Dienstag den 18 August 1SOG M 193 Erstes Blatt Anrts- und 2lnzeigeblutt für den Kreis Gieszen Hratisöeitage: chießener Jamitienötätter itN. Annah mi von Anzeigen zu der Nachmittag- für b« folgenden Lag erscheinenden Nummer dir Borm. 10 Uhr. W-M» Alexander Ma Die Gießener AamittenvtLIter »«den dem Anzeiger »Hcheutlich dreimal beigeleg». »licklich jede schwach? er, knapper Verpack d Colonialwaarengej! viertelfShriger <£ßoewe«eet»preU 8 2 Mark 20 Pfg. mit vringerloha. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Nedaction, Expedttta» und Druckerei: -«Sulstr-tzeMr.L, Fernsprecher 51. Aurluud. Paris, 15. August. Der Präsident Faure hat sich heute Nachmittag auf seinen Landfitz bei Havre begeben. Stockholm, 15. August. Mit Bezug auf daS aus Ottawa veröffentlichte Telegramm, nach welchem Indianer in Britisch Columbia einen Ballon beobachtet haben wollten, der für den Andree'S angesehen wurde, hatte daS Ministerium deS Aeuhern an den schwedisch-norwegischen Cousul in Victoria in Britisch Columbia eine Anfrage gerichtet. Auf diese ging folgendes Antwort-Telegramm ein: Gedachter Ballon pasfirte über Winnipeg am 1. Juli. Ein Kaufmann in Hazelton am Skeenafluß auf 55 Grad 16 Mtn. n. B. und 127 Grad 40 Mtn. östl. L. berichtete am 3. Juli, daß die Indianer am genannten Tage um 7f/2 Uhr Abends einen ballon- ähnlichen Gegenstand 4 Meilen westlich Hazelton in einer Höhe von etwa 400 Fuß beobachtet hätten, eS hätte zu der Zeit ein steifer Nordnordwest-Wind geherrscht. Indianer bei Headwater am Skeenafluß hätten berichtet, daß fie an demselben Abend einen ballonähnlichen Gegenstand beobachtet hätten, welcher einen starken Lichtschimmer verbreitet habe und von Nordwesten gekommen sei. Der Kaufmann fieht die Mtttheilungen als glaubwürdig au, kann aber erst nach sechs Wochen nähere Nachricht senden. Der >k|e*et Anzeiger erscheint täglich, «Ü Ausnahme deS Montags. Berlin, 16. August. Zu dem Ministerwechsel im Kriegsministerium äußern fich heute sammtltche Blätter und glauben zumeist, daß der Rücktritt deS Ministers Bron- sart v. Schellendorff wegen Differenzen mit dem Chef deS MilitärcabinetS erfolgte. Es werden aber auch als Ursache deS Sturzes Meinungsverschiedenheiten über die Reform der Militärftrafprozeßordnung angegeben. Die „Staatsbürger- Zeitung" glaubt keines von beiden. Dagegen soll Thatsache sein, daß Bronsart v. Schellendorff in letzter Zeit vielfach Grund zur Verstimmung in der Behandlung von Personenfragen hatte, weil seine Intentionen dabei häufig durchkreuzt wurden. Die Gewitterwolken, die in letzter Zett den inner- politischen Horizont verdunkelten, sollen deßhalb mit diesem Ministerwechsel in keiner Weise beseitigt worden sein. — Die „Nationalzeitung" hält für die künftigen Beziehungen zwischen KriegSminiftertum und Militärcabinet den Umstand für bezeichnend, daß der neue KrtegSminister nur General- lieutenant, der Chef deS MilitärcabinetS aber General der Infanterie ist, daß der politisch nicht verantwortliche Be> rather deS Kaiser» über militärische Dinge somit dem ver- anrwortlichen Berather im Range vorgeht. DaS „Berl. Tagebl." erblickt in dem Umstand, daß Herr v. Goßler, der geistige Vater der „vierten Bataillone", mit der Leitung deS Kriegsministeriuws betraut wurde, die Gewähr für den Fortbestand der vielfach angegriffenen zweijährigen Dienstzeit. — Dem „Vorwärts" ist der Wechsel im Ministerium ganz gleich, da Herr v. Goßler daS Gleiche anstreben und daS Gleiche gegen die Socialdemokratie im Schilde führen wird, wie Herr von Bronsart. — Zu dem Schlußsatz in dem kaiserlichen Handschreiben an den verabschiedeten Kriegs- Minister bemerken die „Berl. Neuesten Nachr.", er laffe die Annahme zu, daß „die Heranziehung zum Dienst als Gene- ral-Adjutant" die Nachfolge für General v. Hahuke im Militärcabinet bedeuten könnte, doch sei kaum anzunehmcn, daß eine solche Stellung dem Geschmack des Generals v. Bronsart, der nun als Dreiundsechzigjährtger zum zweiten Male in den Ruhestand tritt, entsprechen würde. Pari», 16. August. „Libre Parole" spottet über alle Ideen, welche darauf hinauSgehen, dem Czaren ein Geschenk zu widmen. DaS Blatt sagt: ES wäre ein Un- finn, dem russischen Kaiser ein Petschaft oder ein Tintenfaß zu verehren, da er daS franco-russische Bündniß weder besiegeln noch unterzeichnen wolle. Das Geschenk einer Wiege an die Czariu wäre ebenfalls Unsinn, da man daraus schließen könne, daß Frankreich kindisch geworden sei und fich in Illusionen wiege. Parts, 16. August. „Petit Journal" meldet, daß an- läßlich deS Zarenbesuchs bisher folgende Festlichkeiten festgesetzt worden find: Glänzender Empfang, Truppenschau, Großes Diner im Elisve, Galavorstellung im Opernhaus. Alle Festlichkeiten werden officiellen Character haben, von der Regierung selbst organisirt und vom Präsidenten geleitet werden. ___________ Berlin, 17. August. Der Edisonpavillon auf der 83er- liner Gewerbeausstellung ist gestern Nachmittag fast vollständig ausgebrannt. Berlin, 17. August. Die Ziehung der AuSstellungS- lotterte ist thatsächlich ungültig, nachdem die Revision daS Fehlen einer Nummer bestätigte. Die neue Ziehung erfolgt sehr bald. Straßburg, 17. August. Gestern Nachmittag wurde auf der Rennbahn des „Ractng-Club Straßburg" der mit großer Spannung erwartete Tandem-Match über 50 Kilometer zwischen den beiden Parisern Leona und Bauge und den beiden Elsässern Jeannin-Straßburg und Nicot-Mülhausen ausgefochteu. Einsatz 500 Mark. DaS erstgenannte Paar hatte das Unglück, daß der Reifen der Maschine während deS Rennens platzte- als an der hierauf bestiegenen Maschine ein Sattel fich lockerte, gaben die Fahrer, welche ohne die» Mißgeschick voraussichtlich das Rennen gewonnen hätten, auf; ihre Concurrenten Jeanntn und Nicot setzten da» Fahren fort und legten die 50 Kilometer in 1 Stunde 14 Minuten zurück. Sie schlugen dabei den bisherigen deutschen Record für die Stunde, welchen Fischer und Eiseurichter in München mit 41 Kilometer 670 Meter geschaffen hatten, indem fie in der Stunde 41 Kilometer 976 Meter, also 306 Meter mehr zurücklegten. Rom, 17. August. Die italienische Regierung trifft die nöthigen Vorbereitungen zur Ausrüstung von dreißigtausend Mann, welche nach Abyssinien eingeschifft werden sollen, falls der Friede mit dem NeguS Menelik nicht bis zum 1. October d. I. uvterzeichnet worden ist. Paris, 17. August. Der UnterrichSminister hielt gestern anläßlich der Enthüllung deS Denkmals für Carnot MlßA ndlunS w ä‘: cäar.W Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. ii ------------------------------------------------------------------------------------------------------------. Deutsche- Reich. Berlin, 15. August. Der Reichskanzler Fürst zu -»Heniohe-Schillingsfürst ist mit Gemahlin und lochter heute vormittag nach Schloß Werki in Rußland ib gereift. Berlin, 15. August. Bei der heutigen Ziehung der rosstellung»lo tterie stellte fich heraus, daß ein Gewinn feh lte, der entweder zu wenig eingezählt worden, oder au irgend eine andere Art abhanden gekommen sein muß. Es barde sofort eine genaue Untersuchung angeordnet und die iriommet amtlich versiegelt. ES ist möglich, daß die ganze Drehung für ungiltig erklärt wird. — Folgende Haupttreffer banden bei der heutigen Schlußztehung der AuSftellungSlotterie «r«gen: auf Rr. 69 905 fiel der zweite Gewinn im Werthe j1Itl 15 000 M!., auf Nr. 298 904 der fünfte Gewinn im «e rthe von 2000 Mk., auf Nr. 169 639 der 21. Gewinn In, Werthe von 500 Mk., auf Nr. 218 298 der 17. Gewinn ihn Werthe von 500 Mk., auf Nr. 277113 der 27. Gewinn Bekanntmachung. Großh. Ministerium des Innern hat durch Entschließung iom 7. August dfS. IS. die Abhaltung des für den 25. August dss. IS. geplanten VtehruarkteS zu Gedern unter der Be- Mngung genehmigt, daß nur Thtere au» unverseuchten Orten itt Provinz Oberheffen und des Köntgl. preußischen AmtS- geriichtsbezirks Btrstein aufgetrieben werden dürfen, daß Mere von Händlern aber nur dann zugelaffen werden, wenn st: mindestens fieben Tage in unverseuchten Orten der Pro- hinjj Oberheffen in seuchenfretem Zustande zugebracht haben. Wir machen dabei darauf aufmerksam, daß beim Auf- irteb von Vieh vorschriftsmäßige UrsPrungSzeugniffe vorzu- jrigen find, welche für Nichthändler von den Großherzogltcheu Bürgermeistereien, für Viehhändler dagegen von einem be- mieten Thierarzte ausgestellt werden müffeu. Schotten, den 11. August 1896. Großherzogliches KreiSamt Schotten. Schönfeld. im Werthe von 500 Mk., auf Nr. 334 387 der 13. Gewinn im Werthe von 500 Mk. Berlin, 15. August. Die am 13. und 14. d. MtS. erfolgte Durchfahrt der gesammten UebungSflotte durch den Kaiser-Wil Helm-Can al, deren vorzügliches Gelingen dem Kaiser gestern Abend von dem StaatSsecretär v. Bötticher telegraphisch gemeldet werden konnte, bildet, wie die „Nordd. Allg. Ztg." officiöS berichtet, einen glänzenden Beweis für die Leistungsfähigkeit des Canals. Die Durchfahrt, welche zum Theil während der Nachtstunden erfolgte, ist nicht nur wegen der großen Zahl der in kurzen Abständen schnell aufeinander folgenden Schiffe, sondern namentlich auch dadurch bemerkenswerth, daß die größten Panzerschiffe der Marine, die der Brandenburg Klaffe, mit vorzüglichem Erfolge daran Theil genommen haben. Die „Nordd. Allg. Ztg." schließt ihren officiösen Artikel wie folgt: Die Ablegung einer solchen Probe kann nur dazu dienen, den Ruf und daS Ansehen deS Kaiser-WtlhelmS-Canals im eigenen Lande wie im Auslande zu erhöhen und die letzten Bedenken in Betreff der Sicherheit und Bequemlichkeit dieses Wafferweges zu zerstreuen, die zu dem bisher verhältnißmäßig geringen Verkehr im Canal betgetragen haben mögen. Kiel, 15. August. In der Kaserne des hiefigen See- bataillon» ist eine ansteckende Augenkrankheit auS- gebrochen. Die erkrankten Mannschaften find in das Garnison- lazareth überführt worden. Um einer Wetterverbrettung der Krankheit energisch entgegenzutreten, find umfaffende VorfichtS- maßregeln getroffen worden. Sämmrliche Mannschaften sind ärztlich untersucht worden, und diejenigen, deren Augen krank erscheinen, find fortgesetzter ärztlicher Controlle unterstellt. rÄS ,d qualistcmn den I-lM« sässt-s "•ST 1 Gießener Anzeiger Keneral-Mnzeiger. DkprN-e« be» BnreoN „Hrceld". Berlin, 16. August. Der „Reichsanzeiger" berichtet, daß der Kriegsminister Bronsart von Schelleudorf auf seinen Antrag vom Amte entbunden und Geuerallieute- nant von Goßler zum KrtegSminister ernannt worden ist. (Der neu ernannte KrtegSminister v. Goßler war bisher Commaudeur der 25. (Großh. hessischen) Division.) — Der Kaiser hat an General Bronsart von Schellendorf anläßlich seiner Verabschiedung ein Handschreiben gerichtet, worin dem durch den Gesundheitszustand begründeten Gesuche vom 15. Juli um Verabschiedung entsprochen wird und General Bronsart unter Belaffung ä la suite deS mecklenburgischen Greuadier-RegimentS Nr. 89 und unter Ernennung zum General-Adjutanten mit gesetzlicher Pension zur Disposition gestellt wird. Berlin, 16. August. Wie aus Kassel gemeldet wird, hat daS Kaiserpaar gestern mit dem gesammten Hofstaat von Schloß WilhelmShöhe aus einen Ausflug in 10 Wagen nach BaunSberg gemacht, wo im Walde ein Picknick veranstaltet wurde. Der Kaiser sah sehr gut auS und grüßte lächelnd die spalierbildende Menschenmenge. Berlin, 16. August. AuS Wien wird telegraphirt, die Meldung des „Wiener Fremdeublattes", daß daS Zaren- paar von Wien zum Besuche der herzoglichen Familie von Cumberland nach Gmunden reise, dürfe fich kaum bestätigen, da nach den bisherigen Dispositionen daS Zarenpaar von Wien dtrect nach Rußland zurückkehrt und erst von dort aus die Weiterreise erfolgt und zwar zunächst nach Breslau. Bekanntmachung, betreffend die Ankörung von Zuchtbullen. Mit dem am 27. August l. Js. zu Grüuberg statt- sini enden Biehmarkte wird die Abhaltung einer öffentlichen Falielschau durch die Körcommtsfion verbunden werden. Bei der Schau, welche Vormittags 9 Uhr beginnt und nur zum ßioKcfe der Ankörung stattfindet, werden seitens der Kör- coamisfion nur sprungfähige Bullen der Vogelsberger und Berner, speciell Simmenthaler Rasse berücksichtigt werden. Die Fasel müssen sicher gefesselt werden, sonst ist Weg- »eisnng zu gewärtigen. Gießen, den 14. August 1896. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Gießen, den 14. August 1896. Be:tr.: Die Erstattung der RauhbaurevifionSberichte. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen litt die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Nach § 101 Absatz 4 der Ausführungsverordnung vom 1. Februar 1882 ist unS durch Sie von der erfolgten Rauh- banrevtfion genehmigungspflichtiger Bauten und der FeuerungS- anRogen Anzeige zu erstatten und dabei zu bemerken, ob die Ausführung vorschriftsmäßig erfolgt ist, oder ob und welche Suftände sich bei der Revision ergeben haben und binnen Heller Frist der Bauherr diese Anstände beseitigen will. Da bezüglich einer großen Anzahl von Bauwesen, deren M'ifion nach Mittheilung der Bezirksbauaufseher bereits erfolgt ist, Ihre nach Vorstehendem zu erstattenden Berichte noch nicht eingelaufen find, erinnern wir Sie an alsbaldige Vor- lags derselben. Gleichzeitig machen wir wiederholt darauf aufmerksam, daß in Ihren Berichten auf daS Datum de» Baubescheids Legug zu nehmen und dasjenige der Vornahme der Revision anzmgeben ist. Bezüglich derjenigen Bauvorhaben aus dem Jahre 18914/1895, unb dem laufenden Jahre, welche nach hierüber an uns erfolgter Vorlage vor Ertheilung einer Genehmigung bei Ihnen zurückgezogen worden sind, ist unS hiervon eben» sollls Anzeige zu erstatten. v. Gagern. gk N W > Tortireu von' n wollen, werden < Dammstrw sJüvgttt-Mdch!