flr. « Dienstag den 18. Februar 1896 Erstes Blatt vierteljährigre Die Gießener Kenerat-Wnzeiger theke Amts» uni* Anzeigeblatt für den 'Kreis Gießen "r-s- tu | Hratisöeitage: Gießener Kamikienölätter. Caesar. 1z jun. -tickereiei Uauahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für bee falzenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. ihste Putzmitt jncuirm tagen rniee Serben dem Anzeiger köchmtlich breimal bcigelegt. Der ^tjeact Z«zelger erscheint täglich, Mt Ausnahme bei Montag». Abg. Bebel beklagt sich über den Ton, in welchem der KriegS- minifter gestern gesprochen, und den Mangel an Ernst, den auch das HauS dabet gezeigt. Die Berichtigungen seiner gestrigen Angaben über Mißhandlungen hätten sich höchstens auf das Maß der Mißhandlung bezogen, diese selbst aber nicht in Abrede stellen können. In Betracht komme da überdies die Befangenheit der militärischen Zeugen. Wie oft werde ein militärischer Eid geschworen, wie oft leugnen die Untergebenen vor dem Militärgericht eine Mißhandlung ab, die sie hinterher vor dem Etoilgertcht zugeben. Präsident v. Buol: Ich glaube den Redner so verstehen zu sollen, daß er nicht die militärischen Eide im Allgemeinen hat anfechten, sondern nur von einem einzelnen Fall hat sprechen wollen. Abg. Bebel bestätigt das und geht dann nochmals auf die Duellfrage ein und bezeichnet das Duell als Krebsschaden und gemeingefährlichen Unfug. Leider habe Lasialle allerdings die grobe Dummheit gemacht, sich zu duelltren; das sei aber 30 Jahre her, heute, am Ende des 19. Jahrhunderts, würde sicher auch Lassalle darüber anders denken. Auf die militärische Einwirkung in der Tauffrage zurück- kommend, hebt Rcdner hervor, daß die Dissidenten in der Criminalttät den geringsten Procentsatz hätten. Wenn der Minister von einem Nothstand des GerberS in Frankfurt a. O. gesprochen, so sei es doch selbstverständlich, daß die Arbeiter — wie auch fitzt die Näherinnen — zu einer Zeit ausständig werden, wo der Unternehmer dadurch In einen „Nothstand" geräth. Da Seitens einer Behörde helfend ein- zugretfen, zum Nachthetl der Arbeiter, sei ungehörig. Es falle ihm nicht ein, die Armee zu verunglimpfen, aber Mißstände in ihr zu krittstren, werde er sich nicht «nehmen laffen. Schall wandte sich gestern mit sittlicher Entrüstung gegen das Duell; feine Ausführungen vor zwei Jahren machten aber den Eindruck einer Berthetdigung deS Duells. Wie es mit der Sittlichkeit in der Armee bestellt sei, bekunde ein Vortrag eines Geistlichen auf dem Kongreß der deutschen Sitt- lichkettsveretne in Colmar im September 1895. Und zu denselben Anschauungen sei dort auch der Abg. Hoeffel vom ärztlichen Standpunkte, auf Grund seiner Erfahrungen über gewisse Krankheiten in der Armee gekommen. Und rote äußere sich eben darüber die bekannte Brochüre des Pastor Wagner. Jemand, der einmal ein Sedanfest eines Regiments besucht habe, habe hinterher gesagt: einmal und nie wieder! Auch Bodrlschwingh spreche sich in ähnlicher Weife aus. vuch die Erfolge anderer Länder, in welchen dieselben ein- zrftlhrt feien, stehen hinter den Erwartungen zurück. — I Xbfl. Reinhardt- WormS ist dagegen anderer Ansicht toic | ter RegierungS Vertreter. Er glaubt, daß es doch nöthig erscheine, hier eine Bertrauensperfon für die weiblichen Ar- feiler zu schaffen, an welche sich die Arbeiterin wenden könne, «n Beschwerden vorzubringen. Wenn z. B. dann diese Be- flbwerden richtig in Angriff genommen worden wären, dann waren solche Zustände sicher nicht eingeriffen, wie sie that- sichlich in vielen Betrieben bestehen. Er glaubt, daß es tteselben Zustiinde sind, wie sie jetzt leider im Reichstag zur Verhandlung gelangen. — Abg. Bogt meint, daß wenn es sich darum handele, weibliche Fabrikinspectoren anzuftellen, Welche auch die Aufgabe haben, technische Betriebe zu be- nlfstchtigen, es sicherlich schwer fallen werde, solche Frauen p finden. Außerdem sei diese Sache doch auch mit großen kosten verknüpft. — Abg. Wasserburg will keine halbe lkaßregel, sondern er ist für Anstellung einer Fabrtkinspectorin allen Befugnissen eines FabrikinfpectorS, damit auch das, daS die Arbeiterinnen derselben anvertrauen, der Ausgangs- punkt einer eingehenden Untersuchung wird. — Abg. Ulrich: first kürzlich seien Tausende von Mark verwilligt worden, an dem Landwirth das Leben etwas leichter zu machen, um st mehr sei eS die Pfltcht deS Hauses, hier helfend einzu- Nelen, namentlich wo es sich um das Wohl der Arbeiter iufb Arbeiterinnen handelt. Die Regierung habe ja erfreulicherweise einen hohen Posten für diese Frage in Aussicht gestellt. Er hofft, daß derselbe recht hoch ist, weil die Zu« Hnde viel schlimmer sind, als die Regierung eine Ahnung btüoon habe. Dle Regierung habe mit der Arbeiterschaft fei ne genügende Fühlung. Auch der Fabrikinspector nicht, »eil er nicht in dem betreffenden Bezirk oder Stadt wohnt. Rach Annahme eincs schleunigen Antrages Auer auf Einstellung eines gegen den Abg. Stadthagen schwebenden Strafverfahrens setzt das Haus die Berathung des Militär-Etats fort. Bringerlohir. Durch bie Post bezöge« 2 Mark 50 Psg. Rebadion, Expedition nnb Druckerei: Schutstratze Ar.I. Fernsprecher 51. * Manovei Hemen Adalbet Wlder besseres Wist ptea lässt, dass W ‘utz-Extract Stellung h Chicnj dem ersten Frei" iit. Wahrheit beruh; , zu beweisen, tract von meinet lt worden ist oder r« an, mein Putz-Eif;- ’sche Putzpomade l Deutscher Reichstag. 