Rr 89 Der #kje*er Jhqtiger erscheint täglich, eit LuSnahme bei Montags. Dir Gießener Msmilienösätler Waden bem Anzeiger Wtzchrnlltch dreimal deigrlegt. Erstes Blatt. Donnerstag den 16. April 1S96 Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Vierteljähriger Adonnemratspreks 2 Mark 20 Pfg. mit Lringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Pfg. Rcboction, kxPebittoU unb Druckerei: Kchukar.ßeKr.,. Fernlprecher 51. Aints- unb Anzeigeblatt für den Ureis Giefzen. folgenden Lag erscheinenben Nummer bis Corrn. | Hralisbeikage: Gießener Aamitienökätter T Amtlicher Theil. Gießen, den 13. April 1896. Letr.: Die Ablieferung der Vacanzüberschüffe erledigter Schulstellen an den Provinzialschulfonds. DaS Großherzogliche Kreisamt Gießen ** die «rssth. eargetmdfktete* M «reise». Unter Hinweis auf unsere Ausschreiben vom 24. Ja« niar 1878, Amtsblatt Nr. 1, und 30. October 1893, Amtsblatt Nr. 9, empfehlen wir Ihnen, innerhalb zehn Tagen die von Ihnen mit den Schulvorständen ge« meinfchaftlich aufzustellenden Berechnungen der an den Pro« vmzialschulfonds abzuliefernden Vacanzüberschüffe aus dem Jahre 1895/96 in doppelter Ausfertigung an uns ein- zureichen oder zu berichten, daß im genannten Jahre in Ihrer Gemeinde Schulvacanzen nicht eingetreten waren. __v. Gagern.______________ Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die nach § 6 des Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eines Aufschlags von Fünf vom Hundert pro Monat März 1896 für den Lieferungsverband Gießen pro 100 Kg betragen: Hafer Mk. 14,80, Heu Mk. 4,70, Stroh Mk. 3,70. Gießen, den 13. April 1896. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Deutsche» Reich. Berlin, 14. April. Ein interessanter fürstlicher Gast wird nächstens am Berliner Hofe eintreffen, Fürst Ferdinand von Bulgarien. Nach den bisherigen Dispositionen erfolgt die Ankunft deS von Petersburg kommenden Bulgarenfürsten in Berlin voraussichtlich am 30. April. Er nimmt im königlichen Schlöffe Wohnung und wird dann den kaiserlichen Majestäten im Neuen Palais rin-n Besuch abstatten. Der angtkündigte Berliner Besuch deS Fürsten Ferdinand zeigt wohl am Besten die Befestigung feiner europäischen Stellung an. — Der Reichstag setzt am Donnerstag seine durch die Ofterpause unterbrochene Thältgkett fort. Der Arbeitstisch für die Reichsboten ist auch jetzt noch immer reichlich genug besetzt, denn von den schwebenden Vorlagen sind zunächst in der SPecialberathung zu erledigen die Gesetz« entwürfe über die Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes und über die Reform der Börse, die Novellen zum Wirth« schaftSgenoffenschaftSgesetz und zu den Juftizgesetzen, sowie die neue Margarine-Vorlage, während die Novelle zur Ge« werbeordnung nur noch in dritter Lesung durchgenommen zu werden braucht. Andererseits muß jedoch die Zuckersteuer« Vorlage erst noch die zweite CommlssionSlesung passtren, daS Gesetz über die Handwerkerkammern ist sogar nicht über die erstmalige Erörterung in der betreffenden Commission hinauS- gedieheu, da sich letztere nach Abhaltuog ihrer ersten Sitzung auf unbestimmte Zeit vertagte und was den weitaus wichtigsten BerathungSstoff der gefammten Session anbelangt, den Entwurf des Bürgerlichen Gesetzbuches, so steckt derselbe noch tief in der ersten CommlssionSlesung. Außerdem aber soll das Haus noch eine größere Anzahl von Initiativanträgen und von Berichten der Pettrions' und der WahlprüfungS« commission erledigen. Demnach birgt der nachöfterliche Ab« schnitt der ReichStagssesfion noch eine Fülle von Arbeitsstoff in sich, deffen gänzliche Bewältigung bis Pfingsten schon jetzt alS unmöglich erscheint. ES ist aber im höchsten Grade zweifelhaft, daß sich die parlamentarischen Vertreter der Nation bereit finden laffen sollten, nach Pfingsten nochmals zusammenzukommen, es wird also wohl die eine oder die andere Vorlage nicht mehr zu Stande kommen. Hoffentlich werden aber mindestens die dringenderen der schwebenden gesetzgeberischen Aufgaben zur Durchführung gelangen, wie z. B. die Vorlag u gegen Len unlauteren Wettbewerb und über die Börsenresorm. In Betreff des Entwurfs deS Bürgerlichen Gesetzbuches steht zu erwarten, daß bei einem etwaigen förmlichen Schluffe der Session zu Pfingsten ein Ausweg gesunden wird, welcher die bisherigen Ergebniffe der parlamentarischen Behandlung dieses riesigen Stoffes sicher stellt. Neueste Nuchpichtet!