1896 Freitag den 17. IM Stt Zlintr- und Anzeigrblatt für den Ureis Gieren. Hratisöeikage: Hießmer Aamitienökätter. •Ms Gaffel, 15. Juli. Die Nennungen für das am vorfindet, eine eigene Industrie entwickelt. X. S»a PÄ in unserer Marine rur Berwendum Garten 20. Juli: = Schlichte, altmodische E- erzählte m.r ,.tzt frelmüM. daß d.-!-^°be« W*“** Da tauchte plötzlich baß Angesicht des Fremden vom vahnhofe vor meinem Geiste auf und ich hörte fort und fmtt (.in Droan. als er die Worte zu mir sprach: zotiKD. Alle Annoncen-Bureaux de- In- und Ausländer nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. 'Namminn 5?' * eß in unserer Marine zur Verwendung kommt, ist eine dunkelbraune ölige Flüssigkeit, die in Tankß an Bord aufbewahrt und durch Rohrleitungen direct zu den Kesielfeuer- ungen geführt wird. Die Zuführung zu dem Feuerungß- raum erfolgt durch sogenannte Düsen, die in die Stirnwand der Keffel eingesetzt find und durch die das Masut mittelst Wafferdampfeß etngeblasen wird, so daß es sich wie ein Sprühregen verbreitet und eine sehr lebhafte, gleichmäßige Flamme ohne Rauchentwickeluug erzeugt. Will man hier von den Bortheilen sprechen, welche die Masutfeuerung der Heizung mit Kohle gegenüber hat, so find eß in ersterer Linie der größere Heizwerth, die Billigkeit und der wesentlich vereinfachte Keffelbetrieb. Mit 1 Kg. bester Kohle lasten sich etwa 10 Kg. Master zur Verdampfung bringen, während 1 Kg. Masut 16 bis 18 Kg. zu verdampfen vermag. Auch der Preis stellt sich 40 bis 50 pCt. billiger als bei der Kohle, und während die Arbeit des Feuerns sich bei der Kohlenheizung ungemein schwierig und anstrengend gestaltet, wird sie bei der Masutheizuog auf daß geringste Maß zurück- geführt und erfordert nur ein kleines Personal, selbst bet großen Kestelbetrieben. Eß ist ferner für Kriegßschiffe von großem Werthe, plötzlich über viel Dampf zu verfügen, um eine forcirte Leistung ihrer Maschinen zu erzielen. In diese Lage kommen namentlich sehr leicht die Torpedoboote, wenn eß einen nächtlichen Angriff auf feindliche Schiffe gilt. Während eine Dampfentwickelung bei der Kohlenfeuerung immer von dem Grade der Verbrennung der Kohle abhängt, tritt diese bei der Masutheizung sehr rasch ein, da sofort eine den ganzen Feuerungsraum erfüllende, starke Flamme vorhanden ist und eine schnelle Dampfentwickelung in dem Keffel in überraschend kurzer Zett etntrttt. Ein weiterer Vortheil ist die kaum wahrnehmbare Rauchentwickelung. Ein mit Masutheizung fahrendes Torpedoboot oder größeres Schiff macht seine Fahrt durch da» Wasser, als ob eß von einer unsichtbaren Kraft geschoben würde, von der mau sich keine Rechenschaft zu geben weiß, da ihr Zeuge, der Rauch, fehlt, der sonst in schweren, schwarzen Wolken in kürzeren oder längeren Zwischenräumen auß den Schornsteinen aufsteigt und sich oft wie ein dichter, schwarzer Schleier über dem stark wachsenden Verbrauch dieses DeftillationsproducteS hat sich in der Nähe voa Halle, wo sich das Rohmaterial ----------- Das Masut, wie Möbel und ein etwas verschwärzteS Oelbild der Madonna della sedia bildete die einzige Einrichtung desselben. Die Fenster waren vergittert- allein trotzdem ich beim Anblick derselben an jene entsetzlichen Standen im Polizetbureau erinnert wurde, so heimelte mich doch der friedliche Eindruck dieses Gemaches mächtig an. Nach endloser