»ses Ließen bc« 17. A,M littag«: leert * !-Kais-r Wilhü, rkdtrectors Krauße ustigung. chtung bei Festplatz!! -rtheiluug. im Glas 10 PH ® Vorstand. m»,w ifl den 17. Augp ierbach in, M/M it tot «tzLwr M m haust Mar^ tion mich beehrenden W- tränke, M auM ^ochachtungsoo5 Melior., DQOOOOOC dahier als He ssgsvoll e Enders, («f!« 121 7jg \ x. IV®®*1*’' Itr. 192 Zweites Blatt. Sonntag den 16. August 189« Der »ießener Anzeiger krscheint täglich, mit Ausnahme de« Montags. Die Gießener norden dem Anzeiger »ichentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeig er Kenerat-Mnzeiger. vierteljähriger ASo«>eme«t»pretO I 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition •jxnb Druckerei: -ch»cstraß-Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gieren. ........I Hrati-Säkagk: Hi-ßmer AamiNmkMkr. - kgenden Tag erscheinenden Rümmer bis Bonn. 10 Uhr. | _________________«1 o _ Anatliche»« Lheil. Gießen, den 14. August 1896. B etr.: Definitorialprüfung der Schulamts- Aspiranten und -Aspirantinnen im Herbst 1896. Die «refft. Kreis-Schukcommif-ou Gießen an die Schnlvorftände des Kreises. Wir beauftragen Sie, die in Ihren Gemeinden der- tzm^eten Schulamt« Aspiranten und -Aspirantinnen zu be- stuten, daß rubr. Prüfung Montag den 9. November, Bormittags 8 Uhr, im Gebäude der Mittelschule für Knaben (Friedrichstraße 1) ju Darmstadt stattfinden wird. Diejenigen, welche fich der Prüfung zu unterziehen gelenken, haben ihr Gesuch an Großh. Ministerium deS Innern, Sbii eilung für Schulangelegenhelten, versehen mit Stempel- «arl'en im Gesammtbetrage von 1 Mk. 10 Pfg., sowie ihr tzewtnarzeugniß, bezw. Zeugntß der ersten Prüfung, Zetch- niuij und Probeschriften bis späteftens IO. Oetober d. I. Sei uns einzureichen. Später einlaufeude Gesuche können «id)l berücksichtigt werden. Line besondere Aufforderung, zur Prüfung zu erscheinen, Ufolißt nicht. v. Sagern. Nr. 27 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 10. d. M., -aihält: (Nr. 2332.) Gesetz, betreffend die Abänderung der Gewerbeordnung. Vom 6. August 1896. Gießen, den 14. August 1896. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gageru. Gesnnden: 1 Opernglas, 1 gold. Anhängsel, 1 Loch- tye„ 1 Brille mit Futteral, 1 Regenschirm, 2 Schleier, 1 Taschentuch, 1 Kinderkragen, 1 Peitsche und 1 Waschzuber. Zngelanfen: 1 junges Huhn. Gießen, den 15. August 1896. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. v. Bechtold. Deutsche» Leich. Berlin, 13. August. Gegenüber den Ausführungen der -Hchfischen Arbeiter Zeitung, betreffend die Seetüchtigkeit des kmwnenbooteS „Iltis", die sich auf den Brief eines Matrosen Men, wird im RetchSanzeiger bemerkt, daß nach dem AuS- chll der terminmäßig eingehenden Untersuchung des Schiffes •lafi Commando am 1. Februar d. Js. wie folgt berichtete: ,t)rr Zustand des Schiffskörpers, der Maschine und deS -keffels läßt vorläufig noch eine wettere zweijährige Judienst- fillung des Schiffes zu." Austu»-. Pest, 13. August. Zwischen Kaiser Wilhelm und tr -Herzog Friedrich, zu deffen Besuch bekanntlich der er auf deS Erzherzogs Jagdschloß nach Ungarn kommen (efltie, hat ein herzlicher Briefwechsel stattgefunden. Uf die Entschuldigung des Erzherzogs, daß das Jagdschloß pr Aufnahme des Kaisers noch nicht bereit sei, hat Kaiser ■DiCSjdm erwidert, daß er in diesem Jahre wegen Ermüdung kt Reise so wie so nicht hätte unternehmen können. Neueste »olff« telegraphische« 6onefponbcÄi»8utmi. Holtenau, 14. August. Kurz nach der heute Vormittag IV/', Uhr erfolgten Durchschleusung zweier weiterer Panzer giftete die Schleuse in entgegengesetzter Richtung daS au In Schichauwerft in Elbing neuerbaute österreichische "lsnpedoboot „Natter" auf der Fahrt nach Pola. Holtenau, 14. August. DaS Panzerschiff „Sachsen" hat m 5 Uhr 30 Mtn., der Aviso „Blitz" und der Panzer iMwtg Wilhelm" als letzter der großen Panzerschiffe um •41111)1 die H olt enauer Schleuse glücklich pasfirt. Die kur:chfahrt der Flotte ist vorzüglich verlaufen. Leipzig, 14. August. Gegen den verhafteten Getreide- Mhändler Lustig, der unter der Beschuldigung der Mpchung eines Wechsels von 325,000 Mk. steht, ist das -aMverfahren eröffnet worden. Wie», 14. August. Wie die hiesigen Blätter aus HSirgl melden, beträgt die infolge des Hochwassers unterbrochene Strecke der Gisela Bahn 44 Km., wobei von dem Bahnkörper 3 Km. zerstört sind. Der französisch- schweizerische SchuellzugSverkehr und der Güterverkehr werden bis auf Weiteres über Salzburg Rosenheim Kufstein geleitet. Die Landstraßen find ebenfalls durch das Hochwaffer stark beschädigt. Fast sämmtliche Brücken find weggeriffen. Im Brixenthale find zwei Menschen ertrunken. Roseuheim, 14. August. Infolge nunmehr eingetretenen Dammrutsches bet Kilometer 17,5 der Localbahn Bad Reicheuhall-BerchteSgaden kann der Personenverkehr nur mehr auf der Strecke Bad Reichenhall—Bischofswiesen aufrecht erhalten werden. Triest, 14. August. Der Khedive ist mit Gemahlin heute Nachmittag hier eingetroffen. Beide reiften nach Innsbruck ab. Rom, 14. August. Zum Nuntius in Brüffel ist Monsignore Rtnaldini, Stellvertreter des Cardinal Staats- secretärS, ernannt worden. Rom, 14. August. DaS „Giornale Militare Usfictale" veröffentlicht einen Erlaß, nach welchem General Baratieri auf seinen Antrag wegen seines DienftalterS pensionirt und der Reserve zugetheilt worden ist. Ostende, 14. August. Die Peter-PaulSktrche, die erste hiesige Kirche, steht seit heute Mittag in Flammen. Das Feuer ist durch Bleiarbeiter, welche an dem Dack der Kirche arbeiteten, verursacht worden. Daflelbe hat auch ein HauS in der Nachbarschaft ergriffen. Paris, 14. August. Präsident Faure ist zur Befich- tigung der Ausstellung in Rouen eingetroffeu. Loudon, 14. August. Jackson, der Nansen zurückbrachte, telegraphirte an den Organisator der Polar-Ex- pedition, Harmbworth: Nansen war infolge der Ungenauigkeit von PayerS Karte und StehenbletbenS seiner beiden Chronometer unfähig, festzustellcn, wo er war. Er bemühte fich deßhalb, über das Packet« westwärts nach Spitzbergen vorzudringen. Jackson traf Nansen auf einem Eisfeld südöstlich vom Cap Flora. Nansen