41. Plenarfitzung. SamStag, den 15. Februar 1896. Weßener Anzeiger^ kauf , gebe, 1° »"* as, ZithernJ men, Fistf" , „ FibrMnli» | I Lethanstalt| aben ( lacht), 61'MW -nei frftCCO. t . reil'ett heilens empio^ kreuz 10- « Capttalismus und Militarismus seien Zwillingsgeschwister einer versunkenen Gesillschafi^ Minister Bronsart v. Schellendorff: Wenn ich Herrn Bebel sechs- oder siebenmal nachweise, er habe Unrecht, so sagt er acht- bis zehnmal: er hat Recht. Ich glaube, das Haus wird auf die unbeglaubigten Angaben der Herren nichts geben. ES besteht doch kein Zweifel darüber, daß Majestät die Mißhandlungen in der Armee nicht will. Bebels Ausführungen bezwecken nur die Agitation, man will bei den Müttern Haß und Verachtung säen und den Wehrpflichtigen ihren Dienst verleiden. Die ganze Rede Bebels heute sah aus rote ein langsamer Rückzug, wo nur noch die Heckgeschütze feuern. Mit den Bebel'schen Desertionen in Aachen verhält es sich rote mit dem Lübecker Kanonier. (Heiterkeit rechts.) Es handelt sich da nur um unsichere Caniontsten, Landstreicher und Stromer, die man allerdings besser nicht gerade an der Grenze eingestellt hätte. Seitdem wir dies nicht mehr thun, haben wir keine Desertionen mehr. Die militärärztlichen Zeugnisse sind mir glaubwürdiger und piactisch bedeutsamer, als alle Reden, die Bebel hält und noch halten wird. In Bezug auf die militärischen Eide hat der Herr Präsident schon die Eorrectur eintreten lassen, ich kann da also auf Weiteres verzichten. Welcher von Ihren Führern Dummheiten begeht, das muffen Sie am Ende bester wissen, ich maße mir darüber kein Urtheil an. Lassalle war jedenfalls der Meinung, daß er es feiner Mannesehre schuldig sei, mit seiner Person einzustehen. Ich verzichte darauf, noch auf alle die 16 ober 17 anderen Punkte in der Rede Bebels einzuaeben, sonst würde die Sache endlos werden und wir könnten atteih über die eine Rede Bebels bis übermorgen sprechen. (Heiterkeit.) Abg. Stadthagen (Soc.) beantragt, das Gehalt des Ministers abzulehnen. Wir müssen uns doch fragen, ob er wirklich mit solchem Ernst seine Stellung ausfüllt, daß wir dafür 36060 Mk. ausgebe» können. Ick glaube nicht, daß wir so viel ausgeben können für seine Eigenschaft als Schaufpieldirector, und daß die Rolle des Pistol oder deS Ztgeunerbaron 36000 Mk. werth ist. Generallieuienant v. Spitz geht auf einen Fall ein, wo ein infolge einer Mißhandlung invalid Gewordener angeblich sogar unversorgt geblieben sei. Dem stehe die Thatsache gegenüber, daß ein solcher Mann versorgungsberechtigt sei. 2C Abg. o. Roon (cuns.) bezeichnet die Art und Weise als ungehörig, wie die socialdemokratischen Redner gestern und heute das Haus mit Mißhandlungsdebatten langweilten und mißhandelten. Vicepräsioent Schmidt: Ich muß dock den Herrn Redner ersuchen, nicht das Amt des Präsidenten zu führen, sondern es dem Präsidium zu überlassen, zu entscheiden, was ungehörig ist. Abg. v. Roon wirft den Socialdemokraten vor, gegen die Armee zu hetzen und bestreitet u. A. die Behauptungen Bebels und Stadthagens, daß in Berlin Soldaten zum Besuch des Verein» christlicher junger Männer commandirt würden. Die Soldaten mürben hierzu nur auf ihren Wunch 'beurlaubt. Der Verein fei völlig unpolitisch unb wirke segensreich. DaS Duell sei ein noth- wendiges Uebefi Abg. vr. Lieber (Ctr.): Der Kriegsminister hat aus Rücksicht auf bas Haus auf bte vielen Einzelheiten Bebels nicht eingehe» wollen. Wir bedauern bas. Die Sache ist außerorbentlich ernst. Wenn uns ber Kriegsminister erklärt, „diese Angabe Bebels trifft zu, ich werde Abhilfe eintreten lassen", so würde Niemand von uns in die Aufrichtigkeit dieser Erklärung auch nur den mindesten Zweifel setzen. Aber wenn und insoweit bte Angaben Bebels unbegründet find, würben wir es nur für richtig halten, baß ber Krtegsmtnister dies hier ausbrücklich barlegt, unb dabei auf das Haus keine Rücksicht nimmt. Bebel bat übrigens nicht das Recht, zu behaupten, daß feine Partei allein Mißstände in der Armee rüge. Wir verurtheilen das Duell absolut, ohne jede Entschuldigung; wir verurtheilen eS aus Gründen der Vernunft, aber vor Allem auS Achtung bet Gewissenspflicht. Wir verurtheilen auch die Soldatenmißhandlunpen; aber wir hüten uns, einen einzelnen Fall zu verallgemeinern- Wir freuen uns aber, einen Kriegsminister zu haben, der bemüht ist, die Mißhandlung abzuschaffen. Wir wollen auch, daß der Oifizier sich stets bewußt bleibe, daß ihm bie Waffe nur zum Dienst für bas Vaterlanb anvertraut ist, zu nichts Anberem, am wenigsten aber zum Kampf gegen wehrlose Ctotlisten. Die Orbensverlethungeu gehen uns nichts an, aber barin stimme ich Bebel bet, daß wenn i» bürgerlichen Kretfen mehr Werth gelegt wird auf die militärische Ehre als auf die bürgerliche, dies nur zu beklagen ist. In der Frage Frankfurt a. O. (Beurlaubung zweier Soldaten an eine« Gerber) kann ich nach der Darstellung des Ministers Bebel nicht betstimmen. Die von Bebel auf den Tisch des Hauses ntebergekgten Unfittl'chkeitsfälle ftnbe ich haarsträubenb, aber — ich vermisse bie Schlüssigkeit auf bte Armee, zumal insoweit es sich um Vergehen nicht mehr acttver Militärs handelt, rote z. B. bei dem Festprogramm eines Vereins ehemaliger Krieger. Minister Bronsart: Wenn Herr Lieber mein Verhalten gegenüber ben Socialdemokraten nicht für richtig hält, so glaube ich, wird feine Ansicht nicht von allen Mitgliedern feiner Partei ge- theilt. Wenn er will, daß ich bestimmte Vorgänge prüfe unb dem Reichstage darüber Auskunft gebe, so habe ich das ja gethan, auch gestern, unb werbe es ferner thun, aber ich kann nicht auf Alles 0 ^Abg. Hausmann (Vp.): In Frankfurt a. O. ist auf jebe» Fall bas Princip ber Nichteinmischung in gewerbliche Lohnkärnnfe Seitens der Staatsgewalt verletzt worden. Auf dem Gebiete der Behandlung Untergebener durch bie Vorgesetzten ist keine wesentliche Besserung eingetreten. Es liegt baS an bem System be8 mangelnden Rechtsschutzes für den Gemißhandelten Die Zeugen wagen vor den oberen Vorgesetzten nicht die volle Wahrheit »u tagen, denn dazu gehört geradezu eine wahre Aufopferung. Eine Reform deS MilitSr- strafproceffes ist dringend nöthig. Ich erwarte zuversichtlich, daß uns bis zur dritten Lesung oder spätestens zur nächsten Session bk Reformvorlage zugeht. Rebner künbigt einen Antrag gegen bie zu frühe Penfionirung von Offizieren an unb wünscht bie Herbeiführung eines besseren Zustanbes bezüglich Behanblung ber Solbaten burch bie ^^ronfart weist bie Annahme bes Vorrebners zurück, als ob jemals nicht wahrheitsgemäße militärische Berichte an Vorgesetzte erstattet würben unb als ob bas Material an Aerzten ein mangelhaftes sei. In Bezug auf Reform bes Militärstrafproceffe» habe er seiner letzten Erklärung nichts hinzuzufügen. erien ,or isvoll n ltersmg i, UpM IöS-"' - Ä [ von 1 u, sSS6-" _ t r u I Er giebt zu, daß eS sich der jetzige Fabrikinspector sehr ac» Aus den Verhandlungen der Zweiten gelegen sein läßt, sein Amt richtig zu versehen unb auch Kammer der hessischen Stände. Alles thut, was