannt die SteueraufseheraSpiranten Philipp Haller aus Eberstadt, Georg Kalbfleisch auS Darmstadt und Carl Kroner aus Stammheim. ** Aus dem Gerichtsdienst. Ernannt wurden am 11. Juli der HülfsgerichtSschretber am Amtsgericht Lorsch Johannes Göbel zum HülfsgerichtSschretber am Amtsgericht Darmstadt II, der HülfsgerichtSschretber am Amtsgericht Ulrichstein Georg Peter Knopf zum HülfsgerichtSschretber am Amtsgericht Groß-Umstadt, der GertchtSschreiber«Aspirant Karl Vierheller In Lorsch zum HülfSgerichtSschreiber am AmlS« gericht daselbst und der GerichtSschreiber-ASpirant Friedrich Kleyensteuber in Groß-Umstadt zum HülfSgerichtSschreiber am Amtsgericht Ulrichstein. •» 1796—1896. In diesem Jahre feierte daS gesammte deutsche Vaterland und wir mit die großen Eretgntffe vor 25 Jahren. Dankbarsten Herzens gedachten wir der Groß« thaten der deutschen Heere und ihrer Führer, durch welche deutscher Boden nur von französischen Gefangenen be« treten wurde. — Wie anders vor hundert Jahren. So lange ist eS gerade, daß die allerdings unzeitgemäß klägliche Festung Gießen zum zweiten Mal von den Franzosen be« schoffen und eingenommen wurde. Fand dabet auch keine eigentliche Plünderung unserer Stadt statt, so litt fie doch außerordentlich durch fast unerschwingliche Abgaben aller Art. Noch viel schlimmer ging eS dem offenen Lande ringsum. All daS ist in unserer raschlebenden Zeit vergessen,—leider! Denn namentlich der Jugend sollte immer und Immer wieder in die Erinnerung zurückgerufen werden, in welch schandbarer Weise die Franzosen auf deutschem Boden hausten. ES ist als ein äußerst dankenSwerthes Unternehmen zu be- grüßen, daß ein kleines Schriftchen, daS 1796 unmittel» bar nach dem Abzug der Franzosen hier erschien, ■ nui««« --------- — ■ neu gedruckt im Verlag von E. Ott mann (General- l laufen als der vermeintliche Dteb und zu ihrer große« Stinten, 16, Ju !bn Erzbischof von M reise in jenen Gegend« zu Hause ist, mit Sezu psang verbeten, Ä Nm' auS ritt wahr, ds wäre t Krise der Bevölkerung iwM, • Tu Mu öll brachte birsrr Tage u essanteo Artikel, dem I Verwendung der electr der Gemeinden und P Versorgung der reichen mancher beomkenSweri stabt schus ein großes Snomuetze fich immer iv'imgliche Kraft für l btT Wr, sondern dii u doch anderswo verf «*' i° i’älftt hu Sanleni, S ** Mt lute, a “wjaritn, has dies °°° Wr, «h -l-u,lsch 6[h Reitete! 8.85,, W uab w’«e btl 1 H >« Sitnfte | derselbe demnächst demisfiouiren wird. Rewyoek, 17. Juli. Ein Wirbelsturm hat PtttS- Der Schaden ist sehr bedeutend. Der« vertrieb: FreeS & Tasche) erschienen ist. Diese ^Kriegsgeschichte der Stadt und veftung Gießen und deren nm- liegenden Gegenden vom 7. Julh bis zum 10. September 1796 von einem Augenzeugen" ist vortrefflich geschrieben und Hal der ungenannte Verfasser, der offenbar den betheiligten Behörden sehr nahe stand und Über alle Vorkommnisse vollständig unterrichtet war, in seinem knappen, lebendigen Stil großen Vorbildern nachgearbeitet. ES ist wirklich recht dringend zu wünschen, daß dieses vortreffliche Büchelchev in Stadt und Land recht verbreitet und eifrig gelesen werde, eS kann dadurch die Liebe zur Heimath und dem gesammten Vaterland nur erhöht und gekräftigt werden. ** Renette Aufnahme« von Gieße« und Umgegend. In letzter Zeil läßt die Firma Heinrich Noll Aufnahmen von Stadt, Gebäuden, Straßen, sowie Gießens Umgebung anfertigen. Wie die bereit- ausgestellten Bilder -eigen, sind dieselben in künstlerisch vollendeter Weise sauber auSgeführt und ist der Preis, 60 Pfg. für da- Bild in der Größe von 13 : 18 Ctm., äußerst billig. Dieselben find in den Kunsthandlungen von I. Bach, C. Krebs sowie beim Verleger selbst, Markt 1, zu haben. Wir versäumen nicht, da- kunst- liebende Publikum auf dieses neue Unternehmen aufmerksam zu machen. •• Sanger «Vereinigung Gießen. Gleiberg-Concert. SS dürfte von allgemeinem Interesse sein, zu erfahren, daß in dem Concert am Mittwoch Abend im Gegensatz zu den großen Chorwerken eine Rühe einfacher, zarter Volkslieder zu Gehör gebracht werden sollen. ES mag ja darin ein Widerspruch liegen, mit Massenchören ein einfaches Volksliedchen vorzutragen, dieser Widerspruch ist aber nur scheinbar. Freilich, wenn fich ein paar hundert Schreihälse hinstellen und unS in Kreutzers schönem Liede im kräftigsten forte versichern „Ich bin allein