wußte nichts von der Anwesenheit Jacksons im Franz-Josef-Land und war sehr überrascht, Jackson zu treffen. Jackson beschreibt sodann die eigenen erfolgreichen Forschungen im Franz Josef-Land, die er auf Karten genau feftlegte. Wichtige Neuentdeckungen wurden gemacht. Stockholm, 14. August. Ein Privattelegramm aus Christiauia an daS hiesige Blatt „Unser Land" meldet: Als Nansen und Lieutenant Johannsen den „gram" verließen, in der Absicht, nicht zurückzukehren, trieb der „Fram", im Eise steckend, nach Westen. Jackson ist nicht weiter nach Norden vorgedrungen als bis zum Ueberwinte- rungSorte Nansens aus Franz-JosefS-Land. Der zur Zett in Vardoe wettende Proseflor Mohn hat die wiffenschastliche Ausbeute der Beobachtungen Nansens als großartig bezeichnet. ES seien mehrere bisher unbekannte Inseln auf der Karte festgelegt worden. Nansen wird am Montag Vardoe verla flen. ______________ Vßpesch« bei Bnrrar. ^Hrreld" Berlin, 14. August. Nach der „StaatSbürgerztg." beabsichtigt StaarSmintster v. Bötticher bis nach der Rückkehr des Kaisers nach dem Neuen PalaiS in Berlin zu bleiben. Berlin, 14. August. In der heutigen Vormittags- Ziehung der Berliner Gewerbe - AuSstellungS- Lotterie fiel der erste Hauptgewinn im Werthe von 25000 Mk. auf die Nr. 277815. Berlin, 14. August. Heute wurden in der AuS- ftellungSlotterie neben dem ersten Hauptgewinn folgende Hauptgewinne gezogen: auf Nr. 273 437 Gewinn 8, Werth 1000 Mk., auf Nr. 28 055 Gewinn 11, Werth 1000 Mk., auf Nr. 5535, 28898, 56380, 170153, 261191, 285 290, 318 359, Werth je 500 Mk. Berlin, 14. August. Im „RetchSanzeiger" wird heute eine Bekanntmachung deS Reichskanzlers, betreffend das Gesetz gegen den verbrecherischen und gemeingefährlichen Mißbrauch von Sprengstoffen veröffentlicht. Berlin, 14. August. Der Justizmintster Schönstedt ist von seiner Urlaubsreise hier wieder angekommen. Frankfurt a. M., 14. August. Dem Komponisten von Hänsel und Grethel, Herrn Engelbert Humperdinck, ist der Profeflortitel verliehen worden. München, 14. August. Dem Staats- und preußischen Finanzmintster Dr. Miquel wurde das Großkreuz des Verdienstordens der bayrischen Krone verliehen. Rom, 14. August. Aus Petersburg wird gemeldet, daß der Zar nicht nach Rom kommen würde. Er wird jedoch in einer Hafenstadt des MittelmeereS Halt machen und würde sehr erfreut sein, König Humbert dort persönlich begrüßen zu können. ___________ Berlin, 15. August. Die „VolkSztg." will von vorzüglich tnformirter Seite erfahren haben, daß der endgültige Rücktritt des Majors v. Wißmann nur noch eine Frage der Zeit sei. Zurückgesührt wird der bevorstehende Rücktritt auf Differenzen der Wißmann'schen Anschauungen über die LandeS-Veräußerung und der Anschauungen der in verschiedenen colonialen Kreisen einflußreichen Persönlichkeiten. Als Gegner der Wißmann'schen Principten betreffs der Länder- srage nennt die Volkszeitung auch den Großherzog Johann Albrecht von Mecklenburg und den Prinzen Albrecht. Eydkuhneu, 15. August. Bet einem kürzlich nach Jodring, kehmen verzogenen jungen Manne wurden viele Flugblätter in litthauischer, polnischer und deutscher Sprache meist nihi- listtschen Inhalts vorgefunden und beschlagnahmt. Die Flug- schriften waren zum Etnschmuggeln nach Rußland bestimmt. Wien, 15. pugust. Die Eheschließung der Prinzessin Maria Dorothea mit dem Herzog von Orleans wird nicht in Pest, sondern in Wien wegen der Ktrchengesetze erfolgen. Rom, 15. August. Die Roma meldet, der Kronprinz verzichte in Folge der cretenfischen Unruhen auf seine Reise nach Griechenland. Er begibt sich nur nach Cattaro, Anttvari und Cettinje, wo seine feierliche Verlobung mit der Prinzessin Helene von Montenegro erfolgt. Rom, 15. August. Die Meldung der Trtbuna, betreffend eine Ordre an drei Kriegsschiffe in Spezia, sich zur Abreise nach dem Orient vorzubereiten, wird dementtrt. Paris, 15. August. Hier verlautet, Präsident Faure werde dem Czarenpaare auf einem Kriegsschiffe tu Begleitung des Admirals Gervais, dem Commandant de« Geschwaders v. C h e r b o u r g, zur Begrüßung entgegenfahreu. Konstantinopel, 15. August. Am 31. dss. Mt«., dem Tage der Thronbesteigung deS Sultan«, wird eine allgemeine Amnestie erwartet. Koustautinopel, 15. August. Der von türkischen Briganten gefangen genommene französische Eisenbahnbauunternehmer Dal gor Skt ist gegen ein Lösegeld von viertausend türkischen Pfund durch Vermittelung deS französischen Eon- sulS fretgelaflen worden. CocaU» nnö prwhtjkncf# Sießen, den 15. August. ** Sitzung der Großh. Handelskammer vom 7. August 1896. Anwesend die Herren Koch, Heichelheim, Kltngspor, Kraatz, Wortwann. Mit Vorbereitung eines Berichts an Großh. Ministerium, betr. die zu erlassende BundeSrathSverorduung über die vom Verbot desDetailreisenS auszunehmen, den Gewerbebetriebe wird eine Commisfion, bestehend au« den Kammermitgliedern Scheel und Hornberger, betraut. — Eine wegen Höhe der Telephongebühren im Verkehr mit Frankfurt a. M. von maßgebender Stelle erbetene Auskunft hat ergeben, daß im Februar 1892 für den telephonischen Verkehr der Städte Mainz, Bingen, RüdeShetm, Wiesbaden, Frankfurt a. M. eine Gebühr von 50 Pfg. für daS 3« Minutengespräch festgesetzt wurde. Inzwischen ist aber eine Verordnung des StaatSsecretärS im Reichspostamt erschienen, welche grundsätzlich bestimmt, daß bei neuerrichteten Fernsprechanschlüflen die Gebühr für Strecken bis zu 30 Kilometer 50 Pfg., für weitere Strecken 1 Mk. betragen soll. Einen AuSnahmetartf für die Strecke Gießen—Frankfurt zu erlangen, erscheint darnach aussichtslos. — Die Königliche Eisenbahn - D(rection Frankfurt a. M. macht Folgende« bekannt: Bet der andauernd günstigen Conjuuctur de« Groß- gewerbes und der voraussichtlich guten Ernte steht im bevor- stehenden Herbste eine bedeutende Steigerung de« Güterverkehrs und somit eine erhöhte Inanspruchnahme de« Güterwagenbestandes der Eisenbahn. Verwaltungen zu erwarten. Nach den bisherigen Erfahrungen sind es namentlich die MaffentranSporte von Kohlen, CoceS, Getreide, Kartoffeln, Rüben, Zucker rc., welche den Wagenpark der Eisenbahn- Verwaltungen vorzugsweise in