gaben. N*. gcr Woltem. er rtenund Döbeln, Polster- rt, len. Gattungen Spätsten n, Tiseh. Wt^t Zpitk-, Nasch. Sksne's., Nn- unb Mbti« lsche. hageres. tlich 8 Uhr in , °,«7 ***>■. toax Strauch iseur Gerhardt) n in bw WMMn It ÄUisthMtz. en auf Tuch, Plüsch «. rechnung. »Ionen jeder Art Lchmuckartikelu. im* l unb billig. Wx & Co. tro Preisen alt M W* „ ßamW iit. ilnttnite. liijtrW ti#» w lagen, M«* naies, Hosentragv >arreu>Etnis ioXrich ßron. Nr. 297 Der Kietzffe find ebenfalls sämmtlich ohne Mannschaft. Washington, 15. December. Der Ausschuß für Mittel und Wege des RepräsentantevhaufeS hat beschloffen, am 28. d. MtS. mit der Vernehmung von Sachverfiändtgen über die Lariffrage zu beginnen. Die republicantschen Mit« glieder deS AuSschuffeS haben beschloffen, bis zur Fertigstellung der Tarifvorlage jeden Abend Sitzungen abzuhalten. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 15. December. DteUeberfiedelung des kaiserlichen HoflagerS von Potsdam nach Berlin soll dem „Localanzetger" zufolge am 8. Januar erfolgen. Berlin, 15. December. Wie dem .Localanzeiger" aus FriedrtchSruh gemeldet wird, ist gestern Graf Henckel von Donnersmarck zum Besuch beim Fürsten Bismarck etngetroffen. Berlin, 15. December. Die Wahl des Predigers IS kraut zum Geistlichen der SophienGemeinde ist sür ungiltig erklärt worden, weil ein friedliches Zusammen- leben eines großen ThetleS der Gemeinde mit ihrem Geistlichen nicht zu erwarten ist. Gegen diese Entscheidung de» Vorstandes der Berliner Synode ist eine Berufung an da» Confistorium zulässig. Berlin, 15. December. Die .Kreuzzeitung" schreibt: Sine Reihe von Zeitungen spricht von bedeutenden Forderungen für militärische Zwecke und insbesondere für Feldartillerie. Es ist ja schon seit längerer Zeit von nothwendiger Verstärkung der Artillerie und von Berände- rungen im Geschützwesen die Rede gewesen, doch dürste in diesem Jahre keine größere Forderung für diesen Zweck zu erwarten sein. Berlin, 15. December. Don der Staatsanwaltschaft ist gegen daS Unheil im Beleidigungsprozeß Leckert Llitzow und Genoffen keine Revision eingelegt worden. Oberstaatsanwalt Drescher hatte nach der UrtheilSverküudiguug keine bestimmte Erklärung abgegeben, während LÜtzow seine Strafe sofort annahm. Bon den Berurtheilten Leckert, Redacteur Berger und Gerichtsberichterstatter Fvllmer ist gegen daS Unheil Revision eingelegt worden. Berlin, 15. December. Dem BundeSrathe ist nunmehr der Entwurf der Militär-Strafprozeß-Ordnung aus der Commtffion wieder zugegangen und dürfte noch vor den Weihnachtsfeiertagen an den Reichstag gelangen, da die Be- rathungen im Bundesrath, wie die .Post" hört, möglichst beschleunigt werden sollen. Berlin, 15. December. Die verstärkte Ftnanzcowmisfion deS Herrenhauses hat den Gesetzentwurf, betreffend die Hessische LudwigSbahn, unverändert angenommen. Berlin, 15. December. Unter den Tabakarbeitern Deutschlands macht sich eine starke Bewegung gegen die HauS- arbeit bemerkbar. Letztere wirke ungemein schädlich für Arbeiter und Consumenteu, wofür man den Beweis erbringen wolle. Berlin, 15. December. Der „Post" zufolge circulirt hier in Jntereffentenkretsen daS Gerücht, die Regierung gehe mit der Abficht um, die Einfuhr von amerikanischem Petroleum zu erschweren. Berlin, 15. December. AuS dem nunmehr vorliegenden Wortlaut der Proclamation ClevelandS, deS Prästdenten der Vereinigten Staaten, geht hervor, daß der Widerruf der Befreiung deutscher Schiffe von Tonnengeldern in amerikanischen Häfen schon mit Wirkung vom 1. Januar 1897 erfolgt. Frankfurt a. M., 15. December. Dor dem Schöffen- gerichr wurde heute die Privaiklage des Margarinefabrikanten Mohr-Bahrenfeld gegen Redacteur Oeser von der .Frank- furter Zeitung" verhandelt, bekanntlich hatte die ^Frankfurter Zeitung" behauptet, Mohr habe sich in eine Horch- Heimer Fabrik eingeschlichen und außerdem von einem Werkmeister der betreffenden Fabrik Geschäftsgeheimnisse zu erforschen versucht. Der