18 Uh" 5 Mi, Muttumi I«» aus 3 eller.» «Ä‘Ä nar, u. eoen, 8 I«, M n Be- W » erges, landie, ~ w /äfe Leib. ?rrn Ochs, 3M l< ■ ßewMlirun# irnb v gliedern Herren H ißr, 1(8 Ma’J Mk.rbM »wahrend der iall zu VM gegründet 1830- Kerfi4tr°°»W'' Her!- . iflipntn Mal'' irttn it**JÄ* .ft be> M .»tiS'L i» Vorstand. und Steint i, große Auswahl. känfer hoher Nab« . KntzstzM, Marktplatz 22.__, i!anß«l? ma, kovforiabrlüer ü« nntrtn’&lbtn. WJ* ,Ä < @««,r Rieinmann. np. Nr. 40 Der -lrhener Anzeiger erscheint täglich, mtt Ausnahme des MonkogS. Die Gießener M««ltlenöräller Verden dem Anzeiger «Schentlich dreimal beigelegt. Drittes Blatt. Sonntag den 16. Februar 1896 WeßenerAlMG Kenerat-Wnzeiger. Vierteljähriger AvormcmentspreiSß 2 Mar! 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Nedaction, Expeditio« und Druckerei: SLukstratze ^Hr.1* Fernsprecher 5L Aints- und Anzeigsblutt fuv den Ttveis Greszen. «1^ " ------------------- -- .......- ----- 1 U.U "J-----J ■ ■■ ■ -------- -----------------,-- - ■ ----------- Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de« pArtO« f&tdßottOr Qj/tttttftOttfifflffAlle Annoncen-Bureaux deS In« und Auslandes nehm« folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. ^LUUSVCllUyC. | Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. IM——g—WM—mi—IM« Hin Ml IMIiJmM—IIIII will« Hill -neu»-1 ff 11 III———————— ■ ■■■!■! I II llllllllll II " Anrtlicher LdcU. Lekanntmachung, betr.: Die Abhaltung landwirthschaftlicher Vorträge. Sonntag de« 23. Februar l. I , Nachmittags 3 Uhr, wird im „Hollander Hof" zu Lich von Herrn LandwirthschaftSlehrer vr. von Peter von Friedberg ein Vortrag über Saatgat und Fruchtfolge abgehalten werden. Zu diesem Vortrage werden hierdurch alle Landwirthe und Freunde der Landwirthschaft eingeladen. Die Herren Bürgermeister von Llch und den benach. barten Gemeinden werden ersucht, auf möglichst zahlreichen Besuch der Versammlung hinzuwirken. Gießen, den 14. Februar 1896. Der Director des landwirthschaftlichrn Bezirksvereins. z;' [(Sari Jost, RegierungSrath t. P. Aus den Verhandlungen der Zweiten Kammer der hessischen Stände. nn. Darmstadt, 14. Februar 1896. Nach Verkündigung von neuen Einläufen und Berichts« nzeigen setzt daS HauS seine Berathungen heute Morgen um V<10 Uhr fort. Zur Tagesordnung steht zunächst eine Interpellation de« Abg. Schröder, die Einführung von Erletchte- rangen für den Personenverkehr bei der Main- Neckar-Eisenbahn betr. Minisierialrath Michel erklärt, daß die Regierung jederzeit ein offenes Auge für Verkehrs« Verbesserungen habe. Bei der Main Neckar Bahn trete aber die Eigenart der Dtrection zu Tage, da in derselben Baden, Preußen und Hessen vertreten sei. WaS an bar hessischen Regierung liege, so werde diese versuchen, der Sache näher zu treten. Abg. Schröder verweist auf Württemberg und Baden, wo bedeutende Verkehrserleichte- umgen und Preisermäßigungen für den Personenverkehr rtageführt sind. Fahrscheine und Retourbillete mit längerer Gültigkeitsdauer erleichtern und verbilligen den dortigen Bersonenverkehr auf den Eisenbahnen. In Hessen wird dieses noch immer vermißt,^insbesondere die Matn-Neckarbahn möge hierin vorgehen. Abg. Vogt führt Klage über schlechtgeheizte Wagen und schlechte Beleuchtung. Abg. Ulrich wünscht VerkehrSerleichterungeu für die Arbeiterbevölkerung. Feuilleton. Wochenbriese sns der Residenz. (Origtnalbertcht deS „Gießener Anzeigers"). Z. Darmstadt, 14. Februar. 6tee postalische KriegSerinverungsfeier. — Au8 dem Kunst- leben. — Städtische Fragen. — Allerlei. Eine besonders originelle ErinnerungSfeter begingen am verflossenen SamStag die Angest.llten de« GeneraldirectionS- be-irk» Darmstadt der Kaiserlichen Poft. Es galt, die Ertnne- lUvg an die ruhmreiche Thätigkeit der Feldpost im großen SinhetlSkampfe vor 25 Jahren wieder aufzufrischen und den jungen Beamten ein Bild von der Bedeutung der Feldpost ii entwerfen. Wie die Jünger Stephans es verstehen. Feste ,1 feiern, das hat der Verlauf dieser Veranstaltung am SamStag bewiesen. Nicht weniger als fast 500 Theilnehmer finden sich tu dem festlich geschmückten Saale des Rummel- stäueS zusammen, an ihrer Spitze Herr Geh. Oberpoftdtrector klavel und die Ehrengäste Herr Oberstlicutevant Caspary lib Herr Oberbürgermeister Morneweg. Herr Oberpoft- Ihccctor Clavel hielt die eigentliche Festrede, die ein an« shaulicheS Bild von den Leiden und Freuden der im Feld- srstdienst thätig gewesenen Beamten lieferte und die die Be- itütung der Feldpost-inrichtung richtig characteristrte. Patriotische Trinkipiüche folgten in buntem Wechsel, und an den zrnialen Leiter des deutschen RetchSpostwesenS, Excellenz Step Han, ging ein HuldtgungStelegramm ab. Die gesellige Unterhaltung dauerte bis zur frühen Morgenstunde und sie erbrachte die erfreulichsten B weise für die auf den verschiedensten Gebtlten heimische Begabung zahlreicher „künst- lerieschir" Postbeamten. Da wurde muficirt und gesungen, euch an wohlgeübten R c tatoren fehlte eS nicht. Aus