'°7- i< S ’’ ®l» fit Ä '* wt ««»- 2,-' '«6«. A ’S unb ^1) ton ■J*' tolltb' ’** ** Kinj. ÄMt ;‘»Ä' &r * fiponbenten. ($*■,. W. 8onRa.il1;: 16. Juni £' - Nhi - m?A 54711 ÄldM^t ___N 5584] etnetev- mtethm. fotiri ~5585] einfl® ___[ ^72] verM. logis zu otrmietixi. L IW« 1,1641] tot* । (4 Braimtr) zu m I 4740) Havms^ t nung, 3 Zimmn t j mieten. W,^ 5223] Meine W. Stage« von je S jt Bequemlichkeiten u! per fofort oder fph c.i Ter l.^tod1 ist per sehtt' tu vermieche» Ch Bahvh»' UiU miethen. Ecke« 'MsLWM miethen- 4300] Möblirte-5 su vermethen __: MsWlM- 61481 5«*' -Tgr®* art t,preiI 1 2 Mark 20 Pfg. eil Lringrrlohn. Durch die Post bezog«» 2 Mark 50 Pfg. Äebachon, frpebMM unb Drucker«: >4«fflr«te Ht.l« Fernsprecher 51. Zlnrts- und Anzeigeblutt für den Tkreis Gietzen. Alle Innoncen-Lureaux bei In- unb Aulkanbel nehm« Anzeigen für beit „Gießener Anzeiger" entgegen. ---------- - -------------- ----- -i----- - - ----------------------------- Hratisöeitage: chießener Zamitienötätter Amtlicher Tbeil. Gießen, den 15. Juni 1896. ! 8||ti : Die Ausführung deS ReichSgesetzeS vom 22. Juni 1889 über die Invalidität-- und Altersversicherung, ins- besondere die Ausstellung von KrankheilSbescheioig- ungen. r»t> Grotzherzogliche KreiSamt Metze« ««die Vorstände der kranken- und Hülfskassen des Kreises Gießen. Nachstehendes AuSschretben Großh. Ministeriums des i^toi' und der Justiz bringen wir mit dem Ansügen zu , Der ikkenntniß, daß x?tr Sie vorkommenden Falls mit den : uni ^ stehenden Zwangsmitteln (Geldstrafe bis zu 100 Mk.) i» yt Tj füllung Ihrer unten bezeichneten Verbindlichkeit an* E jjiiltn! werden. v. Gagern. 'Je ad) § 17 Abf. 2 des rubr. Gesetzes werden solchen W°v>tn, welche, nachdem fie nicht lediglich vorübergehend * »km)die BerstcherungSpflicht begründendes ArbeitSverhältniß e tifiistten waren, wegen bescheinigter, mit Erwerbsunfähigkeit t '«chiMener Krankheit für die Dauer von sieben oder mehr c mtmcnber folgenden Tagen verhindert gewesen siad, dieses SWattniß fortzufetzen, diese Zetten als Beitragszeiten in S iLktchrmng gebracht, ohne daß hierfür Beiträge zu entrichten s ifli). -Zum Nachweis einer Krankheit genügt eine Bescheint- g izug h'kS Vorstandes derjenigen Krankenkasie (§ 135) bezw. d 'chotiqen eingeschriebenen oder auf Grund landesrechtlicher SWriiften errichteten HülfSkasfe, welcher der Versicherte a inyf)i5nrt hat (§ 18 I. u. A. B. G.). $» ist zu unserer Kenntniß gekommen, daß manche $ Ajen, namentlich freie Hülfskassen, den Erkrankten die k KirktvritSbescheintgung auf erstmalige-Verlangen nicht sofort a iiu^tL- ttn, so daß hierdurch die Aufrechnung der QuittungS* k dmkn iverzögert wurde und für die Betheiligten häufig Wett- liWgbrtten und prcuntäre Nachtheile entstanden. Um solchen IBifoiBinntffen vorzubeugen, bestimmen wir hiermit, daß die BBißibsde der in Betracht kommenden Krankenkaffcn (§ 135 NViE.st bezw. derjenigen eingeschriebenen oder auf Grund l, echtlicher Vorschriften errichteten HtlfSkassen, welchen d in 8«rsicherte angehört, die vorgeschrtebenen KrankheitS- b iktütingungen bei der Gesundmeldung des Kranken sofort «lÜMllen und den Versicherten einzuhändtgen haben. Gießen, den 16. Juni 1896. BBnoffeud: Die Vertilgung der Blutlaus. =1:3 Großherzogliche Kreisamt Gießen • tebiit Großh. Bürgermeistereien deS tdreises. d iejenigen von Ihnen, welche noch mit Erledigung u nfnti' Verfügung vom 2. Mai d. I. — Gießener Anzeiger 91111C05 — im Rückstände sind, werden hieran mit Frist v m i«rti Tagen erinnert. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend: die Maul« und Klauenseuche. 3li Aßlar (Kreis Wetzlar) ist die Maul- und Klauen- seal: urloschen und ist die GehöftS- und Gemarkungssperre mach -den. Stteßen, den 16. Juni 1896. Großherzogliches KreiSamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, betr. Rothlaufseuche. z>a Berghausen (Kreis Wetzlar) ist die Rothlaufseuche erck-irm. Stteßen, den 16. Juni 1896. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Deutscher Reichstag. 106. Sitzung. Dienstag, den 16. Juni 1896. Irn BundeSrathStische! Staatssecretäre Gras PosadowSkt m»!i !Ftephan, KrtegSmtntftcr Bronsart v. Schellendorf. One zweite Beralhung de« NachtragSetatS wird fortgesetzt dv id» ! Forderungen sür die Militärverwaltung. Dlit erste Rate für einen Kasernen-Neubau in Itzehoe wird dem S^^Ii'ionSantrag mtsprechend gestrichen, die erste Rate für einen Älhtio iin Wiesbaden, deren Streichung die Commission gleichfalls be «nig.it, dagegen auf Antrag deS Abg. Dr. Lieber (Str.) gegen freisinnige DolkSpaitei, Soctaldemokralen, Antisemiten, sowie eines großen ThetlS deS Centruws bewilligt. Eine wettere kurze Erörterung veranlaßt die Forderung für eine Kaserne in St. Avold, welche von der Sommtsfion bewilligt worden ist. Unter Heiterkeit des Hause« tritt Abg. SolbuS, ohne da« zu feinem Wahlkreise gehörige St. Avold kränken zu wollen, gleichzeitig für das ebenfalls in seinem Wahlkreise lieaenbe Forbach ein Beide Orte hätten ihn gebeten, für ihre Interessen einzutreten und ihnen die Dortheile des zu errichtenden neuen Kasernements zuzuwenden. Die Forderung für St. Avold wird genehmigt. Für Kasernements beim württembergischen Kontingent sind 600000 Mk. auSgeworsen. Abg. Rembold (Str.) beantragt, nur 360000 Mk. zu bewilligen, zteht aber seinen Antrag wieder zurück, nachdem Württemb. Bevollmächtigter v. Gorton und Abg. Dr. Lieber (Str.) dagegen gesprochen. Die übrigen Forderungen für HeereSzwecke werden debatteloS genehmigt, ebenso die NachiragSsorderung sür die Marine (für ein «esselprobirhaus in WilheimShaoen) und die Nachträge zum Postetat (neue« Sabel nach England) und zum Etat der Reichsbahnen (für eine BahnhosSerweiterung). Aus Antrag Leipziger, Lieber, Paasche wird dann noch zu dem den 'Nachtragsetat begleitenden Snleihegesetz die Bestimmung deschloffen, daß von der Anleiheermächtigung nur insoweit Gebrauch iu machen ist, alS der BedarsSbetrag nicht durch Mehrerträge bei den regelmäßigen Einnahmen de« Reichs feine Deckung findet. Der zweite Stachiragsetat, durch den zu