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Die Gießener Aamisien V fälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal deigelegt. Kießmer Anzeig er Kenerat-Anzeiger. 18»« viertelsShriger ASoaae»e»t»pretsr 2 Mart 20 Pf,, mit Bringerloh». Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. ------------------ I Redaction, Expedition und Druckerei: -Lutstraße Zlr.7. Fernsprecher 61. Amts- und Anzsrgeblutt für den Tkvers Gieren. »»»ahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Rmmner bis Bonn. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Kamilienötätter. Alle »nnoncm-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" -entgegen. Deutsches Reich. Cetliw, 16. December. Eine Gruppe für die Sieges, aller in Berlin besichtigte das Kaiserpaar in der Künstler« Werkstatt deS Dr. Böse. Die Hauptfigur ist der vierte Markgraf auS dem Hause Ballenstädt, Albrecht II. (1196 bis 1220). Er bethätigte sich als Krieger wie als Staatsmann im Kampfe gegen Wenden und Slaven. Die Gestalt, die ihm der Künstler gegeben hat, ist überaus entschloffen und fürstlich, so daß der Kaiser bemerkte: „Bon dem weiß man, was er will." Nebenfiguren sind Eickels v. Repkow, der Autor des Sachsenspiegels und der Hochmeister Hermann v. Salza. Berlin. 16. December. Tausch hat vor nicht allzu« langer Zeit den Rothen Adler-Orden vierter Klasse mit der Krone erhalten. Die „Berl. N. Nachr." bemerken dazu, die Verleihung der Krone rege umsomehr zu Betrachtungen an, da der Kaiser gerade die Verleihung der Krone zum Rothen Adler Orden sich selbst Vorbehalten hat, der Antrag also »icht vom StaatSministerium auSgegangeu sein kann, sondern in der Umgebung des Monarchen seinen Ursprung haben muß. Jedenfalls sei die Verleihung zu einer Zett erfolgt, als der Zwist des Auswärtigen Amts mit der politischen Polizei schon nahe vor der Entscheidung stand- sie dürste daher auch nicht wenig zu dem Entschlüsse der obersten Reichsbehörde beigetragen haben, die Sache endgiltig und öffentlich zum AuStrag zu bringen. Neueste MolffS telegraphische- Lorrespoude»--Bsrs»». Berlin, 16. December. Dem Reichstage ging ein 'Antrag Manteuffel-Bachem bezüglich der Wiedereinbringung >deS Margarinegesetzes zu. Der Antrag hält das vom BundeSrathe beanstandete Färbeverbot aufrecht und bringt idie Bestimmung der getrennten Verkaufsräume auf Ortschaften won über 5000 Einwohnern ein. Hannover, 16. December. In dem seit mehr als fünf Jahren schwebenden DiSciplinarverfahreu des Magistrats Hannover gegen den aus dem Leuß Proceß bekannten früheren Director des Lebensmittel Untersuchungsamte-,Or. Schnutz, Ist auf Amtsentsetzung erkannt worden. Der Ver- urtheilte hat Berufung beim Oberverwaltungsgericht ein« «elegt. Bern, 16. December. Der Nationalrath beschloß Sn Uebereinstimmung mit dem Ständerathe nach längerer Berathung die Abschaffung der Uebungen für O fiziere und Uuterosfiziere des Landsturmes und die Annahme deS Postulat- auf Erleichterung der Dienstpflicht der Landsturm- vruppen. Madrid, 16. December. Nach einer Meldung deS „Qm- pareial" aus Manila haben die Aufständischen sich zahlreicher Personen bemächtigt. Ein Gutsbesitzer in Bulasan wurde entsetzlich verstümmelt und gepeinigt. London. 16. December. Nach einer Lloydmeldung auS Cnracao ist der Hamburger Dampfer „Thuringia" bei Eafipoint festgeratheu. Petersburg, 16. December. Der persische Conful in Odessa bestätigt auf Grund von Berichten auS Teheran, daß der Schah im nächsten Frühjahr über Rußland nach Deutschland und Frankreich reisen wtrd. Konstantinopel. 16. December. Wiener Corr. Bureau. Trotzdem die für die Armenier zu erlassende Amnestie Q.lS eine allgemeine bezeichnet wird, besteht dennoch die Absicht, Ausnahmen festzusetzen und die zu mehr als dreijährigem Kerker verurtheilten Individuen, ferner die nicht verhafteten nibtr noch nicht abgeurtheilten Führer deS armenischen ComitsS, fvwie gemeine Verbrecher auSzascheiden. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 16. December. Eine zweite Ausgabe deS „Reichsanzeigers", welche heute Nachmittag erschienen ist, v-eröffentlicht daS Gesetz, berr. den Erwerb deS hessischen VudwigSbahn-UuteruehmenS für den preußischen und hessischen Staat, sowie B'ldung einer Eisend ahn - Betriebs« und Finanz-Gemeinschaft zwischen Preußen mab Hessen vom 16. December 1896. Berlin. 