Privatkläger, Landtagsabgeordneter Mohr, war bei der Verhandlung zugegen. Nach vierstündiger Verhandlung wurde das Urtheil gefällt. Redacteur Oefer wurde auf Grund der §§ 185 und 186 wegen öffentlicher Beleidigung zu 500 Mk. Geldstrafe oder für je 10 Mk. einen Tag Gefängniß verurtheilt und dem Privatkcäger die PublikationSbefuguiß in dem politischen Theil der .Frankfurter Zeitung", der .Rationalzeitung", der .Wormser Zeitung" und den .Altonaer Nachrichten" zuerkannt. Ferner sollen die vorhandenen Exemplare der incriminirten Rümmer der .Frankfurter Zeitung" und die Druckplatten vernichtet werden. In der UrtheiiSbegründunq wird auSgesührt, de» Beklagten sei der Schutz deS § 198 (Wahrung berechtigter Interessen) nicht zuzubilligrn. Der Bckeag'e habe grob fahr- läsfig gkhandelt, indem er fich auf die Informationen einer Concurrenzfirma gestützt habe. DaS Gericht fieht e» al» nicht erwiesen an, daß fich der K äger einen Bei stoß zu Schulden kommen ließ, insoweit eS fich nm die Beschuldigungen der .Frankfurter Zeitung- handelt. DaS Gericht ist außer Stande, Über da» fonstige Verhalten deS Kläger» za urtheilen. Für die Höhe der Strafe kam die Bedeutung und Verbreitung der .Frankfurter Zeitung" in Betracht. Redacteur Oeser wird gegen daS Unheil Berufung einlegen. Wien, 15. December. D-r Budgetausschuh de» Reich»- rathS hat dem Antrag, den Zeitungsstempel vom Beginn de» Jahre» 1898 ab auszuheben, feine Zustimmung ertheilt. Wien, 15. December. Der Botschafter Nelidow ist unerwartet bereits gestern Abend nach Constantinopel weiter gereist. ES bestätigt fich ntcht, daß der Botschafter vom Kaiser empfangen worden ist. Dog-grn hatte er eine längere Unterredung mit dem Grasen GoluchowSky und zwar in Anwesenheit deS Botschaster» Grafen Kapnist. Bezüglich der, der Türkei vorzuschlagenden weiteren Reformpläne soll zwischen GoluchowSky unb Nelidow vollstänbige Ueberein- stimmung erzielt worben sein, auch barÜber, baß nöthtgen- falls auf die Tütket ein Druck auSzuüden ist. Die Bcrath- ungen der beiden Minister sollen angeblich unverweilt den übrigen Mächten mitgetheilt werden. Pari», 15. December. Dem .Watin" zusolge Hai der Colonial-Director Lagarde den Auftrag erhalten, König Menelik zu besuchen, infolge eines eigenhändigen Schreibens des Königs an den Prästdenten der Republik. Pari«, 15. December. Bezüglich des angeblich beab- fichligten Besuches Kaiser Wilhelms in Dinars befragte der .Evennement" den Deputirten von St. Malo um seine Austcht, der fich dahin aussprach, die Regierung thue gut daran, dafür Sorge zu trogen, daß eine folche Eventualität nicht eintrete, da der Kaffer fich unangenehmen Patriot scheu Kundgebungen auSsetze. Pari«, 15. December. Bon der Mittelmeerküste wird abermals heftiger Sturm gemeldet. Gin Dreimaster, deffen Nationalität noch nicht ermittelt werden konnte, ging in der Nähe von Hagne Pay unter. Die Mannschaft ist anscheinend ertrunken. Antwerpen, 15. December. Der Dampfer .Tau iS-, von hier nach Chile unterwegs, hatte auf hoher See einen mächtigen Sturm auszuhalten. Ein Rettungsboot wurde forigeriffea und alles, was fich an Deck befand, weggefpült. Petersburg, 15. December. Bei den letzten Excefien der Studenten in Moskau find über 1200Verhaftungen erfolgt. Bier Studenten, welche die Wache angrgr-ffeu und dem Soldaten da» Gewehr entrissen hatten, wurden vor da» Kriegsgericht gestellt, welches e nen zum Tode verurtheilte, die drei andern zu zehnjähriger Zwangsarbeit. Berlin, 16. December. Fast fämmtliche Morgevblätter besprechen eingehend das Scheitern der Justiznovelle in der gestrigen Sitzung des Reichstage». Die .Rat.