Versuchen tm Bereiche deS Artilleriewesenö 40000 Mk. gefordert werden, wird in erster und zweiter Lefung genehmigt. Die Militärvorlage wird debatteloS in dritter Lesung angenommen. Aus der Tagesordnung stehen dann noch 40 Petitionsberichte. Bei einer Anzahl Petitionen, betr. den Befähigungsnachweis für das Baugewerbe, beantragt die Commission Ueberweisung an den Reichskanzler als Material, Abg. Fischbeck (frf. 93p.) dagegen Uebergong zur Tagesordnung. Abg. Benoit (frf. 93g.) schließt sich letzterem Anträge an. Er selbst sei jahrelang Mitglied von Piüsungscommissionen gewesen und habe hinlänglich die Erfahrung gemacht, daß der Befähigungsnachweis nicht« nützen würde. Abg. Jacobskötter (conf.) tritt dieser Auffassung kurz entgegen. Nunmehr verkündet Präsident Schmidt in demselben Moment, da sich noch der Abg. Fischbeck zum Worte meldet, den Schluß der DiScussion. Abg. Fischbeck bezweifelt vor der Abstimmung über die vorliegenden Anträge die Beschlußfähigkeit des Hauses. Abg. v. Bennigsen: Da der Abg. Fischbeck alS Antragsteller nicht zu Wort gekommen ist, so beantrage ich Absetzung des Gegenstandes. Ich denke, damit wird sich auch der Abg. Fischbeck zufrieden geben. Abg. Fischbeck bleibt bet seinem Zweifel an der Beschlußfähigkeit des Haufe«. Die dadurch nothwendig gewordene Zählung ergibt al« anwesend 176 Mitglieder, daS Hau« ist also beschlußunfähig. Präsident Schmidt beraumt die nächste Sitzung auf morgen 11 Uhr. I-suiten-Jnterpellation Hompesch; VereinSgesetz-Anträge; Schutztruppenaefeh usw. Schluß 5 Uhr. Deutsches Reich. Berlin, 15. Juni. In einem Interview, welches heute Vormittag ein Mitglied der Redaction der „Post" mit dem Dicekönig Li-Hung-Tfchang hatte, erklärte derselbe u. A., er könne sich dem nicht verschließen, daß bei Beginn des chinesisch japanischen Krieges die deutsche Preffe für Japan Partei ergriffen habe. Dies sei aber leicht zu verstehen. Deutschland fei nicht genügend über China und chinesische Derhältniffe unterrichtet gewesen, was zum großen Theil auch daran gelegen, daß China in Berlin keinen geeigneten Vertreter gehabt, der den übertriebenen Nachrichten über japanische Siege und Erfolge hätte entgegentreten können, während der japanische Gesandte, Vicomte Aoki, sich keine Gelegenheit habe entgehen laffen, direct und indirect die öffentliche Meinung weiter für Japan zu gewinnen. Er, der Vicekönig, sei von der Haltung der deutschen Preffe umsomehr überrascht gewesen, als Japans Auftreten gegen China durchaus nicht ritterlich gewesen sei. Japan habe China stets seiner Freundschaft versichert, und China habe nicht geglaubt, daß eS eines Tages von Japan überfallen werden würde. ES fei daher auch nicht gerüstet gewesen. Im andern Falle würde Japan niemals als Sieger ans dem Kampfe hervorgegangen fein, so wenig wie es in Zukunft im Stande sein werde, wieder ähnliche Vortheile über China zu erringen. DeS Weiteren betonte Li-hnng-tschang, daß beabsichtigt sei, in Berlin eine besondere Vertretung China- zu unterhalten, lieber den Zweck seines Aufenthaltes in Deutschland sprach sich der Dicekönig dahin auS, daß er die großen industriellen Werke Deutschlands auS eigener Anschauung kennen zu lernen wünsche. Berlin, 15. Juni. Am Mittwoch steht, wie verlautet, bei Festsetzung der Tagesordnung für Donnerstag (zweite Lesung des Bürgerlichen Gesetzbuchs) eine scharfe Geschäfts- ordnungSdebatte bevor. Besonders soll die deutsch» soziale Resormpartei entschieden Einspruch dagegen erheben, das Bürgerliche Gesetzbuch überhaupt vor der Vertagung zu berathen. Köln a. Rh., 15. Juni. Zum Besuche Li-Hung- TfchangS am Berliner Hofe schreibt die „Köln. Ztg.", anscheinend officiöS inspirirt, eS hätte nahe gelegen, daß auch der Kaiser von Japan die Gelegenheit der Moskauer Krönung benutzt und den gleichzeitig mit Li-hung-tschang in Berlin anwesenden Marschall Uamagata mit einer außerordentlichen Sendung an den deutschen Kaiser beauftragt hatte. Die politischen Gründe, welche die japanische Regierung hiervon abgehalten hätten, seien bekannt. Aber eS sei auffällig, daß der Marschall jene deutschen Offiziere, mit denen er durch Freundschaft und Dankbarkeit verbunden sei, nicht ausgesucht, oder eS streng vermieden habe, einzelnen Besuchen einen amtlichen Character oder eine politische Bedeutung beizulegen. ES sei möglich, daß der Prinz Tuahimi mit einem Auftrag an den deutschen Kaiser betraut sei, was aber die Bedeutung der Thatsache nicht abschwächen würde, daß der eigentliche Vertreter der japanischen Regierung, Uamagata, der zu wichtigen Verhandlungen mit Ruß- land bevollmächtigt gewesen sei, in Berlin durchreiste, ohne in amtlichen Verkehr mit den leitenden deutschen Staatsmännern zu treten. Ausland. Wien, 15. Juni. Der „Wiener Allg. Ztg." zufolge erhielt Baron Albert Rothschild aus Budapest einen Brief, in welchem unter Androhung deS Todes 1 20000 Gulden gefordert werden. Die polizeilichen Recherchen haben ergeben, daß der Brief von dem Infanteristen des 32. Regiments Carl Benedek und einem Einjährig-Freiwilligen abgesendet war. Die Untersuchung ist eingeleitet. Wien, 15. Juni. Um 23. oder 24, August wird der Kaiser von Rußland hier eintreffen. Deshalb unterbrechen särnrntliche österreichische und ungarische Minister ihre Sommerferien, um an den Empfangsfeierlichkeiten theilnehmen zu können. Pest, 15. Juni. Heute Vormittag wurde im Prunk- faale des neuen Stadthauses der dritte internationale Preßcongreß eröffnet, zu dem etwa 400 Delegiere au- allen Ländern eingetroffen find. Der Präsident des ungarischen Journalistenvereins, Ra kost, und der Oberbürgermeister Rath hielten Begrüßungsansprachen. Singer Wien brachte da- Hoch auf den König von Ungarn auS. Danach theilte der Vorsitzende mit, daß da- Episkopat fein Bedauern ausgesprochen habe, daß seine Mitglieder am Erscheinen verhindert seien- eS bringe jedoch Allen seine volle Sympathie entgegen und ertheile den Arbeiten den Segen. Namentlich ließen der FürstprimaS BaSzary, Cardinal-Erzbischof Schlauch und Erzabt Feher ihr Fernbleiben mit dem