auf weiter F l u r", fo ist daS nicht schön und eS liegt etwas zu viel unfreiwillige Komik darin. Wenn aber ein wohl- geschulter starker Chor ein einfaches DolkSliedchen fein nüancirt vorträgt, wie wir eS unter Franz Bauer- Leitung wiederholt gehört haben, so ist daS zweifellos erhebend. Ein schönes piano von 100 Sängern auSgeführt, ist nicht lauter, als ein solches von 10, aber ausgeglichener, abgerundeter, gesättigter. AuS diesem Grunde klingt denn doch ein crescendo von 100 Sängern ganz anders als ein solches von einer kleineren Zahl, und wenn bann ein forte- fortissimo gebraucht wird, hat eS der Dirigent in der Hand, wirklich gewaltige Tonmassen zu entfalten. Und trotz dieser Wucht wird man nie die Empfindung deS Ueberlauten haben, in größeren Massen deckt eine Stimme die andere und da- unangenehme Hervortreten einzelner zu starker Stimmen, was bei einer kleineren Anzahl so oft Übel empfunden wird, ist gänzlich ausgeschlossen. ** Sommer «Theater. Morgen Sonntag eröffnet da» . 3« »jft**» SÄn. *88*« bei Todesstrafe nennen. Havana, 17. Juli. Die Aufständischen verursachten in der Nähe von Sagua die Entgleisung eine- Güterzuge», welcher vollständig zertrümmert wurde. Der Locomotiv- führer wurde getödtet, zwei Hetzer verwundet. Die Polizei entdeckte ein Depot von Waffen, welche für die Aufständischen bestimmt waren. 10 Personen wurden verhaftet. Berlin, 18. Juli. Der „Vorwärts" stellt fest, daß die Socialdemokraten in Wefthavelland dem vr. Leo Aron schon vor Monaten die Candidatur wiederholt angeboten haben, dieser aber so bestimmt und rücksichtslos abgelehnt hat, daß man jetzt, wo der ernste Fall unerwartet rasch ein« trat, gar nicht erst mehr den zwecklosen Versuch einer neuen Anfrage machte. Die Candidatur sei jetzt PeuS in Dessau angeboten worden. Berlin, 18. Juli. Im Buchhändler-Börsenblatt kündigt der Pariser Verleger Paul Allendorf das demnächsttge Erscheinen der Friedmann'schen Broschüre „Wilhelm II. und die Revolution von Oben" an. Berlin, 18. Juli. Auf der Stadtbahn wurde gestern ein bet Moabit beschäftigter Vorarbeiter von einem Zuge üb erfahren und getödtet. Berlin, 18. Juli. Aus Privatbriefen aus Südweft- Afrika geht hervor, daß Hendrik Witboy seinen irn Jahre 1894 übernommenen Verpflichtungen während der neuerlichen Unruhen vollständig nachgekommen ist und er nicht, wie früher berichtet wurde, krank in Gibeon zurückgeblieben ist, sondern selbst mit 70 Mann an der Seite MahereroS an dem Kamps gegen die KhauaS-Hottentotten theilgenommen hat. Rom, 18. Juli. In einer HerrschaftS-Villa bet Pa« lermo wurde eine FalschmÜnzer-Werkftätte entdeckt. Es wurden gefälschte Hundert-Lire-Scheine im Betrage von über eine Million vorgefunden und beschlagnahmt. Sechs, den höheren Gesellschaftskreisen angehörende Falschmünzer wurden verhaftet, darunter ein Stadt-Assessor und zwei Offiziere a. D. Paris, 18. Juli. Der bekannte Geschichtsschreiber der Stadt Metz, August Prost, ist hier gestorben. In seinem Nachlaß soll fich u. A. bemerkenSwertheS Material bezüglich des angeblichen BerrathS BazatneS befinden. London, 18. Juli. Nach einem Telegramm aus Valparaiso strandete der deutsche Dampfer Pentaur auf der Fahrt von San Joss nach Hamburg unterwegs, bei Quinteros, Passagiere und Mannschaft konnten an Land gebracht werden. S’*len. ' bürg heimgesucht, selbe wird auf über Rewyork, 17. FranziSco wurde vador geschossen, wurde verhaftet. Kairo, 17. Juli. Die Mahdisten haben eine große Truppenmacht concentrirt, um die Niederlage von Ferkeh wettzumachen. Der Bote, der dem Khalifen die Niederlage meldete, wurde gekreuzigt. Den Namen Ferkeh darf Niemand . 6. ben h°be°- yl btt “'"•.'a.glltlt* - *Äw11 SÄ ÄS Ith5«1 w'Wit Wt Hebung de ^"»euÄreibeu de 28. >l ab > eu L-eck h°be° * ltia, Süßeniln B« • ‘ uni einen W- ^unbigea ® L« bisher bei dm e0 nld)t möglich - Dielt Stltgtchit auch v rdc. - viedenkop und Luftcurort ■ viel, datz ein derart! jintni und besrtedtgem m fiad so nahe bei Madige Sosenihaü voll lit Uiblicbe Verpfleguv besten W W 5 \ Mneisrn», so bah wir । "DU dmMfiigr Ausg Wähigtm Prvsen steht ttljo in den hmlichen topf! (S. Inserat.) Dienst zu belassen. — Der Minister deS Aeußern, Hanotaux, gab Li«Hung-Tsch ang ein Frühstück auf dem Giffelthurm. Madrid, 17. Juli. (Kammer.) LinareS erklärte negenüber den Angriffen wegen mangelhafter Soldzahlung an die Truppen, daß einige Militärs den Cuba-Sold in Folge schwieriger BerkehrSverhältniffe verspätet erhielten. London, 17. Juli. Die Fahrradfabrik Humber u. Co. ta Coventry und mehrere Nachbarhäuser find nieder- gebrannt. Der Schaden beträgt mindestens 80,000 Pfd. I Sterl. 