Mv. 298 Wcitcg Blau. Freitag den 18. December 1806 Gattin, lg- Theilnahme bei innigsten Dank. Beerdigung 11043 tcembtr, NachMG 11019 'mH die schmerzliche "d Bruder «r, erg, lQa llfi Uhr mV Hinterbliebenen: Wandler. 896. non ivereis ts-BOre« oeung unb 1'»"• -j-rtag, i r-r-h-ll^ [9. wolle , 9«M* u n *9 ** 13* . ' Der Voftand ersitäts- ■ees 1611 Eckodertoe** en, CI»86,k ir 6^« Bilderbücher heiC<^ •'jÄä Der #i« Bonn. 10 U6t. Grattsvet laae: Mteßener Aamtnenölälter »->->°.-n,.Bnr,auk d.0 In. und «u-s-nd.« n,hmm , M__ 2" _____ ~____________ Anzetgeu für den ^Gießener Anzeiger^ entqege«. AnEichev Tyeil. Bekanntmachung. Die Maul» und Klauenseuche jiu den Gemeinden Fauerbach b. Fr., Fauerbach v. d. H., Hoch-Weisel, Nteder-Weisel, OpperShofeni und Ofthetm, Kreis Friedberg, und in Alsfeld ist erloschen und die augeord« neteu Sperrmaßregeln wieder aufgehoben worden. Gießen, den 16. December 1896. Großherzogliches KretSamt Gießen. ___________________v. Gagern.____________ Bekanntmachung. Die unter dem Rindvieh der Gemeinde Herzhausen, Kreis Biedenkopf, ausgebrochene Maul- und Klauenseuche ist erloschen und die augeordnete Gehöftsperre aufgehoben worden. Gießen, den 16. December 1896. GroßherzoglicheS Kreisamt Gießen. v. Gagern. Deutscher Reichstag. 148. Plenarsitzung. Mittwoch den 16. December 1896. Auf der Tagesordnung steht zunächst die erste Berathung der „Trklä ung zwischen dem Reich und Frankreich betr. die Vertragsbeziehungen zwischen Deutschland und Tunis." Adg. Hasse (nl.) äußert seine Genugthuung darüber, daß das Abkommen zunächst nur mit Gültigkeit bis Ende 1903 abgeschlossen sei. Einen Vortheil biete dasselbe jedenfalls insofern, als die bisherigen unstcheren Rechtsgebräuche in Tunis durch geschriebenes Recht ersetzt würden. Ohne weitere Debatte wird die Vorlage gleich in zweiter Lesung genehmigt. Es folgen Wahlprüfungen Die Wahl des Abg. Spies (Wahlkreis Schlettstadt) wird für gültig erklärt. Die Wahl deS Abg. Holty (WahlkreisSchwetz) beantragt die Commission für ungültig zu erkläien. Abg. Gamp (Rp): Bet dieser Angelegenheit kommen sehr wichtige principtelle Fragen in Betracht. Da das HauS aber offenbar beschlußunfähig ist, so beantrage ich, diesen Geßenstand von der Tagesotdnung abzusetzen, da ich aber ferner voraussehe, daß dieser Antrag von den anderen Parteien des Hauses abgelehnt werden wird, so sehe ich mich zu meinem Bedauern genöthigt, die Beschlußfähigkeit deS Hauses anzuzwetseln. (Unruhe auf allen Setten des Hauses.) Abg. Spahn (Ctr.): Angesichts besten beantrage ich, zumal daS Haus nur deswegen noch nicht beschlußfähig ist, weil die ersten beiden Punkte der Tagesordnung so sehr rasch erledigt worden sind, die Wahl Holtz zurückzustellen und erst den vierten Gegenstand der Tagesotdnung, also daS Gesetz über Zwangsvollstreckungen, zu erledigen. Präsident v. Buol will nunmehr über diesen Antrag abstimmen laste». Abg. Gamp (Rp.) erklärt, daß er auch bei der Abstimmung über den Antrag Spahn die Beschlußfähigkeit des HauseS anzweiseln werde. Abg. d. Bennigsen (nl.) ersucht den Abg. Gamp, davon abzusehen; das HauS wolle doch nur die erste Berathung über das ZwangSoollstreckungsgesetz