größten Bedauern entschuldigen. Singer-Wien hielt sodann die Eröffnungsrede in französischer Sprache. Paris, 15. Juni. Gestern Abend hielt Bourgeois in St. Monde im dortigen Arbeiterverein eine Rede, welche mit der Erklärung endigte, daß er kein Collectivist sei. Hierauf toastete er auf die Versammlung der socialen Gerechtigkeit und auf die Versöhnung der Gewerkschaften. Pelletan feierte den früheren CabinetSchef Bourgeois, dessen einziger Fehler gewesen fei, daß er in dem Kampfe gegen den Senat nachgegeben habe. Athen, 15. Juni. Nach Meldung des Blattes „Asty" erhielt das englische Geschwader den Befehl, unverzüglich nach Kreta in See zu gehen. Die in Kreta ankernden englischen Schiffe sollen zum Schutze der Christen Truppen gelandet haben. Ne ueste Wolff» telegraphisches Lorrespondery-vnrnm. Berlin, 16. Juni. Die „Post" schreibt: In der Fraction der Deutschen Reichspartei wurden heute die CommisfionS- beschlüffe zum Bürgerlichen Gesetzbuch durchberatheu. SS ergab sich eine fast völlige Uebereinftimmung mit der Haltung und den Anträgen der CommtsfionSmitglieder. ES wurde beschlossen, alle Mitglieder dringend zu ersuchen, sich zur Berarhung am Donnerstag vollzählig einzufinden. Berlin, 16. Juni. Die Antisemiten brachten im Reichstage eine Interpellation über den Fall Bashford ein. Berlin, 16. Juni. Dem ältesten Sohne deS Ex-Vice- königS Li-Hung-Tschaug, Lord Litt, ist dem „Berl. Tagebl." zufolge, der Kronenorden 1. Klasse verliehen worden. Polsda». 16. Juni. Nach dem Frühstück im Neuen Palai» begab sich der Kaiser und Li-Hung-Tschaug mit Gefolge zur Besichtigung de- LehrinfanteriebataillonS. Der Kaiser, welcher die Gardes du CorpS-Uuiform trug, er» klärte dem chinesischen Abgesaudteo, für den ein Sessel mit einem chinesischen Sonnenschirm aufgestellt war, an einzelnen vorgezogenen Leuten Gewehr und Ausrüstung. Es wurden Zelte aufgeschlagen, Schulexercitien und Feuergefecht vor- gesührt. Für letzteres zeigten die Chinesen besondere» Interesse. Nach zweimaligem Parademarsch unterhielt sich der Bicekönig mit den Offizieren und fuhr um 421 nach Berlin zurück. Hamburg, 16. Juni. Entgegen der Meldung eines Wiener Blattes vom Sonntag ist der „Hamb. Corresp." in der Lage festzustellen, daß da» Befinden des Fürsten Bismarck, dem hohen Alter des letzteren entsprechend, ein sehr gutes zu nennen ist. Kleine Beschwerden, die bei keinem 81jährigen Manne auSbleiben, abgerechnet, sei von irgend welchem Leiden, auch einem katarrhalischen keine Rede. Schlaf und Appetit sind gut. Der Fürst fährt Nachmittags zwei Stunden spaziren, ist bet gutem Humor bis 11 Uhr im Kreise der Seinen und begibt sich dann zur Ruhe. Der Fürst ließ sogar am Sonntag, was er schon lange nicht mehr gestattet hat, einen größeren Hamburger Kriegerverein, der zufällig in FriedrtchSruh war, vorbetdefiliren und durch den Park marschiren. Depelch« de» Berten Berlin, 16. Juni. Heute Mittag sand im Neuen PalaiS zu Ehren Li-Hung-TschangS eine Tafel statt, zu welcher zahlreiche Einladungen ergangen waren. Berlin, 16. Juni. Der gegenwärtig hier verweilende japanische Marschall Aamagata wird voraussichtlich morgen vom Kaiser empfangen werden. Berlin, 16. Juni. Die Budget-Commission des Reichstages berieth heute die ihr gestern überwiesene Vorlage, betreffend die Neu-Organisation der kaiserlichen Schutztruppe. Die Vorlage gelangte in allen ihren Theilen zur Annahme, ebenso auch eine Resolution deS Abgeordneten Grafen Arnim (ReichSp.), den Reichskanzler zu ersuchen, dem Reichstage eine Uebersicht der in den südweftafrikantschen Colonien thätigen Gesellschaften unter Beifügung der betreffenden Verträge vorzulegen. In der Berathung wurde von den Abgeordneten Grafen Arnrm (Rp) und Dr. Hasse (natl.) die Nothwendigkeit der Umgestaltung der Colonial- abtheilung zu einem besonderen ReichSamte mit einem Staats- secretär an der Spitze betont. Berlin, 15. Juni. Das Abgeordnetenhaus nahm heute gegen die Stimmen des Centrums und der freisinnigen BolkSpartei den Antrag Arendt und Genossen (cons.) auf Außerkraftsetzen der BundeSrathSverordnung, betreffend den Betrieb der Bäckereien und Conditoreien, an. Ferner wurde die Vorlage, betreffend Abänderung von Amtsgerichtsbezirken, angenommen. Dann folgte die Interpellation Albers wegen der von der Eisenbahn-Verwaltung gezahlten Preise für westfälische Kohlen, die von einem Regierungsvertreter beantwortet wird. Eine Besprechung derselben findet nicht statt. Morgen kleine Vorlagen. Berlin, 16. Juni. Der „Kreuzzeitung" zufolge wird der Reichskanzler selbst morgen die CentrumS-Jnterpellation, betreffend die Jesuiten, beantworten. Die Sitzung ist deßhalb auf 11 Uhr anberaumt, weil der Reichskanzler gleich nachher seine Reile zur Kyffhäuserfeier antrttt. Berlin, 16. Juni. Die „Berl. Corresp." meldet: Durch gemeinsamen Erlaß der Minister für Landwirthschaft und für Unterrichtsangelegenheiten ist bestimmt worden, daß der § 13 der Ordnung für die AbgangSprüfuugen an LandwirthschaftSschulen folgenden Zusatz erhält: „Gegen den Beschluß der PrüfuogS-Commtssion über Zuerkennung oder Verweigerung des Zeugnisses der Reife steht dem RegierungScommissar das Recht der Einsprache zu. In diesem Falle find die PrüsungSverhandlungen der vorgesetzten Regierungsbehörde zur Einholung der ministeriellen Entscheidung einzureichen. Berlin, 16. Juni. Wie der „Voss. Ztg." auS Kon» ftantiupel gemeldet wird, wurden am SamStag drei Personen von der Hohen Pforte erschossen, angeblich Demonstranten ; am Montag bei Sonnenaufgang wurden vier Armenier wegen Theilnahme an der aufständischen Bewegung auf öffentlichen Plätzen gehängt- weitere Hinrichtungen werden erwartet. Frankfurt a. M-, 16. Juni. Die „Franks. Ztg." meldet aus Petersburg: Die Arrzte haben der Kaiserin eine Seereise innerhalb der finischen Schären empfohlen. München, 16. Juni. Die „Münchener Allgem. Ztg." schreibt mit Bezugnahme aus die in Bayern stattgefundeoe Beurtheilung der Moskauer Rede des Prinzen Ludwig: Wir können versichern, daß der Prinzregevt durch diese Behandlung und Aufbauschung