18»ß Sonutag den 19. Juli Zlints- und Anzeigeblatt für den Areis Gieren chralisbeikage: Gießener Iamikienötätter. amtiid^r Ttzril. a. Lser, Eisenwerke, Sonne. Dr. Ploch, Schiele, Schwall, vr. Thaer, Vogt und WallenfellS. jur Keuntniß der Versammlung gebracht. »vnahmr von Anzeigen zu der Nachmittag« für den frlflcnben Tag erscheinenden Nummer bi« Borm. 10 Uhr. 1) 2) Bor Eintritt in die Tagesordnung brachte Herr Ober« bilrgermeister Gnauth eine au die Herren Stadtverordneten «krichtete Einladung des Turnvereins zu desien dem- vSchstiger 50jähriger Jubelfeier zur Kenntntß. — Eine weitere Mttheilung betrifft eine Eingabe deS mit der Verfolgung brr Biehmarkt. Angelegenheit betrauten Bürger- auSschusieS, wonach derselbe auf Grund der in der allgemeinen LL-rgerversammlung vom 27. Juni gefaßten Resolution Etu- s»r«vch gegen die beschloffene Verlegung deS ViehmarktPlatzeS auS formellen Gründen Einspruch Die Ueberficht über die wirklichen Einnahmen und Ausgaben des Realgymnasiums und der Realschule für 1895/96 wurde nicht beanstandet. Das Gesuch der Großh. Direction der Oberhessischen Eisenbahnen wegen Entwäfferung betrifft die Anlage zweier EntwäfferungSleitungen aus dem neuen Werkstättegebäude am Rtegelpfad- dem Gesuch wurde wider- Die Versammlung trat nunmehr in die Berathung über die Errichtung eines städtischen Arbeitsnachweises. In dem Verwaltungsbericht der Großh. Bürgermeisterei für das Jahr 1893/1894 war eine Bemerkung deS Herrn Oberbürgermeisters enthalten, daß der Frage wegen Errichtung eines Arbeitsamtes in hiesiger Stadt näher getreten werden würde, wenn von Seiten der Juteresienten (Arbeitgeber und Arbeitnehmer) diesbezügliche Wünsche vorgebracht würden. Darauf hin hat eine Arbeiter-Commission sich mit einer Ein- gäbe an die Bürgermeisterei gewandt und einen Entwurf vorgelegt: auch der evangelische Arbeiterverein nahm sich der Sache an, indem er besonders auf die Nothwendigkeit hinwieö, daß sich das Arbeitsamt auch mit der Vermittelung kleinerer Wohnungen befaffen möge. Von Setten des Kauf- mannsstandes verhielt man sich dagegen ablehnend, weil in diesem die Stellenvermittelung bereit- in daS Gebiet der Thattgkett der bestehenden Corporationen einbezogen. In einer späteren Sitzung der Beisitzer deS Gewerbegerichts verhandelte man über die wesentlichsten Gesichtspunkte, unter denen ein Arbeite- amt eivzurichten sei- längerer Behandlung bedurfte hierbei der sog. Strtkeparagraph, dessen Aufnahme in daS OrtSstatut von den Vertretern der Arbeiter entschieden verlangt wurde. Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herr Beiordneter Wolff, von Seiten der Stadtverordneten die Herren ldami, Brück, EmmeliuS, Faber, Flett, Grünewald, vr.Gaffky, Dr. Gutfleisch, Haubach, Helfrich, Heyligeustaedt, Heichelheim, Bkrtdjahrifler ASoiuttm««t5pret»i 2 Mark 20 Pfg. mit Bringcrlohn. Durch die Post bczo*» 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, «kxpeditts» und Druckerei: Fernsprecher 5L neu «1 Dorsett *a” (« .......,,...........