den liachbarstädten, auch auS Oberhessen, waren zahlreiche Collegen zu der schönen Feier herdeigeeilt, und sie alle dürften deS kö-aen Feste- mit dankbarer Freude gedenken. Abg. Bähr fragt, wie eS käme, daß auf der Oberhesfischen Bahn, wenn ein Manu zu spät zum Zug komme und keine Fahrkarte habe, der doppelte Fahrpreis gefordert werde. Das sei auf anderen Bahnen nicht der Fall. Abg.Wasserburg wird sich die Erklärung deS Regterungs-Vertreters bei den Verhandlungen der Verstaatlichung der hessischen LudwigSbahn wohl merken und davon Gebrauch machen. Mmtsterialrath Michel erklärt, daß eS ihm sehr erwünscht sei, derartige Beschwerden zu hören. Er ersucht, diese ihm persönlich zu machen und wird dann jederzeit Auskunft geben. Damit ist diese Anfrage erledigt. Zur Weiterberathung gelangt nunmehr der Antrag deS Abg. Köhler, die LandeSculturge setzgebung betr. Zu dem Antrag sprechen zunächst die Abg. Dael v. Köth, Muth und Psannsttel, welche sich nicht viel von dem Antrag erhoffen. Abg. Ulrich nennt den Antrag Kähler eine Zukunftsmusik, die unsrer Landwirthschaft nichts helfen könne. Solange die gesammte Landwirthschaft nicht soziali- sirt sei, habe der Antrag Köhler keinen practischen Werth. Ministerialrath v. Bechtold sagt die gewünschten statistischen Nachweise über stattgefundene Meliorationen und Feldbereinigungen alljährlich zu. Bezüglich deS Landgraben werden Erhebungen in Aussicht gestellt und Abhülfe zugesagt. Abg. Haas-Offenbach a'.S Berichterstatter behauptet, der von dem Abg. Köhler gestellte Antrag, der zwar gut gemeint sei, lasse sich aber nur mit schweren Opfern an Zeit und Geld durchführen. Ec ^empfiehlt den Ausschußantrag. Derselbe wünscht, ein Ersuchen an die Großh. Regierung zu richten, um die Förderung des Fortgangs der Landescultur« Unternehmungen all r Art durch unausgesetzte Anregung und Belehrung durch die oberste LandwirthschaftS-Behörde, und Gewährung von namhafteren Beträgen für Vermehrung deS technischen Personal« u. s. w. herbeizuführen. Dieser Antrag wird einstimmig angenommen. Ein Antrag deS Abg. Ripp er, die Beiträge von 1 Mk. Normalsteueicapital für Gemeinde« umlazen 40 Pfg. nicht übersteigen zu lassen, und alle größere Lasten der Gemeinden, wenn solche nicht zu vermeiden sind, von der Staatskasse zu übernehmen, wird nach dem Antrag des Ausschusses abgelehnt. ES folgt die Vorstellung von 83 Landwirthen zu Biblis um Befristung der Zahlungen für Nothstandsbezüge und Erlaß der Zinsen. Die Großh. Regierung lehnt dieses Gesuch auS Gründen der Consequenz ab. Der Ausschuß beantragt, daS Gesuch insofern zu berücksichtigen, wenn eine Zahlung von 31/i pCt. Zinsen zu- geftanden wird. Die Kammer beschließt demgemäß. Der Abg. Wernher hat beantragt, die auS Anlaß deS NothftandSjahreS von der Regierung verausgabten Sehr EifreulicheS bleibt auch diesmal aus dem regen Darmstädter Künstle den zu berichten. Der Sonntag sollte uns die Premiere von de Haans neu bearbeiteten „Jnka- söhnen" bringen, doch mußte infolge der Erkrankung eines Mtrwirkenden die Aufführung abgesagt werden. Statt dem Werk unseres ersten Hofcapellmeister« erfreute daher Dont- zettiS jüngst zum eistenmale gegebener „Don PaSquale" durch feine feine, komische Musik die Hörer. Einen Erfolg, wie er im Schauspiel lange nicht errungen wurde, bedeutete aber vor Allem die Wiedergabe der Trilogie „Die Argo nauten" von Grlllpa zer. Unter begeistertem Beifallsjubel des Publikums ging d'.e Aufführung vorüber, und namentlich sah sich Frl. Cramer, dir geniale Vertreterin der Medea, hochgefeiert. Welch' treffliche Kraft die Künstlerin für unser Schaufpit-lensemble ist, konnte sie in den Vorstellungen der Trilogie von Neuem deutlich beweisen, und mit Freuden stimmte das Publikum in daS begeisterte Lob ein, das die Kritik der Darstellerin einstimmig spendete. Man darf hoffen, Grillparzers sämmtlichen Bühnenwerken nun bald auch einmal im CycluS auf unserer Hofbühne zu begegnen, der Erfolg dürfte nicht auSbleiben, zumal sich der Geschmack des Theater- Publikums erfreulicherweise wieder mehr und mehr den großen Werken unserer Klassiker zuzuwenden beginnt. Von gleichem glänzenden Gelingen war auch daS letzte Hofmufikconcert begleitet. Herr Professor Mesch aest auS Amsterdam, den Darmstädtern und vielen Gießenern von seiner Mitwirkung beim mittelrheinischen Mufikfeste her rühmlichst bekannt, erschien als Solist und erntete Beifall in Menge. Der instrumentale Thetl des Programms brachte diesmal nur Interessantes in bester Ausführung. Man ließ endlich einmal den längst anerkannten Componisteu Robert Volkmann auch in der hessischen Residenz zu Wort kommen und der Erfolg feiner vorzüglichen D-moll Symphonie dürfte zur Aufführung noch anderer seiner Kompositionen anregen. Ueber die Gedächtnißfeier für Richard Wagner, die für gestern angesagt war, mag der nächste Brief berichten. Beträge, welche demnächst zurückfließen, für Verwendung zu landwirthschaftlichrn Zwecken, speziell zur Förderung der Viehzucht hauptsächlich