16. December. Die Verleihung deS russischen Mexander-NewSky Ordens an den deutschen Botschafter in Petersburg, Fürsten Radolin, wird heute im „Reichs- m-eiger" veröffentlicht. Berlin, 16. December. Im preußischen Herren- dtiuse waren gestern Abend die Fractiouen zur Besprechung bonr heute stattfindenden Präsidentenwahl zusawmengetre'en. wie e»nservative Fraktion wird den Fürsten SolmS-Ltch Vorschlägen, während die neue Fraction für den Herzog von Ratibor stimmen wird. Berlin, 16. December. DaS Herrenhaus wählte heute den Fürsten zu SolmS-Ltch an Stelle des verstorbenen Stolberg Wernigerode zum Präsidenten. Berlin, 16. December. Die Wahl des Fürsten zu SolmS-Lich zum Präsidenten des Herrenhauses erfolgte mit 97 Stimmen von 177. 78 fielen auf den Namen deS Herzogs von Ratibor, eine auf den Namen deS Herrn v. Levetzow und ein Zettel war unbeschrieben. Hierauf wurde der Gesetzentwurf, betreffend die hessische LudwigSbahn, genehmigt, ebenso der dazu gehörige Nachtragsetat. Weiterhin wurde die ConvertirungSvorlage unverändert angenommen. Nächste Sitzung morgen 12 Uhr. Tagesordnung: Interpellation des Grafen Udo v. Stolberg, betreffend Trennung der Producten- und Fondsbörse, Vertrag zwischen Deutschland und den Niederlanden wegen Leuchtfeuerunterhaltung auf Borkum und Entwurf wegen Besteuerung des Gewerbebetriebes im Umherziehen. Berlin, 16. December. Ein GouveroementSbefehl verbietet den Unteroffizieren und Mannschaften der Berliner Garnison daS Lesen und Verbreiten der Zeitung „Reveille", weil das Blatt mehr und mehr socialdemokratische Tendenzen zum Ausdruck bringe. Berlin, 16. December. Graf zu Stolberg-Wernigerode hat im Herrenhause folgende Interpellation eingebracht: „Beabsichtigt die königliche StaatSregierung an den größeren Börsenplätzen eine Trennung der Produktenbörse von der Fondsbörse in der Weise herbeizuführen, daß der die Producteubörse leitende Vorstand zu gleichen Theilen aus Vertretern des Handels, der Landwirthfchaft und der Müllerei zusammengesetzt wird?" Berlin, 16. December. An der heutigen Börse war daS Gerücht verbreitet, daß über das Vermögen einer seiner Zeit vielgenannten Getreidefirma der ConcurS eröffnet oder doch beantragt fei. Dieses Gerücht entspricht, dem „Berl. Börsencourier" zufolge, jedoch nicht den Thatsachen. Angeblich soll ein amerikanisches HauS auS Getreide Termingeschäften eine größere Forderung an die Firma haben, ivdeß wird von den Inhabern der Firma bestritten, daß diese Forderung bereits fällig sei. — Der „Kreuzzeitung" zufolge handelt eS fich um die bekannte Firma Cohn u. Rosenberg. Berlin, 16. December. Wie die „Voff. Ztg." meldet, soll der Fall Tausch-Lützow im Abgeordnetenhause zur Sprache gebracht werden und zwar beim Capitel Polizeiverwaltung im Etat deS Ministeriums deS Innern. Demselben Blatt zufolge würde Oberstlieutenant Gäde aus dem KriegSmiuisterium spätestens bei dem im März 1897 zu erwartenden großen Avancement zum Oberst befördert werden und daS Commando eines der frei werdenden oder neu zu errichtenden Regimenter erhalten. Köln, 16. December. Die „Köln. Ztg." meldet auS Belgrad: Der Begegnung des Königs Alexander mit seinem Vater wird in Belgrad mit gewisser Be- sorgniß eotgegengesehen. Dem König sei dringend augerathen worden, dem Wunsche MilanS nachzugeben und eine eodgiltige Regelung des KönigthumS zu versuchen. Dies fei angesichts der Nothwendigkeit der Vermählung deS Königs ernstlich in Erwägung gezogen. Interessant ist, daß der König von der Begegnung oach Petersburg Mittheilung machte und von dort die Antwort erhielt, daß man sich in keiner Weise für berechtigt halte, sich in Familien-Augelegenheiten des Königs einzumischen. Hamburg, 16. December. In der letzten Nacht überfielen Ausständige einen Schauermann Namens Hirschfeld, der in der Nähe des Bleichengangs eine Wirthschaft besitzt, die er verwalten läßt, um Hafenarbett zu verrichten. Sämmt- liche Möbel wurden demoltrt, alle Gläser zerschlagen, die Kaffe erbrochen, die Betten zerschnitten und mit Petroleum begossen. Schließlich versuchten sie daS HauS in Brand zu stecken. Die Thäter find noch nicht ermittelt. Budapest, 16. December. Bei der in der Redaction des „Magyar OrSzag" nach den entwendeten amtlichen Docu- menten stattgefundenen Haussuchung stellte eS sich heraus, daß ein im Ackerbaumiuisterium angeftellter Diurnist die Unterschlagung begangen hat. Derselbe wurde sofort entlassen und eine DiSciplinar-Untersuchung gegen ihn eingeleitet. Triest, 16. December. Die TyphuS-Spidemie in Pola hat noch keine Abschwächung erfahren, fie nimmt vielmehr infolge