- Alle Xnnoncen-Bureaux de« In- und LuSlande« nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger^ entgegen. Sitzung -er Stadtperordneteir am 16. Juli 1896. Ar. 16« Drittes Blatt bend: in Gießen. Sl Rlkil Ks. mvereinr Der Hietzener Anzeiger irfcheinl täglich, »it Ausnahme de« Montag«. Die Gießener I.mitteudtLIter ectlen dem Anzeiger Hichentlich dreimal beifldtgt *1 ß«"> I andlung M, insch sofort2"^ Cocwk» «m» provinsieUc», R. Reichelsheim, 17. Juli. Während auf der neuen Bahnstrecke Beienheim—Hungen noch gar kein UnglückSfall, auf der Strecke Friedberg—Beienheim bis jetzt nur ein einziger Unglücksfall vorkam, ereignete sich gestern kurz vor Feierabend der dritte UnglückSfall auf der Strecke Beienheim—Salzhausen—Nidda und zwar auch diesmal wieder in dem zwischen hier und Blofeld gelegenen Basaltsteinbruche aus der „Krone". Beim Umkippeu eines mit Steinen be- ladenen Wagens kam, ähnlich wie bei dem kürzlich gemeldeten Falle, ein Fuhrknecht unter die herabstürzendeu Steine und wurde sofort zu Boden geschlagen. Der Mann wurde augenblicklich ohnmächtig, auf der einen Seite ganz blau und wurde nach Hause verbracht, wo die Ohnmacht nicht wich. Man glaubt, daß innere Verletzungen stattgefunden hatten. Heute (tu 4 7. Bei Streitigkeiten, welche zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern über die Bedingungen der Fortsetzung oder Wiederaufnahme des Arbettsoerhältnisses entstehen mrd zu Ausstanden oder Ausiverrunaen führen, stellt der Arbeitsnachweis seine Thattgk^t für die Betheiligten ein, sobald das dafür zuständige äewerbegertcht oder im Falle der Unzuständigkeit des Letzteren die Deputation für den Arbeitsnachweis auch nur von einem der streitenden Theile als Eintaunasamt angerufen wird. Soferne vor diesem Etntgungsamt weder eine Vereinbarung noch ein von beiden Theilen anerkannter Schiedsspruch zustande gekommen ist, beschließt die Deputation, ob d-?Arb-ttsn°chw°'» für d>- w,-d-r -ufg-n-mm-n ober M8 tur Beilegung des Streites eingestellt bleiben soll. D \ 8 Dte Geschäfte des Arbeitsnachweises werden nach etnn Geickättsördnung, dte von der Stadtverordneten-Verfammlung nach Anhörung der Deputation erlassen wird, geführt. — Die Vertretung dn Anstalt erfolgt durch den Vorfitzenden der Deputation. § 9. Der Arbeitsnachweis tritt mit dem 1. November 1896 in Wirksamkeit. Entsprechend der bisherigen Gepflogenheit halt die Stadtverordneten-Verfammlung auch in diesem Jahre Ferien und zwar in der Zeit vom 1. August bis 1. September. Bon den vorliegenden Wtrthschafts - LoncesfionSgesuchen »erben btejentgen ber Herren C ° r l E n l e r (Hammstraße 16) nnb Daniel äßidjarb (Hammstraße 14) ablchlagllch be. schieden, ba ein Bedllrfniß bazn nicht vorhanden, diesen,gen er Herren Jae. Krämer (Felstng'scheS HanS in den Renen- bänen) Georg Sch äs er (Grünberger Straße 32) nnb Frtedr Schaas (Bahnhofstraße 48) durch Besahnng der Bedürsnißfrage befürwortet. r’’ N (r 10 Entert Hietzemr Anzeiger Kmerat-Mnzeiger. eihans Das Statut, dessen Genehmigung nach Vornahme einiger kleinerer Aenderungeu en dloo erfolgte, hat folgende Fassung: € 1. Der Arbeitsnachweis hat die Aufgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten und Lehrlingen und zwar überall beiderlei Geschlechts) Arbeit zu vermitteln. c 2. Die Leitung und Verwaltung des Arbeitsnachweises ist einer Uädttschen Deputation übertragen, welche besteht: aus dem Bürgermeister oder dem von ihm dazu beauftragten Beigeordneten als Vorsitzenden, .... ,us