600 Personen find arbeitslos. Kopenhagen, 17. Juli. Se. Königliche Hoheit Prinz Heinrich von Preußen ist heute an Bord der Macht „Esperance" von hier abgesegelt. Dopofch« M thrno „Herold* Berlin, 17. Juli. Dem „Berl. Tagebl." geht aus Kassel die Meldung zu, die Ankunft deS Kaisers auf Wilhelmshöhe solle nicht am 2. August, sondern am 9. August Abends erfolgen. Während deS Aufenthalts deS Kaisers auf Wilhelmshöhe werde dort der Besuch des Großherzogs von Sachsen-Weimar erwartet. Berlin, 17. Juli. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Verleihung des Rothen Adlerordens erster Klasse an den Prinzen Ernst von Sachsen-Weimar. Berlin, 17. Juli. Die Regimenter der Dragoner und Stüraffiere, sowie daS Kaiser-Franz-Grenadier-Regiment, welche an der Schlägerei in der Blücherstraße theilgenommen haben, find mit sechs Tagen Kasernenarrest bedacht worden. Kein Mann darf nach 8 Uhr die Kaserne verlassen, auch kein Unteroffizier. Berlin, 17. Juli. Die „Berl. Reuest. Nachr." 6c- haupten, daß namentlich im Süden, wo eigenartige Ver« I tretungen de- Handwerks bestehen, eine starke Abneigung gegen die Ersetzung derselben durch die Zwangsinnungen, wie fie die Vorlage Über die Handwerkerorganisation erstrebt, vorhanden ist. Berlin, 17. Juli. Die Sammlungen für die verfolgten Armenier haben einen reichen Ertrag ergeben. DaS Berliner ComitL der Eoangettschen Alliance verfügt über mehr als 30,000 Mk. Aus den Mitteln sollen zwei Waisenhäuser errichtet werden. Mannheim, 17. Juli. Heber daS Vermögen des Kaffee- EngroS-GeschäftS von Heinrich Pohly ist ConcurS ver« hängt worden. Wien, 17. Juli. Der Professor des Militär-Thier- arznei Instituts, PolanSki, erhielt einen Drohbrief, worin gesagt wird, er werde niedergeschossen, wenn ein Studirender bei der Prüfung durchfalle. Prag, 17. Juli. Neuerdings ist auf dem hiefigen Haupt« Postamt ein Geldbrief mit 16,000 Fl. Inhalt verschwunden. Ein der That verdächtiger Postbeamter wurde verhastet; derselbe leugnet jedoch, den Diebstahl begangen zu haben. Rom, 17. Juli. Im Auftrage de» Deutschen Kaisers begab sich heute der deutsche Consul ins bischöfliche PalatS, um fich über das Befinden des Cardinals Sanfeltce zu erkundigen. «rüffel, 17. Juli. Die „Jndependavce beige" meldet auS Petersburg: Der Zar werde weder Berlin, noch Paris besuchen, werde jedoch nach Wien gehen, um dort über die orientalische Politik, an der beide Kaiserreiche ein gleiches Interesse hoben, mit Kaiser Franz Joseph zu conferiren. Kein besonderer Grund rufe ihn nach Berlin. Er könne auch nicht nach Paris gehen, um nicht in Berlin Anstoß zu erregen. Da die Reise deS ZarevpaareS erst in der zweiten Hälfte des August stattfinde, so sei eS möglich, daß der Reise« plan, welcher jetzt Wien, Darmstadt, London und Kopenhagen | umfaßt, abgeändert werde. Brüssel, 17. Juli. Die Socialistenführer haben beschlossen, bei den zukünftigen Wahlen jede« Wahlbündniß mit den Liberalen aller Schattirungen als unmoralisch und unpolitisch abzulehnen. Paris, 17. Juli. Aus Anlaß des 19. Jahrestages der Befreiung von Bahoziol durch daS 23. russische Infanterie-Regiment drückte der Oberst dieses Regiments dem in Bethune gamisonirenden 23. französischen Infanterie« Regiment telegraphisch die Hoffnung auS, daß beide Regi- meuter in Zukunft brüderliche Hilfe auf dem Schlachtfelde fich leisten werden. DaS bejahende Telegramm des französischen Regiments ging sofort ab. Paris, 17. Juli. Der „Matin" erzählt folgende Ge» schichte: Ein in der Waffenfabrikation competenter Ingenieur von Krupp, welcher den Btcekönig Li.Hung« Tschang in einem Specialzuge nach Holland und Belgien begleitete, habe versucht, im Gefolge des VicekönigS die Kockerill'schen Werke zu befichtigen. Der Director derselben habe ihn indeß noch rechtzeitig erkannt und ihm die Thür vor der Nase zugeworfen. ES wäre doch interessant, sagt der „Matin", zu wissen, ob dieser Ingenieur den Vicekvnig nach Frankreich begleitet, um auch da die Waffenfabrik von St. Etienne und die Kanonenfabrik zu befichtigen. Paris, 17. Juli. DaS Zareupaar beabfichtigt, nach feiner Berliner Reise auch Frankreich zu besuchen. Paris, 17. Juli. Vicekönig Li'Hung«Tschang besuchte gestern Msline und ConstanS; der letztere Besuch dauerte sehr lange. Paris, 17. Juli. Präsident Faure gab gestern zu Ehren deS VicekönigS Li-Hung-Tschaug ein Diner, an welchem viele Diplomaten, sowie Li-Hung-Tschang mit Gefolge theilnabmen. Madrid, 17. Juli. Die Regierung beschloß, bis Ende August 40,000 Manu und im November weitere 40,000 Manu Wn |ft ®ieh T^Wta’* " “Ws 2 *"'« iäi '»te ®teteMT*«n Ekn ®((ber\?