vornehmen, damit dasselbe noch vor'Weih- nachten an eine Commission verwiesen werden könne. Abg. Gamp bleibt bet seinem Einspruch. Wenn das Haus seinem Anträge aus Absetzung der Wahlprüsung Schwetz nicht stattgebe, so habe es sich selber zuzuschretben, wenn die erste Lesung deS Zwangsoollstreckungsgksetzes jetzt nicht stattfinden könne. (Unruhe.) Abg. Rickert (frs. Vg.) bittet den Präsidenten, falls sich die Beschlußunfähtgkcit des Hauses ergibt, sofort für eine halbe Stunde später eine neue Sitzung anzuberaumen. (Lebhafter Beifall.) Nunmehr erfolgt die Auszählung, gegen deren Ende noch ver- schiedentliche Abgeordnete schnell Herdeteilen. DaS Ergebntß ist: 194 Abgeordnete find anwesend, das HauS also nicht beschlußfähig. Präsident v. Buol beraumt eine neue Sitzung an aus 2>/, Uhr mtt der Tagesordnung: Dritte Lesung des Abkommens betr. Tunis, aste Lesung deS ZwangSoollstreckungSgesttzes und Wahlprüfung Holtz. (Schluß 2 Uhr.) 149. Plenarsitzung. Mittwoch de» 16. December, Nach«. S'/r Uhr. Bald nach 2>/t Uhr eröffnet Präsident v. Buol die neue Sitzung. Die mit Frankreich ausgetauschte Erklärung bezüglich Tunt« wird debattelos tn dritter Lesung genehmigt. Es folgt erste Lesung des Gesetzentwurfs betr. Zwangsvollstreckungen und Zwangsversteigerungen. Staatsecretär Nieberding: Durch diese Vorlage entledigen sich die verbündeten Regierungen des ersten Theils der Depflicht- ungen, die ihnen durch Artikel 1 de« Einführungsgesetzes zum Bürgerliche» Gesetzbuche auferlegt sind. Die Vorlage entspricht dem Erforderniß einheitlicher Grundsätze auch für das SudhastationS« verfahren im ganzen Reiche. Die Vorlage spricht vor Allem auS, daß keine Subhastation erfolgen darf, ohne daß die Gläubiger gedeckt find, deren Eintragungen sich vor denen des die Subhastation betreibenden Gläubigers befinden. Dieser Grundsatz, der schon in der preußischen und anderen neueren Subhastattonsordnuagen sich vaifindet, dürfte allgemeiner Anerkennung gewtß fein. Er liegt so- wvhl i« Jnteteffe der betreffenden Gläubiger wie auch deS Schuldner«, da der neue Erwerber, nicht mehr genöthigt ist, dm gesammte» Kaufpreis für daS Grundstück aufzubringe». Abg. Kau ff mann (fr. Vp.): Die Vorlage bringe eigentliche Neuerungen nicht, sondern, «lllrdtngs mit einigen erheblichen Verbesserungen, nur daS, was schon die preußische Subbastattonsordnung von 1883 enthalte. Der Grundsatz deS Deckungsprincips, d. h. der Sicherung der voreingetragenen Gläubiger, sei ein Vo zug der Vorlage, da das Deckungeprtncip durch die btsberigen Ersah,ungen alS durchaus ziecknäßig bestätigt werde. Weiter stimmt Redner namentlich der Vereinfachung deS ZustellungSwesenS bei, sowie der Bewilligung von Fristen für die Kausgeiverzahlnng. Abg. Bassermann (nail.) begrüßt ebenfalls die Bestimmungen des Entwurfs mit Befriedigung im Interesse sowohl der Gläubiger wie der Schuldner. Darüber, ob nicht viclleicbt in diesem Gesetze die Frage der Sicherstellung der Bauhandwerker geregelt werden könne, seien Erwägungen in der Commission nöthig. Redner wünscht noch L Lrnationale Vereinbarungen über daS Pfandrecht an Sch ffen, damit nicht deutiche Sch ffe in Rotterdam oder Antwerpen von dortigen G.