acht von der Stadtverordneten-Verfammlung gewählten Mitgliedern, von welchen je die Hälfte Arbeitgeber und Arbeitnehmer, sowie mindestens je drei Arbeitgeber mrd je brd Arbeitnehmer Beisitzer des Gewerbegertchts sein müssen. Gemäß Art. 52 der Städteordnung müssen aber auch mindestens zwei Mitglieder Stadtverordnete sein; es ist daher, soweit zur Deckung dieser Mindestzahl erforderlich, die Wahl nicht auf die Beisitzer des Gewerdegerichts beschränkt. Sämmtliche Mitglieder der Depu at on müssen nach Art. 13 u. ff. der Städteordnung stimmberechtigte und wahlfähige Mtt- gliecer der Stadtgemetnde sein. Dte AmtSdauer erlischt . . a k für diejenigen Mitglieder, welche Stadtverordnete find, mit der nach der regelmäßigen Ergänzung der Stadtverordneten-Der. sammlung ftattgehabten Einführung der neugewählten Mtt- b für^die üÄgen Mitglieder mit dem Ablauf der Zeit, auf welche die Beisttzer des Gewerbegerichts gewählt waren. c 3 Die Sitzungen der Deputation werden von dem -vor- fitzenden nach Bedarf ober auf Antrag von fünf Mitgliedern, redoch mindestens alle drei Monate etnberufen. Dte Deputation ist beschluß- säbia wenn alle Mitglieder geladen und einschließlich des Vorsitzenden fünf Mitgtteder und zwar wenigstms zwei Arbeitgeber und zwei Arbeitnehmer versammelt sind. Sind die Mitglieder ium zweiten Male zur Verhandlung über denselben Gegenstand etnberufen, aber Lch niÄ in genügender Zahl erschienen f° sind dl. E-Menenen über diesen Gegenstand unter allen Umständen beschlußfähig Dte Beschlüsse der Deputation werden nach Stimmenmehrheit gefaßt; insoweit bet der Abstimmung Arbeitgeber und Arbei nehmer ür ungleicher Zahl anwesend find, haben die überzähligen Mitglieder der stärkeren Sette und zwar zunächst dte dem Lebensalter nach jüngeren sich der Abstimmung zu enthalten. $ 4. Alle Kosten für Errichtung und Unterhaltimg des Arbeitsnachweises trägt die Stadt Gießen; dte Arbeitsvermttttung selbst erfolgt ^bn^eltltch Arbeitsnachweis erforderlichen Beamten werden nach Anhörung der Deputation auf Beschluß der Stadtverordneten-Versammlung durch dte Großh. Bürgermeisterei Gießen auf Widerruf angestellt und entlassen. c e Dte Mitglieder der Deputation erhalten, soweit sie nicht zugleich Stadtverordnete find, für jede Sitzung, welcher fie beiwohnen, eine Entschädigung von 2 Mk. und alls die Sitzung mehr als einen halben Arbeitstag in Anspruch nimmt, eine solche von Gießen, den 16. Juli 1896. Hrtr.: Die Herrichtung der Schullocalitäten während der Ernteferteu. ras Großherzogliche Kreisamt Gießen » die Groß-. Bürgermeistereien des Kreises. Wir machen Sie darauf aufmerksam, daß wir die Pünkt- liche Erfüllung der Vorschriften in rubr. Betreff von Ihnen erwarten. Der Anstrich !der Wände in den Schulzimmern «ß mindestens alle 2 Jahre erneuert werden (Ausschreiben sroßh. Ministeriums de- Innern und der Justiz, Abtheilung für Schulangelegenhetlen, vom 29. Juli 1876). v. Gagern. Gießen, den 16. Juli 1896. Mreffend: Die Ausgabe deS neuen Gesangbuches mit Noten. ruflich stattgegeben. I Herr Kirch fragt hierauf an, welche Schritte Großh. Bürgermeisterei bereits gethan bezw. zu thun beabsichtige, um dte Schädigung der Stadt abzuwenden, welche derselben aus Anlaß des UebergangS der Oberhesfischen Bahnen