®8t6un8 Seife fau * M fttFP Ste »ft®18* i» ■ H =W«t«, j'nn «nd-° [oUen. i. ®«lfl = d)8ltg ,| ' J* «M» Iß stch ein paar hundert V;*6 f4öne® Liede ’m? b n alltin auf * u°d ei liegt etwas Senn aber ein wohl- iacheS BolkSlledchen fein unter Franz Bauers *° ist bas zweifellos er- 00 Tangeru auSgeführt, 1 10- aber ausgeglichener, ■fern Gründe Angt denn grrn ganz anders als ein md wenn dann ein forte, der Dirigent in der Haad^ entfalten. Und trotz tiefet ung des Ueberlauteu haben, Imme die andere und dar sei zu starker Stimmen, i oft übel empfunden wird, |tn Sonntag eröffnet dar >iel - Ensemble unter der t auf dem „Lenz'fchen u Gastspiel»Mui von ieyertoir wird mnnigfadit \x\ und W ^ckkkl. M. beliebte SWW W 0 zur AuKrung kommen diesem Unternehmen die bleibt, umsomehr, da der !k ist. der Herren S.Bock u. Ls. Beamte, Herr Johanne» liurich §olb ans ©lefed ivtrittS ia die Fabrik gl' gerechter Befriedigung auf W LhätiM iurtt W ieglückwLnfcht und beschenkt, ie Hoffnung aus, daß t lange Jahre befchiede« stt, -Mer.Amtes zu liilchcuranftalt inmitten i em Milchcurbedürftigei " , oernnom Kebe nSM „ i feinem ®>»*j J . xArnn von der ’Jl*w i noch daran, betz. L-A-L gerichtete» _ fertig * Jf S«* ■eä*** h ie 18 dtt ®a'1‘ jhntn, ®nten ib to Ä »6t «in “"rLet ®‘ k'' >« 6*»,„L” ©er T-S1,1 impf« * s'-W* t fi» * Ä* S.-Z5 mit. * hi, nau)r t*Ä>5 L'srss Dieb unv von Interessenten recht fleißig benutzt in setnem Aufschwung als Sommer« bietet des Schönen und Angenehmen waS bisher bei dem um 612 nicht möglich diese Gelegenheit auch w^rde. — Biedenkopf DaS Neue macht seinen Weg auch draußen in der Landschaft: Bülach, Pfäsfikon, das betriebsame Uster, im Ober- laude Wetzikon, Marthalen und Zollikon haben ElectricitätS- werke, mit Wasser als Betriebskraft, errichtet oder stehen im Begriff, dies zu thun. Ein großer Landestheil ist aber der neuesten Errungenschaft unserer Technik fremd geblieben: da» Unterland, die Bezirke Winterthur, Andelfingen und Dielsdorf. Diese Gemeinden gaben begreiflicherweise ihrer Freude kund, alS die Stadt Zürich Miene machte, am Rhein ein großes Kraftwerk zu erstellen, durch daS auch die Land- gememden electrifche Energie erhalten sollten. Die Verhandlungen, die zwischen dem Stadtrathe von Zürich und der Regierung gepflogen wurden, haben jedoch gezeigt, daß I der Callton nicht gewillt ist, werthvolle Theile der Wasserkraft des Rheine an einzelne Gemeinden zur ausschließlichen Verfügung abzutreten. Der Staat al» solcher will den Rhein mit seinen unerschöpflichen Kraftquellen für die Ge- sammtheit der Bewohner und ihrer Bedürfnisse nutzbar machen. Die obmgenannte Zeitung schreibt dann weiter: „Diese Haltung ist, wenn sich der Staat wirklich thatkrästig und mit reichen finanziellen Mitteln an die Aufgabe heranmacht, zu billigen. Wenn man nur unsere Gemeinden, unsere Industriellen und Privaten, die die Electricität zu gebrauchen j wünschen, nicht noch aus Jahre hinaus vertröstet. Wie sonderbar, daß wir wohl die Reuß, die Sihl, die Limmat, die Glatt, Kempt, Wäggithaler-Aa sür die Erzeugung elec- trischen Stromes auszubeuten vermocht, daß wir uns aber sür die Schätze des Rheines, der sür Industrie und Verkehr unS mehr sein könnte als der intensivste Kohlenbergbau, der als Kraftquelle fo eigentlich ein Nationalvermögen darstellt, bis zur Stunde nicht wirksamer verwendet haben! ES sei bloß angedeutet, daß wir jährlich immer noch 30 bis 35 Mill. Franken für Steinkohlen inS Ausland senden. Wir wünschen dringend, daß die Regierung am Zustandekommen eines Einvernehmens mit Schaffhausen über die Benutzung der Kräfte am Rheinfall und an der Verständigung mit Baden über dte Anlagen eines Kraftwerkes bei Rheinau unausgesetzt und energisch sich bethätige. Die Frage ist brennend- daS lehrt die rasch fortschreitende elektrische Kraftverwendung