öunsch mit J2bJu 8» Hoittra&t 54 ° 8* fL WLZ ^oner 2äben7^eu7r~nB vermitthen. u j-MtSrnjWii 11 wer tu vnmiU m rnöbl Zimwrr ttn trfa L eonvenkrah« LL ■’ tneininberflebenbe, flirte Zimm Htrru obir Dame altii) ' der Exp-d. Kiese? UM r.bl möbl. zimmer _8UbUM an bie^LSJ? STwK^i» Lehrhng ■* SGldildw» «»”* MiW Df|rtenw Mittwoch den 19. Februar 1896 Erstes Blatt M. 42 Gießener Anzeiger Kenerat-Mzeiger. Zlmts- unb Anzeigeblatt für den "Kreis Gieren Hratisöeikage: Gießener Kamitienökätter. Innahmr von Anzeigen zu der Nachmittags für bei folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Dorm. 10 Uhr. Rcbaction, ExpeditioO und Druckerei: Kchnkstratz-Nr.1, Fernsprecher 5L i VierteljLhriger Avonnemeutrprelst 2 Mark 20 Pfg. mtt Bringerlohn. । Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pf^ Die Gießener WamtkieuvtLIler werden dem Anzeiger »öchmtlich dreimal brigelegt. Der #U|ener Auzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montag-. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Deutscher Reichstag. 42. Plenarsitzung. Montag, den 17. Februar 1896. Präsident o. Buol ruft den Abg. Stadthagen (Soc.) wegen Beleidigung de« KrtegSmtnifterS in der SamStagssttzung nachträglich zur Ordnung (Beifall.) DaS Haus setzt sodann die zweite Berathung des Militär- Etats fort. Bet Eapitel „Miltlärgeistltchkeit" versichert Generallteutenant o. Spitz gegenüber dem Abg. Lingens (Ctr.), der Militärverwaltung liege die Sorge für die religiösen Bedürfnisse der Soldaten am Herzen, und bestreitet, daß evangelische Offiziere, die sich katholisch trauen und ihre Kinder katholisch taufen lassen, Nachtheile in der Beförderung zu befürchten hätten. Aus eine Beschwerde deS Abg. Speiser (d. Vp.) erwidert Generalmajor Matter, der Director eines württembergischen Mlttärgesäkignisses, der Briefe eines Milttärgefangenen vernichtete, sei dahin rectifictrt worden, daß die Vernichtung ungerechtfertigt gewesen. Auf eine Beschwerde des Abg. v. Ezarltnski (Pole) über die Beichtmpfung katholischer Soldaten in Bromberg durch einen Hcup'inann sagt der Krtegsmintster genaue Untersuchung und event. 9t( nubur zu. Abg. Richter (fr. Dp.) constatirt, daß trotz der Einführung der zweijährigen Dienstzeit jetzt weniger Vakanzen im Unterosfiziers- stomde entstehen als früher; die Leute seien offenbar jetzt mehr geneigt, hu Dienste xu bleiben. Graf Roon (cons.) hebt die Nothwendigkeit der Neuregelung der Pensionsoerhältnisse der Militärcap llmeister hervor. Auf eine Anregung des Abg. (Sailer (d. Vp.) rechtfertigt Major v. Wachs die EtatSansätze für die Unteroffizierdienst- prkrnten. Abg. Frhr. v. Gültlingen (Rp.) beantragt, die nöthigen Mittel in den Etat zur Beschaffung warmen Akendbrods für die Mannschaften ein,ustellen. Die Miitel könnten eventuell durch eine pragresfioe Wehrsteuer aufgebracht werden. Generalmajor v.'Gemmingen bezeichnet die jetzige Verpflegung der Mannschafien als vollkommen ausreichend; die Militärverwal- tumg würde ftdoch die Bereitstellung der gedachten Mittel dankbar bezrüßen. Abg. Richter (fr. Vp): Wenn man sich in den Marine- foriberungeit einschränke, könnten die Mittel für die Abendkost beschafft werden; eine Wehrsteuer sei aber höchst unpopulär. Abg. Gröber (Ctr.) beantragt eine Modifikation des Antrags Aibltlingen. Danach sollen im nächsten Etat Mittel zu dem Versuche eingestellt werden, warme Abendkost einzuführen. Redner spricht sich gegen eine Webrsteuer aus. Abg. v. Frege (cons.) schlägt zur Beschaffung der Mittel eine Z« nggesellensteuer vor. (Große Heiierkeit.) Die Hauptsache fei aber die Festlegung der Malricularbetträge. Frhr. o. Gültlingen zieht seinen Antrag zurück. Abg. Ham mach er (ntl.) wünscht, daß die genannten Versuche nur bei einzelnen Truppentheilen stattfinden. Abg. Richter stimmt dem Antrag Giöber zu und schlägt die Besteuerung der Titel- und Adelsverlethungen vor. Abg. Bebel (Soc.) hebt die Nothwendigkeit hervor, zu prüfen, woher die Mittel zur Adendkost zu nehmen wären. Die Abstimmung über den Antrag Gröber erfolgt erst bei der bittten Lesung des Militäretats. Auf Anregung Bebels legt Generalmajor Frhr. v. Gemmingen baß Verhältniß der Militärverwaltung zu den Gewerbevereinigungen bezüglich der Lederlteferungen dar. Die weitere Debatte berührt die Frage der verbeiratheten Unten assiziere, die Frage der Erhöhung des Gehaltes der Militärärzte und die Frage der Reisekosten und Tagegelder. Schließlich wird die von bei Budgetcommission beantragte Resolution betr. die Bemeffung bei Vorspannvergütung debattelos angenommen. Nächste Sitzung morgen 1 Uhr. Tagesordnung: Antrag liier und Ancker, betr. daS CoalitionS- und Versammlungsrecht, brüte Antrag Förster auf Aufhebung des Impfzwanges. Schluß 5Ve Uhr. Deutsche» Reich. Berlin, 17. Februar. Die „Post" meldet: Der ehemalige Rechteanwalt Dr. Fritz Friedmann soll, wie in Snwaltskreisen verlautet, da daS Geld, welches er mit» genommen, zur Neige gegangen, allen Ernstes mit dem Ge- ianken umgehen, freiwillig nach Berlin zurückzukehren. — Gegen die geplante Abänderung des I!ch fisch en Wahlrechts hat sich der berühmte Leipziger Rechtsgelehrte, Geheimrath Prof. Dr. Sohm, in einer ton den „Leip;. Reuest. Rachr." veröffentlichten Kundgebung zmz entschieden ausgesprochen. Profeffor Sohm bezeichnet iie etwaige Annahme der Wahlrechtsvorlage durch den sächsischen Landtag geradezu als ein Unglück für Sachsen md belegt diese Anschauung allerdings mit bestehenden Gründen. 6r führt namentlich aus, daß daS vorgeschlagene inbircctc sklmsfenwahlchstem daS Wahlrecht der unteren Klaffen nahezu kotwerthen und hierdurch eine Ungerechtigkeit bedeuten würde. Profeffor Sohm giebt zu, daß infolge deS geplanten neuen Wahlgesetzes die Socialdemokratie möglicherweise überhaupt ms dem sächsischen Landtage verschwinden würde, er betont itbcod), daß hiermit nur ein Symptom der ausgesprochensten kamkheit unseres Volkslebens, nicht jedoch auch letztere selbst tnrlirt werden würde. Außerdem weift Sohm auch darauf sio,, daß die Socialdemokratte, falls sie sich wirklich in de« Affach behaupteten unaufhaltsamen Anschwellen befände, neben der dritten Klaffe bald auch die zweite Klasse der Landtagswähler in Händen haben würde und nachher wäre die von dem neuen Wahlgesetz erhoffte hauptsächlichste Wirkung illusorisch gemacht. Vor Allem aber hebt Profeffor Sohm hervor, daß durch die Wahlreform die bürgerlichen Parteien in den Augen der großen Maffe eine ungünstige Stellung gegenüber der socialdemokratischen Partei erhielten, letztere würde als die Vertheidigerin der bedrohten Dolksrechte er* scheinen, und die Wahrnehmung, daß die socialdemokrattschen Führer als Diener der Gerechtigkeit und Vertreter der erworbenen Wahlbefugnisse der besitzlosen Menge aufträten, müßte einen gewaltigen Eindruck auf die breiten Maffen machen. — Es erscheint indeffen trotzdem zweifelhaft, ob sich die wahlreformfreundliche Mehrheit des sächsischen Landtages durch diese schweren Bedenken etneß der hervorragendsten unserer RcchtSlehrer in ihrer Stellung zu der Wahlresormvorlage wieder beirren lassen wird. Ausland. Loudon, 16. Februar. Bei einem um 2 Uhr Morgens in einem bewohnten Hause im Soho Viertel stattgehabten Brande kamen 11 Personen ums Leben, von denen 6 durch Verbrennen und Ersticken, die anderen durch einen Sprung aus dem Fenster auf die Spitzen eines Gitters ihren Tod fanden. