23 18 1« * Sä . .. 8634 ;r neuer i. 8450 lehäfl I 00 Liter, ilene Medaillen, liermehl ulver) 1 den ersten Autoritäten en und ist das beliebteste ihmngsmittel für kleine d Kranke. iernahrung t Schweizennilch. Iernahrung stets zuverlissig. e Iernahrung •-verhütet Erbrechen und rt das Entwöhnen. iernahrung i genommen, ist schnell i zu bereitem ien Jahreszeit, in der jede nittel für kleine Kinder. -HANDLUNGEN. rill, Giessen, irzügliches » r len, G1*M Wt 246 Erstes Blatt Sonntag den 18. October <§96 Der Hleßener -nzciger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Aamitienvtälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt, Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Vierteljähriger Nbonncmcntsprcis: 2 Mar! 20 Pfg. mit Bringerlohn. i Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Erpcditi»« und Druckerei: Schurstraße Wr.7j Fernsprecher 51. Amts- nnd Anzeigeblcrtt für den Uveis Gieren. Hratisöeikage; Hießener Aamikienötätter. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für be* folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Alle Annonccn-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen | Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. \ WolffS telegraphische» Lorrefpokdesz-Bmemi. Berlin, 16. October. In der fortgesetzten Berathung deS deutschen HandelStageS refertrte Justizrath RteSler über die Beschiüffe des Ausschusses, betr. Actien- Gesellschaften und Commandit-Gesellschaften. Der Antrag auf Streichung des einschlägigen § 250 wurde angenommen mit der Resolution: „Der HandelStog sieht in dem Principe, wonach die Staatsbehörde die eingetragenen Beschlüsse der Generalversammlung auf dem Klagewrge anfechten kann, ein Moment der Unsicherheit und Bevormundung der Actien- wesenS, welches für daS Interesse des gelammten Handels als bedenklich erachtet werden muß." Der Referent fügt hinzu, daß für den Paragraphen kein Bedürfniß vorhanden fei, da schon jetzt der Register-Richter verpflichtet sei, die Eintragung der Beschlüsse zu verweigern, welche den Vorschriften und Gesetzen zuwiderlaufen; auch der Handel habe das dringendste Interesse, keine gesetzwidrigen Beschlüsse zur Eintragung zu bringen. Im Verlauf der weiteren Berathung wurden die Paragraphen 374, 375, 376 und 378, betr. CommisfiouSgeschäfte, in der Fassung deS Ausschusses fast einstimmig angenommen. Hiernach darf der Commtsfionär nicht auf die Richtigkeit deS Geschäfts, sondern höchstens auf materielle Differenzen innerhalb des Geschäfts angegriffen werden. Der Commissionär darf die Commission dadurch auSsühren, daß er selbst die betreffenden Objecte kauft oder verkauft, er hat dabei den Börsen- oder Marktpreis inne- zuhalten und darf die gewöhnliche Provision anrechnen. Lebhafte Debatte erregte der Spediteur-Paragraph 382. Die Versammlung beschloß einen Zusatz, welcher die Fracht-Ansprüche des Spediteurs unter gewissen Bedingungen einschränkt. Bet § 404, Ersatzleistung des Frachtführers bei Verlust des Gutes, wurde beschlossen, baß der Ersatz nicht nach dem Werthe deS Gutes am AbsendungS-, sondern am Ablieferungsorte erfolgt. Der Paragraph wird im Sinne der Ausschußanträge erledigt. Hierauf wurde der Handelstag geschlossen. Berlin, 16. October. Wte die „Post" meldet, ist der Druck deS „Armee-VerordnungSblatteS", das bisher in der Hofbuchdruckerei von Mittler u. Sohn hergeftellt wurde, nunmehr der Reichsdruckerei übertragen worden. Wiesbaden, 16. October. Dem Vernehmen nach wird das russische Kaiserpaar am nächsten Sonntag Vormittag 11 Uhr hier eintreffen, dem Gottesdienste tu der griechisch-katholischen Capelle beiwohnen und nach Beendigung desselben der Großfürstin Constantin einen Besuch abstatten, sowie das Diner bet ihr einnehmen. Abends wird sich das russische Kaiserpaar nach Darmstadt zurückbegeben. Kattswitz, 16. Octobrr. In der CarlSsegen Grube bei Brzeztnea striken seit heute Morgen sämmtltche Schlosser und eine Anzahl Häuer. Die Strikenden verlangen Erhöhung des Lohnes und des FeuerungSdeputais; die Haltung der Strikenden ist ruhig. Rom, 16, October. Heute früh 71/* Uhr wurde hier ein pur wenige Sekunden dauerndes Erdbeben verspürt. Auch tu Maurizio, Savona und auf hoher See wurde daS Erdbeben bemerkt. beS Starte» .HerslS". Berlin, 16. October. Wie die „Nordd. Allgem. Ztg." meldet, wurde der Reichskanzler Fürst Hohenlohe heute Nachmittag vom Kaiser im hiesigen königlichen Schlosse zu einem längeren Vortrag empfangen. Wte dasselbe Blatt er- fährt, hat der Reichskanzler mit Ermächtigung des Kaisers dem BundeSrath den Entwurf einer Militär-Strafgerichts-Ordnung für das Deutsche Reich nebst umfangreicher Begründung zur Beschlußnahme vorgelegt. Berlin, 16. October. Heute Vormittag trat der Aus- schuß des Colonialraths zusammen, um über die Auf- Hebung der HauS-Sclaverei und der Schuldknechtschaft tu den Schutzgebieten zu berathen. Berlin, 16. October. Bet der heutigen Nachmittags- Ziehung der preußischen Klassenlotterie fiel der Hauptgewinn von 500,000 Mk. auf Nr. 218,004. Gotha, 16. October. Social d em o kratt sch e r Parteitag. BormittagSfitzuug. Auf der Tagesordnung steht die Frauen EmavclpattouSfrage. Die Referentin, Frau Zetkin, führt aus, daß die Frauen der oberen Zehntausend für Gleichberechtigung im Besitze, die Frauen der mittleren und kleineren Bourgeoisie für die politische Gleichstellung kämpfen, um mit den Männern in die Concurrenz treten zu likmen, dagegen die Frauen der Proletarier nicht gegen, sondern vereint mit den Männern gegen die Capitalistenklaffe »»kämpfen. Bon großer Wichtigkeit sei daher die Organisation der Arbeiterinnen, da der Eintritt in die Gewerkschaften der Männer den Frauen in Deutschland unmöglich sei. Fräulein Löwenberg weist die bürgerlichen Frauen- Rechtlerinnen eatschieden zurück. Verschiedene andere Rednerinnen treten ihr entgegen. Frankfurt a. M., 16. October. Der „Frank. Ztg." wird aus Altenburg gemeldet, daß der frühere StaatS- minister von Leipziger gestern auf seinem Gnte gestorben ist. _______________ Berlin, 17. October. Wte die „Nordd. Allgem. Ztg." meldet, ist der Geheime LegationSrath z. D. Freiherr von Richthofeu, bisher Mitglied der ägyptischen Schulden- Commission, als Nachfolger deS Colonial-DtrectorS Kayser in Aussicht genommen. Oedenburg, 17. October. Die Wahlbewegung forderte mehrere Menschenleben. In Nebersdorf wurde ein Landmanu von den Anhängern der Volkspartei erschlagen und der Gemetnderichter durch Stiche tödtlich verletzt. Graz, 17. October. Der Nord- und