im Canton. ES soll nicht ausgeschlossen sein, daß die Regierung doch, namentlich bet abermals schleppendem Gange der Verhandlungen, der Stadt Zürich sür ihre ausnahmsweise dringenden und vielgestaltigen Bedürfnisse eine Concesfion für ein Wasserrecht gewährt. ES gibt noch andere Stellen am Rheinstrom, außer dem Rheinfall und Rheinau, wo mit nicht zu kargen finanziellen Mitteln bedeutende Kräfte sich gewinnen lassen." Die „Neue Züricher Zeitung" bringt eine Anregung, nach der daS Wasser des AgertseeS zur Erzeugung der elektrischen Kraft für Zürich verwendet werden soll. frische und Luftkurort fo viel, daß ein derartiger Sommerausflug zum Mindesten lohnend und befriedigend ist. Die Spaziergange und An- Erfolg gekrönt worden. Nach einem dem Vorstande des ^Vereins zur Hebung des Fremdenverkehrs Biedenkopf" zugegangenen Schreiben der König!. Eisenbahndirektion Cassel wird vom 28. Juni ab versuchsweise bi» auf Weitere» an Sonn- und Festtagen ein Personenzug mit nur 3. Wagenklaffe von Laasphe-Biedenkopf nach Marburg abgelassen, der den Zweck haben soll, den Biedenkopf besuchenden Marburgern, Gießenern u. s. w. Gelegenheit zu geben, erst nach Lisch un» einen Besuch abzustatten und nach einem fünf» stündigen Aufenthalt wieder nach Hause kommen zu können, zu frühen Abgang des letzten Zuge» war. E» ist nun zu wünschen, daß lagen find so nahe bet der Stadt, daß der gebotene fünfstündige Aufenthalt vollständig ausreicht und auch noch für die leibliche Verpflegung übrig Zeit genug bleibt. Für besten Stoff sorgen 5 Brauereien, die in ihrem Fabrikate wetteifern, so daß wir durstigen Gästen stet» gewachsen sind. Die demnächstige Ausgabe von Sonntagsfahrkarten zu ermäßigten Pressen steht bestimmt zu erwarten. Willkommen also in den herrlichen Anlagen de» Altenbergs in Biedenkopf! (S. Inserat.) München, 16. Juli. Durch die Presse geht die Notiz, der Erzbischof von München habe sich auf seiner FirmungS- lelft in jenen Gegenden, in denen daS Haberfeldtreiden zu Hause ist, mit Bezug auf diese Sitte den feierlichen Empfang verbeten. Wie man au» Berichten der „AugSb. Postztg." aus Schliersee, Miesbach und Tölz ersieht, ist oas nicht wahr. Es wäre auch unklug von der Kirche, auf solche Weise der Bevölkerung den Huldigungseifer abgewöhnen zu wollen. ♦ Der Rhein all Kraftquelle. Die „Züricher Post" brachte dieser Tage unter dieser Ueberschrift einen inter- kssanten Artikel, dem daS Folgende entnommen ist: In der Verwendung der elektrischen Energie sür die Lichtbedürfnisse der Gemeinden und Privaten, wie für die mechanische Kraftversorgung der reichen Industrie ist im Canton Zürich schon mancher bemerkenSwerthe Versuch zu verzeichnen. Die Hauptstadt schuf ein großes ElectricitätSwerk, dessen Anlagen und Stromnetze sich immerwährend vergrößern. Liefert die ursprüngliche Kraft für dieses Werk nicht daS natürliche Gesälle der Flüsse, sondern die Heizkraft der Steinkohle, so hat man rS doch anderswo verstanden, die lebendige Kraft der Fluß- laufe nutzbar zu machen. Die Flußläufe in der westlichen HLlfte des CantonS, Reuß, Sihl und Lammat, sind längst nicht mehr intact. An der Reuß steht ein Kraftwerk bet Bremgarten, das die 20 Kilometer entfernten großen Etabltsse« mente von Escher, Wyß u. Cie. und Maggi durch Ueber- ttagung elektrisch betreibt. An der Sihl droben ist ein ElectricitätSwerk größeren Stiles vollendet, das die bevölkerten gewerbreichen Gemeinden de» linken Seeufers mit Licht und motorischer Kraft versehen soll. Der Limmat speist eine Anlage bei Dietikon, welche, wie die Station an der Reuß, im Dienste stadtzüricherischer Etablissements steht. Auszrrg an» den Standesnnrtsreglfteei» der Gtadt Gieheu. ««fgedote. Juli: 11. Carl Eduard August Bommert, Kaufmann dahier, mit Catharina Gertraud Reding zu Frankfurt a. M 13. August Braun, Kaufmann zu Bitterfeld, mit Marte Jungblut hierfelbst. 13. Johann Georg Michael Treiber, Bierbrauer dahier, mit Maria Margaretha Mohr hier selbst. 14. Wilhelm Albert Stauß, Werksührer zu Aalen, mit Therese Seitz Hierselbst. Juli: 11. Carl Berthold Langhammer, Chemiker zu Klein- Algermissen, mit Christine Ferdinandine Wilhelmine Fürnrohr bier- felbst. 11. Christian Carl Otto Stammler, Apotheker zu Wiesbaden, mit Eleonore Anna Elisa Schönebeck daselbst. 