deS Vorganges, sowie durch die hierbei hervorgetretene reichSfeiodliche Gesinnung sehr unangenehm berührt ist, auch Prinz Ludwig jene ganze Art sehr peinlich empfinde. Wien, 16. Juni. Ein von Triest nach Wien bestimmter Militärzug stieß auf der Station Feistritz mit mehreren in» Rollen gerathenen Lastwagen zusammen, wobei zwanzig Soldaten mehr oder minder verletzt wurden. Zwei derselben sind auf dem Transporte nach dem Spital gestorben. Pari», 16. Juni. Die Unterhandlungen zwischen der italienischen und französischen Regierung, betreffend die Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen, werden eifrig fortgeführr. Ein hoher italienischer Beamter wird in den nächsten Tagen erwartet, um mit dem HavdelSmintster zu conferiren. Die Grundlage der Unterhandlungen bildet die Frage der gegenseitigen Behandlung als meistbegünstigte Nation. Pari», 16. Juni. Gestern Abend explodirte abermals vor dem Hause Nr. 87 deS Boulevard Sebastopol eine Dynamitpatrone. Mehrere tausend Personen sammelten sich nach Mitternacht auf dem Boulevard an. Die Erregung ist im Wachsen begriffen. Die Explosion hatte die Stärke eines KanonenschuffeS. Der verursachte Materialschaden ist unbedeutend. zu einer pöbelhaften Jnsnltirung deS Ministerpräsidenten auf offener Straße. Berlin, 17. Juni. Zu der gestrigen zweiten, großen Illumination in der GewerbeauSstellung hatte sich in Anbetracht des sehr schönen Wetters ein äußerst zahlreiches Publikum eingefnoden. Die BeleuchtungSeffecte übertrafen die der ersten Illumination bei Weitem, obgleich auch gestern die große Fontaine noch nicht im Betrieb war. Berlin, 17. Juni. Der „Localanzetger" meldet aus Salonichi: Eine Räuberbande entführte den Sohn des reichen Kaufmanns Dentka, für dessen Freilassung dieselbe ein hohes Lösegeld verlangt. Wie«, 17. Juni. Infolge einer bei der Finanz-Bezirks- direction eingegangeven Anzeige erfolgte die Verhaftung von fünf Leuten des Personals der Brauerei St. Marx. Dieselben werden großer Unterschleife beschuldigt. Wien, 17. Juni. Dem bekannten Aquarellmaler Carl Wilde wurde gelegentlich eines ländlichen Festes in der Nähe von Wien durch das Platzen eines Böllers der rechte Unterarm zerschmettert. Rom, 17. Juni. General Barat iert schiffte sich am 14. d. von Massaua nach Trieft ein. Er geht voraussichtlich nach Tirol. Mailand, 17. Juni. Ein der Nachzucht angeklagter junger Arzt feuerte vor Eröffnung der gegen ihn statt- findenden Gerichtsverhandlung auf fein Opfer, eine 19jährige Schneiderin, ohne dieselbe zu treffen. Hierauf erschoß er fich selbst. Pari?, 17. Juni. Die 82jährige Baronin Vallay wurde in ihrer Wohnung erdrosselt aufgesunden. Alle Schubladen waren erbrohen und werthvolle Schmucksachen gestohlen. Zwei Burschen sind deS Mordes verdächtig. London, 17. Juni. In einem Interview hat sich der Vorsitzende der englischen SchiffSbauer über die der Gesellschaft in Deutschland zu Theil gewordene Aufnahme sehr anerkennend ausgesprochen. Odessa, 17. Juni. AuS Stuf erop ol wird gemeldet, daß in der Kreisstadt Karahabehar ein furchtbarer Brand wüthet, welcher bereits ein ganzes Stadtviertel eia- äscherte. ______________ WB. Yokohama, 17. Juni. Die Nordprovinz wurde von heftigen Erdbeben und mächtigen Fluthwellen heimgesucht. Die Stadt Kamaischi ist gänzlich zerstört; tausend Menschen sind umgekommen. Innerhalb 20 Stunden wurden 125 Erdstöße verspürt. tocetes und Gieße«, den 17. Juni. ** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung Donnerstag, den 18. Juni 1896, Nachmittags 3*/, Uhr pünktlich: 1. Herstellung deS Feldweges am Windhof und auf der Hardt. 2. Entnahme von KieS aus dem Bette der Lahn- hier: Vermessung und hydrographische Aufnahme der Lahn. 3. Errichtung eines öffentlichen Lagerhauses bezw. von Lagerplätzen und Anlage eines BiebmarkteS mtt Viehhöf. * ♦ Ftaavzerameu. In dem kürzlich beendeten speziellen Examen Der 1. Kategorie des Ftnanzfachs sollen dem Vernehmen nach von 67 Candidateu 4 2 bestanden haben. • * Militärisches. Für die bei den BezirkScom- mandos ungestillten Offiziere und Mannschaften der Be- zirkScornm.ndoS fällt nach einer Bestimmung deS Kaisers daS bisher zum Helmzierrath und zur Mützeococarde vor- geschriebe, e Landwehrkreuz fort. * • Herr DistrictS Einuehmer Karl Platz wird demnächst in den Ruhestand treten. * * Haffia. Der Kriegerverein Lißberg mit 20 und der Militär- und Veteranenverein Steinberg mit 18 Mit- gliedern wurden in den Landesverband der Kriegerkamerad- fchaft Haffia aufgenommen und beide dem Bezirk Ortenberg unterstellt. ♦ * Vermehrte Arbeitsgelegenheit. ES wird uns aus zuverlässiger Quelle mitgetheilt, daß eine der ersten Frankfurter Baufirmen beabsichtigt, in unserer nächsten Umgebung ein größere- Ziegelwerk anzulegen. ♦ * Radfahrsport. An den jetzt schönen Abenden wimmelt eS auf dem Trieb von Radfahrern — auch einzelne Damen üben den Sport dort mit Chic und Eleganz sehr eifrig. — Wie wir vernehmen, wird sich Gießen an den demnächstigen Straßenrennen in Dillenburg stark betheiligen. • * Stiftungsfest des Verein» bet Gastwirthe. Gestern feierte der Verein der Gastwirthe für Gießen und Umgegend am LudwigSbrunnen sein 14. Stiftungsfest. ES hatte sich zu dieser Feier eine stattliche Anzahl von Theilnehmern eingefunden und ist insbesondere auch auS der Umgegend eine zahlreiche Betheiligung zu verzeichnen. Nach erfolgter Begrüßung der Anwesenden durch den Vorsitzenden deS Vereins, Herrn Karl Hein, entwickelte fich etn recht fröhliches Treiben tn Gestalt eines splendiden Picknicks. Bei dieser Gelegenheit wurden den Mitgliedern, welche 25 Jahre und darüber hinaus dem WirthschaflSgewerbe obliegen, Diplome ertheilt und solche mit einer schönen Ansprache Seiten- deS Herrn JaSk o wS ky folgenden College« überreicht: Heinrich Wagner, Rödgen, Theodor CellariuS, Schotten, Karl G und rum, Alsfeld, Philipp Rinn, Klein-Linden, Heinrich Schäfer, Daubrtngen, sowie Johann Klein, Heinrich Leib und Johann Seibel-Gießen. Auch dem fünf Jahre ununterbrochen im Frankfurter Hof beschäftigten Kellner Jacob Philipp wurde Anerkennung für seine treuen Dienste gespendet und dieser durch Verleihung eines Diploms besonderer Ausdruck verliehen. Ein dauernde» Andenken an die schöne Feier kam durch die Aufnahme eine» Baden bereit» gesetzlich geregelt ist. • * Etwa» vom vier. Auf dem in Mrnderg:bw Brauer tag gab Director Henrich aus Frav«^ Einiges über die Gestaltung der deutschen in den letzten vier Jahren bekannt. Die von 1892/93 bis 1894/95 von 52,3 Mill. 55,2 Mill. Hectoliter, alfo um 2,946,000 fyctoli’r *' 5,63 pCt. gestiegen, während fich die Vevölkn-^ nur um 3,1 pCt. vermehrt hat. Dieser Mehr.