Wanderung in einer Wüste erschien mir dieser stille Platz als Oase. In einem hochlehnigen Seffel zurückgesuuken, so daß die kleinen Beinchen den Fußboden kaum berührten, das blonde Köpschen seitwärts geneigt, saß hier ein -arteS, etwa neun- jähriges Mägdelein, welches sich bet meinem Eintritt erhob Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für d« -kgenden Tag erscheinenden Nummer bi» Norm. 10 Uhr. vierteljähriger 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Nedaction, Expedition und Druckerei: Zchnlstrahe Ar.1. Fernsprecher 51. Truppe. 2% bis 8 Ihr geöffnet, v wib 7 llhr. 20 Psg. nd des ganzen Tages, ist b i Garten auf 50 W Sonntag den 26. Juli hier stattfindende Rennen des hessischen Rettervereins sind außerordentlich zahlreich etngegangen. Für das große Jagdrennen, Preis 5000 Mk., sind bereits 21 Pferde, eine hier bisher ungewohnte Zahl, angemeldet. Ebenso find zu dem sndLen Rennen viele erstklassige Pferde angemeldet. ♦ Frankfurt a. M., 15. Juli. Die Samoaner im Zoologischen Garten haben Freitag noch einmal Schlachtfest. — Wieder wird ein ganzes Schwein, nach ihrer Sitte mit heißen Steinen gefüllt, in der vom Donnerstag der vorigen Woche her bekannten Weise in heiße Steine und vlätter verpackt gebraten, von den Männern zerlegt und in feierlicher Sitzung verspeist werden. — Sonntag ist wieder der Eintrittspreis sür den Zoologischen Garten auf 50 Pfg. ermäßigt und Montag schließen die braunen Gäste ihre die Wafferfläche lagert. Grade der Umstand der kaum wahrnehmbaren Rauchentwicklung kommt den Torpedobooten zu Gute, deren Aufgabe es ist, sich unbemerkt mit voller Fahrt an ein feindliches Schiff heranzuschleichen, um einen sicker treffenden Torpedo zu lanctren. Der ausstetgende Kohlen- rauch wird jedoch nicht selten zum Verräther einer heran- nahenden Torpedoflotille, auf die, sobald sie bemerkt wird, auch schon die leichtern Schnellladekanonen gerichtet find. Doch dieses nur nebenbei. ES soll hier nur auf eine inter- effante Neuerung im Marinewesen aufmerksam gemacht werden, die jetzt schon in unserer Marine einen hohen Grad von Bedeutung erlangt hat und um so werthvoller und epochemachender erscheint, als sie grade zu einer Zeit in Gebrauch tritt, da ohnehin eine gewaltige Umwälzung im KriegSschtffmaschinenban vor fich geht. Wir meinen die Einführung der Wafferrohrkeffel auf sämmtlichen Neubauten unserer Marine. Eine Combination der Masutheizung mit diesen schon an fich raschen Dampf-Erzeugern, wie fie ge- plant ist, bezeichnet einen außerordentlichen Schritt vorwärts, und es eröffnet sich bei dieser Betrachtung dem Kriegsmarine- wesen eine weite Aussicht. ES werden von anderer Sette Bedenken erhoben gegen die Sicherheit der Masutheizung, insofern das Bersten einer Granate innerhalb eines gefüllten Tanks durch AnSfließen des Inhalts und Entzündung bet Berührung mit den Keffelfeuern eine große Gefahr für daß Schiff in fich schließe. Dieser Möglichkeit ist man zwar ausgesetzt: doch welchen vielseitigen Gefahren der Vernichtung durch die neuen Kampfmittel ist ein Schlachtschiff nicht überhaupt ausgesetzt? Die Praxis wird auch hier Mittel und Wege finden, diese Gefahren auf das kleinste Maß zu beschränken. Jedenfalls ist man zu der Ueberzeugung gelangt, daß die positiven Vortheile der Masutheizung ihre möglichen Nachtheile so sehr überwiegen, daß man ihr in unserer