tat Vogelsberg und Odenwald zurück« zulegen. Die Großh. Regierung bält diesen Antrag in der gegenwärtigen Finanzlage deS Landes süc unthunlich. Fall- Bedürfnisse in der angedeuteten Weise hervonreten würden, werde die Regierung auf Grund besonderer Vorlagen denselben abzuhelfen suchen. Die Meh"heit des Ausschusses ist der Ansicht der Großh. Regierung und will nicht, daß Gelder für uncontrolirbare Zwecke der Landwirthschaft asservtrt werden. Die Minderheit (Abg. HaaS) ist dagegen anderer Ansicht und hält es für berechtigt, die für die Interessen der Landbauer bewilligten Beträge nicht zu entfremden. Für den Antrag der Minderheit treten die Abg. Dael von Köth, Heidenreich, Wernher und Haas-Offenbach ein, während für Ablehnung des Antrags der Abg. Bogt und insbesondere Abg. Wolfs kehl das Wort ergreifen. Nachdem auch noch Staatsminister Finger sich gegen den Antrag ausgesprochen, wird derselbe mit 22 gegen 16 Stimmen abgelehnt. Der von dem Abg. Muth gestellte Antrag, zur Aufforstung von Gemeinde-Wüstungen und Hutweiden im Vogelsberg 10,000 Mk. pro Jahr einzustellen, wird ohne Debatte genehmigt. Abg. Hetdenreich hat beantragt, die Regierung z« ersuchen, dem Curatorien der landwirthschaftlichen Winterschulen denjenigen Einfluß auf den Unterrichts- und Stundenplan zuzugestehen, um diese Unterrichisanstalten zu befähige«, den vorhandenen localen, landwirthschaftlichen Bedürfnissen Rechnung zu tragen. Die Regierung glaubt, daß bet de» dermalen bestehenden Einrichtungen den Aussichtsräthen der landwirthschaftlichen Winterschulen deren Einfluß gesichert sei und verweist auf die Grundzüge der Organisation dieser Schulen. Abg. Heidenreich stellt fest, daß die obere landwtrthschaftltche Behörde einen zu großen Einfluß auf die Schulen auSübe, während den Provinzialvereinen derselbe geschmälert worden sei. Nur der Geldpunkt habe den heutigen Zustand geschaffen, der zu Differenzen führen müsse. LandeS- öconomierath Dr. Müller glaubt nicht, daß ein Grund zu einer anderen Organisation vorhanden sei. Die Sch ien hätten mit gutem Erfolg gewirkt und eS liege seiner Ansicht nach keine Veranloffung vor, an deren Organisation zu rütteln. Der Ausschuß hält jedoch eine Revision des Unterrichts- und Organisationsplans von 1882 für angezeigt und beantragt, die Großh. Regierung zu ersuchen, im Sinne deS Antrag« Hetdenreich eine Revision vorzunehmen und eine Bestimmung zu erlassen, daß künftig in der Regel die Auf« Vtrtuosenconcerte hat eS in dieser Spielzeit nicht viele gegeben, die Künstler pflegen nun meist in den Hofmufikconcerte» und bet den Velanstallungen der großen Vereine zu erfcdeinen, im Ganzen ist aber bis jetzt die künstlerische „Saison" 1895/96 so glanzvoll verlaufen, wie kaum eine ihrer Vorgängerinne». Der Mozarrveretn, ermuthigr durch den Erfolg seiner vorjährigen Kammerwufikabende, will übrigens in diesem Wimer noch mit emtgen neuen Deronstoltungen dieser Alt hervortreten. Da sich nicht leugnen läßt, daß an Veranstaltungen dieser Art Darmstadt nicht reich ist, ist diese Absicht uur freudig zu begrüßen. Bon den städtischen großen Fragen ist jüngst auch wieder eine aufgetaucht, die nun lebhaft erörtert wird. ES handelt sich um die Errichtung eines Winterschwimmbades. Das Bedüifniß nach einem solchen liegt schon seit Jahre» vor, und unsere Stadtverwaltung würde sich ein große» Verdienst erwerben, wenn sie die Ausführung möglichst rasch in Angriff nähme. An Wasser kann, wie jüngst schlagend nachgewiesen wurde, kein Mangel sein, auch wenn man Don einer Anspruchnahme unserer Wasserleitung, die zu große Kosten veranlassen würde, absieht. Im Reiche des Prinzen Carneval lautet der Wochenrapport wiederum günstig. Die Herren- und Damen- fitzung am SamStag verlief flott und luftig, der Prinz Carneval wird in der würdigen Gestalt des Narhallacomtis« Mitgliedes Röhrich zweckentsprechende Verkörperung erfahren und die Premiere der FaschtngSposse soll am nächsten Montag „einmal" die Bühne des närrischen SaalbauhoftheaterS erschüttern. Leider kann nur eine Aufführung stattfiadeu, waS auswärtigen Freunden deS Darmstädter Humors mit- getheilt sei, denn einer der Hauptdarsteller verläßt am Tage nach der Vorstellung die Stadt. Der nächste Bries soll genauen Bericht über den Inhalt und de» Erfolg deS OpuS bringen. nähme der Schüler nicht vor dem 16. Jahre stattzufmden bat. Der Antrag wird, nachdem auch Ministerialrath Bechtold eine zusagende Antwort gegeben hat, angenommen. Schluß der Sitzung 1 Uhr. Unsere Mittheilung über die Verhandlungen der zweiten Kammer der Landstände auS der 61. Sitzung vom 11. d. M. betreffs der Vorstellung der RechnungSbeamten der Ober« hessischen Eisenbahnen um Gleichstellung ihrer Gehalte mit denjeutgeu der übrigen RechouugSbeamteu des Landes, war entstellt. Wir lassen daher den richtigen Wortlaut hier folgen: »Als nächster Punkt steht auf der Tagesordnung die Vorstellung der Rechnun gSb eamtev der Ober- besstscheu Eisenbahnen um Gleichstellung ihrer Gehalte mit