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correfpondenz-Bureau. Kaltowitz, 17. Februar. Von den fünf in der „Königin- Louise-Grube" verschütteten Bergleuten sind bisher ein Todter, ein leicht und ein schwer Verletzter aufgefunden. Die RettunoSarbeiten werden fortgesetzt. Wacheuheim, 17. Februar. Im vorigen Jahre war dahier ein junger Mann RamenS Michael Hirsch alö israelitischer ReligionSlehrer, Schächter und Friedhofausseher thätig. Er wußte sich durch gewandtes Benehmen Sympathien und Srebit zu verschaffen, war aber etneß TageS unter Hinterlassung zahlreicher Schulden spurlos verschwunden. Wie die „Pf. Bl." melden, wurde nun Hirsch in Simmern als Betrüger höheren Stils verhaftet. Wie Pastor Partitsch in Oldenburg hatte sich H. die nöthigen Zeugniffe selbst angefertigt. Paris, 17. Februar. Bei der gestern Vormittag stattgefundenen Zusammenkunft waren die Minister einstimmig der Ansicht, daß die letzten Beschlüsse der Depu- tirtenkammer ihnen die Pflicht auferlege, diejenige Politik weiter zu verfolgen, welcher die Kammer ihr Vertrauen bezeugt hat. London, 17. Februar. Das Auswärtige Amt erklärt, daß die britischen Martnetruppen nach Söul lediglich zum Schutze der englischen Gesandtschaft wegen des bedrohlichen Aussehens der koreanischen Angelegenheiten entsandt wurden. Stockholm, 17. Februar. Auf zahlreiche Anfragen betreffs Nansens erklärt Nordenskjöld, eß sei wahrscheinlich, daß Nansen im nördlichen Theile beß karischcn Meereß oder in der Nähe des CapS Tscheljuskin, wo die „Begast 3. ihren Courß veränderte, im Eise sestgeblieben, später nicht freigekommen, vielleicht aber nördlich bis zum 78. Grad n. Br. getrieben wurde. Hier habe Nansen Land gefunden und Schlitten- oder Schneeschuhfahrten unternommen, aber auf diese Welsk/, kaum den Nordpol erreichen können, weil eine solche Fahrt für eine Entfernung von 1200—1500 Kilometern unmöglich erscheine. Depeschs» beß $ Kreta , Herold*. Berlin, 17. Februar. DaS Abgeordnetenhaus berieth heute den Bau-Etat. Nächste Sitzung Mittwoch. Auf der Tagesordnung stehen kleine Vorlagen und Fortsetzung. Berlin, 17. Februar. Reichskanzler Fürst Hohenlohe hat sich zur Beisetzung seines Bruders heute nach Wien begeben und gedenkt Donnerstag wieder hier ein» zutreffen. Berlin, 17. Februar. Die R eich ßta gS - Co wmis sion für daß bürgerliche Gesetzbuch trat heute zu ihrer ersten Sitzung zusammen. Der Vorsitzende, Abg. Spahn, wies zunächst auf die Bedeutung beß Werkes hin und versprach die Vorlage möglichst schnell zu erledigen. Wöchentlich sollen vier Sitzungen stattfinden. Auf seinen Vorschlag wurde dann noch eine besondere Redactionß- Commission eingesetzt und hierauf die ersten hundert Paragraphen angenommen. Bei § 6, welcher die Entmündigung wegen Trunksucht zuläßt, gelangte eine Resolution beß Abg. Gröber einstimmig zur Annahme, in welcher die Commission die Erwartung auß- spricht, daß bei der bevorstehenden Revision der Civll-Proceß- Ordnung daß Entmündigungsverfahren im Sinne eines besseren RechtSschutzcß des Beklagten abgeändert, insbesondere die volle Berücksichtigung der von dem Beklagten erbetenen Beweise gesichert werde. Berlin, 17. Februar. Der Bundeßrath wird am Donnerstag die 25jährige Wiederkehr des Tages, an welchem der Bundesrath die erste Sitzung abhielt, durch ein Festmahl begehen. Berlin, 17. Februar. Die Conservativen, die Reichs- parteiler, Nationalliberalen und das Centrum haben sich über die Erinnerungßfeier an die erste Reichßtags- sitznng am 21. März 1871, welche gleichzeitig die Feier der Gründung beß Reiches durch das Parlament darstellen soll, geeinigt. Daß Zustandekommen der Feier ist demnach gesichert und findet am 21. März im Reichstagßgeböube statt. Berlin, 17. Februar. Siaatssecretär Dr. v. Stephan wird in den nächsten Tagen eine Urlaubßreise nach Italien antreten. Berlin, 17. Februar. Die Zahl der strikenden Con- fectionßarbelter und Arbeiterinnen nimmt mit jedem Tage zu. Bisher sind 14000 Strikekarten außgegrben worden. Die Gesammtzahl der Strikenden wird auf etwa 30000 geschätzt. Auch die Arbeiterinnen der Blousen-Branche haben sich dem Strike angeschloffen. Berlin, 17. Februar. Dem „Kleinen Journal" wird aus Wien gemeldet, baß weder in der Hofburg, noch im Palais des Erzherzogs Carl Ludwig seit zwei Tagen irgend eine beunruhigende Nachricht über das Bifinden beß Thronfolger ß eingelaufen ist. Die Nachricht von dessen Tode dürfte dadurch entstanden sein, daß ein anderes Mitglied beß kaiserlichen Hauseß, Erzherzog Albrecht Salvator, ein Bruder beß jüngsten Schwiegersohnes Kaiser Franz Josefs, in Grieß bei Bozen, woselbst derselbe seit einigen Wochen zu seiner Erholung weilt, sehr bedenklich erkrankt ist. Berlin, 17. Februar. Mit dem Confectionsstrike beschäftigten sich gestern Mittag fünf von socialbemokratischer Seite einberufene Volksversammlungen, in welchen die Reichs* tagSabgeordneten Schönlank, Schmidt-Magdeburg, Fischer, Wurm und eine Frau Grenzenberg referirten. Der Andrang war ein so großer, daß die Versammlungslocale polizeilich geschloffen wurden. Die Strikenden wurden zu fernerer muthigen Ausdauer angefeuert. ES wurde mitgetbeilt, daß heute Nachmittag 13 öffentliche Versammlungen der Strikenden stattfinben werden. Berlin, 17. Februar. In der gestern Vormittag abgehaltenen Versammlung der Confectionäre, die von etwa 300 Fabrikanten besucht war, wurde einstimmig be- schloffen, durch Veröffentlichung daS große Publikum über die wirklichen Ursachen beß Striktß aufzukläreu. Es wurde ausgeführt, daß durch den fortwährenden Zuzug von auswärts ein Ueberfluß an Arbeitskräften entstanden sei, den man unmöglich beschäftigen könne. Daraus resultire der Strike. Berlin, 17. Februar. Die Stellungnahme der Frauen zum bürgerlichen Gesetzbuch wurde in einer von über 1000 Frauen und Männern besuchten Versammlung gestern behandelt. Als Rednerinnen traten Frau Stritt auß Dresden und Fräulein cand. jur. AugSpurg auf. Beide begründeten in 'längeren Ausführungen die bekannten Forderungen. Der Münchener Beschluß gelangte einstimmig zur Annahme. Fravksnrt a. M., 17. Februar. Die „Franks. Zig." meldet auS Amsterdam: Die Diamantarbeiter find in den Aus st and eingetreten. Bern, 17. Februar. 