Marine ein sehr großes Feld eingeräumt hat. Daß auch fremde Marinen diese wichtige technische Neuerung schätzen, geht aus der Thatsache hervor, daß die österreichische Marine zur Zett zwei ihrer Offiziere, einen Corvettencapitän und einen Maschineningenieur zu ihrer Belehrung nach Wilhelms- Haven gesandt hat. Dieselben machen ihre Studien an Bord des Panzerschiffes 2. Kl. „Siegfried", das, wie eingangs erwähnt, eine vollständige Kesielanlage für Masutheizung hat, von deren Leistung man sehr befriedigt ist. schölten sei. . . , Beim Verhör habe fie herzbrechend geschluchzt und fort- gesetzt behauptet, der Fünsztg-GuldenSchein sei ihr auf unerklärliche Weise abhanden gekommen. Kein Mensch könne ihr daher verdenken, daß fich in ihrer Verzweiflung über den Verlust des Geldes ihr Verdacht auf ihre Reisegefährtin gelenkt habe. Da der Frau eine böse Abficht, beziehungsweise ein ErpreffungSversuch nicht nachzuweisen gewesen, habe man fie ihrer Haft entlasten wüsten. Jndeß würde fie noch eine Weile polizeilich beobachtet werden. Mir konnte das wohl einerlei fein! — So endete mein Abenteuer im Polizeibureau von P . .. . — — — Als ich endlich wieder auf die Straße trat, brannte die Mittagssonne des heißen Julitages bereits auf mich nieder. Der Zug nach H... ging, wie mein Fahrplanbuch mich belehrte, erst gegen 6 Uhr Nachmittags ab. Somit hatte ich einen halben Tag vor mir. Was sollte ich in den langen Stunden beginnen? Die Sehenswürdigkeiten der Stadt waren mir zur Genüge bekannt und nach dem Vorgesallenen trug ich auch kein Verlangen danach, mich zu amüfiren. Einzig nur ein sehnsüchtiges Bedürfniß nach Ruhe regte fich in meiner Brust. , v , In ein Hotel zu fahren widerstrebte mir- da besann ich mich glücklicherweise, daß eine Cousine meiner Mutter als Ordensschwester im »sacre coeur" zu P ... weilte. Ja, dorthin, nach jenen stillen Mauern, wollte ich meine Schritte lenken — dort würde man mir schon für einige Stunden Rast gewähren. Meine Koffer hatte ich direkt nach dem Bahnhofe befördern lasten. Ich frühstückte schnell im ersten besten CaföhauS und fuhr eine Stunde später nach dem Kloster hinaus. An der Pforte deflelben wurde mir der freundliche Be- scheid, daß Mutter Ludmilla, meine Tante, gerade in der Klaste beschäftigt sei- man würde ihr jedoch Mtttheilung von meinem Besuche machen, ich möchte mich einstweilen nur ins । Sprechzimmer begeben. Es war ein mittelgroßer, gewölbter Raum, wohin die „Dame" eine CauzleirathSwittwe aus P . .. wäre, die zwar in kümmerlichen Verhältnisten lebe, indeß völlig unbe- Ur. 166 Awettes Blatt Ä* «b« und artig knixte. Erft nach einer Aufforderung meinerseits ließ eS fiq wieder in den tiefen Sitz herabgleiteu. Der Anzug der Kleinen verrteth mir die Klosterschülerin. Ich setzte mich ihr gegenüber ans Fenster und betrachtete wohlgefällig daS anmuthige Bild. Welch seltener Zauber lag über diesem lieblichen Kinder- geficht, daS, von blondem Kraushaar umrahmt, einem Maler zum Modell als EngelSköpschen hätte dienen können. Allein auch ein Zug von Schwermuth lagerte um de« lieblichen Mund und die tiefblauen Augen blickten zuweilen traurig, als ob ein heimliches Weh an diesem kleine« ^^^,^Du erwartest wohl Deine liebe Mama hier zu sehen?" fragte ich in warmem Tone und nickte dem holden Wesen freundlich zu. . _ ,,O nein, Mama ist tobt. Bor biet Jahren starb