Anspruch nehmen. Wenngleich von den Eisenbahn-Verwaltungen durch vermehrte Zug- Verbindungen verbefferte Einrichtungen auf den Stationen sowie durch zweckentsprechende Verfügung über das Wagenmaterial nach Möglichkeit Fürsorge getragen wird, um den Ansprüchen des Verkehrs gerecht zu werden und dem Wagenmangel vorzubeugen, so können diese Bestrebungen doch nur dann von ausreichendem Erfolge begleitet sein, wenn dieselben Unterstützung durch das Publikum selbst finden. Eine solche dankenSwerthe Unterstützung würde besonders dann eintretev, wenn die Verbraucher von Kohlen und CoceS, namentlich die GaSfabriken und industriellen Werke, sowie die Kohlenhändler ihren Herbst- und Wlnterbedarf möglichst schon vor Beginn des Herbstes unter Ansammlung größerer Borräthe beziehen würden. Gleichzeitig wird das Publikum ersucht, sür schleunige Be- und Entladung der Wagen Sorge zu tragen, damit so lange als möglich von einer Verkürzung der Ladefrtsteu abgesehen werden kann. Zur Ein- fichtnahme der Interessenten liegen offen: Das Programm der für 1897 in Guatemala geplanten „Centralamerika' Nischen Ausstellung" nebst Ueberficht über die Transport- und Zollvergünstigungen — Bestimmungen über die Ursprungszeugnisse für den Export nach Spanien — ein Bericht über den Export nach Bulgarien — auf kurze Zeit Berichte über: 1. Die Ausstellung in Ntschoy — Nowgorod, , 2. die deutsche Einfuhr nach Califoruien und Klagen dortiger Importeure über die verspäteten Lieferungen deutscher Fabrikanten, 3. die Betheiliguug deutschen CapttalS und deutscher Unternehmer bei Ausführung von Arbeiten der Stadt Jaffy, 4. einen am 26. Mat (7. Juni) d. I. in Nr. 22 des „Curteul Financior" zu Bukarest erschienenen Aufsatz über die Seisentudustrte in Rumänien, 5. die Naphtawerke im Petschorathale. — Zum Secretär wurde Herr GerichtSaccesfift Franz Gros gewählt, mit Wirkung von dem demnächst erfolgenden Austritt des jetzigen SecretärS. • * OmnibuSverkehr. Um eiugegaugeuen Wünschen zu entsprechen, hat der Vorstand der OmnibuS-Gesellschaft be- schloffen, zudem stattfindenden PreiSschießen deS htefigen SchützenveretnS je nach Bedarf von Nachmittags 3 Uhr ab die Sommerwagen verkehren zu laffen. Die Wagen fahren vom Marktplatz bis zum Festplatz. Fahrpreis 20 Pfg. — Der Verkehr von und nach dem Schtffenbergerwald sowie der Stadtverkehr wird gleichwie an anderen Sonntagen fahrplanmäßig aufrecht erhalten. * • Promenade Coueert. Da das Infanterie-Regiment „Kaiser Wilhelm" am 18. und 19. c. zu einer größeren Gefechtsübung bet Gladenbach abwesend — findet, wie wir aus sicherer Quelle erfahren, das Promenade-Concert aut Samstag, den 22. c., statt. * * Ruffische Ratioual-Bocal Capelle. Nachstehend bringen wir ein Unheil des berühmten Wiener Musikkritikers Han Slick, aus welchem zu ersehen ist, daß das Concert am nächsten Montag nicht nur eine Augenweide bringen wird, sondern auch von musikalischer Bedeutung ist. „Für eine kräftige Auffrischung unseres Musiklebens sorgen jetzt „slavische Gäste" — nämlich die rufftschen Sänger im großen MufikoereiuSsaal. ES ist dies die Vocalcapelle der schönen Frau Nadina SlavianSky, welche durch Heirath von ihren Eltern getrennt, einen eigenen Säugerchor zusammengestellt und nach Wien gebracht hat. Sie steht im prachtvolles Nationalcostüm an der Spitze ihrer Sänger, gibt mit leiser Handbewegung den Tact und singt die Soli, welche in den russischen Liedern so hübsch mit dem Cbor abwechseln. Jh^e kleinen und großen Sänger sind trefflich eingeübt; mit voller Sicherheit fingen sie auswendig das ganze lange Programm und bewahren die schönste Uebereinsttmmung in dem häufigen Tempowechsel, wie In allen Schattirungen von Tonstärke. lieber-.aschend ist besonders ihr zartes, echoartig auSkltngendeS pianissimo; die Tenorstimmen sind recht klangvoll, geradezu imposant aber die berühmten, abgrundtiefen ruff'schen Bässe. Die vorgetragenen Nationallieder (fast alle in Moll) sind durchwegs originell in Melodie und RhhtmuS, auch intereffant harmonifirt- echte Beweisstücke für das intensive musikalsche Talent des russischen Volkes. Wie poetisch in Wort und Musik ist nicht gleich der erste Chor „Bei der Pforte von Kaluga", wie anmuthig das Tanzlied „Der schwarzäugige junge Mann" und das in immer schnelleren Drehungen abwickelnde Lied „Wanja'S" ! Merkwürdige Gegenstücke dazu zwei sehr langsam gesungene schwermüthige Klagelieder „Die Schnitterin" und „Mein GraShälmchen". In letzterem Lied, das wiederholt werden mußte, frappirte ein von Frau Nadina sehr leise angeschlagenes und lange aus- gehaltenes hohes C. Es klang wie der feinste Ton einer Glasharmonika- auch zwei rufftsche Ktrchengesänge bekamen wir zu hören, die — ohne Begleitung deS Harmoniums — sehr präcts zusammen klangen." N. Fr. Pr. * * Artillerie-Verein. Wie aus dem Jaserateutheile d. Bl. ersichtlich, veranstaltet der hiesige Artillerie-Verein am nächsten DienStag einen Familien-Abend. Der Verein, welcher seit vorigem Jahre seine Wirksamkeit entfaltet, zählt zur Zett 60 Mitglieder. Da eS gewiß noch Kameraden in unserer Stadt gibt, welche einst der Artillerie angehörten und genanntem Verein noch fern stehen, seien solche auf den obenerwähnten Familien-Abend aufmerksam gemacht, da sich hier die beste Gelegenheit zum Anschluß findet. * * Schöne Aussicht. Infolge des „Schützenfestes" fällt das nächste Montags-Concert aus. Dafür aber soll SamStag den 22. August voraussichtlich daS letzte Garteu- Concert statlfinden, indem am darauffolgenden Montag unsere Militär-Capelle mit ins Manöver auSrückt. * * Gießener Turnerschaft. Gestern Abend tagten die Vorstände der beiden hiesigen Turnvereine in Steins Garten unter Vorsitz des Herrn Beigeordneten Georgi und gründeten auf Grund von durchberathenen und festgesetzten Statuten und unter Vorbehalt der Zustimmung der beiden Vereine durch deren Generalversammlungen, die Gießener Turnerschaft. Möge diese Thatsache der Turnerei und dem Gemeinwesen hier zum Segen gereichen. Den Männern aber, die dieses EinigkeitSwerk angebahnt und vollzogen, gilt unser Gut Heil. • ’ Lahnbäder. Heute, mit dem Schulschluß, wird auch da» Schulbad geschloffen. Die Schüler, welche während der Ferien weiter baden wollen, find veranlaßt, das von der Stadt errichtete Freibad zu benutzen, doch muß diese Anstalt um 6 Uhr Abends von den Schülern geräumt sein. — DaS Freibad, welches unter Aufsicht des Schwimmmeisters Weidmann seit seiner Mitte Mai erfolgten Eröffnung sich einer täglichen Durchschnittsfrequenz von 230 Badenden. erfreut, ist im Großen und Ganzen praktisch eingerichtet. Gebadet haben darin vou Mitte bis Ende Mai 970, Juni 9500, Juli 8600, August bis zum heutigen Tage 1500 Personen. 