-Ztg." verzeichnet diesen AuSgang mit Grnugthuung. Die .Dvff. Ztg." schreibt: So lebhaft zu brbauern wäre, baß die seit Jahrzehnten erhobenen Forderungen ber Berufung unb Ent- fchädigung nnfchulbig Verurtheilter wiederum unerfüllt bleiben müffen, so überwiegt doch die Befriedigung darüber, daß die von der Regierung gewünschte Verschlechterung deö Verfahren» verhindert worden ist. Die Mehrheit des Reichstages weiß fich frei von der Verantwortung für daS Scheitern de» Gesetzentwurfs, die vielmehr lediglich der Haltung der verbündeten Regierungen zufalle. Die .Berk. Reuest. Nachr. sagen: Die Entschiedenheit der Ablehnung der Regierung werde dem weiteren Fortgang der parlamentarischen Arbeiten schwerlich zur Förderung gereichen. Der politische Effect dieses AuSgangeS wird fich recht ungünstig sür die öffentlichen Interessen erweisen. Die .Deutsche Tageszeitung" meint, daß der Vorgang recht bedauerlich ist, will aber nicht der Regierung die Verantwortung für daS Scheitern de» Gesetze» aufbürden. DaS .Berk. Tageblatt" macht direct den Finanz- Minister Miquel verantwortlich wegen deffen alles Maß überschreitenden FiScaliSmuS, in dem wesentlich der Grund für das Scheitern des ReformgesetzeS zu suchen und zu finden sei. Die .DolkSztg." schreibt: Die Justiznovelle ist der Stein des Anstoßes unb eine bessere Wahlparole al» eine zeitgemäße Reform ber Strafproceßorbnung kann e» gar nicht geben. Die gestrige Niederlage der Regierung ist daher nicht zn unterschätzen, denn fie schwäche die Stellung der Regierung in hohem Maße und eine Niederlage zieht die andere nach sich. Der „Vorwärts" sagt: Bon wesentlicher Bedeutung sei, daß die Borlage an einer Frage gescheitert ist, die ihre Bedeutung nur dadurch erlangen konnte, daß das Vertrauen zu unserer Rechtsprechung in wetten Kreisen nicht mehr ein so gefestetes sei, wie man den Schein zu erwecken beliebe. Hamburg. 16. December. An die Strtkenden find bi- jetzt 200000 Mark Unterstützungsgelder ausgezahlt worden. Die Lage der Arbeitgeber ist keine rofige. Der Mangel an Ewerführern macht fich immer fühlbarer. 160 englische Erfatzarbeiter find abgereist. Der Strtke endet unzweifelhaft mit dem Siege der Arbeitgeber. Hamburg, 16. December. Die beim Untergang des „Iltis" Geretteten treffen am 22. d. MtS. mit dem Dampfer „Hertha" hier ein. Ein festlicher Empfang wird vorbereitet. Wien. 16. December. In zwei gestern abgehaltenen GemetnderathSfitzungen kam eS wiederum zu Scandalscenen. Zwei Liberale wurden auf drei Sitz« ungen auSgefchloffen. Schwurgericht. W. Gießen, 15. December. Heute hatte fich der Eisenbahnarbeiter Johann Zimmer von Lang-GönS wegen eines Verbrechens gegen die Sittlichkeit zu verantworten. Die Anklage vertritt Herr Staatsanwalt Koch. Die Vertheidigung führt Herr Rechts- anwalt Grünewald. Am 4. November dS. Js. soll nach der Aussage der als Zeugin vernommenen Gabriel Wetz Ehefrau der Angeklagte Abends um 1/*10 Uhr diese in der Ptnggaffe zu Lang-GöuS attaquirt haben, so daß nach der Darstellung der Zeugin allerdings alle Momente des Verbrechens aus § 176 Ziffer 1 des RchS.-Str.-G. erfüllt find. Der Angeklagte legt fich dem gegenüber aufs Leugnen, jedoch unterstützen in der Beweisaufnahme mehrere Zeugen die Angaben der Ehefrau Wetz insofern, als sestgestellt wurde, daß Angeklagter am betr. Abend um die fragliche Zett auf der Straße und nicht wie er behauptete, in seiner Wohnung, fich aufgehalten hat. Den Geschworenen wurde außer der Frage wegen Verbrechens aus § 176 Ziffer 1 des RchS.-Str.-G. auf Antrag der Bertheidigung für den Fall der Verneinung der ersten Hauptfrage die wettere Frage vorgelegt, ob der Angeklagte fich der thätlicheu Beleidigung schuldig gemacht hat. — Herr Staatsanwalt Koch platdirte für ein Schuldig im Sinne des dem Angeklagten zur Last gelegten Verbrechens. — Herr Rechtsanwalt Grünewald vertrat die Meinung, daß der Angeklagte nur schuldig zu sprechen sei der thätlicheu Beleidigung. — Demgemäß lautete auch der Wahrspruch der Geschworenen, so daß der Angeklagte mit einer Gefängntß- strafe von sechs Wochen davon kam. — Der Vorsitzende entließ mit einem Dank für ihre Dienste, die fie dem Staate geleistet, die Geschworenen. Gießen, den 16. December. AnSzeichmmg. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigft geruht, zum 9. December dem Werkmeister bet der Städtischen Gasfabrtk zu Mainz, Nicolaus Pertchen, das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Arbeit" zu verleihen. •* Das chemische Untersnchnngsamt für die Provinz Oberheffen, welches seither mit dem hygienischen Institute der LandeS-Universität verbunden war, ist seit Juli d. IS. aus diesem Verbände auSgeschteden und laut Beschluß deS Provinzial-AusschnffeS und mit Genehmigung deS Provinzial- tages als selbstständige Anstalt eingerichtet worden. Die Diensträume desselben befinden fich in dem westlichen Thorhanse am Walllhore Nr. 81. Neben der im Auftrage von Behörden auSgeführten Untersuchung und Begutachtung von NahrungS-, Genußmitteln und Gebrauchsgegenständen, so« wie der Ausführung gerichtlicher Untersuchungen, übernimmt dasselbe auch Aufträge von privater Sette, sowohl tn Bezug auf Untersuchung von Nahrungsmitteln rc., wie auch von chemisch-technischen, landwirthschaftlichen, physiologischen und anderen einschlägigen Gegenständen. Die Dienststunden deS chemischen Untersuchungsamtes find während der Wochentage Vormittags von 9 bis 1 Uhr, Nachmittags von 3 bis 7 Uhr, am SamStag nur Vormittags von 9 bis 1 Uhr. ♦ ♦ Klrcheneoucert. Wir haben aus Anlaß der ersten Aufführung am 9. Januar dieses Jahres so eingehende orientirende Aufsätze über daS Ktrchenoratorium „Die Geburt Jesu Christi" von Heinrich von Herzogenberg gebracht, daß wir Angesichts der morgen stattfindendeu Aufführung nur darauf zurückoerweisen können. ES sei hier nur daran erinnert, daß die ganze Composition fich auf den alten, schönen AdventS- und Weihnachtsliedern der Kirche aufbaut, waS ihr in Verbindung mit dem so wohl vertrauten Text der Weihnachtsgeschichte etwas so Anmuthendes und Anheimelndes giebt. Ganz wunderbar ist es dem Componisten gelungen, die alten Weisen in durchaus modernen Harmonien zu unS reden zu laffen, ohne daß ihnen dadurch irgend Gewalt angethan wäre. Der Gang deS Oratoriums in seinen drei Theilen: Verheißung, Anbetung, Erfüllung ist im Uebrigeü leicht verständlich. Doch ist slhr zu rathen, daß fich Jedermann mit Textbüchern versehe. Der Aufführung find auch diesmal Schwierigkeiten nicht völlig erspart geblieben. Möchte ihr denn die gleiche tiefgehende Wirkung beschieden sein, wie fie tn der ersten Aufführung bezeugt wurde, von der damals an dieser Stelle geschrieben wurde: Der ganze Zauber der fröhlichen, seligen Weihnachtszeit kam unter den Klängen aufs Neue über die Zuhörer, und hielt fie bis zum letzten Ton gefangen! • *H. Stadtlheater. ES wird wohl die gestrige Aufführung von Schillers „Wilhelm Teil" die .erste in Gießen gewesen sein und gebührt für die Jnscenesetzung dieser der Direction Kruse-Helm vollste Anerkennung, zumal auf einer in jeder Beziehung mangelhaft und un- I praktisch angelegten Bühne, wie eS die hiesige ist, der Schwierigkeiten eine Menge vorerst zu überwinden find, um nur einigermaßen den Jllufionen der Handlung gerecht werden zu können. Jedoch verstand eS die Regie, unsere gefürchteten Besorgniffe und Erwartungen günstig auszugleichen, sodaß die Wiedergabe tu würdiger Weise fich gestaltete und der Abend einen recht befriedigenden Verlauf nahm. Die Titelrolle hatte als Gast Herr Oscar Bohn« vom Kölner Stadttheater inne. Ucber seine Leistung schließen wir unS der in gestriger Nummer veröffentlichten Kritik von Crefeld über seine dortige Wiedergabe der gleichen Rolle I voll und ganz an. Der geschätzte Künstler feierte auch hier gleichen Triumph und wird in bestem Andenken bleiben. Bon den hiesigen Mitwirkenden erwähnen wir zunächst Herrn Goldbach, welcher als Arnold von Melchthal eine I schätzenSwerthe Leistung geboten. Seine Sprache war über- I zeugend, seine Characterzrichnung eine festgehaltene und überaus ansprechend sympathische. Wir wünschen dem strebsamen Künstler nur eine noch klangvollere Durchbildung seines Organs und die volle Beherrschung der darstellerischen AuSdruckSwetse. Sein gestriger Erfolg