deS ungünstigen Wetters zu. In den Straßen der Stadt herrscht nicht der geringste Verkehr- Ansamm- lnngen auf den Straßen find verboten. In den Spitälern herrscht Uebersstllung- im Marinehospital find allein siebenhundert Kranke und nur acht Damen und sechs Wärter zu deren Bedienung. Antwerpen, 16 December. Ein hier eingelauseneS Telegramm theilt mit, daß der Dampser „Adolf Deppe", der gleichnamigen Antwerpener Firma gehölig, nachdem er gescheitert, untergegangeu sei. Der Dampfer hatte eine Ladung von Eisenerz an Bord, die in Antwerpen gelöscht werden sollte. Die Mannschaft konnte gerettet werden und wurde gestern in St. Nazaire auSgeschifft. Berlin, 17. December. Der Director deS Colonial- amtS, Freiherr von Richthofen und der Gouverneur von Ostafrika, Oberst Liebert, werden heute in Hamburg zur Besprechung mit dortigen Afrikafiimen erwartet. Berlin, 17. December. Im ReichSamt des Innern fand dem „Berl. Tagebl." zu Folge gestern eine vom RetchS- Commiffar für die Pariser Welt Ausstellung etnberufene Conferenz von Sachverständigen statt, behufs Vor- berathung über die Betheiligung der mechanischen und optischen Industrie an der Ausstellung. Hamburg, 17. December. Der Oberpräsident von Schleswig Holstein verbot die Hau Ssammlungen für die Strikenden im ganzen Verwaltungsbezirk. Die Polizei verbot den Strikenden, Controlfahrten im Hafen vorzunehmen. 48 Ersatzarbeiter, welche auf dem Dampfer „Lothar Bohlen" einquartirt sind, wollen wegen Freiheitsberaubung klagbar werden. Leipzig, 17. December. Ein Motorwagen der electrifchen Straßenbahn fuhr in ein Schaufenster der Firma Wil- brandt am Markt. Drei Passanten wurden schwer verletzt, eine Dame getödtet. «festes« vietzei», den 17. December. ** Ernennung Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, den in der Eigenschaft als Volks-- fchullehrer angestellten Lehrer am Schullehrerseminar in Friedberg Friedrich Gatzert zum Lehrer an dieser Anstalt mit den Rechten eine- Civilstaat-dienerS zu ernennen. *• Auszeichnung. Seine König!. Hoheit der Groß- Herzog haben Allergnädigst geruht, dem Amtsgerichtsdiener Adam Mathes zu Seligenstadt das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige treue Dienste" und der Hebamme Johann ette Brie! zu Friedberg die Silberne Medaille des Ludewigs Ordens zu verleihen. *♦ AuS dem Verwaltungsdienst. Durch Entschließung Grobherzoglichen Ministeriums des Innern ist der RegierungSasseffor Graef in Alsfeld bis auf Weiteres mH Versetzung der Stelle eines KreiSarntrnannS bei Großherzogl. KreiSamt Dieburg beauftragt worden. ** DaS Weihuach sfestspiel „Christnacht", von HanS Herrig, welches am 20., 22. und 25. December in Marburg zur Aufführung gelangt, soll auch in Gieß-n — und zwar am dritten Feiertag, Sonntag den 27. December, Nachmittags zur Darstellung kommen, wenn sich in den Kreisen hiesiger Einwohnerschaft eine genügende Betheiligung am Besuch dieser einmaligen Vorstellung erwarten läßt. Die in dem Festspiel mitwirkenden Kräfte, Einwohner Marburg-, welche seit Anfang dieses Monats mit regem Eifer sich der Einübung ihrer zum Theil recht schwierigen Aufgaben hingeben, haben sich sämmtlich bereit erklärt, im hiesigen Theatersaal (Casö Leib) eine Sondervorstellung deS poetischen Werkes zu veranstalten, deren eveutl. verbleibender Reinertrag für einen wohlthättgeu Zweck bestimmt und einer hiesigen Behörde überwiesen werden würde. Trotz der nicht unbedeutenden Kosten für die Reise deS darstellenden Personals, eines mitwirkenden KnabeuchorS, deS Transports und der Leihgebühr für Costüme und die nothwendige Bühneneinrichtung, werden die Eintrittspreise durchaus mäßige sein. — Die Namen der dem Festspiel-AuSschuß in Marburg angehörenden hoch- angesehenen Bürger sprechen dafür, daß hier eine Veranstaltung würdigster Art vorliegt, deren Unterstützung auch a« hiesigen Orte krwartet werden darf, und besonders war« empfohlen sei. — ES wird gewiß noch in vieler Erinnerung der Eindruck leben, welchen s. Z daS Herrig'sche Lutherfestspiel hier hervorgebracht hat. Ja der Wethnachlsfesispiel- dichtung „Christnacht" findet unser schönstes Fest eine wahrhaft poetische und der hohen Bedeutung seines Ursprungs entsprechende Verherrlichung. Die künstlerische Leitung der Aufführungen ist einem bewährten Fachmann anvertraut. Den geschäftlichen Tbeil der Vorbereitung zu Übernehmen, hat sich Herr Ernst Challier hier freundlichst bereit erklärt. Bor- merkungen für Plätze zum Sperrfitz, 1. und 