- - bedeutend geringer als der auf dem letzten Br-J bekannt gemachte, der 17 pCt. betrug. Die (fatiä der Industrie leide unter der Ueberproducttoo br Rückgänge der Ausfuhr und bedeutender gtng--. Einfuhr fremder Biere. Die Ausfuhr habe nct I1/« Millionen Hectoliter betragen, fei aber 626,000 Hectol. und 1894/95 gar auf 576,000 zurückgegangen. Dagegen habe die Einfuhr stee.> z. die 1886/87 erst 111,000 Hectol betrug, sich 189J., reit« auf 229,000 Hectol. und 1894/95 gar aal Hectol. belaufen, so daß die AuSfuhrziffer der ziemllch nahe gerückt ist. Namentlich erfreue *':i -: i sener Bier einer unausgesetzt steigenden Beliebtheit -■ land. Redner empfahl dayer den deutschen Bujih? Erzeugniß dem Pilsener Bier in Farbe und Sria : lief)ft ähnlich zu machen. Bukarest, 16. Juni. Die vou den Anhängern Bleva» | großen Gruppenbildes durch Herrn Photsara d r betriebene Agitation in der Metropolitenfrage führte gestern , Stande. Um hie SAiBer i*en v ... -1___ -ac».(.tu..... X . * ... h.tXX ■ Butzbach, 16. Juni. Fürst Bismarck in auch seit vorigem Jahre Ehrenmitglied unlml '. - LandeSkriegerverbandeS. AIS solchem sandte ihm i i Woche der Schriftführer deS Kriegerverbandel, Heu Et! dahier, den, wie alljährlich, von ihm verfaßten itjit!: t> bericht. Herr Dr. Vogt hatte dabei den quttn ix. Secretär deS Fürsten Bismarck, Herrn Dr. ltD':rt . bitten, er möge doch bei dem Fürsten für k? '• t richtung begriffene Butzbacher Museum v» r- ik- in seinem Namen vorstellig zu roerben. fcit'te i:: hat Fürst BiSmarck, gewiß zur Freude alt: 't r . reichen hiesigen Verehrer, in liebenSwürdigtn t • sprachen. Gestern langte an Herrn Dr. Vogl ein ita folgenden Inhalte» an: „Ew. Hochwohlgeboren !;rfr v bindlichst für die gefällige Uebetfenbung bei Jchntta« der Haffia, von dem ich mit Interesse tau;? l- werde. Ihrem Wunsche gemäß füge iaj eint Die für da» Butzbacher Museum bei. Friedrichsruhe, 1- X- gez. v. Bismarck. Diesem Schriftstück lag eine uip CabinetSphotographie deS Fürsten BiSmarck bei, w er eigenhändig feinen Namen und daß Datum bell 1896 gesetzt hatte. Butzbach, 16. Juni. Schnell tritt bet Io!: Menschen heran. Der berittene Genbarw Ver 1 Held dahier, welcher gestern Nachmittag btt ' herrschenden, hoben Temperatur einen Gesangtner^ nach Marienschloß anSzusühren hatte, fehlte, rr^ etwa» ermüdet, jedoch sonst wohl nach hier zurück ! wohnte derselbe den noch veranstalteten Jubiläawl'r t deS Turnverein» bei, ohne weitere» Unbehagen i- r Kurz nach Mitternacht befiel Herrn Held, der nod * auf dem Festplatz weilte, ein OhnmachtSanfall. br i bald fo steigerte, daß ein rasches verbringen deS^, losen nach seiner Wohnung erfolgen mußte, woselbß? */a2 Uhr trotz schleunigst herbeigeholter ärgtbeter schieden ist. Ein Hitzschlag hatte dem braven, Beamten, der erst ein Alter von 33 Jahren eiretd * , schnelles Ende bereitet. Der so früh verblichene - eine trauernde Wittwe, seine Herren Collegen v«^- dem verstorbenen einen treuen Kameraden, beptr in Ehren bleibt. . Rieder-MooS, 15. Juni. Der hiesige Zit-r verein hat die deutsche landwirthschaftliche Stuttgart mit einer Anzahl seiner rein gezüchteten ziegen beschickt und dort wieder verschiedene W . getragen. ES ist dieser hübsche Srsoig dem »- Vereine zu gönnen. —um § Craiufeld, 15. Juni. Heute Nachmittag , Uhr brannte da- Hau» deS TaglöhnerS Dao das mit diesem zusammenhängende Gebäude u mann« Bär Strauß total nieder, ö« r. wenig an Mobiliar gerettet werden, so baB «.*r ein ziemlich großer Werth in Weißzeug,e bräunt ist. Nur durch die rasche und kräsngc^,.^ hiesigen und Grebenhainer Feuerwehr gelang - Feuer» zu werden und da»selbe auf feinen H zu können. . . ai S.°d»ch. 13. 3anf. H-M- die Gerneindehebamme Frau Seitz. hatte dieselbe ihren Beruf ausgeführt und war , bei ihrem fünfzigjährigen Jubiläum von L, und von Privaten reichliche Geschenke z . Um die Schiller scheu Worte: t L zu bethätigen, überreichte Herr Riegelmagv btn“ 1 Vertreterinnen de» schönen Geschlecht« jc t,n - Sine Fortsetzung fand die Festlichkeit |pale. Garten. * ” ,c Setfommlnng heffischer Rechier. I« 6|f.b \ Storchen" in Frankfurt tagte am Sonntag ür- wL 1 lung hessischer Rechner au« größeren Getnkm»'kv sonstigen größeren öffentlichen communalen -J Städten. Anwesend waren etwa 100 Personen cj beschlossen, sich zu einem Verein (Landesverband znschließen. Mit der Propaganda für die btftutnx"^ tuirung genannten verein« wurde ein provisorisch 4 Vorstand betraut, dem auch der Entwurf der übertragen wurde. Einer demnächst stattfindendmx^.^ lung bleibt die endgültige Festsetzung der Statutenentwurfs Vorbehalten. Weiter wurde, ' Tgl. Anz." beschlossen, an Großh. Regierung zu richten, in welcher eine Versorgung der Beruf angestrebt wird, ähnlich wie sie in öünttrr ! kann. tm vom l.LebenSsahr: 2.-15 3*6r. Zu verkaufen. JC. 11732.53 bietenden versteigert werden. 5527 Zusammenkunft 10088.72 Flur Mk. 21821.25 Mk. 21821.25 Wiese 1082 Flur Nil Gewinn- und Verlustkonto am 31. December 1895. Haben qm c Wiese Flur 2024 qm Per 171.18 Wiese 2024 Flur qm jahr 1894/95 . . 13911.28 Wiese Flur 4860 qm Wiese 4860 Flur qm Mk. 46208.90 Mk. 46208.90 in Arnsburg. 5614 Tages-Ordnung: £ Conto Corrent Conto Verlust im Betriebs- . 