sie unb seitbem bin ich hier im Kloster," entgegnete bte Kleine zwar schüchtern, boch iu treuherziger Offenheit. „ArmeS Ktnb, bas ist sehr traurig für Dich. Aber hier bei ben guten Klosterfrauen bist Du ja so prächtig versorgt. Alle junge Mäbchen weilen gern im „sacre coeur » meinte ich tröstenb. Ja, sehr gern. Nur ist mir oft so schrecklich bange nach zu Hanse, baß ich viel weinen muß. Ich bin boch noch so klein," versetzte sie mit einem trübseligen Blick. (Fortsetzung folgt.) Feuilleton. Um fünfsig Gulden. Novelle von Doris Freiin von Spättgen. (5. Fortsetzung.) Der chieß««er Anztt-er erscheint täglich, mit Ausnahme be» Montag». Die Gießener >e«UU*eUttex werden dem Anzeiger »dchenttich dreimal bngelegt. sein klangreiches Organ, als er die Worte zu mir sprach: .Dürfte ich für Sie eintreten, Gnädige?" Sonberbar, jetzt im Moment bereute ich fast, ihn nicht int seinen Beistand gebeten zu haben. Er sah wirklich vertrauenerweckend und dabei so vornehm aus. Dieser sichere, selbstbewußte Blick konnte unmöglich der eines Schwindlers «der Abenteurers sein. Dabei sprach er von einer Sehnlich- leit, die ihn veranlaßt hatte, sich mir zu nahen. Gewiß war er ein verheiratheter Mann- er besaß vielleicht eine Tochter, die au mich erinnerte. Ich war thöricht gewesen, seine Karte zurückzuweisen. Irth und Hilfe eine- erfahrenen Mannes waren hier un° ^^tz^Undfür sseine u'ir so offen gezeigte Theilnahme hatte ich ihn noch gekränkt) durch Kalte verletzt. Das that mir jetzt wirklich leid. — Stunde auf Stunde verrann — ich vermochte kaum mehr iu denken und war schließlich völlig apathisch geworden. Da — endlich öffnete fich meine Kerkerthür und der alte Polizeibeamte W Überschritt die Schwelle. An seinem GefichtSauSdruck und seiner Haltung bemerkte ich sofort, daß, Nachricht auS X. . . eingetroffen und er ge- kommen war, Mir die langersehnte Freiheit -urückzugeben. Mit dnejm mir fast überflüssig dünkeuden Wortschwall drückte er jetzi sein Bedauern auS, mir gegenüber vielleicht gar zu stremge Maßregeln ergriffen zu haben. Mein er wäre ein al-er Beamter und durch jahrelange Praxis zu dem Vrundsatze gekommen, fich niemals, auch nicht durch die ge. tziuneudste ^Persönlichkeit, bestechen zu laffen. Selbstredend stüade meiner Abreise nun nichts mehr im Wege. „Unb meine Reisegefährtin?" warf ich, über den Eifer di- guten IfRanneß lächelnd, ein. mxer. Mchmer Anzeiger Keneral-Mnzeiger. iE'" Ds*>■»,M ("ereil. Mm*, A.'X* lng: Bericht. Ahr. Stiftungsfest, verschiedenes. Der Vorstand. Oil* i Herrngarten, ilche sür Kurgast eise biüigft. Bedienung. — ■ Mhrt werden. 605 Schaustellung. _ m M e * Die Masutheizung in der kaiserlichen Marine. AuS Wilhelmshaven wird der „Köln. Ztg." geschrieben: Seit einiger Zeit erheben fich an verschiedenen Punkten der Werft- und Hafenanlagen mächtige, eigenartig geformte BasfinS von 500 Cbm. Inhalt. ES sind die im letzten Mariueetat be- willigten Tanks zur Aufbewahrung flüssigen Brennmaterials für Kesselfeuerung, für deren Errichtung auf den Werften Wilhelmshaven, Kiel und Danzig 176006 Mk. veranschlagt find. Für Pumpvorrichtungen zum Füllen und Entleeren dieser Becken find ferner 90000 Mk. veranschlagt. Seit drei Jahren ist dieses Heizverfahren auf einer Reihe von Schiffen unserer Marine mit Vortheil eingesührt worden. Die ersten Versuche wurden auf einem Torpedoboot gemacht, kurz