60 Knaben haben in dieser Saison das Schwimmen erlernt. — Den geringsten Besuch hatte daS Bad am 2. Juli (Temperatur deS WafferS 13*/, Grad, der Luft 10 Grad), eS badeten an dem Tage nur drei Personen. Die stärkste Frequenz halte daS Bad am 13. Juni (Temperatur des WafferS 17 Grad, Luft 201/, Grad), au diesem Tage badeten 800 Personen. * * GebranchSmuster-Eiutragnug. Nr. 60965. Zum Gebrauch für Kinder dienende Pedaltretvorrichtung an Claviereu aus einem am Instrument lösbar befestigten Schemel mit HilfS- pedalen und Druckstangen. Schloffermeifter L. Kö hling er, Gießen, Wetzsteinstraße 36. * * Sudwestdeutscher Haudwerkertag. Auf der Tagesordnung des am Sonntag den 23. und Montag den 24. August in Heidelberg stattfindenden Südweftdeutschen Hand- werkertageS steht: „Die Organisation deS Handwerks". Der Centralvorftand des „Allgmeinen deutschen Handwerker- verbaudeS" fordert alle Innungen und Handwerkervereinigungen, sowie sämmtliche Handwerksmeister von Württemberg, Baden, Heffen, der Pfalz und den ReichSlanden auf, sich durch Vertreter, bezw. in eigener Person möglichst zahlreich zu betheiligen, gleich den norddeutschen Handwerkern ihre Einmüthtgkeit in der Forderung nach gesetzlicher, obligatorischer Organisation deS Handwerks zu documentiren und den Beweis zu liefern, daß der ganze deutsche Handwerkerstand im Süden wie im Norden, im Westen wie im Osten einig ist in seinen Zielen: der Einführung einer geregelten Vertretung seiner Interessen und einer seinen Be- dürfutffen angepaßten zeitgemäßen Organisation, welche Lasten wie Pflichten auf alle Kreise der Handwerker gerecht und gleichmäßig vertheilt. Süddeutschlands Handwerker leiden nicht weniger unter den Auswüchsen der schrankenlosen Gewerbefreiheit, als wie die nordischen, sie empfinden nicht minder schwer den Mangel berufsgenoffenschaftlicher Zu- sammenfaffung, und deshalb sei es an ihnen, jeden Zweifel zu beseitigen, als seien sie Gegner der geplanten Hand- werkerorganisation. Aller Orten Deutschlands regen und rüsten sich die Handwerker, um bet der eminent großen wirth- schaftlichen und politischen Bedeutung, die der geplanten tnnungsgemäßen Organisation für daS Handwerk innewohnt, ihre Wünsche und Abänderungsvorschläge hierzu anzubringen, und so würden auch die südweftdeutschen Handwerker nicht säumen, zu dem Heidelberger Handwerkertage zu eilen, um für daS gute Recht des ehrbaren Handwerks um seine Zukunft einzutreten. * * Vorsicht beim Geldeinuehmeu. Fast bei jeder Sitzung hat sich unser Landgericht (Strafkammer) mit der Einziehung falschen Geldes zu beschäftigen, welches in der Provinz Oberheffeu verausgabt ist. Gestern lagen zwei Fälle zur Einziehung je eines falschen Markstückes vor. Beide Münzen waren in Lich angehalten. * * Hebet die hohöu Berwaltungskosten der VerufSgenoffeu- fchaften führt die „Deutsche Tageszeitung" und zwar mit vollem Recht, Klage. Obwohl die Mitglieder der Vorstände der Genossenschaften ihr Amt als VertrauenSamt bekleiden sollen, hat die Tiefbau Berufs-Genossenschaft ihrem Vorsitzenden schon seit mehreren Jahren ein Jahresgehalt von 10,000 Mk. bewilligt und diese» im vorigen Jahre auf 15,000 Mk. erhöht. Auf Einspruch de» ReichSoerficherungs- amtes ist diesem Vorsitzenden nun auf der diesjährigen Ge- noffenschaftsversammlung ein Gehalt von 12,000 Mk. bewilligt worden. — Der Geschäftsführer der SpedttionS-, Speicherei-undKellerei-Berufs-Genoffenschaft bezieht 10,000Mk. Gehalt, ein GerichtSaffeffor als stellvertretender Geschäftsführer 4000 Mk., und envlich der Geschäftsführer der Section Berlin, deren Bureaugeschäfte bis vor zwei Jahren der Geschäftsführer der Genossenschaft zugleich führte, ebenfalls 4000 Mk. Gehalt. Ein für Gewerbetreibende iutereffauter Fall wurde vorgestern von der Strafkammer II des Landgerichts zu Hanau entschieden. ES handelte sich um die Frage, ob ein Nothfall dazu berechtigt, eine Ausnahme von der Sonntagsordnung zu machen und eine an einem Sonntag oder gesetzlichen Feiertag verbotene Arbeit trotzdem vorzunehmen. In der diesjährigen Charwoche hatte nämlich bei dem Metzger Hahn in Bergen ein langjähriger Kunde desselben zwei Kalbs- Nierenbraten bestellt, die dieser am Ostersonntag liefern sollte. Der Metzger schlachtete auch an dem dem Charfreitag vorauS- gehenden Donnerstag ein Kalb, am Charfreitag bedeutete jedoch der Kunde des Metzgers demselben, daß er die vorerwähnte Bestellung noch am Charfreitag haben müsse. Der Metzger, der nun vor der Wahl stand, einen langjährigen Kunden zu verlieren oder die SonntagSordnung zu verletzen, zog also daS Kalb ab und lieferte dem Kunden seine Bestellung und zwar nach 11 Uhr Vormittags, zu welcher Zeit ihm zwar der Fletschverkauf gestattet, daS Abziehen deS Kalbes jedoch, als einer gewerblichen Arbeit, verboten war. DaS Hanauer Amtsgericht hatte ihn deshalb wegen Vergehens gegen die Sonntagsruhe zu 6 Mk. Geldstrafe event 2 Tagen Haft verurtheilt, wogegen er Berufung einlegte. Derselben wurde stattgegeben und der Angeklagte freigesprochen, da eine Störung des Gottesdienstes nicht eingetreten und der Angeklagte zu der Arbeit genöthigt war. * ♦ Offerte« unter Chiffre ... In breiten Schichten des Publikums herrscht vielfach Unklarheit darüber, wa» man zu thun hat, wenn man sich auf ZeitungSgesuche melden will, in denen eS heißt, „Offerten (oder Angebote oder Meldungen) abzugeben unter Chiffre... in der Exped. d. Bl.", z. B.: „Gesucht wird ein zuverlässiger, verheirateter Kutscher. Anerbietungen wolle man unter Chiffre C. D. 24 richten an die Exped. d. Bl." Bei allen derartigen