^ NolffS telegraphisches Correspondem-Bureau. Berlin, 14. April. Die Reichstags Commission für das Bürgerliche Gesetzbuch nahm von dem Titel „Un< erlaubte Handlungen" die Paragraphen 807 bis 815, betreffend dte Schadenersatzpflicht aus unerlaubten Handlungen, nach der Vorlage an. Karlsruhe, 14. April. Drr amtliche Hofbericht der „Karlsruher Zeitung" meldet: Die Ankunft des Kaisers erfolgt am Donnerstag den 16. dS. MtS, Vormittags nach 11 Uhr, mittelst Sonderzuges von Wien, von wo der Zug Mittwoch Abend abgehen wird. Der Kaiser hat sich jeden osficirllen Empfang verbeten. Der Aufenthalt in dem Jagdhause Kaltenbronn ist der Ausübung der Auerhahnjagd gewidmet, die mehrere Tage tn Anspruch nehmen wird. Der Erbgroßherzog begleitet den Kaiser nach Kaltenbronn. Die erbgroßherzoglichen Herrschaften, welche heute früh auS Luxemburg wteder in Freiburg eingetroffen sind, gedenken morgen nach hier zurückzukehren. Wien, 14. April. An der Hostafel, die zu 110 Gedecken um 5 Uhr im Ceremoniensaale in der Hofburg zu Ehren des Deutschen Kaiserpaares stattfand, nahmen Theil der Deutsche Kaiser in der Uniform eines österreichischen Generals der Cavallerie, Kaiser Franz Joses in der Uniform eines preußischen FeldmarschallS, die Deutsche Kaiserin, die Erzherzöge und Erzherzoginnen, die Ministerpräsidenten Graf Badeni und Baron Banffy, die gemeinsamen und die österreichischen Minister, die Ehrencavaliere, die betberfeitigcn Suiten, Reichskanzler Fürst Hohenlohe uud Gemahlin, Graf zu Eulenburg und Gemahlin, der österreichische Botschafter tn Berlin, Gras Szögyeny und Gemahlin, Prinz Hohenlohe- Oehrtngen, die Hoswürdentrager, Cardinal Fürstbischof Gouscha und GeneralftabSchef Freiherr o. Beck. Kaiser Franz Joses ging mit der deutschen Kaiserin am Arme in den Saal, der Deutsche Kaiser führte die Erzherzogin Maria Josefa. Die Ehrenfitze an der hufeisensörmigen Tafel hatten die Deutsche Kaiserin und die Erzherzogin Maria Josefa. Zur Rechten der Kaiserin saßen der Kaiser Franz Josef, oie Erzherzöge Otto, Ludwig, Victor, Franz Salvator, Eugen und die Gemahlin des Reichskanzlers. Zur Linken der Erzherzogin Maria Josesa saß der Deutsche Kaiser, die Herzogin von Modena, die Erzherzöge Ferdinand, Josef Ferdinand, Friedrich und Rainer. An der Hoftafel herrschte die an.mirteste Stimmung. Die Kaiserin converfirte lebhaft mit dem Kaiser Franz Josef, der Deutsche Kaiser mit der Erzherzogin Maria Josefa und der Herzogin von Modena. Die Erzherzöge Franz Salvator, Friedrich Eugen und Rainer trugen Feuilleton. Berliner Ausstellungsbriese. (Von unserem Correspondenten.) I. Berlin, 14. April 1896. Selten wohl hat eine städtische, eine LocalauSstellung richt nur im ganzen Lande und im ganzen Reiche, sondern Md) über die Grenzen deS Reiches hinaus im AnSlande so M Interesse erregt, wie die bevorstehende Berliner Gewerbeausst ellung. Seitdem widrige politische Strömungen daö Zustandekommen einer Weltausstellung in Berlin verhindert hatten, trug man sich in den Kreisen der Berliner Industrie damit, kille Berliner Ausstellung zu schaffen, die für den Entgang Ihrer Weltausstellung vollauf entschädigen sollte. Ohne die nächtige moralische und materielle Hilfe deS Staates, lebig» Ich auS dem Gemeinsinn, den Mitteln uod dem Local« fotriotiSmuS der Bürger heraus wollte man ein Unternehmen dS Leben rufen, das glanzendes Zeugniß ablegen sollte von km großartigen Umfange der Berliner Industrie, von der jiwaltigen Bedeutung