BevAlenng ^tx, um 2 lemtine lllltölOJM kdMim fr. ^kflaggmzz Dkckruf bet Ee»gela«te; (bei guchM e, zunächst btr Steins Gaitcn; ein, an dies« nuch durch 9t-- rhmlichen mtb reude Autzdrrck en Mitch ge» >er großen ßr- , Vorstand bei r Vehaghel x 4 LäWldM', . v. Gager»; mann Theodor neister Herbert, edt; Hoftraiteur leroerein«; Laad- h; LandgecichlS-- l und Regimen»- Schäfer; SU* er, Sorfianb to * ckibPf.; feinen: ♦ » » ^ei". ; > ♦ n" ; ifen“. : » ♦ > ♦ ♦ ♦ » ♦ mW- ^nilbeUasc^ rn bei (ifrifijiljrlidl- jährlich H> J5u bezieh' franh» in 6* etMgeo. «in 8-gi» °°° Men ein m od -M «ü?4r» 8»ä stock, b 2 jU vrrs ’Äte; allen1 o ___ Nr. 16 Erstes Blatt. Sonntag beit 19. Januar Der $itfreecr Anzeiger erscheint täglich, »it Ausnahme deS MontagS. Die Gießener Aiamilteabtülter werde, dem Anzeiger Wüchrrttlich dreimal kigdeflt GießenerAnzeiger Kenerat-Wnzeiger. 1896 LierleljShrtger Abo,ne«enta,rei» l 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, Expedition und Druckerei: -chntßraßeNr.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de, -okgendcn Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Kamikienökätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Die Kaiserliche Botschaft. (Telegramm.) WB. Berlin, 18. Januar 1896. Die von Sr. Majestät dem Kaiser verlesene Botschaft führt auS, daß Se. Majestät beschlossen, daS Ge- dächtniß des 25. Jahrestages der Annahme der Katserwürde durch seinen Großvater feierlich zu begehen- er habe dazu die Bevollmächtigten der verbündeten Regierungen, die Vertreter deS Volkes und diejenigen Männer entboten, welche in einer großen Zeit an dem EtutguugSwerk hervorragend mit- gearbeitet. Im Rückblick auf die verflossenen 25 Jahre fühle der Kaiser flch gedrungen, den demüthigen Dank an die göttliche Vorsehung auSzudrücken. Das bet Annahme der Saiserwürde von seinem erhabenen Großvater abgegebene, »oh den Nachfolgern der Krone übernommene Gelöbuiß, in deutscher Treue die Rechte deS Reiches zu schützen, den Frieden zu wahren, die Unabhängigkeit Deutschlands zu stützen, die Kraft des Volkes zu stärken, habe er mit GotreS Hülfe bis dahin erfüllt. Von dem Bewußtsein getragen, daß es berufen sei, Niemanden zu Liebe, Niemanden zu Leide, im Rathe der Völker seine Stimme zu Gunsten des Friedens zu erheben, konnte das junge Reich ungestört dem Ausbau der inneren Einrichtungen sich überlasten- begeistert über die heiß ersehnte, schwer errungene Einheit, im festen Vertrauen auf die Führung des großen Kaisers, auf den Rath bewährter Staatsmänner, insonderheit des Fürsten Bt-marck, stellten sich die werkthätigeu Kräfte der Nation rückhaltlos in den Dienst der gemeinsamen Arbeit. Das Reich bethättgte den festen Willen, daS Erworbene festzuhalten und zu sichern, die Schäden des wirthschaftlichen Lebens zu heilen, und bahnbrechend den Weg zur Förderung der Zufriedenheit der verschiedenen Bevölkerungsklaffen vorzuzeichnen. Neben der Ausbildung der Wehrkraft ließen die Gesetzgebung und Verwaltung es sich angelegen sein, in den deutschen Landen die Wohlfahrt auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens und der wirthschaftlichen Thätigkeit zu pflegen. Freie Bahn für die Entfaltung der geistigen und materiellen Kräfte der Ration, die Hebung des Wohlstandes, die Herstellung eines einheitlichen Rechts, die Sicherung einer unparteiischen und achtunggebietenden Rechtspflege, die Erziehung der Jugend zur Gottesfurcht, zur Treue gegen das Vaterland find die vom Reiche erstrebten Ziele. So werthvoll die errungenen Erfolge, so wollen wir nicht müde werden, den uns vor- gezeichneten Weg fortzusetzen. Die Thronrede betont den weiteren Ausbau der Reichseinrichtungen. Wie der Kaiser selbst von Neuem gelobt, als Vorbild seines Großvaters in treuer Pflichterfüllung nachzueifern, so fordert er Alle unter Hintansetzung von trennenden Parteiintereffen auf, die Wohlfahrt deS Reiches im Auge zu behalten, mit deutscher Treue i« den Dienst deS Ganzen sich zu stellen, um so in gemeinsamer Arbeit die Größe und daS Glück des Vaterlandes zu fördern- geschieht dies, so fehlt uns hoffentlich ferner nicht der Segen des Himmels, dann können wir geeint allen Angriffen auf unsere Unabhängigkeit begegnen. DaS Deutsche Reich wird aber, weit entfernt von einer Gefahr für andere Staaten, eine starke Stütze deS Friedens bleiben. DaS walte Gott! WB. Berlin, 18. Januar. Eine Extra-Ausgabe des ,Reichsauzeigers" veröffentlicht die Amnestie-Erlasse an Civil- und Militärpersonen. Außerdem hat der Kaiser eine größere Anzahl wegen Majestätsbeleidigung oder Beleidigung von Mitgliedern deS Königlichen Hauses rechtS- llräftig verurtheilte Personen begnadigt. Der „Reichs» Anzeiger" veröffentlicht ferner die Urkunde, betreffend die «Stiftung des Preußischen WilhelmsordenS für Männer, Frauen und Jungfrauen, welche fich hervorragend vn die Wohlfahrt und die Veredelung des Volkes, infonder- stett auf social-politischem Gebiete, im Sir,ne der Botschaft Kaiser Wilhelms I. verdient gemacht haben. Der Orden wurde verliehen an die Kaiserin, die Kaiserin Friedrich, die Großherzogin von Baden, die Großherzogin von Sachsen, von anderen Personen an den Fürsten Bismarck, die Staatsminister Miquel und Berlepsch. Der Kaiser sprach dem Fürsten Bilmarck in einem sehr gnädigen Handschreiben seinen Dank für sein unvergeßliches Wirken für Kaiser und Reich aus. A mtlid?cr Theil. Bekanntmachung. Es ist wiederholt vorgekommen, daß die bestehenden Reichs-Telegraphenanlagen wegen Mangel an der nöthigeu Vorficht bei der Fällung von Bäumen, bei der AuSästung von Baumpflanzungen, durch unvorsichtiges Anfahren, sowie in Folge Zertrümmerung der in den Telegraphenlinien befindlichen Porzellan-Isolatoren durch Steinwürfe rc. derart beschädigt worden find, daß Störungen und Unterbrechungen des Telegraphenbetriebes einrreten. Da die Beschädigung, bezw. Gefährdung der zu öffentlichen Zwecken dienenden Telegraphenanlagen gemäß der §§ 317 und 318 des Strafgesetzbuchs