Anzeigen ist die betr. ZeitungSexpeditiou nicht in der Lage, auf etwaige Anfragen irgendwelche Auskunft über Namen n. f. w. deS JnserataufgeberS zu geben. Wenn eß heißt „Angebote ab- zugebeu in der Exped.", so besagt dieses, daß die Reflectanten ihr Angebot u. s. w. schriftlich in der bezeichneten ZeitungSexpedition niederzulegen haben, und zwar am besten unter Couvert, auf welchem dann die in dem Inserat angegebene Chiffre zu vermerken ist. Die Expedition sammelt dann alle die einlaufenden Briefe und händigt sie dem Auftraggeber ans oder, sofern derselbe auswärts wohnt, sendet sie d«e. selben, selbstverständlich ungeöffnet, ab. Da der Inseraten- aufgeber in sehr vielen Fällen der ZeitungSexpeditiov nichk bekannt ist, ist eS von Wichtigkeit, den Offerten niemals Zeugntffe oder Papiere von irgendwelchem Werth im Original betzulegen, sondern stets nur Abschriften. •• Zur Färbung der Wortz Die für die Metzger wie für daS gesammte Publikum wichtige Frage, ob eine bung der Wurst zu dem Zwecke, ihr ein bessere» 8Uj, sehen zu geben, al» eine Verfälschung von Nahrungsmitrelo zu erachten sei, und zwar auch daun, wenn der ®extiflfrr dem Käufer davon Mittheilung macht, ist bisher non btn Gerichten ganz verschieden beantwortet worden. Auch nett: den Metzgern herrschen verschiedene Ansichten in der (5q$l Der Verband deutscher Fleischermeister hat nun in einer Eingabe an daS ReichsgesuudheitSamt darum ersucht, her Frage der Anwendung von Farbstoffen bei der Wurstbr reitung näher zu treten und eine endgiltige Entscheidung herbeizuführen. ** Getreide Ernte. Der Regierungspräsident von Trier hat folgende Bekanntmachung erlassen: „Seitdem ich an ter Spitze der Verwaltung de» Regierungsbezirkes stehe, habe ich die Beobachtung gemacht, daß eß bei der landwirthschast- lichen Bevölkerung bcß Bezirks vielfach Sitte ist, daß Getreide sehr lange in Haufen — Kasten genannt — auf de» Felde stehen zu lassen. Nicht selten sieht man, daß da» Stroh schließlich ganz schwärzlich geworden ist. Es ist selbst, verständlich, daß daß Stroh durch dieses Stehenlassen sehr entwerthet wird- eß werden anß demselben soviel Futterstoffe durch Sonne und Regen außgelaugt, daß der Nähr- werth ein viel geringerer wird, der verkauf ist überhaupt kaum möglich. Nicht geringer wie am Stroh ist der Schadea an Körnern. Durch daß lange Stehenlaffen sinken die Gardea derart zusammen, daß sie nachher nur mit Mühe außeinander zu ziehen find. Schon vor der Einerntung und bei dies» selbst fallen die Körner in großer Za'rl aus. Ganz beson« derß schlimm ist dieses, wenn eine Regenzeit eintritt, davon zu schweigen, daß die Körner dann auch vielfach zu keime» beginnen. Der angebliche Vortheil, daß daS AuSdresche» des Getreides nach diesem langen Stehen leichter sei, kann dadurch vollständig ausgewogen werden, daß sich der einzelne nicht scheut, sich beim Dreschen etwas mehr Mühe zu geben. Um der Bequemlichkeit willen ist es gewiß nicht gerechtfertigt, daS Getreide auf dem Felde verderben zu laffen. Indem ich noch darauf Hinweise, daß in anderen Gegenden der hiesige Gebrauch längst abgeschafft ist, warne ich jeden Landwirth, daS Getreide auch nur einen Tag länger all nöthig stehen zu laffen. Der Eintritt von Regenwetter, Hagelschlag, Sturm, Hochwaffer usw. kann jeden Augenblick geschehen und dann ist daS Versehen nicht wieder gut zu machen." — Diese Ausführungen paffen auch genau auf die Gepflogenheiten oberhessischer Landwirthe. Ridda, 5. August. Die Arbeiten an unserer Quellwasserleitung fördern fortwährend intereffante Dinge zu Tage. So stieß man in der östlichen Vorstadt, Ravua genannt, auf alte städtische Ringmauer-Fundamente. Ferner wurden gefunden: 1. ein alterthümlicher Schlüssel, 2. ein uralter Reitersporn, der aber trotz seinem Alter seine Elasticität bewahrt hat, endlich 3) ein kleines Messer, scheinbar Dolch- meffer. Dasselbe ist mit dem Stil, dessen Holz- oder Horn- befLeibung nicht mehr vorhanden ist, 18 Ctm. lang. Die Klinge ist nur noch l*/2 Ctm. breit und theilweise abgerostet. Am unteren Ende des Stils finden sich übereinander z»,/- mal 4 Goldstreifchen in schmaler Blattform, im Halbkreis nach dem Stil gebogen. Auch am Anfang der Klinge ßvb einige lose an derselben fitzende viereckige Goldplättche». Ungemein groß ist die Menge der Steinklumpen, die zu Tage gefördert werden und die Arbeiten vielfach erschweren. Sie find offenbar früher in den damals sumpfigen Boden versenkt worden, um festen Grund zu bekommen. In eine» Hause der Schloßgaffe fand ein Bewohner bei Einführuug der Wafferleitung in sein Haus das Kopsstück eines Denksteines. ES enthält unter einer sehr schön außgearbeiteten Krone ein von zwei Löwen gehaltene» Wappenschild, da» in seinem Felde eine Bretzel und einen Weck (Paarweck) eingehauen enthält. Es scheint ein Wahrzeichen der Bäckerinnung gewesen zu fein. § «ns dem Kreise Alsfeld, 14. August. Im nördlichen und nördöstlichen Theil unseres KreiseS wachsen die Hridel- beeren in großer Menge, während sie in anderen Gegenden des Keises fast gar nicht vorkommen. Obwohl die Heidelbeeren fast stets gerathen, so find doch die Jahrgänge selten, wo sie, wie gegenwärtig, außerordentlich reichlich tragen. Durch diese vorzügliche Ernte ist der Preis der Heidelbeeren sehr herunter gegangen. Der Schoppen (*/, Liter) wird im einzelnen für nur 6 Pfg., im Korbe zu 5 Pfg. in den Ort' schäften verkauft. Da auS Heidelbeeren ein ganz vorzüglicher Hauswein bereitet werden kann, so ist heuer die Gelegenheit hierzu besonder» günstig. Wie billig z. B. die Herstellung von ca. 30 Liter Heidelbeerwein zu stehen kommt, ist an» folgender Berechnung ersichtlich. Zu 30 Liter Wein bedarf man 10 Liter Saft, ca. 15 Liter Wasser und ca. 4 Kilo« gramm Zucker. Um 10 Liter Saft zu gewinnen, braucht man ungefähr 15 Öiter Heidelbeeren, macht L Liter 10 Pfg- ----- 1,50 Mk. Der Zucker stellt fich, A Kilogramm zu 60 Pfg. berechnet, auf 2,40 Mk. Somit betragt die za verausgabende Summe, das Vorhandensein der nöthigen Ge- räthschafteu vorausgesetzt, zur Herstellung von ca. 30 Liter Heidelbeerwein ca. 6 Mk. Die HerstellungSweise de» Heidel- beerweinS ist so einfach, daß sie vou Jedermann gemacht werden kann. AuSpreffen der Beeren, richtiges Mischen del- Taste», Füllung deS vorher gründlich gereinigten Fasse» und Lagerung desselben tu einem günstigen Raume (^ hl ö8th •ttrS «“SÄ !