seines Gewexbefleißes, von einem Waffen, daS berechtigtes Staunen in der ganzen Welt her- lorxnfen muß, daS Berlin den größten Industriestädten taropaS ebenbürtig macht, baß aber auch im Reiche selbst kiklfach erheblich unterschätzt wird. Von der Bedeutung kerlinS als Jndustriecentrum wird man sich wohl einen un« psahren Begriff machen können, wenn wir sagen, daß, wenn um die industriereichen Städte Magdeburg, Hannover, tüsseldorf, Barmen, Älberselo, Dortmund, Crefeld, Altona, lstmnitz, Halle und Nürnberg zu einer Stadt znsammen- Itgen würde, man dann erst, aber auch nicht vollständig, ein kmtrum besitzen würde, daS auf industriellem und gewerkt« Itycm Gebiete so viel producirt wie Berlin. Mit Recht dürfte daher dieses reiche unb fleißige, dieses jrdoch auch viel geschmähte Berlin, als eS sich anschickte, der Bel t einmal in einem großartigen Bilde zu zeigen, was eS p Leisten vermag, nicht nur ganz Deutschland selbst, sondern »h, daS Ausland zu sich zu Gaste laden. Wird doch dieses großartige Bild des Berliner Gewerbefleißes, der Berliner Arbeit, sich in einem würdigen Rahmen repräsentiren, in einem Rahmen, geschmückt mit den schönsten landschaftlichen Reizen, wie sie in gleichem idyllischen Zauber so nahe den Thoren der Großstadt kaum ein zweites Mal in Deutschland vorzufinden sein dürften. Ihren Lesern wird vielleicht noch der heiße Kampf, der im Vorjahre, als eS um die Wahl des Ausstellungs« terrainß sich handelte, in lebendiger Erinnerung sein. Die ganze Bürgerschaft Berlins nahm an diesem Kampfe mit einer Heftigkeit Theil, als gelte eS, die bedrohten heiligsten Jntereffen des Vaterlandes zu vertheidigen. Zahlreiche Volks« Versammlungen fanden statt, in denen leidenschaftlich die Rufe erschallten: „Hie Witzleben!" „Hie Treptow!" und es wurde von beiden Seiten, nämlich von den Witzlebenern, die Speculantenintereffen verfolgten, und von den Anhängern des schönen, an der Spree gelegenen Treptow mit der größten Erbitterung gekämpft. Erft als bekannt wurde, daß der Kaiser in einem Privatgespräch für Treptow eingetreten war, trug Treptow den Sieg davon unb die liebe Seele hatte Ruh'. Unb mit vollem Recht hatte man sich für Treptow entschieden: denn kaum hätte man einen günstiger gelegeneren, landschaftlich schöneren Ausstellungsplatz finden könnest, als das mit der Stadtbahn, Pferdebahn, mit Omnibus, Kremsern unb zu Fuß selbst von den entferntesten Stadttheilen schnell erreichbare Treptow. Kaum war so die Schlacht zu Gunsten Treptows geschlagen, als die Bürger« schäft mit Eifer die vorbereitenden Schritte machte, um die Ausstellung so glanzvoll wie möglich zu gestalten. Die Seele des Unternehmens wurde der Geh. Commerzienrath Gold« berger, der, an der Spitze des ArbeitSauSschuffeS stehend, unterstützt von dem Commerzienrath Kühnemann und Bau« meister Felisch, sich der riesenhaften Aufgabe der Organisation der Ausstellung unterzog. Beim Publikum, in erster Reihe natürlich bei den Industriellen unb Gewerbetreibenden, aber auch bei den städtischen nnb staatlichen Behörden, fand der Arbeitsausschuß baß bereitwilligste Entgegenkommen. Mit Begeisterung nahmen die Gewerbetreibenden den Plan einer GewerbeauSstellung auf unb alßbald war ein Garantie- fondß von 4^2 Millionen Mark gezeichnet. Unb während | so nach dieser Seite hin daS Unternehmen auf eine sichere Grundlage gestellt worden war, zögerten auch die städtischen und staatlichen Behörden nicht mit freundwilliger und werk« thätiger Unterstützung. Die Stabt Berlin gewährte einen Beitrag von anderthalb Millionen Mark, dec Staat erklärte sich bereit, zur Erleichterung beß Verkehrs zur Ausstellung das Schienennetz zu erweitern und außerdem hat der Eisenbahnminister in dankenSwerther Weise sein lebhaftes Interesse dadurch bekundet, daß für die Dauer der Ausstellung den Ausstellungsbesuchern im Reiche Ermäßigungen für die Fahrt nach Berlin gewährt werden. Der Prinz Friedrich Leopold hat der