in seinen Befugnissen liegt, allein sein In- _n 15 Februar 1896 fpectionskreiS ist viel zu groß, um alle Verhältnisse kennen nn‘ 151 3cbtuat zu lernen. Würden die Regierung-B-r.reter einmal in die Die Berathungen wurden heute Morgen um i/t 10 Uhr Versammlungen ber Frauen gehen und dort hören, wie es -fortgesetzt. Zur Berathung steht ein Gesetz-Entwurf, die I (n den Fabriken zugeht, dann würden sie ein ganz anderes rutschädigung für an Milzbrand und Rausch sßub von denselben haben, wie eS jetzt der Fall ist. Er trän b gefallene Thiere bctr. DaS Gesetz umfaßt bespricht d>e Betriebsverhältniffe ber Cartonnage-,Portefeuille, 10 Artikel unb bezweckt, daß für gereifte, durch das Auftreten Schuhfabriken unb Hasenhaarschnetüereten, wo noch Manches »er Seuche veranlaßte Verluste unter der Voraussetzung der lm argen liege. Auch auf sittlichem Gebiete sei noch viel Erfüllung bestimmter Pflichten eine Entschädigung in Aus zu thun. So lange noch die Arbeiterin unter der Willkür sicht gestellt wirb. DaS Reichsviehseuchengesetz sieht solche be« Fabrikherrn stehe, fei es um dieses Gebiet schlecht be- Entschädigungen nur In den Fällen vor, in denen es sich fteat. Abg. Ulrich wünscht, daß auch Aerzte zu den um eine Enteignung von Thieren handelt, die im Interesse Favrtktnspectioneu hinzugezogen werden, welche im Stande einer retrkiamen Seuchenbekämpfung getödtet wurden. Um find, sich mit der größten Ruhe über bte Einrichtung einer eine möglichst rasche Beseitigung der Cadaver der an Milz- Fabrik in Bezug auf die gesundheitlichen Einrichtungen für brand ober Rauschbrand gefallenen Thtere herbeizuführen, I Arbeiter unb Arbeiterinnen auszusprechen. Falls die Re- Me Gefahr der Ansteckung von Menschen durch die Seuche gierung nicht in der Lage sei, eine geeignete Persönlichkeit zv verhüten unb ber Verheimlichung von Seuchenfällen vor- den Poften einer Fabrtkinspectorin zu finden, so möge zubeugen, wurde auf Antrag des LandeSauSschufseS für die I fich nur an bie Centralfttr einzelnen Artikel deS Gesetzes findet dasselbe nach ein- I wirken werde zum Segen der Arbeiterinnen.— Abg. Osann gehender Debatte Annahme nach den Anträgen deS AuS- jft ^r den Antrag Reinhardt, der das Richtige treffe- er schuffes. verweist auf England, Frankreich und Amerika, die entgegen Zu einer Eingabe des Bunde» deutscher Frauenvereine den Berlepsch'schen Ansichten gute Erfolge aufzuweisen haben, end zu dem Antrag deS Abg. Reinhardt, die Anstellung — Abg. Schmidt begrüßt es, baß Heften ber erste Staat Weiblicher Gewerbeinspectoren betr., hat ber AuS- I in Deutschlanb sein wirb, ber hier bahnbrechenb vorgehe.^ — schuß beantragt, bie Großherzogliche Regierung zu ersuchen, Abg. Schröber ist für ben Ausschußantrag, um zunächst nu nächsten StaatSbubget einen Ausgabeposten vorzufehen, Versuche nach Ve.b ftcrungen in dieser Richtung anzustellen, o« den Fabrikinspectoren weibliche Assistenz mit vorstehender Uebrigens sei es noch sogar fraglich, wie die Arbeiterinnen keichränkung beizuoronen. Ministerialrath Emmerling Prä^ eine solche Fabrikinspcctorin aufnehmen werden. Auch sei risirt den Standpunkt der Regierung dahin, daß dieselbe doch I eS nidjk ausgeschlossen, daß tendenziöse Entfiellungen und erst wissen müsse, reaS für ein proctischer Erfolg gesichert Aenßerungen Vorkommen und zu großen Mißständen führen sei. Das sei bis jetzt noch nicht der Fall. Die Erste Kammer könnten. Auch fei cß schwer, die richtige Person für einen teofle bte Anstellung ber Fabrikinfpectorin. Dafür könne sich so verantwortungsreichen Posten zu finben. Es sprechen die Regierung nicht aussprechen. WaS zunächst ben praktischen noch die Adgg. Bähr, Metz-Darmstabt, Me.tz-G'eßen Eisvlg bieser weiblichen Fabrtkinspectorin betrifft, so verspreche und HaaS für den Antrag deS Ausschusses. Letzterer be« sih die Regierung nicht viel davon, um so mehr, als beten antragt statt bem Wort Assistenz „Assistentinnen" zu setzen. Wirkungskreis nur ein ganz beschränkter sein könne und von Der Antrag Reinhardt auf definitive Anstellung einer Fabrik« dem der Fabrikinspectoren ganz bestimmt abgegrenzt werben tnspeclortn wird hieraus gegen 15 Stimmen abgelehnt und »üffen, um nicht mit diesem in Competenzconflicte zu gerathen. I der AuSkchußantrag mit dem Antrag HaaS auf Anstellung (5 würbe aber auch aus dem Grunde für umhunlich er- von Afsistentinnen bei den Fabrtktnfpecttonen einstimmig scheinen, weil eß an geeigneten Frauen für diesen Beruf angenommen. Men wird. Ebenso sei der Vorschlag deS AuSschusseß auf Weibliche Assistenz ohne Gewähr auf Erfolg, weil bie Arbeiterinnen sich nicht zu Mittheilungen an btefe herbetlaften Verben auß Furcht vor Entlassung. (Hört! Hört!) Damit Würbe bie Zuziehung weiblicher Fabrikinspectorinnen ihren Hauptzweck verfehlen. Ministerialrath Emmerling beruft sch noch auf daß Urtheil des preußischen Handelsmtnisters Hit Berlepsch, der fich im nämlichen Sinne geäußert habe. Lenz’scl Fastnachts-Di Hrsßrs fy Z?ecÄ-ßl hviMrrGr aut« tol1- dm berü^n 1417 | 1 [11 8 ei" geitttg, 15. Februar. Die vom Herzog Alfred am 18. Januar ungeordnete bedingte Aussetzung der Strafvollstreckung ist heute in der Gesetzsammlung publicirt worden. Hauptsächlich soll sich die Aussetzung auf erstmalig Berurtheilte erstrecken, die daS 18. Lebensjahr noch n'cht überschritten haben und nicht höher als mit sechs Monaten bestraft find.' Stelle ist Kirchendienst verbunden. •• Die hessische Staatsschuld betrug am Schluffe des EtatSjahreS 1893/94 nach einer eben veröffentlichten Zusammenstellung Mk. 41 312,024.79. ♦* Schlierfee'r Bauerntheater. Festsaal (Leib'scher Saal.) Wir find heute in der angenehmen Lage, unseren Lesern die Nachricht zu bringen, daß baß berühmte Schlier- see *r Bauerntheater sür den 4., 5., 6., 8. und 9. März gewonnen ist. Der Besuch dieser urwüchsigen und dabet doch echt künstlerischen Darstellungen war im vorigen Jahre ein sehr guter, aber allgemein wurde es bedauert, daß nur wenige Abend für Gießen bestimmt werden konnten. Diesmal ist eS dem Unternehmer gelungen, fünf Abende zu erhalten Deutscher Reich. Berlin, 15. Februar. Die Kaiserin Friedrich startete gestern dem Reichskanzler Fürsten Hohenlohe einen Condolenzbesuch anläßlich deS Ablebens des Bruders