« mgenM Lampevsabr Kauffmanu # €ii Erstelle oß 1 &n junger Wann c findet in einem ,r Stellung als Lehsiu KLtzÄMkn.Mjc.. h.B. J. 102 an bk t i tüchtiger Jn n die Lehre treten bei Installateur P. & _________KavlanW 21 SÄ' -LW bl« 9tugb ,„811 =nn di, »« I--° 8 l6T «‘»8 18 & «!仓» *\ «Wch a,;; ■" ii- J 43 big, ntnter, «i in Pr»gr4s d, roi,,"' hrichten, n U- August tDOtttyt in EhalonS-sur-marne eine Rede, 'worin er die politische Laufbahn EarnotS darlegte, Carnot habe die Republik gegen den CäsartSmuß wie gegen den Anarchismus vertheidigt. Er erinnert an die Bethe ltguug CarnotS bei Abschluß der franco- russischen Allianz. Dieses Einvernehmen sei zu Stande gekommen zwischen der mächtigsten Autokratie und der egalitärsten Demokratie der ganzen Welt. Alexander HI. und Caruot waren geboren, um sich zu verstehen. Man ernte heute erst die Früchte dieser Verständigung. Barcelona, 17. August. Ein Anarchist feuerte gestern zwei Revolverschüsse gegen den Wachtposten des ForrS ab, woselbst die bet den letzten Dynamitatteutateu verhafteten Anarchisten iuteruirt sind. Auch war die Telephouliuie, welche daS Fort mit Barcelona verbindet, durchschnitten worden. Mau glaubt, daß die Anarchisten einen Anschlag zur Befreiung der gefangenen Anarchisten vorbereiteten. CocMes uwb Siegen, den 17. August. ** Empfang. Se. Königl. Hoheit der Großherzog empfingen am 1b. August u. A. den Dr. Sommerlad, Lehrer an der Höheren Mädchenschule in Gießen,- zum Vortrag den Geheimen StaatSrath v. Werner, den Minifterial- dtrector Dr. Dittmar, den Oberbürgermeister Morne- we g, den fuuctiouirenden Cabinetssecreiär Dr. Va lkeuberg. ♦* * Russische Rational-Sauger. Auf daS heute Montag Abend in Steins Saal stattfiudende Concert machen wir hiermit nochmals besonders aufmerksam. Trotz des geringen Preises von 60 Pfg. wird wirklich etwas Gediegenes geboten und Auge und Ohr gleichzeitig erfreut. Ehrung der gefallenen Krieger von 1870/71. In üblicher Weife beging gestern Vormittag durch gemeinsamen Kirchgang und Schmückung der Kriegergräber der Veteranen- V er ein die Gedächtnißfeier zur Ehrung der gefallenen Kameraden. In markigen, weihevollen Worten gedachten Herr Pfarrer Naumann und Herr Pfarrer Grein jener großen Zeit. Zum Schlusie blieben die Veteranen noch einige Zeit zusammen, um die Erlebnisse vor 26 Jahren aufzufrischen und sich der treuen Kameradschaft in jenen schweren Tagen zu erinnern, durch die so Großes vollbracht werden konnte. Auch der erhabenen Fürsten, des Kaisers und Großherzogs, wurde in ehrfurchtsvoller Weise gedacht und an Se. Kgl. Hoheit den Großherzog Ernst Ludwig ein Ergebenhettstelegramm abgesandt. ** Der erste Gießener Stemm- und Ringelnd errang folgende Preise auf dem ersten Athleten ° Wettstreit zu Heddernheim. Junior-Stemmen 3. Klasse: Heinrich Eckhardt mit 44 Punkten 13. Preis. — Karl Stomm el mit 41 Punkten 17. Preis. — Louis Sälzer mit 391/2 Punkten 20. Preis. — Wilhelm Neuß mit 39 Punkten 21. Preis. — Senior-Stemmen 1. Klasse: Josef Stein mit 47 Punkten 7. Preis. — Senior- Ringen 1. Klasse: Josef Stein nach heißem Kampf 4. Preis. *• Nene Hundertmarkscheine sind seit Kurzem in Verkehr gekommen. Sie zeigen gegen die älteren Scheine verschiedene Veränderungen. Während bisher die vordere Sette nur einen Stempel des Reichsbankdirectoriums trug, find jetzt zwei Stempel vorhanden. Die Nummer des Scheins ist in rothen Zahlen auch auf der Rückseite, und zwar in der Mitte, oben und unten, angebracht. Die Namensunterschriften des Reichsbankdirectoriums enthalten mehrfach andere Namen als bisher- auch beträgt die Zahl acht statt sieben. Farbe und Größe des Scheines ist jedoch unverändert geblieben. Nidda, 16. August. In den hübsch decorirten Räumen des Gasthauses „Zum GambrinuS" fand heute eine würdige Feier des „G eben k tag es des 18. August 1870* statt, welche seitens der diesjährigen Generalversammlung deS BeteranenverbandeS der Kreise Büdingen und Schotten um lli/a Uhr Vormittags durch ein Hoch auf Se. Maj. den Deutschen Kaiser und Se. Kgl. Hoheit dm Großherzog von Hessen eröffnet wurde. Nachdem sodann das Andenken an den kürzlich verstorbenen Veteran Stenger von Unter WtdderS- hetm durch Erheben der ziemlich besuchten Versammlung von den Sitzen geehrt worden, der Geschäftsbericht erstattet, der seitherige Vorsitzende und der Rechner gewählt resp. wieder- gewählt waren, erfolgte das gemeinsame Mittagsmahl der Vereinsangehörigen, dem sich eine gemüthliche Unterhaltung mit darausfolgendem Concerte anschloß, wozu sich die geladene hiesige Einwohnerschaft zahlreich einfand. Butzbach, 15. August. Aus Anlaß des Abmarsches unserer 4. Escadron 24. Dragoner-Regiments von hier beabsichtigt die Stadt für ihre langjährige Garnison eine Abschiedsfeier zu veranstalten, was gewiß allseitig gebilligt wird. Fällt selbstredend den hiesigen Bewohnern das Scheiden von ihren liebgewonnenen Dragonern schwer, find doch durch die lange Zeit ihres Hierseins mannigfache Familien- und Freundschaftsbande zwischen Militär- und Civilbevölkerung geknüpft worden, so wird der Abschied jedoch dadurch erleichtert, daß die allerhöchste Verfügung getroffen worden ist, Butzbach als Garnisonsort weiter bestehen zu laffen. Am 1. April 1897 wird ein Jnfanteriebataillon des neu zu errichtenden hessischen Regiments in der Starke von 19 Offizieren, 502 Unteroffizieren und Mannschaften, das hiesige Casernemevt, welches bis dahin verschiedene bauliche Um- anberungen erfährt, beziehen und dann als ständige Garnison hier bleiben. -h- Oberau (Kreis Büdingen), 15. August. Welches Unglück passtreu kann, wenn kleinere Kinder, ohne daß die nothwendigen Vorsichtsmaßregeln getroffen find, sich selbst überlassen werden, läßt folgender Fall wieder deutlich erkennen. Die Mutter eines dreijährigen Mädchens entfernte sich von ihrer Wohnung, um eine GanS einzutreiben, ihr Kind allein daheim zurücklassend. Kaum hat die Frau dem Hause den Rücken gekehrt, als sich daS Mädchen in die Küche begibt und über die zum Abendessen bestimmten, noch im Topfe auf dem Heerd stehenden neuen Kartoffeln herwacht, um au denselben seinen Appetit zu stillen. Dabei