Südabhang bei Hofgolltng wurde durch einen Wolkenbruch verheert. Die Bahnstrecken sind zerstört. Rom, 17. October. Der Commandeur Martinez, Schatzmeister der Stadt Palermo, welcher nach einer Unterschlagung von über einer Million flüchtig ging, wurde auf dem Landgut des Fürsten Pandolfina verhaftet. Paris, 17. October. Die Regierung ist bemüht, den speciellen Antheil der Präsidentschaft an den sieben Millionen betragenden Staatskosten für die Zarenfeste herabzumindern. Der Präsidentenzug soll deshalb waggonweise veräußert werden. Coc*U» provinzielles- Gießen, den 17. October. ** ReichstagLwahlliste. In der nunmehr für die Stadt Gießen abgeschlossenen Liste der Wähler für den Reichstag find 448 5 Personen als wahlberechtigt eingetragen, darunter 37 Wähler, welche auf Rcclamation nachträglich eingetragen wurden. •• Concert. Zum Besten des UnterstützungSsondS hilfsbedürftiger Musiker des deutschen Heeres und der Marine wird unsere RegimentSmufik im Verein von hier zu militärischer Uebung eingezogenen Lehrern nächsten Mittwoch Abend in Steins Saalbau ein Vocal- und Instrumental- Co ncert veranstalten. Ein vortrrfflich zusammengeftellteS Programm, auf das wir noch zurückkommen werden, bürgt für einen genußreichen Abend, dem zu Gunsten des wohl- thätigen Zwecks ein recht guter Besuch bescheert sein möge. ** Etadttheater. Am Sonntag geht unter Mitwirkung der hiesigen Milttärcapelle die große Gesangsposse „Schützen- liS'l" in Scene. Freunden eines gesunden Humors ist dieses Treptow'SteffenS'sche Stück, welches beispielsweise in Berlin mehrere Hundert Aufführungen erlebte, sehr zu empfehlen. — Montag bringt die Directiou, vielfachen Wünschen entsprechend, die Phtlippi'sche Novität „Der Dornenweg" zur nochmaligen letzten Aufführung, auf welche wir ganz besonders aufmerksam machen, zumal der Bedeutung dieses hochinteressanten Stückes bet der kurzen Bekanntgabe der letzten Aufführung nicht die nöthige Beachtung geschenkt werden konnte. •* Die letzte Veteranin in unserer Stadt aus der großen Zeit von 1870/71 ist gestern nach langem, schweren Leiden aus unserer Mitte abberufeu worden: Frau Elise Prell geb. Henkelmann. Sie hat sich als freiwillige Krankenpflegerin im Felde verwundeter Krieger um das Vaterland verdient gemacht,- in Anerkennung dessen wurde ihr das SanttätSkreuz und die Kriegsdenkmünze für Nichtcombattanten verliehen. Au ihrer Bahre stehen trauernd nicht nur der Gatte und ihre Kinder, sondern außer den Veteranen aus jener Zeit auch zahllose unserer Mitbürger, welche die liebenswürdige Frau gekannt haben. Der Verblichenen wird ein ehrendes Andenken für alle Zeit gewahrt bleiben. •• Jagd. Seit gestern ist die Jagd auf weibliches Rehwild offen. Ebenso find die Schnepfen jetzt auf dem Durchzuge in das wärmere Klima. ** DaS ZahreSfest des Oberheffischen Verein» für innere Mission wird am 27. und 28. Octobrr in gewohnter Weise dahier stattfindeu. Der FestgotteSdienft wird am DienStag den 27. October, Abends 6Vi Uhr in der JohanneSkirche gehalten werden. Zum Festprediger ist unser wohlbekannter hessischer Landsmann, Pastor Otto Palmer aus Hamburg berufen. Besonders interessante Verhandlungen stehen für die am Mittwoch, den 28. Oc- tober, Vormittags 10 Uhr, in dem Confirmandeusaal der JohanneSkirche tagende Jahresversammlung in Aussicht. Dabei wird auf Grund eines Referates des Stadtpfarrers Dr. Wurster aus Heilbronn das Thema: „Die innere Mission und die Frauen" besprochen werden, worauf schon jetzt die Frauen und Jungfrauen unserer Gemeinde aufmerksam gemacht werden. Auch die übliche Abeudversammlung in SteinS Garten mit Vorträgen und Ansprachen ist wieder vorgesehen. ** Verstaatlichung der LndwigSbahn. Der formelle Ueber- gang der Hessischen LudwtgSeisenbahn in Staatsbesitz findet nach den neuesten Vereinbarungen am 1. April 1897 statt, an welchem Termin alle Rechnungsabschlüsse ihre Erledigung gefunden haben müssen. Bezüglich der Personalien der zukünftigen Direction Mainz ist, wie verlautet, jetzt fest bestimmt, daß neben dem zum Präsidenten vorgesehenen Ober- regierungSrath Breidenbach Commerzienrath Masch- mann, das älteste Mitglied der bisherigen Specialdtrection der Hessischen Ludwigsbahn, in die Direction eintritt. Derselbe wird den Titel „RegierungSrath" erhalten. Weiter verlautet noch, daß der seither im Finanzministerium in Darmstadt beschäftigte Oberfinanzassessor Clemm in der Direction Mainz Stellung erhalten wird. •* Zum HaudelSkammerbericht. Entgegnung. In Nr. 212 des Gießener Anzeigers erschien der Jahresbericht der Großh. Handelskammer in Gießen, die Nr. 214 vom 11. September brachte eine Kritik jenes Berichtes, soweit er landwirthschaft- liche Verhältnisse betraf,- nun am 16. October nach reichlich 4 Wochen folgt eine Entgegnung in Nr. 244 des Anzeigers, mit der ich mich jetzt beschäftigen muß. Hätte der Gewährsmann der Handelskammer die Absicht, meine Kritik zurückzuweisen, so hätte das wohl alsbald geschehen sollen. Es ist eine starke Zumuthung für die Leser deS Blattes, sich heute nochmals mit Fragen zu beschäftigen, die anscheinend vor vier Wochen ihre Erledigung bereits gefunden hatten. Der angegriffene Thetl des Handelskammerberichtes lautet: Getreide, LandeSproducte, Düngemittel. Das Geschäft in Getreide hat sich nicht wesentlich gegen daS Vorjahr verändert, in keinem Falle ist eS als schlechter zu bezeichnen. Die Ursache erblickt man darin, daß die Getretdepretse an Stabilität gewonnen und ohngesähr 2 Mk. p. 100 Kg. für Weizen und Roggen gegenüber dem Durchschnittspreis deS vorigen Jahres höher gegangen find rc. Ich bitte den geneigten Leser, sich nur einmal den Widerspruch in diesen beiden Sätzen anzuschen. Im Vordersätze hat sich daS Geschäft in Getreide gegen daS Vorjahr nicht wesentlich geändert, in keinem Falle ist eS schlechter geworden. Im Nachsatze wird behauptet, die Getreidepreise hätten an Stabilität gewonnen und seien um 2 Mk. durchschnittlich gegen daS Vorjahr höher geworden. Das wäre also keine wesentliche Veränderung des Getreidegeschäftes gegen daS Vorjahr! Nun muß ich aber wiederholt bestreiten, daß die Preise für Wetzen und Roggen im Jahr 1895 durchschnittlich um 2 Mk. höher gewesen seien. Ich will mich nicht auf meine eigenen Verkaufe berufen und diese als maßgebend htnstellen und will nur beiläufig bemerken, daß ich im Herbst 1894 meinen Weizen zu 15,50 Mk., im Frühjahr 1895 zu 12 Mk-, im Herbst 1895 zu 14 Mk. verkauft habe und daß der Weizenpreis in demselben Herbst unter 14 Mark