des Fürsten ab. Berlin, 15. Februar. Die „Berl. Corresp." gibt die Bestimmungen bekannt für den Wettbewerb um den von dem Kaiser gestifteten Preis von 3000 Mk. für die Ergänzung der „Tanzenden Menade". Darnach find alle dem Deutschen Reiche angehörenden Künstler zur Bewerbung berechtigt. Jeder bis zum 30. April als Bewerber bet der Generalverwaltung der Museen sich Meldende erhält einen Abguß der Statue zum Preise von 30 Mk., später tritt der gewöhnliche Verkaufspreis ein. lieber baß mit dem Preis ausgezeichnete Werk hat fich der Kaiser freie Verfügung Vorbehalten. Berlin, 15. Februar. Ein von Gustav Dahms, Robert Schmeichel, Friedrich Sptelhagen, Wildenbruch und Julius Wolff unterzeichnetes Schreiben an die Berliner Zeitungs- Redacttonen fordert dieselben auf, Zahlstellen zu errichten zur Entgegennahme von Geldern zur Unterstützung der ausständigen ConsectionSschnetder und ConfectionS- CocaUs unb ^provinzielles. Sieben, 17. Februar 1896. •* Empfang. Se. Kgl. Hoheit der Groß Herzog empfingen am 15. Februar u. A. den Oberförster Stifel von Burg-Gemünden, den Justizrath Dr. Rosenberg von Gießen, den Lehrer Katzenbach von Wtefick. Schuldienst-Nachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, den Lehrer an dem Neuen Gymnasium zu Darmstadt Profeffor Dr. Gustav Forbach zum Director der Höheren Mädchenschule zu Offenbach, Den Lehrer an dem Gymnasium zu Benöhettn Dr. Wilhelm Weißgerber zum Lehrer an dem Gymnasium und der Realschule zu Offenbach, und den Lehrer an dem Gymnasium und der Realschule zu Offenbach Dr. Wilhelm Büchner zum Lehrer an dem Neuen Gymnasium zu Darmstadt zu ernennen. ** Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu EckartShausen, KretS Büdingen, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Dem Herrn Grafen zu Ysenburg und Büdingen in Meerholz steht baß Präsentattonsrecht zu derselben zu. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle In der Gemeindeschule zu RudloS, KretS Lauter- bad), mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der ist mittelst Eindrückens einer Fensterscheibe in die Küche ge> langt, woselbst die gestohlenen Gegenstände aufbewahrt waren. •* Verkehr in vnrgermeistereigebaude. Rach der an monatlich zwei Tagen vorgenommenen Zählung betrug iw Jahre 1894 der durchschnittliche Personenverkehr auf dem Bürgermeistereigebäude an der Gartenstraße (mit AuS- schluß der Stadtkaffe und deS StadtbauamtS, sowie des OrrSgerichtS) täglich: a) auf der Bürgermeisterei 57 Per- sonen, b) auf dem Standesamt 21 Personen, * Berlin, 16. Februar. In der gestern stattgehabten DorstandSsitzung deS Reichstages kam zunächst ein Antrag zur Sprache, den Zuckersteuer-Gesetzentwurf noch vor der geplanten Vertagung auf die Tagesordnung zu setzen. Der Plan, die in Aussicht genommene Vertagung von zehn auf fieben Tage herabzusetzen, um diese Vorlage etwas früher, als beabsichtigt war, zur Berathung zu bringen, scheiterte an dem Widerstande der Mehrheit. ES kam bann daß zur Er- tnnerung an daS 25jährige Jubiläum des Deutschen RecheS in Aussicht genommene Fest zur Sprache, baß am 21. März stattfiuden soll, bem Tage, an dem vor 25 Jahren bie erste Sitzung des Reichstages beS Deutschen Reiches abgehalten wurde. Wie der „Post" von gut unterrichteter Seite versichert wird, ist eine Einigung über baß Programm nicht erzielt worden. Die Ansichten und Wünsche gingen sogar in Principienfragen weit auseinander. Wie». 16. Februar. Im „Amtsblatt" wird heute die Enthebung des Grafen Thun als Statthalter von Böhmen und bie Ernennung beß Grafen Caubenhoven zu.seinem Nachfolger veröffentlicht. Triest, 16. Februar. Bisher noch unbekannte Thäter raubten bie Villa eines auf einer Weltreise befinblichen Groß Kaufmanns vollständig auß. Eine große Menge Schrnuckgegenslände, Kostbarkeiten und werthvolle Antiquitäten wurden gestohlen. näher inneu. Berlin, 15. Februar. Sämmtliche dem socialistischen Brauer-Verbande angehörigen Brauer im Münchener I Branhause haben bie Arbeit niedergelegt und sich mit | ihren gemaßregelten (Sollegen solidarisch erklärt. Trotz aller I Bemühungen war eine Einigung nicht zu erzielen. Berlin, 15. Februar. Die Familie des Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe ist durch daß Hin- scheiden des Obersthosmeisterß deß Kaisers von Oesterreich, deSPrinzenConftantinvonHohenloheSchillingS- fürst, jüngsten Bruders des deutschen Reichskanzler-, abermals in schwere Trauer versetzt worden, nachdem erst vor einigen Tagen ein Neffe beß Reichskanzlers, Prinz Egon von Ratibor, burch den Tod abberufen worden war. Fürst Hohenlohe erhielt anläßlich des Hinscheidens seines Bruders I ein herzliches Beileidstelegramm vom Kaiser Franz Joses. DaS Begräbniß deS verewigten Prinzen Constantin Hohen- lohe findet voraussichtlich am 18. d.M. statt, und zwar soll eß nach dem für die BeisetzungSfeier eineß Crzherzogß geltenden Cermoniell vor sich gehen. Berlin, 15. Februar. Die Börsencommisfion deS Reichs- tageß nahm heute bei § 46 der Vorlage einen Zusatzantrag Placke mit 12 gegen 8 Stimmen an, wonach der Termin- handel in Kammzug und anderen Ganz- undHalb- fabrikaten der Textil-Jndustrie verboten wird. Die Regierungsvertreter hatten fich gegen diesen Antrag I ausgesprochen. I Berlin, 15. Februar. Die ReichStagScommisfion für I daß Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb hat I heute die zweite Lesung beendet und baß Gesetz im Ganzen | gegen bie beiden socialdemokratischen Stimmen angenommen. I Die beiden Vertreter der Freisinnigen hatten sich vorher entfernt. Berlin, 15. Februar. Freiherr von Hammerstein bestreitet im Gange der Untersuchung, tote ein Berichterstatter mittheilt, durchaus den ihm zur Last gelegten uurechtmäßigen Aufbrauch deß PensionßfondS der Kreuzzeitung und behauptet, daß er sich lediglich innerhalb der Grenzen seiner Befugniffe bewegt habe. Dagegen flieht er die Urkundenfälschung ohne Einschränkung zu. Berlin, 15. Februar. In der am nächsten Montag beginnenden CommissionSberathung deß Bürger- । lidjen Gesetzbuches soll zunächst darüber Entscheidung getroffen werden, welche Theile der Vorlage ohne Einzel- berathung erledigt werden können. Alß Vertreter der ver- bündeten Regierungen werden an den Verhandlungen auch