möge ihm dazu ermuntern. Herr Schröder sungirte als Landvogt Geßler und wußte durch fesselndes Spiel spannendes Jutereffe wachzurufen. Besonders lobenswerth ist, daß er keine manierte Theaterfigur schuf, sondern einen im Geist deS Dichters erfaßten Character. Als Freiherr v. Altinghausen hatte Herr Kun ert eine ihm gut liegende, dankbare Rolle. Er führte diese in großartig schöner Weise durch. Herr Frttzschler (Werner Stauffacher) und Herr Peickner (Walther Fürst) waren beide am richtigen Platze und schufen lebenswahre Gestalten. Herr Schalter als Ulrich von Rudenz genügte nicht in vollem Maße. Seine Dkclamation, die meist nur den Anlaut hervorhob, sowie oft durch zu hastiges Sprechen störte, verlor dadurch. Einige Momente gelangen recht befriedigend. Möge sorgfältiges Studium dem bereits öfter aufs Beste bekundeten Talente des jungen Künstlers die richtigen Wege bahnen. Alle anderen Mit- | wirkenden erfreuten durch gute Wiedergabe der innehabenden i Rollen. Der Beifall des sehr gut besuchten HauseS war [ stürmisch, sodaß vollste Annerkennung über daS Gebotene fich darin docuwentirte. — Werfen wir einen Rückblick über die nun abgelaufene Theatersaison unter der Direction Kruse-Helm, so können wir mit Freuden constatiren, daß Nichts unversucht geblieben, das Interesse für diese bildende schöne Kunst hierorts zu heben und zu fördern. Wir find auch der Ueberzeugung, daß bet der nächstjährigen Fortsetzung der Spielzeit dieses Bestreben tu gedeihlicher Welse fortge- führt wird. Es wäre nur daS Eine zu wünschen, daß unsere Einwohnerschaft, insbesondere der Lehrstand, die Beamten und Studtrenden, welche zum großen Thetl auch dem Theaterverein nicht angehören, dem Unternehmen bessere Unterstützung zu Theil werden lassen mögen. Ist dies der Fall, so können auch weitgreifende Besserungin tu einzelnen dürftig bedachten Ressorts eintreten. Und dabet gewinnen beide Th eile. — Der Direction und dem scheidenden Künstler- Ensemble ein „Auf Wiedersehen!" •* Gültigkeits-Erklärung. Die zweite Abtheilung des Reichstages erklärte die Wahl des Abg. Köhler, (erster Hesfischer Wahlkreis) dessen Mandat vom Reichstage, nachdem dieser zum Postagenten ernannt worden war, für erloschen erklärt hatte, nachdem er wiedergewählt ist, für gültig. •* eine schöne Weihnachtsgabe. Recht viel Kopfzerbrechen macht eS manchem jungen Ehemanne, was er seiner lieben Ehegattin zu Weihnachten unter den Christbaum legen soll. Nach langem Hin- und Herüberlegen, nach vielmaligem Durchblättern der verschiedensten Kataloge entschließt man fich endlich zu irgend etwas Modernem auf den Körper oder zu etwas für die gute Stube. Wir möchten Vielen eine andere Weihnachtsgabe Vorschlägen. ES ist daS keine, die schillert und blinkt- es ist daS ein Stück Papier, daS vielleicht zunächst mit recht sonderbaren Augen betrachtet, aber mit den Jahren immer mehr gewürdigt werden wird. Denn dieses Papier erzählt von selbstlosester Fürsorge für Weib und Kind seitens eines Gatten und Vaters. Die Weihnacht-- gäbe, die wir im Sinne haben, ist eine LebenSversiche- rungS-Poltce. ’• Wie kam» man Porto sparen - In Anbetracht deS bevorstehenden WeihnachtSfesteS dürfte es für die Absender von Chrtstfestgaben von Interesse sein, zu erfahren, wie man Porto sparen kann. Bei Sendungen über 20 Meilen (3. biS 6. Zone) laffen fich durch zweckmäßige Verpackung resp. durch Eintheilung der zu versendenden Gegenstände in mehrere Packete nicht unerhebliche Porto Ersparnisse bewirken. ES beabsichtigt beispielsweise Jemand, mehrere Gegenstände, im Gewichte von zusammen 10 Kilo zu versenden und sormirt hiervon nur ein Pocket, so zahlt derselbe an Porto innerhalb der dritten Zone (bis 50 Meilen) Mk. 1.50, innerhalb der vierten Zone (bis 100 Meilen) Mk. 2.—, innerhalb der fünften Zone (bis 150 Meilen) Mk. 2.50 und innerhalb der sechsten Zone (über 150 Meilen) Mk. 4.