10000 Eisenbahnbeamte beschlossen gestern einstimmig in Aarau, den 29. Februar alß letzten Termin zur Bewilligung der von ihnen gestellten Forderungen feftzusetzen. Falls die Bahnverwaltungen diese Forderungen nicht bewilligen, wird sofort in den Strike ein- getreten werden. Rom, 17. Februar. Der König wurde vom Herzog von Aosta nochmals um Uebettragung eines Commandos in Afrika ersucht. Paris, 17. Februar. Der Präsident Faure wird seine Reise nach dem Süden Frankreichs wegen der voraussichtlich längeren Dauer der Krisis nicht ausführen. Die EmpfangSvorbereitungen wurden deshalb schon in Marseille aufgehoben. Sofia, 17. Februar. Anläßlich der Umtaufung beß Erbprinzen Boriß spendete der bulgarische Bankier Georgiern die Summe von 800000 Frcß. zum Ban einer Universität in Sofia. Konstantinopel, 17. Februar. Am Samßtag ließ die russische Regierung der Pforte die Mittheilung zugehen, daß Thäter sehd Eichhorn, -sie gegeL die Anerkennung deS Fürsten Ferdinand keine Einwendungen zu machen habe. eine fröhliche Gesellschaft am WirthStisch daS feierliche @e löbniß ab, daß btcjtnlflc deutsche Militärkapelle, die in Pari- zuerst die „Worzelberscht" spielen würde, ein Geschenk von 100 Thalern erhalten solle. ES war der gestern verstorbene peusionirte Musikmeister vom Nassauischen Infanterie - Regi ment Nr. 87, Herr Leopold Müller, der bei dem Einzug der Deutschen in Paris sich dieses Versprechens eriuuerte, davon seinen direkten Vorgesetzten Mittheiluug machte und von diesen auch die Erlanbniß erhielt, die „Worzelberscht" als Einzugsmarsch zu spielen. Der Pariser Straßenjugeod soll die Musik sehr gefallen haben. Don den damaligen Musikern der 87er Capelle find heute noch vier im Orchester der Stadt Mainz thätig." * Wie Rothschild seinen Tokayer zahlt. Der theuerste Tokayer, den eS je gegeben hat, dürfte wohl gegenwärtig in Frankfurt getrunken werden. Dem Chef des Frankfurter Hauses Rothschild, Baron Willy v. Rothschild, der sich von einem schweren Influenza-Anfall in der RecouvaleScenz befindet, war alter Ungarwein verordnet worden. Man wandte fich, wie das „Wiener Fremdeublatt" erzählt, an einen hiefigen Privatier, deffen Besitz an altem Tokayer bekannt ist, und er überließ dem RecouvaleScenten fünf Flaschen davon, indem er gleichzeitig eine Bezahlung ablehnte. Daraufhin ließ Baron Rothschild den Armen für jede Flasche tausend Mark auszahlen. • Marburg, 17. Februar. Bet dem gestrigen Tanzvergnügen in Wetter wollte der Wirth Jank die Ruhestörer entfernen. Er wurde von einem dieser am Halse gewürgt, sodaß der Tod sofort eintrat. • Mülheim a. d. Ruhr, 14. Februar. Zwischen zwei Reserve-Offizieren von DuiSburg, einem GerichtSrefereudar und einem jungen Kaufmann, fand gestern Morgen hier in der Nähe ein Ptstolenduell statt- der Kaufmann erhielt einen Schuß durch den Kopf und war sofort todt. Dir Ursache deS Duells soll ganz geringfügig — ein Streit aui einem Maskenball — gewesen sein. * Elberfeld, 12. Februar. Ein warnendes Beispiel für Thierquäler stellte zur Genugthuung aller Thterfreundr die hiesige Strafkammer auf, indem sie einen Schleifer von Höhschetd bei Solingen wegen Sachbeschädigung und Thier- quäleret zu der hohen Strafe von einem Jahr Gefängnitz verurtheilte. Der Schleifer hatte einen Wolfsspitz unter dem Schwanz und am Hinterkörper mit Terpentin bestrichen, war dem Thiere schreckliche Schmerzen verursachte- das arme Vieh rutschte fast eine Stunde heulend umher, was die br lustigten Zuschauer „Schlittenfahren" nannten. Zum Schluffe zündete der Schleifer die Flüssigkeit an, worauf der Hund als lebende Fackel davonrannte. Sein Herr fand ihn am andern Morgen, hinten halb verkohlt, aber noch lebend, vor der Thür. * Altona, 15. Februar. Der Knabenmörder Carl Broci- VemWe*. * Hol «er mol de Worzelberscht, hol mer mtl de Schwamm! Aus Mainz, 16. Februar, wird der „Kl. Pr." geschrieben: „Vor Zeiten war hier ein preußischer Marsch in Fleisch und Blut der Mainzer übergegangen, nach besten Klängen daS Volk bei fröhlichen Gelegenheiten daS „schöne" Lied sang: „Hol mer mol de Worzelberscht, hol mer mol de Schwamm!" Al- der Krieg mit Frankreich au-brach, da legte in Mainz jede Spur. ♦ Leipzig, 13. Februar. Schuldirektor der unglückliche Vater jenes jungen Mädchens, das angebliL aus Liebe zur Betrügerin wurde (sie sammelte unberechtigt Gelder für Zwecke der inneren Mission, um fie dem in Notd geratenen Bräutigam zu senden), wurde heute als Letchr aus dem Pletßenfluffe gezogen. Seit Mittwoch voriger Woche war der bedauernSwerthe Mann bereits verschwunden. * Metz, 17. Februar. Wie die „Lothringische Zeitung' meldet, wurden in Ni e d er-R ent gen, Kreis Diedenhofrn. 15. bis 1 6,000 römische Münzen au- dem « urd 4. Jahrhundert im Gewicht von nahezu einem Centner ge funden. Die Münzen wurden der Gesellschaft für lothringische Literatur Kauft — ES hat sich der Mangel eines Werke» über VLder, Ko»' orte u«d Lommrrfrischen in unserem herrlichen Bayrrtw» Hochland und dem Slgäu fühlbar gemacht und wird au« dteim Grundr im Frühjahr im Verlag von PH. L Jung in Müacke ein solche« Werk erscheinen mit dem Wunsche, e« möchte weit die Grenzen unseres Bayernlandes von den eigenartigen Schonhee» des Bayerischen Hochlande« Kunde bringen und zum regsten -otb» aller seiner Gauen beitragen. — $*« «och der Elter». Practische Anl^tuna zur ziehung der Kinder vom frühesten Alter biS zur SclbstständiA von Dr. Karl Oppel. Vertag von Moritz Dresterweg. CocoUs unb prwhtjkUet Sieb«, 18. Februar 1896. Ernannt wurde die Wittwe des Gerichtsvollzieher« Manu zu Seligenstadt, Bertha Mann, geborene Fritz, zur Oberaufseherin am LaudeSzuchthauS Marienschloß. ** Psychiatrische Klinik. DieEröffnung der Klinik erfolgt mit einer einfachen Feier und einer Führung durch die fertige Anstalt am 25. Februar früh um 11 Uhr. Geistliche Mufikauffuhrnug. Wie wir hören, findet am 27. Februar, AbendS 8 Uhr, tu der JohanneSktrche eine geistliche Musik«Aufführuug statt, welche daS Jntereffe der Freunde und Kenner der ernsten Kirchenmusik in Anspruch nehmen dürfte. Die Aufführung ist durch eine Vorlesung über die Geschichte der kirchlichen Tonkunst veranlaßt worden und sollte den Hörern derselben die nöthigen musikalischen Illustrationen bieten. Fräulein Meta Buff hat sich in Verbindung mit einem Kreise ihrer Schülerinnen und verschiedenen Musikfreunden in daukenSwerther Weise bereit finden lasten, ihre geschätzten Kräfte zur ersten Serie der Vorführungen zur Verfügung zu stellen, welche die Ent- Wickelung deS Kunstgesanges (Motette) zur Anschauung bringt, »ährend der evangelische Kirchengesang Verein sich freundlich erboten hat, die zweite Serie (Entwickelung der spectfisch evangelischen Kirchenmusik, des Kirchenliedes und der