kam eS jedoch der FeueruugSanloge so nahe, daß sich daS Kleidchen entzündete und bald in hellen Flammen aufloderte. Auf die Hilferufe des armen Mädchens kam eine im unteren Stock desselben Hauses wohnende Frau herauf und sah daS Kind ringsum von den Flammen umzingelt. Die Frau fand zum Glück rasch einen Eimer mit Waffer, womit eS ihr gelang, daS Feuer noch zur rechten Zeit zu löschen. Nicht blos da« Kleidchen, sondern auch schon daS Hemdchen war großentheilS verkohlt, und das Kind hatte an mehreren Stellen seines Körpers bedeutende Brandwunden davongetragen. -h- Wölfersheim in bei Wetlera«, 13. August. Eine hiesige Frau fuhr mit einem Erntewagen, der mit zwei Kühen bespannt war, auf der Chaussee in der Richtung nach Berstadt. Kurz vor der etwa eine Viertelstunde von hier entfernt liegenden Ziegelhütte, wo die Straße eine ziemlich beträchtliche Steigung hat, wandten sich die vorher ganz harmlos und gemächlich dahiuschreitenden Kühe plötzlich nach links, einem von der Chaussee nur durch einen Graben geschiedenen Kleeacker zu. Alle Bemühungen der auf dem Wagen fitzenden Frau, die Thiere durch Zurufen und Lenken von ihrem Vorhaben abzubringen, waren vergeblich. Da entschloß sich die Frau, vom Wagen abzusteigen, blieb aber dabei mit einem Bein an der seitlichen Zugkette hängen und wäre sicher mit in den Graben gerissen und überfahren worden, wenn die Kühe nicht unmittelbar vor demselben durch irgend welchen Zufall Halt gemacht hätten, während dessen es der Frau möglich wurde, sich aus ihrer gefährlichen Lage zu befreien. Dieser Fall dürfte von Neuem zu der Warnung Veranlassung geben, bei Fuhrwerken ohne besondere Vorrichtung niemals von vorn abzufteigeu. A Mainz, 16. August. Bezüglich der Abfindung der gegenwärtigen Directoren der Hessischen LudwigSbahn haben die ursprünglichen Dispositionen, wonach von den, von den beiden Kammern zu diesem Zwecke bewilligten Mk. 810,000 die beiden ältesten Mitglieder der Spezialdirection, die Herren Regierungsrath Dr. Reinhard und Commerzienrath Masch- mann je Mk. 180,000 und die übrigen Mitglieder der Spezialdirection, die Herren Hildebrand, Groß und Bau- rath Hehl je Mk. 150,000 erhalten sollten, eine Abänderung erfahren, indem man, um drohende Mlßhelligkeiten zu vermeiden, die vorgesehenen Summen theils reducirt und theils erhöht hat. ES werden nunmehr erhalten: die Herren Dr. Reinhard und Commerzienrath Maschmann je Mk. 170,000 die Herren Hildebrand und Groß je Mk. 167,000 und Baurath Hehl Mk 136,000. Letzterer Herr tritt in Staatsdienst über, weßhalb dessen Entschädigung geringer als die der übrigen Mitglieder der Spezialdirection ist. — Am verflossenen Freitag fand im Administrationsgebäude der LudwigSbahn hier eine Conferenz zwischen dem preußischen Ober* regterungSrath Breidenbach und dem Finauzminifter Weber und mehreren hessischen RegierungScommissaren statt. Wie verlautet, soll eS sich bei der Zusammenkunft hauptsächlich um die Beschaffung der für die nächste Zeit für die gemeinschaftliche Verwaltung erforderlichen Baarmittel gehandelt haben. A Mainz, 16. August. Heute Nachmittag tagte hier eine Versammlung des Ausschusses des CentralverbandeS hessischerJnnungen undselbstständigerGewerbetreibender, um Stellung zu dem Gesetzentwurf über die Organisation deS Handwerks zu nehmen. Die an Stelle des Titel 6 der Gewerbeordnung tretenden Bestimmungen, welche Bezug auf die Zwangsinnungen, die HandwerkerauSschÜffe, die Hand- werkerkammern, die LehrlingSverhältniffe und den Meistertitel haben, wurden durchgesprochen und verschiedene Aende- rungen, welche besonders die Rechte der Behörden bei dem neuorganifirten Jnnungswesen zu beschneiden beabsichtigen, beschloffen. Der zu dem am 23. und 24. d. M. in Heidelberg zusammentretenden südwestdeutschen Handwerkertag gewählte Delegirte des JnnungSverbandeS soll diese Aende- rangen bei den Verhandlungen dort empfehlen. Im Allgemeinen verspricht man sich nach den oberflächlichen Vorbereitungen von diesem VerbaodStag wenig. * Eaffel, 12. August. Die K a i s er in Fr i e d r i ch stiftete drei Ehrenpreise für die Allgemeine deutsche Obst-AuSstellung, welche Anfang October hier ftatifiaben wird. • Troisdorf, 15. August. Auf dem hiesigen Postamte find mehrere Wer thbrief e mit mehr als 3600 Mk. Inhalt gestohlen worden. Die angeftellten Ermittelungen nach dem Thäter haben bis jetzt zu keinem Resultate geführt. e AnS Bayern, 14. August. ES ist auffällig, wie sich feit einiger Zett die Mittheilungen über Un terschlag * ungen bei Sparkaffen, Stiftungen, Hilfs- und Darlehenskassen mehren. Neuerdings werden wieder zwei Fälle aus der Oberpfalz und auß Unterkonten gemelbex. Jeder, den eS angeht, sollte daraus die Mahnung schärfster Tontrole schöpfen. * Ueber Eisenbahnbetriebs Unfälle finden sich in der Zeitung des Vereins deutscher Eisenbahn-Verwaltungen folgende interessante Angaben: Vielfach wurde früher die Blitzgefahr für die Züge wegen ihrer großen Metall- maffen gefürchtet. Bis jetzt find jedoch nur ganz vereinzelte Fälle bekannt geworden, in denen ein Unfall durch den Blitz herbeigeführt worden ist. Durch Erdbeben wurden i. I. 1886 in Amerika wiederholt Zerstörungen von Bahnanlagen und Zugentgleisungen veranlaßt. Durch Sturmwind find ebenfalls schon Wagen und ganze Züge umgeworfen worden. Eine häufige Quelle von Betriebsunfällen bilden Achsbrüche und Fehler an Rädern und Radreifen. Allein im Gebiete des deutschen ElsenbahnvereinS werden jährlich 5000 bis 10,000 derartige Mängel je nach der Strenge des Winters angezeigt. Dabei ist eß eigentümlich, daß an schwächeren Reifen verhältnißmäßig weniger Brüche beobachtet werden, alß an starken und befonberß neuen. Aach Schienenbrüche I find für die Betriebssicherheit sehr gefährlich. Entgleis , und Zusammenstöße find viel zahlreicher alß die Uafälli derer Art. Zu den furchtbarsten gehören die vom 5 brnar 1871 bei Bandol (Frankreich) infolge einer entzündung, vom 20. December 1879 durch den der Taybrücke in Schottland, vom 24. Juni 1881 4U mexicanischen Moreloßbahu Infolge Brückeneinstnrzeß Entzündung von Spiritus, vom 3. September 1882 tn - ftetten durch Entgleisung, vom 7. April 1886 bei Dee f in Nordamerika infolge Felssturzes, vom December auf der südlichen Pacificbahn durch Zugtreunung und über einen Damm. Wenn nun auch solche Unfälle fQt(£ und erschütternd find, so darf man doch deshalb die hest des Eisenbahnverkehrs nicht ohne weiteres bej»„. Die Vervollkommnung der Betriebßeinrichtungen iß mit der Zeit eine immer größere geworden. So ' den Jahren 1884—1891 auf einen getöbteten Reifer^' Deutschland 38,9 