die Profefforen Plank und Sohm theilnehmen. tttfutt, 15. Februar. Der (Sonfectionsstrike ist beendet- 12»/t pCt. Lohnerhöhung ist bewilligt worden. Stettin, 15. Februar. Eine Schneiber-Dersamm - lung, bie Vormittags stattsand, beauftragte eine Commission, in Verhandlungen mit den Geschäften zu treten. Fünfzehn kleine Firmen mit zusammen 500 Arbeitern bewilligten den Tarif- sechSunbzwanzig Engroß-Firmen mit 5500 Arbeitern haben ihn abgelehnt. Kattowitz, 15. Februar. In bcr „Königin-Louise Grube" in Zadrze wurden heute fünf Mann verschüttet. E n Verletzter wurde gerettet. DaS Schicksal der übrigen ist ungewiß. I erheben. •• Einbruch In verflossener Nacht wurde in der Her- ! berge „zur Heimath" eingedrochen und Wurst, sowie sonstige I Eßwaaren und einige Kleidungsstücke gestohlen. Der Dieb | Abg. Spahn erklärt, der Aenßerung Liebers, daß der Minister mehr auf die Beschwerden der socialdemokratischen Redner hätte etiv geben müssen, stimmten alle Mttglieder deS EentrumS zu. Sie meinten sogar, Lieber habe noch etwas zu wohlwollend gesprochen. Minister v. Bronsart: Dann habe ich mich geint, und indem ich baß zugebe, sehen Sie, daß ich nicht eigenfinnig bin. Abg. Schönlank äußert sich unter sehr großer Unruhe des Hauses über den Verein christlicher junger Männer. Abg. v. Bennigsen: Meine Freunde hoffen baldiges Zustandekommen der Reiorm des MUitärstrasproceffeS. Dann werden viele Beschwerden aushören. Was das Duell onlangt, so macht der in vielen Kreisen herrschende Ehrbegriff dasselbe nothwendig Die Ziele der Soctaldemokratie, die Armee, diesen mächtigsten Pfetter unserer Staats- und Gesellschaftsordnung zu unterminiren, werben niemals eneicht werden. Unsere Armee und der in ihr herrschende Geist haben eine solche Anerkennung gefunden, allgemein, auch bet anderen Völkern, wie wir es untz bester nicht wünschen können. (Beifall.) Dieser Geist bei unS hat fich auch in Frankreich gezeigt. So human wie der 1870/71, ist noch nie ein Krieg geführt worden (Beifall), ein Krieg in einem fremden Lande! Unvollkommenheiten kommen beim Militär ebenso vor, wie im gewerblichen Leben, in Gestalt von Betrügereien, bei allen Parteien. Wollte man die so verallgemeinern, wie Bebel eß hier thut, müßte man ja also auch ßauben, unser ganzes Staatswesen sei faul. Nein, wir werden unS e Freude und den Stolz auf diese herrliche Institution, unsere Armee, nicht auStreiben lasten. (Lebhafter Beifall.) Abg. Gras Bernstorff-Lauenburg (frc.) erinnert daran, daß Eonfistorialralh Schreiner in Königsberg wegen seines Duells heute nicht mehr Confistorialrath fei. DaS Duell halte er für ein liebel, und zwar ein nicht notbwendigeS. Der Minister möge Ehrengerichte in der Armee einführen. . t . Der Gebalt des Kriegsministers wird fchließlich genehmigt. SBeiteiBeratung Montag. Offenbach a. M., 15. Februar. Der Verein für Bogel- ________________, „ , . . und Geflügelzucht zu Offenbach a. M. beabsichtigt in de« und damit zugleich fünf, bisher hier noch nicht aufgeführte $Qßtn vom 11. bis 13. April dS. I. eine große Geflügel- Bauerncomüdien. Deneifrigen Hörern des vorigen Jahres wird unb Bogel-AuSstellung zu veranstalten und zwar für also trotzdem etwas Neues geboten und Diejenigen, welche diese Grohherzogthum Hessen mit Anschluß der Regierungs- Vorstellungen noch nicht gesehen haben, sollen doch nicht ver- bezirke Wiesbaden und Staffel. Seine König!. Hoheit der säumen, diesmal die Gelegenheit zu benutzen. Schon jetzt Großherzog von Hessen haben baß Protektorat und liegt bei Herrn Challier die Liste zu Vormerkungen für H„r Kretsrath und LandtagSabgeordneter HaaS in Offen- alle fünf Veranstaltungen auf und wir zweifeln nicht, daß daß Ehrenpräsidium über diese Ausstellung übernommen- sich dieselbe bald füllen wird. Geradezu beispiellose Erfolge außerdem haben Se. Kgl. Hoheit einen Ehrenpreis allerhat das berühmte Ensemble im verfloffenen Winter in gnädigst zu stiften geruht. Außer den Geldpreisen werden Amerika erzielt, in manchen Städten mußten die Gastspiele I wiederum eine große Anzahl Ehrenpreise zur Verfügung stehen, auf dringenden Wunsch verlängert werden. Einer der Programme nebst Klaffenaufstellung und Anmeldebvgen werden ersten Besuche in Deutschland nach der Rückkehr gilt unß I |n CQ# 3 Wochen außgegeben und find vom Vorstände beß Gießenern, denn erst am 11. Januar diese- Jahres schlossen | genannten Vereins zu beziehen. sie mit der letzten Gastspielvorst »'llung in PittSburg. I------—----------— -----—---, rf ** Schwindler. Ein unbekannter Schwindler in der Airchliche Anzeigen-er evang.Gemeinde, elften Hälfte der zwanziger Jahre hat eme hiesige Buch- I Montag, den 17. Februar, Abends 8 Uhr, ©IbclflonX i» bandluna dadurch beschwindelt, daß er ihm anvertraute Confirmandensaal der JohanneSkirche: 1. Brief an die Corinther, leere Bestellkarten für Abonnentensammlung fälschlich mit Lap. 10. Pfarrer Dingelde, — Unterschriften von Abonnenten versah, die in Wirklichkeit gar - = * HauSsra« weiß, welch verdrießliche Sache in der Ueber- nicht abonnirt hatten. Bei Ablieferung der Karten ließ er aangSzen vom H-rdst zum Winter und von diesem zum Frühjahr daß sich von dem Buchhändler eine Provision auSzahlen. Sofort $eijen von Wohnräumen zu fein pflegt. Meist sind rafdj unb nur wurde« W SehnWtnt zri«.- für tur.rj.ü «W i er lt. „Darmst. Ztg." eine Anzahl fast gleiche Bestellzettel von I nad) ^niger Zeit wahrnehmbar unb wird dann, wett fast der Firma Gliot in Höchst a. M. vor. Daß hiefige nld)t „guitrbar, leicht lästig. Wer einen guten ^aSheizom Voltteiamt bat hinter bem Flüchtigen Steckbrief erlassen. besitzt, will bmfdben daher, schon t^r unschätzbaren Anmhmlichrettm " m«rnunfl. Auch in bleiern J°h« w°ll-n wir nicht ein M« .'JfX if unterlaffen, darauf aufmerksam zu machen, daß daß Werfen l g|Tma I G. Houben Sohn Carl tn Aachen. „Houbent von Erbsen re. am Fastnacht-rage alß grober Unfug Original Gatzheizöfen" genießen Weltruf unb werden mit Recht vo» betrachtet wird unb bie Schutzmannschaft angewiesen ist, Publikum vorzugsweise verlangt, weil eß erwiesen«matzen unnachstchtlich Strafanzeigen gegen berartige Unfugtreiber zu anderes glelchwerthiges^fabrikat gibt.