Ausstellung durch die Uebernahme des ProtectoratS höhere Weihe gegeben, der Kaiser und die ReichSbehörben nicht nur, sondern auch die preußischen Behörden, historische Institute, wie Museen, kunstgewerbliche Anstalten in Berlin und anderen Städten Preußens und beß Reiches, Industrielle unb Gewerbetreibende aus allen Theilen Deutschlands werden an der Ausstellung sich betheiligen, so daß die Zahl der Aussteller nachgerade Legion geworden ist und viele Hunderte wegen Platzmangels zurückgewiesen werden mußten. Aber nicht allein auf die Erzeugnisse, des GewerbefleiHeS soll die Ausstellung beschränkt bleiben: sie wird ihren Besuchern auch mancherlei, viel Amüsement und Spektakel aller Art bieten. Da wird man auf einer amerikanischen Bahn eine Fahrt rund um die Ausstellung machen können; dort ladet Kairo mit seinen ^schlanken MtnaretS und Kuppeln ein, und wem eS hier zu heiß geworden, der wird sich beim Anblick deS Nordpol-PanoramaS abkühlen können. In Alt«Berlin mit seinem wechselnden Theater unb seinen sonstigen Schaustellungen wird man für billiges Geld sich ebenso gut unterhalten können, wie in den zahllosen anderen BergnügungSorten, die eine reizvolle Abwechselung bieten unb nie die Langeweile aufkommen laffen werdet Kurzum, die Ausstellung wird nach jeder Richtung hin die Erwartungen, die die Berliner und die Fremden hegen, weit übertreffen unb so viel bie Vorbereitungen schließen lassen, wird Niemand unbefriedigt von bannen ziehen. Be- gesunden. Der Polizist tourbc verhaftet. Frkf.Ztz. jetzt getroffenen Vorbereitungen laffen erkennen, daß es die Seidenstoffe Gefolges fuhren die hohen auf den Straßen erschienenen der Hofburg, wo nach Bordeutschen Gäste sich tu ihre deutschen Botschaft, der sächsische und bayrische Gesandte, sowie der deutsche Reichskanzler Fürst Hohenlohe. Die Begrüßung der beiden Monarchen war äußerst herzlich. Nach Vorstellung de» beiderseitigen Herrschaften, von der zahlreich Menge lebhaft begrüßt, nach stellnug der Hof-Chargen die Gemächer zurückzogen. Wie», 14. April. Sämmtliche Blätter, mit Ausnahme der soctaltsttscheu Zeitungen und dem clericalen Vaterland, widmen dem deutscheu Kaiserpaar äußerst sympatische Begrüßungs-Artikel und bezeichnen die Entrevue al» ein großes politisches Ereigniß von eminenter FriedenSbedeutuog. Aufsee, 14. April. Hier tst wteder heftiger Schneefall eivgetreteo. Im Thal liegt der Schnee meterhoch. Rom, 14. April. Aus militärischer Quelle verlautet, General Baldissera sei viel weiter vorgerückt als die officielleu Telegramme angeben. Die Befreiung AdignatS fei demnach bevorstehend. Die Chancen der Italiener, die mit 33 Bataillonen und 6 Batterien vorrücken, seien gute. Nizza, 14. April. Die Czarin-Wittw e empfing den Besuch deS russischen Botschafter» Baron Mohrenheim. Am 8. Mai reist die Kaiserin mittelst Separatzuges nach Rußland zurück. Der Großfürst-Throufolger tritt in einigen Tagen eine Reise nach Port Sarnitza an. Koustautiaopel, 14. April. Die russische, für Abeffynten bestimmte SanttätS-Abordnung in Stärke von 60 Mann ist hier avgekommen. Depesche» bi» 18«tn „HereL". Berlin, 14. April. Die Übersiedelung des Kaiserlichen HoflagerS nach dem Neuen Palais findet nunmehr bestimmt am 21. d. M. statt. Berlin, 14. April. Der erste Mai wird in diesem Jahre hier in großem Maßftabe gefeiert werden, viele Arbeitgeber haben mit Rücksicht auf die an diesem Tage statt- fiudende Eröffnung der Berliner GewerbeauSstellung ihren Arbeitern erklärt, daß sie gegen die diesjährige Maifeier nichts etnzuwenden hätten. Fast sämmtliche Gewerkschaften werden am l.Mai Festversammlungen abhalten. In Berlin sind bereits alle Säle vergeben, deshalb sollen auch in den Vororten Maifeiern der Berliner Arbeiter stattfinden. Berlin, 14. April. Die wirthschaftliche Bereinigung des Reichstages ist auf Freitag den 17. April, Abends 8 Uhr, etuberufen worden. Auf der Tagesordnung steht der Antrag auf Convertirung