2. Parquet und Estrade werden in dessen Musikaltenhandlung — Neuen Weg . ä 55 Pfg- . ä 70 Pfg. . ä 85 Pfg. Hoffnung. • Sin geniales Spthbubenmauöver ist von „Leuten von der Zunft" in Paris vollführt worden. In der Rue de Ballue wohnt der reiche Industrielle Haletue. Vor einiger Zeit hatte er sich mit feiner Familie nach einem südlichen Kurorte begeben und die Portterfrau mit der Ueberwachung feiner Wohnung beauftragt. Bei feiner Rückkehr stellte sich heraus, daß während feiner Abwesenheit Alles, was an Wäsche«, Silber, und Kunstgegenständen im Hause vorhaoden gewesen, gestohlen worden war. Die Pförtnerin konnte nur angeben, daß bald nach der Abreise der Familie vier Männer einen großen normännischen Wandschrank brachten mit der Erklärung, Herr Haleine habe ihn kurz vor seiner Abreise der Fuhrmauu von dem Pferde einen Schlag in das Gesicht, der ihm daS Nasenbein zertrümmerte. Nachdem der Verletzte sofort ärztliche Hilfe auS Grünberg in Anspruch genommen, mußte er heute die Klinik zu Gießen besuchen. H. WormS, 16. December. In der Beleidigungsklage des Margartnefabrikanten Mohr-Bahreofeld gegen die „Wormser Zeitung" wurde Redacteur Ludwig Schaper za 300 Mk. Geldstrafe verurtheilr und dem Prlvatkläger die PublikationSbefugniß in der „Wormser Zeitung", „Frankfurter Zeitung" und „Altouaer Nachrichten" zuerkauut. Ferner wurde die Einziehung der Nummern und der vorhandenen Platten ungeordnet. Redacteur Schaper wird gegen das Urtheil Berufung einlegen. A Mainz 16. December. Nach Berliner Muster hat sich auch hier ein „Deutsch.focialer Verein" gebildet. Das erste Lebenszeichen des Vereins bestand darin, daß er gestern auf dem Markte ein antisemitisches Flugblatt unter die Landleute vertheilen ließ. — Bet einem Theil der unteren städtischen Beamten hier hat sich daS Trinkgeldervehmeu und «fordern in einer Art ausgebildet, daß es geradezu ein Unwesen geworden ist. Die städtische Verwaltung ist gewillt, diesem Unfug jetzt ernstlich eutgegenzutreten und hat deshalb an alle mit dem Publikum verkehrende städtischen Beamten und Arbeiter ein strenges Verbot erlassen, in irgend welcher Form Trinkgelder zu nehmen. Besonders mißständig wurde eS empfunden, daß es zu einem Brauch geworden war, bei Trauungen an die Rathsdiener Geldgeschenke zu geben. Auch dieser Unfug soll beseitigt werden, indem Arwenbüchsen aufgestellt werden, in welche Jeder, der bei Trauungen das Bedürsniß fühlt, wohlthätig zu sein, nach Belieben einen Betrag legen kann. Die angeuetzmste Ueberraschung wird der Ehemann fdn£ Frau oder Tochter und der Bräutigam ferner Braut am Weihnacht^ feste dadurch bereiten, daß er ihr eine Gabe bietet, deren Anseha ein freundliches und deren practifcher Werth von Dauer ist. Daß H-rz muß sozusagen beim Anblick deS Geschenkes Hüpfen und dec AuSrus der Lippe entschlüpfen: „DaS hab' ich mir längst gewünscht. Eine Festgabe dieser Art wird stet« eine Nähmaschine sein, denn Htmmerschmuck wird jede« Auge mit Wohlgefallen auf ihr ruhe» unb alS Gehülfin der Hausfrau ist fie gar nicht hoch genug i« schätzen. Dieses wissen die Frauen auch am besten felbft, iumal di, wo kleine Weltbürger dafür sorgen, daß die Arbeit deS NSHmS ke« Ende nimmt. Welche Nähmaschine wählt man aber beim Anrau, da eS doch fo viele Arten derselben gibt? Die besten werden imoM die beliebtesten und verbreitetsten sein und dies find bekanntlich o° Maschinen der Singer-Compagnie. Der bisherige Berkaus diel Maschinen beträgt bereits über 13 Millionen, der sicherste Bewei für ihre vorzüglichen Eigenschaften und zugleich die iUDetiamfl^ Garantie. Wähle man also eine solche Maschine, wie fie Platz nur in der hiesigen Filiale der Singer Co. Act. _( G. Neidlinger), Bahnhofstraße 2 in einfacher bi« zu der Salon-Ausstattung zu erhalten ist, und der Käufer wirb er eine gute Wahl getroffen. — von heute an entgegengenommen und baldigst, resp. bis | zum 21. D.