--—— i ®. ®- iie Ml'sd w Jdltütitll MM» n«aduftet lflU< titttm W Jhiqe Lieselze Omlltüch^ m. Gementfujböbeit lOflMen, Schlachst 8111 ic., vech E. I Freunden u biemü zur gefättif „I «enstadt 48 ü Für falte u (41m Hmgi'Bie und bittet um ger 1807 76 1359 Für den Vorstand: Rau, Director. 1596 Patentirte Artikel der Baubranche, dem eigener Fabrikation: 914 1607 Gasthaus zum Lahnthal r 1608 A Gretfcher, Neustadt 78 1103 140 176 80 6630 Heute Faftnachts - Dienstag von Nachmittags 4 Uhr an Gießener Zither- Club Wohltbätig- keitsoerein. Ed. Böhm, früher Wirth „Zum Pfau". Holzversteigerung im Gießener Stadtwald. Montag, 24.Aebruar 1896, Vormittags 9’/2 Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald, in den Districten Unterhag und Heeg- Wie neu wird Jeder mit Bechtel'S Salmiak-Sall- Seife gewaschene Stoff jeden Gewebes u. Farbe, oorräth. in 1 Pack zu 40 4, bei Benner L Krumm. t8ö)od)t oom 1. Vi ©ttnibtmärftro bn ätzten tun Mn nnd « Duzen Md Rozza , Grttridrmckee ta tn glvhrr neuer N: Zank der ZuiückhrM >zm leidlich gegu wstkliche Lage >hin characterifitcn, d°i \\t in Folge angeblich« in, gaoz mißglückt K ;n Loerilihe in W interfsaten keine Pinten und Leipzig Mio ,atn Umsätzen flM 20 Ar.), Roggen st' -mm, Nrllt in den beiden Sälen des O. Luft, Neuenweg. EntreefürHerren 3OPfg., für Damen 20 Pfg. Mitglieder frei. DerVorstand. Die Ziehung ~ ® • der Iriedverger Aferde-Lotterie g tz ßudrt am 19. Februar 1896 statt. G O Loose ä 1 Mark, 11 Stück für IO Mark, sind zu haben bei ® Heute Fastnachts-Dienstag, Abeubs 7 Ihr 59 M. im Saale des Caf£ Leib: Maskenkranzche« mit Gruppeu-Aufführungeu. Entree 75 Pfg. Gallerte 20 »fflk HflT Bier im «laS. 1662 Nur Damen im B-fitz von Eiolaßkarten haben Berechtigung zum Kränzchen. Der Vorstand. strauch, versteigert werden: Fichten- und Kiefernstämme mit Bekanntmachung. Samstag den 22. ds. Mts., Abends 8 Uhr, findet die ordentliche Generalversammlung des Cousumvereius Alten- Bufeck, E G. m.u. H., im Saale des Wirths Eberhard Becker statt, wozu die Mitglieder hiermit eingeladen werden. Tagesordnung: 1) 1895er Rechnungsabhör. 2) Dividendenvertheilung. 3) Verschiedene Vereinsangelegenheiten. Gleichzeitig wird bemerkt, daß die Rechnung pro 1895 in der Wohnung des Directors zur Einsicht der Mitglieder acht Tage lang offen liegt. Alten-Buseck, am 17. Februar 1896 Stadt. Schlachthaus. Freibank. [1455 Heute und morgen: Ochsenfleisch nicht ladenrein, pr. Pfd. 52 Pfg. 8chwemeffeisch nicht ladenrein, per Pfd. 45 PFg. t®” Neustadt 48. Grift nflrrifdje KiWnßdmg K-Nn-chts Di-ustaq 6 Uhr 11 Min. Abends Neu! Local-Protocoll! Neu! Dr. Immerlustig. Freunde gesunden Humors ladet ergebenst em E Böhm. Die Zusammenkunft ist auf alten Steinbacher Weg an der zweiten Der Verein für N1 M. beabsichtigt ° ° eine große Geslü^ ronftiltm nnb 1»« J »u6 *'* , „ Säuifl. v' L« ” 01 i,otbn>e^S'^ Jun e"*wN*i «nWiffu*«lSS Fastnacht-Dienstag □mur Abends von 6 Uhr an "AWE Grosses carneval. Tanzkränzchen (mit und ohne Maske) in sämmtlichen Räumen des Lony's Bierkcllcr. Entree für Herren und Masken 50 Pfg. Auf das „Erste uud letzte Wort" des Herrn Jean Kirch wurde ich nicht mehr erwideit haben, obschon ich mich nicht „gerichtet" fühle, rote Herr Kirch in einiger Ueberschätzung des WertheS seiner Ergüsse meint. Zahlreiche Kundgebungen aus der Bürgerschaft ersuchen mich indessen, die wiederholten kecken Angriffe gebührend zurückzuweisen. — E» sei Haß, so sagt man mir, alter Haß, der Herrn Kirch die Fed« führe oder sie Andere für ihn führen lasse, alter Aerger, der aus einem früheren Meinungsstreit über die Bedeutung des Sportes und des Turnens herrühre. Damals hatte Herr Kirch eine von mir gehaltene Rede nicht verstanden; sie hatte feinen Stolz als sportsman verletzt. Mag dem fein wie ihm wolle: es können edle Motive nicht sein, die den Mann bewegen, der Monate lang auch im öffentlichen Verkehr unverändert freundlich mir begegnete und jetzt den in dieser ganzen Zeit im Busen verwahrten Groll in Strömen von galliger Tinte und in spitzen, beleidigenden Reden ergießt. Wie nennt man doch ein solches Verhalten? Entstellungen und Verdrehungen präsentirt der Artikel des Herrn Kirch von Anfang bis znm Ende. Herr Kirch thut so, als ob nicht er ten Streit begonnen hätte, und als ob jetzt er das erste Wort spräche. Hat er denn nicht mit der Veröffentlichung feines Vortrags im nationalliberalen Verein augefangen? Und hat er etwa geglaubt, ein Mann, der im öffentlichen Leben steht, werde Insulten, wie jener Artikel sie enthält, sich gefallen lassen? Nein, Herr Kirch hat den Streit mit gehässiger Rede und gehässiger Publikation dieser Rede vom Zaune gebrochen \ Warum hat man nicht nach jener Versammlung im December mich zu einer Erklärung über den angeblich „gehässigen Ausfall" aufgefordert oder mich öffentlich und ehrlich zur Rede und Gegenrede gestellt? Bereitwillig würde ich entgegengekommen sein, gerne ein scharfes Wort gemildert haben. Damals wäre auch der Wortlaut meiner Aeußerung noch festzustellen gewesen — heute kann ich nur sagen, daß meines bestimmten Erinnerns dieselbe so gelautet hat wie ich vorgestern erklärte. Das Referat des „Gießener Anzeigers" ist ungenau, ich habe weder das Wort „Deutsch- freisinnige" noch „numerisch" gebraucht, auch nicht von Jnteressenlosigkeit gesprochen. Aber in der einen wie in der anderen Fassung ist die Aeußerung keine gehässige, sondern höchstens eine polemische. Jst's denn nicht Mangel an Interesse, wenn eine Partei an einer großen allgemeinen Wähleroersammlung, in der ein Reichstagsabgeordneter redet, sich gar nicht betheiligt? — Wer die Volksversammlung nicht als eine Stätte ansieht, auf der nur Höflichkeitsphrasen getauscht, Complimente gemacht, und gegenseitig Weihrauch gestreut wird, der kann jene Bemerkung nicht gehässig finden. Nur das zartbesaitete nationalliberale Gemüth de» Herrn Kirch konnte so empfindsam fein. Der „mindestens eine" Freisinnige, auf den die „mehrere alten Führ er" sich jetzt reduzirt haben, hat mir fein Wort mehr gesagt als: „Kirch war in der Versammlung" — worauf ich erwiderte: „Ich habe ihn nicht gesehen." Weiter habe ich über die streitige Bemerkung ketne Silbe gehört, kein Mensch hat mir Bedauern oder Mißbilligung ausgesprochen. Herr Kirch mag die Beweise für seine Behauptung, mit der er wohl den Erisapfel zwischen die freisinnige« Parteileiter werfen will, bringen. Nun noch zwei Punkte: Ich habe nicht von meinem Kamps gegen die Sozialdemokratie gesprochen; ich bekehre und erschlage auch keine Sozialdemokraten, wie Herr Kirch mit schwacher Witzelei sagt. Ich halte aber die öffentliche Polemik mit den Sozialdemokraten für nützlich, weil durch sie allein wirksam die Haltlosigkeit der sozialdemokratischen Lehren gezeigt wird. Allerdings gehört dazu politische Bildung und der Muth, auch außerhalb der vier Wände der Parteioereinchens aufzutreten. lieber die Ernsthaftigkeit und Sachlichkeit politischen Wirkens bedarf ich des Atteste» des Herrn Jean Kirch nicht; wenn Herr Kirch mir aber Jrrthürner vorwirft, so mag er daran erinnert sein, daß erst vor Kurzem ihm öffentlich, als er irrte, tröstend zugerufen wurde: „Es irrt der Mensch so laug er strebt!" Gießen, 16. Februar 1896. Grünewald, Rechtsanwalt. 