herabsank. Der Berichterstatter der Handelskammer behauptet nach seinen Aufzeichnungen, der Weizen- preiS sei durchschnittlich um 2 Mk. im Jahre 1895 höher gewesen, als im Jahre 1894. Nach den Aufzeichnungen anderer Getreidefirmen in Gießen ist es nicht so, wen's tnte- ressirt, erhält leicht Einsicht in die Ein- und Verkaufsverzeich- ntsse unserer Getreidehändler. — Mein Gegner läßt, um mich in dieser Frage ganz tobt zu machen, deu Handelsbericht von Mannheim für das Jahr 1895 folgen. Da soll eS auf Seite 11 heißen: „Die Wetzenpreise stiegen von Anfang Januar bis Ende Juni, find von da ab bis Ende September wieder gefallen und verfolgten dann wieder eine steigende Richtung, sie waren am Schluß des Jahres ungefähr 2 Mk. höher, als am Anfang." Was will denn mein Gegner damit beweisen? Wir streiten doch darüber, ob der Weizenpreis im Jahr 1895 um ohngesähr 2 Mk. höher war, als im Jahre 1894, während der Mannheimer Bericht nur die Preise zu Anfang und zn Ende deS Jahres 1895 vergleicht und nicht die Durchschnittspreise der Jahre 1894 und 1895. Wie kann man sich so irren? Ist das außerdem die im Gießener HaudelSkammerbericht gerühmte Stabilität derGetreidepreise, wenn nach dem Mannheimer Bericht die Wetzenpretse vom 1. Januar bis Ende Juni steigen, bis Ende September wieder fallen und bis zum Schluffe des Jahres um 2 Mk. gegen die Anfangspreise des Jahres 1895 steigen? Den Berichterstatter der Handelskammer führt sein Beruf täglich in geschäftlichen Verkehr mit großen und kleinen Laudwirthen und die Er- fahrung, die er hierdurch gewinnt, befähigt ihn nach seiner Ansicht zu einem besseren Unheil über landwirthschaftliche Verhältnisse, als den einzelnen Landwirth, der nur seine eigene Lage kevnt — Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt «an ohne ihr! Der Handelskammerbericht fährt fort: „£)tr Verkauf von Kraftfuttermitteln war auch lohnender als in dem vorhergehenden Jahre, da sowohl größere als kleinere Landwirthe nach und nach von den Consumvereioen zurückkommen und mehr als seither ihren Bedarf wieder bei denjenigen Kaufleuten zu decken suchen, die ihnen ihr Getreide abkaufen. WaS den Verkauf von Düngemitteln anlangt, so hat sich der Bedarf der Landwirthe wegen mangelnden Vertrauens, daS dieselben zu ihrem eigenen ErwerbSzweige haben, wesentlich vermindert. Dieser Mangel an Vertrauen der Landwirthe in die Zukunft hat seine Ursache sicherlich nicht iu schlechten Verhältnissen unserer Landwirthschaft, wird viel« mehr hervorgerusen durch die Agitation aus agrarischen Kreisen, welche von Norden und Osten Deutschlands nach dem Süden und Westen ihre aufrührerischen Zwecke nicht verfehlt. Besonders zu klagen ist über daS schlechte Eingehen von Geldern auS landwirthschaftlichen Kreisen, iu welchen eine gewisse Gleichgültigkeit in Erfüllung von ZahlungSverbindlichkeiteu man sich angewöhnt hat." — Ich mache hier wieder aufmerksam auf den Widersinn, der in den aufgestellten Behauptungen liegt: DaS Geschäft in Kraftfuttermitteln geht gut, die Landwirthe kaufen also flott. — DaS Geschäft in Düngemitteln geht schlecht, die Landwirthe kaufen nicht, weil sie kein Vertrauen zu ihrem Beruf mehr haben und weil sie von den bösen Agrariern im Osten und Norden verhetzt find. — Ich habe wirklich noch gar nicht gewußt, welche feinen Unterschiede meine kleinen und großen Collegen beim Einkäufen von Kraftfutter und Düngemitteln zu machen verstehen! Der Mangel an Vertrauen der Landwirthe in die Zukunft hat ficherlich nicht seine Ursache in schlechten Verhältnissen unserer Landwirthschaft — also ist die Lage unserer Landwirthschaft nach Ansicht deö Berichterstatters put, entgegen der Ansicht oller im Reiche maßgebenden Persönlichkeiten, die Gott sei Dank die allgemeine Nothlage der deutschen Landwirthschaft längst anerkannt haben. Ich hatte behauptet — entgegen dem Handelskammerbericht — das Jahr 1895 sei in jeder Beziehung für die Landwirthschaft ungünstiger gewesen als daS Jahr 1894 und hatte daS auch damit begründet, daß im Jahre 1894 die Preise für Zucht- und Schlachtvieh ganz außerordentlich hohe waren. Mein Gegner sagt, diese meine Ausführungen seien „irrelevant", daS heißt wohl unerheblich, nicht hierher gehörig. DaS ist wieder eine der gewagten, ganz unverständlichen Behauptungen. Wenn wir uuS über die Lage der Landwirthschaft in den Jahren 1894 und 1895 unterhalten, von den günstigen oder ungünstigen Verhältnissen sorechen, so fällt es gerade in der Provinz Oberhessen schwer inS Gewicht, ob 1894 daS Zucht- und Schlachtvieh um ca. 30 pCt. theurer war, als im Jahre 1895. Denn unsere kleineren Landwirthe verfüttern ja einen erheblichen Theil des selbsterzeugten billigen Getreides, um es so durch Verkauf von Zucht- und Schlachtvieh höher zu verwerthen. Im Eingänge wiederholt der Berichterstatter das, was die Handels- kammer schon längst gebracht hatte, indem sie erklärte, sie müsse eS ihren Berichterstattern überlassen, sich der Angriffe auf die gemachten Berichte zu erwehren. Das hat ja mein Gegner nun auch endlich nach vier Wochen gethan. Ob das mit Erfolg geschehen ist, überlasse ich dem Unheil der Leser. ES läßt sich jedoch nicht wegleugnen, daß die Handelskammer, indem sie die Berichte veröffentlicht, dieselben auch mit ihrem An ehen einigermaßen deckt. Die Berichte würden besser werden, wenn in unserem Falle mehrere Berichte von Getreidehändlern und Landwirthen eingefordert würden, wenn diese Berichte zusammengefaßt und so veröffentlicht würden. So lange ein Einzelner die Berichte abfaßt, liegt die Wahrscheinlichkeit zu nahe, daß die Berichte gefärbt erscheinen und geeignet find, die öffentliche Meinung in den berührten Fragen zu täuschen. Mein Gegner nennt mich fälschlich einen fanatischen Agrarier. Ich will höflicher sein, indem ich ihn nur kennzeichne als LandeSproductenhandler, Mitglied der Handelskammer und Eisenbahnrath. ** Was der Proceß Sommer lehrt. Wie häufig ist schon die Mahnung von berufener Seite an die Landwirthe ergangen: Führt Buch über Eure Wirthschaft! ES braucht dies feine complicirte Buchführung zu fein, aber so viel kann doch ein Jeder, daß er seine Einnahmen und Ausgaben bet Tag und Datum aufschreibt und so stets einen Anhalt zur Beurtheilung des Stande- seiner Angelegenheiten bat. Wie wichtig und nützlich die- ist, war aus der Aussage eines Entlastungszeugen im Proceß Sommer zu entnehmen, der sagte, daß der Angeklagte ihm gegenüber stets als reeller und pünktlicher Geschäftsmann gehandelt habe, die gegenseitigen