äubigern mit Be chlag belegt werden können, ohne jeoe R cksichlnabme aus deutsche Psandgiäubiger. Abg. Spahn (Ctr.) hat Bedenken gegen die Zvangshypotheken. Auch werde man bei der Regelung der Gesammlhypotheken sehr vorsichtig sein müsse", da sich dieselben sowohl bet der Trennung wie bei der Zusammenlegung von Grundstücken schwer vermeiden ließen. D>e Fragen der Bauhandwerker und des PfandtechtS aus Schiffm würden besser in diese« Gesetz nicht hineinbezogen. Abg. v. Bucht a (cons.) rügt die Faffung der Vorlage als eine schwerverstündliche. Die Vorzüge des Entwurfs würden von seinen Freunden indeß bereitwilltgst anerkennt. ©taatS'fcelär Nteberding hofft, dem Hause im nächsten Monat den Entwurf einer Grundbuchordnung vorlegen zu können. Auf eine Anregung deS Abg. v. Dz'embowSki-Pomian (Pole) erklärt der Siaaiss«crttär noch, die Vorrechte der Landschaften in den östlichen Provinzen, Sachsen und Mecklenburg, würden durch die Vorlage nicht berührt. < Abg. Stolle (Soc.) erblickt in verschiedenen Bestimmungen deS Entwurfs eine Belastung deS Grundbesitzes und hofft auf eine gründliche Aendcrung der Vorlage in der Commission. Die Vorlage wird an eine Commission verwiesen. Es folgen Wahlprüsungen. Die Piüsung der Wahl deS Abg. Reichmuth (Rp.), deren Ungültigkeit die Commission beantragt, wird auf Antrag des Abg. v. Kardorff, den btef/, Uhr.) ... CocaUs nnb n. Troßen-Linde«, 16. December. Herr P. W. Wilson auf dem Gießener Braunsteinbergwerk sandte zur Weihnachts- bescheerung für die hiesigen Armen und die Kleinkinder schule den Betrag von 1 00 Mark. X. Darmstadt, 16. December. Die Technische Hochschule ist mit über 1100 Hörern heute an eine der ersten Stellen unter den neuen Technischen Hochschulen Deutschland- bezüglich der Frequenz gerückt und hat nun z. B. auch Karlsruhe (jetzt 979) und Hannover (925) überflügelt,- weitaus die größte Zahl der Studirenden gehören der Maschinenban- und der electrotechnischen A.btheilung an. □ Darmstadt, 16. December. „Die Kunst von Olympia" bildete heute in anschaulichster Darstellung de» Beschluß der Vortragsreihe de« Herrn Dr. F. Noack. Scho» Winkclmann hatte aus Ausgrabungen an der Stätte des alten Olympia in Elis hingewiesen, planmäßig und systematisch begannen dieselben dann 1874 hauptsächlich auf Anregn»« von Ernst CnrtiuS und wurden sieben Jahre darauf nach einem Gesammtaufwande von 800,000 Mark zu Eude geführt. Die Ausbeute war überraschend groß und schön au der Stelle, wo ehedem die Opfer an ZeuS und die großen olympischen Spiele in unscheinbarer, vom AlphetoS durchfloffener Hügellandschaft stattfanden, Feste, die gleichsam für ganz Griechenland international waren. Eine Charakteristik der Kunst von Olympia entrollte Redner durch Vorführung hauptsächlich der Bildhauerwerke deS ZeuStempelS, der in vielen Trümmern ausgedeckt ist und von Pausanias näher beschrieben wird, insbesondere deS Oft- und Westgiebtl« desselben. Von beiden find sinnreiche und der Wirklichkeit wohl auch möglichst nahekommende Reconstructionen entworfen. Der Ostgtebel zeigt einen Moment au« einem Wettkampf, der Westgiebel eine Streitscene