an Preußen und der daraus erfolgenden Auflösung der Großh. Direction der Oberhesfischen Eisenbahnen entstehe. Wenn auch dte Dtrectton nicht zu erhalten sei, so könnten doch Schritte zur Erlangung einer Special- bezw. Betriebsinspectton für dte Stadt gethan werden. — Herr Oberbürgermeister Gnauth theilt unter ausführlicher Darlegung des bisherigen Ganges der Sache mit, daß nach dem Schlußprotokoll über die Verhandlungen wegen UebergaugeS der hessischen Bahnen bet Bertheilung der Jnspectionen bezw. BetrtebSämter auf Die ©iefctn und Darmstadt Rücksicht genommen sei. Er habe flUwfth Kreiö-SckKltVMMiKvL ©ieftttt Rücksprache mit einigen Herren Stadtverordneten ge- V’lVtW. VKDtw nommen und tn der Annahme, daß die Versammlung dies an die Schulvorstände des Kreises. Wy, bereits eine Eingabe an das Staatsministerium ge- Bon nachstehendem AuSschretben des Großh. Ober- I xid^tet und um Eröffnung darüber gebeten, aus welche -nnfistoriumS geben wir Ihnen Kenntniß und empfehlen Mtndestzahl von Beamten bezw. Jnspectionen (eS können für iJhoen die Befürwortung der Anschaffung des rubr. Gesang- @te^en tn Betracht kommen: zwei Betriebs-, eine Verkehrs- Ruches in Ihren Gemeinden: und in Ansehung der Werkstätten eine Maschinentnspection) v. Gagern. I bk Stadt Gießen rechnen könne. Er hoffe auch, daß sich ----------- die Großh. Regierung den demnächst zusammentretenden | Darmstadt, den 16. Juni 1896. Ständen gegenüber aussprechen werde. Dte Versammlung «ettessend: Wte oben. erklärte sich hierauf damit einverstanden, daß der Herr Das Großh. Oberconfistorium Wii,trb"an6iU9Cnt,ett su ®unften an die evangelischen Pfarrämter. Widerruflich genehmigt wird da- Gesuch deS Herrn Dte tn unserem AuSschretben Nr. 22 vom 24. Juli 1891 Schwall um Erlaubuiß zur Anbringung eines bekannt gemachten Bedingungen des Bezugs des Gesangs- Schilde« zwischen seinem Hause in der Lindengasse und dem buchrs mit Noten haben diesem keine genügende Verbreitung Eckpavillon der Marktlauben, desgleichen daS Gesuch deS -kracht. Zur größten Förderung deS KtrchengesangS haben H„ru Otto Schmidt um Erlaubuiß zur Anbringung einer $ir mit der Verlagshandlung (G. JonghauS Verlag dahier) electrischen Uhr am Hause Marktstraße 1. sslgeude Preise, mit Wirkung vom 1. Juli I. I. an, vereinbart. ${e ^(rma Heyligenstae dt u. Comp. beabsichtigt DaS Gesangbuch, nur in Octav erschienen, kostet im b(t ^ren ncuen Werkstätte-Anlagen an der verlängerten -linzelverkauf daS Exemplar: Liebigstraße einen Lagerraum sowie Lagerschuppen zu er- 1. auf gewöhnlichem Papier (gewöhnliche Ausgabe) xid)ten. bQd Gesuch wird ausnahmsweise befürwortet- deS- roh (ungebunden) 1 Mk. 30 Pfg., gebunden (tn [eid^ totrb ausnahmsweise und unter Bedingung der Sicher- Papier mit Letnwandrücken und -Ecken) 1 Mk. hettSletstung für den späteren Straßenausbau das Baugesuch 45 Pfg. Bezüglich des letzteren tritt für Semtnarten Herrn Heinr. Winn für dte Hofmannstraße bezw. und Präparandenanstalten, falls auf einmal min- j an ^elle der Hollergasse anzulegende Straße befürwortet. JO Ek°m?lare bestellt »erben der Preis ^°n dem Speeialboranfchlag (17500 Mk.) über den MMri« »te.» d« n«. fax dl- 9 Dtt Sei.tDI.