—, | während, wenn die betreffenden Gegenstände in zwei Packrten zur Versendung gelangen, daS Porto für alle (zweimal 50 Psg.) eine Mark betragen würde. Die geringe Mühe, zwei Packete anzufertigen (man kann auf eine Begleitadreffe bis drei Packete bringen), würde fich im vorgeführten Falle z. B. bei einer Sendung aus sechster Zone mit zwei Mark Porto Ersparniß bezahlt machen, und eS wird leicht sein, unter Benutzung der obigen Porto-Tabelle eine vortheilhaste Packet-Eintheilung zu treffen. Schließlich fei noch bemerkt, daß fettens deS Publikums vielfach versäumt wird, aus Sparsamkeitsrückfichten Packete werthvollen Inhalts unter I Werthangabe zu versenden. Dabei wissen Viele nicht, daß die Gebühr hierfür bis zu 600 Mark nur 10 Pfg. beträgt. Freiensteinau, 15. December. In Steinau hat fich schon vor mehr als 2 Jahren eine Vereinigung gebildet, ’ welche den Bau einer Bahn von dort an die Linie Gedern— Lauterbach betreibt. Dieselbe soll von Steinau über Ulmbach, Freiensteinau nsw. führen und bet Gratnfelb—Grebenhain etnmünden. DaS Terrain bietet keine nennenSwerthe« Schwierigeriten, und wo fich eine solche in den Weg stellt, I läßt fie fich durch eine Umiührung beheben. Die» wird namentlich bei Ober-Moo» vothwendig werden. Soweit die projectirte Bahn preußisches Gebiet berührt, find die Vermessungen fertig. Um die Sache auf der Darmstädter Seite tn Fluß zu bringen, veranstalteten die Steinauer Herren s. Z. hier eine Versammlung und veranlaßten die Wahl eines Comitö», welches die nöthigen Schritte auf der Dies- feite thun sollte. Von einer dahinzielenden Thätigkeit dieses Comitös hat man aber bis j tzt noch nicht» gehört. Wahrscheinlich sagte man fich, daß die Mühe umsonst sein werde. Nachdem nun aber der preußisch-hessische Elfenbahnvertrag zu Stande gekommen ist, oder doch näckften» zu Stande kommen wird, verspricht man fich auf preußischer Sette Erfolg von den Bestrebungen. Von Steinau gehen daher jetzt wieder Anregungen ans, den Plan energisch zu verfolgen. Man hofft um so mehr auf Verwirklichung de» ProjectS, als man diese neue Linie bis ins Bayerische fortzusühren gedenkt. Wie man hört, interesfirt fich der Landrath deS Kreise» Schlüchtern sehr für diese Angelegenheit,- auch die zuständigen höheren Behörden sollen derselben wohlwollend gegenüber stehen. Darmstadt, 15. December. Die Strafkammer II verhandelte gestern gegen den Jakob Schuchmann I. vcn Crumstadt, der am 17. October d. I. bei einem Treibjagen in dem Dornheimer Wald einen Treiber durch einen Schrotschuß tödtete. Der Sachverhalt ist folgender: Am genannten Tage hielten die Pächter der Dornhetmer Jagd in dem nördlich von Dornheim gelegenen Walddtstrict (Hirsch- Horst) eine Treibjagd ab, woran sich etwa 20 Schützen be- theillgten und wobei man 15 Schulknaben als Treiber verwendete. Das zweite Treiben betraf ein durch drei Schneisen, Sauweid-, Eschen- und Lange Schneise, gebildete» Dreieck. Die Jäger waren auf diesen Schneisen verthetlt aufgefhflt, der Angeklagte stand auf der Langen Schneise. Nachdem die Trelberlinie bereits etwa 40 ©dritte von dem Stand- orte des Angeklagten vorbei war, hörte er hinter sich in dem bereits getriebenen Theile des Waldes ein Geräusch, von dem er nach der Art und Weise seines Näherkommen« annahm, daß es von einem Reh, da» durch die Treiberlinie zurückgegangen fei, herrühre. Sehen konnte et nicht», da gerade an der Stelle, wo er stand, der Wald und namentlich der Rand desselben mit sehr dichtem Unterholze, namentlich Dornbüschen, bewachsen war. Als das Geräusch fich bi» auf 2,20 Meter genähert hatte, erblickte er durch eine handgroße Olffaung in der Belaubung etwas Graue», auf da» er sofort, tn der Meinung, eS fei das Reh, seine Flinte ab- drückle. Auf den auf den Schuß erfolgenden Schrei fab man nach und fand den zehnjährigen Schulknaben Philipp Krumb von Dornhetm tobt am Boben liegen. Die ganze Schrotladung, man zählte 76 Schrotkörner, war demselben in die Brust gedrungen. Der Knabe hatte, um fich gegen die Nässe deS Waldes zu schützen, einen bräunlichen Sack um