denjenigen der übrigen RechuuugS« beamten des Landes. Der AuSschußantrag geht dahin: Großh. Regierung wolle baldmöglichst und jedenfalls vom nächsten Hauptvoranschlag an eine Gleichstellung der Petenten, soweit fie die gleichen Staatsprüfungen bestanden haben, in ihren Gehaltsbezügeu mit den übrigen Rechnungs« und RevisionSbeamten des Landes herbetführeu. Hierzu bemerkt der Berichterstatter Abg. Wolfs kehl: Der Ausschuß habe bet seinem Antrag die Ausgleichung da« von abhängig gemacht, daß die Prüfungen der Gesuchsteller mit denjenigen der ReoisiouS- und Rechnungsbeamten über« etnstimmen. Der Ausschuß sei aber nachträglich zu der Ansicht gekommen, daß mau die Einschränkung fallen lassen solle, und modifictre er seinen Antrag dahin, daß der Satz „soweit sie die gleichen Staatsprüfungen bestanden haben" weg« gelassen werde. Man müsse in Betracht ziehen, daß eS sich hier um alte Beamte handle, die bet dem Uebergang der Oberhessischen Eisenbahnen auf den Staat, also vor etwa zwanzig Jahren, übernommen worden seien. Zur Sache selbst habe er nichts zu sagen. Ts sei wieder eine der Bestrebungen, denen gegenüber die Kammer schon wiederholt ihre Sympathien ausgesprochen hätte, daß nämlich Beamte, die gleiche Beschäftigung hätten, auch gleiche Gehalte bezögen. Bet der Abstimmung wird der modifictrte Ausschußantrag e «stimmig angenommen." Der Krieg vor» 1870(71, zrschttdert durch Ausschnitte eu6 Zeitungs-Nummern jener Zeit (Nachdruck verboten.) 16. Februar. Versailles, 16. Februar. Der Kaiserin und Königin in Berlin. Heute hat Belfort capttulirt, unter freiem Abzug der 12 000 Mann starken Garnison. Der Waffenstillstand tft bis zum 24. verlängert. Wilhelm. Kaiser Napoleon hat folgende Proclamation au das französische Volk gerichtet: „Franzosen! Vom Glücke verlassen habe ich seit meiner Gefangennahme jenes tiefe Stillschweigen beobachtet, welches die Trauer des Unglücks ist. So lange sich die Armeen gegenüber gestanden sind, habe ich mich eines jeden Schrittes, eines jeden Wortes enthalten, welches Zwiespalt hätte hervor- lufen können. Heute, bei dem tiefen Unglück des Landes, kann ich mich nicht langer im Schweigen halten, ohne gefühlt los für feine Leiden zu erscheinen. In jenem Augenblicke, als ich gezwungen war, mich gefangen zu geben, konnte ich i« keine Verhandlungen über den Frieden eintreten- da ich nicht frei war, hätte es den Anschein gewonnen, als seinen meine Entschließungen durch persönliche Rücksichtsnahmen dictirt. Ich überließ die Regierung der Regentschaft, welche ihren Sitz tu Paris inmitten der Kammern hatte, die Pflicht, darüber zu entscheiden, ob das Interesse der Nation die Fortsetzung deS Kampfes erheische. Trotz unerhörter Unglücksfälle war Frankreich nicht besiegt; unsere festen Plätze standen noch aufrecht, Paris war im Zustande der Verthetdtgung, einer weiteren Ausdehnung unserer Unglücksfälle konnte Em« kalt gethan werden. Aber während alle Blicke gegen den Feind gerichtet waren, brach in Paris ein Ausstand auS, dre Volksvertretung wurde vergewaltigt, die Kaiserin bedroht, eine Regierung iustallirte sich durch Ueberraschuug auf dem Stadthause und das Kaiserreich, welchem die gesummte Nation soeben zum dritten Male ihre Zustimmung gegeben hatte, wurde durch Diejenigen gestürzt, welche berufen waren, es za vertheidtgeu. Meinen gerechten Unmuth unterdrückend, rief ich mir zu: „WaS liegt an der Dynastie, wenn das Vaterland gerettet werden kann," und anstatt gegen die Verletzung des Rechts zu protestireu, richtete ich meine heißesten Wünsche auf den Erfolg der nationalen Vertheidigung, und die patriotische Hingebung, welche alle Klaffen der Bevölkerung und alle Parteien bewiesen, hat mich mit Bewunderung erfüllt. Aber jetzt, wo der Kampf unterbrochen und die Hauptstadt nach heldenmüthig.m W dcrstande gefallen ist, j.-tzt, wo jede vernünftige Aussicht auf den Steg verschwunden tft, jetzt ist eS Zeit von Jenen, welche die Gewalt usurpirt haben, Rechenschaft zu verlangen für daS uunöthtgerweise vergossene Blut, für die ohne Grund aufgehäuften Trümmer, für die ohne Controle verschleuderten Hilfsquellen des Landes.... WaS mich anbelangt, gebeugt durch so viele Ungerechtigkeiteu und bittere Enttäuschungen, w>ll ich nicht j ne Rechte in Anspruch nehmen, die ihr v er Mal in zwanzig Jahren mir freiwillig übertragen habt. Angesicht- deS Unglücks, welche« unS umringt, ist kein Raum vorhanden für persönlichen Ehrgeiz; aber so lange nicht daS Volk in regelmäßiger Weise in seinen Vertretungen versammelt, seinen Willen wird kund- gegeben haben, w»rd eS meine Pflicht sein, als wahrhafter Vertreter der Nation mich an dieselbe zu wenden und ihr zu sagen, alles, WaS ohne eure dirrcte Betheiligung geschieht, ist ungesetzlich. Nur eine auS der VolkSsouveränetät entsprungene Regierung, welche sich über den EgoiSmuS der Parte>en zu erheben vermag, wird im Staude sein, eure Wunden zu heilen, eure Herzen der Hoffnung, und die ent« weihten Kirchen euren Gebeten wieder zu eröffnen, und die Arbeit, die Einigkeit und den Frieden tu den Schoß des Vaterlandes zurückjllführeu, W lhelwShöae, 4. Februar 1871. Napoleon." CocoUs und prot>in$UlU^ Gießen, 14. Februar 1896. ** Aerzte und Apotheker Während des P.