-c-mber erbeten. Preise der Plätze 2 Mk., ■ 1 Mk. 50, 1 Mk., Stehplatz 75 Pfg. •• Eine LtebeSgefchichte. Ein hier beschäftigter junger Mann entführte gestern früh die 17 jährige Tochter seines LogirwlrtheS und reiste mit derselben nach Marburg. Dort beschlossen beide, weil die Eltern deS Mädchens daS bestehende Liebesverhältniß nicht länger duldeten und den jungen Mann aus dem Hause gewiesen, gemeinsam tu den Tod zu gehen, weßhalb fie, nachdem sich der Entführer einen Re- volver gekauft, nach Lollar zurückfuhreu, dort in einer Wirthschaft eine Erfrischung einnahmen und sich bann auf den Weg nach Gießen begaben. Im Wald schoß der junge Mann zuerst seiner Geliebten eine Kugel in den Kopf, wor auf er sich selbst einen Schuß beibrachte. Da beide Kugeln nicht sofort tödtlich wirkten, erhoben sich beide wieder vom ! Boden und gingen eine Strecke weiter, bis der Geliebte des Mädchens wieder zu Boden fiel und nach längerer Zett starb. Das Mädchen selbst, welches nicht lödilich verletzt, kehrte erst spät in der Nacht in das Elternhaus zurück. •* Verunglückt. Gestern Abend verunglückte ein hiesiger Fuhrknrcht ans der Straße zwischen Groß« und Klein-L nden dadurch, daß er beim Hemmen seines Fuhrwerks unter die Räder kam und einen Beinbruch erlitt. Erst nach mehreren Stunden soll der Verunglückte aufgefunden und nach Gießen in die Klinik gebracht worden sein. ** Tranerpostkarten Eine originelle Neuerung auf dem Gebiete des Postwesens find die Trauerpostkarten, die von der italienischen Postbehörde zur Einsührung ge- langt sind. Die Italiener scheinen zum Schluffe gekommen zu sein, daß eS keinen Sinn habe, eine Todesnachricht den Iheuersten Freunden und nächsten Verwandten durch die kostspieligere Form eines geschloffenen Briefes zu übermitteln, sondern daß die billigere Postkarte genüge. *• Für Weihnachtrreisende. Für die Weihnachtsfeier- tage tritt eine erhebliche Verlängerung der Geltungsdauer der Rückfahrkarten ein, in der Weise, daß die am 22. December 1896 und den folgenden Tagen gelösten Rückfahrkarten Gütigkeit bis einschließlich 6. Januar 1897 haben. Diese weitreichende Vergünstigung hat nicht nur auf den preußischen Staatsbahnen, sondern auch bei den hessischen Staatsbahnen, sowie eine Anzahl Privatbahnen, auf der Belgischen Central-Eisenbahn-Gesellschaft, der Holländischen Eisenbahn-Gesellschaft, den Niederländischen Staatsbahnen, Niederländischen Centralbahn und der Nordbrabavt-Deutscheu Eisenbahn Gültigkeit. Die Einführung der 24 stündigen Zeitzahlung ist laut ZeitungSmittheilungen auf allen Bahnen durch die europäische Fa hrplan'Conf ereuz in Wien am 11. d. MtS. beschlossen worden. Was alles unter dem Druck der Konkurrenz möglich ist. Ein Wormser Geschäftsmann macht öffentlich bekannt, „daß jeder Kunde beim Einkauf einen elegant gar- nirten Hut gratis erhalte!" — Wenn da« nicht zieht —! ** Zünder für Gasgiühlicht. In der vorletzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung zu Offenbach hatte Herr Oberbürgermeister Brink, lt. „Offenb. Ztg.", in Aussicht gestellt, daß vielleicht die Beleuchtung der Hauptstraßen Offenbachs mit GaSglÜhlicht eingerichtet werde, wenn erst die Suche nach einem guten Zünder Erfolg habe. Wie ferner mitgetheilt wird, hat sich ein Stadtrath in Weimar einen solchen als vorzüglich gerühmten Zünder pateutiren lassen. Er hat das Patent der Stadt Weimar geschenkt und diese läßt das Patent jetzt auflbeuten. Aus Oberhefftu, 'Mitte December. Der nördliche Theil der Provinz wird seit einiger Zeit von mehreren Hausireru bereist, die angeblich aus Aachen find und in der Gegend eine Manusacturniederlage haben. Mit ihren Stoffen ziehen fie bann von Ort zu Ort. Wer für 15 Mk. Maare nimmt, kann sich weitere Stoffe bis zum Werthe Dcrmifestes- * Von einem reichen Kindersegen ist eine Bergmanns« samilie in Völklingen bei Saarbrücken beglückt worden. Das Ehepaar ist zehn Jahre verheiratet und hat während dieser Zeit nicht weniger als vierzehn Kinder bekommen. In den ersten fünf Jahren der Ehe je eins, in den nächsten drei Jahren je zwei (Zwillinge) und vor einigen Tagen ist der Storch sogar mit Drillingen eingekehrt. Bon diesen vierzehn Kindern lebe* neun. * DaS eigene Kind erschoßen. Der Fleischermeister Meyer au» DirSdorf wollte am SamStag nach Magdeburg fahren. Sein sechsjährige» Söhochen verschloß im Scherz dir Thür und kroch mit dem Schlüssel unter das Sopha. Hierüber wurde M. auf das Höchste aufgebracht, holte ein an der Wand hängende» Tefchin herunter und rief dem Jungen zu: „Wenn Du jetzt den Schlüssel nicht hergibst, schieße ich Dich tobt!" In demselben Augenblick entlud sich die Waffe und die Kugel tödtete den Knaben. Der Vater wurde in Hast genommen. * Braunschweig, 16. December. Der LandeSshuode ist eine Regierungsvorlage zugegangen, die daS Verhalten der kirchlichen Organe bet der Beerdigung von Selbstmördern in zeitgemäßer, humaner Weife regelt. * Leipzig, 16. December. Ein sechszehnjähriger Schreiber aus Augsburg drang in die Wohnung einer Frau Buehring, schloß daS Dienstmädchen