Millionen, in Belgien 31,4 Reisende überhaupt. Die Zahlen der Tödtungen uni v letzungen von Bahnbeamten stellen sich weit höher, Gefahr an und für sich größer ist, die Vertrautheit b* sorglos macht, und daher viele Unfälle durch Unachtssr»- herbeigeführt werden. Im Jahresdurchschnitt wurden/' in Belgien durch eigene Unvorsichtigkeit 48 mal, in’*, land 44 mal, in Deutschland 24 mcl, in Oesterreich 201 so viele Eisenbahnbedienstete getödtet wie bei ZuguusSLkr * Ein schauerlicher Seeromau ereignete sich kürzlich t Bord der amerikanischen Bark „Herbert Fuller", bk,, Bauholz beloben, am 8. Juli von Boston nach flrgtnirr obfuhr. Anstatt daß das Schiff an seinem Bestimwunz- Rosario angelangt wäre, tauchte eS plötzlich am 21. . hoch im Norden vor dem Hafen Halifax in Neu - Scho/, auf und erregte sofort allgemeine Aufmerksamkeit, ba feine Flagge auf Halbmast führte und darunter eine schir. Flagge zeigte, woraus sich schließen ließ, daß eine Meun an Bord vorgekommen sei. Thatsächlich befanden , einem offenen Ruderboot, ba« burch ein Tau am (stein !r Bark befestigt war, brei schrecklich zerhackte Leichen, bit](r> des CapitänS, seiner Frau unb deS ersten Steuerwim Die brei Personen waren in der Nacht zum 13. Juli t morbet worben. Der That bringenb verdächtig ftnb !r zweite Steuermann, sowie ein Matrose, die in jener am Steuerruder beschäftigt waren. Ob die Beiden x mehr Spießgesellen haben, ist noch nicht festgestellt. Eß |üx der Mannschaft, die verdächtigen Personen zu überwölm und in Eisen zu legen, worauf man beschloß, fcaliforj Nothhafen anzulaufen. Die von den Hafevbehörden; gestellten Verhöre gaben Grund zu der Dermuthung, uj schon zur Zeit der Abfahrt beß Schiffe« von Boston - Plan bestaub, sich beß Schiffe« zu bemächtigen und b* an die cubanischen Aufständischen zu verkaufen. Die Schäfteten werden ohne vorhergehendes AuSlieferungSversa^ nach den Vereinigten Staaten gebracht werden. * Die Deutschen in den Cnrorten. Eine eigenthümli» Erscheinung wirb diesmal auß den großen lutmtationa'.n Cnrorten gemeldet. Die Deutschen befinden sich in btt Mehrzahl, während früher die Engländer und Amerika die Mehrzahl der Besucher bildeten, und infolge dessen an von den Hoteliers tn ganz ungerechtfertigter Weise bw zugt wurden. Diesmal sind eß die deutschen Gäste, wtl* da« größte Kontingent der Besucher stellen, so meldet ro auß Tirol, aus dem Salzkammergut, auß der Schweiz, ui Ostende, auß Blankenberge, auß Scheveningen. Daß 12 in diesen Orten noch niemalß so viel deutsch sprechen trift eine Thatsache, die in Uebereinftimmung steht mit V- Reiseluft, welche die Deutschen seit einigen Jahren ergt k hat, unb bte in biesem Sommer einen Höhepunkt ent c: hat wie nie zuvor. • Dem Generalaußschuß für bie WeltanSste5»§ »1 1900 in Pari« hat Ingenieur Devic den Plan unitxbn'.tt, für bte Ausstellung einen s echSecktgen Thurm all Stahl zu erbauen, ber 115 Meter hoch fein und al 24 Stockwerken bestehen soll, in denen Concertsäle, The« unb Restaurants vorgesehen ftnb. Der Thurm soll auf e r Drehscheibe ruhen, welche durch Wasserdruck in Beweg- gesetzt wirb unb sich je eine Stuube um sich selbst 6ry Auf btese Weise könnten bie Besucher, ohne sich von c Stelle zu bewegen, bte ganze Ausstellung betrachten. Si biefer sechseckige Drehthurm baß Ausftellungßwunber werk'- soll, ohne baß eine solche Weltschau nun einmal nicht geb! werden kann, so wirb sich tn ihm ein n ueß ArmuthSzeufy für bie Erfinbungßkraft beß mobernen Schönheitßfinne«- heben. Schon ber Eiffelthurm war bafür Zeuge, aber <; war doch ein technisches Wunder, zu dem selbst der Laie ■ Staunen aufschaute,- ber Drehthurm bürste schwerlich ' selbe Anziehungskraft außüben. • Der älteste Liebesbrief der Welt befindet sich ' Britischen Museum. Einer egyptischen Prinzessin n» darin bte Hanb angeboten. Der Brief ist vor 3500 geschrieben. Aus einem Ziegelstein sind die LiebeSworte < gegraben. • Wo man schwimmen lernt. Major (zu eine« k» baten): „Können Sie schwimmen?" — Soldat: „Jawl Herr Major!" — Major: „Wo haben Sie eß gelcrn- — Soldat. „Im Wasser, Herr Major!" * Kürzeste Definition. Frau: „Sag'mal, waß ist^ Scat eigentlich für ein Spiel?" Mann: „Ach, liebe« daß ist sehr einfach. Man kriegt jebeßmal zuerst 10 K«:- bann kriegt man zwei Stunben Grobheiten und dafür z- man schließlich 4 Mark 55 Pfennige." ♦ Er hat gesessen! Viele Leute glauben, baß man6' Strafe, die Jernanb erlitten, diesem vorwerfen dürfe. ** herbe Enttäuschung in dieser Beziehung erlebte ein Agent Halver, ber einem Kaufmann in der Wirthschaft vorm' er habe gesessen. Er mußte diese Beleidigung, obwohl 8 die Wahrheit enthielt, mit 60 Mk. Geldstrafe büßen. • Wei! er zn dick war, ist ein Metzgermetster, der? einer vierzehntägtgen Landwehrübung nach Wesel einbenP D-Ä boiy 94 W U i erif61 t ! i 3 & ytUc$enel-< ' M J 0etoo^n,T in"8?nbttten Rv [en ? 0ltn 31,4 Öen r* ’ ÄV ?srr- । "Witt Wer* I?” M»» Md| X” illni® *18 Wjlldi i,* ln fiiu.et *«e ««Mralih, rte Udb barutitir iini [|‘S« IltJ, baj eint g, JWW btfdnbu, M ein Tau am & ^7 znha-kleLeichen,! «d des ersten Steuir der Nacht zum 13.3 dringend verdächtig fr n Mattose, die in M »areu. Ob die Beiir ^och nicht feftgeftellt. tzz )en Personen zu üben cauf man beschloß, P, von den Haseubehöi! nd zu der Vermut^ deS Schisses von 8:i 6 zn bemächtigen uni! hen zu verkausen. & ehendes Auslieferung- gebracht werden. ßnrorttn. Eine S hen großen \d2.-. utschen bchndev U md ': Ibeten, und infolge it ungerechtfertigter 9»i eS die deutschen W Sesucher stellen, so mlü mergut aus der auS Scheveningen. so viel deutsch Hu evereinstimmW N1 1 seit tlnigtn jafiren ( mtr einen HSHeyM für die WeiiM Devic den Plan i echSeckigen Thr 15 Meter hoch sei-' in denen ConeerM nb. Der Thurm u-***• Krau- »®a0 zch,lliio btu 0"T S-SL --.'S-L war, schleunigst wieder in seine Heimath Reckliughausen zurück- gesandt worden. Wahrscheinlich war auf der Kammer keine vuiform zu finden, die dem umfangreichen Meister gepaßt hätte. Literatur und Kanft — Die soeben >ur Ausgabe gelaoale Nummer 32 des »Ne- forte«', illvstrtrtes Weltblatt, Berlin (Preis 10 Pfg., Postzeitungsliste Nr. 5899) hat folgenden Inhalt: DaS Rtesenfernrohr auf der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896 (mit Illustration). — Der Punstschütze, Erzählung von Karl Pauli (mit 3 Illustrationen). — Kampf eines Havnes und eines Habichts. — Rebellion chinesischer Studenten in Kanton (mit Illustration). — Der Untergang deS »Iltis" (mit Illustration). — Der Eapitän des „Iltis" (mit Portrait). — Gefährliche Jagd. Von O. v. Briesen. — Originelle Abfertigung. — Die