Rechnungen hätten stets bet Heller und Pfennig gestimmt. Der Mann hatte eben Buch geführt über Soll und Haben, er hatte auch in dieser Hinsicht Ordnung in seiner Sache, und ein solcher war kein Opfer für Sommer. Wenn wir aus Vorstehendem eine Nutzanwendung auS dem Proceß ziehen, wollen wir selbstredend daS Treiben deS nunmehr Verurtheilten, die geriebene Art und Weise, wie er die Leute brandschatzte, nicht entschuldigen, hoffen vielmehr, daß die bet der Familie Sommer gegebenen Beispiele (der wegen Wuchers vor das Schwurgericht verwiesene Bruder de- Feist, David Sommer, erhängte sich bekanntlich im UntersuchungSgefängniß, während der Sohn des Feist eine Strafe wegen Meineids verbüßt) auch nach dieser Seite eine nachhaltige Warnung sein werden. Grnuberg, 15. October. Eines so stark besuchten G alluSm arktes wie des diesmaligen hatten wir unß in den letzten zehn oder auch fünfzehn Jahren nicht zu erfreuen. Wie nicht anders zu erwarten, war infolge der vielfachen Verbote der Märkte der Umgegend der Viehmarkt am ersten Tage äußerst stark befahren, jedoch hatte derselbe für die Verkäufe keine gegen seither besonder- besseren Preise im Gefolge. — In hervorragender Weise betheiligt an dem Marktverkehr waren die hier einmündenden Eisenbahnlinien »nb zwar in nicht geahnter Weise die Linie Grünberg— I, Londorf am ersten GalluSmarkttage. Im Ganzen verkehrten an diesem Tage 1620 Personen. Der um 6 Uhr abgehende Zug hatte zehn Paffagier-Wagen, welche vollständig auS» genutzt waren und blieben noch viele Personen zurück. Derselbe brachte allein 260 Personen nach Londorf. Der letzte Zug hatte 216 Personen. Um 11 Uhr 30 Mio. Vormittage mußte ein Extrazug nach Odenhausen abgehen, welcher die zurückgelassenen Passagiere, 301 an der Zahl, hierher brachte. Der Verkehr auf der Hauptlinie war ebenfalls gegen frühere Jahre ein regerer, insbesondere im Viehverkehr, indem 17 Viehwagen gegen 6 im Vorjahre zum Versandt kamen. Freienseen, 15. October. Schon seit einigen Monaten verweilen fünf Ingenieure und Geometer hier, mit der Vermessung der Bahnlinie beschäftigt. Zuletzt erstreckten sich diese Arbeiten auf die Anlage der hiesigen Bahnhofstation, doch ist man letzthin wieder der Linie nach Laubach zu näher gerückt, nachdem die bessere Witterung wieder dem Arbeiten im Walde förderlich war. §§ Gedern, 16. October. Dem Holzfuhrmann Gustav Seipel aus Rainrod bei Schotten pasfirte gestern da- Unglück, daß sein Pferd (noch sehrwerthvoll) während de- Fahrens mit langen Fichtenhölzern im Wagen plötzlich zusammenstürzte und auch kurz darauf verendete. § Aus dem Kreise Schotten, 16. October. In vielfach sehr schlechtem Zustand ist daS Grummet zur Scheune gebracht worden. Nicht selten tritt bei der Gährung, welche dasselbe durchmacht, ein solcher Wärmegrad ein, daß bet günstigen Umständen, wie Zutritt frischer Lust, eine Selbstentzündung stattfinden kann. An letzterer wird noch vielfach Zweifel gehegt, obwohl derartige Fälle schon öfters vorgekommen find. So brach vorgestern Nachmittag in der Scheune eine« LandwirtheS zu Kölzenhain ein Brand aus, dessen Entstehung ebenfalls auf die Selbstentzündung von schlechtem Grummet zurückgeführt wird. Die Hofraithe wurde in Asche gelegt. □ Aus dem westlichen Vogelsberg, 16. October. Die Vieh preise stehen in diesem Herbste auf einer brmerkenS- werth niedrigen Stufe. Bei dem Rückgang der Getreide- Preise bildet die Viehzucht die Haupteinnahmequelle der Landwirthe. Der auffallende Preisrückgang beim Vieh ist demnach gleichbedeutend mit einer Mindereinnahme im landwirth» schaftlichen Betriebe. Ein Barometer dieser Viehpretse bilden die zur Zeit stattfindenden Herbftmätkte. Beim Rindvieh beträgt die PreiSreduclion nicht selten yt — i/i deS früheren Preises, bei den Jungschweinen (Ferkeln) aber %. So kauft man jetzt das Paar prima Ferkel zu 20 Mk., wofür man vor einigen Jahren den doppelten Betrag leisten mußte. Dieser Rückgang in den Ferkelpreisen wird aber nicht verursacht durch den etwaigen schlechten Ausfall der Kartoffelernte — der eigentlich gar nicht vorhanden — sondern durch die Ueberzucht an Jungschweinen. Während man früher in einer Gemeinde nur 20 Mutterschweine hielt, hält man heute meist die vierfache Anzahl. Infolgedessen muß daS Angebot die Nachfrage übersteigen, der Preis aber herabgedrückt werden. Die fetten Schweine werden dagegen keinesfalls schlecht bezahlt- das Pfund Lebendgewicht, welche Verkaufsart hier meist Üblich ist, hat einen Preis von 35 Pfg. Darmstadt, 16. October. In einer gestrigen, vom OrtS- gewerbeverein einberufenen Handwerkerversammlung wurde der preußische Gesetzentwurf, betreffend die Organisation des Handwerks, berathen und eine diesen Entwurf zur Durchführung billigende Resolution Lautz, die zugleich die Anficht ausspricht, daß die Durchführung der Zwangsorganisation die Gewerbevereine nicht in ihrem Bestände schädigen werde, da diesen die Pflege deS gewerblichen Schulwesens vor allem verbleibe — mit 20 gegen 7 Stimmen (bei 21 Stimmenenthaltungen) angenommen Darmst. Ztg. Darmstadt, 16. October. Die evangelische Landes- shnode hat heute einen Antrag Dieffenbach-Koch mit großer Mehrheit abgelehnt, wonach eS den evangelischen Theologen in Hessen gestattet sein sollte, ihre Studien und die FacultätS- prüfung bei irgend einer deutschen theologischen Facultät zu absolviren. • Berlin, 15. October. Die heute zu Ende gehende Berliner Gewerbe-AuSstellung war inSgesammt von etwa 3,500,000 zahlenden Personen besucht, durchschnittlich täglich 20,800. DaS Deficit wird auf 700,000 bis 800,000 Mk. geschätzt. * Saarbrücken, 16. October. Wie die hiesige Eisenbahn- Direction bekannt wacht, stieß in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in Merzig ein Militär-Sonderz ug mit Rekruten auf einen leeren Wagen. Der Zug fuhr mit einiger Verspätung weiter. Verletzungen von Personen und Wagenbeschädigungen find nicht vorgekommen. * Karlsruhe, 15. October. Die Leiche deS erstochenen Mechanikers Siepmann ist heute Nachmittag nach 5 Uhr vom Bahnhofe nach der Heimath Altendorf Überführt toorben. Der Gesangverein der Maschinenbauer sang dem Entschlafenen ein letzte- Lied, ein Arbeiter forderte in einem letzten Scheidegruß eine strenge Sühne der furchtbaren Thal, worauf der Bruder des Getödteten ergreifende Worte des Dankes auSsprack. — Inzwischen ist auch derThäter, v. Brüsewitz, in da« Mllitärgefängniß abgeführt worden. • Aus der Aumuhle bei Regensburg traf eine GerichtS- commisfion ein wegen eines von der