Sonntag den 17. Mai M. 115 Zweites Blatt Aints- und Anzeigeblntt fflt den Uveis Gieren. ] Hratiskeitage: Hießener Jamikienbkätter 21mtlid?cr Ebcil rmpskhu erwähnen: ■ Lir.nt me von Anzeigen zu »er Nachmittag» für de» > p«l|fflton Tag erscheinendm Nummer bi» Sonn. IO Uhr. Kinder, wollten deS in wurde ES entstand eine entsetzliche Panik. Die Frauen sich auS den glücklicherweise fest verschlossenen Thüren voller Fahrt befindlichen ZugeS stürzen. Endlich der Zug mittelst Nothsignals zum Stehen gebracht, SierteljLhriger JWtexmndiyrrt» 1 2 Mark 20 Psg. mit Sringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Pfg. Nedaction, Lxpeditia» und Druckerei: -ch»car-heAr.7. Fernsprecher 51. l e Gießener Wfti.'UeaStäller w w- Dem Anzeiger « ilifrld) dreimal i »gelegt. . jhlH Der irtetnt täglich, . «d- »nähme de» ilentag». — Der Postdampfer „Friesland" der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 11. Mat wohlbehalten in Newyork angekommen. Verkehr, £awbe und VeUrwtrthschast- Lemdwirthe, gedenket der Hagelverstchernng! Ein tüchtiger Hagelschlag kann in wenigen Minuten alle! Hoffnungen de« LandwtrtheS auf eine gute Ernte vernichten. Dieser muß es daher als eine unendliche Wohlthat betrachten, daß er in der Lage ist, die ihm auS einem Hagelfchlag erwachsenden wtrth- schaftlichen Schäden zu Hellen, indem er seine Früchte versichert. Alljährlich gehen aber trotz der Verbreitung der Hagelversicherung noch ungezählte Millionen durch Ntchtbenutzung dieser Einrichtung verloren, und viele Existenzen werden dennoch geschwächt oder vernichtet. Heutzutage schlägt die Vernichtung einer Ernte viel tiefere Wunden als früher, und die Versicherung gegen Hagelschlag gehört ebenso zu den unumgänglich nothwendtgen WtrthfchastsauSlagen, und „Amertc. Theater", sowie Ermäßigung auf den Rennbahnen Hoppegarten, Earlshorst und Westend. — Hat der Fremde erst einmal alle Sonder»AuSftellungen durchgekostet, dann genügt fernerhin selbstverständlich die Erwerbung eines einfachen Entree- BilletS für 50 Pfennige, resp. an Elitetagen Mk. 1 zur Haupt-AuSstellung. Noch einige praktische Einrichtungen will ich erwähnen, bevor ich den Lesern einen Gesammtüberblick über das AuS- stellungSterrain gebe und meine Wanderung durch die Ausstellung selbst beginne. Sin Uebelstand, welcher sich nur leider allzu oft ereignet, ist der, daß man sich mit irgend einem Onkel oder auch Coufinchen em Rendez-vous in der Ausstellung giebt, sich verfehlt und die Unmöglichkeit am eigenen Leibe durchkostet, sich auf dem Rtesenterrain wieder« finden zu können. Hierin eine Abhüise zu treffen, war die Berliner Packetfahrt > Gesellschaft in sehr sinnreicher Weise bemüht. — Einige Schritte vom Haupteingang Nr. 1 entfernt, liegt rechter Hand der geschmackvoll auSgeftattete Pavillon der Berliner Packetfahrt'Actien'Gesellschaft, welche ein Buch aufgelegt hat, tu welchem mau unter jeden beliebigen Namen Eintragungen über Rendez-vous etc. gegen eine Gebühr von 10 Pfg. machen kann, wobei noch zu erwähnen, daß für den Nachschlagenden keinerlei Kosten entstehen. Mittheilungen an Angehörige und Freunde können auf diese Weise, nach vorheriger Verabredung, leicht übermittelt werden und dem lästigen Verfehlen ist hierdurch mit Sicherheit vorgebeugt. — Auch ein Fahrrad - AufbewahruugS • Institut ist geschaffen worden, in welchem 250 Maschinen untergebracht werden können. Für daS Aufbewahren der Räder wird eine Gebühr von 20 Pfg. berechnet. Gämmtliche Räder find gegen Dieb- die Militärpflichtigen, den Ladungen entsprechend, eine Stunde vor Beginn des Geschäfts zur Stelle sind. Gießen, am 14. Mai 1896. Der Civil-Vorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Commission des Kreises Gießen. Dr. Melior. stahl und Feuergefahr versichert. — Ist sich der Fremde vielleicht über irgend eine Fahrtverbindung nicht im Klaren, wünscht er eine Auskunft über eine Eisenbahnverbindung etc., so sei besonders auf das links vom Haupteingang in dem AuSstellungS«Gebäude selbst, im Bogengänge befindliche Stangen'sche Reise-Bureau aufmerksam gemacht, we!