für das deutsche Reich strafbar ist, werden im Nachstehenden die bezeichneten Paragraphen zur Nachachtung und Warnung hiermit in Erinne ruug gebracht. § 317 Wer vorsätzlich und rechtswidrig den Betrieb einer zu öffentlichen Zwecken dienenden Telegraphenanlage dadurch verhindert oder gefährdet, daß er Theile oder Zubehörungen derselben beschädigt oder Veränderungen daran vornimmt, wird mit Gefängntß von einem Monat bis zu drei Jahren bestraft. § 318. Wer fahrlässigerweise durch eine der vorbezeichneten Handlungen den Betrieb einer zu öffentlichen Zwecken dienenden Telegraphenanlage verhindert oder gefährdet, wird mit Ge- sängniß bis zu einem Jahre oder mit Geldstrafe bis zu neunhundert Mark bestraft. Gleiche Strafe trifft die zur Beaufsichtigung und Bedienung der Telegraphenanlagen und Zubehörungen angestellten Personen, wenn fie durch Vernachlässigung der ihnen obliegenden Pflichten den Betrieb verhindern oder gefährden. § 318a. Die Vorschriften in den § 317 und 318 finden gleichmäßige Anwendung auf die Verhinderung des Betriebs der zu öffentlichen Zwecken dienenden Rohrpoftanlagen. Unter Telegraphenanlagen im Sinne der §8 317 u. 318 find Fernsprechanlagen mitbegriffen. Gießen, den 17. Januar 1896. Großherzogliches Kreiöamt Gießen, v. Gag ern. Gefunden: 1 Zwicker, 1 Muff, 1 Damen-Sonnen- schirm, 1 Paar Kinderhandschuhe, 1 Handschuh, Strickzeug, 2 Schlittschuhe, 1 Griffelkasten und 1 Kriegsdenkmünze. Gießen, den 18. Januar 1896. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. E. v. Bechtold, Regierungs-Affeffor. Versuche* Reichstag. 18. Sitzung. Freitag, den 17. Januar 1896. Die Berathung des Antrages Kanttz wird fortgesetzt. Abg. Fürst Radziwill: Meine Partei vertritt hauptsächlich ländliche Wahlkreise, aber wir können den gestrigen autoritaitoen Erklärungen des Herrn StaatssecretärS nur darin beisttmmen, daß der hier vorgeschlagene Weg bedenklich, ja verhängnißvoll sei/ Mit Monopo en habkn wir schon seit Gründung des deutschen Reiches schlechte Erfahrungen gemacht. Durch das Monopol der vaterländischen Gesinnung wurden viele deutsche Staatsbürger geächtet. Und aus diesem Monopol ergab fich dann das andere des in allen Dingen omnipotenten Staates, der auch in Glaubenssachen ab- urlheilte. (Rufe: Sehr wahr!) Ich will nicht alte Wunden aufreißen; aber der Slaat muß über den Parteien stellen und feinen Schutz allen Bürgern angedethen lasten. Jm Uebrigen kann ich nur wünschen, daß bte Regierung, wenn auch nicht auf diesem Wege, so doch auf einem anderen die Absichten der Antragsteller, AbhÜlfe der Nothlage der Landwtrthe erfülle. Abg. o. Bennigsen (nl.): Meine Freunde werden mit ganz vereinzelter Annabme gegen den Antrag stimmen. Ich kann nur wünschen und hoffen, d-ß, wenn der Antrag heute fällt, dann auch fein Schicksal für immer besiegelt ist. (Stufe rechts: nein!) Das Handelsmonopol würde dem Reiche die größten Schwierigkeiten bereiten. Die Kosten würden nicht nur die (Sonfumenten tragen, sondern ebenso die Producenten. Aus jeden Fall ist aber ein größerer Widerspruch nicht denkbar, als zwischen den Absichten des Antrages und den Verträgen, durch welche dem ausländischen Getreide die Gleichstellung mit dem inländischen Getreide gesichert wird. Auch die Industrie hat Jahre des Niederganges aufzuw'U n, aber solche Forderungen, wie sie hier die Landwirthschaft auffhUf, hat sie nie erhoben. Zweifellos sind die Arbeiter unserer Jndust:ie gleichberechtigt mit der Landwirthschaft. Ebenso gut können sie las Recht auf Arbeit verlangen, und bann wären wir mitten im socialdemo- kratischen Fahrwasser. (Sehr richtig!) Die europä'sche Landwtr'h- schaft bedarf des Schutzes gegen die überseeische Concurrenz In England beginnen schon die Arbeiter daran zu zweifeln, ob ihnen das Freisein von landwirthschaftlichen Zöllen nützt. Aber Zölle unterscheiden sich sehr wesentlich von dem, was dieser Antrag will. Die Agitation für diesen hat in der Thal einen bedrohlichen Eharacter, indem sie die Uneinigkeit unter dm bürgerlichen Parteien buDOiruft. Bei dieser Uneinigkeit aber sind die Socialdemokraten der tertins gaudens. Wie sollen wir die Regierung zu einer Abwehr der socialdemokratischen Bestrebungen auffordern können, wenn in solcher Weise, wie das hier in dem Anträge geschieht, Sonderintkreffm geltend gemacht werden. Die landwirthschaftliche Nothlage ist keine so allgemeine, in Hannover wird sie von den Landwirthen selbst bestritten. Das Geschrei der Landwirthe gegen die anderen Stände ist das Allerverkehrteste. Ebenso verkehrt ist das Gerede von einem Niedergange des Wohlstandes in Deutschland. Wenn die Noth der Land- wtrthschaft in einzelnen Gebieten noch nicht den äußersten Grad erreicht hat, so liegt das an dem Rückgänge des HypothekenzinssußeS um 1, ja 2 pCt. Und dieser Rückgang liegt doch nur an der Ansammlung großer Capitalim, großer Vermögen, auch in der Land- wirthschast. Lasten Sie uns trotz aller Gegnerschaft auf wirthschaft- lichem Gebiete als 'reue Volksgenosfin gemeinsam mit der Regierung die Wege zur Abhilfe der landwirthschaftlichen Nothlage suchen. (Beifall). Präsident v. Buol ertheilt zu einer Mittheilung das Wo>t dem Reichskanzler Fürst Hohenlohe: Im Namen Seiner Majestät des Kaisers lege ich dem Hause den Entwurf des bürgerlichen Gesetzbuches vor. Dem Entwurf ist eine Denkschrift beigegeben, in welcher wichtige Bestimmungen des Entwurfs unter Vergleichung mit dem bestehenden Rechtszustande begründet und erläutert werden. Ein Einführungsgesetz mit einer Reihe allgemeiner Bestimmungen hoffe ich in den nächsten Tagen vorlegen zu können. Mit diesem bürgerlichen Gesetzbuche haben die verbündeten Regierungen eine Aufgabe erfüllt, welche auf einem gemeinsamen Beschluß der Regierungen und des Reichstages beruht und welche dieselben sich bald nach Aufrichtung des Reiches gestellt hatten. Hingehende Arbeiten, an welchen fich auch weite Kreise des Volkes betheiligt haben, sind dazu nöthig