ledigen Inwohnerin Josefa Staudigl verübten Verbrechen- des KindeSmordeS. ES wurden ohne weiteres Suchen auS einem Kamin vier Kiuderleichen hervorgeholt, von denen drei bereits zu einer Art Mumie vertrocknet waren, während eine noch in einer solchen Beschaffenheit war, daß eine Sektion borgenommen werden konnte. Die Mörderin, die kürzlich verhaftet worden war, hat im Gefängniß ein Geständniß abgelegt und den Ort selbst angegeben, wo sie die Opfer ihrer Verbrechen verborgen hatte. • Laßt die Kinder nicht ohne «nfstcht in verschlafne» Zimmern! In Bad Köseu find am Montag drei Kinder im Alter von 1 bi« 5 Jahren erstickt. Die Mutter. ein, ArbeiterSfrau Kelz, geb. Hüttig, hatte die Kinderi...... t.c verschlossenen Stube zurückgelaffen. Durch Sattlerei mit Schwefelhölzern haben die Kinder das Bett in Brand gesetzt und find in dem Rauch erstickt. * Auf den deutschen Muoztzatte» sind im Monat September d. I. geprägt worden: 400 440 Mk. in Doppelkronen, 10200740 Mk. in Kronen, 500710 Mk. in Einmarkstücken, 49091.10 Mk. in Zehnpfennigstücken und 54486.32 Mk. iu Einpfennigstücken. Die GesammtauSprägung an Reichsmünzen, nach Abzug der wieder eingezogenen Stücke, beziffert sich Ende September d. I. auf 3064048020 Mk. in Goldmünzen, 494079820.10 Mk. in Silbermünzen, 53 505 349.55 Mk. in Nickel- und 13260263.92 Mk. tu Kupfermünzen. * Zvillingsverfichernug. Da Zwillinge nur allzu oft als Familienunglück betrachtet werden, fo hat eine unter* * nehmende Versicherungsanstalt sich entschlossen, „Police, aus ZwillingSfall" auszugeben. Die Prämie beträgt 80 Mk., wenn aber „die Katastrophe" hereinbricht, so erhält der Inhaber der Police 4000 Mk. Die allererste Familie, die sich versicherte, war auch wirklich in der Lage, bie 4000 Mk. einzukasstren, und ist sie jetzt ebenso zahlreich, als sie glücklich ist. Selbstverständlich muß die Gesellschaft mit Vorsicht zu Werke gehen, denn in manchen Familie» sollen Zwillinge erblich sein. 50.000 Gulden gestohlen. Ein großer Diebstahl wurde in Hall bei Innsbruck verübt. Ein bisher unbekannter Dieb drang mittels eines Nachschlüssels in das Schlafzimmer der Besitzerin des Stern-Gasthauses, Wittwe Angerer, erbrach die Commode und nahm die in einer Schublade angeschraubt gewesene eiserne Cassette mit. In derselben befanden sich 1500 Gulden Baargeld, zehn Sparkaflebüchelcheu, auf 36,500 Gulden lautend, Werthpapiere im Betrage vo« 6600 Gulden, Pretiosen, Urkunden und andere Schriften. Der Gesammtverlust beträgt 50,000. fl. * Eine originelle Wette kam dieser Tage in Paris zu» Austrage. Ein reicher Kubaner, der sich viel in den dortigen Cafss herumlangweilt, unterhielt sich mit der Buffetdame über die Kunst der — Anfertigung von Schinkenbrödchen. Schließlich schlug er ihr die Wette vor, ob sie in oierunb» zwanzig Stunden 2000 Schinkenbrödchen vollständig zurechtschneiden und zubereiten könne. Die Wette wurde angenommen und von der fleißigen Dame mit Leichtigkeit gewonnen, denn sie vollbrachte daS Werk in 19 Stunden und 40 Minuten, 22 ganze Schinken aufbrauchend. Die ungeheure Masse wurde den Spitälern von Paris und Umgebung geschenkt, die Siegerin erhielt den gewetteten Betrag von 1000 Frc«. und der Cabaner war überglücklich, wieder ein tiefes Problem des Weltalls gelöst zu haben. Citerotur unö Xtniji. — „Der Stein der Weiser»*. Das kürzlich erschienene 23. Heft zetchnct sich tu'ch einen besonders reichhaltigen Inhalt aus, und zwar: Die sibirische Pac'ficbahn (mit einer Karie und drei Abildungen); Spectralapparate an großen Resractoren (mit sechs Abbildungen); Der AbklthlungSproceß der Eide und Experimente zur Erklärung desselben; Der ttriegShund (mit zwei Abbildungen); Die medico-mechantsche Gymnastik (mit sechs Abildungen); Technische Milheitungen. Der Notizentheil (mit 11 Abbildungen) enthält: Das Viviskop, die Ochoser Höhle in Mähren, Hehring's Hohlscheibe» als Ersatz der Magdeburger Halbkugeln, Bestimmung der Wasser- dichtigkeit von Geweben, die Güterwagen der Eisenbahnen. Außerdem der Astronomische Kalender (mit Sternkarte), Notizen für Hau- und Hof, Bücherbesprechungen u. f. w. Der „Stein der Weisen* (21. Hartleben's Verlag, Wi n) ist Jedermann zu empfehlen, der an den vielen technischen und nalurwifsenschastlichen Errungenschafte« der Gegenwart Antheil nimmt. Jedes Heft kostet nur 50 Pfg. und enthält eine größere Zahl von Abhandlungen mit 35 bis 40 Abbildungen. Brodpreise vom 18. October bis 1. November 1896. Der hiesiger, Bäcker. 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod......26 Pfg. 2 Kg. (4 Pfd.) Takelbrod......52 , 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod ...... 24 r 2 Kg. (4 Psd.) Weißbrod......48 , 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot»......22 , 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod 44 , 1 Kg. (2 Pfd.) Schlüchterner Brod bei Karl Spamer . 20 „ 2 Kg. (4 Pfd.) Schlüchterner Brod bei Karl Spamer . 40 r 2 Kg. (4 Psd) Roggen-Schwarzorod bei Ernst Muth, und W. Amend 42 „ 8 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod......06 , Der auswärtige« Bäcker. 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei W. Weitzel von Lang-GönS 44 , Wilh. Fabel von Wtefeck 48 r Aug. Deibel von Wiefcck 48 r 2 Kg. (4 Pfd.) SchwarzbrodbciJoh. Kd. Belte v. Kirch-GönS 38 , W. Weitzel von Lang GönS 40 , W.Steinmüller o.Lang-GönS 40 , L. Schmidt von Gr.-Ltnden 40 „ Aug. Deibel v. Wtefeck 44 , G. Jacoby v. Alten-Bufeck 44 „ 8 Kg. (6 Md.) Schwarzbrod bei G. Jacobv o. Alten-Bufeck 66 , Ernst Christ von Wtefeck 66 „ Der Vrodvertäufer. Dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern. Gießen, den 17. October 1896. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen, v. Bechtold. Auszug cm» freit ftanfroamtm^iftmi der Stadt Wietze». Vutgedote. October: 10. Eduard Wilhelm Friedrich Balthaser Herth, Btce- seldwedel dahier, mit Anna Maria Schuler zu Wetzlar. 12. Andrea- Jacob Segadelli Cementarbeiter dahier, mit Marie Katharine Röddiger hterselbst. 13. WUH-lm Weimar, Schlosser dahier, mit Katharine Saamer von RomSthal. 13. Baruch Kann, Ltgueurfabrikant dahier, mit Mathilde Syrier von Heldenbergen. 13 Wilhelm Zierlein, Gärtner zu Nidda, mit Lina Lynker daselbst. 14 Baltbase, Philipp IV., AckerSmann zu Watzenborn, mit Katharina Elisabetha Hirz daselbst. 15. Dr Georg Otto Heinrich Pfeiffer, p.attischer Arzt zu Kelsterbach, MIM!! M (i HW'0,11 * < t j Dem) ßubwH 6. Dem SE j 4tei i*lnr,»ne W1- 9; tlofl«’11’* ” io Dem 1 em- T°Uöla Lullet C!I« 8*1 tia Seh"- ndoW:». 