Marineschauspiele (mit 3 Illustrationen). — Fanfarenbläser (mit Illustration). — Kostspieliges Vergnügen. — Die Rache der Schauspielerin (mit Illustration). — Arthur Seoall (mit Portrait). — William Bryan (mit Portrait). — Aus dem Reiche der Feder. — Briefkasten. -andwirthschastliche Winke und Kathschlage. △ ftluS Oberhefte«, Mitte August 1896. Uaber Gründüngung, ^«tterersatzmiitelunbbievehanblvng deS GrünfntierS. Don allen Seiten kommen Nachrichten, daß die beiden heißen umb trockenen Sommermonate Juni und Juli sehr ungünstig auf die Erzeugung von Halmfutterstoffen, Klee und Gratz, etngewtrkt haben. Luzu kommt, daß die Heugrasernte nur eine bescheidene gewesen ist; bit- Heuernte des laufenden JahreS wird nicht viel mehr als die Ofilfte deS vergangenen Jahres betragen. Es empfiehlt sich daher umsomehr, schon jetzt Vorsorge zu treffen, diesem Mangel rechtzeitig nid gegenzutreten, als die Wurzeln der Wtesengräser in verschiedenen Milchen Bezirken unserer Provinz radtcal von den Engerlingen ab- tzerressen wurden, sodaß die Grasnarbe ruinirt ist und die Wiesen urigebrochen werden müssen. Gegen den Ausfall der Halmfutterstoffe kann die 6infaat von (StrüubüngungSpftauzen nicht genug empfohlen werden. Es ist bi!- höchste Zett oazu, sie ist aber auch ganz außerordentlich geeignet. Nie letzten Juli- und die ersten Augusttage brachten uns einige Krgen von unübertrefflicher Wirkung. Sie hielten lange genug an, et» gehörig einzuweichen und sie dauerten doch nicht zu lange, um dem draußen stehenden Früchten zu schaden. Nun aber heißt es: Boxtttt hinaus wit dem Pftuge, herum mit den Stoppel« «nd Erbse«, Witken, Seradella, Oelrettig, weiften Senf h irret«, je nachdem es Geld, Umstände, Grund und Boden oder Kckt und Gelegenheit gestatten. Einsender säete zu Ende der vorvorigen Woche ein großes Stück i3',/s Morgen), aus dem Weizenstand, mit Erbsen ein. Heute sind st iere schon auf und zusehends gehen sie weiter, denn es ist wieder vttld und warm und trocken geworden. Der Jahrgang neigt also pe 8 wieder zur Trockenheit und erinnert darin lebhaft an das Jahr 18B5, das einen so großartigen Wein lieferte. Wenn nun die Gründüngungspflanzen schon geeignet find, ein tröstliches Futterersatzmittel für den mageren zweiten Kleeschnitt und da« geringe Grummet zu sein, so kommt dazu, daß ste fast alle auch den Boden wegen thrrs reichen SttckstoffgehalteS auf eine billige Weise beffern und die Milchergibigkeit der Kühe bedeutend steigern. Man muß dies immer und immer wieder predigen und verkündigen, damit auch die Trägen und Bequemen nach u..d < ach Alle aufgerüttelt werden. Desgleichen soll noch einmal auf die werlhoolleo Eigenschaften der Jauche htngewiesen werden, die für Stoppelrüben, welche den Boden stark angretfen, sehr vorthetlhafr verwandt werden kann. Schreiber dieser Zeilen hat im Frühjahre die Jauche auf Weizen, Gerste und Hafer mit trefflichem Erfolge angewandt Jetzt gehen die Bauern an den stattlichen Fruchthaufen vorüber und betrachten ste mit heimlichem Neide. Von befreundeter Seite wird uns mitgetheilt, daß die Zottel- Wilke auch in diesem Jahre eine ganz außerordentliche Menge vorzüglichen Grünfutters gebracht habe. Der Same dieses Futter- gewächses war seither sehr theuer, ist aber jetzt ungemein billig geworden. Wir möchten daher auf diese werthvolle Pflanze aufmerksam machen. Man muß sie bei Zeit säen, damit sie sicher aufgeht und kann ste mit blauen Lupinen oder Jncarnatklee mengen, wodurch sie Schutz erhält. Zum Wohlbefinden und der Gesundheit des Rindviehes trägt die richtige Verabreichung des FutterS, besonders des Grünfutters viel bet. Dagegen wird aber viel gesündigt, darum sollen hier einige Winke und Rathschläge ertheilr werden. Das Grünfutter enthält viel Wasser, man soll darum dem Vieh nicht zu viel Master geben, weil das Futter alsdann besser verarbeitet, verdaut und ausgenutzt wird. Man soll auch das Wasser nicht unmittelbar nach dem Füttern geben, sondern soll eine Zeitlang warten. Mit dem Grünsutter wird oft dadurch eine grope Verschwendung getrieben, daß man dem Vieh die ganze Masse in die Krippe oder Raufe wirft. Dadurch wird vieles Futter in den Mist getreten und zu Schanden gemacht. Die Ziegen find besonders große Futterverderber, weil ste naschhaft find. Man gibt ihnen und dem Rindvieh das Futter am besten in mehreren Portionen. Man vermeide das Verwelken des Grünfutters. Ist dies aber nicht möglich, so muß man es vor dem Verfüttern etwas mit frischem Wasser begießen, weil es dadurch verdaulicher wird. Zu nasses Grünfutter ist aber auch schädlich, man soll eS daher abtropfen lasten, wenn es unter Hatftm Regen nach Hause gebracht werden mußte. Am besten ist es dann, wenn man das Grünfutter mit Dörrfutter, Stroh oder Heu, vermischt. Dadurch werden Kolik, Magenbeschwerden und das Auflaufen vermieden. Ganz besonders häufig wird dadurch gefehlt, daß man das heimgefahrene Grünfutter in großen Haufen auf die Scheuertenne wirft, wodurch es sich stark erhitzt. Derartiges Futter ist den Thteren überaus schädlich und manches schöne Thier ist durch eine solche Unachtsamkeit elend zu Grunde gegangen. Man breite darum das Grünfutter in dünne Schichten aus, wodurch das Erhitzen vermieden wird. Verkehr, Land- nnd Vottrwrethschaft Grü«berg, 15. August. Fruchtpreise. Weizen 14,02, Korn X 12,08, Gerste X 00,00, Hafer X 12,84, Erbsen X 00.00, Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein .* 00,00, Kartoffeln X 0,00, Samen X 18,80. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemestev am 17.August, Mittags zwischen 11 und 12Uhrt Master 13, Luft 11°. __Rübsamen'sche Badeanstalt. Jeder Bergmann, Ä braucht viele ArbeitSkleider, die aber, wenn ein richtiges Waschmittel dafür gebraucht wird, bedeutend länger halten können. Wer deshalb seine Wäsche gut reinigen und gleichzeitig schonen will, kaufe: »Lohn’* Wasch-Extracf, D.R.P. 82424, dann wird er Geld sparen.138 — Parfümerien «ttb Toilette-Seife« ans bet Zweiten Bayerischen Landes Ausstellung in Nürnberg 1896. Der gewaltige Aufschwung, den die deuische Industrie und Gewerbe seit 1870, und insbesondere im letzten Decennium, genonimen haben, die zweite Eroberung Deutschlands, wie sie ein englischer Staatsmann benannte, zeigte sich in fast allen Geschäftssparten, so auch in der Herstellung feiner Parfümerien und Toiletteseifen. Gewiß können sich viele unserer geehrten Leser der Zeit erinnern, da neben Kölner Wasser, Macastaröl und Rindspomade keinerlei derartige Sachen im Haushalte zu finden waren. Und letztere waren, sowie auch die gewöhnliche Haushaltseife, oft in der primitivsten