darauf wurde daS Artillerieschulschiff „Carola" thetl- weise, das Panzerschiff „Siegfried" und eine Torpedodivifion ganz dafür eingerichtet- jetzt sind nicht nur die großen Schlachtschiffe zum Thetl damit versehen, sondern mau hat auch schon die Neubauten unserer Marine für diese Keffel- pfg. ML seuerung eingerichtet. Während für diese Heizzwecke in der IbenbS: russischen und italienischen Marine die bet der Petroleum- X raffinerte gewonnenen Rückstände verwandt werden, läßt ncervi nufere Marine ein besonderes Destillat aus der Braunkohle, 6511 das Braunkohlentheeröl oder „Masut", Herstellen. Bei Gasthaus „Zum weißen Loß u 6465 Badeanzüge, in »Ufte«.__ Iußboden-Knstrich Oelfarbe in allen Mancen, rnfA itnh hort frnrfnenb. Zwiebelkuchen rasch und hart trocknend, Leiuölfieeatif zum Einölen, 6064 färbe in allen Farben, Bonn Gebr. Böhrle’s Franziskaner, Corsetts 2097 Schilfrohr Rohrgewebe, *t*£ Hiulifllll. Baumaterialienhandlung. 6310 _I—6310 öuumuiciiuiiciiyuiiuiuiiy. । an eine ernzernr yrrion. . ihhhbbmhhb' I 5720s Der mittlere Stock, Güd«tl«g Strebel-Tinte 5 I October^zu' Ermietheu Aufi MvUK vUVII’IWkIVWII ♦ j.Rickerscho Buchhandlung, Giessen. Wunsch auch Pkerdest^ll mtt Burschen, RQ. o zimmer. Nähere« «üdaula»« s. zimmer- 6328 ru verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Ri^KLNK! Frühkartoffeln TÄ,2 Proben daseM. — Druck uub Verlag der Brühl'lchen UuiversitalS-Buch. und gtrtabcndcrd (Pietsch * ^cheyd«) In •wt«. Stedackion: T. kcheyda. ein Kraftbier ersten Ranges. Wakzertract- Hehatt von 15—16 ptzt., also eins der schwersten Biere, die gebraut werden. Besonderer Wohlgeschmack. Größte Nähr- kraft. Bekommt vorzüglich. 18/1 oder 86/2 Flaschen für 3 Mark frei in» Han». — Telephon Ar. 47. — geschält und ungeschält, offeriren Jean Denn & Cie Mitosophenwald. | Von der Chicagoer Weltausstellung Samstag Abend: 62241 Hrankfnrierü*. 63 ist eine Wohnung, mittlere Etage, bestehend auS * ' fen Zimmern, Balkon, r, auf Wunsch auch 5848s Ein kleines LogiS zu vermiethen an eine einzelne Person, «fterweg 47. Haus und Waareuverkauf. Zweiter und letzter Termin zur Versteigerung des Hauses der Eheleute Seip zu Ockershausen (IV2 km von Marburg entfernt), in welchem längere Jahre die Kaufmannschaft erfolgreich betrieben worden, findet in dem Hause selbst zu Ockershausen am Montag, den 20. Juli, Bormittags 11 Uhr, statt. Gleichzeitig wird daselbst auch eine größere Partie couranter Ker* Mauusakturwaareu versteigert. — Auskunft wird auf dem Bureau des Rechtsanwalts Rohde in Marburg ertheilt. 6422 Schuster» \ JAVA- j Xkaffee/ eiugttrofle«. J. M. Schulhof l^ersteigerüngenT1. Freilsg den 17. Juli 1896,' Die practtsche und verständige Einrichtung dieses Buches, das gerade für den Gebrauch des mittleren und klei» nereu Landwirthe» zugeschnitten tft, | P. T, macht seine Führung ungemein leicht und dürste jedem Landwirth, der fich damit befaßt, überraschende Einblicke in seinen WirthschastSbetrieb und besten Ergebniffe liefern. Die Bücher bczw. die Tabellen reichen ans mehrere Jahre, weshalb ihre Anschaffung keineswegs kostspielig erscheinen kann. 63u9) Zum Verding der Lieferung von Geräthen (Schreinerarbett) tft Termin auf Dien»lag den 28. d. M.» Vormittags 10 Uhr, im dieSs. Geschöfls- zimmer anberaumt. Bedingungen liegen aus. Garnisonverwattnng nach Maaß oder Muster werden unter Garantie des guten PastenS in kürzester Zeit geliefert. Reiche Auswahl n Stoffen und Einsätzen. 