üfuugS- jahreS 1894/95 haben im Deutschen Reiche 1357 Eandi« baten und Doctoreu der Medictu die Approbation als Arzt erlangt. Von diesen legten an den preußischen Universitäten Berlin, Bonn, BreSlau, Göttingen, Greifswald, Halle, Kiel, Königsberg und Marburg 557 dte Prüfung ab; 347 in Erlangen, München und Würzburg, 136 in Leipzig, 115 in Freiburg und Heidelberg, 64 in Straßburg, 47 in Jena, 34 in Tübingen, 33 in Rostock und 24 in Gießen. Zahnärzte wurden im Jahre 1894/95 approbirt: in Preußen 57, in Bayern 10, im Königreich Sachsen 8, in Baden 2, in Hessen und in Mecklenburg Schwerin je 1, und im Groß- herzogthum Sachsen und in den sächsischen Herzogthümerv 4, zusammen 83. Die Approbation als Threrarzt erlangten 1894/95 im Deutschen Reiche 227 Siudirende der Thier- Heilkunde, darunter ein Doc'vr der Philosophie. Von diesen bestanden in Preußen 163 dte Prüfung, im Königreich Sachsen 24, in Bayern und Württemberg je 18 und in Hessen 4. Die Staatsprüfung als Apotheker legten in Preußen 282 Apo- thekcrgehilfen ab, in Bayern 182, in Baden 43, im Köaig« reich Sachsen 36, in Hessen 25, im Großherzogthum Sachsen und in den sächsischen Herzogtümern 19, in Württemberg und in Elsaß-Lothrtngen je 18, in Mecklenburg-Strelitz 10 und in Braunschweig 5. Die Gesammtzahl der 'im Deutschen Reiche neu approbirten Apotheker beläuft sich auf 638. ♦* Dteustfraue» in den O Zügeu. Die R-ifenden, die öfters die D Züge (Harmonikazüge) benutzen, haben es schon vielfach als einen Uebelstand empfunden, daß in den sonst so vortr.ffllch e ngerichteten Wagen auf eine genügende Reinigung nicht immer in wünschenSwerther Weise Bedacht genommen wird. Da gerade in diesen Wagen der Mangel an Reinlichkeit von dem darin gebotenen Comfort in unangenehmer Weise absticht, und dte Reisenden durch Zahlung deS Platzzuschlages auch einen Anspruch auf peinlichste Sauberkeit in diesen Zügen haben, so hat der preußische Elsenbahnminister angeordnet, daß vom 1. April ab im Sommer und, so weit erforderlich auch im Winter, eine Dieustfrau mitgegeben wird, die für die erforderliche Rein« Haltung der Wagen Sorge zu tragen hat. ** Dte Volkszählung vom 2. December 1895 ergab nach den vorläufigen Aufstellungen eine ortsanwesende Bevölkerung des GroßherzogthumS Hlssen von 1,039,757. Bei der Er- bebnng vom 1. December 1890 zählte die Bevölkerung 992,883 Personen. Innerhalb der letzten fünf Jahre hat daher eine Zunahme um 46 874 Personen oder um4,72pCt. — 0,94 pCt. durchschnittlich jährlich ftattgesundeo, während in dem vorangegangenen Jahrfünft 1885/90 sich eine Zunahme von nur 36 272 Personen oder 3,79pEt. — 0,76pCt. im Durchschnitt jährlich sich ergeben hatte. Die Provinzen zeigen folgende Veränderungen: In Starkenburg vermehrte sich die Bevölkerung von 419,642 Personen im Jahre 1890 auf 444,895 im Jahre 1895 oder um 25253 Personen — 6,0 pE., in Oberheffen von 265,912 auf 271,692 oder um 5780 Personen — 2,2 pCt., in Rheinhessen von 307,329 auf 323,170 oder um 15,841 Personen — 5,2 pCt. Die vorläufigen Ergebnisse der Zählung in den einzelnen Kreisen und in den Städten mit über 10000 Einwohnern sind folgende: Kreise Ortsanwesende Bevölkerung Zunahme bezw. Abnahme (-) feit 1890 und Provinzen am 2. Dec. 1895 am 1. Dec. 1890 adsol. pCt. Darmstadt 100,571 91,184 9,387 10,3 Bensheim 52,003 50,030 1,973 3,9 Dieburg 54,725 53,646 1,149 2,1 Eibach 46,264 46 418 —154 -0,3 Gioß-Gerau 44,360 41412 2,948 7,1 Heppenheim 44,946 43,862 1,084 2,5 Offenbach 101,956 93,090 8,866 9,5 Prov. Starkenburg 144,895 419,642 25,253 6,0 Gießen 77,436 74,321 3,115 4,2 Alsteld 36,557 36 656 -99 - 0.3 Büdingen 38,408 37,959 449 1,2 Friedberg 64 620 62,104 2516 41 Lauterbach 28,259 28 392 — 133 -0,5 Schotten 26 412 26,480 -68 -0,3 Prov. Oberheffm 271,692 265,912 5,780 2,2 Mainz 125,507 117,298 8,209 7,0 Aize, 39,481 38,760 721 1,9 Bingen 38,338 37,131 1,207 3,3 Oppenheim 45 573 44990 583 1,3 WormS 74,271 69 150 5 121 7,4 Prov. Rheinbeffen 323,170 307,329 15 841 5,2 Großh. Hoffen l,039,7o7 992,883 46,874 4,7 Städte mit über 10 000 Einwohnern: Darmstadt 63,769 56 399 7,370 13,1 Offenbach 39,470 35 085 4,385 125 Gießln 22,932 20 571 2 361 11.5 Mainz 76,957 72,059 4,898 68 WormS 28,624 25,474 3,150 12,4 Gesundheitszustand und Bewegung der Bevölkerung, insbesondere die Todesfälle in der Stadt Gießen im Jahre 1895, Im Jahre 1895 wurden in der (Stabt Gießen eir schli ß ich der Entbindungsanstalt lebend geboren 478 Knaben und 371 Mädchen, zusammen 849 Kinder, die Zahl der Tovtgeborenen betrug 33 Gestorben find im Ganzen 443 Personen (266 mäntllichen und 177 weiblichen Geschlechts), während die Sterdezadlen der vorauS- gedenden 4 Jahre 1894—1891 mit je 517, 526, 509 unter Berück fichtigung der Bevölkerungszunahme von rund 20600 auf 23000 Seelen