ein und machte einen Raub« Mordversuch. Frau Buehring erhielt zwei Stiche ins Gesicht, daS Dienstmädchen trat aber die Tharfüllung durch, befreite ihre Herrin und hielt den Burschen ,fo lange fest, bis er verhaftet wurde. • Karlsruhe, 11. December. Eine interessante Entscheidung fällte dieser Tage daö Landgericht in Civil- fachen. Bei einem ConcurSverfahren war eine Lebens- Versicherungspolice über 10,000 Mk. um 5 Mk. erworben und, da der Versicherte bald starb, die Summe auch eingezogen worden. Da die in bitterster Roth lebenden Hinterbliebenen von dem Policeiuhaber nichts erhalten konnten, so strengten fie einen Prozeß an. DaS Urtheil lautete, der Inhaber der Police habe keinen Rechtsanspruch an die Der« ficherungSsnmme, sondern habe fie nach Abzug seiner that« sächlichen Auslagen zurückzuerstatten. - Aschaffenburg, 16. December. Ueber die Katastrophe in derCromer'schen Zünd st off fahr ik wird nunmehr mitgetheilt, daß da» große massive Gebäude, in welchem Pulver und andere MnnitionSkörper lagerten, total zerstört ist. Nach amtlicher Feststellung find außer den dort beschäftigt gewesenen 15 Arbeiterinnen noch ein Arbeiter und ein zusällig in den Hof eingefahrener Kutscher einer Eisen» waaren.Handlung der Explosion zum Opfer gefallen. Beide letzteren find noch am Leben, werden aber voraussichtlich ebenfalls ihren Verletzungen erliegen. Sofort nach dem Bekanntwerden der Katastrophe erschienen die gesummte Feuer- wehr und der Bürgermeister, zahlreiche Aerzte und Geistliche, die Offiziere und Mannschaften deS Jägerbataillons an der Unglücksstätte. Um 7 Uhr Abends ^begannen die RettungS- arbeiten. Unter dem brennenden Schutt wurden 7 weibliche Leichen und 8 schwer verletzte Arbeiterinnen hervorgezogen, welche sofort nach Anlegung deS ersten NothverbandeS in daS Hospital gebracht wurden. Don den Letzteren ist heute Morgen noch eine gestorben, da» Befinden der Uebrigen gibt wenig hinaufbesördern, dessen Aufstellung fie überwachte. Am anderen Tage erschienen die vier Männer wieder, um den Schrank abzuholen, weil ein Jrrthum vorliege. Herr Hulcine hätte ein Büffet bestellt, während der Schrank einem Kaufmann in der Rue Coodorcet gehöre, das Büffet fei aber erst in drei Monaten fertig. Die Frau sprach ihre Zweifel auß, dieselben wurden jedoch durch die gemüthliche Einladung a eine nahe Weinschänke sehr bald beschwichtigt. Die Concierge ahnte nicht, daß der betreffende Schrank ein Seiten- iück zu dem hölzernen trojanischen Pferde gewesen war. Enthielt er auch nicht gleich diesem eine Schaar bewaffneter Helden, so war doch darin ein abgefeimter Spitzbube »erborgen, der sich von seinen Kameraden eine Nacht in der Wohnung halte einschlteßen lassen, um diese auSzuplündem und auf dem bequemen Wege des Getragenwerdens mit einer Beute wieder heraus zu gelangen. — Die Polizei fahndet eifrig auf jene» geniale fünfblätterige Kleeblatt. Marke Gloria, roth und weh. . . Marke Gloria extra, roth . Perla d’Italia, roth und weh. . von demselben Betrage als „GratiSgabe" auswählen. Wie uns versichert wird, finden die Leute bei der Landbevölkerung I zahlreiche Abnehmer. Gleichzeitig lassen sich dieselben von den Käufern ein Schriftstück unterschreiben, worin ihr fernerer Besuch gewünscht wird. In einer Gemeinde sollen mindestens für 300 bi» 400 Mk. Stoffe gekauft worden fein. Die in der Gegend ansässigen Geschäftsleute find begreiflicherweise von der Sache wenig erbaut, zumal in diesem Falle Alle» baar bezahlt wird, während sie oft auf Jahr und Tag Credit gewähren müssen. Darwst. Ztg. § Aus dem Kreise AlSfeld, 16. December. Kaum hat sich der tödliche Unfall eines Holzmachers von Ober-Ohmen zugetragen, so ist schon wieder von zwei schweren Uu- fällen zu berichten, welche sich beim Holzhauer, irn Walde ereigneten. Der eine hiervon hat wiederum tödt« lichen Auögang genommen. Er betraf den Holzmacher Schuch von Heidelbach. Im Walddtstrict „Heidelberg" bei Heidelbach gruben die Holzarbeiter eine starke Eiche. Plötzlich erhob sich ein heftiger Wind und die Eiche stürzte krachend zu Boden. Während sich zwei Arbeiter noch rechtzeitig zu retten vermochten, wurde Schuch vom Baume erfaßt und auf der Stelle getöbtet. An der Leiche bemerkte man einen Arm« und zwiefachen Beinbruch. Der andere Unfall suchte den Holzarbeiter Ort von Elpenrod heim. Dieser stürzte beim Tragen eine» schweren HolzstückeS mit seinem Kameraden zu Boden und zog sich hierbei so schwere Verletzungen im Rücken zu, daß