Choral- Motette) zu übernehmen. Wegen anderweitiger Aufgaben, welche die Kräfte deS Kirchengesang-VereinS ganz in Anspruch nehmen, muß die zweite Aufführung für dieses Semester ausfallen. Dem Programm der ersten sind jedoch charac« teristische Werke der deutschen evangelischen Kirchenmusik (Eccard, Schütz, Bach, Grell) angefügt, so daß die Hörer doch einen vollständigen, wenn auch gedrängten Ueberblick erhalten. Um auch wetteren Kreisen unserer für Kirchen- mufft so lebhaft interesfirten Gemeinde den Besuch der Auf- führung zu ermöglichen, haben sich die Veranstalter entschloffen, dieselbe öffentlich und unentgeltlich zu halten. Für Diejenigen, die auf reservirte Plätze reflectiren, sind solche gegen 1 Mark vorgesehen. Der etwaige Ertrag ist zur Renovation unserer Stadtkirche bestimmt. Dem Programme find die nöthigen geschichtlichen Erläuterungen beigegeben. Eoncert Verein. Holländische« Damenterzett. Die „Allgemeine Schweizer Zeitung" bringt über ein Auftreten des beliebten Terzettes in Bafel vom 5. Februar ds. IS. eine ausführliche Besprechung, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Die holländischen Singvögel, die Frl. de Jong, Cvlver und SnyderS, haben auch in Basel ihr Publikum mit den ersten Klängen ihrer glockenhellen Stimmen erobert, nachdem fie in den deutschen Musik- centren ihren Namen begründet, und sogar die conservativsten Leipziger Gewandhausbesucher bezaubert hatten. ES läßt sich kaum etwas Frischeres und Vergnüglicheres denken, als der Zusammenklang dieser drei wie von Natur zusammengehörigen Stimmen, von denen keine der andern den Platz wegnimmt, und die immer wie aus einem einzigen Munde zu ertönen scheinen. Eine sorgfältige Intonation, gleichmäßiger Timbre und eine bis zur Virtuosität vervollkommnete Ausgeglichenheit verbindet Sopran, Mezzosopran und Alt miteinander und läßt auS dieser selten gefundenen Einigkeit des Ensembles einen ebenso feinen, als fröhlichen, herzlichen Gesang er- klingen. DaS Publikum gab sich diesem ergötzlichen Drer- klang, der sowohl äußerlich wie Innerlich aus einem Gusse war, wie einem Sinn und Seele öffnenden Naturgenuß mit Behagen hin, und wurde nicht müde, die Damen, die sich auch in der Toilette schwesterlich gleich waren, und schon durch ihr ungeziertes Auftreten die Sympathien für sich gewannen, immer wieder von Neuem zum Singen zu nöthigen. Die Damen haben denn auch dem Drängen der klatschenden Menge in freundlichster Weise stets nachgegeben und mit Zulagen nicht gegeizt- und doch hätte man noch lange ihrem lieblichen Singen zuhören können. Ihr Repertoire setzt sich hauptsächlich aus Volksliedern deutschen, holländischen und norwegischen Ursprung- zusammen. Auch die erste und größte Nummer, BargtelS „Im Frühling" (mit Clavter) ist der Volksweise getreu abgelauscht und frisch in die Natur hineingesungen. Die kleineren Lieder, fünf an der Zahl, waren sämmtlich ohne jede Begleitung auswendig vorgetragen und, beiläufig bemerkt, in jedem Idiom mit vortrefflicher Aussprache wiedergegeben. ES war zunächst das hier aus einer Müasteraufführung bekannte „altböhmische Volkslied" mit seiner kindlich naiven Melodie und den wie Kinderlocken sanft auf- und abwellenden Figuren der Sopranstimme - dann das Miniaturlied „Kleine Waffertropfen", ein aller- liebstes Stück, das den Damen besonders ans Herz gewachsen scheint, und daS von BrahmS arrangirte Volkslied „Da unten im Thale", ein wunderschön abgetönter Gesang, namentlich im Pientsfimo, deffen Eintritt wie daS sanfte Register einer Orgel tönte. Im zweiten Theile folgten noch zwei norwegische Lieder in französischer Sprache, ebenfalls meisterhaft im gleichmäßigen Abtönen und im Verhauchen des Ptanissimo. Diesem freigebigen Programm haben die Damen noch da« „Lob der Mufik" von Kaufmann und ein Madrigal von FabrictuS beigefügt. *• Kronbaner'scher Quartett Verein. Der Reinertrag deS ConcerteS vom 2. Februar hat die beträchtliche Summe von Mk. 600 ergeben. Von dieser werden dem Herrn Rechner de« Kriegerdenkmalsfonds in aller Kürze Mk. 300 auSgezahlt, während die anderen Mk. 300, die für den Baufonds einer Tonhalle bestimmt sind, der zuständigen Behörde überwiesen werden. •• GaSpreis-Ermähigung. Auf die in heutiger Nummer unseres Blattes enthaltene Bekanntmachung des städtischen GaS« und Wafferwerk«, GaSpreiS-Ermäßigung betreffend, machen wir die GaSconsumenten und solche, die es z« werden beabsichtigen, hiermit besonder« aufmerksam. troneck ist heute hingerichtet worden. ♦ Wesselburen (Holstein), 17. Februar. Die hier wohnende Wittwe Woll stein wurde heute Morgen ermordet Im Bette ausgefunden. Von dem Thäter fehlt SW HM* SL ln<0Tbtn*n6t" KK leben1 •• Ueberfahren von einem Leiterwagen wurde heute i Mittag ein Srndent. Derselbe ging mit seinem in Fastnacht«- stimrnung befindlichen Commilitonen an dem von anderen I Studenten besetzten Wagen, fiel zu Boden und gingen ihm die Räder über die Beine, die anscheinend schwer verletzt wurden. Der Dieb, welcher in der Nacht vom 16. aus 17. MtS. den Einbruchsdiebstahl in der „Herberge zurHeimath" ausführte, wurde gestern sestgevornrnen. Er gestand den Diebstahl ein und fanden sich auch die gestohlenen Sachen bei ihm vor. Turkeuloose. Anschließend an unsere jüngste Notiz, betreffend früher gezogene und noch nicht eingelöste Türken- loose, können wir heute mittheilen, daß die hiesige Bankfirma Conrad Dietz eine vollständige Liste sämmtlicher bis jetzt noch unerhobener Gewinne besitzt und gerne bereit ist, daS Nachschlagen kostenlos zu besorgen. Zu Amerika verstorbene Heffeu. Lexington, Lee Co., TexaS, Frau Auguste Grusendorff, verwittwete Hillegeist, 61 Jahre alt, auS Michelstadt. Florence Township, WlllamS Co. O., Heinrich Gerardt, 66 Jahre alt, aus Burg-Bracht. Dyer, Jnd. Wlttwe Elisabeth Kaiser 69 Jahre alt, auS Darmstadt. New York. Llsette Nestrock geb. Zinßer, 46 Jahre alt, auS Alsfeld. Sweetland Township, Ja. John Teitsch, 70 Jahre alt, auS Darmstadt. x Leihgestern, 17. Februar. Vergangenen SamStag gegen 9 Uhr Abends brach in der Scheuer des Oeconomen Martini Feuer aus. Die OrtSfeuerwehr beschränkte daS Feuer auf seinen Herd, sodaß wettere Gefahr und Schaden nicht entstand. Man vermuthet Brandstiftung. Die Scheuer war versichert. (§) Ruppertenrod, 17. Februar. Der Pachtpreis für die Jagd ist, wie in fast allen Gemeinden, auch für die hiesige bet der heutigen Verpachtung in die Höhe gegangen. Die tn drei Abbtheilungen verpachtete Jagd kostete seither 362 Mk., jetzt 454 Mk. Wenn man bei diesem Preis in Erwägung zieht, daß der Wildstand, namentlich der Hasenbestand im Vergleich zu anderen Gegenden, hier ein sehr mäßiger genannt werden muß, so ist der Pachtpreis als ein hoher anzusehen. Die eine Abtheilung der Jagd, welche seither zur Großherzoglichen