17. Fran, Jacob Szczodrowskt, Taglöhner dahier, mit Elisabeth Hofmann hierfelbst. Juli: 10. Dem Universitäts-Gärtner Friedrich Rehnelt «in Sohn. 10. Dem Kaufmann Wilhelm HaaS eine Tochter. 12. Dem Bäcker Franz Henn eine Tochter. 12. Dem Locomotivheizer Karl Orbig ein Sohn. 13. Dem Taglöhner Justus Wenzel eine Tochter. 13. Dem Spenglermeister Georg Appel ein Sohn. 18. Dem Spengler- meister Rudolf Rödiger eine Tochter, Anna Katharine. 15. Dem Locomotivheizer Heinrich Luft ein Sohn. 15. Dem Kaufmann Richard Buchacker eine Tochter. 16. Dem Taglöhner Heinrich Malkemus ein Sohn. 16. Dem Locomotivheizer Karl Albrecht ein Sohn, Hans. Juli: 11. Heinrich Karl Martin Walter, 10 Monate alt, Sohn von Schreiner Wilhelm Walter dahier. 11. Erich Karl Gustav Wilhelm Otto Frefenius, 5»/« Jahre alt, Sohn von Steuer Com- missär Karl Frefenius zu Höchst i. O. 12. Elisabeth Alt, geb. Lang, 47 Jahre alt, Ehefrau von Schuhmacher Konrad Alt dahier. 12. Johannes Schmalz, 40 Jahre alt, Briefträger t. P. dahier. 13. Katharine Hering, geb. Sander, 64 Jahre alt, Wittwe von Tuch- sabrikant Christoph Hering dahier. 15. Adam Fay, 18 Jahre alt, von Grüningen. 15. Wilhelm Bollmann, 76 Jahre alt, Scribent Freude holen sie den Entfliehenden ein. Welch ein Triumpf, den Dieb gefaßt zu haben. Doch die Freude war kurz, denn der scheinbare Dieb entpuppte sich als ein unschuldiger Mann aus der Umgegend, der ein angenehmes Stelldichein hatte. Montags Concert auf der „Schönen Aussicht". Wie au» dem Jnseratenthetle ersichtlich, findet Montag den 20. Juli auf der „Schönen Aussicht" das 7. Montag» Con- tert statt. •• Omnibul«Verkehrs««enderungeu. Durch die Um- Pflasterung refp. Neuafphaltirung der Marktstraße wird vom klüftigen Montag ab bis zur Fertigstellung der Arbeiten der Omnibusverkehr der Linie B (Giünbergerstraße—Bahnhof und zurück) nicht mehr Marktstraße—Markt—Schulstraße— Neuebäue, sondern KaplanSgasse—Kreuz—Neuenweg und umgekehrt geführt werden. Umsteigestelle wird während dieser Z'it Kreutzplatz sein. •• SouutagS - Sonderzug von Laasphe - Biedenkopf nach Marburg. Die unausgesetzten Bemühungen der interessirten kreise von Biedenkopf, LaaSPHe und Marburg find mit Schiff-nachrichten. Norddeutscher Lloyd, in Gietzm vertreten durch die Agenten Carl LooS und I. M. Schulhof. Bremen, 17. Juli. sPer transatlantischen sTelegraphss Der Postdampfer Aachen, Capitän H. Hashagen, vom Nordd. Lloyd in Bremen, ist gestern 12 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Baltimore angekommerr.en^ ^uli. sPer transatlantischen Telegrmch-l Der Postdampfer Weimar, Capitän C- Sterncken, vom Nordd. Lloyd in Bremen, ist heute 4 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Verkehr, taub- und volk»u>irtk,chaft. Gieße«, 18. Juli. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 0.80-0.90, Hühnereier pr. (5t. 0H, 2 St. 11—12,$, Enteneier 6 H, 2 St. 0 H, Gärrse- eier pr. St. 00—00 H, Käse pr. St. 5-10 X Käsematte pr. St. 3 * Erbsen pr. Liter 17 H, Linsen pr. Liter 28 X Tauben pr. P«a X 0,60 bi« 0,90, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,20, Hahnen pr. Stück X 0,60—1,00, Enten pr. Stück X 1,60—2,00, Gänse pr. Pfund X 0,00-0,00, Ochsenfieisch pr. Pfd. 70—74 H, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 64—68 H, Schweinefleisch pr. Pfd. 50 bis 66 H, Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 70 Kalbfleisch pr. Pfd. 50—00 X Hammelfleisch pr. Pfd. 60—70 X Kartoffeln pr. 100 Kilo 5,CO bi» 0,00 X, Weißkraut pr. Stück 0-00 H, Zwiebeln pr. Cmtner X 7,00—8,00, Milch pr. Liter 16 X Kirschen pr. Pfund 15—25 X Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 18. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr r Wasser 16, Luft 15°. Rübsamen'sche Badeanstalt. — ,X6«emelin* ist ein sicher wirkendes Jufectenmittel und sollte daher in keiner Haushaltung fehlen, theils zum Schutz, theils zur Vernichtung von Küchenkäfern, Wanzen, Flöhen, Fliegen, Motten rc. Man verlange aber nur „Thurmelin". 6578 dahier. 16. Ein Kind männlichm Geschlechts, 7» . Stundm alt, Sohn von Taglöhner Heinrich Malkemus dahier. 16. Ferdinand Merten, 14 Jahre alt, von Elsoff, Amt Rennerod. 