verhältnißmäßig bedeutend höhere find. Die Sterblichkeits- zifser, d. h. die Zahl der im Jahre Verdorbenen auf 1000 Lebende berechnet, beträgt vei Annahme einer Bevöikerungszahl von 22700 um die JabreSmitte 19.5"/,«, dieselbe reducirt fich auf 13,3c»/.,, wenn man 141 Todesfälle Ortsfremder, welche mit wenigen Ausnahmen in den hiestgen Kliniken verstorben find, in Abzug bringt, eine Sterbe- »-sser, welche ganz ungewöhnlich günstig erscheint im Vergleiche mit der Durchschutttszahl für das Großherzogthum, die 22,0—23,0 aus einer länderen Reih« von Jahren beträgt: e4 ist hierbei jedoch tdftf außer Acht zu lasten, daß dte höheren Schulen, insbesondere bk Universität und eine oerhä tnißmäßig starke Garnison von 1600 arte gesucht gesunden jungen Männern selbstverständlich die Sterbeziffer einer Stadt günstig beeinflussen müssen. Nach Altersklassen geordnet starben Einheimische Ortsfremde Zusammen im ersten Lebensjahre 80 + 6 — 86 vom 1.—15. , 29 4- 15 — 44 vom 15.—60. „ 113 4- 100 — 213 über 60 „ 80 -i- 20 — 100 302 + 141 = 443 AlS in erster Linie allgemeineres Interesse beanspruchend werden wir nur die Sterblichkeit der Ortserndeimifchen einer näheren trachtung unterziehen und die Sterbefälle der Ortsfremden nur bei den wichtigeren KrankheltSformm erwähnen. An a.uten ansteckenden Krankheiten sind in Summen Peissn« gestorben und zwar an Scharlach 1, Diphtherie 2, Keuchhusten 1, Rofe 2, an Typhus 3 und an Kindbettfieber 2, eine Zahl, die nach unten folgender Vergleichstabelle der letzten 5 Jahre außer gewöhnlich klein ist und darthut, daß die Jnfectionskrankheiten, welche vornehmlich dem Kindesalter Gefahr bringen, im Berichtsjahre iv mäßiger Verbreitung und mit gutartigem Verlaufe aufgetreten find Zwei der Typhus-TodeSfälle betrafen ein Ehepaar, wovon der Gatte sich ohne Zweitel auf einer längeren Reife außer L«> des in fickt und die ihn pflegende Gattin angesteckt hatte, der dritte Fall betraf eivea Schulknaben aus einem mit sanitären M ßständen behaftet gewesene» Hause. Weitere TyphuS Erkrankungen sind noch zur amtliche, Kenntniß gekommen 1 im Juni, inficirt in Barmen, und ein Fall in der Rodheimcr Straße. Wenn man an die Gieß ner Verhättmtze vor 25 und 30 Jahren zurückdenkt, wie häufig im Jahre man wt einzelnen Häusern, in welchem schwere TypbuSkranke lagen, Lohe oder Stroh gestreut fand, um daS Slraßengetöse abzuschwächen, usb wie viele Menschen im besten Lebensalt. r dieser Seuche zum Opfer fielen (leider können wir die« augenblicklich mit Zahlen nicht be- weisen), so muß man staunen über die Fortschritte in den Gesund- bettSoerhaltniffen der Stadt, die wir bezüglich des TyphuS in erster Linie der Trinkwasserversorgung durch Quellwasserleitung und überhaupt der in den btzlen 20 Jahren erfolgten Hebung deS hygienisch« Zustandes der Stadt auf Grund der epochemachenden Entd-ckunge» auf dem Gebiete der öffentlichen Gesundheitspflege zuzufchreibm haben. Ob die sehr geringe Sterblichkeit an Diphtheritis und Erovp mit 2 Fällen gegen 21, 53, 25, 14 und 31 der voraus gegangene, I«hre dem nach allgemeiner Beobachtung mit großem Dortheile av- gewandten Behrtng'schen Heilserum allein zu gute zu hatten ist, tnifj erst die Zukunft lehren, sicher ist, daß Zahl (eS wurden 57 Erkrank, ungen aus der Stadt gemeldet) und der Cbaracter der Bräum- Krantbetten im Berichtsjahre verhältnißmäßig günstige waren. Ortsfremde starben in den Kliniken an Diphtheritis in be Jahren 1895 bis zurück 1891 resp.: 9, 80, 102, 42, 33 Kinder. Die Zahl der Todesfälle an Lungentuberkulose (Schwindsucht) mit 42 ist gegen die Vorjahre fast in gleicher Höhe geblieben (4‘. 43, 53 und 60), desgleichen diejenige der Tuberkulose anderer Organe (des GehirnS, Darmes, der Knochen ufw.) mit 14 gegen 16, 13 und 15 der Vorjahre; es sind mithin der Tuberkulose überhin« 56 ober fast ihr neues Puhpröparat: G obvs Putz Extracl nicht einführen, de,, wer nur einmal reine Gold-, Silber-, Kupfer-, Mefstng- rc. Sache» mit Globus-Putz-Extract gew'tzt bat wird fich dauernd dieses P> tzmitteltz bedienen. Globus Putz »xtraet gibt M leichter Mühe eineu brillante«, bauernden Giavz, ohne wie Putz- psruabe zu schmiere«. Die Pegenstände bleibe« vor «ost aeschützt ««d we»den nicht im geringste« ««gegriffen. Jeder mache daher eine« Versuch! In kaum zwei Jao«, versa, dte biefe Firma viele Millionen Dosen ihreS GlobuS-Pvtz- SxtractrS und auf dem Weltmarkt ist jetzt Meier Artikel ein sehe begehrter geworden und wird überall der stüber gebrS chlichearothe» Puhpomade vorgezogen. Viele Anerkennungen sind der Finna n» allen Theilen der Erde geworden Die ges.tzttch geschützten Dose» tragen au* dem Deckel einen rothen Queistreifen, in welchem fich die Schutzmarke GlobuS und die volle Firma Fritz Schulz jun., Leipzig befindet — Lebensversicherung-«Gesellschaft zu Leipzig, aoi (Segenfettiatett gegründet 1830 (alte Leipziger). (Se sind im Monat Januar 1896 569 Versicherungen über 4091800 ®tL beantragt worden, 196 600 Mk. mehr alS im gleichen Zeitraum« deS