betrunkener Centauren mit Lapithen,- in beiden Fällen ist ein Fortschritt gegenüber der Aegineten-Kunst zu verzeichnen. Vergleiche mit phönizischen Sarkophagen mit demselben Kopsthpus der Figuren, wie hier u. s. w., führten zur Erkenntniß, daß man hier Marmor von der Insel Paros (die Gegend von Olympia hat keine Marmor- Vorkommen) vor sich hat und diese Künstler von ParoS, die für Olympia schafften, sind wohl formell in der Schule von Argos (hier blühte eine Kunstschule um 500 v. Chr.) gebildet worden, wie sich kurz vor den Perserkriegen der arginische Einfluß in der Kunst auch in Athen geltend machte. — In schwungvollem Schluß-, zugleich Dankworte an die zahlreichen Zuhörer und Zuhörerinnen wurde die Hoffnung ausgesprochen, auf dem so erlangten Fundament in der griechischen Kunstgeschichte demnächst weiter bauen zu können. WormS, 15. December. Zimmermeister Uhrig von hier wurde gestern auf frischer That ertappt, als er eine Parthie Maaren tu einem Geschäfte stahl. Bei einer in feiner Wohnung angestellten Untersuchung wurden vier große Stoßkarren voll gestohlener Gegenstände gefunden, ebenso etwa 200 Nachschlüssel. Eine Anzahl hiesiger Geschäftsleute ist erheblich bestohlen worden, am meisten die Firma Jsay (Tuchgeschäft). Die von Herrn Jsay al« sein Eigenthum anerkannten Gegenstände repräsentiren allein einen Werth von 1200 bis 1500 Mk. Seiden«, Tuch- und Leinenstoffe, Stiefel, Schuhe und Leder, Eßwaaren, Tabak und Cigarren wurden in großen Mengen in der Wohnung des Diebe« vorgefunden. Die Frau desselben wurde heute auch verhaftet. Mainz, 15. December. Ein bemerkenSwertheS Rundschreiben hat soeben die Metzger-Innung an ihre Mitglieder und besonders an die Frauen derselben gerichtet. In Rücksicht auf die in allen Städten auftauchenden großen Waarenhäuser, die zum größten Theil von fremden Gesellschaften gebildet werden und die tn allen Städten ihre Filialen besitzen, fordert die Innung die Betreffenden aus, bet ihren Einkäufen auf Weihnachten Diejenigen zu berücksichtigen, die auch das ganze Jahr ihre Bedürfnisse von ihnen bezögen, nämlich die hier ansässige Geschäftswelt. A Mainz, 16. December. Wegen Vergehen gegen die Gewerbeordnung verurthetlte heute das hiesige Schöffengericht die beiden Inhaber der Schuhfabrik Gebrüder Eichbaum hier zu 100 Mk. Geldstrafe. Beide Fabrikanten haben ihren Arbeitern und Arbeiterinnen Werkzeuge und Stoffe (Nadeln, Seide, Zwirn rc.) zu höheren Preisen als die Ansch.ffungSkosten betrugen, berechnet. ES wurde festgestellt, daß sich die Fabrik aus diese Art in einem Jahr einen Nebenverdienst von über 600 Mk. verschafft hat. 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Beschlußfassung über Anträge von Seite» des Vorstandes oder einzelner Vereinsmitglieder. Vorstandswahl. Kleinkinder-Bewah ra nftalt. Am nächsten Sonntag den 20. December soll, wie seither angekündigt wurde, die Chriftbescheernng unserer Anstalt gehalten werden. Nachmittags 4 Uhr findet zunächst in der Stadtkirche bei brennendem Christbaum eine kirchliche Feier statt, die zugleich als Gemeindegottesdienst gehalten wird. Rach Schluß desselben werden in der Klein- kinderschule, auch im