17. Bertha Johanna W'gandt, 15 Jahre alt, Tochter von Schlossermeister Karl Wigandt dabier._____________________ Auszug an» den Kirchenbüchern der Stadt Gietze«. AVangelifche Gemeinde. •dtauit. LukaSgemeiude. Den 11. Juli. Karl Berthold Langhamwer, Chemiker in Riem» Algermissen, und Christine Ferdinandine Wilhelmine Fürnrohr, Tochter de» Bahnmeisters Reinhold Theodor Fürnrohr zu Gießen. Denselben. Christian Karl Otto Stammler, Apotheker zu Wiesbaden und Eleonore Anna Elisa Schönebeck, Tochter detz verstorbenen BaurathS Rudolf Schönebeck zu Wiesbaden. JohanneSgemeinde. Den 17. Juli. Franz Jacob S^zodrowSk, Taglöhner zu Gießen, und Elisabeth Hofmann, Tochter deS verstorbenen Taglohner» Conrad Hofmann zu Nonnenroth. Setaufit. MatthSuSgemeinde. , , Den 12. Juli. Dem Wirth Konrad Schomber ein Sohn, Friedrich, geboren den 15. Mai. , _ , Denselben. Dem Küfer Georg Schmidt ein Sohn, Johann Friedrich Georg, geboren den 22. Juni. Denselben. Eine uneheliche Tochter, Minna Georgine, geboren den 19. Mai. MarkuSgemeinde. Dm 12. Juli. Dem Bureauvorsteher Ludwig Honstein eine Tochter, Henriette Paula Marie, geboren den 14. Juli. Denselben. Dem Schlosser Ludwig Zöll ein Sohn, Wilhelm Jakob Christian Berthold Philipp Willi, geboren dm 2 Juni. Denselben. Dem Installateur Wilhelm Wehn eine Tochter, Frieda, geboren den 4. Juni. Ä ,, . - , Denselben. Dem Dachdeckermeister Philipp Kröck ein Sohn, Wilhelm Hermann, geboren den 3. Juni. Lukasgemeinde. , _ , Dm 12. Juli. Dem Schlosser Josef Pöllmhoser eine Tochter, Marie, geboren den 19. Juni. _ , Denselben. Dem Rangirer Heinrich Biedmkopf ein Sohn, Heinrich Gustav Karl Jakob, geboren den 4. Juni. JohanneSgemeinde. , Den 12. Juli. Dem Postschaffner Wilhelm Dietrich ein Sohn, Carl Rudolf, geboren dm 7. Juni. »eerdtgte. MatthSuSgemeinde. Den 14. Juli. Johannes Schmalz, Briefträger i. P.!, ver- heirathet, 40 Jahre alt, starb den 12. Juli. MarkuSgemeinde. Dm 13. Juli. Elisabethe Alt, geb. Lang, Ehefrau von Schuhmacher Konrad Alt, 47 Jahre alt, starb den 12. Juli. JohanneSgemeinde. Dm 12. Juli. Christine Erb, geb. Berger, Ehefrau des Peter Erb III- zu Geilshausen, 66 Jahre alt, starb dm 9. Juli. Dm 14. Juli. Katharine Hering, geb -Sander, Wittwe des in Marburg verstorbenen Tuchsabrikanten Christoph Hering, 64 Jahre alt, starb den 13. Juli.______________ Versteigerungen. Albeltsmsteigerulls. Gamstag den SS. l. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Gemeindehaufe zu Alten-Buseck nachverzeichnete Arbeiten und Liefe- rangen öffentlich in den Accord gegeben werden: veranschlagt zu $ Maurerarbeiten.... 1003 25 Steinhauerarbeiten. . • 101 53 Zimmerarbeiten.... 85 50 Schlofferarbeiten ... 36 — Maserarbeiten .... 5 — Schreinerarbeiten ... 51 45 Weißbinderarbeiten... 30 16 Äsen- und Röhrenlieferung 170 — Bei dieser Versteigerung soll auch ein Schlauchthurm vergeben werden. Men-Buseck, den 18. Juli 1896. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Körber. 6561 Verstei-erimg. Mittwoch den 2». d. Mts.^ Vormittags 9 Uhr beginnend, versteigere ich Neueubänen 15 dahier gegen Baarzahlung: Regale, mit und ohne Schubladen, sowie solche mit GlaSthüren, Theke, Etagere, Oelkasten mit Maaßen und Trichtern, Petroleumbehälter, diverse Glaskasten, Treppchen und Leiter, 3 Waagen, dabei 1 Dezimalwaage, 1 feines Liqueurfäßchen mit Messing- krahnen, Sophas, Verticow, Nachttisch, Commode, ovalen Tisch, Figuren, 3 Rehgeweihe, Wecker- und Schwarzwälderuhr, großen Kaffeebrenner mit Sieb, 1 eiserne Feuerzeugkiste, ein lupfernen Kessel, 1 eisernes Handwägelchen, Auslagegläser (Spiegelglas), Fässer, Töpfe und Gläser zum Einmachen, 1 Cigarrettenkasten, 6b garretten, Restpartien von Specerei- waaren sowie verschiedene andere Gegmstände. Die Versteigerung stndtt bestimmt statt. 6617 Vor«, Gerichtsvollzieher. Versteigerung. Die«»tag den 21. Juli d. I., Nachmittags 3 Uhr, versteigere ich im,Adler« (Markt- platz 20) dahier gegen Baarzahlung r 2 Pferde, mehrere porzellanene Kaffeeservice, mehrere Oelgemälde, 1 GlaS- schrank und 1 Spiegelschrank. 6595 Vor«, Gerichtsvollzieher. Donnerstag den 23. Inti l. I., Vormittags IO Uhr wird ein der hiesigen Gemeinde gehöriger, abgängiger Faselochs öffentlich meistbietend versteigert. Allendorf a Lda., 17. Juli 1896. Gr. Bürgermeisterei Allendorf a. Lda. Rein. 6598 Empfehlungen. Bienenhonig, von vorzüglicher Qualität, empfiehlt 6573 Lehrer Döll in Wieseck. Heute Abend. 