8* w* Ventil"* »"“J’fflg 16.® Iboma8 W* (5 ß^sraa^o" au w Eva» D Den 10. Gelobet. Schreiner M Sießen, »erworbenen Kasernenwa Den 3. Oclober. «aber, Bnlon, Brauer. Salier, Johannes, Stadls «Ingel, Heinrich, Agent. Dörr, Heinrich, Schlosser DouglaS, Georg, MM Fritsche, Robert, Dr. Ass SeilsuS. Karl, Raufman: Aemmecker, Karl, Komu Georg, Wilhelm, Finanz Grüne, Johann, Brauer hedterich, Konrad, Schn Heinz, Hubert, Kommis. Henze, Johannes, stad, i Jughard, Julius, Zeichn Kohlermann, Ludwig III Marker, Johannes, Tag! Martine, Johann, Wage Mager, Quirin, cand. m Messer, August, Lehramt ««Nta 2O.^i Wen’®’ wti, Cigarren-Ktai« ■**«. «.«ff Ldfopfehlun « «teiban rrnd M. ',et ^d. $ BemlicheAi SkHdchMtki Die Station Schotten ist Ausladen von Fahrzeuge worden. Ferner können von jei Thiere von und nach de «esselbach und Odenhau werden. Sieben, den 16. Octobei iiw ' Ä*<* •Ä* »Wte Ir!(ii^e ?net^ " in der La» iiükeli, ”"6 bJ! ”ant‘" 8mi« °i-r SlebftaM 1 dH» unbrtannler < 1« Stlofjiamt, 'ta ik«,!»r, «. Intr Schublade au« 3n tatyfa tt, vMWRchrM, xt i® Betrage vo» 1 andere Schrlfteu. läge tn Paris zu» diel In den dortigen nit der Bufietdam Dchiukenbrödchru. ob fie In vlernnd' vollständig zurecht« e wurde angenommen krit gewonnen, denn und 40 Minuten, e ungeheure Maste Umgebung geschenkt, ag'von 1000 Frcs. r ein tiefer Problem 'st- A ILM n'Mrmnr ichhailigm Inhalt au8, einer Karte und drei JRefractoren (mit sechs Siht und Experimente nit zwei Abbildungen); Wdungen); Technische Abbildungen) enthält: Hehrivg's yohlAeibe» ftimmung der Waster- rtsenbahnen. Außerdem e), Notizen für NI • ,Stein der Weisen ann zu empfehlen, l« llichmEnungenschaM ;fl koste! nur N W nflm mit 3561640^ e cher 1896. 26 W 'M, 1 ' 24 , 1 ' 48 , 1 22 , ' . 44 , Spamn. ** ' Spamer. w inst ^th» ,a ib 66 , 44 , 48 , 48 r 44 , 66 . 66 *■ gen Mcknn. Gießen- * , -.„.h, Sic- ich s«llh» "v E«r ’isÄS? 'MW Rw®l.nt non*4 ? Äfe S: ■st 5 - Slierr-do^ ÄltöiN” ,nn S'^ mit Agalhe Mathilde Schmidt zu Hirschbektz. 16. Christian Gustav Karl Schmid, Gastwirlh dahier, mit Sophie Weh hierfelbst. October: 10. Georg Karl Ludwig Christian Haubach, Schreiner dahier, mit Katharine Auguste Büttner htersebst. BtjipfftHi October: 4. Dem Hoboist Jacob Friedrich Müller ein Sohn. 6. Dem Schlosser Ludwig Kreuter eine Tochter. 8. Dem Packmeifler Heinrich Hof eine Tochter, Minna Pauline. 9 Dem Fabrikarbeiter Heinrich Henn ein Sohn, Heinrich Franz. 9. Dem Schneider Kaspar Volland eine Tochter. 9. Dem Liqueurfabrikant Christian Jnderthal eine Tochter. 10. Dem Omnibusschaffner Karl Wagner eine Tochter, Emma Carola Luise Lina. 12. Dem Kutscher Ludwig Christ ein Sobn, Heinrich Christian Emil Wilhelm Hans. 12. Dem Kaufmann Oskar Freigang ein Sohn. 14. Dem Kaufmann Emil Weißbäcker ein Sohn. StÜDtBtQI* October: 11. Friedrich Abel, 27 Jahre alt, Bäcker von Laufen- selten, Amt Schmalbach. 11. Katharine Flach, 18 Jahre alt, Dienst- mafli von Bruchenbrücken. 12. Katharine Albert, geb. Blößer, 41 Jihre alt, Ehefrau von Taglohner Karl Albert dahier. 13. Elisabeth Thoma«, geb. Kehr, 66 Jahre alt, Ehefrau von Fuhrmann Johannes Thomas dahier. 16. Elise Prell, geb. Henkelmann, 58 Jahre alt, Ehefrau von Gastwirth Conrad Peter Prell dahier. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gietzen. Evangelische Gemeinde. ffKfOltit» Matth äusgemeinde. Den 10. October. Georg Karl Ludwig Christian Haubach, Schreiner zu Gießen, und Katharine Auguste Büttner, Tochter deS verstorbenen Kasernenwärters Jacob Büttner zu Gießen. MarkuSgemeinbe. Den 3. October. Johannes Feußner, Schriftsetzer zu Gießen, und Gertrude Elise Christiane Heil, Tochter deS Dienstmanos Wilhelm Heil zu Gießen. Denselben. Wilhelm Balthaser Berger, Schlosser zu Gießen, und Susanne Luise Kaiharine Henriette Weller, Tochter deS Eisen- bahnschaffners Konrad Weller zu Gießen. Den 11. October. Johannes Stock, ein Wittwer, Bremser zu Gießen, und Margarethe Wenzel, Tochter deS Taglöhners Heinrich Wenzel zu Lauterbach. •ttattfti. Matthäusgemeinde. Den 11. Ociober. Dem Leinenfabrikani Georg Heinrich Heil ein Sohn, Karl Peter, geboren den 7. September. MarkuSgemeinbe. Den 11. October. Dem Ziegeleiarbeiter Konrad Pieh eine Tochter, Dorothea Marie Anna Christine, geboren den 14. August. Den 13. Oktober. Dem Wcinhändler Ernst Karl Ferdinand Schott eine Tochter, Marie Lina, geboren den 30. August. Den 14 October. Dem Maschinisten Georg Biedenkapp ein Sohn, Adolf Heinrich, geboren den 13. September. Lukasgemeinde. Den 11. October. Dem Realgymnasiallehrer Dr. August Sturmfels eine Tochter, Freya Maria Paula, geboren den 9. August. Den 16. October. Dem Uaioersttätsprofeffor Dr. Dierk Behrens eine Tochter, Magdalene Marie, geboren den 24. Juli. Jo Hann esgemeinde. Den 11. October. Dem Hafner Albert Heß ein Sohn, Carl Albert, geboren den 2 September Den 16. October. Dem Schneider Heinrich Klee eine Tochter, Lina, geboren den 15. September. Mattbäusgemeinde. Dm 15. October. Elisabeth Thomas, geb. Kehr, Ehefrau des Arbeiters Johannes Thomas, 66 Jahre alt, starb den 13. October. MarkuSgemeinbe. Den 14. October. Katharine Albert, geb. Blößer, Ehefrau deS Straßenkehrers Karl Albert, 39 Jahre alt, starb den 12. October. JohanneSgemeinde. Dm 12. October. Friedrich Kratz, Arbeiter zu Gießen, alt 14 Jahre, starb den 10. October. Verkehr, Caub* unb Vsttsivirthsehast. Gieße«, 17. October. Marktbericht. Auf dem heutig« Wochmmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,95—1,05, Hühnerei« pr. 6t. 6—7 H, 2 St. 00 H, Enteneier 0 H, 2 St. i 6 Gänfe- eier pr. St. CO—00 H, Käse pr. Et. 5—7 5t, Käsematte pr. El. 3 * Erbsen pr. Liter 16 H, Linsen pr. Liter 28 5t, Taubm pr. Paar X 0,50 bis 0,60, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,00, Hahnen pr. Stück X 0,50—0,80, Entm pr. Stück .* 1,60—2,01. Gänse pr. Pfund X 0,48-0,56, Ochsmfletsch pr. Pfd. 70-74 Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 64—68 4, Schweinefleisch pr. Pfd. 56 bis 66 5t, Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 70 5t, Kalbfleisch pr. Pfd. 50—54 5t, Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 3.50 bi« 6,00 X, Weißkraut pr. Stück 0- 00 5t, Zwiebeü, pr. Cmtner X 4,00—5,00, Milch pr. Liter 16 5t, Zwetschen pr. Gentner X 8—10. S Gedern, 15. October. Der heute hier abgehaltme letzte diesjährige Vieh markt war in Schweinen ziemlich stark, in Rindvieh dagegen schwach befahren. Trotz der gedrückten Stimmung der Landwirthe infolge der schlechten Frucht- und Grummet-Ernte wurde ein ziemlicher Theil verkauft. Das Paar Sommerferkel kostete durchschnittlich 18 bis 28 Mk. Junge Ferkel waren wenig vorhanden, das Paar kostete 8 bis 10 Mk. Zuchtschweine wurden zu dm seitherigen Preisen abgesetzt. Fette Schweine waren nicht aufgetrieben. In Rindvieh war der Handel unbedeutend. Am bestm ging der Verkauf in Milchkühen, eS wurden hierin schöne Preise erzielt. Kunst-Ausstellang, g?SNneV"!