er nach Hause gesührt werden mußte. Hier vermag er sich im Bette nur vermittelst eines Strickes auszurichten. Die häufig schweren Unfälle beim Holzmachen im Walde sagen deutlich, mit welcher Lebensgefahr dasselbe oft verknüpft ist- sie mahnen deshalb aber auch dringend zur gtößien Besonnenheit und Vorsicht. ? Ruppertenrod, 16. December. Der hiesige Fuhrmann M. befand sich gestern mit seinem doppelt bespannten Gefährt auf dem Wear nach Grünberg, alS sich plötzlich daS eine , v--- w ~ ,, Pferd loSschlrrte und Miene machte, aus dem Geschirr zu bestellt. Obgleich die Concierge "staunt war, daß ihr hier- gehen. Beim Versuche, dasselbe wieder anzuschirren, erhielt । von nichts mitgetheilt worden, ließ fie doch da» Möbelstück Verkehr, £anö>> tmfc Vottswirthschaft. LtmbrrrG. 16. December. Frachtmarkt. Roth er Weizen JL 13,60, weißer Weizen JL 13.30, Korn M 9.55, Gerste JL 7M Hafer 5.40. der Deutsch-Italien. Wein-Imp.-Gesellschaft sind allgemein anerkannt vorzügliche Tlwchwelne. Zu beziehen durch: .... ~ , A. I 6. Wallenfels, Colonialwaaren; L Kalkhof, Colouiai- waaren ; Eb. Dort, Kaufmann.____________________ bSSb Foulard-Seide 95 Pf. chinesische rc. in den neueften DesstnS u.Farben, sowie schwarze, weiße gmd farbige He»«eberg«Salve von 60 Pf. bis Mk. 18.65 p. Met. - glatt, gestreift, karrirt, ge. mustert, Damaste rc. (ca. 240 versch. Qual, und 2000 versch. Farben, Dessins rc.), Porte- end steuerfrei Ine Hais. Muster umgebend. Durchsohnlttl. Lager: ce. 2 Mill Meter. 8694 Seiden-Fabriken 6. Henneberg (iu t He».), Zürich» — 10 Millionen — Flaschen in den Markee der Gesellschaft bis jetzt verkauft Literatur unb Kauft, — Das kommende Jahr bringt uns den 100. Gedenktag der Geburt Kaiser Wilhelms I. und schon jetzt rüstet man sich, soweit die deutsche Zunge klingt, diesen Tag würdig im deutschen Botte zu feiern, ist doch mit dem Namen dieses erhabenen Fürsten alldem Hause Hohenzollern ein Stück vaterländischer Geschichte verknüpft, das in Deutschlands Heldenbüchern glänzen wird, solange die Welt von deutscher Geschichte redet. Der durch seine Volksschriften bekannte Rector A. Wolter bietet in einem soeben im Berlage der Königlichen Hofbuchbandlung von E S. Mittler u. Sohn in Berlin erschienenen Buche: »Kaiser Wilhelm der Große alfr Herrscher, Mensch und Christ". Em Eharacterblld aus seinem Leben geschildert (Preis 1 Mk.), welches zum Besten deS Baufond» der Kaiser Wilhelm - Gedächtnißkirche herausgegeben wird, eine Characterschtlderung deS Hetdenkaisers, wie sie unter den vielen fett mehr als 30 Jahren erschienenen Kaiserbüchern bisher nicht vorhanden ist. Er will mit seiner Schrift versuchen, das Volk, da» einst dem Erfolge zujubelte, daS dem siegreichen Helden seinen stürmischen Beifall zollte, dahin zu führen, daß eS anfange hineinzuschauen in daS Herz deS edlen Entschlafenen. An der Hand vo« zahlreichen Einzelheiten auS dem Leben deS großen Kaisers läßt er eS hineinblicken in das Denk-n, Fühlen und Wollen desselben und führt ibn in fesselnder Darstellung vor als den weisen Herrscher, den bescheidenen, einfachen, leutseligen, dankbaren, gewissenhaften und pflichttreuen Menschen, als den wahrhaft frommen Christen und als den Fürsten von eckt königlicher Gesinnung. DaS Merkchen, das mit 55 Abbildungen hübsch ausgeftattet ist, wird bei der Feier deS 100jährigen Geburtstages Kaiser Wilhelms I. sicherlich viele Freunde finden. Eine kleinere im gleichen Verlage erschienene Schrift „Kaiser Wilhelm der Große. Ein LebenS- und Cbaracterblld. Festschrift zum 100jährigen Geburtstage unsere» HeldenkaiserS" ist mehr für das jugendliche Alter bestimmt und stellt deshalb die Geschichte in den Vordergrund, versäumt aber auch nicht, aus die hohe« Tugenden in zahlreichen Beispielen hinzuwetsen. Bei dem außergewöhnlich billigen Preise (25 Pfg.) und der schönen Ausstattung wird das Büchlein als angenehme und zweckentsprechende Festgabe in den Schulen viel Freude bereiten. — Katechismus der Mtueralogie. Von Dr. Eugen Hussak. Fünfte, vermehrte und verbesserte Auflage. Mit 154 Abbildungen. In Origtnalleinenband 2,50 Mk. Verlag von I I. Weber in Leipzig. Dieser KatechiSmuS ist in erster Linie für Laien bestimmt, wird aber auch Studirendm höherer Lehranstalten alS Nachschlagewerk ober Repelitorium sehr dienstlich sein. I» ersten, allgemeinen Thetle werden die geometrischen und physikalische« Eigenschaften der Mineralien ausführlich erörtert und im zweite« Theile dann alle wichtigen