5025 Geschw. Heerz, Utatnwtg 7. MheriroffeB au SchUhiiluittil Daulps-Kafftt-Kttlmmi ■■■ gegr. 1857 HMi zu 85, 90, 95 und 100 Pfg. das l/z Pfund. Verkaufsstelle: Gießen, H. Wallach, Marktplatz 8. 349 von Schuster in Wb' Bis zum 1. Oetober geben wir unser Ladengeschäft auf und verkaufen deshalb sämmtliche Kurz- und Wollcwaaren, Unterziehzeuge, Corsets, Kragen, Manschetten, Shlipse, Strümpfe, Handschuhe u. s. w. zu und unter Selbstkostenpreisen. Rothamel & Petry, Bahnhofstraße 3L NB. Machen noch besonder» darans anfmerlsam, daß dieser Un»verkanf ein reeller und nicht mit denjenigen der Ganderlager zu verwechseln ist, wir ”**”•£*• die sogenannten Schlenderwaaren geführt, auch jetzt nicht zngelegt haben; <6 ist deshalb Jedermann «ünstlge »«- legenhett geboten, wirttich gute Maaren t« billigen Preisen in kansen. Ue Ve Bernsteinlaölsarbe bester Fußbodenanstrich, per Pfund 90 dauerhaft — über Nacht trocken — höchster Glanz, Oelfarben Nuancen, zt-hllpähllk, Parqnttoadjs, Skcatif, gttoöi, gtrptafia, kackt, jjiaftl tft. billigst. 5425 Gustav Walter, MS-sbur^z. erhalten sind. Alsfeld, den 11. Juli 1896. Der Kreistechniker: Braun. B0N 2^‘)^gn®Of5ll^r Omnibus-Verbindung M 8tak A M-rburg-rstr-°> unb »urM Badehosen empfehlen billigst ^024 Geschw. Heerz, Neueaweg 7. ttss- General-Vertreter der Lctiea-Skstllslhast SlectrilUSl,-Werte vorm. O. L. Kummer St Co., Dresden. Installation electrischer Licht- und Kraft-Anlagen jeden Umfanges Lieferung und Aufstellung von Motoren. Beleuchtungskörper. Electrotechnische Bedarfsartikel. _ 3^ Billigste Kosten - Anschläge gratis. Zur näheren Auskunft ist bereit unser Vertreter: Wilhelm Gras, Mechanische Werkstätte, Liessen, Schlossgasse 17.2ssi Nachmittag» 2 Uhr, sollen im Pfandlocale zu Gießen — Seltersweg 11 — gegen Baarzahlung versteigert werden: Spiegelschrank, Sopha, Commode, Verticow, Kleiderschränke, Tische und sonst. HauSgeräthe, sowie 2 Schweine, Eichen-Stämme und Eichen-Bohlen. 6233 Kemmer, Piandmeister. Den verehrt. Damen die ergebene Mittheilung, das» zum ungenirten Erlernen des Radfahrens der grosse Saal von Steins Garten mir in liebenswürdiger Weise zur Verfügung gestellt wurde und nehme geschätzte Anmeldungen in meiner Wohnung, Bleichstrasse 7, jederzeit entgegen. Hochachtungsvoll Wilb. Hamel. Original MMe KröMMbcher wie solche in Moskau vertheilt wurden, zu haben bei Karl Rainstock, Uhrmacher und Optiker, 6467 Gettersweg 6._______ Bekanntmachung. Die bei Erbauung einer Brücke über die Ohm, im Sttaßm. zuge Nieder-Gemündeu—Burg-Gemünden, vorkommendenArberten und Steinhauer-, Zimmer-, Schlaffer- und Anstreicherarbeit, sowie die Lieferung von 16308 Kilo Walzersen sollen auf dem Wege der schriftlichen Anbietung vergeben werden^ Pläne und Arbeitsbeschreibungen Uegen Mf dem Dienstztmmer de Unterzeichneten in den Vormittagsstunden von 9-12 Uhr offen Mtd dre Angebote find ebendahin verschlossen mtt entsprechender Aufschr f sehen bis zum . „ 20. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, e'n’UtÄ,tc allgemeinen MnistertabBestimmungen, betreffend die Ver- qebung non Banardeiten tc. n°m 16. Juni 18S3, »trd v-rwt-,°n und bemerkt, daß Angebotssormulare gegen entsprechende Schretbg-bühr-n! auf dem Dienftzimmer des Unterzeichneten in der oben angegebenen Zett zu Täglich frische und Dickmilch, owie Waffeln.