Vorjahre-. Als gestorben wurden in derselben Zeit angemdbd 68 Mitglieder, die mit 409 200 Mk. versichert waren. Der 8er» ficherungSbestand stellte sich Ende Januar 1896 auf 64 500 Personen mit 460 Millionen Mark Versicherungssumme, da« Vermöge» auf 134 Millionen Mark. Für fällig gewordene Versicherungssummen find biS jetzt auSgezahlt 91 Millionen Mark, al« Dividenden an die Versicherten gewährt 45 Mill onen Mark; Dividende» reserven in Höhe von 22 Millionen Mark liegen zur weitere» Dertheilung an die Versicherten bereit. Bei der alten Leimiger Gefell schäft, die eine reine Gegenseitigkeitsanstalt ist, fließen alle Hebe, schöße den Verficherten wieder zu. Die Dividende der letzieren beträgt für di« länger al« fünf Jahre bestehenden Versicherungen im laufen ben Jahr« 42pEl. der ordentlichen Jahresprimie und bei abgekürzten 8m ficherungen außerdem !V8p6t der Summe der gezahlten Zufatz- prämien. i a Sohne» Die dieijäh M »weder ungen tt® diesel ., U rmenan Gießen, 8* jsreitag l>t haust«: t>ai Holz i Schreiner, Slaser Anfang Mo tzhrmgsh 1586 Aktiv, 1.11 Rafia=5ot 2. , Vaa-en'l . „ Mobilien schnibiing 4. Sn lllrnfilitt schnibur- s. 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Scheite, I 10 Rmtr. Knüppel, 18 Rmtr. Stöcke, 570 Neisigwellen. 50 Fichtenreisigwellen. Heegkopf 2650 Wellen Durchsorstungsreisig. Hohensolms, 14. Februar 1896. köpf, etwa 12 Uhr im Seewald am Licherweg. Garbente'ch, am 14 Februar 1896. Gr. Bürgermeisterei Garbenteich. Lindenfiruth, den 13. Febr. 1896. Großh. Bürgermeisterei Lmdenstruth 17,80 fm Inhalt, Stämme Birken-Nutzholz 2,46 fm Inhalt, Stück Fichten-Derbstangen 3,67 fm Inhalt, Stück Fichlen-Reisstangen 6,24 fm Inhalt, Haushaltungs- und Küchengeräthe, Morydirte #. emaillirte Kochgeschirre, Küchenwaagen, Reibemaschinen, Kohlenkasten, Kohleneimer, Feuergeräthe, Kügeleisea, jsolirte GlüM-Klatteu. Donnerstag den 20. d. M., Vormlitaqs 9’/2 Udr, soll die Jagd der Gemeinde Lmdenstruth auf weitere neun Jahre auf unterzeichneter Stelle einer nochmaligen Verpachtung öffentlich ausgeboten werden. E'chenstämme (Schnittholz) von 40—52 Ctm. Durchm., von 4—12Mtr.Länge--22,42Ffim. Nadelstämme von 15—30 Ctm. Durchm., von 3—10 Mtr.Länge = 28,01 Fftm. Derbstangen — 12,50 Fstm. • per 100 kg Mk. 20.— . per 100 kg Mk. 20.— 1&B8 IX., Director. Aktiva. 1. A« Kafla-Conto 20— 16— 14— 12— 10— 8— 9— 7.60 6— 5— 4.50 4— Fritz Heinze, Eisleben, bezühen- — Größere Abnehmer gesucht. Aussüdrliche Preisliste gratis u. franco Feinst spanischen wie auch deutschen Cognac. Der V0rftand: Gg. Jung II., Rechner. Wilhelm Jung II. Rheinweine (Ober-Ingelheimer Rothwein, Hochheimer Weisswein) und Moselweine. 387 2. 3. 4, 5. 6. 7. zu 10.60 „ 8.50 w 7 60 „ 6.50 „ 6.50 „ 4.50 ,, 6— w 4- „ 3.40 „ 2.90 „ 2 70 • 2.40 Holzverfteigerung. I OagöoprparfjtunQ Freitag den 21. Februar l. I , Holz, rm Buchen- u. Eicben-Stockholz, Wollen Buchen- u. Elchen-Rets Holz, rm Nadel-Knüppel, I Die Gemeindejagden von Krofdorf- M z/ -Stock, Gleiberg sollen Mittwoch den Wellen Nadel-Reisholz, 26. Februar er., Vormittags Nadel-Stämme von 1,18 fm, 10 Uhr, auf meiner Amtsstube meist- Klein-Linden, den 31. December 1895. Cousum-Berein E. G. m. «. H. Klein-Linde«. Bekanntmachung, >ctreffe«d die Stiftungen der Frau Hofgerichtsrath v. Krug und chres Sohnes des Hofgerichtsraths Dr. Karl v. Krug. 777 Die diesjährigen Zinsen aus den rubricirten Stiftungen sollen an ;wSlf Arme der Stadt Gießen mit je 20 Mark vergeben werden. Bewer- Zungen um dieselben sind bis zum 1. März d. I. schriftlich oder mündlich 2ei dem Armenamt, Zimmer Nr. 3, vorzubringen. . *1 k Gießen, 13. Februar 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bekanntmachung, stressend die Stiftung des Gemeinderathsmitgliedes Friedrich Louy seu. Die diesjährigen Zinsen aus der rubricirten Stiftung sollen an acht Arme der Stadt Gießen mit je 20 Mark vergeben werden. Bewerbungen um dieselben sind bis zum 1. März d. I. schriftlich oder mündltch bei dem Armenamt, Zimmer Nr. 3, vorzubringen. Gießen, den 13. Februaar 1896. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. rm Bvchen-Scheitholz, „ Buchen-u. Eichen-Knüppel- nw 43. Eeltersweg 48. Die Mitgliederzahl betrug Ende Es traten in 1895 neu ein Potatoe-Hafer.....per 100 kg Mk. 18 — Englische grüne Erbsen . per 100 kg Mk. 22.— z»^^rsa"dt geschieht in neuen Säcken gegen Nachnahme. Zur näheren Lsrnnft über Anbau rc. gerne bereit. /Sein HauS, zwei Stöcke und Mansarde, mit je 4 "im. und all. Zubeh. nebst Garten, in ruh. Stabith von Gießen geleg., für Private und Beamten aeeignet, unter flünft Bedingungen zu verkaufen. Off. u. 8. 