ägttch, mit Ausnahme des Samstags, von 11 dts 1 Uhr, am Mittwoch auch noch von 3 bis 5 Uhr. Sonntag» ununterbrochen von 11 bis 8 Uhr. — Eintrittspreis für Ntchtmitglieder an Werktag« 50 Pfg., an Sonntagen 20 Pfg. Bader, Anton, Brauer. Balser, Johannes, Stadtgärtner. I Müller, Gottlieb, Schneider. — Rudolf, Gerichtsaccesstst. Nachtrag zur We der Ztmmbcrechtigteu zur Reichs- tagswahl iu 1896. Singel, Heinrich, Agent. Dörr, Heinrich, Schlosser. Douglas, Georg, Maschineningenieur. Fritsche, Robert, Dr. Assistent. GeilfuS, Karl, Kaufmann. Gemmecker, Karl, Kommis. Georg, Wilhelm, Finanzaspirant. Grüne, Johann, Brauer. Hedterich, Konrad, Schneider. Heinz, Hubert, Kommis. Henze, Johannes, stud. nat Jughard, Julius, Zeichner. Kohlermann, Ludwig III, Privatier. Marker, Johannes, Taglöhner. Martine, Johann, Wagenbauer. Mayer, Quirin, cand. med. Mester, August, Lehramtsasiessor. Nies, Karl, Forstaccessist. Ockel, Ludwig Martin, Schreiner. Petri, Ernst, Tapezier. Römer, Karl, Schreiner. Sann, Heinrich, Buchbinder. Sauer, Ferdinand, Schreiner. Schäfer, Friedrich, Cigarrenmacher. Schmidt, Christian I., Schuhmacher. Schöne, Gustav Max, Schriftsetzer. Schröder, Fritz, cand. med. Starck, Paul, stad. med. vet. Strobel, Hermann, Bäcker. Strohauer, Johann, Schreiner. Stückrath, Karl Hetnr. Adolf, Tapezier. Sziel, Karl, Müller. Zimmermann, Karl, Schreiner. 9240 Gr.Obethesßlcht Eisenbahnen Die Station Schotten ist zum Ein- und Ausladen von Fahrzeugen eingerichtet worden. Ferner können von jetzt ab lebende Thiere von und nach den Haltestellen Kestelbach und Odenbausen befördert werben. Gießen, den 16. October 1896. 9256 Gr. Direktion. Dienstag den 20 Moder l.I, Nachmittags 3 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 (früher Bramm) dahier gegen Baarzahluna: Schulranzen, Metzgergürtel, Pferdesättel, Cigarren-Etuis und Portemonnaies, Peitschen, Hosenträger, Schwämme. 2 Ladenschränke, 1 Ladentheke, 1 Nähmaschine, Nickeltische, Tafelseroice, Bronceleuchter, Thermometer, 1 Schwarzwälder Uhr, eine Schreibmaschine und andere Sachen Die Versteigerung findet voraussichtlich bestimmt statt. 9209 vor«, Gerichtsvollzieher. Statt. Schlachthaus. Freibank. 9182 Heute und Montag: Rindfleisch, sicht ladenrein, pr. Pfd. so Pfg. Schweinefleisch nicht ladenrein, per Pfd. 48 Pfg. Die Freibank bleibt bis Abends 10 Ubr geöffnet. Ein großer Posten [9235 Klöppelspitzen neu einge^roffen. Einsätze für Kistenbezüge zu Ausstattungen geeignet wegen Ersparung der Ladenmietl e billigst bei Fran Schmitt, Wolkengaffe 26. Kieler Bücklinge irisch dngetoffen 9227 I. M. Schulhof. Kaffee ungebr. Mk. 1.10 bis Mk. 1.60 gebrannt „ 1.40 „ „ S.— garantirt rein und feinschmeckend, billigere Sorten ohne Garantie empfiehlt 9236 Ehr. Wallenfels, _____Marktplatz 17. Rrstauratilm Mjjhleißku Brandgasse 3. 9245 Samstag und Sonntag: Has im Topf u. Reibekuchen. Futterschneidmaschinen, Dicktvnrzrnühlen, Kartoffelquetschen, Futterdämpfer, Schrotmühlen, Fruchtputzmühlen sowie alle anderen laudwirthschast lichen Maschinen und Geräthe hält auf Lager und offerirt zu Original Fabrikpreisen M. Rosenthal, Liebigftrahe 13. 7k>o 9234] Kirchenplatz 11, M: Freund! Familienwohnung, 2 Zimmer nach der Haupistraße, Küche und Zubeh, Waffer- leitg. abaeschl Corr, an ruh. Miether. 9228) Der zweite Stock, drei schöne Zimmer und Küche, ver sofort in ver- miethen.___________Schützrrrstraße 1 92441 Kleines Logis zu oermiethen. Og. Unverzagt, Kaplansgaffe 6. 9253] Zwei Wohnungen an einzelne Leute zu vermietben. Dammstraße 16. __Näheres Asterweg 15. 9195] Kleines Logis zu oermiethen. ________«l. Moog, Dammstraße 12. 922d] Sandgafse 46 ein kleines Logis zu vermietben- Schützenstratze 11. 9252] Kleines Logis zu oermiethen. ________________Skue«weg 10. 9196] Möbl. Zimmer zu oermiethen. _____________Bleichstraße 18, pari. 9231] Möblirtes Zimmer zu oermiethen. Neustadt 16, III. 9219] Schön möblirtes Zimmer zu oermiethen.______Lindenplatz 8, II. 9208] Verschiedene gut möbl- Zimmer zu oermiethen. Wilhelmstratze 8, I u. II links. 9233) Schön möbl- Zimmer zu oer- mietben. Alicevraße 28, Mansarde- y2bi | Möbl. Zimmer mit Cabinet zu vermiethem Ludwigstplatz 8, II 9250) Gut möbl- Zimmer zu oermiethen. ________Mühleisen, Brandgasse 3. 92571 Hübsch möblirtes Zimmer mit »ost zu oermiethen. Neustadt 18. 9223] Ein neu hergerichteter Lade« zu oermiethen. Näh, tn der Exped. d. 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II «Schirme«, Lohn 15 bis 40 Mark,' 16 Dieustmüdche«, 2 Kindermädchen, 6 «üchenmädchen, 14 Oeeonomiemädche«, 4 Laufmädche« sofort und später für Gießen u außerhalb sacht «entral'Plaeiraugst'vurea«, 9248)________Kaplansgaffe 14 II._______ 9246] Mädchen von Morccns 10 bis 12 Uhr gesucht. Ludwigstplatz 8 II. 92321 Mädchen * Cltl sauberes Mäblheu für Küche und Hausarbeit gesucht. sofort gesucht. 9171 Bergstraße 15, i. Restauration Felsenkeller. Victoria - Augusta - Töchterpenfionat Gießen, Löberftraße 24. Unterricht für Schülerinnen jeden Alters vom 8. Jahre an und Damen aus Stadt und Umgegend in Sprachen, Musik, Malen (besonders auch die berühmte Dresdener und Meißener Porzellanmalerei), Brandmalerei, Kerbschnitt, Handarbeiten rc. Prospecte durch die Vorsteherin 9079 Frau Hermine Schneider. Bitte ausschneiden und einsenden. § A« die Ltahlwaaren- und Waste« Aabrik vo« •| § C. W. Engels in Gräfrath bei Solingen. E Unterzeichneter ersucht um Zufindung eines Probe-TaschenmesserS -L b Nr. 170, wie Zeichnung, mit 2 aus englischem Rasirmesser- (Silber-) *"? Stahl geschmiedeten Klingen und mit vergoldetem Stahl-Korkzieher, « 5 hochfein, fertig zum Gebrauch und verpflichtet sich, das Meffer innerhalb ~ » 14 Tagen unfrankirt zu retourniren oder den Betrag dafür einzusenden. •e - Ort und Dalum (recht deutlich) Unterschrift (leserlich) 9142 & Neuestes Preisbuch (illustrirt) versende an Jedermann umsonst u. portofrei. ■■ Existenz oder ST eben verdienst! Herren, die eich dem Verkaufe eines leicht absetzbaren, gern gekauften Artikels widmen wollen, finden bei einigem Pleisse lohnende Beschäftigung. An- erbieten unter J. V. 8255 an Rudolf Mosoe, Berlin SW., erbeten 9210 Mäusburg 7 Italiener Rothweine Spanische Weine dlrect bezogen, von ärztlicher Seite em- pfotiefi, zu billigstem Preise. (S Rheinweine (Ober-Ingelheimer Rothweln, Hochheimer Weisswein) und Moselweine. 