Mineralien, nach der chemischen Zusammensetzung systematisch geordnet, spectell beschrieben. Die reiche Ausstattung des Büchleins mit 154 Textabbildungen erleichtert da» Verständniß der C'ystallformen der Mineralien auch für den Laien und Anfänger im Sammeln. Gottesdienst der israelitischen Religionsgeiellschaft- Freitag Abend 4ro Uhr, SamStag Vormittag 8“ Uhr, Nachmittag 3 Ubr, SabbathauSgang 5" Ubr. Nachmittag 2" Uhr Schrifterkläruug in der Synagoge- Wochengottesdienst Morgens 7“ Uhr, Abends 4 Uhr 'Mlleoe fi7 ?»iRaü{j '“Mi ’J« < l8>> Tchrx,!, .4),e Gon. " 8Ä>' --L -W tei&'s «SL!:s igaitt firn ? ’S* dcr MM-1“ u< S°h° in WWä btt Stellt alt !um deßm des Saujonbl lauSgegibm wird, dne rMA Un ubfn Dlekn Ht wÄ" b 66er nl4t °°r- W'Mnr, das Volk, da, 'eichm Heldin feinen stör, MB anfinge hinein. Ekv. An btt Hand vow £® Srohtn ftaifttft l^t n nnb ffioütn bt^dbtn wb atö btn wrism hms^ banlbixtn, gemlflenfe °hrhafi frommen 66nir> ©eftnnung. Da, Wri^ ltMEm । txbxint Mb Iw eilten , nach btt chtmWn ci'Ü deschckbm. Ne rache rtabbllbungen erltichirrl Nl ineralten auch sürdwMi l MMSM» g Lomttiag 8“ W. W ittiM in der Eynax" W, Abend, 4 Ubr-__ >olk,wlrchlcha! UH 9 55, ZWW 8ß M AW d'sSK/^A ’trg inen -* ■ ' a70pf8 *; ' ' ' |85^ i»ig*£S£ L j£. Kutscher gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 11026 11021] Ein tüchtiges Mädchen, welches bürgerlich kochen kann, in eine Metzgerei und Wirthschaft gesucht NühereS Wallthorstraße 87. r"steHer^esüche^^ Stellung sucht Comptoirarbeiten vertraut, per L Januar auf einem Comptoir oder Büreau, hier oder auswärts. Näheres xu erfahren in der Exped- d. Bl- oder daselbst unter H. B. niederzulegen. 10300 10975] Tüchtige Öert6ufer4n, von an gen. stattl- Aeuß., sucht e teilt in fein- Geschäft, gleichviel welcher Branche. Zu erfragen in der Expedition d. Bl. 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Allen Personen, welche eine zur ConcurSmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur ConcurSmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Concurüverwalter bis zum 16. Januar 1897 Anzeige zu machen. Großherzogl. Amtsgericht zu Gießen. gez. Langermann. Bekannt gemacht: 11045 Orth, Gerichtsschreiber. Bekanntmachung. . ^..^itag, 18. ds. Mts., von Nachmittags 1 Uhr to genbe werden im Hofe des Bürgermeistereigebäudes — Sim/ 7" Chriftbäumcheu zum Preise von 10, 20, 30, ou Pfennig pro Stück, so lange der Vorrath reicht, ausgegeben. Gießen, den 17. December 1896. 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Orgel von Heinrich von Herzogenberg, unter Nilwirkung der Herren Concert- sänger H. Bormann aus Frankfurt a M (Tenor), Lembcke aus Frankfurt a. M. (Bariton), Wannmath aus Hanau (Bass), des Hm. Seminarlehrers Gatzert aus Friedberg (Harmonium), sowie geschätzter hiesiger Kräfte. Nummerirte Plätze im Schiff der Kirche........Mk. 1.50 für Mitglieder.....„ 1.00 Erste Emporbühne.....„ 1.00 Zweite Emporbühne . . . . „ 0.50 Für Studirende und Schüler werden Plätze auf den Emporbühnen zum halben Preis abgegeben. Karten und Texte sind in der Musikalienhandlung von Herrn E. Challier □oooooooooooo Giessener Zitherkranz, Samstag den 19. December: Herrenabend mit Bescheernug im Wereinstocak. 11022 DOOOOOOOOOOOD Kaufmännischer Verein Giessen. Beitrag für unterstützende Mitglieder . . X 10.—, ordentliche Mitglieder . . . „ 6.—, Etnnttitzgeld nur für Letztere. „ 2.—. Z= Fachschule *—~ (fremdsprachlicher Unterricht). 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Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Nachricht, daß unser lieber Vater, Schwager und Bruder Anton Mandler, Schreiuerweifter zu Steinberg, nach langem, schweren Leiden heute Nachmittag Uhr entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Mandler. Steinberg, den 16. December 1896. Die Beerdigung findet Freitag den 18. December, Nachmittag» 2Vi Uhr, in Steinberg statt. "019 Fehsenfeld’s Universitäts- Buch-, Kunsthandlung und Antiquariat *nl iS -it Nontag»- _____ Dir GikßkN- «!>-» ** *" vigklegt. Die Beerdigung findet statt zu Bad-Nauheim Freitag den 18. d Mts, Nachmittags 11/, Uhr, von der Friedhofscapelle 11030 Statt jeder besonderen Anzeige. Todes-Anzeige. Heute Morgen starb nach langem, schweren Leiden unsere innigstgeliebte, theuere Gattin Mutter und Grossmutter Frau Luise Spanier, geb. Kiepp, Giessen, den 16. December 1896. Der Vorstand des Allgemeinen Knappschaftsvereins Hessen. 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