Weife selbst hergestellt. Wollte man aber mehr, so kaufte man für viel Geld die theueren Artikel von Paris und London. Wie ganz anders liegen die Verhältnisse heute! Dies zeigen die Ausstellungen dieses Jahres, insbesondere di- Nürnberger Ausstellung, und sei hier Erwähnung gethan des in Rococo gehaltenen btbetligen Ausstellungs-Kiost's der Kgl. Bayer. Hof-Parfümerie- und Toilettesetfen-Fabrtk von C. D. Wunderlich zu Nürnberg. Keine bessere Art der Schaustellung konnte gewählt werden für die duftig blumigen Gegenstände als dieser reizende Kiosk. In demselben sind alle Arten der Erzeugnisse dieser seit 1845 bestehenden Fabrik^ als: Taschentuch-Odeurs, Totlette- und medicinische Seifen, Artikel für Zahn- und Mundpflege, Thymol- Mundwasser, Cremes, Cosmötiques, Haar- und Teintpuder und Haarfärbemittel enthalten, insbesondere die renommirten Specialt- täten dieser Firma, als: Glycerin-Schwefelmilchseise, verbesserte Theer- und Theerschwefelsetfe, Zahnpasta, Odontine, Nußöl, Naßsaralen- Extract und Haariä'bemrttel. Desgleichen führt C. D. Wunderlich die einzelnen Stadien der mechanischen Ueberführung der reinen Grundseife in inftructiver Weise vor. * Die Kinder effen es gern. In kaum 15 Minuten lüßr sich ein liebliches Gericht durch einfaches Kochen der Milch mit Brown & PolsonS M0ndamin Herstellen. Dies ergibt eine nahrhafte und leicht verdauliche Speise und reizt durch seinen eigenen Wohlgeschmack Kinder und Kranke zu weiterem Genuß. Zusatz von Vanille, Citrone, Fruchtsaftsauce rc. gibt auf dem Familienttsch ein köstliches Deffert. Ausführliches enthalten die Recepte auf den Mondamin- Packeten, zu haben L 60, 30 u. 15 Pfg. in besseren Colonial-, Delicateß- und Drogen-Geschäften. Für die guie Qualität bürgt am besten das 52jährtge Bestehen dieser weltbekannten schottischen Firma. EngroS bei Türk u. Papst, Frankfurt a. M. 1707 BekanntrnachAng. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß der städtische Medhof in der Zeit vom 16. August bis 15. October von Morgens 6 Uhr btt Abends 8 Uhr geöffnet bleibt, und daß die auf dem Friedhof Ver- «vcklenden eine Viertelstunde vor Schluß desselben auf diesen durch ein Glockenzeichen aufmerksam gemacht werden. Gießen, den 13. August 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff. 7376 Bilanz am 31. December 1895. Activa. Jt H 1. Ausgeliehene Kapitalien und zwar: 1». gegen Obligationen 52746.06 Id. u Schuldscheine 29052.— w. „ Güterkaufgelder 6741.— fd. „ Wertpapiere nach dem Cours am 31. December 1895 . . . 20308.— 2. Kaffenvorrath . . . 12695.76 8. Ausstände .... 7627.58 Passiva. JL H 1. Aufgenommene Kapitalien (Einlagen) . . . 122145.87 2. Geschäftsguthaben der Mitglieder . . . 4048.— 3. Reservefond . . . 1265.— 4. Specialreservefond . 806.41 5. Reingewinn . . . 1138.40 A. Mobilien nach Abschreibung von 10 pCt. 233.28 Summa 129403.68 Summa 129403.68 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1894 39 Während 1895 gingen zu......— ab...... Daher Stand der Mitglieder Ende 1895 . 39 Grotzeu-Buseck, den 15. August 1896. SM- und Feihhaffk (gmgrtr. Geuoffeusch. mit unbeschr. tzaftpü.) Der Director: Der Rechner: Der Controleur: Lchwalb. Geuguagel. Schmidt. General-V er Sammlung bet Mitglieder der Spar- und Leihkasse, E. G. m. u. H., zu Krotzeu-Buseck, SamStag, den 22. d. Mts., Abends 7 Uhr, k gewöhnlichen Locale. Tages-Ordnung: 1. Vorlegung der Rechnung pro 1895. 2. Beschlußfassung über die Vertheilung der Dividende aus dem Reingewinn. 3. Verschiedenes. 7380 Der Vorstand: Tchwalb, Director. Geuguagel, Rechner. Schmidt, Controleur. Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896 Mai bis October. Jeutschk Ucherkmusstkllimg. — Deutsche kotouiataussteüuug Kairo — Alt-Berlin — Biegen-Fernrohr Sportausstellung — Alpenpanorama — Nordpol Vergnügungspark. 8970 Bekanntmachung. Die im Gießener Stadtwald erforderlichen Wegbau- und Grabenarbeiten, als: veranschlagt zu JL Anfertigen von Be- und Ent- wäfferungSgräben. . . 353.42 Planier- und Chaufsirarbeit 1924.50 Ueberdecken der Chausfirung mit Sand.....193.85 Lieferung von Basaltsteinen 2985 50 Aufsetzen der Steine . . 146.50 Anfertigung von Durchlässen 58.— Liefern und Legen von Thonröhren .... 28.— sollen Freitag deu 21. d. Mts., Dormittags IO Uhr, im Saale des alteu Rathhauses öffentlich vergeben werden. Die Großh. Bürgermeistereien der umliegenden 'Orte werden ersucht, dies durch die Schelle bekannt machen zu laffen. Gießen, den 15. August 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff. 7385 Bureaugehülfe. An den hiesigen Kliniken ist die Stelle des zweiten Bureaugehülfen am 15. October d. I. zu besetzen. Bewerber müffen im Rechnungswesen erfahren sein und selbstständig arbeiten können. Gesuche sind unter Anschluß von Zeugnissen alsbald hierher einmreichen. 7375 Gießen, den 17. August 1896. Großh. Verwaltung» - Direction der chirurg. und ophthalm. Univ.-Klinik. Bose. Vossius. ^Verstei^riJ^^^^| Bekanntmachung. Mittwoch be« 26. August, Nachmittags 2 Ubr, versteigere im Pfandlocal, SelterSweg 11, gegen Baarzahlung: 1 Buffet, 1 Secretär, 1 Eisschrank, Sophas, Commode, 2 Sviegel, eine gold. Damenuhr und 3 Regulateure. Gießen, den 18. August 1896. 7397 Mulch, Vollziehungsbeamter. Mittwoch den 19. August l.I., Nachmittags 2 Uhr, werden tm Bieker'schen Saale — Neustadt 55 — versteigert: 3 Nähmaschinen, 2 vollftänd. Betten, 2 runde Tische, 1 Sopha. 1 Glas- schrank, 1 einlhüriger Schrank, ein Regulator, 2 Oelgemälde, 1 Waschtisch, 1 Commode, 20 Eichenstämmchen und anderes. Thüre, Gerichtsoollzieheraspirant, 7391 in Vertretung deS Gerichtsvollziehers Geiftltr. Mittwoch den 19. August l. I., Nachmittags 2 Uhr, im »ttbltt" zu Gießen versteigere ich öffentlich gegen Baarzahlung: 1 Parthie Nutzholz, 1 Parthie Heu, 1 Metzgerwapen, 1 Vianino, 1 Büffet, 6 Sophas, 4 Be tftellen und sonstiges Mobiliar, Bilder, Spiegel. Unmittelbar danach um 3 Uhr an Ort unn Stelle (Zusammenkunft Ecke der Grünberger- und Wolfstroße) die Früh«Kartoffeln von einem Trteb- viertel an der Grünbergerstraße. Versteigerung theilweise bestimmt. 6977«ugel, Gerichtsvollzieher. Vorzüglicher Gansbraten sowie prima Rheinsalm heute zu haben 7386 Restarrruiio« L. Schütz. Stadt. Schlachthaus. Freibank. 7339 Heute und morgen: 8chmemeffeisch Nicht ladenrein, pr. Pfd. 42 Pfg. Is. frisch eFichtelgebirgs- ^reiseköeeren per Pfund (circa 1 Ltr.) 16 Pfg. Bekanntlich sind Fichtelgebirgs- beeren aromatischer als schwedische und böhmische. 