Lichte des Christbaums, den Kindern ihre Gaben bescheert werden. Zu der kirchlichen Feier in der Stadtkirche laden wir die ganze Gemeinde freundlichst ein. Zu der Bescheerung in der Anstalt selbst können wir, außer den Angehörigen der Kinder, wegen des beschränkten Raumes leider Niemanden einladen. Alle, die uns für die Chriftbescheerung unser Anstalt noch Gaben zugedacht haben, bitten wir, dieselben bis Ende dieser Woche an eine der Vorstandsdamen gelangen zu lasten. Gießen, am 15. December 1896. Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. Dr. Naumann Apfekrirtge, ff. weife Apfetfpatterr» Apricosen, catiforn., Htiruev, catiforn., Airnen, itatien., Arünelken, itatien., hattet», Kalifat, Kirschen, Pflaumen, Aordeamk, Zwetschen, bosnische, Iwetschen, catiforn. empfiehlt in besten Qualitäten Emil Fischbach Wollen Sie eine gediegene, land- und haus- wtrthschastliche Zeitung lesen, die Sie wirklich befriedigt und Ihnen über alles Wiffenswerthe auS diesem Gebiete Rath trtheilt, so abonniren Gießen, den 11. December 1896. Der Vorstand des Zweig-HülfsvereinS Gießen. Jöckel. Christbescheeruug der Kleinkinder-Bewahranstalt. Am Sonntag de« 20. December d. I. soll die Christ» 12 Mäusburg 12, empfiehlt zu Weihnachten: Weisses und Gewürzanis. Buttergebackenes, Brenten, Makronen und Zimmtsterne, sowie Lebkuchen eigenes Gebäck und * Nürnberger Lebkuchen < COGNAC deut Hatte, sowie alten jBoni offerirt zu billigen Preisen 10570 Pet. Leppla, Neustadt 79. Schreibtische. MH-, Spiet-, Aauch-, N k» m e »-, -futyer- unb Kinder- Tische. Etageree. SorderOerhitter. Hülfsverein im Großherzogthum Heffen für die Krankenpflege und Nnterstühung der Soldaten im Zlelde (vom rotyeu Kreuz). Die verehrlichen Mitglieder des hiesigen Zweigvereins werden zu der Mittwoch de« 23. December d. I., AbeudS 8 Uhr, indem oberen Locale der Restauration Wei big, Sonnenstraße, stattfindenden Generalversammlung _ Praktisches r Geschenk! Sehr schön ausgeetattete Körbchen mit Obst- und Gemüae-Conserven, \ Zusammenstellung nach Wunsch t L von 2 Mk. an, empfiehlt / ^uEmil Orbig.^ wohlwollenden Sinn der Freunde unserer Anstalt und ihrer Kinder bitten, uns Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen, Garn und bergt, be* Th. Rautenstrauch 12 Liudeuplatz 12 (im Hause des Herrn Friseur Gerhardt) empfiehlt sich zu allen in das Graveur-und Drechslerfach eiufchlagkudeu Arbeite« in prompter und sauberer Ausführung. Gravireu in Metall, Aufzeichnen auf Tuch, Plüsch re. bei billigster Berechnung. 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Gießen, den 14. November 1896. Der Borstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. Dr. Naumann, Pfarrer. ergebens! eingeladen. Tagesordnung: 1. 2. 3. Als schönstes Mescheuk. Gutsvrech. Amazon-Vapageien, ganz zahm, im Preise von 30, 36, 40, 50 btS l<0 X,\ jenach Sprachlstg.. beSgl jg angeh.Sprech» oögel.St 20bi825vM; Atexanb -Papagein. leicht zu zähm. u. Sprech, lern., St. 5 ; Grauröpf Awergpapagein, baS Paar nur 3 BlutrotbeTige' finken m.weih.Punkt., retz.niedl.SSnger, Paar 3 X, 2 Paar bX\ Feuerrotbe Kardinale, abgeh Säuger, St 10 X; Graue Karbinäle mit feuerrother! Haube, Herr!. Vögel und gute Sänger, St. 6 X; Chinesische Nachtigallen, prächt. im Gefieb . das ganze Jahr schlagenb, St. 6 X; Doppelschlägrr6^L; Harz. KanartenrSael, nur edle, gute abgeh. Bög^l, mit Hohl-, Klingel-, Roll-, Flöten-, Pfeifen- u Knurr- sttmme, St. 6, 8, 10, 12, 15, 20 X, j- nach Leistg., desgl. mit kl. Gesangsfehl. St. 4—5 X versandt unter Garant, leb Ankunst geg. Nachnahme. L. 