den Kopf und die Schultern gelegt, die Farbe desselben hatte die vollständige Täuschung Schuchmanns hervorgerusev. Direct neben dem Getödteten befand fich ein zweiter Knabe, der unverletzt geblieben war. — Schuchmann ist bereit« 64 Jahre alt und geht schon 43 Jahre auf die Jagd. Das Gericht verurtheilte ihn in eine Gefängnißstrafe von neun Monaten. WS Darmst. Ztg. VerMischtes. * Berlin, 15. December. In der vorigen Nacht starb hier eine Frau Bremer, welche im Jahre 1794 in Frank furt a. O. geboren war, also ein Alter von 102 Jahren erreicht batte. ♦ Bremen, 15. December. Der „Salier" ift, wie nunmehr festgestellt werden konnte, um 3 Uhr Morgen» durch heftige Brandung auf Klippen geworfen worden, wodurch da» Schiff zerfchmetterte und sofort zum Sinken gebracht wurde. * Lübeck, 15. December. Gestern Abend entstand in NauckeS CtrcuS Bariöte großer Schrecken dadurch, daß eil Bär von der Bühne unter das Publikum drang, da» in wilder Flucht den CircuS verließ. Einige Damen wurdet ohnmächtig. Der Bär wurde jedoch bald wieder ergriffen. ♦ Afchaffeaburg, 15. December. In der Zün^waaren- fabrik von Ludwig Cromer ist heute Nachmittag 6Vs Uht mit fürchterlicher Detonation der Füllraum In die Lnfi geflogen. In demselben waren 16 Mädchen beschäftigt von denen aus den Trümmern bis jetzt vier tobt und -ehr schwer verletzt hervorgezogen wurden. Ecenio wurden -we Männer schwer verletzt. Ob noch wehr Verunglückte fiä unter den Trümmern befinden, konnte noch nicht sestgestell werden, da die AusräumungSarbeiten wegen der Dunkelhet nur sehr langsam vor fich gehen. An den RettungSarbeitel । beteiligen fich die Feuerwehr und da» hiefige Militär. • eine wenig schöne Aer-tec,murren, scheint tn den Städtchen Schildau (Prov. Sachsen) zu herrschen. I' einem dortigen Blatte erschien das folgende charakteristische Inserat eines ArzteS: „Einem hiefigen Einwohner ist wiederum gelungen, einen jungen Arzt zur Niederlaffong « Schildau und zum Einzuge in dessen leerstehende Wohnvo, zu bewegen. Obgleich ich weiß, daß die Wirksamkeit au, dieses Arztes hier am Orte nicht von langer Dauer feil wird, will ich dieses Mal der Sache nicht ruhig zuschauei und gebe folgende Erklärung ob: 1) Allen denen, welche di: Hülse des jetzt zugezogenen Arztes in Anspruch nehme-, I werde ich nie wieder ärztlichen Beistand leisten. 2) In o< I neuen Rechnungen, vom 15. October d. IS. ab, bl» all Weiteres werde ich Jedem in Schildau und Umgegend, °i es wünsart, die Hälste des daran angesetzten Betrage« erlassen. Weiteren Nachlaß biS zur Behandlung ganz behalte ich mir vor." • Einen Unmenschen hat man in dem calabrischeu I Slmigliano verhaftet, der seit Jahren den Klndermo» Behördliche Empfehlt, Sl.SWM Anläßlich deS 6eoo wird, \omot btn direkten Per <81ltlgltlt%bautr der [9- und den folgend AückfadrtarlmbiSz ünschließltch oerlänger! . Kr-ib« Stillt U 8tei Seöfs ^/ersteiget Holzverst! ta Gießener ben * ^»6, Vormittags (offen im District S Algert werben: 86 Achten- unt w mit 44.77 fr 20“ 3.° »abel.ee H ' 2 ' 2° - Aspe, 81rger„ei licht * "T brini e&Jrt tt’Or6, AlsholiS«^ unb belMt W SraokheitSbild- .Lbe Träume, f jSU«1iw*! Wlrh immer gereizt hon Last unb Wann «,z, »W-6-- »V erannto«1”"'”1* 1 ftothttiaker magert >j, Tadelkalo e, jer durch bte Traaksuchi gefördert. Sogar tut bei ben Alkohol rrkalmt »otben. v rechten Lange, währ greife bei der linken stabiam folgt oft r zeitig bie Langen, c unb einen plötzliche» hat bie Trunkiucht । in anderer Seziehan reich, ater auch für hauptarsache der z der chronische Alkoho bat nicht energisch vekämpfang aber g bchankftätten unb o durch ben festen W- vier, Wein, Grog, gibt fich selbst Gesei mündigen Kindern, l kann, Spirituosen e entvickelung leidet i ruristhtes „bn. I» in «°ch"> Wl" I er, weite | , alfo ein Wtti »««101-* de |ofi . Iren ,.?°° S'ek,« .. 'tat* ' Imiabtiin tn btn r,w •«Sä1*»’&*■ \ ö »ttben k" Mrt gn* * bexflbrt r, die **55 ejWft ** NiLt £,1, $alt, '"^'belüfte S.1'*« »ttle. 