gewesen. Dieses, der ersten Begeisterung des gemeinsamen Vaterlandes entsprungene Werk lege ich jetzt dem Reichstage vor, wo wir die ErinnerungStage jener großen Zeit durchleben, der wir die Errichtung des Reiches verdanken. (Bravo!) Getragen von der nationalen Idee, welche die Schaffung eines gemeinsamen bürgerlichen Gesetzbuches begleitet, haben die verbündeten Regierungen das Ihrige gethan, damit der Abschluß des gesetzgeberischen Werkes nicht durch Bedenken und Einzelwünsche verzögert wird. Wenn nunmehr d-r Reichstag mit dem gleichen Geiste an die Berathung herantritt, so möge die Zeit dieser Gedenktage die Geburtsstunde dieses großen Werkes werden. So überreiche ich die Vorlage dem Henn Präsidenten mit dem herzlichen Wunsche, daß die Berathungen des Reichstages den Wünschen der Regierungen entsprechen mögen. (Lebhafter Beifall.) Präsident v. Buol: Der Reichstag verkennt in keiner Weise weder die politische, noch die nationale Bedeutung des Werkes, noch die juristischen Schwierigkeiten der soeben uns überreichten Vorlage. Es bedarf wohl keiner besonderen Aufforderung, uns zu erinnern an die große Zeit, der das Werk seinen Ursprung verdankt, um uns zu veranlassen, eS in der gleichen Weise, wie dies seitens der verbündeten Regierungen geschehen ist, zu fördern und ihm unverzüglich unsere ganze Kraft zu weihen. (Beifall.) Der Reichstag wird, dessen bin ich gewiß, sicher bemüht fein, ohne Uebereilung und ohne Verzögerung die ihm anvertraute Aufgabe zu Ende zu führen, die unserem Volke und Vaterlande zum Helle gereichen wird. Das gebe Gott! (Beifall.) Hierauf geht die Debatte über den Antrag Kanitz weiter. Landwirthschaftsminister Frhr. v. Hammerstein - Loxten: Hebung der Getreidepreise wünsche ich auch, die Eonsumenten haben kein Recht, die Aufrechterhaltung deS jetzigen niederen Preises zu verlangen. Wollen wir aber bet der Preisbildung die Prtoatwirth- schaftausschließen, so haben wir sicher den socialtstilchen Staat, denn dann kommen Alle, Schneider, Schuster und verlangen Preisfestsetzung durch den Staat. Die Anbauverhältniffe im Auslande, die den niedrigsten Preisstand des Getreides herbetführten, ändern sich allmählich zu Gunsten der heimischen Landwirthschaft. Mit den sogen, kleinen Mitteln ist bereits vieles erreicht worden und wird noch mehr erreicht werden. Schnelle Hilfe bringt weder der Antrag Kanitz noch Bimetaltsmus. Graf Kanitz hat bisher trotz wiederholter Aufforderung noch keine nähere Andeutung über die practtsche Durchführbarkeit seines Antrages gemacht. Er muß doch anerkennen, daß er einen großen Theil deS Handels schädigt, wie stellt er sich nun die billige Entschädigung der Geschädigten vor? Unter solchen Umständen ist es unverständlich, rote Graf Bismarck gestern seine allgemeinen Forderungen aufstellm konnte. Mit diesem Problem der Preisbildung regt man die unteren Kreise der Bevölkerung auf. Man sagt, die Regierung könne helfen, wolle aber nicht. Wer Wind säet, wird Sturm ernten und die Geister, die man gerufen, bannt man nicht so leicht wieder. Denken Sie doch an die Zeiten deS Bauernkrieges! (Beifall, Unruhe rechts!) Das kann erzielt werden als Wirkung folajer gemeingefährlicher Probleme, die von einer sogenannten conservativen Partei angeregt werde:-. (Große Unruhe rechts. Sehr richtig.) Meine Worte sollen nicht verletzen, aber als preußischer Minister fühle ich mich gedrungen, hier einmal Farbe zu bekennen (Langanhaltender Widerspruch und Zischen rechts. Andauerndes Bravo links.) Abg. Herbert (Soc.): Der Antrag ist eine Klassenforderung und deshalb antisocialistisch. Wie kommen die Herren zu dem Verlangen, man solle ihnen die Productionskosten sichern? Wie viele Leute müff n für geringeren Ertrag arbeiten. Sobald Arbeiter ihre Löhne erhöhen wollen, treten ihnen Polizei und Gerichte entgegen; hier fordert man Einkommenerhöhung mit Hilfe von Polizei and Gesetz. Der Präsident ruft nachträglich den Abg. Köhler (Antif.) zur *• Amnestie. (Telegramm.) Alle zu Freiheitsstrafen bi» zu 6 Wochen oder Gelbstrafen bi» zu 150 Mk. verur- theilten Personen werden durch ein Edict de» Großherzogs vom heutigen Tage begnadigt. ** Bezüglich der Gedenkfeier der 25. Wiederkehr de» Jahrestages der Kaiferproclamatio« verweisen wir an dieser Stelle nochmals auf da» im Jnseratentheil unseres Blattes eothaltene Festprogramm. Wenn auch die Witterung für einzelne Theile des Programms günstiger fein könnte, so soll eS doch bei demselben, insbesondere der für heute SamStag, Abend 7«/» llhr vorgesehenen Illumination verbleiben; nach den allerseits getroffenen Vorbereitungen verspricht dieselbe eine sehr starke Betheiligung. Für den Festact in SteinS Garten, Sonntag Nachmittag 4 Uhr und den FestcommerS, Abends 7»/, Uhr find die Karten ungeachtet der äußersten AuSnützung des verfügbaren Raumes längst vergriffen- der Festausschuß ersucht unS darum, auch hier wiederholt darauf hinzuweisrn, daß der Zutritt zu beiden Veranstaltungen nur gegen Vorzeigung der auSgegrbenen Eintrittskarten erfolgt, und daß Besucher ohne Karte ausnahmslos zurückgewiesen werden müssen. Da» Programm für den Feftact enthält neben der Ansprache des Herrn Professor vr. Löstliu und Vorträgen der Regt- mentScapelle, insbesondere auch noch die beiden Mäonerchöre: Die Ehre GotteS aus der Natur von Beethoven und Friedrich Rothbart von PodbertSkh. Bei« FestcommerS werden die Gesangvereine »eben einer Wiederholung des Letzteren ins- hier gelandet. Leipzig. 17. Januar. Se. Majestät der Kaiser hat dem Reichsgericht seine Büste in Bronce gewidmet. Dieselbe ist gestern hier eingetroffen und wird am 18 dS. im Haup fitzungSsaale in Gegenwart der Mitglieder des Reichsgerichts und der Reichsanwaltschaft enthüllt werden. Reastrelitz. 