Jagd gepachtet war, wurde von I einem Frankfurter Herrn erstanden. — In Ober - Ohmen, wo gleichfalls heute die Gern eind ejagd verpachtet wurde, ging der seitherige Pachtprets von 240 Mk. auf 550 Mk. Auch hier war es ein Frankfurter Herr, der den Preis in die Höhe trieb. Diese Frankfurter Herren, welche jedenfalls geglaubt, hier Im Vogelsberg recht billige Jagden erstehen zu können, hatten sich aber doch in dieser Annahme gründlich getäuscht. R Reichelsheim, 17. Februar. Ein reicher Deutsch, amerikaner, auS dem benachbarten Dornassenheim stammend. gedenkt seine Erfahrungen, technische Fertigkeiten, Kenntnisse und Capitalien aus dem Brauereigebiete durch Gründung einer Mälzerei in der mittleren Wetterau, voraussichtlich hier in Reichelsheim, nutzbar zu machen. Erwägt man, daß die Wetterauer Gerste schon jetzt eine vortreffliche Brauergerste ist, die aber noch bedeutend ver- bessert werden kann, so ist Reichelsheim, wenn es durch eine Bahn an den großen Weltverkehr angeschlossen ist, ganz vor- trefflich geeignet, den Mittelpunkt für den veredelten Gersten« bau und den VerbrauchSort für die Gerste durch eine Mälzerei । abzugeben. Wahrscheinlich wird die Malzfabrik eine ungleich ! höhere Sympathie in landwirthschaftlichrn Kreisen Hervorrufen, als beispielsweise die bei Ilbeshausen zu errichtende Margarinefabrik. Die electrische Beleuchtung des Städtchen- mit Hilfe der Dampfmaschine in der Molkerei oder in der Malzfabrik soll gleichzeitig mit erwogen werden.—Die Geländeerwerbung für die neue Bahnlinie ist ohne Expropriationsverfahren ermöglicht worden. Gegenwärtig wird der Unter- gründ an denjenigen Stellen untersucht, wo StationS« gebäulichkeiten u. dgl. errichtet werden sollen. ? Ans dem Vogelsberg, 17. Februar. Nicht bloß der Preis sür Weizen ist bemerkenSwerth in die Höhe gegangen, auch die Korn preise sind gestiegen. Man bezahlt jetzt für den Doppelcentner Korn, der im verflossenen Herbste kaum 13 Mk. galt, 15 Mk., für Weizen 16 Mk. Die Brod« frucht ist aber in diesem Jahre ganz besonders rar, sodaß nur wenige Landwirthe davon zum Verkaufe übrig haben. △ Mainz, 17. Februar. Unter Aufsicht eines Premier- lieutenantS finden gegenwärtig bet dem 117. Regiment hier dreimal wöchentlich Uebungen im Radfahren statt. Neben dem raschen Fahren dreht eS sich bei den Uebungen hauptsächlich darum, die Mannschaften im Fahren auf schlechten Wegen, Fußsteigen, im Walde, bergauf unKbtigab gründ« lich auszubilden. ES werden zu den Uebungen ausnahmslos Kiffenräder mit Stellvorrichtungen benutzt, und wird von einem ausgebildeten Fahrer eine Geschwindigkeit von 15 Kilo« meter per Stunde verlangt. □ AuS Rheinhessen, 17. Februar. Veranlaßt durch die Regierungsvorlage, berr. die Abänderung de- Gesetzes über die Erwerbs- und WirthschaftSgenoffenschaften, hat die Binger Handelskammer eine Eingabe an den Reichstag gerichtet, die sich gegen die in dem Co nsumv er ein sw es en heraus- gebildetenMißstände wendet, und verlangt, daß sämmt- liche derartige Vereine und Genoffenschaften den säuerlichen Staat«- und Gemeindesteuern in vollem Umfang unterliegen, wie die übrigen Gewerbetreibenden. Geschichte überwiesen. ♦ Schaffhausen, 14. Februar. In der vergangener Nacht wurde eine 30jährige Hebamme auS Pefenhosen m Baden unter einem Vorwande nach dem Orte Zollhouk gelockt und aus dem Weg: dahin getödtet. Der Mörder der 55jährige Vincenz Kurz vyn Ried In Baden, Ist verhaftet • WaS ein Lehrvertrag von heute Alle« enthalten ml Einer Waisenbehörde im (Sauton St. Gallen lag jüngst für einen 17jährigen Lehrjungen ein Lehrvertrag zur ©<■ nehwigung vor, welcher thatsächlich als letzte Bedingung der Paffus enthält: „Der Lehrling verspricht, während der Lehrzw keine H o ch z e l t zu halten." — Welch erschreckliche Beschränke, der persönlichen Freiheit deS armen Jungen? • Paris, 7. Februar. Vor etwa acht Tagen verschuc hier auf der Straße ein ärmlich auSsehender GrelS, cir Amerikaner, der angeblich PeterS hieß, in dessen Dachstu" Werthpapiere im Betrage von zwei Millionen gefunden wurden. Ein Testament konnte nicht entbet werben - die Millionen wurden versiegelt und in dv Depofitenkasse hinterlegt. Der Polizeicomwissar Pefchmb der mit der Führung der Angelegenheiten betraut wurre erhält nun täglich Hunderte von Briefen aus 8ron“ttt Deutschland, Italien und England, in welchen Erbansprüy geltend gemacht werden. ES wird vorläufig um so schweb sein, die Berechtigung dieser Ansprüche zu prüfen, als keiner r Anhaltspunkte dafür vorhanden find, daß der Name rv Verstorbenen auch wirklich Peter- ist. fttei J^e ti vernein, ^_la^nrtinj < tagt «ti .«UM jeideihFabrif Verkehrt 18. Bodxnwtt W' |L 6t ‘ _ Wunb 1 Stifte tz 16. Bauch lu, der norm veßhung l'oll bei surterstraße M- hn Wege schuft ben MeMlendi llauWge wi »erschlossen und Ku'schrist versehe Montag den Vorwittl lei der unterze reicher. Sageplan und? liegen bis dahin. hiQÄt osstu. Ticheu, bin 1' TM. Bürgei Berd Die im M erforderliche ' Ccfen in den ica. 1000-110 fctmdtag bei vor«. W/j 1 düngen werden, lei uns zur Eil tote sind auf de: der uni erhältlii !>■ gkuannlen 2 ®itflen, ben Da» Sti ___Schn Heuchelheim . . 25. April 15. Juli Größe erreicht: eine bis 2000 cbm ein Nachlaß von 3 % cbm // // Grundpreis des Gases 1628 dvuamt offen. 0 0 15 Ehrendiplome. * 21 goldene Medaillen. 1627 Otto Bergen. Nestles Kindermehl 16117 v. Starck. 1630 1001 2001 5001 10001 // w // Eberstadt («reis Gießen) . . // // von M Jhabenaötbei CaM irien. Februar. A t röe teuH WorgtD t Von bta T-ättr fii fad I. M. Preis 50 Pf. für jede der 6 Lieferungen. Der Derbster geht der Frage auf den Grund, wie eS kommt, daß viele „rtteffliche Eltern mit der Erziehung Ihrer Kinder die größten Schwierigkeiten haben, letztere oft auf Abwege gerathen. Der Vergaster bietet an der Hand der Erfahrung einer vierundvierzig jährigen neuen Arbeit an dem Werke der Erziehung einen Rathgeder und Führer, der an lebendigen Beispielen zeigt, was zu tbun und zu lasten ist, wie beispielsweise Gehorsam zu erzielen uub Lügenhaftigkeit zu bekämpfen ist, wie sich Eltern gegenüber Rechthaberei, Zorn «id Ehrgeiz zu verhalten haben, wie man zur Pfttchttreue, Ordnung and Selbstständigkeit erzieht. Bauplatzverkauf. Aus der vormals v. Rabenau'schen Besitzung soll der Bauplatz Frank fi.rterstraße Nr. 60 — rd. 641 qm hrt Wege schriftlichen Angebotes an drn Meistbietenden verkauft werden. Kauflustige wollen ihre Angebote, verschlossen und mit entsprechender Ausschrift versehen, bis spätestens Montag den 24. Febr. d. I , Bormittags 11 Uhr, du der unterzeichneten Stelle ein- rrichen. Lageplan und Verkaufsbedingungen liegen bis dahin bei unserem Stadt- Veete^r, Land, nnfc volkrwtvthichaft »teste«, 18. Februar. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. Jt 0,70-0.80, Hühnereier PT. St. 6-7 4, 2 St. 0 H, Enteneier pr. St. 7—8 Ar Gänse» liehen Bedingungen entsprochen wird, nach welchen insbesondere die für solche Zwecke erforderlichen Gasleitungen und Veränderungen nur durch uns gefertigt werden dürfen. Die Beträge für den Gasverbrauch sind monatlich zu entrichten und zwar zu den Grundpreisen von 21 Pf. für 1 cbm Leuchtgas und 13 Pf. für 1 cbm Kraft, Koch« und Heizgas. — Nach Schluß des vom 1. April bis 1. April laufenden Geschäftsjahres wird der entsprechende Nachlaß verrechnet. Gemäß des weiteren Stadtverordneten-Beschluffes vom 13. d. Ms. wird denjenigen Consumenten von Heizgas in Küchen und Bade- räumeu, in welchen Heizgas in angemessener Menge verbraucht wird, die Anlage und Benutzung von bis zu 2 Leuchtgasflammen aus der Heizgasleitung in gleicher Weise gestattet, wie, seit 1. April 1894, die zur Bedienung der Gaskrastmaschinen uöthige Beleuchtung bis zu 2 flammen aus der Motorenleitung zu dem ermäßigten Gaspreis entnommen werden kann. Gießen, den 17. Februar 1896. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Bei dem in der Gegenwart vielfach auftauchenden Mißtrauen gegen Medicamente jeder Art kann eS nicht überraschen, wenn ein Hausmittel einfachster Art sich in der kürzesten Zeit überall Bahn bricht. Meist find aber solche Hausmittel nur gegen kleine Leiden nützlich; in der Citrone aber scheint ein Mittel gegen zwei der furchtbarsten Krankheiten die es gibt, Sicht und Gallensteine, gefunden worden zu sein, und die von der tllustrirten Wochenschrift „Das Neue Blatt" in Leipzig (Verlag von A. H. Payne) zuerst bekannt gemachte Citronenkur hat in verhältnißmätzig kurzer Zeit eine Verbreitung erzielt, wie wohl kaum zuvor irgend eine andere. Von der Broschüre die Eitronenkue (Verlag von A. H. Payne in Leipzig) wurden in kaum 6 Monaten 12 Auflagen nothig. Die in de selben enthaltenen Berichte Geheilter find allerdings höchst überraschend. 42 Schellfisch, Sabliau ohne Kops, Aeiufte Backfische per Pstind 14 Pfg. Eduard Fuckert, 15. Neuenbäuen 15. i tMmnbti Bchtü th lunng atttt Thinfmc! fie einen Schleis» t:: h'oeichäbigung und Tft einem Jahr ©efängr neu Wolfsspitz unter p Terpentin bestrichen, t: verursachte; ba8 «t enb umher, wa« bie k ’ nannten. Zum i an, worauf der Hst )ein Herr fand ihn tr It, aber noch lebend, st ». Einrichtung einer Tele- gravhenanstalt mit Fernsprechbetrieb in Heuchelheim und Einschaltung derselben in die Leitung 723 Sp b. Die Telegraphenanstalt in Gießen ist UeberweisungSamt. b. Desgl. in Eberstadt (Kreis Gießen) und Einschaltung derselben in die Leitung 2767 Sp d. Die Telegraphenanstalt in Butzbach ist UeberweisungSamt. o. Neuanlage Fernsprech-Der- bindungsleitung Frankfurt (Matn)-Berltn. Jährliche Production der Nestle’schen Milchfabriken: 30,000,000 Büchsen. Täglicher Milchverbrauch: 100,000 Liter. Nachweisung der im Ober-Postdirecttonsbezirk Darmstadt im Jahre 1895 neu eröffneten Reichs.Telegraphenanstalten, sowie der neu her gestellten Telegraphen-Linien nnb Leitungen, welche im Kreise Gießen belegen find. Nachweisung über den telegraphischen Verkehr der im Kreise Gießen belegenm, zum Ober-PostdirectionSbezirk Darmstadt gehörigm Post- bezw. Telegraphenanstalten im Jahre 1895. Bekanntmachung, Ermäßigung des Gaspreises betreffend: Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß in der Stadtverordneten Versammlung vom 30. v. Mts. beschlossen worden ist, vom 1. April d. Js. ab den allgemeinen Grundpreis sür Leucht gas von 22 Pf. aus 21 Ps. für 1 cbm widerruflich zu ermäßigen. Auf diesem Grundpreis für Leuchtgas wird, wie seit 1. April 1894 geschehen, auch fortan, wenn der Jahresverbrauch auf einem zusammenhängenden Grundstück und bei einem und demselben Gasverbrauchenden Henneberg-Seide — mir dicht, wenn birect ab meiner Fabrik bezogen — schwarz, weiß enb farbig, von 60 Pf. bisMk. 18,65 per Meter—glatt, gestreift, karrirt gemustert, Damaste rc. (ca. 240 versch. Qual und 2000 versch. Farbm, D«ffins rc.), porto- und «feuerfrei Ine Haue. Muster umgehend. . 197 Seiden-Fabriken 6. Henneberg (k. k. Ho« ), Zürich. Hauptversammlung der Mitglieder des Kimstvertins für das Großhwagthum Hessen. Die ordentliche Hauptversammlung findet Samstag, 14. März l. I., Nachmittags 3 Uhr, in dem Ausstellungssaale der Kunsthalle zu Darmstadt, statt, wovon die Mitglieder des Vereins mit dem Ersuchen um zahlreiche Betheiligung in Kenntniß gesetzt werden. Tagesordnung: 1) Erstattung des Jahresberichtes für 1895 über Bestand, Wirksamkeit und Vermögenslage des Vereins, Vorlage der Rechnung für 1895 und des Voranschlags für 1896, Beschluß über Entlastung des Rechners. 2) Beschluß, ob für 1896 ein Vereinsblatt ausgegeben werden soll. Nach § 14 der Statuten müssen Anträge der Mitglieder dem Vorsitzenden des Vereins 14 Tage vor der Hauptversammlung schriftlich mit getheilt werden, widrigenfalls dieselben in der berufenen Versammlung keine Berücksichtigung finden können. Darmstadt, 14. Februar 1896. Der Vorsitzende des Verwaltungsrathes: Nnburger Mhandluug. Zur bevorstehenden Fastenzeit empfehle lebende Spiegelkarpfen in allen Größen 1636 sowie frisch gewässerter» zum Betriebe von Gas- krastmaschineu, sowie sür alle übrigen, nicht der Beleuchtung dienenden Zwecke (zum Kochen, Heizen, Löthen, und für gewerbliche Zwecke aller Art) wird gleichfalls vom 1. April 1896 ab von 15 Pf. auf 13 Ps. für 1 cbm widerruflich herabgesetzt, unter Beibehaltung des seit 1. April 1895 bei einem Jahresverbrauch von mehr als 10 090 cbm vergütet werdenden Nachlasses von 10%, sofern ein besonderer Gasmesser hierfür aufgestellt und den weiteren hierauf bezüg» t, bie m ad|lt ut: Bon den ? ■"ivss Ichi. Dir u. M ’ ®Qn hianbtt fit 7- °° einen J*' I^chrn davon, inbtt "slnschetansec: L y »estrigen Tar, Sank die eser am Halle 0etoü:?. ?,n«' 3-°lsdien Inem GntchtSresereai:: Astern borgen hier > i der Kaufmann erhiu losort tobt. Tte W8 — ein Streit ui Pensionat Sonderburg — Schloss Plongeon, Genf (franz. Schweiz). Erziehung zu geistiger und moralischer Distinction und zu practischer Tüchtigkeit. — Kräftige Küche. — Gesunder, kräftigender Aufenthalt am See, mit ausgedehntem Park. — Reinstes Französisch — Unterricht in jedem gewünschten Fach. — Prospecte und Referenzen durch die Vorsteherin. Nähere Auskunft auch in Giessen__ 1462 Louise Sonderburg. schklt ^hfnnt 1 rr, iHi «. kl Inn*.. INeue Gasglühlicht-Actiengesellschaft Berlin] General-Vertreter sür Gießen und Umgegend: 849 Rudolph Rüdiger in Criessen.| Eingesandt. 