6615 Gebackene Fische. Wiener Kof. L. Ieldhaus I. 6609] 9U«e Kartoffel«, Stachel und Joha««i»beeren verkauft Gg. »«verzagt, KaplanSgasse 5. Kräftiger 6616 Mittagstisch. Wiener Kof. Ieldyaus I. Restauration Herbert Prima alter, reiner, gebrannter 6599 Wetterauer Korn ä Liter Mk. 1.80. Erbsen $ zur Stoppelsaat empfiehlt billigst A. Katz, Südanlage 15. Frühkartoffeln! § Hammstraße 5. o« -4 CD Das Beste — Wirksamste argen Hlüchrnkäsrr. Hlanii rr, jriirgin. Flöhr. Bmrilvn, Blatlläu(r, Wottnn ic. i|l bü# beim RrichSpairnlaml in Beilin geschützte I Glasern zu | haben zu 30 1 r 60 ■$, 1 A f 2 Jk unb 4 Jk Thnimelin ■ Spritzen Mnu 4 354 ober 50 uit rinjtfl praktischen, Mft größter Spritzkaft, welche .Thurmelin' in btt entlegen- gen Ritze u.aBtnitl tragm u.daburch bebrütenb an Thurmttin-Pulver fpaeen. .Thurmelin' ist stew vorrälhig to Gieße« bei Gustav Satter; in Wetzlarr PH. Röder, Inh. «. Bergauder; in Lollar r Ang. Zimmermann. [2942 KjkllknMter-Vnkin Gießen und Mgesend 6395 Tüchtige Bei von Angnst Will> Zchmmettog &ÄÄ Bo«. Vereinsnachrichten. 659V Süd-Weine und Spirituosen Eigener Import io» Friedrich LEO, Gleim Alicante 6618 C. Röhr & Co XM 6528 I Batavia-Atm, p. Vt I Jamaica-Rum „ ff, 1.1t ist 1.4t wozu freundlichst einlavet 6576 bei dem 6601 Marmorarbeiter Hauer u. Schleifer Luftkurort Biedenkopf. Saalbau und Gartenrestaurant Magnus jVerjoren^efunden. 6604] «efunden ein Portemon« «ate mit Inhalt Abzuh. Neuenweg 8. Dienstmann Schvchard. 6582] E. Kausm., 39 Jahre, Christ, lauge gereist, sucht mit ca. 10,000 Mark einem industriell. Unternehmen als stiller Theilh. od.Commandit. beizutreteu. Event. Ueber- nahme ein. Theiles d. Reisen. Ausf. Off. sub. C. A. OSO bef. Bud. Moese, Frankfurt a.M. 6565] Schreinergeselle gesucht. H. Gack, Große Mühlgaffe 5. heute Sonntag, den 19. d. M., Nachmittags 3 Uhr, bei Bauer. Tages-Ordnung: 1. Vortrag. 2. Verschiedenes. 3. Erhebung der Mitglieder!) eiträge. \ Gediegene glatte Cbcolct» für elegante Anzüge pn Mein 2 Mt. 2 Mk 50 Pfg .3 MI 50 4 Mk 60 Pfg, 5 Mk. 6 Mk., 8 Mk Solide 8ucf»fln» für Anzüge, per Meier 1 Mk. 75 Psg . 2 Mk 20 Psg. 8 Mt 50 Psg. 6 Mk.. 8 Mk Llegcntt« Fantasie «Lhevtot» nnd Melton pn Mein 3 Mk 40 Psg . 4 Mk 50 Psg 5 Mt 30 Pfg . 7 Mt. 8 Mk Feine Salon Aammgarnstoffe glatt und faconnirt per Mein 4 Mk 60 Psg . 5 Mt 80 Psg 6Mk. 7 Mk. 8 Mk Gediegene Loden u. paktotftoffe pn Mein 1 Mk 80 Psg.. 2 Mk 80 Psg . 3Mt50Psg- 4Mk 60Psg.. 5M.6Mt Lnglifch.keder, Manchestercord und Ardeitganzugftofse pn Mei« 70 Pfg 1 Mk I Mk 50 Psg . 2 Mk 40 Pfg.. 3 Mk., 3 Mk 50 Psg.. Forst,, Feuerwehr,, Beamten,, 'Billard-, Livree., LurmLuche schwarze Luche, Sportstoffe. 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Mnscateüer Burgunder California (Ttieetiag) Samos Marsala Bordeaux Medac Chateaux Margeaex Menescher Ansbreeh Rüster Ausbruch Tokayer Ausbruch «Ala. Capweia empfiehlt seine Localitäten den Besuchern Biedenkopfs. Pension pro Tag 3 Mark. Vereinen und Korporationen vorherige Anmeldung erwünscht- Souutagszug ab Biedenkopf 906 Uhr, in Gießen 1131 Uhr. Das einfache dritte Klasie-Billet berechtigt zur freien Rückfahrt Biedenkopf nach Marburg.657- Möbelarbeit str dauernde Arbeit (Sommer und Winter) gesucht, zahukalk- und Marmor-Mustru. ^Uj?. Gabriel jr., Giessen. Tenor"empf"ehJe'*ioh ■ wo" Lager ii Deutschen und selbstberelteten Beeren-Weinen^,. »ßietld) & Schroda) in Girtzcn. Aie heutige Kummer umfaßt 10 Seite« hui Cognac, p. Lita^. 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Spiele und PreiSvertheilung für sammtliche Kinder finden statt. 6612 Der Vorstand. Zum Gambrinus, Wieseck Sonntag, den 19. Juli er«: Uw sich non dn Güte und pretswllrdigkett unsirer Eloffr durch eioeac PrUllug übnyufltn zu können, verlange man niuftcr franco "Wll «ulche terttoiDiflft ohne Derfsiuhmng zum Äauftn gesandt werden TBaarcwffnMmgtit von 10 TTlari an franlo. - Umtausch gern« gtfUfUt. Luc^MirstelluMg AugLbrrvg 3 '■ Iain WimyflKimcr k CiMUHKSBHH • C. F. Schwarz Söhne • empfehlen ihr Z • großes lager in Waliii-Aniiigkn $ ä für jedes Alter zu sehr billigen Preisen, G Z darunter eine größere zurückgesetzte Parthie unter Selbstkostenpreisen. G T Ferner: eeis M M* Rartfahrer-Anzüge TM G Z von Tricot, Cheviot und Loden in Confection und nach Maaß. H -.95 1.- 1.80 1.40 1.80 1.40 IAO 1.50 6669] LogiS zu vermiethen. Schneider Gr Mühlgaste 4. 6611] Eine Wobnung von 3 Zimmern, Lüche nebst ZubehSr an ruhige Leute zu vermiethen und kann gleich bezogen werben. 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