17961.67 obachtet. Der Mann schwang sich auf6 Brückengeländer, zog einen Revolver hervor und jagte sich einen Schuh in den Stopf, worauf der Körper in die Tiefe stürzte. Der Un- bi kannte lieh nichts zurück, roai zu einer Dermuthung be« lüalid) seiner Personalien Anhalt geben konnte. . Hi Aerde-Conlo . . , Mobilien Conto . f ^.imobilieN'Conto , Mter-Conto . . , Ämto-Corrent-Conto 26 Nr. 196 am untersten 26 Nr. 208 daselbst, 26 Nr. 211 daselbst, 26 Nr. 212 daselbst, 27 Nr. 235 daselbst, 27 Nr. 236 daselbst. Gießen, den 18. Juni 1896 Chr. Haubach, Ortsgerichtsmann. f tt:;t 11, offen. । (Ziehen, den 15. Juni 1896. Arnsburg, den 15. Juni 1896. Gräfl. Oberförfterei. Verluste: £ 81 Äckriebs-Conto , hsndlungs Unkosten (Sronto .... , Mobilien-Conto . , HmmobilieN'Conto Pierde-Conto . . , । Gitter Conto . . Fabrik. 5620] Beabsichtige eine rentable Fabrik oder EngroS-Gefchäst zu kaufen, ober mich an einem solchen zu betheiligen. Gest. Offerte unt P. M. 367 erbitte an L. Daube &. Co., Frankfurt am Ä»io. Der Vorsitzende des AufsichtSratheS: L. Heyligenstaedt. Heugras-Nkrttkigerung. Lamstag, den 20. d. Mts., wird das Heu- und Grummet gras von Gottesackerthal, Deckelborn- und Petersee-Wiese, sowie von der Schneise im Seeberg versteigert. Zusammenkunft 9 Uhr Vormittags Juni. Fürst Silin: Jahre EhrevwitM es. Als loltem b- ’tx des Kriegerverb^« ihrlich, von ihm in*;: logt hatte dabei btt. u Bismarck, hem! i bei dem Fürsten Butzbacher Multuw lorslellig zu werde , zur Freud ihrer, in liebens^ ingtt an Herrn Dr. in: „Ew. hochwM fällige Uebersevdonz im ich mit Fnteif'! ische gemäß lüge: inseum bei. FrirdrU. Diesem WN •- e del Fürsten 8ii:: n Namen und W Privat-Kapitalisten I bestellt Probe-Nummern der „Neuen Böraen-ZeituDg“, Berlin, Zimmer- 8tr. 100. Versandt gratis und franco. hinter der Aula. 2733 qm Wiese Riegelpfad, probiren, finden, dass sich dieselbe durch grösste Waschkraft and sparsamsten Verbrauch auszeichnet. Preis 32 per Pfund, «A 1.50 das 5 Pfund -Packet in all Seife führenden Geschäften. 5610] Ein Herr unb Dame suchen in Mitte bcr Stabt Wohnung von vier .Rimmern mit Zubehör per August ober September. Offerten mit Preisangabe unter Nr. an bte Expeb b. Bl. erbeten. 56221 Ein «Sbltrte» Zimmer nedst Schlafzimmer in der Nähe beS WallthorS wirb auf 1. September zu miethen gesucht. Gest. Offerten mit Preisangabe unter Mr. 5622 an bte Expeb. b. Bl. erbeten. , fipierrn an« Herz legte. Er schloß seine Ansprache mit । enitt Hoch auf Se. König!. Hoheit unfern Großherzog, den • dsmec-tor der „Hassia". Danach nahm Herr Pfarrer Suppe« I liiÄirihe der neuen Fahne vor, worauf ein fröhliche« Treiben 4 fff mtwickelte. Lavzeohain bei Herbstein, 14. Juni. Das Geschirr ! Zimmermeister« Fiedler hier wurde gestern durch 4 ftwbt: Leute in den nahegelegenen Wald gebracht, um daselbst . ijili zu holen. Al« em« der Pferde nicht ziehen wollte, 1 Ifcb «einer der Knechte ihm die Zunge mit Bindfaden an die * ütrithel, um so da« Pferd zum Ziehen anzusporneu (derlei :(WnUtcl wurden schon mehrmals von Fuhrleuten in hiesiger 1 »ItglLd angewandt). Durch Plötzliche« Anziehen schlug die 1 auf die entgegengesetzte Seite und rth dem Pferd llichsiäbltch die Zunge au« dem 'Hal«. Da« noch jpgt Pferd mußte getödter werden. Dem Pferdebefitzer «itljtbt ein nicht unerheblicher Schaden, der Knecht aber wird . »tun ansehnlichen Strafzettel erhalten. l der Kamlbach, 14. Juni. Sonntag den 21. und Mon- ilhjbtin 22. Juni feiert der hiesige Gesangverein Arion ■ lb duft seiner Fahnenweihe. Die Fahne, ein wahre« ' ^lchriverk, ist hervorgegangen aus der berühmten Fahnen- ||iri?! üon Julius Schulze zu Gießen. 18 auswärtige : lßmlic haben ihr Erscheinen an dem Feste zugesagt, das tti s^önsten Verlauf verspricht. Mainz, 16. Juni. Der deutsche Schlossertag hat Ikftlitifen, den nächsten BerbandStag in Leipzig abzuhalten, - ib horrzu eingeladen hat. Der Vorsitzende schloß die Der« t UNlraflcn mit einem Hoch auf Kaiser unb Großherzog und 1 M geistliche Mainz. !L*rmb ihrer langjährigen Thätigkeit, viele Jahre war fie ! «fai am hiesigen Platze, hat sie schon so viele Kinder ge« :!-»v als unsere Stadt j.tzt Einwohner zählt. Bi« in ihr flJcH Lebensalter erfreute fie fich großer Rüstigkeit unb sc nur zuletzt 41 Tage auf bem Krankenlager. Sie ruhe ff Frieden! Ilbeshausen, 14. Juni. Heute würbe hier da« fl^rk«kriegerfest de« Bezirk« Herbstein, verbunben Fahnenweihe befl hiesigen Kriegervereins abgehalten. ES 9|;:t: fich zehn Kriegervereine etngefuaben. Nach Ankunft ! - Lastzüge» auf bem Festplatze (bei ber sogenannten Wald- Mi) würben bie Krieger vom Präsidenten be« hiesigen ir. In« bewillkommnet, worauf ber Präsident des Bezirks- MivS die Zwecke und Ziele der Kriegervereine auseinander- |tj:i unb baS feste Zusammenhalten derselben allen Mit- . 4630.14 . 3184.76 . 508.27 . 4880.— . 15044.06 Ardkits-Nerlikigkruilg. Montag den 22. Juui l. I., Nachmittags 5 Uhr, soll auf bem Rathhaus zu Wiefeck das Brechen i und Kleiuschlageu von 60 cbm Tteinen versteigert werden. * Wieseck, am 15. Juni 1896. , Großherzogl. Bürgermeisterei Wieseck. Sommerlad. 5609 Per Conto-Corrent Conto Darlehen der Stadt Gießen Mk. 9000.— Diverse Credi- toren. Mk. 2732.53 Per Vermögen am 31. December 1895 . Stadt. Schlachthaus. Freibank. [5645 Heute und morgen: Ochsenfleisch nicht ladenrein, per Psd. 48 Pstz. ßkugras-Vkrstkigklllvg. Das Heugras von den der Philipp Lampus Wwe. zu Gießen gehörigen Wiesen soll Montag, den 22. Juni, Nachmittags 3 Hhr, an Ort und Stelle an den Meist- 66391 ®nte Cpeife-Kartoffeln ,u verkaufen LrtefelSlnffgärtchen 5. «M. . 10075.— . 8958.35 . 508 30 . 635.