« cheS kostenlos gern jedwede Auskunft ertheilt. DaS Haupt- Bureau vom Stangen'schen Retsebureau befindet sich übrigen» in der Mohrenstraße 10, wo auch der officiell e WohnungS-NachweiS, welchen dieses Bureau übernommen hat, kostenlos stattfindet. Bei dieser Gelegenheit will ich noch betonen, daß der Reisende hier während der AuSstellungSzeit gar nicht die immerhin etwas theueren Hotels zu frequentiren braucht. Es find nämlich bereits über 150,000 Betten zum Vermiethen für ankommende Fremde angemeldet worden und find selbstverständlich Zimmer zu jedem Preise, also auch zu sehr mäßigen, zu haben. Ehe ich schließe, sei noch einer sehr practischen Einrichtung gedacht. Ueber da» ganze AuSstellungSterratn find Tausende von Stühlen vertheilt, und kann man, wenn man ein Abonnement, welches für den halben Tag 10 Pfg., für den ganzen Tag 15 Pfg. kostet, hierauf nimmt, diese Stühle überall benutzen, in welchem Theile der Ausstellung man sich auch immer befindet. — Außerdem stehen zahlreiche Stoßwagen zur Beifügung, in welchen sich eine Uhr befindet, die genau anzeigt, welchen Betrag der Fremde abgefahren hat- es ist dies die gleiche Einrichtung wie bei den Torametern. Die Viertelstunde kostet 50 Pfennige. — Schiff-nachrichten. Norddeutscher Lloyd, in Gießm vertreten durch die Agenten Earl LooS und I. M. Schulhof. Bremen, 13. Mat. sPer transatlantischen Telegraph.! Der Postdrmpfer Dresden, Capt. C. Steencken, vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, ist heute 5 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 13. Mat. sPer transatlantischen Telegraph.! Der Pofldampfer München, Capt. A. v. Collen, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist heute 8 Uhr Morgens wohlbehalten tn Baltimore angekommen. VerMychter • Lüchow, 11. Mai. Am letzten Donnerstag Mittag gegen 12 Uhr ist zwischen Pretzier und BrahlSdorf im Fraueucoupee eines Wagens 4. Klaffe ein Brandunglück dadurch entstanden, daß eine Frau eine Spirituslampe, an der fie Milch für ihr Kind heiß machen wollte, umwarf. Sofort standen umherliegende Packete in Flammen und bald ergriff das gierige Element auch die Kleider der Frauen und Alle Armoacm-Bureaux de» In« und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Bekanntmachung, 6itt2242 M Geschäfts-Uebergabe. 2tem geschätzten Publikum von Gießen und Umgegend, sowie meiner w «chi Kundschaft die ergebene Mittheilung, daß ich mit dem Heutigen Herrn Otto Wilhelm Schmidt U IDI lHren-Geschäft übertragen habe. Mr da» mir geschenkte Wohlwollen bestens dankend, bitte ich, das« seiM nnf meinen Nachfolger übertragen zu wollen. [4552 Achtungsvoll Wilhelm Schön. Dezugnehmend auf Obige» werde ich unter meiner Firma: Wo Wilhelm Schmidt oa hL-es'chäft Neustadt 8 weiter führen, und empfehle ichfi km geschätzten Publikum von Gießen und Umgegend sowie meiner wefiton alten Kundschaft mein in allen Arten von Uhreu und Gold- wEie« aufs Beste affortirte Lager zu streng reellen Preisen, in nur pri-M Qualität. Durch eine langjährige Thätigkeit in der Schweiz stehe ich li iit iben ersten Fabriken meiner Branche birect in Verbindung und bin ich n abetr Lage, den Wünschen des mich beehrenden Publikums in jeder WM gerecht zu werden. 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Vermischte Anzeigen. 4691] Kleine Billa, en ent größere erste oder zweite Etage, mit ©orten» antheil baldigst zu mtcthen gesucht. Offerten unter M. S. an die Exped. dieses BlatteS. /Ä ebrauchte Kinder-B et t- stellen und -Wagen werden mit Dank angenommen in der Krippe. ntwerpe (luflluuft cctbedejj: 1 schnelle Fahrten, gute 1 Verpflegung, bidigftr Preise. V’sb StarLit ^vol$e Stern Linie . ■i «Lvig. velg. PostLarnpfer von L von der Beoke & Marelly, Antwerpec Otto Hirsch in Fa. George Hirsch- Mainz, Hintere Bleiche 5. H. Klippstein in Langsdorf. 412 V empfiehlt seine (auf's Beste eingerichtet) für 2277 • •• 8 -D -« Gietzeu Kircheuplatz 21. Damen-, Herren- und Kinder-Garderoben rc., sowie sämmtliche in das Fach einschlagende Artikel. Sosortige billigste Bedienung. Auswärtige Aufträge prompt. 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