__^6 1 » X Derrmhcmdm ElWkihW des Coicen-IiiMllemkS. Noch nie dagewefen in Gießen. Oehlers Parguet-Wachs, Stahlfpähue, sowie alle sonstige« Artikel zum «»streiche« «nd Wichse« der AntzbSde«, empfiehtt 8007 Emil Fischbach- Versuchen Sie gefl. icy den vielfach preisgekrönten ür Damen und Kinder in allen!!——.—-«., . Preislagen. Bruffeler »atiritat. -|X=uAb6'.W . Marke P. D. empfiehlt I Gartenantheü, sofort zu vermiethen. Bernstein - Oel - Lack- jeden Montag, Mittwoch und Freitag von Morgens Badetücher, [Behördliche Anzeigenj Badehauben Neue seine Victoria. Halbverdecke,I Wh fnfctt ttffit? I HinkelSkXrupp,Frankfurt a.Al. eichte Selbstfahrer, elegante Braeks, l VjUlltlinil” | ^r. HJrachgraben 14» Geschästswagen, sowie gebrauchte, g-^-n gute Halbverdecke und offene Wagen ■ Denn & Cie ■ g-ÄiS-KÄr 3136 Butzbach. § SWevstroh u. Schalev Eien©nb.oilig, abzugeben. Puth, Marburgerftr.24. prämiirten biefiaen, empfiehlt 2284 Friede. Leo, Seltersweg. | Empfehlungen. | Schellfisch u. Cabliau, garanttrt frffch, im »Sabstock-. [6021 Ca. 50 Ctr. Kartoffeln (alte) werden billig abgegeben Näheres in der Exped. d. Bl. 6468 - I 5554s MansardenwohnunguebstMaster. l Sdjnmrt Zohanmsveereu wtun0vermiethrn. zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. VHN. Strack. Bahnhofstraße 5^ 8------!------ ------ 6450] Im Neubau, Si»marck- stratze 86, ist der mittlere und Man» sardenstock zu vermiethen._______________ 2936] MöblirteS Zimmer zu vermiethen. ,| Ntterwea r. Robert Haas, I 6248] Hammstratze 121 Mansarden. eeU«8w«0 18. lagiS iu -nmt-ta-n. -———r— I Näheres MÖttutöB* in «unven, 0133] Belle-Etage, Gttttr»thor 6», sowie I7 Zimmer mit Zubehör, per 1. October einfach und eoent. auch früher, zu vermiethen. * Daselbst auch ein hübsches Mansardenlogis, 4 Zimmer mtt Zubehör, sofort zu vermiethen- Näheres . _ , Arar»kf«rttrstratze 5, I 9 Uhr ab. eis? Hofbäcker Noll, ________Mäusburg 18. Verlag von Emil Roth in Gießen. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, sowie direct vom Verleger: Buchführung für den mittlereu und kleineren zandmrth, zulammengestellt von Ernst Ludwig Leithiger, Großh. Hesstscher LandwirthschaftSlehrer in Alsfeld. Zweite Auflage. GroßFol.-Format. Gut gebdn. Preise3. Gegen Franco-Einsendung von Jt 3.30 direct franco per Post. non Wilh. Hamel Ziestes, Bleichftr 7. Eigene Reparatur-Werkstätte. Glötzte Auswahl ui Fahrrädern, Zubehör und Neservetbellen Toileite-Cream Nur echt mit Harke PfiilrUg ■irki.Pfellrtng In Doten a IQ, iQu.öoPf., in Tuten a 40 u. 80 Pf. In den Apotheken ; und Drogerien. ^"'.7 Kü«t 2lii nschnnend" bttttfftnd: bl üüS°d-N°uhe Slautnselllhe ouW ■orien. . <= Gießen, den w Großherzog Bett.: AllSsührung b über ben Bett AHnzv a di- ®ä Wir erinnern Di Berfüguog vom 19. 3' noch nicht entsprochen! Wochen für die Prov Mit SrnthmMg 3nntrn unb btt 19703 wird iw Knorr Gersammlung aus Gruni unttx Änshrb' 24. ^un\ Mtz dir ni du Provinzichanpchad Sm Dienstag, D ßndet in Gießen Woch Die Marktzeit dm ttmber einschi. von 7 1 in Uebrigen von 8 Ul ßum Berkaus qi bit iammtiichrn in § i ^egeusiLnde des ffioi finb aber vorzugsweise Rniffe des Bodens, dzr Jagd und Fische 'o-vie von Blumen, Ps s Mm fi ^°Ee von Do iffro^n ÜB können. ,$n hast gewiß; >. *^D/ keine, ch "bl°nde Köpfchens lar Äutwort. l " und beul S fV° werden. « % AN« 6«t 61 er west,