-liaala« dd-c dl- Woldi-Ng--- -ibuudeuen Exemplare der gewöhnlichen Ausgabe zu ge- d e r S t a d t G i e ß e n für 1897/98 wkbJn »ährenden Provision mit der Verlagshandluug ins Benehmen die systemaüsche Wegeverbesseruug berücksichtigenden Form )U fC^tn' vr. Gold mann. | ^Dem Ziegenzuchtvecein Gießen werden mit Rück- sicht auf desien Bestrebungen zu Gunsten weniger bemittelter BolkSklasien 100 Mk. bewilligt, um den Verein die Haltung von vier Böcken Schweizer Rasse zu ermöglichen. Jul}. gl Au»8?benhf) Giesse”: 1PD ,i9 und «hübt, bezw. mittheilt, daß bet Großh. Kreisamt erhol twoch, den 22. Juli, bends 8i/2 llhr, staaratiou Möhleißev (früher Schnell). " W nnng: Bericht- 50jäbr. Stiftung Verschiedenes. Xtx Vvr'ssaud. : Mer-W Lätigkeite-Vereln). eustelle ist durch einen tüt eler neu zu besetzen. ian abzugeben Musburglä M-8esuch. if feinen md gieße« MM Zrtlbedel md anto ft» „ehinbenW w4°-41,f unjeten eigene« Süufetn bffi'l soll es besser gehen. Nach solchen Vorkommnissen werden die Leute wohl in Zukunft weniger unvorsichtig sein. h. Rommelhausen (Kreis Büdingen), 17. Juli. Bei der gestern dahier ftattgehabten Bürg er meister wähl wurde der seitherige Bürgermeister, Herr H e i n r i ch C h r l st o p h Wolff, einstimmig wiedergewählt. Bon den 45 in unserer Gemeinde wahlberechtigten Männern haben 40 von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht und ihre Stimme auf Herrn Wolff abgegeben. Diese Einhelligkeit scheint jedoch nur eine äußerliche gewesen zu sein, welche jedenfalls dem Umstand zuzuschreiben ist, daß sich die schon seit längerer Zeit bewert' liche Gegenströmung nicht mächtig genug fühlte, um durchdringen zu können, und nur infolge deffen dem Hauptstrom anschloß- denn kaum war das Resultat verkündigt und der übliche Freitrunk hatte begonnen, so entwickelte sich eine Maffen-Keilerei. ~ . ,. WormS, 15. Juli. In den letzten Tagen fand hier eineZuiammenkunft der Vorstände hessischer Metzger- Jnnungen statt, wozu auch die Metzgermeister deS Landkreises Worms und deS Kreises Groß-Gerau behusS Gründung von Innungen daselbst eingeladen waren. Die genannten Vorstände haben nach den Ausführungen deS Vorsitzenden befchloffen, von jetzt ab von Zeit zu Zeit zusammenzutreten, um speciell ihre hessischen Jntereffen zu berathen. Dies erscheine um so nothwendiger, weil im Großherzogthum Hessen andere Fleischschaugesetze, Währschaftsgesetze usw. beständen, alS im übrigen Deutschland. Hebet letzteren Punkt berichtete namentlich ausführlich Obermeister Lautz von Darmstadt. ES wurde schließlich der Vorschlag gemacht und angenommen, eine erneute Eingabe an Großh. Ministerium des Innern und der Justiz wegen Aufhebung der verschärften Fleischschaugesetze zu richten. In derselben Versammlung wurde auch daS erfolgreiche Wirken der hier vor Kurzem gegründeten Fleischerschule hervorgehoben. Schließlich kam dte Gründung von Metzger - Innungen in den Landkreisen WormS und Groß-Gerau zu Stande. VermWo ♦ Frankfurt a. M., 17. Juli. Die Samoaner im Zoologischen Garten bleiben nur noch wenige Tage I — Sports Handel. — Briefkasten. Master franco in’s Haus. Modebilder gratis. bitt, btt Schluß der Sch-mst-llrmg wird M-nt-g Ab-nd er- feinen und In s-lbig-r Nacht noch tritt dte Truppe ihre Weiterreise nach Stuttgart an, wo sie für dte beiden nächsten Wochen ihr