der Reichsanleihe und Stellungnahme zu dem BundeörathSbeschluß betreffend den Maximal-ArbeitStag im Bäckergewerbe. Berlin, 14. April. Die Kaiserin trifft morgen 12 Uhr 40 Mtn. auf dem Bahnhofe Friedrichstraße aus Wien hier ein. Am Freitag reist sie mit den beiden ältesten Prinzen nach Plön ab, kehrt von Plön nach Berlin zurück und begibt sich nach Coburg zu den VermählungSfeierlichkeiten. Berlin, 14. April. Die Blättermeldung, es solle Ende Mai oder Anfang Juni im Reichsamt des Innern eine abermalige Conferenz in Sachen der Vereinfachung der Arbeiter-VersicherungSgefetze stattfinden, ist, wie die „Nordd. Allgem. Ztg." hört, ohne tatsächliche grüudung. totales unb protrittsietfo, Sieben, 15. April 1896. **r. Neues Theater. Mit dem gestrigen ersten Auftreten I des Baseler Operetten-Ensembles scheint hier nach den verschiedenen Mißerfolgen, welche Aufführungen von I Opern und Operetten im letzten Jahre zu verzeichnen hatten, I eine erfreuliche Wendung zum Besseren auf diesem Gebiete eingetreten zu sein. ZellerS „Obersteiger", mit dem Herr Director Bömly das Gastspiel seiner Truppe eröffnete, ist hier nicht unbekannt, hat aber bei unS noch nie eine so gute Aufführung erlebt wie gestern. Wir wollen hier nicht näher auf die Leistungen der einzelnen Darsteller eingehen, sondern nur kurz berichten, daß Spiel und Vortrag fast durchgängig wohl befriedigen konnten, und daß der lebhafte Beifall des Publikums wohl verdient war. Die Solostimmen haben an« genehmen Wohllaut ünd genügten den Anforderungen, die an sie gestellt wurden,- nur in der Höhe hätten die Damen- ftimmen unseres Erachtens hie und da ausgiebiger sein dürfen, wie wir dem Darsteller der Titelrolle namentlich in | der Tiefe etwas mehr Klangfülle gewünscht hätten. Die Chöre waren gut einstudirt und gingen musterhaft, über- I Haupt machte die ganze Aufführung den Eindruck großer Sicherheit. Das Orchester war von der hiesigen Regi- mentSmusik gestellt und entledigte sich seiner Aufgabe mit Ausnahme weniger Stellen, an denen die Begleitung etwas zu stark war, befriedigend. Der Besuch der Vorstellung hätte besser sein dürfen- hoffentlich tragen diese Zeilen etwas dazu bei, den nächsten Aufführungen von „Don Cesar" und „Mikado" vollere Häuser zu verschaffen. ES ist schließlich kein Wunder, wenn bei allzu geringer Unterstützung derartiger Unternehmungen seitens des Publikums bessere Theaterdirectionen den Besuch unserer Stadt überhaupt vermeiden. ’* Deutscher Kriegerbuud. Die deutsche Kriegerzeitung „Parole" theilt in ihrer neuesten Nummer mit, daß in der letzten BundeSvorstandSsttzung der zehntauseudste Der- ein in den Deutschen Kliegerbund ausgenommen worden ist. ES ist dies der patriotische Kriegerverein Lupow im Kreise Stolp in Hinterpommeru. -** P.-A. 15. VerbaudSschiebeu des Mittelrheiuischeu SchüheubuudeS, Pfälzischen Echutzeubuudes und Badischen ■ LaudtS SchützeU'VereinS tu Mannheim. In den verschiedenen Comties herrscht bereits fieberhafte Thätigkeit, um das bekanntlich in den Tagen vom 21. bis 28. Juni dfS. IS. in Mannheim abzuhaltende mittelrheinische Verbandsschießen zu einem glänzenden Feste zu gestalten. Der Mannheimer Stadtrath hat sein Interesse an dem Gelingen deS Festes dadurch an den Tag gelegt, daß er eine namhafte Summe für den Garantiefonds zeichnete und außerdem dem Fest- comitö 2000 Mk. für Preise zur Verfügung stellte. ES sind davon zwei Preise ä 750 Mk. und ein Preis A 500 Mk. bestimmt worden. Seit einigen Tagen ist auch das officielle Festbureau, da» sich im Hause D 2, 8 befindet, täglich geöffnet. Auf dem Festplatze, der unmittelbar an die Stadt I angrenzt, beginnt eS auch bereits rege zu werden. Die Um- I zäunung ist fertiggestellt, so daß man sich ein Bild von der Größe deS Festplatzes machen kann. In den nächsten Togen I wird der Bau der Fefihalle in Angriff genommen. Die bi» I Witterungsbericht vom 15. April. Von Südwesten ragt zwar ein barometrische» Mai