$(•> lS*M *‘.ht nm in ”, bat"« -rlnt, "nm bei ■***8 **.1 tab ff'Stitbtm (4 q» *'!'-=-« 4,\ 2? rt> *1*** @lt“ ift, beet len fitnannt - Qni, * «*»««, 2 ». A ift |fc ,bue6 Stihevlchii t b^selbell soviel §a;: , daft der % c ^ckauf ist überk «Stroh ift der Tch- vlassev sinken die T°i! lr mit Mhe auBtinoc: nemtung und bei die 8W aus. Ganz brji Regenzeit eivtritt, d°i : auch vielfach zu (de l. dah das Ausdidi Stehen leichter sei, V. -eu, daß sich der einjt ‘8 mehr Mhe zu gd; es gewih nicht gen: :lde verderben zu Ich aß in anderen Gegt: chafst ist, warne ich \fc t einen Tag länger: «tritt von Regen«!: tv. kann jeden Auge.-: en nidjt wieder e - ffen auch fctxmu g eiten an unserer Cci hrend interestante L östlichen Dorstadt, Srr uer-Fundawente. Fen: mlicher SchlWl, 2.l wem Älter leine Äaftir- Ml, icheiobar Ai beffen Holz, ober Her t, 18 Stm. lang. 1 und ihckwüsi adgnti sich übittta* Zlattform, ta H° Anfang der Kliu^ viereckige Goldpla« >teiuklumpen, die p vielsach ■ 16 sumpfigeu »ob» • u bekommen. 3^ öewohner bei EinM üas KopsM eine« I- i*id,to °L Wahrzriche" de. I. U* 3“S M machfeu die V s.-l° " Obwohl die d°chd>-s*«°7li >° i« eereu M 0“’ h«uJW»; Saft P A Liter '««'A “ b"A) ^*■5 ft e do” riiadl'ch { ' Mv>°' W) darin bestehen die Hauptpunkte der Herstellung. Nur ■o* einen Punkt möchten wir hierbei aufmerksam machen, da nach unserer Erfahrung bei der HauS-Beereuweiubereitung >:ttr oft übersehen wird, eS ift der Abschluß eines gefüllten ZosfeS durch einen Gärspund. Meist läßt man das Faß if?c stehen oder bedeckt es mit irgend einem Gegenstand, Btr aber die äußere Luft nicht abzuschließen vermag. Durch fcta Zutritt der äußeren Luft wird aber der gärende Wein «eschlechtert, ja oft ganz verdorben, weil eben die Lust dem 3eia eine Menge Stoffe zuführt, die von ihm fern gehalten »erben müssen. Der Gärspund, der überall für einen gelingen PriS erhältlich ist, schließt die atmosphärische Luft ib, gestattet aber der bei der Gärung sich entwickelnden Schlensäure ungehinderten Abzug. Wer somit sich einen mklich guten Beerenwein bereiten will, vergeffe den Gär« uun"b nicht. * Frankfurt a. M., 14. August. DaS zweitägige Meeting, das der Rheinische Rennverein am 16. und 17, August veranstaltet, verspricht einen glänzenden Verlauf iu nehmen. DaS Programm beider Tage weist je sieben iiminen auf, die alle von guten Pferden bestritten werden onb starke Felder am Slart zu versammeln versprechen. Aus adcn Trainingquartieren find die vierfüßigen Streiter her« ieigckommen und weit über 100 Pferde stehen für die «äwipfe auf dem Rasen der Frankfurter Bahn bereit. Diese selbst ift trotz der verschiedenen Regengüsse in bester Ver° sassuag und gestattet dem galoppirenden Rennpferd die höchste Enrsültung seines ganzen Könnens. Besonders glänzend versprechen auch die beiden Steeple-ChaseS zu verlaufen, für btt eine Reihe unserer besten Hindernißpferde kampfbereit fithm. Kurz, die Rennen versprechen hochintereffant zu Derb en und machen einen Besuch zu einem höchst lohnenden, zumal auch daS gesellschaftliche Schauspiel, die schöne Bahn mit der neuen Tribüne von einem eleganten Publikum be- ltdt zu sehen, seine Anziehungskraft auf Biele nicht ver- fthlem wird. • Berchtesgaden, 12. August. Beim Edelweißsuchen auf btr Handthalalpe stürzte das IZl/zjährige Dienstmädchen rhercS Fischer von einem Felsen- daS Mädchen blieb zersichmettert liegen. ♦ Wer Milch nicht vertragt, versuche dieselbe mit etwas Momdamin gekocht, eben nur so viel, daß sie ein wenig stirirg wird. Dies macht die Milch bedeutend leichter ver- bauliich. Brown & Polsons Mondamin hat einen rsternen Wohlgeschmack und bürgt der vierzigjährige BeLtruf dieser berühmten schottischen Firma am besten für Me gute Qualität. Mondamin ist zu haben in Packeten s 606, 30 u. 15 Pfg. in besseren Colonial-, Delicateß- und Drögen-Geschäften. Engros bei Türk u. Pabst, Frank- sutt a. M. 1707 Sc^iffsnac^ric^tem lioiWeuticher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loos und I. M. Schulhoi. Bremen, 13. August. (Per transatlantischen Telegraph.) Der ktnselldampfer Trave, Capttän C. Tbalenhorst, vom Nordd. Lloyd in övemen, ist gestern 7 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork enfleL'ommen. Bremen, 13 Auaust. sPer transatlantischenTelegraph.j Ter Postdampfer Crcfeld, Kapitän H. Bruns, vom Nordd. Lloyd In Bremen, ist gestern 6 Uhr Abends wohlbehalten in Baltimore mgefiommcn. Eingesandt. Gieße«, den 15. August 1896. An der Südanlage, nahe dem Kreuzungspunkte der Goethe- straße, werden momentan die Arbeiten zur Errichtung einer Bedürfnißanstalt in Angriff genommen. Der Platz dafür scheint uns nicht glücklicd gewählt. Gerade an dieser Stelle unserer schönen Stadtanlagen pflegt ein großer Bruchtheil der Paffanten einige Minuten zu verweilen, um einen Blick auf das „Wetterhäuschen" zu werfen, und gerade diese paar Quadratmeter find während der wöchentlichen Promenadeconcerte, deren Wiedereinführung allerseits mit Freude und Dankbarkeit begrüßt wurde, gedrängt voll Menschen. Nun kommt hierher, genau fünf Schritt neben dem Wetterhäuschen, ein Piffoir zu stehen, weit fichtbar von drei Seiten und nur nach Norden einigermaßen von Bäumen geschützt. Während man sonst bestrebt ist, die Bedürfnißanstalten gegen die Verkehrsstraßen hin durch Anpflanzungen möglichst zu verdecken, wird das neue Häuschen aus dem ringsum reichlich vorhandenen Gebüsch geradezu herausgerückt sein. Vielleicht ließe sich doch ein paar Schritte weiter, sagen wir einmal: zwischen dem jetzt vorgesehenen Platz und dem logen. Tempelchen, mitten im Gebüsch, eine geeignetere Stelle finden. Dem Publikum wü de ein unschöner Anblick entzogen und dem die Anstalt Benutzenden das Peinliche des von weither GefehenwerdenS erspart bleiben, und dem Ortsunkundigen konnte ein entsprechend angebrachtes Schild das Ausfiaden erleichtern. Z. Auszug ans den ftantesamtrngiftem der Stadt Siehe». Ot»totbo<8. August: 10. Karl Emil Jakob Moritz Martin Gerlach, Schlosser zu Gießen, mit Marie Katharine Balser Hierselbst. 