8. Herborri, 16. Februar 1896. Die hier im Kreise in einzelnen Orten aufgetretene außergewöhnlich gutartige Maul- und Klauenseuche tft wieder verbannt, hoffentlich auf Nimmerwiedersehen, denn dieselbe war von unberechenbarem Schaden für die Landwtrth'chaft, ebenso für die Geschäftsleute. Durch die Freigabe der.MLrkte von Seiten des Herrn Landraths, ist wieder neue» Leben, neue Hoffnung am Horizont der Landwirtbschaft erschienen und wollen hoffen, daß der «fichfie Markt em 27. d. Mt». den alten guten Ruf unserer Märkle bewährt und zahlreich besucht wird. Unser so schön gelegener Marktplatz ist allen Anforderungen genügend und können tausende Stück Vieh aller Gattungen placirt werden. Ebenso existiren hier die gewünschten Stallungen groß und geräumig, die wohl selten zu finden sind. Die Restaurateure bieten das Aeußerste, um ihren wohlwollenden Gästen entgegen zu kommen. Wenn uns nun der alte Wettergott günstig ist, so wird unser Marktbesuch am 27. Februar ein selten guter sein. // gewährt. Der eier pr. ©L 12—13 A. Käse pr. St. 5—8 A. Käsemade pr. Et. 3 A. Erbsen pr. Liter 17 A> Linsen pr. Liter bO Ar Tauben pr. Paar X 0,85 bis 1,00, Hühner pr. Stück 1,10 bis 1,40, Hahnen pr. Stück X 1,50-1,80, Enten pr. Stück X 1,70—2,00, Gänse pr. Pfund X 0,00-0,00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 72-76 H, «uh- und Rindfleifch pr. Pfd. 66—68 H, Schweinefleisch pr. Pfd. 56 bis 68 H, Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 72 H, Kalbfleisch pr. Vsd. 60-00 A. Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 A. Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,60 bi« 5,00 X, Weißkraut pr. Stück 0—00 A, Zwiebeln pr. Eentner X 7,00—8,50, Milch pr. Liter 16-18 4 Ferber’sche Univ.- Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung d (C. Koch) ♦ 11 Kirchenplatz Giessen Kirchenplatz 11 empfiehlt ihr reichhaltiges Lager aller bedeutenden Werke in wissenschaftlicher wie belletristischer Litteratur, sowie eleganter Praohtwerke und sonstige zu Geechenkszwecken sich eig- nenden guten Bücher. Complettes Lager aller an hiesigen Anstalten eingeführteu Schul* biicher in dauerhaften Einbänden. Grosses Musikaliensortiment. Nicht vorräthige Piecen besorgen wir, wie bereits bekannt, unter günstigsten Bedingungen innerhalb drei Tagen portofrei. Grosses Kunstlager. ▼ Journallesezirkel von Mk. 1,— ab. Malvorlagen jeden Genres, sowohl käuflich wie leihweise zu mässigen Preisen erhältlich. Annahmestelle von Abonnements auf sämmtliche in- und ausländische Zeitschriften. Alle von auswärts angebotenen Werke and von Colpor- teuren angepriesene Bücher und Zeitschriften besorgen wir zu gleichen Preisen portofrei. 9A07 „ 5000 „ „ 10000 „ und mehr „ „ 5 „ „ 7V2 .. fi ^0 z/ Fst. Backfisch! Pfund 15 Pfennig »ßeder eingetroffen. 369 I. M. Schulhof. Ä. Llhlchthllus. Freibank. [1455 Heute und morgen: Ochsenfleisch nicht ladenrein, pr. Pfd. 52 Pfg. Schweinefleisch nicht ladenrein, per Pfd. 45 Pfg. Schellfische, «abttau, Hecht, Zander, Saun, täglich große Sendungen von prima frischestem Fang; sehr billige Preise M37 bet C. G. Kleinhenn. «afigefiüget aller Art. >6 (Slilchpulver) wird seit 30 Jahren von den ersten Autoritäten der ganzen Welt empfohlen und ist das beliebteste und weitverbreitetste Nahrungsmittel für kleine Kinder und Kranke. Nestle3 Kindernahrung enthält die reinste Schweizermilch. Nestle Kindernahrung ist altbewährt und stets zuverlässig. » Nestle Kindernahrung ist sehr leicht verdaulich, verhütet Erbrechen und Diarrhoe, erleichtert das Entwöhnen. Nestle8 Kindernahrung wird von Kindern gern genommen, ist schnell und einfach zu bereiten. Nestle’s Kindermehl ist während der heissen Jahreszeit, in der jede Milch bald in Gährung übergeht, ein „keimfreies* Nährmittel für kleine Kinder. IN ALLEN APOTHEKEN UND DROGUEN - HANDLUNGEN. Gießen, den 17. Februar 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Verdingung. Die im Rechnungsjahr 1896/97 erforderliche Reinigung der Oefen in den städtischen Gebäuden (ca. 1000—1100 Reinigungen) soll Gamstag den 29. ds. Mts., Norm. ll’/a Uhr, öffentlich verdangen werden. Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Ange b»te sind auf dem vorgeschriebenen, bei uns erhältlichen Formular bis jim genannten Termin einzureichen. Gießen, den 18. Februar 1896. Das Stadtbauamt. Schmandt. 1635 MWnS, bal an1’- ftt sammelst unter sfion, um fie dem lifc wurbe heust als W Sch Mitwot !ann bereits verschimd lit „Lothringische ZetM tgm, «eetSDiedrM tüuzeu aus btm I. - nahezu einem ttentnn I Sesellschaft sür lothckiß t Ja der vergab »»« ««»w z. „etobtet. $‘t teb ta Baben, » heute «Del t*»” ”, st. s.a-° “«*’ ein M, Ä'T- eltseuhe"" arfli]hi iu Brtrse" gt6an|])r. iib vorlasS ° >Me 1» ^^ W ' find, °°v f ist- o c»unö IJ „al io dd-. ni36* gAjjf- brtiiß01 ,n Namen der neu eröffneten Telegraphenanstalten Datum der Eröffnung Bezeichnung der neu hergestelltm Telegraphen Linien und Leitungen Name der Telegraphenanftalt Telegramme Bemerkungen Aufgegeben Stück Eingegangcn Stück Allendorf a. d. Lda. Bellersheim . . . Beuern (Heffen) . . Gießen 1 . . . . Gießen 2 ... . 280 250 152 21254 12542 391 293 82 20488 9324 Gießen 33796 29812 Großen-Buseck . . Großen-Linden . . Grünberg (Hessen) . Heuchelheim, 25./4. ab Hungen..... Langgöns .... Langsdorf .... Lich...... Lollar..... Londorf..... Reiskirchen.... Steinbach (Hessen) . Treis (Hessen) . . Billtngen (Hessen) . Wteseck (Hessen) . . 213 196 1040 173 1335 91 139 960 1302 387 HO 128 99 79 261 210 277 1045 161 1363 244 223 1197 1468 591 131 210 112 54 337 Summa 40991 38201 1 Lebensversicherungs- & Erspamiß 1615 Millionen Mene Mrftcherungs-Anträge in 1629 Hochachtungsvoll 1326 Emissionscours lOlpCt 1553 1626 1618 1135 und Conditorei von H. Bettler Linie A Linie B Linie C Linie D Marburgerstraße—Bahnhof Grünbcrgerstraße—Bahnhof Markt—Schiffenbergerwald Marburaerstraße—Wieseck dir. Äebe, Gieren, Zozelsgasse 9 Gießen, den 18. Februar 1896. In Giessen bei Hofl. Carl Schwaab, Hofconditor Lind ■■ Anter Staatsaufstcht «■ gegründet 1854. ■ Rechnungen, Facturen, Quittungen, Briefkopf1 Wechselformulare etc. m Schwarz- und Buntdruck werden rw* und eu mässigen Preisen angefertigt in BrüM’echen Druckerei Die Beerdigung findet Mittwoch den 19. Februar, N mittags 3 Uhr, vom Sterbehause, Frankfurter Hof, aus statt. Anmeldungen bis zum 20. Februar mn-.n: entgegen 1891: 34 1892: 40 1893: 42 1894: 48 1895: 52 Kellnerlehrling gesucht. Ein braver Junge aus achtbarer Familie kann sofort in einem hiesigen Hotel eintreten. Näheres in der Expedition d. Bl._____________1507 m ™SnMr Omnibus-Verbindung -'Abonnement billiger) xxxxxxxxxxxxoxxxxxxxxxxx« Wirthfchafts -Uebernahme. Hierdurch beehre ich mich, zur gefälligen Kenntniß zu bringen, daß ich mit dem heutigen Tage die Restauration und Logir Wirthschaft 312procentige Meininger Hyp. - Bank - Pfandbriefe unkündbar bis zum 1. Januar 1907 Todek-Anzeige. < Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht von dem gestern Abend 9 Uhr erfolgten Hinscheiden unseres lieben