17 Januar. Der Großherzog erließ allen Personen, welche bi» zum 18. Januar 1896 einschließlich zu Freiheitsstrafen bis zu 6 Wochen oder zu Geldstrafen bis 150 Mk verurtheilt find, diese Strafen. Gera (Reuß), 17. Januar. Der Fürst amnestirte die Personen, welche zu Freiheitsstrafen bis zu 6 Wochen bezw. Geldstrafen bis 150 Mk. verurtheilt find. Budapest, 17. Januar. Der Verein der hiesigen Reichsdeutschen veranstaltet morgen Abend eine Gedenkseier anläßlich der 25jährigen Wiederkehr der Wiederaufrichtung Volkslieder von Kremser zum Vortrag bringen. Für die zum EommerS vorgesehenen Ansprachen find die Redner bt- stimmt - dem vernehmen nach werden außer dem Vorsitzenden n. A. die Herren Provinzialdtrector Freiherr von Gagern, Stadtverordneter Kirch und Stadtverordneter vr. Gutfleisch sprechen. Genaue Prog-amme mit dem Text der Männrrchöre und der gemeinsam zu singenden Lieder find zu 25 Psg. in Stein» Saalbau erhältlich. Endlich ersucht der Festausschuß um allgemeine Benutzung der Kleiderablagen bet Festact und EommerS, um auch dadurch in den Sälen selbst an Raum zu gewinnen. •• Die Feier der Wiederaufrichtung de» Deutsche» Reiche» wurde heute Mittag 12 Uhr von der Universität festlich begangen. In der prächtig mit Palmen und Blattgewächsen und mit den Bannern der studentischen Eorporatiouen geschmückte« großen Aula versammelten sich die Spitzen unserer Behörde«, die Vertreter der CorpS und Verbindungen, sowie die sonst noch geladenen.Gäste, unter den Letzteren zahlreiche ehemalige Studenten, welcheiu den KriegSjahren 1870/71 an unsererLande»- Universität immatrikulirt waren. Bald nach 12 Uhr erschien der Lehrkörper der Ludoviciana im feierlichen Zuge im Saale. Boran schritt Se. Maguificenz der Rector, angethan mit den Insignien seiner Würde. Nachdem die Versammlung Platz genommen, intooirte der Kronbauer'sche Quartett-Verein: „Salamis", Siegesgesang der Griechen von Gernsheim, und leitete so stimmungsvoll die Feier ein. Hierauf betrat Se. Magnificeuz Herr Rector Profeffor vr. B e h a g h e l die Rednertribüne, um die Festrede zu halten. In großen, markige« Zügen entwickelte der Redner ein historisches Bild, um zu zeigen, wie der ReichSgedanke in unserem Baterlande stet» lebendig, wie da» Sehnen und Trachten des Volkes stet» darauf gerichtet war, in einem geeinten Deutschland eine« machtvollen Kaiser zu haben, wie aber die Umstände in der Vergangenheit gegen die Verwirklichung dieser Idee wäre« und wie schließlich doch sich de» Volke» Sehnen und Trachten so wunderbar erfüllte. Weihevoll klang hierauf: „Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre" von Beethoven, wieder vom Kron- bauer'schen Quartett-Verein. • • Zn Ehre» der gefallene« Stadente« der hiesige« U«i- verfitat legte heute Vormittag eine Abordnung der gesammte« I Studentenschaft an dem im botanischen Garten errichtete« Denkmale einen prachtvollen, mit blau weißer Schleife gezierten Kranz nieder, der die Widmung enthielt: „Den für daS Vaterland gefallenen Eommilitonen die Studentenschaft der Ludoviciana. 18. Januar 1896." Stud. phil. 5 r i e b r i * hielt hierbei eine kurze Ansprache, in welcher er betonte, daß die hiesige Studentenschaft den Tag der Wiedererrichtung des deutschen Reiches nicht habe bester feiern können, als daß sie sich an dieser Stätte versammle. Die gefallenen Eommt- litonen hätten ihnen ein Vorbild der Treue und Tapferkeit, daS nimmer verblasten möge, gegeben, das Andenken der Gefallenen solle geehrt werden, so lange eS Ehre gäbe, btt Studentenschaft werde stets auShnrren in der dem Baterlande gelobten Treue. — DaS Denkmal war auS Anlaß dieser I schlichten Feier auf Anordnung der Großh. Gartendirectio« mit Tannen- und Blumengewinden geschmückt. Schulfeier. Die vorgeschriebrne Schulfeier, »eiche heute, am Tage der 25jährigen Wiederkehr der Aufrichtung deS deutschen Reiches, in der Stadtknabenschule hterielbst stattfand, verlief ganz nach Programm. Ohne auf die Detail« derselben näher einzugehen, wollen wir doch nicht unter- lasten, den Mitwirkenden unseren tiefgefühlten Dank fit diese Darbietung abzustatten, insbesondere aber der Knabe« rühmend zu gedenken, die durch ihre prächtige Leistung (Bor- führung eines patriotischen Festspieles) alle Herzen gewonnen. • • Auö Anlaß der Zudelfeier de» Deutsche« Reiche» ist die Stadt reich beflaggt. — 3«IUi«m. Herr Musikdirektor Krautze dürfte ge- witz in Gießen der Einzige fein, welcher vor 25 Jahre« activ mitwirkte bei der Kaiserproclamation zu Versailles. Als junger Hoboist diente er damals bei dem westpreußischen KönigS-Grenadier Regiment, durch welche» mit klingendem Spiel die Fahnen zu dem historischen Acte nach dem Spiegel- saale de» Versailler Schlöffe» verbracht wurden. — Gedenkdlatt. Die Verlagsbuchhandlung Emil Roth in Gießen hat in patriotischer Weise für die Jubiläumsfeier der Wiederaufrichtung des Deuifchen Reiches am 18. Januar ein fein auSgestatteteS Gedenkblatt Herstellen lasten. Dastelbe illustrirt die Verkündigung der Wiederaufrichtung des Deutschen Reiches im großen Spiegelsaale zu Versailles am 18. Januar 1871. In dem wohlgelungenen Bilde treten die historischen Persönlichkeiten Kaiser Wilhelm I. und fein fürstUcheS Gefolge, sodann Fürst BiSmarck, die Kaiserprocla- mation verlesend, in markanter Weife hervor und belebe« den Eindruck deS denkwürdigen geschichtlichen Momentes, der in ausführlichem, schwungvollem Text nach F. Schmitt erläutere ist. DaS Blatt gelangte am Festtage in einer großen Anzahl Schulen im Großherzogihum und ebenso in den Garnissnen Darmstadt und Gießen an die Mannschaften (im Ganzen 30 000 Exemplare) zur GratiSvertheilung. Wir nehmen van I dieser die genannte Firma ehrenden Handlung gerne Notiz. - Sountagtseier i« btn Recht»anmaltd«rea«». Der hessische Auwälteverein hat beschlosten, vom 1. Februar ab an Sonn- und Feiertagen die GeschäftSstuben sämmtlicher Anwälte geschlosten zu halten, beziehungSwei-e keine Eliente« zu empfangen. Während in Gießen und theilweise auch t« Darmstadt seither schon die AnwältedureauS an Soeu,- und Feienagen geschloffen blieben, hatten die Mainzer Anwälte an diesen Tagen bisher den «eisten Besuch ihrer Eliente«. • • Die