Im um cü dem Kontinent herein, doch ist die Luftdruck VerlhtUuug vorerst »»4 unregelmäßig und bestehl eia beträchtlich-» Druckgrsä^e von fl«*1 westen gegen Südosten fort. Außerdem liegt aber tereit» wieder i» Süden vor England ein sackförmiges Theilmintmum, dessen weitnr Entwickelung für die Wetterlage nicht ohne Etnstuß blciden büdtc. Der Witterung» l' haracter wird demnach noch unbeständig btetdea. wenn auch zeitweise» Ausklarea nicht ailsgeschlossen ist. »ittramet Zunächst noch unbeständig Mannheimer Schützcngesellschaft an nichts fehlen lassen wird, ihren Gästen den Aufenthalt in Mannheim angenehm zu machen und die Bewohnerschaft wird die Schützengesellschaft darin unterstützen. XY. Darmstadt, 14. April. Wie ein Künstler geehrt wird, der eß versteht, neben einer erfolgreichen Thätig- feit auf der Bühne auch die Leistungen seiner Muse in den Dienst wohlthätiger Veranstaltungen zu stellen, die Werke der edlen Dichtkunst weiten, sonst diese Bevorzugung entbehrenden VereinSkretsen, die sich au» den verschiedensten Ständen recru- Berlin, 14. April. G e neral von Hahnke, Chef deS Militär-Cabinet», hat sich zum Vortrag beim Kaiser nach Wien begeben. Berlin, 14. April. Dem Bun deSr ath ist der Entwurf einer Bekanntmachung betreffend die Einrichtung und den Betrieb der Buchdruckereien und Schriftgießereien zugegangen. Berlin, 14. April. DaS Torpedoboot S 46, welches bei dem Zusammenstoß mit dem gesunkenen Torpedoboot 8 48 schwer beschädigt wurde, ist nun ebenfalls gesunken. Wie der „Local-Anzeiger" auS Wilhelmshaven meldet, ging daS Boot bei Hooksiel in die Tiefe, wohin es von der UuglückSstelle geschleppt worden war. Berlin, 14. April. Die Commission für Ar beit erst ati st tk trat unter dem Vorsitz deS Unterstaatssecretär» Lohm zusammen. Für die Herren- und Knaben-Confectton sind AuSkunstSpersonen geladen auS Berlin, Stettin, Aschaffenburg, Stuttgart- für die sogenannte Arbeiter-Conftction auS Lübeck, Herford und Gadderbaum bei Bielefeld- für die Damen Confection auS Berlin, BreSlau und Erfurt. Unter den Auskunftspersonen befinden sich Unternehmer, sogenannte Zwischenmeister und Arbeiter, sowie Arbeiterinnen. Geladen find 74 Auskunftspersonen, deren Vernehmung mehrere Tage in Anspruch nehmen wird. Berlin, 14. April. Die Beileidsbezeugungen anläßlich des Tode» des Fretherrn von Schrader gehen fortgesetzt von Fürstlichkeiten und Personen der Hofgesellschaft äußerst zahlreich ein. DaS Telegramm der Kaiserin Friedrich gibt, wie der „Local-Anzeiger" meldet, nicht nur dem Schmerz der hohen Frau über den unglücklichen AuSgang deS Zweikampfes, sondern auch dem Unwillen über das Duell Ausdruck. Der Ortßgetstltche in Ratzeburg, wo Schraders Familie ein Erbbegräbniß besitzt, hat seine Theilnahme an dem Begräbniß verweigert. Berlin, 14. April. Ceremontenmeister v. Kotze hat mit seiner Familie Berlin verlassen, um eine Reise nach dem Süden zu unternehmen. Ueber da» Endziel und die Dauer der Reise wird zunächst Stillschweigen beobachtet. Wie», 14. April. Die Ankunft des deutschen Katserpaares erfolgte programmmäßig. Am Bahnhofe waren zum Empfang erschienen: Kaiser Franz Josef, sämmt- liche hier anwesenden Erzherzöge und Erzherzoginnen, viele hohe Generale, die Spitzen der Behörden, die Mitglieder der preußische Uniform. Die Tafelmusik stellte die Hofcapelle Eduard Strauß. Fiume, 14. April. Der deutsche Dampfer „Neapel" ist auf der Fahrt von Cardiff nach Catania gescheitert und gesunken. Ein Theil der Mannschaft ist ertrunken. Milazzs, 14. April. Seit gestern Nacht wüthet hier ein heftiger Schnee sturm- viele Schiffe flüchteten hierher, r-ie Felder find arg beschädigt. AuS Cagliari werden Schiffbrüche einiger Barken gemeldet, deren Bemannung jedoch gerettet wurde. Madrid, 14. April. Die voraussichtlichen Ergebnisse der Wahlen find folgende: Ministerielle 309, Liberale 98, Carlisten 10, Republikaner 2, Unabhängige 10. Die Ergebnisse auS 11 Wahlkreisen