6e ht bl, "k. 'OUQtDti r ürät DL einer £ tag «2ooo Bi r der Unter, l„lt' 3» u ° 016 »Md m Mnrtrr „ MeeeM'U ‘ f.är Gasbrenner dazu anSschliM wie« Im Angrnblii Red.) zur tzbr. ^ht darin, bahor iür die ZündflaiM int °uf einem Bunsen- st brennt ununt« ^'stamme auSgelösch, n9 durch Anrverüunj 51 nebeneinander brer : °der beide znglelt der Zündvorrichtnn: lange Dauerhastig!^ rochencn Zündslawnm !N ist. Der Sirm' niemals Lustsenchtll- t der »eitere Boch als in Berührung r I, sondern nnr eine raucht. Wie die,Zi. der Tiefbauamti h raßen Frankfurt-Su- Systeme untnnMv SVZu haben S.IS1™ "W Dr. Hhompson's Seifenpulver ist das beste und im Gebrauch billigste und bequemste Waschmittel der Welt. 1571 31,15 fm, Fechten- und Kiesernstangen mit 28,76 fm, rm Nadel-Scheitholz, „ Nadel-Knüppelholz, „ Nadel-Stockholz, Wellen Nadel-Reisig. (nicht Gement), Gesimse, Gurte, Fcnster- ziUkflillljkr AllllllflklU bänke, Verschlußsteine, Festons und Verzierungen, Balluster und Säulen (aus der Drehbank gedreht), Treppenstufen, Aorgartensockelsteine. Mauerabdeckplatten, Flur- und Kaminplatten ic., ferner: Baumschutzringe, Wäschepfahlftänder, Grabeinfassungen (solche für Kinder au» einem Stück), Grabkissensteine, Reliefs, Viehkrippen u. s. w. Kurze Lieferzeit, schönes Aussehen, dauerhaft, preiswerth. toutNf** w Erhärtungs und Schutzmittel für Natursandsieinarbeiten aller Vll ,1111111) Art. Für Denkmäler, Fayaden, Kirchen, sowie für den Schutz der Cementfußböden (keine Staubentwickelung) von Kasernen, öffentlichen Gebäuden, Schlachthäusern rc. Ermöglicht leichteste Reinigung von Staub, R»ß, Blut rc., verhindert den Moosansatz und Verwitterung. Nähere» durch L. Döring, Gießen, ßikbiggraßr 61. Geschäfts-Empfehlung. Freunden und Bekannten sowie einer werthen Nachbarschaft diene hiermit zur gefälligen Nachricht, daß ich die Restauration und Gastwirthschaft „Ium Lahnthal" Neustadt 48 übernommen habe. Für kalte und warme Speisen zu jeder Tageszeit und ein vorzügliches Glas Jhrings-Bier, sowie prompte, reelle Bedienung ist bestens gesorgt und bittet um geneigten Zuspruch Achtungsvoll Butzbacher Ioose Ziehung am 18. März 1896. Loose ä 1 Mk. bei Richard Buchacker, 1593 Neuenbäuen 11.________ Lebende Hechte, Karpfen, Weißfische, Zander und Schellfische Dienstag 1575 auf dem Gemüscmarkt. Schneite. Gießen, den 17. Februar 1896. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 1598 Submission. Für Die Großh. neuen Kliniken zu Gießen soll die Lieferung des Bedarfs an Nuß- und Mafchiuen- kohleu sowie Holz für das Rechnungsjahr 1896/97 auf dem Submissionswege vergeben werden. Die Bedingungen können auf dem Verwaltung» Büreau der neuen Kliniken an den Wochentagen, Vormittags von 9—12 und Nachmittags von 3—5 Uhr, eingesehen werden. Offerten sind verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum Montag den 2. März 1896, Mittags 12 Uhr, auf dem oben erwähnten Büreau abzugeben. Zuschlagsfrist bis zum 20. März. Gießen, den 15. Februar 1896. Großh. Verwaltungs - Direction der 1594 neuen Kliniken. Mittwoch den 19./cbr. l.I, Nachmittags 2 Uhr, im zu Gießen werden durch den Unterzeichneten öffentlich gegen Baar- Zahlung versteigert: 1 Partie Nutzholz, 1 Wagen, 1 Hand karren, 1 Ladeneinrichtung, 4 Bettstellen 1 Silberschrank, 1 Verttcow, 6 Sophas und sonstige Mobilien; ferner 1 Tafelclaoier, 1 Herrn- anzug, 1 Partie Cigarren, Bilder rc. Versteigerung voraussichtlich «beilwetse bestimmt, insbesondere unter Absatz 2. 1601 Gerichtsvollzieher. g Alter Carneval-Verein Gießen ~Lenz’scher Felsenkeller. Fastnachts-Dienstag, Abends 7,61 Uhr Großes humor.-carnevatistisches special -Goncert mit Mrstellung. Hochinteressantes, noch nicht dagewesenes humoristisches Programm, ausgeführt von Herrn Jose Wolff aus R5E1, dem berühmtesten Mimiker der Gegenwart. 159'7 ; 1604 Gutgehendes Colouisilvaarell-Geschiist zu kaufen oder zu miethen gesucht. Näheres bei Bs««er & Krumm. G r«e4cl (Pofp I pjhl Akademischer Gesangverem CxBeSSenCI^ ■ eStSOaa (utllU LulUJ Probe: grciteg beu 2». 8-br«ar, Abends 81 Uhr, 1573 Lollar, den 15. Februar 1896. Ä' 1430 Bei Heilwirkung aus Die Original-Fläschchen von II Achtung!! 397 3) Nne 8 4) Frau von «ur«atow»rt, Südanlage 4. Liebigüraüe 71 miethen gesucht- wird sofort gesucht. TTäLaI QaHtTran 1568] Zuverlässige Kra« rum Waschm HötOl öCnWÄDi unb $u&,n Oefud)t HiähereS in der 1577 Expedition d. Bl. Dillenburg. I Course vom I = | 8/2. | 15./2 \ £ I 76.30 76.10 101.75 1 5 81/: 4 B1/, 103.80 6 5 92.75 91.70 94.801 94 801 94.50 8'/,Jbo. 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Bintrittekarten für Nichtmitglieder za Mk. 2.50 (Sperrsitz Mk. 3.50) sind bei zum Ausschank. Actien-Brauerei Giessen Wir bringen seit Samstag, 15. Jebruar, für die Aasinachtstage unser vorzügliches Pilsener Doppelbier fr. 3 des 3?( 2289.) , jnfoqe B M ^MschlandS. Sto Sieben, d' Srotz patarrhen jeder Art üben die denkbar beste -etrefstvd'. W W in We •»»# tl ist In i hä ,rechte jjXtbliinaltMlm itttbt*. Segen z-setz lom 14. «ehr geboten, a mb zur Stärkn etnbung finden »ittellen Äti pütgtB. Wir ti in geeigneter W ufenffam zu i Ufa 6ttran!t ieettt filh öitfell anf flrnnb irr < gtityl bai ftra itbtt frMung )M nbntn. Lissabon. . • - Rom II—VIII Buenos - Aires v. 1888 . . . Staibeshri.Anl. do. S.-Brauns, do. Solms-Lich do.Jsnb.