diesjährige Frankfurter Regatta findet Sonntag den 28. und Montag den 29. Juni-statt. • • Die Frage «ege« Erricht««» io« tzeerdbucher«, mit welcher fich schon die Ausschußsitzung de«-landwirthfchaftlicheu Provinzialvereio» von Oberheffen beschäfttgt«, wird am i 23. d». MtS. auch vom landwirthschastlicheu BezirkSverei« : Schatten erörtert werden. Die Ergebuiffe der Besprech' , ungen in den BezirkSverewen werden dann einer »eitere« i I AuSschutzsitzung des ProvinzialvereiuS vorgelegt «erde«. der deutschen »arte „Moeve", auf der Fahrt nach Harburg begriffen, gestern in der Nordsee zusammengestoßen. Die Barke sank, die ganze Besatzung deS Dampfers wurde des Deutschen Reiche-. Drpelch« bei vurea« .Herold* Berlin, 17. Januar. Zu der morgigen Feier trafen die mit Eichenlaub geschmückten zehn Fahnen und acht Standarten derLeibregimenter hier ein. Bei dem HerauSbringen auS dem Fürstenzimmer de» Potsdamer Bahn- hoses lntonirte die Musik den Präsentirmarsch. Bei dem Einzug durch daS Brandenburger Thor und baß Fürftenportal spielte die Musik den Pariser StnzugSmarsch- die Thorwache prSsentirte unter Trommelschlag. Auf der Rampe deS Palais Kaiser Wilhelm» I. empfing der Stadtkommandant tu großer Uniform nebst Adjutanten die Feldzeichen, woraus dieselben in daS alte Fahnenzimmer gebracht wurden. Berlin, 17. Januar. (Ausführlicher.) Der „vorwärts" veröffentlicht einen kaiserlichen Gnadenerlaß an Militärpersonen, der am 18. Januar im „Armee Berord- nunaSblatt" erscheint. Darnach werden gnädig erlasten die , —■------- K MJ juw 18. Januar verhängt«», jedach noch nicht vvllstr-ckttn btfonbt« nach »eutiche BvlUlt-d-r und die al-ni-derländilch-» ..Oldnung, weil et während bet Rebe des LandwirthschastSministers Zwischenrufe geihan hat, welche gegen die Ordnung des Hanfes v.rstoßem^^ o Hammerstein- Meine Worte vorhin sind so verstanden worden, als ob ich die ganze conservative Partei einer gemeingefährlichen Agitation beschuldigen wolle; ich habe nur die Agitation für diesen Antrag verurtheilt. m . a Abg. Freiherr von Manteuffel (conf.): Die Rede deS Ministers hat unS a >i das Schmerzlichste berührt. Auch nach der Sinfchränkung seiner Worte bleibt der Borwurf bestehen, datz er die conservative Partei, die den Antrag untertrieben hat und oertritt, als sogenannte Conservative bezeichnet und ihnen wahren Oon- servatismuS abspricht. (Lebhafte Zustimmung rechts.) Minister v. Hammer stein wiede« hott, er habe nicht die con- servatioe Partei, sondern nur die Agitation treffen wollen. Abg. v. Rarborff (Rp.): Wenn die Regtermig will, so kann sie den Antrag wohl durchführen. Bauern, Gutsbesitzer und Pach er sind in einzelnen Gegenden fämmtlich verschuldet, die Bauerngüter ganzer Dörfer sind fubhastirt roorben; das sinb doch nicht vereinzelte Vorfälle. Die Heinen Handwerker sinb au» guten Gründen Freunde und Anhänger des Bundes bet Landwirthe, fie wissen, daß es ihnm zu Gute kommt, wenn der Bauer Geld hat. Wir haben ein so lebhaftes Interesse für die Buren in Transvaal gezeigt zeigen wir nun auch einmal Interesse für unsere Bauern. (Beifall rechts.) Abg. Richter (frs. VolkSp.) bekämpft den Antrag als gemeingefährlich. Kleine Handwerker stimmen dem Antrag nur zu, weil fie sonst die ländliche Kundschaft verlieren. Man sagt: Hat der Bauer Geld, hats die ganze Welt! Das ist falsch. Je billiger man die ländlichen Produkte kauft, desto mehr Geld kann man für andere Sachen, namentlich für Jndustrie-Producte, ausaeben, und das Blühen der Industrie kommt bann inbirect bet Lanbwirthschaft auch öieber zu Gute. Die Debatte wird gefchlossen. Abg. Liebermann von Sonnenburg oertritt den Antrag im Äan^ wirb nach bem Verlauf ber Debatte mit 219 gegen 79 Stimmen abgelehnt. DiSciplinarstrafen- ferner Freiheitsstrafen bi« zu sechs Wochen oder Geldstrafen bis zu 150 Mk. oder beide Strafen vereinigt, sowie die rückständigen Kosten. AuSgeschloffen find: Strafen wegen Beleidigung, vorschriftswidriger Behandlung oder Mißhandlung Untergebener, Freihettsstrafen, neben 1 denen zugleich eine militärische Ehrenstrafe erkannt wurde, schließlich Geldstrafen gegen Fahnenflüchtige. Berlin, 17. Januar.. Wie die „Poft" hört, wird wegen deS heute vom „vorwärts" veröffentlichten kaiserlichen Er- lasst» die allerstrengfte Untersuchung eingeleitet werden, die für die Betheiligten sehr unangenehme Folgen haben dürfte, da man an maßgebender Stelle gewiß nichts versäumen wird, um den Schuldigen ausfindig zu machen. Die Untersuchung dürfte fich besonder» auch aus die Angestellten der Druckerei erstrecken, in welcher der Erlaß gesetzt worden ist. AuS dem einleitenden Satze des ErlaffeS, schreibt die „Post" weiter, geht hervor, daß der Kaiser noch weitere Gnadenbeweise am I 18. Januar in Kraft treten zu laffen beabsichtigt. Wir be- merken in dieser Beziehung, daß in einigen Zeitungen bereit» seit einigen Tagen Notizen Über einen bevorstehenden Amnestie- Erlaß veröffentlicht worden sind. Durch diesen Erlaß sollen angeblich die Strafen wegen gewiffer politischer vergehen und wegen MajeftätSbeleidigung erlaffen werden. Berlin, 17. Januar. Anläßlich der 25 jährigen Gedenk- j feier der Wiedererrichtung des Deutschen Reiches! haben heute die osficiellen Feierlichkeiten begonnen, und zwar mit dem Gottesdienst der Ritter deS Schwarzen Adlerorden«, welcher in der Kaiser-Wilhelrn-Gedächtnißkirche Vormittag» 9®/, Uhr abgehalten wurde. Demselben wohnten bei daS Kaiserpaar, die Kaiserin Friedrich, die Ritter deS Schwarzen Adlerorden», die Spitzen der Behörden und die gesammte Deutsches Deich. offizielle Welt. Der Kaiser trug Kürasfieruniform, die Berlin, 17.Januar. Da« Fernbleiben de« Fürsten Sui,-rin und die K-is-rin Friedrich waren in Schwarz er- Bismarck bei der Feier d-s 18. Januar am Berliner schiene». Bor der Kirche und iu den naheliegenden Straßen, Hose ist vom Kaiser aus da« Lebhasteste bedauert worden, durch die di- Auffahrt ersvlgt-, hatte stch -in- zahlrcch wie au« Berlin gemeldet