Lager ausschlägt. Sonntag ist der Eintrittspreis für den Zoologischen Garten noch einmal ans 50 Psg. ermäßigt. Kn diesem Tage findet die erste Vorstellung schon gleich nach 9 Uhr statt und wenn das Wetter warm genug ist, wird dann — wie man uns «ittheilt — um 10 Uhr noch einmal -in Schwtmmsest im großen Weiher stattsindeu, dem braunen Volk zum Genuß und den Besuchern zur HU0e.tD@imitnngtn enl Papi» unter Benutzung von Papier- Canälen wendet man neuerdings in England an. Diese Röhren werden hergestellt, indem mau Eellulosrpapier um ein festes Kernstück von dem gewünschten Durchmeffer herum- wickett. Jede Windung wird in geschmolzenen Asphalt ge- taucht, und man -rh-ilt aus dies- W-is- -in- sür Lust und Waffer gleicherweise undurchlässige Röhre, welche einem starken Drucke und allen sonstigen schädlichen Wirkungen widersteht. Die Röhrenstücke werden mittels Rohrstützen, die ebenfalls aus Papier hergeftellt und mit Asphalt über- roaen find, miteinander verbunden. Diese Röhren Haben, wie „DinglerS polytechn. Journal" schreibt, den Bortheil, daß fie leicht, unzerbrechlich und billig find, und große Widerstandsfähigkeit bieten. Sportskladderadtfch. - Ausschreibungen. - Industrie und - Literatur. — BereinSnachrichten. — Bekanntmachung. — eneuanen. — Illustrationen: 1- Zwischenlauf deS tnternattonalM HauptfahrmS am 28. Juni in Sttatzburg t. E. — Entscheidung des internationalen HauptfahrmS. Damenkleiderstoffe Ball- und Gesellschaftsstoffe, garantirt reine Wolle, ä 65 Pfg. pr. Mtr. Cachemir, doppeltbr., garantirt reine Wolle, L 75 Pfg. pr. Mtr. versenden in einzelnen Metern franco Oettinger & Co., Frankfurt a. Ä., Separat-Abtheilung in Herrenkleideretoffen 1003 Buxkin ä Mk. 1.35 pr. Meter. CHorotur und Arnrft» - Dia ffrittt, Wochenschau des öffentlichen LebenS. Herauf gegeben von Richard Wrede. 3. Jahrgang. Preis viertelMrltch 5 Mk. Einzelne Nummern 50 Pfg. Abonnements mrd Probenummern durch jede Buchhandlung zu beziehen. Krittk-Derlag, Berlin SW., Hedemannstraße 9. Nr. 93 vom 11. Juli- 18S6 enthält. RauS. Weiß-Blau. Von Victor Ottmann. Antisemitismus. Von Emilie Zola. Die transfibirische Eismbahn. Von H. Wigger. Die Grundlage der physischen Welt. Don vr. Eugen Dreyer. Das Ende der Sphinx. Von Dr. jur. Kuhlenbeck. Unser Preisausschreiben. _______________ — -Belo-Sport", Lahr i. B. Jllustrirte Sportszeitschrift für das gesammte Radfahrwesen, pro Quartal,1-50 Mk. bei jeder Postanstalt. - Inhalt der Nr. 20: Neue Reizmittel im Rennsport. — lieber Tourismus im Allgemeinen. (Schluß.) — Die Hosm- träger. (Eine unaussprechliche Geschichte von Fritz Held.) Deutschland. — Ausland. - Pariser Briefe. - Ehronik. - Rmnberichte. — Erregte schon die im oortgm Jahre von dem bekannten Verlage von Earl Flemming st» Slogan herauSgegebene Karte der Schweiz berechtigtes Aufsehm in der Beeten Wüt, so dürfte dk in demselben VerlagStnstitute soebm erschienme SeattaUarte■ >« LstalpeMLnder mit gleicher Gmugthuung in be^ufct werben. Die wetten ausgedehnten, zwischen dem Bodensee und Wim, der Donau und dem Adriatischm Meere liegenden GebtrgSlan^ schäften mit thrm Thälern, Hochflächm und Bergen, denm all ährltch Tausende von VergnügungSreisendm und ErholungSde dü rstigen zuellm, erfahrm auf der 73x93 