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Alle Alkoholiker zeigen dasselbe KrankhettSbild: Nachts schweres Alpdrücken und aufregende quälende Träume, früh Morgens starke Verschleimung, taa«. öb« charae.eriftischesZittern der Finger (sogenannten Tatterich), RftbbeIn' Jucken und Sl.chen der Haut. DaL TastaefÜol wird immer gereizter, die Empfindlichkeit gegen den Wechsel von Lust und Warme wird immer gröger. Verschiedenartige Bergiftungsrrsch.inungen treten auf. Wahrend die geistigen hkrhältnißmäßtg wenig leiden, werden die unteren Gliedmaßen oft von Lähmung befallen. Der Wein- und Branntweintrinker verfällt ins Delirium tremens, der Ab- Mnt^r‘n^Cr bon 2-og zu Tag erschreckend ab. Auch bie Tuberkalo e, jene verheerendste aller Krankheiten, wird durch die Trunksucht in einem früher nicht geahnten Grade gefördert. Sogar eine ganz bestimmte AnfangSform, die uur bei den Alkoholikern voikommt, ist bei der Tuberkulose erkannt worden. Ihr Sitz ist hinten an der Spitze der rechten Lunge, während die gewöhnliche Tuberkulose vorzugsweise bei der linken Lungensp tze beginnt. Diesem Anfangs- ftadium folgt oft eine allgemeine Schwindsucht, die gleich- teitig die Lungen, das Bauchfell und die Hirnhäute ergreift und einen plötzlichen Tod herbeisührt. In unzähligen Fällen hat die Trunk,ncht Verarmung ganzer Familien im Gefolge, in anderer Beziehung bildet fie, was namentlich für Frankreich, aber auch für gewisse Gegenden Deutschlands gilt, eine Hauptursache der zunehmenden Entvölkerung. Es ist also der chronische Alkoholismus auch ein schweres sociales Uebel, das nicht energisch genug bekämpft werden kann. Diese Bekämpfung aber geschieht weniger durch Verminderung der Schankftätteu und off cielle Verweigerung der Getränke, als durch den festen W.llen jedes Einzelnen, sich im Genuß von Bier, Wein, Grog, Schnap« zu mäßigen. Der freie Mann ßibt sich selbst Gesetze — das gilt auch in der Mäßigkeit. Unmündigen Kindern, wie man eß leider nicht selten beobachten kann, Spirituosen einzufüllen, ist Frevel. Ihre WachSthum- entwickelung leidet unendlich. 1 werden in allen | Preislagen angefertigt in der Brühl’schen Univ.-Druckerei Schulstrasse ?. ••feen 1 Weihnachtsgeschenken Passend, Literatur und Kunft. , , “ £ ar : 6-, 0 ■j »ÄM . o:.« Wllh. Wlrslg, Handschuh-Fabrik bu Selters weg* IO Grosse Auswahl in flecht Ziegenleder-, Glace-, Ooxcin-, Wildleder-, Seide- und Trient-Handschuhen in allen Preislagen. Anfertigung der Handschuhe nach Maass!! Neuheiten iD Cravattenfl Shlipsen, Hosenträgern, Tricotagen, Kragen, mkm Manschetten und Manschettenknöpfen. 10n4 Apricosen, fst rnlif., Apselringe, „ amerik., Apselschnihen, „ ZLirnen, „ SLkl. ZSrünessen, „ ifal. „ Pflaumen, sst. türk. hin. Sorte«, Pflaumen, fst. Ksrdeaor empfiehlt billigst 11011 L. Kalkhof. 3 Mir. schönen Cheveot zu einem Anzuge passend, schwarz, braun und blau, versende ich für 9 Mark. Muster gratis und franco. 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Auf Ihre gestrige Anfrage theilen wir Ihnen höfl. mit, dass unsere ge- sammten Abnehmer am dortigen Platze unsere Wäsche unter den gliche« Bedingungen und nach demselben Preistarif beziehen, wie Sie. Eine Uaup^ niederlage haben wir also dort nicht errichtet. Wir empfehlen uns Ihnen Beobachtend (ges.) Mey & Edlieb. Da die Unterzeichneten ebenfalls Niederlagen der Stoffwäsche m Men & Edlich haben, sehen sich dieselben veranlaßt, Vorstehendes t*r Kenntniß zu bringen. 1,001 c. Steinhäuser. Jul. Moos. H. Kühn. Ottmar Köhler. -----------Tuppentvürre in Original»Fläschchen von 65 Psg. an ist zu haben bet Adolf Lenhard, Specereiwaarenhandluna. Maggt's Suppenwürze ist der Liebling der Hausfrauen und Köchinnen und wird dieselben als praktisches Weihnachts- Geschenk angenehm überraschen. Seltersbergvcrein. Versammln«- de« 17. Decbr. 1896, 8 Uhr «beud- bei Seibel. IC97u] Ein Schlaffer, selbstständiger Arbeiter, sofort gesr-cht. 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