wird. Der Monarch soll stch dahin Menge angesammelt, welche daS Kail-rpaar l-bhaft b grüßt-^ ausgesprochen haben, wie ungemein leid e- ihm thue, den - Nach dem G°tt-«dt-nst hi-ltd-r KSnig m K°p"-lsaatt groffen Staatsmann, den weisen Berather de« ersten deutschen de« königlichen Schlosse, -in Kapitel de, hohen Orden« vom Kaisers in politisch überaus bewegten Zeiten, an diesem Schwarzen Adler ab. Diesem ging im Rittersaal- die In- grosten Tage nicht neben sich zu sehen. Vom Grostherzog vestitur der chansrüh-r -rnann'-nRitt-r, d--G°r°lS von Baden war der Altreichskanzler in einem sehr herzlich Grasen von Lehndorff, de« Generals, Ches« d-S Militar adgesastren Schreiben gebeten worden, Zeuge der Feier zu cabiuet» von Hahnke und d-s General« z. D. v°°«Schlich. sein. Fürst BtSmarck hat indeffen hieraus unter Danke«, ting vorau«, woraus die neu investirten Ritter an diesem Worten süe das ihm erwiesene Wohlwollen erwidert, dast Kapitel theilnab»-n. ihm sein G-,undh-i.«zuft°°d sowohl di. Reise nach Berlin, B-rNn. 17. Januar. D-rGesamm.vorstan! M Se !«• a(» auch bie mit ber Feier bei Hofe oerbunbenen repräfen- tage» erhielt eine Einlabung zu einem Diner beim Reichs tatio-n Anstrengungen nicht gestatte. kanzler arn 21. Januar. « ... ________ ______________ München, 17. Januar. Aus Anlaß beS Reichs- - ' x Jubiläums soll wie für Preußen unb baS Großherzog ZZeuefte Xlaapriapett» thum Sachsen-Eoburg-Gotha auch für Bayern eine umfaffenbe Wolff» telegraphische» Lorresponbenz-Bureem. ' Amnestie in Aussicht genommen sein. Berlin, 17. Januar. Die Königliche Akademie München, 17. Januar. GS verlautet, baß bem Prinz, ber Künste richtete heute Abenb folgenbeS Telegramm Regenten ein Antrag auf Begnadigung der Fuchs- an den Kaiser: Ew. Majestät wagt die vollzählig ver- mühler Bauern zur Unterschrift unterbreitet fei, der sammelte Akademie ber Künste, nach bem von ihrem Lurator, vollen Erlaß aller Strafen unb Kosten, ausschließlich der Mi. Mer vr. Boffe, auf Ew. Majestät ausgebrachten de- durch die RevifionS Verhandlung erwachsenen Kosten, gewährt, pci'ierten Trmkfpruch bei ber Vorfeier des 18. Januar, ihre Bon bem Gnabenacte sollen jedoch die zwei Meiftbelasteteu eliriurchtSvolle Huldigung in unverbrüchlicher treuer Dank ausgeschloffen sein. barleit für die Erhaltung be» Friedens unb alle hochherzige Karlsruhe. 17. Januar. Bei J echlingen "tranken Förocrung ber Kunst barzubringen. Der Präfident Enbe. im Rhein fünf Arbeiter, welche fich zur Arbeit begeben «31«, 17. Januar. Amtliche» Wahlergebniß. wollten. Bel ber am 13. d. M. im RetchStagSwahlkreise Köln Stadt I Ra«, 17. 3™^- »t6 ^t*.Iargc” ^he» stattgehabten Ersatzwahl erhielten von 21795 abgegebenen Nachrichten auS Afrika vor. EriSpi Meldung des Stimmen der Rechtvanwait SLrtmborn in Köln (Zentrum) „Triester Piccolo" von einem großen Siege ber Italiener 11 389, der Redacteur Adolf Hofrichter in Köln (Social- bei Makalle de men tiren. demokrat) 6797 unb der Rechtsanwalt Hermann Lehendecker Pari», 17. Januar, g.loquet verlor gestern Abend in Köln (Nationalliberal) 3485 Stimmen. Trimborn ist I daS Bewußtsein- sein Zustand ist hoffnungslos. mithin aewäblt. Madrid, 17. Januar. Die Nachrichten aus Euba Bremerhaven, 17. Januar. Der englische Dampfer lauten sehr ungünstig. Die gesammte Preffe hält die Lage Drummelzier", von New-OrleanS kommend, ist mit für äußerst kritisch. *« «Hf h#r stnhrt nadi Aarbura I London, 17. Januar. Die Nachricht, daß der König ber Aschantis fich ergeben hat, wirb bestätigt. London, 17. Januar. Zwischen London und Lissabon sollen ber „Birmingham Post" zufolge Verhandlungen über ein neue« Ueberetnfommen, betreffend den beiderseitigen Afrika-Besitz, schweben.___________________________ Cocate* protHmicltef,, Sieben. 18. Januar 1896. m. »hu ?"» ^’^tötrirb, C09tamine JJ“ Nm $$ltW 6ab. b« 1 au-h d-batch Mffa Stifts ^tät frßiich ^kvichsrv nnb ln MWttx i^^tba, >°»ie btt sonst "icht thtwaligt uulertrLallbtS, ;2 Uhr nschteu )u9{ tm Sa alt. *x mit ben öwmluug ^tQh W-8tnln: Ätrashttm, nnb 'aus betrat 6t. helbieRtblltr. ohev, marklgtv 8 Bild, um zu Batnlavbt fiur et Lölkes httt eutschlaud dum lmständt In btt er Jbtt Var« d und trattiu : »Die Hlanntl teber vom Kron- btt Wp» Uit. g btt gdommtu arten entdjteteu .|et Schlttft qt- thitlt: „Den str ! Stubenttnidjaft plül. Friedrich litt er betonte, Witdererrtchtun, önntu, alt bast fit treten Somml- - unb Tapsttkdi, atz Andenken der >S Ehre gäbt, dir tr dem Vaterland« lU8 Anlah bitter . Gartendirtdi« ft. ttlftUx.ntW ( btt WW »entchule hterielbst ,ne aus die Detail« buch nicht nnter> ftlhlttn Dank sd , aber der Su°be> tige Leistung Herzen ge-vomien. Men «eichet ifi raustr Mstr t vor 25 Jahr» >° *8E V.S sas vis* Wltberausrichwu ™vt tu Versals ' ■ «Silbe «Ä 'ei- * 6,1 l-l-t» M’ lvor n« |n '!"‘i • ®“S« w®. ■ LuilW“ ‘L 0“4 i rt1H® ata»- talff 8l"’S1" StW^ '} t 6ff®wl 5*.«»*■* da°o & • * trefft bet in Nr. 14 gteelbrten Schlägerei theilt -unt 4>eii. Ich. Gg. Burk von Watzenborn mit, daß die Behauptung, er und sein Bruder hatten deS Guten zu viel gcthan, nicht zutreffe. Er habe nur seinem Bruder, welcher vau Wtßmarer Arbeitern mißhandelt wurde, zur Hilfe eilen wollen. $** Die Stenographie im Heere. Laut Rundschreiben wünscht daS Kriegsminiftertum eine allgemeinere Ein« sührung der Stenographie in der Armee. Zunächst sollen bte Unteroffiziere damit vertraut gemacht werden. ♦ * Beleuchtet Treppen nnb Flure«! Zur Warnung sei mirgetheilt, daß das Reichsgericht in Leipzig kürzlich den Besitzer einer Gastwirthschaft zur Zahlung einer Entschädigungssumme von 18000 Mark an eine Wittwe ver» urtheilt hat, deren Mann infolge ungenügender Beleuchtung der GafthofStreppe zu Fall gekommen war und dabet seinen Tod gefunden hatte. • * Der Setreitzemarkt. (Berichtswoche vom 10. bis 17. Januar.) Auf dem Getreidemarkt liegt weder etwas Anregendes, noch etwas DeprimtrendeS seit acht Tagen vor, es ist deshalb eine tiefe Stille und GeschäftSunluft zu