— 1644.60 Gewinne: H Betriebs-Conto . - 32126.44 A Mainz, 16. Juni. Ein arge« Mißgeschick be- | gegnete letzter Tage hier einem höheren Berliner Polizeibeamten. Aus einer Rheinreise begriffen, gerieth derselbe hier in eine fidele Gesellschaft, wo er sich« bei bem Weine so wohl sein ließ, daß er ben Weg m daS Hotel nicht mehr fanb unb sein Nachtquartier auf bem harten Straßenpflaster aufschlug. In dieser nicht benetdenSwerthen Lage von einem hiesigen Polizisten aufgefunber, mußte ber Berliner Polizeimann, nachbem er seiner Sinne wteber mächtig, bte Erfahrung machen, daß ihm feine Börse mit 200 Mk. Inhalt gestohlen war. Schweren Kopse« unb leichten Beutel« wurde aus ber Rheinreise nun eine Heimreise. — Auf dem rechtsseitigen Rheinarm, zwischen Kastel unb ber PeterSaue, haben heute bte großen militärischen Hebungen begonnen, bie von ben Iler Pionieren unb einem von Berlin hierher beorderten Eisenbahnbataillon bi« zum Ende diese« Monat« au«geführt werden. Hauptzweck ber Hebungen ist, bte Tragfähigkeit ber Pontonbrücken bei bem Heberfahren burch Schmalspurbahnen zu prüfen. Zu diesem Zwicke werden auf ben geschlagenen Brücken Schienen gelegt, bte mit ver- schiebenartig belasteten Locomotiven kleineren Kalibers befahren werben. Bei ben Hebungen sinb eine Reihe höherer Offiziere anwesend. ♦ Marburg, 16. Juni. Zur Wahl des 1. Bürgermeister« unserer Stabt hatten fich gestern Abenb 44 Mitglieber ber stäbtischen Körperschaften, be« Stabtrath« unb ber beiden Ausschüsse in ber Aula ber höheren Mädchenschule versammelt. Herr Oberbürgermeister Schüler wurde einstimmig für eine weitere AmtSperiode von 12 Jahren wiedergewählt. — Die Theilnehmer an ber Wahl vereinigten fich bann in BärtschS Restaurant zu einem zwanglosen Beieinanbersein, bei bem eS an guten Reden und TrinksprÜchrn nicht fehlte. • Naumburg a. b. 6 , 14. Juni. Die 63jährige Wttiwe Stahl aus Köttichau bei Weißenfels wurde vom hiesigen Schwurgericht zum Tode verurtheilt. Sie hatte bas SHnb ihrer 21jährigen lebigen Nichte Rümmler olSbalb nach ber Geburt langsam getöbtet, indem sie demselben die Nahrung entzog unb eS burch verbinben be« GefichtS am Athmen hinderte. Die Nichte Rümmler erhielt 8 Jahre Zuchthaus. Ohne jedes Zeichen von Reue über ihre entmenschte That nahmen bie Angeklagten ihr Hrthetl entgegen. * Mannheim, 16. Juni. Ein vorsichtiger Selbstmörder wurde gestern Abend auf ber Rheinbrücke be- hngrnoffnWt des Evang. Arbkitttverems zu Gießen. Eingetragene Genosienschaft mit beschränkter Haftpflicht. Einladung HPkc Mittwoch, den 24. Juui l. I., Abends 8 Hhr, in der h flki^erge zur Heimath dahier stattfindenden r deutliche« Generalversammlung. Alle RADEN weiche Mühlenverkauf. Die vor wenigenJahren neugebaute, gut eingerichtete Mühle zu Lollar mit groben Lagerräumen, Stallungen rc. und daranstoßendern Gelände, auch für andere Fabrikationszweige leicht einrichtbar, wird Dienstag, den 30. Juni l. I , Nachmittags 3 Hhr, auf Großh. Ortsgericht Lollar versteigert. Nähere« bei 5615 Ferdinand Hoffmann Kunst-AassteUungj geöffnet täglich, mit lu«- nehme de« ®am«tag«, von 11 bi« 1 Mr, am Mittwoch «och noch oon 3 bie 5 Uhr. Conntae« »Mre*> X« CHntaW nn*nirr»roM »e* 11 M • Uh». - ttntriUlpreU fti dilchtmttanrdk! an Werkte »en 50 Big., en Sonnlegen 20 Wt Adami. Hanau. Kirch. 1. Mittheilungen. j l Genehmigung der Jahresrechnung und Bilanz. 1 Erstattung des Rechenschaftsberichts durch den Director. NNitthnlung des Ergebniffes der stattgehabten gesetzlichen Revision. I i.Hbrgänzungswahl des Vorstandes und AufsichtSratheS. :fcie Rechnung liegt 8 Tage lang zur Einsicht der Genoffen, Garten Liedigshöhe! Zu jeder Tageszeit: 5630 Me Waffe!». Aetzener Omnibus-Gesellschaft Eingetr. Genoffensch. mit beschr. Haftpfl. in Gießen, iitoa. BilanftConto am 31. December 1895. Passiva. »cs 'galten. «JJt,r ■? • •» ' tarn’ ; 1 0'fffielt ift, ®ßf bem in j, „ ?"»»« L, d Don 52 3 ft- «■ 2M* ^>°>d m ft St* * 6 ötr QUI W un^ btbtnitoih lucr otttagtn, In... 1894/95* gat ; föen habt bie fc--. ".000 Heciol. bttiv Xctol. unb 1894 Ji’. die Aalsllhii-- 'st- 9Zamtntlid]' lr. geletzt sieifienbko?!. i)l daher btn beur:c itr Bier in Fach« en. Juni. SintQ Der berittene tu eif*1™ $,t,r jempnarar ditn w >dl ionft w»fl rt F in,ibiraiN* ' Ä-l«OtwX ,6 di ", *■» "'äS .las fiM*1"; ui’jS 15. >L 2i. ■ *; n fl »■' r 5*2.» E Zahl der Genoffen betrug zu Anfang des Geschäftsjahres 1894/95 91 f! traten zu................ 63 M der Genoffen Ende 1895 ........... 154 -!o« Geschäftsgulhaben der Genoffen betrug im Geschäfts- jahr 1894/95 ............Mk. 24000.— . ü vermindert sich um........... 13911.28 •RnÖit mithin am 31. December 1895 ein Geschäftsgut- Haben von.............Rll. 10088.72 !ii -Nesammthaftsumme der Genoffen beträgt .... Mk. 24000. Gießen, im Juni 1896. Wkllkr Gllmibiis-KkseWast, 8. 6. m. d. H. in Kirßkn. 2 1_______ Summe: 12 (4) 7 (4) 2 3 «nm. Die tn Riemmern gesetzr« Ziffern geben en, wie viele der Todesfälle tu der betreffenben jtrentbetl euf von euSwärt» nach ® -ften aebr«d)t< fhrente kommen. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemeffen em 17. Juni, Mittags zwischen 11 unb 12 Uhr t Messer 18«/«, Lust 16> Rübsemen'sche Badeenstalt. CHetain* * und Kauft — Zu einer Zeit, wo bte Wirrnisse im schwarzen Crdlhet! mehr wie je ben Keim zu ernsten europäischen Verwicklungen tn sich tragen, steht auch ber wichtigste Stützpunkt der englischen Sudan- poiittk: Suakim — wteber im Vordergrund de- allgemeinen Jnter- effeS. Die ,3ttofftirt< Welt" (Deutsche Verlag« Anstalt, Stuttgart bringt in ihrem neuesten, bem 24. Hest ,edr zeitgemäß tnter« effante Ansichten biele« nubischen Küstenplatzes, ber berufen zu sein scheint, in der wiederausgerollten mahbtstischen Frage eine Hauptrolle zu spielen. MaS Suakim etn ganz besonderes Gepräge verleiht, ist seine Doppelstellung als Fort europäischen Stil« unb al« großer Markt von rein afrikanischem Characler — gleich interessant tn seiner Gluth, feinem Schmutz, ber malerischen Bunlbett seiner Trachten und Typen bem Kenner be« Sudans rote durch seine wichtige Position, seine militärischen Einrichtungen Allen, denen die Erweiterung der abossinisch italienischen ftrkqgfrage »u einer englischen möglich scheint. WStzkEi Uevkrficht brr iobrtfaHe in 24. Woche. Vom 7. Juni bis 13. Juni 1896. Einwohnerzahl: angenommen zu 23 000 (tncl. 1600 M«w Militär). SterdlicdkettSzifter: 27,12, nach Abzug der OrtSsremden 18,O8°/o». Kinder ■«:ä di, Ai; Guterhaltenes Tafelklavier wegen HmzugS billig abzugeben. 5638_ Seltersweg 81, II. r. 5617J Ein fast noch neues Tenorhorn tncl. Schule und Futteral billig zu ver- kaufen. Wo? sagt die Ervedttion d. Bl 5618J Ein gute« Fahrrad für JL 60.