Gatten, Vaters, Schwiegervaters, Großvaters und Onkels, SchMemtister Philipp Schneider. Die trauernden Hinterbliebenen. SRrboction: 1. kcheyda. — Druck und Strlaa brr Brühl'schtn UnivrrfititSBach. und Sleindruckrrri (Pietsch & Echryda) in Gießen. Me yeirtige Kummer umfaßt 6 Der Frühj ahrsversand. aus unseren Baumschulen in Oberursel und Rödelheim ist eröffnet. Wir empfehlen besonders schöne Nadelhölzer (gut Ballen haltend), Alleebäume, Ziergehölze, Rosen, sowie Obstbäume in allen Formen, mit dem Ersuchen, um gefällige frühzeitige Aufträge. Preisverzeichnisse stehen gerne zu Diensten. Conrad. Dietz Bankgeschäft. Geschäfts-Empfehlung. Mache hierdurch die ergebene Mittheilung, daß ich mich in allen vorkommenden Gartenarbeiten, Anlegung nnd Unterhaltung von Gärten, Verandas re. in geschmackvoller Ausführung und prompter Bedienung bei billigster Berechnung bestens empfohlen halte. Frauksurterstraffe 30, übernommen habe. Indem ich höflichst bitte, dar mir in meinem früheren Locale ar der L'cherstraße geschenkte Wohlwollen mir auch für mein neues Unter« nehmen bewahren zu wollen, verspreche ick, sür gute Speisen und ein vorzügliches Glas Bier aus der Actien-Brauerei Gießen stets Sorge zu tragen. Gleichzeitig weise ich darauf hin, daß der Rheinische Hof ganz m der Nähe der Bahnhöfe gelegen ist und daß in meinem Hause sich bir Filiale des Herrn Metzgermeister Schreiner befindet. Den Herren Viehhändlern und Fuhrwerksbefitzern empfehle mttre neu hergerichteten Stallungen auf'» Angelegentlichste. Hochachtungsvoll Wilhelm Gerhardt. Gießen, den 16. Februar 1896. 161t XXKXXXXXXXXXVXXXXXXXXXXXX und zurück, und zurück, (nur Sonntags bei und zurück gflnßfgtr Witterung). und zurück.__ Akademische Vorträge. Donnerstag, 20. d. Mts., präcis 8 Uhr Abends: Professor Dr. Sommer: Die Idee der persönlichen Freiheit in der practischen Psychiatrie. Eintrittskarten sind in der Ferber’schen Buchhandlung, Studenten- 1480 karten auch beim Universitäts-Hausmeister zu haben. Danksagnng. Für die uns anläßlich der Beerdigung unserer leider so früh dahingegangenen lieben - Tochter und Schwester Clara Ballen von so vielen Seiten bewiesene herzliche Theilnahme, für die zahlreichen der Verstorbenen gespendeten Blumen und Kränze sagen wir an dieser Stelle unseren verbindlichsten Dank. Den Schwestern der medicinischen Klinik, welche die Verstorbene in ihren letzten Lebenslagen so liebreich gepflegt haben, sowie dem Herrn August Gabriel, welcher uns in den verflossenen schweren Tagen trostreich zur Seite gestanden, sprechen wir ebenfalls unseren innigen Dank aus. Heinrich Hüllen u. Frnn uedll Kinder. Creseld, den 17. Februar 1896. 1616 Mermietpungen. 1619] EM kleines Logis zu vermietben bei______Schreiner Hetz, Kaplan»gasie. 1634] Ein schönes Famtltenlogis per 15. März zu vermietben. Wolfstratze 2t. C. Röhr & Co. | Spezialgeschäft für Kinderbetten u. Erstlings- ; wasche. w I I Illußtr. Catal, grat. n. fco. Vermischte Anzeigen. Leise Anfrage! Wo bleibt i das Adreßbuch? HypolheKkn-Capttlil zu 1. Stelle, nied. Zinsfuß (Com- munalvorl. zu 37/e°/o) durch Emil Heft, Frankfurt a. M., Allerheiligenstr. 64, Telephon 2570. 1623 1621] Zwei bis drei tüchtige Schuh« machir-lSesellen werden gegen guten Lobn sofort gesucht Näheres in der Expedition d. Bl.____ Jüngerer Hausbursche gesucht. [1625] Marktplatz 17. Lehrlings-Stelle auf einem hiesige» Comptoir für einen jungen Mann mit guten Schnlkenntnissen. Adreffe in der Exp. d. Bl. 1622 ^Lehrling. Hiesiges Fabrikgeschäft sucht unter günstigen Bedingungen einen Lehrling. Selbstgeschr. Offerten bef. die Exped. d. Bl. unter Chiffre G. R. 1624 Gesucht ein Lehrling mit guter Schulbildung und schöner Handschrift für ein hiesiges kaufmännisches Geschäft. Selbstgeschriebene Offerten beliebe man unter O. 24 an die Expedition d. Bl. gelangen zu lasten. 1355 1620] Eln onständ., fleißiges Mädchen, welche« etwas nähm und bügeln kann und gute Beuflniffc besitzt, wird als zweites Mädchen per 1- März in eine kleine Familie gesucht. Wo? sagt die Exped. d- Bl-__ 1631] Anständiges Mädchen, das schon gedient hat und im Haushalt erfahren ist, sucht Stelle. Nähere« chammftratz« v. Kaufmann, 24 I. alt, militärfrei, mit allen Comptoirarbeiten vertraut, der franzäs. und engl Sprache mächtig, sucht Stellung ver sofort oder später. »Offerten unter E. 250 an die Exp»d d. Bl- erbeten-_______1632 ein in Küche und allen häuslichen chV Arb.iten bewandertes, junge«, tüch ” ligcs Mädchen wird Stelle in gutem Hause gesucht- Eintritt kann sofort erfolgen. Nähere Auskunft 1133 Westanlage 7, HL Geistliche Musik-Aufführung in historischer Folge Donnerstag, 27. Februar 1896, in der Johanneskirche Anfang pünktlich um 8 Uhr. Zum Vortrag kommen Chöre von Josquin de Pres (1450—1524). Lassus (1530—1594). Palestrina (1514 — 1594), Anerio (1560—1630). Corsi (1667), Lotti (1667 — 1740), Eccard (1553—1611), H. Schütz (1585 — 1672), J. 8 Bach (1685—1750), Mozart (1756—1791), Mendelssohn (1809—1847), Grell (1800-1886); ausserdem Violin- vorträge von Corelli (1653—1713) und G. Tartini (1692 — 1770). Der Eintritt ins Schiff der Kirche ist frei. Doch werden Gaben 'zur Renovation der Stadtkirche gerne entgegengenommen. Zu diesem Zwecke sind die Opfertischchen aufgestellt. Billets zu reservirten Plätzen (Empore) ä 1 Mk. sind in der Musikalienhandlung von Challier und bei Hausverwalter Storck zu haben. Ebenso mit geschichtlichen Erläuterungen versehene Programme ä 20 Pfg. 1610 Wilh. Bernhardt, Kunst- n. Handelsgärtner. Grofren-Linden bei Gießen. Gest. Bestellungen werden tn Gießen, Babnbofftr. 28 lim Laden) entgegen genommen. Kindermilch. Nachdem ich einige meiner Kühe mit Tuberkulin habe impfen lasten, habe ich die für gesund befundenen Thiere zur Erzeugung von Kindermilch aufgestellt. Dieselben stehen unter thierärztlicher Controlle; die Milch wird Morgens und Abends frisch in Liter- unv halbe Liter - Flaschen ü, Liter zu 30 Pfg. geliefert. MW |(H IV’ JE* Di ftot F-l la, «sch Mde« ße f qe tit Sehnung. rtHt rasch dir AaNha hatte <8 rtgnng zn thun - rklcheu von autzei ite schattwhastrns ichautrn, gar sür 'hm»rg rntMrt nnr schvarz au schau dnt vrrlir vie cnbloi graut Doch der \ Stimnung. St et plötzlich wie -Ich habe Und Krau Ihrißt- auch @ 3n, das blofee Q bann die Sardei .Das ganz ße, ßterwüthig. frtnbt einige 91 Srttag an- letzte, dir Qurllenstudiei Kranz lachtr «schtt der 3 in bu linken hi schon war in Sicht. Muth, nn d» parfioalische *0/ Ritter iret wandle, ( irs gesamnteu i ,8nr.. I* de Fillemarie, !»« Nark und twd denn Tin im tt, jung und reich Rutscher nach, Qa| ’*n blinkender Tr - die Thran '■tont ä « Cbetf) O’wW. Sieben w Denier« & 9n dvchev: ;°rm erdstöcke b's 40 ei i “ ■bii tonM 05 JJr fctitc üb« fobenb verhol 111 r® ErdWe 4,io ÄS Ini Crten^er