Tage getreten, welche in den letzten Tagen doch zur Verstauung und zum Abbröckeln der Preise führte. In Berlin und Leipzig wurde gekauft per 20 Centner in «ehr kleinen Um« sätzen: Wetzen für 140 btS 154 Mk. je nach Qualität, Roggen für 118 bis 123 Mk., Gerste für 113 bi» 170 Mk., Hafer für 116 bis 145 Mk. + Laug-SöaS, 16. Januar. In der gestern Abend im AemeindehauSsaale abgehaltenen Generalversammlung unserer Freiwilligen Feuerwehr wurde an Stelle des zurück- getretenen 1. Hauptmanns, Herrn Brückel, der seitherige 1. Obmann und GemeinderathSmitglied Herr W. A. Rompf einstimmig zum 1. Hauptmann gewählt. Diese Wahl wird bet unserer Wehr, also auch bei unserer ganzen Gemeinde mit der größten Genugthuung begrüßt und wird sicher zum weiteren Gedeihen und Stärkung der Wehr viel beitragen. x LangSborf, 17. Januar. Der hiesige Bürgermeister Herr Köhler feiert nächstens sein 25jährtgeS Dtenft- jubiläum. In voller Rüstigkeit und Frische steht er tm Alter von 70 Jahren seinem Amte noch mit hingebender Pflichttreue vor. Biedersinn, Unparteilichkeit, Friedlichkeit und Gottesfurcht sind die schönen Seiten seines echt deuschen CharacterS. Mit scharfem Verstände begabt, konnte und kann er seinem Amte und den vielen Ehrenämtern nach allen Richtungen hin vorftehen, und so sich allgemeine Achtung und 'Werthschätzung erwerben. DaS schönste Verdienst ist jedoch, daß er eß verstand, so lange Jahre hindurch bis auf den .hrutigen Tag den Frieden der Gemeinde in jeder Beziehung zu erhalten. — Möge er darum sein Amt noch viele Jahre weiterführen, LangSdorf zum Segen und manchen anderen Bürgermeistern zum Borbilde. Lanbach, 16. Januar. Zur Vor feier des Geburtstags sr. Maj. deS Kaisers beabsichtigt der Besitzer des „Gasthauses zum Schützenhos" am 26. d. M. Nachmittags die Bauersche Capelle aus Gießen concertiren zu lassen. Da die Leistungen derselben von vorjähriger BiSmarckSfeier als vorzüglich bekannt find, so ist, um ein Engagement derselben zu ermöglichen, der Zeichnung eineß Garantiefonds sci» spielenden Roman »Die Bacchantin" vollendet, ber tn htm sitzt >u Ausgabe gelangten Heft 10 ber befanntrn illustrirten Haldmona>s schritt »Bo«Ael» |tiw ®Uer* (Union Deutsche VerlagsgeseUs da-,. Preis beS Heftes 75 Pf.) zu erscheinen beginnt. Die frsielnbe Dar st-llungskunst GanghoserS bewährt sich auch in biesem Werke au-« glücklichste unb läßt die Fortsetzungen des Romans mit ©pannuua erwarten. In dem prächtig auSgestatteten Familienblatie btlM dieser Roman eine neue Bereicherung deS vielseiliaen Ji Halts, auf dessen Vorzüge in literarischer, wie künstlerischer Hinsicht wir schon wiederholt Hinweisen konnten. — Wiederholt machen wir unsere Leser auf die im Verlage der Union Deutsche Verlagsgesellichast in Stuttgart etfdfemcnbe »Jllustrirte Geschichte M Kriege- 1870/71* ausmettiam. DaS illustrativ glänzend ausgeftattete, vorzüglich geschriebene Werk hat einen außerordentlichen Ersolg errungen unb immer noch mehrt sich bte Zahl feiner Abnehmer. Bereits über ble Hälfte ber in Aussicht genommenen Lieferungen (ä 25 Pf.) stnb erschienen, die auf einmal unb auch einzeln nachbezogen werben können. Die 19. Liefe«ung enthält roteber eine werthvolle, in Farben ausgesührte Extra - Kunstbeilage „Kronprinz Friedrich Wi'helm von Preußen in der Schlacht am Mont Valerien am 19. Januar 1871". — ,15 Jahre! Da» Deutsche Reich v-» 1871-1896 in Wort, Bild nnb Statistik.* Verarbeitet von Dr. Paul Eulenburg. — Redigirt unb herausgegeben von ber Leh- mann'schen Buchdruck-rei unb Verlagsbuchhandlung zu Dresden. — 160 Seiten mit ca. 40 Portratts und Illustrationen. (Einband in den Reichsfarbrn gehalten.) — Preis 50 Pf. Bei der Redaction eingegangene Bücher rc.: — Die Wahrheit. Halbmonatsschrift zur Vertiefung in die Fragen unb Aufgaben des Menschenlebens. Herausgeber: Ehr. Schr empf. Monatlich zwei Hefte 8’. Preis vierteljährlich 1.80 Mk Heft 53. Fr. Frommans Verlag (E. Hauff), Stuttgart. — Die Reformirnn» de» Deutschen Reiche». Zur 25jährigen Jubelfeier ber Katser-Pcoclamatton in Versailles bem beutschen Volke gewtbmet von einem Sübbeutschen. 1. Tbetl. Auszug aus den Stan-esarntsregistern der Gtadt Siehe». «usgedote. December: 28. Moritz Docter, Deterinärarzt zu Büdingen, mit Jenny Docter zu Gießen. Januar: 11. Heinrich Friedrich August Wilhelm Sieoer, Schneidermeister dahier, mit Christiane Elisabeth Möser Hierselbst. GheschUeßumOsn. Januar: 13. Gustav Biedenkopf, Pfarroerwalter zu Ettingshausen, mit Ida Sardine Amalie Luise Bindewald Hierselbst. 14. Dr. Alexander August Louis Büchner, vract. Arzt zu Schott», mit Anna Iba Maria Scheel hterseldst. 15. Georg Peter Dahmer, Spengler bahier, mit Anna Maria Tiöller von Merlau. •tbotene. Januar: 7. Dem Dachbecker Karl Kornbörfer ein Sohn, Christian Wilhelm Karl Martin. 7. Dem Schlosser Karl Struth ein Sohn. 9. Dem Schlosser Max Hugo Nitzsche eine Tochter, Marie Emma Paula. 12. Dem Kellner Friedrich Hat len Hauer eine Tochter. 12 Dem Former Wilhelm Pietsch ein Sohn, Wilhelm Eugen. 19 Dem Mechaniker Karl Hatz eine Tochter, Hermine Luise Lma. Gestorben«. Januar. 10. Betty Nußbaum, geb. Kahn, 43 Jahre alt, Ehefrau von Fellhändler Simon Nußbaum dabier. 11. Elisabethe fttein, geb. Scholl, 38 Jahre alt, Ehefrau von Bahnwärter Christian Klein zu Bürbach. 11. Wilhelm Ockel, 69 Jahre alt, Octroterheber i. P. dahier. 13. Ernst Klinket, 1 Monat alt, Sohn von Schreiner Heinricy Klinket dahier. 13. Elisabeth Hudeler, geb. Weidenhaus, 78 Jahre alt, Wittwe von Bergmann JohanneGHubeier dahier. 