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Cigarrenabschnitte, Staniolkapseln und Geldbeiträge werden gerne in Empfang genommen von unseren Vorstandsmitgliedern: Buchbinder meister Bourgeois, Rechner Doerin g , Schloffermeister Dörr, Monteur Friedrich, Friseur Gerhardt, Bibltothekscustos Heuser, Bildhauer Kalbfleisch, Verwalter Keller, Quästor Orbig, Verwalter Schneider.__________________________________________ Christbrscheeruvg für brave, bedürftige Kinder. Unterzeichneter hat auch in diesem Jahre wieder eine Christ, bescheerung (48.) für bedürftige Kinder veranstaltet, und mit großer Freude bekennt er hiermit öffentlich, daß e» in seinem lieben Gießen noch recht viele edle Menschen giebt, die ein warmes, fühlendes Herz für die Rothleidenden im Busen tragen, die daher gerne bereit find, ihre milde Hand aufzuthun, wenn es gilt, Dürftige zu unterstützen. Die Gaben find nämlich gerade in diesem Jahre in so reichem Maße gespendet worden, daß ich in die angenehme Lage versetzt wurde, 323 Kindern eine recht schöne Weihnachtsfreude bereiten zu können und ich spreche hiermit allen edlen Geberinnen und Gebern für die überaus reichlichen Zuwendungen meinen herzlichsten Dank aus. Es wäre mir jedoch nicht möglich gewesen, eine so große Anzahl von Kindern zu bedenken, wenn ich nicht auch dabet die Zinsen aus meiner Stiftung, und aus der der verstorbenen Elifabethe Schmidt, zusammen 132 Mk. betragend, hätte verwenden können. Daher spreche ich den edlen Bürgern, die meine Stiftung bewirkt haben, und der hochverehrlichen Stadtverordneten^ Versammlung, die die Güte hatte, mir die Schmidt'sche Stiftung zur Anschaffung von Schuhen z» überweisen, abermals meinen wärmsten Dank aus. Ganz besonders danke ich Herrn Dr. Winthsr in Worms, der, aus Anhänglichkeit an feine Vaterstadt Gießen, mir auch in diesem Jahre wieder 30 Mark zu meiner Bescheerung überwiesen hat. Zur Bescheerung, mit der auch zugleich eine Christfeier verbunden ist, und die in der Turnhalle der Stadtmädcheufchule (West- anlage) am kommenden Sonntag, den 20. December, Nachmittags präcis 4 Uhr, stattfinden wird, lade ich hiermit freundlichst ein. Die Gaben für die Kinder können jedoch schon von Vormittags 10 Uhr an ht Augenschein genommen werden, und ich bin mit Vergnügen bereit, über deren Vertheilung nähere Auskunft zu geben. Gießen, den 15. December 1896. H Eurschman«, Lehrer i. P. auch Seltersweg. Emst Bloedner Seltersweg. a«r Art Empfehle für ^Velllliacllten mein reichhaltiges Lager in: Teppichen, Tischdecken, Vorhängen, Reisedecken, Bettkoltern, Angorafellen und Bettvorlagen. Abgepasste Linoleum-Teppiche in allen Grössen, räum u «ebebiefe z.s. bitt Preis, ab. ir .Böger, »reu jpl.4. 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