322 an die Exped. d- Bl [1275 Kindermilch Glaube mir wiederholt auf meine vorzügliche Saatgetreide. «erkaufe vm. meiner mehrfach prämiirten, durch langjährige Zuchtwahl verbefferten sehr ertragreichen Saatgutzucht, bestens gereinigt in vorzüg- dher Qu lttat, folgende Getreidespielarten, so lange Vorrath reicht, ab klali-n Hungen: 7 ' Holzverfteigerung tim Freitag de« 21. Februar er. im Gemeindewald Ehrings- aaseu: 160,01 Festmeter Eichen-Stammholz, 5,77 „ ErleN'Stammholz, 35,84 „ Kiefern-Stammholz. Da» Holz ist fast durchgängig gesund und eignet sich recht gut für schreiner, Glaser und Wagner. Anfang Morgens 8% Uhr im District Kanbach. Ehringshausen (Dill), den 13. Februar 1896. i >5ft ________ Das Bürgermeisteramt. Atz tn 15 r 86 100 " __20 213 ur—J—wo Jectl°näfrantM der britte^ni Hob nodj l in Rannen n bleS ' ein $Wranf, u " ? Hebung detz d^nG feS* entbÄ JUiu|d)S MheritisundCrn «i Ur MMgtganw Ssvbnn $ort6dlu UM. zu haltens S /T1? WUtbtn 57 fr btt Btfa n°B*ß flunftige waten. J DWbttitiz in V O'10“; )2- 33 Kinder, ntubafulofe (54wlnbfei 01Hitr Höhe oeblichtt - n Tuberkulose anderer 0 «'“’«•) mit 14 gegen i bet Tuberkulose übuste Opfer gesallm. Der em d.ren acuten Erkravbus 1 btt im I. Quartale p ittntn Influenza), bai «c 8® an Gkhknschla.flei i. 'armkrankheiien, rodete r lallet angehörtm. ie mit den Vorjahrev R 2eber§Sd)wi4t 16 dp tytfdwülfan u. a. ilV btn UMfdiai mnt, 68 LtttdöäLr tau Itnbt RmtydUn, 15 t . DnmMuvg tnbtü lvr'Mes. fle das zweite die ich e: 61, unter den $*!a ifte Januar und 6tp'ti6 tabelle über die EterM Zuseclionskecuikheiteniiit- >n nicht In Vergleich koll« geschieden worben find. Sie rauchenS „ .Derbstangen von 2,38 fm, bietend verpachtet werden. „ Reisstangen von 1,12 fm. Krofdorf, den 14. Februar 1896. mt Gteßm.___ Schulz jun., «w irteact nicht ^sühltv. , «upier, Messing- & ®{j l(rfTUbffS brt Finn-- Ä®*“1*’* 1 ülipz'ö^' 4091800 lk '“’S? «i*13'2 ger^erDj uid halben Literflaschen ä 15 Pfg. verabfolgt. Wie früher schon bekannt fiaÄ meröcn die Thiere genau nach Vorschrift unter fortwährender ^eibEAIberA ^ürztlicher Controlle gefüttert und sind sämmtlich auf Tuberculose M'Len^L ßiNpft. 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Februar Pastorentabok ff. 1896JoUen versteigert w rden: I "ffirJ&mbaf'l mtt Ämer'k Rippentabak I LandwirthschaMche Wander - Ausstellung Stuttgari-Callllstatt 11-15. Zu«i 1896. Nerde, Rinder, Schafe, Schweine, Ziegen, Geflügel, Fische, Bienen, KameN und Pflanzen, Molkereierzeugnisse, Wein, Obstdauerwaaren, Dünge- und Futtermittel, Maschinen und Geräthe. Schlutz des Aumeldetermins 29. Februar 1896. Anmeldepapiere ausschtießtich zu beziehen durch: *00? Deatsche Landwirthschafts-Gesellschaft. | - _________Das Di-eetoriu«. 1493 Spalierlatten halbrund, zu Gartenzäunen, billig zu haben bei 139» Andr. Euler, Berliner Pfannkuchen, Kreppel, Kaffee- u. Thee-Gebäck, verschied. Torten, ar alles täglich frisch W empfiehlt in bekannter Güte Conditorei Hettler, 11. । Zwei Hallen Freitag, 21. Februar 18»«, «i-lem starken B-uholz. sollen versteigert werden: I 2C;z .auf f°f°rlt9en rm Buchen-, Eichen- und Nadel verkaufen. 1435 Scheitholz, Näheres in der Exped. d. 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Näheres in der Expedition d. Bl.______________1507 Ein kräftiger Innge zur Erlernung des Schmtevehaud- Werks gesucht Wtlh Eckräfer, Schmiedmeister, 1343 «ltrn Buseck,________ 1389] Tüchtige» Mädchen oom Lande gesucht. Bu erfregen Echauzenstr. 6. 148^] Ein sauberes, williges Mädchen wird gesucht. Zu erfragen in der Exp-ditton d. Bl. Ibi 9] Ein tüchtiges Dienstmädchen zu Ostern gesucht. Ostankage—Wiesenstratz« 1, II 14311 «ine Laustrau ober Mädchen wirb für 1. März g iucht. Vghnhofstratze 34, part, 14121 E'n Laufmädchen tagsüber zur Hausarbeit gesucht, Goethestratze 35. Schriftliche Arbeiten jeder Art werben übernommen und bestens angeführt, insbesondere auch die Abschrift von Collegheften. Näheres in der Exp. ds« Bl.____________________________________ Offene Stellen für Comptoir, Laden, Lager, Reise besetzt kostenfrei der Kaufmännische Verein au Frankfurt 1528] Eine der ältesten, btstfundirten und g t einaefübrttn, d-mschcn Unfall-Vers.- Gesellschaft sucht für Giessen einen 'üch tgen unb fleißigen Hauptagcnteu unt-r guten 93eh Ofierten snb V*. 4966 an Rudolf Messe, Frankfurt a. M 1465 Ein Schmiedegeselle unb Lehr liug gesucht. stfr. echwan jr. Wetzlar. (^apeziergehülfe unb Lehrling ge» sucht bei 145^ T'v^z'er Vßmann, Kreuzplatz 2. Spenglergehülfe finbet dauernde Beschäftigung bei Ehr. Rasenderg, »elteidweg 3. Cflt des ireinxö* Aus den Le ßaouner M Verathuoge L i«ibte«”81 *■>» 13 fltntd unb bei®' Zeucht DttanlQB’ hiflüung befttmmit fMbt gestellt wirb. lAtichLützungeu nui IBt eine UtW Ann »ht-ameu E j;toe mzlichst «ich Miftub ober Sie Se^ahr ber üi IP verhllten und l flübeugen, würbe 1 .iaobwirlhlchastliche zgearbeitet unb bei 1 »er einzelnen Ätiil nebenbei Debatte iMe«. Zn einer Ein ub zu be« Antro »eiblicherGen schuß beantragt, b 1 ta nädßtn Staat 101 ben gabriflnfpt Itzt'chrhüny be'W iiftt btu Ltanbym tch «ifitn mllste, sei. Dal sei bil tz>oüe die Anstelle bie Regierung mch Al folg dieser weid stch bie Regierung Bifunglfreil na bem der ftabrlfin; ■fiffen, um nicht n tt würbe aber 1 scheinen, weil es Wm mild. Eber übliche Sssiftenz ktitermnen sich nid »erden aul Furcht Webt die Zuziehr ^>z-ve