13. Kart Hohbach, 6*/i Jahre alt, Sohn von Schloss-r Johannes Hohbach zu Atzbach. Aurzrig aus den Kirchenbüchern der Stadt Sieben. Svaugelifche Gemeinde. Getränte. Metthäusgemeinde. Den 15. Januar. Georg Peter Dahmer, Spenaler zu »Heben, unb Anna Marie Tröller, Tochter des Taglöhners^Phiiipp Tröller zu Merlau Lukasgemeinde Den 14. Januar. Gustav Biedenkopf, Pfarroerwalter zu Ettingshausen, und Ida Karoline Amalie Luise Bindewald, Tochter des v-rstoibenen Pfarrers Theodor Heinrich Biuoewald zu Gießen. Denselben. Dr. Alexander Büchner, p act. Arzt zu Schotten, unb Anna Scheel, Tochter bes Kaufmanns Richard Scheel zu Gießen. •«textftt. Matthäusgemeinbe Den 12. Januar. Dem Buchbinder Justus Wölke ein Sohn, Ernst Ludwig Hans, geboren ben 13. December. MarkuSgemeinde Den 29. December. Dem Kaufmann Georg Mootz eine Tochter, Marie Johanna Anna Lisa, geboren den 8. November. Den 12. Januar. Dem Kaufmann Georg Carl Wallenfels ein Sohn, Hugo Paul, geboren ben 23. October. Denselben. Dem Bäckermeister Ludwig Keil einMohn,' Ludwig Adolf, geboren den 26. November. Lukasgemeinde. Den 12. Januar. Dem Hitssheizer Georg Schardt eine Tochter, Dorothea, geboren ben 15. December. Johannesgemeinbe. Den 12. Januar. Dem Schuhmacher Abolf Schwan eine Tochter, Marie Dorothea Frieda, geboren ben 10. December 1895. eutbigu. Mattbäusqe meinde. Den 15. Januar. Elisabeth Habeier. geb. We'denhauS, Wtttwe des Bergmanns Johannes Hubeler, 78 Jahre alt, starb dem 13. Januar. MarkuSgemeinde. Den 12. Januar. Kaufmann Karl Väth, 47 Jahre alt, starb den 10. Januar. Den 14. Januar Wilhelm Emil Ockel, Octroierheber i. P., 69 Jahre alt, starb den 11. Januar. Verkehr, CanO» rrird Vottsroirthschatt. Giesse«, 18. Januar. Marktbericht. Auf dem heutige» Wochenmartt kostete: Butter pr. Pfd. JL 0,70—0,80, Hühterei« pt. St. 7-8 H, 2 ©L 00 H, Enteneier pr. St. 00 H, Gänse- der pr. St. 00—OO H, Käse pr. St. 5—7 4, Käsematte pr. 6t. 3 4, Erbsen pr. Liter 20 4, Linsen pr. Liter 30 H, Tauben pr. Po« vtc 0,90 bis 1,00, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,10, Hahnen pr. Stück X 1,00—1,30, Enten pr. Stück JL 1,60—1,80, Gänse pr. Pfund X 0,48—0,54, Ochsen fletsch pr. Pfd. 72—76 4, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 66—68 H, Schweinefleisch pr. Pfd. 56 bis 68 H, Schweinefleisch, gefallen, pr. Pfd. 72 H, Kalbfleisch pr. Pfd. 60-64 ch Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 ch, Kartoffeln pr. 100 Mo 4,00 MB 5,00 X, Weißkraut pr. Stück 0—00 ch, Zwiebeln pr. Centner X 6,00—7,50, Milch pr. öfter 16-18 ch. He« Zm Gmtkll des grfliiuraut KM, Mcrswrg Wißmann. 753 H. Zibell, Aussteller. 584 59 12 70 2. 3. 4 Preise zu haben. 632 757 Waschen u. Bügeln R c u h l. 759 Dermietyungen 735 A. Welz, Lindenplatz Cognac h," Kf£' Omnibus-Verbindung .&"X10Ä> «nie Rrdaclisn: 1. kcheyda. 3 8 C D kmfftsb latbfl gab Blaut! ab bte ’ Eichenstämme von 18—74 cm Durchm., 34,59 fm. Buchenstämme von 40—54 cm Durchm., 6 m Länge, 8,48 fm. Der Wald ist circa 20 Minuten von den Stationen Buhbach und LanggönS entfernt. Gambach, den 17. Januar 1896. Oftoßh Hess. Bürgermeisterei Gambach. Partituren ZU vorstehenden Quartetten sind an der Kasse zu haben. Eintrittekarten für Nichtmitglieder zu Mk. 2.50 (Sperrsitz Mk. 3.50) sind bei Herrn Erost Chai Iler (Rudolphs Nachf.), für Studirende bei Herrn Hausverwalter Storck in der Aula zu ermässigtem Linie Linie liiel« Uhren, Grillen, Pineeuez, Barometer, Thermometer, Operngläser l'.ntßnd Di! lltültz nb Mt $tümml)ol)Drt^igrrui!ö. Mittwoch den 22. Januar sollen im Revier Arnsburg versteigert werden: wird bestens besorgt. 21 flUrttHfagt 16. der die Brod- und Feinbäckerei erlernen will, gesucht. 761 -hritz Schreiner, Lindenvlah 4. vor minderwerthigen Nachahmungen des seit Jahrzehnten bewährten und berühmten Webor’s Carlsbador Kaffecgewürz. Set tbna na Äalirali 14* bei» In Achroch Ilwlti von ihütk f'w btt fctiu stnlpha Irttttk ■srtt» zebete ja »tu IrbtiMl i< nttr Utb bN-ßtÜ- ihren hj Mla^e, Ä5 Sm L!'°° js» '8 6116 S-n« -- t (Violoncell) aus München. Programm: W. A. Mozart, comp. 1783. Quartett D-moll für zwei Violinen, Viola und Violoncell. L. v. Beethoven, op. 131. Quartett Cis-moll für zwei Violinen, Viola und Violoncell. Jos. Haydn, op. 50, Nr. 6. Quartett D-dur f. zwei Violinen, Viola, Violoncell. 214] Mittlerer Stock, 5—6 Zimmer [_• mit allem Zubehör, zu vermtetben. __Weser strafe 4. 212] Kleine Wohnung zu vermtetben. chrofdorferstraße 17. Walfisch-Ausstellung*. Das größte Säugethier der Welt. 180 Zentner schwer^ 20 Auß Leibes-Umfang. Kein Lcelett. 7K 2» natürlicher Gestalt, wie derselbe am 22. December 1894 an der norwegischen Küste geschossen wurde. Eintritt 30 Pfg., Militär und Kinder 20 Pfg. Schulen ermäßigte Preise. Oeösfnet von Morgens 9 bis Abends 9 Uhr. Die Ausstellung ist unter gedeckten Raum und ist der Fußboden trocken. Zum freundlichen Besuch ladet ergebenst ein 8ie, r’iU»od Ul 2 Mk fil * iS SrMnlim-Kkrgwerk. Mehrere Arbeiter im Alter von 18 bi» 28 Jahren finden dauernde Beschäftigung, Anmeldungen auf dem Haupt • Bureau, Vormittag» von 11 bi» 12 Uhr. Miliubringen: Quittungskarte zur Invaliditäts-Versicherung und AbgangSzeugniß de» letzten Arbeitgeber». 8. Pancoe, 488 Director. Montag, 20. Ja». UtweMt [ Metzelsuppe. f Morgens früHr Uküpkisch mit tzrvlt, l room freundlichst einlabet L. Krömmelbeiv 76b] Kleine Wohnung per L Schril Ur f* f zu vermiethen Nevendllve« 5. Ein braver Junge, | SZSSStfär Wilhelm Hause Uhrmacher. Iermischle Anzeigen. Giessener Concertverein. Viertes Concert (105. Vereinsjahr) Sonntag d. 26. Januar 1896, Abends 5 Uhr, m grossen Saale des Gesellschaftsvereins. Ausführende: Benno Walter, Kgl. Concertmeister und Professor (erste Violine). Hans Ziegler, Kgl. Hofmusiker (zweite Violine). Ludwig Vollnhale, Kgl. Hofmusiker (Viola) und Prana Bennat, Kgl. Kammermusiker Dftftancn-Berctn 6it|tn. MH Tooutag, den 19. Januar 1896, U Vormittags 9*/8 Uhr: Gottesdienst in der Johanneskirche. Zusammenkunft im (Lass Leib präci» 9 Uhr. Orden und Ehrenzeichen find anzulegen. 756 — Druck iwb Verlag fcrr Brühl (»en Umerrfitit8-»n*- wnb Strinisnidern (Pietsch * Scheyte) in Gießen. Aie heutige Hummer umfaßt 8 Seite«. Nnchslhe Reiiieil-Nkrfichniliigs-Aißiilt. Letdrentenverftcher««» zur Erhöhung drs Einkommen», »apital»«* ftchernng (für Aussteuer, Militärdienst, Studium). Gparkaff«. 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