sind zweifelhaft. Die liberalen Blätter versichern, Sagasta werde die UngiltigkeitSerklärung aller Madrider Wahlen fordern, weil zahlreiche Wahlfälschungen vorgekommen sind. Konstantinopel, 14. April. Der Fürst von Bulgarien wurde gestern zum türkischen Generalfeldmarschall ernannt- heute fand die feierliche Investition mit Ferman- Verlesung statt. Nachmittag- 2 Uhr verabschiedete sich Fürst Ferdinand vom Sultan in einstündiger Audienz und reifte um 4 Uhr 30 Min. an Bord der „Sultanie" unter Ehrenbezeugungen ab- Der Sultan schenkte dem Fürsten fünf Araberpferde und andere Kostbarkeiten. Dermifcfrtts, 8. Rodheim a. d. Bieber, 15. April. Freitag beit 10. 8pu I traf h'erseidst der Oberpräfident der Provinz HessewRasfti Herr v. Tepper-LaSki ein. Da genannter Herr fthm Zeit vom hiesigen Bezirk als Landtagsabgeordneter geafyl: wurde, fo tarn er wohl zunächst in der Absicht, sich (tinn Wählern vorzustellen. Nachdem er die Mitglieder del GemcinderathS begrüßt, kam er sogleich auf den Bahndar der in Aussicht genommenen Bi eb erthalb ahn zu sprech» Er wie» auf die Vortheile hin, welche die Bahn unserem Dorfe bringen würde, auch sei durch den Bau derselben viel eher möglich, daß Rodheim zum Sitz eine» ständigen Amtsgerichtes gewählt würde. Mit dem Wunsche, daß er bei seinem nächst, jährigen Besuche mit der Bahn in Rodheim eintreffeo könnt, fuhr er weiter nach Hof Strubbach zu Herrn Forstmeiste: Baumann und von da weiter über Gladenbach «ch Biedenkopf. * Die Nachricht, daß Breslauer Taucher von bec Besitzern der ,Crathie" den Auftrag erhalten haben sollen die gesunkene „Elbe" zu heben, bestätigt sich nicht. An dnt Hebung der „Elbe" kann, von allem Andern abgesehen, schon deshalb nicht gedacht werden, weil man nicht weiß, wo uni in welcher Tiefe sie liegt. * Bremen, 13. April. Der 26 jährige Bäckergeselle Wilhelm Krumme au» Witten (Kreis Bochum) hatte um der52jährigrn Schwester seine» hiesigen Meister» Hölbe eil LiedeSv erhältniß gehabt. D:e um 26 Jahre älter: Geliebte mußte ihm nach und nach größere Geldsumme geben, bi» der Meister dahinter kam, den jungen Mann fortjagte und ihm daS Wiederkommen untersagte. Auch der Schwester des Meisters gingen die Augen auf, sie wollte mit dem geldgierigen Geliebten nicht» mehr zu t.un haben. Da schlich er sich heute in die Wohnung, Überfie'. die Hölbe, erstach sie mit einem Dolchmesser urb erschoß sich banr mittelst eine» Revolver». * Straßburg, 14. April. Im Polizeiarrest in Saar bürg ist ein dort inhaftirter Musikant vor Hunger gestorben. Der Betreffende wurde vor acht Tagen in de trunkenem Zustande in den Arrest verbracht. Der Polizist, der die Verhaftung vornahm, vergaß den Mann, vorgestern wurde er tobt, vor Hünger gestorben, im Arrestlocale aus- wie Taffet, Taffetschind, Taffetcaro. Damase, Meter von 1.60 Mk. an in reiner Seide. Merveillenx, stets die ersten Neuheiten der Saison am Lager bei «m Nowackj Specialgeschäft für Seidenstoffe- Verkehr, £an&* rrnd Volksrvirthschast. W. Gießen, 15. April. Der heutige, in Folge brr i'tul und Klauenseuche nur versuchsweise abgehaltene eiste Viebmarkk in diesem Jahr hatte im Berhältniß zu unseren früheren Mirkim nur einen sehr schwachen Auftrieb, wo» wohl darin seinen tSriuil hat, daß nur Vieh au» dem Großherzogthum Hesse» zum l'hrfie zugelassen war. Ein Vorhandel, bei dem sonst schon erhebliche Geschäfte abgeschlossen zu werden pflegen, war in Rücksicht aut die Seuchengefahr polizeilich verboten. Alle Waare, die den Mocki betrat, wurde vorher thierärztlich untersucht. Alle» dieses hatte fremde Großhändler vom Markte ferngehalten. Ausgetrieben wann ca. 400 bis 450 Kühe und 100 Kälber. Fettoieh erzielte, ob|*r wenig am Markte war, schlechte Preise. Ebenso waren I4» wf bro 8; ^bahllju^ B°hli unfern; 1 dttfelbeii en >digr» et bei ftinm -■ !im einiteffdii Herrn gorftr r ©lobenbij ■ Taucher tc jalten Haden / fich nicht. L- ern abgesehen^. licht weitz, b; fyißt