7312 Emil Orbig. Fruchtsäcke, Kartoffelsäcke, Strohsäcke, Scheuertücher empfiehlt billigst Robert Stuhl, 7384 Neustadt 23. Äeittt Küche ohne Dr. Oetker*» Salicyl ä 10 Pfg. schützt 10 Pfund eingemachte Früchte gegen Schimmel. Recepte gratis von: 6451_________Gebr. Adami. I MT Bis zum 1. October geben wir unser Ladengeschäft auf und verkaufen deshalb sämmtliche Kurz- und Wollewaarru, Unterziehzeuge, Corsets, Kragm, Manschetten, Shlipse, Sttümpfe, Handschuhe u. s. w. zu und unter Selbstkostenpreisen. Rothamel & Petry, Bahnhofstraße 31. NB. Machen noch besouberS baranf aufmerksam, batz bieser Ausverkauf ein reeller uub nicht mit benie«ige« der Wanderlager zu verwechseln ist, wir auch niemals die sogenannte« Schleuberwaare« geführt, auch jetzt nicht zugelegt Haven; eS ist beShalv Jedermann günstige Gelegenheit geboten, wirklich gute Maaren zu billige« Preise« zu kaufe«. D. O. 6084 Todes - Anzeige S0nntag Morgen 6 Uhr entschlief nach kurzem, aber schweren Leiden unsere innigstgeliebte Tochter, Nichte und Cousme Louise Reiber Giessen, den 17. August 1896. Die Beerdigung findet Dienstag Mittag 5 Uhr, vom Sterbehause, Bahnhofstrasse 51, statt. 7596 ohne jedes Risieo. 7394 erfahren. Neuenweg 22. 7377 ein Heizer, gelernter Maschinenschlosser, Gefl. Offerten beförd für Dreschmaschine. Schützenstraste 1.1 die Expedition d. Bl- ,95 tü | Batavia-Ara«, p. ** | Jamatoa-Ruei „ Vi p. 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Deutscher Cognac „ _ Ferner empfehle ioh mein Lager m __ “ Deutschen und selbstbereiteten Beerea-Wetow- Damen und Herren oder Inhaber kleinerer Manufacturwaarengeschäfte können sich durch den Verkauf von Damen- und Herrenkleiderstoffen für ein streng reelles Versandt-Geschäft hohen Nebenverdienst verschaffen. Offerten unter C. V. 279 an Rudolf Mosse, Magdeburg. ^^tettN^ngebots^ süchtige Dreher und Schraubstockarbeiter finden bei hohem Lohn dauernde Beschäftigung. Heb. Schaffstaedt, 7379 Metallwaarenfabrik. Hausbürschchen ß gesucht von C. G. Kleinhe««. I Stellen-Gesuche. | Vertrauensstellung sucht junger Mann (25 I ), welcher mit sämmtlicken Contorarbeiten vertraut, sowie in der Manufactur- und Herren- confection bewandert ist und ein hiesiges Geschäft längere Jahre selbstständig ge- leitet hat. Prima Zeugnisse, gute Referenzen, Caution. Gefl. Offerten unter F. 330 an die Expedition d. 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Reichs-Anl. do....... 105.65 104.75 105.85 104.85 3 37, Schwed. Obl. . do....... 99.40 101.40 99.45 101.40 47, Buenos - Aires v.1888 . . . 81.80 81.80 4 3 Rudolfb. Gold Stal. gar.E.B. 103.70 53.25 103.55 52.85 37, 4 do....... Goth.unk. 1903 101.30 104.— 101.30 104.— Gotthardbahn. Schwz. Central Schwz.Nordost Stl. Mittelmeer Pr.Henri(Lxb.) 13.1 8 do...... 99.65 99.60 5 Serb.Gld.-Rte. —.— —■-**- Stasdeohrl.Ani. 3 Livorneser. . . 57.— 56.60 Jiierft Obl. 94 30 9.« 4 87. Preuß.Consols do....... 105.60 104.75 105.65 104.75 5 4 do. Tab.-Rte. Spanische Rte. 63.90 64.20 37, 37, 37, 37, 4 4 4 37, 47, 4 4 4 4 3 5 4 3 do.S.-Braunf. do. Solms-Lich do.Isnb.-Birst. Grfi. S.-Laub. Sisend.'-riorit. Deutsche. Heff. Ludw. v. 1868/69 . . bo.o.1874 . . do. v. 1875/78 do....... Homburger I. . Pfälzer Nordb. «u»l»udtsche. Elisab.-B. stfr. Kaschau-Oderb. v. 1891 . . . Lombardische . Lombardische . Oeft. Staatsb. do....... bo.L-VIII.em. —.— —.— 4 5 Sicil. v. 1891 Toscanische. . 88.80 88.65 88.25 88.55 5 4 Buderus E W. Eisend. Rtenbk. 102.70 102.— 102.- 102.— 91.— Kl 8 4 4 87. 87. 87, 4 87. 5 4 5 8 4 <7. 8 do....... Bad. St.-Obl. o. 1886. . . Bayr. St.-Obl. do. Eisb.-Obl. Brem.St.-Anl. o. 1892 . . . Hamb.St. Rte. v. 1893. . . Heff. St.-Obl. do....... «usiLndtsche. Griech.E. B. v. 1890 .... do. Mon -Anl. Stal. Rte. St. 1000—4000 do....... Oest.Gold-Rte. Oest.Silb.-Rte. Oesterr.Localb. 99.85 104.70 104.90 105.10 103.— 102.25 104.80 103.75 29.80 33.70 87.- 52.25 104.90 86.85 99.80 104.70 104.95 104.90 103. 104.70 103.45 30.45 34.50 86.5( 52.- 105.05 86.85 5 1 1 4 4 47, 5 47, 578 4 6 5 3 37, 37, 37, 37, 4 Türk.Zoll-Obl. bo.cono.Lit.C. do. Lit.D. Ung. Gld.-Rte. do.Kron.-Rte. do.E.B.Gold v. 1889. . . Arg. inn. Anl. do. äuß.v.1888 ChinesischeAnl. Egyptischeunif. Mexic. v. 1890 do. Eisend. . do. Silber. . StäbtrSbl. Franks, v. 1893 Darmst. 88/94 Gießen .... Mainz..... Offenb. 0.1892 92.10 19.95 19.50 103.90 100.40 105.75 65.55 57.30 107.40 105.05 92.70 84.— 26.30 103.20 101.45 102.20 104.30 91.50 19.20 104.30 100.25 105.6t 63.60 56.70 106.20 105.75 92.15 83.30 25.90 102.20 104.10 91.65 100.30 100.40 100.35 100.— 103.55 103.70 102.85 102.— 73.15 117.15 105.10 95.95 91*55 100*25 100.25 99.90 103*75 103.75 102.65 101.70 73.10 117.20 96*10 4 4 5 47, 3 3 4 4 37, 4 37, 4 4 37, 47, 4 4 37, 4 Ruff. Südwest Rjäsan-Urals! Anatolische B. Portug. v. 89 . do. v. 1886 . . Salon.-Mon. . Pfaidbriefe. D. Grndschuld- bank V—VI do. I-II do....... Fkf.Hyp-Bk.v7 do....... do. Hyp.-Cred. d.l905unkS27 S 28 ... Ldw. Cred.-Bk. Hamburg. Hyp. bo.unf. 6.1900 do....... Mein. Hyp. alte 102.70 103.15 85.60 66.30 53.50 104.80 101.— 101.20 103.10 101.50 101.10 105.— 100.40 103.— 100.40 103.10 101.25 100.65 103.— 103.05 86.60 65.65 35.35 54.60 104.80 101.— 101.20 103 — 101.50 101.10 104.90 100.40 103.— 100.60 103.— 101.25 100.65 -nk-Artie«. DtscheReichsbk. Frankstr. Bank Berl.Hdlsges.. Darmst. Bank. Deutsche Bank Disct.-Comm. Dresdner Bank Mitteld. Cr.Bk. Oest.Crd.-Anst. Iibißrie-Ickünl Rordd. Lloyd . HöchsterFarbw. Bochumer Guß Dortm. Union. Gelsenk. Brgw. Harpen. Brgw. Set. Königs- u. Laura . . . tifrnb.»ldiei. 158.40 177.95 149.50 153.95 185.10 207.70 157.65 110.40 304.'/. 115.20 428.80 160.30 42.20 173.20 158.80 154.30 158.95 178.- 152.— 154.80 187.10 209.40 158.60 110.75 308.7« 113.50 427.— 161.50 42.90 176.80 162.10 158.20 4 4 5 87, 3 5 3 27, 3 -ersiust. liefe in Procrnten. Bad. Th. 100 . Bayer. Th. 100 Donau-Reg. . Cöln-Minden. Th. 100 Madrid .... Mein. Th. 100 Oesterr.v.1860 Oldenb. Th. 40 Raab-Graz 100 Türk. frs. 400 Kiers iiei. jeefe per Stück tu Mk Ansbacher fl. 7 Augsburg. , 7 Brschw.Dhlr20 Finnländ. „ 10 Freiburg. fs.!5 Mailänder^, 10 146.35 155.- 118.55 188.25 129.35 129.75 94.50 30.6« 43.70 25.10 106.70 29*50 13.30 23.10 25.40 u > 1 r-J, 1!M iS 1 lS> -5 verstaatl. 86.85 86.70 87, Wiesb. , 1887 — —.— 3 vo. IX. Em. . 94.10 94.— 4 do. neue 103.— 103.— Heff.Ludwigsb. 119.80 119.75 Meininger fi. 7 JV' 4«/, 8 Port. St.-Anl. do....... 40.60 26.40 40.10 26.15 4 37, Worms.... WormS .... 104.10 102.80 104.- 102.20 3 3 do. v. 1885 . . do. Erg.-Netz . 92.50 94.25 92.70 94.70 37, 37, do...... do. unk. 1907 101.30 101.40 101.30 101.40 Csac. Agram . Oeft. Staatsb. 224.7» 303‘e 226.— 305.7, Pappenh. , 7 Venediger L. 30 rie eich' Sl b Unl»‘ ° ettlto. adbtt, baB hin vou aoawra h