Ctm. großen, sechSfarRg «u9- geftattetm Karte eine prächtige, naturgetteue und wirksame Darstellung. Außer der reichm Fülle an Obiecten und Namm, welche dem Tableau fast dm Character ttacfl gewährt die Karte ein imposantes, klares und übersichtliches Gesammt- dtld deS OstalpengebteteS, da« sie für jedm Touristen, Sommerfrischler und Naturfreund unmtbebrlich macht. Der Preis ver Generalkarte der Ostalyenländer beträgt 2Mk.: die Verlagshandlung liefert beide obenerwähnte Kartm tn einem gemeinsamen Umschlag vereinigt für 3 Mk. * * Der ««blick ei«e- glückliche« Kttlde» wirkt auf uns, wie bet Sonnenschein auf die Pflanze. ES ist deshalb unsere vor- N-Hmst« Aufgabe, d-m Kind- Hefe Glückseligkeit ju Dettoofrm, unb nichts trägt mehr dazu bei, als wenn wir auf die unserer Kinder achten und nammtlich dem so wtchtigm E^ritel der Hautpflege unsere Aufmerksamkeit zuwmdm. Zur Pflege der Haut ist daS wirksamste jetzt erlftkenbe Mittel, bas aus Lanolin her« gestellte „Lanolln ToUette-Cream-LanoUn“, d-S au» als Schönheitsmittel für Erwachfene sich unentbehrlich gemacht hat. Dasselbe finbet sich in Tubm und Blechdosen in allen Apothekm und Drogerien. Beim Einkauf achte man wohl darauf, daß sämmt- liche Packungm zur Garantie der Echtheit die Schutzmarke ri«fl' tragen.____ Ai" Lmtl Vc» 81 btt Rtanlen Versicherung' VtiSMP «, di- ® Unter 8«*" ÄÄ Ißnntn vorerst nicht meh 6586 6364 Cognac Zuckerfrei Fl. M- 3.— 6571 Süffert. 3 A Fliegen, k W Schnaken und Flöhe v in Zimmer, ▼ CM Küche ober Stallung unter 3889 6467 CD abzuqeben. Puth, Marburgerstr^24. — Druck und Beriaq brr Brühl'schen UniverfitätS-Buch- und Steindruckerei (Pietsch & Scheyda) in Gießen. Nedaction: A Echey-da. von Jos Sedlmayr MÖNCHSHOF FRANKENTHALER BRAUHAUS FRANKENTHAL i Bayern c E Dalma tödtet in drei 202 tauten alle Uhrmacher und Optiker, SetterSweg 6. rer „Deutschen Volksmacht" aufzu> nehmen. Die Willenserklärung und Zeichnung für die Genossenschaft muß durch zwei Vorstandsmitglieder erfolgen, wenn sie Dritten gegenüber Rechtsverbindlichkeit haben soll. Die Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu der Firma der Ge- noffenschast ihre Namensunterschrift beifügen. 2. Der Vorstand, bestehend aus: Adam Roth IV., Director, Karl Köhler, Stellvertreter des Directors, Philipp Köhler VI., Rendant, Johannes Lehrmund und Adam Roth II., fämmtlich zu Langsdorf. Die Einsicht der Liste der Genoffen ist während den Dienststunden des Gerichts Jedem gestattet. Lich, am 16. Juli 1896. Großherzogliches Amtsgericht. (Behördliche Anzeigen | In unser Genoffenschafts-Register wurde heute eingetragen: 1. das Statut vom 1. Juli 1896 der „Spar- und Darlehnskasfe, eingetragene Genoffenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht" mit dem Sitze zu Langsdorf. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Spar- und Darlehnskassen-Geschäfts zum Zweck der Gewährung von Dar- lehn an die Genoffen für ihren Geschäfts- und Wirthschaftsbetrieb, sowie der Erleichterung der Geldanlage und Förderung des Sparsinns. Die von der Genossenschaft ausgehenden öffentlichen Bekanntmachungen sind unter der Firma der Genossenschaft, gezeichnet von zwei Vorstandsmitgliedern in der „Deutschen landwirth- schaftlichen Genossenschaftspresse" und unverzüglich bei uns anzubringen. Gießen, den 17. Juli 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Für Metzger! Hackklötze und hackbrettcl sind wieder vorräthig. 