387 Feinet spanischen wie auch deutschen Cognac. Etiquetten, Briihl’sche Unow.-Druckerei (Pietsch 4 Scheyda), bchuletrasBe 7. Bahnhofstr. 1* geehrten Publikum zum Vergleich: Stück von 85 Pfg. Nachtjacken für Damen Psg- Pfg. an, per an, per an. * H ff II Ai n ff n von 20 n ff n Elegant gekleidete Gelenkpuppe« « w n n ft in 9215 Hiermit erfüllen wir die traurige Pflicht, Verwandten, Freunden und Bekannten anzuzeigen, dass unsere innigst geliebte Gattin und Mutter Frau Elise Prell, geb. Henkelmann, P. Prell Giessen, 17. October 1896. Die Beerdigung findet am Sonntag Nachmittag 4 Uhr vom Trauerhause, Stadt Mainz, aus statt. 9241 Veteranen-Yerein Giessen Nachruf. Zusammenkunft im „Deutschen Hof" 38/4 Uhr. 9222 Heute, Sonntag: Tanzmusik wird unvergänglich sein. 9239 ES ladet höflichst ein Die Beerdigang der Entschlafenen findet Sonntag Nachmittag 4 Uhr statt 9168 Piocent Das freisinnige Wahl-Comite 9202 Frkf.LdwCred.Bk. unk. b. 1900 162.83 4 Darmst. Bk. Aktien 310.03 ranz. Banknoten dlo. Markt—Schifstubrrgerwald nnb zurück : R. Schrhtz— Dr»a und Beffiaq der Brühl'lche» Universitüts-Vuch. »>d €trintrudecti (Pietsch &. Echeyda) in Eießen. Me heutige Dummer umfaßt 10 Seite« uns Allen wohl bekannte harten Zeit des Feld- oon von von von von von von von von von von von von 4 4 3 3 H II II 65 68 60 72 72 90 85 33 66 65 65 28 24 75 22 ff n n n v. 120 voll 7 Häkelgarne Zephir-Wolle 18 22 5 9 35' 23 11 18 16 6 30 von ivon Avon von von von von von von von von von von von von ff n 5 60 4 5 75 11 35 32 50 10 25 75 Stadt Darmstadt v. 1891 Stadt Worms unk. b. 1901 Oesterr. Staatsbahn v. 1885 Stal- staatSgar. Stsenb. 20 Frankrn-St. Engt. Sovereigns Dollars in Gold Linie A Linie B Linie C n Kinderkragen 12 Stück Taschentücher mit Kante Kinder-Lätzchen Vorgezeichnete Tablettdeckchen Oldendeoars tr 154.00 | Oesterr. Credit-Actten Wollene Waffel-Kopftücher Wollene Kinder-Jäckchen Wollene Kinder-Hauben Erftlingshemden Gestrickte Kinder-Anzüge Damen-Barchent-Blousen - Weiße Waffel-Bettdecken 1 Scheuertücher gcsr: 1846 Schürzenstoffe Bettzeuge Handtuchstoffe Futterstoffe Shilling Gardinen Barchend zu Hemden 1 Stück Eßlöffel 1 Paar Messer und Gabeln Knäul von Lage Strickwolle, alle Farben, Pfv. von 190 Pfg. a«, Doppellage von 35 Pfg. an. Henkelmann, hal. 920« Lndwig Flamme. Verein der Gagivirthe von Gießen und Ulllgegeud. Wir ersuchen unsere Mitglieder, sich an der Beerdigung der Frau Elise Prell, Mitglied der Bundessterbekaffe, Sonntag Nachmittag 4 Uhr, recht zahlreich betheiligen zu wollen. Wir empfehlen dem Norwal-Herren-Hemden Herren-Unterhosen Herren-Unterjacken 6 Stück Herren-Taschentücher 6 Stück Herren-Kragen 6 Paar Herren-Socken Damen-Unterröcke Gestrickte Damenstrümpfe 6 Stück Handtücher nach langem, schweren Leiden gestern Morgen um % 12 Uhr sanft von dieser Erde abberufen wurde. Namens der tieftrauernden Familie (Sonntags Nachmittags ran btt günstiger Gestern verschied nach schweren Leiden die und unvergessliche Pflegerin in der zuges 1870/71 Frau Elise Prell, geb. Wähler * Versammlung am Sonntag den IS. October, Vormittags präcis 11 Uhr. Die Oeffmmg des Saales erfolgt um 10 Uhr. Der Eintritt kann des starken Besuches wegen nur gegen Vorzeigung der Karten erfolgen. Vrottnt 3*/i Deutsche ReichSanl. 3 Preutz. ConsolS 3V. Gr. Hessische Obl. bkleuchtnng. P-aid«volle Li»testtcit. die Gemahlin unseres Kameraden Peter Prell. "Wie so Viele von uns verdanken dieser edlen Helferin ihre Wiedergenesung von schwerer Verwundung oder tückischer Krankheit, so dass die Betreffenden ihrer Familie erhalten bleiben konnten. Das Denkmal, welches die Verewigte sich in den Herzen der Veteranen durch ihre kameradschaftliche Liebe und Aufopferung errichtet hat, Posamenten und Besatzart'keln, Seidenstoffen und Sammeten, Spitzen, Stickereien und Wäsche, Schirmen, Cravatten rc. re Meter von „ von „ von „ vvn „ von von „ von Giessener Stadttheater. (Wallthoratrasse 38.) Sonntag, den 18. Vetober 1896 r Schützenlis'l Große GesangSposte in 4 Acten v Leo« Treptow, Musik ü- Gustav Liestens. Orchester r Kapelle des 116. Regmts. Montag, den 19. Vetoder 1896 r Zum 8. und letzten Male: Der Dornenweg. In Vorbereitung: Gräfin Fritzi. Richard Loewenthal & Co., 9rt>w®11es Hiefseitigfles und feiflungsfähiglles Sortimenlsgeschäft am Matze »I Dir durch Erlöst ttMeordnetcri M fe 1. ReichStagslvahI SomietM frst-tsetzt. Die Sbstimmog Mnb um 6 Uhr Abend Dies wird hiern eit de« Anfügen, das Mnahwr der Stadt Die Stadt Girh 1 Aftrwrg, Eder^ Am Rodtberg, Schille thorstraße Nr. 23-' > । Oesterr. 4.20 | 4.16 «meric. £rr TtM»’id «sik N,ntr, ««»ilieoblältt irig 16.21 16.18 Fk 20.39 20.35 Oi Coursbericht vsu J. Kurz & Co., Giessen, §-h»h»fstr°St 63. Frankfurter Börse vom 16. October 1896. 3*/t Frankftr. Hyp. Bk. unk. b. 1906 101 50 3Vt Hambrgr.Hyp.Bk. unk. b. 1905 101.2S 4«/, Frkf.Hyp.Sred.V. unk. b. 1906 101.00 3«/, Dreuß.Hyp.A.Bk.unk.b.1905 101.28 4 dko. unk. b. 1905 104.40 3'/, Pomm.Hyo. Ä Bk.unk.b. 1906 191.00 3«/, DeutscheGrdsch.B. unk. b. 1906 101.00 ----- - ------- Liederkranz. Sonntag, den 18. October er., Abends 8 Uhrr = Abend Unterhaltung = in Steins Saalbau. 92a Der Vorstand, Dreihäusergasse, Neueatveg, Plockftra «läge, TeuselSlustgä < An bet Bach, B fUaßr, Dammftrahe, Lirchrnplatz, Lindens bSitt, Dftanlagt, Schi Saagtngaflt, Mtj 4. Bahnhofstraße Ni ltaplaaSgasse, Katharina straße, MäuSbnrg, R! »ettrrgafse, Wetzstein«, 5. «ahohofstraße Nr h der Hardt, Körnt nraße, Neustadt, Gros ßrahe, Sandgaffe, Sd m 6 Bergstraße, ®t8i Antrnstraße, Goethest r-andwannftraße, Liche, t°«Brabe Nr. 1-46 berstttveg,Stkphakistrai 7, «lieestraße, An de iL?** L»d Sir. 1-21 ■*** tut»u 6 auseoberg. 111 du Äahipnxft 1= @7% ®t6‘ ’ Ad ' Ech T * Jou Saab 8,1‘‘t Id) 111 Paiioraina-Pliotoplastlk Entree 80 Pfg. Neuenbäae 1, Parterre. Kinder 20 Pfg. Diese Woche auSaestellt: m Venedig während der Kaisertage 1896. U. A das Kaiserschiff ^„Hobenzollern", Gala-Sondeln, der herrliche Garda-See, Riva, Nago, Limone, Arco, Berona. Neueste Erfindung! Jeder Platz zu« Selvstregultren. Tag-uvd Nacht« 103.40 4Vi Oesterr. Silberrente 86.ee 98.25 4 Ung. Gold-Rente 103.10 103.80 3 Portugiesen 26.10 —.— 6 Mexikaner 91.90 103.50 4 Monopol-Griechen von 1887 32.10 91.05 4 Eisenb. Rentenb. Obl. 101.70 53.40 5 BuderuS Obl. 102.40