10. Dr. Ludwig Karl August Peter Heß, Gerichtsassrssor zu Darmstadt, mit Elisabeth Silbereisen Hierselbst. 10. Karl Paul Müller, Friseur zu Aschaffenburg, mit Cbarlotte Karoline Johannette Philippine Susanne Marx hierselbst. 11. Wilhelm Lemp, Schlosser dahier, mit Katharine Köhler Hierselbst. 12. Konrad Karl Haustein, Pfarrvikar zu Horrweiler, mit Karoline Emilie Auguste Theodore Victoria Dörr hierselbst. 13. Heinrich Sann, Buchbinder dahier, mit Elisabethe Appel hierselbst. 13. Johann Kehrein, Kaufmann zu Gießen, mit Emma Fourier zu Friedberg. 14. Johann Adam Paul, Regierungsbaumeister zu Darmstadt, mit Lina Johanna Ackermann hierselbst. . . •SOtlttl, August: 3. Dem Fuhrmann Wilhelm Decher ein Sohn, Friedrich Wilhelm. 4. Dem Sattler Friedrich Zimmermann eine Tochter, Alwine Wilhelmine Marie. 4. Dem Spengler Martin Balser ein Sohn. 7. Dem Bremser Ludwig Einheuser eine Tochter. 8. Dem Buchbindermeister Paul Richter ein Sohn. 9. Dem Eisenbahnschaffner Johann Georg Jochim eine Tochter, Emma Emilie Auguste. 9. Dem Realgymnastallehrer Dr. August Sturmfels eine Tochter. 14. Dem Reallehrer Dr. Earl Zimmer ein Sohn, Paul Jacob. August: 7. Wilhelm Giegling, 2 Monate alt, Sohn von StationS-Asftstent Johann Georg Giegling dahier. 7. Jakob Sell, 4 Monate alt, Sohn von Redacteur Wilhelm Sell dahier. 8. Heinrich Gras, 8 Monate alt. Sohn von Taglöhner Johs. Graf dahier. 8. Ida Kraus, 50 Jahre alt, ledig, von Darmstadt. 10. Elisabeth« Leib, 5 Jahre alt, Tochter von Polizeidiener Philipp Leib zu Krofdorf. 10. Wilhelm Hermann, 38 Jahre alt, Landwirth von Westernohe. 11. Wilhelm Weiß, 3/4 Jahre alt, Sohn von Former Ludwig Weiß von Daubringen. 12. Heinrich Wagner, 16 Jahre alt, von Niederquembach. 12. Catharine Reinig, 68 Jahre alt, Näherin dahier. 13. Minna Backhaus, 31/» Jahre alt, Tochter von Schuhmacher Wilhelm Backhaus dahier. 13. Richard Lederer, 35 Jahre alt, Bierbrauer von Sagan in Schlesien. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gieße«. Evangelische Gemeinde. Getraute. Matthäusgemeinde. Den 9. August. Karl Sebastian Strack, Bierbrauer zu Gießen, und Elisabeth Marie Josephine Heim, Tochter des verstorbenen Bremsers Georg Heim zu Gießen. MarkuSgemeinde. Den 8. August. August Loch, Kappenmacher zu Gießen, und Christine Katharine Elisabeth Pauline Kuhl, Tochter deS Post- chaffners t. P. Konrad Kuhl zu Gießen. LukaSgemeinde. Den 8. August. Karl Konrad Heisen, Schloffer, und Anna Elisabeth Hermann, Tochter detz verstorbenen Taglöhners Georg Hermann IV. zu Dorndorf. GatauNa. MatthäuSgemeinde. Den 9. August. Dem Kaufmann August Philipp Rinn eine Tochter, Anna Auguste, geboren den 14. Juli. Denselben. Dem Postschaffner Heinrich Reining eine Tochter, Juliane Elisabeth, geboren den 6. Juni. Denselben. Dem Spengler Georg Peter Dahmer ein Sohn. Georg Karl, geboren den 9. Juni. Den 13. August. Ein unehelicher Sohn, Hans, geboren den 16. Juni. Denselben. Eine uneheliche Tochter, Luise Elisabeth, geboren den 11. Februar. MarkuSgemeinde. Den 9. August. Dem Briefträger Konrad Becker ein Sohn Karl, geboren den 16. Juli. Den 12. August. Dem Taglähner Franz -Stephan Wilhelm Rentmeister ein Sohn, Leonhard Theodor Heinrich Wilhelm, geboren den 29. Juni. LukaSgemeinde. Den 9. August. Dem Händler Eduard Battenberg eine Tochter, Elisabeth Bertha, geboren den 4. Juli. Denselben. Dem Fabrikanten Heinrich Herzberger eine Tochter, Anna Marie, geboren den 17. Juni. Denselben. Dem Kaufmann Wilhelm HaaS eine Tochter, Luise WUhelmine Antonie, geboren den 10. Juli. Johannesgemeinde. Den 9. August. Dem Buchhalter LouiSIKreiling eine Tochter, Pauline Luise, geboren den 18. Juni. Den 10. August. Dem Obermälzer Anton Schmitt eine Tochter, Marie Antonie, geboren den 30. Juli. Geeadigta. Matthäusgemeinde. Den 14. August. Katharine Reinig, Näherin, 68 Jahre alt, starb den 12. August. Markusgemeinde. Den 8. August. Anna Gertrude Seibel, geb. Mook, Wittwe des Taglöhners Eckhardt Seibel, 73 Jahre alt, starb den 8 August. erfeh*, ltand- und Volkswirtschaft- Gießt«, 15. August. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,10-1,20, Hühnerei« pr. St. 6 A, 2 St. 00-00 H, Enteneier • H, 2 St. 0 H, Gänse« ei« pr. St. 00—00 H, Käse pr. St. 5-8 Käsematte pr. St. 3 * Erbsen pr. Liter 15 H, Linsen pr. Liter 26 A, Tauben pr. Paar X 0,60 bis 1,00, Hühn« pr. Stück 1,00 bis 1,20, Hahnen pr. Stück X 0,50—1,10, Enten pr. Stück X 1,60—2,00, Gänse pr. Pfund X 0,00-0,00, Ochfenfleisch pr. Pfd. 70-74 H, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 64—68 H, Schweinefleisch pr. Pfd. 50 bis 66 H, Schweine« fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 70 A, Kalbfleisch pr. Pfd. 50-10 A. Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,50 biß 7,00 X, Weißkraut pr. Stück 0-00 H, Zwiebeln pr. Centn« X 4,50—0,00, Milch pr. Liter 16 A___________________________ Witternugsbericht vom 14. August. Niederer Druck bedeckt heute den ganzen Norden und Osten der ErdtheilS und hat sich das Centrum desselben über der Nordsee noch weiter ver«test. Auch in Central-Europa ist der Luftdruck noch etwas gesunken und hat daS Maximalgebiet an Umfang und Intensität merklich verloren. Daffelbe erstreckt sich als ein schmaler Rücken über Central-Frankreich, das Alpengebiet und Südbayern. Die Witterung ist in ganz Deutschland unbeständig und fallen stellenweise noch immer Niederschläge. BoaausWGtttG« Bittrnrnft Fortdauer des bisherigen Witterungs-Cbaracters. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 15. August, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr 1 Wasser 14‘/r, Luft 16°. RÜbsamen'sche Badeanstalt. -imstsg brn 18. August l.I , Aerfteiaeruna Versteigerungen, i- Vormittags 9 Uhr, Dttftt Iflere ich Goethestratze 40 im Auf- trag Iber ConcurSverwaltung der JaliuS «»a-fer Wittwe in Gießen gegen EAirgahlung: I) Zur Damenconfection gehörige Ar- tifel, als: Fischbein, Stäbchen, Ein« saßlitze. Armblätter, Krappen und Oesen, Naht-, Taillen- und Gummi- loand, Maschinen-Seide, verschiedene Knöpfe und Vorstecknadeln, Spitzen, Moßhaar u. Futterstoff, 1 Arbeitstisch, 5 Fußschemel, 3 Kleiderständer mnb 4 -Puppen und 1 Kleidercarton Ferner: 1 goldene Ubrkette, 1 silb. Suppenlöffel, Bierkrüge, Confect-, St fitentarten und Glasschalen, ein Opernglas, Goethes Werke, MeyerS aonoersationS-Lexicon, 1 Sessel mit Schemel, Rohrstühle, 1 gr Regulator, 1 Hängelampe, 1 Nähmaschine, einen Klapptisch, 3 Waschkörbe 1 Commode, 2 Kleiderschränte, 1 Spiegel, 2 vollständige Betten, 1 Waschgarnitur, Bett- und Sophavorlagen, Vorhänge unb verschiedene andere Sachen. l) Nachmittags 4 Uh- im .Adler- dahier: 2 Pferde, 1 Wagen, 1 vollständige Badeeinrichtung, 25 Bier- trüge, 50 Kuchenteller, 1 Zweirad, 1 Schreibtisch, 1 Rauchtisch, mehrere Gemälde, 1 Sopha, 1 Ladenschrank »nd 1 Tbeke, 1 Nähmaschine und ainbere Möbel. Hm Versteigerung ad. 1 findet sttfimmt, ad. 2 theUweise statt- M________Bor«, Gerichtsvollzieher- ft Freitag den 21. ds. Mts., Nachmittags 1 Uhr, wird bei dm Gemeinde-Vorsteher zu Nieder- Neem ein gut genährter Zucht- iillie öffentlich versteigert. Ga.-Rechtenbach, 14. August 1896. 5365• Das Bürgermeister-Amt. Orummctgras- Berfieigerung der Stadt Gieren. Montag den 24. und Dienstag den 25. d. Mts., jedesmal Vormittags 9 Uhr beginnend, soll das Gruwmetgras von den städtischen Wiesen, von dem Friedhof, von den Anlagen vor dem Friedhof und von den Wieseckböschungen meist bietend versteigert werden und zwar: Montag den 24. Augtrft a. an Ort und Stelle von den Miesen vor der Neustadt, von den LVftiseck- böschungen, von einem Grcwstück der früher v. Rabenau'schen Besitzung, b. am Neuenwegerthor von den Wiesen im Heegstcauch, c. ayJDtt und Stelle vom Friedhof, von den Anlagen vor dem Friedhof und von den Wiesen im Rußland, d. im Philosophenwald Nachmittags 2 Uhr von den Wiesen im Fürstenbrunnen, im Wieseckthal und von zwei Hospitalwiesen in der Ge- markungsowie um 4*/a Uhr Wteseck, von ca. 7 Morgen Wiesen in der Schwarzlach. Dienstag den 25. Augnft e. von den Ochsenwiesen, einer Ho- spitalwiese, von den Wiesen im Stolzenmorgen, UterSbrunnen und Altentisch. f. Nachmittags Va2 Uhr von den Wiesen in dcr Gemarkung Rödgen. g. Nachmittags i/i 3 Uhr von den Wiesen in der Gemarkung Alten- Buseck, h. Nachmittags */, 4 Uhr von den Wiesen in der Gemarkung Großen- Buseck. Die Zusammenkunft ist am 24. Aug. am Neustädterthor und am 25. Aug. in den Ochsenwiesen. Die Großh. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, Vorstehendes in ihrer Gemeinde bekannt machen zu lassen. | Gießen, den 15. August 1896. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff. 7366 Mohnungs - Veränderung Wohne jetzt Wetzsteinstrasse 44, gegenüber der Turnhalle der Stadt-Knabenschule. 7328 Job. Fr. Schaaf. Orr ton'/ ea» Anmeldungen nehme ich in meiner Wohnung, Sonueustrafte 12, entgegen. Achtungsvoll E. Kess. Institut von Dr. Kübel. Planmässige und gründliche Vorbildung für alle Klassen höherer Lehranstalten, für das Examen der Einjahrig-Freiwilligen, für Vorprüfungen des Finanz- und Geometerfachs und andere Schulexamina. Für junge Leute, welche Tags über verhindert sind, ist eine Abendschule eingerichtet, in welcher sie sich in verschiedenen Abteilungen für Examina oder den kaufmännischen Beruf ausbilden können. 7364 Beginn des Winter-Semesters am 21. September. Prospecte durch den Vorsteher: _____________________________Dr- Kübel, Confection. Beste Referenzen 7354 Käth. Riehl, seither Frankfurt a. M. Unterzeichnete erlaubt sich hierm t, das verehrt. Publikum von Gießen und Umgegend auf ihre am 1. October beginnende Zuschneideschule, verbunden mit gründlicher Lehre aufmerksam zu machen. Damen, die in einem derartigen Cursus ersten Ranger eine in jeder Beziehung gewissenhafte Ausbildung erlangen wollen, können sich bis spätestens 1. September melden, Bismarckstrafte 17 III. Specialität: Fertige schwedische Zimmer-Thüren Futter und Bekleidungen 4020 Emil Funcke, Niedenau 15. Frankfurt a. M. Niedenau 15. Ueber 100 verschiedene Thürsorten stets auf Lager. 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Betheiligung von Kameraden früherer Feldzüge erwünscht. '329 Mehrere Kameraden 's 2'au XN1C0LAL OFFENBACH**. Außerordentliche Von Gravelotte. 7342 Der Vorstand. wozu freundlichst einladen 7359 «lieestratze 11, n. monate. 370 Konrad Hamel 4554 Bourgeois, Röhrles Bierhalle. 7343 3V Sonntag den 83. August: Waldfeft am Ludwigsbrunnen. Abmarsch mit Musik punkt 3 Uhr vom Schiffenbergerthal. — 8c ungünstiger Witterung von 4 Uhr an Zusammenkunft bei Mitgltk Wittwe Kreiling, Ferdinand Kröck, Ludwig Steinmüller, Jacob Ffa£E, Ludwig Volkmann. 7369] Kleiner Laden mit Wohnung per 1. September zu vermietheu. Kaplansgasse IO. Zuverlässiger Fuhrknecht mit guten Zeugnissen gesucht. 7362 P. I. Mobs, Mäusburg 8. Ä im Vereinslocal. T'ageso rdnung: Sedanfeier. Nach Erledigung der Tagesordnung: Gedächtuißseier der Schlachi Ein ordentlicher Junge für ein AlaschenbtergeschLft gesucht Wo? sagt die Exped d. Bl- 7350 Niederlage bei BR Emil Fistor, Giessen Marktstraße IO. Giessener Zitherclub (WohtthLtigkettSver-i«). Heute Sonntag deu 16. d. M. Ausflug nach follflt mit Fahrpreisermäßigung. Zusammenkunft bis lürrgllenS 7ä2 Uhr Mittags am Bahnhof Gießen. Freunden des Vereins kann die Mitfahrl nur durch den Vorstand resp. Vorsitzenden gestattet Werdern [7358] Der Vorstand. (Einlage zwischen Strumpf und Fußsohle)._____ Achenbach’s Schweiss-Sohlen verhüten"däs'Wundwerben der Füße ohne den Fußschweiß zu vertreiben, sie lassen den üblen Schweißgeruch nicht aufkommen und haben nicht den geringsten gesundheitsschädlichen Nachtheil. 7336 Kein Tourist, Kein Schweißsustieidcnder möge Aohenbaoh’s Schweiss-Sohlen unprobirt lassen. Ein Carton mit 10 Paar Schweißsohlen reicht 4—6 Wochen aus und kostet nur 1 Mk. — Erhältlich in Gieße« in der Hirsch-Apotheke, Pelikan- Apotheke, Universitäts Apotheke. Butzbach in der Apotheke. Grösste Auswahl von Fahrrädern am hiesigen Platze der Firmen Gebe. Giese A Co., Offenbach a. M. und Hillmann, Herbert A Coober, Doos b. Nürnberg. 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