Saier:: dochuln) H-D 'dH Hölt! 26 Mn 6 Öfetit Geidsvi btn Je jro auf, lehr zu . , flbnfir :' erschoß zciarrest nix vor Hu,ii r acht Te:r rächt. Lar. n Mann. N im ArreM» m iwirtbi'M lene S^; irren ftühem. ’- i[ bar in |riic" an M« jji. ,st fM X wÄ: it. M •*" i. sujM' ettvieh * Sienlo wtiß. it nach oltlfi., inen W je vorhant"' iftlgen Mv. bIS 450 M /., t mit 5o h Nickt bis «■ Hiermit die ergebene Mittheilung, daß ich mein Geschäft nach verlegt habe. 3631 Soergel, Parrisius & Comp., Commandite Frankfurt a. M., ein gelöst. biö znm Jahre 1901 unkündbare Anleihe von 3005 Selter*weg ÄO. 3661 Liebigstraße 58 pari. 3639 Kanarienvogel Anfertigung nach Maaß. Tuch 3585 Fabrikaten. 1338 I Spezialität: Kinderanzüge 3674 m Grobherzoglich Hessische Bürgermeisterei. 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Die 3i///«igen Obligationen, für welche vorerst Jnterimsscheine jur Ausgabe gelangen, werden zu 102% angerechnet, soweit dagegen ge« kilidigte 4% Obligationen obiger Anleihe vom Jahre 1886 zu pari in Zahlung gegeben werden. 3. die gekündigten 4% Obligationen sind mit Coupons pr. 15. Mai 182)7 und Talons einzureichen. Der Coupon pr. 15. November 1896 verbleibt im Besitz der Obligationäre, fodafl diese die vollen Zinsen zu 4% bis zum 15. November 1S96 genießen. Frankfurt a. M., den 14. April 1896. Wittrl-enW Creditbank. von der einfachsten bis zur elegantesten Ausführung in Sammet, Müsch, Huch und ZZuckskin. *Wu Karl Ranhtock (Wilh. Bögers Nochf.) Ayrmacher und chpliker Seltersweg 6 rlupfiehlt sein große« Lager in Goldwaaren, e[6: Brochev, Ohrringe, Armbänder, Medaillons, Ketten:c. bpecialität in Ringen, von den snnsten bis zu den billigsten. Massiv goübene Trauringe, in jeder Größe rorräthig, äußerst billig. Reparaturen werden gut und Hochachtungsvoll Theodor KlifEmüller Schuhmacher. 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April, Nachmittag» 2 Uhr statt. t tu Stobt Lu dü verüich t finden 5 -^rwirung butd t-rtcr.. umiaht die Hoß doit ^rUngtnmg i jobanntihiit tuche nach Süd bn Sichgärten, Lols, und Nol -.'nabacher«, 6 Mouutf., Löb ton Senchtigel ^danlage zwis •n der 3üban[ 20, Ludwig Theile W Md) 6e «Vat vom Bi Wt die Hof wird üo der -äbonlonj ’cn da bii )u vübsette del । 6'N bis n H ' Minden» tediW*. Trrch^uiN', ’ßa •.nci« 11b * HAndi., ßnngaise, ®e| grcbcn, Rarstf Große und Alti M«b Lolkengaff' Sditilvtg. ®l ÜTüBf Maigaff ftrb. Ci-, ei Den Empfang der Neuheiten für die Frühjahr- und Sommer-Saison zeigen hiermit ergebenst an Louis Treff & Cie. Tuchhandlung 255» Wall thornt ranne 17. Die Beerdigung findet statt Freitag, den 17. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr vom Trauerhause Neustadt 55. 3676 Bleichstraße S, n. 3605 in 3357 Herrn gesucht. WarLtstraße 2. Sk !---! 17./4. A. 81/, U. Qbl. u. Justr. 3655 2562 Exped. d. Bl. bewahren zu wollen. 3669 J. 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Strdactiov: L- Echeyda. — Druck und Verlag brr Brühl schm llniverfitäts-Buch« nnb 6tnnhnufcrri (Pietsch & Echeyba) in Gießen. aai.* Are heutige 'Nummer tutfaßf 6 Für Jäger! Hierdurch die ergebene Mittheilung, daß ich am Donnerstag und Freitag, den 16. und 17. er., im Hotel Prinz Carl c Gießen durch meinen Vertreter, Herrn Max Haines eine gröict Wulier-ßollection in Jagdgewehren, Jagdbekleidung und Zagdutensttien aller Art ausstellen lassen werde und bitte die Herren Jäger, die Ausstellung et ihrcm Besuche beehren zu wollen. 36*3 Eduard Kettncr in Cöln (Rhein), Gewehrsabrik in Cöln (Rbem) und Suhl (Thür.)^ Einen Lehrling sucht Schopbach, 2954]Kunst» und Möbelschretner- Oeffknllllhe Nersammluug für ZikgkllbMtl Samstag, de« 18. d. Mts., Abends 8*/3 Uhr, der Restauration „Zum Pfau" (früher Bramm). Neustadt' $ur Gründung eines Ziegensuchtvereins. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Die Ginbcrufer. Wohnungsveränderung, Meinen werthen Kunden zur gefall. 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