— zu verkaufen. g. Schwarz LSHue. ^^ermjethungen^j 5612] Schöne Mansarden - Wohnung, 5 Zimmer mit allem Zubehör, zu ver» miethen._________Ludwigstraße 46. 5635] Freundlich möblirte« Zimmer zu vermiethen, auf Wunsch mit Pension- SR&ubburg 12, HL 5613] Freund!., gut möblirte« Zimmer zu oermietben. vahnhofstraße 1^_I1- 5636] Zwei sehr schön gtL, möblirte Zimmer im zweiten Stock zu vermiethen. _____________-tevenwe« SV, n 5590) Ein möblirte- Zimmer zu ver- mieth-n.«re«, 11 ^"Täüf^esüche^^ Altes Gold, Altes Silber, Alte Münzen, Antiquitäten kaust zu den höchsten Preisen lllarl Ramstock, Uhrmacher und Optiker, 5631 Sa'terswag 6. L« starben an: Zusannven: Erwachsene 1 KrebL 2 (2) 2 (2) UnterleibSipphu« 1 (1) 1 (1) Gehirnhauttuberkulose 1 1 Lungentubelkulose 2 (1) 1 (1) Alkoholvergiftung 1 1 Slafencatanb 1 1 LebenSschwäche 1 Masern Unbekannte Krankb. 1 6621) Eine ältere, deutsche Lebend», Aussteuer' und Milttärdienstverfiche, runps-Gesellschaft sucht für den Bezirk »test«« einen tüchtigen Inspector gegen hohes Gebalt und Diäten. Es wird nur auf Herren reflectirt, die in b-fseren Kreisen verkrhrrn und in aquisitorischer Hinsicht Tüchtiges zu leisten im Stande sind. Offerten unter Är. 5621 an die Exped- b- Bl. Vereinsnachrichten 1---, 19. 6. S’/2 U. B.-Wahl. Aklltsch. n. Oesterreich. Alpeuvereill. Sectio» Gießen. Donnerstag den 18. Juni: Gemüthliche Mochtll-älhllsg auf Burg Gleiberg Abmarsch 6'/r Uhr Abends von der Lahnbrücke.[5616 200 Mk. "8" ein Jahr zu leihen gesucht. Schristl. Offerten unter M. K. 422 an die Exped d. Blattes.on32 fverloren^ethnderTI Entlaufen Z eine Iagdhstndi«, kurzh., braun und weiß getigert, auf den Namen „Nora^ hörend. — Es wird gebeten, dieselbe einrufangen und abzugeben, oder Mit» theilung zu machen an den Gräff. Jäger Becker zu Laubach (Oberhefsen). Entftogen Wiederbringer eine gute Belohnung. 5637__________Ludwigstrmtze 1, III. r^tene^ngeböte*l 5644] Ein angehender Commis mit guten Vorkenntniffen und Zeugniß versehen in ein hiesiges Fabrikgeschäft zum baldigen Eintritt gesucht. Selbstgeschriebene Offerten mit Gehalts ansprüchen unter Chiffre G. 7 post- lagernd Gießen erbeten.______ Süchtige Wagnergkiiüftnf sucht Heinrich Aruold, Rödgen. 5641] Tüchtiger Heizer auf sofort gesucht. Näheres in der Restauration Rössing, „Zum Lahntbal", An den Bahnhöfen. 5558] Zwei tüchtige Glasergeüülfen gesucht. V. Wolf. Bahnhofstraße 32. Für Schneider. Tüchtige Arbeiter werden gesucht. W. Behrend, 5579 _______Wetzstein st ratze 88. Hausburschen zuverlässigen, nüchternen Mann, suchen 5572 Brüder Schmidt. J 5634] Ein kräftiger, solider Bursche jl*- wird zur Aushülfe ver sofort gesucht. _____Braugasse 6. 5580] Für Haus und Garten suche ich ein Bürschchen von 14—16 Jahren vom Lande aus anständiger Familie. Demselben wäre im Winter Gelegenheit geboten, die Schreineret zu lernen. Joh. Lenz, Schreinerei u Holzhandlung, Gießen, Frankfurterstraße 123. Ein Schlosserlehrling kann eintreten. 4827 Wo? sagt die Expedition dieses Blattes. Arbeiterinnen gesucht. 5541 Hermann Hess. 5633] Ich suche per sofort em Lehrmädchen unter günstigen Bedingungen Fritz Nowack, Ausstatt.«Geschäft u. Wäsche-Fabrik. .»591 ] Ordentliches Dieuü»Ldch t-yr; Seidel & Naumann’s Nähmaschinen bestes deutsches Fabrikat, rss» Alleinverkauf tes» bei 3773 Th. Haubach, Bahnhofstraße 40 ältestes Geschäft dieser Branche in Gießen IPF 200 Stück am Lager. A. Kilbinger, 2627 Seltersweg 19. Sämmtliche Neuheiten der Saison sind wieder eingetroffen. 4791 Wahlershausen - Cassel. denn nur dieser allein ist von unübertrostener erster iSstte; er zeichnet sich durch höchste Putzkraft und estectvollen, dauerhafte« Hoch-Vlanz aus. Wer «user Fabrikat: „Weisser Metallputz“«inmal proMtt hat, kauft sicher sicht» andere» mehr. Borräthig in Dosen A 10 und VO Pfg. in allen einschlägigen Geschäften. Wo Ntederlag-n fehlen, werden solche errichtet. Schmitt & Förderer, Schmitt & Förderer s Weißer Metallpuh ist ««streitig bas brfir Pudurittel der Aemkit. Man fordere daher überall ««r Schmitt & Förderer** Weisser Metallputz, $CP|n wa^1 Cassel/ Hk> Bei ungünstiger Witterung findet das Eoneert am Philosophenwald und bei abermals ungünstiger Witterung m * des Gießener Festsaales (Cafs Leib) statt. Den geehrten Abonnenten, welche das erste 8bonnraiau‘e nicht besuchten, zur Nachricht, daß die Karten bei einem spätern 5 benutzt werden können.__________________________________ Einmaliges großes L« Steins Oarten W 22. Juni 1896, Anfang 8 Uhr: Componist Thomas Koschai und die Wiener Hofkapellensänger. Eintrittspreis 75 Pfg., im Vorverkauf bet vnn Challier, Abends an der Kaffe Mk. 1.—. Lieder find ä 25 Pfg. in der Verkaufsstelle, sowie am ; ( EoncertS an der Kaffe zu haben.____________________________ , Turnverein ^Das diesjährige Gauturufen - 27., 28. und 29. Ium b. ' Büdingen statt. D-Die Liste zum Einzeichnen der ; nehmer liegt in unserer Turnhalle >- Abfahrt: Samstag den 27. tz mittags 5 Uhr 5 Min., Sonntag heu : Vormittags 8 Uhr 14 Min. Fahrpreis. Er mäßig«,,« Um zahlreiche Belheiligung di:? je Der N rCEGR: 1846 23. Gauturnsest des Gaues M zu Büdingen am 27., 28. und 29. Juni 189(1 Programm: LamStag Abend: fyesteommers. Sonntag Vormittag: Weitturue« Nachmittags 1 Uhr: Fest»»«,» turne«, PcetSverthetlung, kontert, Tanz Montag Vormittag: «usstug. Nachmittags: Gchautargea * belustiguag, Concert, Tanz. Abenvs r Grosses Brillantfeuerwerh ausgesührt von Herrn Kunstfeuerwerker J. Sturm, ffttnffrrul Elektrische Beleuchtung des Feftplatzes (Juxpl« Erinnerung. Sehr mäßige Preise, co^r Bediermng. Zubehörtheile in großer Aul» Fr, Krogmanii Wetzsteingasie 88. 2881 000000000001001000000003 Kreide» u- «ohleponratts ab l 5 nach Nature feder Billiger Unterricht im Zeichnen 1)6 00 0 IS äuifÄb[u?iLn?. 2233 und Malen- WWT 1 Sehnlichkeit i1°n Hie gei Die blanen 8 ßüüen er ihr hast fnßrre SSpschea, de »schde« sie schon li über noch zw< rnch: Der jrage M Bat meinen \ Zu verk >rr Aftinbra flontdg iitn «. Mmtttcg' Xr\Sk,k" 6UR8' Xr.6810||e ®jlb4n wtl'Btnifd an her | arnftWete LJ’&rai btfc E? Ä tdlnfttger ■j. tettegm tnttb __3.1: | ■“* ® steil itn ,