6562 Andr. Euler. Reife-Artikel. Taschen - Apotheken, Schwämme, Frottirapparate, Toiletteseifen, Reiseseife in Blechetui und in Blattform, Parfümerien, Zahnpasta-Wasser und -Seife, Zahnbürsten, Salicyloaseline, Lanolin, Hirschtalg, Boroglycerin- lanolin, Präservativcream, Salicylstreupulver, Verbandstoffe, engl.Plaster, Hühneraugenrtnge, Stiefelschmiere, Recontipulin (Mittel gegen Jnsecten- ftiche),Salmiakflatz0Nö,Marco-Polochee Braus elimonadebonbons, Pfeffermünzbonbons, Zuckerintabletten, Citronew essenz, Alberte Cachous, Spiritousen u. s. w. empfiehlt 6560 A-lcr-Arogerle Gießen Otto Schaaf. I FauieMlch u. Schalen Omnibus-Verbindung (Abonnement billiger) Linie A Marburgerftraße—Bahnhof und zurück. Linie B Grünbergerstraße—Bahnhof und zurück. (Sonntag» unb Wochen, fttnie O Markt—Schiffenbergerwalb unb zurück tags Nachmittags nur bet günsttaer Witieinn'-') Cognac G. Scherer & Co. Langen Reines Weindestillationsprodukt. Aerztlich empfohlen.। In allen Preislagen. Flasche von Mk. 1.80 an empfiehlt Ad. Geisse, Giessen, am Kreuz. 1823 Bekanntmachung. Zufolge gestrigen Beschlusses der Stadtverordneten-Versammlung wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß in der Zeit vom 1. August bis 1. September voraussichtlich keine Sitzungen der Stadtverordneten- Versammlung abgehalten werden. Dringliche, die Beschlußfassung der Stadtverordneten-Versammlung erfordernde Angelegenheiten sind daher behufs vorgängiger Erledigung Nicht giftig! Dalma flieht es nur in / » Frühkartoffeln verkauft 6491 Friedrich Coat, ^8este^^illigst?^ezügSquell? für garantirt neue, doppeU gerrtatgte und ge- ivaschene, echt nordische Bettfedern Wir versenden zollfrei, gegen Nachnahme (|ebt$ beliebige Quantum) tollte nCUC Bett« federn per Pfd für 60 Pfg-, 80 Psg., 13JI„ 1M. 25M.U.1 Dt.40Psg.; Keine prima Halbdaunen 1M. 60 Psg- u.lM.80Plg-; Polarfedern: halbweiß 2 an, Weitz 2 M. 30 Pfg. U. 2 M. 50 Psg.; Silber- weitze Bettfederu 3 M.. 3 M. 50 W. 4 M., 5 M.; ferner: Echt chinesische Ganzdauneu(sehrMrräMg)2M.50Mg. u. 3 M. Verpackung zum »ostenprette. — Bei Beträgen von mindestens 76 M 6°f0 Rabatt. — NichtgesallendeS b«rettroiatqft jurückgenommeu. Pecher & Co. in Herford tn 'Kulmbacher ZExporKBrauerei vnißl, 18. Juli. Köllig nimmt Wöhren tägigen Aufenthalt in unb der Kreuzer „Ges dec Mrdtrabfahrt voll Wbt, Noeste, Sleve, «ihrrnd Sk. Majrstät $omlbal za W* u gu uittmtyntn gedenkt liegt tl in btt W)t zage In Snlesunot zn v in Oir Don No- ttam, 16. M. Btxiammluni u hulldert Arituntzi angenommen, in weh teschlossrn wird, welch hgtt Erhöhung des \ später abzuhaltenden ielondere soll in Ein; unb Behörden die l rrhöhnnz in politisch ziehün« üar gelegt ui hielt Angelegenheit in Mil, 18. Juli Ma- Zig." aus Si Berichte, daß zwischen stimmten Sammelpun Lruppm blutige Kam seien niedergebrannt u uiedergemetzell wordei der türkischen 'Eiche. Die Grer ^^ngrv>alt zurück. 18. ^li. Mvüsftrchrndrn u S,»ti Ml UM ‘f/W Wtt, J Staaten i schkvlillkt. ,e bayerischen Handl b°- Ziel der ' Ä"“8 il[l» Wertet wird. ÄS*1 «b-r » t *9 treten. werden ti/J,8, 3ul «ft»« Ä'Ä KV-Ä