-Birst. Grfl. S.-Laub. -iseud.'-riorit. Deutsch«. Hess. Ludw. v. 1868/69 . . bo.o.1874 . . do. v. 1875/78 do....... Homburger I. . Pfälzer Rordb. «ualändtsche. Elisab.-B. stfr. Kaschau-Oberb. v.1891 . . . Lombardische . Lombardische . Oest. Staatsb. do....... do.I.-VIII.Em. do. IX. Em. . do. v. 1885 . . do. Erq.-Retz . ^Beschlußfassung über eine Ende dieses Monat» abzubaltende Abend- Unterhaltung [1609] Der Vorstand. Danksagung. Für die vielfachen Beweise herrlicher Theilnahme bei dem schweren Verluste, der un» betroffen hat, sagen wir Allen, welche dem Verstorbenen die letzte Ehre erwiesen haben, insbesondere dem Orisvorstand, der Freiv. Feuerwehr und beiden Gesang, vereinen unseren innigsten Dank. Familie Schön. Familie Glitsch. Familie Vogt. Restauration Heil. Kaplaneigasse 7. Heute Dienstag Abend Huumistislhes Keicoullt ES ladet ein , „ ,591 I W-llhös-r. Wallthor strasse: Schlierseer Bauerntheater »rühl'schen UnivkrsitStS-Buch. unb Gtembruderei (Pirtsch L Echryda) Die heutige Dummer umfaßt 6 Terzett mit Clavierbegleitung: Im Frühling W. BargieL a Ballade Nr. 2 op. 38 (F-dnr) F. Chopin. b. Nocturne Nr. 7 (Fis-dur) L. Brassin. c. Ballade Nr. 2 (H-moU) F. Liszt. Terzette a capella: h. Böhmische Volksmelodie. b. Kleine Waterdropp’len Cath. v. Rennes. c. Da unten im Thale Joh. v. Brahms. Oest.Gold Rte. Oest.Silb.-Rte. Oesterr.Localb. verfiaatl. Port. St.-Anl. ! do....... 105.20 100.90 103.05 100.55 103.50 100.30 100.10 104.- 101.301 5) Sonate op. 53 (C-dur) L. v. Beethoven 6) Terzette a capella: a. Ich fahr’ dahin Lony’s Bierkeller. eeÄ* Heute 1606 HochfeinesSalvator aus der Brauerei Pfungstadt im Anstich. Ä Lkch Depöt in allen Apotheken, Drogerien u. Mineralwasserhdlg. ä 85 Pfg. p. Schachtel. örruffljt Reoim-Nklßtzemgs-AilftM. fWrunT" «cnun 1894: 3172000 Ma^k. B?r«Agenr 90 Millionen Mark Prosvecte ond näher« Auskunft bei Herrn Heinrich Hochrenther «letzen, Südanlage 5. bnt brhagli örtnti bto titio im nitbtlgt: ’-iBtx fynbö1 ”^«btDtn pagtu ftxau ttt ■wtlirantn Ä biatbtiidiauttn, .. Diem, ^Ntl«fs-fs°l E» es war viMarabtnb - fonbtra bntieh . Muvbl ■ n9 Heldisch j ,Kranz?« Bafunf ••• bleibt i ’J4 bleibt i «ittm e*." J1® btt 5 **'«ta n **».« Bei Hustenleiden giebt es kein wirksameres Mittel! Biessener Concertverein. Fünftes Concert (105. Vereinsjahr) Sonntag, 23. Februar 1896, Abends 5 Uhr, im grossen Saale des Gesellschaftsvereins. Mitwirkende: Da« Holländische Damenterzett: Fräulein Jeannette de Jong (Sopran), Anna Corver < Mezzosopran) und Marie Snyders (Alt), sowie der Pianist Dr. Otto Neitzel (Pianoforte) aus Köln. Programm: 1) Sonate op. 81a (Efl-dar). (Lta Adieux, l'abeence et le retour) L. v. Beethoven. Hnnnenwurze ebenso Maaat's Bouillon-Kapseln zu 12 und zu J A mit welchen 2] Schön- Wohnung mit allem .Hu» Kroedition d. Bl. erbeten.___ b,i är ,u vermiet den Bleichstraüe v. i^>76] Für mein Special - stüchenetn- 1595! TeuselSlustgär'chen 22 Man- richtungsgeschäst suche ich zu Ostern einen sard-nwohnung an ruhige Leute^ver- T .^hrllllg rot,tStn- •- .Hl guter Sdtulbilbung aus aStbarer ___ Ä r Familie. Die Ausbildung ist vielseitig, vermischte Anzeigen. _____^c. 0«»-». Marburg Q. d. e. 1588] Gesucht wird sofort in oder in der 1«wb’^auSar£rtt’ Nahe der Fra. ksurlerstr. ^N^undlich^s ^asselbe muh selbstständig kochen können essssstMSNit Kellnerlchrting —.— 4 104.20 4 94.70 37, 92.30 4 91.80 4 37, 104.25 4 37, 103.80 4 4 — "V ■/ Lours« vom I So«rs« doi 8./2. | 15./2. | fty 8/2. 15 1 Pr.H-Act.alte 101.60 101.60 do.Südb.(Lb). 88.50 87/, Pr.H-Act.neue do....... 105.10 103.90 Oest.Ndw.la.1. 238.— 240.', 101.50 101.— Gotthardbahn. 172.70 170.9 Goth.unk. 1903 — — — — Schwz. Central 131.40 ISO.» liierft Wbl. Buderus E W. Eisenb. Rtenbk. 102.20 102.50 102.40 102.50 Schwz. Nordost Jtl.Mittelmeer Pr.Henri(Lxb-) 129.90 89.60 69.50 127. • 88-1• 70. > -auk'Artinl. 162.80 Aeriiisi. fiife • DtscheReichsbk. 164.- 4 Bad. Th. 100 . 146.40 145 s Frankste. Bank 175.50 177.40 Bayer. Th. 100 159.40 158® Berl.Hdlsges.. 157.70 155.50 5 Donau-Req. . J22.45 IN- Darmst. Bank. 161.30 159.20 37, Cöln-Minden. 138 4 Deutsche Bank 198.50 196.— Th. 100 138.35 Disct.- Comm. 219.— 217.40 3 Madrid .... — Dresdner Bank 163.30 160.50 Mein. Th. 100 137 50 137 i Mitteld. Cr.Bk. 113.40 113.10 5 Oesterr. v.1860 127.70 128H Oefi.Crd.tAnst. 320.»/» 824.f/» 3 Oldenb. Th. 40 131.15 182- )id»Srie>Artieu 27, 3 Raab-Graz 100 94.50 95 Nordd. Lloyd . 110.50 108.20 Türk. frs. 400 34.95 35 i' ; HöchsterFarbw. Bochumer Guß 419.50 164.30 419.50 160.50 litniuLIiife ;er Stück In Mk. Dortm. Union. 43.50 43 — Ansbacher fl. 7 45.20 Gelsenk. Brgw. 175.— 168.20 Augsburg. „ 7 25 — 25*j Harpen. Brgw. 169.90 164 60 Brschw.Thlr20 105.85 106 B* Ver. Königs- u. 155.60 153.20 Finnland. „ 10 —.— r» Laura . . . Freiburg, fs.15 27.75 eiftik-'^due. MaULnder „ 10 18.71 isf HeffLudwigsb. Csac. Agram . 124.8! 227 - 124.20 226.50 Meininger fl. 7 Pappenh. , 7 23.5! | 25.3' 23-'' r.u Oest. Staatsb. 318 50 320.21 Benediger L. SO 1 28.9! E «rse vom 1 | 8./2. ; 15./.2|^,. Rum. am. Rte. > Rufs.Obl. v.80 Schwed.Obl. . do....... Serb.Gld.-Rte. do. Tab.-Rte. Spanische Rte. Türk.Zoll-Obl. bo.conD.Lit.C. do. Lit.D. Ung. Gld.-Rte. bo.Rron.-9Ue. , bo.E.B.Golb v.1889 . . . Arg. inn. Anl. , bo. äuß.v.1888 2 ChinesischeAnl. Egyptischeunif. Mexic. v. 1890 bo. Eisenb. . bo. Silber. . StittrObL i Franks, v. 1893 ’ Darmst. 88/94 ,, Gießen . . . . /, Mainz..... Dffenb. 0.1892 /, Wiesb. „ 1887 Worms. . . . /, Worms . . . - 99.80 102.15 101.80 62.30 97.35 21.75 103.85 99.16 105.70 57.60 50.50 104.60 104.90 92.70 84.80 25.95 103.— 102.2k 101.8( 101.6t 104.2( 103.- 102.21 100.9 99.86 4 102.20 4 101.30 47, 101.50 61.70 98.- 22.35 22.10 11 103.50 99.10 4 105.70 57.50 4 49.70 1 104.96 31/ 105.— 41/ 92.15 4 83.80 25.80 4 4 103.20 4 102.25 3 101.80 5 101.90 4 -.- 3 103.— 3 102.25 3 101.50 3 D. Reichs-Anl. 106.25 104.90 bo...... 99.50 Preuß.Consols 106.10 bo....... 105.— bo....... 99.45 »ab. St. Obl. v. 1886 . . . 106.— Bayr.St.-Obl- 105.65 bo. Eisb.-Obl. 105.25 Brem.St.-Anl. v. 1892. . . 102.90 Hamb.St. Rte. v. 1893 . . . 103.10 Hess. St.-Obl. 106.30 bo....... 104.25 Hu#l6n6ifd)r. Griech.E. B. v. 1890 . . . . —— — bo. Mon -Anl. 30.70 Jtal. Rte. St. 1000—4000 84.40 bo....... 50.21